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#10 - Teil 2/2 - Redner Analyse - Deutschen Bank

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Speaker: Diese Folge ist in zwei Folgen aufgeteilt.

Speaker: Ihr hört den zweiten Teil.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast.

Speaker: Ich bin Arlen Nikoli.

Speaker: Und ich bin Elvira Kaigana.

Speaker: Arlen und ich nehmen euch in unserem Podcast mit in spannende Interviews und analysieren die großen Redner unserer Zeit.

Speaker: Aber zunächst ein paar Sätze zu meiner und Arlens Rolle.

Speaker: Mein Name ist Elvira Kaigana.

Speaker: Ich bin Autor, Business Coach und Professional Speaker sowie Inhaber der Bank on Future.

Speaker: Hier helfen wir lokalen Banken und Finanzdienstleistern gezielt zu wachsen, in den Bereichen, in dem Wachstum sinnvoll ist und gleichzeitig Kunden und Mitarbeiter intensiver an sich zu binden.

Speaker: Arlen, wer bist du?

Speaker: Danke dir Elvier.

Speaker: Ich bin Geschäftsführer der Agentur Nikoli Presentations und wir sind spezialisiert, wenn es um die Gestaltung überzeugender Firmenpräsentationen geht.

Speaker: Zudem trainiere ich als zertifizierter Professional Speaker die Vortragenden für die Online- und Offline-Bühne dieser Welt.

Speaker: Und ich würde sagen Elvier, wir starten mit der heutigen Episode.

Speaker: Genau, manche machen dann den abgewinkelten Finger, damit das nicht so ganz aussieht, sondern

Speaker: wenigstens so, aber Herr Achenleiter hat eben seine Handflächen, gerade die Handfläche nach innen gezeigt, das schafft natürlich nochmal Vertrauen.

Speaker: Wenn ich den Handrücken mehr nach vorne zeige, schafft das eher eine gewisse Dominanz bei dem einen oder anderen.

Speaker: Von daher ist mit Handflächenarbeiten schon sehr, sehr wichtig dann auch nochmal.

Speaker: Und vor allem nicht die großen Gesten, sondern eben sehr kleine, bescheidene Gesten, um das Gesagte nochmal zu untermalen.

Speaker: Kleine Gesten ist auch ein sehr guter Punkt vor der Kamera.

Speaker: Es gibt natürlich, wenn man eine sehr große Bühne hat vor einem großen Publikum, sind große Gesten sinnvoll, damit man gesehen wird auf dieser Bühne, damit man eine gewisse Präsenz aufbaut.

Speaker: Ist man aber vor einer Kamera und dann auch noch in einem gewissen Ausschnitt, dass man sehr eng zu sehen ist, sind große Gesten nicht sehr sinnvoll, weil auf einmal die Hände im Bild verschwinden und auf die Art und Weise bestimmte Elemente nicht wahrgenommen werden können.

Speaker: Deswegen war das schon ganz sinnvoll, dass vor der Kamera, wie du jetzt vorhin erwähnt hast, Elvia, die Gesten eher ein bisschen gering gehalten wurden und dann aber mit der Zeit so ein bisschen

Speaker: ich will mal sagen, dynamischer geworden sind.

Speaker: Genau, und ich fand auch nochmal interessant, was er auch nochmal sehr benutzt, seine Augen, die werden mal größer, mal kleiner, mal nachdenklicher und fand ich auch nochmal sehr, sehr interessant.

Speaker: Und er hat dann auch zum Teil ein warnendes Gesicht, wenn er gerade so über die Zukunft spricht und er nicht weiß,

Speaker: auf die Deutsche Bank zukommt, dann hat er richtig so ein warnendes Gesicht mit einem gefüllten Ausrufezeichen obendrauf.

Speaker: Und das kann ich dann auch nochmal diese Mimik, dadurch, dass er die Augen so weit aufreißt und die Augenbrauen so nach hinten, muss man auch mal geübt haben, wenn man da wirklich diesen Effekt haben möchte an der Stelle.

Speaker: Und auch nochmal, wie er bewusst seinen Kopf einsetzt, wenn er Zustimmung haben möchte, dann nickt er leicht.

Speaker: Und das gibt natürlich auch, ja wir sind alle nach dem Resonanzprinzip, wenn ich nicke, nicken die anderen auch mit und nicken heißt Zustimmung, ja, ja, ja und er möchte natürlich sehr viel Zustimmung für seine Redeanzahl dann auch nochmal bekommen.

Speaker: Also nochmal zusammengefasst, man ist da schon viel drin.

Speaker: Einmal die Pausen, die er sehr, sehr gut eingesetzt hat und umgesetzt hat und drei Sekunden aufgelöst.

Speaker: Dann auch nochmal seine kleinen, aber immer dynamischer werdenden Handbewegungen, um das Gesagte nochmal zu unterstreichen.

Speaker: Auch nochmal, das ist natürlich dann sehr gut bei einer Online-Aufzeichnung, dadurch, dass der Fokus sehr auf dem Gesicht ist, dass er das Gesicht auch nochmal genutzt hat.

Speaker: Und zum Schluss natürlich auch nochmal so bestimmende Gesten wie das Nicken, wenn er dann eben auch eine Reaktion beim Gegenüber erwirtschaften oder eben herausholen möchte.

Speaker: Das sind natürlich sehr, sehr gute Punkte von dir, Elvir.

Speaker: Ich hätte das jetzt nicht so im Detail gesehen, aber du als Banker siehst natürlich, hast natürlich eine ganz andere Verbindung zu diesen Herren und jetzt hier in dem Fall den Herrn Achleitner.

Speaker: Naja, aber so ein DAX-Vorstand, der präsentiert sich ja wirklich der ganzen Welt und da darf nichts dem Zufall überlassen werden.

Speaker: Und das ist mehr oder weniger eine der wichtigsten Reden, die er im Jahr hat.

Speaker: Und da holst du dir

Speaker: die absolut besten Experten, die es eben gibt in Deutschland und trainierst das mit denen.

Speaker: Und ich weiß nicht, also wie viel Zeit die da investiert haben, dass das wirklich so, das ist durchgestylt von vorne bis hinten.

Speaker: Da sitzt jeder Punkt, jeder Komma, jede Bewegung, jeder Gesichtsausdruck und das hat man mit Sicherheit, ich weiß nicht, wie viele Stunden, aber

Speaker: Und ja, da ist einiges an Zeit und Energie drauf.

Speaker: Auf jeden Fall ist das trainiert worden.

Speaker: Und hier auch noch, um das abzurunden, noch mal

Speaker: Die Info, solche Herrschaften, ob Herr Achleitner oder Herr Seewing, die trainieren solche Sachen.

Speaker: Und das ist auch ein ganz wichtiger Punkt für euch.

Speaker: Wenn ihr einen Vortrag, eine Präsentation oder ähnliches habt, dann übt diesen Vortrag, übt diese Präsentation einmal, fünfmal, zehnmal, bis ihr sie könnt.

Speaker: Und auf diese Art und Weise entsteht eine gewisse Sicherheit.

Speaker: Euer Lampenfieber sinkt, eure Professionalität, euer Auftreten wird einfach viel höher, viel, viel, viel größer angesehen.

Speaker: Und das hat immer einen positiven Effekt.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und dann wird das Mikrofon dann übergeben, beziehungsweise der Platz wird dann geräumt und dann kommt Christian Sebing an die Körperkörper.

Speaker: an das Rednerpult heran und man merkt, er hat eine ganz andere Körpersprache.

Speaker: Er ist natürlich auch deutlich größer und breiter als, man muss ja sagen, der Dr. Achleitner ist halt eher wahrscheinlich kleiner und schmäler, würde ich jetzt mal rein tippen.

Speaker: Und man merkt dann auch gleich, er fasst ans Pult heran,

Speaker: Und man merkt dann auch, man hat ihm gesagt, das soll er nicht tun, dann tut er wieder zurück.

Speaker: Aber man merkt dann immer wieder, dass er das Pult gerne festhält.

Speaker: Einmal zur Seite, einmal oben und dann merkt er wieder, oh, das soll ich sein lassen und kommt dann wieder hier runter.

Speaker: Also das kann man sehr, sehr schön beobachten.

Speaker: Und was man auch sehr schön beobachten kann, diese Pausen, eins, zwei, drei, hatte er am Anfang auch.

Speaker: Hinten wurden die Pausen deutlich kürzer, das heißt so viel wie

Speaker: Sekunden auf der Bühne musst du erst mal aushalten und die Zeit dir auch nehmen.

Speaker: Das wurde dann wie gesagt hinten nochmal deutlich weniger.

Speaker: Und gerade am Anfang hatte eigentlich Herr Seewing nur eine Geste.

Speaker: Aus den gefalteten Händen raus und wieder zurück.

Speaker: Raus, wieder zurück.

Speaker: Das war wirklich nur die eine Geste.

Speaker: Zum Ende hin wurde er deutlich, deutlich dynamischer.

Speaker: Vielleicht hat er einfach

Speaker: Der Dr. Achenleiter hat dann mehr geübt als der Herr Seving, man weiß es nicht.

Speaker: Aber welcher von den beiden Herren würde dir mehr zusagen in der Art und Weise, wie er gesprochen hat?

Speaker: Ja, natürlich der Erste.

Speaker: Das ist ja auch der Mannbereich, der Investmentbereich.

Speaker: Und wie gesagt, deswegen...

Speaker: Liegt das halt so ein bisschen auch an der Historie, deswegen fand ich es nochmal wichtig, dass das nochmal in den Vordergrund gestellt wird.

Speaker: Wenn du im Investmentbanking bist, dann hast du eben den Blick in die Zukunft, du brauchst eine Vision davon, wo wollen wir hin, was ist da für Möglichkeiten es gibt und wenn du eben in so einer internen Abteilung bist, gerade in der Revision oder eben dann auch in der Kreditprüfung, da bist du halt einfach mit einem anderen Blick unterwegs, da guckst du mehr auf Gefahren.

Speaker: was kann passieren und so weiter.

Speaker: Und deswegen ist es ein super Team.

Speaker: Erstmal so weit, weil beide einen unterschiedlichen Blickwinkel haben.

Speaker: Aber man merkt das dann doch deutlich auch an so einer Rede.

Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Punkt mit dem Blick, weil mir ist es auch beim Herrn Achleitner eingefallen, er hat einen sehr durchdringenden Blick.

Speaker: Und das vermittelt auch eben diese Stärke, diese zukunftsweisenden

Speaker: diese in die Zukunft blickende Position, die er hat.

Speaker: Ja, und gerade auch nochmal, weil wir gerade bei der Augenpartie auch waren, man muss da sagen, der Herr Achenleitner hat das deutlich besser gemacht.

Speaker: Der Herr Seewing hatte oft die Augen so zugekniffen.

Speaker: Das wirkt natürlich, gerade wenn er jetzt mit so einem großen Kameraausschnitt das Gesicht widerspiegelt, wirkt das natürlich dann anders.

Speaker: wenn man die Augen so etwas verschließt.

Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall richtig.

Speaker: Ich habe eine Sache, die mir eingefallen oder aufgefallen ist, als frühere Eventmanager beziehungsweise dann auch als Spezialist für Präsentationen, ist die Art und Weise beziehungsweise die Dynamik, die mit den Kameras rübergebracht wurde.

Speaker: ist nicht ganz so stark wie bei dem Video, das wir analysiert haben vom Thilo Baum.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, Elvie, da waren ja die Kamerawechsel sehr dynamisch, sehr stark, sehr schnell teilweise.

Speaker: Und auch eine bewegte Kamera, die dann, während sie aktiv war, dann auch sich im Bild bewegt hat und solche Sachen.

Speaker: Und hier in diesem Fall...

Speaker: ist das nicht rübergekommen, beziehungsweise ist das nicht passiert.

Speaker: Das ist jetzt gar nicht wertend in irgendeiner Form, sondern es hat seine Begründung.

Speaker: Und in dem Fall ist es zum Beispiel so, dass diese Sicherheit, diese Kontinuität in diesen wenigen Blickwinkeln

Speaker: noch mal so ein bisschen rübergegeben wurde.

Speaker: Ein schneller dynamischer Wechsel hätte vielleicht Unsicherheit in irgendeiner Form vermittelt und in dem Fall macht es natürlich sehr viel Sinn, dass die Personen, die sprechen, hauptsächlich mit einer Kamera frontal auch noch aufgenommen werden.

Speaker: Absolut, das ist mir auch aufgefallen.

Speaker: Es gibt wenig Kamerawechsel und das ist schon der Fokus eben auf dem Redner und

Speaker: Man hätte es nochmal anders vielleicht gestalten können, aber wie du schon sagtest, das war die erste Online-Aufzeichnung.

Speaker: Wenn man sich das anguckt, vielleicht macht man das das nächste Mal doch aus einer zweiten Perspektive heraus.

Speaker: Das bringt

Speaker: macht das Ganze nochmal ein bisschen leichter anzugucken.

Speaker: Also ich hätte mir tatsächlich eine zweite Kamera noch gewünscht, die die redende Person dann nochmal aus dem anderen Winkel aufnimmt.

Speaker: Wir haben ja zwei, insgesamt glaube ich waren es drei Kamerawinkel, die aufgenommen haben und es waren aber zwei in den Raum gerichtet und eine Kamera war

Speaker: zu den Personen gerichtet und ich hätte mir tatsächlich noch eine zweite Kamera gewünscht.

Speaker: Aber das ist so meine präferierte Art und Weise.

Speaker: Wir hatten ja auch mal bei dem einen oder anderen gelernt, dass gerade auch bei einem Film alle, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das alle 15 Sekunden ein Bildwechsel stattfinden muss, weil sonst ermüdet unser Auge und das hat man dann tatsächlich mit der Zeit auch nochmal reduziert.

Speaker: auf 10 Sekunden oder von 20 auf 15 Sekunden.

Speaker: Aber so kriegt, wenn man sich jetzt vorstellt, man guckt wirklich nur einen Film aus einer Perspektive.

Speaker: Das ist schon sehr, sehr anstrengend.

Speaker: Und diese Perspektivwechsel bringen halt nochmal eine gewisse Lockerheit mit hinein und das Auge ist dann nochmal beschäftigt.

Speaker: Mhm.

Speaker: Das ist ein sehr guter Punkt mit das Auge ist beschäftigt, weil auf die Art und Weise hält man auch das Interesse der Zuhörer und Zuhörerinnen.

Speaker: Und das ist wirklich wichtig bei so virtuellen Themen, weil heutzutage fangen wieder die Face-to-Face-Veranstaltungen beziehungsweise die Face-to-Face-Vorträge wieder an, was sensationell gut ist.

Speaker: Ich mag es auch viel lieber, aber natürlich muss man

Speaker: jetzt inzwischen mit der kompletten Digitalisierung auch damit rechnen, dass man auch mal wieder vor der Kamera stehen muss.

Speaker: Und hier ein gewisses Wissen, ein gewisses Know-how aufzubauen, ist natürlich auch sehr, sehr wichtig.

Speaker: Absolut.

Speaker: Vielleicht nochmal zu der Stimme von Herrn Seving.

Speaker: Er hat schon eine sehr eindringliche und pointierte Stimme.

Speaker: Und was er sagt, ist schon wirklich auf dem Punkt genau.

Speaker: Aber man merkt auch, er fühlt sich sehr, sehr wohl, wenn er über Zahlen spricht.

Speaker: Er hat ja deutlich einen größeren Zahlenpart gehabt als der Achtleiter.

Speaker: Und da fühlt er sich wohl und man merkt dann auch, er kommt dann richtig in seine Komfortzone.

Speaker: Und man merkt dann auch richtig seinen Stolz, als er vom FED-Stresstest berichtet, dass die Deutsche Bank den bestanden hat.

Speaker: Und er hat...

Speaker: Man merkt dann auch seine Körpersprache, nochmal von seiner Historie, er kommt aus diesem Compliance-Bereich.

Speaker: Kontrolle ist ihm besonders wichtig und er sagt auch, die Deutsche Bank braucht noch mehr Kontrolle.

Speaker: Und man merkt dann auch tatsächlich, wie breit dann die Brust nochmal geht.

Speaker: Da merkt man tatsächlich dann auch nochmal Emotionen.

Speaker: Und er gibt dann eben noch einen Marktüberblick über die einzelnen Geschäftsbereiche, wie gelaufen sind.

Speaker: Und dann wird er immer operativer.

Speaker: Das heißt, das ist wirklich ein Mensch, der sehr, sehr nah trotzdem an den Abteilungen dran ist.

Speaker: Und umso mehr er von seinem Stecken fährt, beziehungsweise umso mehr operativer es wird, umso sicherer fühlt er sich.

Speaker: Und das strahlt er natürlich aus.

Speaker: Und deswegen fand ich nochmal seinen Part sehr interessant.

Speaker: Vom Anfang etwas hölzern und dazwischen.

Speaker: Auch zum Teil unbeholfen, wohin jetzt mit den Händen, mit dem Rednerpult, wird er immer sicherer, umso mehr es dann in seinen Bereich eben mit hineingeht.

Speaker: Und sein Fazit war ja auch, wir haben uns gut geschlagen und wir stehen zu unseren Zielen.

Speaker: Das war natürlich auch nochmal sehr, sehr wichtig für Aktionäre, dass es auch keine Abweichung von dem gibt, was sie geplant haben.

Speaker: Und wie gesagt, fand ich nochmal sehr, sehr interessant, wo Herr Achleitner sehr, sehr souverän von Anfang bis zum Schluss war,

Speaker: Er hatte am Anfang, ich sage jetzt mal, war nicht so stark wie zum Schluss, hat aber dann nochmal deutlich, deutlich aufgeholt.

Speaker: Gerade auch nochmal in den Bereichen, wo er dann darüber gesprochen hat, die ihm richtig Spaß machen.

Speaker: Und so ist es ja auch im Leben.

Speaker: Wenn ich über Themen rede, die mir Spaß machen, strahle ich.

Speaker: Man merkt das an der Körpersprache.

Speaker: Man merkt das an der Stimme.

Speaker: Und auch nochmal an den Pointierungen, die halt nochmal deutlich wichtiger sind.

Speaker: Und ich unterstreiche das nochmal mit Worten, aber auch nochmal mit Handbewegungen.

Speaker: Beim Herrn Sewing finde ich persönlich sehr, sehr schön, weil wir analysieren ja oder wir stellen bei der Analyse auch fest, ob die entsprechenden Redner eher emotionale oder Content-Speaker sind.

Speaker: In dem Fall natürlich absolute Content-Speaker.

Speaker: Die müssen ja entsprechend ihre Zahlen und Informationen und...

Speaker: für die Zukunft dann hier vermitteln.

Speaker: Was ich aber sehr schön gefunden habe, ist, dass der Herr Christian Seewing in einer gewissen oder bis zu einem bestimmten Grad etwas emotional mit dem Thema Corona und wie wir in dieser Situation gerade

Speaker: stehen, also zu dem Zeitpunkt, als diese Rede aktuell war und wie sich die Zukunft entwickeln könnte und was für Herausforderungen und ich finde, da hat er eine gewisse emotionale Ader auch erwischt und hat vielleicht sogar absichtlich versucht, auf diese Art und Weise eine gewisse Nähe zu den Zuhörern und Zuhörerinnen dann zu schaffen.

Speaker: Was denkst du da?

Speaker: Absolut, klar.

Speaker: Ich meine, das ist ein Thema, das zu dem Zeitpunkt alle bewegt hat.

Speaker: Und wenn du das natürlich, das ist der Elefant im Raum, deswegen macht man das Ganze ja digital.

Speaker: Und wenn du das eben ansprichst und über Emotionen redest, kannst du natürlich viele Menschen damit begeistern, befesseln und Emotionen bewegen alles.

Speaker: Ohne Emotionen wird es langweilig.

Speaker: Gerade dann auch nochmal so ein Vortrag, der halt sehr, sehr zahlenlastig ist, den muss man eben an unterschiedlichen Stellen versuchen,

Speaker: aufzupeppen, die Leute mitzunehmen, die Sprache der Leute auch zu sprechen.

Speaker: Und das schaffst du natürlich auch, wenn du über Emotionen entsprichst, absolut.

Speaker: Warst du selbst schon als Banker bei solchen Veranstaltungen mit dabei?

Speaker: Ja, aber meistens unten sitzend und nicht oben auf der Bühne.

Speaker: Und deswegen auch nochmal mein Appell an das Rednerpult.

Speaker: Und ja, tatsächlich durfte ich auch schon mal hier und da mit dabei sein, genau.

Speaker: Hast du auch schon bei solchen Trainings von, ich muss jetzt kein Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank sein, aber bei Trainings für solche, für Bänke, die auf der Bühne stehen dabei?

Speaker: Ja, tatsächlich.

Speaker: Also es ist auch wichtig, weil auch die kleineren Bänker haben manchmal regionale Auftritte beim Kindergarten im Schecküberreichen oder bei einer Schule oder, oder, oder, oder.

Speaker: Und da ist es natürlich schon ganz hilfreich, wenn du weißt, wie stelle ich mich hin, wenn du weißt, was ich sage, wie ich es sage, wie ich wirke vor allem.

Speaker: Und später gibt es auch manchmal ein Bild, was ja auch, es gibt manche Bilder, die sehen sehr ungünstig aus, die man durch eine andere Platzierung mit Sicherheit hätte nochmal besser rüberbringen können.

Speaker: Und von daher tatsächlich, das habe ich mit dem einen oder anderen auch mal geübt oder hat dann auch den Auftrag bekommen, das mit dem einen oder anderen einzustudieren.

Speaker: Sehr schön, das hört sich sehr, sehr gut an und auch an alle Zuhörer und Zuhörerinnen,

Speaker: die vielleicht aus der Bankbranche sind, bei Elvir habt ihr auf jeden Fall einen sicheren Hafen, damit ihr eure Message als Banker anständig rüberbringt.

Speaker: Ihr dürft euch natürlich auch sehr gerne bei mir melden.

Speaker: Bei uns beiden, ja, genau.

Speaker: Ich würde sagen, für heute haben wir, außer du hast noch ein paar Punkte.

Speaker: Ja, ich wollte aber nur nochmal sagen, deswegen haben wir uns auf die Rede ausgesucht, da steckt viel drin, ja.

Speaker: Wir hatten jetzt mehr so die Speaker-Kollegen jetzt nochmal im Fokus gehabt, aber was machen, wie gesagt, Speaker, die bringen es auch nochmal anderen bei und das fand ich nochmal ein sehr, sehr gutes Testumgebungsfeld, um nochmal die Quintessenz sozusagen nochmal uns anzugucken, was aus einem Training dann eben passieren kann und das fand ich nochmal sehr spannend.

Speaker: Ja, das ist tatsächlich, mit dem Blick ist es natürlich tatsächlich eine sehr schöne Aufzeichnung, beziehungsweise ein sehr schöner Vortrag, ein sehr schönes Beispiel dafür, wie man einfach mit Training, idealerweise mit jemandem, der von extern kommt, dann hier seinen Vortrag trainiert.

Speaker: Perfekt.

Speaker: Gut, Arlem.

Speaker: Ich glaube, so langsam sollten wir zum Ende kommen.

Speaker: Dann würde ich auch sagen, Elvia, dir nochmal herzlichen Dank für die heutige Beteiligung.

Speaker: Und an alle Zuhörer und Zuhörerinnen, vielen Dank an euch, dass ihr euch wieder zu uns gesellt habt, uns zuhört.

Speaker: Und hoffentlich habt ihr was gelernt.

Speaker: Wenn ja, schreibt uns gerne.

Speaker: Wenn nicht, schreibt uns auch.

Speaker: Und wenn ihr zum Beispiel Redner habt, die ihr gerne analysiert haben möchtet oder Rednerinnen natürlich auch, dann lasst es uns wissen.

Speaker: Wir gehen auf diese Redner und Rednerinnen ein und können uns dann auch mit euch austauschen, was ihr denn von den verschiedenen Speakern haltet.

Speaker: An dieser Stelle schon mal einen schönen Tag euch und bis bald.

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