Transcript
Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.
Speaker: Kölle Alar, zweitklassig, Ausgabe 64 hier am Karnevalswochenende.
Speaker: Mein Name ist Michael und auch heute der Justus.
Speaker: Ich weiß noch nicht in welchem Zustand, aber er ist zumindest anwesend.
Speaker: Genau, vorhanden.
Speaker: Also ich bin auf jeden Fall da.
Speaker: Ja, wenn auch mit ein bisschen angeschlagener Stimme vielleicht oder so ganz leicht, bisschen husten.
Speaker: Aber mein Gott, das sind die Sachen, die man an Karneval mitnimmt.
Speaker: Von daher, aber sonst alles wunderbar.
Speaker: Michael, ich hoffe bei dir auch.
Speaker: Ja, bei mir alles gut soweit.
Speaker: Gestern Abend hatten wir auch ein bisschen früher schon den Alkoholkonsum beendet, um natürlich hier auch heute fit und frisch für die Podcast-Folge zu sein.
Speaker: So, wie sich das gehört.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das hätte ich auch mal besser tun sollen.
Speaker: Aber gut, da müssen halt ein paar Inhalte heute von dir kommen.
Speaker: Ja, also wie meistens.
Speaker: Von daher, nein, das kriegen wir, denke ich hin.
Speaker: Aber...
Speaker: Ein Stichwort noch oder ein Satz noch, Kölner Karneval ist wirklich jedes Mal wieder ziemlich interessant.
Speaker: Und mittlerweile ist es auch echt Wahnsinn, wie viele, ich habe mir das mal angeguckt, wie viele Veranstaltungen es gibt, wie viele verschiedene Veranstaltungen es gibt.
Speaker: Und ich glaube, das wird auch echt immer zu einem größeren Event aller Oktoberfest.
Speaker: Ich meine mich daran zu erinnern, dass es früher nicht ganz so voll war, aber gut, ich kann jetzt auch nur auf ein paar Jahre zurückblicken.
Speaker: Aber alles in allem, wieder sehr viel Spaß gemacht.
Speaker: Morgen ist ja noch der berühmte Kölner Rosenmontagszug und dann ist das
Speaker: ... die Karnevalssession am Dienstag, respektive Mittwoch...... dann auch vorbei.
Speaker: Genau, so schaut es aus.
Speaker: Deswegen haben wir uns auch dazu entschieden, am Sonntag aufzunehmen, damit morgen dann auch in Ruhe der Zucht geschaut werden kann.
Speaker: Das ist auf jeden Fall auch immer eine coole Sache und ich muss auch sagen, ich hatte sehr viel Spaß dieses Wochenende.
Speaker: Fußball gucken ist natürlich leider ein bisschen kürzer gekommen, deswegen vielleicht auch heute nicht so die Spielbesprechungen in der Tiefe, wie wir es vielleicht in den anderen Folgen in der Regel machen oder was ihr so gewohnt seid.
Speaker: Trotzdem haben wir ein paar spannende Themen, möchten auch quer durch die ersten drei Ligen heute einmal schauen.
Speaker: Und ich würde sagen, wir machen es mal diesmal andersrum.
Speaker: Normalerweise starten wir immer mit der zweiten Liga.
Speaker: Lass uns doch heute mal im Oberhaus beginnen.
Speaker: Lass uns in die Bundesliga blicken und da dann vielleicht aber doch eher in die unteren Tabellen, Atmosphären.
Speaker: Der Abstiegskampf ist tatsächlich in der Bundesliga auch relativ...
Speaker: Ja, doch, also schon umfangreich.
Speaker: Also ich weiß nicht, wie du es siehst, aber siehst du den HSV auf Platz 9 mittlerweile mit 25 Punkten?
Speaker: Siehst du den noch im Abschiebskampf oder wo würdest du für dich die Linie ziehen aktuell?
Speaker: Also ich würde genau eigentlich da, wo du gerade gesagt hast, genau zwischen Freiburg und dem HSV.
Speaker: Weil ich glaube, darüber sind alles Teams, die sind deutlich besser.
Speaker: Und ich glaube, der HSV, klar, haben jetzt auch einige Spiele wieder nicht verloren, aber die können trotzdem da wieder reinrutschen, bin ich der Meinung.
Speaker: Wenn wir gucken, Platz 16, Werder Bremen, über die werden wir gleich auch nochmal sprechen,
Speaker: 19 Punkte, 6 Punkte auf dem HSV.
Speaker: Hab mal 3-4 schlechte Wochen, einen schlechten Block, wie wir es manchmal nennen, und dann bist du schon wieder voll dabei.
Speaker: Wenn jetzt andere Teams auch wieder punkten.
Speaker: Wir hatten jetzt Mainz, die sich da ziemlich stark rausgekämpft haben.
Speaker: Das traue ich da auch fast jedem Team zu, außer jetzt vielleicht Heidenheim.
Speaker: Die spielen übrigens parallel in der 62.
Speaker: Minute, aber 0-0 gegen den FC Augsburg.
Speaker: Ja, ich glaube, da verpasst man jetzt auch nicht spielerisch so viel.
Speaker: Ich habe nur gelesen, dass es auch ein sehr müder und langweiliger Kick ist.
Speaker: Ja, also du hast es schon gesagt und so sehe ich es eigentlich auch, den HSV, da würde ich die Linie ziehen und dann hast du halt wirklich mit Hamburg, Union, Köln, Augsburg, Mönchengladbach, Mainz, Wolfsburg, Bremen, St.
Speaker: Pauli,
Speaker: Ja, und dann vielleicht in Klammern noch Heidenheim, aber die können wir vielleicht ein bisschen außen vor lassen, als schon fünf Punkte auf rettende Ufer ist dann doch schon eine Menge.
Speaker: Und dafür, dass es dann auch qualitativ eine der schwächsten Mannschaften der Liga ist, wird es dann auch definitiv schwierig.
Speaker: Aber wir haben da zahlreiche Mannschaften, das muss man einfach so sagen.
Speaker: Das ist super spannend.
Speaker: auch so ein bisschen vergleichbar mit der zweiten Liga.
Speaker: Und das muss ich sagen, kennen wir ja so in der Form aus der ersten Liga nicht, sondern wie gesagt, in der zweiten Liga kommt das schon mal häufiger vor.
Speaker: Ich muss trotzdem sagen, eine Mannschaft wie der HSV gefällt mir richtig gut in den letzten Wochen.
Speaker: Also die holen wichtige Punkte, die haben halt vor allem
Speaker: Ja, eine enorme Heimstärke, die sie auszeichnet.
Speaker: Auswärts hat es jetzt bis auf den Sieg in Heidenheim bislang noch nicht so funktioniert, aber alleine die Heimspiele, die sind einfach ein Riesenpfund und hast dann auch Unterschiedsspieler in der Mannschaft.
Speaker: Jetzt sehr spannend fand ich auch Robert Glatzl jetzt auch mal wieder gestartet bei Hamburg, war ja auch selten diese Saison gewesen.
Speaker: Königsdörfer kommt auch wieder gut in Form, auch wieder zwei Tore gemacht.
Speaker: Letzte Woche meine ich auch schon getroffen in Heidenheim.
Speaker: Also da haben sie auf jeden Fall auch in der Offensive wieder vernünftige Möglichkeiten.
Speaker: Fabio Vieira haben wir sowieso schon darüber gesprochen, ist einer der Unterschiedsspieler und auch Luka Wuschkowitsch haben wir schon ausreichend thematisiert.
Speaker: Von daher muss ich sagen, das gefällt mir sehr, sehr gut.
Speaker: Dom P durfte ja auch wieder ran, ne?
Speaker: Also nach seiner Sustellierung.
Speaker: Wurde auch eingewechselt, glaube ich, ne?
Speaker: Wurde eingewechselt in der 70. oder so, also er durfte auch mal wieder, und ich meine, Dom P, mal unabhängig davon, was er für eine Scheiße neben dem Platz baut, auf dem Platz ist er halt wirklich für einen HSV, wie du schon sagtest, oder jetzt gerade nicht gesagt hast, aber in der Vergangenheit schon mal gesagt hast, auf jeden Fall ein Unterschiedsspieler über die linke Außenbahn, ne?
Speaker: Ja, sie haben da auf jeden Fall enorme Qualität und irgendwie fehlt mir bei Hamburg dann trotzdem die Fantasie, wie sie absteigen.
Speaker: Nicht, weil sie jetzt schon so gesichert sind, sondern einfach so qua des Eindrucks, der Kaderqualität, auch die Stimmung im Umfeld.
Speaker: Du musst auch überlegen, die Sache mit Stefan Kunz ist eine gar nicht einfachste.
Speaker: Und für einen Verein, den du erstmal handeln musst, dann hast du diese Dom-P-Sache.
Speaker: Also du hast ja schon potenzielle Nebenkriegsschauplätze, wo du mal mehr den Fokus verlieren kannst.
Speaker: Und das ist auch super gelungen.
Speaker: Sie haben das im Rahmen der Möglichkeiten sehr gut gemanagt, muss ich sagen.
Speaker: Und von daher muss ich da wirklich sagen, von den Mannschaften, die wir jetzt gerade genannt haben, steht der HSV zu Recht auch aus meiner Sicht aktuell mit Union Berlin zusammen.
Speaker: Ja, quasi ganz vorne von den Mannschaften im Abstiegskampf.
Speaker: Und wie gesagt, das finde ich auch total verdient, weil, ja, mir gefallen sie einfach richtig gut.
Speaker: Und Union auch genauso.
Speaker: Sie haben ja jetzt auch gegen Bayern nicht verloren, unentschieden gespielt.
Speaker: Sie haben jetzt gegen direkte Konkurrenten mit, muss ich eben nachgucken, genau, Heidenheim und Union Berlin jetzt zuletzt.
Speaker: oder gestern besser gesagt gewonnen.
Speaker: Das sind natürlich dann ganz, ganz wichtige Punkte.
Speaker: Und ich habe gerade mal ganz kurz den Vergleich gezogen, weil du es gerade eben so schön gemacht hast.
Speaker: So ab dem HSV, das ist Platz 9 in der ersten Liga.
Speaker: In der zweiten Liga wäre es aus meiner Sicht wahrscheinlich so Platz 8 Nürnberg, die dann auch noch da reinrutschen können, Abstiegskampf, da drüber mit Kaiserslautern, die ja auch schon 5 Punkte Abstand haben.
Speaker: Oder Hertha-Kaiserslautern, die so ein bisschen im Niemandsland gerade rumdümpeln.
Speaker: Da fehlt mir jetzt auch ein bisschen die Fantasie, wie das noch passieren soll.
Speaker: Aber darunter, also das nur die Analogie, sage ich mal, oder der Vergleich, besser gesagt, zur ersten Liga.
Speaker: Und ich hatte eben noch einen Verein auf dem Zettel, den wollte ich nochmal kurz angesprochen haben.
Speaker: Wer war das?
Speaker: Achso, genau, natürlich, wir haben ja eben schon darüber gesprochen.
Speaker: Oder ich habe ja gerade schon das mal angeführt.
Speaker: Werder Bremen.
Speaker: Spiel gegen Bayern haben wir letzte Saison, oder Quatsch, letzte Folge gesagt, da wird nicht viel zu holen sein, ist genau das eingetreten, aber es hat sich Manuel Neuer verletzt.
Speaker: Und ich habe eben ein Pressestatement gelesen vom FC Bayern, wo sie geschrieben haben, ich glaube Muskelfaserriss in der linken Wade, das heißt, das werden auf jeden Fall, vor allen Dingen auch bei fortgeschrittenem Alter, kann ich mir nicht vorstellen, dass er innerhalb der nächsten zwei, drei Wochen wieder zurückkehrt.
Speaker: Ja, also ich glaube, es ist ein Faserriss.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ein Muskelfaserriss und ein Faserriss nochmal unterschiedliche Dinge sind.
Speaker: Da bin ich jetzt ehrlicherweise medizinisch nicht ganz so bewandert, um das jetzt beurteilen zu können.
Speaker: Also gegen Frankfurt nächste Woche soll er auf jeden Fall ausfallen.
Speaker: Danach gegen Dortmund in zwei Wochen steht es wohl noch offen oder auf der Kippe.
Speaker: Also das ist zumindest das, wo er irgendwie versuchen möchte, wieder zurückzukommen.
Speaker: Ja, Faser-Rest steht hier, Faser-Rest.
Speaker: Ich habe mir Muskelfaser-Rest ein bisschen dazu gedichtet.
Speaker: Das ist noch der Wodka-E von gestern.
Speaker: Nee, also ich glaube, bei Manuel Neuer muss man einfach schauen.
Speaker: Ich denke mal jetzt so für die Spiele, auch wenn es jetzt ein Klassiker gegen Dortmund ist, mein Gott.
Speaker: Also es ist jetzt auch nicht so ein wichtiges Spiel und du hast jetzt auch gerade in der Champions League die Pause, weil du halt direkt qualifiziert bist und nicht mehr in die Playoffs musst.
Speaker: Von daher ist das schon verkraftbar und da wird Urbich seine Sache gut machen.
Speaker: Eine Frage, die ich mir so ein bisschen stelle, ist tatsächlich mit Blick auf die neue Saison oder dann auch auf die Zukunft des FC Bayerns.
Speaker: Es ist ja noch nicht klar, was mit Manuel Neuer jetzt ist.
Speaker: Jetzt merken wir schon hier und da immer mal wieder Wehwehchen.
Speaker: Fand ich, es gibt auch...
Speaker: Einige Situationen, die er nicht mehr so gut löst wie vor einigen Jahren noch.
Speaker: Also man kann schon auch Tendenzen erkennen oder Gründe dafür finden, dass es für Manuel Neuer die letzte Saison ist, wobei es auch genügend Argumente dafür gibt, dass er noch ein Jahr dranhängt, wenn er jetzt beispielsweise noch extra betont, dass er nicht zur WM fährt.
Speaker: wäre es jetzt für mich auch eher ein Zeichen, dass er nochmal aktiv diese Sommerpause nimmt oder sich nimmt, um da auch dann nochmal eine Saison dranhängen zu können.
Speaker: Aber ja, wir wissen es halt noch nicht und die Frage ist so ein bisschen, wie ist München eigentlich im Tor aufgestellt, wenn neuer
Speaker: seine Karriere wirklich beenden sollte.
Speaker: Also jetzt mal wirklich auf eine Saison gesehen, du wirst Alexander Nübel mit großer Wahrscheinlichkeit jetzt erstmal zurückkommen, weil sich das in Stuttgart nicht ergeben wird.
Speaker: Das hängt dann auch mit einem Keeper zusammen, der gerade in der zweiten Liga auch heute wieder mit fantastischen Paraden auf sich aufmerksam gemacht hat.
Speaker: Kommen wir vielleicht noch gleich drauf kurz zu sprechen, aber du hast da eine Ausgangssituation, Alex Nübel, Jonas Urbich,
Speaker: Ja, siehst du da einen Konkurrenzkampf um die Nummer 1 oder sagst du, da muss auf jeden Fall noch was passieren bei Bayern München?
Speaker: Ich finde das gar nicht so einfach.
Speaker: Ich finde das voll schwierig eigentlich, weil im Endeffekt, du hast jetzt zwei auslaufende Verträge, Neuer und Ulreich.
Speaker: Ich weiß gar nicht, ob schon feststeht, dass Ulreich geht oder so, dass der bleibt oder ob er weiter ins zweite, dritte Glied rückt.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Wir haben es ja, glaube ich, jetzt in Leipzig gesehen, dass Kulashi sagt,
Speaker: Er tritt nächste Saison ein bisschen kürzer und Van der Voort wird Keeper Nummer 1 werden, also auch offiziell.
Speaker: Es ist halt die Frage, wie das bei Bayern aussieht.
Speaker: Ich kenne Manuel nicht gut genug oder er hat ja mal bei Schalke so gespielt, vielleicht kannst du ihn persönlich ein bisschen besser einschätzen.
Speaker: Ich weiß nicht, ob er sagen wird, ja, dann spiele ich die zweite Geige.
Speaker: Das kann ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen.
Speaker: Und dann, wenn du nachher den Fall hast, dann musst du erst mal gucken,
Speaker: Als Verein, okay, lässt du mal eine neue weiter auf der Eins.
Speaker: Ich meine, er bringt ja immer noch seine Leistung.
Speaker: Er ist halt nur öfter verletzt, auch in meinen Augen.
Speaker: Und sonst, ich glaube nicht, dass Alex Nübel nochmal als Nummer zwei irgendwo spielen wird.
Speaker: Der will Nummer eins, glaube ich, sein.
Speaker: Deswegen entweder, gibt es einen Konkurrenzkampf oder wird verkauft, hätte ich gesagt.
Speaker: Ja, aber vielleicht, also es geht ja genau, es geht ja jetzt mehr um die Thematik, wenn ein neuer aufhört, was passiert denn dann?
Speaker: Also ein Konkurrenzkampf zwischen beiden, klar.
Speaker: Also das siehst du.
Speaker: Du sagst nicht, dass Bayern nochmal auf der Torwartposition nachlegen müsste.
Speaker: Weil ich sage ganz ehrlich, ich habe gerade irgendwie ein komisches Gefühl dabei, wenn ich mir vorstelle, Bayern Münchens Torwartposition ist dann Alex Nübel und Jonas Urbich, die mit Nummer 1 kämpfen.
Speaker: Also das sehe ich halt irgendwie nicht.
Speaker: Also das kannst du in der Bundesliga machen.
Speaker: Du kannst auch einen Jonas Urbich auf jeden Fall gut aufbauen, sehe ich alles.
Speaker: Aber ich sehe noch nicht so weit, dass er die Nummer 1 bei einem der besten Vereine Europas sein soll.
Speaker: Und ich sehe auch nicht...
Speaker: Also ich sehe auch nicht einen der besten Vereine Europas mit einer Lösung, die Alex Nübel oder Jonas Urbich heißt nächstes Jahr im Tor, wenn es in der Champions League gegen Real Madrid oder Paris Saint-Germain geht.
Speaker: Also da habe ich so ein bisschen meine Probleme, muss ich sagen.
Speaker: Das heißt, ich würde schon dazu tendieren zu sagen, dass Bayern auf der Torwartposition nachlegen müsste, wenn Neuer im Sommer aufhört.
Speaker: Das Einzige oder das Beste, was dir an Bayern München Stelle meiner Meinung nach passieren kann, ist, Neuer macht noch ein Jahr weiter.
Speaker: Du kannst diese Entscheidung noch ein bisschen hinauszögern, kannst Urwig noch weiter aufbauen.
Speaker: Manuel Neuer gibt ja jetzt schon freiwillig auch Spieler in Urwig ab, könnte das ja auch dann weiter forcieren.
Speaker: Das wäre ja durchaus ein denkbares Szenario.
Speaker: Und dann hättest du noch mal ein Jahr mehr Zeit für Jonas Urwig.
Speaker: Und dann, also vielleicht kannst du es dann noch mal eher machen.
Speaker: Aber ich glaube trotzdem, also gerade auf...
Speaker: Er ist mir noch zu jung einfach auch.
Speaker: Also gerade auf der Torhüter-Position finde ich, da brauchst du noch so deine Jahre und auch Erfahrungen zu sammeln, um dann wirklich auch für eine Spitzenmannschaft ein sicherer Rückhalt auf Dauer zu sein.
Speaker: Außer du bist halt ein Riesenausnahmetalent.
Speaker: Und ja, Urbic ist ein riesiges Talent, aber ob es jetzt so ein Ausnahmetalent ist wie ein Donnarumma, der damals mit 16 die Nummer 1 beim Aze Milan war und da alles rasiert hat quasi...
Speaker: Das sehe ich halt nicht so ganz.
Speaker: Und deswegen glaube ich halt schon, dass Bayern München da gucken muss.
Speaker: Ich bin auch bei dir.
Speaker: Alex Nübel wird da jetzt nicht die Nummer zwei dann sein wollen.
Speaker: Das heißt, du wirst wahrscheinlich irgendwie versuchen, Nübel loszuwerden.
Speaker: Du müsstest dann eine Nummer eins holen, müsstest dann natürlich aber auch immer gucken, okay, und was ist jetzt mit der Perspektive von Jonas Urbig?
Speaker: Also ich glaube, es könnte eine knifflige Situation werden, wenn Manuel Neuer aufhört.
Speaker: Und ich glaube, das Beste wäre tatsächlich, wenn Neuer noch ein Jahr weitermacht für den FC Bayern aktuell.
Speaker: Da gehe ich vollkommen mit.
Speaker: Das finde ich ist so eine sehr schlüssige Argumentation von dir.
Speaker: Also ich glaube tatsächlich, also ich sehe irgendwie Alex, also reines Bauchgefühl, sehe ich Alex Nübel beim FC Bayern nicht mehr.
Speaker: Ich weiß nicht, aber ich glaube nicht, dass er wieder zurückkommt oder klar, er wird zurückkommen, rein vertraglich und wird dann wahrscheinlich verkauft werden oder nochmal verliehen, denke ich auch nicht.
Speaker: Deswegen...
Speaker: Kann ich im Eingang nicht sagen.
Speaker: Vor allem, das ist ja wirklich, also und wenn das dann so eintritt und da bin ich, also das glaube ich auch, dass es sehr wahrscheinlich ist, was war das denn bitte für ein schwachsinniger Transfer?
Speaker: Können wir mal bitte darüber reden?
Speaker: Also was, also...
Speaker: Der kam von Schalke oder wo kam der?
Speaker: Ja, der kam von Schalke und das war doch schon damals abzusehen.
Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass wir uns hier hinstellen im Nachhinein und sagen, ja, das war aber dumm von ihm.
Speaker: Sondern es hat doch jeder Mensch in Deutschland schon in dem Moment gesagt, als er gewechselt ist.
Speaker: Der ist gewechselt von Schalke im Sommer 2020 nach München.
Speaker: Also vor sechs Jahren.
Speaker: So.
Speaker: Ja, okay, Neuer war auch da schon in einem höheren Alter und man weiß natürlich nie, wie verläuft so eine Karriere, wie lange kann auch ein Spieler noch sein Leistungsniveau halten etc.
Speaker: Dass er sich dann Hoffnungen macht, okay.
Speaker: Und naja, vielleicht, wenn du also zu dem Zeitpunkt einen 34-jährigen Torhüter im Tor hast, verstehe ich auch erstmal Verantwortliche, die sagen, wir holen uns schon mal einen jungen Torhüter, den wir dahinter vielleicht aufbauen können.
Speaker: Aber trotzdem, aus Nübels Perspektive war das so eine fatale Karriereentscheidung,
Speaker: Dann hat er in dem einen Jahr, glaube ich, vier Spiele für Bayern München gemacht, ist dann nach Monaco zwei Jahre verliehen worden.
Speaker: Aber dadurch, dass er halt in diesem Leihstatus ist, finde ich, hat er auch nie so richtig die Möglichkeit, sich irgendwo zu etablieren.
Speaker: Jetzt ist er seit zweieinhalb Jahren sogar schon in Stuttgart.
Speaker: Aber auch da, wenn du dir die vertragliche Situation anschaust, also der verdient unfassbar viel Gehalt bei Bayern, das wird Stuttgart nicht zahlen können, das heißt, er müsste auf sehr viel Geld verzichten, plus Stuttgart hat halt nicht den Need, weil da halt ein Dennis Simon auch noch, ja,
Speaker: in der Hinterhand ist, der da heranwächst, der auch ein fantastischer Torhüter ist und von daher, also super fatale Karriereentscheidungen, meiner Meinung nach sag ich jetzt schon, dass dadurch viel zu wenig aus diesem Talent rausgeholt wurde.
Speaker: Der hätte meiner Meinung nach bei Schalke bleiben müssen noch damals, hätte sich dort weiterentwickelt, er hätte sogar die Kapitänsbinde bekommen.
Speaker: Mein Gott, ob das jetzt schon notwendig gewesen wäre oder nicht, das wäre so ein
Speaker: War damals einfach so ein Angebot, um ihn so ein bisschen zur Verlängerung zu bewegen.
Speaker: Ist ja ein gängiges Mittel, ja.
Speaker: Genau, und dann hätte er dort einfach verlängern sollen.
Speaker: Er hätte da noch ein, zwei Jahre gespielt.
Speaker: Gut, wenn es dann mit Schalke so ausgegangen wäre, dass sie abgestiegen wären, hätte er sich einen anderen Verein gesucht, aber hätte er sich auch einen anderen Bundesliga-Verein gesucht, wo er die Nummer 1 gewesen wäre.
Speaker: Und alles ist gut und schön.
Speaker: Und dann hätte er immer noch gucken können, oder dann wäre er vielleicht sogar jetzt, wenn er ein etablierter Bundesliga-Keeper über viele Jahre ist,
Speaker: Wäre er sogar vielleicht jetzt ein Kandidat für den FC Bayern oder sonst was.
Speaker: Also keine Ahnung.
Speaker: Wie siehst du das denn im Vergleich?
Speaker: Ich habe mir da jetzt noch keine großen Gedanken darüber gemacht.
Speaker: Das kommt mir jetzt nur gerade so.
Speaker: Wie siehst du das denn mit Jonas Urwig?
Speaker: Weil da wurde ja auch medial relativ viel vorher gepusht von wegen viel zu früh.
Speaker: Ergibt das überhaupt Sinn?
Speaker: Jetzt haben wir gerade die Situation, dass du sagst, wenn Manuel Neuer noch ein Jahr weitermacht,
Speaker: dass Jonas Urbich dann weiter aufgebaut werden kann.
Speaker: Ja, checke.
Speaker: Aber wenn wir jetzt sagen, okay, mal neuer Sohört auf und wir folgen deinem Ruf und sagen, okay, Bayern holt noch einen neuen Keeper und dann ein Keeper, der 6, 27 ist im besten Alter, der dann wahrscheinlich auch diese Position 5, 6, 7, 8 Jahre bekleiden kann, ist es dann auch eine Frage von wegen, hat Jonas Urbich nicht da auch seine Karriere ein bisschen
Speaker: Weißt du, was ich meine?
Speaker: Ja, berechtigte Frage.
Speaker: Ich würde tatsächlich ein bisschen dagegenhalten, weil Jonas Urbicher als, also was hatte er denn für eine Ist-Situation und was war denn, was war an der Sache?
Speaker: Er saß auf der Bank, ne?
Speaker: Er saß halt auf der Bank in Köln, Marvin Schwärbe war zurück, super stark.
Speaker: So, sitzt du jetzt in Köln gerade auf der Bank oder sitzt du dann beim FC Bayern auf der Bank?
Speaker: Und da sage ich ganz ehrlich, da, ähm,
Speaker: ist er wahrscheinlich sogar in München zu mehr Spielen gekommen, als er es in Köln in der Zeit gekommen hätte, weil Schwäber hat die ganze Zeit durchgängig gespielt.
Speaker: Also von daher ist das gar nicht mal so verkehrt, plus er hat auf einem höheren Niveau trainiert.
Speaker: Trotzdem muss auch Jonas Urbis sich die Frage stellen, wenn jetzt wirklich da ein 6-, 27-Jähriger potenzieller Stammkeeper käme im Sommer,
Speaker: Gut, den musst du halt auch erstmal auf dem Markt finden.
Speaker: Würde mir jetzt auch gerade erstmal gar keiner so komplett direkt einfallen.
Speaker: Maximal noch Mike Magnon vom AC Milan.
Speaker: Das wäre jetzt so ein Kandidat, der mir auf die Schnelle in den Sinn käme.
Speaker: Aber ansonsten wären da jetzt auch für mich gerade nicht die prädestinierten Kandidaten.
Speaker: Also Amadaschvili ist schon in Liverpool unter Vertrag und wird jetzt da dann früher oder später Alisson Becker ablösen.
Speaker: Donnarumma ist jetzt ruhig zu City gewechselt.
Speaker: Das wäre auch noch so an sich ein grundsätzlicher Kandidat gewesen.
Speaker: Also
Speaker: Ja, und deswegen, da sehe ich gar nicht irgendwie so viele Torhüter.
Speaker: Außer, was du natürlich auch machen kannst, du kannst natürlich auch einen älteren holen, der vielleicht dann auch nur die Perspektive hat, ein bis zwei Jahre erstmal dort zu spielen und auch weiterhin Urbeek aufzubauen.
Speaker: Und dann kann Urbeek auch bleiben bei Bayern München, aber
Speaker: Wenn da jetzt eine präsentierte Nummer 1 käme, muss Jonas Urwig sich auch auf kurz oder lang Gedanken machen.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Genau, das ist halt das, was mir gerade zu dem Sinn kam.
Speaker: Ich habe jetzt gerade mal geguckt, 2011 ist Neuer gewechselt.
Speaker: Das sind 15 Jahre.
Speaker: Also schon eine Ära, kann man nicht anders sagen.
Speaker: Ich weiß noch, damals dieses Abschiedsvideo von Oli Kahn, wo alle Lichter ausgingen, Oli Kahn geht, der große Oli Kahn geht.
Speaker: Eigentlich war Neuer jetzt das Gleiche.
Speaker: Also 15 Jahre auf allerhöchstem Niveau, Welttorhüter, alles.
Speaker: Ja, ist schon echt die Schicht.
Speaker: Vielleicht so leichte Parallelen und zwei außergewöhnliche Tore, gar keine Frage.
Speaker: Weißt du denn, was mit Sven Ulreich ist?
Speaker: Weil Sven Ulreich auch schon 37 mittlerweile auf Vertrag läuft aus.
Speaker: Ja, aber also, nee, weiß ich jetzt nicht, aber es ist jetzt für mich auch eigentlich nicht die, also ich wüsste jetzt nicht.
Speaker: Relevante Personale.
Speaker: Ja.
Speaker: Also es ist jetzt gerade keine relevante Personalie.
Speaker: Also der ist mittlerweile dritter Torhüter und ja, wird das entweder bleiben oder dann holst du einen anderen dritten Torhüter.
Speaker: Aber das hat für mich jetzt keinerlei Auswirkungen auf die Nummer 1 oder Nummer 2.
Speaker: Nein, natürlich nicht.
Speaker: Mich hat es so interessiert, weil Ulreich ist ja jetzt auch mittlerweile jemand, das steht zwar hier bei Transfermarkt.de im Team seit 21, weil er ja mal, ich glaube, verliehen wurde nach Hamburg oder sowas.
Speaker: Der ist mal festgewechselt nach Hamburg, meine ich.
Speaker: Ja, aber hat sich dann nicht gegen Hoyer Fernandes durchgesetzt.
Speaker: Also ein bisschen wie Daniel Perez jetzt auch.
Speaker: Der war jetzt ausgeliehen, aber auch halt dann Duell mit Hoyer Fernandes nicht gewonnen.
Speaker: Und ja, ist dann halt gesagt, ja gut, also wenn ich jetzt in Hamburg auf der Bank sitze, kann ich auch wieder zu Bayern gehen und mich da auf die Bank setzen.
Speaker: Und war dann auch für alle, glaube ich, ja, die richtige Entscheidung.
Speaker: Also von daher.
Speaker: Ja, Bayern, spannender Verein, kann man viel drüber sprechen.
Speaker: Ich habe auch heute noch gelesen, Lennart Kahl ist unzufrieden und so weiter und so fort.
Speaker: Ich glaube, da gibt es viele, viele Themen.
Speaker: Aber lass uns mal vielleicht weiterspringen.
Speaker: Von der ersten Bundesliga in die zweite oder willst du noch, wollen wir noch was zum Abstiegskampf sagen, so in der ersten Bundesliga?
Speaker: Ne, lass uns gerne in die zweite Liga gehen.
Speaker: Wir haben ja gerade mit Dennis Seimen eigentlich auch schon so ein bisschen den Blick in die zweite Liga gerichtet.
Speaker: Da steht nämlich ein sehr fantastischer Torhüter in Paderborn zwischen den Pfosten, der dem VfB Stuttgart gehört, der auch heute wieder exzellent gehalten hat.
Speaker: Also 0 zu 0 hat Paderborn in Bochum an der Kastropper gespielt und Dennis Seimen war wirklich unüberwindbar, also auch
Speaker: Die Bochumer haben im Interview, Gerrit Holtmann sagte auch nah am Spiel, also war da einfach ein Keeper heute im Tor, wo du irgendwann gemerkt hast, du kriegst halt einfach keinen rein.
Speaker: Und wo er auch gesagt hat, also super fantastischer, talentierter Keeper und der ist sich sicher, dass der noch eine Riesenkarriere machen wird.
Speaker: Also fand ich auch cool oder schön zu hören.
Speaker: Dann auch so eine Anerkennung vom Gegenspieler zu bekommen und der macht doch einfach einen richtig guten Job.
Speaker: Generell ist es so in der zweiten Bundesliga, mal so ein bisschen aufs Aufstiegsrennen zu blicken, Schalke ist zurück an der Tabellenspitze mit einem Auswärtssieg heute in Kiel 1 zu 2.
Speaker: Es waren Parallelen zum Dresdenspiel, das glaubst du nicht.
Speaker: Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass das Ding noch 2 zu 2 ausgeht.
Speaker: Also wirklich, Schalke spielt richtig gut für 2-0.
Speaker: Dann so ein richtig unnötiger, individueller Fehler wieder, der auch nichts eigentlich groß mit können wir gerade gut verteidigen oder nicht, wo Scheinberg einfach den Gegner unnötig umhaut.
Speaker: Im Strafraum, Elfmeter und dann 1-2 und dann wird es auch nochmal echt gefährlich.
Speaker: Kiel macht auch nochmal echt Druck und ja, ich hatte wie gesagt lange Sorge und Schalke hat es aber geschafft, dann das 1-2 über die Zeit zu bringen und
Speaker: den ersten Sieg in 2026 zu holen und damit halt auch wieder an die Tabellenspitze zurückzukehren, weil Darmstadt gestern nur unentschieden gespielt hat in Braunschweig.
Speaker: Die lagen auch zwischenzeitlich 2-0 hinten.
Speaker: Ja,
Speaker: Magilinzade, Pippak oder so, ne?
Speaker: Kann sein, aber ja, waren jetzt auch nicht so viele Spieler bei Darmstadt da, die sonst hätten die Tore schießen können.
Speaker: Liedberg noch angeschlagen, Fraser Hornbieber nachkrank geworden, also da hast du halt dann deinen richtig guten Sturm, deine Doppelspitze komplett verloren, hast dann da mit Korridor im Sturm gezockt und
Speaker: Ja, musstest dann halt ein bisschen umbauen und hast dann halt, ja, mag Liza mit beiden Toren.
Speaker: Aber ja, ich denke mal um Darmstadt müssen wir uns trotzdem keine Sorge machen.
Speaker: Haben wir ja letzte Woche auch schon gesagt, das ist eine sehr gute Mannschaft, die immerhin seit jetzt, glaube ich, zwölf Spielen ungeschlagen ist.
Speaker: Die haben eins nur auf Schalke verloren im Oktober.
Speaker: Und danach haben wir, glaube ich, da reingeguckt.
Speaker: Gar kein Spiel mehr verloren.
Speaker: Also auch hier wieder nach dem 0 zu 2 noch zurückgekommen.
Speaker: Und ja, somit nur ein Punktgewinn und die Tabellenführung verloren.
Speaker: Aber wie gesagt, weiterhin alles in den eigenen Händen da auch im Aufstiegsrennen, wo auch Elversberg und Hannover ihre Hausaufgaben gemacht haben, gepunktet haben.
Speaker: Elversberg gestern Abend im Topspiel, Junge.
Speaker: Ja, ja, haben wir schon drüber gesprochen.
Speaker: Ja, totaler Quatsch.
Speaker: War was eine komische Ansetzung in Dresden.
Speaker: 1 zu 2 gewonnen, erste Niederlage für Dresden, damit auch in der Rückrunde.
Speaker: Und Hannover mit einem 2 zu 3 in Berlin, sehr wichtiger Sieg und fand ich aber auch verdient.
Speaker: Also ich fand, Hannover hat das sehr, sehr gut gemacht.
Speaker: Klar, gerade am Anfang war es so ein bisschen, dass sie halt ihre ersten Chancen eiskalt genutzt haben, haben es aber, finde ich, dann über die gesamte Dauer des Spiels richtig gut gemacht.
Speaker: Also ich weiß nicht, hast du was davon gesehen vom Spiel oder...
Speaker: Weniger, aber ich sehe gerade, dass Hannover einfach oben anklopft.
Speaker: Vier Siege in Folge, vorm stärkstes Team der Liga und da sind sie wieder.
Speaker: Und jetzt sagen wir, da haben wir Hannover auch schon ein paar Mal kritisiert, dass sie die Punkte nicht eingefahren haben und jetzt starten sie wieder durch, jetzt starten sie eine Serie und zack, bist du wieder auf Tabellenplatz vier, weil eben kein Team eigentlich so konstant über die ganze Saison geht, wie jetzt beispielsweise Schalke in der ersten Hinserie.
Speaker: Es war klar, dass irgendwas passieren wird normalerweise.
Speaker: Wie gesagt, es gibt nur ein, zwei Teams, wo man das wirklich, da guckt man aber auch eher in die erste Liga Richtung Bayern etc.
Speaker: oder Leverkusen vor ein, zwei, drei Saisons.
Speaker: In der zweiten Liga hast du eigentlich kein Team, was wirklich durchmarschiert.
Speaker: Ja klar, es gab auch mal Köln, die Hamburger, die waren dann alle relativ gut dran.
Speaker: Hamburger hatten dann immer zur selben Zeit so kleine Aussetzer, bis sie es irgendwann gepackt haben.
Speaker: Aber nee, Hallofa wieder sehr stark dabei.
Speaker: Und das ist
Speaker: Freut mich irgendwo auch.
Speaker: Gab ja, wie gesagt, da diesen Drei-Jahres-Plan.
Speaker: Den hast du ja auch dann, ich glaube mal, letzte Saison relativ, ja, oder mal ausgeführt, was sich da vorgestellt wurde von Martin Kind etc.
Speaker: Und jetzt sind sie wieder... Hat die nicht geklappt?
Speaker: Hat die nicht geklappt, genau.
Speaker: Und die handelnden Personen sind ja jetzt auch weg.
Speaker: Also wer war der Trainer da größtenteils?
Speaker: Stefan Leitl.
Speaker: Stefan Leitl.
Speaker: Der Sportdirektor Markus Mann ist jetzt im Winter nach Salzburg gewechselt.
Speaker: Also mit Schmattke jetzt ja da auch eine neue Besetzung und ganz andere Personen am Handel.
Speaker: Aber ja, super stark.
Speaker: Ein sehr ernstzunehmender Aufstiegskandidat.
Speaker: Schon immer gewesen.
Speaker: Ja, mal gucken halt, wie gut sie jetzt einfach... Sie waren ja zum Beginn der Hinrunde auch, sind ja auch mit vier Siegen damals gestartet.
Speaker: Haben danach so... Ich glaube, Hertha war so ein bisschen der Turn-
Speaker: Ja, also sie sind ja danach nicht eingebrochen, aber da haben sie damals so die erste Niederlage kassiert.
Speaker: Mal schauen, wie lange sie jetzt halt so ihre Form konstant oben halten können.
Speaker: Und Hertha muss man jetzt wirklich sich die Frage stellen, also manche Leute sagen, Hertha ist Mittelfeld.
Speaker: Mit Kaiserslautern hast du, glaube ich, eben auch so leicht angerissen.
Speaker: Siehst du sie wirklich im Mittelfeld oder sagst du, es ist noch erweiterter Kreis des Aufstiegsrennen?
Speaker: Ich habe eben gesagt, Hertha und Kaiserslautern dümpeln gerade im Niemandsland, weil wenn sie gewinnen oder verlieren, dann tauschen sie maximal die Plätze.
Speaker: Aber mehr passiert da nicht.
Speaker: In den nächsten ein, zwei Spielen wird nichts zu den Plätzen darunter passieren oder darüber.
Speaker: Das meine ich gerade mit Niemandsland.
Speaker: Dass sie noch eingreifen können, auf jeden Fall.
Speaker: Schlagdistanz sind es auf jeden Fall noch.
Speaker: Es sind zwar schon mittlerweile sieben Punkte, aber
Speaker: Und es sind auch jetzt nicht mehr tausend Spiele zu gehen.
Speaker: Wir haben den 22.
Speaker: Spieltag heute komplettiert.
Speaker: Deswegen, also Ewigkeiten wird das nicht mehr gehen.
Speaker: Aber dem beiden traue ich dann noch was zu.
Speaker: Bei Nürnberg ist es vorbei beispielsweise oder bei Bochum.
Speaker: Das wäre jetzt meine Aussage.
Speaker: Ja, was halt bei der Hertha noch so ein bisschen mit dazukommt, ist, dass sie jetzt auch schon einige Spiele hatten gegen die Mannschaften dort oben.
Speaker: Also gerade die Mannschaften, wo du dann nochmal Punkte gut machen möchtest oder wo so ein Sechs-Punkte-Spiel entstehen kann.
Speaker: Jetzt hast du halt Schalke gespielt, jetzt hast du Darmstadt gespielt, Elversberg gespielt, Hannover gespielt.
Speaker: Nächste Woche spielst du noch Paderborn und danach hast du halt, gut, Kaiserslautern nochmal hinten raus, aber das ist ja jetzt, also die sind ja eher in einer ähnlichen Region wie die Hertha unterwegs.
Speaker: Das macht es natürlich schwierig.
Speaker: Andererseits, wie gesagt, das sind so viele Mannschaften, die spielen ja auch noch untereinander gegeneinander, deswegen würde ich jetzt auch noch nicht sagen, oder würde ich jetzt die Hertha noch nicht auf dem Aufstiegsrennen rausreden.
Speaker: Bei Lautern schon eher, obwohl sie gleich viele Punkte haben, weil ich da einfach nicht die Qualität sehe, sowas aufzuholen.
Speaker: Aber ich sage halt bei der Hertha schon, da ist eine Qualität da, wo ich ihnen auch zutraue, eine Serie mal eben zu starten und dann auch nochmal Punkte gut zu machen.
Speaker: Von daher finde ich Niemandsland so ein bisschen schwierig.
Speaker: Ich weiß, wo es herkommt.
Speaker: Aber ich finde, es gibt irgendwie kein richtiges Niemandsland gerade in der Zeit.
Speaker: Ja, doch, finde ich schon.
Speaker: Weil Niemandsland ist ja mehr oder weniger, wenn du jetzt gewinnst, zwei Spiele in Folge und was wird sich ändern?
Speaker: Gar nichts.
Speaker: Das ist für mich schon so mehr oder weniger... Also mittelfeldig ist ja dieses Alt... Ja, aber du bist... Weiß ich nicht.
Speaker: Also was heißt das?
Speaker: Du gewinnst zum Beispiel in Folge und es ändert sich gar nichts.
Speaker: Also so wie die Mannschaften da drum herum spielen, bist du dann aber trotzdem auf einmal zwei oder drei Punkte am Platz zwei oder eins dran.
Speaker: Also es ist ja nicht so, dass...
Speaker: Ja, das ist ja so nicht ganz.
Speaker: Da müssen ja auch alle anderen die Punkte liegen lassen.
Speaker: Ja, aber guck dir ja an, wie die Mannschaften, also es ist ja sehr träge, wie sie alles machen.
Speaker: Für mich ist so, wir können ja gucken, wie wir es so definieren.
Speaker: Für mich ist tabellarisches Niemandsland das, wo du weder was gerade mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg zu tun hast.
Speaker: Da rede ich jetzt nicht von der kompletten Saison, sondern von den nächsten zwei, drei perspektivischen Spielen.
Speaker: Und das ist hier der Fall.
Speaker: Ja, aber ein Aufstieg ist ja auch nicht, also ich sage, die Hertha hat schon noch was mit dem Aufstieg zu tun und deswegen, ich bleibe dabei, für mich ist es kein Niemandsland.
Speaker: Ja, grundsätzlich ja, grundsätzlich ja, ja okay, wie würdest du das denn definieren?
Speaker: Weiter des Aufstiegsrennen.
Speaker: Ne, ne, ne, wie würdest du tabellarisches Niemandsland definieren?
Speaker: Ja, eine Mannschaft, wo du das Gefühl hast, dass es tabellarisch nicht mehr viel geht.
Speaker: Also wo einfach jeder nach oben, nach unten noch was geht.
Speaker: Das können wir gleich mal in der dritten Liga uns anschauen, weil da, finde ich, gibt es diese ganz klassischen Mannschaften, wo ich mir jetzt schon denke, wie langweilig wird eigentlich jetzt eure Saison, weil ihr spielt jetzt noch irgendwie um Platz 10 oder Platz 9 vielleicht für ein paar Fernsehgelder, aber...
Speaker: wo ist die Challenge, also es wird sich nicht mehr groß tun, wenn jetzt nicht was ganz Außergewöhnliches passiert und ihr jetzt alle Spiele verliert oder alle Spiele gewinnt.
Speaker: Ja, verstehe, verstehe.
Speaker: Ich verstehe.
Speaker: Für mich war jetzt, also ich habe das nicht auf die komplette Saison bezogen, sondern die Momentaufnahme ist für mich niemals Land.
Speaker: Ja, und da rede ich jetzt nicht von dem einen Spiel, sondern von den nächsten zwei, drei vielleicht, wo ja auch wenig passieren wird, sehr, sehr wahrscheinlich.
Speaker: Aber du sagst grundsätzlich, okay, checke.
Speaker: Kann man auch so auslegen, bin ich vollkommen bei dir.
Speaker: Genau.
Speaker: Eine Mannschaft, die aber auch zumindest von der Tabellenposition im Mittelfeld ist, ist der FC Nürnberg.
Speaker: Und da hat Miro Klose jetzt dann doch nach ein bisschen zumindest medialem Hin und Her seinen Vertrag verlängert oder man hat sich auf eine Verlängerung gemeinsam geeinigt.
Speaker: Und ich bin mal gespannt, in welche Richtung es in Nürnberg geht, weil Klose hatte ja schon so ein bisschen zuletzt kritisiert, dass...
Speaker: und man nicht so wirklich was aufbauen könne, weil halt dann natürlich jedes Jahr auch immer wieder elementare Teile der Mannschaft wegbrechen oder ausgetauscht werden.
Speaker: Ich weiß jetzt halt nicht, ob es im Zuge der Verlängerung auch Zugeständnisse da seitens des Klubs gab, dass man ihm auch eine gewisse Perspektive gegeben hat, auch mal mit Spielern länger zusammenzuarbeiten und die Mannschaft auch mal nachhaltig zu entwickeln, weil für mich ist es schon eine Mannschaft, die...
Speaker: Ja, hat nur sechs Punkte auf die Abstiegsränge.
Speaker: Das ist immer noch irgendwo gefährlich.
Speaker: Aber trotzdem ist es für mich eine Mannschaft, die eigentlich zeigt, okay, sie gehören nicht so wirklich in den Abstiegskampf rein oder sie sind wahrscheinlich einen Ticken zu gut, um dann wirklich lange gegen den Abstieg zu spielen.
Speaker: Und wenn da mal noch ein, zwei Entwicklungsschritte in der Mannschaft gegangen werden können,
Speaker: sind die halt auch relativ schnell am Aufstiegsrennen dran.
Speaker: Also, dass sie halt vielleicht nächste Saison, wenn sie sich weiterentwickeln, auch dann mal am Aufstieg mitspielen können.
Speaker: Also, sehr, sehr spannend und ich freue mich aber auch für Klose und hätte es auch nicht gedacht, dass es da vielleicht dann wirklich so ist, dass er jetzt so lange auch im Endeffekt in Nürnberg arbeitet.
Speaker: Weil Trainer sind ja auch...
Speaker: schnell oder kurzlebige Jobs, Trainerposten und ja, Phil Klose hat es ja auch davor in Österreich nicht so gut funktioniert und da kann ja auch mal so eine erste Stelle schneller wieder vorbei sein oder aber du bist der komplette Überflieger und überperformst da voll und
Speaker: gehst direkt, wirst du von einem anderen Verein, von einem besseren Verein abgeworben.
Speaker: Das kann ja genauso gut passieren.
Speaker: Hier scheint es aber wirklich so zu sein, dass sich da auch eine gewisse Kontinuität auftut und das freut mich auch einfach, weil ich glaube, es ist einfach auch dann, also es ist ja auch einfach ein geiler Trainer, sage ich jetzt mal, vom Namen her, von seinen Verdiensten auch, von seiner Art und sowas.
Speaker: Also ich glaube, da kann man sich als Fan auf jeden Fall mit identifizieren und wenn dann noch eine gewisse Kontinuität mit sportlichem Erfolg einhergeht, das ist doch super.
Speaker: Also
Speaker: Sehe ich ganz genau so.
Speaker: Mittlerweile muss man auch sagen, ist es schon eine gewisse Kontinuität.
Speaker: 58-spielerige Coach mittlerweile.
Speaker: wenn ich es richtig gesehen habe, für den 1.
Speaker: FC Nürnberg.
Speaker: Also das ist ja schon, er hat 23 Siege, 24 Niederlagen, 11 unentschieden.
Speaker: Also ist sogar fast bei den Siegen, Niederlagen, breakeven.
Speaker: Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht, weil es gab wirklich mal Phasen, wo er auch relativ viel verloren hat.
Speaker: Von daher, ja und er war ja schon auch hier und da mal am Wackeln ein paar Mal.
Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass es irgendwie so eine ganz klare Geschichte ist, dass er da so den 1.
Speaker: FC Nürnberg coacht.
Speaker: Aber Nürnberg ist ein cooler Traditionsverein.
Speaker: Da wirst du mir als Schalker so oder so zustimmen, sage ich mal.
Speaker: Von daher,
Speaker: Freut mich auch, weil ich persönlich mag ihn ja auch, oder habe ihn immer als Spieler gemocht und das als Trainer da auch jetzt ein bisschen mehr durchstarten kann.
Speaker: Freut mich auch sehr, weil die erste Station, wie du schon gesagt hast, in Alltag in Österreich war ja vollkommen, ja, für eine Tonne.
Speaker: Das kann man wirklich nie anders sagen, weil da hat er ja noch nicht mal eine Saison zu Ende gemacht und auch nur fünf Siege geholt oder sowas.
Speaker: Also es war wirklich schwierig.
Speaker: Aber von daher, aber am Wochenende 5-1, relativ
Speaker: Souverän vom Ergebnis her zumindest, gegen Karlsruhe gewonnen zu Hause, was ja auch schon mal für sich spricht.
Speaker: Und hier der Daniel hat uns auch mal darauf aufmerksam gemacht, auf den Mohamed Ali Zouma, dass man den ein bisschen im Blick haben sollte.
Speaker: Auch mit Dreierpack jetzt am Wochenende so geglänzt.
Speaker: Von daher können wir ihm da, glaube ich, auch zustimmen, dass wir da mal ein Auge drauf haben sollten, wie der Kollege sich entwickelt.
Speaker: Ist nämlich auch erst 22 Stürmer.
Speaker: Ich bin mal gespannt, weil so genau habe ich den bisher noch nicht gesehen, aber die Fortuna spielt, glaube ich, noch gegen Dürnberg.
Speaker: Von daher.
Speaker: Ja, ist halt ein sehr quirliger Außenstürmer, der auch ein super gutes Tempo hat und dann auch einfach schwer zu verteidigen ist, schwer zu greifen ist.
Speaker: Jetzt in dem Spiel habe ich nur so ein paar Highlights gesehen.
Speaker: Das sah auch echt nicht so rosig aus, was Karlsruhe da gespielt hat.
Speaker: Also Karlsruhe jetzt auch.
Speaker: Ja, also natürlich sind ja auch immer wieder wichtige sportliche Stützen weggebrochen über die letzten Jahre.
Speaker: Jetzt Budo Zivciwate, zu vergangenen Winter, so eigentlich richtig gut dabei warst.
Speaker: Trotzdem, Eichner ist schon viele Jahre dort.
Speaker: Eine gewisse Stabilität kann man von der Mannschaft auch einfach erwarten.
Speaker: Und da frage ich mich schon so langsam, weil ich eigentlich auch Christian Eichner für einen sehr guten Trainer halte.
Speaker: Aber irgendwie so...
Speaker: Ja, jetzt so der nächste Entwicklungsschritt scheint ihm nicht so gelungen zu sein.
Speaker: Also Karlsruhe war ja schon jetzt keine klassische Fahrstuhlmannschaft, aber schon eine Mannschaft, die auch hier und da mal nochmal mehr mit dem Abstieg in der zweiten Liga zu tun hatte.
Speaker: Da hat er sich schon sehr, sehr gut stabilisiert und immer, wenn man dachte, boah, jetzt können sie auch nochmal diesen Schritt gehen, um richtig aktiv, um einen Aufstieg mitzuspielen,
Speaker: haben sie das immer nur ganz kurz mal so angedeutet, aber nie so über längere Zeit halten können.
Speaker: Und vielleicht auch mit den Sachen, die da diese Saison passiert sind, ist es da auch einfach mal im Sommer Zeit zu sagen, wir beenden die Zusammenarbeit aus beiden Perspektiven.
Speaker: Einfach um dem Verein nochmal eine neue Möglichkeit zu geben, sich auch nochmal ein Stück weit, ja nicht neu zu erfinden, aber einen neuen Impuls zu bekommen.
Speaker: Und auch für Christian Eichner, für seine Trainerkarriere,
Speaker: Es ist, glaube ich, einfach gerade so ein bisschen festgefahren und ich glaube, es würde einfach für beide Seiten gut sein.
Speaker: Und ich glaube dann trotzdem, dass Eichner ein Trainer ist, der ja auch bei Aufstiegsaspiranten in der zweiten Liga einen Trainerjob finden wird und dann auch da die Möglichkeit hat, sich auch nochmal für die erste Bundesliga zu empfehlen.
Speaker: Also jetzt, so wäre es noch zu dünn für den ersten Ligist.
Speaker: Außer Werther Bremen braucht ein paar Wochen wieder einen Trainer.
Speaker: Da habe ich jetzt gesehen, Thomas Reis wurde auch in der Türkei entlassen.
Speaker: Da habe ich mir gedacht, man weiß natürlich nie, ob der überhaupt sofort wieder bereit gewesen wäre für einen neuen Job.
Speaker: Aber da habe ich mir gedacht, das wäre tatsächlich auch ein sehr, sehr spannender Kandidat für Werder Bremen gewesen.
Speaker: Ich kann mir vorstellen,
Speaker: Wenn der jetzt verfügbar wäre aktuell, dass man sich dann schon echt ärgert, dass es da vom Timing her gar nicht die Gelegenheit gab, zumindest diese Situation oder diese Option auch mal ein bisschen zu vertiefen.
Speaker: Möglich, ja.
Speaker: Also ich sage mal, an Werder Bremen Stelle würde ich mich gar nicht drüber ärgern, sondern einfach versuchen, den Fokus auf das, was kommt, zu legen, weil die nächsten Spiele werden für Werder Bremen wirklich wahnsinnig wichtig.
Speaker: Bayern holen sie nichts, haben wir ja schon gesagt, die nächsten Spiele werden wirklich die Spiele, wo man gucken muss oder wo man gucken wird.
Speaker: Bleibt Daniel Tune oder geht er direkt wieder, so ungefähr.
Speaker: Von daher, das wird sehr, sehr schwierig.
Speaker: Aber Christian Eichner, um darauf noch zurückzukommen, absolute Konstante.
Speaker: Karlsruhe mittlerweile so eine Mannschaft, so sehe ich es zumindest, ich weiß nicht, wie du es siehst, aus Schalker Brille.
Speaker: Wenn die Fortuna gegen den KSC spielt, denke ich mir jedes Mal, oh nee, kann wieder nervig werden, weil Eichner, guter, langfristiger Trainer beim KSC, Wannicek nervt auch immer brutal.
Speaker: Von daher,
Speaker: Kein Gegner, den man sich jetzt immer mal wieder oder den man sich gerne mal wünscht, wie es vielleicht davor in der Zeit noch der Fall gewesen ist, wo sie vielleicht ein bisschen mehr auch geschwächelt haben oder eher auch in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt waren.
Speaker: Ja, sonst, wenn wir uns nochmal die Tabelle angucken, haben wir eben schon besprochen.
Speaker: Jetzt muss ich die Tabelle nur aufbekommen hier.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du sie gerade auf hast, aber ich habe hier noch den... Ich habe die Tabelle offen, was mit zu wissen.
Speaker: 1.
Speaker: FC Nürnberg.
Speaker: So, genau.
Speaker: Wollte nochmal drauf schauen.
Speaker: Genau, wir haben eben schon gesagt, also ich habe eben schon gesagt, Platz 8 Nürnberg bis unten drunter.
Speaker: gucken, was da noch passiert.
Speaker: Darüber sind wir auch mal sehr gespannt, wie es im Aufstiegsrennen weitergeht.
Speaker: Mittlerweile das Aufstiegsrennen auch sehr, sehr eng, weil Schalke 43, Darmstadt 42, Elbersberg Hannover 41, Paderborn 40.
Speaker: Also fünf Teams, die wirklich mehr oder weniger jetzt wöchentlich ihre Position tauschen können.
Speaker: Das wird, denke ich, sehr, sehr spannend.
Speaker: Schalke erstmal die Tabellenführung zurückerobert und gucken wir mal, wie es nächste Woche weitergeht.
Speaker: Schalke spielt gegen
Speaker: Magdeburg.
Speaker: Zu Hause gegen Magdeburg, Topspiel.
Speaker: Bist du im Stadion?
Speaker: Nein, bin ich nicht.
Speaker: Okay, nochmal gespannt.
Speaker: Bin ich außen vor mal nächste Woche.
Speaker: Aber ja, spannendes Spiel und generell muss ich auch nochmal sagen, Schalke wirklich, die Neuzugänge im Winter waren glaube ich auch echt, also was man jetzt sagen kann, richtig gute Verstärkungen.
Speaker: Also alle vier Neuzugänge in der Startelf heute gewesen.
Speaker: Alle vier Neuzugänge finde ich überzeugen auch.
Speaker: Lubicic noch vielleicht am wenigsten.
Speaker: Und trotzdem gibt er dir nochmal eine gewisse Qualität und neue Elemente im Spiel, die du vorher einfach nicht hattest.
Speaker: Also das sind wirkliche Mehrwerte, die Schalke wirklich nochmal in der Spitze auch verstärkt haben und dir dadurch aber auch trotzdem nochmal in der Breite ganz andere Optionen oder viel mehr Optionen geben.
Speaker: Also das gefällt mir wirklich sehr, sehr gut.
Speaker: Edin Dzeko heute mal nicht getroffen, sondern zwei Dinger vorbereitet.
Speaker: Also fünf Scorer jetzt in den ersten vier Spielen ist auch eine sehr gute Statistik.
Speaker: Und von daher, ja, das lässt einen auf jeden Fall positiv stimmen, dass man jetzt auch mit dem Sieg so ein bisschen den Turnaround hinkriegt und dann vielleicht auch wieder eine kleine Serie oder zumindest sich in einem gewissen Lauf spielen kann.
Speaker: Ich würde es mir wünschen.
Speaker: Und dann schauen wir mal am Ende, was die Saison so bringt.
Speaker: Genau so sollte es auch sein.
Speaker: Das finde ich auch wiederum bestätigt mich eigentlich auch in meiner Aussage, dass ich die Transferpolitik von Schalke diese Saison sehr gut finde.
Speaker: Wir haben es ja auch schon mal öfters angeführt, dass im Sommer vielleicht mal ein Umbruchstart ist oder viele neue Spieler hast etc.
Speaker: Aber im Winter punktuell dich wirklich verstärkst und wenn wirklich vier Spieler, die du geholt hast, alle vier in der Startelf stehen, waren das alles punktuelle Verstärkungen?
Speaker: Muss man natürlich gucken, weil vier Spieler von elf ist natürlich ein gewisser prozentualer Anteil, dass man guckt, okay, wie harmonieren die auch nachher miteinander auf dem Platz?
Speaker: Das braucht mit Sicherheit auch ein
Speaker: so ein bisschen Zeit, aber und dann sagst du auch noch, der Stürmer, der geholt wurde, macht fünf Scorer in vier Spielen, viel besser kann es eigentlich dann erstmal auch nicht sein, außer dass man vielleicht letzten Spiel jetzt ein paar mehr Punkte holen müssen oder können, aber hey, Geschichte juckt jetzt eh keinem mehr, muss man weiter nach vorne gucken und mit dem Sieg heute, glaube ich, auswärts in Kiel, ekelhaftes Spiel, von daher sehr, sehr wichtig, da ein Dreier geholt zu haben und ich habe auch mal auf die Bank geguckt,
Speaker: Weil du hast mir ja auch schon mal ein, zwei Mal erzählt, dass Richtung Ende der Hinrunde mit auch Verletzten und sowas da eher so Jugendforsch auf der Bank war.
Speaker: Heute muss ich sagen, ich kannte jeden Spieler.
Speaker: Jeder Spieler kann auch, glaube ich, seinen Mehrwert in der Partie bringen.
Speaker: Ja, und du hast auch mal wieder Spieler wie Armin Younes, die einfach nicht im Kader aufgebot sind, weil einfach kein Platz mehr ist.
Speaker: Weil du es aber so tief besetzt hast.
Speaker: Du hast jetzt mit Bachmann und Krüger einfach wieder Optionen, die du in der Hinrunde nicht hattest.
Speaker: Du hast die Möglichkeit, jetzt in der Offensive so aufzustellen, dass du einen Siller und einen Gommis von der Bank bringen kannst.
Speaker: Das sind halt auch Spieler, die in der Hinrunde, wenn sie fit waren, in der Regel Starter waren.
Speaker: Von daher, ja, das sieht schon echt ganz gut aus.
Speaker: Ich hoffe, das findet sich jetzt alles wieder.
Speaker: Und ich würde vorschlagen, wir blicken nochmal nach.
Speaker: Kurz auch in die dritte Liga.
Speaker: Können ja so ein bisschen im Ruhrgebiet bleiben.
Speaker: Der MSV Duisburg, einer der Aufstiegskandidaten auch oder einer der Mannschaften, die im Aufstiegsrennen mitmischen.
Speaker: Also auch sehr geiles Aufstiegsrennen in der dritten Liga.
Speaker: Also auch da hast du die Mannschaften 1 bis 5, die ganz nah beieinander sind.
Speaker: 6 und 7 sind aber auch noch...
Speaker: Auf jeden Fall nah dran.
Speaker: Also da müssen wir auf jeden Fall nicht davon reden, dass sie irgendwie im Niemandsland wären oder ähnliches.
Speaker: Und ja, auch echt geile Mannschaften mit dabei.
Speaker: Und auch da geht es so ein bisschen auf und ab.
Speaker: Also dann denkst du so ein bisschen, okay, jetzt hat Cottbus die Oberhand, dann spielen sie nur 1-1.
Speaker: Duisburg letzte Woche richtig gut.
Speaker: Ja, spielen dann gegen den jetzt Tabellensechsten Wien Wiesbaden und kommen in Wiesbaden komplett unter die Rede.
Speaker: Viererpack, Vati Kaya.
Speaker: Also...
Speaker: Ja, läuft auf jeden Fall.
Speaker: Kann man mal machen, wollte ich gerade sagen.
Speaker: Aber Wien Wiesbaden seit dem neuen Trainer Daniel Scherning ist es, glaube ich, Trainer in Wien Wiesbaden mittlerweile, also legen wirklich eine richtig gute Serie hin.
Speaker: Lass mich mal eben gucken.
Speaker: Ich glaube, Wien Wiesbaden ist schon relativ lange jetzt umgeschlagen.
Speaker: Wenn wir mal genau diese Friendly Games hier weglassen, haben sie, ja gut, gegen Hoffenheim U23 haben sie dann Ende Dezember verloren.
Speaker: Aber jetzt im neuen Jahr
Speaker: Wie gesagt, die Freude aufs Spiel immer weggelassen.
Speaker: Noch keine einzige Niederlage.
Speaker: Vor allem gegen Pferd und Süßburg hat auch gegen zwei Aufschieds-Kandidaten gewonnen.
Speaker: Essen ja jetzt auch nicht weit unten.
Speaker: Genau, in Essen an der Hafenstraße ist auch kein einfaches Spiel.
Speaker: Auch da hast du unentschieden gespielt.
Speaker: Also da waren jetzt auch echt...
Speaker: Gute Gegner dabei, also von daher, ja, Wiesbaden muss man auf jeden Fall auf dem Zettel haben.
Speaker: Duisburg für mich aber weiterhin auch eine potenzielle Mannschaft, also ich finde den Transfer von Tiger Lobinger, der hat ja jetzt auch schon zum Teil getroffen und so, also es gibt ihnen auch nochmal eine neue Qualität vorne im Sturmzentrum.
Speaker: Und auch da, was sich da für eine Wucht entwickeln kann noch, jetzt auch hinten raus, wenn du da wirklich eine Saison, wo du als Aufsteiger ja nicht mit der Erwartung reingestartet bist, die du auch sonst vielleicht die Jahre mal in Duisburg hattest, wo du auch als Traditionsverein immer hohe Erwartungen hattest.
Speaker: Dies Jahr waren die, denke ich mal, dann doch ein Stückchen niedriger, einfach qua der Ausgangslage, wo man herkam.
Speaker: Und ja, aber da kann sich auch eine Riesen-Euphorie entfachen.
Speaker: In Essen natürlich genauso.
Speaker: Also ja, das wäre schon...
Speaker: Also wie gesagt, habe ich glaube ich schon mal gesagt, wenn Duisburg und Essen hochgehen, fände ich ultra geil.
Speaker: Cottbus auch ein guter Verein.
Speaker: Verl, ja, haben wir auch schon mal glaube ich kurz gesagt, wäre jetzt nicht so ganz unser Fall.
Speaker: Muss nicht, ja.
Speaker: Aber, ja.
Speaker: Es ist auf jeden Fall super spannend, zumindest im Aufstiegsrennen.
Speaker: Dafür ist der Abstiegskampf in der dritten Liga nicht ganz so spannend.
Speaker: Ich finde, da ist halt nicht so viel mehr offen, würde ich jetzt sagen.
Speaker: Also Ulm und Aue kämpfen natürlich noch und haben auch noch die Möglichkeit, das Ruder rumzureißen.
Speaker: Trotzdem...
Speaker: hast du da jetzt nicht so viele beteiligte Mannschaften.
Speaker: Und da hast du halt, finde ich, so einige Mannschaften, unter anderem Viktoria, Köln, die sind wirklich im Niemandsland.
Speaker: Also die haben 32 Punkte, die haben damit 8 Punkte auf, nee, doch, 8 Punkte auf die Abstiegsränge, aber auch, keine Ahnung, ich glaube, 11 Punkte oder so, ja, 11 Punkte auf die Abstiegsränge.
Speaker: Also das ist sehr festgefahren und da sehe ich wenig Perspektive.
Speaker: Und ich muss sagen, Viktoria ja generell so ein Verein,
Speaker: die spielen da jetzt seit Jahren immer konstant ihr Ding in der dritten Liga so mittelmäßig.
Speaker: Also wenn es mal gut läuft, könnte man mal Richtung Aufstiegsrennen schielen, aber meistens kommst du dann auch nicht so richtig ins Aufstiegsrennen und gibt ja sowieso die Ausgangslage, dass sich der Verein das wirtschaftlich auch eigentlich nicht leisten könnte, zweite Liga, weil einfach auch die Infrastruktur gar nicht dafür ausgeht.
Speaker: Die kennen wir ja, genau.
Speaker: Und trotzdem spielst du aber auch eigentlich nie gegen den Abstieg.
Speaker: Verlierst dann jetzt im Winter natürlich auch nochmal Leistungsträger mit Dudu im Tor, mit Lobinger im Sturm.
Speaker: Güler.
Speaker: Güler schon im letzten Sommer weg, genau.
Speaker: Der ist nach Darmstadt gewechselt, aber der hat keine Rolle gespielt.
Speaker: Aber ich meine, der ist jetzt im Winter nochmal gewechselt von Darmstadt, weil er halt 0,0 Einsatzzeit hat.
Speaker: Also ich...
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ich meine, der spielt ja den nochmal.
Speaker: Ich habe den eben noch irgendwo gesehen bei irgendeiner... Ja, aber wie auch immer.
Speaker: Also, Viktoria hat da schon einen gewissen Aderlass, aber ich finde es echt...
Speaker: Ja, auch irgendwie dann ein bisschen frustrierend und ein bisschen langweilig, weil du da irgendwie um nichts spielst so richtig.
Speaker: Wobei ich mich frage, also ich habe da keine Erfahrungswerte, weil du gerade sagtest, acht Punkte auf den Abstiegsplatz.
Speaker: Die dritte Liga hat ja vier Spiele mehr, also zwölf Punkte mehr zu vergeben.
Speaker: Ich weiß nicht, inwiefern das jetzt so vielleicht sich auswirkt auf die Distanz, dass man sagt irgendwie, okay, bei acht Punkten, das ist damit so nichts mehr zu tun oder weniger zu tun.
Speaker: Bei vier weiteren Spielen plus zwölf weiter zu vergebenden Punkten.
Speaker: Klar, wir brauchen nicht drüber reden, dass Schweinfurt nur um eingreifen wird, ne?
Speaker: Aber der Gedanke kam jetzt gerade nur noch, weißt du, was ich meine?
Speaker: Nein, also sicher bist du jetzt noch nicht, dass du abschalten kannst, ne?
Speaker: Aber um da jetzt nochmal in die Bredouille zu kommen, bräuchst du halt schon, finde ich, ne eindeutige Niederlagenserie.
Speaker: Also du müsstest wirklich so deine drei, vier Spiele am Stück, müsstest du verlieren und dann musst du halt die Konkurrenz erstmal in der Lage sein zu punkten, ne?
Speaker: Von daher, Saarbrücken hat jetzt glaube ich nochmal den Trainer gewechselt und das erste Mal wieder gewonnen seit längerem.
Speaker: Das ist vielleicht eine Mannschaft, die nochmal von unten Druck machen kann, aber ja, ich finde es trotzdem relativ eintönig, muss ich sagen.
Speaker: Also Güler ist gewechselt zu Darmstadt und ist auch immer noch.
Speaker: Hat zwei Spiele gemacht.
Speaker: Die Saison in der zweiten Liga, also spielt überhaupt keine Rolle.
Speaker: Aber ich sag mal so, ganz ehrlich, also du hast da mit Hornby und Liedberg erstmal zwei Top-Stürmer, an denen sowieso gar kein Vorbeikommen ist.
Speaker: Warum er aber jetzt auch keine Rolle spielt, wenn die beiden mal ausfallen oder sowas.
Speaker: Es funktioniert dann halt, oder hat dann wahrscheinlich einfach der Wechsel nicht funktioniert oder es passt vielleicht dann doch nicht so gut auch mit dem Trainer, keine Ahnung.
Speaker: Auf jeden Fall spielt er halt keine große Rolle und wahrscheinlich...
Speaker: Also, ja, ist wahrscheinlich irgendwie so ein Spieler, wo Darmstadt jetzt einfach ein Regal zu hoch war.
Speaker: Der hätte schon den Schritt in die zweite Liga, finde ich, schon nachvollziehbar, auch aus seiner Sicht, weil er hat auch bei der Viktoria letztes Jahr solide getroffen, obwohl er sich das ja so ein bisschen mit Lobinger eigentlich geteilt hat vorne.
Speaker: Die haben ja so...
Speaker: so eine Art Jobsharing quasi schon gemacht.
Speaker: Trotzdem, ja, wäre für mich eher ein Verein, eher ein Spieler für einen Verein im unteren Tabellendrittel.
Speaker: Aber jetzt nicht unbedingt ein Aufstiegsaspirant wie Darmstadt 98 es ist.
Speaker: Absolut.
Speaker: Darmstadt 98 in der zweiten Liga, Cottbus, Duisburg, vielleicht Verl, Osnabrück vielleicht auch noch in der dritten Liga.
Speaker: So, mal sehr, sehr gespannt.
Speaker: Es sind noch ein paar Wochen zu gehen, ein paar Spiele zu gehen.
Speaker: Vor allen Dingen in der dritten Liga haben wir dann die angesprochenen vier Spiele noch mal mehr.
Speaker: Ich denke mal, da kann sich ja auch noch einiges bewegen, was das angeht.
Speaker: Und ja, Stichwort bewegen.
Speaker: Ich glaube, ich bewege mich jetzt mal Richtung Herd.
Speaker: Mal ein bisschen was kochen nach der Aufnahme hier, weil ich ja absolut Hunger habe.
Speaker: Das nochmal hier an der Stelle gesagt.
Speaker: Von daher, Micha, wir rennen aber auch auf die Stundenmarke zu.
Speaker: Heute ein bisschen kürzer, aber auch nicht alles im Detail besprochen.
Speaker: Haben wir noch ein Thema, was du noch ansprechen wollen würdest oder schließen wir die Folge?
Speaker: Ich würde noch ein spontanes Thema mit einbringen, weil wir eben schon mal kurz über die Teuter geredet haben bei
Speaker: Bayern München und ich den Blick auch nochmal ganz kurz auf die Nationalmannschaft.
Speaker: Kastenmeier, bester Mann.
Speaker: Würde.
Speaker: Und zwar, Manuel Neuer hat jetzt nochmal unterstrichen, dass er die WM definitiv nicht spielen wird.
Speaker: Marc-André Ter Stegen hat sich wieder verletzt.
Speaker: Nagelsmann lässt ihm noch die Tür auf.
Speaker: Was ist aus deiner Sicht jetzt die richtige Vorgehensweise?
Speaker: Sollte man Oliver Baumann jetzt stark machen und ihn auf jeden Fall...
Speaker: zur unangefochtenen Nummer 1 erklären, sollte man noch diese Hintertür für Ter Stegen weiter auflassen und noch so ein bisschen darauf zu setzen und zu hoffen.
Speaker: Ich weiß gar nicht, was er hat, Ter Stegen.
Speaker: Ja, also wieder eine Muskelverletzung, wo er wahrscheinlich irgendwie schon so sechs bis acht Wochen wieder raus ist.
Speaker: Der erste Spiel wurde nach Girona verliehen, das erste Spiel richtig stark gehalten und das zweite Spiel verletzt ausgewechselt.
Speaker: Ich habe genau das Spiel gesehen, wo er im ersten Spiel das 1-0 festgehalten hat, wo er in der letzten Aktion voll der brutale Ball aufs Tor kam, der noch gehalten hat.
Speaker: Also ich glaube, Therese Degen sollte man nicht die Tür zuschlagen.
Speaker: Ich glaube nicht.
Speaker: Dafür ist er einfach auch aus meiner Sicht immer noch zu gut, auch wenn das jetzt bei Barcelona nachher nicht mehr funktioniert hat in der Zusammenarbeit.
Speaker: Ich weiß nicht.
Speaker: Also ich tue mich schwer damit zu sagen, Baumann ist Tor und Una gefordert Nummer 1.
Speaker: Ja, ich tue mich halt schwer, also du kannst dich ja anscheinend auf Testhegen auch gerade oder auf seinen Körper nicht wirklich verlassen.
Speaker: Also der hat jetzt die letzten zwölf Monate gefühlt, fast alles wegen Verletzungen verpasst, kommt dann wieder verletzt.
Speaker: Also der ist ja jetzt schon mehrfach, wenn er zurückkam, hat er sich wieder verletzt.
Speaker: Also
Speaker: innerhalb von kürzester Zeit.
Speaker: Und da tue ich mich einfach schwer, selbst wenn er dann in dem Moment fit ist, dann gehst du als Nummer 1 mit ihm in die WM, aber vielleicht ist er auch da wieder nach zwei Wochen verletzt.
Speaker: Weißt du nicht.
Speaker: Deswegen stelle ich mir mittlerweile schon so ein bisschen die Frage, du hast Olli Baumann, der
Speaker: tadellos spielt, der sich nicht zu Schulden kommen lässt, der auch in Hoffenheim eine gute Saison spielt, jetzt sogar vielleicht in die Champions League dieses Jahr einzieht, der hat ja nichts falsch gemacht, so per se.
Speaker: Um da jetzt erstmal zu Nummer 1 zu erklären und dann vielleicht auch mit Testegen, weil er einfach dann viel zu wenig Rhythmus und Spielpraxis hat, wenn er wieder rechtzeitig fit ist, auch als Nummer 2 zu planen,
Speaker: Da geht meine Tendenz mittlerweile tatsächlich hin.
Speaker: Also ich würde jetzt glaube ich schon sagen im März, okay, wenn jetzt die Länderspiele kommen, Baumann würde ich glaube ich schon jetzt zur Nummer 1 erklären.
Speaker: Und da auch einfach so eine gewisse Klarheit zu schaffen und dann einfach Testigen zu sagen, hey, wird in Ruhe fit, du bist trotzdem eine Option für die Nationalmannschaft, aber der jetzt da irgendwie den Kampf um die Nummer 1 irgendwie erst durchführen,
Speaker: zwei oder drei Wochen vor der WM zu beantworten.
Speaker: Ich finde, auf der Torwartposition ist auch immer so eine gewisse Sicherheit notwendig.
Speaker: Das sagen ja auch immer die Torhüter, dass das auch wichtig für sie ist.
Speaker: Und ich finde, Baumann hat sich jetzt auch einfach mal das Vertrauen verdient.
Speaker: Das sicherlich.
Speaker: Ich gucke gerade mal, was... Also vor allem die letzten Spiele, der hat ja eigentlich auch immer gut mitgespielt und sich wenig zu Schulden kommen lassen.
Speaker: Baumann ist eigentlich so der Status Quo der Zuverlässigkeit.
Speaker: Selten verletzt, totale Konstante im Verein.
Speaker: Gut, auch wenn es das Hoffenheim ist.
Speaker: Von daher, da kann ich schon mehr als nachvollziehen.
Speaker: Es hat über 500 Bündnensligaspiele.
Speaker: Ja, ja, absolut.
Speaker: Er hat uns ja durch die Quali auch gebracht.
Speaker: Das ist richtig.
Speaker: Ich meine, man ist halt verwöhnt.
Speaker: Es ist halt kein Manuel Neuer, das ist einfach so.
Speaker: Das kann man nicht anders sagen.
Speaker: Und auch Ter Stegen in seiner Bestzeit, ich weiß noch, damals, wo der eingewechselt wurde gegen Messi und dann Elfer gehalten hat.
Speaker: Also ich finde Ter Stegen auch schon sehr, sehr geilen Keeper und auch, ja, Hagen ja bei Barcelona auf höchstem Niveau gespielt.
Speaker: Also deswegen sind wir, glaube ich, in Deutschland auch, was das Thema angeht, ein bisschen verwöhnt.
Speaker: Aber ich gucke gerade mal und das hatte ich jetzt ehrlicherweise gar nicht so auf dem Schirm, wir haben hier gar nicht so viele Alternativen zu Baumann.
Speaker: Nee, also für mich ist aber auch klar, wenn Neuer und Ter Stegen keine Nummer 1 Optionen für die Nahrungsschaft sind, dann ist für mich eindeutig Baumann die Nummer 1.
Speaker: Also es war ja mal so ein kleiner Zweikampf zwischen ihm und Nübel, aber da fand ich, den hat Baumann ganz klar für sich entschieden.
Speaker: Aber ich finde, wie gesagt, ich habe keine Bauchschmerzen, wenn wir mit Oliver Baumann im Kurschlauchschmerzen sind.
Speaker: Nee, das habe ich auch nicht.
Speaker: Ich bin da mittlerweile relativ fein mit.
Speaker: Ich glaube, vor so einem Dreivierteljahr wäre ich es noch nicht ganz gewesen.
Speaker: Da wäre ich auch noch zu sehr mit der Weltklassebrille draufgegangen.
Speaker: Aber ich finde auch einfach vom Momentum her, das spielt auch einfach Baumann gut in die Karten und
Speaker: Ja, die Situation einfach grundsätzlich, klar.
Speaker: Also ich finde es schon brutal geil, wie Neuer das Torwartspiel halt auch vielleicht modernisiert hat mit seinen tausenden Läufen nach draußen und sowas.
Speaker: Baumann sehe ich halt nicht ganz so stark am Ball.
Speaker: Wobei, ja, ich glaube, wir sind verwöhnt.
Speaker: Lassen wir den Strich da einfach runter.
Speaker: So machen wir es und dann machen wir somit auch einen Strich unter diese Folge.
Speaker: Ja, wie eben schon angeklungen, heute ein bisschen kürzer.
Speaker: Seht es uns nach.
Speaker: Die karnevalistischen Umstände haben das herbeigeführt.
Speaker: Ich hoffe, es war trotzdem interessant für euch und dann verbleiben wir auf jeden Fall mit vielen Grüßen und hören uns in der kommenden Woche wieder zu zweitklassig.
Speaker: Genau, Ausgabe 65 dann.
Speaker: In dem Sinne, liebe Leute, macht's gut, schöne Woche, wir hören uns.
Speaker: Adios.
Speaker: Ciao, ciao.


