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Be Your Own Star: Wie du nie wieder weniger bist, als du sein kannst. Mit Annabell Whitney

Business-Liebe
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76 plays · Feb 26, 2026

Annabell Whitney stand sie auf über 3.000 Bühnen weltweit. Sie hat sich die Bühne mit Pop-Größen wie Michael Jackson geteilt. Sie hat eigene Chart-Erfolge und ist regelmäßig im TV und Radio.  Doch sie war nicht schon immer der Rockstar, der sie heute ist. Früher war sie das schüchterne Mädchen, das rot wurde, sobald jemand sie ansprach.  In dieser Folge sprechen wir über ihren weg und darüber, wie du dein inneres Licht aufdrehst. Erfahre, wie du sichtbar wirst, ohne dich zu verbiegen und wie du deinen Raum einnimmst, ohne dich zu beweisen. In dieser Episode erfährst du unter anderem: * Warum Charisma nicht angeboren ist und wie du es Schritt für Schritt lernen kannst * Wie du dein inneres Licht anknipst, statt dich weiter anzupassen * Welche Menschen und Muster dich klein halten und wie du deine eigene „arschlochfreie Zone“ baust * Wieso Sinn wichtiger ist als Applaus und warum sonst selbst Erfolg leer wirkt * Was du aus der Rockstar-Welt über Bühne, Präsenz und Ausstrahlung mitnehmen kannst Falls du denkst, dass du zu viel bist oder nicht gut genug und dich deshalb kleiner machst, als du bist: Dann hör dir diese Episode an. Schnapp dir auch Annabells Buch „Be Your Own Star“. Es ist ein liebevoller Wegweiser für alle, die spüren: Da ist mehr. Mehr Leben. Mehr Freude. Mehr Ich. 📘 Buch „Be Your Own Star“: https://amzn.to/4qp8FMu 🎤 Tour „Firework!“: https://annabellwhitney.de/show/ Wenn dir die Folge gutgetan hat, dann mach kurz drei kleine Dinge: Folge dem Podcast. Lass eine 5-Sterne-Bewertung da. Und teile die Episode mit einer Frau, die leise ist, obwohl sie eigentlich leuchten will. 🤍 Folge uns auf Instagram für mehr Inspirationen: https://www.instagram.com/business_liebe/ Hast du das Gefühl, dein Karma bremst deine Ausstrahlung und blockiert dein Charisma? Dann schau dir die kostenlose Masterclass THE KARMA CODE an: http://business-liebe.de/karma-code

Transcript

Annabell Whitney: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Ich habe ein verdammtes Recht darauf, glücklich zu sein.

Isabell & Sven Haase: Und es gibt auch nur eine Person, die für dieses Glück verantwortlich ist.

Isabell & Sven Haase: Und nur eine Person, die dieses Glück einfordern kann.

Isabell & Sven Haase: Und das bin ich.

Isabell & Sven Haase: Annabelle Whitney war zwölf Jahre jung.

Isabell & Sven Haase: Stell dir das nur mal vor, als sie diese Erkenntnis hatte.

Isabell & Sven Haase: Und an diesem Abend hat sie sich geschworen, nie wieder weniger zu sein, als sie sein kann.

Isabell & Sven Haase: Und mittlerweile stand sie auf über 3000 Bühnen weltweit vor Millionen von Menschen.

Isabell & Sven Haase: Sie feierte eigene Chart-Erfolge und teilte die Bühne mit Künstlern wie Michael Jackson, Shaggy und vielen anderen.

Annabell Whitney: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Und heute sprechen wir mit Annabelle darüber, wie auch du die Hauptrolle in deinem Leben übernehmen kannst und dich zu deinem eigenen Star machen kannst und so auch zur Inspiration für andere Menschen wirst.

Isabell & Sven Haase: Liebe Annabelle, wir freuen uns riesig, dass du heute bei uns bist und dir die Zeit nimmst, hier bei uns im Podcast mit deinen Themen darüber einfach zu sprechen.

Isabell & Sven Haase: Schön, dass du da bist.

Annabell Whitney: Es ist so schön, bei euch zu sein, Isabel und Sven.

Annabell Whitney: Dankeschön, dass ich bei euch sein darf.

Isabell & Sven Haase: Liebe Annabelle, das Statement, was Isabel gerade gesagt hat, diese Erkenntnis, ich habe das Recht glücklich zu sein und die mit zwölf Jahren zu haben.

Isabell & Sven Haase: Was ist da passiert, dass du in dem Alter schon überhaupt so einen Denkprozess hattest und dann diese Erkenntnis auch für dich hattest und diese Entscheidung getroffen hast?

Isabell & Sven Haase: Nimm uns da mal ein bisschen mit.

Annabell Whitney: Das war definitiv einer der dunkelsten Momente in meinem Leben.

Annabell Whitney: Und damals weiß ich noch, ich lag in diesem Bett und ich habe ganz still und heimlich in meinen Kissen geweint, damit es auch ja niemand mitbekommt.

Annabell Whitney: Und das, was mir, als ich dieses Buch geschrieben habe, ich habe ja gerade ein Buch geschrieben, ich bin voll in meinem Buch, aber...

Annabell Whitney: In dem Prozess, mein Buch zu schreiben, war ich wirklich wieder in meinem alten Kinderzimmer und lag auf dem Bett.

Annabell Whitney: Mir wurde so bewusst, dass das, was ich früher am meisten gefürchtet habe, und zwar Sichtbarkeit, weil das nie...

Annabell Whitney: gut für mich ausgegangen ist.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: In keiner Beziehung.

Annabell Whitney: Heute, das ist, für das ich auch stehe.

Annabell Whitney: Und heute sage, in meiner Sichtbarkeit bin ich sicher.

Annabell Whitney: Du bist heute in deiner Sichtbarkeit sicher.

Annabell Whitney: Und das war ein langer Weg.

Annabell Whitney: Es war ein schmerzhafter Weg.

Annabell Whitney: Und genau in diesem Moment, als ich dachte, hier kann eigentlich doch nichts mehr Positives rauskommen.

Annabell Whitney: Was soll denn noch Schönes passieren in diesem Leben, wenn es schon so, entschuldige, beschissen angefangen hat?

Annabell Whitney: Und diese Erkenntnis kam so ganz leise, wirklich wie so ein kleines inneres, vielleicht war es mein innerer Trotz, weil ich bin doch schon, ich bin schon ein sturer Esel.

Annabell Whitney: Und dann kam wirklich aus diesem Innersten aus mir heraus dieser Satz, du hast ein verdammtes Recht darauf glücklich zu sein.

Annabell Whitney: Damit aber auch die Erkenntnis, niemand, absolut niemand wird dieses Glück einfordern, wenn ich es nicht tue.

Annabell Whitney: Und ich bin so dankbar, dass ich diese Erkenntnis hatte.

Annabell Whitney: Ich habe sofort die ersten Schritte dann auch gemacht.

Annabell Whitney: Und zwar in dem Bücherregal meiner Eltern gestöbert nach irgendwas, was mich weiterbringen wird.

Annabell Whitney: Buch.

Annabell Whitney: Und das war der Abriss der Psychoanalyse von Sigmund Freud.

Isabell & Sven Haase: Oh mein Gott.

Isabell & Sven Haase: Mit zwölf.

Isabell & Sven Haase: Okay, krass.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Und ich muss zu aller Schande gestehen, ich habe für die erste halbe Seite über eine Stunde gebraucht.

Annabell Whitney: Und zwar mit dieses Bild, das kleine Buch und Brockhaus, etwas, was wahrscheinlich die wenigsten heute noch kennen, diese dicken, fetten Zyklopädie-Wälzer, immer nach den Fremdwörtern geschaut und geguckt, bis ich verstanden habe, was... Und ich habe mir so ein kleines Buch nebenan gehabt und habe immer übersetzt, was da jetzt drin steht.

Annabell Whitney: Und das war der erste Schritt.

Isabell & Sven Haase: Ja, Wahnsinn.

Isabell & Sven Haase: Aber das zeigt ja schon, dass du damals schon so diese, weil du gesagt hast, dieser sture Esel, ja, ich will dieses Buch jetzt lesen, okay, dann setze ich mich mit dem Brockhaus dahin und dann übersetze ich mir das halt, bis ich es verstehe.

Isabell & Sven Haase: Das zeigt ja auch ein bisschen was, wie du ab da losgegangen bist.

Isabell & Sven Haase: Also ich finde, da steckt ganz viel drin.

Annabell Whitney: Ja, tatsächlich.

Annabell Whitney: Ich hatte gerade, ich habe einen Business-Club, der jeden Dienstag, den ich abhalte, mich Leute Fragen stellen.

Annabell Whitney: Und ich komme gerade ganz frisch davon.

Annabell Whitney: Und da habe ich meinen Teilnehmern auch wieder eine Sache mitgegeben.

Annabell Whitney: Und diese Sache, von der ich einfach weiß, dass wir sie brauchen und das ist Durchhaltevermögen.

Annabell Whitney: Wenn du ein Ziel hast, wenn du eine Vision hast, wenn du ein Potenzial hast und wenn wir bei euch beiden eintauchen, Isabel und Sven, ich weiß...

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Kommt uns ein bisschen bekannt vorher, ja.

Annabell Whitney: Wie oft durchheulte Nächte, verzweifelte Momente, ich schmeiß alles hin Momente.

Annabell Whitney: Kommen wir euch bekannt vor?

Annabell Whitney: Und der einzige Unterschied zwischen Menschen, die erfolgreich sind und die, die es nicht werden, sind die, die sagen, ich schmeiß jetzt alles hin und es tatsächlich tun.

Annabell Whitney: Die Momente haben wir alle zu tausendfach.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Und dann bin ich so dankbar drum, diese Disziplin zu haben und diese Sturheit zu sagen, ich ziehe es durch.

Isabell & Sven Haase: Und hattest du das damals mit zwölf schon, dieses Bewusstsein?

Isabell & Sven Haase: Und ist das das, was quasi auch dafür gesorgt hat, dass du dann so erfolgreich geworden bist, dass du mit zwölf einfach schon diese Erkenntnis hattest, die ganz viele Erwachsene bis heute nicht haben?

Annabell Whitney: Ich habe mir einen Schwur abgerungen und diesen Schwur, man könnte sagen Fluch oder Segen, ich bezeichne ihn als Segen, war nie wieder weniger zu sein, als ich es sein kann.

Annabell Whitney: Und dieser innere Drive, den ich mir damals schon eingepflanzt habe,

Annabell Whitney: Ich habe gesagt, nein, verdammt, du spielst nicht unter deinem.

Annabell Whitney: Wenn ich jetzt im Nachhinein betrachtet sehe, weiß ich, wie oft ich unter meinen Möglichkeiten gespielt habe.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Annabell Whitney: Ohne Frage, massig, egal wo.

Annabell Whitney: Ich kann wirklich nachschauen.

Annabell Whitney: Mit so vielen großen Stellschrauben meines Lebens habe ich mich unter Wert verkauft, unter Wert gegangen.

Annabell Whitney: Aber es war in dem Moment immer das Beste, was ich in dem Moment auch geben konnte.

Annabell Whitney: Ich war halt noch nicht so weit.

Annabell Whitney: Also wirklich immer dieses nach vorne hin leben, nach hinten, also rückwärts verstehen.

Isabell & Sven Haase: Und nehmen wir uns doch vielleicht mal noch ein bisschen mit auf die Reise des zwölfjährigen Mädchens.

Annabell Whitney: Und das habe ich durch mein Buch jetzt wirklich massig tun dürfen und immer wieder gesagt, ja, in dem Moment war es das Beste, was du geben konntest.

Annabell Whitney: Hätte ich aber gewusst, was ich heute weiß, wäre ich wohl ganz anders gelandet.

Isabell & Sven Haase: Was ist nach dem Buch von Freud passiert?

Annabell Whitney: Ach Gott, dann habe ich zumindest mal verstanden, so ein bisschen, wie der Mensch so funktioniert.

Annabell Whitney: Und ich habe so eine Sache, während ich früher vielleicht eher auch Angst hatte vor Kontakt.

Annabell Whitney: Also auch, ich bin immer rot angelaufen, wenn ich angesprochen wurde, war jetzt zurückgehalten, habe mich immer gefühlt als, ich bin nicht gut genug, nicht klug genug, nicht dies, nicht das.

Annabell Whitney: Ich bin zu viel, ich bin anders als die anderen.

Annabell Whitney: Ja, Isabel Nick, ich glaube, den einen oder anderen Satz kennst du.

Isabell & Sven Haase: Oh.

Isabell & Sven Haase: Oh.

Isabell & Sven Haase: Oh.

Annabell Whitney: Und diese Sachen haben mich halt eben auch wahnsinnig introvertiert gemacht.

Annabell Whitney: Und auch wirklich, wenn ich heute mit voller Überzeugung sage, ich liebe Menschen, und zwar aus vollstem Herzen, dann hätte ich das wahrscheinlich früher nicht sagen können.

Annabell Whitney: Ich hätte eher Angst, ja?

Annabell Whitney: Tatsächlich habe ich das so in der Form noch nie erzählt, ihr Lieben.

Annabell Whitney: Fällt mir gerade mal auf.

Annabell Whitney: Und die Reise dann ging tatsächlich, hatte immer in meinem Kinderzimmer, habe ich meine Stofftiere, meine allerliebsten Tiere, habe ich da aufgestellt zu Publikum.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Annabell Whitney: Und mein Bett war meine Band und ich habe schon immer geliebt zu singen.

Annabell Whitney: Musik war mein Refugium und habe mir vorgestellt, auf den großen Bühnen zu stehen.

Annabell Whitney: sauschüchtern, aber wollte auf Bühnen stehen.

Annabell Whitney: Passt ja eigentlich echt nicht zusammen, ne?

Annabell Whitney: Ja, und so fing tatsächlich die erste Reise an, wie mein großer Bruder, dem es so genervt hat, dass ich ständig gesungen habe, ist mal irgendwann reingekommen ins Kinderzimmer und gesagt, du hörst sofort auf zu singen, ich ertrage es nicht mehr.

Isabell & Sven Haase: Oh.

Annabell Whitney: Und wir haben hin und her diskutiert, bis er gesagt hat, wenn du mir versprichst, nie wieder in meinem Umfeld, im Haus irgendwo zu singen, bringe ich dich in die Schulband.

Annabell Whitney: Und ich sagte, Deal, machen wir.

Annabell Whitney: Und so wurde ich stolze, nicht beachtete Backgroundsängerin.

Annabell Whitney: Der Schulband.

Annabell Whitney: Highlife im Päutinger Gymnasium.

Annabell Whitney: Jagst.

Annabell Whitney: Und damals tatsächlich, wie ist es gekommen, seine Freundin war die Frontsängerin und sagte, du Annabelle, mit deiner Stimme

Annabell Whitney: wirst du immer im Background bleiben.

Annabell Whitney: Du bist nicht als Frontsängerin gemacht.

Isabell & Sven Haase: Strategie klein halten, okay.

Annabell Whitney: Und wie oft erzählen wir uns selbst Geschichten, wie oft hören wir den Unkenrufen unseres Umfelds zu, die sagen, das kannst du nicht, das wirst du nicht, bist du nicht gut genug dafür.

Annabell Whitney: Das erlebe ich ja tagtäglich auch in meinen Kursen.

Annabell Whitney: Und wenn ich eines sagen kann, dein Potenzial weiß eher,

Annabell Whitney: Diese innere Stimme weiß eher, wofür du gemacht bist, als irgendjemand anderes.

Annabell Whitney: Ob es dein Partner, deine Partnerin, dein bester Freund, die Eltern oder sonstiges sind, mach die nicht stolz, mach dich stolz.

Annabell Whitney: Weil danach fing eine Reise an, die mich durch die Welt hat touren lassen.

Annabell Whitney: Ich habe die schönsten, aufregendsten Abenteuer erleben dürfen auf den größten und kleinsten Bühnen dieser Welt.

Annabell Whitney: Kleinstes Publikum 10, größtes Publikum 100.000, mit Fernsehen noch dazu Millionen auf einmal.

Annabell Whitney: Also diese ganze Reise hätte ich niemals angefangen, hätte ich auch nur auf meine kritische Stimme gehört plus mein Umfeld.

Annabell Whitney: Dann würden wir zwei, wir drei hier nie sprechen.

Isabell & Sven Haase: Ja, cool.

Isabell & Sven Haase: Wenn man so auf so vielen Bühnen gestanden hat, kommt dann der Gewöhnungseffekt irgendwann, wird es einem dann langweilig, entscheidet man sich dann, ach, ich mache mal noch was anderes nebenbei, wann war der Punkt bei dir, wo du gesagt hast, ach, naja, irgendwie was anderes noch wäre eigentlich auch ganz nett.

Annabell Whitney: Ja, ja, und das ist der kleine, ich sage es, ich möchte es gar nicht Fluch nennen, weil es ist wirklich ein Segen, aber meine innere Stimme hat schon immer zur richtigen Zeit gesagt, jetzt wird es Zeit, weiterzugehen.

Annabell Whitney: Und da habe ich schon als sehr erfolgreiche Sängerin, stand ich schon auf großen Bühnen, war schon viel unterwegs und ich habe gemerkt, meine Gehirnzellen

Annabell Whitney: Die gehen so langsam ein.

Annabell Whitney: Bis mittags um zwölf geschlafen.

Annabell Whitney: Guck der Kühlschrank sowieso leer.

Annabell Whitney: Warum hätte ich denn auch ihn füllen sollen?

Annabell Whitney: Ich war ja abends schon wieder auf einer anderen Bühne, wenn ich mal zu Hause war.

Annabell Whitney: Das Leben einer reisenden Sängerin ist nun mal nicht, dass du zu Geburtstagen eingeladen wirst, dass deine Band, deine Freunde, dein Publikum...

Annabell Whitney: ist die Kneipe sozusagen.

Annabell Whitney: Das ist ja ein ganz, ganz anderes Leben.

Annabell Whitney: Und ich habe aber gemerkt, da muss noch mehr kommen.

Annabell Whitney: Mein Potenzial ist noch lange nicht am Rand.

Annabell Whitney: Und dann habe ich eine Agentur gegründet.

Annabell Whitney: Und auch hier wieder kurz mit reingenommen, als ich gesagt habe, ich mache jetzt eine Künstleragentur auf, hat die gesamte Branche, in der ich war, hat, bist du wahnsinnig, haben mir die Aufträge gekündigt, haben mir die Freundschaft gekündigt, haben

Annabell Whitney: gesagt, das ist sozusagen feindselig, dass ich das jetzt machen möchte oder gesagt, das schafft die dumme blonde Sängerin doch eh nicht.

Annabell Whitney: Also ich habe wirklich einen Shitstorm bekommen.

Annabell Whitney: Und da bin ich wieder der sture Esel.

Annabell Whitney: Ich habe es dann trotzdem gemacht.

Annabell Whitney: Und das wurde die erfolgreichste Künstleragentur im deutschsprachigen Raum.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Hätte ich auf alle anderen gehört, war es zum Scheitern verurteilt.

Annabell Whitney: Und ich habe wirklich eingesteckt.

Annabell Whitney: Ich habe Einbußen gehabt finanziell.

Annabell Whitney: Ich habe Leute, die sich von mir abgewendet haben.

Annabell Whitney: Ich habe wirklich ganz viele, da sind wir wieder bei den durchheulten Nächten, bei den Zweifeln, bei den Ängsten, auch Existenzängste.

Annabell Whitney: Und dann trotzdem drauf zu hören und zu sagen, ja nö, mache ich jetzt.

Annabell Whitney: Wieder nach vorne gelebt und rückwärts verstanden, Gott sei Dank habe ich das gemacht.

Isabell & Sven Haase: Das heißt, sind das auch manchmal so diese Trotz-Momente, wo du dann denkst, gerade jetzt zeige ich es euch und ist das dann vielleicht auch so ein bisschen dein Antrieb, der dich dann wirklich gerade nach vorne bringt, gerade wenn du merkst, dir traut das irgendjemand nicht zu und dann sagen, klar kann ich das und ich zeige es dir jetzt oder ist es wirklich was, wo du sagst, eigentlich ist dir das völlig egal, was da die Stimmen im Außen sagen, du machst das wirklich nur für dich, weil du weißt, das ist dein Weg.

Annabell Whitney: Schön wäre es, wenn ich immun wäre gegen die Stimmen von außen.

Annabell Whitney: Ich glaube, das ist das, was wir uns oft wünschen.

Isabell & Sven Haase: Hm.

Annabell Whitney: Aber wir sind ja menschliche Wesen und wir sind Menschen, die ja auch Zugehörigkeit brauchen.

Annabell Whitney: Also Anerkennung, Liebe und Sicherheit sind unsere emotionalen Grundbedürfnisse.

Annabell Whitney: Das heißt, auch Anerkennung zu verlieren ist eines der schlimmsten Dinge, die uns emotional passieren kann.

Annabell Whitney: Neben Liebesentzug und auch Sicherheitsbezug.

Annabell Whitney: Und alle drei hatte ich ja wirklich massiv.

Annabell Whitney: Liebesentzug, Anerkennung und Sicherheit, indem Jobs weggefallen sind.

Annabell Whitney: Da dann auf die innere Stimme zu vertrauen, dass es schon genau richtig ist, ist keine Ahnung, wieso ich es gemacht habe.

Isabell & Sven Haase: Und

Annabell Whitney: Aber es war genau richtig.

Annabell Whitney: Also ich konnte gar nicht anders.

Annabell Whitney: Ich musste es tun.

Annabell Whitney: Also ich wusste, und das ist eine Sache, die mir immer wieder auffällt, sowohl bei mir wie auch mit vielen, die in meinen Coaching-Programmen sind, dass wenn du einmal spürst, da gebe ich mal kurz die Frage an euch zurück, weil ihr habt ja auch einen spannenden Weg hinter euch.

Annabell Whitney: Kennt ihr das Gefühl, wenn deine Realität hier unten ist und du spürst dein Potenzial, wo es hingehen könnte,

Annabell Whitney: Und du steckst im Spagat.

Isabell & Sven Haase: Ja, ich glaube, das kennst du ziemlich jeder Mensch.

Annabell Whitney: Und der Spagat ist schmerzhaft zwischen, die Realität fühlt sich nicht mehr richtig an, dein Hier und Jetzt.

Annabell Whitney: Aber du bist auch noch nicht da angekommen, wo du eigentlich hin möchtest.

Annabell Whitney: Und du steckst im Spagat zwischen, ich traue mich nicht zu springen oder ich kann doch nicht springen, aber ich hänge in der alten Welt fest, aber die neue lässt mich auch nicht los.

Annabell Whitney: Kennt ihr das Gefühl?

Isabell & Sven Haase: Irgendwann im Leben hat er das definitiv schon mal erlebt.

Annabell Whitney: Hast du ein Bild?

Annabell Whitney: Habt ihr eine Geschichte?

Isabell & Sven Haase: Also ich weiß genau, wie lange habe ich an meinem alten Job festgehangen, weil der war ja so schön sicher.

Isabell & Sven Haase: Ich kann ja also nebenberuflich was aufbauen, aber das kann ich auch noch zehn Jahre lang machen, das geht doch.

Isabell & Sven Haase: Ich habe dabei gar nicht gemerkt, wie ich mich eigentlich zu Tode arbeite.

Isabell & Sven Haase: Also so ein bisschen nebenbei und der Alte hat mich irgendwie so festgehalten noch, weil es war ja so schön sicher, Geld auf dem Konto jeden Monat.

Isabell & Sven Haase: Und aber der Neue hat gerufen und gesagt, ja eigentlich ist es geil, da will mein Herz hin.

Annabell Whitney: Und?

Isabell & Sven Haase: Aber weißt du, ich war in beiden Welten und war irgendwie in diesem Spagat und kam weder da so richtig weg, noch da so richtig hin, weil mein Monk gesagt hat, das kannst du doch nicht machen, geht doch nicht.

Isabell & Sven Haase: Aber zum Glück habe ich den Sven gehabt, der gesagt hat, Nunu, mach doch mal.

Isabell & Sven Haase: Ich gebe dir mal einen liebevollen Aufstritt und dann geht das schon.

Annabell Whitney: Das ist wirklich, wirklich großartig, weil genau das in dem Moment ist wirklich etwas, was uns wahnsinnig weiterhilft.

Annabell Whitney: Aber dieses Gefühl, und ich glaube, das ist das, wo ich mal wieder wusste, ich kann nicht da stecken bleiben, muss meinen Fuß aus dem Jetzt rausziehen in mein Potenzial und das habe ich stringent durchgezogen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Und deswegen, ich glaube, ich habe nur einmal wirklich bewusst aus Trotz gehandelt.

Annabell Whitney: Und das war, als ich den Bereich vom, ich habe wieder gemerkt, Gesang,

Annabell Whitney: Auf der Bühne, das hat sich nicht mehr richtig angefühlt.

Annabell Whitney: Und ich bin über Keynote-Speaking drüber gestolpert und habe gemerkt, das lässt mich nicht los.

Annabell Whitney: Obwohl ich so viele Erfahrungen damals auch gemacht habe, so viele alte Stacheln noch in mir drin hatte, die gesagt haben, dich will keiner reden hören.

Annabell Whitney: Dich ist niemand, was du zu sagen hast.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Deine Stimme zählt nicht und so weiter.

Annabell Whitney: jahrzehntelang gewohnt zu schweigen und auszuhalten, aber nicht gewohnt, meine Stimme zu erheben, ja, in dem Moment wirklich zu sagen, was aus mir herauskommt, wahrscheinlich die beängstigendste Evolution, die ich für mich selbst durchgeführt habe.

Annabell Whitney: Und mich hat es aber nicht losgelassen.

Annabell Whitney: Dann habe ich schon angefangen, in dem Bereich Keynote-Speaking zu arbeiten und meine Agentur, 13 Mann stark, ja,

Annabell Whitney: hat gesagt, nachdem wir wirklich ein Wahnsinnsjahr zurückgelegt haben und am 2020 Anfang des Jahres dastanden bei unserem Kick-Off, ich gesagt habe, ihr Leben, ab jetzt gilt nur noch Sahnehäubchen.

Annabell Whitney: Wir haben den Jahresumsatz jetzt schon im Januar in der Tasche.

Annabell Whitney: Also wir haben alles in Verträgen, in trockenen Tüchern.

Annabell Whitney: Uns kann nichts passieren.

Annabell Whitney: Klammer auf.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Diesen Satz werde ich nie wieder sagen.

Annabell Whitney: Klammer auf.

Annabell Whitney: Mein Team sagte in dem Moment, fast geschlossen, ja, wir sind eine Künstleragentur und mit diesem Keynote-Speaking können wir überhaupt nichts anfangen.

Annabell Whitney: nicht.

Annabell Whitney: Und das war ein Messer in mein Herz, dreimal umgedreht, nochmal zugesprochen und nochmal in die andere Richtung gedreht.

Annabell Whitney: Weil ich für mein Team wirklich durchs Feuer gegangen bin und wieder zurück.

Annabell Whitney: Jedes Mal, jeden Einzelnen, egal welche Krise, egal was.

Annabell Whitney: Ich habe nie jemanden rausgeschmissen aus Grund von Finanzen.

Annabell Whitney: Ich habe lieber für mich selbst zurückgetreten.

Annabell Whitney: Haben die bei mir auf der Couch geschlafen, weil sie Stress mit den Freunden hat.

Annabell Whitney: Egal was, ich war einfach da fürs Team.

Annabell Whitney: Und dann waren sie nicht für mich da.

Annabell Whitney: Und aus purem Trotz habe ich dann gesagt, ja gut, ich ziehe es raus, dann habt ihr ab jetzt nichts mehr mitzutun.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Annabell Whitney: Und das war Verletzung.

Annabell Whitney: Die erste Reaktion, da bin ich auch nicht stolz drauf im Nachhinein, aber das muss ich in Ehrlichkeit sagen, ich war verletzt und ich habe aus Trotz gesagt, dann ziehe ich halt alles raus.

Annabell Whitney: Dann hat ja die Welt zugemacht.

Annabell Whitney: Wir haben innerhalb von drei Wochen Millionen Umsätze verloren.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Mein gesamtes Team in Kurzarbeit.

Annabell Whitney: Und ich muss euch sagen, ich war so verletzt, ich war froh drum.

Annabell Whitney: Ich wollte die alle nicht sehen.

Annabell Whitney: Ja, also wirklich, ich wollte die alle nicht sehen.

Annabell Whitney: Und

Annabell Whitney: Ich bin so dankbar darum, dass die damals so ehrlich gesagt haben, wir können damit nichts anfangen.

Annabell Whitney: Weil auch jetzt, also wirklich wieder nach vorne gelebt, rückwärts verstanden.

Annabell Whitney: Es war meine Vision und mein Traum.

Annabell Whitney: Und wir machen so oft den Fehler, dass wir anderen, als ob sie unsere Vision auch feiern müssten, tun sie nicht, ist meine Vision und nicht deine.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Und ich muss die Menschen finden, die meine Vision feiern.

Annabell Whitney: Und ich kann nicht davon ausgehen, dass mein Umfeld sagt, finde ich geil.

Annabell Whitney: Und hätte ich das gemacht, hätte ich nicht so trotzig reagiert, hätte ich wieder versucht, in der schwierigsten Zeit unserer Agenturgeschichte, wieder das gesamte Team, diesen Riesentross mit mir mitzuschleppen, zu gucken, dass ich sie bezahle, dass sie an meinem neuen Traum mit mir arbeiten, von dem sie nicht begeistert waren.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Annabell Whitney: Und jetzt habe ich ein Team, die sind on fire.

Annabell Whitney: Mein Team, das sich nur um meine Brand bildet, die nur den ganzen Tag mit mir und meiner Vision arbeiten.

Annabell Whitney: Also manchmal leihe ich mir deren Zuversicht, deren Energie aus, deren Drive, wenn ich nicht mehr kann, weil die so on fire sind.

Annabell Whitney: Das hätte ich mir nie zu träumen erhofft, dass die Menschen, wenn wir Platz machen für Leute, die nicht passen,

Annabell Whitney: auf einmal die Menschen reinkommen in unser Leben, die wirklich, die wirklich, wirklich an unserer Seite stehen.

Isabell & Sven Haase: Und Und genau das ist ja meistens das, was so unglaublich schwer ist.

Isabell & Sven Haase: So dieses Loslassen und dann dieses Platzmachen.

Isabell & Sven Haase: Und wenn man das aber mal gemacht hat, weiß man, okay, was für Möglichkeiten sich dann wieder auftun, was für Menschen in dein Leben kommen, was dir dann auf einmal passiert.

Isabell & Sven Haase: Das ist dann...

Isabell & Sven Haase: Ja, pure Magie, sage ich immer.

Isabell & Sven Haase: Ist es natürlich nicht, basiert auf natürlichen Gesetzen.

Isabell & Sven Haase: Aber ich finde das immer wieder magisch, diesen Moment, weil ich mir so denke, ja krass, warum hast du so lange festgehalten vielleicht?

Isabell & Sven Haase: Hättest du doch mal eher loslassen können.

Isabell & Sven Haase: Ja, aber es ist so schön sicher.

Isabell & Sven Haase: Also das ist was, was glaube ich so ein Game Changer auch immer wieder ist, tatsächlich.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Den Mut zu haben und das ist etwas, in dem es in meinem Buch ganz, ganz stark darum geht, das innere Licht auch aufzudrehen und wirklich authentisch aufzudrehen, weil niemals wäre mein Team jetzt an meiner Seite, wenn ich nicht den Mut gehabt hätte, mich in meiner Andersartigkeit so zu zeigen, wie ich bin, weißt du?

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Mit allen Ecken, mit allen Kanten, mit meiner Vision, mit meinen Hoffnungen, mit meinen Träumen, mit meinen Ängsten, mit meinen Sorgen.

Annabell Whitney: Und die sagen, hey, wir wollen Teil davon sein.

Annabell Whitney: Und so oft verschwenden wir so viel Energie in einer Fassade.

Annabell Whitney: Und jetzt passieren zwei Dinge, die mir aufgefallen sind, die ich in dem Buch wirklich erörtere mit Übungen, mit allem drum und dran.

Annabell Whitney: Das eine ist, wir machen halt eine Fassade auf oben, die die falschen Leute anzieht.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Das heißt, wir haben Leute in unserem System, die passen nicht zu uns und wir nicht zu denen.

Annabell Whitney: Und das Zweite ist, so eine Fassade oben zu halten, bindet Energie.

Annabell Whitney: Weil es geht ja gegen unser Naturell, gegen das, was wir wirklich brauchen.

Annabell Whitney: Das heißt, also wenn du eigentlich...

Annabell Whitney: Sagen wir mal, ganz einfach, ich versuche es mal in ein einfaches Beispiel zu bringen.

Annabell Whitney: Du gehst immer zum Kaffeetrinken jeden Sonntag zur Familie und die sagen jedes Mal, na und, wie war die Woche so?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Du weißt, dass nichts von dem, was dich wirklich betrifft und beschäftigt, was wirklich dich ausmacht, wird dort gerne gehört und gesehen.

Annabell Whitney: Also bedienst du das Feld, das, was sie von dir hören und sehen wollen.

Annabell Whitney: Das brave Mädchen, das angepasste Mädchen, das ganz brav das und das gemacht hat, dies und das.

Annabell Whitney: Anstelle wirklich zu zeigen, was betrifft mich wirklich, das ist das, wo ich gerne weiter wachsen würde.

Isabell & Sven Haase: Mhm Mhm Mhm

Annabell Whitney: Was macht das?

Annabell Whitney: Du fühlst dich danach ausgesaugt.

Annabell Whitney: Wenn die Gespräche nicht das sind, was deiner Energie förderlich ist, wird über andere gelästert, vielleicht auf dir selbst rumgehackt oder rumgemäkelt, ach, ist das Wetter schon wieder so schwierig und ach, und überhaupt, dann hat es ja hier und ach, und hast du schon gehört, die Tante Erna und so weiter.

Annabell Whitney: Kennst du das?

Annabell Whitney: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, ja, finde ich total mäßig.

Isabell & Sven Haase: Das war immer so das Zeichen, so fahren wir nach Hause, ja, okay.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Und da auch zu sagen, welche Menschen tun meiner Energie gut, welche nicht.

Annabell Whitney: Und das kriegen wir nur hin, wenn wir da auch eine gewisse radikale Ehrlichkeit uns gegenüber haben und sagen, bei aller Liebe, aber dieser Mensch tut mir gar nicht gut.

Annabell Whitney: Kann ich die Zeit einschränken oder sogar komplett reduzieren?

Annabell Whitney: Und welche Menschen tun mir gut?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Ich weiß, nach dem Gespräch mit uns beiden jetzt hier, ich sag mal uns beiden, uns dreien, das Gespräch mit uns dreien hier, ich gehe danach raus und habe mehr Energie als vorher, weil ihr auf so einer schönen hohen Energiewelle schwebt, ihr zwei.

Annabell Whitney: Mega.

Isabell & Sven Haase: Danke, danke.

Isabell & Sven Haase: Danke sehr.

Isabell & Sven Haase: Und Annabelle, du hast gesagt, dein Buch Be Your Own Star heißt das ja.

Isabell & Sven Haase: Und ich bin mir sicher, das wird ein Spiegel-Bestseller.

Isabell & Sven Haase: Yes, auch!

Isabell & Sven Haase: Ich werde schon mal sehen, mega!

Annabell Whitney: Das sind drei dicke, fette Fragen.

Isabell & Sven Haase: Sag mal, zwei Fragen dazu.

Isabell & Sven Haase: Erstmal, was bedeutet dieser Satz für dich, Be Your Own Star?

Isabell & Sven Haase: Und für wen hast du dieses Buch geschrieben?

Isabell & Sven Haase: Und wie soll sich diese Person verändern, wenn dir das Buch wieder zu klappt?

Annabell Whitney: Ich möchte zur ersten Frage, und dann gebe ich dir noch mal kurz, wenn du magst, noch mal das Mikrofon zurück.

Annabell Whitney: Weil ich jetzt möchte es mit einer kleinen Geschichte erzählen.

Annabell Whitney: Ich hatte einen Auftritt gehabt, schon viele Jahre her.

Annabell Whitney: Von Hamburg bin die Nacht nach Hause gefahren, war morgens um 7 Uhr da, damit meine Kids das Gefühl haben, Mama ist nie arbeiten.

Annabell Whitney: Ich habe das immer irgendwie so gekriegt, dass ich zwar schon auch viel gemacht habe, aber auch viel für meine Kids da bin.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Und so war ich total übermüdet, aber glücklich in meinem Garten.

Annabell Whitney: Es war Sommer, die Bienchen, Schmetterlinge, also wirklich so ein typischer, perfekter Sonntagmittag.

Annabell Whitney: Sonne ist warm, ich sehe, wie meine Kids spielen.

Annabell Whitney: Und auch wenn ich total erschöpft bin, bin ich total in mir glücklich, erfüllt und zufrieden.

Annabell Whitney: Und in dieser Erfüllung rufe ich meine Eltern an,

Annabell Whitney: Und die so, na, wie geht's?

Annabell Whitney: Und ich sage, ja, ich hatte gestern Auftritt in Hamburg, was?

Annabell Whitney: Und überhaupt, wie kannst du nur?

Annabell Whitney: Und dann sage ich einen Satz, auch wieder komplett aus der Intuition heraus, ihr müsst gar nicht stolz sein auf mich.

Annabell Whitney: Es ist in Ordnung, wenn ihr nicht auf mich stolz seid.

Annabell Whitney: Meine Eltern sind so von, oh, was, wie, wie meinst du das?

Annabell Whitney: Und natürlich sind wir, sage ich, nee, nee, nee, das, was ich mache, und das war in diesem Moment, ich habe schnell das Thema auch gewechselt, das war für mich wie einen Zauber, wie so ein Fluch, den ich durchbrochen habe.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Mit dem ich für mich selber gesagt habe,

Annabell Whitney: Niemand anderes muss stolz sein auf mich.

Annabell Whitney: Es reicht, wenn ich stolz bin auf mich.

Annabell Whitney: Und be your own star heißt wirklich diese Selbstermächtigung auch wieder, dein eigenes Licht aufzudrehen, dich auch selbst wirklich in den Mittelpunkt deines eigenen Lebens zu stellen.

Annabell Whitney: Und bei wem jetzt diese Trigger hochkommt und sagt, ah, das ist aber ganz schön egoistisch, wenn man nur an sich selbst denkt.

Annabell Whitney: Dann möchte ich wirklich auf die Mitte des Buches dich da drauf schubsen, weil ich da auf eine Sache sehr, sehr aufmerksam mache, auch mit vielen Übungen, weil es so wichtig ist.

Annabell Whitney: Wir können bitte nur aus dem Überfluss geben.

Annabell Whitney: Und das ist mir ein ganz, ganz wichtiges Anliegen.

Annabell Whitney: Das ist eine Kernbotschaft in meinem Buch, um das es viel geht, weil ich sehr, sehr viel im Außen gegeben habe.

Isabell & Sven Haase: Definitiv.

Annabell Whitney: Als Sängerin, als Unternehmerin, als Mutter, ich meine, mit vielen, vielen Bällen in der Luft, hast du immer wieder im High-Performance-Bereich, ganz ehrlich, finde wir Mütter, die noch arbeiten, sind immer im High-Performance-Bereich.

Annabell Whitney: Entschuldige, es wird mir immer rausnehmen.

Annabell Whitney: Bestimmt, aber...

Annabell Whitney: Es sind so viele Bälle und dann musst du einfach schauen, wenn du immer in deinem Notstrom im Roten fährst, A, kannst du nicht so viel geben und B, geht es auf deine eigene Gesundheit.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Annabell Whitney: Und das war bei mir der Fall von kleinem Schlaganfall über Magengeschwüre bis hin zum allergischen Schock, wo mich wirklich eine Spritze davor gerettet hat, nicht zu sterben.

Annabell Whitney: In letzter Sekunde.

Annabell Whitney: All das hat mir wirklich gezeigt, ich muss sterben.

Annabell Whitney: Darauf achten, dass erstmal mein Behälter voll ist an Energie, an Liebe, an Zeit, an all diesen Dingen, Sicherheit, finanziell, egal in welchem Bereich und alles, was drüber hinaus fließt, darf ich weitergeben.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Und ich weiß, ich stehe da draußen in der Branche auch sehr bekannt für einen Mensch, der sehr viel gibt und sehr, sehr viel Energie hat.

Annabell Whitney: Und ich kann dir von hundertprozentiger Überzeugung sagen, es ist nur alles, was im Überfluss da ist.

Annabell Whitney: Ich schenke nicht aus meinem Innersten mehr raus, weil Gesundheit haben wir nur eine.

Annabell Whitney: Das heißt, es ist wirklich, wie kannst du dein Potenzial erreichen?

Annabell Whitney: Das bedeutet, du musst im High-Performance-Bereich dich aufhalten, dich dadurch aber immer besser fühlen, immer mehr Energie aufzubauen.

Annabell Whitney: Also nach einer Weile ist das etwas, was sich so akkumuliert.

Isabell & Sven Haase: Und

Annabell Whitney: Vor allem, wenn du merkst, du bist auf dem richtigen Weg.

Annabell Whitney: Und das ist der erste Schritt.

Annabell Whitney: Deswegen auch, für wen ist das Buch?

Annabell Whitney: Es ist für jeden, der merkt, da draußen ist mehr.

Annabell Whitney: habe.

Annabell Whitney: Das Zweite, ich habe da drei Ebenen in dem Buch, das erzähle ich ganz kurz.

Annabell Whitney: Weil die erste Ebene ist das innere Licht erst mal aufzudrehen.

Annabell Whitney: Alles, was Energie bindet, das sind alte Geschichten, das sind Glaubenssätze, das sind Fassaden, es sind das falsche Umfeld, wie auch immer.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Also all das gucken wir uns an, dass du selbst auch ein Gespür dafür bekommst, was zieht mir Energie, was schenkt mir Energie.

Annabell Whitney: Von Essen über Sport, Gesundheit, also wirklich, das ist ja eine Sache, wenn du darauf achtest, merkst du es richtig.

Annabell Whitney: Und das Zweite ist, und das ist natürlich eine Sache, die musste ich in dem Buch mit anbringen, weil es ja mein Tagesgeschäft auch ist, wie wirkst du charismatischer?

Annabell Whitney: Wie nimmst du einen Raum ein, dass du wirklich, wenn du jetzt da nach draußen gehst, Menschen für dich gewinnen kannst?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Also auch dieses Licht nach außen.

Annabell Whitney: Charisma ist ein Wort davon.

Annabell Whitney: Und wie bekomme ich, das ist ein großer Bestandteil eben auch, dass du erfolgreich wirst, nicht nur Disziplin, sondern dass du auch die richtigen Menschen an deiner Seite hast.

Annabell Whitney: Und dafür brauchen wir die richtige Ausstrahlung.

Annabell Whitney: Es gibt noch eine dritte Ebene, aber dazu können wir gleich noch kommen.

Annabell Whitney: Da habe ich alle Fragen beantwortet.

Isabell & Sven Haase: Megaschön.

Isabell & Sven Haase: Und ich finde, das ist auch, das ist nicht egoistisch zu sagen, ich brauche den Stolz nicht, sondern das ist ja auch immer aus welcher Haltung heraus sage ich das.

Isabell & Sven Haase: Und so wie du das jetzt beschrieben hast, war das ja auch aus einer Haltung von Liebe deinen Eltern gegenüber heraus.

Annabell Whitney: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und dann ist es überhaupt nicht egoistisch, sondern es ist ja eigentlich nur

Isabell & Sven Haase: Du setzt damit ganz viel Energie frei, auf beiden Seiten.

Isabell & Sven Haase: Du streitest da einfach energetisch eine Verbindung weg, die weder deinen Eltern gut getan hat, noch dir hat sie gut getan.

Isabell & Sven Haase: Von daher ist das aus meiner Sicht überhaupt nicht egoistisch, sondern das setzt halt wahnsinnig viel Energie frei.

Isabell & Sven Haase: dieses Bewusstsein da draußen zu schaffen, ich glaube, das ist ganz viel wert.

Isabell & Sven Haase: Und dann gerade diese erste Stufe, die du da beschrieben hast, sich dieser Glaubenssätze mal bewusst zu werden, was trage ich denn dann eigentlich noch mit mir rum, wo mache ich bloß was, weil es vielleicht von mir erwartet wird und weil ich da niemanden verletzen will.

Isabell & Sven Haase: Und habe ich denjenigen aber schon mal gefragt, sieht er das vielleicht wirklich ganz anders, will der vielleicht auch viel mehr für mich.

Isabell & Sven Haase: Und ich habe bloß dieses Bild, sich damit mal zu beschäftigen, ich glaube, alleine das ist schon unheimlich wertvoll.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Absolut.

Annabell Whitney: Und ich denke, wir alle, egal wo wir gerade stehen und wo und wenn du die tollste Mutter für deine Kinder sein möchtest, wir haben alle so Bereiche, in denen wir sagen, für die brennen wir, für das oder wenn es ein Sport ist, ein Hobby oder wirklich auch größere Ziele im Business, wir alle denke ich, und das ist eine Sache, die ich sehr schmerzhaft lernen durfte, mein Cousin hat sich mit 21 von der Brücke gestürzt,

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Ja, und da ist mir eine Sache aufgefallen, die mir persönlich nicht so bewusst war.

Annabell Whitney: Das Schlimmste, was uns passieren kann, ist, wenn wir keinen Sinn mehr haben in unserem Leben.

Annabell Whitney: Wir brauchen Sinnhaftigkeit.

Annabell Whitney: Ja, wir brauchen etwas, wofür wir sind oder auch wogegen.

Annabell Whitney: Beides ist in Ordnung.

Annabell Whitney: Aber sich wirklich bewusst zu sein, nicht einfach tagtäglich.

Annabell Whitney: Also du kannst auch leidenschaftlich Netflixer sein.

Annabell Whitney: Oder ist das Corona?

Isabell & Sven Haase: Ich hoffe, das geht.

Annabell Whitney: Oder was weiß ich?

Annabell Whitney: Aber du brauchst eine Sinnhaftigkeit.

Annabell Whitney: Und wenn es deine Familie, dein Hund ist oder einen Unterschied in dieser Welt zu machen, das ist in erster Linie egal.

Annabell Whitney: Dein großes Ziel mag für andere viel zu groß oder wahnsinnig klein und unbedeutend sein.

Annabell Whitney: Diesen Vergleich würde ich komplett rausschmeißen.

Annabell Whitney: Aber eins ist wichtig.

Annabell Whitney: Wir brauchen etwas, wofür

Annabell Whitney: wir jeden Morgen aufstehen.

Annabell Whitney: Warum ist mein Cousin gegangen?

Annabell Whitney: Weil er keinen Sinn mehr in diesem Leben gehabt hat.

Annabell Whitney: Menschen gehen, weil sie nicht mehr sehen, dass dieses Leben noch Sinn macht.

Isabell & Sven Haase: Ja, stimmt.

Isabell & Sven Haase: Und was ist dann die dritte Ebene in deinem Buch?

Annabell Whitney: Bedeutet, eines der wichtigsten Dinge in unserem Leben ist der Sinn.

Annabell Whitney: Die ist eine Ebene, warum wir zusammensitzen.

Annabell Whitney: Und zwar habe ich als Frau...

Annabell Whitney: die natürlich auch im Mittelpunkt oft stand und steht, sehr oft die Erfahrung gemacht, dass ich angefeindet wurde mit der, guck mal, jetzt drängt die sich wieder in den Mittelpunkt, jetzt schau mal und dann auch so Sätze, weißt du, jemanden in den Schatten zu stellen oder Raum einzunehmen, heißt ja, du verdrängst jemand aus dem Raum heraus und

Isabell & Sven Haase: Nein.

Annabell Whitney: Be your own star, da steht unter, dreh dein Licht auf und bring die Welt zum Strahlen.

Annabell Whitney: Und genau so meine ich auch das und das ist für mich ein ganz, ganz wichtiges Anliegen.

Annabell Whitney: Ich bin einen Großteil meines Lebens durch die Welt gelaufen als einsame Wölfin, dachte ich muss ein

Annabell Whitney: alles alleine schaffen, alles alleine machen.

Annabell Whitney: Und ich meine, wir sind nicht umsonst mit Eva verbunden, über Netzwerk-Golden, wo wir verstanden haben, dass ab einer gewissen Bewusstseinsebene verstehst du, wenn du dein Licht aufdrehst,

Isabell & Sven Haase: Ja, ja.

Annabell Whitney: und die Welt zum Leuchten bringst, zum Strahlen bringst, dann kannst du andere Menschen damit anzünden, du kannst andere Menschen damit begeistern, du kannst einen Unterschied machen.

Annabell Whitney: Und wenn wir ein Raum sind, in dem wir alle uns nicht Licht wegnehmen, sondern gegenseitig noch anstrahlen, das heißt unterstützen, füreinander da sein,

Annabell Whitney: nicht zu sagen, jetzt die strahlt heller oder sonstiges, sondern zu sagen, wie kann ich dich unterstützen, damit du einen größeren Beitrag in dieser Welt leisten kannst.

Annabell Whitney: Und wenn wir das machen, dann strahlt diese Welt wirklich von innen heraus.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Annabell Whitney: Und ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie es euch geht, ich bin eine Person, ich lese Nachrichten, ich bin jeden Tag dabei, was in dieser Welt passiert,

Annabell Whitney: Und verdammt nochmal, wir brauchen Leuchttürme, wir brauchen Menschen, die bereit sind, ihr Licht zum Strahlen zu bringen, wir brauchen Menschen, die bereit sind, einen Unterschied zu machen und die nicht sagen, oh, ich möchte mich nicht in den Mittelpunkt stellen, weil sonst verdränge ich jemanden.

Annabell Whitney: Dieser Satz ist der absolute...

Annabell Whitney: Bullshit, der vor allem uns Frauen auch eingetrichtert wurde, dass es Konkurrenz wäre.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Ich will diesen Stachel ziehen aus unserem kulturellen Verständnis.

Annabell Whitney: Wir dürfen füreinander sein.

Annabell Whitney: Du darfst in der Welt noch viel, viel heller strahlen und ich werde jeden einzelnen Funkeln mehr, werde ich feiern.

Annabell Whitney: Ich werde dich feiern, weil du dadurch noch mehr Unterschiede in dieser Welt machen kannst für dich und für andere.

Annabell Whitney: Das ist eine wirkliche Mission für mich, dass wir miteinander, es geht nur noch miteinander.

Isabell & Sven Haase: Und das ist auch das, warum wir losgehen, weil wir einfach wollen, dass so viel mehr Menschen wieder dahin kommen zu dieser Ursprünglichkeit, wo wir ja alle schon mal gewesen sind, zu diesem Miteinander, zu diesem, wir unterstützen uns, wir helfen uns, wir bringen das Licht zum Leuchten, wie du so schön sagst, von innen nach außen strahlen und einfach so diese Ellenbogen mal einfahren und einfach auf dieses, ich unterstütze dich und

Isabell & Sven Haase: Ich hole das aus dir raus.

Isabell & Sven Haase: Das ist ja auch das, was unsere Arbeit so ausmacht.

Isabell & Sven Haase: Ich hole das aus dir raus, was in dir drinsteckt.

Isabell & Sven Haase: Und dann gucken wir mal, was noch geht.

Isabell & Sven Haase: Und das zu sehen und erleben zu dürfen, das aus Menschen rausholen zu dürfen, was eigentlich schon in ihnen steckt.

Annabell Whitney: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Du bist ja eigentlich nur der Wegbegleiter, der es aus ihnen rauskitzelt oder rauslockt.

Isabell & Sven Haase: Und das empfinde ich persönlich, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich persönlich empfinde das als riesengroßes Geschenk, Menschen auf diesem Weg einfach begleiten zu dürfen.

Annabell Whitney: Oh ja, bin ich komplett bei dir.

Annabell Whitney: Mir geht es genauso.

Annabell Whitney: Das ist eine der erfüllendsten Arbeiten, die ich je in meinem Leben gemacht habe.

Annabell Whitney: Und hätte ich auf all die anderen Leute gehört, hätte ich das niemals erfahren dürfen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Und es sind aber auch, und das muss ich wirklich sagen, Leuchttürme gewesen, die, wie Eva auch, also Eva ist eine meiner engsten Freundinnen, Eva, aber wenn du das hörst, muss ich erwähnen.

Annabell Whitney: Und das ist etwas, was ich von, ich habe mal so von Oprah Winfrey ein Interview gesehen, die gesagt hat, du wirst immer fünf Menschen finden, denen du dein Leid klagen kannst.

Annabell Whitney: Aber findest du auch fünf Menschen, mit denen du deine Erfolge feiern kannst und wirklich mit dir freuen?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: Oh, dieser Satz hat gesessen.

Annabell Whitney: Ich lerne Menschen kennen, die einfach helfen und das ist vielleicht nochmal eine letzte kleine Geschichte, die ich gern mit euch teilen möchte, weil der große Erfolg, den ich heute haben darf, das ist tatsächlich nur entstanden, weil in der Corona-Zeit ist ja mein gesamtes Business weg, gab es nicht mehr.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Und ich war schon ein paar Wochen lang in einer Mastermind, also einer Verbindung von Menschen, die gesagt haben, sie möchten einfach sich gegenseitig unterstützen, ohne Geld, ohne irgendwas, sondern immer miteinander austauschen, alle zwei Wochen.

Annabell Whitney: Wie können wir weiter wachsen?

Annabell Whitney: Was funktioniert bei dir gut?

Annabell Whitney: Was funktioniert bei mir gut?

Annabell Whitney: Und ich war ja im Offline-Leben als Unternehmerin in der echten Welt.

Annabell Whitney: wie ich es früher gesagt habe.

Annabell Whitney: Ja, lach ruhig, Isabel.

Annabell Whitney: Ich habe auf Facebook noch nicht mal geteilt.

Annabell Whitney: Ich meine, gibt es Facebook noch?

Annabell Whitney: Aber was ich auf dem Teller habe zum Essen, gab es nicht.

Annabell Whitney: Ich habe noch nicht mal Katzenvideos da angeschaut.

Annabell Whitney: Und auf einmal bin ich da in einer Online-Unternehmerwelt,

Annabell Whitney: mit 20 Unternehmerinnen, eine erfolgreicher als die andere.

Annabell Whitney: Und ich habe meiner lieben Freundin Eva, die das ins Leben gerufen hat, gesagt, ich glaube, ich bin hier falsch.

Annabell Whitney: Ihr sprecht zwar Deutsch, aber ich verstehe euch nicht.

Annabell Whitney: Ja?

Annabell Whitney: Keine Ahnung.

Annabell Whitney: Es war eine andere Sprache, eine andere Welt.

Annabell Whitney: Und das klang alles viel zu cool und zu einfach und zu easy und hatte nichts mit meiner Realität zu tun.

Annabell Whitney: Dann macht die Welt zu auf einmal.

Annabell Whitney: Mein gesamtes Business, ich meine, stellt euch vor, Entertainment, Bühnen, Leben.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Annabell Whitney: Wir waren die Ersten, die zugemacht haben und die Letzten, die aufgemacht haben in Deutschland.

Annabell Whitney: Und da hatte ich jetzt schon wochenlang Infiltration von Online-Business.

Annabell Whitney: So einfach geht's.

Annabell Whitney: Und dann habe ich, werde ich nie vergessen, in einem dieser Mastermind-Calls gesagt, hört mal zu, ich höre euch jetzt da seit Wochen zu und ich habe jetzt gerade die folgende Situation.

Annabell Whitney: Ich weiß gar nicht, wie es so richtig weitergeht, aber ich habe so eine Idee, alles, was ich kann, ist Bühne.

Annabell Whitney: Ich meine, vielleicht kann ich das ja auch online machen.

Annabell Whitney: Und dann haben sich alle diese großartigen, wahnsinnig erfolgreichen Frauen hingesetzt und gesagt, wir schauen mal, wie wir dir helfen können, ohne jemals etwas dafür zurückhaben zu wollen.

Annabell Whitney: Der Grund, warum ich heute da sein kann, ist, weil Leuchttürme in diesem Moment, als es bei mir dunkel wurde, mir ihr Licht ausgeliehen haben.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Annabell Whitney: ohne jemals auch nur einmal zu sagen, ja, aber nur wegen mir oder jemals etwas zurück.

Annabell Whitney: zurückkommt.

Annabell Whitney: Und das ist das, was ich wirklich lernen durfte, für das ich unendlich dankbar bin.

Annabell Whitney: Und dass ich weitergebe, wann immer ich es kann.

Isabell & Sven Haase: Ja, super schön und ich glaube, besser können wir den Abschluss gar nicht finden, liebe Annabelle.

Isabell & Sven Haase: Also zu sagen, dort wo Licht ist, dort kann kein Schatten sein und je heller wir strahlen, umso mehr Licht ist ja auch für die anderen da und wenn wir gemeinsam das Licht anzünden, umso heller wird es da draußen.

Isabell & Sven Haase: Vielen, vielen lieben Dank, dass du da warst für deine Geschichten, die du geteilt hast.

Isabell & Sven Haase: Und ja, für alle, die jetzt zuhören, bestellt unbedingt das Buch.

Isabell & Sven Haase: Ich glaube, da ist wirklich ganz viel, viel Gold drin auf den drei Ebenen, die wir heute besprochen haben.

Annabell Whitney: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und wir wünschen dir auf jeden Fall den Spiegel Bestseller.

Isabell & Sven Haase: Wir haben da keine Zweifel dran.

Isabell & Sven Haase: Und genau, wenn du da draußen jetzt wissen willst, wo du das Buch bestellen kannst, wir verlinken das dann alles in den Shownotes.

Isabell & Sven Haase: Wir verlinken auch alles, wo du Annabelle noch finden kannst, wo du sie auch mal live erleben kannst.

Isabell & Sven Haase: Da verlinken wir sicherlich auch mal was drunter.

Isabell & Sven Haase: Und ansonsten freuen wir uns, wenn du den Podcast mit jemandem teilst, der das auch unbedingt hören sollte und über deine 5 Sterne.

Annabell Whitney

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