Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

Zwei Brüder, eine Vision: Die Erfolgsstory von Finest Escape Nürnberg

Diese Woche sind Tobias & Alexander Kölle zu Gast – die Köpfe hinter Finest Escape in Nürnberg [https://finest-escape.de/nuernberg/] und Bamberg. Mit uns sprechen sie darüber, warum sie ein erfolgreiches Franchise verlassen haben, wie sie Escape Rooms als echtes Theater-Erlebnis denken und weshalb Qualität manchmal die beste Marketingstrategie ist. In dieser Folge erfährst Du: 🗝️ Warum die beiden Brüder bewusst den Schritt raus aus dem Franchise gewagt haben trotz Risiko und Diskussionen. 🎭 Wie Live-Schauspiel, Sounddesign und Lichtstimmungen ihre Räume von klassischen Escape Rooms abheben. 🛠️ Weshalb bei Finest Escape nichts von der Stange kommt – nicht mal Software, Musik oder Technik. ⭐ Wie sie mit kompromissloser Qualität zu den bestbewerteten Escape Rooms im deutschsprachigen Raum wurden. 🌍 Was eine Top-50-Platzierung weltweit verändert und warum sie heute trotzdem lieber für Spieler bauen als für Rankings. 🎢 Dein Shortcut zu Erfolg in der Freizeitbranche! Hol dir exklusive Einblicke, praktische Tipps und die neuesten Trends rund um Business, Operations und Wachstum – speziell für Freizeitanbieter. 🚀 Kein Blabla, nur knackige Infos, die dein Erlebnis-Business nach vorne bringen! Jetzt anmelden und keinen Trend verpassen!  https://lebegeil-media.com/newsletter

Transcript

Speaker: Hallo liebe Erlebnisfreunde, liebe Freizeitanbieter, herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Lebegeil Erlebnis Podcasts.

Speaker: Heute bei mir zu Gast sind Tobias und Alexander Kölle von Finest Escape in Nürnberg und Bamberg.

Speaker: Wir sprechen darüber, wie sie aus einem Franchise-Unternehmen ihr eigenes Escape Room Paradies aufgebaut haben und wie sie es sogar in die Top 50 der Weltrangliste geschafft haben.

Speaker: Außerdem geht es viel um Business und Leidenschaft zu Escape Rooms.

Speaker: Viel Spaß beim Zuhören.

Speaker: Das ist der Lebegeil Erlebnis Podcast mit Jan Stein.

Speaker: Hier hörst du spannende Interviews mit Gästen aus der Freizeit- und Erlebnisbranche.

Speaker: Wir sprechen über neue Attraktionen und Entwicklungen in der Freizeitindustrie und tauchen in die Themen Marketing und Business ein.

Speaker: Der Podcast für alle Freizeitanbieter und Erlebnisfreunde.

Speaker: Hi, hier ist Jan von Lebegal Media.

Speaker: Als Marketingagentur für die Freizeitbranche haben wir schon vielen Unternehmen geholfen, ihre Online-Präsenz zu optimieren und ihre Gäste komplett zu begeistern.

Speaker: Ob du eine neue Website benötigst, deine Google-Platzierung verbessern willst oder über Werbeanzeigen mehr Gäste erreichen möchtest, wir haben die perfekte Marketingstrategie für dich.

Speaker: Klingt interessant?

Speaker: Dann kannst du einfach einen Termin auf unserer Website unter lebegeil-media.com slash Termin vereinbaren und wir sind bereit für deine Fragen.

Speaker: Also lehn dich zurück und lass uns gemeinsam auf eine Reise voller Marketingabenteuer gehen.

Speaker: Hi Tobi, hi Alex, willkommen im Podcast.

Speaker: Schönen guten Tag.

Speaker: Hallo Jan, schön da zu sein.

Speaker: Sehr schön, dass ihr hier seid und ihr seid auch die ersten Gäste dieses Jahr.

Speaker: Es gab ja ein bisschen eine Pause, ich glaube über einen Monat jetzt und jetzt sind wir wieder da.

Speaker: Ich bin sehr gespannt, was ihr zu erzählen habt.

Speaker: Wo seid ihr?

Speaker: Seid ihr in Nürnberg, Bamberg?

Speaker: Wir sitzen gerade in Nürnberg in unserer neueren Filiale hier von Finest Escape am Fernsehturm.

Speaker: und freuen uns auf das Gespräch mit dir.

Speaker: Cool, okay.

Speaker: Ja, ich war tatsächlich im Dezember auch in Nürnberg.

Speaker: Da habe ich meine Familie besucht.

Speaker: Ja, im Dezember habe ich noch nicht so viel mitbekommen von dem Schneechaos.

Speaker: Da war es noch ganz ruhig.

Speaker: Aber jetzt ist einiges los bei euch gerade, oder?

Speaker: Ja, momentan ist viel los.

Speaker: Wir haben seit vorgestern 25, 30 Zentimeter Schnee hier.

Speaker: Gestern sind nachts die ersten Leute von der Kaisersburg mit Skiern runtergefahren.

Speaker: Tatsächlich sind sie auf dem Markt runter.

Speaker: Genau, bei uns, ja, wir wissen nicht, wohin mit dem Schnee.

Speaker: Also Parkplätze sind gerade ein bisschen schwierig, aber wir machen das Beste draus.

Speaker: Ja, das erinnert mich irgendwie an früher.

Speaker: Ich bin in der Nähe von Nürnberg aufgewachsen und das gab es schon öfter mal.

Speaker: Also das war schon eigentlich jedes Jahr, dass es da mal so ein paar Tage mit Schneekaus gab und in den letzten Jahren ist es weniger geworden.

Speaker: Es wäre schön, wenn es zu Weihnachten wäre.

Speaker: Also zum Weihnachtsmarkt geht man bei 18 Grad, vielleicht sogar im T-Shirt und dann einen Monat zu spät kommt der Schnee her.

Speaker: Ja, aber heute soll es ja nicht ums Wetter gehen.

Speaker: Heute geht es ja um Escape Rooms.

Speaker: Ich habe es leider im Dezember nicht geschafft, bei euch vorbeizukommen.

Speaker: Ich habe da noch kurzfristig geschaut, ob irgendwie was frei ist, aber das war schon alles ziemlich ausgebucht dann in den Tagen vor Weihnachten.

Speaker: Ich werde aber auf jeden Fall beim nächsten Family Besuch erwarten.

Speaker: Aber ja, erzähl doch erstmal so eure Story, wie hat das Ganze angefangen bei euch?

Speaker: In den letzten Jahren seid ihr ja schon sehr präsent dann auf einmal geworden mit euren Escape Rooms.

Speaker: Wie habt ihr das geschafft?

Speaker: Also erzähle ich ganz gerne.

Speaker: Wir haben 2018 damit angefangen, damals noch im Franchise, unter der Marke Final Escape.

Speaker: Und haben da eben die ersten Räume von der Firma bekommen, gekauft sozusagen.

Speaker: und haben sehr schnell aber gemerkt, wir wollen da mehr.

Speaker: Wir haben so viele Ideen, Energien und Stotzen vor Ideen, das Ganze umzusetzen und haben dann nach drei Jahren beschlossen, dass wir eigene Gewege gehen wollen, haben uns in Finest Escape umbenannt und haben seitdem auch sämtliche Räume selbst entworfen, selbst gestaltet, selbst gebaut, teilweise mit Hilfe von Kulissenbauern natürlich.

Speaker: und sind relativ schnell gewachsen, sodass wir mittlerweile zwei Filialen in Nürnberg haben und eben eine Filiale in Bamberg und überall aber noch genug Platz haben, um weiter auszubauen.

Speaker: In Bamberg seid ihr gestartet, oder?

Speaker: Nein, wir sind in Nürnberg gestartet.

Speaker: Nürnberg in der Innenstadt, in der Bucherstraße, das war unsere erste Filiale.

Speaker: Die ist auch voll.

Speaker: Und die zweite Filiale war dann in Bamberg und seit circa eineinhalb Jahren haben wir jetzt in Nürnberg am Fernsehturm eine dritte Filiale.

Speaker: Dies voll bedeutet, es ist kein Platz mehr für neue Räume in der Filiale?

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Also da in Nürnberg Innenstadt sind wir ausgebaut, da ist kein Platz mehr für neue Räume.

Speaker: Aber die anderen beiden Filialen, sowohl in Bamberg als auch am Fernsehturm, haben wir noch genug Platz, um neue Räume zu bauen.

Speaker: Okay, ich habe von Final Escape mal einen Raum gespielt in Berlin, das ist schon sehr lange her, das war der Steampunkraum, Puppenspieler ist das glaube ich, ne?

Speaker: Genau, das ist einer unserer vier Räume, mit denen wir gestartet haben.

Speaker: Wir haben damals den Henker, den Steampunk-Puppenspieler, das Geheimnis der Toten Mönche und Sherlock Holmes, wobei wir die immer so ein bisschen auch umgestaltet haben auf unsere Bedürfnisse damals schon.

Speaker: Aber von den Rätseln her ist das sehr, sehr ähnlich.

Speaker: Wir machen alles mit Schauspiel, was die meisten nicht machen oder eigentlich gar nicht.

Speaker: Aber es lohnt sich dann leider nicht, den Raum nochmal zu spielen, weil die Rätsel doch sehr, sehr ähnlich sind.

Speaker: Und unser Leben ist halt mit dem Schauspiel doch viel, viel besser als.

Speaker: Und warum habt ihr dann gesagt, hey, uns sind die Räume irgendwie nicht genug, die uns da zur Verfügung gestellt werden, wir wollen was Eigenes?

Speaker: War das eher dann...

Speaker: Das war aus verschiedenen Punkten.

Speaker: Also zum einen, wir wollten was Besonderes machen und Final Escape hat damals gesagt, dass die Räume nur noch für Final Escape bauen.

Speaker: Und wenn wir die Qualität der Räume wollen, müssen wir quasi Franchise-Partner werden.

Speaker: Dementsprechend haben wir das auch gemacht.

Speaker: Es hat sich dann leider herausgestellt, also es gab noch so eine Tochterunterfirma, Escape Game Solution heißen die, die haben die Räume für Final Escape gebaut, sind allerdings die gleichen Inhaber und die haben aber auch an andere Anbieter verkauft, wo wir gesagt haben, das ist ja kein Alleinstellungsmerkmal.

Speaker: Wenn du jetzt den Puppenspieler oder den Henker, gibt es glaube ich mittlerweile in Deutschland sechs, sieben, acht Mal und nicht nur bei Final Escape.

Speaker: Und da hatten wir halt Gespräche und haben gesagt, nee, wir wollen da mehr Ideen einbringen, mehr Schauspiel, aber dann soll es halt nur für unsere Firma sein.

Speaker: Und das wollten die halt auch nicht und haben auch dementsprechend also leider zu wenig Input uns gegeben als Franchisegeber.

Speaker: Das war eher in die andere Richtung.

Speaker: Und dann haben wir gesagt, nee, dann machen wir unser eigenes Ding.

Speaker: Und dann ging es noch dazu, dass die mit einem technischen System gearbeitet haben, was uns nicht das geboten hat, was wir gerne wollten.

Speaker: Wir wollten viel mehr in Richtung Theater gehen, Musikübergänge, Lichtstimmungsübergänge.

Speaker: Das hat das bestehende System, von dem ich gekonnt.

Speaker: Und dann haben wir gesagt, nee, das machen wir alles selber.

Speaker: Und haben dementsprechend auch unsere Hardware mittlerweile selber entwickeln lassen, die Software selber entwickeln lassen.

Speaker: Wir machen wirklich alles selber, da ist nichts von der Stange.

Speaker: Gab es dann irgendwie Schwierigkeiten, als ihr da raus seid aus dem Franchise-System oder wie war das dann mit den Räumen, die ja eigentlich von Final Escape sind?

Speaker: Musstet ihr irgendwie eine Ablöse dann noch zahlen oder so, dass ihr das dann selber benutzen dürft?

Speaker: Also antworte ich ganz gerne drauf.

Speaker: Es gab auf jeden Fall Verhandlungen und Diskussionen.

Speaker: Ich will da jetzt nicht zu sehr ins Detail reingehen.

Speaker: Wir hätten was zahlen sollen.

Speaker: Das haben wir uns im Endeffekt so geeinigt.

Speaker: Aber es ist nicht komplett glimpflich auseinandergegangen.

Speaker: Aber ich denke, sehr viel näher braucht man jetzt auch nicht darauf einzugehen.

Speaker: Im Endeffekt macht jeder dann sein Ding jetzt.

Speaker: Und Sie sind happy, denke ich.

Speaker: Wir sind happy.

Speaker: Und genau, es war auch damals kein finanzieller Aspekt, dass wir gesagt haben, wir wollen mehr, sondern es war wirklich mehr die Leidenschaft,

Speaker: Dass wir gesagt haben, wir haben so viele Ideen und können so viel umsetzen, machen, tun, wo wir dort einfach limitiert waren im Franchise.

Speaker: Und das war eigentlich der Hauptgrund, warum wir daraus gegangen sind.

Speaker: Ist Final Escape ein deutsches Unternehmen?

Speaker: Jein.

Speaker: Der Inhaber ist, ich glaube, halb deutsch, halb... Russland?

Speaker: Ja, nicht direkt Russland, es ist Weißrussland, ich weiß es gar nicht genau.

Speaker: Genau, aber hat, glaube ich, einen deutschen Pass, deswegen ist es so ein halb deutsches Unternehmen.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Wer von euch macht denn was im Unternehmen?

Speaker: Also wir haben jetzt hier Alex und Tobi zu Gast.

Speaker: Willst du anfangen, Alex?

Speaker: Wir wollen so ein bisschen aufgeteilt.

Speaker: Genau, also vom Prinzip her ist es so ein bisschen aufgeteilt, obwohl wir doch die meisten Sachen zusammen machen.

Speaker: Aber über die Jahre hat sich schon so entgeben, also ich bin eher...

Speaker: Auch im Kopf so der kreative Typ.

Speaker: Ich bin ja auch Künstler, Zauberkünstler hauptberuflich und mir liegt es auch gar nicht, irgendwie theoretische Sachen zu machen oder Buchführung oder... Also da ist der Tobi eher auch drin, kümmert sich da auch eher um die Finanzen, um Businessplan, solche Sachen.

Speaker: Mittlerweile, seit wir unser neues technisches System haben, ist der Tobi auch mehr reingefuchst in das technische System, mehr als ich.

Speaker: war dann auch immer gegen Raumende.

Speaker: Also wenn wir Räume bauen, haben wir einfach Arbeitsaufteilung gemacht.

Speaker: Haben auch gesagt, das bringt jetzt nichts, wenn da zwei Leute am Rechner sitzen, während ich im Raum noch Sachen bauen kann, fertig machen kann, malern kann.

Speaker: Genau, aber sonst, bis auf die zwei Sachen machen wir eigentlich die meisten Sachen gleich gemeinsam.

Speaker: Aber Tobi darf gerne noch etwas sagen, was du machst.

Speaker: Im Prinzip hast du gerade alles gesagt, was ich mache.

Speaker: Genau.

Speaker: Genau, also ich habe ja BWL studiert und bin daher denke ich eher in diesen finanziellen Themen mehr drin als der Alexander und kümmere mich da ein bisschen mehr darum, dass das Ganze eben auch wirtschaftlich funktioniert.

Speaker: Zudem übernehme ich eben den technischen Teil, wenn es gegen Ende geht, die Programmierung zu machen, wie Lichtstimmungen, dass alle Gadgets funktionieren und sowas.

Speaker: Ich mache aber auch relativ viel, das machen wir eigentlich ziemlich viel zusammen, Storytelling, die Raumidee.

Speaker: Also da gibt es tatsächlich keine Aufteilung, da setzen wir uns immer zusammen hin und besprechen das mittlerweile auch mit zwei festen Mitarbeitern, die uns dabei auch unterstützen.

Speaker: Und ja, also wie Alex schon gesagt hat, den Großteil besprechen wir wirklich immer zusammen und gucken auch, dass wir da uns absprechen und auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Speaker: Wie ist es so, mit dem Bruder zu arbeiten?

Speaker: Es gibt natürlich auch mal hier Streitereien, wie ich denke in jedem Team, mit dem man arbeitet.

Speaker: Aber insgesamt haben wir schon immer was zusammen machen wollen.

Speaker: Auch bevor wir die Escape-Räume gemacht haben, hatten wir immer wieder mal versucht.

Speaker: Wir wollten mal zusammen eine Bar aufmachen und und und.

Speaker: Das hat alles irgendwie nie geklappt.

Speaker: Und mit den Escape-Räumen hat es dann endlich mal funktioniert.

Speaker: Und ja, wir verstehen uns gut und es ist schön, mit einem Bruder zusammen was Großes zu ziehen.

Speaker: Na geil.

Speaker: Habt ihr das irgendwie aufgeteilt?

Speaker: Einer ist mehr in Bamberg, einer ist mehr in Nürnberg oder...

Speaker: Jein, also der Tobi wohnt ja in Erlangen.

Speaker: Ich wohne in Nürnberg und ich bin überwiegend mehr in den Nürnberger Filialen.

Speaker: Also Tobi ist auch bei den Mitarbeitern hier in Nürnberg eher so ein Geist.

Speaker: Die wissen, es gibt einen Chef, der heißt wohl Tobias.

Speaker: Den sieht man aber ganz, ganz selten.

Speaker: Also ich bin da mehr im Tagesgeschäft auch.

Speaker: Wir haben ja von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.

Speaker: Und da ich einfach auch näher dran wohne, meine Kinder sind schon erwachsen, die vom Tobi sind noch klein.

Speaker: Da bin ich halt eher in Nürnberg unterwegs.

Speaker: Sollte jetzt mal was in Bamberg kaputt gehen oder was gebraucht werden, da fährt der Tobi hin, weil der einfach noch 25 Kilometer näher dran wohnt und sein Sportgeschäft ist auch näher Richtung Bamberg, wo er tagsüber noch ist.

Speaker: Also ja, da teilen wir uns mehr ein bisschen auf.

Speaker: Aber jetzt gehen wir beide in Nürnberg.

Speaker: Also wir haben beide auch noch ein anderes Business daneben.

Speaker: Du hast ja gesagt, Alex, du bist Zauberkünstler und Tobi hat dann noch einfach so nebenbei ein Sportgeschäft.

Speaker: Genau.

Speaker: Also mein Sportgeschäft ist spezialisiert auf Tischtennis und habe auch damit angefangen und die Escape-Räume kamen als zweites Standbein dazu.

Speaker: Mittlerweile ist aber unser Bein der Leidenschaft, denke ich, für die Escape-Räume und wir verbringen die meiste Zeit mit den Escape-Räumen.

Speaker: Ja, ist es dann, habt ihr gesagt, an irgendeinem Punkt würdet ihr dann auch nur die Escape Rooms weitermachen oder habt ihr schon Bock, irgendwie die beiden Sachen parallel zu machen?

Speaker: Also mir geht so beides zusammen, wird mir manchmal tatsächlich ein bisschen zu viel, da ich auch, Alex hat es ja vorhin gesagt, noch drei kleine Kinder habe zu Hause, die auch bespaßt werden wollen, würde ich manchmal gerne was abgeben.

Speaker: Ich kann es aber irgendwie dann trotzdem nicht.

Speaker: Also es gibt auch nicht den passenden Moment, wo ich sage, ich lasse das jetzt sein, das funktioniert irgendwie nicht.

Speaker: Deswegen, der Gedanke ist öfters mal da, weil es doch recht stressig und viel ist, aber wirklich abgeben kann ich es dann trotzdem nicht.

Speaker: Aber eher, weil du emotional dranhängst oder weil es schwierig ist, dann jemanden zu finden, der das komplett abhält?

Speaker: Beides.

Speaker: Ich habe auch den Tischtennisladen mit einem sehr guten Freund zusammen aufgemacht und das ist auch so gemeinsam gewachsen.

Speaker: Zum einen...

Speaker: gibt es diese Exit-Optionen da eigentlich gar nicht so richtig, weil keiner den anderen da eigentlich ausbezahlen könnte.

Speaker: Und zum anderen ist es dann irgendwie auch, ja, also es geht auch nicht, den anderen allein im Stich zu lassen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und Escape-Room ist sowieso meine Leidenschaft.

Speaker: Also das ist einfach zu sagen, nee, mache ich nicht mehr.

Speaker: Das funktioniert gar nicht.

Speaker: Aber die Escape-Rooms laufen auch so gut als Business, dass man die alleine machen könnte, oder?

Speaker: Jein.

Speaker: Also wenn wir nicht so viel investieren würden in neue Räume, dann würde es sicherlich gehen.

Speaker: Aber wir haben ja wirklich noch Platz für insgesamt ungefähr acht neue Räume, die wir bauen können in Bamberg und Nürnberg zusammen.

Speaker: Und wir investieren sehr, sehr viel, dass wir eben neue, richtig schöne, geile Escape Rooms bauen.

Speaker: Und dadurch wäre es allein von den Escape Räumen schon nicht so ganz einfach, dann auch noch zu leben.

Speaker: Weil es ja häufig so in der Escape Room Branche, also ich war ja auch schon auf mehreren Escape Room Conventions und bin da sehr tief drin in der Szene.

Speaker: Also es gibt ja viele, die sind einfach mega passionate dabei, die lieben es irgendwie Escape Rooms zu bauen, aber wirtschaftlich ist es teilweise ja gar nicht so einfach, weil halt dann, ja viele sind halt dann auch die durchgeführt.

Speaker: sich der kreativ aus aber dann er das wirtschaftliche marketing und so weiter kommt dann häufig auch zu kurz wie ist es bei euch so also seid ihr trotzdem gut aufgestellt und auch im marketing oder auch was das finanzielle angeht oder wie ist es so bei euch

Speaker: Ja, das würde ich mal beantworten.

Speaker: Also wir schauen schon auch, dass es wirtschaftlich ist, auch wenn wir das als Hobby angefangen haben.

Speaker: Wir wünschen uns natürlich auch ganz oft, dass wir einfach mal so ein, zwei Millionen über hätten und einfach mal den geilsten Shit ever bauen können.

Speaker: Aber wir haben gar nicht.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Aber den finanziellen Hintergrund haben wir nicht, auch wenn wir nicht genau wissen, was da ist.

Speaker: Wir wissen, der Thomas hat da ganz gut Geld verdient.

Speaker: Aber wir würden es wahrscheinlich genauso machen.

Speaker: Wenn wir das hätten, würde man einfach Geistes und Shit bauen, egal ob das was einspielt oder nicht.

Speaker: Wir haben trotzdem jetzt nicht die beste Marge.

Speaker: Das wollen wir auch gar nicht.

Speaker: Aber wir schauen schon, dass es wirtschaftlich ist.

Speaker: Also Minus wollen wir nicht machen mit den Räumen.

Speaker: Im Gegenteil, wie Tobi ja schon gesagt hat, wir versuchen noch jeden Monat Geld beiseite zu legen, um neue Räume zu erschaffen.

Speaker: Wir haben jetzt den Vorteil tatsächlich, wir müssen und machen auch gar nicht so viel Geld, Injektionen in Werbung.

Speaker: Das sind für alle drei Standorte gerade mal 500 Euro im Monat für Google.

Speaker: Und wir haben Gott sei Dank einfach schon so ein Standing.

Speaker: Und was auch die Google-Bewertungen angeht, sind wir die erfolgreichsten in Deutschland.

Speaker: Das hat mal einer ausgerechnet irgendwie, auch aus der Escape-Home-Szene.

Speaker: Das war von TUI tatsächlich ein...

Speaker: Ein Bericht, die haben das erst vor ein paar Monaten ausgewertet und da kam raus, dass wir im deutschsprachigen Raum, also Deutschland, Österreich, Schweiz, der bestbewertete Escape-Raum sind.

Speaker: Lediglich irgendwo im europäischen Ausland, ich glaube in Spanien oder sowas, gab es einen Escape-Raum, der besser war.

Speaker: Ja, also jetzt von den Google-Bewertungen.

Speaker: Genau.

Speaker: Richtig.

Speaker: Und das ist Werbung pur für uns.

Speaker: Also die 500 Euro zahlen wir trotzdem weiter.

Speaker: Das tut jetzt auch nicht weh.

Speaker: Aber alle kommen über Google und die sind auch alle echt.

Speaker: Auch wenn da in der Szene vor ein paar Jahren gemunkelt wurde, die sind gekauft, gefakt, irgendwas.

Speaker: Gar nicht.

Speaker: Also wir sind ja teilweise am Anfang froh gewesen, dass da mal eine 2-3-Sterne-Bewertung vorbeikam, dass das einfach mal realistisch aussieht.

Speaker: Weil wir hatten ja...

Speaker: Ich glaube bis 800, 900 Bewertungen nur 5 Sterne.

Speaker: Und mittlerweile sieht es Gott sei Dank realistisch aus.

Speaker: Aber natürlich freuen wir uns auch, wenn es nur noch 5 Sterne sind.

Speaker: Habt ihr irgendwann mal ein Rätsel manipuliert, absichtlich, dass mal eine schlechte Bewertung reinkommt?

Speaker: Das nicht, aber ein guter Freund von mir, der Ralf Querfurt, der hat auch mal gesagt, das ist völlig unglaubwürdig, Alex.

Speaker: Ihr müsst mal den Leuten eine klatschen oder irgendwas, dass ihr mal schlechte Bewertungen bekommt.

Speaker: Aber wir tun da keinem weh.

Speaker: Wenn, dann gefällt es einem mal nicht.

Speaker: Das passiert auch mal.

Speaker: Die meisten schlechten Bewertungen, wenn überhaupt, haben wir, weil die Leute mit den

Speaker: Gutscheinbedingungen, Stornobbedingungen nicht zufrieden sind, die ja dennoch a sehr fair sind bei uns und b bevor der Buchung eigentlich durchzulesen sind.

Speaker: Es gibt immer wieder unglückliche Leute, aber die tun nicht weh.

Speaker: Es tut mehr weh, wenn einer sagt zwei Sterne, beschissene Spiel, schlechte Story, aber das kommt eigentlich nicht oder so gut wie gar nicht vor.

Speaker: Oder wenn jemand sagt, er war richtig geil, bestes Erlebnis ever, zwei Sterne.

Speaker: Ja, sowas haben wir auch.

Speaker: War super geil, alle nett, mega.

Speaker: Wir kommen wieder drei Sterne und ich denke mir so, hä, warum?

Speaker: Was fehlt uns?

Speaker: Ja, aber es gibt es auch.

Speaker: Also da sind wir mittlerweile.

Speaker: Die ersten nicht fünf Sterne haben wehgetan.

Speaker: Jetzt, wir schauen uns alles an, versuchen uns auch stetig zu verbessern, wenn man wirklich

Speaker: Also wenn es eine schlechte Sterne gibt, hoffe ich immer, dass ein Text dabei steht, dass wir uns verbessern können.

Speaker: Aber einfach, es gibt auch so Google-Punkte-Sammler, die geben 1 Stern, 2 Stern, 3 Stern, waren nie bei uns.

Speaker: Und dann siehst du, die haben in den letzten 24 Stunden 80 Sachen bewertet von Mexiko bis, also tausend Kilometer weit, das kann nicht echt sein.

Speaker: Ja, das wird aber häufig dann auch rausgefiltert von Google-Sammler.

Speaker: Ja, nicht mehr so einfach wie früher tatsächlich.

Speaker: Das ging früher einfacher.

Speaker: Aber wir haben auch noch keine Bewertungen löschen lassen, wenn es nicht eindeutig war, dass die nicht da waren.

Speaker: Ansonsten, wenn wir einen Stern haben, haben wir wahrscheinlich einen Stern verdient.

Speaker: Dann ist das halt so in seinen Augen.

Speaker: Dann stehen wir auch dazu.

Speaker: Und jetzt so, also du hast gesagt, Google macht die aktuell, habt die aktuell so 500 Euro Budget.

Speaker: Genau, nur Google Ads, ja.

Speaker: Ist das dann, also seid ihr ganz gut ausgebucht dann mit dem Budget?

Speaker: Also mal die Leute einfach über Google Maps dann und über Empfehlungen kommen?

Speaker: Ja, das ist Gott sei Dank und leider so, weil wir haben viele Werbeanfragen immer mit irgendwelchen Heftchen, Werbeanzeigen,

Speaker: Da fühlen wir uns auch mal schlecht, wenn wir sagen, das haben wir momentan nicht nötig, weil wir wollen das auch nicht arrogant klingen, aber wir haben es Gott sei Dank momentan nicht nötig und würden dann mehr in die Werbung reinschießen, wenn die Buchungsdaten zurückgehen.

Speaker: Aber das eine Spiel ist jetzt über ein Jahr schon ausgebucht bei uns und die anderen Spiele auch bis zu zwei, drei Monate ausgebucht.

Speaker: Da gibt es nur einzelne Slots.

Speaker: Und das ist schon sehr gut.

Speaker: Also selbst im Sommer merken wir nicht wirklich ein Sommerloch, was auch sehr gut und ungewöhnlich ist.

Speaker: Und hoffen natürlich immer, toll, toll, toll, dass es so bleibt.

Speaker: Und solange es so bleibt, sehen wir keinen Grund, da mehr in Werbung ranzuschießen.

Speaker: Ja.

Speaker: Lieber mehr geile Gadgets verbauen.

Speaker: Ja, das ist schon mal, das ist schon eine wichtige Aussage, also auch eine wichtige Botschaft, dass halt wirklich auch die Qualität einiges ausmachen kann.

Speaker: Und wenn wirklich das Erlebnis geil ist, dann

Speaker: dann kann es auch Werbung für sich selber machen.

Speaker: Schwierig wird es dann, wenn es einfach sehr, sehr viel Konkurrenz gibt und jeder schaltet irgendwie Werbeanzeigen, die sind dann organisch, obwohl ihr auf Platz 1 bei Google Maps seid oder auch organisch auf Platz 1, die sind dann trotzdem irgendwie über euch.

Speaker: Jetzt bei den Anzeigen, da macht es dann schon Sinn, auch weiter ein bisschen Werbung zu machen.

Speaker: zu schalten.

Speaker: Ja, klar, ein bisschen.

Speaker: Aber wie du schon auch sagst, die Qualität setzt sich zum Glück durch und Mund-Propaganda ist eigentlich immer noch das Wichtigste, dass die Leute einfach rausgehen, schwärmen, ihren Freunden davon erzählen und die kommen dann auch und buchen entsprechend auch ein Spiel und sind auch wieder happy.

Speaker: Ich glaube, das ist tatsächlich das Wichtigste, um ausgebucht zu sein.

Speaker: Und falls es dann doch mal schwierig wird, dann kommt die natürlich

Speaker: zu Label-Egal Media.

Speaker: Dann auf jeden Fall.

Speaker: Was ist denn euer Anspruch an Story, an Atmosphäre?

Speaker: Wie hebt ihr euch von anderen Escape Rooms ab?

Speaker: Es gibt ja schon so ein paar Anbieter auch in Nürnberg, da habe ich auch schon welche gespielt.

Speaker: Was macht euch anders?

Speaker: Wie schafft ihr das auch so wenig zu sein bei den anderen Spielern?

Speaker: Genau, das erste Kriterium ist eigentlich mal, dass wir halt wirklich versuchen, die Spiele immer im Schauspiel zu starten oder auch im Schauspiel zu begleiten.

Speaker: Da waren wir welche der Ersten, die das überhaupt so gemacht haben.

Speaker: Wurden wir am Anfang auch so ein bisschen belächelt darüber und gesagt, ja, zieht das mal durch, ihr werdet bald sehen, das geht dann nicht mehr irgendwann.

Speaker: Und wir haben es aber jetzt die letzten acht Jahre durchgezogen.

Speaker: Mittlerweile gibt es ja auch immer mehr, die das so machen.

Speaker: Ich denke, das ist schon mal der wichtigste Punkt, dass wir wirklich nicht nur auch die Tipps eben schön verpackt im Schauspiel geben und nicht irgendwelche vorgefertigten Hinweise, die gar nicht richtig dazu passen oder sonst irgendwas, sondern dass man halt in der Story drin bleibt, die Immersion auch bei Tipps standhaft ist und dadurch ein besseres Erlebnis hat.

Speaker: Zweiter Punkt ist auf jeden Fall Sound und Licht.

Speaker: Wir lassen unseren Sound für jeden Raum schreiben.

Speaker: Wir nehmen nichts Vorgefertigtes, wo man sagt, es passt schon irgendwie.

Speaker: Das ist eben einer unserer beiden Festangestellten, die auch beim Storytelling und sowas helfen.

Speaker: Der ist auch Sounddesigner und schreibt uns für jeden Raum einen eigenen Sound dazu.

Speaker: der halt wirklich dann on point ist, wenn was passiert.

Speaker: Das kriegen Spieler vielleicht nicht aktiv immer mit, aber unterbewusst bekommt man es auf jeden Fall mit.

Speaker: Das ist wie bei einem guten Film.

Speaker: Weiß man danach vielleicht auch nicht immer, was für Musik lief da jetzt eigentlich.

Speaker: Man hat es gefühlt in dem Moment.

Speaker: Und Lichtstimmung ist so das Dritte.

Speaker: Die muss natürlich auch entsprechend dazu passen.

Speaker: Und um das alles zu bekommen, haben wir dann eben auch angefangen, unsere eigene Software entwickeln zu lassen, die das alles kombinieren kann und wirklich on point bringen kann.

Speaker: Ja, hört sich dann schon auch nach größeren Investitionen an.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber das rentiert sich.

Speaker: Das sind die Sachen, die sich dann wirklich rentieren, weil da merken die Spieler auch den Unterschied zwischen einem normalen Erlebnis und einem extra Klasse Erlebnis eben ist.

Speaker: Also auch Leute, die jetzt nicht so Erfahrung haben mit Escape Rooms wahrscheinlich.

Speaker: Ich meine, Erstspieler haben ja nicht wirklich einen Vergleich, ob ihr jetzt die Beste seid oder irgendwie ein Exister Room oder so.

Speaker: Das stimmt, aber da haben wir ganz oft das Erlebnis, dass Erstspieler, die kommen zu uns und die finden es gut natürlich, aber wie du schon sagst, haben nicht den Vergleichswert, gehen dann woanders hin und schreiben uns dann öfters, ey, ihr habt es uns echt versaut, wir waren jetzt nach euch irgendwo anders und es ist ja kein Vergleich, wir können nur noch bei euch spielen.

Speaker: Heute ist es natürlich riesig, sowas zu hören.

Speaker: Aber im ersten Moment war natürlich dann nicht die Reaktion, dass sie sagen, boah, krass, was ist das hier?

Speaker: Die Erstspieler kennen es nicht anders.

Speaker: Die denken natürlich dann, jeder Escape-Raum ist so aufgebaut.

Speaker: Wie sieht es denn aus mit Live-Acting?

Speaker: Ist ja dann wahrscheinlich schon ein bisschen schwieriger, gute Game Master zu finden, die dann auch ein bisschen schauspielerisch Talent haben.

Speaker: Oder könnt ihr die alle so gut trainieren, dass die das alle dann auch hinbekommen?

Speaker: Also wir haben Gott sei Dank sehr, sehr viele Game Master aus der Szene quasi.

Speaker: Wir haben tatsächlich auch Schauspieler, wir haben gelernte Sprecher.

Speaker: Ganz viel aus der LARP-Szene.

Speaker: Die haben teilweise geilere Kostüme selber, als wir zur Verfügung stellen.

Speaker: Und es gibt natürlich Herausforderungen, also gerade bei unserem neuesten Spiel Prestige.

Speaker: Das startet mit einer 10-15-minütigen Zaubershow.

Speaker: Und das war nicht ganz einfach, meinen Nicht-Zauber-Kollegen Kunststücke beizubringen, dass die trotzdem täuschen und wirken.

Speaker: Aber da ist einfach die Leidenschaft auch bei allen mit dabei.

Speaker: Wir sind ein recht altes Team in Nürnberg, würde ich auch sagen.

Speaker: Aber wir haben halt viele, die haben einen ganz normalen Job bei Siemens, Krankenpfleger, Kinderbetreuer, wie auch immer und haben einfach als Ausgleich das gewählt.

Speaker: Und wenn die mit Leidenschaft da sind, ist es ganz anders, als wenn du es für Geld machen würdest nur.

Speaker: Genau, so müssen wir eigentlich nicht viel tun, da die geben sich alle selber sehr gerne Mühe.

Speaker: Jetzt habt ihr es mit eurem Raum Tomb Hunter in die Top 50 weltweit geschafft.

Speaker: Ich glaube bei Tepeka, oder?

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Erstmal herzlichen Glückwunsch.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Das ist schon eine Leistung.

Speaker: Was, würde ich sagen, hat da den Unterschied gemacht?

Speaker: Wie schafft man es?

Speaker: ein Terpeka-Raum zu werden und dann auch so eine gute Platzierung weltweit zu erzielen.

Speaker: Ja, würde ich mal für uns antworten, denke ich, Tobi.

Speaker: Also es war für uns beide ein Projekt.

Speaker: Wir haben damals auch kurz vorher erst vom Terpeka gehört.

Speaker: und hatten dann den Ansporn zu sagen, komm, wir bauen mal selber, also wirklich quasi nur mein Bruder und ich und schauen mal, wie weit wir es in der Weltrangliste schaffen.

Speaker: Haben einfach mal angefangen zu bauen.

Speaker: Eineinhalb Jahre haben wir da quasi selber, wir sagen mal selber, aber es waren noch zwei Freunde beteiligt, die jetzt auf uns festarbeiten.

Speaker: Wir hatten kein externes Bauteam, keine Kulissenbauer.

Speaker: Wir haben alles selber gemacht tatsächlich.

Speaker: und waren da auch sehr überrascht, dass wir wirklich auf Platz 48 eingestiegen sind.

Speaker: Ich denke mal, wir sind nur so hoch, was ein Moment in dem Spiel gibt, den gibt es so an sich nicht, beziehungsweise kriegst du richtig Gänsehaut und gäbe es den Moment nicht, glaube ich, wären wir auch nicht so hoch, obwohl es ein toller Spiel ist.

Speaker: Jetzt im Nachgang, nachdem wir es geschafft haben, haben wir auch gesagt, jetzt lassen wir wieder bauen und wenn wir jetzt nochmal drüber schauen, würden wir es auch ein bisschen anders bauen und besser bauen, weil wir über die Jahre auch mehr gelernt haben.

Speaker: Aber Tapeka ist für uns mittlerweile nicht mehr alles.

Speaker: Wir freuen uns, wenn wir da reinkommen, aber wir bauen nicht mehr nur für Tapeka.

Speaker: Das haben wir mit Thuman da gemacht, mit dem Heiligen Grab haben wir auch nochmal gesagt, komm, versuchen wir es auch nochmal.

Speaker: Aber wir haben auch gemerkt, du stehst da unter so einem Druck.

Speaker: Du musst irgendwelchen Leuten, gerade in Vielspielern irgendwie, es ist schwierig, denen das alles recht zu machen.

Speaker: Auch an Qualität, was es schon gibt auf der Welt.

Speaker: Und dann haben wir gesagt, nee, das setzt uns so unter Druck.

Speaker: Wir gehen das zurück.

Speaker: Wir bauen uns die Spiele, auf die wir Bock haben, die wir gut finden, die unsere Mitarbeiter gut finden.

Speaker: Und wenn es dann in die Tapeka kommt, freuen wir uns.

Speaker: Aber wir machen es nicht mehr nur für die Tapeka.

Speaker: Genau, und ich finde, unser neuerer Raum, der Prestige, ist ein mega Beispiel dafür.

Speaker: Denen hatten wir einfach Bock, was zu bauen, was mit Magie zu tun hat, also echter Magie, sag ich jetzt mal, jetzt nicht Harry-Potter-Universum.

Speaker: Und der kommt so gut an bei den Leuten, das hätten wir selber nicht gedacht.

Speaker: Aber jeder ist eigentlich bis jetzt begeistert und sagt, das ist unser bester Raum, den wir bis jetzt gebaut haben.

Speaker: Und das freut uns natürlich dann wahnsinnig, dass einfach ein Raum, auf den wir jetzt Bock hatten, wo wir jetzt nicht auf andere Leute geachtet haben und gesagt haben, was könnte denen gefallen, sondern einfach nur das gebaut haben, was wir gerne hätten, dass der dann auch trotzdem so gut ankommt.

Speaker: Kennst du schon die Freizeit-Marketing-Insights?

Speaker: In unserem Newsletter erhältst du regelmäßig Business- und Marketing-Tipps speziell für Freizeitanbieter, direkt in dein E-Mail-Postfach.

Speaker: Melde dich an unter lebegeil-media.com slash newsletter.

Speaker: Hat die Top-50-Platzierung euch trotzdem irgendwie dann auch einen Push gebracht?

Speaker: Also hat man gemerkt, jetzt kommen viele Besucher auch aus den USA oder aus anderen Ländern?

Speaker: Also ein bisschen auf jeden Fall.

Speaker: Da muss man auch sagen, haben wir auch ein bisschen Glück gehabt, dass man mit Bad Steben auch ein sehr hochwertiger Escape-Home natürlich aufgemacht hat.

Speaker: Und wir jetzt das sogenannte Frankendreieck hier sind, in Bamberg, wir, dann gibt es ja noch CineRoom und eben Bad Steben.

Speaker: Und dadurch, dass es jetzt drei sehr hochwertige Escaperäume hier in der Nähe gibt, kommen natürlich relativ viele, die dann so eine Escape-Tour machen und dann eben all diese Standorte dann abklappern.

Speaker: Wir waren ja die ersten, die hier drin waren, wo es nur uns gab, haben wir zwar auch schon ein bisschen gemerkt, dass das internationale Interesse etwas höher geworden ist, da allerdings noch nicht so stark, wie es jetzt ist.

Speaker: Also mittlerweile kommen tatsächlich eigentlich wöchentlich Anfragen von Leuten aus dem Ausland,

Speaker: die eine Tour machen wollen und eben gerade diese drei Escape-Räume mitnehmen.

Speaker: Und da merkt man dann schon, dass das was gebracht hat, dass wir auch in Tapeka vertreten sind.

Speaker: Ja, ich bin echt überrascht, wie sich Franken da auch entwickelt hat.

Speaker: Also Dreamlabs natürlich ist der absolute Wahnsinnig-Walz im Dezember auch bei Metropolis gespielt.

Speaker: Habt ihr die Räume schon alle gespielt dort?

Speaker: Wir haben sie alle schon gespielt, ja.

Speaker: Und dann tatsächlich, ich war bei meiner Mutter zu Besuch in Schwabach und dann habe ich mal geschaut, ja, was kann man hier noch so machen?

Speaker: Vor Weihnachten, es war ein bisschen langweilig.

Speaker: Und dann habe ich gesehen, Rednitz-Hembach, da gibt es einen Escape Room Final Quest.

Speaker: Habt ihr den schon gespielt oder?

Speaker: Haben wir auch schon gespielt.

Speaker: Die Inhaberin ist tatsächlich sogar eine ehemalige Game Masterin von uns und wir stehen auch in gutem Kontakt.

Speaker: Das heißt, sie hat bei uns angefangen, die Franziska, genau, die Franzi, hat bei uns eben so, ich sag mal, gelernt, wie wir es mit dem Schauspiel machen und sowas, fand sie eben auch gut und hat gesagt, sie möchte da ihr eigenes Ding machen.

Speaker: Wir sind nach wie vor in sehr gutem Kontakt, man tauscht sich auch aus, hilft sich da auch ein bisschen gegenseitig.

Speaker: Ja, es sind sehr schöne Räume geworden, doch, das ist auch echt toll.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, auf jeden Fall auch Shoutout an Franziska, hat sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Wir haben Jumanji gespielt und sie baut jetzt gerade auch einen neuen Raum, also Richtung Charly's Candy Fabrik.

Speaker: Das wird bestimmt auch cool.

Speaker: Also es ist schon cool, was man da jetzt alles so in Franken erleben kann.

Speaker: Ich finde es schade, dass ich nur so selten da bin.

Speaker: Aber nächstes Mal werde ich dann wirklich versuchen, nochmal so ein paar Escape Rooms reinzukommen.

Speaker: Hast du bei uns überhaupt schon mal einen Raum gespielt oder noch gar nicht?

Speaker: Nee, bei euch tatsächlich noch gar nicht.

Speaker: Also wie gesagt, den Puppenspieler, den habe ich in Berlin damals gespielt bei Final Escape.

Speaker: und bei euch wirklich noch gar nicht, aber beim nächsten Mal.

Speaker: Dann hat es mal Zeit, dann hast du im Dreieck schnall dich durch, nur uns nicht.

Speaker: Genau, ja, und CineRoom fehlt mir auch noch.

Speaker: Ja, Marco ist ja auch ein ehemaliger Mitarbeiter von uns, also wir erziehen uns quasi unsere Mitbewerber, genau.

Speaker: Sehr gut, aber ja, habt ihr auch gesagt, teilweise sind es Mitbewerber, aber teilweise bringt er da auch neue Spieler, die vielleicht dann aus anderen Bundesländern kommen, die spielen dann gleich mehrere Räume und

Speaker: Genau, das ist ja das Schöne, wo ich auch sage, es sind Mitbewerber und keine Konkurrenten.

Speaker: Also das ist ja auch so.

Speaker: Man spielt ja im besten Fall ein Spiel nur einmal.

Speaker: Und wenn die Spieler bei uns durch sind, mache ich nichts lieber, als die woanders hinzuschicken, wo es richtig gut ist.

Speaker: Und da gab es

Speaker: Also wo wir angefangen haben, gab es einfach hier nichts Gutes.

Speaker: Das hat sich immer ziemlich arrogant angehört.

Speaker: Aber wenn du dann sagst, boah, da musst du schon echt nach Berlin oder Hamburg gehen.

Speaker: Ja, aber Nürnberg hat doch schon auch zehn Anbieter.

Speaker: Da sage ich, ja, aber wenn ihr unser Standard gewohnt seid, dann geht da bitte nicht hin.

Speaker: Und das ist jetzt...

Speaker: bin ich böse gemeint, da konnte ich nicht mit meinem Namen dahinter stehen, aber so, ich schicke die Leute total gerne nach Bad Steben oder hier in Frankendreieck, Bamberg, Franzi, weil das sind einfach gute Räume und die schicken ja die Leute auch zu uns, also von daher ist es ein Win-Win.

Speaker: Ja, mein Vater wohnt in Forchheim, das heißt, das ist ja dann wirklich nur noch 20 Minuten oder so nach Bamberg, das heißt, da gibt es keine Ausrede mehr beim nächsten Mal.

Speaker: Nein, an Forchheim sind wir zur Schule gegangen, da sind wir ja aufgewachsen.

Speaker: Richtig, ja.

Speaker: Im EGF.

Speaker: Jetzt sind wir schon bei Nürnberg und Bamberg.

Speaker: Wie würdet ihr die beiden Standorte denn vergleichen?

Speaker: Also jetzt nicht nur aus

Speaker: angeht, weil ich habe ja auch selber jetzt bei unserer Agentur, haben wir jetzt Kunden aus größeren Städten und dann halt auch aus kleineren Städten und da merkt man schon auch einen krassen Unterschied, was das Marketing angeht, wie man neue Kunden anzieht.

Speaker: Merkt ihr da auch Unterschiede, dass es vielleicht in Bamberg schwieriger ist, jetzt Kunden zu bekommen oder wie würdet ihr die beiden Standorte vergleichen?

Speaker: Boah, das ist schwierig zu sagen.

Speaker: Ehrlich gesagt, von Kundensicht her,

Speaker: Finde ich gar nicht so große Unterschiede.

Speaker: Dadurch, dass die Distanz trotzdem nicht so groß ist, sind die meisten, denen unsere Räume in Bamberg oder in Nürnberg gefallen und die da gespielt haben, kommen dann auch zum anderen Standort und spielen da auch die Räume.

Speaker: Wir haben eher gemerkt, personell ist es tatsächlich ein Unterschied.

Speaker: Bamberg ist trotzdem sehr studentenlastig und es sind viele Studenten, die dort einen Job suchen und Nürnberg, dadurch, dass es trotzdem eine Metropole ist, haben wir halt mehr Mitarbeiter, die tatsächlich einfach einen normalen Job nachgehen und als Ausgleich bei uns einen Minijob dann noch machen.

Speaker: Also da haben wir die größeren Unterschiede festgestellt, aber vom Kundenkreis her

Speaker: Ich habe zumindest nicht festgestellt, dass es da riesige Unterschiede gibt.

Speaker: Einen kleinen Unterschied gibt es doch.

Speaker: Die Nürnberger Spieler sind bereit, weiterzufahren.

Speaker: Wenn man jetzt Nürnberger Spieler sagt, wir haben jetzt noch eine Filiale in Bamberg, war der da schon?

Speaker: Ah nee, cool, macht mal bald.

Speaker: Als wir damals noch viel in Bamberg waren und gesagt haben, ja, wir haben auch eine Filiale in Nürnberg, da kam ihr so weit, na, da fahre ich nicht.

Speaker: Also Bamberger sind eher so ein kleines Völkchen, da sind 40, 50 Kilometer schon echt eine Weltreise für die.

Speaker: Und die Nürnberger sind da gefühlt einfach ein bisschen, was heißt weltoffen, das ist ja auch nur 60 Kilometer.

Speaker: Aber ich glaube, wir haben mehr Nürnberger Gäste in Bamberg als Bamberger Gäste in Nürnberg.

Speaker: Okay, interessant.

Speaker: Das stimmt, ja.

Speaker: Aber so wirtschaftlich, würde ich sagen, die beiden Standorte sind gleich gut?

Speaker: Ja, also Bamberg ist teilweise sogar voller oder genauso ausgebucht wie Nürnberg.

Speaker: Das ist auch überraschend, auch bis schon ein, zwei Monate ins Voraus.

Speaker: Und zwar auch die Standardräume.

Speaker: Wir nennen die 60-Minuten-Räume nur Standardräume, aber auch die sind genauso ausgebucht wie die großen Räume.

Speaker: Und in Bamberg, wie viele Mitbewerber gibt es da noch?

Speaker: Zwei.

Speaker: Also es gibt Cineroom und noch einen, wie heißen die?

Speaker: Quest for Exit.

Speaker: Quest for Exit, genau.

Speaker: Aber da waren wir jetzt aber noch nicht.

Speaker: Wir haben, glaube ich, zwei Spiele oder drei.

Speaker: Ich glaube, zwei.

Speaker: Aber da waren wir noch nicht.

Speaker: Ja, und in Nürnberg sind ja wahrscheinlich schon noch ein paar mehr Mitbewerber am Start.

Speaker: Ich glaube mittlerweile sechs oder sieben.

Speaker: Es gab mal zehn und während Corona haben es ein paar zerlegt, leider ganz nicht geschafft.

Speaker: Und bei Bamberg ziehst du dann vielleicht auch noch so die umliegenden Städtchen an und so?

Speaker: Ja, da kommt Coburg, Schweinfurt, die ganze Richtung, teilweise eben auch Hof, Selb, das ist dann alles so die Richtung.

Speaker: Aber die kommen auch nur bis Bamberg.

Speaker: Also die wenigsten fahren dann über Bamberg weiter nach Nürnberg.

Speaker: Das ist halt alles, was ich gemeint habe.

Speaker: Wie holt ihr denn Feedback ein von den Spielerinnen und Spielern?

Speaker: Und was setzt ihr denn auch wirklich um?

Speaker: Ihr habt ja gesagt, ihr kriegt mega viele Bewertungen auch.

Speaker: Geht ihr noch aktiv auf die Leute zu und sagt, hey, lasst es in Bewertungen da?

Speaker: Oder ja, wie...

Speaker: Teilweise, Teilweise.

Speaker: Feedback holen wir uns immer direkt nach dem Spiel von den Gästen, weil wir nehmen uns wirklich auch Zeit nach dem Spiel.

Speaker: Wir gehen mit den Gästen erst aus dem Raum, wenn alle Fragen geklärt sind.

Speaker: Wenn wir Fragen zur Story haben, wird das erklärt.

Speaker: Wenn die Fragen zur Rätseln, haben wir das geklärt.

Speaker: Und da erfahren wir natürlich im Raum selber schon, entweder sagen sie, Mensch, nee, war alles super, war alles cool, super, top, top, top.

Speaker: Oder du merkst dann ja auch schon, irgendwas haben sie nicht verstanden.

Speaker: Dann wird das natürlich geklärt.

Speaker: Wenn da Feedback kommt, natürlich kriegen wir viel Feedback, wo dann Leute sagen, ah,

Speaker: Tut doch da mal nur zwei Figuren hin statt drei oder das ist zu schwer, das ist zu einfach.

Speaker: Das hören wir uns natürlich jedes Mal an, aber wir ändern natürlich auch erst was, wenn wir merken, okay, das waren nicht nur ein, zwei, drei Gruppen, sondern 20, 30, 40 Gruppen haben wir mit Schwierigkeiten.

Speaker: Dann ändern wir das auf jeden Fall.

Speaker: Und wegen den Bewertungen, wir machen es nicht mehr so aktiv wie früher.

Speaker: Und durch das, dass mein Bruder, Tobi und ich selber nicht mehr so häufig in der Filiale sind, werden auch nicht mehr so viele Bewertungen generiert.

Speaker: Weil die Mitarbeiter, die wenigsten machen das, geben da richtig Gas und sagen, Mensch, wenn es euch gefallen hat, bewertet uns gerne.

Speaker: ist immer was anderes, wenn der Chef selber noch drin steht.

Speaker: Haben wir es auch gemerkt bei Marco, der ist noch sehr viel selber in seinem Laden.

Speaker: Der hat uns im Bamberg mit den Bewertungen mittlerweile überholt, weil er halt selber noch da ist und da geht man ganz anders ran.

Speaker: Und wenn der Gruppe aber natürlich super, super gehypt ist, ja, wir haben so einen QR-Code beim Ausgang, da sagen wir auch, wenn es euch so gut gefallen hat, dürft ihr gerne scannen, wir freuen uns über die Sternchen.

Speaker: Genau.

Speaker: Ist man eigentlich nach ein paar Jahren, ist man da noch so passionate dabei?

Speaker: Weil ich kann mir, also wie ich es mir jetzt vorstelle, ist, dass ihr halt mega Bock habt, so einen Raum zu bauen und das alles, ja, die ganzen Details und so und dann alles so mit Liebe umsetzt und dann irgendwann ist es halt nur noch ein normales Business oder seid ihr da immer leidenschaftlich dabei, weil ihr halt die Leute seht, wie sie happy rausgehen?

Speaker: Also wenn ich da für mich spreche, muss ich sagen, die Leidenschaft ist nach wie vor da.

Speaker: Wir beschäftigen uns eigentlich rund um die Uhr irgendwie mit Escape-Räumen, sei es, dass wir recherchieren, sonst was machen.

Speaker: Natürlich gibt es diese Phasen, gerade immer, wenn ein Raum neu startet, man anfängt ihn zu bauen, dann ist man immer ganz gehypt und freut sich, es geht wieder los, man baut was und je länger es geht,

Speaker: ist es irgendwann natürlich auch schleppend und man verliert auch zwischendrin mal kurz die Lust weiterzumachen.

Speaker: Ist natürlich nicht gleichbleibend, aber die Leidenschaft haben wir noch nicht dafür verloren.

Speaker: Also wir konzentrieren uns halt mittlerweile mehr auf den rauben Bau.

Speaker: Früher haben wir ja auch

Speaker: Wir haben selbst geleitet, wir waren jeden Tag drin, haben gebaut und geleitet.

Speaker: Das ist irgendwann zu viel, sonst wird man wahrscheinlich beide bald alleine auf der Straße stehen, ohne Partnerinnen.

Speaker: Deswegen mussten wir uns da ein bisschen rausziehen, was selber leiten und sowas angeht und haben uns jetzt halt mehr auf den Bau konzentriert.

Speaker: Aber die Leidenschaft für Escape-ROM ist nach wie vor geblieben, wie sie am Anfang vor acht Jahren war, als wir es gestartet haben.

Speaker: Also auch sogar privat, wir spielen ja selber gerne.

Speaker: Wir würden gerne viel mehr spielen.

Speaker: wenn es die Zeit zulassen würde.

Speaker: Wir spielen auch sehr viel mit Marco und Dennis von CineRoom eben, aber die haben ja auch Familie, haben auch ihr Business und wir versuchen zumindest ein bis zweimal im Jahr so einen Auslandstrip zu machen, wie Barcelona, Athen, Belgien, Niederlande.

Speaker: Genau.

Speaker: Weil so diesen Spaß, den ich jetzt nur als Spieler empfinde, den könnt ihr bei euch selber eigentlich gar nicht so empfinden, weil ihr kennt den Raum, ihr könnt immer gleich gar nicht selber sehen.

Speaker: Das ist auch sehr schade.

Speaker: Wir sagen eigentlich jedes Mal, kann uns irgendeiner blitzdingsen, wer es noch kennt.

Speaker: Einfach mal auf den Kopf schlagen, alle vergessen.

Speaker: Genau, dass wir unsere eigenen Räume mal selbst erleben können, wie man es als Spieler erlebt.

Speaker: Also tatsächlich, das würden wir sehr gerne mal machen, aber ist natürlich leider nicht möglich.

Speaker: Ja.

Speaker: Was war so euer größtes Learning in den letzten Jahren jetzt beim Bauen eurer Räume?

Speaker: Also was habt ihr vielleicht am Anfang auch immer falsch gemacht und dann habt ihr gesehen, okay, das kann man ja vielleicht ganz anders machen.

Speaker: Da war viel Learning, würde ich sagen.

Speaker: Also wenn man mal vom Einfachen anfängt, einfach alles stabiler bauen.

Speaker: Und obwohl wir das wissen, wir bauen wirklich jeden Raum so, dass wir sagen, das macht keinen Spieler kaputt.

Speaker: Und wenn wir externe Bauleute haben, die gucken uns teilweise anders, werden wir ein bisschen dumm, wenn wir sagen, nein, macht das stabiler, das machen uns Leute kaputt.

Speaker: Nein, bitte, macht das noch stabiler.

Speaker: Nein, macht das aus Metall, das aus Holz.

Speaker: Ja, da haben wir schon gelernt, aber immer noch nicht ausgelernt.

Speaker: Also auch jetzt neuster Raum, Prestige.

Speaker: Nach zwei, drei Tagen, obwohl wir echt viel getestet haben, haben Leute Sachen kaputt gemacht und zerbrochen.

Speaker: Das glaubst du gar nicht.

Speaker: Das ist das Bautechnische.

Speaker: Ansonsten würde ich sagen, haben wir, glaube ich, viel mehr gelernt, in Richtung Theater das auch zu machen, mit Lichtstimmung.

Speaker: Die Story muss gut sein.

Speaker: Die letzten beiden Räume sind emotionale Räume, auch mit sensiblen Themen, weil wir auch mal gesagt haben, wir wollen verschiedene Emotionen wecken.

Speaker: Angst zu erwecken ist immer das Leichteste bei den Menschen.

Speaker: Lachen auch, aber mal nachdenklich, traurig.

Speaker: Wir wollten auch mal wirklich, dass Leute im Raum stehen und mal die ein oder andere Träne vergießen und das haben wir mit dem neuen Raum auch geschafft.

Speaker: Da achten wir, glaube ich, mehr drauf.

Speaker: Da haben wir mehr gelernt, dass alles einen Flow hat.

Speaker: Und wir wollen jetzt aber nicht nur, das ist uns auch ganz wichtig, weil viele nur noch in Richtung Immersion gehen, also immersives, geführtes Theaterstück, sage ich mal.

Speaker: Uns ist der Rätselfaktor immer noch wichtig.

Speaker: Keine superschweren Rätsel, aber es soll ein Escape-Raum bleiben, kein immersives Erlebnis mehr.

Speaker: Das ist noch sehr, sehr wichtig.

Speaker: Tobi, ich weiß nicht, was du noch gelernt hast.

Speaker: Ja, du hast im Prinzip schon gesagt, also beim Bauen tatsächlich, wie man Alltagsgegenstände oder Baumaterialien einsetzen kann, um verschiedene Dinge daraus zu erschaffen.

Speaker: Wir haben beide eigentlich keine Ahnung gehabt, wie man sowas kreiert, macht, als wir damit angefangen haben.

Speaker: Und da haben wir über die Zeit schon sehr viel gelernt, was man aus Baukleber einfach alles machen kann, wie man Wände gestaltet, dass es nicht nur echt aussieht, sondern sich auch echt anfühlt.

Speaker: Ich glaube, da haben wir sehr viel gelernt, was das Bauen angeht.

Speaker: Und ansonsten eben wirklich, wie weckt man Emotionen, wie baut man oder zieht man so ein Escape-Rom auf, dass eben das Ganze immersiv auch bleibt, man nicht aus der Story rausgerissen wird, die Tipps immersiv gibt.

Speaker: Da lernen wir auch jedes Mal noch weiter dazu, dass das auch nicht einfach nur über Lautsprecher, sondern teilweise über bestimmte Gadgets dann passiert, dass es eben noch mehr in die Story reinpasst.

Speaker: Dahingehend haben wir schon sehr viel gelernt und lernen auch nie aus.

Speaker: Jeder neue Raum ist wieder was dabei, wo wir gesagt haben, das haben wir wieder neu gelernt.

Speaker: Ja, und man kann ja auch unendlich kreativ sein.

Speaker: Es gibt ja nicht irgendwie jetzt einen Escape Room, eine Institution, die sagt, das muss so und so sein.

Speaker: Ihr könnt euch ja selber auch immer wieder neue Sachen ausdenken, die ihr testen könnt.

Speaker: Das ist schon cool.

Speaker: Ja, wir haben auch jetzt schon Gegenstände besorgt, die sind schon hier für unser übernächstes Spiel, wo wir einfach mal sagen, das wollen wir testen, weil das ist der Unterschied, finde ich, noch zwischen Deutschland und Ausland.

Speaker: Die Deutschen oder die wenigsten Deutschen trauen sich wirklich mal viel Geld für eine geile Sache in die Hand zu nehmen.

Speaker: Da ist halt Belgien und Niederlande ganz anders.

Speaker: Die bauen teilweise Räume auf 300, 400 Quadratmetern, wo aber nur 100 Quadratmeter Spielfläche ist und der Rest ist halt einfach für die ganze Technik außenrum.

Speaker: Das ist meins bei dir Alex, mach es einfach aus.

Speaker: Ja, zum Beispiel bei Dreamlabs kann man das ja auch so ein bisschen beobachten.

Speaker: Ich weiß nicht, ob man das verraten darf, aber man sieht es ja auch in den Bildern von dem Raum mit dieser Kulisse von der Skyline zum Beispiel.

Speaker: Das ist jetzt auch nicht so direkt im Spiel drin, aber es ist ja schon auch, da wurde, glaube ich, auch einiges reingesteckt.

Speaker: Ja, also die geben auch viel Geld für Einzelteile aus.

Speaker: Genauso auch in Berlin gibt es auch den ein oder anderen Anbieter.

Speaker: Da haben die auch 10, 15, 20.000 Euro für ein Element ausgegeben.

Speaker: Merkt man leider nicht, dass da so viel Geld drin ist teilweise.

Speaker: Aber gerade in Belgien oder irgendwas, da merkt man das dann schon.

Speaker: Und da sind wir auch dabei, jetzt mal einfach ein bisschen mehr Geld auszugeben für einzelne Sachen, wo man sagen, gut,

Speaker: Da fährt zwar nur das rauf und runter oder das von rechts nach links, kostet jetzt halt mal 10, 20, 30.000 Euro, aber das ist uns wert.

Speaker: Da schauen wir halt mal.

Speaker: Der Effekt muss passen.

Speaker: Genau.

Speaker: Welche Räume würdet ihr noch so empfehlen jetzt außerhalb des Frankendreiecks?

Speaker: Innerhalb von Deutschland oder generell in Europa?

Speaker: Ja, gerne innerhalb von Deutschland oder in der Nähe, sage ich mal.

Speaker: In der Nähe.

Speaker: Nähe ist schwierig, ja.

Speaker: Ich glaube, das Nehesten ist noch Heilbronn beim Joni in Exodus.

Speaker: Hätte ich jetzt auch gesagt, ja.

Speaker: Der ist auch noch gut.

Speaker: Das Nehesten, der ist auch sehr gut.

Speaker: Sonst musst du wirklich Hamburg-Berlin fahren.

Speaker: Und das sind dann auch gar keine Insider-Tipps, das sind einfach bekannte Spiele, Räume.

Speaker: Was jetzt neu sein soll, haben wir selber noch nicht gespielt, ist Mirakulum in Berlin, lass mich lügen, die Farben des Königs.

Speaker: Kann auch sein, dass ich das falsch liege.

Speaker: Das ist auf jeden Fall deren neueste Spiel, das soll wohl sehr, sehr gut sein.

Speaker: Da will ich demnächst auch mal hin.

Speaker: Ansonsten habe ich in Berlin die Guten alle schon durch.

Speaker: Deshalb lohnt es sich gerade für mich nicht, nur wegen einem Raum nach Berlin zu fahren.

Speaker: Genau, das sind eigentlich die typischen Hotspots, die bekannt sind.

Speaker: Hamburg hat ein paar sehr gute Räume mit dem Spielzeugmacher.

Speaker: Der ist ja auch Tepeka sehr, sehr hoch mal eingestiegen vor ein paar Jahren.

Speaker: NRW hat ein paar sehr gute Räume.

Speaker: wo sich auch lohnen.

Speaker: Es gibt schon so 20, 30 wirklich Top-Räume in Deutschland, wo es sich lohnt hinzugehen.

Speaker: Aber wirklich bei uns in der Nähe ist es relativ schwer, abgesehen von denen, die wir schon angesprochen haben, alle vorhin.

Speaker: Ja, und dann Holland, Belgien, habt ihr jetzt noch erwähnt.

Speaker: Was gibt es da für Anlieferungen?

Speaker: Also The Dome natürlich nach wie vor.

Speaker: The Dome ist nach wie vor ein Kracher, ja.

Speaker: Also zumindest was die Effekte angeht, ja.

Speaker: Story muss man mögen, aber bautechnische Effekte ist es ein absoluter Wahnsinn nach wie vor, obwohl der Raum mittlerweile ja eigentlich auch ein bisschen in die Jahre gekommen ist.

Speaker: Jetzt neu in Belgien, glaube ich, Monster Mashers heißt der, der muss richtig, richtig gut sein.

Speaker: Der steht bei uns auch ganz oben auf der Liste.

Speaker: Ist auch so ein leichtes Horror-Thema.

Speaker: Obwohl wir eigentlich keine Horrorfans sind, lernen wir es langsam zu lieben.

Speaker: Je mehr man davon spielt, ist halt doch die Angst, wie wir vorhin schon gesagt haben, lässt sich halt am leichtesten erzeugen.

Speaker: Und es sind halt auch die Sachen, wo man danach dann irgendwie am längsten noch drüber spricht.

Speaker: In Holland Dark Park ist ein Anbieter, der noch zu erwähnen ist, der sehr, sehr gute Räume baut.

Speaker: Ja, ansonsten in Athen ist so ein absoluter Hotspot, hauptsächlich für Horrorräume.

Speaker: Und dann Spanien, Barcelona, Madrid sind auch noch zwei Städte, wo richtig, richtig gute Räume existieren.

Speaker: Ja, da bin ich auch mal wieder gespannt.

Speaker: Ich war da vor sieben, acht Jahren in Barcelona und da gab es schon wirklich krasse Räume, aber da gibt es wahrscheinlich noch viele neue Räume, die man auch spielen sollte.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Wir waren ja erst im November in Barcelona.

Speaker: Es gibt richtig gute Spiele, ja.

Speaker: Also unser aktuell liebstes Spiel, also meins zumindest, ich glaube Tobis auch, ist in Athen.

Speaker: Auch Horrorspiel, aber das war auch ein Theaterstück, quasi zwei Stunden durchgeskriptet, war ein Exorzisten-Thema, Evil Inside heißt das.

Speaker: Das war das erste und einzige Spiel, wo es zu Ende war und wir sind alle vier spontan in Applaus ausgebrochen.

Speaker: Das konnte ich gar nicht kontrollieren.

Speaker: Ich musste einfach applaudieren, das ging gar nicht anders.

Speaker: Und das war richtig gut.

Speaker: Und da haben wir uns auch so ein bisschen als Vorbild genommen, dass wir solche Emotionen auch erwecken wollen.

Speaker: Wenn das Spiel aus ist, dass die Leute einfach spontan in Applaus ausbrechen oder

Speaker: In Tränen oder irgendwas und nicht nur so, ja, war cool, war echt geil, super, super Kulisse, toll gemacht, wie immer, top, tschüss.

Speaker: Das wollte man halt nicht und deshalb versuche ich es ein bisschen mehr mit Emotionen zu spielen.

Speaker: Genau, was wir auch in Athen gelernt haben, sind diese Cinematic Moments.

Speaker: Die sind wirklich so Effekte, wo man im Prinzip nur ein bisschen Zuschauer ist, wo aber live was passiert, wo man sich fühlt, als wäre man in einem Film mit drinnen.

Speaker: Und das wollen wir auch mehr einsetzen jetzt, weil das wirklich coole Momente und Effekte sind, die da passieren.

Speaker: Jetzt hat er bei Tyr Pekka einen Raum aus Montreal, glaube ich, gewonnen.

Speaker: Auch so Magic, Circles, irgendwie sowas.

Speaker: Da habe ich geschaut, das dauert drei Stunden.

Speaker: Der ist, glaube ich, auch auf 600, 700 Quadratmeter.

Speaker: Der ist riesengroß, auch mit Shows, glaube ich, was ich gehört habe.

Speaker: Ist auch auf unserer Liste ganz oben, aber fliegt man nach Kanada so schnell mit Familie und Geld und Kindern.

Speaker: Das ist nicht so einfach.

Speaker: Da fliegst du auch nicht wegen einem Raum rüber.

Speaker: Da musst du länger sein.

Speaker: Ja, das ist schon schade, dass man dann solche Experiences vielleicht erst nie erleben kann oder halt erst in ein paar Jahren.

Speaker: Also bei mir ist es ja genauso.

Speaker: Ich bin hier in Mexiko.

Speaker: Hier gibt es Escape Rooms wie in Deutschland vor 10, 15 Jahren.

Speaker: Nee, vor 15 Jahren gab es noch keine, aber vor 10, 12 Jahren.

Speaker: Und ich muss halt immer irgendwo anders hinreisen.

Speaker: Ja komm, wenn du deine Eltern besuchst, spielst du mal bei uns ein, zwei.

Speaker: Die sind gar nicht so schlecht von uns.

Speaker: Das werde ich machen, versprochen.

Speaker: Ja, dann wünsche ich euch erstmal noch viel Erfolg mit euren weiteren Escape Rooms und ganzen Reisen zu anderen Escape Rooms.

Speaker: Hat viel Spaß gemacht mit euch.

Speaker: Vielen Dank, dass ihr da alles so ausgepackt habt für unsere Zuhörer.

Speaker: Kann ich nur zurückgeben.

Speaker: Vielen Dank, dass wir der Kick-Off des Jahres sein durften.

Speaker: Es ist immer schön, auch mal ein bisschen von Betreiberseite was zu erzählen.

Speaker: Genau, ja, von meiner Seite auch.

Speaker: Hat sehr viel Spaß gemacht mit dir und würde mich freuen, wenn du bei deinem nächsten Deutschland-Trip da mal bei uns vorbeischaust.

Speaker: Ich melde mich.

Speaker: Dann alles Gute euch beiden.

Speaker: Viel Erfolg.

Speaker: Wünsche ich ebenso.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Ciao.

Speaker: Das war der Lebegeil Erlebnis Podcast.

Speaker: Bist du Freizeitanbieter und möchtest mehr Buchungen für deine Freizeitaktivität erzielen, dann suche dir einen Termin für ein kostenloses Kennenlerngespräch auf lebegeil-media.com.

Speaker: Für spannende Freizeittipps und Ausflugsideen besuche meinen Blog lebegeil.de.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended