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EP. 35 : Recap aus Genf und der Watches and Wonders 2026

Zero Reset - Uhrenpodcast
Zero Reset - Uhrenpodcast

407 plays · Apr 26, 2026

Knud berichtet, was er in vier Tagen Genf alles an Uhren gesehen und Menschen sowie Freaks erlebt hat. Was kostet ein Messe-Wochenende in Genf ? Es geht um Doppelchronographen, Doppeltourbillons, doppeltes Preisniveau und doppelte Freude.  Außerdem erzählen Pat und Knud von ihrem doppelten NWA

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zill Reset, der Uhren-Podcast.

Speaker: Ich hoffe sehr, dass ihr das Intro vorgehört habt, weil hier technisch etwas nicht funktioniert und ich im Nachgang versuche, es davor zu basteln.

Speaker: Also ich hoffe, dass der Zukunftspatrick das irgendwie hinbekommt.

Speaker: Die Folge heute steht ganz im Zeichen der Watches and Wonders und ich sehe einen Knut mit Brille und einem frühlingsfarbenen Hemd, richtig?

Speaker: Richtig.

Speaker: Das stimmt, denn in Genf war das Wetter ganz exzellent.

Speaker: Besser, also hier war das Wetter am Wochenende furchtbar.

Speaker: Aber ich finde es immer weird, wenn man irgendwie in einen Kiosk geht oder sonst wo und die Leute auf einmal über das Wetter sprechen.

Speaker: Ich mir auch so, wir können Smalltalk machen, aber komm, nicht über das Wetter, bitte.

Speaker: Und das ist dir.

Speaker: Jemand hat ein Pet-Kostüm angezogen, es ist doch nicht der echte.

Speaker: Ich mag ja Smalltalk und ich komme gleich auch dazu, aber Wetter ist halt echt so mega random.

Speaker: Also das Erste ist, alles was du sagst ist falsch, weil es geht ja gar nicht um die Watches in Wonders nur, sondern um Genf insgesamt.

Speaker: Das hatten wir ja letztes Jahr auch schon, dass das so ein Gesamtpaket ist und ich kann auch ein bisschen was zu Watches in Wonders sagen, aber ich habe ganz viele andere Sachen auch noch gemacht, die eigentlich, weil ich noch ein bisschen spannender waren.

Speaker: Okay, warte, warte, warte.

Speaker: Ich muss Sachen loswerden vorher, Knut.

Speaker: Wir haben Zeit.

Speaker: Denn ich muss dir eine Frage stellen, auf die ich schon drei Antworten habe.

Speaker: Und ich spitze die Frage für dich etwas zu.

Speaker: Der Klassiker.

Speaker: Was hast du Schönes erlebt, was du anderen raten würdest, nicht raten würdest?

Speaker: Aber es darf nichts mit Genf und nichts mit Uhren zu tun haben.

Speaker: Aber das war doch alles, was passiert ist.

Speaker: Was soll man denn sonst noch machen?

Speaker: Ich habe auch zwischendurch ein bisschen was getrunken und gegessen.

Speaker: Also ich empfehle den Menschen zu trinken und zu essen.

Speaker: Das ist eine nützliche Sache.

Speaker: Was hast du getrunken, was dir viel Spaß gemacht hat?

Speaker: Einen speziellen Drink oder einen Wein oder sowas?

Speaker: Na, ich musste ja Genf wieder ausschleichen.

Speaker: Deswegen habe ich viel Champagner getrunken, um es so langsam runterzudämmen.

Speaker: Champagner, hast du ein Favorite?

Speaker: Ja, also ich kann sagen, ich kann keinen Laurent Perrier mehr sehen.

Speaker: Warum?

Speaker: Ich weiß nicht, ich mag es einfach nicht.

Speaker: Und das gibt es dauernd bei irgendwelchen Uhrenmarken.

Speaker: Und aus irgendwelchen Gründen mag ich den nicht so.

Speaker: Ich mag ihn lieber, wenn er so ein bisschen nussig ist, brotig ist, stärker.

Speaker: Welcher Champagner schmeckt denn nussig und brotig?

Speaker: Ja, da gibt es verschiedene.

Speaker: Erzähl mal, weil er interessiert mich wirklich.

Speaker: Ja, ich komme gerade nicht auf den Namen.

Speaker: Die Frage ist ja nah.

Speaker: Es gibt diesen einen, die hat letztens einen Vincent Churchill auf der Flasche.

Speaker: Den haben wir viel getrunken, aber ich vergesse gerade, wie der heißt.

Speaker: Lass uns das nicht weiter vertiefen.

Speaker: Okay.

Speaker: Wenn irgendjemand... Immerhin sprichst du es richtig aus.

Speaker: Moetis Eno Marketing.

Speaker: Okay.

Speaker: Das, was ich habe, geht um Filme und Serien.

Speaker: Ich kann dir mega empfehlen.

Speaker: Warte, ich hole etwas weiter aus.

Speaker: Es gab ja letztens Neuauflagen von The Shoot Is Money To und Stromberg.

Speaker: Beides ist meiner Meinung nach komplett gefloppt.

Speaker: Warum?

Speaker: Primär, weil sie es nicht geschafft haben, den Humor der damaligen Zeit in die heutige Zeit rüberzubringen.

Speaker: Der Humor, der damals irgendwie vielleicht noch lustig war, vermeintlich, floppt heute total, weil er einfach nicht mehr dem Zeitgeist entspricht.

Speaker: Jetzt kann man davon halten, was man will, ist egal.

Speaker: Aber...

Speaker: Dann gab es eine Neuauflage der Serie Scrubs.

Speaker: Kennst du bestimmt, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe Scrubs früher geliebt, hatte aber die gleichen Bedenken wie bei Stromberg und bei Shoeless Money.

Speaker: Da dachte ich mir, ah, der Humor hat halt in der damaligen Zeit mega gut gepasst.

Speaker: Aber ich trotzdem, Disney Plus, da gibt es das, Scrubs angemacht und mega geil.

Speaker: Sie haben es wirklich perfekt geschafft, den Humor von damals in die heutige Zeit zu bringen.

Speaker: Kann ich nur jedem empfehlen, der, wer Scrubs mocht, der wird auch die neue Staffel lieben, mit sehr vielen alten Schauspielern auch, macht richtig Lust.

Speaker: Knut guckt ein bisschen skeptisch, aber ich glaube, das sind eher die Geräusche, die beim Hintergrund los sind.

Speaker: Dann gibt es die neue Staffel The Boys.

Speaker: Kennst du die Serie The Boys?

Speaker: Nee.

Speaker: Nee, okay.

Speaker: Damit Knut vielleicht auch mal hört, es geht um Superhelden, wie sie wahrscheinlich auch in Wirklichkeit wären, weil sie quasi ihre Macht ausnutzen.

Speaker: Jetzt ist die fünfte Staffel rausgekommen.

Speaker: Kann ich auch nur jedem empfehlen.

Speaker: Macht mega Spaß, die Serie.

Speaker: Und ich habe zufällig den Film Finch gesehen.

Speaker: Das ist mit Tom Hanks und einem Roboter in einem Endzeit-Szenario, wo die Erde quasi kaputt ist.

Speaker: Und er einen Roboter sich baut, damit der Roboter den Hund beschützt, den er irgendwann mal gefunden hat.

Speaker: Ist einfache Kost, macht aber Spaß.

Speaker: Und für die Formel-1-Fans, weil ich glaube, hier gibt es viele Autofans, kann ich den Film F1 mit Brad Pitt empfehlen.

Speaker: Das wäre vielleicht auch noch ein Film für dich, Knut.

Speaker: Der ist nicht ganz so anspruchsvoll vom Intellekt.

Speaker: Ja, den habe ich schon gesehen.

Speaker: Siehste, hatte recht.

Speaker: So, nachdem alle Hörer jetzt weg sind, weil du randomisiert irgendwelche Sachen aufgezählt hast, können wir anfangen.

Speaker: Ach, eins noch, was ich sehr empfehlen kann, Muatai.

Speaker: Ich habe jetzt angefangen mit Muatai, mega geiler Sport, habe ich mir direkt Sachen für bestellt, ich habe ein neues Hobby unlockt, was teuer ist, macht Spaß.

Speaker: So, jetzt können wir über Uhren sprechen.

Speaker: Großartig.

Speaker: Nächstes Mal machen wir das hinten raus, für die Leute, die einschlafen wollen.

Speaker: So, also Genf, ist ja nicht nur die Watches and Wonders.

Speaker: Du darfst aussuchen, ob wir über die Watches and Wonders sprechen oder ob wir chronologisch vorgehen.

Speaker: Ich habe nämlich die Watches and Wonders einfach ganz zum Schluss gemacht.

Speaker: da wir gerade die Leute eingeschläfert haben, lass uns sie jetzt wieder aufdecken und über die Watchers & Wonders sprechen, weil ich glaube, das interessiert die meisten.

Speaker: Die Frage, die ich vielleicht im Großen und Ganzen habe, würde mich interessieren, weil ich leider noch nicht da war und aus seiner Perspektive interessiert es mich, weil du kein Riesenfan von Rolex bist, würde mich interessieren, wenn du mal objektiv versuchst, drüber nachzudenken,

Speaker: Wie präsent ist diese Marke dort?

Speaker: Ist sie wirklich das große Ding und umspannt sie alles oder geht sie vielleicht doch ein bisschen unter in dem Ganzen?

Speaker: Also unter im Sinne von, dass die anderen auf einem ähnlichen Level sind, von Input, den du bekommst und was die Leute interessiert und so.

Speaker: Also die Stände sind sehr groß auf der Messe.

Speaker: Ich glaube jeder war schon mal auf irgendeine Art von Messe, aber diese Watches and Wonders ist wirklich eine sehr große Messe.

Speaker: Dieses Palixpo Gelände ist sehr sehr groß und das ist nur ein Teil davon.

Speaker: Und das ist auch eine sehr hohe Halle und du hast da mehrstöckige Gebäude und man muss sich immer vor Augen führen, die werden extra nur für die Messe da aufgebaut.

Speaker: Also es ist schon ein riesen Aufluss, die Stände kosten Millionen von Euros.

Speaker: Rolex hat glaube ich nicht den größten Stand.

Speaker: Gefühlt hat Cartier den größten Stand, weil er auch zweiseitig ist.

Speaker: Und das ist auch besonders ätzend, weil in der einen Seite sind Leute drin und die andere ist erkennbar total leer.

Speaker: Aber es stehen immer so wie Pagen aussehende Leute draußen rum, die die Leute weghalten, was wirklich ein Außenbild erzeugt, was so unangenehm ist.

Speaker: Aber gut, das muss Cartier wissen, was die da machen.

Speaker: Den Rolex-Stand erkennt man daran, dass er die längste Schlange hat.

Speaker: Also ich würde sagen, es ist der zweitgrößte oder so.

Speaker: Der ist sehr konservativ.

Speaker: Es gibt mittlerweile nämlich auch so Stände, die recht aufregend gemacht sind.

Speaker: Also der von IWC zum Beispiel war eher wie so eine Showbühne auf so einem Kreuzfahrtschiff oder so, was vielleicht auch die Kundschaft da mehr abholt.

Speaker: Aber die haben sich da erkennbar mehr Mühe gegeben auf jeden Fall.

Speaker: Und der Rolex-Stand ist mehr wie so ein, ja, wie so eine

Speaker: So eine große Rolex-Boutique, meinetwegen wie die in Wien oder so auf mehreren Etagen und du hast auch ein Schaufenster, so ist der auch aufgebaut.

Speaker: Also du kannst auch einfach dran vorbeigehen, in die Schaufenster gucken, dann hast du auch eigentlich alles gesehen, weil viel mehr passiert da auch nicht drin.

Speaker: Sie waren aber auch noch präsent dadurch, dass die diese Tüten ausgegeben haben, diese Jutebeutel mit dem Muster von der Rolex-Zifferblatt in verschiedenen Farben.

Speaker: Die waren überall, diese Beutel.

Speaker: Und allgemein, wie Leute sich verhalten haben oder auch die Gesprächsthemen der Menschen.

Speaker: Drehte sich das Rolex hier, Rolex da oder war das eher so, Rolex ist irgendwo gefallen, aber die anderen Dinger waren genauso?

Speaker: Das ist nicht so eine Messe wie die in Düsseldorf oder so, wo man so vor sich hinschlendert und dann irgendwelche Bekannten trifft, sondern alle Leute haben einfach echt was vor und haben einen Stundenplan und rennen da so rum.

Speaker: Also da redet eigentlich keiner mit irgendwem.

Speaker: Okay.

Speaker: Also hat Rolex das Thema, also die Messe optisch ein bisschen beherrscht durch diese Tüten.

Speaker: Finde ich ein ganz cooler Gag, ein cooles Marketing, dass sie dann dadurch diese Präsenz zeigen.

Speaker: Aber ansonsten sind sie nicht besonders aufgefallen.

Speaker: Besonderer als die anderen.

Speaker: Also selbst an den Besuchertagen, finde ich, hat die Messe trotzdem einfach dadurch, wie sie so gestaltet ist, so ein B2B-Touch.

Speaker: Und selbst an den Besuchertagen laufen immer noch sehr viele Leute mit Anzug und Krawatte rum und so weiter.

Speaker: Also das ist

Speaker: Anders als diese anderen.

Speaker: Das hat einfach einen anderen Charakter.

Speaker: Und ich will ja auch noch was über die anderen Messen erzählen, die parallel zu Watches and Wonders sind.

Speaker: Die sind ja alle anders vom Charakter und das merkt man doch sehr stark.

Speaker: Okay, dann schieß los.

Speaker: Also ich habe ein paar Termine gemacht.

Speaker: Du kannst ja bei der Watches and Wonders dahin gehen und dich irgendwo anstellen und dann kannst du in ein Schaufenster reingucken.

Speaker: Das finde ich aber dumm, weil du kannst auch wahrscheinlich jetzt schon

Speaker: bei den Rolex-Händlern die neuen Modelle sehen.

Speaker: Ich weiß, Tudor hat letztes Jahr sogar während der Watchers & Wonders schon bei den Händlern die Sachen gehabt.

Speaker: Also dafür braucht man da, finde ich, nicht hinfahren.

Speaker: Ich finde, man fährt da hin, wenn man richtig Termine macht, wo man auch was anfummeln kann.

Speaker: Klar.

Speaker: Und dann hast du immer so Dreiviertelstunden-Termine.

Speaker: was bedeutet, dass du an einem Tag gar nicht alles schaffen kannst.

Speaker: Du musst dir also vorher überlegen, was du machen willst.

Speaker: Plus, wenn du jetzt einfach so da rein stolperst und du willst zu Rolex gehen, dann musst du einfach, ich weiß gar nicht, ich habe gehört, zwei Stunden anstehen, ich weiß nicht, ob das stimmt, aber die Schlange war schon sehr lang.

Speaker: Also das ist, da musst du eine besondere Art von Mensch sein, dass du da Lust drauf hast, würde ich wertfrei sagen.

Speaker: Oder eine besondere Art von Mensch, der durchgehen kann an der Reihe vorbei.

Speaker: Ja, das mag es allen.

Speaker: Aber klar, auch das muss ja

Speaker: muss ja zurück kein Candle werden und bei der Gelegenheit die schlimmste Installation die ich gesehen habe war die von AP, die sind ja wieder zurück bei der Messe und wir gerätselt haben warum die das machen, weil sie haben ja ihre Boutiquen und warum sollten die also dann zu einer B2B Messe gehen, wenn sie selber ihr eigenes B2B sind.

Speaker: Sie haben es aber geschafft, das noch weiter zu verrätseln, indem sie den einzigen Stand gebaut haben, der von außen wie ein Bunker aussah, sodass man nicht reingucken konnte.

Speaker: Also sie haben einen Stand gebaut, um keine Uhren zu zeigen.

Speaker: Und sie waren auch die Einzigen, die ein eigenständiges System hatten, um Schlangen zu bilden.

Speaker: Also sie wollten, dass da ganz viele Leute rumstehen, die da nicht sehen können.

Speaker: Und das ist fast noch schlimmer als bei Cartier.

Speaker: Also das sind für mich die beiden unsympathischen Marken der ganzen Messe.

Speaker: Das mit RP verstehe ich auf jeden Fall, dass das unsympathisch ist.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Okay, klingt interessant.

Speaker: So, also ich habe Termine gemacht, aber eher so mit Sachen, die mich dann interessiert haben.

Speaker: Die werden jetzt vielleicht nicht alle interessieren, aber dann kann ich zumindest sagen, wie das so abläuft.

Speaker: Also ich kann ja einmal den Abriss machen.

Speaker: So eine bunte Zusammenstellung.

Speaker: Parmigiani.

Speaker: Da würde ich dich am liebsten mit Steinen beschmissen, dass du das Parmigiani gehst.

Speaker: Das war schön.

Speaker: Also Parmigiani, Ferdinand Bertout, Yulisse Nardin, Frédéric Constant,

Speaker: eine Marke, über die wir nie widersprechen wollen.

Speaker: Laurent Ferrier sind wir dann gar nicht mehr hingegangen, weil wir es nicht geschafft haben und wir waren ganz viel bei Julis Nathana und da sind wir zweimal hingegangen, weil es so schön war.

Speaker: Und bei Armin Strom auch noch.

Speaker: Also eher ein bisschen nischig, aber ich hatte auch Frideric Constant dabei und ich habe auch Mike getroffen und seinen alten Podcast-Buddy.

Speaker: Okay, mich würde sein alten Podcast-Buddy?

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, mich würde sagen, warum nicht wieder über FC sprechen und was bei Parmigiani war und Ulis Nathana interessiert mich, die drei Dinger.

Speaker: Ja, fangen wir mal Parmigiani an.

Speaker: Also da hatten wir eine gute Experience.

Speaker: Ich war ja mit Freunden da.

Speaker: Wir hatten einen guten Termin, alle waren vorbereitet, wir sind in einen Raum geführt worden.

Speaker: Die haben uns die neuen Modelle gezeigt in der Reihenfolge, wie sie uns interessiert haben.

Speaker: Wir konnten damit rumlaufen.

Speaker: Sie hatten...

Speaker: In dem Raum selber war das Licht geht so, aber sie hatten da drin vernünftiges Licht.

Speaker: Sie haben uns was Anständiges angeboten, sodass wir es schön hatten und wir sind mit einer riesigen Geschenketüte wieder rausgegangen.

Speaker: Da war alles gut.

Speaker: Die Uhren waren auch super.

Speaker: Der eigentliche Aufhänger der Messe war ja dieser Chronograph Mysteriö, so spricht man den glaube ich aus.

Speaker: Ich hatte ja Latein in der Schule.

Speaker: Der war auch beeindruckend von der Funktion her.

Speaker: Ich war ein bisschen traurig, weil der Druckpunkt vom Chronographen war sehr hart.

Speaker: Das mag sein, dass das so sein muss, weil das ein kompliziertes Gerät ist, aber da habe ich so gedacht, naja, wenn ich damit rumspielen will, wäre es zu doll.

Speaker: Ich war dann wieder überrascht und das ist ein typisch

Speaker: Von der Uhr, die auf dem Foto langweilig aussah, war ein echt total toll.

Speaker: Sie hatten ja diese gehämmerten Zifferblätter dieses Jahr.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich würde sagen, es ist nicht so ein richtiges Eisblau.

Speaker: Ich finde das Eisblau ist oft so ziemlich vulgär, weil das so ballert und so kaltmetallisch ist.

Speaker: Die haben eher so ein weicheres Blau.

Speaker: Und wenn du das dann noch so gehämmert hast, sieht super aus.

Speaker: Und dann mit der kleinen Sekunde.

Speaker: Das war eine extrem harmonische Uhr.

Speaker: Aber gut, sie ist super limitiert und kostet glaube ich 84.000 Euro, deswegen habe ich das jetzt nicht so weiter vertieft mit den Gefühlen, aber es war auf jeden Fall schön, mal wieder was gesehen zu haben.

Speaker: Dann haben sie noch so Überraschungssachen rausgepackt, das ist nämlich auch schön, wenn du bei der Watches and Wondersleep guckst und ganz freundlich fragst, dann kommen immer noch so Sachen raus.

Speaker: Und diesmal hatten sie so ein Drilling aus Platinuhren mit Platinbändern und da war auch ein Radrapant-Konograph dabei und so und da war ich dann wieder on fire.

Speaker: Also das war ein ganz toller Termin, tolle Marke.

Speaker: Bei denen finde ich auch die einfachen Uhren ohne alles gut.

Speaker: Jetzt machen sie sie ja ein bisschen kleiner und ohne Datum.

Speaker: Das sieht echt schön aus.

Speaker: Sie hatten auch noch eine mit so einem Blatt, das war so zwischen Lachs und Rosa changierend, je nach Licht.

Speaker: Manchmal fast schon weiß.

Speaker: Ich finde, die haben das echt drauf.

Speaker: Ich mag die Marke nicht.

Speaker: Also Uhren mögen cool sein.

Speaker: Design lasse ich jetzt mal außen vor, ob es mir gefällt oder nicht.

Speaker: Das, was ich mitbekommen habe, wie sie kommunizieren mit Kunden und was mir auch schon andere erzählt haben, mag ich nicht die Marke.

Speaker: Mega unsympathisch für mich, würde mich niemals erreichen.

Speaker: Na gut, da kann ich natürlich jetzt nicht sagen.

Speaker: Der Mann an dem Stand, der war eine Kapazität und er hatte auch mein Herz gewonnen, als er mir seine Brigette Uhr gezeigt hat, die er auch noch hatte.

Speaker: Das kann dir nämlich auch passieren, dass die Leute, die da arbeiten,

Speaker: nicht nur so eine harten Vertriebler sind, sondern auch noch ein bisschen Fanboys hinten raus.

Speaker: Das war einfach schön.

Speaker: Also großes Kino.

Speaker: Dann waren wir bei Ferdinand Bertou.

Speaker: Ferdinand Bertou gehört ja zu Chopin und ist ein Zeitgenosse von Breguet gewesen und hat eben auch früher so großartige Sachen angefummelt und gemacht.

Speaker: Und der Besitzer von Chopin, der hat das glaube ich so als Liebhaberprojekt laufen.

Speaker: Die machen so ultra klassische Geschichten.

Speaker: Und ich fand das ganz gut, so zum Kalibrieren sich das auch nochmal anzugucken, das mal in die Hand zu nehmen, weil das sind wirklich Uhren, die siehst du eigentlich nie im Leben.

Speaker: Ich habe einmal das Glück gehabt, da war Johann von Art & Time in Berlin, da hat er sowas mitgebracht, aber ansonsten wirst du es einfach nicht sehen.

Speaker: Und da hatten wir ein ganz normales Appointment gemacht, wie du das im Prinzip über das Internet machen kannst.

Speaker: Und dann sind wir in so einen Sammeltermin gegangen mit, ich glaube, 8 Leuten oder so.

Speaker: Dann haben wir das auch mal gesehen, wie das abläuft.

Speaker: Dann kriegst du halt erstmal ein Video gezeigt.

Speaker: Und dann wird dir auf Englisch ein bisschen was zur Uhr zählt.

Speaker: Dann darfst du sie anfummeln.

Speaker: Das war in Ordnung, würde ich sagen.

Speaker: Für die Uhr war es spannend zu sehen.

Speaker: Termin haben die anständig gemacht.

Speaker: Kann ich empfehlen.

Speaker: Kann man hingehen.

Speaker: Und dann weiß man, wie das geht mit Einschnippischnappi.

Speaker: Sie haben so Kette-Schnecke-Sachen und so weiter.

Speaker: Da kannst du dir ganz viel Mechanik durchs offene Blatt angucken.

Speaker: Klingt gut, ja.

Speaker: So, dann kommen wir zu dem, ich glaube, es ist mein Highlight,

Speaker: Julis Nadal.

Speaker: Das war großartig.

Speaker: Ich finde, Julis Nadal ist so eine Firma, über die wenig gesprochen wird.

Speaker: Man sieht das auch nicht so oft.

Speaker: Wir hatten ja mal ein ganz tolles Event mit Julis Nadal hier in Berlin.

Speaker: Da haben wir das ganze Line-Up gesehen.

Speaker: Ich bin sowieso ein bisschen angefixt.

Speaker: Ich gucke auch heimlich immer bei Krono und so weiter.

Speaker: Aber die sind halt extrem unterschiedlich.

Speaker: Die haben diese ganz klassischen Marinechronometer inspirierten mit dem Porzellan, äh, im Mailleblatt natürlich.

Speaker: Und gibt es mit allen möglichen Komplikationen.

Speaker: Und dann haben die aber ja auch die Freak.

Speaker: Und dieses Jahr hatten sie nur Freaks, weil es ja das Jubiläumsjahr der Freak war.

Speaker: Und die Freak ist eine der wenigen Uhren, wo nochmal was Neues passiert ist.

Speaker: Also die Art und Weise der Zeitanzeige, das Uhrwerk ist schon die Zeitanzeige.

Speaker: Die meisten Freaks, oder klassischen zumindest, die werden über die Lunette gestellt.

Speaker: Da ist einfach alles anders.

Speaker: Das Ding ist gemacht worden mit Erfindungen von, oder Entwicklungen von Frau Forestier-Capier, die eine Kapazität ist und bei einem möglichen Firmen schon gearbeitet hat, und natürlich Ludwig Oechstein.

Speaker: Und sie hatten dieses Jahr...

Speaker: versucht den Stand besonders freakig zu machen und sie hatten Ludwig Oechslin als übergroßen Kopf reingestellt und dahinter war so ein Roboterarm.

Speaker: Und dann ist da noch so ein Roboter rumgelaufen mit einer Jacke, wo hinten Freak drauf stand.

Speaker: Also da war auf jeden Fall eine Menge los.

Speaker: Und ich fand das schön zu sehen, dass das echt gut funktioniert hat, weil für so eine kleine Marke mit so einem speziellen Angebot, die hatten echt lange Schlangen da.

Speaker: Ja.

Speaker: Und sie haben es echt schön gemacht.

Speaker: Du bist dann über den Stand gegangen, dann hattest du so eine Ausstellung...

Speaker: so, dass man das gut verstehen konnte, wer das wie entwickelt hat, wer da was gemacht hat, relativ bunt und dann so eine Zeitleiste von allen Freaks, die sie gemacht haben und die waren nicht hinter Glas.

Speaker: Du konntest einfach reingreifen und sie auch so ein bisschen befummeln und so.

Speaker: Und wirklich für jeden.

Speaker: Das fand ich gut.

Speaker: Auf jeden Fall alle Sympathiepunkte.

Speaker: Und das war extrem beeindruckend, weil die Uhren eben auch so, die sind ja nicht so ganz verständlich.

Speaker: Man muss sich das in Ruhe angucken.

Speaker: Warte mal kurz, Knut.

Speaker: Am besten immer in die Richtung deiner Kamera sprechen, weil wenn du dich nach links drehst, dann hört sich dann, dann hast du einen Wechsel in dem Sound.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Ja, so machen wir das.

Speaker: Gut, dass du da streng bist.

Speaker: Und da hatten wir einen ganz tollen Termin mit dem Brandmanager noch.

Speaker: Der hat uns dann alle möglichen Sachen gezeigt und auch die Superfreak.

Speaker: Die Superfreak, wie Sie sagen, die komplizierteste Uhr mit nur Zeitanzeige, da bin ich schon dabei und die hat ja dieses Differenzial, sodass du zum ersten Mal so eine Sekundenanzeige hast, die sich noch dreht auf diesem Zeiger.

Speaker: Ja.

Speaker: Irgendwie sind auch noch zwei Turbillons versteckt.

Speaker: Ich habe mich vorher nicht so damit beschäftigt und war hinterher etwas schockiert, dass die auch, ich glaube, 380.000 Euro kostet.

Speaker: Aber es ist natürlich eine geile Uhr so und auch alle anderen Sachen, die sie da gezeigt haben und so.

Speaker: Und wir haben so viel Spaß gehabt, diese ganzen Uhren zu sehen, dass wir bei unserem Appointment es nicht geschafft haben, noch durch die Ausstellung zu gehen.

Speaker: Und dann haben wir das mit ihm besprochen und dann konnten wir nochmal später wiederkommen.

Speaker: Und dann haben wir das, was ich eben erzählt habe, mit dem Rumlaufen und so weiter später gemacht.

Speaker: Und dann habe ich wieder gefragt, was er noch alles so schön ist hat und ein bisschen rumgeplaudert.

Speaker: Und dann kam er mit den Porno-Uhren um die Ecke.

Speaker: Julissa, da...

Speaker: Hat ja diese Zifferblätter mit so, sagen wir mal, Kunst, wo es immer so leicht bekleidete Frauen irgendwas machen und ich habe mich eh schon gewundert, dass es sowas noch gibt und fand das aber extrem interessant und dann habe ich wieder versucht, lieb zu gucken und nette Sachen zu sagen und dann hat er noch die geheimen Sachen rausgeholt, wo gar keine Schlüppis mehr dran waren.

Speaker: Oh, ja.

Speaker: Dann habe ich gesagt, können wir die dann auch fotografieren?

Speaker: Weil ich habe ja mal PR gemacht und ich weiß, dass Leute furchtbar Ärger kriegen, wenn man da Sachen macht.

Speaker: Und dann hat er gesagt, weiß er auch nicht.

Speaker: Und dann hat er die PR-Frau geholt und dann hat die gesagt, ach egal.

Speaker: Und dann haben wir es einfach gemacht.

Speaker: Und ich bin, ja, war sowieso schon Fan von Ulysse Nadal, aber jetzt bin ich noch mehr ein Fan.

Speaker: Und dann haben wir zum Schluss noch, und ich schäme mich nicht zu sagen, so einen Freak-Pin bekommen.

Speaker: Und es war das schönste Geschenk, was ich seit langem bekommen habe.

Speaker: Du musst dir ein Foto von zeigen.

Speaker: Ja, ich habe das Video, da ist er mit drin in dem Video von der Watches and Wonders.

Speaker: So ein glitzernder Freak-Pin, der wahrscheinlich Materialwert 30 Cent hat, aber es war einfach nur geil.

Speaker: Die haben das richtig schön durchexerziert.

Speaker: Und ich wünsche ihnen alles Gute und ich habe auch schon wieder nach Ulysse Nadal Uhren geguckt und ich glaube, die Frequenz steigt jetzt.

Speaker: Ja, ich glaube, dass Ulis Nader ist halt, ich kann mich noch daran erinnern, dass ich vor sechs Jahren mit einem Bekannten über Ulis Nader gesprochen habe und da waren sie eher so halt große Uhren mit abgespaceden Ziffernblättern, die so Marine oftmals Applikationen mit drauf hatten.

Speaker: Plus dann die sehr feinen Teile.

Speaker: Und seitdem hat sich die Marke ein bisschen gewandelt über die letzten Jahre, so mein Empfinden.

Speaker: Und ja, sie ist bedeutend mehr in die Autorologie-Szene abgedriftet, positiv, mit der Freak-Sache.

Speaker: Ich hatte mal die Bekannten von Ace & Ace Javelers aus Amsterdam, der hatte mir mal für eine Woche eine Freak zugeschickt, aber auch schon vor fünf, sechs Jahren oder so.

Speaker: So eine der ersten, glaube ich, so eine schwarze einfach nur.

Speaker: Die hatte ich für zwei Wochen getragen.

Speaker: Spezielle Uhr, aber cool.

Speaker: Und ich glaube, dass die Marke aber hat sich...

Speaker: Sie deckt eine sehr interessante Nische ab.

Speaker: Die Menschen, die eine, gerade die Freak, die eine sehr spezielle Uhr wollen, eine Freak, wo die, der Kenner, der Kenner erkennt, ne?

Speaker: Weil wenn du damit über die Straße gehst, denkt wahrscheinlich jeder, das ist eine Uhr für 10 Euro, weil sie halt nicht aussieht wie eine normale Uhr, aber das hast du, glaube ich, bei fast allen Independent-Uren, die ein bisschen abgespaceder sind.

Speaker: Aber Menschen wie du und ich verstehen dann, was das dann ist.

Speaker: Es gibt ja genug Menschen, die genug Geld haben, sich sowas dann zu holen, auf sowas Bock haben.

Speaker: Also ja, die Marke etabliert sich gut in dem Bereich, glaube ich.

Speaker: Ja, Autorologie haben die ja schon immer gemacht, aber ich finde die Verdichtung interessant, einmal im klassischen Weg und dann eben in so einer ganz anderen Art und Weise darzustellen.

Speaker: Und ich habe nochmal nachgeguckt, die Einsteigerfreak ist, glaube ich, mit 27.000 Euro gelistet.

Speaker: Was ich wiederum erstaunlich günstig fand.

Speaker: Also es geht mir jetzt schwer über die Lippen, weil es ist natürlich extrem viel Geld, aber wenn man überlegt, was heutzutage andere Firmen für 27.000 Euro anbieten, dann ist das erstaunlich.

Speaker: Ja, da bekommst du so eine schlichte Tonda von Parmigiani gerade mal für circa.

Speaker: Ja gut, aber da sind natürlich dann andere Sachen nett gemacht.

Speaker: Es sind wahrscheinlich zwei Pole des Spektrums, aber beides gute Sachen.

Speaker: Naja, also das war jedenfalls für mich eine Sache und ich hatte früher nicht so, mag es ja eher konservativ in der Optik, aber jetzt, wo ich mehr Zugang dazu gefunden habe, finde ich es großartig und denke schon sehr viel über Use Cases nach.

Speaker: Hast du nicht, oder sprechen wir später drüber, du hast ja einen anderen Use Case, glaube ich, jetzt mittlerweile abgeschlossen erstmal, oder?

Speaker: Ja, ich hoffe, es ist erstmal abgeschlossen.

Speaker: Es war ein bisschen viel.

Speaker: Ich habe auch ein neues Wort erfunden, das heißt Watchbroke.

Speaker: Okay.

Speaker: Naja.

Speaker: Kommen wir später dazu.

Speaker: Ja, dann sind wir zu Frederik Constant gegangen, um uns mal wieder so ein bisschen runterzudimmen, weil das sind ja eher bezahlbare Uhren.

Speaker: Da fand ich das ganz interessant.

Speaker: Die haben den Worldtimer ja zuerst mit Ace Jewelers auch in so einer Collabo kleiner und hübscher gemacht, so wie die Szene das mag, und ziehen das jetzt nach für den Massenmarkt.

Speaker: Und ja, die Uhr ist viel schöner geworden.

Speaker: Und sie hatten noch witzigerweise eine mit Steinbesatz und in hellblau, was ja im Moment so ein bisschen trendy ist.

Speaker: Und die sollte, glaube ich, unter 8000 Euro kosten.

Speaker: Das fand ich überraschend günstig.

Speaker: Es ist irgendwie herzerwärmend, dass es das immer noch gibt, dass Leute so Uhren machen, die einfach, wo man sagt, das und das ist dran, das und das kostet das, und man denkt hinterher, das ist fair.

Speaker: Selten, aber ja, finde ich cool, dass es diese Marke noch gibt.

Speaker: Also solche Marke, die sowas dann noch machen.

Speaker: Und Mike, der hat richtig gebrannt.

Speaker: Der hat natürlich so ganz wild vor sich hin verkäufert und so, was er gut kann.

Speaker: Das war schön.

Speaker: Und dann haben die auch diese, ich glaube, Manschett heißt die, also es gibt Leute, die nennen das Unisex-Uhr, aber das fällt mir ganz schwer.

Speaker: Das sind Schmuckuhren mit sehr kleinen Blättern.

Speaker: Aber ich habe sie natürlich angezogen, weil man will ja nicht...

Speaker: Und höre es an.

Speaker: Ich wollte es einfach mal wissen.

Speaker: Ich meine, dafür ist die Messe ja da.

Speaker: Und das war dann auch geschmeidig, hat mir gut gefallen.

Speaker: Was ich auch nicht wusste, der hat mir erzählt, dass die Stahlbänder dafür von Hand auch finishen und so weiter.

Speaker: Und du siehst das auch.

Speaker: Das ist schon schön.

Speaker: Also es ist vielleicht so ein bisschen Piaget under budget, aber es ist nicht so Dennisenartig, einfach nur eine Kopie und ganz billig, sondern...

Speaker: Es ist auf eine Frederik Constante-Weise umgesetzt.

Speaker: Fand ich gut.

Speaker: Warte, hier auf jeden Fall mal vorheben, dass, wenn du sagst, dass das wirklich Handfinish ist, und das stimmt, wovon ich jetzt mal ausgehe, ist das sehr honorabel.

Speaker: Warum?

Speaker: Ich bin Brace-Fit-Fetischist und ich habe ja mal in Hongkong für die Micro-Brands gearbeitet und deswegen erkenne ich direkt, das war ja, als DOG mir meine Uhr gegeben hat auf der Watchtime, da war meine erste Frage ja auch direkt, kommt das Ding aus Hongkong, das Band?

Speaker: Und da war er ja sehr transparent und meinte Indien, glaube ich, aber sehr wahrscheinlich Zulieferer auch aus Hongkong.

Speaker: Das erkennt man halt.

Speaker: Und das machen DOG, der Preis ist voll in Ordnung.

Speaker: Und ich sage auch nicht, dass das schlecht ist, wenn es aus Hongkong oder China kommt.

Speaker: Aber es gibt auch teure Marken, die das nutzen und quasi eins zu eins durchreichen, ohne dann noch einen Finish zu machen.

Speaker: Deswegen sehr cool, wenn die das machen und einen Handfinish noch hinlegen, weil das machen wenig Marken, selbst wenig teurere Marken.

Speaker: Ja, und es ist auch, glaube ich, überholt, wenn man, also wir wissen ja nicht, wo das Handfinish gemacht wird, ne?

Speaker: Das wäre es mir egal.

Speaker: Ja, wenn man sagt in manchen Ländern so oder so, weil...

Speaker: Wir haben das ja jetzt mit den Steinblättern gesehen, dass es eine ganze Zeit lang immer so ein Signal für eine super teure Uhr war, aber mittlerweile kriegst du es halt auch.

Speaker: Ich weiß nicht, was die im Einkauf kosten, aber es ist so billig, dass sie in 500 Euro drin sind.

Speaker: Es ist überhaupt nichts Besonderes mehr.

Speaker: Und ich vermute stark, dass da Möglichkeiten bestehen.

Speaker: Aber das war jedenfalls geschmeidig gemacht und gut und sehr günstig.

Speaker: Und warum willst du nicht nochmal darüber sprechen dahin, dass du im Eingang meintest, der Satz?

Speaker: Worüber sprechen?

Speaker: Frederic Constant.

Speaker: Nee, nee, nee.

Speaker: Frederic Constant war super.

Speaker: Nein, das war die andere Marke.

Speaker: Da war noch ein Termin angesetzt und der ist aber wahnsinnig schief gegangen.

Speaker: Und ich... Der war letztes Jahr auch schon... Bitte?

Speaker: Willst du erzählen, warum?

Speaker: Da ist irgendwas schief gegangen bei denen, aber es ist letztes Jahr auch schon schief gegangen.

Speaker: Ich habe manchmal den Eindruck, dass du Sachen mit PR-Leuten besprichst und das bleibt dann irgendwo im Apparat hängen.

Speaker: Okay.

Speaker: Wollen wir die mal nennen?

Speaker: Das bringt dir aber nichts.

Speaker: Nee, nee, das bringt nichts.

Speaker: Okay.

Speaker: Das kann auch keiner was daraus lernen.

Speaker: Ich habe jetzt die guten Sachen gesagt und die kann man sich verändern.

Speaker: Passt.

Speaker: Passt.

Speaker: Kein Bashing.

Speaker: Ist okay für mich.

Speaker: Ja.

Speaker: Da könnt ihr auch nichts daraus lernen.

Speaker: Das ist ja ein internes Ding.

Speaker: Das würden sie halt hinkriegen.

Speaker: So, dann waren wir noch bei Armin Strom.

Speaker: Das hat mir auch gut gefallen.

Speaker: Ich meine Armin Strom immer.

Speaker: Es war auch wieder Claude da.

Speaker: Ich finde es auch schön, du triffst dann die Leute da auch.

Speaker: Nicht beim Rumlaufen, aber an den Ständen stehen dann eben auch wirklich, bei den kleineren Marken zumindest, die Geschäftsführer und die richtigen Uhrmacher und so weiter.

Speaker: Und du kannst dich mit denen austauschen.

Speaker: Und sie hatten ja diesen Minute Repeater, den man auf Knopfdruck auf 23,59 stellen kann, damit er dann seinen Zauber direkt

Speaker: bloß ballert.

Speaker: Es ist ein bisschen verräterisch, aber es hat mir gut gefallen.

Speaker: Und die Resonanz ist einfach immer schön anzugucken, wenn die beiden Teile sich so einschwingen.

Speaker: Das hat mir gut gefallen.

Speaker: Ja, verstehe ich.

Speaker: Das ist immer schön.

Speaker: Ja, es war aber auch der letzte Tag und dann waren wir irgendwann auch ein bisschen müde von den ganzen anderen Sachen.

Speaker: Dann sind wir noch rübergegangen.

Speaker: Nebenan ist ja die Time... Genau, das ist nämlich das Problem.

Speaker: Wenn du da einfach was trinken oder essen willst, ist es die Hölle da.

Speaker: Auf der Messe oder in der Stadt?

Speaker: Ja, in der Stadt ist es nur teuer, aber auf der Messe ist es wirklich die Hölle, weil es nicht nur teuer ist, sondern oft ist es auch nicht da.

Speaker: Also wir hatten wegen der Termine keine Zeit für Mittagessen, dann hatten wir natürlich riesen Hunger und dann wollten wir um 15 Uhr irgendwo essen und dann haben die uns gesagt, ja nee, also jetzt kann man hier nicht mehr richtig bestellen und dann mussten wir irgendwie das nehmen, was noch da war.

Speaker: Und das war dann etwas, was die Tomatensalat genannt haben.

Speaker: Das passte in so ein kleines Einmachglas und kostete 20 Euro.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Ja, also da fällt dir nichts mehr zu ein.

Speaker: Du kannst ja nicht mal was damit reinnehmen.

Speaker: Nein, kannst du nicht mit reinnehmen?

Speaker: Nee.

Speaker: Es ist einfach unfassbar teuer, alles.

Speaker: Aber ich glaube immer, wenn man verloren hat, dann muss man das mit Würde tragen und dann haben wir gesagt, okay, wenn der scheiß Salat 20, also diese...

Speaker: Diese homöopathische Dosierung von Salat kostet 20 Euro, egal, dann kaufen wir einfach Champagner obendrauf und sagen, ist jetzt Absicht.

Speaker: So, haben wir dann gemacht.

Speaker: Aber als wir dann mit Armin Strom so durch waren und 10 und 20 Mal bei Julis Nadal rumgenervt hatten, sind wir einfach rübergegangen zu Time to Watches.

Speaker: Das ist so zwei Minuten weit weg in so einer Villa Sarazin, heißt sie, glaube ich.

Speaker: Das ist in so einem Park und da ist diese andere Messe.

Speaker: Und...

Speaker: Und da waren so Foodtrucks voraufgebaut und dann haben wir uns einfach noch ein bisschen Bier oben reingestellt, weil die Sonne ja geschienen hat.

Speaker: Und das war schön.

Speaker: Und das ist auch was, was die Watches and Wonders überhaupt nicht kann.

Speaker: Das ist halt einfach diese riesige B2B-Kasten mit beiger Innenauskleidung.

Speaker: Und die anderen sind alle so schlau, dass sie wissen, Menschen wollen auch mal irgendwann eine Pause haben.

Speaker: Die wollen richtige Luft atmen, die wollen Sonne sehen und ein Getränk haben und nämlich sich da treffen.

Speaker: Weil bei den anderen Messen treffen sich Leute.

Speaker: Klar.

Speaker: Es ist, glaube ich, insgesamt schlauer.

Speaker: Ich kann dir übrigens noch was zu den Rolex-Neuheiten sagen, wo wir bei der Watch sind, ohne dass ich sie selber in der Hand hatte.

Speaker: Weil die Debatte ja ging über die Rolex Daytona mit dem neuen Blatt, wo Grand-Fu-Emaille draufsteht.

Speaker: Grand-Fu-Emaille.

Speaker: Ja.

Speaker: mit der CNC-Maschine gemacht wird.

Speaker: Was dann am Ende ein perfekt joshiertes Blatt ergibt, aber das eigentliche Wesen dieses Handwerks, dass eben die große Kunst ist, dass man es mit der Hand hinkriegt und so, das ist da nicht dabei.

Speaker: Und das finde ich ist interessant, dass es bei Rolex jetzt dieses Muster gibt, Rote-Urologie-Handwerk nachzuahmen, ohne dass ich den Eindruck habe, da hätte irgendwer nach gefragt, dass man das dringend bräuchte und gleichzeitig

Speaker: finde ich es komisch, dass die eben auch nicht sagen, so das ist jetzt, was weiß ich, Rolex, Karamium, Suppium oder so, die haben ja immer Namen, sondern sie erwecken eben auch den Eindruck, es sei Gioche oder es sei Grand Feu.

Speaker: Ich verstehe dich.

Speaker: Sie erwecken den Eindruck.

Speaker: Ich glaube ehrlich gesagt, sie machen sich da keine Gedanken darum.

Speaker: Sie machen das einfach ohne Hintergedanken.

Speaker: Und ich weiß noch, dass du dich in einer Telegram-Gruppe über dieses Giosch-Thema sehr ausführlich dann ausgetauscht hast.

Speaker: Ich habe das so teilweise mitgelesen und separat.

Speaker: Da hatten wir noch keinen so engen Kontakt.

Speaker: Dieses Thema und ich habe danach jetzt in den letzten Jahren, also danach in den letzten Jahren, zwei Jahre, sehr viel mit Menschen zu tun gehabt, die eigentlich Rolex-only unterwegs sind und keiner, obwohl sie verdammt viel Ahnung von Uhren haben, hat sich über dieses Thema ausgelassen, gesprochen, sonst irgendwas.

Speaker: Darauf achtet der Durchschnittliche, egal wie viel Geld er hat, Rolex-Käufer nicht.

Speaker: Das ist echt...

Speaker: Nur eine Debatte, die, glaube ich, absolute Uhrenfreaks im positiven Sinne führen.

Speaker: Ja, ich kann mir vorstellen, dass das eben wieder dazu führt, dass Wissen kaputt gemacht wird.

Speaker: Es müsste jetzt eigentlich als nächster Schritt, wie beim Guillaume, da gibt es ja noch den Begriff Guillaume, also von Hand gemacht.

Speaker: Bei BG-Uhren steht das zum Beispiel drauf.

Speaker: Es gibt aber noch ein paar andere, die das auch machen.

Speaker: Müsste man einführen, damit man es abgrenzt.

Speaker: Und eigentlich müsste man auch bei Grand Feu irgendeine Art...

Speaker: Real Grand Feu, OG Grand Feu, psychischemäß machen.

Speaker: Und das ist eigentlich schade, finde ich.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Ich verstehe es.

Speaker: Mir persönlich ist es zum Beispiel egal.

Speaker: Also ich verstehe deine Argumente, ich verstehe deine Sichtweise komplett.

Speaker: Und ich verstehe auch das, weil mir persönlich habe da einfach keine Entferhandlung, sage ich immer, da hängt mein Herz nicht dran.

Speaker: Und keine, ach, mir kommt es nicht drauf, einfach keine Emotionen dahinter.

Speaker: Das ist es.

Speaker: Ich habe dafür keine Emotionen.

Speaker: Ich verstehe ja bei Menschen wie dich

Speaker: die sehr viel Wert darauf legen, dass man dann diese Extraklasse, die es dann ist, entsprechend deklariert.

Speaker: Interessiert aber, glaube ich, die meisten Menschen so wie mich.

Speaker: Ich darf mich damit einnehmen, nicht so sehr.

Speaker: Ich glaube, ich weiß, was mich stört.

Speaker: Ich glaube, das ist wirklich ja Kunsthandwerk, was extrem aufwendig ist.

Speaker: Also beim Diorchieren musst du es lange lernen und beim Grand Feu hast du eine riesen Ausschussrate von Zifferblättern, die du wegschmeißen musst.

Speaker: Verstanden.

Speaker: Und ich glaube, es stört mich, dass das Rolex das so convenient macht, ohne aber das zu kennzeichnen.

Speaker: Da fehlt mir einfach der Respekt.

Speaker: Ich fände es besser, wenn sie sagen, wir haben jetzt was, das sieht genauso schön aus, ihr habt genau das gleiche Tragerlebnis, aber wir haben es auf eine Rolex Art und Weise gemacht.

Speaker: Dann fände ich es fair.

Speaker: Ich verstehe dich.

Speaker: Das ist halt ein Handwerk, das wird zum Massenwerk.

Speaker: Ein vermeintliches Handwerk in dem Fall.

Speaker: Es ist ein bisschen so wie mit Brot, das kannst du abgepackt im Supermarkt kaufen und du kannst es halt beim Bäcker frisch kaufen mit einer richtig tollen Kruste und ganz frei.

Speaker: Und das ist beides Brot, aber es ist total unterschiedlich.

Speaker: Okay, aber die Menschen, die wirklich dann Geschmack haben wollen oder richtlige Handwerkskunst, die werden dann eh zu dem guten Brot, zu dem Traditionsbäcker gehen, der noch Sauerteig anrührt und so weiter.

Speaker: Beziehungsweise der Uhrmacher, Uhrenhersteller, der dann von Hand noch klöppelt.

Speaker: Naja, das hat mich jedenfalls noch umgetrieben.

Speaker: Ich hatte auch mit Simon vom WWC mich dazu ausgetauscht.

Speaker: Der hatte das auch gesehen.

Speaker: Interessant, wie du das jetzt nochmal betrachtest.

Speaker: Gut, das war jedenfalls erstmal die erste Messe.

Speaker: Aber es ist ja noch die Time to Watches, da hatte ich bis jetzt nur das Bier erwähnt.

Speaker: Für viele Menschen sehr wichtig.

Speaker: Ja, da sind auch, ehrlich gesagt, ich weiß nicht mehr, wie viele das waren.

Speaker: Das war so unfassbar voll da.

Speaker: Es können 75 Marken gewesen sein, es können auch 140 Marken gewesen sein.

Speaker: Also dieses ganze Haus war voll und sie hatten selbst neben den Kloräumen standen noch Uhrenständer.

Speaker: Also das ist unfassbar.

Speaker: Wir waren dann bei Löbner zum Beispiel, da musstest du unten in den Keller rein und dann an den Klos vorbei und dann noch an drei Drachen und fünf Prinzessinnen und dahinter waren dann auch noch Uhren.

Speaker: Okay.

Speaker: Und da waren auch teilweise echt schöne Uhren dabei.

Speaker: Also Löbner hatte neue Uhren, die haben mir gut gefallen.

Speaker: Teilweise waren da aber auch so wirklich trashy Uhren.

Speaker: Also das Konzept war nicht ganz klar.

Speaker: Dann hattest du so Sachen wie Squaller, also so, sagen wir mal Mittelklasse, Einsteigerbereich, Uhren so ganz traditionell, aber auch so ganz, ja, so wirklich schräge Sachen.

Speaker: Und auch manche echt nicht schön und auch nicht gut.

Speaker: Und dann wiederum aber auch Creon.

Speaker: Ich glaube, die liegen so bei 50.000 Euro und machen eben so Astro-Geschichten.

Speaker: Ich habe auch versucht, mich damit zu beschäftigen, aber da war ich dann schon ein bisschen müde.

Speaker: Aber dadurch, dass du eben diese Mingling-Places hast, ist das insgesamt ein bisschen netter und man trifft dann auch mal Leute.

Speaker: Und was ich noch interessant fand, da war auch so ein Vintage-Händler und da haben zwei aus unserer Gruppe auch einfach noch schnell eine Uhr gekauft.

Speaker: Nett.

Speaker: Was haben sie gekauft?

Speaker: Eine Vintage Piaget mit Onyx und Korallenblatt.

Speaker: Koralle ist ja nicht so häufig.

Speaker: Und eine extra super spezialflache Uhr, wo ich den Namen der Firma Sikura hieß, aber sie sieht aus wie eine Delirium Concorde.

Speaker: Das waren mal die flachsten Quarzuhren.

Speaker: Auf dieser Messe ist man immer betrunken.

Speaker: Und wenn man dann so Uhren kauft und beim Uhrenkaufen so Sachen sagt wie, ach Mensch, wir müssen mal gucken, ob sie geht.

Speaker: Das ist ja hier vergoldet.

Speaker: Man sagt, da sind Putzen dran, das ist echtes Gold und so.

Speaker: Das war schon entspannt, würde ich sagen.

Speaker: Ein entspannter Kauf.

Speaker: Wer kann, der kann.

Speaker: Wir haben teilweise die Uhren einfach so ans Ohr gehalten und immer gesagt, ja, ich höre sie ticken.

Speaker: Ich glaube, sie läuft.

Speaker: Weil er hatte zwei Zeiger.

Speaker: Gut.

Speaker: Also alle italienischen Betrügerhändler dieser Welt sollten dahin gehen.

Speaker: Da kann man einfach Bauernfänger machen.

Speaker: Du musst nur Alkohol ausschenken, deswegen gibt es beim Juwelier auch immer Alkohol, wenn du willst.

Speaker: Ja, nee, das war aber eine gute Stimmung und die Uhren haben einen guten Eindruck gemacht.

Speaker: Ich habe das jetzt natürlich sehr übertrieben dargestellt.

Speaker: Also ich würde es wieder machen.

Speaker: Okay.

Speaker: Hat mir gut gefallen.

Speaker: So bei der Messe würde ich sagen, ist ein bisschen durchwachsen.

Speaker: Also man kann da hingehen, wenn man glaube ich sehr genau weiß, was man vorher machen will und wenn man mit der Geräuschkulisse klarkommt und dann muss man da eine Stunde rein raus fertig machen.

Speaker: Ich war ein bisschen enttäuscht von der Time to Watches.

Speaker: Was hat dich genau enttäuscht?

Speaker: Dass da überhaupt kein Platz ist und dass das wahnsinnig laut ist und du kommst da nicht in den Flow, weil du musst dich ja jedes Mal wieder auf die Uhren einstellen, auf so eine Marke.

Speaker: Ich finde erstmal, man muss sich da hinsetzen können, damit man die Dinge richtig in die Hand nehmen kann.

Speaker: Man muss mit den Leuten reden können, die die Uhren machen.

Speaker: Und das ging bei Crayon, weil die so einen Extra-Bereich hatten, die hatten so einen Premium-Bereich.

Speaker: Ja, aber bei den anderen nicht.

Speaker: Also wir hatten nochmal mit dem Herrn gesprochen, der die Messe in Amerika organisiert und er hat ja ganz klar gesagt, dass er sehr viel Wert darauf legt, dass er ein Limit hat, Besucher als auch Aussteller.

Speaker: Klingt dann ja sehr so, als hätte dann die Time to Watches das nicht so sehr im Blick gehabt.

Speaker: Nee, die kosten Eintritt 25 Euro.

Speaker: Und ja, wundert mich, weil ich kenne auch Uhrenmessen, die keinen Eintritt kosten und die sind trotzdem besser organisiert, was das angeht.

Speaker: Ich kann das jetzt auch mal im Gegenschluss machen.

Speaker: Es gab jetzt zum ersten Mal die Chronopolis-Messe.

Speaker: Und die ist in vielerlei Hinsicht ganz anders.

Speaker: Die ist gemacht worden von den Marken, die früher in einem von diesen teuren Hotels waren und die haben den Raum nicht bekommen.

Speaker: Und da war das immer so, dass so Baltic und wie sie alle heißen, die waren dann in so einem Hotel wie zum Beispiel Debitun.

Speaker: Also man hat sich ein bisschen gewundert, dass so günstige Marken da auch sein können.

Speaker: da arbeitet es mal nicht mehr so.

Speaker: Und dann haben die gesagt, wir machen jetzt unsere eigene Messe und wir machen eben nicht, die Time to Watches, finde ich, wirkt ein bisschen so wie, wir sind die Marken, die es nicht zur Watches and Wonders geschafft haben, aber wir sind zwei Minuten zu Fuß davon weg und wir machen halt alles in kleiner und günstiger und wir sind auch noch da.

Speaker: Sondern die Chronopolis-Leute haben gesagt, wir machen ganz was anderes, wir machen das eher so wie die Wind-up-Watch-Fair in den USA, wo ich ja auch war und erzählt hatte.

Speaker: Also erstens gar kein Eintritt, zweitens wir machen das möglichst barrierefrei, dass viele Leute kommen können

Speaker: Und es soll einfach mehr Ambiente haben und das merkte man.

Speaker: Also die haben, und es ist in der Altstadt, also du kannst da zu Fuß hingehen, dann ist das auf so einer Insel im Fluss in so einer alten Industriehalle.

Speaker: Das heißt, es ist schön groß.

Speaker: Du hast viel Tageslicht da drin, du hast einen Draußenbereich, die haben vernünftige, ja Restaurant würde ich jetzt nicht sagen, aber so Imbissmöglichkeiten, Getränke und so weiter.

Speaker: Das ist auch vom Preis her okay.

Speaker: Und die Stände sind alle gleich groß und die haben Platz.

Speaker: Und da kommst du mit Leuten in Gespräch und das funktioniert richtig gut.

Speaker: Zum Uhren angucken.

Speaker: Und was ich interessant fand, die hatten abends auch die Messeparty, die richtig funktioniert hat.

Speaker: Also ich habe gesehen, dass die Leute, wo wir in den Hotels waren, von den teuren Marken, die sind da auch hingekommen.

Speaker: Und die ganzen PR-Leute sind alle zur Chronopolis-Party gekommen, weil das die geilste Party war.

Speaker: Und auch der ganzen Millionärsammler aus den USA, die wir getroffen haben, die waren auch bei der Chronopolis-Party.

Speaker: Also das ist meine Entdeckung.

Speaker: Was für Marken waren da?

Speaker: Naja, so was wie Baltic in der Kategorie und diese Space One heißen die so?

Speaker: Kenne ich nicht.

Speaker: Die aussehen wie so ein Raumschiff.

Speaker: Also da hast du sehr viele Marken, die so zwischen 1000 und vielleicht 4000 Euro kosten.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich würde sagen, das ist so ein Nachwuchs-Enthusiast.

Speaker: Weil das Ding ist, Watches & Wonders ist B2B, Time to Watches ist ein bisschen reudig, in den Hotels ist es echt für Fortgeschrittene eher.

Speaker: Und da sind die ganzen Leute, die Spaß an Uhren haben und die auch normale Einkommen haben.

Speaker: Oder sich trotzdem dafür interessieren, obwohl sie reich sind.

Speaker: Und das ist, finde ich, die Entdeckung gewesen.

Speaker: Verstanden.

Speaker: Wo du die Preisläsen ansprichst, weißt du, ob Martin, also hier von Sherpa Watches, da war?

Speaker: Ja, ich habe ihn getroffen.

Speaker: Okay.

Speaker: Weil ich hatte keine Stories irgendwie gesehen und es ist vielleicht auch mir vorbeigegangen.

Speaker: Nee, nee, ich habe ihn getroffen.

Speaker: War auch sehr nett, da kann ich später noch zu... Du hast dann noch ein Zentrum, das AHCI, also das sind diese ganzen independent Watchmakers, diese alte Schule, die so richtig Sachen... Du musst eigene Werke gemacht haben.

Speaker: Und da sind dann aber auch so Leute wie Simon Brett oder wie man auch immer den ausspricht.

Speaker: Aber eben auch so anders in Geneve, also so ganz klassische Unkodoke habe ich da getroffen, als deutsche Vertreter.

Speaker: Und die essen dann abends immer Käsefondue.

Speaker: Also das ist auch traditionell, aber auf so eine, finde ich, gute Weise.

Speaker: Und da kannst du auch einfach reingehen.

Speaker: Und dann sind da zum Beispiel Leute von Konstantin Schalk hin mit dieser 1,65 mm flachen Uhr, die so aussieht wie so ein Monstertroll.

Speaker: Da stand auch einer, der hat nur Russisch geredet.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das sogar selber war.

Speaker: Du gehst da einfach rein, sagst, hier, zeig mal her den Bums.

Speaker: Dann straffst du das an und hast so ein bisschen Nervosität, weil du denkst, die ist echt flach.

Speaker: Hoffentlich verbiege ich die nicht.

Speaker: Ich glaube, die wollte auch 400.000 Euro, sollte die kosten.

Speaker: Nett.

Speaker: Aber AHCI ist auch eine Empfehlung.

Speaker: Da musst du halt nur Bock auf so Spezielles Zeugs haben.

Speaker: Okay.

Speaker: So, und dann sind wir, ja, in Hotels waren wir auch.

Speaker: Ich würde jetzt rausgreifen, die Betünen, hatte ich schon erwähnt.

Speaker: Auch immer nette Leute.

Speaker: Und das ist dann eben so...

Speaker: Also der ganz große Schilk, du gehst in dieses Hotel rein, da sind da 93 Sicherheitskräfte versteckt, die siehst du nicht, aber alle gucken schon, dass du einen Termin hast und dann wuseln die da rum und geben dir alles und dann ist auch der Chefuhrmacher da und du gibst da allen die Hand und da sind dann auch die ganzen Millionäre unterwegs und machen so ihren Kram.

Speaker: Da kann unser 1 mal reingucken, das ist möglich, wenn man sich drum kümmert.

Speaker: Aber da finden Sachen statt, wo die Leute unter sich sind.

Speaker: Das sind diese Collectors Clubs, die ihre eigenen geschlossenen Zirkel haben.

Speaker: Dann kannst du da über den Weg laufen.

Speaker: Verstanden.

Speaker: Aber das klingt so ein bisschen, als wäre man ausgeschlossen, als wäre das zu exklusiv oder wirst du trotzdem irgendwie aufgenommen, positiv?

Speaker: Also von dir betünnt die Leute, sind super nett.

Speaker: Die zeigen dir alles, kannst dir alles angucken, dann sitzt du da.

Speaker: Das ist gut, aber die lassen dich das nicht spüren oder so, dass du nicht deren Zielgruppe bist.

Speaker: Die, glaube ich, mögen Enthusiasten, aber du merkst das selber, dass du da nicht so richtig reingehörst.

Speaker: Da sind halt Uhren so, was weiß ich, zwischen 100.000 und 800.000 Euro.

Speaker: Und wahrscheinlich musst du die auch kaufen, damit das Sinn macht, dass du da lange rumhängst.

Speaker: Verstanden.

Speaker: Und zwar mehrere davon.

Speaker: Also ich will jetzt nicht so viele Geschichten von Dritten erzählen, sind nicht meine eigenen, aber jemand aus der Gruppe war da aus Gründen länger und der hat dann da auch das Motto getroffen und noch ganz viele andere Berühmtheiten und so weiter.

Speaker: Das geht schon auch.

Speaker: Aber dann musst du auch mit dem richtigen Handgelenk reingehen.

Speaker: Das ist meine These.

Speaker: Ich hatte die ganze Zeit meine Brigitte-Tradition an, wo ich mich gut angefühlt habe, weil die wurde sehr viel fotografiert und von Leuten, die richtige Uhrmacher sind, in die Hand genommen und für ganz toll befunden und so weiter.

Speaker: Aber es ist halt keine Uhr zum Angehen da.

Speaker: Ja, wie kannst du noch?

Speaker: Da musst du schon mehr bieten.

Speaker: So, dann kannst du abends da in der Stadt rumrennen.

Speaker: Das ist ganz nett.

Speaker: Die haben mittlerweile die Stadt mehr einbezogen.

Speaker: Die haben zum Beispiel das Montreux Jazz Festival mit reingenommen.

Speaker: Dann sind da auch so DJs draußen, wo Musik läuft und überall an den Boutiquen und sonst was.

Speaker: Gibt es Möglichkeit einfach reinzugehen.

Speaker: Wir sind dann wie letztes Jahr auch in die Wacheron Constantin Montique rein.

Speaker: Und ja, dann gibt es Champagner satt und dann kannst du halt die Uhren angucken.

Speaker: Die sind da aber eher auch hinter...

Speaker: hinter Glas.

Speaker: Also es ist, kann man machen, finde ich jetzt nicht so spannend, aber es ist trotzdem nett, dass es eine Möglichkeit für die Stadtgesellschaft gibt, dass das so

Speaker: geöffnet ist.

Speaker: Und dann sind wir abends zur Chronopolis-Party gegangen.

Speaker: Ich überlege gerade, ob das so war.

Speaker: Ja, wir waren bei der Chronopolis-Party.

Speaker: Und das war halt richtig cool.

Speaker: Und was ich gut fand, da waren auch extrem viele Frauen.

Speaker: Das hast du ja sonst in der Uhrenszene nicht.

Speaker: Aber das war wie eine richtige Party.

Speaker: Und ich habe später erfahren, dass das, wo die das veranstalten, auch sowieso so eine Party-Location ist.

Speaker: Das heißt, da kamen dann auch ganz normale Leute irgendwie nachts noch dazu.

Speaker: Da wurde sogar getanzt.

Speaker: Wann hast du das mal beim Urnevent gesehen?

Speaker: Wie viele Nummern hast du mit nach Hause genommen?

Speaker: Ich habe von Leuten gehört, dass das da alles ganz geschmeidig war, aber ich selbst bin ja versorgt.

Speaker: Ist okay.

Speaker: Aber es hat mir das Herz aufgegangen, hat mir gut gefallen.

Speaker: Es war ein bisschen schwierig, jetzt sind wir wieder im Chronologischen, weil ich eigentlich die Devise ausgegeben hatte, wir sollen nicht so viel trinken, weil wir wollten ja am nächsten Tag ganz früh morgens zu BG fahren in die Manufaktur.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das hatte nur so begrenzt geklappt.

Speaker: Und dann sind wir von Genf aus über die Berge da gefahren und diese Kurvenstrecken und mir war es schon ein bisschen schlecht.

Speaker: Ich saß hier hinten drin.

Speaker: Das hat so ein bisschen die Laune.

Speaker: Also nächstes Jahr muss ich mitkommen, damit ich dich ein bisschen zur Kontonanz bezichtige.

Speaker: Ja, ich mach das nicht wieder.

Speaker: Aber wir sind dann da so um acht losgefahren und das ist ganz toll.

Speaker: Du fährst über die Berge, dann steigt die Sonne so hoch und dann hatten wir auch Glück, dass das Wetter halt so toll war und dann siehst du den Mont Blanc und den See da und

Speaker: Da ist auch nicht viel los.

Speaker: Das sind so Motorrad- oder Rennradstrecken.

Speaker: Das ist richtig schön.

Speaker: Und dann fährst du nach Le Brassus, ich weiß nicht, ob man das so ausspricht, so rein.

Speaker: Und dann sind da zum Beispiel an der AP fährt man auch vorbei.

Speaker: Dann sind da halt diese ganzen Sachen.

Speaker: Das ist alles sehr schön und beeindruckend.

Speaker: Und dann waren wir um 9.30 Uhr bei BG und dann haben wir mal eine richtige Manufakturführung gemacht.

Speaker: Ich habe jetzt schon in meinem Leben ein paar Manufakturführungen gemacht.

Speaker: Da waren auch ein paar gut und auch sehr gut.

Speaker: Aber diese hier war...

Speaker: Und unfassbar doll.

Speaker: Und mit Blick auf die Uhr werde ich mich jetzt sehr kurz fassen, aber es wird der ganzen Sache nicht gerecht.

Speaker: Ich habe ganz viel Videomaterial gemacht, das werde ich bei Gelegenheit nochmal ausführen.

Speaker: Da haben die einfach uns durch das ganze Ding durchgeführt und wir haben diese ganzen Handwerker alle kennengelernt, diese Kunsthandwerker.

Speaker: Cool.

Speaker: Und das ist eben nicht so wie bei anderen Manufakturen, dass da immer nur noch eine CNC-Maschine, noch eine CNC-Maschine, noch und so weiter, sondern das sind eben wirklich diese Handwerker.

Speaker: Wir haben das Gioschieren da gesehen und wir durften auch selber an der Maschine versuchen zu Gioschieren.

Speaker: Wo du mit Fingerdruck versuchst, die Kraft zu übertragen.

Speaker: Das ist extrem beeindruckend, weil du dann erst verstehst, also die sagen einem nicht, wie viele Stunden so ein Zifferblatt brauchst, aber wenn du das in Vergrößerung siehst, die arbeiten also mit Vergrößerung, um zu sehen, wie präzise es ist, dann kannst du dir vorstellen, dass die manchmal einen Tag lang an so einem Zifferblatt rumfummeln und wenn die einmal abrutschen, ist es im Arsch.

Speaker: Das muss aber hart frustrierend sein.

Speaker: Ich habe vorgestern ein Word-Dokument versucht, glatt zu ziehen.

Speaker: Und da habe ich ja schon manchmal das Kotzen bekommen.

Speaker: Wenn ich mir dann vorstelle, dass ich da tagelang an so einem Ziffernblatt sitze und dann, keine Ahnung, niese irgendein Haar, irgendwas und auf einmal zack, ist das ganze Ding kaputt.

Speaker: Da würde ich ja mal dreiecksprägen.

Speaker: Ja, das sind Leute, die haben das drauf.

Speaker: Wir hatten ja den ganzen Tag da mit Erich, das ist der Schweiz-Chef von Breguet, der hat sich wirklich viel Zeit genommen und dann haben wir natürlich ganz viel darüber geplaudert.

Speaker: Der hat auch erzählt, wie das so kommt, dass die Leute das können und wie die die auswählen und wie die das lernen.

Speaker: Und wie werden die ausgewählt?

Speaker: Was für Tests müssen die durchlaufen?

Speaker: Also das ist keine Ausbildung, die man machen kann, sondern das sind Leute, die sich dafür interessieren und die müssen das dann lernen dabei.

Speaker: Also du kannst das nicht als... Also on the fly.

Speaker: Ist keine IHK-Geschichte oder so, wo du einfach mal losläufst.

Speaker: Das sind dann Leute, die sind vielleicht zum Vorher Kunsttischler gewesen oder so.

Speaker: Die haben Bezug dazu und dann machen die eben das.

Speaker: Die bauen ja auch ihre Maschinen selbst bei Briggi, beziehungsweise restaurieren die.

Speaker: Also das war extrem faszinierend.

Speaker: Giyos...

Speaker: Hatte ich aber schon gesehen und hatte ich auch so erwartet.

Speaker: Deswegen war ich jetzt nicht, also es war beeindruckend, aber es war erwartet beeindruckend.

Speaker: Was ich richtig krass fand, waren die Feingravuren.

Speaker: Wir waren auch bei den Leuten, die hinten diese Werke so gravieren.

Speaker: Bei den letzten Sondermodellen waren ja dann Flugzeuge drauf oder was weiß ich, Stadtansichten von Paris.

Speaker: Und dann siehst du einfach, dass der Typ, oder es sind mehrere, die das machen, aber wir hatten den Cheftyp da,

Speaker: der macht auf ein Zehntel Millimeter genau Fenster in irgendwelche Segelschiffe von 1815 Reihen oder mal irgendwie eine Frau, die aus dem Fenster winkt oder so.

Speaker: Und das freihand?

Speaker: Ja, das macht der freihand.

Speaker: Und das Krasse ist, dass er zu uns dann gesagt hat, was uns so beeindruckt, also der Schattenwurf auf den Segel, das ist für den ganz einfach.

Speaker: Was für ihn super kompliziert ist, sind die geraden Sachen.

Speaker: Weil er hat dann auch so eine Windrose gemacht und so.

Speaker: Und er hat gesagt, versuch mal freihand, auf einen Zehntelmillimeter genau das gerade runterzuziehen.

Speaker: Das glaube ich.

Speaker: Und das war wirklich krass.

Speaker: Und wenn du dann überlegst, dass die das machen, dann kann natürlich viel schief gehen.

Speaker: Dann werden die Sachen ja noch zusammengebaut.

Speaker: Dann kann auch noch viel schief gehen.

Speaker: Und dann müssen die auch teilweise wieder zurück und so weiter.

Speaker: Eieieiei.

Speaker: Da durften wir auch nicht an die Geräte ran, aber wir sind dann zu dem Mann gegangen, der dabei war, die Innenwinkel zu fräsen oder zu feilen mit der Hand.

Speaker: Und dann haben wir natürlich, wie alle Angeber gesagt, wir wissen, dass die Innenwinkel mit Maschinen gemacht werden und so.

Speaker: Alles fake.

Speaker: Und dann hat er gesagt, nee, bei uns nicht.

Speaker: Und guck mal hier.

Speaker: Und dann hat er das eben gezeigt, wie er das macht.

Speaker: Und dann hat er auch gezeigt, mit welchen Hölzern er noch nachpoliert und mit welchen, was weiß ich, also nur 37 Schritten.

Speaker: Und dann durften wir an diese...

Speaker: Das ist so eine Bank, dann hast du so ein, ich nenne es jetzt mal ein Mikroskop, wo du so raufgucken kannst mit Vergrößerung.

Speaker: Und dann hast du das so in der Hand und dann ist es wie so eine kleine Tintenfeder oder so und dann musst du das so rüberziehen und dann durfte jeder von uns an den Innenwinkel rum und ich fand meine ganz großartig, dann hat schon einer gerufen, man könnte mal ein bisschen mehr abheben.

Speaker: Und jemand anders hat dann aber da einen Kanal reingemacht, weil wenn du einmal zu viel ziehst, ist ein Kanal in der Platte drin, kannst du dir aufwegschmeißen.

Speaker: Das war super.

Speaker: Und ich habe ja lange an so Motoren getunt und immer so Auslässe auf ein Zehntel Millimeter genau hochgezogen bei Zweitaktoren und so, da darfst du auch nicht abrutschen.

Speaker: Aber das ist nochmal eine ganz andere Liga.

Speaker: Das war echt super cool.

Speaker: Und um das noch zu steigern,

Speaker: sind wir dann zu den Komplikationen gegangen und dann sind die großen Komplikationsbauer raus und haben uns die Minute Repeater gezeigt.

Speaker: Wir hatten also diese Werke alle offen da.

Speaker: Minute Repeater, Kette, Schnecke, Tourbillon, was weiß ich.

Speaker: Und dann wurde alles vorgeführt und dann standen die halt daneben und haben so erklärt, also wie der Turm beim Minute Repeater eingestellt wird, wie sie die Schnecke, Kette, Schnecke Geschichte haben.

Speaker: Die haben die Kette auch mal gezeigt, wie klein die ist und so.

Speaker: Es war extrem faszinierend.

Speaker: Bitte, Schnecke.

Speaker: Frage.

Speaker: Ja.

Speaker: Diese Tour, die ihr gemacht habt, kann die jeder machen?

Speaker: Glaube ehrlich gesagt nicht.

Speaker: Okay, also muss man schon irgendwie sagen, hey, ich bin der krasse Influencer, ich habe den geilsten Podcast ever und dann, ja, geil, kommt vorbei.

Speaker: Ja, so ähnlich.

Speaker: Also ich war ja mal bei Glashütte Original und da weiß ich, da hat ein Freund von mir das auch gemacht und der hat einfach nur eine Glashütte Original gekauft, eine ganz normale, auch nicht irre teuer und hat einfach nicht gefragt.

Speaker: Das haben die auch gemacht, da ging das.

Speaker: Ich glaube, das ist irgendwie Ermessenssache.

Speaker: Wer das da entscheidet, weiß ich nicht, aber würde mich jetzt schon auch bezeichnen als jemand, der wirklich ein großes Herz für diese Firma hat und habe auch echt ordentlich rumgenervt.

Speaker: Dann waren wir ja auch Freitag da, da waren glaube ich die Großkopfertten von der Watches & Wonders schon weg.

Speaker: Wir haben auch Emaille gesehen, das erzähle ich jetzt nicht, weil Emaille gibt es auch bei anderen Firmen, das ist natürlich schön und per Hand und so weiter, aber ist halt Emaille.

Speaker: Was ich dann noch, und das war das allerbeste, damit habe ich nicht mehr gerechnet, sie haben so eine Restaurationswerkstatt, da sind so zwei Hobbit-mäßig aussehende Personen drin.

Speaker: Okay.

Speaker: Und dann haben die so alte Bücher und es sieht aus wie in so einem Thriller, wo irgendwelche Bücher auftauchen und Todeszeichen und der Teufel erscheint.

Speaker: So sieht das da aus.

Speaker: Und dann war da also dieser eine Hobbitmann und dann hat er so eine Lampe.

Speaker: so eine Aladin-Lampe und dann hat er gesagt, dass er hier für diesen Einzeiger die Zeiger bläut und dann hat er uns das vorgeführt.

Speaker: Dann nehmen sie diesen Zeiger aus Stahl, legen den in so einen Löffel, also ein bisschen aus wie so ein Crack-Besteck und dann haben sie da so Sand drin, damit die Hitze sich gleich nicht verteilt und dann hat er da einfach so für uns so sechs Minuten den Zeiger so gebläut und gesagt, so jetzt ist fertig.

Speaker: Und dann hat die Frau, die da war, hat mit dem Pantograph dieses Breguet-Schriftzug da reingemacht.

Speaker: Das war großartig und dann haben sie noch den Zeiger gebogen für das Zifferblatt, das machen die auch von Hand.

Speaker: Hat da so ein Post-it-Block genommen und so ein kleines Stück Plastik und immer den Zeiger so gerollt, bis er dann die richtige Krümmung hatte und so.

Speaker: Das machen die dann den ganzen Tag.

Speaker: Also man hört auf jeden Fall nicht heraus, dass du euren Breguet-Fanboy bist.

Speaker: Alle, die mit mir da waren, waren hinterher auch Fanboys, weil ich glaube, du kannst keine Marke sehen, die solche krassen Sachen macht und dabei aber so approachable einfach ist.

Speaker: Es klingt auf jeden Fall, da habe ich auch meine Frage, kann das jeder machen.

Speaker: Ich finde es schön, dass sie sich diese Mühe machen und wirklich diese krassen Insights teilen.

Speaker: Es gibt ja andere Marken, die da ein großes Geheimnis draus machen oder so Standard-Touren nur anbieten.

Speaker: Das ist schon echt sehr cool, wenn sie so transparent sind.

Speaker: Das finde ich schön.

Speaker: Noch schöner wäre es, wenn man es vielleicht einer breiteren Masse anbieten würde.

Speaker: Jetzt verstehe ich, aber wenn du sagst, wenn wir das machen, können wir unsere Produktion einstellen.

Speaker: Ja, das haben die auch tatsächlich gesagt, dass das in der Tat nicht geht, weil zum Beispiel der Minute-Repeater-Mann, der hatte eigentlich gar keine Zeit für uns.

Speaker: Aber du sprichst nicht Französisch, warum?

Speaker: Ja, lange Geschichte.

Speaker: So, also danach, und dann haben die uns zum Abschied noch ein Foto geschenkt, wo wir alle drauf waren in diesen Bregui-Kitteln.

Speaker: Das hatten sie heimlich gemacht und das hatten sie dann ausgedruckt und mitgegeben.

Speaker: Es war so süß.

Speaker: Oh, Datenschutz in der Schweiz kennt man nicht.

Speaker: Naja, man hat ja nur hier drauf.

Speaker: Also es war ganz toll.

Speaker: Und Erich, der uns geführt hat, der musste zwischendurch eine Rauchpause machen und keiner wollte mit ihm rauchen und ich war aber so glücklich.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, okay, Erich, kein Problem, ich rauche jetzt mit dir.

Speaker: Obwohl ich ja eigentlich gar nicht rauche.

Speaker: Hast du geraucht oder so getan?

Speaker: Ich habe immer so dran gezogen, so wie im Schulhof früher wahrscheinlich.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber es sind gute Leute.

Speaker: So, dann sind wir wieder in die Stadt und dann sind wir einfach nur noch zur Monochrome und Time and Tide Party gegangen.

Speaker: Ja.

Speaker: da gab es so Brisket und Kram und da konnte man mit den Leuten reden, da war zum Beispiel auch der CEO von IWC, von Frederik Constant, den haben wir da gesehen und naja, diese ganzen Influencer-Gestalten und Industrie-Gestalten und alle haben sehr viel getrunken und es war sehr schön.

Speaker: Klingt gut.

Speaker: Man hätte dann noch zu einem gesetzten Dinner mit einem Casa gehen können, aber da waren wir irgendwie schon so, dass wir eigentlich, sagen wir mal, im Erlebnis-Modus waren.

Speaker: Mit wem?

Speaker: einem Casa, das ist so ein

Speaker: Influencer, der macht immer so Essen und dann hält er irgendwie so eine Gabel mit seiner Uhr dran hängt.

Speaker: Ach, was weiß ich.

Speaker: Okay.

Speaker: Hatten wir keine Lust mehr drauf.

Speaker: Wir sind dann noch ins Grand Duke.

Speaker: Das ist so ein Pub, wo man sich danach noch trifft.

Speaker: Da haben wir auch wieder irgendwelche Sammler getroffen und den von dem Podcast von dem Ace Jewelers.

Speaker: Wie heißt der noch?

Speaker: Ja, Alon.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und der andere, Rob Nutz, der das mit ihm macht, der war dann eben da.

Speaker: Den haben wir da getroffen.

Speaker: Und noch so ein paar andere gestalten.

Speaker: Und dann mussten wir aber auch irgendwann die Segel streichen, weil war dann echt viel.

Speaker: Und wir sollten ja noch zu Watches and Wonders.

Speaker: Darf ich dich fragen, wie viele Tage warst du da?

Speaker: Donnerstag bis Sonntagabend.

Speaker: Wie teuer?

Speaker: Also Sonntag ganz.

Speaker: Wenn wir einen Trip planen, der so, ey, das ist mega geil, was Knut erzählt, ich will auch mal.

Speaker: Wie viel Budget sollte man einplanen, circa?

Speaker: Es kommt ein bisschen darauf an, wann du buchst.

Speaker: Ich hatte schon im November gebucht, da waren die Hotels noch einigermaßen bezahlbar.

Speaker: Dann haben aber die über Booking oder so gesagt, wir haben irgendwie Fehler gemacht, finde jetzt ein neues Hotel, viel Erfolg und dann war es sehr viel teurer.

Speaker: Also ein Drei-Sterne-Hotel, was jetzt wirklich nicht toll ist, aber einigermaßen liegt, kannst du rechnen für die Zeit, also Donnerstag bis Sonntag mit 1000 Euro ohne Frühstück.

Speaker: Hätte ich auch gedacht, okay.

Speaker: Also kannst du sagen für das Wochenende 2000 Euro?

Speaker: Naja, wenn du geschickt bist, lässt du dich natürlich von den Uhrenmarken hier und da auf irgendwas einladen.

Speaker: Dann musst du jetzt nicht so viel Champagner kaufen.

Speaker: Aber es ist echt teuer.

Speaker: Also es ist wirklich teuer.

Speaker: An dem einen Tag haben wir auch gemerkt, irgendwann so abends, dass wir nur morgens ein Croissant gegessen hatten.

Speaker: Wir haben es auch einfach vergessen, weil du bist da die ganze Zeit einfach nur beschäftigt.

Speaker: Okay, das könnte mir nicht passieren.

Speaker: Ich würde irgendwann einfach laufen, mein Körper würde sagen, du musst was essen, Junge.

Speaker: Man kann ja Bier essen.

Speaker: Nee, ich trinke keinen Alkohol, sorry.

Speaker: Oh Gott, den würde ich einfach nicht hinfahren, weil das ist ja nichts für dich.

Speaker: Und wenn du viel Sport machst, dann merkst du, dass dein Körper einfach nach, du hast vor zwei Stunden gegessen, dein Körper sagt dir nach zwei Stunden, Junge, iss was.

Speaker: Ja, also dann musst du vielleicht 3.000, 4.000 Euro mitnehmen, das ist alles sehr, sehr teuer da.

Speaker: Also du kannst rechnen, wir sind an dem einen Abend schön essen gegangen, ich habe irgendwo die Quittung noch, ich will jetzt auch nicht lügen, aber

Speaker: Also pro Person 150 Euro für gehoben, aber jetzt nicht verrückt gehoben.

Speaker: Okay, aber dann sagen wir 1500 bis 2000 Euro kann man schaffen.

Speaker: 1500 kann man natürlich schaffen, muss man halt smart.

Speaker: Naja, wobei ehrlich gesagt, ich habe die Abrechnung nicht, vielleicht ist es auch mehr.

Speaker: Es war furchtbar.

Speaker: Ich brauche dann auch immer ein Jahr, um davon zu erholen.

Speaker: Ich glaube, teurer ist nur noch New York.

Speaker: oder Monte Carlo.

Speaker: Ich habe letztens noch einen Artikel, der da jetzt... Ich meine die Grundmesse.

Speaker: Achso, okay.

Speaker: Ja, verstehe ich.

Speaker: Nein, einfach interessant, weil ich glaube, das könnte viele interessieren.

Speaker: Ich will auch meinen, wie toll ist das denn circa?

Speaker: Also ehrlich gesagt, ich habe von so ein paar... Also du siehst ja bei manchen Influencern immer nur, dass sie vorne so ein Bling-Bling machen, ne?

Speaker: Aber wenn du dann mal bohrst, dann kommt raus, nein, wir können uns nicht treffen, mein Hotel ist in der Schweiz.

Speaker: Ich fahre die ganze Zeit Zug, damit ich das machen kann.

Speaker: Also da ist auch viel Fassade dahinter.

Speaker: Wenn man was ohne Fassade sehen will, habe ich noch einen Tipp.

Speaker: Wir waren bei so einem Café, das ist, ich muss den Namen nochmal gucken, Coffee Up heißt das, glaube ich, das ist in der Nähe des Hauptmannhofs.

Speaker: Und das ist von Uhrensammlern für Uhrensammler gegründet.

Speaker: Und da gehst du einfach rein und dann sitzen da alle und daneben uns saß einer, der hatte ein Uhrwerk an.

Speaker: Dann haben wir gefragt, wer er ist und dann hat er gesagt, ich bin der Typ von der französischen Luftwaffe, der immer beim Fliegen seine Uhren fotografiert oder filmt.

Speaker: Watch in flight.

Speaker: So, dann war da noch einer, der war irgendwie Mitarbeiter vom größten Patek-Händler, also für Vintage-Pateks.

Speaker: für Nordeuropa, der auch Jay-Z gerade eine Uhr verkauft hatte und so.

Speaker: Und irgendwie standen wir da rum und dann kam plötzlich noch Philippe Navelle, das ist ein Indie-Watchmaker, der hat lange für AP gearbeitet, der ist selbstständig, der hat 17 angestellt und macht die Komplikationen für AP.

Speaker: Das erzählt er dir dann auch so.

Speaker: Und das war aber einfach nur über das Café.

Speaker: Also wenn du wirklich Leute kennenlern willst, setz dich da einfach ins Café rein.

Speaker: Da kann ich dir sagen, kostet ein Espresso Tonic 9,20 Euro, glaube ich.

Speaker: Also du musst dir das ein bisschen einteilen mit dem Konsumieren, aber da hast du auf jeden Fall, das war eigentlich die geilste Besse von allen, wenn wir mal ehrlich sind, dieses Kaffee.

Speaker: Okay, also, ja, verstanden, weil du da einfach mit interessanten Menschen so easy in Kontakt kommst.

Speaker: Ja, und die haben dann ihre Uhren auch auf den Tisch gelegt.

Speaker: Der eine hatte dann, da habe ich jetzt leider den Namen gerade nicht präsent, der hat so einen ganz komischen griechischen, ewig langen Namen.

Speaker: Der hatte sich da auch was überlegt, auch für 70.000 Euro, so, aber mit ein bisschen nett.

Speaker: Und das legen die ja alles noch Tisch, sag hier, spiel mal damit rum und so.

Speaker: Und wir kannten uns ja gerade minus 10 Sekunden.

Speaker: Sowas hast du sonst nicht so oft.

Speaker: Richtig, aber gut, in der, ja, man vertraut sich in dieser Uhren-Bubble, ne?

Speaker: Aber muss man auch, weil ansonsten kannst du es vergessen.

Speaker: Ja, aber das Café ist nochmal eine wichtige Sache.

Speaker: Gut, dass wir noch kurz drüber gesprochen haben.

Speaker: Das war für mich auch absolut ein Highlight.

Speaker: Wie hieß das, die Veranstaltung im Café?

Speaker: Weißt du das gerade?

Speaker: Das ist keine Veranstaltung.

Speaker: Du gehst da einfach hin.

Speaker: Das ist ein Café.

Speaker: Okay.

Speaker: Da liegen Urmbücher rum und wenn sie sehen, du kommst mit Uhren, dann bringen sie dir immer so ein Tray, dass du die Uhr gut ablegen kannst.

Speaker: Okay, also so eine inoffizielle Sache, so quasi jeder, der weiß, Koffe ihr habt, da kann man sich Uhren angucken, aber es ist jetzt nichts Offizielles.

Speaker: Doch, sie werben damit, das ist ihr USP.

Speaker: Okay, verstanden.

Speaker: So, wir sind bei einer Stunde, jetzt hau noch schnell deinen New Watch Alert raus.

Speaker: Warte, bei mir ist auf irgendeinem Grund meine Musik auf meinen Kopfhörern angegangen und ich höre gerade Lorna schon.

Speaker: Ja, wenn es dir hilft.

Speaker: Nee, ich habe nichts gedrückt, auf einmal gehe ich meine Musik an.

Speaker: Fang du an mit deinen Watch Alerts.

Speaker: Was wir meinten von wegen einem Projekt, hast du angefangen und jetzt abgeschlossen?

Speaker: Ja, ich hatte mir ja Speedmaster-Bücher gekauft und dann ist es so gekommen, ich mag halt Bücher gerne und dann habe ich überlegt, ich könnte ja die Uhren, die da drin sind, auch kaufen.

Speaker: Und dann ist das passiert, weil die Idee war, ich habe das von einem Freund gelernt, der hat einfach von verschiedenen Marken so verschiedene Uhren durchdekliniert und das fand ich ganz schlüssig, dass du dann einmal immer die gleiche Uhr hast, aber nicht dieselbe und eben anders und ich hatte immer schon diese langweilige normale Speedmaster-Bücher.

Speaker: Und dann habe ich mir ja noch diese Michael Schumacher Edition gekauft mit dem mattroten Blatt, weil sie dieses FPG-Werk hat.

Speaker: Das heißt der Omega 3301, aber es ist eine FPG-Basis.

Speaker: Es ist im Prinzip das verbesserte Werk, wie es auf dem Royal Oak Chronographen drin ist.

Speaker: Und das im Speedmaster-Gehäuse fand ich originell mit diesem Michael Schumacher.

Speaker: Und außerdem ist es ein Panda, schwarz auf rot.

Speaker: Und ich kriege für diese Uhr extrem viele Komplimente von Leuten, dass sie die geil finden.

Speaker: Und es ist die billigste Uhr, die ich seit langem gekauft habe.

Speaker: Also absoluter Geheimtipp.

Speaker: Und dann war ich so glücklich damit und habe gedacht, ach, vielleicht muss ich das noch weiterverfolgen.

Speaker: Und dann tauchte eine Speedmaster Japan Racing auf.

Speaker: Es ist eine Limited Edition von 2004, die sich bezieht auf so eine Uhr von, ich glaube, 1969.

Speaker: Die hat ein graues Zifferblatt, aber da sind so Racing-Dialen-mäßig...

Speaker: So kleine Skalierungen am Rand in Orange und Weinrot und dazu noch orangefarbene Zeiger für den Chronographen und die sieht einfach super geil aus mit diesem grauen Blatt und so weiter.

Speaker: Und dann tauchte die und gab es nur in Japan.

Speaker: So und dann habe ich die gefunden zufällig mit Papieren, das ist wichtig, weil die sind oft gefälscht worden.

Speaker: Echt?

Speaker: Ja klar, weil du konntest bei Omega früher die Zifferblätter einzeln kaufen.

Speaker: Und dann haben halt Leute sich die zusammengefummelt, weil sonst ist es eine normale Speedmaster.

Speaker: Dann habe ich die auch noch gekauft und dann waren es ja schon drei.

Speaker: Und dann habe ich überlegt, jetzt ist es ja eigentlich schon fast eine Sammlung, jetzt kann ich ja nochmal drauf.

Speaker: Und ich wollte immer schon eine goldene haben.

Speaker: Ich glaube, wir haben darüber gesprochen letztens.

Speaker: Ja, haben wir.

Speaker: Und in dem Buch hatte ich eine gesehen, die ich vorher nicht kannte, weil sie so extrem selten ist.

Speaker: Es gab wohl so 285 Stück davon.

Speaker: Sie ist die Moonwatchigste Moonwatch von allen, denn sie hat eine Mondphase.

Speaker: Und ist trotzdem eine Moonwatch, das heißt man kann damit trotzdem Fahrrad fahren und all so ein Kram machen.

Speaker: Und sie hat, wie das bei Omega bei Weißgold-Versionen oft so ist, ein versilbertes Zifferblatt.

Speaker: So, das, was ich sehr mag, sie diesen Lichteffekt hat zwischen kalt, weiß bis warm.

Speaker: So, und dann hat sie sieben gebläute Zeiger, was auch saugeil ist.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Gebläute Zeiger auf weiß sind immer schön.

Speaker: Und eine Weißgold-Fallschließ ist auch wichtig.

Speaker: Und deswegen habe ich gedacht, dann kaufe ich die eben auch noch.

Speaker: Weil sie gerade in den Niederlanden war.

Speaker: Die sind auch 280 Stück, sehr selten.

Speaker: Sowas ist auch meistens in Japan oder in den USA unterwegs.

Speaker: So, und dann hatte ich plötzlich vier Speedmaster.

Speaker: Und dann habe ich gedacht, jetzt muss ich aufhören.

Speaker: Und, wirst du aufhören?

Speaker: Ja, also im Moment gibt es dieses Wort, Watchbroke heißt es.

Speaker: Im Moment gibt es keine Möglichkeit, irgendwas zu tun.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich habe jetzt auch sehr lange wirklich nur Wasser getrunken und Nudeln.

Speaker: Ja.

Speaker: Die goldene Haut ist dann auch ein bisschen draußen.

Speaker: Ich dachte eigentlich, dass du dir diese Rosé-Goldene, die ich dir mal geschickt hatte, holst du auch die mit goldenem Armband an?

Speaker: Ja, die ist auch nicht schlecht, aber ich bin gar nicht mehr so ein Fan von goldenen Armbändern, weil gerade bei Weißgold

Speaker: Also mir bringt es nicht mehr Gefühl im Verhältnis zu dem Kurs.

Speaker: Und ich mag so ein bisschen, die ist ja jetzt ein bisschen kopflastig, weil sie halt Gold ist.

Speaker: Und ich mag es ganz gerne, wenn es am Tag immer mal so ein bisschen baumelt dazwischen.

Speaker: Das ist irgendwie interessant.

Speaker: Es gibt auch Abwechslung zu den anderen Speedmastern.

Speaker: Ja, wenn sowas ein bisschen baumelt, kann ganz schön sein.

Speaker: Und sie ist, finde ich, auch elegant.

Speaker: Ich habe jetzt ein anderes Band dran gemacht und ich bin da auch noch an anderen Bändern dran.

Speaker: Also die, finde ich, könnte man sogar zum Jackett tragen, wenn man jetzt, also nicht den ganzen Anzug, aber so, das geht.

Speaker: Mit einem schönen Lederband kannst du die doch auch zu einem Anzug tragen.

Speaker: Ja, ich habe jetzt ein graues Suede-Band dran.

Speaker: Ich stelle es mir jetzt vor mit so einem Taube Alcantara oder so.

Speaker: Das ist schon gut.

Speaker: Ich habe mich für Roségold entschieden, weil ich ja schon Roségold hatte und habe die Yachtmaster dem Peter gegeben und der Peter hat mir eine Daytona am Kautschuk bzw.

Speaker: am Krokoband gegeben.

Speaker: Das Krokoband habe ich schnellstmöglich ausgetauscht gegen

Speaker: Gegen Gummiband.

Speaker: Jetzt laufe ich mit einer rosé-goldenden Daytona rum.

Speaker: Und ich habe gesagt, ohne Datum geht nicht.

Speaker: Und ich merke, ich gucke echt oft auf die Uhr und sehe, scheiße, das ist kein Datum.

Speaker: Wenn man irgendwo, welchen Tag haben wir heute und ich will auf die Uhr gucken, ich meine, ja, keine Ahnung, ich kann es dir nicht sagen.

Speaker: Aber es stört mich nicht so sehr wie gedacht.

Speaker: Und sie ist verdammt schön.

Speaker: Du kannst dir ja morgens immer das Datum des Tages mit einem Edding auf den Arm schreiben.

Speaker: Ja, das wäre eine Option.

Speaker: Was ich aber vor allem merke, im Vergleich zu der Submariner, die Hulk, die ich habe, ist es ein krasser, ein krasses Upgrade, was ich nicht gedacht hätte.

Speaker: Es ist bestimmt ein bisschen die Kopflastigkeit, wie bei dir, wie du gerade beschrieben hast, aber allgemein fühlt sich die Uhr bedeutend wertiger an als die Submariner.

Speaker: Ja, ich finde Gold fühlt sich tatsächlich auch einfach netter an.

Speaker: Ich finde auch, eine Daytona muss eigentlich immer aus Gold sein, weil wir hatten ja letztens darüber gesprochen, ich finde, sie ist kein echter Sportchronograph, sondern es ist mehr so eine Schmuckstückuhr und ich finde, so ist sie viel ehrlicher.

Speaker: Mit diesen ganzen kleinen Details und so ist es eigentlich eher ein Schmuckstück und dann noch mit dem Gummiband und so.

Speaker: Ich finde, da hat die Uhr zu sich selbst gefunden.

Speaker: Das ist die wirklich wahre, moderne Daytona.

Speaker: Und sie hat nicht diese Vertreter-Vibes für die Stahlbiester.

Speaker: Vertreter-Vibes, ja.

Speaker: Dennoch, irgendwann muss ich ein anderer... Ich habe jetzt ein schwarzes Blatt mit goldenen Sub-Biles und allgemein rosé-goldenen Applikationen.

Speaker: Irgendwann brauche ich aber entweder dieses Sunburst-Dial für die schwarze

Speaker: Oder eine Weißgold mit dem Ghost-Dial, weil ich merke, das Blatt ist immer noch schön, aber ich bin kein Fan von schwarzen Blättern.

Speaker: Die rosé-goldene Zappdiales hauen es gerade noch raus, aber das wird nicht ewig halten.

Speaker: Deswegen gefällt mir die Hulk auch so sehr, wegen der einfach das Blatt ist es, was die Uhr ausmacht.

Speaker: Man kann ja auch noch eine Uhr kaufen.

Speaker: In der Preisklasse?

Speaker: Ja, dann... Aber du könntest dir auch einfach noch eine schöne Day-Date kaufen, dann hast du alles.

Speaker: Ich bräuchte aber eine aktuelle Day-Date und Out of Range, ganz ehrlich.

Speaker: Also, wenn ich die gehen lasse, ja, aber nicht dazu, nein.

Speaker: Außer ich gewinne im Lotto, weil dann bin ich auch gerade Watchbroke.

Speaker: Ja, aber es ist auch gut, weil sonst würde man auch nicht kuratieren.

Speaker: Wenn man immer Geld hat, dann sammelt man nicht, also dann sammelt man auch, aber dann sammelt man an und sammelt nicht bewusst, weil man schmeißt immer nur auf den Haufen rauf.

Speaker: Bin ich bei dir.

Speaker: Das Thema hatte ich jetzt in den privaten Bereichen, wo dann auch die Frage war,

Speaker: wo es Fluch und Segen, wenn du, ich kann mir, wir beide können jetzt, denke ich mal, so Kleinigkeiten einfach so direkt kaufen und dann ist es in Klamotten zum Beispiel.

Speaker: Ich kann mich an meine Studiezeit erinnern, da habe ich dann auf irgendwelche Sachen, auf was Schönes sehr krass hingespart und jetzt kaufe ich es einfach, in Anführungszeichen.

Speaker: Und das macht es natürlich einfach und bequem, man neigt aber dann dazu, einfach zu kaufen, ohne wirklich nachzudenken.

Speaker: Und das,

Speaker: Klingt bei Uhren immer so schön, aber ich glaube, wenn man dann ein Hobby einfach so kaufen kann und nachzudenken, wird es irgendwann auch langweilig.

Speaker: Das weiß ich nicht, aber jedenfalls ist es so gesehen nicht schlimm für uns, dass wir manchmal eben mal einen Monat warten müssen, bis wir wieder was kaufen können.

Speaker: Also wenn es mal nur ein Monat wäre, ja.

Speaker: Ganz sicher, aber ja.

Speaker: Lassen wir das.

Speaker: Also einen Monat warten bis zur nächsten Goldenen Uhr bei Knut, Leute.

Speaker: Ihr habt es gehört.

Speaker: So, jetzt sind wir fertig.

Speaker: Jetzt sind wir fertig.

Speaker: Ich hoffe, euch hat es gefallen.

Speaker: Ich fand es interessant und lasst uns mal versuchen, dass ich nächstes Jahr mitkomme und dann passe ich auf dich auf, dass du nicht so viel Alkohol trinkst.

Speaker: Das ist sehr ehrbar von dir.

Speaker: Ja, sehr ehrbar, ich weiß.

Speaker: Ich habe einen guten Einfluss auf meine Mitmenschen.

Speaker: Peace.

Speaker

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