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#77 - Die Abrechnung

Zweitklassig
Zweitklassig

31 plays · May 25, 2026

Die Saison in der 2. Bundesliga ist Geschichte – und es wird Zeit für den Kassensturz! In dieser Folge von zweitklassig blicken wir zurück auf ein packendes Jahr. Wir kramen unsere kühnen Prognosen von vor der Saison hervor und schauen schonungslos, wer recht hatte und wer komplett daneben lag. Außerdem küren wir unsere Gewinner in verschiedenen Award-Kategorien! Zum Schluss analysieren wir die Relegations-Krimis: Kann sich Rot-Weiß Essen gegen Greuther Fürth durchsetzen und wie läuft das Nervenspiel zwischen Paderborn und dem VfL Wolfsburg? Hört rein!

Transcript

Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.

Speaker: Willkommen bei Zweiklassik, dem Podcast, den die zweite Bundesliga liebt, auch wenn sie uns manchmal leiden lässt.

Speaker: Ja, die Saison ist vorbei und wir machen heute mal den Kassensturz, würde ich sagen.

Speaker: Wir holen unsere Prognosen raus von vor der Saison und rechnen mal ab.

Speaker: Wer lag denn goldrichtig?

Speaker: Wer hat sich da völlig blamiert?

Speaker: Ich habe schon ein, zwei Sachen von mir gesehen.

Speaker: Kompetekatastrophe.

Speaker: Aber wir geben dazu auch unsere persönlichen Awards der Saison.

Speaker: Transferflop, Transfer...

Speaker: Klasse Transfer und so weiter und so fort.

Speaker: Von der größten Überraschung bis zur bittersten Enttäuschung.

Speaker: Und dann lassen wir natürlich die Relegationskrimis nicht aus.

Speaker: Kann sich RWS gegen Grönter Fürth behaupten?

Speaker: Ich hoffe schon.

Speaker: Und wie läuft das Nervenspiel zwischen Paderborn und dem VfL?

Speaker: Wolfsburg parallel derzeit.

Speaker: Von daher bleibt dran, wird spannend.

Speaker: Oder Micha?

Speaker: Damit begrüße ich dich erstmal ganz herzlich.

Speaker: Ja, moin moin, wollte ich schon sagen.

Speaker: Passt nicht ganz zur Tageszeit, aber sage ich irgendwie trotzdem ganz gerne, ohne dass ich aus Norddeutschland komme.

Speaker: Ja, ich bin gespannt.

Speaker: Saisonfazit.

Speaker: Ich habe mir auf jeden Fall ein paar Gedanken gemacht und ja, war natürlich dann auch irgendwie schwierig, da jetzt nicht immer nur die Schalker mit reinzunehmen, aber ich denke mal, da werden wir auf jeden Fall im Laufe der Folge auch ein gutes, differenziertes Bild zustande bekommen.

Speaker: Ja, parallel hast du gerade schon gesagt, läuft das Relegationsspiel.

Speaker: Wir sind mal sehr gespannt.

Speaker: Also wir werden wahrscheinlich nicht das volle Spiel in der ganzen Folge unterbekommen, außer wir quatschen jetzt wieder, erwarten so lange, dass hinten raus das Spiel dann doch schon zu Ende ist.

Speaker: Das Spiel ist jetzt kurz davor, in die Pause zu gehen und bietet auf jeden Fall einiges an Spannung.

Speaker: Es sind schon zwei Tore gefallen, zwei Tore mehr als im Hinspiel.

Speaker: Ein Platzverweis gab es auch schon, den gab es auch im Hinspiel, aber diesmal gab es ihn schon relativ früh.

Speaker: Von daher, ja, lass uns da gleich gerne darauf zu sprechen kommen.

Speaker: Aber zunächst einmal müssen wir nochmal zurückblicken aufs Wochenende und wir haben einen

Speaker: Neuen Pokalsieger in Deutschland.

Speaker: Wir haben einen Dubelsieger, den FC Bayern München.

Speaker: Und man hätte ja auch sagen können, wir haben einen neuen alten Pokalsieger.

Speaker: Das wäre aber nur der Fall gewesen, wenn der VfB Stuttgart gewonnen hätte.

Speaker: Und das muss ich sagen, ist ja schon eine Besonderheit, dass die Bayern in ein Finale gehen und gegen den Titelverteidiger spielen.

Speaker: Ja, erleben wir auch nicht alle Tage, haben wir diesmal erlebt.

Speaker: Und ja, ich weiß nicht, wie hast du das Finale gesehen, Justus?

Speaker: Ja, brutal gutes Finale, also brutal intensiv zumindest, sowohl für eine taktische Ausrichtung als auch nach dem Spiel gegen den Ball.

Speaker: Und ich fand erste Halbzeit Stuttgart, Bayern, echt auf Augenhöhe, kann man nicht anders sagen.

Speaker: Und dann am Ende setzt sich einfach so die individuelle Klasse durch.

Speaker: Ich gönne es halt vor allen Dingen Harry Kane.

Speaker: Ich glaube, Bayern hat ja auch grundsätzlich erst mal sechs Jahre jetzt nicht gewonnen.

Speaker: Aber vor allen Dingen Harry Kane, der Titellose, wie man ihn so oft genannt hat, konnte da jetzt endlich mal seinen Titel einfahren.

Speaker: Oder respektive Titel eingefahren.

Speaker: Hat er ja schon mit Bayern letzte Saison.

Speaker: Aber so Finale mal gewonnen.

Speaker: Konzentrin Finale gewinnen, ne?

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Und dass er das auch noch mit drei Toren entscheidet.

Speaker: Gut, das eine war ein Elfmeter, aber gut, drei verschiedene Tore, ne?

Speaker: Per Kopf, per Standard und das letzte war ja noch mit diesem Weltklassenschuss und dann nochmal wieder den Ball bekommen aus der Drehung.

Speaker: Also wirklich drei brutal gute Tore und für mich einfach auch trotz des Alters, trotz auch vielleicht einer gewissen Unbeweglichkeit, absolut Stürmer Nummer eins.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Also ich habe jetzt nicht alles ganz genau verstanden, kommst ein bisschen verzerrt bei mir rüber, aber gut, das wird wahrscheinlich nur mit der Leitung zusammenhängen.

Speaker: Bild ist jetzt auch so ein bisschen eingeschränkt gerade nur.

Speaker: Ich hoffe mal auf der Tonspur ist soweit alles... Harry Kane 1a, das habe ich gesagt.

Speaker: Genau, ansonsten gut verständlich und gut hörbar.

Speaker: Ja, ich fand auch, also der hatte ja auch unmittelbar vor dem, war es das erste oder das zweite Tor,

Speaker: Beim ersten Tor ist er ja komplett frei per Kopf und beim zweiten Tor ist es glaube ich, wo er noch kurz vorher diesen Lattenkracher hat.

Speaker: Genau.

Speaker: Also von daher auch da ein richtig gutes Spiel gemacht.

Speaker: Was mich ein bisschen manchmal stört ist, ich finde es manchmal ein bisschen zu extrem, wie tief der sich fallen lässt.

Speaker: Weil dann wird es auch immer wieder schwierig, wenn du, also der kommt ja, der kam ja manchmal auch wieder zum Teil zwischen die eigenen Innenverteidiger.

Speaker: oder kurz davor.

Speaker: Und dann brauchst du natürlich auch erstmal wieder ein bisschen, um nach vorne zu kommen.

Speaker: Und da habe ich halt in manchen Situationen mir gedacht, gerade wenn dann Bälle lang nach vorne geschlagen wurden, was jetzt bei Bayern auch nicht häufig passiert, aber gerade dann wünsche ich mir eigentlich auch einen Harry Kane vorne, der den Ball auch festmachen kann.

Speaker: Und wenn dann Dias und Ulyse dort vorne halb verloren auf dem Posten sind und ja...

Speaker: Weiß ich nicht, das bin ich nicht so ganz der Fan von, aber trotzdem super beeindruckend.

Speaker: Auf jeden Fall auch ein verdienter Sieg, auch in Stuttgart, das aus meiner Sicht gar nicht so schlecht gemacht hat.

Speaker: Und ja, somit zumindest die Saison auch so gewürdigt, wie sie es auch mindestens verdient hat, weil Bayern hat eine fantastische Saison gespielt und das wäre jetzt aus meiner Sicht auch einfach dem Ganzen nicht gerecht geworden, der ganzen Leistung, wenn du da nur mit einem Titel hinten raus nach Hause gegangen wärst.

Speaker: Sehe ich ähnlich.

Speaker: Gegen Paris hast du einfach verloren.

Speaker: Paris ist einfach auch eine unfassbar starke Mannschaft momentan.

Speaker: Trotz der abgegangenen Stars, ja, also sowohl Mbappé als auch nachher Neymar noch vor einigen Jahren, ne.

Speaker: Von daher, ja, absolut verdient und ja, bin gespannt.

Speaker: ... wie sie das...... nächstes Jahr in der Champions League gestalten werden.

Speaker: Da werden sie wieder mit dabei sein.

Speaker: Auch wieder in ähnlicher Besetzung, denke ich mal.

Speaker: Ich glaube, große Abgänge wird es vor Bayern nicht geben, oder Micha?

Speaker: Was denkst du?

Speaker: Ich denke eher nicht.

Speaker: Nee, glaube ich auch nicht.

Speaker: Also zumindest jetzt nichts aus der Spitze, sage ich jetzt mal.

Speaker: Ich glaube dann eher aus der Breite.

Speaker: Du hast natürlich mit Nikolaus Jackson die Laie, da wird jetzt nicht die Kaufoption gezogen.

Speaker: Man will da auf jeden Fall noch einen Offensivspieler holen.

Speaker: Ich glaube Anthony Gordon ist ja heiß im Thema, wobei da muss man so ein bisschen schauen, ob Bayern dann auch bereit ist, die Ablösesumme zu zahlen.

Speaker: Ansonsten bin ich mal gespannt, ob sie in der Zentrale noch was machen nach dem Abgang von Goretzka oder ob man sagt, nee, Tom Bischoff...

Speaker: Ist ja auch noch da.

Speaker: Kann natürlich die Position auch noch bekleiden.

Speaker: Aber ansonsten glaube ich jetzt auch nicht, dass du großartig Riesenveränderungen im Kader haben wirst.

Speaker: Also ich glaube eher in der Breite als in der Spitze.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Vielleicht da schon zusammenfassend, hast du gerade schon angeteasert.

Speaker: Goretzka wird gehen, Guerreiro wird gehen und Nikolaus Jackson werden auf jeden Fall gehen.

Speaker: Das sind jetzt so die mir bekannten Transfers oder Abgänge und da muss man eben mal sehen, wer die Lücken auffüllen wird.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Aber apropos Transfergerüchte.

Speaker: Wir haben ja schon mal ein bisschen offline darüber gesprochen oder rumgescherzt und da habe ich mich auch zu der Aussage hinreißen lassen, zu der ich aber auch gerne stehe, deswegen gerne auch hier im Podcast.

Speaker: Sollte Cedric Itten zu Schalke wechseln?

Speaker: Und ich weiß ja, dass du ein großer Cedric Itten-Fan jetzt über die Saison geworden bist.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Dann schenke ich dir auf jeden Fall ein Schalke-Trikot mit Cedric Itten, unter der Voraussetzung, dass du es dann aber auch ab und zu tragen musst.

Speaker: Ja, da habe ich kein Problem mit.

Speaker: Also es sind ja keine verfeindeten Vereine und spielen auch jetzt definitiv in deutlich unterschiedlichen Klassen dann ab nächster Saison.

Speaker: Von daher, ja, also das auf jeden Fall.

Speaker: Das Gerücht ist auf jeden Fall da.

Speaker: Es liegt natürlich auf der Hand, wenn ein Stürmer mit der Qualität und mit der Leistung jetzt auch in der vergangenen Saison quasi ablösefrei auf den Markt kommt.

Speaker: Das heißt, da werden sehr viele Vereine dran sein.

Speaker: Ich weiß jetzt gar nicht, ob so viele Bundesligisten dran sein werden.

Speaker: Also...

Speaker: Ich glaube, wenn halt eher so Bundesligisten aus dem unteren Tabellendrittel, aber dazu würde Schalke als Aufsteiger auch zählen.

Speaker: Und ich könnte mir auf jeden Fall sehr gut vorstellen, nicht unbedingt als die 1A-Lösung, aber zumindest als eine weitere Option im Sturm, weil du ja nicht mit Edin Dzeko beispielsweise sollte er bleiben, kannst ja nicht mit dem alleine planen oder sowas.

Speaker: Von daher könnte ich mir das auf jeden Fall gut vorstellen.

Speaker: Und da bin ich jetzt mal sehr auf deine Einschätzung gespannt.

Speaker: Tanaka.

Speaker: Einschätzung inwiefern?

Speaker: Ja, ob du ihm das zutraust, den Sprung.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Weil da ist es so, dass das sogar noch konkreter sein soll.

Speaker: Er hat wohl jetzt eine Ausstiegsklausel, die, ich weiß nicht mehr, was ist es jetzt, eine Million oder sowas nur noch ist.

Speaker: Da soll es wohl relativ konkret sein.

Speaker: Ich habe gesehen, oder was ich so wahrgenommen habe, eher so ein Sexta, so ein Abräumer, oder?

Speaker: Ja, nur noch, weil er hätte doch, glaube ich, in der zweiten Liga 10 Millionen Ausstiegsklausel gehabt.

Speaker: Ja, die Ausstiegsklausel ist das eine, aber wir machen trotzdem Gewinn an dem Spieler.

Speaker: Also, das wird dann immer so hochtrabend genannt von wegen, ja, nur noch eine Million.

Speaker: Ja, wir haben aber weniger bezahlt.

Speaker: Also, und der ist erst in so einem Jahr dabei und bei einer

Speaker: absolut underperformenden Mannschaft.

Speaker: Halbes Jahr sogar, ne?

Speaker: Ich glaube so.

Speaker: Halbes Jahr, richtig.

Speaker: Richtig, bei einer absolut underperformenden Mannschaft und dann trotzdem so gesehen für mehr verkauft zu werden.

Speaker: Also, ja, muss man auch ein bisschen die Kirche im Dorf lassen, in meinen Augen, ja.

Speaker: Aber beide Spieler, Potenzial für Erste Liga.

Speaker: Nicht für Top-Vereine, wie du schon richtig gesagt hast, aber das sind auf jeden Fall die beiden besten Spieler im Kader gewesen.

Speaker: Punkt.

Speaker: Ganz einfach.

Speaker: Und Abräumer, ja.

Speaker: Also, kann auch einen Spielaufbau machen, rennt halt sehr viel, ist halt relativ klein gewachsen, ne?

Speaker: Also, ist halt vor allen Dingen quirlig in den Zweikämpfen, ne?

Speaker: wie man die Japaner vielleicht auch so ein bisschen kennt.

Speaker: Ich kenne jetzt keinen Japaner, der irgendwie da mit 1,95 da irgendwie alles abräumt.

Speaker: Aber auch die Innenverteidiger, so die japanischen Innenverteidiger sind alle, glaube ich, gar nicht so groß.

Speaker: Ich glaube hier, wie hieß der nochmal?

Speaker: Der Innenverteidiger.

Speaker: Itakura.

Speaker: Itakura war auch Japaner, ne?

Speaker: Ja, der war ja auch nicht so groß.

Speaker: Der war glaube ich auch für Innenverteidiger irgendwie 1,80, 1,85 oder sowas.

Speaker: Wobei die Tendenz geht ja auch eher dahin, dass jetzt nicht mehr beide Innenverteidiger 1,95 sein müssen.

Speaker: Das ist ja auch schon so.

Speaker: Also von daher, Schlotterbeck ist ja glaube ich auch nicht über 1,90 oder?

Speaker: Obwohl, weiß ich gar nicht.

Speaker: Aber lassen wir mal dahingestellt.

Speaker: Lange Rede, kurzer Sinn.

Speaker: Ich freue mich sehr, wenn Itten zu Schalke wechseln sollte, weil zum einen hat er es verdient, fällt ja auch zur WM mit, was ich auch sehr, sehr stark finde, dass er es da ins Team geschafft hat.

Speaker: Und ich halte ihn auch für einen sehr, sehr guten Spieler.

Speaker: Und bei Tanaka ist die Qualität auch zweifelsohne da.

Speaker: Also das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Speaker: Und El Fausi wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Tanaka in meinen Augen.

Speaker: Und wenn El Fausi beispielsweise gehen sollte, wäre das vielleicht ein guter Ersatz.

Speaker: Ja, okay, gut.

Speaker: Ich hatte es jetzt so verstanden, dass er wirklich eher Sechser als Achter ist, Tanaka.

Speaker: Deswegen hätte ich ihn jetzt eher mit Ron Schallenberg verglichen oder quasi so als Ergänzung zu Ron Schallenberg gesehen, weil man da auch erstmal gucken muss, wie gut findet er sich in der Bundesliga zurecht und ist das weiterhin so ein unangefochtener Stammspieler oder brauchst du da nicht einfach noch ein bisschen Qualität, ja, die sowohl die Breite, aber dann auch vielleicht so punktuell die Spitze so ein bisschen verstärkt.

Speaker: Auf der Acht, gut.

Speaker: Ist es der laufstarker Spieler?

Speaker: Läuft der auch viel?

Speaker: Deswegen aus meiner Sicht F.V.S.

Speaker: Ersatz.

Speaker: Er ist kein Abräumer, kein klassischer.

Speaker: Ein klassischer Abräumer bringt eine gewisse Körperlichkeit mit.

Speaker: Aus meiner Sicht.

Speaker: Und das tut er zwar in seinem...

Speaker: Also so wie er kann, sagen wir so.

Speaker: Er ist halt nicht so groß gewachsen.

Speaker: Also er kann jetzt halt nicht irgendwie, wenn da ein wuchtiger Stürmer kommt wie Harry Kane, dann wird der auch mal umgemäht.

Speaker: Aber grundsätzlich für den Preis, klar, wie gesagt, Fortuna macht daran ein bisschen Gewinn, alles schön und gut.

Speaker: Aber der Junge hätte auf jeden Fall viel mehr Potenzial gehabt und das soll halt in der Ausstiegsklausel auch irgendwo wieder gespiegelt werden.

Speaker: Deswegen aus meiner Sicht wäre es für Schalke, glaube ich, ein guter Deal,

Speaker: Vor allem, ich weiß ja nicht, jetzt Schalke ist da aufgestiegen, ja, und es gibt in Sicherheit auch da mehr Kohle.

Speaker: Ich weiß jetzt aber immer noch nicht, wie sehr Schalke da jetzt auch gewillt ist, viel für Transferausgaben auszugeben.

Speaker: Das haben sie in der Vergangenheit ja auch eher ungern gemacht, von daher, ja, die Million würde dann aber wiederum in dieses Schema passen, dass man sagt, hey, wir geben eine Million für einen absolut qualitativen Spieler aus.

Speaker: Das würde zumindest in den Schalke Transferpolitik auch irgendwo reinpassen.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Also du hast ja trotzdem noch diese Eigenkapitalsauflage.

Speaker: Ich glaube, es sind sogar zehn Prozent in der ersten Liga.

Speaker: In der zweiten Liga waren es immer fünf Prozent.

Speaker: Natürlich hast du auch andere Umsätze und so weiter und so fort.

Speaker: Aber deswegen bist du natürlich erst mal auf Transfererlöse angewiesen.

Speaker: Deswegen wett Sufjan El Fausi, wenn er jetzt auch wirklich mit Marokko zur WM fährt, wonach es ja aktuell ausschaut,

Speaker: Dann wird der auf jeden Fall ein heißer Abgangskandidat sein.

Speaker: Andere Alternative, sage ich jetzt mal, die ich mir bei einem Abgang gut vorstellen kann, Merjan, Aihan.

Speaker: Also du brauchst, du musst halt irgendwie Geld erst mal generieren.

Speaker: Sei es Aihan, sei es Elfhausi.

Speaker: Vielleicht kannst du mit Silla ein bisschen was verdienen, ich weiß es nicht, aber so

Speaker: Ein bisschen was muss Schalke auf jeden Fall erstmal abgeben.

Speaker: Was ist das erstmal?

Speaker: Sie müssen jetzt nicht zwingend erstmal verkaufen, um einzukaufen, aber sie müssen zumindest am Ende oder ja, im Rahmen des Transfersommers auch Einnahmen generieren, um halt auch dieses negative Eigenkapital weiter zu senken oder zu tilgen quasi.

Speaker: Genau, richtig.

Speaker: Ja, so viel soll es zu den, ja, Heinz und den Kanzlergerüchten erstmal geben.

Speaker: Ne, sehe ich jetzt auch nicht, also weiß ich jetzt nicht, ob der irgendwie vielleicht Mika Valentowicz, aber den würde ich eigentlich ganz gerne in der zweiten Liga sehen, dass er da irgendwo verliehen wird.

Speaker: Ähm,

Speaker: Aber ne, da habe ich jetzt auch so weiteres und nichts gelesen.

Speaker: Deswegen würde ich vorschlagen, lass uns nochmal auf unsere Saisonprognosen zurückblicken.

Speaker: Ich habe heute auch im Laufe des Tages nochmal aus Interesse so ein bisschen auch in unsere Folge damals vor der Saison reingehört.

Speaker: Und

Speaker: Ich muss sagen, ich war echt überrascht, weil du warst echt euphorisch so ein bisschen, muss man sagen.

Speaker: Du warst so, boah, es wird eine richtig geile Saison und boah, wir haben heute Cedric Itten verpflichtet und so.

Speaker: Hat dir auch gehalten, was er verspricht.

Speaker: Genau.

Speaker: Und war sehr geil und ja, ich weiß noch, wir haben irgendwo mal, das gab es mal irgendwie, die

Speaker: dieses Wort Schalke und Aufstieg so quasi hintereinander, die beiden Wörter.

Speaker: Und da habe ich dann sofort gesagt, um Gottes Willen, auf gar keinen Fall.

Speaker: Und war dann doch noch sehr auf die Bremse tretend.

Speaker: Von daher, ja, schon spannend, wie sich so eine ganze Situation auch verändert.

Speaker: Aber lasst uns dann nochmal blicken, wen wir so als Aufsteiger getippt haben.

Speaker: Wir haben ja jetzt keine riesen Tabelle gemacht, wie davor das Jahr, sondern haben so ein bisschen geschaut, okay,

Speaker: Wer glaubt mir, steigt auf?

Speaker: Wer steigt ab?

Speaker: Wo wird der erste Trainer entlassen?

Speaker: Und da muss ich sagen, lass uns mit den Aufsteigern anfangen.

Speaker: Da waren wir ziemlich deckungsgleich unterwegs, oder?

Speaker: Absolut.

Speaker: Aber auch deckungsgleich, was die Fehlerquote angeht.

Speaker: Wir haben keinen einzigen Aufsteiger richtig getippt.

Speaker: Also unabhängig davon, ob Paderborn jetzt aufsteigt oder nicht.

Speaker: Ich glaube, am nächsten dran warst du noch mit Hannover.

Speaker: Die ja Tabellenvierter geworden sind, ganz knapp, wie wir auch schon hinreichend beleuchtet haben jetzt hier in dem Podcast.

Speaker: Andererseits haben wir beide Hertha und Kiel getippt.

Speaker: Also gut, irgendwo auch kann man schon verstehen, wo das herkommt.

Speaker: Aber jetzt mit Rückblick auf die Saison natürlich echt ein schwacher Tipp eigentlich, weil beide Mannschaften das echt nicht gut hinbekommen haben.

Speaker: Und ich habe zu meiner, ja, ich weiß gar nicht, wie ich das ausdrücken soll.

Speaker: Ich habe die Fortuna natürlich noch mit All4Reed, das ist eben angeteasert, noch nach oben getippt.

Speaker: Ja, aufgrund der vergangenen Jahre jetzt auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

Speaker: So, kurze Werbeunterbrechung.

Speaker: Nein, natürlich technisches Problem hier auf unserer Seite.

Speaker: Bitte entschuldigt das.

Speaker: Aber ich habe gesprochen über Düsseldorf.

Speaker: Da hage ich jetzt einfach nochmal ein.

Speaker: Oder werde es auch im Postedit so machen, dass es halbwegs flüssig für euch ist.

Speaker: Ja, Düsseldorf, ich habe mich vollkommen vertan mit Düsseldorf.

Speaker: Ganz klarer Fall.

Speaker: Habe damals noch mit der Euphorie gehofft von den Vorsaisons, dass wir da irgendwie oben mitspielen, aber ist natürlich vollkommen in die Hose gegangen.

Speaker: Wir haben es doch schon hinreichend beleuchtet in den letzten Folgen.

Speaker: Ich sag dir, das lag daran, weil wir gerade den Itten-Transfer verkündet haben.

Speaker: Also ich habe da wirklich nochmal reingehört und du sagst halt wirklich so, boah geil, man, jetzt auch noch Cedric Itten verpflichtet, richtig geiler Stürmer und ey, weißt du was, ich hau jetzt einen raus.

Speaker: Ich glaube, wir steigen auf.

Speaker: So war ungefähr dein Wortlaut und das lässt ja schon so zeigen, dass diese Itten-Euphorie

Speaker: dass die Inteneuphorie dich so ein bisschen getrieben hat.

Speaker: Ja, lagst du so ein bisschen daneben, würde ich jetzt natürlich zu meinen Gunsten sagen, da lag ich mit Hannover wenigstens bei einem noch ganz oder relativ nah dran.

Speaker: Diese Inkompetenz da in der Schlussphase des Aufstiegsrennen in den letzten Wochen, die konnte ich dann wirklich nicht vorhersehen, aber ja, unterm Strich können wir festhalten,

Speaker: Keiner unserer drei Aufsteiger war es irgendwie.

Speaker: Wobei wir ja auch irgendwie die ganze Zeit gesagt haben, also man musste Hertha irgendwie nehmen, weil der Kader es irgendwie so hergegeben hat.

Speaker: Und trotzdem haben wir ja die ganze Zeit schon die Gefahr gesehen und haben schon überlegt, boah, also wenn das nicht klappt und die einen Fehlstart haben, was sie ja auch hatten.

Speaker: Wir sind ja sogar so weit gegangen und haben gesagt, boah, dann musst du eigentlich mal beim Trainer auch reden.

Speaker: Ist dann nicht ganz so schnell gegangen?

Speaker: Aber ich bin trotzdem mal gespannt, jetzt auch mit den Eindrücken so hinten raus bei der Hertha, ob der Trainer überhaupt nächste Saison noch auf der Bank sitzt.

Speaker: Also ich bin mir da noch nicht ganz so sicher, muss ich sagen.

Speaker: Wurde ja auch, ich glaube, da gibt es ja auch jetzt erstmal irgendwie einen Transferstopp, ja.

Speaker: Die müssen sich, also Brooklyn Isée und so, da waren ja ein paar Spieler im Anflug, aber da wurde jetzt erstmal irgendwie alles on hold gesetzt, weil erstmal die Sport... Brooklyn Isée?

Speaker: Wer ist das denn?

Speaker: Linksverteidiger.

Speaker: Ach so, okay.

Speaker: Ach, ich war bei dem Zehner von Arsenal, den Isée.

Speaker: Nee, nee, nee, nee.

Speaker: Nein, es gibt noch einen Linksverteidiger.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Um den ging es jetzt.

Speaker: Aber soweit ich festgestellt habe, ist da erst mal jetzt hier Martin Kind und der andere Kollege, ich habe vergessen, wie der heißt, dass die erst mal jetzt hier wirklich Tabula Rasa machen und da einen Sportdirektor oder was da reinstecken.

Speaker: Ja, aber das ist Hannover.

Speaker: Jetzt verwechselst du aber zwei...

Speaker: Wir sind doch gerade bei Hannover, oder nicht?

Speaker: Achso, ich war bei Hertha.

Speaker: Nee, ich war noch bei Hannover.

Speaker: Nee, wegen Stefan Leitl haben wir ja darüber gesprochen.

Speaker: Achso.

Speaker: Haben wir jetzt ein bisschen vorbeigeredet.

Speaker: Stefan Leitl war davor auch bei Hannover.

Speaker: Und wir haben auch davor gerade über Hannover gesprochen.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Aber nein.

Speaker: Also unterm Strich, Aufsteiger lagen wir kolossal daneben.

Speaker: Bei den Absteigern sieht es ein bisschen besser aus, was die Trefferquote angeht.

Speaker: Und trotzdem hast, würde ich mal sagen, zumindest du wieder einen dabei.

Speaker: Ich würde mal sagen, leicht daneben lagst.

Speaker: Ich hätte so zwei austauschen müssen, einfach Elversberg mit Düsseldorf.

Speaker: Elversberg aufstieg und Düsseldorf abstieg, dann hätte es ganz gut ausgesehen.

Speaker: Aber ja, du hast es schon gesagt, Euphorie hat mich getrieben.

Speaker: Wie gesagt, mit Itten als Person lag ich ja gar nicht so falsch.

Speaker: Er hätte seinen Job dazu beigetragen, aber der Rest war halt einfach ein total Ausfall, mehr oder weniger.

Speaker: Aber wer hattet ihr eure Transfers so früh zusammen?

Speaker: Das hast du auch noch gelobt.

Speaker: Du so, ja, spiele alle früh zusammen.

Speaker: Aber irgendwie war es eine Mannschaft, die, wenn Cedric Itten nicht da war, keine Tore schießen kann.

Speaker: Nicht funktioniert hat.

Speaker: Absolut, nicht funktioniert hat.

Speaker: Mit den besten Transfers, die kamen ja also neben Itten, fand ich noch, oder Musliya kam ja dann noch im Winter erst mal mit Tanaka.

Speaker: Also da wurde er noch mal wirklich scharf korrigiert, aber hat auch nichts mehr genützt leider.

Speaker: Aber Elversberg habe ich leider wirklich da vollkommen fehlangeschätzt, weil ich mir dachte, jetzt müssen sie wirklich,

Speaker: Und parallel dazu habe ich noch Münster, wir beide, das war ja glaube ich für uns auch so eine Safe-Bet, wo wir gesagt haben, ey, die werden es glaube ich diese Saison nicht packen.

Speaker: Ja, auch nächstes zweites Jahr.

Speaker: Ja, auch klar nicht geschafft haben, mit sieben Punkten Differenz und Braunschweig war für mich noch so, die haben es ja auch echt knapp verfehlt, aber fürchterst du noch, das war echt eine starke Nummer, ja.

Speaker: Ja, zumindest auf Platz 16.

Speaker: Wir haben ja damals bewusst einfach gesagt, wir machen mal die letzten drei Plätze quasi unabhängig, wie dann die Relegation ausgeht.

Speaker: Aber da kommen wir gleich auch nochmal drauf zu sprechen, zumindest auf das Hinspiel.

Speaker: Und ja, ansonsten muss ich sagen, was die Trainerentlassung angeht,

Speaker: Da hatten wir eigentlich beide gar nicht so schlechte Riecher.

Speaker: Also wir haben so ein bisschen auf Kicktipp-Basis, wo findet die erste Trainerentlassung der Saison statt?

Speaker: Das war dann mit Dieter Hecking beim VPL Bochum tatsächlich keine der beiden Namen, die wir genannt haben.

Speaker: Aber ich hatte Thomas Kleine von Greuther Fürth, der hat glaube ich bis November durchgehalten.

Speaker: Und Alexander Ende hast du...

Speaker: Anfang des Jahres noch, ne?

Speaker: Quasi zweimal abgestiegen diese Saison, musste auch erstmal schaffen, unfassbar bitter und wird ihm auch eigentlich nicht gerecht mit dem Lebenslauf, sage ich jetzt mal, als Trainer, mit dem er auch vorher kam, ist es natürlich jetzt schon ein harter Karriereknick, sage ich jetzt mal, aber gut, so ist der Lauf der Dinge manchmal, ne?

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ich meine, im Endeffekt kann er es ja noch ein bisschen aufpolieren, wenn er jetzt bei Düsseldorf bleiben sollte, wonach es Stand jetzt aussieht.

Speaker: Wobei man weiß ja nie, da gab es ja auch sonst noch weitere Verstimmungen, sage ich mal.

Speaker: Aber dann kann er es ja wieder in der dritten Liga ein bisschen gerade biegen, weil genau in der dritten Liga ist ja eigentlich so sein Hometurf in seiner bisherigen Karriere gewesen.

Speaker: Es war ja gar nicht die erste oder zweite Fußball-Bundesliga.

Speaker: Es war eigentlich eher so die dritte Liga mit dem SC Verl, dann nachher mit Münster, wo er wirklich ganz gut performt hat und auch nachher aufgestiegen ist.

Speaker: Spannendes Thema, weil jetzt hast du mit, ich weiß gar nicht, das haben wir hier in der Folge noch gar nicht beleuchtet, aber es ist auf jeden Fall seit ein paar Tagen offiziell Sven Mislintat als Sportvorstand, ist ja nicht mehr im Amt und es gibt auch schon Nachfolger mit, wie heißt er, Samir Arabi?

Speaker: Genau, der Kollege von Bielefeld.

Speaker: Genau, und da ist ja jetzt die Frage, also das finde ich immer schwierig und das habe ich in der Vergangenheit auch immer bei Schalke, hat sich das immer als Problem dargestellt, gerade hinten raus.

Speaker: Was machst du jetzt eigentlich mit dem Trainer?

Speaker: Weil es ist eigentlich nicht der Trainer, den du selber als sportlich Verantwortlicher geholt hast.

Speaker: Und hast du dann genügend Überzeugung, um auch mit diesem Trainer auch einen langfristigen Weg zu gehen?

Speaker: Oder sollte man sich jetzt nicht da nochmal als neuer sportlicher Verantwortlicher Gedanken machen und sagen, ich bringe nochmal eine eigene Idee mit und auch einen eigenen Trainer.

Speaker: Ich weiß nicht, wie du das siehst, ob du das kritisch siehst und Ende jetzt weitermacht.

Speaker: Ich habe mich ja bisher in der Vergangenheit immer eigentlich tendenziell eher positiv geäußert.

Speaker: Ich meine, das ist ja auch eher mein Naturell, dass ich eher Dinge positiv sehe als negativ.

Speaker: Aber ich muss ehrlicherweise sagen, sei Tune.

Speaker: Anfang hat mich schon eigentlich wenig abgeholt.

Speaker: Ich habe trotzdem versucht, das Positive zu sehen, ist ja in die Hose gegangen.

Speaker: Und Ende hat mich am Anfang auch nicht positiv abgeholt, wo ich trotzdem gesagt habe, hey, aber der hat die Anlage, es zu schaffen, nur weil er mich jetzt vom ersten Eindruck nicht abholt, heißt das nicht, dass er ein schlechter Trainer ist.

Speaker: Aber...

Speaker: Jetzt kommt genau der Punkt, wo man eben sagt, okay, gehst du mit deinem Gutfeeling, mit deinem Bauchgefühl oder setzt du halt wirklich auf einen kompletten Neustart?

Speaker: Und wer ein bisschen tat geblieben, wäre für mich auch klar gewesen, dass sowieso das Ende bleibt, weil das war ja seine Entscheidung.

Speaker: Jetzt, wenn er gehen muss oder er musste ja schon gehen,

Speaker: ist halt die Frage, was machst du mit dem, was da dranhängt?

Speaker: Da bin ich vollkommen bei dir.

Speaker: Weil ich habe da ein ungutes Gefühl einfach aus der Vergangenheit bei Schalke.

Speaker: Ich habe es jetzt mit den letzten Trainern gesehen.

Speaker: Mit Käse van Wonderen war es dann so, dass Frank Baumann relativ schnell gesagt hat, nee, also ich habe hier schon eine eigene Idee und das war auch ganz gut so.

Speaker: Und davor war es genau schon mit Karel Gerraths, wo dann mit Ben Manga eigentlich im Frühling ein neuer Kaderplaner für die nächste Saison kamen.

Speaker: Der eigentlich von Tag 1 nie so hundertprozentig auch von diesem Trainer begeistert war, aber es war halt so, boah, wir haben hier schon so viele Trainer verbrannt und wir halten jetzt mal fest und der hat die Mannschaft doch gut stabilisiert jetzt in der vergangenen Rückrunde und so.

Speaker: Ja, und das ist dann irgendwie total nach hinten losgegangen und dann hat es so halt im Oktober, Anfang Oktober wieder die Trainerentlassung.

Speaker: Und deswegen bin ich mittlerweile geprägt von den Schalker Erfahrungen der Meinung, wenn du eine neue sportliche, verantwortliche Person hast und die nicht ganz klar sagt, ey, das ist so ein geiler Trainer, mit dem müssen wir unbedingt hier weitermachen, dann trenne dich auch vom Trainer und Sportler.

Speaker: schau, dass du da einfach auch nochmal jemanden Neuen installierst.

Speaker: Zumal der Kader sich ja auch um 180 Grad drehen wird.

Speaker: Das heißt, da wird ja jetzt nicht irgendwie was Bestehendes total kaputt gemacht mit Alexander Ende, der da jetzt irgendwie zigtausend Spielerbeziehungen aufgebaut hat.

Speaker: Aber

Speaker: Also ich glaube, ich würde da die Spekulation ein bisschen zurückhalten.

Speaker: Lass uns schauen, was passiert.

Speaker: Im Endeffekt, was Florian Kastenmeier gesagt hat, das ist ja Fakt.

Speaker: Er sagt, es muss sich vieles ändern, weil er sagt, er hat ja signalisiert, dass er bleiben würde, was ich ihm schon mal hoch anrechne, weil er hat auch mehr Qualität als Dritte Liga.

Speaker: Andererseits hat er gesagt, es muss sich viel ändern, viel intern.

Speaker: Und ich habe anfangs nie ganz verstanden, was er damit genau meint.

Speaker: Ich kann es aber, also ich würde es persönlich jetzt auch darauf zurückführen, was sowohl die interne Infrastruktur angeht, was aber auch vielleicht den internen Ton angeht oder auch vielleicht die interne Besetzung einzelner Posten.

Speaker: Und das würde ja mit Mislin Tad auch einhergehen, weil er auch derjenige war, der angeblich eine sehr unstrukturierte Arbeitsweise hat und oft angeeckt ist.

Speaker: Dass der sonst auch oft angeeckt ist an vergangenen Stationen, dem war man sich vorher bewusst.

Speaker: Warum der Aufsichtsrat nachher trotzdem jemanden so einstellt, ist mir nachher auch da ein bisschen schleierhaft.

Speaker: Gut, vielleicht denkt man sich, ja, kommt zweite Chance und jetzt mal in der Sportvorstandsfunktion bei Fortuna Düsseldorf, bei einem vielleicht kleineren Verein und als jetzt die vorigen Stationen.

Speaker: Ja, und auch kein Sportdirektor, also dass er praktisch so ein bisschen freie Hand hat, aber das ist ja irgendwie auch ein bisschen ausgeartet.

Speaker: Also das Konzept einfach nicht funktioniert.

Speaker: Und jetzt muss man halt mal gucken, was man macht.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Und bei Swell-Milliscent-Tab muss man jetzt auch einfach mal sagen, also spätestens jetzt, also jetzt haben wir super oft darüber geredet, dass der schwieriger Charakter ist, schwieriger Umgang ist, was auch immer.

Speaker: Und das ist jetzt bei verschiedensten Stationen, hat das einfach nicht geklappt.

Speaker: Und ich verstehe dann auch immer wieder den Gedanken, du siehst natürlich auch das Positive, das Potenzial so ein bisschen und denkst so, naja,

Speaker: Vielleicht kann man das auch ein Stück weit aushalten.

Speaker: Kann man aber anscheinend nicht.

Speaker: Gut, ist auch immer wieder, jetzt wären wir wieder in der Spekulation, hätte man das ausgehalten bei einem Klassenerhalt.

Speaker: Also keine Ahnung, weiß ich nicht.

Speaker: Aber trotzdem, also das sollte jetzt, finde ich, schon mal in der Fußballwelt langsam angekommen sein.

Speaker: Sven Mislintat hat seine Verdienste, hat super Sachen geleistet, hat tolle Spieler entdeckt.

Speaker: Aber also meiner Meinung nach, der Typ ist jetzt auch mal langsam als Funktionär finished.

Speaker: Also das ist jetzt einfach zu lange, oder da ist jetzt einfach auch mal,

Speaker: Ja, zu viel Asche, die er irgendwo auch hinterlassen hat.

Speaker: Und von daher, ja.

Speaker: Ich glaube, der findet trotzdem wieder irgendwo einen Job.

Speaker: Irgendwer nimmt den trotzdem wieder.

Speaker: Ja, wahrscheinlich schon.

Speaker: Aber lass uns zu etwas Positiverem kommen.

Speaker: Unsere Überraschungen der Saison.

Speaker: Also da haben wir das gar nicht beschränkt auf Mannschaften oder auf Spieler.

Speaker: Deswegen, du hast eine Mannschaft genommen.

Speaker: Arminia Bielefeld.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß, Überraschungen haben wir damals definiert mit einstelliger Tabellenplatz.

Speaker: Genau, hätte ich jetzt auch gesagt.

Speaker: Keine Überraschung.

Speaker: Trotzdem jetzt auch nicht völlig daneben.

Speaker: Na ja, gut.

Speaker: Also sie haben sich schon am letzten Spieltag erst gesaved.

Speaker: Ich glaube, nach der ersten Hälfte stand es auf Platz 17 noch.

Speaker: Dann haben wir jetzt Tore in der zweiten Halbzeit gegen Desolate Hertha gemacht.

Speaker: Deswegen würde ich auch nicht sagen, dass es eine Überraschung waren.

Speaker: Ich fand es sogar eher überraschender, dass der Trainer ein Mitch Knie hat.

Speaker: geht.

Speaker: Dass man da gesagt hat, die Planungen oder die Vorstellungen von der Zukunft passen nicht zusammen und da trennt man sich jetzt.

Speaker: Das hätte ich tatsächlich nicht gedacht.

Speaker: Also, habe mich schon sehr, sehr überrascht, jetzt auch nach diesem, ja, Klassenerhalt und ja, trotzdem auch im Endeffekt, also, du hast

Speaker: deine 40 Punkte, glaube ich, geholt, oder waren es 39?

Speaker: 39.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Aber du hast ja eine vernünftige Punktausbeute und wir haben auch mit dem Hintergrund letztes Jahr Pokalfinale und so weiter dann Aufstieg und so.

Speaker: Hätte ich jetzt echt nicht erwartet, aber gut, da wird es Gründe für geben.

Speaker: Bin ich auch mal gespannt, wie es da in Bielefeld oder wie sich das Ganze in Bielefeld dann weiterentwickelt.

Speaker: Meine Überraschung der Saison war tatsächlich Vitali Becker,

Speaker: Und da muss man sagen, also Hinrunde würde ich sagen, kann man unterschreiben.

Speaker: Rückrunde, ja bitter, dass er natürlich dann fast drei Monate verletzt war am Ende.

Speaker: Also es war ja eigentlich, also es hieß ja immer mit, also im Januar, als er dann verletzt, sich im ersten Rückrundenspiel verletzt hat, hieß es ja noch, ja, wir gucken mal vielleicht zwei, drei Wochen weiter.

Speaker: So, dann merkte man irgendwann, ah, es könnte noch länger werden, wir leihen mal lieber noch einen Jai aus, einen Ersatz-Linksverteidiger und dann am Ende kam der, glaube ich, erst Mitte April wieder zurück in den Kader, weil das so langwierig war.

Speaker: Der hatte irgendwie nur einen Bluterguss im Knie, wenn ich es richtig verstanden habe.

Speaker: Also, keine Ahnung.

Speaker: Also, krass, dass sowas so lange dauern kann.

Speaker: Aber, ähm, ja, trotzdem, also, kam aus der knappen Schmiede ohne Profispiel, hat in der Hinrunde komplett Stamm gespielt, hat, glaube ich, jedes Spiel gemacht, ähm,

Speaker: Und jetzt in der Rückrunde, gut, war er halt lange verletzt, das schmälert so ein bisschen.

Speaker: Aber ich muss mir da ein bisschen selber auf die Schulter klopfen, weil ich weiß noch genau, ich konnte mich damals nicht entscheiden zwischen Becker, Eihahn hatte ich noch in der Verlosung, auch der war, fand ich schon, ja, eine kleine Mini-Überraschung zumindest und Kenneth Eichhorn.

Speaker: Und da war zwar auch das Talent schon geschehen,

Speaker: sehr zu erkennen, aber auch der ist ja irgendwie ab dem fünften Spieltag oder sechsten Spieltag Stammspieler gewesen, also von daher war das jetzt auch gar nicht so verkehrt.

Speaker: Von daher, ja, war doch zumindest, ja, relativ nah dran, würde ich mal sagen.

Speaker: Ja, ich habe irgendwie nicht ganz so gut gepunktet, auch bei Enttäuschung der Saison.

Speaker: Ich habe den 1.

Speaker: FC Nürnberg genommen, der sich eigentlich ziemlich stabilisiert hat.

Speaker: Da kann man eigentlich nicht von einer Enttäuschung sprechen.

Speaker: Einstelliger Tabellenplatz.

Speaker: Ich würde eher sagen, das ist ein Erfolg für die Nürnberger, mit Tendenz nach oben auch eigentlich.

Speaker: Wobei gut nach oben wären jetzt auch fünf Punkte auf die Hertha gewesen.

Speaker: Also sie führen, ich sage mal, das Mittelfeld an, nicht die Verfolgergruppe von den oberen Tabellenplätzen.

Speaker: Von daher...

Speaker: Ja, keine große Enttäuschung auf meiner Seite.

Speaker: Andererseits sieht es bei dir aus, finde ich.

Speaker: Magdeburg kann man schon eher als Enttäuschung abstempeln.

Speaker: Ja, es ist halt immer die Frage, wo kommt man, ja, welche Messlatte oder wie hoch legt man die Messlatte?

Speaker: Weil im Endeffekt, die haben da natürlich ihren Trainer verloren.

Speaker: Die haben mit Kars auch einen sehr wichtigen Spieler verloren und dann auch noch so zwei, drei Abgänge gehabt, dass es schwer wird, da wieder irgendwie im oberen Tabellendrittel mitzuspielen.

Speaker: Ja, das ist glaube ich nicht, also kann man schon absehen.

Speaker: Andererseits muss man halt schon sagen, das war die Schießbude der Liga.

Speaker: Die haben ja unglaublich viele Gegentore bekommen und von daher waren auch super lange sogar auf dem letzten Tabellenplatz und da würde ich dann schon sagen, dass man auch da wieder, also ich würde nicht so sagen, dass ich einen hundertprozentigen Volltreffer hatte, aber zumindest geht es von der Tendenz her zumindest in die richtige Richtung.

Speaker: So kann man es vielleicht sagen.

Speaker: Ja, gut verpacken.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, schließen wir das, würde ich sagen.

Speaker: Also, wie gesagt, einige, also ein paar Treffer haben wir gelandet, ja, auch mit klaren, definitiven Aussagen seitens Münster beispielsweise, wo wir auch echt klar richtig gelegen haben, ja, andere Aussagen, Düsseldorf meinerseits, ja, beispielsweise völlig, völliger Quatsch.

Speaker: Aber gut, so ist es halt, ja, also kannst du ja nicht mit allem richtig liegen, wenn du das alles schon vorher wüsstest, dann wird es eher Lotto spielen als, ja.

Speaker: Ja, aber

Speaker: Ich sag ehrlich, wir hatten ja auch ein, zwei so Hot Takes, sag ich jetzt mal, oder so Aussagen, ne, und ich glaub, ich hatte's schon mal gesagt, ne, dass, ähm, da, also, da hattest du zum Beispiel was zur Hertha gesagt, was ich, so, entweder, äh, die Hertha wird, steigt auf, oder sie wird die Enttäuschung der Saison, oder irgendwie,

Speaker: Ich weiß nicht mehr, was so genau so.

Speaker: Hier, Hertha ist mein Aufstiegsfavorit und hat trotzdem Potenzial für die Enttäuschung der Saison.

Speaker: Ist ja gar nicht so verkehrt.

Speaker: Ich habe auch gesagt, hey, Christian Titz hat schon bei anderen Vereinen gezeigt, dass er in der ersten Saison erfolgreich sein kann.

Speaker: Gut, war relativ jetzt, ist nicht aufgestiegen.

Speaker: Aber von daher, ich habe gesagt, Hertha-Talent, Kenneth Eichhorn wird in der kommenden Saison mehr als zehn Einsätze haben.

Speaker: War auch jetzt nicht so verkehrt.

Speaker: Gut, Bundesliga sind wir jetzt nicht so ganz im Thema.

Speaker: Ich habe den FC auf dem einstelligen Tabellenplatz geredet.

Speaker: Du warst bei Itten mit mindestens 20 Toren, die du prediktet hast, auch nicht ganz.

Speaker: Und ich weiß noch, du wolltest erst 15 sagen.

Speaker: Da habe ich gesagt, das ist kein Hot Take bei Itten.

Speaker: Da habe ich dich auf 20 hoch verhandelt.

Speaker: Aber es ging ja auch in die richtige Richtung.

Speaker: Also ich glaube, da waren wir schon da.

Speaker: Und trotzdem müssen wir uns auch mal wieder vor Augen führen, dass wir bei einigen Sachen...

Speaker: grandios daneben lagen und deswegen würde ich vorschlagen, lass uns doch mal übergehen so ein bisschen zu unserem Fazit.

Speaker: Wir müssen da jetzt nicht mehr mal irgendwie jede Kategorie rausholen, die jeder dritte Fußball-Podcast in Deutschland die letzte Woche schon gespielt hat oder die letzten Wochen.

Speaker: Wir machen da jetzt keine Elf der Saison oder sonst was, aber ich würde trotzdem vorschlagen, wir machen mal so ein paar Kategorien und deswegen vielleicht mal direkt die Frage an dich, was war denn dein persönliches Highlight der Saison?

Speaker: Und das kann jetzt ein Spiel sein, das kann ein spezieller Moment sein,

Speaker: Was auch immer, sag mal.

Speaker: Ich habe es anders interpretiert tatsächlich.

Speaker: Ich habe keinen Moment, ich habe kein Spiel.

Speaker: Ich habe eine Entwicklung.

Speaker: Kannst du auch tatsächlich sagen, ja.

Speaker: Ich habe eine Entwicklung genommen, weil ich die einfach so schön finde und...

Speaker: Ich meine, das wird jetzt auch wahrscheinlich eines der letzten Male sein, wo ich sage, weil dann wird die Saison innerhalb von sechs, sieben, acht Wochen wieder obsolet sein, mehr oder weniger.

Speaker: Weil dann werden kaum Leute darüber sprechen.

Speaker: Aber ich finde, an dieser Stelle kann man es noch einmal aufrollen, einmal sagen, dass das, was Schalke geschafft hat, große Klasse war.

Speaker: von Rücken zur Wand gerade noch gerettet, hin zu einer guten Trainer, ich mache das wirklich kurz, hin zu einer guten Trainerverpflichtung, hin zu einem stabilen Kader, hin zu, wir halten die Null und in Anführungszeichen Mauern erstmal, bevor wir uns dem Offensivspiel widmen, ja, was auch aufgegangen ist, ja, und dann zu sagen, also hier im Winter,

Speaker: Wir verpflichten jetzt wirklich auch Hochkaräter oder wir versuchen wirklich punktuell Leute zu finden, die unserem Spiel gut tun, die uns weiterentwickeln und auch mehr mit dem Ball zu machen, ist für mich eine Entwicklung innerhalb von zwölf Monaten, die ich so in meinem Leben noch nicht so häufig gesehen habe, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Und das ist eine Mannschaft, wie gesagt, die hat nichts hinbekommen, mehr oder weniger, davor die Saison oder relativ wenig, ja.

Speaker: Und in dieser Saison ist ja fast alles gelungen.

Speaker: Und diesen Sprung so hinzubekommen,

Speaker: Also, was für mich ähnlich außergewöhnlich war, ist diese Invincible-Saison von Bayer Leverkusen.

Speaker: Ich würde es auf dieselbe Stufe stellen, weil das sind für mich zwei Sachen.

Speaker: Nicht, dass es das Gleiche ist, was man irgendwie erreicht, weil, gut, Bundesligameister ist wertvoller als Zweidigameister.

Speaker: Das ist, glaube ich, ganz obvious.

Speaker: Aber diese Entwicklung, wirklich, ich beschäftige mich viel mit Fußball.

Speaker: Es hat nichts damit zu tun, dass jetzt hier ein paar Schalker zuhören oder Michael, du auch Schalker bist.

Speaker: Es hätte jetzt auch genauso gut Kerser-Dautern sein können.

Speaker: Aber wirklich,

Speaker: Aus meiner Perspektive gehört einfach anerkannt und muss man jetzt nicht noch 25.000 Mal drüber reden, aber an dieser Stelle, wenn es um ein Saisonfazit geht, muss man das nochmal sagen.

Speaker: Ja, das geht auch als Schalker runter wie Öl, wobei ich sagen muss, da habe ich jetzt gerade schon ein bisschen gezuckt bei dem Vergleich mit der Invincible-Saison, weil da sage ich schon, das ist was Einmaliges, Historisches, was die da geschaffen haben, was noch nie jemand geschafft hat in Deutschland.

Speaker: Ungeschlagen eine ganze Saison zu beenden, das schaffen nicht mal die Superbayern.

Speaker: Von daher würde ich jetzt nicht so weit gehen, aber trotzdem nicht.

Speaker: Ja, aber zeigt mir jemanden, der mit Schalkes finanziellen Lage aus der letztjährigen Saison mit dem Kader jetzt diese Saison hindreht mit 70 Punkten.

Speaker: Das muss erstmal einer nachmachen.

Speaker: Ich glaube nicht, dass das auch...

Speaker: Ist mit Sicherheit wahrscheinlicher als eine Winzelbill-Saison, ja.

Speaker: Aber für mich gehört es einfach zu den Top-Beobachtungen oder Top-Überraschungen, die ich jetzt in meiner jungen Zuschauerkarriere im Fußball so gemacht habe.

Speaker: Ich stelle es einfach mal in dieselbe Vitrine, sagen wir es so.

Speaker: Naja, ne, versteh ich schon und wie gesagt, geht runter wie Öl, von daher danke dafür.

Speaker: Und ich muss sagen, mein persönliches Highlight hat auch mit Schalke zu tun und ich meine jetzt aber nicht, boah, das Aufstiegsspiel, das entscheidende Tor von Kenan Karaman oder wie wir die Meisterschale da, die Radkappe bekommen haben, sondern ganz ehrlich,

Speaker: das Auftaktspiel gegen Hertha BSC.

Speaker: Weil du hattest schon grundsätzlich ein recht positives Gefühl nach der Vorbereitung.

Speaker: Also das war schon nicht schlecht.

Speaker: Der Trainer hat schon einen sehr guten Eindruck gemacht.

Speaker: Und trotzdem wusste er nie so richtig, woran bist du bei denen.

Speaker: Also woran bist du wirklich?

Speaker: Und ich glaube auch, oder das sagen auch viele Spieler rückblickend, dass das Auftaktspiel auch...

Speaker: sehr wichtig war für den weiteren Verlauf der Saison, dass man gut reingekommen ist.

Speaker: Man hat gegen Hertha BSC zu Hause gespielt und man kam natürlich, das war natürlich das erste Heimspiel auch wieder und beim letzten Heimspiel am 30.

Speaker: Spieltag haben sich die Fans mit dem Rücken zu dir gestellt, haben dich verspottet und alles, also

Speaker: Und da hast du vom ersten Moment an die Fans wieder auf deiner Seite und du hast halt, also das war ja komplett geisteskrank, wie die da angelaufen sind, auch im Pressing und sowas, also da war eine Aggressivität drin und

Speaker: Dann Peter Remmert, der auf einmal da aus dem Nichts in der Startelf ist und noch Tor vorbereitet.

Speaker: Kartic, der noch sein Debüttor macht, dann später noch halb benommen da irgendwie mit Gelb-Rot vom Platz fliegt, wo der auch nicht mehr richtig bei Sinne war.

Speaker: Es war einfach ein verrücktes Spiel, fand ich.

Speaker: Aber es war irgendwie trotzdem, es war so ein geiles Erlebnis auch damals vor Ort.

Speaker: Es hat so eine Energie irgendwie freigesetzt und das war für mich tatsächlich, muss ich sagen, so das Highlight, weil damit hat man irgendwie nicht gerechnet.

Speaker: Da kam der große Aufstiegsfavorit Hertha BSC und dann holst du da so einen Sieg und das war also wirklich, ja, für mich mein persönliches Highlight der Saison, muss ich sagen.

Speaker: Ich glaube, das können auch viele nachvollziehen.

Speaker: Ich meine, wie gesagt, ein gutes Gefühl hatte ich vor dem ersten Spieltag auch.

Speaker: Wir sind dann 5-1 in Bielefeld-Baden gegangen.

Speaker: Also da kann ich schon verstehen, dass das dann was anderes in einem auslöst.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Dann vielleicht vom persönlichen Highlight zu den Senkrechtstartern.

Speaker: Also wer hat wirklich von 0 auf 100 gedreht und wer ist wirklich, ich sage mal, so aus dem Nix gekommen?

Speaker: Mir sind sehr viele Spieler eingefallen.

Speaker: Ähm,

Speaker: Ich weiß nicht, Micha.

Speaker: Oder ich nenne mal einfach ein, zwei.

Speaker: Ich meine, die wirst du auch auf deiner Liste haben.

Speaker: Ja, ich habe auch wieder zwei.

Speaker: Also ja, ich habe hier fünf, sechs Leute stehen, die ich alle nennen könnte.

Speaker: Aber ich versuche es mal.

Speaker: Also wer, ich glaube, Ebno Talib in der ersten Hälfte der Saison und Zukowski in der zweiten Hälfte der Saison nicht aufgeschrieben hat, der hat die Saison nicht richtig verfolgt.

Speaker: Also die beiden auf jeden Fall ganz klar.

Speaker: Jeweils in ihrer Hälfte der Saison, sage ich mal.

Speaker: War Zukowski in der ersten der Rückrunde?

Speaker: Kam der nicht erst im Winter?

Speaker: Nee, der kam im Sommer schon.

Speaker: Echt?

Speaker: Also ich weiß jetzt nur nicht, wie gut der performt hat in der Hinrunde.

Speaker: Das müsste ich jetzt gerade selber mal schnell fix nachschauen.

Speaker: Aber der kam auf jeden Fall, also der kam relativ so Anfang September noch so.

Speaker: Also kurz vor Deadline Day so mäßig kam der.

Speaker: Also der war jetzt am Anfang, ja...

Speaker: Aber ich sehe gerade, der hat, ja doch, der hat auch relativ früh schon direkt getroffen.

Speaker: Also schon direkt Doppelpack gemacht im zweiten Spiel.

Speaker: Der hat nämlich gegen Fortuna sein Debüt gegeben.

Speaker: Der kam aber sehr spät.

Speaker: Der kam erst am 22.11., der kam schon fast zur Rückrunde.

Speaker: Was?

Speaker: Nee, also ich glaube, in meinen Unterlagen kam der am 2.9.

Speaker: Also der hat sein erstes Spiel gegen Düsseldorf gemacht auf jeden Fall.

Speaker: Okay, dann war der irgendwie, dann war der drei Monate verletzt.

Speaker: Ja, ja, genau, da hat der einen Doppelpack gemacht.

Speaker: Und hat dann auch, glaube ich, gegen, also hat dann schon ein paar Mal getroffen und ist dann halt verletzt ausgefallen, soweit ich weiß.

Speaker: So, und dann kam er erst im November wieder zurück.

Speaker: Außer das Spiel gegen, warte, ich gucke jetzt nochmal schnell.

Speaker: Bei mir hat er sein allererstes Spiel gegen Fortuna gemacht, Ende November.

Speaker: Und das ist ja schon einen Monat vor, Wintertransferfenster.

Speaker: Ja, krass, ich sehe es gerade.

Speaker: Okay, ich wusste nicht, dass das Düsseldorf-Spiel so spät war, aber er kam auf jeden Fall trotzdem schon im Sommer.

Speaker: Er hat sich dann sofort verletzt und kam dann erst später rein.

Speaker: Aber da muss man auch sagen, dann ist er dem Großteil der Hinrunde ausgefallen, aber er kam rein dann und hat sofort performt.

Speaker: Also der hat wirklich im zweiten Spiel direkt Doppelpack, dann im dritten Spiel nicht getroffen, aber danach auch hat er in vier Spielen aufeinander jeweils immer ein Tor gemacht.

Speaker: Also der war eigentlich sofort da.

Speaker: Aber klar, in der Rückrunde war er präsenthaft.

Speaker: Also Ebner Talib hast du, Tukowski hast du?

Speaker: Dann, ja gut, kann man natürlich noch weitere nennen, mit Futkoi beispielsweise auch jemand, der sich da super reingefuchst hat.

Speaker: Ja, okay, da würde ich dir jetzt widersprechen, sage ich dir ehrlich.

Speaker: Also Futkoi ist für mich jetzt kein Senkrechtstarter, der aus dem Nichts kam und den, also es ist ein Stürmer, der auch schon davor in der zweiten Liga solide gespielt hat, vielleicht noch nicht auf dem Niveau, der hat sich nochmal klar gesteigert, aber... Hat denn der vorher, ich dachte, der hat vorher bei In der Regio gespielt.

Speaker: Okay, also Furtkoi ist doch schon länger in der zweiten Liga, oder nicht?

Speaker: Wäre mir neu.

Speaker: Also dann kann ich nachvollziehen, dass du mir widersprichst, wenn er schon jahrelang zweite Bundesliga spielt.

Speaker: Ja, was heißt jahrelang?

Speaker: Aber ich hätte jetzt zumindest gesagt, dass er schon, also dass er Minimum mal schon in seiner zweiten Saison bei Fürth war.

Speaker: Also er kam 2024 zu Kreuter Fürth und hat davor...

Speaker: Naja, also er hat jetzt insgesamt 69 Spiele, 30 Tore, also von daher, er hat zumindest gespielt auch letzte Saison.

Speaker: Er hatte, wie gesagt, nicht so viele Tore, er hat sich jetzt diese Saison klar gesteigert, gar keine Frage, aber er ist letzte Saison mit elf Toren gegangen, also fand ich jetzt nicht so okay.

Speaker: Ja gut, ist auch nicht ganz so schlimm.

Speaker: Elf Tore, drei Assists in der zweiten Liga ist okay.

Speaker: Aber gut, davor kam er aus der Region.

Speaker: Davor kam er aus der Region?

Speaker: Ja, quasi aus der Region.

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Wobei, er kam von Eintracht Frankfurt und er hatte auch einen Einsatz.

Speaker: Ja, für zwei Minuten, okay.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Also das würde ich nicht mitzählen.

Speaker: Einen Einsatz im Pokal, Note 6.

Speaker: Ja, okay, super.

Speaker: Aber dann würde ich trotzdem sagen, Senkrechtstarter mit gewissen Anführungszeichen, eben weil er letzte Saison schon ganz gut performt hat, aber hey, davor hat der junge Regio gespielt in der zweiten Mannschaft.

Speaker: Also immer noch keiner, wo man jetzt nachsagt, der spielt jahrelang zweite Liga.

Speaker: Also das kann man wirklich nicht sagen.

Speaker: Und genauso das Gleiche gilt jetzt noch ein Spieler, dann höre ich ja auf, dann bin ich mal gespannt, welche Spieler du noch auf dem Zettel hast, ist Amuako von Dresden.

Speaker: Brutal guter Sechser.

Speaker: Ich habe wenige Spieler gesehen, die in der zweiten Liga wirklich so gut performt haben.

Speaker: Der Mann ist 21, der kam, glaube ich, lass mich mal eben gucken,

Speaker: Aus Osnabrück kam der, oder?

Speaker: Der kam aus der Jugend vom VfL, war dann nach Osnabrück, glaube ich, ausgeliehen, oder?

Speaker: Für ein Jahr.

Speaker: Genau.

Speaker: Manche Osnabrück hat er gespielt, auf jeden Fall.

Speaker: Ist zu Wolfsburg zurück, dann für 300.000 an Dresden verkauft worden, weil man anscheinend in Wolfsburg nicht mehr an ihn so geglaubt hat oder respektive lieber die 300.000 für ihn eingestrichen und jetzt in Dresden

Speaker: eine super Saison gespielt und ich sehe auch schon, für zwei Millionen zum HSV gewechselt.

Speaker: Ja, Ausstiegsklausel hat der HSV jetzt vor.

Speaker: Kann ich mehr als nachvollziehen.

Speaker: Brutal starker Sechser, was ich von ihm gesehen habe und deswegen für mich auch Senkrechtstarter eben.

Speaker: Sehr jung, noch nicht so viele Profispiele und traue ich

Speaker: Ja okay, also sind tatsächlich alle Spieler, die ich nicht auf der Liste hatte.

Speaker: Also wie gesagt, bei ein paar sehe ich es auch ein bisschen anders oder sehe ich es jetzt nicht so sehr, weil… Gut, Kenneth Eichholt ist auch jetzt ein Selbstläufer, aber bin ich mal gespannt, wie er macht.

Speaker: Genau, aber Ebno Talib, muss ich zum Beispiel sagen, ist auch einfach durch seinen Abgang im Winter bei mir so ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Speaker: Also deswegen, das ist da einfach der Grund, warum ich den zum Beispiel nicht mit drauf hatte, aber…

Speaker: Genau, ich hatte Kenneth Eichhorn tatsächlich auch als einen, weil da kommt ein 16-Jähriger und ist einfach am 5.

Speaker: Spieltag Stammspieler.

Speaker: Also der kommt ja wirklich aus der Jugend.

Speaker: Trotzdem habe ich mich am Ende, ich konnte es mir nicht nehmen lassen, dann doch für Sofjan El Fausi entschieden, weil auch ein Spieler, der aus der 3.

Speaker: Liga kommt,

Speaker: Der hat alle Spiele gemacht bei Schalke.

Speaker: Komplett.

Speaker: Startelf.

Speaker: 34 Spiele Startelf.

Speaker: Der wurde, glaube ich, zwei, dreimal ausgewechselt mal irgendwann.

Speaker: Aber hat wahrscheinlich auch mit die, also ich habe es nicht nachgeschaut, aber der wird auf jeden Fall in den Top 3 auch, was die Laufleistung angeht, der Liga sein.

Speaker: Wenn er alle Spiele gemacht hat, höchstwahrscheinlich, ja.

Speaker: Also, ja, genau, er hat alle Spiele gemacht, deswegen wird er sogar wahrscheinlich sogar der laufstärkste Spieler der Liga sein und da muss man wirklich sagen, also der kam aus der dritten Liga, hat von Tag 1 an, hat er überzeugt, gerade in der Hinrunde, er hatte mal in der Rückrunde so eine Phase, wo man gemerkt hat, boah, der wirkt ein bisschen überspielt, der hat einen leichten Durchhänger, wo man auch so dachte, boah,

Speaker: Und der hatte irgendwie gefühlt schon im Frühjahr vier gelbe Karten und dachte die ganze Zeit, komm, jetzt hol dir mal irgendwann deine fünfte Gelbe ab, dann mach es mal eine Woche Pause, tut dir gut.

Speaker: Der hat es die ganze Zeit dann geschafft, um diese Gelbe drumherum zu kommen, was als Mittelfeldspieler auch gar nicht mal so easy ist.

Speaker: Und hat sich dann aber auch selber leistungstechnisch wieder gefangen.

Speaker: Und wie gesagt, ist jetzt gerade kurz vorm Sprung mit Marokko sogar zur Weltmeisterschaft zu fahren.

Speaker: Also er ist auf jeden Fall vorläufig nominiert.

Speaker: Und von daher, also

Speaker: unglaubliche Saison.

Speaker: Klar, Scorer-Output hätte er, glaube ich, noch ein bisschen mehr rausholen können.

Speaker: Was hat er an Scorer?

Speaker: Der hat, lass mich kurz gucken, ja, zwei Tore, fünf Assists.

Speaker: Ist okay, aber ich weiß halt in der Entscheidungsfindung gerade, was so manchmal den Zeitpunkt des Abspiels angeht, in der Umschaltsituation oder so, dass er manchmal so ein bisschen den Zeitpunkt verpasst hat.

Speaker: Der hätte auf jeden Fall noch mehr Assists vor allem haben können.

Speaker: Deswegen sage ich noch ein bisschen Luft nach oben.

Speaker: Einfach so, was so angeht.

Speaker: Ich sehe gerade, er wurde in drei Spielen auch nur ausgewechselt.

Speaker: Und

Speaker: Klassischer Dauerbrenner.

Speaker: Genau, also wirklich kompletter Dauerbrenner.

Speaker: Nur seine Laufleistung, die habe ich jetzt leider nicht präsent, aber... Okay, also LV Sie Eichhorn, wen hast du noch?

Speaker: Nee, also ich hab, für mich ist Elf Hausi der senkrecht Start der Saison.

Speaker: Also ich hatte die beiden.

Speaker: Okay, nicht mehr.

Speaker: Genau.

Speaker: Zwischen den beiden konnte ich mich nicht ganz entscheiden, aber wenn ich mich jetzt festlegen würde, ist so wie ein Elf Hausi für mich eindeutig der senkrecht Start der Saison.

Speaker: Also wenn wir jetzt zwischen den beiden das machen würden, dann ist es für mich ganz klar Kenneth Eichhorn.

Speaker: Das hast du ja gerade auch schon gesagt.

Speaker: Mit 16 Startelf Platz, das ist...

Speaker: Kannst ja kaum vergleichen.

Speaker: Also das ist ja einmalig.

Speaker: Mit Marktwert jetzt 20 Millionen, soll irgendwie dann was weiß ich für was für... Ja, das ist ein City ist dran.

Speaker: Da muss ich die Schreiber drinnen mal abziehen.

Speaker: Nee, ich war schon bei Eichhorn, aber dann habe ich halt gesehen, dass Elfhausen jedes Spiel gemacht hat.

Speaker: Und dann war ich so, boah krass, der kommt aus der dritten Liga, hat auch, meine ich, nur ein Jahr dritte Liga gespielt.

Speaker: Und kommt einfach in die zweite, als ob nichts wäre und macht einfach komplett so weiter und spielt in der Aufstiegsmannschaft.

Speaker: Also nicht mal, dass er irgendwie bei einer Mannschaft im unteren Drittel spielt, wo du vielleicht noch sagen kannst, ja okay, das ist nicht so ein Riesensprung.

Speaker: Aber er spielt bei einer Aufstiegsmannschaft komplett Stamm, die ganze Saison und deswegen habe ich mich dann am Ende vergehen.

Speaker: Was hat denn Eichhorn für?

Speaker: Eichhorn hat auch eine leichte Schalke-Brille, muss man sagen.

Speaker: Ja, deswegen habe ich ja, ich bin ja dabei, das zu korrigieren.

Speaker: Ich kann doch mal kurz gucken.

Speaker: Danach, die anderen Spiele, wurde er dann eingewechselt und hat dann, wie gesagt, ab dem fünften oder sechsten Spieltag auch Stamm gespielt.

Speaker: Und dann ist er nur mal so zwischendurch eins nochmal ausgefallen, hatte dann auch mal einen Platzverweis und halt eine Verletzung jetzt in der Rückrunde.

Speaker: Deswegen hat er 17 Spiele gehabt.

Speaker: Ja, verständlich, verständlich.

Speaker: Ja, aber gut, aber sonst, abgesehen von Futkoi, mit Anführungszeichen, Amurako, Zukowski, Edmund, Talib, ich glaube, das sind auch faire Punkte.

Speaker: Ja, ist okay.

Speaker: Ist okay?

Speaker: Nee, ich finde die gut.

Speaker: Aber so lassen wir es dabei.

Speaker: Ist ja immer gut, wenn auch jeder seine eigene Meinung hat.

Speaker: Keine Frage.

Speaker: Ja, dann das verrückteste Spiel der Saison.

Speaker: Ich habe auch wieder zwei Spiele, Micha.

Speaker: Willst du starten?

Speaker: Ich habe nur ein Spiel.

Speaker: Ich habe zwei.

Speaker: Ich finde, bei meinen, da wirst du auch verstehen, warum ich beide genommen habe.

Speaker: Okay, vielleicht hast du ja mein Spiel, ist ja eins deiner beiden.

Speaker: Deswegen lege ich mal vor.

Speaker: Ich habe Magdeburg gegen Fürth.

Speaker: Ja, Bro, da habe ich beide Spiele genommen.

Speaker: Weil hier im Rückspiel... Genau, beide sind 4 zu 5 immer ausgegangen, jeweils für die Auswärtsmannschaft.

Speaker: Ich habe mich tatsächlich für das Spiel aber entschieden, oder ich habe mir beides nochmal angeschaut, habe mich dann aber für das Spiel entschieden, was in Magdeburg war, weil da sind die Tore noch immer so abwechselnd gefallen.

Speaker: Also gut, es war auch irgendwie crazy.

Speaker: Beim anderen Spiel fallen irgendwie so 5 Tore hintereinander oder so.

Speaker: Das ist natürlich auch, also da stand es irgendwie 1-0 für...

Speaker: Reuter führt und dann macht Magdeburg mit vier Tore oder sowas, das ist natürlich auch crazy, aber da fand ich irgendwie noch so die Tore die ganze Zeit hin und her abwechselnd, dann gab es noch einen Platzverweis und dann fallen halt noch zwei Tore in der Nachspielzeit, also das Siegtor, also sowohl das 4-4 fällt in der Nachspielzeit, 92, mit einem 97, dann ist es 5-4, also das war einfach, fand ich, also komplett crazy, komplett verrückt und dann habe ich mir für das Spiel auch entschieden, muss ich sagen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe genau dasselbe mir gedacht.

Speaker: Ich habe halt beide genommen, weil für mich, ich habe dann mal so geguckt und dachte mir, ja, da gab es doch diese einen komplett crazy Spiele und dann dachte ich mir, hey, aber Moment mal, das Rückspiel war doch genauso komisch und dann war es ja wirklich genau, also nur der andere hat halt dann fünf, vier gewonnen, da dachte ich irgendwie, okay, dann musst du beide reinnehmen, also so die Verbindung damit reinnehmen.

Speaker: Aber ja, witzig, dann sind wir da ja eigentlich relativ ähnlich.

Speaker: Ja, dann würde ich noch sagen, kommen wir Transfer der Saison und Transferflop.

Speaker: Also einmal ins Positive, einmal ins Negative.

Speaker: Ich würde vielleicht den Anfang machen bei Transfer der Saison, weil dann knüpfe ich daran an die Diskussion, die wir vor ein paar Sekunden noch hatten.

Speaker: Ich bin ja variabel, ich versuche mal viele Spieler mit reinzubringen.

Speaker: Deswegen ist LV jetzt bei mir bei Transfer der Saison.

Speaker: Ich brauche es nicht groß ausführen, du hast es schon gesagt,

Speaker: Kam aus der dritten Liga, vorher Regio bei Fortuna 2 noch gespielt.

Speaker: Das würde ich mir jetzt wünschen, dann könnte man nämlich hochziehen.

Speaker: Und ja, super, super Entwicklung genommen.

Speaker: Und wie du schon sagtest, ich hätte jetzt nicht gewusst, dass er alle 34 Spiele gemacht hat.

Speaker: Aber für mich sehr viele Spiele gemacht, absoluter Dauerbrenner gewesen, auch Dauerläufer.

Speaker: Von daher jemand, der dem Schalker-Spiel sehr gut getan hat.

Speaker: Und deswegen definitiv einer der Schlüsselkomponenten zum Schalker-Erfolg dieser Saison.

Speaker: Definitiv kann ich durchaus nachvollziehen.

Speaker: Ich habe trotzdem keine Sekunde an ihn gedacht, weil ich ihn natürlich auch schon weiter oben in meinen Kategorien hatte.

Speaker: Ich hätte jetzt auch mit der mich gefunden, Spieler dreimal zu nehmen.

Speaker: Aber ganz ehrlich, Edin Dzeko.

Speaker: Also der kam im Winter und der hat dann auch verletzungsbedingt gar nicht so viele Spiele gemacht.

Speaker: Aber ganz ehrlich, es ist scheißegal.

Speaker: Überleg dir einfach, was für ein Hype war das eigentlich?

Speaker: Und das war ja über Schalke hinaus, das war ja deutschlandweit.

Speaker: Also wenn ich überlege, wie viel Sendezeit das überall eingenommen hat und wie besonders das war.

Speaker: Edin Dzeko kommt in die zweite Bundesliga.

Speaker: der noch vor zwei Jahren oder drei Jahren im Champions-League-Finale stand mit Inter Mailand.

Speaker: Und das war eigentlich so eine surreale Vorstellung, dass dieser Spieler zu Schalke 04 kommt und dann hat er ja trotzdem auch sportlich gezeigt, dass es jetzt auch kein, also das war jetzt ja kein Show-Transfer und ein bisschen Schaulaufen und der hat gar kein Tor gemacht, sondern der hat auch wichtige Tore geschossen, hat auch eine vernünftige Quote gehabt.

Speaker: Ähm,

Speaker: ist dann halt einfach unglücklich durch diese Verletzung hinten raus ausgebremst worden.

Speaker: Sonst wären noch deutlich mehr Tore auch dazugekommen, da bin ich mir sicher.

Speaker: Aber einfach von der Größe, ich habe es damals gesagt, es war für mich vergleichbar mit dem Raul-Transfer damals, wenn du überlegst, wo Schalke damals stand und was da für ein Spieler kam und jetzt, wo Schalke stand und was für ein Spieler da kam.

Speaker: Also ganz klar, Brate Idin Dzeko für mich.

Speaker: Ich habe das bei Senkrechtstatern beobachtet.

Speaker: Bei senkrechten Schottern war mir das noch egal.

Speaker: Bei so Transfer der Saison habe ich wirklich auf Spiele geguckt, die die ganze Saison beim Verein waren.

Speaker: Da habe ich wirklich so die Halbjahrestransfers irgendwie ausgeklammert.

Speaker: Das war irgendwie jetzt so mein Take.

Speaker: Aber ich kann es nachvollziehen, klar.

Speaker: Das war natürlich… Also ganz ehrlich, auch wenn der als… Keine Ahnung, geht gar nicht von den Regularien, aber…

Speaker: Wenn der Vertragslos im März gekommen wäre, wäre für mich der Transfer der Saison, weil das einfach so ein Hype einfach war und so ein berechtigter Hype auch und einfach auch was Besonderes für die Liga war.

Speaker: Ich erinnere mich noch an manchen Spielen, wie manche Gegenspieler nach dem Spiel wie so kleine Fanboys irgendwie zu dem gelaufen sind und da, hey, können wir noch ein Foto machen?

Speaker: vielleicht Trikot tauschen und so, gerade dann irgendwie Spieler mit einem bosnischen Hintergrund oder so.

Speaker: Ich weiß noch, da gewinnen wir wirklich in Kiel.

Speaker: Da sah es echt nicht gut aus und da hat Kiel so einen jungen Bosnier, der erstmal nah am Spiel sofort zu Edin Dzeko läuft, weil das ist halt ein Nationalheld in Bosnien.

Speaker: Das ist der größte Fußballer, den Bosnien je hatte.

Speaker: Und

Speaker: Von daher, also das hat auch was mit der Liga einfach gemacht.

Speaker: Also ich weiß auch, wie viele gegnerische Trainer auf der PK erstmal über Dzeko die ersten Wochen auch reden mussten, aber auch gerne bei denen geredet haben und gesagt haben, ey, wie geil ist das, dass wir gegen den spielen dürfen.

Speaker: Also, ja, es ist schon... Fairerweise setzt so ein Transfer bei Schalke natürlich auch noch ein bisschen mehr frei.

Speaker: Da ist dann so diese ganze Marketingwelle noch ein bisschen größer.

Speaker: Er hat es sportlich auch zurückgezahlt, ja, aber ich glaube, wäre jetzt ein anderer großer Name bei einem kleineren Verein gekommen, hätte das vielleicht nicht so große Wellen geschlagen.

Speaker: Also das ist natürlich bei Schalke nochmal der...

Speaker: Wie nennt man das?

Speaker: Schalker-Effekt?

Speaker: Mit dem Kaliber kommt er da auch nur zu Schalke.

Speaker: Königsblauer-Effekt, ja.

Speaker: Dzeko wäre jetzt nicht im Winter auf die Idee gekommen, wenn er ein bostischer Trainer in Elversberg ist.

Speaker: Boah, das ist schon geil.

Speaker: Das war Elversberg oder so.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Aber das meine ich natürlich auch damit.

Speaker: Es bezieht sich auch ein bisschen aufeinander.

Speaker: Okay, kommen wir zu Transferflops.

Speaker: Da weiß ich gar nicht, wo ich bei Fortuna anfangen soll.

Speaker: Nein, aber vielleicht einen genannt.

Speaker: Also ich habe jetzt mir drei aufgeschrieben, die mir einfach auch so eingefallen sind.

Speaker: Habe ich aber bei ein, zwei Sachen auch nochmal lieber nachgeguckt, damit es auch so ein bisschen faktische Unterstützung hat.

Speaker: Erasmussen auf Düsseldorfer Seite.

Speaker: Ganz viel vom Versprochenen.

Speaker: von dem Kollegen von Ajax, aber hat überhaupt nicht funktioniert.

Speaker: Gar nicht.

Speaker: Crazy.

Speaker: Weil, da muss ich wirklich sagen, ich hab da natürlich die Düsseldorf-Spiele nicht immer in voller Länge verfolgt und hab immer nur diese Ausschnitte gesehen.

Speaker: Und das war für mich immer einer der Spieler, wahrscheinlich, weil ich das mal in ein, zwei Spielen gesehen hatte, was der für gute Ansätze zeigt, wo ich mir immer dachte, boah, der starrt Gefahr aus.

Speaker: Dann kommt der eigentlich nur von der Bank.

Speaker: Ich hab natürlich wirklich dann immer nur so kleine Ausschnitte gesehen.

Speaker: Das wird das dann wahrscheinlich erklären.

Speaker: Du hast es über einen längeren Zeitraum gesehen.

Speaker: Aber finde ich spannend, weil ich bin auch nochmal so alle Transfers durchgegangen und hatte seinen Namen dabei auch gelesen.

Speaker: Muss aber sagen, ja, für mich war es dann irgendwie so, ja, weiß nicht.

Speaker: Ja, so Durchschnitt bis Unterdurchschnitt bis eigentlich fast schon Flop.

Speaker: Also für mich halt Flop, weil ich hatte, wie gesagt, er hat, ich, warte mal gucken.

Speaker: Ich hatte es mir vorhin nochmal kurz angeguckt, ich weiß aber jetzt gerade nicht mehr.

Speaker: ... wie viele Tore der gemacht hat.

Speaker: Ich glaube, pass auf, nicht, dass ich jetzt hier gleich vom Stuhl falle.

Speaker: Weißt du noch, was der gekostet hat oder hast du das irgendwie nachgeschaut?

Speaker: Ja, ich glaube, 1 oder 2 Millionen der gekostet hat.

Speaker: Ja, okay, also war jetzt kein... Hat zwei Tore geschossen in 23 Einsätzen und da erwarte ich halt einfach mehr.

Speaker: Also sorry, aber du bist da eigentlich derjenige, der die Nummer 10 bekommt,...... der da irgendwie auf den gebaut wird.

Speaker: Du bist ein 22-, 23-jähriger Stürmer.

Speaker: kommt es von Ajax und man denkt sich so, okay, der Typ muss knallen, der muss jetzt hier richtig einschlagen, das wird der Vorlagengeber für Itten oder respektive der zweitbeste Torstützer hinter Itten, dann macht er zwei Tore.

Speaker: Also das ist ein bisschen wenig.

Speaker: Wen hast du noch?

Speaker: Ich habe noch Marius Wöhl, der war doch der totale Aufstiegsheld in Bielefeld und ich habe das Gefühl, der hat nichts mehr hinbekommen und wurde auch kaum noch eingesetzt.

Speaker: Das stimmte nachher nicht ganz.

Speaker: Ich glaube, er hat zwei Drittel aller Spiele gemacht.

Speaker: Wenn ich mich rieche, erinnere.

Speaker: Der war doch eher Leihrückkehrer, oder?

Speaker: Der war doch... War von Hannover, oder?

Speaker: Genau, der ist dann aber von Bielefeld.

Speaker: Ach nee, der war doch... Ich meine, der war nach Bielefeld ausgelegt und Bielefeld wollte den unbedingt fest verpflichten.

Speaker: Aber Hannover hat dann irgendwann gesagt, der muss zurückkommen.

Speaker: Irgendwie sowas.

Speaker: Hab ich im Kopf.

Speaker: Nee, der ist ja immer noch bei Bielefeld.

Speaker: Der vertragt bis Ende 29.

Speaker: Ach nee, dann...

Speaker: Boah, dann habe ich jetzt komplett durcheinander gebracht.

Speaker: Aber der hat doch irgendwas mit Hannover zu tun gehabt.

Speaker: Ach, die haben den Fest verpflichtet dann.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also der war von Hannover ausgeliehen nach Bielefeld, ja.

Speaker: Ich glaube sogar eine Zwei-Jahres-Laye.

Speaker: Dann war Ende der Laie und dann ist er aber für eine halbe Million oder sowas, oder?

Speaker: Ich weiß gar nicht mehr.

Speaker: Ähm.

Speaker: Er wurde auf jeden Fall dann fest verpflichtet.

Speaker: Daran erinnere ich mich.

Speaker: Er hat 30 Einsätze gemacht, also ist doch jetzt eigentlich gar nicht so verkehrt.

Speaker: Ja, aber ja, okay, ich sehe es jetzt auch wieder hier.

Speaker: Zwei Tore, null Vorlagen.

Speaker: Natürlich auch eine bittere Bilanz, ganz ehrlich gesagt.

Speaker: Ja gut, wobei, ich sage mal so.

Speaker: 30 Einsätze und gestartet davon auch nur knapp über 20, 23 Einsätze.

Speaker: Also auch sieben, acht Spiele auf der Bank gesessen.

Speaker: und nicht von Beginn an gespielt.

Speaker: Für mich war das immer so eine tragende Säule von Bielefeld.

Speaker: Deswegen auch irgendwie für mich ein bisschen gefilmt.

Speaker: Er hatte in der Aufschlagsaison aber auch nur sechs Tore zweistisch.

Speaker: Das war jetzt nicht, dass der der unfassbare Goalgetter war.

Speaker: Das habe ich anders in Erinnerung.

Speaker: Krass.

Speaker: Das hätte ich jetzt nicht gedacht.

Speaker: Für mich war der absolute Führungsspieler irgendwie, oder einer, nee, so nicht der, aber einer der Leistungsstattungsspieler.

Speaker: Kann sein, dass der mal in irgendeinem Pokal spielt.

Speaker: Die haben ja da alle paar Wochen eine fette Pokalsensation gehabt.

Speaker: Kann natürlich sein, dass der mal irgendwo nochmal ein geiles Tor gemacht hat und dann hat der irgendwie Bayer Leverkusen rausgeschossen oder so.

Speaker: Na klar, dann ist der Name nochmal irgendwie...

Speaker: irgendwie anders im Mund.

Speaker: Aber ansonsten, also jetzt die Drittliga-Saison war auch mit 30 Einsätzen zwei Tore gemacht.

Speaker: Kam auch sechsmal von der Bank letzte Saison.

Speaker: Nee, der hat mehr als zwei Tore geschossen.

Speaker: Letzte Saison?

Speaker: Also nicht zwei.

Speaker: Ich habe sechs Tore, habe ich eben gesagt.

Speaker: Zwei Tore war diese Saison.

Speaker: Sechs Tore in der dritten Liga hat er geschossen auf jeden Fall.

Speaker: Also ich lese hier fünf Tore, Drittelliga und drei Tore Pokal.

Speaker: Aber egal.

Speaker: Aber hier, ich sehe schon, in sechs Spielen hat er sechs Scorer gesammelt im DFB-Pokal.

Speaker: Vielleicht war ich auch davon ein bisschen geblendet.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Das wird so ein gewesen sein.

Speaker: Vielleicht war ich davon, ja.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Und ich habe mal aufgeschrieben, vielleicht auch ein bisschen provokant, aber Christian Gummis.

Speaker: Weil ich ja so viel mit Schalke beschäftigt habe, habe ich mir auch gedacht, der Bruder war der teuerste Transfer von euch und der hätte eigentlich nichts gerissen.

Speaker: Ja, das ist wirklich, also das ist auch so.

Speaker: Also ist tatsächlich auch mein Transfer-Flop.

Speaker: Ich habe zwei aufgeschrieben und der erste ist Christian Gummis, weil 1,5 Millionen gekostet war der teuerste Transfer, hast du gerade richtig gesagt.

Speaker: Und ist gar nicht eingeschlagen.

Speaker: Hat ein einziges Tor in Hannover mal gemacht.

Speaker: Hatte in der Hinrunde auch ein bisschen Verletzungspech, was so ein bisschen aber auch damit zusammenhängt, dass der Körper auch irgendwie noch echt Probleme hatte, sich so an die zweite Liga zu gewöhnen.

Speaker: Also da merkt es so schon, dass er von der Kampf im FC Winterthur... Es war einfach ein anderes fußballerisches Niveau.

Speaker: Und es ist ja auch jetzt schon klar, dass er... Er wird sehr wahrscheinlich nach Österreich verliehen, auch in der kommenden Saison.

Speaker: Also da gibt es schon...

Speaker: eindeutige Anzeichen und von daher würde ich auch ihn auf jeden Fall als Flop sehen.

Speaker: Ich glaube, du kannst so einen Spieler holen, wenn der weniger kostet.

Speaker: In jeder Transferperiode ist es auch normal, dass ein, zwei Spieler nicht einschlagen.

Speaker: Alles gut, aber wenn das genau der teuerste Spieler ist, den du holst, dann ist es halt irgendwie im Verhältnis wieder schwierig.

Speaker: Andererseits sind die anderen halt auch einfach alle krass gut eingeschlagen.

Speaker: Ich habe noch, ich weiß gar nicht, wie man ihn ausspricht, den Stürmer von Nürnberg, Biron oder Biron.

Speaker: Der hat 800.000 Euro gekostet und war damit auch gar nicht mal für Nürnberger Verhältnisse so günstig.

Speaker: Und der hat in Summe zwölf Spiele gemacht, wobei er auch oft eingewechselt wurde.

Speaker: Er hat kein einziges Tor erzielt und war dann auch super häufig ohne Verletzungsangaben nicht mehr im Kader.

Speaker: Also ohne, dass er irgendwie verletzt war oder sonst was.

Speaker: Also wirklich komplett außen vor.

Speaker: Und wenn du als FCN da für 8.000 Stürmer holst im Sommer, dann versprichst du dir ein bisschen mehr.

Speaker: Klar, hast du auch einen Zuma gehabt, der fantastisch eingeschlagen ist über die Saison und sich prächtig entwickelt hat.

Speaker: Dann wurde es natürlich auch nochmal für Konkurrenten schwerer.

Speaker: Aber wie gesagt, wenn ein Spieler da auch über Wochen, ohne dass er offiziell verletzt ist, auch nicht im Kader ist.

Speaker: Also wenn da jetzt nichts Privates war, was man so nicht sieht, dann war es auf jeden Fall ein kompletter Flop aus meiner Sicht.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Ja, die beiden.

Speaker: Den hatte ich gar nicht so auf dem Schirm, ehrlicherweise.

Speaker: Aber das war auch schon alles.

Speaker: Ja.

Speaker: Gut, wir nähern uns auch wieder der Stundenmarke.

Speaker: Haben wir doch die Stunden doch wieder voll bekommen.

Speaker: Jetzt auch mit einer Folge, wo wir nicht mehr über das Tagesgeschäft gesprochen haben.

Speaker: Vielleicht noch ein kurzer Ausblick.

Speaker: Essen gegen Fürth.

Speaker: Essen hat das Hinspiel gegen Fürth gewonnen durch ein Tor von Torben Müsel.

Speaker: Direkter Freistoß.

Speaker: Und da gab es eine kleine Kuriosität, Micha.

Speaker: Richtig.

Speaker: Ja, also erstmal fantastische Stimmung.

Speaker: Das war ja wirklich ein kompletter Hexenkessel an der Hafenstraße und auch wenn ich Essen wirklich gar nicht mag, muss man schon sagen, also das macht echt schon Bock auf zweite Liga.

Speaker: Und Reuter führt es für mich sowieso, sage ich ja auch immer schon länger, so ein Verein, wo ich jetzt auch nicht so wirklich die, also

Speaker: Ich verstehe alle meine Nürnberger Freunde, die gerne ein Frankenderby haben möchten.

Speaker: Dafür alles gut und schön.

Speaker: Aber für mich ist das wirklich kein reizvoller Verein aus neutraler Sicht, den man unbedingt in der zweiten Liga haben müsste.

Speaker: Von daher drücke ich da RWE fast schon die Daumen.

Speaker: Also wirklich, ich bin da fast auf demselben Tripp jetzt wie du unterwegs.

Speaker: Was aber wirklich, oder was dann aber wirklich so die Szene war, oder was dann echt nochmal beachtlich war, war,

Speaker: Die Essener sind ins Stadion der Duisburger eingebrochen.

Speaker: Ihr erinnert euch vielleicht, es gab dieses dramatische Aufstiegs- oder Relegationsfinale, wo Duisburg in der Nachspielzeit als Essen gerade das entscheidende Tor schießt und Duisburg quasi auch das Tor auf dem Fuß hat und nur den Pfosten trifft.

Speaker: Und die Fans von RWE sind dann ins Stadion bei Duisburg eingebrochen, haben diesen besagten Pfosten entwendet.

Speaker: den ins Stadion an die Hafenstraße gebracht und dann quasi während dem Spiel dort präsentiert und dann noch ein Spruchband hochgehalten, MSV aus der Traum, euer Pfosten in unserem Kofferraum.

Speaker: Das ist echt eine harte Demütigung, muss man sagen, aber trotzdem jetzt mal so aus neutraler, halbwegs neutraler Sicht, man einfach sieht, wie sich so Fanlager, gut, das ist jetzt einseitig jetzt erstmal, mal gucken, ob es da immer noch eine Rache der Duisburger gibt, aber

Speaker: wie dann auch solche Sachen so stattfinden und man sich da auch, also das ist ja zumindest etwas, wo ich sage, da ist jetzt keine Gewalt im Spiel etc., das ist jetzt alles noch eher auf einer verbalen Ebene und das finde ich dann auch irgendwo noch unterhaltsam, von daher schon sehr demütigend für die Duisburger, aber trotzdem irgendwie auch ein bisschen lustig, wenn man nicht gerade ist mit dem NSO Duisburg-Hate.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Das kann man definitiv so festhalten.

Speaker: Morgen dann das Rückspiel.

Speaker: Ja, am Rohnhof.

Speaker: Traust du essen was zu?

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich grundsätzlich auch, aber ich muss schon sagen, es war halt auch eine crazy Stimmung.

Speaker: Die wurden auch schon ordentlich getragen von ihrem Publikum und das wird halt morgen nicht so sein.

Speaker: Und da bin ich mal gespannt.

Speaker: Wobei es gibt schon… …ein der dritten Liga ja ein paar Mal auswärts auch ordentlich mal aufs Maul bekommen und so.

Speaker: Es gibt ja schon genug Verrückte, glaube ich, in Essen, die sich dafür frei nehmen und extra da runterfahren.

Speaker: Ich denke mal, da wird auch der Gästeblock mit den zweieinhalb oder dreitausend oder wie viele das in Fürth sind, wird auf jeden Fall auch definitiv brennen.

Speaker: Das kann man nicht anders sagen.

Speaker: Und ich glaube, sie haben einfach eine gute Ausgangslage.

Speaker: Es hängt ganz von der Tagesform ab.

Speaker: Du kannst da auch komplett baden gehen, genauso wie Fürth da gegen Düsseldorf aufgedreht hat.

Speaker: Es kann aber auch genauso gut andersrum sein, dass Fürth die Hosen voll hat, nicht genau weiß, okay, wie gehen wir das Spiel jetzt an und RWE auch einfach vielleicht einen besseren Matchplan hat.

Speaker: Also ich glaube, ich traue denen schon was zu, das auf jeden Fall.

Speaker: Von daher bin ich mal sehr gespannt, ob sie das am Ende ziehen werden.

Speaker: Ja, also ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, weil ich habe ja auch gesehen, wie Fürth spielt, auch wenn wir jetzt gegen Fürth verkackt haben, aber

Speaker: Ich glaube, Fürth ist auch keine Übermannschaft.

Speaker: Da sehe ich eher, haben wir eigentlich schon immer auch so beide festgehalten, dass eigentlich erste, zweite Liga schwieriger ist als zweite, dritte.

Speaker: Aber ich bin sowieso jemand, der denkt eigentlich immer, überall ist was zu holen.

Speaker: Aber sagen wir ganz ehrlich, erste, zweite Liga ist oft schwieriger, haben wir gesagt oder haben wir schon häufig festgestellt.

Speaker: Trotzdem muss man, oder muss ich mir die kritische Frage stellen, ob ich mich da nicht doch ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt habe, weil ich habe dieses Relegationsspiel von

Speaker: ähm, Paderborn gegen Wolfsburg, der eigentlich schon vor dem Hinspiel totgeredet hat und gesagt hat, das Ding ist jetzt schon durch und man muss sagen, Paderborn 0 zu 0 im Hinspiel sehr gut mitgehalten und jetzt auch im Rückspiel, das Spiel läuft gerade, wir befinden uns hier live quasi während der Aufnahme mittlerweile in der Verlängerung, ähm,

Speaker: Wolfsburg mit einem frühen Platzverweis, aber zu dem Zeitpunkt waren sie schon 1-0 in Führung.

Speaker: Wir sind ganz, ganz früh in Führung gegangen und trotzdem, Paderborn kam dann noch zurück und hatte jetzt auch in der zweiten Halbzeit, fand ich, echt einige Chancen.

Speaker: Ich habe sie nebenbei laufen und die hatten auch eben in der 90.

Speaker: Nachspielzeit nochmal eine Riesenchance mit Ball an Pfosten und alles.

Speaker: Also die sind ordentlich dran und Wolfsburg ist eher

Speaker: Also man hat das Gefühl, Wolfsburg, ja, die spielen ja seit der 15-Minuten-Unterzahl und jetzt nochmal eine Verlängerung müssen sie gehen.

Speaker: Ich glaube, die gehen sogar fast eher aufs Elfmeterschießen oder halt, okay, wir gucken, dass wir hinten raus und sollen mal irgendwie eine gute Chance erspielen, aber

Speaker: Boah, das ist echt gerade ein packendes Spiel, was hin und her geht.

Speaker: Also es steht 1 zu 1 und ich hätte nicht gedacht, dass Paderborn, also trotz des Platzverweises, dass sie zweimal über 90 Minuten mit Wolfsburg es schaffen, so mitzuhalten, auch vor dem Hintergrund, wie die auch in der zweiten Liga haben.

Speaker: Die haben ja gegen kein Top-Team gewonnen, also da hatten sie ja schon ihre Probleme.

Speaker: Von daher muss ich mir an der Stelle auch mal kurz eingestehen.

Speaker: Aber fairerweise muss man sagen, dass die gelb-rote Karte für Joachim Mellin natürlich auch relativ früh jetzt in dieser Partie gefallen ist.

Speaker: Das steuert natürlich auch sehr, sehr viel zugunsten von Paderborn.

Speaker: Andererseits hat Paderborn im Hinspiel auch gezeigt, dass sie 90 Minuten lang dagegen halten können und das auch auswärts.

Speaker: in Wolfsburg.

Speaker: Gut, Wolfsburg ist auch nicht so die Verleistung.

Speaker: Im Hexenkessel von Wolfsburg jetzt?

Speaker: Ja, aber trotzdem, also definitiv macht die Spieltüge gelb-rote Karte da einen Faktor jetzt in diesem Rückspiel.

Speaker: Andererseits im Hinspiel hatten sie sie nicht, da hätten sie auch schon ihre Klasse ausspielen können, haben sie nicht.

Speaker: Von daher, ja.

Speaker: Boah, aber jetzt muss ich gerade überlegen, wir hätten jetzt auch einfach so ein Niedersachsen-Derby haben können.

Speaker: Und da wäre jetzt einfach Rückspiel in Hannover, komplett volle HDI-Arena, das wäre komplett am Brennen.

Speaker: Und Hannover hätte halt auch meiner Meinung nach die Chance gehabt, mit Wolfsburg grundsätzlich mitzuhalten.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Ich muss sagen, ich bin auch sehr, sehr gespannt, wer das Ding zieht.

Speaker: Wir sind jetzt hier in der 98.

Speaker: Spielminute.

Speaker: Ich glaube, wenn wir jetzt hier gleich einhängen, ich setze mich auch direkt vor den Fernseher und gucke mir noch die zweite Hälfte der Verlängerung an und ein potenzielles Elfmeterschießen.

Speaker: Also es wird, glaube ich, sehr, sehr spannend.

Speaker: Darauf folgen jetzt schon.

Speaker: Von daher, ja, ich bin gespannt.

Speaker: Ich weiß auch gar nicht, wie ich da die Daumen drücke.

Speaker: Ich glaube tatsächlich, Wolfsburg müsste einfach mal runter.

Speaker: Deswegen, ich glaube, hey, Paderborn, mach's einfach mal.

Speaker: Ja, also ganz kurz.

Speaker: Ich bin gerade ein bisschen schockiert, dass du da noch so überlegst und das nicht so ganz klar.

Speaker: Also wenn es jetzt wirklich da geht, wenn man die Daumen drückt, würde ich sagen sofort Paderborn, weil Wolfsburg ist einfach auch einfach mal verdient, abzusteigen.

Speaker: Also das sind so viele Jahre jetzt schon, wo sie, ja...

Speaker: Denk mal dran, dass ich mittlerweile mir viel angelesen habe und Erfahrungen habe, dass so ein Abstieg für so einen Verein existenzbedrohender sein kann als ein Nichtaufstieg für einen anderen Verein.

Speaker: Vielleicht habe ich deswegen jetzt gerade auch so ein bisschen Verhalten reagiert, sagen wir es so.

Speaker: Ja, ja, ja, gut.

Speaker: Aber trotzdem, also für mich gehört der VW Wolfsburg jetzt einfach auch mal runter.

Speaker: Und ich glaube auch nicht, dass es so existenzbedrohend für die Wölfe ist.

Speaker: Ich glaube trotzdem, dass man da auch ein gutes... So gut geht's VW jetzt auch nicht mehr, also... Ja.

Speaker: Aber wenn ich mir angucke, was die noch diesen Winter wieder für Gelder ausgegeben haben, kann es trotzdem nicht so schlecht ausschauen.

Speaker: Da gibt es andere Vereine.

Speaker: Aber ich würde sagen, lasst uns diese Folge zunächst erstmal beschließen.

Speaker: Wir behalten das Spiel hier natürlich noch im Hintergrund im Auge.

Speaker: Wenn hier noch was Überraschendes passiert und ein Paderborner Aufstieg wäre für mich überraschend, dann können wir das ja vielleicht noch im Nachgang hier reinschneiden.

Speaker: Aber ansonsten würde ich vorschlagen,

Speaker: Ja, beschließen wir diese Folge erstmal.

Speaker: Vielen Dank fürs Reinhören und wir hören uns auf jeden Fall in der kommenden Woche nochmal wieder.

Speaker: Wir haben noch ein spannendes Champions-League-Finale.

Speaker: Tor für Paderborn sehe ich hier gerade.

Speaker: Leck mir am Arsch, ey.

Speaker: Da muss ich aber kurz ins Wort fallen.

Speaker: Sorry, hundertste Spielminute.

Speaker: Tor für den SCP.

Speaker: Das ist crazy, weil ich bin im Stream noch hinter.

Speaker: Du hast mich jetzt hart gespoilert.

Speaker: Aber ich kann nicht jetzt einfach auf den Screen gucken und mir die Szene einmal angucken, weil in dem Moment, wo du reingeschrien hast, war der Ball noch in der Paderborner Hälfte und auch jetzt, gut, jetzt spielen sie so ein bisschen in den Strafraum drumherum bei mir.

Speaker: Also ich hänge wirklich wahrscheinlich eine halbe Minute hinten.

Speaker: 98. und 22 Sekunden jetzt gerade.

Speaker: Ja, dann musst du noch 90 Sekunden warten.

Speaker: Also Flanke, Direktabnahme, Tor.

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Oh mein Gott, Laurin Kurda, wie cool er da auch noch mit verschränkten Armen vor der Kurve steht und da brennen die Pyros und, ah, okay, krass, aber Kettemann, der Trainer, ein bisschen verhalten, also der ist ja in der zweiten Liga in den Topspielen der Erreicher gegen Schalke, als sie geführt haben, der ist da wie ein Flummi rumgesprungen, schon mit seinem Co-Trainer Brust am Brust und so und ist ihm dann hinten raus so ein bisschen auf die Füße gefallen, hatte man das Gefühl, weil…

Speaker: dann irgendwie die Sachen noch gedreht wurden.

Speaker: Aber ja, jetzt ist es natürlich crazy.

Speaker: Bin ich mal sehr gespannt jetzt, ob Paderborn das über die Zeit bringt.

Speaker: Jetzt wird zehn Minuten aus Paderborner Sicht nur noch gemauert und ich denke, ich sag mal, bei dem Spielstand wird es bleiben, glaube ich.

Speaker: Ich glaube, Paderborn geht so hoch.

Speaker: Das wird jetzt einfach nur eine Abwehrschlacht und ich glaube, Wolfsburg bekommt die Pille einfach nicht mehr rein.

Speaker: Ja, ich bin sehr gespannt.

Speaker: Lass uns hier auflegen.

Speaker: Das hätte ich jetzt wirklich gar nicht gedacht.

Speaker: Aber wie gesagt, hiermit Entschuldigung noch, Paderborn.

Speaker: Ihr habt jetzt schon bewiesen, dass ihr auf jeden Fall mithalten könnt und dass es auch in der Relegation eng werden kann.

Speaker: Ich habe es euch 0,0 zugetraut.

Speaker: Deswegen da einfach, ja...

Speaker: Was soll ich sagen?

Speaker: Props nach Paderborn.

Speaker: Und jetzt wirklich, wir sagen, neuer Versuch, die Folge zu beschließen.

Speaker: Mal gucken, ob noch ein Tor fällt, dann darfst du mich gerne wieder unterbrechen.

Speaker: Aber ich wollte eigentlich nur ansetzen, nächste Woche werden wir nochmal eine spannende Folge aufzeichnen.

Speaker: Wir haben ein Champions-League-Finale vor der Tür mit dem

Speaker: frischgebackenen Premier League Meister, wo ich auch sehr gespannt bin.

Speaker: Also normalerweise war Paris mein klarer Favorit.

Speaker: Ich kann mir aber vorstellen, dass Arsenal jetzt auch mit dieser Befreiung, mit diesem Premier League Titel, dass man da auch nochmal wirklich ganz besonders

Speaker: motiviert ist oder auch nochmal befreiter aufspielen kann.

Speaker: Von daher wird es ein sehr spannendes Spiel und wir wollen euch natürlich auch so eine gewisse WM-Stimmung verleihen.

Speaker: Das heißt, wir werden auch so einen kleinen Ausblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft wagen, um euch vielleicht auch so ein bisschen in die Stimmung zu bringen.

Speaker: Deswegen lohnt es sich auf jeden Fall auch nächste Woche wieder bei Zweitklassig reinzuhören.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Deswegen würde ich sagen, sehen wir uns auf jeden Fall zumindest nochmal nächste Woche.

Speaker: Alles darüber hinaus

Speaker: Müssen wir dann mal sehen.

Speaker: Genau, aber nächste Woche auf jeden Fall nochmal zu mehr oder weniger gewohnter Zeit.

Speaker: Und ja, bis dahin, Micha, noch viel Spaß in Paderborn-Volzburg gucken und wir sehen und hören uns auf jeden Fall dann in dieser Konstellation wieder nächste Woche.

Speaker: So machen wir es.

Speaker: Macht es gut zusammen.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker: Ciao, ciao.

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