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#11 - Interview - Anna Glück

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Speaker: Hallo und herzlich Willkommen zu unserem Podcast.

Speaker: Ich bin Arlen Nikoli.

Speaker: Und ich bin Elvier Kaigana.

Speaker: Arlen und ich nehmen euch in unserem Podcast mit in spannende Interviews und analysieren die großen Redner unserer Zeit.

Speaker: Aber zunächst ein paar Sätze zu meiner und Arlens Rolle.

Speaker: Mein Name ist Elvier Kaigana.

Speaker: Ich bin Autor, Business Coach und Professional Speaker sowie Inhaber der Bank on Future.

Speaker: Hier helfen wir lokalen Banken und Finanzdienstleistern gezielt zu wachsen.

Speaker: in den Bereichen, in denen Wachstum sinnvoll ist und gleichzeitig Kunden und Mitarbeiter intensiver an sich zu binden.

Speaker: Arlen, wer bist du?

Speaker: Danke dir Elvier.

Speaker: Ich bin Geschäftsführer der Agentur Nikoli Presentations und wir sind spezialisiert, wenn es um die Gestaltung überzeugender Firmenpräsentationen geht.

Speaker: Zudem trainiere ich als zertifizierter Professional Speaker die Vortragenden für die Online- und Offline-Bühne dieser Welt.

Speaker: Und ich würde sagen Elvier, wir starten mit der heutigen Episode.

Speaker: Auch heute ein herzliches Willkommen zu unserem Podcast mit Elvie Kaiganer und mir, Arle Nicoli.

Speaker: Und heute haben wir einen sehr speziellen Interviewgast bei uns.

Speaker: Und zwar finde ich es so schön, weil wir Glück haben, Frau Anna Glück bei uns zu haben.

Speaker: Herzlich willkommen, Anna.

Speaker: Hallo lieber Arlen, hallo lieber Elvir, so genial heute bei euch zu sein.

Speaker: Anna, wir kennen dich ja aus der GSR Academy und du bist ja zu uns gestoßen, weil du ja von der allerersten Staffel Germany's Next Speaker Stars, die Gewinnerin warst und das ist ja sensationell.

Speaker: Erzähl mal ein bisschen was von dir und vor allem, was sind deine Hobbys oder Lieblingstiere?

Speaker: Also meine Lieblingstiere sind Elefanten.

Speaker: Rollen wir mal das Feld von hinten auf.

Speaker: Meine Lieblingstiere sind Elefanten, weil ich einfach schon viele Monate und jetzt auch schon über elf Jahre verteilt immer wieder in Thailand bin und tatsächlich eine Organisation zum Schutz des asiatischen Elefanten unterstütze.

Speaker: Von daher findet man mich entweder im Dschungel oder auf der Bühne.

Speaker: Und Hobbys habe ich tatsächlich.

Speaker: Ich bin alleinerziehende Mama gekauft.

Speaker: Zählt das als Hobby?

Speaker: Das zählt auf jeden Fall.

Speaker: Und ich kam auf die Bühne.

Speaker: Also wenn ich nicht im Dschungel stehe, dann stehe ich absolut gerne auf der Bühne.

Speaker: Und das kam tatsächlich, weil ich 2021 bei einem Contest mitgemacht habe, der da heißt Germany's Next Speaker Star.

Speaker: Und ich kam quasi wie die Jungfrau zum Kind, kann man sagen.

Speaker: Ich wusste bis dato nicht, was ein Speaker macht, was das überhaupt ist.

Speaker: Und irgendwie hat mein Herz gesagt, ja.

Speaker: Ihr merkt schon, ich bin ja auch sehr intuitiv unterwegs.

Speaker: Was sich gut anfühlt, das mache ich mehr.

Speaker: Und was sich nicht gut anfühlt, das lasse ich lieber.

Speaker: Und das war eine so...

Speaker: Ja, eine Verbindung, die irgendwie zu mir kam.

Speaker: Meine Coachie damals, als ich noch mit dem Thema Glück auch mehr unterwegs war, die hat zu mir gesagt, hey, ich habe hier einen Link bekommen und da bewirbt man sich und wird irgendwie Redner auf der Bühne und hin und her und ich hatte keinen Plan, was das ist und habe einfach mal gedacht, ich mache da mal mit.

Speaker: Ja, und drei Monate später und 122 Teilnehmer ja auch kennengelernt,

Speaker: grandiose Konkurrenten, Konkurrentinnen, wenn du es ja so willst.

Speaker: Ja, da waren Leute dabei, die stellenweise sechs Jahre lang schon dabei sind, sich ein Speaker-Business aufzubauen und so weiter.

Speaker: Also es war wirklich, boah, also es war wirklich magisch, ja, diese Zeit,

Speaker: diese drei Monate in diesem Wettkampf auch zu sein.

Speaker: Und ja, du hast es schon angesprochen und ich habe das Ding tatsächlich nach Hause geholt hier, falls man das Video dann nachher auch sieht und nicht nur zuhört.

Speaker: Die, die zuhören, sehen es jetzt nicht, aber hinter mir steht tatsächlich auch mein Pokal, auf den ich tatsächlich sehr, sehr, sehr, sehr stolz bin.

Speaker: Und ja, genau da habe ich die German Speakers Association, also der zweitgrößte Rednerverband der Welt,

Speaker: habe ich eine Rednerausbildung gewonnen, ja, zum Professional Speaker.

Speaker: Und da haben wir uns kennengelernt.

Speaker: So, und jetzt ist der Kreis geschlossen.

Speaker: Und jetzt bist du bei uns heute, sehr schön.

Speaker: Wahnsinnig schön, aber du bist ja nach wie vor noch bei Germany's Next Speaker Stars engagiert und das Ding wird ja immer größer und größer.

Speaker: Kannst du uns da nochmal mit abholen?

Speaker: Na klar, kleiner wird es nicht mehr, ja.

Speaker: Also,

Speaker: Ich finde immer, es ist schon mal was Besonderes.

Speaker: Also wenn man sagen kann, hey, ich bin die erste Germany's Next Speaker Star.

Speaker: Das ist ja auch erste Topmodel, erst Voice, erst whatever.

Speaker: Das sind meistens so die Ersten.

Speaker: Und doch, darauf bin ich echt richtig, richtig stolz.

Speaker: Und noch

Speaker: Gibt es das Wort stolzer?

Speaker: Also noch mehr ehrt mich einfach diese Tatsache, dass ich mit Katja Kaden, also die Initiatorin von Germany's Next Speakers, dass wir uns also sehr, sehr schnell auch privat sehr gut verstanden haben.

Speaker: Dass ich schon im letzten Jahr als Co-Moderatorin auch auftreten durfte und dieses Jahr tatsächlich auch diese Veranstaltung komplett alleine moderieren werde.

Speaker: Also es hat...

Speaker: Es ist wie Family geworden für mich.

Speaker: Das auch vor allen Dingen aus ganz verschiedenen Perspektiven zu sehen.

Speaker: Als ich im Wettkampf war, dann war das alles, boah, die Juroren.

Speaker: Das war alles so groß.

Speaker: Das waren alles Menschen, die so...

Speaker: so sehr weit weg waren irgendwie, ja, die, da habe ich von unten nach oben geschaut, also ja, weil ich noch ganz neu war, weil ich auch in der Speakerbranche einfach noch gar keinen irgendwie so wirklich kannte, ich als totaler Newbie, ja, und schon im letzten Jahr

Speaker: Als ich das mit moderiert habe, war das noch so, also ich bin einfach Backstage, es ist einfach alles Family mittlerweile.

Speaker: Du bist oft du und du mit allen dort.

Speaker: Und es hat so eine wunderbare, tolle Verbindung und zwar nicht nur...

Speaker: die Juroren, die ja auch von der GSA gestellt werden, sondern auch alles, was Katja da aufzieht.

Speaker: Also Katja Kahn ist für mich die Frau, die so eine klare und so eine tolle Vision hat und die einfach wirklich auch eine andere Art von Unterhaltungsindustrie kreieren möchte.

Speaker: Ihr Motto ist ja auch gemeinsam wachsen und Gutes tun.

Speaker: Und

Speaker: Genau dafür steht sie.

Speaker: Also sie hat so ein riesengroßes Herz und gibt einfach jedem wirklich die Bühne.

Speaker: Und was ich so erstaunlich finde und so toll finde, dass sich da Menschen ja auch bewerben, die

Speaker: Die eigentlich voll auch Schiss haben, die eigentlich überhaupt noch gar nicht so ganz ready sind auf der Bühne, die aber Experte und Experte in einem ganz speziellen Thema vielleicht auch sind oder die eine Botschaft haben, die wirklich nach draußen gehen darf.

Speaker: Dieses Jahr ist ja das Motto Soul Glow, bring dein Licht zum Leuchten.

Speaker: Und wir haben schon über 500 Bewerbungen.

Speaker: Das ist einfach grandios.

Speaker: Also es wächst und wächst und es verdoppelt sich schier jedes Jahr.

Speaker: Und die Bewerbungsphase ist ja noch nicht mal zu Ende.

Speaker: Also wer möchte, gerne, gerne bewerben.

Speaker: Ich freue mich, wenn ich dich auf der Bühne anmoderieren darf dieses Jahr.

Speaker: Und es ist alles so Family geworden.

Speaker: Es ist alles so, ja, ich darf da mitwachsen.

Speaker: Und das ist für mich einfach ein riesengroßes Geschenk.

Speaker: Ja, wir haben auch einen Teil dieser Family, wie du es so schön gesagt hast.

Speaker: Die Katja, die wird ja auch bald Interviewgast bei uns sein.

Speaker: Da freuen wir uns auch schon.

Speaker: Da wird sie ein bisschen auch von diesem Thema erzählen.

Speaker: Ein bisschen was, vielleicht sogar ein bisschen tiefer in das Thema noch mal reingehen.

Speaker: Da freue ich mich auch schon richtig.

Speaker: Als wir dich kennengelernt haben, da hast du ja stark das Thema Glück gehabt und jetzt inzwischen hast du gewechselt zum Thema Sichtbarkeit.

Speaker: Was heißt gewechselt?

Speaker: Das hast du ja ständig schon immer bei dir gehabt, das Thema Sichtbarkeit.

Speaker: Aber jetzt hast du dich darauf fokussiert.

Speaker: Was spielt das jetzt für dich eine Rolle?

Speaker: Ich glaube, Alin oder Elvio oder natürlich auch alle unsere Zuhörer, Zuhörerinnen, ihr konntet mich ja sehr, sehr gut miterleben, auch in der GSA-Akademie.

Speaker: Und ich kam ja zu dem Thema Glück, einfach weil ich so heiße.

Speaker: Also natürlich beschäftige ich mich seit 38 Jahren mit dem Thema Glück, mehr oder weniger.

Speaker: Ich habe aber mehr und mehr gefühlt, irgendwie ist es nicht so meins.

Speaker: Und wofür ich immer wieder angefragt worden bin oder was mir die Menschen zugeschrieben haben, das war das Thema Sichtbarkeit.

Speaker: Also ich kam ja von einem 290-Seelen-Kaff, ich sage immer gerne vom Bauernmädchen zum Bühnenstar, ist so ein bisschen meine Geschichte.

Speaker: Und manchmal steht man mit der Nase so dicht an der Wand, dass man quasi die Tapete gar nicht mehr sieht.

Speaker: Und das Thema Sichtbarkeit kam wirklich von allen Seiten, bis ich dann mal wirklich das gecheckt habe, hey Anna, warum machst du nicht einfach das,

Speaker: wofür dich sowieso die meisten Menschen anfragen.

Speaker: Und so kam das dann eben zum Thema Sichtbarkeit.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil auch ganz viele Menschen sich auch noch gar nicht so recht trauen, sichtbar zu sein.

Speaker: Da kommen ganz viele Glaubenssätze hoch, da sind auch ganz viele Blockaden ganz oft.

Speaker: Und ich meine, wir haben das Jahr 2023, Video, Bewegtbild.

Speaker: Alles wird ja so viel intensiver noch.

Speaker: Und wer da einfach nicht mithält, der ist auch in den Social-Media-Kanälen einfach

Speaker: Ja, das ist ja auch immer so ein bisschen dieses Thema Inner Power hat, ja, das Thema Selbstwert hat auch nochmal.

Speaker: Und wirklich die Angst davor zu verlieren, irgendwie als Hochstapler dazustehen.

Speaker: Oder wie wirke ich denn eigentlich in Video?

Speaker: Wie strukturiere ich das denn alles?

Speaker: Und da gibt es einmal die Seite, die diese Strategie, diese Form vorgibt.

Speaker: Die sagt, okay, was mache ich denn jetzt in so einem Live, ohne mich vielleicht zu verhaspeln?

Speaker: Was mache ich, wenn ich ganz viel ähm, ähm, ähm sage?

Speaker: Was ist, wenn ich den Text vergesse und so weiter und so fort.

Speaker: Und dann auch diese, ich habe es vorhin schon mal gesagt, ich arbeite super intuitiv und ich habe die Gabe, dass ich Menschen fühlen kann.

Speaker: Und ich kann da sehr bewusst drauf eingehen, wo da vielleicht gerade eine Blockade sitzt und dann gehen wir in diesem Moment tiefer.

Speaker: Und deswegen sage ich, es hat auch ganz viel mit dem Thema Selbstbild auch zu tun.

Speaker: Wie sehe ich mich und wie will ich auch gesehen werden?

Speaker: Und diese beiden Themen, die bringe ich eben in meiner Arbeit als Sichtbarkeitsmentorin zusammen.

Speaker: Du sagst ja richtig, das ist häufig ein Unterschied, wie sehe ich mich und wie möchte ich gesehen werden?

Speaker: Und kannst du uns da verraten, wie du da ansetzt oder wie du da mit der, nicht Patientin, die ist ja nicht krank, sondern wie du mit ihr arbeitest, wie du da vorgehst?

Speaker: Also bei mir ist es ganz oft so, dass es primär erstmal um oberflächlichere Themen geht und dass es erst während der Arbeit immer tiefer und tiefer kommt.

Speaker: Ich hatte zum Beispiel mal eine Kundin von mir, da hatten wir herausgearbeitet in Coaching-Gesprächen, dass sie einen Glaubenssatz hatte, ich darf nicht erfolgreicher sein als meine Mama.

Speaker: Also es geht stellenweise richtig, richtig tief.

Speaker: Also stellenweise laufen da auch wirklich Tränen, um das mal wirklich so bewusst zu machen, dass sie vielleicht selber auch die Einzigen sind, die sich wirklich am Erfolg hindern.

Speaker: Und auch da kann ich mich total gut mitidentifizieren, weil auch ich ja lange dieses, okay, ich bin so ein kleines Bauernmädchen, wer soll mir denn zuhören?

Speaker: Was habe ich denn überhaupt zu sagen?

Speaker: Ja.

Speaker: Und gleichzeitig ist diese Haltung, wie du dich selbst siehst, ist das A und O. Ja, also ihr kennt das ja selber, ihr steht auch auf Bühnen.

Speaker: Ja, wenn ich auf die Bühne gehe und denke mir, oh mein Gott, das wird hier heute überhaupt um gar nichts und irgendwie gestern noch auf dem Misthaufen gestanden und heute soll ich denen irgendwas erzählen.

Speaker: Ja, das rattert im Kopf, du bist im Kopf, du bist überhaupt gar nicht mehr, ja auch für dein Publikum da, ja.

Speaker: Und deswegen mache ich auch immer wieder bewusst, du redest ja nicht für dich da oben, ja, du machst das ja nicht für dich, du machst ja da nicht irgendeine One-Man-One-Woman-Show, sondern für mich geht es auch immer darum, welche Geschenke kann ich meinen Zuhörern oder Zuhörerinnen denn heute eigentlich mitgeben, ja.

Speaker: Also von mir weg hin zu, was schenke ich dir, wenn ich da vorne auf der Bühne stehe?

Speaker: Und wir denken immer, Bühne wäre nur diese Präsenzbühne.

Speaker: Ich sehe das ein bisschen anders.

Speaker: Auch das hier gerade ist eine Bühne.

Speaker: Ein Podcast ist eine Bühne.

Speaker: Ein Facebook Live ist eine Bühne.

Speaker: Ein Zoom Call ist eine Bühne.

Speaker: Wir haben so viele unterschiedliche Bühnen, die wir für uns nutzen können.

Speaker: Und wenn wir unser...

Speaker: unser eigenes Nutzerverhalten auf Social Media und Co.

Speaker: mal wirklich bewusster betrachten, dann ist es ganz oft so, dass wir bei den Kanälen, wo halt auch viel Bewegtbild drin ist, wo wir den Menschen fühlen können, wo wir die Stimme hören, wo wir vielleicht auch Mimik und Gestik sehen, also kurze 15-Sekunden-Snippets oder was auch immer, da bleiben wir viel eher hängen, als wenn wir irgendwie einen ellenlangen Text irgendwo lesen.

Speaker: Und da ist es jetzt genau meine Arbeit, genau dort anzusetzen.

Speaker: Weil ganz viele Menschen...

Speaker: Die sind noch nicht so weit.

Speaker: Trotz Corona und Co.

Speaker: Wir wissen, also ein Online-Business ohne Video aufzubauen, wie soll das gehen?

Speaker: Also du hast spätestens dann, wenn du mit deinen Kunden zusammenarbeitest und in Calls sitzt, musst du dich mit dem Thema Wirkung auseinandersetzen.

Speaker: Und für Menschen, die sich noch so gar nicht sehen können, auch in Video, die irgendwie sagen, ich mache mein eigenes Video aus, weil...

Speaker: boah, ich finde mich so schlimm in Videos, ja, auch das habe ich, dann tasten wir uns wirklich erstmal wirklich daran, ja, also erstmal sich selbst in Videos überhaupt mal kennenzulernen, ja, statt so dieses, oh, ich schiebe mich weg, ja, ich will das überhaupt nicht sehen oder hin und her, ja, und auch da kann wieder eine Struktur gut sein, ja,

Speaker: Wie ist mein Hintergrund?

Speaker: Wie ist meine Einstellung?

Speaker: Brauche ich unbedingt ein gutes Mikrofon?

Speaker: Wie kann ich eine Kameraeinstellung nutzen?

Speaker: Jetzt hier, ich schaue direkt in die Kamera auf Augenhöhe.

Speaker: Das sind eigentlich Basics.

Speaker: Aber ganz oft werden die immer noch nicht beachtet.

Speaker: Das heißt, wenn jetzt jemand zum Beispiel irgendwie von oben nach unten auf so eine Kamera drauf schauen würde, dann hat das so ein abfälligeres, so von oben Herabblick.

Speaker: Und unbewusst

Speaker: funktioniert bei uns so, so, so, so viel, ja, also wie fühlt sich auch dein Zuhörer und wenn du diese ganze Sicherheit schon mal hast, ja, schon vom Außen, ja, dann kommt noch das Thema Selbstwert hinzu, ja, also und so vereine ich das bei mir.

Speaker: Das klingt super spannend.

Speaker: Du hast auch jetzt einige, du hast vorhin so schön erwähnt, dass du, wenn du zum Beispiel auf der Bühne stehst, egal ob das jetzt ein Podcast ist oder in einem Workshop oder wie auch immer, dass du darauf achtest, was für Geschenke du für andere Leute hast.

Speaker: Jetzt hast du uns schon einige Tipps gegeben, was man machen sollte, zum Beispiel die Kamera auf Augenhöhe haben oder Thema Mikrofon, je nachdem, wie man das dann anstellen möchte.

Speaker: Gibt es denn auch absolute No-Gos, wo du sagen würdest, lass die Finger davon?

Speaker: Ich würde behaupten, dass es auch gar nicht so ganz darum geht, dass du alle Techniken von A nach B durchexerzierst quasi und dass es nur dann richtig ist und nur dann erfolgreich ist, sondern dass du Dinge tust,

Speaker: wie du dich wohlfühlst.

Speaker: Also wenn du zum Beispiel meine Lives siehst, die ich auf Facebook mache und die ich nicht von mir zu Hause aus mache, sondern mit meinem Smartphone draußen zum Beispiel, wirst du sehen, dass ich einen Winkel habe, wo ich genau das tue.

Speaker: Ich halte die Kamera ein kleines bisschen höher und habe einen bestimmten Winkel, in dem ich mich schön finde, in dem ich mir selbst gefalle.

Speaker: Ich gucke rein in die Kamera und

Speaker: I like it.

Speaker: Warum?

Speaker: Jetzt wird es mega persönlich, weil ich so eine leichte Augenschielstellung habe.

Speaker: Und aus diesem Winkel finde ich mich schön.

Speaker: Es ist null so, dass man sagt, ja, aber es ist jetzt nicht ganz auf Augenhöhe, weil ich halte die Kamera ja ein bisschen höher und hin und her.

Speaker: Ja, und ich halte es bewusst höher.

Speaker: Also bricht die Regeln, wenn sie für dich sind.

Speaker: Also wenn dir Regeln dienen zu brechen, dann tu das bitte.

Speaker: Mach es immer auf deine Art und Weise.

Speaker: Deswegen halte ich weniger davon.

Speaker: Ich habe das vorhin nur so explizit gesagt, weil es Menschen gibt, die erstmal dieses Konstrukt brauchen für sich, für ihre Sicherheit.

Speaker: um dann wirklich ganz gezielt diese Regeln brechen zu können und zu sagen, aber so mag ich es und so fühle ich mich super.

Speaker: Und in diesem Raum kann ich mich frei bewegen, so wie ich bin.

Speaker: Weil diese Einzigartigkeit, diese Persönlichkeit ist,

Speaker: Das ist letztendlich das, was ja auch verkauft, was Kundenbindung macht.

Speaker: Weil alles andere, dieses Allglatte auf den sozialen Netzwerken, das gibt es doch.

Speaker: Es gibt doch zuhauf Webseiten und Kanäle, Profile, wo du wirklich eins zu eins die Leute austauschen kannst.

Speaker: Mal ist sie pronett, mal ist sie vielleicht blond und was auch immer.

Speaker: Also wo sind deine Ecken und Kanten?

Speaker: Wo ist das, wo du es zu deinem Ding machst?

Speaker: Und da bin ich viel mehr Fan von.

Speaker: die Regeln nehmen, um eine gewisse Routine aufzubauen und dann bewusst die Regeln so zu brechen, dass man sich wohlfühlt mit dem Outcome, das dann zum Schluss kommt.

Speaker: Das klingt sehr spannend, das gefällt mir tatsächlich sehr, sehr gut.

Speaker: Du bist ja auch ein sehr intuitiver Mensch, hast du ja auch gesagt.

Speaker: Das heißt jetzt auch, du bist jetzt mega erfolgreich schon.

Speaker: Das heißt jetzt aber auch nicht, dass Erfolg so eine lineare Strecke ist.

Speaker: Und wenn du alles intuitiv entscheidest, heißt das nicht immer, dass du recht hast und dass das super durch die Decke geht.

Speaker: Wie gehst du denn mit Rückschlägen dann auch um?

Speaker: Oder sind denn irgendwelche da auch passiert auf dem Weg dahin?

Speaker: Ja, Elwe, ich habe ständig Rückschläge.

Speaker: Wer glaubt im Leben, dass der Anna Glück, mir scheint permanent die Sonne aus dem Allerwertesten.

Speaker: So ist es nicht hier bei mir.

Speaker: Kann ich dich gleich beruhigen.

Speaker: Aber ich bin ein sehr, sehr Befürworter dafür, dass Mut einfach nur ein Schritt mehr als die Angst ist.

Speaker: Und hell yes, ich habe verdammt viel Angst in meinem Leben.

Speaker: Also im Sinne von, oh mein Gott, soll ich das tun?

Speaker: Oh mein Gott, jetzt werde ich hier eingeladen.

Speaker: Oh mein Gott und so weiter.

Speaker: Aber bei mir ist der Unterschied, dass ich mich so drauf trainiert habe, ich mache es trotzdem.

Speaker: Und ich mache es trotzdem, obwohl ich Angst habe.

Speaker: Und das bringt das, glaube ich, mit, dass es so ist, dass ich eben auch sehr erfolgreich bin schon, weil ich einfach dranbleibe.

Speaker: Es hat natürlich auch so ein bisschen...

Speaker: So ein intuitiver Pitbull, würde ich fast behaupten.

Speaker: Also es ist ganz viel, das, was in mein Leben kommt, das mache ich dann auch, aber so ein bisschen dieser Pitbull, ja, dann bleibe ich aber halt auch dran.

Speaker: Also da habe ich auch so eine kleine Competition-Liebhaberin in mir.

Speaker: Also es ist eine Mischung aus beidem.

Speaker: Von daher, ja, ich liebe es einfach intuitiv auf Dinge einzugehen, ja, was mir in der Arbeit mit meinen Klienten, Klientinnen natürlich super gut weiterhilft.

Speaker: Und gleichzeitig bedeutet das aber auch, wenn etwas zu mir kommt, ja, ein Angebot, eine Anfrage, möchtest du hier als Speakerin auftreten, was auch immer, dann sage ich in der Regel ja.

Speaker: Ja, obwohl ich vielleicht in diesem Moment noch nicht so genau weiß, oh mein Gott, wie genau sieht das aus, wie mache ich das?

Speaker: Nein, aber ich sage ja, ich sage ja zu den Geschenken, die mir das Leben schenkt.

Speaker: Absolut, das macht einen guten Vertriebler aus, immer erst mal ja sagen, so habe ich das auch immer gelernt.

Speaker: Kannst du das?

Speaker: Ja, wenn nicht, dann lerne ich es erst noch, aber immer erst mal ja sagen.

Speaker: Vielleicht nochmal, du bist ja auch nicht nur mutig, sondern auch super, super fleißig.

Speaker: Woran arbeitest du aktuell?

Speaker: Aktuell arbeite ich an meinem neuen Sichtbarkeitsprogramm, das da heißt Impact.

Speaker: Es geht nämlich nicht darum, irgendwie wahllos, ziellos durch die Gegend zu posten und zu meinen, ja, irgendwie kriege ich das schon mit der Sichtbarkeit hin.

Speaker: Sondern was ich immer mehr erlebe, ist, dass Leute auch überhaupt gar keinen Bock mehr drauf haben, irgendwelche Posts abzusetzen und sich darüber schon wieder ärgern müssen, dass 0,0 Reaktionen kommen oder dass irgendwie nichts passiert, dass sich Social Media einfach zäh anfühlt.

Speaker: Und genau daran werden wir in meinem neuen Impact, also Wirkung, am Programm arbeiten, weil ich stehe für wirksame Sichtbarkeit.

Speaker: Da mache ich noch ganz viele Workshops gerade.

Speaker: Ich bin Teil einer Insta-Challenge, wo ich auch die Menschen darin begleiten werde, wie sie mit dem Thema Angst arbeiten.

Speaker: in Sichtbarkeit, in Videos und so weiter umgehen.

Speaker: Also alles, was ich so tue, zahlt so alles auch so darauf ein, mich auch noch ein bisschen mehr als Expertin zu positionieren aktuell.

Speaker: Wie können unsere Zuhörer dich am besten erreichen und wo können sie dich sehen?

Speaker: Ja, ganz klar natürlich auch auf Social Media, also unter Anna Glück auf Facebook oder Anna Glück Official auf Instagram.

Speaker: Ansonsten natürlich super gerne auch auf meiner Homepage annaglück.de.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Also irgendwie ist die, da hatten wir richtig Glück, Arlen, die Zeit mit Anna ist wie im Flug vorbeigegangen.

Speaker: Ich glaube das ja kaum, dass wir quasi jetzt schon am Ende angekommen sind.

Speaker: Liebe, liebe Anna, vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast für unseren Podcast und ich darf heute die Verabschiedung machen.

Speaker: Von daher herzlichen Dank auch an unsere Zuhörer, dass ihr zugehört habt und wir freuen uns auf die nächste Folge und bleibt dran.

Speaker: Bis dahin, euch noch einen schönen Sonntag und alles Gute.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Tschüss.

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