Transcript
Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.
Speaker: Guten Tag zusammen und herzlich willkommen zu Folge 73 von Zweitklassig.
Speaker: Ja, wir blicken heute erstmal auf ein absolut wildes Fußballwochenende zurück, würde ich sagen.
Speaker: Ja, also in diversesten Facetten.
Speaker: Angefangen in Spanien, in La Liga 2, also Pendant praktisch zur zweiten Bundesliga.
Speaker: Da hat es mächtig für Schlagzeilen gesorgt.
Speaker: Am Wochenende gehen wir näher drauf eingleich.
Speaker: Und natürlich die zweite Bundesliga auch.
Speaker: Ja, wo ich ausnahmsweise mal im Stadion war jetzt, was ja auch nicht so häufig vorgekommen ist diese Saison.
Speaker: Und wir diskutieren natürlich generell die brisanten Duelle zwischen Düsseldorf und Dresden, das Keller-Duell, Aufsteiger-Duell, Darmstadt-Elversberg sowie Paderborn-Schalke.
Speaker: Ja, weiterführend Eintracht behandeln wir ein bisschen, aber auch das Derby Köln gegen Leverkusen.
Speaker: Also bleibt am Ball, denn es wird heute relativ spannend.
Speaker: Und abschließend tun wir natürlich mit dem CL-Kracher morgen.
Speaker: Da bin ich auch schon sehr gehypt und sehr gespannt drauf, Micha, wie du es einschätzt.
Speaker: Aber in dem Sinne, mich habe ich gerade schon benannt.
Speaker: Wie geht es dir?
Speaker: Wie war dein Wochenende?
Speaker: Und grüß dich erst mal.
Speaker: Ja, hallo.
Speaker: Ich komme hier auch noch zu Wort.
Speaker: Heute Monolog.
Speaker: Ich würde so einsteigen.
Speaker: Sag mal Schalke.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das war wirklich crazy, ey.
Speaker: Ja, Mann.
Speaker: So war mein Wochenende.
Speaker: Schalkig.
Speaker: Und das ist positiv.
Speaker: Das ist nichts Negatives, wie man das in den letzten Jahren hat.
Speaker: Man hat den Begriff, das ist Schalkig, immer so verwendet für so ein leicht negatives Gefühl, was man gefühlt immer nur als Schalker hat.
Speaker: Und jetzt würde ich sagen, Schalkig ist ein positiver Begriff.
Speaker: Ich habe richtig geile Laune.
Speaker: Die Rückkehr in die Bundesliga steht vielleicht kurz bevor.
Speaker: Ich habe heute schon mal
Speaker: passend dazu das Trikot aus der Bundesligasaison rausgeholt.
Speaker: Und von daher... Nicht nur vielleicht, also ich kann es mir kaum noch vorstellen, wie Schalke das verkacken könnte.
Speaker: Von daher... Also, ich sage niemals, nie.
Speaker: Ich erinnere nochmal an Bochum-Relegation, wo Düsseldorf 3-0 geführt hat.
Speaker: Also es passieren auch unrealistische Dinge.
Speaker: dementsprechend, solange rechnerisch nicht alles abgesichert ist, kann alles passieren, aber die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null.
Speaker: Genau, lass uns da gleich sonst gerne nochmal ein bisschen ausführlicher zu sprechen.
Speaker: Ich habe natürlich da auch wieder verschiedenste Gedanken mitgebracht, aber ich muss sagen, ich bin über was gestolpert hier am Wochenende im Netz oder auch heute nochmal unter dem Hashtag TheZoneFightClub und es war kein Kampfsport, es war spanische zweite Liga, ich glaube Huesca gegen Saragossa und ey,
Speaker: Keine Ahnung, hast du es gesehen?
Speaker: Ja, ein absoluter Vollidiot.
Speaker: Also wer es nicht gesehen hat, einfach mal, ich glaube, einfach mal Torwart, ich glaube, wenn du einfach eingebst, Torwart Zaragoza, sollte es schon direkt zu sehen sein.
Speaker: Ansonsten kannst du, glaube ich, auch einfach...
Speaker: Ja doch, also einfach Ausraster, Esteban Andrada oder irgendwie sowas eingeben, dann schaut euch das mal an.
Speaker: Also wirklich, das habe ich selten gesehen.
Speaker: Das hat mich so ein bisschen an Fabian Nürnberger von Darmstadt erinnert.
Speaker: Letzte Saison hatte der auch mal eine Szene, wo er irgendwie mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat, aber selbst das war noch harmloser.
Speaker: Der ist ja wirklich komplett durchgedreht.
Speaker: Er kriegt gelb-rot.
Speaker: Für einen Schubser, wo ich sagen muss, ja okay, ist schon irgendwie bitter so, weil er schubst ihn halt leicht weg, der Spieler spielt den sterbenden Schwan, weiß natürlich, er hat schon gelb, schicke Zück, gelb-rot und dann denkt er sich so, ja warte mal jetzt, wo ich eh vom Platz bin, okay, scheiß auf alles.
Speaker: Ja, aber das Schlimme ist ja, der ist ja so bescheuert, der sprint, weil der Spieler ist ja dann schon wieder ein paar Meter weg gewesen, also ist weggegangen, keine Ahnung.
Speaker: Und der sprintet dann nach dieser gelb-roten Karte auf den Zu, springt auch noch so halb hoch und ballert dem eine.
Speaker: Wo ich mir denke, was ist hier?
Speaker: Also der kann, ich meine, ich habe schon mal nachgeguckt, Esteban Andrade, argentinischer Keeper, hat tatsächlich schon mal Arländerspiele gesammelt für Argentinien.
Speaker: Ja, schon Jahre her, aber trotzdem, also jemand, wo du denkst, okay, der müsste eigentlich genug Erfahrung haben, ja, mit seinen, ich glaube, 35 oder 36 Jahren.
Speaker: Dann lässt er sich zu sowas verleiten, habe ich noch nie gesehen, gehört auch absolut nicht in den Fußball.
Speaker: Und ja, ich kann mir vorstellen, dass eine Sperre vielleicht sogar je nachdem gleichbedeutend mit Karriereende ist, weil er eben auch schon was älter ist.
Speaker: Ja, kann definitiv sein und ich bin auch grundsätzlich bei dir, dass sowas nicht in den Fußball gehört und trotzdem muss ich sagen,
Speaker: Also im Eishockey ist das völlig normal.
Speaker: Ja, das ist richtig.
Speaker: Also ich will jetzt hier nicht irgendwie Türen und Tore öffnen für Gewalt im Fußball oder auf dem Fußballplatz, auf gar keinen Fall.
Speaker: Aber da frage ich mich auch manchmal so ein bisschen nach der Verhältnismäßigkeit.
Speaker: Warum ist es eigentlich so, dass in der einen Sportart das das übelste No-Go ist und in der anderen Sportart kriegst du dafür eine Zwei-Minuten-Strafe?
Speaker: Und danach geht es weiter.
Speaker: Also es ist ja völlig normal, dass du beim Eishockey irgendwie, wenn es damals zu einer Rudelbildung kommt oder der Torwart ein bisschen angegangen wurde oder so, dass die sich da komplett, also ja auch wirklich mit der Faust so mehrfach gegen den Kopf hauen.
Speaker: Klar haben die in der Regel einen Helm auf, aber ich habe auch schon Leute gesehen, die sich extra mit dem Helm abkriegen.
Speaker: gezogen haben vorher und gesagt haben, ey, jetzt aber richtig.
Speaker: Ja, die haben auch Mundschutz und so, aber... Ja, ich glaube, so internationales Zeichen dafür ist irgendwie so Handschuhe aus und dann geht's los und dann boxen die sich und dann fliegt aber auch, weil die dann auch so runtergehen zur Seite, dann fliegt auch in 80% der Fälle irgendwie der Helm ab.
Speaker: Also da kannst du auch deine Faust ins Gesicht bekommen, ne?
Speaker: Ja, also keine Ahnung, warum das so ein unterschied zwischen, oder so ein gravierender Unterschied zwischen den Sportarten ist, ist mir aber irgendwie jetzt gerade nochmal so bei der Thematik in den Sinn gekommen.
Speaker: Aber ja, lass uns da auch gar nicht zu viel Zeit rein investieren oder gar nicht zu lange drüber sprechen.
Speaker: Ich glaube, es ist trotzdem etwas, ja, wir haben da jetzt einen gewissen Raum vielleicht hier im Podcast dazu gegeben, weil man es einfach mal ansprechen musste.
Speaker: Man kann es auch irgendwie mal im Internet bezeichnen,
Speaker: schmunzelnd dieses Video vorfolgen, aber sobald man da mal ein bisschen nüchtern drauf schaut, dann hast du es ja völlig richtig gesagt.
Speaker: Hat nichts im Fußball zu suchen und
Speaker: Von daher, lass uns das Kapitel auch schließen, zumindest dieses Kapitel.
Speaker: Und du warst im Stadion, wie wir auf Instagram verfolgen konnten.
Speaker: Ich muss sagen, ich war überrascht, du hattest gar nicht auf dem Schirm oder war eine relativ spontane Aktion.
Speaker: Absolut, wir haben Freitag geguckt.
Speaker: Ich meine, das kann man ja offen sagen, das weiß ja auch jeder.
Speaker: Fortuna hat ein Stadion mit, ich glaube, 54.000, 55.000 Zuschauern, die Platz hätten.
Speaker: Düsseldorf ist dann aber anscheinend nicht so die fußballbegeisterte Stadt oder auch der Fußballmagnet, der da anzieht.
Speaker: Das ist wahrscheinlich das Einzugsgebiet von Schleick 04 zu groß oder auf dem 1.
Speaker: FC Köln.
Speaker: Weshalb eben nicht so viele, ja rein Mitglieder technisch auf jeden Fall.
Speaker: Aber weshalb eben nicht so viele Leute ins Stadion pilgern.
Speaker: Deswegen ist es eigentlich selten ausverkauft, außer jetzt bei dem neuen Konzept Fortuna für alle.
Speaker: Aber es waren dann doch 38.000, 39.000 Leute da.
Speaker: Worauf ich aber hinaus will, ist, dass halt dann am selben Tag noch Tickets verfügbar waren.
Speaker: Wir uns dann hier spontan gedacht haben, also meine Freundin und ich, komm, wir fahren da hin.
Speaker: gucken uns das Spiel an, weil viel wichtiger kann eigentlich kein Spiel die Saison werden.
Speaker: Das ist der Turning Point gegen Magdeburg, so schlecht abgeliefert.
Speaker: Es gab am Dienstag in der Geschäftsstelle auch eine Versammlung von allen Mitarbeitern, um nochmal wirklich alle zusammen zu trommeln, alle einzuheizen, einfach zu schauen, hey, wir müssen jetzt wirklich gemeinsam alles geben, nicht nur die Leute auf dem Platz, auch die Leute drumherum.
Speaker: Und ich fand es wirklich geil gemacht.
Speaker: Also auch Spalier gestanden, die Leute aus der Geschäftsstelle, die halt Zeit hatten, am Freitagabend dann teilweise länger geblieben wahrscheinlich.
Speaker: Spalier gestanden dann für die Spieler, wo die ankamen.
Speaker: Ja, und dann ging das Spiel los.
Speaker: Und ich habe meinen Augen nicht getraut, Micha, aber wir haben, verdammt nochmal, drei Tore geschossen.
Speaker: Das haben wir, glaube ich, in der Saison noch nie.
Speaker: Aber ich muss auch sagen,
Speaker: Also, dann lass uns doch direkt einsteigen.
Speaker: Ich hab dir, glaub ich, auch direkt bei WhatsApp geschrieben, weil ich hab mir das auch in der Konferenz reingezogen und du hast ja nur zwei Spiele in der Konferenz, das heißt, du hast auch nur die Wahrscheinlichkeit, dass du dann mal im richtigen Moment beim richtigen Spiel bist und das war ich als Florian Kastenmeier.
Speaker: Ich hab dir ganz überlegt, ob mir irgendwie ein cooler Name oder ein cooler Wortwitz einfällt, aber ja, nichts, was irgendwie...
Speaker: Nennenswert wäre, als der, ich glaube, nach einer Ecke den Ball abfängt und in einer Geschwindigkeit nach vorne drischt, wo ich schon mal sage, geil, er macht das Spiel schnell und der Ball kommt mit einer Präzision an, also das hätte gefühlt ein Toni-Kroos-Pass sein können, also...
Speaker: Ich sag dir ganz ehrlich, ich glaub nicht, dass er, also ja, er will das Spiel schnell machen, ja, er will den nach vorne schlagen, dass er so geil kommt, hat er wahrscheinlich selber 0,0 mit gerecht.
Speaker: Wir können das auflösen.
Speaker: Er hat im Postinterview bei Fortuna selber, also bei Fortunas eigenem YouTube-Kanal gesagt, ey, der brutal ist, zu der Ball ist mir brutal abgerutscht.
Speaker: Also der war, also das liebe ich auch so an dem, der ist brutal ehrlich und hat halt gesagt, jo, der ist mir voll abgerutscht.
Speaker: Es gab ja eine ähnliche Szene, wo Itten durchgesteckt wurde und so ähnlich sollte der Ball kommen.
Speaker: Also gar nicht flach, sondern halt in einer halbhohen Flugkurve oder in so einer parabelartigen Form, nicht ganz so hoch, aber halt trotzdem in so einer schönen Flugkurve und da ist er einfach abgerutscht.
Speaker: Ja, halt wirklich so auf Oberschenkelhöhe der Ball, ne?
Speaker: Genau.
Speaker: Das ist normalerweise eine Höhe, wenn du den nach vorne schlägst, dann ist es eigentlich keine... Also doch, wenn er durchkommt, kommt er übelst geil in den Fuß für den Stürmer, gar keine Frage, aber normalerweise ist es halt safe, dass der Abwehrspieler den abfängt und das sah halt so ganz kurz so aus, als ob er...
Speaker: wirklich so eine krasse Technik hätte, dass er den irgendwie so gebracht hat, dass der schön zwischen die beiden Verteidiger auch durchgeht und so.
Speaker: Das war absolut gut.
Speaker: Und dann Itten aber auch in der Wiederholung, wenn du das guckst, dreht sich im richtigen Moment weg, hat eben dann diesen instinktiven Vorteil gegenüber dem Verteidiger, gegen Pauli, dass er einfach die zwei, drei Schritte schneller ist, weil super schnell ist Itten auch nicht, aber der Instinkt war einfach da, da durchzugehen, weil der Ball eben genau in die Stützstelle kommt.
Speaker: Und dann muss ich sagen, wenn Cedric Itten nächste Saison noch bei Fortuna spielt, ich hole mir auf jeden Fall ein Trikot von dem,
Speaker: Weil der Mann ist unfassbar gut.
Speaker: Ich würde fast auch schon sagen, das ist zu gut für die zweite Liga.
Speaker: Weil, wie kann man in der Situation noch so cool bleiben und den Keeper überlupfen?
Speaker: Also, schon sehr, sehr, sehr stark gemacht.
Speaker: Und auch sonst, wie er sich präsentiert hat auf dem Spielfeld, du siehst,
Speaker: Immer derjenige, der gemahnt hat, wach bleiben, im Kopf wach bleiben.
Speaker: Mein gut, er ist auch mittlerweile 29 oder wird dieses Jahr glaube ich 30, er hat auch schon ein paar Fußballjahre auf dem Buckel, aber ganz, ganz starker Spieler.
Speaker: Hat er auch noch später im Spiel untermauert, dann zur Vorlage zum 3-0 dann zwischenzeitlich, zwischendrin noch Iowa nach einer Ecke so getroffen.
Speaker: Darfst auch nicht so frei zum Ball kommen.
Speaker: Also kann den Ball halt im 16er annehmen, dann abziehen, wird abgefälscht, darf eigentlich nicht passieren aus Dresdner Sicht.
Speaker: Also das war halt, fand ich, brutales Spiel, Glück.
Speaker: Also das, was euch so ein bisschen in den letzten Wochen komplett abhandengekommen ist, wo man auch mal hier und da das Gefühl hatte, so Alter, die können ja auch gerade machen, was sie wollen.
Speaker: Irgendwie läuft es nur gegen sie und das war halt so genau das Gegenteil auf einmal.
Speaker: Also ja, ein Abschlag, der dir abrutscht, der in einer Riesenchance endet, wo ein Tor raus resultiert und dann halt auch da der Schuss.
Speaker: Also das ist halt, ja, also als Dresdner würdest du sagen, war es ein Kacktor so. 100%.
Speaker: 100 Prozent.
Speaker: Und dann führst du 2-0 und dann gehst du in die Halbzeit.
Speaker: Und ich denke mir, in der Halbzeit, also ich habe übel rumgeschrien im Stadion.
Speaker: Ich habe auch den ganzen Block, glaube ich, das war so, wir saßen so oberhalb des Familienblocks.
Speaker: Ich habe die, glaube ich, alle zusammen geschrien da.
Speaker: Wir haben Leute, die mit ihren Kindern da hinkommen.
Speaker: Ja, es ging nicht anders.
Speaker: Mama, wer war der Verrückte da oben?
Speaker: Ja, es ging nicht anders.
Speaker: Der Ball kommt halt wirklich, du hast halt auch vor allem beim 1-0,
Speaker: Du siehst, jetzt passiert eine hundertprozentige Chance, aber es dauert halt noch ein paar Sekunden, bis diese Chance passiert.
Speaker: Das heißt, du bist halt schon voll am Ausrasten und es war einfach ein geiles Gefühl, 2-0 zur Halbzeit.
Speaker: Dann habe ich mir gedacht, ey, du musst jetzt hier noch eins nachlegen, sonst wird es ganz ekelhaft.
Speaker: Hat dann Gott sei Dank gepasst mit Raimund, erstes Profitor auch.
Speaker: Und ja, dann fängst du ja am Ende so, du spielst nochmal ein Ding, 19 Minuten, vollkommen unnötig, aber es war klar, weil du hast zu sehr verwaltet, das hat man gesehen, dass da jetzt sehr, sehr wahrscheinlich noch ein Ding fällt.
Speaker: Man hat aber gesehen, und das finde ich wiederum sehr, sehr spannend, und das ist einfach der Fußball.
Speaker: Da stehen ja elf Leute auf dem Platz jetzt aus Fortuna-Sicht, die können ja alle kicken.
Speaker: Auch wenn wir viele Verletzte haben, aber die können alle kicken.
Speaker: Und ich muss ganz ehrlich sagen, du siehst, was so eine 3-0-Führung mit einer Mannschaft macht.
Speaker: Auf einmal lief der Ball.
Speaker: Auf einmal haben diese 1-2-Kombinationen wieder alle funktioniert.
Speaker: Auf einmal gab es Ballstafetten kurz vor dem gegnerischen 16er, die wir in den letzten Wochen gar nicht hinbekommen haben.
Speaker: Oberdorf konnte wieder halbwegs Flanken schlagen, nicht so wie letzte Woche.
Speaker: Also sowas passiert dann einfach mit der Mannschaft.
Speaker: Und das freut mich brutal.
Speaker: Es war einfach ein Sieg des Willens.
Speaker: Es war kein Sieg des schönen Spielens.
Speaker: Wir haben auch den Ballbesitz größtenteils an Dresden abgegeben.
Speaker: Das war in der Saison eigentlich auch eher anders.
Speaker: Eigentlich hatten wir immer mehr Ballbesitz oder verhältnismäßig mehr Ballbesitz.
Speaker: Jetzt haben wir Dresden.
Speaker: Ich glaube, Dresden hatte in der ersten Halbzeit 70 Prozent Ballbesitz.
Speaker: Ja, also am Ende habt ihr auf jeden Fall 34, also zu 60 Prozent.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Ist ja ungefähr auch das, wie ich es gesehen hatte.
Speaker: Aber
Speaker: Erinnere mich so ein bisschen an Schalke.
Speaker: Schalke hat auch viel defensiv gestanden und nachher viel die Kontasituation genutzt.
Speaker: In dem Spiel wir eigentlich ähnlich.
Speaker: Dass wir einfach geguckt haben, okay, wir halten den Laden dicht.
Speaker: Wir wechseln auch definitiv auf eine Viererkette.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, du hast dich doch letzte Woche auch so ein bisschen beschwert.
Speaker: Du hast ja eigentlich gedacht, naja, okay, jetzt kommt Alexander Ende.
Speaker: Jetzt haben wir hier, der spielt einen...
Speaker: Klares 4-4-2 und dann hat er ja dann doch letzte Woche mit einem anderen System so ein bisschen eigentlich mit dem gespielt, was auch Anfang gespielt hat, wo er wahrscheinlich irgendwie wenig verändern wollte, hat nicht so ganz geklappt und jetzt war das ja, also ich weiß nicht, der Kicker hat es so aufgemalt wie so ein richtig basic 4-4-2 einfach so, also ich weiß nicht, ob es auch so...
Speaker: Nee, okay.
Speaker: Ja, Ende spielt ja immer mit einer engen Raute.
Speaker: Also du hast halt eigentlich kein linkes und rechtes Mittelfeld so richtig.
Speaker: Gut, wir hatten jetzt halt, ich glaube, Appelkamp war es links und Iowa war es rechts.
Speaker: Also die können schon beide so halb links spielen.
Speaker: Aber vor allem Jubicic hat auch sehr, sehr viele Wege gemacht.
Speaker: Also es ist super viel gelaufen, hat ja bei Sofascore die schlechteste Bewertung im Team, sehe ich überhaupt nicht so.
Speaker: Würde ich komplett widersprechen.
Speaker: Der hat so viele Meter gemacht, so viele wichtige Bälle rausgeholt.
Speaker: Die Kickernote 3,5.
Speaker: Okay, also ich sehe es hier bei SofaScore hat er irgendwie 6,2 von 10 und finde ich absolut nicht gerechtfertigt, weil so schlecht hat er nicht gespielt.
Speaker: Und naja, egal, juckt nicht.
Speaker: Am Ende, du hast gesehen, wie die Last von den Schultern gefallen ist.
Speaker: Das ist absolut der Anfang.
Speaker: Wir haben vier Spiele, wo wir alles geben müssen.
Speaker: Das war jetzt ein Spiel und wir sind immer noch hoch, hoch, gerade abstiegsgefährdet, weil auch die Konkurrenz gepunktet hat.
Speaker: Wir sind ein Punkt, glaube ich, vor dem Tabellenplatz 17 jetzt wieder.
Speaker: Wir haben uns einfach nur jetzt aus dieser Lage rausgebracht, dass wir es nicht in der eigenen Hand haben.
Speaker: Jetzt haben wir es wieder in der eigenen Hand.
Speaker: Ich habe mir gesagt, wenn du aus den vier Spielen neun Punkte holst, dann bist du auf jeden Fall durch.
Speaker: Das war jetzt meine Annahme.
Speaker: Jetzt haben wir drei Punkte schon mal geholt.
Speaker: Ganz ehrlich, gegen Schalke rechne ich mit am wenigsten.
Speaker: Gegen Elversberg, je nachdem, ob die dann schon auf dem Aufstiegsrennen raus sind.
Speaker: Und gegen Fürth musst du einfach fighten.
Speaker: So und deswegen, jetzt am Wochenende wird es schwer, aber mal gucken.
Speaker: Es kommen zwei Spieler zurück, Rasmussen und Lündal kommen wieder zurück, haben heute schon trainiert, was unfassbar wichtig ist für die Kaderbreite.
Speaker: Würde euch jetzt vielleicht nicht so freuen, dass wir einen bisschen breiteren Kader wieder haben, aber... Bei uns kommt wahrscheinlich Bratte Idin Giko zurück.
Speaker: Ja, da bin ich auch mal gespannt, ob der auch von Anfang an zocken wird.
Speaker: Nee, auf gar keinen Fall.
Speaker: Haben wir ja Silla.
Speaker: Also brauchst du ja gar keine Note, den von Anfang anzustellen.
Speaker: Na gut, ich sag mal, wenn wir uns so reinstellen jetzt wie gegen Dresden, dann ist ein Jaco ein besserer Spielertyp als ein Silla.
Speaker: Ja, der kommt dann in der Schlussphase, mein Lieber.
Speaker: Das ist natürlich dann auch wieder Edeljoker, ja.
Speaker: Das ist halt wirklich, also ich sag dir ehrlich, ich weiß auch genau, wie es damals war, sein erstes Spiel gegen Kaiserslautern, der kam halt rein, der hat eine Aura.
Speaker: Und der braucht halt, also Schalke war wirklich die habenloseste Mannschaft ganz Deutschlands in dem Moment offensiv.
Speaker: Und Edin Dzeko kommt halt rein.
Speaker: Nach zehn Minuten sieht der Kaiserslautern-Verteidiger einfach wie eingeschult aus.
Speaker: Und das steht, ja, das ist das Tor für Schalke.
Speaker: Aber, nee, können wir gleich noch was zu sagen.
Speaker: Ich freue mich auf jeden Fall erstmal für Düsseldorf, für diesen wichtigen Sieg.
Speaker: Was mich ein bisschen gewundert hat, das wollte ich eben noch gefragt haben, du hast gesagt, ja, waren ja bei 38.000 da, also die eine Stadionhälfte war komplett leer in der Sky-Kamera, hatten die Dresdner Fanausschluss, gab es keine Gästefans oder sowas?
Speaker: Gästefans waren da, aber Dresden war komplett im Oberrang, die sind komplett in den Oberrang gegangen, hatten den Unterrang gar nicht.
Speaker: Hinter dem Tor, ich weiß gar nicht, was habt ihr, habt ihr Süd, ne, ihr habt Nordkurve, ne?
Speaker: Eurofairnkurve, weißt du, was die Nord- und die Südkurve ist?
Speaker: Wir saßen, meine ich, nee, wir haben Süd.
Speaker: Ihr habt eine Südkurve, okay.
Speaker: Das muss ich kurz überlegen.
Speaker: Wir sind dort eingegangen.
Speaker: Ja, aber der Nord, also das war dann komplett auf der anderen Seite, da war alles leer hinterm Tor auch und so.
Speaker: Nicht alles, nicht alles, aber es waren 38.000 von 55 waren da.
Speaker: Das Stadion ist ja auch einen Ticken größer noch mal als beispielsweise Borussia Mönchengladbach, als Köln.
Speaker: Da passen aber 5000 Leute mehr rein.
Speaker: Das macht schon ein bisschen was aus.
Speaker: Das sind ja schon 10%.
Speaker: Das ist nicht so viel.
Speaker: Das ist 10%.
Speaker: Ja, gut.
Speaker: Aber optisch macht sich so viel aus.
Speaker: Also
Speaker: Wenn da hinten am Tor alles leer ist, dann sieht es irgendwie komisch aus.
Speaker: Wenn die Kamera halt genau dahin findet, wir brauchen nicht überreden, dass zu wenig Zuschauer da sind, als in die Stadion reinpassen, das ist ganz klar.
Speaker: Und das Stadion war seltenst voll, außer Fortuna für alle oder wenn Bayern zu Gast war.
Speaker: Oder wenn es wirklich mal Relegation war oder ein geiles Pokalspiel.
Speaker: Sonst, ja, weiß ich nicht, haben wir da zu viele Fans, die sich entweder für was anderes interessieren oder nicht für Fußball interessieren oder für einen anderen Verein.
Speaker: So kann man es, glaube ich, sagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ne gut, dann lass uns das erstmal so festhalten.
Speaker: Ich denke mal, wir werden gleich auch nochmal, wenn wir über Schalke sprechen, auch nochmal so ein bisschen auf das Duell gucken.
Speaker: Aber ich würde fast schon sagen, lass uns erstmal, bevor wir über Schalke sprechen, über das Aufstiegs-Duell vom Samstagabend sprechen.
Speaker: Darmstadt gegen Elversberg.
Speaker: Ein richtig geiles Fußballspiel.
Speaker: Ich habe es mir auch über weite Teile live angeschaut.
Speaker: Also ich habe jetzt nicht 90 Minuten fokussiert geschaut.
Speaker: Das lief so ein bisschen im Hintergrund und
Speaker: Ich war aber auf jeden Fall an dem Abend zu Hause und es lief halt hier.
Speaker: Und ich muss sagen, es war ein sehr, sehr geiles Fußballspiel.
Speaker: Schade, dass das meiste Spektakel eigentlich in der ersten Hälfte passierte.
Speaker: Wobei man sagen muss, auch in der zweiten Halbzeit gab es noch ein bisschen Gesprächsstoff und ja, Darmstadt geht mit einem Doppelschlag von Pfeiffer und Hornby, 2 zu 0 in Führung.
Speaker: Ich dachte schon, boah geil, Elversberg lässt komplett die Punkte liegen, verliert hier in Darmstadt, wäre ein Traumszenario auch für Schalke oder aus Schalker Sicht gewesen.
Speaker: Aber die SV Elbersberg kommt zurück mit Zimmerschied und Rohr, gleicht auf 2 zu 2 aus.
Speaker: Und dann ging so ein bisschen dieses Schiedsrichter-Thema in diesem Spiel los, die Diskussion.
Speaker: Und zwar rote Karte, Pfeiffer gegen, ich glaube, Mock war es auf Elbersberger Seite.
Speaker: Hast du die Szene vor Augen?
Speaker: Nee, gar nicht.
Speaker: Okay, also, ja...
Speaker: Den hat gerade gemacht oder ein Drader gemacht?
Speaker: Nee, also es ist halt dieses Ding, letzter Mann, aber kann da noch der Mitspieler hinkommen oder nicht?
Speaker: Und das ist halt so ein bisschen die Diskussion und ich finde, du kannst schon das vertreten, was du als Schiedsrichter als erstes gibst.
Speaker: Also so, wenn du als erstes die rote Karte gibst, finde ich, brauchst du keinen Videoschiedsrichter, der sagt, hör mal, da liegst du komplett falsch, guck dir das lieber nochmal an.
Speaker: Umgekehrt sage ich, wenn du sagst, ey, ich bewerte das noch als gelb,
Speaker: dann hätten sich wahrscheinlich die Elversberger auch beschwert, aber ich glaube auch nicht, dass es für einen Videoschiedsrichter final gereicht hätte.
Speaker: Aber es ist halt unfassbar bitter für Darmstadt, weil du kriegst halt, also du führst 2-0 zu Hause, kriegst dann den Platzverweis und dann gibt es noch einen Freistoß.
Speaker: Und der landet auch noch direkt im Tor, also das ist die 3-2, das heißt du führst 2-0.
Speaker: Wobei es stand 2-2 und dann kam die rote.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Aber du hast 2-0 im Spiel geführt.
Speaker: Du führst 2-0 in einem Spiel, dann kriegst du es 2-2, dann kriegst du eine rote Karte und kriegst noch aus dem Foul ein direktes Freistoßtor.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Und dann ist Pause.
Speaker: Also wirklich maximal gebrochen gehst du in diese Pause rein.
Speaker: Eigentlich also...
Speaker: Ciao.
Speaker: Und da muss ich wirklich sagen, Respekt an Darmstadt, die kommen aus dieser Halbzeit raus und sagen, ey, ganz ehrlich, was wollt ihr eigentlich?
Speaker: Wir spielen in Unterzahl, wir spielen trotzdem weiter nach vorne, haben direkt nach zwei, drei Minuten eine richtig gute Gelegenheit für ich Hornby und 51.
Speaker: Minute dann auch Fraser Hornby, 3 zu 3.
Speaker: Ich dachte so, okay, krass, jetzt geht's nochmal richtig ab und dann muss man tatsächlich sagen, ist das Spiel so ein bisschen abgeflacht, also zumindest gab's jetzt keine krassen Chancen mehr, ähm,
Speaker: Bis es dann halt in der, ich glaube, boah, wann war es?
Speaker: 70.
Speaker: Minute rum, irgendwann muss das gewesen sein, gab es dann halt eine ähnliche Szene auf der anderen Seite.
Speaker: Also nee, es war schon 80.
Speaker: Minute, also es war nicht mehr so lange zu spielen, deswegen ist es jetzt auch nicht mehr krass spielentscheidend, aber es ist halt sehr frustrierend, weil es war wieder auf der anderen Seite, Darmstädter, frei durch, wird gefoult.
Speaker: Da kann man sagen, die Szenen sind nicht eins zu eins identisch.
Speaker: Ich würde schon sagen, dass es einen Ticken mehr Argumente gibt, für die zweite Szene dort noch bei Gelb zu bleiben.
Speaker: Fühlt sich natürlich aus Darmstädter Sicht aber komplett beschissen an, wenn der Gegner da nur Gelb kriegt und du schon eine strittige Szene gegen dich in der ersten Halbzeit bekommen hast, wo der Schiedsrichter Rot gezückt hat.
Speaker: Wieder eine Szene, letzter Mann, ja oder nein.
Speaker: Hier hat das mit Gelb bewertet und das hatte dann irgendwie schon...
Speaker: So ein kleines Geschmäckle, obwohl ich sage, wenn ich mir jetzt im Nachgang beide Entscheidungen anschaue oder beide Szenen anschaue, finde ich, kann man beides erklären.
Speaker: Aber unfassbar bitter für Darmstadt irgendwie dann der gesamte Spielverlauf und auch mit dem ganzen Hintergrund, dass du die letzten Wochen komplett eingebrochen bist quasi, obwohl du eine unfassbar gute Saison gespielt hast.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Die Vollidioten haben einfach gegen Fürth und Bielefeld verloren.
Speaker: Danke dafür, Junge.
Speaker: Also haben uns auf jeden Fall keine Schützenhilfe gegeben.
Speaker: Darmstadt, ey.
Speaker: Naja.
Speaker: Ja, das ist, denke ich mal...
Speaker: Ja, es ist blöd gelaufen für Darmstadt, aber das war es jetzt auch mit dem Aufstieg, das hast du ja auch in den Gesichtern gesehen.
Speaker: Klar, du hast noch sechs Punkte auf Hannover jetzt, auf Platz drei, also klar kannst du noch irgendwie vielleicht um Platz drei mitspielen.
Speaker: Wenn du jetzt noch ein direktes Duell mit Hannover hättest, würde ich auch sagen, hey, da ist noch alles drin, hast du aber leider nicht mehr.
Speaker: Du hast noch das direkte Duell mit Paderborn, ich glaube, am letzten Spieltag.
Speaker: Bis dahin ist wahrscheinlich in Darmstadt eh komplett die Luft raus und von daher, also ja, sehr, sehr schade für Darmstadt.
Speaker: Ich bin gespannt, wie der Sommer verläuft.
Speaker: Also ich meine, wir haben über Stürmer wie Liedberg oder auch Hornby schon im letzten Sommer gesprochen, dass es ja durchaus ein realistisches Szenario ist, dass die...
Speaker: den Verein verlassen, vor allem Liedberg, die Gerüchte werden natürlich jetzt auch im Sommer wieder aufkommen.
Speaker: Also genau, das wird nochmal stärker, weil er dann doch einfach auch eine solide, gute Saison gespielt hat.
Speaker: Er hat wieder seine 15 Tore gemacht, heißt, er zeigt jetzt auch wieder, auf ihn ist Verlass, er macht halt seine 15 plus Tore pro Saison.
Speaker: Von daher waren auch ein paar Spiele noch verletzt raus, also hätte sonst auch bestimmt noch hier und da eine bessere Ausbeute haben können, aber
Speaker: Ja, muss man schauen.
Speaker: Sehr schade für Darmstadt, aber im Endeffekt, wenn du halt über die letzten Wochen dir so ein bisschen die Luft rausgehst, dann hast du es auch leider schlussendlich nicht verdient, auch wenn es hart klingt.
Speaker: Ja, das kann man nie anders sagen.
Speaker: Das ist, wie gesagt, das ist Kontinuität, die du an den Tag legen musst.
Speaker: Das andere Mannschaften leben es ja vor, wobei du immer eine schlechte Phase haben kannst, aber vor allen Dingen jetzt in so einer Crunch-Time musst du eben da sein.
Speaker: Und das gilt ja nicht nur für Darmstadt, das gilt für alle Mannschaften, sowohl ob es jetzt um Aufstieg oder auch um Abstieg spielen.
Speaker: So ein bisschen Mittelfeldgeplänke mit Karlsruhe und Nürnberg, das ist dann wahrscheinlich eher egal oder auch Lautern vielleicht noch.
Speaker: Aber ja,
Speaker: Bitter, dass Darmstadt da nicht noch mal so ein kleines Fünkchen Hoffnung war.
Speaker: Elversberg somit noch im Rennen drin.
Speaker: Also vier Mannschaften kämpfen eigentlich um die ersten drei Plätze, wobei ich sagen muss, eigentlich kämpfen drei Mannschaften um den zweiten, dritten und vierten.
Speaker: Also einer kriegt eine Top-Ausgangslage, kann aufsteigen, einer muss noch mal in die Relegation, einer
Speaker: verkackt es halt, so auf gut Deutsch gesagt.
Speaker: Wie gesagt, jetzt können wir auch darauf zu sprechen kommen, glaube ich, zum nächsten Spiel und zwar zum 2 zu 3 der Schalker in der Home Deluxe Arena in Paderborn.
Speaker: Unfassbar wichtiger Sieg, unfassbare Moral, nach dem 2-0 wieder zurückzukommen.
Speaker: Vor allen Dingen auch dann noch mit so einem späten Treffer, der dann noch, ich sage mal, ganz gut durchrutscht zu Jubicic.
Speaker: Auch Man of the Match, glaube ich, mit dem Doppelpack.
Speaker: Von daher...
Speaker: Ich glaube, der Mannschaft ist es einfach nicht mehr zu nehmen und Schalke hat es auch verdient, nach der Kontinuität und nach der wirklichen Entwicklung.
Speaker: Du siehst ja wirklich eine Entwicklung über die ganze Saison hinweg.
Speaker: Wie gesagt, guck, wo sie letztes Jahr waren und ich gönne es ihnen auch unfassbar.
Speaker: Ich muss ganz ehrlich sagen, es tut mir leider leid, ich gönne es euch absolut nicht, am Samstag aufzusteigen zu Hause.
Speaker: Das tut mir wirklich leid, das hat persönliche Gründe, das kann man auch, glaube ich, nachvollziehen.
Speaker: Aber macht es danach gerne bei einer schönen Auswärtsfahrt in Nürnberg, das ist doch mindestens genauso schön.
Speaker: Ja, das Ding ist, also worauf ich halt gar keinen Bock habe, aber danach kommen wir auch direkt erstmal aufs Spiel zu sprechen.
Speaker: Sagen wir mal, du gewinnst am Samstag nicht.
Speaker: Und dann verkackt aber am Sonntag Hannover.
Speaker: Dann steigst du von der Couch aus auf.
Speaker: Und das ist, also ganz ehrlich, das fände ich irgendwie schade so, weißt du, weil das ist so, das nimmt dir so diese Emotionen nach dem Spiel und sowas.
Speaker: Wenn ich wüsste, also ganz ehrlich, ob ich jetzt in Spiel A oder Spiel B aufsteige, wenn ich weiß, am Ende steige ich auf und ich erlebe das mit vor Ort, dann ist mir das sogar prinzipiell fast egal.
Speaker: Außer, dass du
Speaker: einfach gerne die Sicherheit haben möchtest.
Speaker: Aber dann könnte ich grundsätzlich damit leben.
Speaker: Einfach nur jetzt so das Ding oder diese Ausgangslage, dass du theoretisch dann von der Couch aus am Sonntag aufsteigst, fände ich ein bisschen lame, muss ich sagen.
Speaker: Wobei ich jetzt mich aus dem Fenster lehnen würde und sage, das passiert nicht, weil Hannover spielt A zu Hause und B gegen Münster.
Speaker: Also...
Speaker: Ja, gut.
Speaker: Die Wahrscheinlichkeit ist genauso hoch, als wenn wir auf Schalke gewinnen.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Ja, weiß ich nicht.
Speaker: Also Hannover hat auch gerne zu Hause, ich erinnere nur, also auch gegen Greuther Fürth hat man zu Hause verloren, so noch vor ein paar Wochen.
Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass Hannover die Heimmacht ist, die zu Hause alles wegschießt und auch jede kleine Mannschaft, aber ja.
Speaker: Aber ganz ehrlich, das zahlt eigentlich auch schon direkt auf den Punkt ein, der mir eigentlich generell nicht so gut gefällt oder der mir einfach nicht gefällt.
Speaker: Und darüber müssen wir dann trotzdem mal kurz sprechen und können das auch sehr gut mit dem Spielverlauf verknüpfen.
Speaker: Und zwar die Berichterstattung vor dem Spiel.
Speaker: Vor dem Spiel bei Sky war eigentlich nur die Berichterstattung die ganze Zeit, ja.
Speaker: Also, ne, Schalke hat dann nächste Woche einen Matchball gegen Düsseldorf.
Speaker: Also, wenn sie natürlich heute gewinnen, aber ist ja klar, dass sie heute gewinnen.
Speaker: Also, die ganze Berichterstattung war nur darauf ausgelegt.
Speaker: Also, heute gewinnen sie ja eh und wir reden eigentlich nur darüber, dass sie nächste Woche aufsteigen können.
Speaker: wo ich mir so dachte, Leute, hier spielt gerade Erster gegen Zweiter oder Zweiter gegen Erster, so rum.
Speaker: Hier ist ein super wichtiges Spiel und ihr tut so, als ob das schon durch ist, als ob das so klar ist, dass Schalke heute gewinnt.
Speaker: Und das hat mir einfach schon in der Berichterstattung bei Sky nicht gefallen und es hat sich, fand ich, auch zumindest nach meinem Gefühl für die Mannschaft so ein bisschen, auf die Mannschaft auch übertragen.
Speaker: Also nicht, dass sie jetzt alle Sky im Kopf, vor dem Ohr hatten vor dem Spiel, aber ich finde, das Spiel geht los, Schalke
Speaker: hat gute Aktionen nach vorne, aber es ist irgendwie so ein bisschen unkontrolliert.
Speaker: So dieses, alle wollen direkt nach vorne und ey, lass mal hier ganz schnell 1, 2, 3, 0 machen, damit wir so chillen können, dass das Ergebnis, das Spiel durch ist, nach dem Motto.
Speaker: Und hinten bist du echt unsauber bei beiden Gegentoren
Speaker: siehst du, wie die auf Abseits spielen, aber halt einer nicht schnell genug rausrückt und dann sehen sie halt irgendwie blöd aus und kommen halt irgendwie einen Schritt zu spät gefühlt dann in die Zweikämpfe rein.
Speaker: Wo ich mir auch so dachte, ey Leute,
Speaker: Ihr seid alle schon bei Next im Kopf gefühlt, bei nächste Woche Heimspiel, Düsseldorf, alles gut und schön, aber hier habt ihr gerade ein super wichtiges Spiel und das habe ich wirklich vor dem Spiel zu meiner Freundin gesagt, wir haben das Spiel zusammengeschaut und ja, dann habe ich mich total bestätigt gefühlt, als Schalke da in der Anfangsphase mit 2-0 hinten liegt, muss dann aber auch sagen, hatte dann aber trotzdem eine totale Ruhe.
Speaker: Also ich bin auch ein sehr emotionaler Fußballgucker und meine Freundin sagte das noch heute zu mir, ja,
Speaker: wieso warst du eigentlich so ruhig nach dem 2-0?
Speaker: Du warst so entspannt und hast einfach so, ja, mal abwarten, ja, die kommen schon noch und so.
Speaker: Also ich war ultra ruhig und ultra entspannt, wie ich mich gar nicht kenne, weil dann natürlich ein gewisses Vertrauen auch in die Mannschaft da war.
Speaker: Ich habe jetzt nicht damit gerechnet, dass wir das Spiel ziehen, aber ich wusste ganz ehrlich, 2-0 hat hier gar nichts zu bedeuten.
Speaker: Ist jetzt blöd gelaufen, aber abwarten,
Speaker: vielleicht kommen wir erst in der zweiten Halbzeit zurück und wenn es ein Last-Minute-Ausgleich wird, was weiß denn ich, wir kommen hier schon noch irgendwie zurück.
Speaker: Kamen wir dann sogar relativ schnell, der an Jubicic, Anschlusstreffer, ich glaube, es müsste so 30.
Speaker: Minute rum gewesen sein, ohne es jetzt nachzugucken.
Speaker: Aber ja, technisch sehr anspruchsvoller Ball, wie er den da quasi im Lauf dann noch schön, also quasi im Flug sozusagen ins Eck noch legt mit der Fußspitze, hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Speaker: Und ich glaube, war die Sedan-Rolle von Karaman vor dem 2-2?
Speaker: Hast du die Highlights gesehen?
Speaker: Ja, ich habe die Highlights gesehen.
Speaker: Da siehst du so eine Sedan-Rolle von Karaman und dann hat sie eine Spielverlagerung nach links außen.
Speaker: Ich weiß es gar nicht.
Speaker: Aber ich glaube, es müsste der erste Treffer gewesen sein.
Speaker: Ja, ja, doch, doch.
Speaker: Das war die Verlagerung links außen.
Speaker: Dann kommt der Ball in die Mitte und dann ist Lubicic am zweiten Pfosten.
Speaker: Und das fand ich schon sehr, sehr nice.
Speaker: Und dann, ja, zweites Tor.
Speaker: War, glaube ich, eine vergebene Chance von Musa Silla im ersten Step und dann Auxic lauert einfach.
Speaker: Eigentlich auch ein Kaktor.
Speaker: Aus gegnerischer Sicht.
Speaker: Ja, auf jeden Fall, 100%.
Speaker: So ein abgefälschter Ball oder so ein Ball, der irgendwie dann einen anderen Spieler... Also der war ja einfach Silla... Entweder so ein abgefälschter Ball oder so ein Ball im 16er, wo fünf Leute drumherum stehen von deiner eigenen Mannschaft, nur halt wer anders am schnellsten schaltet, ist aus meiner Perspektive, wenn ich Fan von der Mannschaft bin, ein Kaktor.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Ja, gut.
Speaker: Kann man so sehen.
Speaker: Das zweite Tor von Schalke hätte ich als Paderborner, oder Quatsch, das dritte Tor, als hätte ich als Paderborner auch voll abgefuckt.
Speaker: Weil im Endeffekt... Fünf Leute um Silla rum oder sowas und dann fällt er genau durch, weil irgendein Ping-Pong fällt der Jubicic vor die Füße.
Speaker: Und ist ja auch nicht so, dass Silla da den Kopf hochnimmt und
Speaker: da steht mein Mitspieler, der einfach richtig smart spielt, dann kann man sagen, boah, was ein geiler Assistent, aber das war schon ein Zufallsprodukt aus der Ball, genau dahin steuert quasi.
Speaker: Beim 2-2 muss ich sagen, finde ich gar nicht so.
Speaker: Also Söller schießt halt aufs Tor so, der Torwart hält den Ball, dabei prallt er nach vorne und dann steht halt ein Aux-Shish da so, also das ist eigentlich, würde ich sagen, ein Alltagsgegentor so.
Speaker: Ja, aber das ist trotzdem ein Kack-Tor.
Speaker: Aber da sage ich, 3-2 ist mehr Kack-Tor.
Speaker: Ich finde beides.
Speaker: Ja, ja gut.
Speaker: Mir soll es egal sein, der... Voll egal, Torstor.
Speaker: Alter, also ich muss sagen, mich haben ja einige Kölner angesprochen, als Schalke Jubicic geholt hat.
Speaker: Und ich war total hyped, weil ich mir so dachte, alter, Jubicic, das ist auf jeden Fall ein Bundesligaspieler vom Format.
Speaker: Und die Kölner sagten auch, ja, super guter Kicker, aber in der Zweitligasaison echt nicht so geil gewesen bei Köln.
Speaker: Also echt auch nicht mit dem besten Ruf aus Köln sich verabschiedet und alles.
Speaker: Und
Speaker: so eine gewisse Skepsis habe ich da rausgehört, dass der Typ uns auf einmal hier quasi hochschießt oder das Tor zum Aufstieg öffnet, ist ja auch wirklich sehr, sehr nice Geschichte.
Speaker: Und ja, so schaut's aus.
Speaker: Wir haben nächste Woche einen Matchball gegen Düsseldorf zu Hause.
Speaker: Wir beide sind im Stadion.
Speaker: Da muss ich jetzt erst mal fragen, äh,
Speaker: Wie ist deine Motivation?
Speaker: Relativ gering.
Speaker: Da bin ich ganz ehrlich mit dir.
Speaker: Weil das ist eigentlich so eine Situation, muss ich dir vorstellen, die schaut erstmal relativ aussichtslos aus.
Speaker: Und ich glaube, das kann jeder nachvollziehen, was ich meine.
Speaker: Du fährst zum Tabellenführer, der mit vier Siegen im Rücken kommt, der einen Matchball hat, vor heimischem Publikum aufzusteigen und eben auch eingebläut bekommen wird, dass es eben nicht sonntags von der Couch passieren soll, sondern man will sich
Speaker: mit den Fans gemeinsam irgendwie dieses Ziel erarbeiten.
Speaker: Qua der Ausgangslage auch.
Speaker: Ich glaube, bei Schalke sind auch ein, zwei wichtige Spieler verletzt.
Speaker: Da brauchen wir gar nicht drüber sprechen.
Speaker: Ich glaube aber vor allen Dingen auch in der Quantität bei Düsseldorf nochmal mehr, glaube ich.
Speaker: Was einfach auch, ich sag mal, Düsseldorf wahnsinnig schwächt.
Speaker: Einziger Funken Hoffnung.
Speaker: Man hat gesehen nach dem 3-0 gegen Dresden, hey, wir können mit dem Ball wieder kicken.
Speaker: Wir haben wieder ein bisschen Selbstvertrauen getankt.
Speaker: Ich weiß nicht, was in den Köpfen der Spieler am Samstag jetzt drin ist, ob sie sagen, hey, wir haben hier absolut nichts zu verlieren.
Speaker: Weil, wie du schon sagtest, halb Sky.
Speaker: Oder auch das halbe Stadion vielleicht denken wird, wir sind aufgestiegen heute Abend.
Speaker: Das ist es doch.
Speaker: Guck mal jetzt.
Speaker: Lies dir doch mal alles durch.
Speaker: Also jeder schreibt nur, Schalke geht hoch, Schalke so und so.
Speaker: Als Düsseldorfer würde ich mir denken, Alter, was seid ihr denn für welche?
Speaker: Denkt ihr eigentlich, wir sind die komplette Gurkentruppe, wir können gar keinen Fußball spielen und das steht hier schon vor dem Spiel 5 zu 0 oder was?
Speaker: Dem zeige ich es aber.
Speaker: Das wäre meine Mentalität als Düsseldorfer.
Speaker: Ich würde da hinfahren und würde sagen, ganz ehrlich, die sind Erster, die werden wahrscheinlich aufsteigen, alles schön und gut.
Speaker: Und das befeuern die Schalker vielleicht auch zum Teil ein bisschen selber, aber es ist natürlich auch viel von außen.
Speaker: Aber ey, die fühlen sich hier so sicher gerade.
Speaker: Selbstverständlich.
Speaker: Es feiern sich hier so sehr am Arsch.
Speaker: Es gibt total, es gibt als Düsseldorf-Spieler, es gibt eigentlich
Speaker: nicht viele Szenarien, wo du weniger verlieren kannst als am Samstag.
Speaker: Weil genau diese Ausgangslage so ist, wie du beschrieben hast.
Speaker: Es wird medial hochgepusht.
Speaker: Es wird vielleicht aus dem eigenen Verein auch so hochgetragen.
Speaker: Man sieht die tabellarische Situation.
Speaker: Man sieht den fußballerischen Ansatz von Schalke und von Düsseldorf dieses Jahr.
Speaker: Es läuft eigentlich fast alles
Speaker: für Schalke und gegen Düsseldorf jetzt für diesen Samstag.
Speaker: Und diese Sicherheit auf der einen Seite birgt halt eine gewisse Gefahr.
Speaker: Und diese Gefahr kann halt Fortuna am Samstag ausnutzen, wobei
Speaker: Wie gesagt, das muss erstmal passieren.
Speaker: Aber wir werden sehen.
Speaker: Es wird mit Sicherheit, also... Gut, andere Geschichte.
Speaker: Also es kann in zwei Richtungen gehen.
Speaker: Es kann einmal gehen, dass sich Schalke komplett verbrennt und böse auf die Nase fällt.
Speaker: Und böse auf die Nase fallen, dafür musst du nicht 3-0 verlieren.
Speaker: Auch wenn du da 1-0 verlierst, auch wenn es nur 1-1 ausgeht, wird sich das ja wie eine Niederlage anfühlen und wird sich super schlecht für Schalke anfühlen.
Speaker: Das Einzige, was aber auch sein kann, ist, dass du so eine besondere Energie in der Arena hast, dass du das so
Speaker: komplett überrollst.
Speaker: Also das kann ich mir auch vorstellen.
Speaker: Das kann ich mir auch gut vorstellen, ja.
Speaker: Also ich weiß ja noch, wie es damals war.
Speaker: Also es war damals Aufstiegsspiel vor einigen Jahren gegen St.
Speaker: Pauli.
Speaker: War nochmal so ein bisschen anders, weil St.
Speaker: Pauli halt selber noch im Aufstieg gespielt hat.
Speaker: Aber die kam auch schon als die Mannschaft, die irgendwie sieben Monate auf Platz 1 waren und dann komplett eingebrochen sind.
Speaker: Und das war so die letzte Chance, das nochmal irgendwie zu retten.
Speaker: Schalke macht damals sein bestes Saisonspiel, aber
Speaker: mit dem Unterschied,
Speaker: St.
Speaker: Pauli schießt zweimal aufs Tor und steht zwar nur St.
Speaker: Pauli und alle denken sich, was ist denn hier los?
Speaker: Aber dann halt Schalke einfach komplett weitergemacht, 2-1, irgendwann 2-2 und dann halt Schlussphase, Rodrigo Salazar 3-2.
Speaker: Also sogar relativ ähnlich vom Spielverlauf wie das Spiel jetzt in Paderborn, nur dass die ersten beiden Tore in Paderborn schon in der ersten Hälfte fielen.
Speaker: Das war damals erst in der zweiten Hälfte.
Speaker: Und da hat es aber auch irgendwann das Gefühl, boah, hier ist so eine Wucht und so eine Energie in dem Stadion gerade.
Speaker: Also
Speaker: Pauli wird hier gleich komplett überrollt.
Speaker: Also das kann natürlich auch passieren.
Speaker: Ich bin sehr gespannt, aber wie gesagt... Der zwölfte Mann auf Schalke, der bedeutet schon relativ viel.
Speaker: Viel mehr als wahrscheinlich in allen anderen Stadien der zweiten Liga.
Speaker: Das darf man auch nicht vergessen.
Speaker: Das gibt es in der Liga, glaube ich, kein zweites Mal.
Speaker: Oder was ist glaube ich?
Speaker: Ich lege mich da fest.
Speaker: Von daher, das ist halt auch so ein Fakt gegen den du anspielst.
Speaker: Du bist einfach nicht zu Hause, du bist einfach auswärts.
Speaker: Aber vielleicht hast du deswegen noch weniger zu verlieren.
Speaker: Also ich glaube im Endeffekt am Samstag, jetzt mal aus Fortuna-Brille gesprochen, du kannst ja aus Schalke-Brille oder aus Schalker-Sicht nochmal gleich einen Satz dazu sagen.
Speaker: Ich glaube, du brauchst am Samstag A, eine geschlossene Leistung, ganz viel Kampfgeist, Spielglück, einen super guten Florian Kastenmeier,
Speaker: Und Hasan Kurucai, der ein bisschen wild um sich schlägt im 16er vielleicht und eine Elber fuhr und sagt, keine Ahnung.
Speaker: So würde ich auch nehmen.
Speaker: Aber ja, es wird brutal spannend.
Speaker: Ich gönne es Schalke, wie gesagt, absolut aufzusteigen.
Speaker: Für mich reicht es auch eine Woche später.
Speaker: Ich weiß, für die meisten Schalker nicht, weil sie wollen es zu Hause.
Speaker: Das kann ich auch vollkommen nachvollziehen.
Speaker: Ich gönne es euch auch.
Speaker: Würde man mir jemand, also jetzt was hier zum Unterschreiben hinlegen und würde sagen, Fortuna steigt nicht ab, dafür gewinnt Schalke.
Speaker: 5-0 würde ich sofort unterschreiben.
Speaker: Wir werden es am Ende der Saison tun.
Speaker: Wenn du mir garantierst, dass Schalke danach die Woche in Nürnberg aufsteigt, dann mit Kuss, nimmt den Sieg.
Speaker: Nimmt.
Speaker: Aber, ja, weiß ich halt auch nicht.
Speaker: Aber ey, ich habe trotzdem, ich habe sehr, sehr Bock.
Speaker: Wir müssen auf jeden Fall auch nochmal die Anreise bequatschen.
Speaker: Das können wir aber außerhalb dieses Podcasts machen.
Speaker: Machen wir.
Speaker: Daher
Speaker: Ja, ich bin auf jeden Fall ready und ich muss sagen, ich dachte ja auch erst, ja gut, es wird wahrscheinlich dann einen Platzsturm geben und so weiter und so fort.
Speaker: Was mache ich dann?
Speaker: Ja, ich komme mit oder was?
Speaker: Du mit Düsseldorfstück auf den Platz oder was?
Speaker: Aber dann habe ich mir überlegt, so ganz ehrlich, also
Speaker: wie, also Platzsturm kannst du vergessen.
Speaker: Also man muss mal überlegen, beim letzten Aufstieg, da gab es echt einige Verletzte schon.
Speaker: Also die Arena ist 0,0 für so einen Platzsturm ausgelegt und du hast ja danach in zwei Wochen noch ein Heimspiel.
Speaker: Wenn die das ganze Stadion dir da zerpflücken, den Rasen rausnehmen, die Tore abbauen, wie damals, wie willst du dann in zwei Wochen gegen Braunschweig ein letztes Heimspiel machen?
Speaker: Das stimmt.
Speaker: Das ist auch noch so eine Sache.
Speaker: Von daher hoffe ich mal wirklich, dass sich die Leute da ein bisschen im Rahmen halten.
Speaker: Aber
Speaker: Ja, ich habe mir auch schon überlegt, weißt du, wenn sowas passieren sollte, lässt du vielleicht Trikot komplett zu Hause, weil im Endeffekt würde ich ja nicht sitzen bleiben, sondern ich würde natürlich mitkommen.
Speaker: War ja auch schon oft bei Schalke in der Kurve, so ist ja nicht und alles.
Speaker: Aber du hast halt dann vielleicht trotzdem nachher irgendeinen Besoffenen, der irgendwie dann schon ein paar Bier drüber hat und denkt irgendwie, er muss dir ein paar auf die Schnauze hauen, nur weil du ein anderes Trikot an hast.
Speaker: Da will ich jetzt nicht ausschließen, dass so Leute in der Schalker Kurve stehen.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Richtig, Jacke einfach.
Speaker: Wenn du eine Jacke dabei hast, kann man ja auch mit Jacke schauen.
Speaker: Ja, aber
Speaker: Das sind Probleme, mit denen wir uns nicht beschäftigen sollten.
Speaker: Also, wir können festhalten, Schalke ist auf dem Weg in Liga 1.
Speaker: Trotzdem möchte ich so ein bisschen auf die Bremse drücken, bin ein bisschen vorsichtig und habe ein bisschen Sorge, dass wir Schalker uns von unserer eigenen Euphorie, dass wir quasi unserer eigenen Euphorie ersaufen.
Speaker: Von daher müssen wir da ein bisschen Piano bleiben.
Speaker: Aber das Tor zur Bundesliga steht ganz weit auf.
Speaker: Schalke muss nur noch durchgehen.
Speaker: Und für wen das Tor zur ersten Liga auch sehr weit offen steht, ist Noel Futkei.
Speaker: Und zwar hat die Eintracht aus Frankfurt die Rückkaufklausel gezogen.
Speaker: Und ich muss sagen, oder gestehen ehrlicherweise, ich hatte nicht mal auf dem Schirm, dass da der Eintracht gehörte mal.
Speaker: Also...
Speaker: Wir haben über Footcall schon das ein oder andere Mal hier in dem Podcast gesprochen, dass es ein sehr guter Stürmer ist.
Speaker: Gar keine Frage.
Speaker: Steht ja auch schon wieder bei 15, 16 Toren diese Saison.
Speaker: Ich hatte aber nicht auf dem Schirm, dass er der Eintracht gehört oder mal bei der Eintracht war.
Speaker: Genau, der war mal bei der Eintracht und der war ja, glaube ich, sogar nur bei Eintracht 2, also Region-Mannschaft, glaube ich, oder Oberliga-Mannschaft, irgendwie sowas.
Speaker: Ein Spiel hat er gemacht.
Speaker: Ein Spiel hat er gemacht.
Speaker: Epo-Karl-Achtelfinale.
Speaker: Hat er einen Einsatz.
Speaker: 23, 24.
Speaker: Okay, ja, aber ansonsten habe ich ihn eigentlich auch nie bei der ersten Mannschaft verortet.
Speaker: Also ich wusste auch, dass er gekauft ist.
Speaker: Deswegen habe ich mich gar nicht mehr damit beschäftigt, was die Historie ist oder wo er nach der vollendeten Laie, wo er dann zurückgeht, dass er zu gut ist für Gotter Fürth und definitiv wechseln wird.
Speaker: Das habe ich mir schon gedacht.
Speaker: Okay, warte mal, ganz kurz.
Speaker: Fun Fact.
Speaker: Sein einziges Spiel für die Eintracht.
Speaker: DFB-Pokal-Achtelfinale in Saarbrücken.
Speaker: Eintracht verliert mit 2 zu 0.
Speaker: Noelle Futkoi kommt in der 77. für Mario Götze.
Speaker: Und 83.
Speaker: Minute, glattrote, nur im Football.
Speaker: Ach, du Scheiße, Alter.
Speaker: Von hinten den Gegner umgetreten, glattrote Karte, Note 6.
Speaker: Gute Erinnerung dann an Eintracht Frankfurt.
Speaker: Ey, aber überleg mal, der arme Mann, so als junger Spieler kommst du da rein und bam, Note 6.
Speaker: Versaust dir das ganze Spiel, ja, komplett.
Speaker: Aber für mich war klar, also, mein gut, Eintracht Rückkaufoption, das ergibt schon alles Sinn, weißt du für wie viel?
Speaker: Nee, das habe ich leider nicht gelesen.
Speaker: Okay, weil er hat jetzt irgendwie, also für 250.000 Euro ist er gekommen von der Eintracht, ja, und jetzt geht er wahrscheinlich wieder zurück.
Speaker: Er hat einen Marktwert von, ich glaube, knapp 5 Millionen oder sowas, ich weiß gar nicht.
Speaker: Von daher, ja, kann es ein sehr, sehr gutes Geschäft für die Eintracht gewesen sein.
Speaker: Und ist ja auch noch ein relativ junger Spieler, ne.
Speaker: Ist ja, glaube ich, Jahrgang 2002, ist also 23 Jahre alt, wird dieses Jahr noch 24 und ist definitiv, ich weiß nicht, jetzt für die erste Wahl jetzt bei Frankfurt vielleicht nicht unbedingt, aber kann sich dahin entwickeln vielleicht.
Speaker: Von daher bin ich mal sehr gespannt,
Speaker: Das ist halt die Frage, glaubst du, dass sie wirklich sportlich mit ihm planen oder meinst du, dass es einfach nur ein Rückkaufklausel ziehen, weil wir halt für einen geringen Betrag zurückkaufen können und weiterverkaufen?
Speaker: Gute Frage.
Speaker: Ich weiß halt nicht, wer bei Frankfurt im Sommer gehen wird.
Speaker: Wir können uns ja mal eben den Kader anschauen.
Speaker: Also du hast im Sturm Jonathan Burkhardt.
Speaker: Genau.
Speaker: Halte ich für unwahrscheinlich, dass er geht.
Speaker: Der spielt zwar sehr, sehr gut.
Speaker: Ach, du hast noch Ebno Talib geholt.
Speaker: Genau, du hast Ebno Talib, du hast noch Kali Mwendo, wenn du den als Stürmer siehst.
Speaker: Also du hast schon bei der Eintracht, glaube ich, also die hatten schon ein Problem im Sturm.
Speaker: Gerade im Sommer, nach dem Abgang von Ikitike und Mamush im letzten Winter.
Speaker: Ja, die Nachfolger haben ja nicht so richtig mit Batshuayi und Wahi nicht so richtig gezogen.
Speaker: Andererseits muss man halt auch sagen, also
Speaker: Ich muss halt sagen, also ich sehe Noel Futkoil auf jeden Fall in der Bundesliga, gar keine Frage.
Speaker: Also das hat er jetzt in zwei Spielzeiten auch unter Beweis gestellt.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich hätte jetzt auch gesagt, irgendwie Augsburg die Richtung oder, also zumindest irgendwie so, ja, Tabell-Mittelfeld.
Speaker: Also die Eintracht ist für mich eine Mannschaft,
Speaker: Die spielt zumindest mal irgendwo die Europa-League-Plätze.
Speaker: Und da sehe ich ihn nicht.
Speaker: Ich sehe den wirklich so Tabellenzehnter, Tabellenelfter.
Speaker: So, da würde ich ihn eher sehen.
Speaker: Vom Vibe würde ich jetzt auch sagen Freiburg.
Speaker: Aber Freiburg ist mittlerweile selber ein Europa-League-Anwärter.
Speaker: Also da muss man so ein bisschen aufpassen.
Speaker: Und ich meine, der letzte Stürmer aus der zweiten Liga, Igor Martanovic, hat auch nicht so bei der Eintracht funktioniert, muss man sagen.
Speaker: Dafür funktioniert er in Freiburg jetzt sehr gut.
Speaker: Also vielleicht, mal gucken.
Speaker: Ich bin mal gespannt.
Speaker: Ich traue auf jeden Fall Foodcoil was zu.
Speaker: Ob es dann wirklich bei der Eintracht ist, habe ich noch so ein bisschen meine Zweifel.
Speaker: Ich glaube eher, dass sie ihn weiterverkaufen werden oder vielleicht verleihen werden, wenn sie wirklich an ihn glauben.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Aber das ist jetzt eher einfach darum ging, okay, es war eine wirtschaftlich attraktive Lösung, diese Rückkaufklausel zu aktivieren.
Speaker: Weil, sind wir mal ehrlich, also ein Stürmer aus der zweiten Liga Rückkaufklausel, die wird wahrscheinlich, wird die nicht höher als drei, vier Millionen Euro gewesen sein.
Speaker: Das wird es wahrscheinlich einfach gewesen sein.
Speaker: Du siehst, ey, guck mal, der Markt wird jetzt schon bepufft und dann...
Speaker: hast du halt diese Rückkopfklausel.
Speaker: Ich hätte sogar gesagt, niedriger, wahrscheinlich zwei oder so.
Speaker: Ja, die sind ja meistens nicht öffentlich, diese Klauseln.
Speaker: Deswegen kannst du mal gucken, ob du irgendwas findest, was da so ungefähr korportiert wird.
Speaker: Aber ja, das wird wahrscheinlich irgendwie so ein wirtschaftliches Ding gewesen sein oder wird es sein.
Speaker: Mal schauen.
Speaker: Aber wie gesagt, ich freue mich, neue Footcoy.
Speaker: Und ich überlege gerade,
Speaker: Interessanter Stürmer für Schalke, ne?
Speaker: Angeblich 1,25 Millionen Euro.
Speaker: Ja, guck da, ist ja nichts.
Speaker: Dann holst du den jetzt erstmal zurück und dann... Also würde halt Sinn ergeben, weil die 250.000 haben sie halt gezahlt, hat sich Fürth wahrscheinlich gedacht, dann kriege ich halt eine Million rein, wenn er halt gut performt.
Speaker: Ist ja auch ein guter Deal.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Es rückt sich vielleicht erstmal ein bisschen blöd an, wenn du auf den Markenwert guckst, aber so musst du es ja im Endeffekt auch ein Stück weit betrachten, aus der Perspektive und dann ist es auch völlig in Ordnung.
Speaker: Du musst halt gucken, von wo du planst.
Speaker: Du kriegst einen Stürmer, du weißt nicht, ob der einschlägt oder so oder nicht.
Speaker: Und jetzt in der Retro-Perspektive, du hast einen Spieler gehabt, der dir zwei Jahre wirklich sehr gut geholfen hat, vielleicht auch sogar den Liga-Verbleib jetzt mit sich hat.
Speaker: Und auf der anderen Seite hast du eine Million plus gemacht.
Speaker: Ja, du hast den Spieler dann nicht mehr, okay.
Speaker: Aber solche Risiken musst du eben eingehen, um halt attraktive Spieler auch an Land ziehen zu können.
Speaker: Sonst wird dort nichts.
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: Ja, spannend.
Speaker: Lass uns direkt mal in der Bundesliga bleiben.
Speaker: Am Wochenende stand auch das, ja, manche nennen es Rheinderby, manche nennen es ein Nachbarschaftsduell.
Speaker: Ich sage einfach, Köln gegen Leverkusen stand auf der Agenda.
Speaker: Ich muss sagen, ein Spiel, auf das ich mich sehr gefreut habe und eines der wenigen Spiele, die ich nach langer Zeit mal wieder Samstag 15.30 Uhr im Einzelspiel geguckt habe.
Speaker: Weil du hast ja mittlerweile eigentlich Konferenz.
Speaker: Ich wusste auch gar nicht, ob du vielleicht Konferenz gucken möchtest bei der Sohn.
Speaker: Dachte ich mir, komm.
Speaker: Ich würde gerne morgen Abend gucken.
Speaker: Kannst du gerne machen morgen Abend.
Speaker: Ja, bist du nicht da, oder was?
Speaker: Dienstagabend ist immer noch so.
Speaker: Ach, ist ja stimmt.
Speaker: Das ist ja auch so.
Speaker: Habe ich ja vergessen.
Speaker: Ich gucke dann nächste Woche.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Steig.
Speaker: Nein.
Speaker: Können wir aber auch nochmal hier abseits der Folge bequatschen.
Speaker: Aber ich muss sagen, Köln gegen Leverkusen, für mich ein lohnenswertes Spiel.
Speaker: Ich habe natürlich einige Tore in Mainz verpasst dadurch, aber irgendwie hat es trotzdem Bock gemacht.
Speaker: Das Spiel war gar nicht so hochklassig, aber du merkst halt, da ist eine gewisse Schärfe einfach drin.
Speaker: Das hast du einfach, wenn Köln gegen Leverkusen spielt und
Speaker: Ich muss sagen, Said El Mala, richtig gute Gelegenheit gehabt in der ersten Hälfte, wo er den Torhüter schon umkurvt und dann gegen den Pfosten schießt.
Speaker: Vielleicht hast du die Szene gesehen.
Speaker: Also Leverkusen hatte mehrere Szenen, wo sie gerade hinten echt schlampig verteidigt haben.
Speaker: Ich habe zweite Halbzeit eingeschaltet.
Speaker: Also 2-0 stand es schon und ich habe dann das Tor von Köln gesehen.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Ja, 1-0 war ja der Handelfmeter, wo es auch sehr viel Ärger gab.
Speaker: Und ich muss sagen, also 100% kann ich den Ärger gar nicht nachvollziehen.
Speaker: Also ja, es ist eine harte, bittere Entscheidung.
Speaker: Das war, Özka Schar war das, glaube ich, ne?
Speaker: Nee, Martel.
Speaker: Er hat eigentlich den Arm angelehnt, zieht aber die Schulter dann so runter in die Schussbahn rein.
Speaker: Das ist halt eine aktive Bewegung, ne?
Speaker: Genau, es ist für mich eine aktive Bewegung.
Speaker: Der Schiedsrichter zeigt es auch an.
Speaker: Und das ist für mich nichts, was der Videoschiedsrichter einkassieren muss.
Speaker: Ja, es ist hart, weil er hat den Arm halt komplett angelehnt trotzdem.
Speaker: Ja, er bewegt halt auch seinen Oberkörper dabei aktiv.
Speaker: Und du musst dann noch gucken, du hast ja noch immer so dieses bei Handspiel, diese...
Speaker: ja, wo auf dem, auf welcher Armhöhe treffe ich den Ball?
Speaker: Also, T-Shirt-Höhe, ja oder nein, genau.
Speaker: Und das war genau, also, es war auch richtig in der Mitte, also, so, du konntest irgendwie, fand ich, für beides, also, du konntest für Schulter und für Arm irgendwie Argumente so ein bisschen finden, ne?
Speaker: Und das fand ich halt ein bisschen unglücklich in der Szene oder das ist natürlich bitter, trotzdem finde ich jetzt nicht, dass damit Köln verpfiffen wurde oder dass die riesen Fehlentscheidung des Jahres ist und der DFB, der dann im Nachgang sagt, ja, war doch kein Elbmeter und so,
Speaker: wo ich irgendwie das Gefühl hatte, da versucht man gerade irgendwie eher medial im Druckstand zu halten.
Speaker: Also, ja, was ich dann ganz spannend fand, also auch am Sonntag im Doppelpass oder auch bei Sky90, ich habe mir extra nochmal verschiedenste Reaktionen dazu reingezogen und wirklich super viele Experten, ehemalige Fußballer, also die Mehrheit hat gesagt, es ist ein klarer Elfmeter, also es ist ein Elfmeter, nicht klarer, aber es ist ein Elfmeter.
Speaker: Von daher verstehe ich nicht so ganz, warum da so ein Riesengeschrei herkam.
Speaker: Ansonsten,
Speaker: Ja, ist es dann, ist es aber bitter in Summe für Köln, weil ich finde, Köln macht kein schlechtes Spiel.
Speaker: Ich finde generell, es ist so ein bisschen bei Köln wie auch schon unter Quassenjock.
Speaker: Ich finde nie, dass Köln schlecht spielt oder du dir irgendwie spielerisch Sorgen um sie machen musst.
Speaker: Auf gar keinen Fall.
Speaker: Also Köln hatte einige Chancen.
Speaker: Jannis Blaswig besser, also Man of the Match geworden.
Speaker: Das sagt auch was aus, wenn der Keeper von Leverkusen Man of the Match ist.
Speaker: Von daher, ja,
Speaker: Ist halt bitter für Köln.
Speaker: Patrick Schick dann zu Beginn der zweiten Halbzeit auch direkt mit dem 2-0.
Speaker: Köln kommt dann in Person Luca Waldschmidt nochmal zurück.
Speaker: Hat dann auch in der Schlussphase nochmal dicke Chancen, aber kann dann die 1-2-Niederlage leider nicht mehr abwenden aus Kölner Sicht.
Speaker: Ja, damit verlierst du 2-1 zu Hause gegen den Rivalen.
Speaker: 25 zu 8 Torschüsse für Köln.
Speaker: Eieieiei, das sieht relativ einseitig aus.
Speaker: X-Goals sind 3 zu 1,3.
Speaker: Für Leverkusen ein ganz wichtiger Sieg, ja, um im Kampf um die Europa-League-Plätze dabei zu bleiben.
Speaker: Gegebenenfalls sogar auch noch Champions League.
Speaker: Ist ja auch noch nicht in so weiter Ferne.
Speaker: Stuttgart ist Tabellenvierter.
Speaker: Ja, ich meine, sie spielen noch Stuttgart und Leipzig direkt, die Leverkusener.
Speaker: Ja, guck mal, da hast du echt zwei gute Duelle.
Speaker: Nächsten Samstag spielst du zu Hause gegen Leipzig und danach die Woche spielst du in Stuttgart und dann am 34.
Speaker: Spieltag gegen HSV zu Hause.
Speaker: Aber ich muss sagen, bei Leverkusen macht man, wenn man es mit Leverkusen meint, da muss man sich auch eher Sorgen machen, wenn die kleinen Teams kommen in den letzten Wochen.
Speaker: Du holst da Auswärtssiege wie in Dortmund und verlierst dann zu Hause gegen Augsburg, wo du irgendwie 30 Mal aufs Tor schießt und Augsburg einmal.
Speaker: Oder 3-3 in Heidenheim.
Speaker: Oder 3-3 in Heidenheim, noch schlimmer.
Speaker: Also das sind die Punkte, die Leverkusen liegen lässt.
Speaker: Ich glaube auch die Champions-League-Kosten werden, weil Leverkusen überzeugt mich einfach spielerisch momentan gar nicht.
Speaker: Also du merkst auch und auch die Fans, sagt dir auch jeder, also der Kasper Heumann ist nach der Saison sowieso weg.
Speaker: Also es ist ein Auslaufmodell, zumindest laut dem Umfeld und den Fans.
Speaker: Simon Rolfes sieht das noch nicht ganz so.
Speaker: Ich glaube trotzdem, am Ende der Saison werden sie sich trennen.
Speaker: Von daher...
Speaker: Ja, es ist ein Auslaufmodell.
Speaker: Ich bin mal sehr gespannt, jetzt mal blickend von Leverkusen runter in die Kölner Region.
Speaker: Die Kölner ja auf Tabellenplatz 14 mit 31 Punkten, also fünf Punkte Abstand auf den Redigationsabstiegsplatz.
Speaker: Ich bin mal sehr gespannt, wird es wirklich ein Abstieg des VfL Wolfsburg, jetzt am Wochenende auch unter den Augen von Felix Magath, Meistertrainer von 2009, noch unentschieden gespielt gegen die Borussia aus Mönchengladbach.
Speaker: Würde es wirklich dazu kommen, dass der VfL Wolfsburg absteigt oder macht das doch Pauli?
Speaker: Und wie siehst du Heidenheim?
Speaker: Heidenheim sechs Punkte aus den letzten drei Spielen.
Speaker: Wir haben sie immer schon tot gesagt.
Speaker: Sie spielen jetzt auch in München.
Speaker: Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das noch schaffen, aber irgendwie lebt dieser Traum in Heidenheim.
Speaker: Ja, also Heidenheim ist so ein spezieller Vibe, wo man irgendwie auch nie so komplett loslassen kann und immer denkt, vielleicht hol ich noch mal irgendwo einen raus.
Speaker: Also dieses Heimspiel, also nicht dieses Heimspiel, das ist ein Auswärtsspiel, dieses Auswärtsspiel in München, das ist eigentlich das, was mich am meisten zweifeln lässt.
Speaker: Andererseits sage ich, wenn du die Bayern irgendwann die Saison kriegen möchtest, dann zwischen den beiden PSG spielen.
Speaker: Weil da wird die Startelf wahrscheinlich so wie gegen Mainz am Samstag ungefähr aussehen.
Speaker: Das heißt, da kannst du noch am ehesten was holen.
Speaker: Trotzdem, diese Mannschaft ist so hungrig, also die Bayern, dass ich glaube, die haben gar keinen Bock da irgendwie Punkte zu lassen.
Speaker: Vor allem nicht gegen den Tabellenletzten, gegen Heidenheim.
Speaker: Von daher, ja, ich kann es mir eigentlich nicht mehr ganz vorstellen.
Speaker: Selbst wenn du die anderen beiden Spiele gewinnst,
Speaker: Also ich, doch, ja gut, wobei, wenn du die anderen Spiele gewinnst, ich könnte mir schon ein Szenario vorstellen, in dem Pauli und Wolfsburg keine Punkte mehr holen.
Speaker: Also das finde ich jetzt, ist jetzt gar nicht so komplett abwägig.
Speaker: Aber ich glaube, Pauli und Wolfsburg spielen doch eh noch gegeneinander am letzten Spieltag, oder?
Speaker: Das heißt, dann würden sie ja wahrscheinlich sich da irgendwie die Punkte, ja, zwar irgendwo gegenseitig nehmen, aber einer von den beiden Wett dann halt ja irgendwie Punkte holen und je nachdem, wer es ist, wäre es dann halt auch, ja gut, wobei...
Speaker: Ja, das wird aber genauso ein Showdown wie Fürth-Düsseldorf wahrscheinlich.
Speaker: Also Pauli Wolfsburg letzter Spieltag, das ist vollkommen richtig gesagt.
Speaker: Und brutal, das wird wirklich brutal.
Speaker: Aber erst mal ein bisschen nach München und da können wir auch vielleicht direkt anknüpfen, was ein Spiel des FC Bayern München.
Speaker: Auswärts in Mainz.
Speaker: Mainz geht 3 zu 0 zur Pause oder mit einem 3 zu 0 in die Pause.
Speaker: Die Münchner wechseln doppelt.
Speaker: Ulysses und Kane kommen rein.
Speaker: Du siehst, was das für zwei Ausnahmespieler sind, die direkten Einfluss auf dieses Spiel haben.
Speaker: Vor allen Dingen Ulysses jetzt in dem Spiel, auch wenn Harry Kane noch ein Tor macht, aber es war auch eher ein Abstauber.
Speaker: Aber auch das Tor von Ulisse erinnert immer wieder an den Holländer, dessen Namen ich nicht aussprechen will.
Speaker: Michael Ulisse ist so ein geiler Fußballer.
Speaker: Ich habe selten einem Spieler beim Fußballspielen so gerne zugeschaut.
Speaker: Also wirklich jetzt, ich möchte ihn nicht mit Messi vergleichen, aber es nimmt mittlerweile schon Züge an, wie gerne ich diesen Spieler einfach beim Zocken zugucke.
Speaker: Das hatte ich bei Messi damals in seiner Prime.
Speaker: Und
Speaker: Ja, also ich sage jetzt schon ganz ehrlich, sein Move von links reinzuziehen, von rechts nach innen reinzuziehen mit seinem Linken, ist jetzt schon stärker als der von Ian Robben, weil er hat noch immer irgendwie was anderes, ich weiß es nicht, irgendwas Spezielles und das ist auch alles, das sieht so filigran immer aus, also das ist ein, also ach.
Speaker: Für mich ist das irgendwie nochmal leichtfüßiger, als was Robben damals gemacht hat.
Speaker: Er macht halt so eine Auftaktbewegung und du denkst dir, warum kommt der Verteidiger nicht hinterher?
Speaker: Aber er macht es halt so schnell und mit so einer Präzision, dass du da kaum hinterher kommst.
Speaker: Und dann setzt er den Ball dann auch perfekt oben rein.
Speaker: Jeder Pass von dem.
Speaker: Technisch 100%, jede Ballannahme technisch 1A, sauber.
Speaker: Und dann auch irgendwie so eine verrückte Persönlichkeit, sage ich, oder so eine außergewöhnliche Persönlichkeit, den siehst du gar nicht, also habe ich jetzt auch schon irgendwie gelesen, den siehst du nirgendwo in der Öffentlichkeit mal rumlaufen etc., der hat
Speaker: gar keinen Bock auf Interviews.
Speaker: Also ich erinnere mich noch an die legendäre Vorstellungs-PK, wo der da sitzt und immer, wenn er irgendwas gefragt wird, einfach wirklich Vorstellungs-PK beim neuen Verein und der sitzt da.
Speaker: Yes.
Speaker: No.
Speaker: Yes.
Speaker: No.
Speaker: Das war einfach seine Antwort, wenn er irgendwas gefragt wurde.
Speaker: Keine Rampensau.
Speaker: Freuen Sie sich auf Bayern München?
Speaker: Yes.
Speaker: Geil.
Speaker: Das ist zu geil.
Speaker: Und auch das Video, vielleicht hast du es gesehen, mit Musiala.
Speaker: Musiala rennt so zu dem hin, will so ein Video, ein Sieger-Video machen, der einfach Mittelfinger in die Kamera gezeigt wird.
Speaker: Also sehr, sehr geiler Typ.
Speaker: Und was ich sehr spannend finde, und da würde mich mal interessieren, ob du das, also ich, ähm,
Speaker: Ist so eine Beobachtung von mir, dass momentan die aus meiner Sicht weltbesten Flügelspieler, zumindest mal jetzt auf rechts, auf links habe ich mir jetzt noch keine genauen Gedanken zugemacht.
Speaker: Wahrscheinlich käme ich dann auch nochmal schnell bei Vinicius Junior raus, aber auf rechts sage ich, Lamin Jamal und Michael Ulyse sind für mich die beiden Besten der Welt momentan.
Speaker: Und die, finde ich, zeichnen sich aber nicht dadurch aus, dass sie die krassen Sprinter sind und die easy, keine Ahnung, 35, 36 kmh laufen.
Speaker: Nee, das stimmt.
Speaker: Bin ich vollkommen bei dir.
Speaker: Mir würde jetzt auch kein anderer einfallen auf Rechtsaußen.
Speaker: Das, was die beiden auszeichnet, ist eine unfassbare Leichtigkeit, wie wir es gerade schon bei Ulisse gesagt haben.
Speaker: Die haben so unfassbares Leichtgewicht irgendwie am Ball.
Speaker: Die tänzeln mit dem Ball irgendwie auch so halb schon.
Speaker: Das ist...
Speaker: die sind nicht so super schnell wie, weiß ich nicht, ein Mbappé vielleicht, der nochmal wirklich eine andere Pace auf die Straße bringt und nochmal vielleicht einen Tick schneller ist.
Speaker: Die machen super viel Wett auch durch ihre Technik, dass sie einfach den Ball halt, oder ich glaube schon, dass sie zu den Schnellsten gehören, die den Ball führen können, aber nicht die, die am schnellsten sprinten.
Speaker: Ja, also zumindest sind das jetzt, finde ich, keine klassischen Umschaltspieler, die sich irgendwie durch Tiefgang auszeichnen.
Speaker: Das war ja schon, also klar,
Speaker: Wenn du jetzt an Lionel Messi oder sowas denkst, das war jetzt auch nicht der Spieler, der sich unbedingt mit Tiefgang ausgezeichnet hat.
Speaker: Aber trotzdem hatten wir jetzt die letzten Jahre, wenn ich an Salah oder sowas denke, also wenn du einer der besten Flügelspieler der Welt warst,
Speaker: musstest du natürlich auch was anderes außer Rennen können, aber es war eigentlich immer Standardvoraussetzung, dass du auch ein Top-Sprinter bist, ne?
Speaker: Und da, finde ich, sieht man jetzt aktuell, nee, es ist keine Standardvoraussetzung, du musst kein Top-Sprinter sein, ja, du bist halt mit dem Ball am Fuß trotzdem sehr, sehr schnell und, ähm,
Speaker: hast halt auch nochmal viel eher das Potenzial, tiefstehende Gegner zu knacken.
Speaker: Und das ist ja eigentlich das, worauf es auch ankommt.
Speaker: Also klar, Real Madrid auch dann super gefährlich im Unfallspiel etc.
Speaker: Trotzdem, sage ich, für so Top-Mannschaften,
Speaker: Den Großteil der Saison spielst du auf tiefstehende Gegner zu und da brauchst du einfach Spieler, die im letzten Drittel in engen Räumen gute Lösungen finden können, Spieler aussteigen lassen können.
Speaker: Das machen Nulisse und Jamal ja wirklich beeindruckend.
Speaker: Jamal ja jetzt erstmal verletzt raus, da ist aber zum Glück die WM ja nicht in Gefahr.
Speaker: Das finde ich sehr, sehr schade, wenn so ein Fußballer uns fehlt bei der WM.
Speaker: Und Ulisse auch.
Speaker: Also ich bin mal gespannt, wo die Saison mit Bayern hingeht.
Speaker: Bin auch mal sehr gespannt auf deinen Tipp fürs Champions-League-Spiel gleich.
Speaker: Aber ich muss sagen, wenn der FC Bayern die Champions League gewinnt und Frankreich nur einigermaßen solide Weltmeisterschaft spielt, dann ist der Ballon d'Or eigentlich, also aus meiner Sicht ist der schon bei Michael Ulisse geparkt.
Speaker: Also für mich kann es nur Ulisse dann geben.
Speaker: Aber
Speaker: Ist auf jeden Fall ein Hot Take.
Speaker: Quatsch, ist kein Hot Take.
Speaker: Ist ein ganz heißer Anwärter, so meine ich das.
Speaker: Eine Sache noch ganz kurz zum Gegner, bevor wir jetzt auf den Tipp kommen und die Folge auch gleich schließen.
Speaker: Mainz 05, letzte Saison ziemlich gestruggelt.
Speaker: Diese Saison gesichertes Mittelfeld und eine Personalie im Tor, die war mir gar nicht aufgefallen.
Speaker: Weißt du, wer im Tor stand?
Speaker: Boah, bei Mainz jetzt?
Speaker: Ja.
Speaker: Die haben den Torwart gewechselt, das war mir auch nicht so bewusst.
Speaker: Ja, also ich weiß, dass Robin Zentner ja jetzt schon lange verletzt ist.
Speaker: Der saß auf der Bank, meine ich.
Speaker: Der spielt einfach nicht.
Speaker: Ja, okay, aber dann ist er aber erst seit wenigen Wochen wieder zurück.
Speaker: Also hat Daniel Batz gespielt.
Speaker: Genau.
Speaker: Er spielt schon seit Monaten, aber...
Speaker: Ja, okay, ich gucke mal gerade.
Speaker: Also Robin Zentner hat sich in der Hinrunde eine schwere Verletzung zugezogen, dann kam Daniel Batz ins Tor und der hat es zugegebenermaßen auch sehr, sehr gut gemacht.
Speaker: Aber mich würde es wundern, wenn Robin Zentner schon seit mehreren Spielen wieder auf der Bank sitzt.
Speaker: Also ich sage maximal die letzten drei Spiele ist er zurück.
Speaker: Ich gucke mal.
Speaker: Nee, davor saß er auch schon.
Speaker: Okay, dann ist anscheinend erst das Spiel wiedergekommen.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Also Robin Zentner ist trotzdem, also ich weiß nicht, wie unangefochten er ist oder nicht, aber also klar, der zweite Mann hat auf jeden Fall sehr, sehr gut gemacht.
Speaker: Dann ist es vielleicht aber auch wieder mediale Berichterstattung, weil ich hatte meinen, ich habe heute in irgendeiner Wiederholung, ich meine heute in der Wiederholung von Mainz Bayern gelesen oder gehört, dass gesagt wurde, ja, Daniel Batzer in den Rang abgelaufen.
Speaker: Ich so, hey, warum spielt denn der?
Speaker: Aber wahrscheinlich dann, weil er auch so verletzt war in Anführungszeichen.
Speaker: Kann natürlich sein.
Speaker: Vielleicht hat Urs Fischer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gesagt, der Robin Zentner ist 100% fit, aber der Daniel Batz hat das so gut gemacht, mit dem spielen wir jetzt weiter.
Speaker: Ganz ehrlich, es gibt ja auch die Szenarien, wo du sagst, ey, der Vertreter war so gut.
Speaker: Den lassen wir jetzt drin.
Speaker: Wir lassen den jetzt mal zumindest bis zum Ende der Saison drin.
Speaker: Der Zentner ist ja da, wenn was ist, aber der soll sich jetzt ganz in Ruhe erstmal wieder ins Training einfinden, ein paar Wochen und dann im Sommer machen wir wieder auf Null und beide können offenen Zweikampf gehen.
Speaker: Ich finde das so geil.
Speaker: Daniel Batz, für mich immer noch so einer der Helden aus dem Saarbrückenspiel damals gegen die Bayern, wo sie so weitergekommen sind.
Speaker: Echt?
Speaker: Im DFB-Pokal.
Speaker: 0,0 Schirm gehabt.
Speaker: Doch, der stand ja damals auch im Tor.
Speaker: Und das fand ich damals schon so geil, weil der hat auch, glaube ich, ein paar Elfer gehalten und sowas.
Speaker: Ich weiß nicht, ob es gegen Bayern war oder davor gegen andere Bundesligisten, aber deswegen kam ich da eigentlich so ursprünglich drauf.
Speaker: Aber gut, egal, lassen Sie sich hier eine zu große Kurve fliegen.
Speaker: Das war jetzt gar nicht meine Intention.
Speaker: Ich wollte jetzt noch zum Ende der Folge, wir haben auch ungefähr die Stunde gekratzt, oder wollten wir nochmal auf Ausblick auf die Champions League.
Speaker: Micha, soll ich vorlegen oder möchtest du deinen Tipp abgeben erstmal?
Speaker: Ja, komm, leg mal vor.
Speaker: Paris, Bayern in Paris, Vincent, Compagnie gesperrt.
Speaker: Das ist halt wirklich, wobei der Vertreter von Vassant Compagnie, sein Co-Trainer, der war auch schon mal Interimstrainer bei Aston Villa oder sowas, wo Gerard, glaube ich, damals geflogen ist.
Speaker: Also ist zumindest jemand, der sich damit auskennt, auch mal in erster Reihe zu stehen.
Speaker: Hab seinen Namen aber vergessen.
Speaker: Ja, mein Gott, also ganz ehrlich, was macht denn der Cheftrainer während der 90 Minuten?
Speaker: Der brüllt da ein bisschen was von der Seitenlinie rein, was sieben von elf Spielern niemals hören können, weil sie… Ja, das auf jeden Fall.
Speaker: …weil es eh zu laut ist.
Speaker: Aber er hat ja auch Katakombenverbot, ne?
Speaker: Also er darf auch in der Pause nicht runter, soweit ich das weiß.
Speaker: Er muss wirklich komplett von der Mannschaft separiert sein, so die 90 Minuten und so eine Kabinenansprache, die kann schon mal was bewirken, glaube ich, ne?
Speaker: Ach, bei Bayern München.
Speaker: Ja, also ich bin mal gespannt.
Speaker: Da gibt es in deinem Co-Trainer, fungst du hier kurz mal runter, sagst du... Ja, kannst anrufen.
Speaker: Wir wollen jetzt Laufweg B nehmen statt Laufweg A. Vielleicht kommt er auch mit Airpods rum und kommt von ihm, gibt die ganze Zeit die Anweisung.
Speaker: Nein, mal gucken.
Speaker: Also ich glaube, es wird ein sehr, sehr umkämpftes Spiel...
Speaker: So ähnlich wie das Auswärtsspiel von Bayern in Madrid.
Speaker: Und ich glaube, es wird kein Deut einfacher und ich glaube, es wird auch eine Defensivschlacht.
Speaker: Deswegen, ich gehe gar nicht davon aus, dass viele Tore fallen.
Speaker: Ich sage, es wird irgendwie so ein 1-0 oder ein 1-1.
Speaker: Und ich tippe jetzt mal auf ein Hinspiel 1-1 PSG gegen Bayern.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich sage...
Speaker: Boah, weil es das Hinspiel ist, ich wollte eigentlich 3-3 sagen, ich sage nur 2-2, also ich gehe nicht von einer Defensivschlacht aus.
Speaker: Bayern München ist keine Mannschaft, die defensiv spielt.
Speaker: Ich finde, wenn ich mich auch an das Gruppenspiel erinnere, in dem Liga-Modus, wo Bayern wirklich konsequent 1 gegen 1, Upamecano ist manchmal von ganz hinten durchgelaufen und hat seinen Gegenspieler verfolgt.
Speaker: Klar, dann kriegt Bayern die rote Karte und dann stellen sie sich hinten rein, weil sie in Unterzahl sind.
Speaker: Aber für mich ist Bayern eine Mannschaft, die grundsätzlich nicht sich hinten rein stellt und die eher auch einen Drang dazu haben, eigentlich zu offensiv zu spielen wie gegen Real Madrid, wo du auf einmal ein richtig wildes Spiel hattest im Rückspiel vor allem.
Speaker: Von daher sehe ich gar nicht bei Bayern.
Speaker: Aber ich bin gespannt.
Speaker: Ich sage 2 zu 2.
Speaker: Es wird ein Unentschieden diesmal, weil ich Paris noch stärker als Real Madrid ansehe.
Speaker: Ja, ich gehe aufs 1 zu 1.
Speaker: Ich sage, es fallen nicht so viele Tore, auch wenn du eigentlich vollkommen recht hast.
Speaker: Bayern, ich habe es dir noch offen.
Speaker: Natürlich habe ich recht.
Speaker: 113 Tore geschossen.
Speaker: Das ist wirklich insane.
Speaker: Nur zum Vergleich, zwei platzierte Dortmund und auch gleichzeitig zwei beste Offensive, 65.
Speaker: Das ist fast, nicht ganz, aber das ist fast eine Verdopplung, das ist wirklich schon brutal.
Speaker: Ja, ich habe das letztens in der Tordifferenz gesehen, wo ich kurz so dachte, ich habe einen Knick in der Optik oder ich habe irgendwas falsch im Nies.
Speaker: Ja, da hatten sie irgendwie auch plus 80 nur noch.
Speaker: Und ich gucke sich so, ist doch pervers diese Differenz.
Speaker: Also wirklich, es ist ja komplett, naja.
Speaker: Es ist sehr, sehr brutal.
Speaker: Aber brutal wird auch jetzt die kommende Woche mit den Champions League Partien, mit unserem direkten Podcast-Duell.
Speaker: Da sind jetzt Vorzeichen eigentlich klar, aber hey, zweite Liga, es kann alles passieren.
Speaker: Deswegen sind wir mal gespannt und werden definitiv nächste Woche wieder berichten, wie es war.
Speaker: In dem Sinne, Micha, wenn du nichts anderes hast und es sieht jetzt gerade so aus, als hättest du nichts anderes, würde ich sagen, wir schließen die Folge.
Speaker: Wünschen euch eine wunderbare Woche.
Speaker: Kommt gut durch die Woche.
Speaker: Freut euch auf diese fußballreiche Woche auch und seid vor allen Dingen gespannt, wenn wir dann nächste Woche wieder einladen, uns zuzuhören bei der Aufarbeitung des Spiels.
Speaker: Und mal gucken, ob der Micha dann schon Partywood auf hat.
Speaker: Ja, genau, das werden wir sehen, aber ich denke, es wird generell ein spannendes Spiel, weil wir einfach nochmal bei den Spielen live gesehen haben, vielleicht uns auch nochmal besser austauschen können, diskutieren können über einzelne Szenen, also mal gucken.
Speaker: Ich bin sehr gespannt, von daher bleibt auf jeden Fall dran, wie es hier weitergeht bei Zweitklassig und
Speaker: Ja, ansonsten wünsche ich erstmal eine schöne kurze Woche.
Speaker: Freitag ist ja Feiertag.
Speaker: Jetzt gehen wieder die kurzen Wochen los.
Speaker: Ich liebe es.
Speaker: Und von daher, ja, habt eine gute Zeit.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Liebe Leute, macht es gut.
Speaker: Bis nächste Woche.
Speaker: Ciao, ciao.
Speaker: Ciao, ciao.

