
Prof. Dr. Julia Pongratz und Prof. Dr. Imke Hoppe sprechen mit Bjarne Braunschweig über die Herausforderungen und den Nutzen von Wissenschaftskommunikation in Bezug auf Klimaforschung.
Die beiden Expertinnen machen deutlich, dass die naturwissenschaftliche Datenlage zum Klimawandel zwar robust ist, dieses Wissen aber nicht automatisch in lebenspraktisches Handeln übersetzt wird und deshalb zusätzliche Übersetzungs‑ und Vermittlungsarbeit nötig ist. Die sogenannte lösungsorientierte Berichterstattungkann dabei gesellschaftliche Handlungsfähigkeit fördern, erreicht jedoch verschiedene Zielgruppen unterschiedlich und läuft Gefahr, mediale „Mini‑Lösungen“ überzubetonen.
Außerdem erläutern die beiden Wissenschaftlerinnen, dass es vor allem im Hinblick auf handlungsrelevante Informationen, wie z. B. klimafreundliche Mobilitätsentscheidungen, sowie die Bereitstellung spezifischer, lokal nutzbarer Daten für Verwaltungen und Kommunen an konkreten Übersetzungsleistungen bedarf. Im Hinblick darauf sind Geograph:innen aufgrund ihres vernetzten Denkens und methodischen Spektrums in besonderer Weise geeignet, einen Beitrag zu wissenschaftlich integrer und zugleich gesellschaftlich wirksamer Klimakommunikation zu leisten.
In der weiteren Diskussion geht es unter anderem darum,
Besprochene Veröffentlichungen
Der Podcast "Was bewegt die Geographie?" wird herausgebracht vom VGDH - Verband für Geographie an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungsinstituten.