Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

#76 - Gefühlschaos pur

Zweitklassig
Zweitklassig

37 plays · May 19, 2026

Die Würfel im Unterhaus sind gefallen! In dieser Folge analysieren wir das packende Auf- und Abstiegsgeschehen in der 2. Bundesliga, blicken auf die anstehenden Relegationskracher und ziehen ein Saisonfazit. Außerdem schauen wir ganz genau hin, wie es zum bitteren Abstieg von Fortuna Düsseldorf kommen konnte. Zum Abschluss werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Aufstiegsrennen in der 3. Liga. Hört rein!

Transcript

Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.

Speaker: Herzlich Willkommen zu Zweitklassig, Ausgabe Nummer 76 und ich weiß nicht, wie es euch geht beim Zuhören, aber für mich irgendwie gerade mit die komischste Folge, ihr lest es im Folgentitel, Gefühlschaos pur.

Speaker: Das geht aber nicht nur mir so, sondern auch wahrscheinlich dir, lieber Justus.

Speaker: Grüß dich.

Speaker: Ja, moin moin.

Speaker: Was soll ich sagen?

Speaker: Also, dass wir nach zwei Jahren Podcast hier stehen und im Endeffekt Schalke auf Düsseldorf abgestiegen, das hätte wahrscheinlich keiner gedacht.

Speaker: Aber schon gar nicht mit der Ausgangslage noch vor 12, 13, 14, 15, 16 Monaten.

Speaker: Aber ja, so brutal ist das Geschäft.

Speaker: Aber ja, lieber Micha, ich grüße dich erstmal auch.

Speaker: Ja, und auch guten Abend natürlich in die Runde hier.

Speaker: Ja, schwerer Stand gerade nach dem Wochenende, aber lass uns das gemeinsam aufarbeiten, würde ich sagen.

Speaker: Und erst mal mit den aktuellsten News da starten.

Speaker: Würde ich auch vorschlagen.

Speaker: Also unser Podcast versteht sich ja jetzt hier auch als eine kleine Gruppentherapie quasi.

Speaker: Ich brauche euch auch heute.

Speaker: Man sagt ja immer so schön, reden hilft.

Speaker: Man muss auch mal drüber reden.

Speaker: Das machen wir hier im Podcast.

Speaker: Und das machen wir vorzugsweise über die zweite Liga.

Speaker: Wir werden auch in das Aufstiegsrennen der dritten Liga heute einen Blick werfen.

Speaker: Erste Liga, muss ich sagen, hatte ich eigentlich auch komplett auf dem Zettel, dass wir das machen.

Speaker: Aber dann muss ich dir ganz ehrlich sagen, also was war das für eine langweilige Schlusskonferenz in der ersten Liga am Samstag?

Speaker: Wir haben es ja noch teilweise...

Speaker: Ja, es ist teilweise noch zusammengeguckt.

Speaker: Also kein Feuerwerk, kein gar nichts.

Speaker: Ja, ist nachher mehr oder weniger so ausgegangen, wie man es erwartet hat.

Speaker: Wolfsburg schafft die Relegation.

Speaker: Darüber Platz 15 war sowieso schon gerettet.

Speaker: Von daher ging es eigentlich nur noch darum, okay, schafft Heidenheim vielleicht noch.

Speaker: Heidenheim dann auch, klar, auch schon früh zurückgelegen gegen Pauli.

Speaker: Da war das Ding auch eigentlich schon durch.

Speaker: Wolfsburg dann lange

Speaker: Lange noch, ich glaube, das war, was lassen wir eben gucken, war relativ knapp am Anfang erst.

Speaker: Ja, aber ich fand irgendwie trotzdem, also es war ja dadurch, dass Heidenheim so früh zurück lag, war ja klar, okay, Heidenheim hat da keine Hälfte mehr drin und dann war ja eigentlich für Wolfsburg auch klar, wenn die einen Unentschieden holen, passt es ja auch und es stand ja auch, die ganze Unentschieden oder die sind dann mal in Führung gegangen.

Speaker: Klar, dann haben sie noch hinten raus einen Elfmeter verschossen, da dachte man, okay, vielleicht kann es nochmal kippen, aber irgendwie...

Speaker: Da war jetzt gar keine Spannung drin.

Speaker: Und auch wenn wir jetzt gleich auf die zweite oder auch die dritte Liga zu sprechen kommen und ich meine, es war jetzt vielleicht klar zum Teil zu deinem Leitbesen, aber jetzt mal objektiv drauf geschaut, da hatten wir genau das, was eigentlich für den neutralen Zuschauer eine geile packende Konferenz ausmacht, wo quasi jedes Tor...

Speaker: gerade nochmal irgendeine Verschiebung in der Tabelle wieder bedeuten kann, so weißt du, wo du so richtig guckst, oh was passiert da und oh da musst du aber aufpassen, was passiert hier so, das finde ich macht ja so eine Konferenz aus und das habe ich mir so ein bisschen halt auch gewünscht für die Bundesliga und muss sagen, da war ich sehr enttäuscht, deswegen ja, werden wir inhaltlich auch heute nicht groß über die Bundesliga reden, vielleicht ganz kurze zwei News im Zusammenhang mit dem ersten FC Köln, also kleiner FC News Express hier, ähm

Speaker: Gut, ist wahrscheinlich schon durchgeklungen.

Speaker: Erik Martell hat ja schon seinen Abschied bekannt gegeben.

Speaker: Jetzt ist auch offiziell verkündet worden, wo er hinwechselt zum FSV Mainz 05.

Speaker: Also von der einen Karnevalsstadt in die großen Karnevalsstadt in die kleine Karnevalsstadt.

Speaker: Boah, weiß ich ja nicht.

Speaker: Was sagst du dazu?

Speaker: Also ist für mich jetzt kein Karriereschritt, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Ich muss sagen, wie heißt der Japaner nochmal oder Kurianer, ich weiß es ehrlich gesagt, Sano.

Speaker: Sano ist glaube ich der Sechser auch von Mainz.

Speaker: Und die beiden im Duo, das finde ich schon ganz cool.

Speaker: Also es ist eine coole Doppel-Sechs, mit Amiri vielleicht davor auf der Zehn.

Speaker: Ich finde das gar nicht so verkehrt.

Speaker: Ja, für Mainz 05 finde ich es gar nicht so verkehrt.

Speaker: Ich finde Sano gar nicht so schlecht.

Speaker: Nee, Sano ist richtig gut.

Speaker: Ich glaube, wenn du jetzt schon so früh Eric Martell verpflichtest, dann ist das eigentlich schon das Zeichen, dass Sano auf jeden Fall nicht zu halten ist.

Speaker: Weil für mich ist Caixo Sano auf jeden Fall ein Spieler, der bei einem Top-5-Klub in Deutschland auf jeden Fall spielen kann.

Speaker: Also jetzt mal auf die Bundesliga bezogen.

Speaker: Also ich habe noch nichts gehört.

Speaker: Da traue ich einen Step nach Leipzig, nach Dortmund etc.

Speaker: Traue ich ihm auf jeden Fall fußballerisch zu.

Speaker: Also lass uns das auseinander so dividieren.

Speaker: Mal angenommen davon, Sano bleibt und Mattel kommt, finde ich, ist eine coole Doppelsex, wenn wir davon ausgehen, wie du es sagst, was auf jeden Fall auch realistisch ist, dass Sano deswegen geht.

Speaker: Ja, ist es ein Ersatz aus Mainzer Sicht.

Speaker: Für Mattel jetzt aus persönlicher Sicht sehe ich da jetzt keinen...

Speaker: großen Schritt nach vorne.

Speaker: Also er verlässt eigentlich einen Club mit mehr Wucht, geht zu einem Club, der jetzt sportlich nicht höhere Ambitionen haben wird, in meinen Augen.

Speaker: Letztes Jahr haben sie auch noch brutal gegen den Abstieg gespielt.

Speaker: Also weiß ich nicht, wie siehst du das?

Speaker: Also sie hatten natürlich davor das Jahr mit der Qualität, wo sie zum Teil ja auch auf dem Champions-League-Platz standen und so, war es natürlich schon

Speaker: Das hat der FC auch gehabt.

Speaker: Ja gut, aber nicht letzte Saison.

Speaker: Nee, schon was her, aber die können es auch.

Speaker: Die können es auch, ohne jetzt verteidigen zu wollen.

Speaker: Aber im Endeffekt sage ich auch.

Speaker: Also sportlich muss ich sagen, also ich kann an sich erstmal verstehen, wenn ein Erik Martell sagt, ich will den nächsten Schritt gehen, ich will mich weiterentwickeln, verstehe ich alles voll und gut.

Speaker: Aber dann irgendwie der Schritt finde ich dann auch ein bisschen klein.

Speaker: Also dafür zu sagen, ist er ja nicht sogar Kapitän gewesen oder war der nur vertretungsweise...

Speaker: Ich meine, er war sogar der erste Kapitän beim FC.

Speaker: Nee, ich glaube nicht, Schwäbe müsste Kapitän sein.

Speaker: Aber trotzdem gehört der, also der ist auf jeden Fall einer der Führungsspieler der Mannschaft, wahrscheinlich ist er auch im Mannschaftsrat, ohne es jetzt zu wissen.

Speaker: Und er hatte auf jeden Fall auch schon ein paar Mal die Binde beim FC am Arm.

Speaker: Und als Führungsspieler bei einem Verein, der dir auch, so wie man liest, auch sehr am Herzen liegt, wo du ein packendes Umfeld hast,

Speaker: um dann zu einem Verein zu wechseln, der sportlich keine große Verbesserung ist, finde ich auch ein bisschen überraschend, aber gut.

Speaker: Das ist seine persönliche Entscheidung und was man vielleicht nicht so ganz aus den Augen verlieren darf.

Speaker: Das habe ich auch schon von einigen Ex-Spielern gehört, die mal bei Schalke gespielt haben.

Speaker: So ein Verein mit so einer riesen Wucht bringt auch nochmal eine krasse Druck- und Stresssituation mit.

Speaker: Manchmal oder manche Spieler haben auch gesagt, boah krass, du bist dann so in diesem Tunnel auch drin, aber wenn du erstmal weg bist und merkst du erstmal, was da alles von dir auch abfällt.

Speaker: Und das ist natürlich auch ein Punkt, sowas hast du in Mainz nicht, du hast in Mainz nicht diese riesen mediale Aufmerksamkeit.

Speaker: Du hast nicht dieses Medienaufkommen etc.

Speaker: Von daher kann es natürlich auch sein, ein bewusster Schritt für die persönliche Entwicklung, mehr Fokus auf das Fußballerische legen zu können, weniger drumherum zu haben.

Speaker: Kann natürlich auch eine Überlegung sein.

Speaker: Trotzdem hätte ich jetzt irgendwie bei Mattel ein bisschen mehr erwartet.

Speaker: Aber gut, so ist es.

Speaker: Vielleicht noch die zweite News.

Speaker: Said El Mala fährt laut Kickerangaben zumindest zur WM.

Speaker: Offizielle Nominierung ist ja erst übermorgen, so langsam sickern die ersten Sachen durch.

Speaker: Said El Mala zur WM.

Speaker: Verdient oder...

Speaker: Boah, das ist eine gute Frage.

Speaker: Ich habe mich jetzt erstmal auf eine andere Frage vorbereitet im Sinne von, sehe ich ihn in der Nationalelf?

Speaker: Im Sinne von, ja, was sind seine Fähigkeiten, die er mitbringt?

Speaker: Und da würde ich sagen, schon.

Speaker: Mir gefallen starke 1 gegen 1 Spieler auf den Außen, die wir, ja, wir haben starke 1 gegen 1 Spieler, aber weniger über dieses Tempo.

Speaker: Ich habe da immer Lira Zanet als Beispiel genommen, den ich persönlich immer als sehr, sehr guten 1 gegen 1 Spieler in Erinnerung habe.

Speaker: Und den hatten wir so eigentlich kein zweites Mal.

Speaker: Seit er im Aller bringt die Anlagen mit, das zu können.

Speaker: Verdient ist es nochmal so eine andere Frage.

Speaker: Unangefochtener Stammspieler beim FC war er eigentlich nicht.

Speaker: Also oder respektive kam er auch öfters von der Bank.

Speaker: Jetzt mal unabhängig davon, was die Fans gefordert haben, sondern so, wie er faktisch wirklich gespielt hat.

Speaker: Und das ist ja vielleicht auch eine Bewertungsgrundlage, dass er bei einem Tabellen, was sind die, 14. geworden?

Speaker: 14.

Speaker: Ja.

Speaker: Nicht Stamm gespielt hat.

Speaker: Muss man auch sehen, ne?

Speaker: Ja, genau, da würden jetzt wahrscheinlich die FC-Fans dagegenhalten und sagen, ja gut, aber in den letzten drei Monaten, seit dem Trainerwechsel hat er ja Stamm gespielt, gehört auch ein bisschen dazu.

Speaker: Ich erinnere mich aber auch oft an El Mala, der dann irgendwann im Verlauf des Spiels mit Krämpfen am Boden lag, also wo ich zumindest das Gefühl hatte, okay, also der ist zumindest nicht ready für 90 Minuten jede Woche aktuell, aber dann muss man natürlich auch dazu sagen, gut, welche Rolle ist bei ihm beim DFB vorgesehen und dann

Speaker: Kann ich es auch schon nachvollziehen.

Speaker: Ich bin mal gespannt.

Speaker: Also wenn er dafür Lennart Kahl nicht mitnimmt, fände ich es schwierig, weil Lennart Kahl sehe ich dann schon noch einen Ticken stärker, muss ich sagen.

Speaker: Wenn er beide mitnimmt, ey, warum nicht?

Speaker: So zwei junge Wilde auf den Außen, die du bringen kannst, die nochmal für Chaos sorgen können.

Speaker: Einmal er auch ein super Umschaltspieler, hat er auch wieder mit seinem Sprint am Wochenende gezeigt in der Allianz Arena.

Speaker: Von daher, ja, so what.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Aber ansonsten würde ich schon sagen, grundsätzlich hat er sich das verdient und ist jetzt kein, also ist schon eine Überraschung, aber ist jetzt auch nicht irgendwas, was jetzt ein riesen Unverständnis auslöst.

Speaker: Oh Gott, wie kann man den denn mitnehmen, ne?

Speaker: Nee, war ja auch schon mal nominiert, von daher.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber so viel zur ersten Liga oder zum DFB zunächst.

Speaker: Ich würde vorschlagen, lass uns zuerst mal so ein bisschen, ja, auch unserem Hauptgeschäft widmen, hier bei Zweitklassig der zweiten Bundesliga.

Speaker: Und da würde ich vorschlagen, fangen wir dann doch mal erst mal mit den positiven Sachen an, mit den positiven Emotionen.

Speaker: Und das ist unter anderem das Aufstiegsrennen.

Speaker: Die SV Elversberg steigt in die Fußball-Bundesliga auf.

Speaker: Ja, Gratulation natürlich erstmal auch von unserer Seite und dann aber auch gleichzeitig die Frage, wie groß war die Überraschung denn bei dir neben den anderen Themen, die du am Sonntag hattest?

Speaker: Ja, sportlich verdient.

Speaker: Also jetzt ist ja keine Eintagsfliege.

Speaker: Letzte Saison auch schon stark performt.

Speaker: Viele, viele Abgänge jeweils immer kompensiert.

Speaker: Übrigens witzigerweise Christian Weber ja da jetzt mittlerweile Sportdirektor, glaube ich, der Düsseldorf dann noch in die Scheiße geritten hat.

Speaker: Aber gut, anderes Thema.

Speaker: Ja, sportlich auf jeden Fall verdient und nicht nur diese Saison.

Speaker: Auch schon über mehrere Saisons jetzt.

Speaker: Und sehr konstant, immer sehr gute Spieler geholt, sehr gutes Scouting gehabt.

Speaker: Von daher gönne ich es ihnen.

Speaker: Verwundert war ich trotzdem, weil ich gedacht hätte, sie brechen trotzdem noch mal ein.

Speaker: Und ich habe irgendwie Hannover, Paderborn, dachte ich, ey, die sind eigentlich auch so stark.

Speaker: Aber sie hatten die beste Ausgangslage, weil Paderborn und Hannover halt schon vorher auch gepatzt haben.

Speaker: Lange Rede, kurzer Sinn.

Speaker: Ich gönne es ihnen.

Speaker: Über mehrere Saisons jetzt konstant gespielt.

Speaker: ja, ob jetzt Elversberg ein Verein ist, der in die Erstliga gehört, also von der Infrastruktur, vom Umfeld her wahrscheinlich nein oder ziemlich sicher nein, aber was nicht ist, kann ja noch werden, aber ich glaube, da würden wir auch viele beipflichten.

Speaker: Genau, so sehe ich es eins zu eins genauso, trotzdem hat man sich ja sportlich verdient und ich finde es einfach besonders bemerkenswert vor diesem Hintergrund dann, dieser Relegation letztes Jahr, den Abgängen auch von Horst Steffen im Sommer, genau, die Spieler, die letzten Sommer gegangen sind,

Speaker: Dann aber auch diesen Winter.

Speaker: Hast du ja eigentlich einen neuen Top-Tolljäger gehabt mit Ignat Talib, der dann auch wieder weggeht.

Speaker: Dann geht dir noch dein Kaderplaner, Sportdirektor, Sportvorstand, ich glaube, der hat da alles in die Personalunion gemacht in Elversberg, Oleburg.

Speaker: Der geht dir auch noch flöten und trotzdem behältst du so die Ruhe.

Speaker: Ich bin trotzdem mal sehr, sehr gespannt, wie das in der Bundesliga wird.

Speaker: Also

Speaker: Im Endeffekt, ich meine, wir machen es ja seit Jahren so.

Speaker: Jedes Jahr sagen wir ja, war alles gut und schön mit Elversberg, aber dieses Jahr, das wird nichts.

Speaker: Deswegen, ganz obligatorischer Tipp, ich sage, Elversberg wird abgeschlagen, letzter in der Bundesliga und steigt wieder ab.

Speaker: Wahrscheinlich spielen die auf einmal Platz sieben Konferenzliegen nächstes Jahr oder keine Ahnung was.

Speaker: Irgendwie, ja, was soll ich dazu noch sagen?

Speaker: Aber ich glaube, ich bleibe dabei jedes Jahr.

Speaker: Ich unterschätze einfach jedes Jahr wieder.

Speaker: Irgendwann muss es ja mal klappen.

Speaker: Ich bin ja immer großer Verfechter davon, wenn Mannschaften hochgehen, dann halten die sich auf jeden Fall irgendwie ein Jahr.

Speaker: Siehe jetzt auch Dresden und Bielefeld, weil wir sind in den letzten Wochen gekommen, die sich ja jetzt auch gehalten haben in der zweiten Bundesliga.

Speaker: Ja, aber ich sehe den Punkt auf jeden Fall von dir.

Speaker: Aber wo es Gewinner gibt, gibt es ja auch Verlierer.

Speaker: Gut, Paderborn vielleicht noch als in Anführungszeichen Gewinner.

Speaker: Die waren, glaube ich, vor dem Spieltag Tabellenvierter.

Speaker: Da müssen wir noch kurz drüber reden.

Speaker: Also Paderborn natürlich erstmal Glückwunsch zur Relegation, allerdings auch Glückwunsch an den VfL Wolfsburg zum Klassenerhalt, weil das Ding ist für mich sowas von jetzt schon gelaufen, bevor die Spiele gespielt sind.

Speaker: Das ist auch die einzige Chance für Paderborn, was die gesamte Wahrnehmung in Deutschland so ist und dass jetzt keiner an dich glaubt und niemand mit dir rechnet.

Speaker: Ja, da würde ich mich rausnehmen.

Speaker: Also Relegation kann alles passieren.

Speaker: Ich bin gebrannt, mag man weiß es.

Speaker: Selbst wenn Wolfsburg 3-0 gewinnt, die können trotzdem noch verlieren.

Speaker: Ich sag dir ganz ehrlich, nein, sehe ich gar nicht.

Speaker: Also herzlichen Glückwunsch am VfL Wolfsburg zum Klassenerhalter.

Speaker: Aber wenn du gegen die Mannschaft spielst, die schon gegen kein einziges Top-Team der zweiten Liga gewinnen kann, die offensichtlich zeigt,

Speaker: dass es gerade gegen Mannschaften, die besser sind oder die genauso gut sind wie sie, schwierig wird.

Speaker: Und dann ein VfL Wolfsburg, der nochmal aus einer ganz anderen Liga kommt, wirtschaftlich jetzt auch, was da für Spieler spielen, die sich jetzt auch so ein bisschen zumindest wieder gefunden haben, wo Hecking das auch ein Stück weit stabilisiert hat, sehe ich gar nicht.

Speaker: Also

Speaker: Kann ich mir 0,0 vorstellen, deswegen lehne ich mich jetzt hier auch weiter aus dem Fenster und sage, nee, das Ding.

Speaker: Also ich glaube schon, dass der Wolfsburg der Haushofer Favorit ist.

Speaker: Ich würde auf gar keinen Fall sagen, dass Wolfsburg schon beglückwünscht werden kann, weil dafür ist es einfach zu sehr Relegation.

Speaker: Ich glaube, da kann alles passieren.

Speaker: Hertha BSC hat damals auch gegen Fortuna Düsseldorf verloren, obwohl Hertha BSC Haushofer favorit ist.

Speaker: Favorit war.

Speaker: Belehrt mich eines Besseren.

Speaker: Ich freue mich ja, aber ich glaube nicht dran.

Speaker: Also mir fehlt die Fantasie.

Speaker: Das kann ich nachvollziehen.

Speaker: Du hast inhaltlich recht, aber mir fehlt die Fantasie.

Speaker: Aber nein, aber Hannover 96 auch.

Speaker: Also jetzt guckt man sich mal an, die haben aus den letzten Spielen, die haben so wenig Niederlagen geholt, aber die haben durch die ganzen Unentschieden, haben die sich das sowas von

Speaker: Es wäre natürlich ein ultra spannendes Relegationsderby geworden mit Hannover gegen Wolfsburg, Niedersachsen-Derby.

Speaker: Wäre schon eine coole Nummer gewesen.

Speaker: Aber ja, ganz ehrlich, schade um Hannover.

Speaker: Ich fand, sie haben einen schönen Fußball gespielt.

Speaker: Dafür ist Christian Titz bekannt.

Speaker: Wir haben ihm auch beide in seiner Debütsaison einiges zugetraut.

Speaker: Aber hinten raus war das einfach meiner Meinung nach zu wenig.

Speaker: Und dann ist es auch einfach komplett verdient, dass du auf Platz vier einläufst.

Speaker: Ja, kann ich nicht mehr als zustimmen.

Speaker: Hannover absolut.

Speaker: Also ich mag Hannover lieber als Paderborn und auch als Eversberg, wenn man das vielleicht mal so hinstellen möchte.

Speaker: Also ich hätte Hannover am liebsten den zweiten Platz gegeben, wenn ich dann den dritten hinter Schalke, dem designierten Meister.

Speaker: Aber ja, so ist es.

Speaker: Hart ist der Fußball.

Speaker: Wir kommen gleich nochmal drauf.

Speaker: Ja.

Speaker: Machen wir, können wir aber jetzt auch gleich mal die Überleitung nutzen, um so ein bisschen auch in den Abschießkampf zu schauen, weil nicht nur Düsseldorf ging, das war natürlich das direkte Duell, wo es natürlich auch um alles ging.

Speaker: Trotzdem waren ja auch andere Mannschaften beteiligt.

Speaker: Also ich sag mal, gerade Arminia Bielefeld,

Speaker: lag 1-0 zur Pause hinten gegen die Hertha, wobei auch da schon war jetzt, ja, war jetzt nicht, weil die Hertha viel, viel besser in der ersten Hälfte war, also es war so ein, ja, war irgendwie, ich meine, es war ein Standardtor oder so von der Hertha, was die Führung besorgt hat und trotzdem war Bielefeld an sich gar nicht so schlecht unterwegs in der zweiten Halbzeit, haben sie dann auch ein bisschen Matchglück, machen so zwei, drei Tore hintereinander und

Speaker: zeigen dann ganz schonungslos der Hertha auf, wie man auch als Mannschaft auseinanderfallen kann, gerade wenn es um nichts mehr geht.

Speaker: Und 6 zu 1, also das ist dann schon echt heieieiei.

Speaker: Also unabhängig davon, ob jetzt Bielefeld gewonnen hat oder nicht, aber das darf Hertha BSC eigentlich nicht passieren, da so auseinanderzufallen.

Speaker: Die haben höher in Bielefeld verloren als Düsseldorf und Düsseldorf ist abgestiegen.

Speaker: Das ist schon peinlich, peinlich, peinlich und da muss sich die Hertha auf jeden Fall im Sommer was überlegen, vor allen Dingen, weil sie so hochgelobt wurde, mit einer der stärksten Kader hat und das ist einfach viel zu wenig, ja.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Also schon fast schon eine Frechheit, der auftritt.

Speaker: Also wobei, klar, ich sage auch, da war ein bisschen Momentum auch für Bielefeld da.

Speaker: Also ich weiß gar nicht mehr, wie die Tore genau in welcher Reihenfolge, aber wenn ich daran denke, ich glaube beim 1-1, der Ball nimmt der so komplett aus der Luft, Godowski, den macht der halt auch nur einmal in der Saison genauso rein.

Speaker: Also war schon ein geiles Tor, dann hast du danach

Speaker: dann hast du danach eine Standardsituation, machst dann direkt noch ein Tor, dann hast du halt so einen Doppelschlag auch, wo der Gegner eh so ein bisschen gebrochen ist, ohne jetzt, dass der Gegner so viel falsch gemacht hat, weil es einfach ein krasser Sonntagsschuss und eine Standardsituation war, die du immer besser verteidigen kannst, aber da kann halt auch immer mal was passieren, ohne dass ich jetzt sagen würde, die Mannschaft hatte eine falsche Einstellung, weil sie jetzt ein Standard-Gegentor bekommen hat oder sowas.

Speaker: Aber man hat halt insgesamt einfach gemerkt, dass irgendwie Bielefeld hatte eine richtig krasse Intensität drin.

Speaker: Du hast richtig gemerkt, da geht es um vieles, da geht es um alles.

Speaker: Und das hat es halt bei der Hertha nicht.

Speaker: Und ja, ich finde das super schwierig.

Speaker: Also natürlich darf das der Hertha nicht passieren.

Speaker: Andererseits ist es auch irgendwo erklärbar, wenn die die Intensität so nicht mitgehen können.

Speaker: Ich finde es immer so ein zweischneidiges Pferd.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ja, Fakt ist unterm Strich, Bielefeld gewinnt und bleibt in der Liga, da kann man nur gratulieren.

Speaker: Ich fand, sie haben insgesamt auch eine gute Saison gespielt, sie hatten einen sehr guten Saisonstart, haben während der Saison schon eine Delle gehabt, haben trotzdem am Trainer festgehalten, haben an den Weg geglaubt, natürlich auch mit den Eindrücken der letzten Jahre und dem Pokalfinale und so weiter.

Speaker: und haben sich dann einfach hinten raus, zwar spät, aber sie haben sich gerettet und es war ja auch einfach eine Saison, wo es unten so eng war, wo du wirklich diesmal auf die 40 Punkte zwingend angewiesen warst, um drin zu bleiben und das haben sie jetzt erfüllt mit dem Sieg.

Speaker: Ganz genau so sieht es aus.

Speaker: Glückwunsch nach Bielefeld.

Speaker: Das kann man nicht anders sagen.

Speaker: Ja, Niederlagen gab es auch für Braunschweig und den FC Magdeburg, allerdings ohne Folgen.

Speaker: Also Magdeburg, ich weiß gar nicht, Kaiserslautern.

Speaker: Kaiserslautern eigentlich für mich die Nichterscheinung der Liga in den letzten Wochen, wo ich irgendwie eigentlich gar nicht mehr geglaubt habe, dass sie mir irgendwas reißen, dass sie jetzt dann doch nochmal zwei Gegner schlagen.

Speaker: Und aus dem Abstiegskampf hätte ich so nicht erwartet.

Speaker: Aber ja,

Speaker: Ja, Lautern gewinnt in Magdeburg 0 zu 1, trotzdem, Magdeburg bleibt somit in der Liga.

Speaker: Ich habe auch gelesen oder gehört, dass Patrick Sander auch seinen Vertrag verlängert hat und da muss man schon sagen, er hat die natürlich dann auch echt...

Speaker: Ja, einfach gut wiederhergestellt, die Mannschaft.

Speaker: Also man überlegt, wie abgeschlagen die waren.

Speaker: Wie Gegentore, die auch zum Teil mit Sander noch bekommen haben, war es schon echt heftig.

Speaker: Und ja, mit dieser Defensivleistung dann auch in der Liga bleiben zu können, ist gar nicht so einfach.

Speaker: Wobei sie trotzdem gar nicht so ein schlechtes Torverhältnis haben.

Speaker: Also vielleicht mache ich es ja auch gerade in meinem Kopf.

Speaker: Nee, sie haben doch relativ viele geschossen.

Speaker: Haben trotzdem die meisten kassiert, aber...

Speaker: Ja.

Speaker: Ich sehe halt nur dieses Minus-6 hier.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Und ich glaube, war halt einfach nur Magdeburg kassiert jedes Spiel fünf Gegentore.

Speaker: Die haben auch 58 Gegentore kassiert.

Speaker: Also 58 kassiert und da ist eigentlich nur noch Fürth und Münster schlechter gewesen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ah, Karlsruhe, auch 64 Gegentore, ach du Scheiße.

Speaker: Ja, Karlsruhe hat auch ein paar Mal, die sind ein paar Mal auseinandergebrochen während der Saison, wo die dann so hohe Niederlagen bekommen haben.

Speaker: Die habe ich noch mal gesehen.

Speaker: Das zeigt sich dann natürlich hinten raus auch.

Speaker: Ja, ansonsten ist es natürlich, ja, Braunschweig genauso 0 zu 1, Niederlage auf Schalke beim Zweitligameister.

Speaker: Wo man auch sagen muss, also Schalke hat man schon gemerkt, oder hat man auch angemerkt, es ist einfach nicht mehr diese Intensität und diese Spannung einfach zu 100% da.

Speaker: Also Schalke hat schon mal besser gespielt, aber irgendwie hatte man das Gefühl, es reicht halt trotzdem, um sich gegen diesen Gegner Chancen herauszuspielen.

Speaker: Eine haben sie dann genutzt,

Speaker: Nach dem ersten Abschuss von Musa Silla hat Thorben Hoffmann noch gut gehalten, konnte allerdings nur noch zur Seite abprallen lassen, wo Adelao Schicht dann eingeschoben hat.

Speaker: Und dann hast du natürlich auch in Braunschweig gemerkt, dass die Köpfe gearbeitet haben, man immer auf die Ergebnisse auch der Nebenplätze geschaut hat und so in der achtzigsten Minute war man so, ja,

Speaker: fuck man, wir liegen ja gerade 1-0 zurück, aber jetzt voll vorne drauf gehen und ins Risiko gehen, dass wir von Schalke gleich ausgekontert werden, können wir eigentlich auch nicht so richtig machen.

Speaker: Und dann hast du auch so gemerkt, wie beide Mannschaften irgendwie nicht mehr so 100% nach vorne gespielt haben, weil Schalke war...

Speaker: Naja, wir wollen das Spiel halt hier gerne gewinnen.

Speaker: Da war es schon wichtig, die 70-Punkte-Marke zu knacken und einfach mit einem positiven Erlebnis die Saison zu beenden.

Speaker: Und Braunschweig war so, naja, also aktuell, wir gucken auf die Ergebnisse.

Speaker: Ja, lass uns erstmal gerade versuchen, kein Gegentor zu kassieren.

Speaker: hat man halt die ganze Zeit dann auf die Nebenplätze geschielt, ob da irgendwas passiert und hatte dann aus Braunschweiger Sicht das Glück, dass das dem nicht so war und dass man damit jetzt auf Platz 15 in der Liga geblieben ist.

Speaker: Ich war, muss ich sagen, also ist für mich kein besonders spannender Verein, hätte für mich auch absteigen können, sorry an alle Braunschweiger, aber ich war zumindest ganz froh, weil ich mir so dachte, boah, jetzt in einem Stadion eine Meisterfeier und der andere steigt da gegenüber ab, boah, das ist doch

Speaker: Stress und Ausschreitungen irgendwie so ein bisschen vorprogrammiert.

Speaker: Also du saßt auch schon, die Polizei stand auch schon im Tunnel das ganze Spiel über, weil die echt Schiss hatten.

Speaker: So, fuck, was passiert hier, wenn das gleich so, dann artet es irgendwie komplett aus, weil die Emotionen in zwei unterschiedliche Richtungen komplett gehen.

Speaker: Von daher war ich für die Situation dann irgendwie dann doch ganz, ganz, ganz froh, ja, dass wir da jetzt keine akute Abstiegssituation hatten, wo man noch irgendwie Ausschreitungen oder sonst was befürchten muss.

Speaker: Aber

Speaker: Ja, Braunschweig eigentlich so ein bisschen die glücklichen Gewinner des Spieltags, die einfach ohne was zu tun da jetzt durchgerutscht sind, mehr oder weniger.

Speaker: Ja, mehr oder weniger, aber es ist halt so, die Tabelle ist im Endeffekt ein Abbild von der ganzen Saison und nicht von einem Spieltag, deswegen ist es jetzt für Braunschweig gut gelaufen, das war verdammt knapp, es war ein Tor.

Speaker: Wir reden ohne Punkte, wir reden nur über Tore.

Speaker: Ja, das ist schon richtig.

Speaker: Aber lass uns jetzt auch mal auf das Abstiegsduell kommen.

Speaker: Greuther Fürth gegen Fortuna Düsseldorf.

Speaker: Ja, schilder gerne mal ein bisschen was zumindest.

Speaker: Ja, so lange wird es nicht.

Speaker: Weil ich ja gar keinen Bock habe, das so tief in der Fassung wieder hochzuholen.

Speaker: Aber natürlich ist es etwas objektiv, auch für den Podcast.

Speaker: Grundsätzlich Anzeichen stehen gut.

Speaker: Gute Ausgangslage als Fortuna.

Speaker: Du kassierst ein frühes 1-0, natürlich.

Speaker: Durch wen?

Speaker: Felix Klaus, ist ja ganz klar.

Speaker: Der Ex-Fortune muss natürlich treffen.

Speaker: Alles andere wäre ja auch ein bisschen langweilig gewesen.

Speaker: Wir mussten ja ein bisschen die Bundesliga-Konferenz vom Vortag, Abstiegskonferenz ein bisschen ausgleichen, was Spannung angeht.

Speaker: Dann gehst du mit dem 2-0 mehr oder weniger Doppelschlag, Eigentor, unhaltbar abgefälscht, was so den Fehlstart perfekt macht.

Speaker: Übertrieben unglücklich.

Speaker: Du bist aber einfach zu zaghaft drin.

Speaker: Du bist nicht voll da.

Speaker: Ich will keinem sagen, dass er nicht voll gewollt hat, aber du bist einfach nicht da.

Speaker: Man hat das Gefühl,

Speaker: Fürth hat so gut wie alles verloren und haut alles rein und wir hatten eine super Ausgangslage und denken, wenn wir nicht voll verkacken, bleiben wir drin.

Speaker: Und das war das Problem, ja, und aus meiner Sicht jetzt von der mentalen Einstellung.

Speaker: Und man war sich vielleicht auch so ein bisschen zu sicher, dass man das eigentlich mit der Ausgangslage hinbekommt.

Speaker: Und kurz vor der Halbzeit fängst du ja dann das Dritte.

Speaker: Flanke auch wieder abgefälscht, ja, dass dann natürlich genau hinter Carsten Maier runterfällt die Flanke.

Speaker: Das sind halt auch so Dinger, die passieren dann halt an so einem Tag.

Speaker: Es gibt Tage, da geht weder das 2-0 rein, noch das 3-0 kommt so zustande und dann steht es halt nur 1-0.

Speaker: Und das ist schon ein ganz anderes Thema dann.

Speaker: Zumal du dann auch direkt per direktem Ausgleich 38 Punkte hast und dann ist Braunschweig halt hinter dir nach der Leistung gegen Schalke beispielsweise.

Speaker: Aber fairerweise muss man auch sagen, unabhängig davon, wie die Tore gefallen sind, das halte ich für sehr, sehr unglücklich und die fallen auch nicht jeden Tag.

Speaker: Grundsätzlich hatte Fürth trotzdem deutlich mehr Spielanteil in der ersten Halbzeit und hätte mehr Tore schießen können.

Speaker: Es hätten mehr Tore fallen können.

Speaker: Es hätten mehr Tore fallen können.

Speaker: Der Ball lag ja, glaube ich, mal am Netz, aber das, was zurückgenommen wurde, war auch alles korrekt.

Speaker: Abseits etc.

Speaker: Trotzdem bist du einfach nicht da gewesen.

Speaker: Und ja, es ist so schön eigentlich am Ende erklärt worden von Kastenmeier, der dann mit Tränen übergossen stand und sagte, ich kann es nicht erklären.

Speaker: Und man kann es auch nicht erklären.

Speaker: Es hat mit Sicherheit nicht an dem Matchplan gelegen.

Speaker: Es hat mit Sicherheit nicht an den externen Faktoren gelegen, dass da zu wenig Physios da waren, zu wenig darauf vorbereitet wurde.

Speaker: Das glaube ich alles nicht.

Speaker: Ich glaube einfach, dass diese Situation, ich glaube, in der Mannschaft hätte mit Sicherheit ein Cedric Itten gut getan, mit seiner Erfahrung, aber auch andere Leute auf der Sechs, die einfach da mal richtig rumschreien, einfach mal richtig Alarm machen, so ein Zimmermann, den ich eigentlich schon eher so als Auslaufmodell sehe, auch gesperrt gewesen wegen Fünfter Gelber.

Speaker: Ähm,

Speaker: Den hätte ich auch als Sprachrohr gesehen beispielsweise.

Speaker: Aber so ein Tim Breithaupt auf der 6 von Augsburg ausgeliehen, schiebt eh so eine ruhige Nummer die ganze Saison, den habe ich da einfach nicht gesehen.

Speaker: Aber lassen Sie das Spiel kurz zu Ende beleuchten.

Speaker: In der Hälfte 2 bist du spielbestimmt, wie wir es eigentlich auch öfter waren in der Saison, dass du mehr Ballanteile hattest.

Speaker: Aber du schaffst es einfach nicht, was draus zu machen.

Speaker: Und du hast dich immer darauf verlassen, dass Itten irgendwer einen rüberdrückt.

Speaker: Der war halt jetzt nicht da.

Speaker: Und das merkst du sofort.

Speaker: Ja, Jubicic hat viel versucht, ist aber auch jetzt nicht der Stürmertyp, den A, ich erstens gerne drin habe vorne und B, viel gerissen hat.

Speaker: Hat viel versucht, hat viel gemacht, konnte sich vorne körperlich auch nicht durchsetzen gegen drei Innenverteidiger.

Speaker: War da ein bisschen auch verloren im Posten.

Speaker: Und wer weiß, was gewesen wäre, wäre Itten an der einen oder anderen Stelle gewesen.

Speaker: Aber am Ende verlierst du das Spiel.

Speaker: Und so ist Fußball, so brutal ist Fußball.

Speaker: Und im Endeffekt, wir haben gerade schon angesprochen, keine punkttechnische Differenz, allein die Tore sind es.

Speaker: Aber du hast es auch gerade schon so schön gesagt, es ist ein Abbild einer ganzen Saison.

Speaker: Es ist nur jetzt sehr, sehr, sehr, sehr bitter, dass du mit 37 Punkten absteigst.

Speaker: Ich glaube, da gibt es Saisons, da reichen die Punkte sogar für den direkten Klassenerhalt.

Speaker: Aber so ist es.

Speaker: Ich glaube, fast in jeder Saison.

Speaker: Also klar, 40 Punkte ist immer so diese Regel, von der man, sag ich mal, so ein bisschen spricht.

Speaker: Aber im Endeffekt, also fast immer reichen eigentlich.

Speaker: Also zumindest in der Bundesliga reicht es eigentlich immer.

Speaker: In der zweiten Liga weiß ich, das müsste ich jetzt immer nachschauen.

Speaker: Ich würde aber auch sagen, 37 Punkte sollten reichen.

Speaker: Also ich weiß auf jeden Fall, dass Schalke letztes Jahr auch mit 37 Punkten war nicht drin geblieben.

Speaker: Ah, guck mal, okay.

Speaker: Und das noch nicht mal Relegation oder Abstieg, sondern wirklich direkt drin geblieben, ne?

Speaker: Genau, also auch, also bei Schalke war tatsächlich auch der Pain irgendwie am 29.

Speaker: Spieltag hatten die schon ihre 37 Punkte und es war so, boah, jetzt machen wir irgendwie die 40 Punkte voll und den Klassen ja halt safe und da haben die es wochenlang nicht hinbekommen und dann wärst du halt hinten raus doch nochmal nervös und dann stand Schalke auch nochmal kurz auf Platz 15 am letzten Spieltag und so, aber dann hat Münster nochmal ein Gegentor kassiert und dann, ja, war es dann nur Platz 14 am Ende, aber es war schon in der Punkte...

Speaker: Ja, kann halt mal das Pendeln der eine, mal die andere Richtung ausschlagen.

Speaker: Ja, aber was ich noch dazu sagen möchte, das wird natürlich jetzt für dich, das ist jetzt kein Trost oder du wirst jetzt gleich sagen, ja toll, danke für die Info, aber sorry, dass ich es jetzt sage, aber man muss dazu sagen, es gibt ja auch Ligen wie, ich glaube Spanien oder Italien, Spanien ist es, wo kein Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich zählt.

Speaker: Und auch mit dem direkten Vergleich wäre diese Tabelle in der Reihenfolge gewesen.

Speaker: Ja gut, weil Braunschweig hat seine Spiele gegen Düsseldorf und Fürth jeweils gewonnen.

Speaker: Düsseldorf führt im direkten Duell.

Speaker: Ihr habt das Hinspiel zwar 2-1 gewonnen, aber dann wäre es mit dem höheren Sieg von Fürth im Rückspiel.

Speaker: so gewesen, das heißt dann wärt ihr tatsächlich oder nach der Regelung wärt ihr auch oder wär's genauso ausgegangen von der Tabelle.

Speaker: Trotzdem, in Deutschland zählt halt mal die Tordifferenz, das ist im Endeffekt ein Punkt.

Speaker: Finde ich auch besser.

Speaker: Ich weiß gar nicht, was ich besser finde.

Speaker: Ich finde, es gibt für beides Vor- und Nachteile.

Speaker: Ja, doch, finde ich schon besser.

Speaker: Im Endeffekt, guck mal,

Speaker: Du hast den Tabellen 1.

Speaker: Schalke lässt sich von dem, sagen wir mal, 8-0 abschlachten und das zählt gar nicht in die Wertung ein.

Speaker: Eine Mannschaft, die mit Leib und Seele gegen Schalke verteidigt und dann irgendwie mit 1-0 vom Platz geht, wird dann trotzdem bestraft, weil sie im direkten Duell nachher vielleicht 2-1 verloren hat, durch unglücklich

Speaker: oder unglücklich verloren hat.

Speaker: Also ich finde das schon gut, dass man da das gesamte Torverhältnis betrachtet und nicht jetzt nur, wie hast du im einzelnen direkten Duell performt.

Speaker: Hast du ja vollkommen recht.

Speaker: Also kann ich voll verstehen.

Speaker: Wie gesagt, ich könnte es jetzt umdrehen, wenn ich pro der anderen Meinung würde sagen, ja, aber guck mal, jetzt hast du komplett gleiche Punktanzahl, aber hast zweimal gegen die gewonnen und denkst dir doch danach, ey, wir waren noch besser als die.

Speaker: Ja, aber da betrachtest du nur isoliert irgendwie zwei Duelle und nicht die ganze Saison, weil Torverhältnis geht über die ganze Saison.

Speaker: Ja, aber die Punkte betrachten ja immer noch die ganze Saison so.

Speaker: Naja, aber wie gesagt, das kann man in beide Richtungen... Aber der entscheidende Faktor halt nicht.

Speaker: Also ich finde das nicht so gut.

Speaker: Ist ja auch egal.

Speaker: Es sind ja zwei verschiedene Möglichkeiten und eine ist ja bei uns festgesetzt.

Speaker: Und sie hätten zum gleichen Ergebnis geführt.

Speaker: Und sie hätten zum gleichen Ergebnis geführt.

Speaker: Das muss man leider auch festhalten.

Speaker: Nee, ansonsten, man muss natürlich auch dazu sagen, auch Gräuter führt, falls Irma ihn führt auf die Idee kommt, sich zu beschweren, warum hat Schalke nicht noch ein zweites Tor gemacht und bla bla bla.

Speaker: Ja Leute, ihr hättet auch in der Nachspielzeit noch das Ding reinmachen können.

Speaker: Also die waren ja auch Millimeter vom direkten Klassenerhalt entfernt.

Speaker: Von daher, falls da Beschwerden kommen, das ist meine Antwort darauf.

Speaker: Und dann würde ich sagen, lass uns das Spiel erstmal zumachen.

Speaker: Ich glaube, die Stadt, der Verein ist noch so ein bisschen in der Schockstarre.

Speaker: Trotzdem liest man schon hier und da was.

Speaker: Ich muss sagen, das klingt natürlich sehr, sehr drastisch.

Speaker: Wenn man liest, dass jetzt irgendwie gefühlt niemand einen Vertrag für die dritte Liga hat.

Speaker: Und du hast eben auch schon...

Speaker: in einem Nebensatz gesagt, ja hier Christian Weber, der uns das eingebrockt hat und man liest jetzt viel mit Alonso und Weber, die uns die Scheiße eingebrockt haben etc.

Speaker: Das ist auch alles richtig und die Kritik ist auch berechtigt.

Speaker: Ich sage nur, als Schalke jetzt mal mit den Erfahrungen, Schalke war mal in einer

Speaker: ähnlichen Situationen mit dem Unterschied, die Spieler hatten alle Verträge für die zweite Liga, es war der erste Abstieg aus der Bundesliga, aber ohne Gehaltsanpassung und das ist eigentlich noch tödlicher, weil du kannst keine Zweitliga-Gehälter in der dritten Liga zahlen oder Erstliga-Gehälter in der zweiten Liga, das funktioniert nicht.

Speaker: Das hat dann bei Schalke dazu geführt, dass du die Spieler auch alle loswerden musstest oder mit ihnen irgendwie neue Regelungen für Verträge finden musst.

Speaker: Ja, neue Regelung für Verträge war dann, ey komm, dein Vertrag hat ein Gesamtvolumen von 10 Millionen, das läuft eigentlich über zwei Jahre, wir machen daraus einen Vierjahresvertrag und strecken das dann einfach nur über die Zeit.

Speaker: So, das war dann ein nettes Entgegenkommen von Ralf Herrmann beispielsweise, hat aber im Endeffekt dafür gesorgt, dass man einen sehr langen Vertrag noch hat, eine Laufzeit, die man sonst, glaube ich, als Verein niemals zu dem Zeitpunkt so vereinbart hätte und die meisten Spieler musst du es dann trotzdem abgeben, für die meisten hast du keine Ablösung bekommen, weil jeder vor allem wusste, ja, ihr könnt die eh nicht bezahlen, ihr könnt die gar nicht einsetzen, alleine wenn ihr die einsetzt und die Punktauflaufprämie könnt ihr euch gar nicht leisten.

Speaker: Dann haben natürlich alle Vereine gesagt, ja toll, geil,

Speaker: geile Verhandlungsposition und dann haben wir denen da reihenweise unsere Spieler alle verschenkt, um die erstmal loszuwerden und konnten dann erst auch so richtig aktiv werden.

Speaker: Also wir haben immer mal wieder schon ein paar Transfers zwischendurch gemacht, aber hatten dann irgendwie auch irgendwie 50 Transferbewegungen in einer Sommerpause.

Speaker: Und da muss ich sagen, das ist jetzt in Düsseldorf anders.

Speaker: Ja, es sind vielleicht viele Spieler, die gehen, du wirst vereinzelt auch Spieler haben, die sagen vielleicht, ey komm, weißt du was, ich identifiziere mich hier mit der Stadt, mit dem Verein.

Speaker: Ich mache hier trotzdem weiter, ich behandle einen neuen Vertrag aus, dann machst du es sowieso zu Drittliga-Konditionen.

Speaker: Aber trotzdem, du kannst eigentlich ab Tag 1 anfangen, direkt eine neue Mannschaft zusammenzustellen und bist nicht damit erstmal noch wochenlang beschäftigt, quasi deine Altlasten loszuwerden.

Speaker: Das ist ein schwacher Trost, aber ich finde, das sollte man schon erwähnen,

Speaker: Wenn ich da lese mit Horror-Szenario und jetzt ist alles ganz, ganz schlimm und unglaublich und so, das ist nicht gut, da wurden Fehler gemacht, gar keine Frage, will ich auch gar nicht schön reden und soll jetzt ja auch nicht sein, hier suchen wir uns mal irgendwie was Positives, aber ich finde schon, das muss man mal so einordnen und da kann ich einfach nur aus der eigenen Erfahrung als Schalker sprechen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: sehe ich den Punkt.

Speaker: Allerdings würde ich das auch ein bisschen widerlegen, weil es ist schon drastisch.

Speaker: Es ist wirklich drastisch.

Speaker: Man kann es nicht anders sagen.

Speaker: Es ist, was da jetzt passieren wird, das wird heftig.

Speaker: Und ich glaube, das kann man auch nicht.

Speaker: Ich habe mich jetzt auch schon ein bisschen informiert, da der auch

Speaker: Gut, das weiß jetzt auch nicht jeder, wir haben Dienstagabend, ich hatte es Montag, Dienstag frei, jetzt auch ein bisschen Zeit, mal zwischendrin, mich so ein bisschen zu informieren, was jetzt ansteht, was die Baustellen sind, die wir haben.

Speaker: Und ich glaube, ein Erst- und Zweitliga-Abstieg, also ein Abstieg von der ersten in die zweite Liga, ist auch nicht ganz vergleichbar mit der zweite, dritte.

Speaker: Meine dritte Liga ist ja eine Profi-Liga, ja, seit 2008, 2009.

Speaker: Trotzdem wird sie immer noch ein bisschen stiefmütterlich behandelt in meinen Augen und wir haben vorhin auch darüber gesprochen vor der Aufnahme,

Speaker: Die Kohle kommt da jetzt auch nicht unbedingt rein.

Speaker: Also ich glaube nicht, dass Schalke da mal, klar, ich verstehe die Altlasten, verstehe ich voll.

Speaker: Und ich glaube auch, dass man da viele Spieler hätte gehen lassen oder so, dass man da viele Spieler gehen gelassen hat oder gehen lassen musste.

Speaker: Aber wir reden hier wirklich von der Hausnummer.

Speaker: Wir besitzen nicht wie Schalke unser eigenes Stadion.

Speaker: Das wird auch nicht mehr zu finanzieren sein in der dritten Liga.

Speaker: So, damit fängt es schon an.

Speaker: Du hast einen Zwangsabstieg der zweiten Mannschaft.

Speaker: Die werden viele gute Spieler in der zweiten Reihe wegbrechen, weil die keinen Bock auf Oberliga haben.

Speaker: Das heißt, die zweite Mannschaft, die ihre Hausaufgaben gemacht hat, wird zwangsabgestiegen in die Oberliga und Fortuna geht in die dritte.

Speaker: Das heißt, du kannst versuchen, vielleicht davon noch ein paar Spieler hochzuziehen.

Speaker: Du wirst einen Einbruch haben von TV-Geldern um die 90%.

Speaker: Das hast du von der ersten und der zweiten Liga nicht.

Speaker: Auf gar keinen Fall.

Speaker: Wir reden hier von 20 Millionen auf 2 Millionen.

Speaker: Das ist wirklich brutal.

Speaker: Das hast du in der ersten und der zweiten Liga nicht.

Speaker: Jein.

Speaker: Jein, 90%?

Speaker: Nein, nein, also TV-Einnahmen hast du recht, aber wenn man jetzt mal die Gesamtumsatzlage betrachtet, ist der Gap von der ersten und der zweiten Liga größer als von der zweiten und der dritten Liga.

Speaker: Ich finde, das siehst du auch immer sehr schön daran.

Speaker: Guck mal, wie ausgeglichen die Relegation beispielsweise zwischen der zweiten und der dritten Liga ist, weil die Mannschaften gar nicht so krass auseinander liegen.

Speaker: Erste und zweite Liga hast du alle zehn Jahre mal, dass in der zweiten Liga das überhaupt schafft, weil die schon sehr stark auseinander liegen.

Speaker: In der ersten Liga ist halt verhältnismäßig

Speaker: so enorm viel Kohle.

Speaker: Deswegen, aber trotzdem ist das nicht falsch, was du sagst per se.

Speaker: Mehr Umsatz ist klar, ist logisch, aber auch in dem Prozentsatz,

Speaker: Ich habe es nicht nachgerechnet, aber... Also ich hatte halt immer so im Kopf, obwohl die Fortuna damals aus der ersten Liga abgestiegen ist, ja, da war das klar, der Umsatz war viel größer, der wegbricht, ja.

Speaker: Aber der Prozentsatz, der weggebrochen ist, war deutlich geringer.

Speaker: Das heißt, du hattest trotzdem immer noch viel Geld, mit dem du irgendwie was machen konntest.

Speaker: Du hattest weniger Geld, aber dann haben gesagt, ah, Rieseneinschnitte, ja, auch richtig.

Speaker: Trotzdem hattest du noch Geld.

Speaker: Guck mal, wovon wir jetzt reden.

Speaker: Das ist brutal.

Speaker: Und nur um das noch zu kompletieren, ähm,

Speaker: Klar, Spieler haben wir schon drüber gesprochen.

Speaker: Sechs, sieben Spieler haben noch Vertrag bei uns.

Speaker: Der Rest nicht.

Speaker: Der Rest ist weg.

Speaker: Und zu den Spielern zählen, ich glaube, drei oder vier Spieler, die haben keine Minute in der Saison gespielt.

Speaker: Also musst du dir mal überlegen.

Speaker: Nur Miss Lintat aus dem Vorstand hat einen Vertrag.

Speaker: Alle anderen

Speaker: Nicht.

Speaker: Ende hat, glaube ich, einen Vertrag.

Speaker: Wäre auch dumm, dem keinen zu geben.

Speaker: Frage ist aber, ob der überhaupt bleiben soll.

Speaker: Habe ich jetzt gelesen, aber... Genau, ich habe es ehrlicherweise auch nicht ganz auf dem Schirm.

Speaker: Fortuna für alle.

Speaker: Wird sofort gestoppt.

Speaker: Logischerweise.

Speaker: Aber das, was du so aufgebaut hast, zerfällt in Scherben gerade.

Speaker: Sofort.

Speaker: Also, und das sind jetzt nur die Sachen, die mir jetzt so direkt in den Kopf kommen oder so, die ich mir jetzt eben nochmal vor dem Podcast hier kurz notiert habe, die ich jetzt mir so angelesen habe, gestern oder vorgestern.

Speaker: Das ist mit Sicherheit nicht alles.

Speaker: Okay, es gibt schon so kleine Leuchten am Himmel, wo man sagen kann, hey, das würde uns wirklich helfen.

Speaker: Stadt Düsseldorf hat geschrieben, hey.

Speaker: Stadionmiete, können wir drüber reden.

Speaker: Ja, so ungefähr.

Speaker: Liebe kennt keine Liga oder sowas, haben sie, glaube ich, geschrieben.

Speaker: So von wegen, hey, wir würden versuchen, ich meine, die Stadt macht ja da auch andere Veranstaltungen.

Speaker: Geht ja nicht nur darum, dass die da jetzt für Düsseldorf da irgendwie Kohle rausschlagen, sondern da war ja auch mal das Wintergame von so einem hier im Eishockey.

Speaker: Das sind ja auch regelmäßig Veranstaltungen, weil du das Dach ja zumachen kannst.

Speaker: Also sowas zum Beispiel.

Speaker: Carsten Mayer hat auch gesagt, er ist gesprächsbereit, allerdings muss sich ganz viel ändern.

Speaker: Und da hat er auch von handelnden Personen gesprochen.

Speaker: Also das heißt, ganz viel Prozessual, was auch im Hintergrund läuft, wird, glaube ich, super schwierig sein, das weiter zu betreiben.

Speaker: Also ich verstehe, was du meinst, dass man nicht alles schwarz sehen soll.

Speaker: Da bin ich auch voll deiner Meinung.

Speaker: Ich sehe es auch so, dass man das alles irgendwie handeln kann.

Speaker: Aber ich würde schon sagen, dass es drastisch ist.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Also will ich auch gar nicht kleinreden.

Speaker: Ich finde es auch, was ich auch sehr, sehr drastisch finde, ist, ist ja auch, also alleine so die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle.

Speaker: Genau.

Speaker: Da muss man auch nochmal einiges tun.

Speaker: Da werden, also ich will jetzt nicht sagen, viel Prozent da wahrscheinlich wegfallen werden.

Speaker: Ich habe einen Prozentsatz gehört.

Speaker: Ich habe einen Prozentsatz gehört.

Speaker: 50 Prozent oder was?

Speaker: Ja, die Hälfte muss gehen.

Speaker: Also keine Ahnung, ob es dann so eintritt.

Speaker: Das sind, wie gesagt, dann immer Sachen, die auch in den Medien so beschrieben werden.

Speaker: Ich glaube, da muss man sich jetzt einfach Gedanken machen.

Speaker: Ja, Alexander Ende, Trainer, weiß ich auch nicht so richtig, was ich davon halten soll.

Speaker: Also ich war generell kein Fan von der Verpflichtung.

Speaker: Es zahlt so ein bisschen darauf ein den Eindruck, den ich damals hatte.

Speaker: Ich hatte das Gefühl, die Verpflichtung war schon so, boah, wir sind uns hier gerade nicht in ernster Lage bewusst, worum es hier eigentlich wirklich gerade geht.

Speaker: Und wir denken schon in einer langfristigen Idee, obwohl du gerade einfach nur kurzfristig Rettung...

Speaker: schauen musst, aber das war so, ja, das machen wir schon, deswegen, wir denken schon mal ein bisschen weiter und wir müssen ja auch hier eine mittelfristige oder langfristige Idee verfolgen.

Speaker: Von daher ist auch die Frage Misslingtat.

Speaker: Gut, wenn er einen Vertrag hat, ist ja erstmal ganz gut.

Speaker: Ich habe gelesen, Jobst möchte auch weitermachen zu hälftigen Bezügen.

Speaker: Also vielleicht auch erstmal ein gutes Signal.

Speaker: Ob das immer noch zu viel ist, was er verdient, keine Ahnung, weiß ich nicht.

Speaker: Aber jemand sagt, ich nehme nur die Hälfte von meinem Gehalt.

Speaker: Würde ich jetzt erstmal per se sagen, ist das jetzt erstmal

Speaker: eine positive lobenswerte Nachricht.

Speaker: Aber ja, da wird man noch verschiedenste Sachen, muss man sich dann noch genau anschauen und ich glaube, oder ich möchte auch nicht jetzt irgendwie kleinreden und sagen, ach, ist schon alles nicht so schlimm, macht euch keine Sorgen oder stellt euch nicht so an oder sonst was, ist gar nicht die Message, sondern

Speaker: Message sollte eher sein, ich glaube trotzdem, dass man diese Dinge lösen kann, dass trotzdem jetzt nicht das Leben in Düsseldorf zu Ende ist, dass der Verein auch einfach über die letzten Jahre, Jahrzehnte dann auch ein Selbstverständnis entwickelt hat.

Speaker: Also Fortuna war sehr lange in der dritten Liga damals oder in der Regionalliga noch vorher.

Speaker: Also die sind ja, glaube ich, aufgestiegen im ersten Jahr, wo es die dritte Liga gab.

Speaker: 8, 9, deswegen weiß ich das ja.

Speaker: Genau, das war das Gründungsjahr der dritten Liga.

Speaker: Wo war es die Regionalliga?

Speaker: Aber sie waren ja auch damals fast zehn Jahre weg.

Speaker: Das heißt, das war ein Verein, der auch lange da gar nicht gespielt hat.

Speaker: Und der hat jetzt einfach ein Selbstverständnis entwickelt.

Speaker: Und deswegen bin ich trotzdem irgendwie positiver Dinge.

Speaker: Wenn jetzt...

Speaker: Richtige Entscheidungen getroffen werden und getroffen werden können vielleicht auch, ich weiß es nicht genau, aber dass Düsseldorf einfach auch mit seinem Selbstverständnis und mit dem Fundament, was man sich trotzdem über viele Jahre erarbeitet hat, auch die Möglichkeit hat, schnell wieder aufzusteigen.

Speaker: Auch wenn die dritte Liga, es ist auch eine Schweineliga, da kann auch immer alles in alle Richtungen gehen.

Speaker: Also gar keine Frage, aber...

Speaker: Ja, also ich glaube, wir surfen auf derselben Welle.

Speaker: Auf der einen Seite Leben geht weiter, Handschuhe anziehen, weiter versuchen, das, was man aufgebaut hat, wieder zusammenzustellen.

Speaker: Auf der anderen Seite, genau wie du es auch gerade richtig gesagt hast,

Speaker: will man da auch nichts beschönigen.

Speaker: Das ist ein Verein, der einfach nicht darauf eingestellt ist, abzusteigen.

Speaker: Ganz einfach.

Speaker: Und das trifft jetzt einfach wie ein Schlag oder die ganze Stadt.

Speaker: Und da muss man einfach gucken, wie man sich da wieder raus wühlt, sage ich mal.

Speaker: Das ist ja nicht der erste Rückschlag, den Düsseldorf jetzt erleiden musste.

Speaker: Ich glaube, die DEG, doch, die DEG ist ja auch, glaube ich, vor einem Jahr oder vor zwei abgestiegen.

Speaker: Und es ist ja auch im Sinne der Stadt Düsseldorf, da irgendwie so ein Sport-Hotspot zu bleiben.

Speaker: Ich meine, da gibt es ja noch ganz viel, das habe ich auch regelmäßig mal gesagt, dass sich Düsseldorf errägt, die verläuft, weil es einfach viele Sportarten gibt, die sehr interessant sind.

Speaker: zumindest für Düsseldorfer.

Speaker: Aber man muss auf jeden Fall irgendwie so den Volkssport, Fußball auf jeden Fall versuchen, weiter zu fördern.

Speaker: Und wie gesagt, was die Stadt machen kann, ist auf jeden Fall Stadionmiete senken.

Speaker: Das haben sie ja auch schon mehr oder weniger indirekt gesagt, dass sie da so gesprächsbereit sind und gucken wollen, oder wie man da zurande kommt.

Speaker: Aber ganz einfach, ich habe noch nie so einen großen Umbruch erlebt,

Speaker: nicht, dass ich da scharf drauf bin, jetzt unbedingt mal so einen Neuaufbau in der dritten Liga sehen zu wollen, bin ich absolut nicht.

Speaker: Aber die Fakten sind nun mal so, dass das passieren wird.

Speaker: Und deswegen bin ich jetzt auch genauso wie du, wie eigentlich dein Grundtenor war.

Speaker: Obwohl es zwei Tage erst her ist, bin ich grundgestimmt zu sagen, hey, ich bin dabei, ich habe sogar aus Spaß mal geguckt, so was man in dem Verein irgendwie Gutes tun kann.

Speaker: Und da gibt es ja, kannst irgendwie volontieren und keine Ahnung was.

Speaker: Da bin ich ja mal so durch die Stellen durch, da war auch

Speaker: Praktikant in der Geschäftsführung dabei und ich habe mir nur gedacht, das wäre doch mal eine Idee für mich, dass ich da mal hier drei Monate Urlaub nehme und dann, wobei gut, das kommt nicht ganz hin in meinem Jahresurlaub, aber trotzdem mal da irgendwie ein bisschen Tabula rasa mache und dem Misslidz hat Sack, wer da mal verpflichten soll.

Speaker: Aber nein, es wird sich erstmal jetzt ganz, ganz, ganz, ganz viel zeigen in den nächsten Wochen und Monaten.

Speaker: Das kann man jetzt noch gar nicht so absehen.

Speaker: Also im Endeffekt letzter Satz, dann können wir auch ein anderes Thema beleuchten.

Speaker: Im Endeffekt entscheiden, also wird die Saison entschieden durch die elf Spieler plus die nachher eingewechselt werden, auf dem Platz stehen und ich bin mal sehr, sehr gespannt, wie sich der Kader formt.

Speaker: Da muss ich was tun und Kastenmeier hat es selber gesagt, der wird ja auch die beste Sicht haben.

Speaker: Intern muss ich auch ein bisschen was ändern, was Prozesse, was anscheinend auch Personen angeht.

Speaker: So kam es zumindest auf mich rüber.

Speaker: Von daher bin ich mal sehr gespannt.

Speaker: Wer vor allen Dingen jetzt als erster Schritt, wer sich von den Spielern zum Verein bekennt und bleibt.

Speaker: Da bin ich jetzt erstmal sehr, sehr gespannt drauf.

Speaker: Ich denke, viele werden gehen.

Speaker: Jordi Dewey ist schon angekündigt worden, dass der geht.

Speaker: Keine große Überraschung, hat eh kaum Rolle gespielt.

Speaker: Hätte ich jetzt gerne in der dritten Liga auch gesehen, aber der geht zu seinem Jugendklub in die zweite holländische Liga zurück.

Speaker: Wir werden Spieler verlieren wie in Itten und Tanaka und so.

Speaker: Brauchen wir gar nicht überreden.

Speaker: Die sind alle viel zu gut.

Speaker: Die waren auch zu gut schon für diese Düsseldorfer Mannschaft.

Speaker: Aber vielleicht so Spieler, die wirklich F95 ein bisschen im Herzen tragen.

Speaker: So ein Zimmermann.

Speaker: Ob der nicht bleibt.

Speaker: Gut, Ego Lee hat er jetzt schon verlängert, auch ligaunabhängig.

Speaker: Der muss sich auch noch ein bisschen entwickeln, aber gut, Kastenmeier wäre natürlich brutal, wenn der bleiben würde, weil das ist dann auf jeden Fall ein überdurchschnittlicher Drittliga-Keeper.

Speaker: Aber der hat auch Angebote, glaube ich, habe schon gesehen, Hannover 96 gräbt schon an dem, weil 0 halt geht, Leier endet.

Speaker: Und ja.

Speaker: Kann ich mir gar nicht so vorstellen.

Speaker: Das kasten wir ja so gut am Fuß.

Speaker: Bei Christian Titz musst du doch eigentlich halber rasilianischer Zehner sein.

Speaker: Der ist sehr gut in meinen Augen in der Spieleöffnung.

Speaker: Ich kenne nur die Abschläge, die in Highlight-Videos kommen.

Speaker: Also ihr seht schon, ich kann auch wieder lachen.

Speaker: Ist auch so.

Speaker: Vielleicht für mich auch noch ein letzter Satz.

Speaker: Jetzt ist auch einfach mal der Moment, und da rufe ich jetzt einfach mal die Fortuna-Fans auch zu auf, jetzt erst recht

Speaker: auch einfach jetzt zusammenstellen.

Speaker: Und wenn es Leute gibt, die gerade überlegen, ey, soll ich mir einfach mal eine Dauerkarte kaufen oder so?

Speaker: Habe ich auch schon überlegt.

Speaker: Das ist, glaube ich, auch ein richtig guter Support und da kann man sich jetzt auch mal überlegen, ob das nicht auch für manche Leute so, auch in der eigenen Trauerbewältigung, sage ich jetzt einfach mal, hilft so, dass jetzt einfach mal in so eine positive, jetzt erst recht Energie versuchen umzuwandeln und das auch ein Stück weit zu leben.

Speaker: Von daher, ähm,

Speaker: Ja, wir werden noch die Fortuna intensiv beobachten.

Speaker: Das wird ein sehr, sehr spannender Sommer.

Speaker: Da wird sehr viel passieren, da wird es auch sehr viel geben, worüber man reden kann.

Speaker: Ich würde trotzdem vorschlagen, wir sprechen jetzt nochmal so ein bisschen über Teams oder über einzelne Teams zumindest, die weder im Aufstiegs- noch im Abschießkampf unterwegs waren.

Speaker: Und da muss ich persönlich sagen, gibt es für mich in der zweiten Liga,

Speaker: Ja, eigentlich zwei Mannschaften, die mir echt positiv aufgefallen sind.

Speaker: Oder wo ich echt sage, boah, da habe ich echt Fantasie für mehr.

Speaker: Und eins davon ist der 1.

Speaker: FC Nürnberg mit Trainer Miroslav Klose.

Speaker: Jetzt die zweite Saison hintereinander konstant gehalten, sage ich jetzt mal.

Speaker: Sie sind irgendwie im Mittelfeld geblieben, hatten mit dem Abschiedskampf nicht wirklich was zu tun, trotz großer Umbrüche vieler Mannschaften.

Speaker: Sie haben eine junge, unerfahrene Mannschaft.

Speaker: Und sie haben einfach super spannende Spiele.

Speaker: Also ich glaube, Suma schwierig zu halten.

Speaker: Ich glaube, in der Liga waren es zwölf Tore und fünf Assists.

Speaker: Also ganz schwierig.

Speaker: Aber wenn ich mir dann angucke, auch hier der Sechser-Javier Fernandes ist, ich glaube, eine Laie von...

Speaker: Von Bayern 2 meine ich, aber ist tatsächlich eine Laie, die im Winter kam und der auch noch nächste Saison, also eine anderthalbjährige Laie.

Speaker: Und der hat sich da fand ich zum Saisonendspurt schon echt festgespielt auf der 6 und bietet auch Fantasie für mehr.

Speaker: Deswegen, ich hoffe wirklich, dass sie ein paar junge, talentierte Spieler dieses Jahr halten können.

Speaker: Dann traue ich ihnen wirklich was zu, weil ich auch einfach mittlerweile die Stärke der Kontinuität da erkenne mit Miroslav Klose.

Speaker: Kann ich nachvollziehen.

Speaker: Ich kann mich noch an die Zweitliga-Zeit erinnern, wo Nürnberg wirklich immer so gependelt ist, auch teilweise eher Richtung Abstieg, als jetzt irgendwie Richtung obere Tabellenhälfte.

Speaker: Und das scheint sie halt jetzt gerade geschafft zu haben, dass sie sich oben ein bisschen festsetzen.

Speaker: Was hast du gesagt?

Speaker: Wie viele da waren sie letztes Jahr?

Speaker: Hast du das eben gesagt?

Speaker: Nee, ich hab nur gesagt, dass sie auch Letzter im Mittelfeld waren.

Speaker: Ich hab letztlich nachgeschaut, wie viel da sie genau waren.

Speaker: Aber ich glaube, das war sogar auch ein einschlägerer Tabellenplatz.

Speaker: Ich bin mir gar nicht mehr sicher.

Speaker: Vielleicht vertüben sie aber auch.

Speaker: Das kann sehr gut sein.

Speaker: Also ich guck mal schnell nachher.

Speaker: Zehnter fast.

Speaker: Zehnter fast.

Speaker: War auch 48 Punkte.

Speaker: Und ja, hatten dann, also ja...

Speaker: Punktetechnisch sogar schon eine bessere Saison als diese, ja.

Speaker: Also 46 Punkte diese Saison.

Speaker: Ja, also Miro Klose, ich glaube, das hast du auch damals schon ein, zwei Mal anklingen lassen.

Speaker: Korrigiere mich gerne, wenn ich da falsch liege, aber da hast du auch schon mal so ein bisschen an seinem Stuhlbein gesägt, ja?

Speaker: Und hattest du gesagt, ja, es ist so der richtige.

Speaker: Äh, Quatsch.

Speaker: Keine Ahnung, wer das erzählt hat.

Speaker: Aber auf gar keinen Fall.

Speaker: Aber deswegen, dass er sich da hält.

Speaker: Wie gesagt, der, der schon öfter reinhört in den Podcast, der kennt meine Verbindungen zu Miro Klose.

Speaker: Ich bin sein Bruder.

Speaker: Aber ich bin mit ihm auf jeden Fall.

Speaker: Das ist einer meiner Lieblingsspieler gewesen.

Speaker: Der Stadionsprecher war auch ein bisschen durch bei Schalke.

Speaker: Irgendwann im Rahmen der Feierlichkeiten will der Muslic, ruft der.

Speaker: Miroslav Muslic.

Speaker: Geil.

Speaker: Das ist auch sehr geil.

Speaker: Nee, aber kann ich voll mitgehen.

Speaker: Also Nürnberg auf jeden Fall eine gefestigte Mannschaft, der ich auch nächstes Jahr, gut, ich will jetzt nicht sagen, die steigen auf, muss auch mal gucken, was im Sommer passiert, aber denen ich auf jeden Fall eine Rolle in dem Verfolgerkreis, wie es jetzt Hertha, Lauter und Darmstadt, Hannover waren, zutraue, ja.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Hast du denn sonst noch andere Mannschaften, die dir positiv aufgefallen sind oder wo du auch so mit sagst, boah, es ist eigentlich eine spannende Mannschaft, die auf jeden Fall noch Freude bereiten kann?

Speaker: Also ich weiß nicht, warum.

Speaker: Ich meine, sie standen auch lange Zeit unten drin, aber ich habe das Gefühl, dass...

Speaker: Dresden?

Speaker: Ja.

Speaker: Geil.

Speaker: Okay, war aber ein zweiter Call.

Speaker: Die haben sich halt echt wieder unten echt gut rausgeholt.

Speaker: Und lass mich mal kurz gucken.

Speaker: Die waren sehr abgeschlagen.

Speaker: Genau.

Speaker: Haben auch einen Trainer nicht gewechselt.

Speaker: Also die sind, oder?

Speaker: Thomas Stamm ist doch schon länger dabei.

Speaker: Ich weiß auch nicht, warum ich gerade den Namen in dem Kopf hatte.

Speaker: Doch, 724.

Speaker: Aber das macht ja gar keinen Sinn.

Speaker: Wir haben ja noch gesagt damals, da haben wir noch so einen Folgentitel, haben uns glaube ich noch darüber unterhalten.

Speaker: Ja, fliegt jetzt entweder der oder fliegt der.

Speaker: Und dann ist glaube ich nachher von Karlsruhe der Rapp, Quatsch, der Rapp der Aichner geflogen.

Speaker: Nee, Aichner ist jetzt ja erst weg nach der Saison.

Speaker: Marcel Rapp von Kiel ist zwischendurch.

Speaker: Ah, Rapp von Kiel, der war doch richtig.

Speaker: Ich habe den Verein verwechselt, aber den Namen nicht eigentlich.

Speaker: Ich habe ja Rapp zuerst gesagt.

Speaker: Genau, Rapp oder damals Stamm.

Speaker: Oder wir hatten auch damals Thomas, nee, wir hatten es auch mit Thomas Kleine und Thomas Stamm.

Speaker: Und dann haben wir noch gesagt, welcher Thomas geht denn jetzt?

Speaker: Weil beide so am Abkacken waren.

Speaker: Und dann ist Thomas Kleine bei Viertigang und bei Dresden.

Speaker: Thomas Stamm hat sich ja wirklich durchgebissen.

Speaker: Und ich habe sie auch gegen Düsseldorf gesehen.

Speaker: Sie haben echt eine attraktive Mannschaft.

Speaker: auch wenn es nachher gegen Düsseldorf da nicht gereicht hatte.

Speaker: Aber klar, haben auch zwei Ex-Fortunen-Stürmer.

Speaker: Aber Jason Czeker fand ich damals schon einen guten Transfer.

Speaker: Amuakko auf der Sechs hat mir alles sehr gut gefallen.

Speaker: Julian Pauli, Schreiber im Tor.

Speaker: Das ist wirklich keine schlechte Mannschaft.

Speaker: Junge Mannschaft auch, der ich echt was zutraue, auch nächste Saison.

Speaker: Ja, was ich auch spannend finde, tatsächlich ist auch Dresden so die einzige Mannschaft, wenn ich jetzt mal auf die Hinrundentabelle schaue,

Speaker: Also das ist eigentlich krass.

Speaker: Also die Mannschaften, die jetzt abgestiegen sind oder da unten standen so, die standen auch eigentlich alle in der Winterpause schon da.

Speaker: Wirklich die einzige Ausnahme ist, Preußen-Münster war auf der 12, aber es war halt super eng von den Punkten, wissen wir alle.

Speaker: Und Dresden war halt auf der 18 mit 13 Punkten abgeschlagen nach der Hinrunde.

Speaker: Und da muss man wirklich sagen, Chapeau für diese Rückrunde und was sie da gespielt haben.

Speaker: Das war auch tatsächlich mein zweiter Call, wenn ich jetzt nicht den FCN gehabt hätte.

Speaker: Ja, also für mich ist es auf jeden Fall Dresden gewesen, das kann man nicht anders sagen.

Speaker: Und sie haben auch heim, auswärts, also Düsseldorf hat ja so eine eklatante Auswärtsschwäche, zu Hause ganz gut gepunktet, aber Dresden, sowohl auswärts als auch heim, haben sie ihre Punkte eingefahren.

Speaker: Das ist auch eine Qualität.

Speaker: Das ist immer so, wenn du da nicht irgendwie so irgendwas hast, worauf du dich komplett immer berufen musst, so und dann beim anderen schon weißt, da geht eigentlich gar nichts.

Speaker: Das ist definitiv.

Speaker: Ja, soviel zu den positiven Mannschaften.

Speaker: Wer ist dir denn negativ aufgefallen?

Speaker: Wo gehst du denn in dem Tabellenmittelfeld so mit einem negativen Spiel raus?

Speaker: Ja, ich musste einen der großen nehmen.

Speaker: Sei es jetzt Kiel, sei es Hertha, um die kommt man ja kaum drum herum, wenn man über Enttäuschungen spricht.

Speaker: Und ich habe mir nachher tatsächlich Kiel rausgepickt, weil auch wieder verschiedene Statistiken, eine, die ich bemerkenswert fand, jetzt bin ich wieder bei Heim auswärts,

Speaker: Alter, die sind Tabellen 16. was Heimspiele angeht.

Speaker: Und ich weiß noch, Kiel war immer ekelhaft zu spielen eigentlich, wenn Fortuna dann in der 2.

Speaker: Liga gespielt hat, bevor die aufgestiegen sind.

Speaker: Und wie kannst du zu Hause nur knapp über 20 Punkte holen als KSV, die gerade aus der Bundesliga abgestiegen sind und auch einen guten Kader eigentlich zusammen hatten, mit einem guten Trainer.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Andererseits muss ich sagen, haben sie dann wieder auswärts ganz gut gepunktet, waren so Auswärts-Tabelle, Platz 7, also

Speaker: Auch solide, aber summa summarum mit 41 Punkten.

Speaker: Du beschließt die Saison jetzt mit zwei Niederlagen am Ende.

Speaker: Ja, hast davor eine Siegesserie eingefahren, aber gut.

Speaker: Du bist jetzt wieder auf einem guten Weg.

Speaker: Ich glaube, mit dem Trainer hast du jetzt auch, oder mit dem, wie heißt der Typ nochmal?

Speaker: Tim Walter.

Speaker: Tim Walter, danke.

Speaker: Mit Tim Walter hast du auch, glaube ich, jetzt einen ganz attraktiven Trainer auch für diesen Verein.

Speaker: Ich glaube, das könnte ganz gut passen.

Speaker: oder ganz gut matchen.

Speaker: Hat ja auch schon gut gematcht, aber ja, zwei Niederlagen jetzt zum Ende der Saison, sowohl gegen Magdeburg als auch gegen Dresden.

Speaker: Klar, für die ging es noch ein bisschen was, aber trotzdem gegen jetzt nicht die absolut spielstarksten Mannschaften der Liga.

Speaker: Für mich auf jeden Fall eine Enttäuschung.

Speaker: Also Platz 11 und 12 habe ich mir da rausgepickt.

Speaker: Ja, muss ich sagen, sehe ich gar nicht so krass.

Speaker: Also klar, irgendwo, wenn du Absteiger bist und den Abstieg danach wieder spielst, ist es irgendwo immer eine enttäuschende Saison.

Speaker: Trotzdem sage ich hinten raus, haben sie ihre Spiele gewonnen, haben damit ihre 40 Punkte geholt, haben auch Düsseldorf geschlagen, haben Braunschweig geschlagen.

Speaker: Und als sie dann die 40 Punkte voll hatten und gerettet waren, sodass dann auch wieder da so ein bisschen Druck abfällt und du vielleicht nicht mehr so gierig oder mit so einer Intensität reingehst, wie die Mannschaft, die noch mittendrin steckt unten, finde ich, ist dann auch okay.

Speaker: Deswegen wird diese zwei Näherlagen, nachdem du gerettet warst, nicht zu hoch hängen insgesamt.

Speaker: Trotzdem hätte ich auch mit ihnen in einer anderen Tabellenregion gerechnet.

Speaker: Aber ich würde trotzdem ganz gerne ein Zitat von dir rausholen zu Beginn der Saison.

Speaker: Hertha BSC ist mein Aufstiegsfavorit und hat trotzdem Potenzial für die Enttäuschung der Saison.

Speaker: Und letzteres ist es geworden.

Speaker: Also es war irgendwie der Aufstiegsfavorit und es war aber irgendwie auch sofort klar, na, wenn die nicht aufsteigen, sind die eigentlich schon die Enttäuschung der Saison.

Speaker: Und das war jetzt auch kein Hannover 96-Ding, wir sind ganz knapp nur Vierter geworden, sondern das war so ein Ding von, es war eigentlich wirklich schon wochenlang klar, dass das nichts mehr wird bei der Hertha mit dem Aufstieg.

Speaker: Und am Ende geht man auf Platz 7 mit 51 Punkte, 11 Punkte auf Platz 3 ins Ziel.

Speaker: Das ist viel zu wenig für die Hertha und für diesen Kader.

Speaker: Das haben wir ja auch schon anklingen lassen.

Speaker: Und das ist für mich dann auch, sage ich ganz ehrlich, also nicht nur mit dem Eindruck aus dem letzten Spiel, sondern auch mit den Eindrücken der ganzen Saison,

Speaker: Das ist für mich schon echt eine Enttäuschung.

Speaker: Und auch wenn ich mir überlege, du hast hier Starspieler Paul Seguin im Mittelfeld, du hast Kenneth Aichhorn, du hast eigentlich wirklich ein Talent, was du da rumlaufen hast.

Speaker: Der ist der Junge.

Speaker: Da diskutieren wir nur noch, ob jetzt Man City und Laie Leverkusen oder Direktransfer zum BVB oder doch vielleicht zu den Bayern.

Speaker: Also darüber reden wir bei dem gerade.

Speaker: So, das ist das Niveau.

Speaker: Du hast einen Fabian Rehse, einen mit der besten Spieler der Liga an sich.

Speaker: Du hast auch andere, weitere Spieler, die für mich Bundesliga-Format haben.

Speaker: Cruissants beispielsweise.

Speaker: Von daher, da sind echt schon einige, also das ist einfach viel zu wenig.

Speaker: Und das ist für mich die Enttäuschung.

Speaker: Fertig.

Speaker: Ja, vollkommen richtig.

Speaker: Wir haben so oft die Hertha schon genannt.

Speaker: Ich habe es ja auch eben schon gesagt, entweder Hertha oder Kiel.

Speaker: Ich meine, Kiel, ich habe es jetzt gerade mal nachgeguckt, weil ich hatte es nicht mehr so genau auf der Pfanne jetzt gerade.

Speaker: Aber Kiel war die Mannschaft, die auch, glaube ich, sechs, sieben, oder was ist, glaube ich, weiß ich, sechs, sieben Wochen lang kein einziges Spiel gewonnen hat.

Speaker: Also bis Tim Walter kam und dann das Auswärtsspiel 3-2 in Bochum.

Speaker: Und dann haben sie wirklich eine gute Serie so gespielt.

Speaker: Das will ich ihnen ja gar nicht abstreiten.

Speaker: Aber bis dahin, vollkommen unterirdisch als Absteiger.

Speaker: Also, Absteiger hin oder her.

Speaker: Du hast trotzdem die Struktur, die Gelder aus mindestens einem Jahr Bundesliga.

Speaker: Das muss einfach anders aussehen in meinen Augen.

Speaker: Du musst da jetzt nicht direkt wieder aufsteigen, aber da erwarte ich eigentlich eine Ober-Tabellenhälfte.

Speaker: Ja, verlierst natürlich dann auch mit Party-Bierkapitän Timo Becker eine tragende Säule im wahrsten Sinne des Wortes.

Speaker: Ja.

Speaker: Nein, also bin ich voll bei dir, da kann ich durchaus nachvollziehen.

Speaker: Ja, lass uns auch in die dritte Liga blicken.

Speaker: Auch da gab es am Samstag eine extrem spannende Konferenz mit einem aus Duisburger Sicht bitteren Ende, aus Essener Sicht mit einem schönen Ende, aber vielleicht starten wir erstmal mit Energie Cottbus und Pille Wollitz zurück in Liga 2.

Speaker: Der Aufstieg ist perfekt.

Speaker: Was sagst du?

Speaker: Du hast es eigentlich die ganze Saison, du hast es eigentlich schon dir gewünscht, die ganze Saison.

Speaker: Ich habe es dir die ganze Zeit gewünscht und jetzt spielen wir nicht gegen die.

Speaker: Ja, geil, Alter.

Speaker: Und das Witzigste ist eigentlich, dass King Manu, Leihspieler von Düsseldorf, da gesetzter Innenverteidiger war, mit denen aufgestiegen ist.

Speaker: Ja, was macht der denn jetzt?

Speaker: Der wird wahrscheinlich höchstwahrscheinlich dann bei Cottbus bleiben, dass Cottbus den irgendwie vertrags- oder ablösefrei übernimmt oder sowas, ja.

Speaker: Was anderes würde ich mir jetzt auch nicht wünschen.

Speaker: Klar würde ich mir wünschen, wenn er noch bei uns bleibt, weil er ein talentierter Innenverteidiger ist und jetzt mit Sicherheit seine Chance bekommt.

Speaker: Aber ja, jetzt.

Speaker: Also Glückwunsch nach Koppus ist jetzt nur ein Ausdruck gewesen hinsichtlich der Spielerpersonale.

Speaker: Osnabrück ist schon länger fest.

Speaker: Koppus hat mich sehr gefreut für Duisburg, Essen.

Speaker: Das war ja immer so ein bisschen auf Messers Schneide.

Speaker: Erst schien Essen es verspielt zu haben mit der Niederlagenserie.

Speaker: Dann hat Duisburg am Ende dann doch nochmal nicht die Punkte eingefahren.

Speaker: Also hatten sie selber in der Hand.

Speaker: Jetzt freue ich mich halt nächstes Jahr auf dem Straßenbahn-Derby Duisburg-Düsseldorf.

Speaker: Das hast du definitiv nächstes Jahr.

Speaker: Also wenn du da ins Stadion gehen solltest, sag gerne Bescheid.

Speaker: Das ist auch tatsächlich ein Duell, wo ich auch gerne mitkommen würde.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Wir können ja übrigens auch, hast du das schon gesehen, Fortuna Köln ist ja aufgestiegen.

Speaker: Ich habe jetzt also zwei Spiele in Köln mit Viktoria und Fortuna.

Speaker: Also irgendwie, also es ist eigentlich gar nichts zum Lachen.

Speaker: Es gibt gar nichts zum Lachen, aber lass uns jetzt mal das Positive sehen, weil ganz ehrlich, dafür sind wir auch hier, um jetzt mal ein bisschen positiver zu denken.

Speaker: Geil, Junge, wir gehen, also scheitern, ja okay, geil ist jetzt vielleicht noch ein bisschen ein Begriff, aber wir gehen ins Stadion Viktoria Köln, bei mir um die Ecke hier quasi, gegen deine Fortuna.

Speaker: Ja, ist natürlich... Trauriger Anlass, alles klar, aber lass uns das Beste draus machen, machen uns ein geiles Fußballwochen.

Speaker: Und genau an dem Punkt bin ich auch schon.

Speaker: Ich mache einfach das Beste jetzt draus.

Speaker: Wie gesagt, Sonntag war total schwarzer Tag.

Speaker: Montag war jetzt schon, war auch noch echt ein bisschen angefressen.

Speaker: Heute geht es, wie gesagt, schon wieder, weil ich auch, glaube ich, jemand bin, der das Ganze immer ein bisschen positiver sieht.

Speaker: Also es gibt auch mit Sicherheit genug Leute, die brauchen dafür länger, das ist auch vollkommen in Ordnung, falls die jetzt zuhören sollten.

Speaker: Aber im Endeffekt geht das Leben weiter.

Speaker: Da hat der Micha schon recht gesagt.

Speaker: Und von daher, ja, machen wir das Beste draus.

Speaker: Ist trotzdem eine attraktive Liga.

Speaker: Außer jetzt hier, wenn ich die Scheiße schon sehe, hier, oh Gott, Stuttgart U21, Hoffenheim U23.

Speaker: Also so einen Schrott willst du dann überhaupt nicht haben.

Speaker: Nichts gegen die Mannschaften, aber gegen eine Zweitvertretung zu spielen, bockt einfach nicht.

Speaker: Aus Profisicht jetzt.

Speaker: Ist aus Profisicht eben auch generell, glaube ich, also weil vor allem, wenn man unter der Woche spielt.

Speaker: Ja, der Kreislinger juckt mich das nicht.

Speaker: Ja, aber wenn man noch unter der Woche spielt, da sind auf einmal noch drei aus der ersten mit dabei.

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Das ist eh immer so ein bisschen der Pain, ja.

Speaker: Ja, aber Gratulation zumindest nach Essen zum Erreichen der Relegation.

Speaker: Da müssen wir auch mal schauen, was am Ende daraus wird.

Speaker: Aber unfassbar bitter.

Speaker: Schieß die Vierte ab, das sage ich dazu.

Speaker: Ja, ich bin jetzt bekanntlich nicht der größte Essen-Fan, aber gut, wird bin ich jetzt auch kein Fan von.

Speaker: Deswegen wahrscheinlich bin ich dann doch eher wieder für Ruhrgebiet und Essen dann in dem Fall.

Speaker: Aber...

Speaker: Wie bitter war das?

Speaker: Was war das bitte für eine Schlussphase?

Speaker: Ich habe es wirklich live geschaut und das Problem war, Duisburg spielt gegen Viktoria Köln.

Speaker: Ich bin eigentlich immer für Viktoria Köln, in dem Fall war ich für Duisburg.

Speaker: Duisburg liegt 1-0 hinten und...

Speaker: Man hat auch, finde ich, bei Duisburg nicht so das Gefühl gehabt, dass die richtige Überzeugung da war.

Speaker: Und da musst du halt überlegen, Duisburg hat kein einziges Heimspiel die Saison verloren.

Speaker: Die waren unfassbar brutal heimstark.

Speaker: Gleichzeitig aber auch auswärts nicht so gut.

Speaker: Da sind wir wieder bei dem Thema.

Speaker: Hast halt eine Stärke, eine Stärke und dann dafür aber auch so eine Schwäche ist auch nicht immer so gut.

Speaker: Und

Speaker: dann schaffen sie es irgendwie nach einer Ecke, den Ausgleich zu machen.

Speaker: Joshua Bitter, der da auch schon ewig, meine ich, spielt.

Speaker: Und du denkst, okay, in Essen steht es ja parallel auch unentschieden.

Speaker: Vielleicht klappt es ja doch noch mit dem Unentschieden und trotzdem spielen sie ja weiter auf Sieg.

Speaker: Also Duisburg hat echt offensiv gespielt und hat sich da ein, zwei Konter gefangen, wo ich mir so ein paar Mal dachte, uiuiui, das kann jetzt auch gleich ganz böse ausgehen.

Speaker: Ist es eigentlich hinten raus gar nicht, was die Konter angeht.

Speaker: Aber was dann halt bitter war, Essen hat irgendwie ab der 60.

Speaker: Minute in Überzahl beim bereits abgestiegenen SSV Ulm gespielt und die sind halt komplett angelaufen und man hörte dann nur schon, ja, das ist nur eine Frage der Zeit, bis Essen das Tor macht.

Speaker: Und dann hat es aber bis in die Nachspielzeit gedauert und in dem Moment, wo Essen das Tor macht in der Nachspielzeit, hat dann auch noch, ich glaube, es ist

Speaker: Boah, wie heißt der?

Speaker: Bunic oder Buncic oder so?

Speaker: Ja.

Speaker: Hat dann noch wirklich die Chance.

Speaker: So krass.

Speaker: Ist frei durch an den Innenpfosten und dann springt der Ball wieder raus.

Speaker: Also wirklich bitterer geht es nicht.

Speaker: Es tut mir wirklich super leid für alle Duisburger.

Speaker: Ich hätte die Zebras auch sehr, sehr gerne wieder in der zweiten Liga gesehen und das wäre für mich ein Relegationsduell gewesen, wo ich richtig Feuer und Flamme für Duisburg gewesen wäre.

Speaker: Aber ja,

Speaker: Auch so, also Gräuter führt, bin ich kein großer Fan von, von daher auch wenn Rot-Weiß Essen und Schalke nicht die besten Freunde sind, sage ich immer, das Herz des Fußballs schlägt im Ruhrgebiet und dementsprechend freue ich mich auch immer, wenn möglichst viele Vereine aus dem Ruhrgebiet auch möglichst hoch spielen und von daher drücke ich Essen die Daumen.

Speaker: Ja, sind wir mal gespannt.

Speaker: Also ich auf jeden Fall auch.

Speaker: Scheiß auf Kreuter Fürth.

Speaker: Sorry.

Speaker: Die habe ich jetzt einfach gefressen.

Speaker: Das kann ich nicht anders sagen.

Speaker: Ja, ich hatte sowieso... Crazy, ne?

Speaker: Kreuter Fürth, 16.

Speaker: Aber stell einfach den Torschützenkönig der Liga.

Speaker: Ja, mit Futkoi ist auch ganz wild.

Speaker: Aber gut, der wird ja auch gehen.

Speaker: Ist ja auch noch ausgeliehen.

Speaker: Von daher... Aber gut, da haben sie mit einer Laie absoluten Schwarze getroffen.

Speaker: Das war wirklich eine super Verpflichtung.

Speaker: Nee, das ist eine Verpflichtung gewesen.

Speaker: Das war jetzt wirklich... Echt?

Speaker: die gezogen wurde.

Speaker: Ah, krass.

Speaker: Sondern nicht klar, ob die Eintracht den überhaupt behält oder ich einfach weiterverkauft.

Speaker: Das hatten wir doch beleuchtet.

Speaker: Ja, ja, ja, ich erinnere mich.

Speaker: Aber ist jetzt einfach nur die Sache, ey, wir haben eine günstige Rückkaufklausel, das ziehen wir jetzt erstmal und was wir dann mit dem machen, mal schauen.

Speaker: Ja, mein Fehler, hast vollkommen recht.

Speaker: Hast vollkommen recht.

Speaker: Ja, wir haben schon eine Stunde erreicht.

Speaker: Ich habe trotzdem noch eine letzte Frage an dich, weil es jetzt auch nochmal gerade ganz aktuell hochkloppt.

Speaker: Am Wochenende war es schon Thema und wenn man da schon den Verantwortlichen so ein bisschen gelauscht hat und gemerkt hat, dass es keiner so wirklich klar dementiert, da war schon klar, es geht in die Richtung.

Speaker: Jetzt verdichten sich die Anzeigen.

Speaker: Julian Nagelsmann plant jetzt also doch mit Manuel Neuer als Nummer 1.

Speaker: für die Weltmeisterschaft und da interessiert mich noch ganz kurz deine Meinung und dann gebe ich auch nochmal meinen Senf kurz.

Speaker: Ja, ich weiß schon, was du für einen Senf dazugeben willst.

Speaker: Ich weiß das schon.

Speaker: Wir haben es ganz kurz vor der Folge beleuchtet.

Speaker: Wir haben es nicht tiefer gegen besprochen, wir haben nur gesagt, da hast du schon gehört, ja, ja.

Speaker: Und dann hat jeder so ganz kurz mehr oder weniger so gesagt, finde ich gut oder finde ich schlecht.

Speaker: Also,

Speaker: Grundsätzlich finde ich es gut, ich reframe das jetzt mal ein bisschen, damit das vielleicht für dich, weil ich sehe schon, wie du angespannt zuhörst.

Speaker: Also grundsätzlich finde ich es richtig, den sportlich besten Keeper mitzunehmen.

Speaker: Und ich sehe neuer Vorbaumann sportlich.

Speaker: Ist für mich so.

Speaker: Wenn ich mir die Leistung angucke, gegen Real glaube ich, im Hinspiel,

Speaker: Ich wollte gerade fragen, hin oder rückspielen?

Speaker: Ja, ja, hinspielen, hinspielen.

Speaker: Brutal, auf allerhöchstem Niveau gegen die absolute Elite.

Speaker: Andererseits, jetzt sind wir wieder bei dem anderen Punkt, den ich auch vollkommen nachvollziehen kann und das ist glaube ich ein Punkt, den du sagen wirst,

Speaker: absolut schlechtes Führungsverhalten von Julian Nagelsmann.

Speaker: Du kannst nicht einen Baumann die ganze Zeit so behandeln.

Speaker: Ja, du bist mein Nummer 1, du gehst mit zum Turnier, du gehst als Nummer 1 in das Turnier rein und dann jetzt, wie viele Wochen vorher sind wir?

Speaker: Keine vier, glaube ich, mehr, ne?

Speaker: Irgendwie sowas.

Speaker: So, dann sagst du, ey, yo, Bro, ich hole doch den alten Neuer zurück und du kannst einen Ersatzkeeper machen, wenn du Bock hast.

Speaker: So, sonst nehme ich halt wen anders.

Speaker: Also, jetzt mal so ganz erlaubt gesagt.

Speaker: Also,

Speaker: Zwei Ebenen.

Speaker: Sportlich willst du den besten Keeper als DFB im Tor haben.

Speaker: Ich persönlich glaube, dass Neuer nochmal auch trotz seines hohen Alters einfach eine Klasse für sich ist.

Speaker: Andererseits, und leider gehen beide Varianten miteinander so, ist es halt auf persönlicher Ebene gegenüber einem Oliver Baumann, der immer, ich habe den nie meckern gehört, ich habe den immer sich korrekt verhalten gehört, der hat immer alles gegeben, ich halte ihn auch für einen coolen Typen.

Speaker: gegen ihn persönlich einfach nur unfassbar unfair und ich hätte sogar verstanden, hätte er gesagt, ey, ganz ehrlich, ich sollte die ganze Zeit Nummer 1 hier sein, jetzt soll ich Nummer 2 sein, hätte er dann gesagt, so, ey jo, kein Bock oder sowas, ja, hätte ich vielleicht sogar auch noch verstanden, wobei ich es besser finde, wenn er mitfährt, weil wer weiß, Neuer mit seinen Wadenproblemen, aber Micha, jetzt du, bitte.

Speaker: Ja, ich sage auch ganz ehrlich, also übel nehmen, ich würde jetzt, also wenn Baumann so reagieren sollte und sagt, wisst ihr was, ihr könnt mich alle, ich fahre nicht mit, also ich bin der Letzte, der Oli Baumann hier an den Pranger stellt und sagt, wie kann er nur was für einen

Speaker: Mannschaftsunwinniger Spieler, auf gar keinen Fall.

Speaker: Ich sehe das halt deswegen kritisch.

Speaker: Du hast vollkommen recht.

Speaker: Für Deutschland sollte der beste Torwart mitfahren.

Speaker: Ich gebe dir noch ein weiteres Argument, was ich auch sehe und was auch da ist.

Speaker: Die Aura von Manuel Neuer, du hast es gesehen gegen Real Madrid.

Speaker: Das macht auch gerade mit einem Top-Stürmer auf internationalem Top-Level, das macht was, wenn Manuel Neuer vor dir steht im Abfall.

Speaker: in der 1 gegen 1 Abschlusssituation.

Speaker: Verstehe ich alles.

Speaker: Und ich habe ja auch gesagt, boah krass, da hat Manuel Neuer im Hinspiel nochmal einen rausgehauen.

Speaker: Das hätte man gar nicht mehr so von ihm erwartet.

Speaker: Ich fand aber ganz spannend, was Oliver Kahn zu der ganzen Thematik gesagt hat.

Speaker: Also nochmal als Torwart-Experte.

Speaker: Ich würde behaupten, ich habe auch ein bisschen Plan von Torwartspielen, habe in der Jugend zumindest ein paar Jahre Torwart gespielt und weiß auch,

Speaker: dass gerade bei der Torwartposition, dass es eine sehr sensible Position ist, wo du auch einfach Selbstvertrauen brauchst oder auch Vertrauen von deinem Trainer spüren musst, auch langfristiges Vertrauen, weshalb es auch meiner Meinung nach wichtig ist, im Februar oder März schon zu sagen, wer ist die Nummer 1.

Speaker: Also das finde ich eigentlich auch gut.

Speaker: Nur wenn du es sagst, dann mach es auch so.

Speaker: Das ist das, was du ja auch gerade kritisiert hast.

Speaker: Was ich aber eigentlich, worauf ich eigentlich hinaus wollte, was Oliver Kahn gesagt hat, ist, dass er gesagt hat, ja, in dem Alter,

Speaker: du kommst immer mal wieder noch an dein Top-Top-Top-Niveau.

Speaker: So Spiele wie Real Hinspiel, das schaffst du immer mal wieder, aber es wird schwerer, das konstant alle drei Tage abzurufen.

Speaker: Und das brauchst du bei einer Weltmeisterschaft.

Speaker: Und das ist eigentlich das, wo ich sage,

Speaker: Na, ist Neuer wirklich sportlich der Beste, weil er hat es gezeigt, dass er das in der Spitze abrufen kann, aber wie sehr kann er das auch halten oder wie konstant kann er es auch halten?

Speaker: Das ist die eine Thematik, hinzu kommt die Verletzungsanfälligkeit, also der war jetzt gerade das dritte oder vierte Mal in der Rückrunde schon verletzt quasi, aber auch da spricht er eigentlich noch wieder eher dafür, dass Oli Baumann auf jeden Fall mitfahren sollte, weil nur weil er jetzt erstmal Nummer zwei ist, heißt nicht, dass er nicht spielt, weil Neuer

Speaker: Neujahrs Warde macht eh, was sie will, so nach dem Motto und wisst eh alle paar Wochen irgendwas.

Speaker: Von daher kann er genauso gut sein, dass er während der WM einfach ins kalte Wasser geschmissen wird.

Speaker: Zwar dann deutlich verunsicherter, weil er wird mit weniger Selbstvertrauen im Tor stehen.

Speaker: Das steht für mich außer Frage.

Speaker: Das ist jetzt einfach das Produkt, sag ich jetzt mal, aus der Kommunikation vom Bundestrainer.

Speaker: Aber ja, deswegen, also für mich ist die Frage sportlich, wie sehr kann er das auch wirklich konstant alle drei Tage abrufen, dieses Level.

Speaker: Und dann ist auch einfach die Frage, musst du so eine Torwartentscheidung wirklich so kurzfristig nochmal treffen und dich da wieder umentscheiden.

Speaker: Und da sage ich auch, also sorry, das kannst du R4R machen.

Speaker: Und dann ist es auch einfach, also ganz ehrlich, du kannst ja sagen, wenn Manuel Neuer, der hat sich ja auch erst vor ein paar Tagen gefühlt dazu entschieden, seinen Vertrag zu verlängern.

Speaker: Also wenn er wirklich die ganze Zeit sagt, nee, ich bin raus und er ist so kurzfristig, sagt, oh, jetzt stehe ich doch zur Verfügung.

Speaker: Aber dann musst du es anders kommunikativ lösen.

Speaker: Dann musst du mit ihm sprechen und sagen, ist die Entscheidung für dich final?

Speaker: Ja, alles klar, dann war es das jetzt.

Speaker: Nein, ist sie nicht, okay.

Speaker: So, dann machen wir uns jetzt eine Kommunikationsstrategie.

Speaker: Ich rede mit dem Olli Baumann und dann finden wir eine Kommunikationsstrategie.

Speaker: Dann werde ich wahrscheinlich immer noch dafür kritisiert, dass ich mich nicht festlegen würde und sonst was.

Speaker: Ja, gut, so hat man dafür gesorgt, dass die Medien quasi zwischen März und Mai ihren Mund halten.

Speaker: Ja, toll, aber dafür machst du dir jetzt einen riesen Fass auf.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und deswegen sehe ich das auch sehr zwiegespalten, was die Rückkehr angeht.

Speaker: Und ich glaube tatsächlich auch, er hätte es nicht gemacht, ähm,

Speaker: wenn Ter Stegen da wäre.

Speaker: Ich glaube, da hätte er sich ganz klar festgelegt und da wäre es ihm nicht wert gewesen, Neuer jetzt zurückzuholen.

Speaker: Das kann sehr gut sein.

Speaker: Das kann sehr gut sein.

Speaker: Ja, dass einfach jetzt Daniel die letzte Überzeugung fehlte, dass vielleicht auch nochmal was mit Baumann gemacht hat, nachdem er weiß, dass er die Nummer 1 ist, dass es auch nochmal jetzt ein anderes Standing ist, irgendwie die Augen sind nochmal stärker auf ihn gerichtet.

Speaker: Er spielt dann halt auch nur in Hoffenheim, auch wenn die jetzt international Europa League spielen, da hast du keine große Lobby einfach und wenig international Input und so, von daher

Speaker: Ich habe mir gerade nur mal kurz angeguckt, ob die wirklich so dicht hintereinander spielen, weil das ist ein absolut valider Fakt von denen, habe ich jetzt noch gar nicht so betrachtet.

Speaker: Also drei Tage, jetzt wahrscheinlich nicht alle drei Tage.

Speaker: Nee, genau.

Speaker: Aber du hast ja schon so viel, also ich würde jetzt schon mal, also ich würde jetzt sagen, du spielst nicht erst alle sieben Tage, außer diese aufgeblähte 48 Länder-WM-Sorgung, dass man nur alle zwei Wochen spielt.

Speaker: Nee, nee, nee, nee.

Speaker: Also du hast vollkommen recht.

Speaker: Das ist ein Punkt, den habe ich gar nicht so sehr betrachtet.

Speaker: Die Spielhäufigkeit dann.

Speaker: Ich habe immer nur gesagt, okay, sportlich, Head-to-Head, ein Game ist Neuer der bessere.

Speaker: Aber du hast vollkommen recht.

Speaker: Und es geht ja auch nicht nur darum, die Saison war ja auch schon lang.

Speaker: Du schließt ja dann relativ nahtlos an.

Speaker: Das ist ja auch so ein Thema.

Speaker: Allerdings, das sind nicht ganz, also zwischen dem ersten und dem ersten.

Speaker: Neuer war die Saison sehr lang.

Speaker: Der hatte eine Klubwärme letztes Jahr.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber zwischen dem ersten und zweiten Spiel ist ein Sonntag bis Samstag, also mehr oder weniger Bundesliga und dann ist Samstag bis Donnerstag schon.

Speaker: Und wenn das dann nochmal, ich sag mal, in den K.O.-Spielen nochmal enger getaktet wird, dann kann es echt eng hinten raus werden.

Speaker: Weißt du, wann Deutschland gegen Curaçao spielt?

Speaker: Welches Spiel ist das?

Speaker: Ja, das erste.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Das erste am 14.

Speaker: Ich glaube, dass das zweite wäre, da hättest du direkt nur gegen Curaçao Neuer geschont und hätte Baumann gebracht.

Speaker: Das ist das erste.

Speaker: Und ich bin auch, glaube ich, ganz happy, dass gegen Curaçao das erste Spiel ist.

Speaker: Also ich will nicht sagen, das ist ein Safe-Win, aber sollte eigentlich einer sein als Deutschland.

Speaker: Man hat das Gefühl, man kann eine gewisse Dynamik erstmal mit ins Turnier reinnehmen.

Speaker: Ja, man kann sich das ein bisschen befinden.

Speaker: Wenn das Ding schiefläuft, dann brauchst du auch gar nicht weiterspielen.

Speaker: Das glaube ich auch.

Speaker: Aber ich glaube, Elfenbein Küste und Ecuador, die können beide richtig ekelhaft sein.

Speaker: Deswegen.

Speaker: Und wenn du dann halt schon Curaçao als letzten hast und weißt, du musst so, dann ist es irgendwie besser, ein bisschen befreiter vielleicht aufspielen zu können.

Speaker: Aber egal, das schauen wir mal.

Speaker: Ganz kurz, jetzt muss ich noch eine Sache sagen, auch wenn ich hier in der Deutschlandjacke gerade sitze.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe gelesen, es gibt ja diese ominöse 55er-Liste, wo schon mal 55 Spieler gemeldet werden müssen, provisorisch.

Speaker: Obwohl klar ist, dass davon nicht alle zur WM fahren.

Speaker: Auf dieser 55er-Liste steht Kenan Karaman.

Speaker: türkischer Nationaltrainer.

Speaker: Ich weiß nicht, wie du heißt, aber wenn du das jetzt hier siehst, Kenan Karaman muss zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026.

Speaker: Ich sehe keinen Stürmer in der Türkei, der besser ist als Kenan Karaman.

Speaker: Kenan Karaman, for President.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wer da sonst stürmt.

Speaker: Ja, die Türkei hat jetzt nicht die krassen Neuner oder so.

Speaker: Kenan ist jetzt auch nicht der klassische Neuner aller Zeiten.

Speaker: Aber die hatten mal Burak Gilmas, das war schon ein absoluter Neuner-Brecher.

Speaker: Haben wir jetzt bestimmt noch ein, zwei gute.

Speaker: Trotzdem, Kenan Abi, Musco WM.

Speaker: Deswegen hier nochmal die Werbung.

Speaker: Haben die schon die Aufgewalt bekannt?

Speaker: Nein, ist ja noch nicht final.

Speaker: Deswegen, falls ihr das besieht.

Speaker: Deutschland macht es übermorgen, ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich meine, übermorgen ist die Nominierung bei Deutschland.

Speaker: Ich habe nur gesehen, Neymar ist nominiert.

Speaker: Das habe ich auch gesehen.

Speaker: In Brasilien.

Speaker: Er ist in Tränen ausgebrochen, weil er war jetzt ja gar nicht mehr nominiert die letzten Jahre und jetzt ist er doch irgendwie...

Speaker: noch in letzter Sekunde auf dem WM-Zug aufgesprungen und fand ich ein schönes Video, dass es auch so ihn so emotional berührt hat und wie viel es ihm auch bedeutet.

Speaker: Er hat sehr viel erreicht, auch vieles nicht erreicht, also er hätte noch viel mehr erreichen können, so rum und trotzdem kann so eine WM-Nominierung dann nochmal so was Schönes in einem auslösen.

Speaker: Fand ich auch eine schöne Sache.

Speaker: Aber jetzt habe ich auch genug erzählt.

Speaker: Ja, alles gut.

Speaker: Ich wollte nur ganz kurz gucken hier, wenn mein Internet mal wollen würde.

Speaker: Irgendwie spackt das gerade hier so ein bisschen rum.

Speaker: Ah ja, genau.

Speaker: Vorläufiger Kader von der Türkei.

Speaker: Die hier, der hier reingestellt wurde bei Transfermarkt.de, jetzt sagen sie es hier nicht, hier von der FIFA-Folge.

Speaker: Also ich sag mal so, wenn es schon eine offizielle Nominierung gäbe und Kenan Karaman nominiert wäre, dann wäre meine Schalker Kanäle schon explodiert.

Speaker: Von daher, nee, also er hat nur Außenseiter-Chance, er war die letzten zwei Jahre auch nicht nominiert.

Speaker: Aber wie gesagt, wenn Neymar das jetzt irgendwie noch schafft, dann muss Kenan Karaman das auch schaffen.

Speaker: Also, Player of the Season, was soll ich dir sagen?

Speaker: Dann lassen wir es mal da stehen.

Speaker: Also, das war der 34.

Speaker: Spieltag in der ersten und zweiten Bundesliga.

Speaker: Für mich und die Fortuna ein Rabenschwarzer Tag.

Speaker: Aber wie ihr seht, ich bin auch schon in der Motivation, einfach das neu aufzubauen, weil A, was bleibt uns anderes übrig?

Speaker: Und B, einfach Hands-on-Mentalität.

Speaker: Einfach weitermachen.

Speaker: Es ist scheiße, scheiße gelaufen.

Speaker: Dafür war nicht dieses eine Spiel verantwortlich.

Speaker: Das hat man die ganze Saison schon sehen können.

Speaker: Aber egal, es geht weiter.

Speaker: Jetzt erst recht.

Speaker: Jetzt erst recht, genau.

Speaker: Und ja.

Speaker: Schalke wird nächste Saison, glaube ich, auch sehr, sehr spannend.

Speaker: Erste Liga wieder in München, in Dortmund, Derby.

Speaker: Das wird, glaube ich, auch sehr, sehr geil.

Speaker: Hier, wie heißt die Tore?

Speaker: Jabba Dabidu.

Speaker: Jabba Dabidu, genau.

Speaker: Ja, geil, Junge.

Speaker: Da freut man sich doch drauf.

Speaker: Das muss man achtmal hören.

Speaker: Da bin ich mal sehr, sehr gespannt.

Speaker: Gab auch schon ganz wilde Transfergerüchte.

Speaker: Da gehe ich jetzt nicht mehr drauf ein.

Speaker: Sind schon zu spät hier drüber.

Speaker: Aber, Micha, da diskutieren wir mit Sicherheit auch entweder privat oder im nächsten Podcast nochmal so ein bisschen.

Speaker: Lass uns das in der nächsten Folge machen, da haben wir sowieso nicht mehr suchte Spiele.

Speaker: Wir werden auf jeden Fall die Relegations-Hinspiele ja mit drin haben.

Speaker: Wir haben ja vielleicht ein spannendes Pokalfinale.

Speaker: Am Morgenabend auch erstmal ein Europa-League-Finale mit dem SC Freiburg.

Speaker: Oh, das habe ich gar nicht auf den Schirm.

Speaker: Ich freue mich auch schon sehr darauf gegen Aston Willard.

Speaker: Aber ja, wir werden nicht mehr so viele Spiele haben.

Speaker: Wir werden Zeit haben für noch die ein oder anderen Gerüchte und dann können wir da...

Speaker: Können wir da auch nochmal ein bisschen reingehen, was da so schon geschrieben wird, vermutet wird, spekuliert wird und vielleicht haben wir auch schon ein, zwei schlaue Ideen für unsere Vereinsverantwortlichen.

Speaker: Die gucken das ja bestimmt auch hier alle oder hören das hier alle.

Speaker: Nein, kleines Augenzwinkern.

Speaker: Ich würde sagen, wir schließen die Folge heute.

Speaker: Ich hoffe, es hatte einen kleinen Therapieeffekt im positiven Sinne.

Speaker: Und wenn ich in dein Gesicht schaue, dann glaube ich, kann das schon eingetroffen sein.

Speaker: Das wird schon wieder.

Speaker: Bedanken wir uns erstmal für eure Aufmerksamkeit.

Speaker: Wir hören uns in der nächsten Woche nochmal.

Speaker: Also wir gehen hier noch nicht in die Sommerpause oder ähnliches.

Speaker: Das heißt, dazu Informationen folgen noch, wenn es was zu informieren gibt.

Speaker: Aber ansonsten, genau, hören wir uns erstmal in der kommenden Woche und bis dahin habt erstmal eine gute Woche und schöne Pfingsttage.

Speaker: Das wünsche ich euch auch.

Speaker: Macht's gut zusammen.

Speaker: Ciao.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended

#79 - Neustart05:08
#79 - NeustartZweitklassig

7 plays · Aug 24, 2026

#78 - WM-Special 1:13:48
#78 - WM-Special Zweitklassig

36 plays · Jun 3, 2026

#77 - Die Abrechnung1:12:02
#77 - Die AbrechnungZweitklassig

31 plays · May 25, 2026

#75 - Showdown im Abstiegskampf 1:06:26
#74 - Rauf geht‘s Schalke!1:03:01