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Achtung, der liest Gesichter! Wie Face Reading Türen, Herzen und Gespräche öffnet. Mit DEM deutschen Face-Reading-Experte Christian Maier

Business-Liebe
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21 plays · Jul 27, 2026

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte. Und ein Gesicht verrät mehr, als du dir träumen lässt. Es zeigt deine Vergangenheit. Es zeigt dein seelisches Innenleben. Und es zeigt Talente, von denen du selbst noch gar nichts weißt. Erfahre, wie du Menschen in Sekunden wirklich verstehst, ohne ein einziges Wort zu wechseln. Unser heutiger Gast ist Christian Maier, Diplompsychologe und Deutschlands führender Gesichtsleser. Ein Edelsteinverkäufer hat ihn vor fast 20 Jahren mit einem einzigen Satz umgehauen: „Ich kann dir aus dem Gesicht lesen." Seitdem lässt ihn das Thema nicht mehr los. Und in dieser Folge gibt er alles weiter. In dieser Episode erfährst du unter anderem: * Warum dein Gesicht deine Geschichte erzählt, noch bevor du sprichst * Wie du in wenigen Sekunden echtes Vertrauen aufbaust, wo andere Wochen brauchen * Welche Eigenschaften du an dir für schlecht hältst, obwohl sie deine größte Kraft sind * Wieso deine Frisur, deine Brille und sogar deine Nase nie zufällig sind * Was du als Chefin tun kannst, damit Konflikte im Team gar nicht erst entstehen Falls du denkst, dass du Menschen einfach schwer einschätzen kannst oder ständig von Konflikten überrascht wirst, solltest du diese Episode nicht verpassen. Du lernst, dein Bauchgefühl und das, was du siehst, endlich zusammenzubringen. Und du stehst nie wieder ratlos vor einem Menschen. Christian erzählt außerdem, warum niemand nur eine „rote Flagge" hat. Jede Eigenschaft hat zwei Seiten. Die Kunst ist, den Menschen (und dich selbst) an den richtigen Platz zu setzen. Und er zeigt dir eine kleine Übung: Schreib deinen Namen auf ein Blatt und finde zu jedem Buchstaben eine Stärke an dir. Fünf Minuten, die deinen Blick auf dich selbst verändern. Mehr von Christian: Website: https://www.face-id.biz/Instagram: https://www.instagram.com/christian.maier.facereading/ Und weil es in dieser Folge auch darum geht, der Held deiner eigenen Geschichte zu werden: Finde in 5 Minuten heraus, ob deine Positionierung dein höchstes Potenzial widerspiegelt: https://go.business-liebe.de/positioned Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann lass uns gerne fünf Sterne da, folge dem Podcast und teile ihn mit jemandem, der genau das gerade hören muss. Folge uns auf Instagram für mehr Inspirationen: https://www.instagram.com/business_liebe/

Transcript

Isabell & Sven Haase: Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte und ein Gesicht verrät mehr, als du dir jemals vorstellen kannst.

Isabell & Sven Haase: Es spiegelt deine Vergangenheit wider, es verrät etwas über dein seelisches Innenleben, es zeigt auch deine verborgenen Talente.

Isabell & Sven Haase: Und unser heutiger Gast, Christian Meier, ist der Gesichtslese-Experte Nummer 1.

Isabell & Sven Haase: Er liest nicht nur in deinem Gesicht, sondern er ist gleichzeitig auch zutiefv empathisch und verpackt all das, was er in deinem Gesicht sieht, in magisch wertschätzende Worte.

Isabell & Sven Haase: Lieber Christian, es ist so schön, dass du heute da bist.

Isabell & Sven Haase: Herzlich willkommen!

Christian Maier: Vielen, vielen, vielen Dank.

Christian Maier: Sag mal, Isabel, kannst du bitte künftig meine Intros machen?

Christian Maier: So schön gesagt.

Christian Maier: Und aber auch auf den Punkt gebracht.

Christian Maier: Ja, das Gesicht ist jetzt vielleicht nicht ganz zufällig, nah an dem Wort Geschichte.

Christian Maier: Also das Gesicht, das spricht, das erzählt eine Geschichte.

Christian Maier: Und du hast schon gesagt, Status Quo, wie geht es dir heute?

Christian Maier: Und auch über die Mimik hinaus, die man vielleicht kennt aus so Serien wie Lie to Me oder auch im FBI, die können dir ins Gesicht gucken und deine Gedanken lesen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Viel, viel Foto.

Christian Maier: grundlegende, rudimentäre Aussagen und je nachdem, was du damit machen willst.

Christian Maier: Und da danke ich dir von Herzen, dass du das erwähnt hast.

Christian Maier: Wenn du halt auch Gutes tun willst und Menschen supporten oder helfen, dann ist natürlich auch die Ableitung wichtig.

Christian Maier: Wie kommuniziere ich es?

Christian Maier: Wie sage ich es meinen Kindern?

Christian Maier: Dass das der andere auch annehmen, verdauen kann.

Christian Maier: Und

Christian Maier: Ja, wir sind schon mittendrin.

Christian Maier: Und es geht natürlich auch um die eigene Wirkung.

Christian Maier: Mein Gesicht zu verstehen.

Christian Maier: Und ich bin gerade total am Lächeln, weil ich mich so freue, hier zu sein.

Christian Maier: Ich glaube, die Info, was ein Lächeln bedeutet, ist, glaube ich, Allgemeinbildung, oder?

Isabell & Sven Haase: Ich glaube, soweit kann jeder noch Gesichter lesen.

Isabell & Sven Haase: Die Basic kriegen wir alle irgendwie noch mit, aber dann hört es ja bei den meisten auf.

Isabell & Sven Haase: Aber lieber Christian, wie bist du eigentlich dazu gekommen?

Isabell & Sven Haase: Bist du irgendwann morgens mal aus dem Bett aufgesprungen und hast den Spiegel geguckt und hast gedacht, der guckt mich ja eigentlich an und wie kann ich den eigentlich besser verstehen?

Isabell & Sven Haase: Oder wie bist du dazu gekommen?

Christian Maier: Wäre cool gewesen, so war es aber nicht damals.

Christian Maier: Jedem Plan wohnt ein Zufall inne und jedem Zufall ein Plan.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Also es hat mich damals gefunden, das kann ich ganz deutlich so sagen.

Christian Maier: Wir gehen mal so knapp 20 Jahre zurück, 17, 18 Jahre, sage ich jetzt mal.

Christian Maier: Und damals war ich auf der Suche nach einem Tool.

Christian Maier: Also ich möchte besser Menschen verstehen, ich möchte besser verhandeln und Erfolg.

Christian Maier: Und ihr kennt die Geschichte, ja.

Christian Maier: Und habe mich mit ganz vielen Dingen beschäftigt, die es schon, sage ich mal, etablierter oder greifbarer gab.

Christian Maier: mit Farben, mit NLP, mit Rhetorik, Psychologie und war so ein richtiger Ausbildungsweltmeister.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Also bin Diplompsychologe, Wirtschaftsmediator und habe mir das alles reingezogen und dachte, ja, cool, jetzt hast du noch so ein Ding in der Hand, also eine kleine Kelle, ein Hämmerchen, eine Säge, aber irgendwie, und ich war so auf der Suche nach, damals war es ein Verhandlungstool.

Christian Maier: War ich auch in der Immobilienbranche, habe da mit Leuten verhandelt und dann kam ein Typ,

Christian Maier: spannenderweise in einem ganz anderen Kontext, Edelsteinverkäufer, also er hat mit Heilsteinen gehandelt und ich damals mit einem Anzug und einer schönen Uhr an habe, dachte so, ja, lass den mal reden und habe das dann aber so nochmal angehört und eine Aussage war, ich kann dir aus dem Gesicht lesen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Und da habe ich international anerkannte Zeichen gemacht für, du spinnst doch, ihr kennt das, wenn man sich hier oben hin tippt, was übrigens auch nonverbale Kommunikation ist, und gesagt, komm, dann zeig mal, zeig mal, was du kannst.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Ja, und zwei, drei Minuten später hatte ich die Kinnlade unten wie eine Comicfigur, wo die Zunge rausrollt und war erst mal wirklich schockiert, dass das funktioniert.

Christian Maier: Wie hast du das gemacht?

Christian Maier: Dann hat es ein paar Minuten gedauert und da hat mir das kurz geschildert und dann war es so, geil, das will ich auch haben.

Christian Maier: Und ich spule ein bisschen vor in der Geschichte oder wir hüpfen mal ein paar Jahre vor.

Christian Maier: Dieses Tool, Menschen zu verstehen, ist inzwischen, oder ist für mich so eine Art Lebenseinstellung, Lebenssaft geworden, wie das Verbindungsstück, wenn ein Klempner so zwei Rohre verbinden will, oder auf mir aus acht Rohre, das, was alles verbindet, wo die anderen Sachen fließen.

Christian Maier: Also Kommunikation, auch unterbewusste Wahrnehmung, also mein Bauchgefühl konnte ich auf einmal abgleichen und dachte, sag mal, jetzt hast du ein Tool gesucht und mehr gefunden.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und das war damals so arg flashy für mich, also so, wie sagt man, begeisternd so.

Christian Maier: Auch heute bin ich noch begeistert, auch wenn ich es schon ein paar Jahre mache.

Christian Maier: Und dann, ja, hast du eben da noch ein Buch gelesen und da was kombiniert.

Christian Maier: Und was ultra, ultra wichtig ist, ich möchte diesen Begriff mal so entkräften.

Christian Maier: Oh, Face Reading und Gesichtslesen.

Christian Maier: Unterm Strich ist es eine Urkommunikation.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Also ob es jetzt ein Neandertal gab oder ob ich es heute mit dem Hund im Wald erlebt habe.

Christian Maier: Lebewesen nähern sich an, spüren auch was und dann sehen sie über die Körperhaltung, Schwänzchen hoch, Ohren angelegt, Ohren abstehend, was übrigens beim Mensch genauso eine ähnliche Bedeutung hat, außer bei Pferden, das ist umgedreht.

Christian Maier: Wie begegnet mir der?

Christian Maier: Also unsere eigentliche Visitenkarte ist ja unser Körper,

Christian Maier: Also es ist ein Tool.

Christian Maier: Das Wort Tool ist mir irgendwie zu einfach.

Christian Maier: Es ist unser Anzeigemodus, wie wir leben.

Christian Maier: Ich kann dick werden, ich kann dünn werden, ich kann ein blasses Gesicht bekommen, ich kann schmale Lippen bekommen.

Christian Maier: Augenringe ist auch Allgemeinwissen.

Christian Maier: Die sind nicht so gesund.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Dann geht es mir an die Nieren.

Christian Maier: Burnout-Früherkennung oder Heilpraktiker nutzen es auch, um im Gesicht schon zu erkennen, wie es den Organen geht.

Christian Maier: Und ich breche es aber wieder runter auf die eine Kernaussage.

Christian Maier: Es ist so spannend, sein Interesse zu befriedigen, wer ist der andere und wer bin ich?

Christian Maier: Nur der Mehrwert dadurch, und ich spreche jetzt davon, Gutes zu tun, also natürlich kannst du auch besser verkaufen, besser verhandeln und Mitarbeiter finden, nur du hast halt so gut wie gar keine Konflikte mehr.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Du kommunizierst besser und du wirst nicht mehr überrascht.

Christian Maier: Du inspirierst und überrascht, während du früher gedacht hast, warum hat die Isabel das jetzt gemacht?

Christian Maier: Mensch, ich habe den Sven aber ganz anders eingeschätzt.

Christian Maier: Du gleichst dein Feeling, wo auch immer es herkommt, ab.

Christian Maier: Und ich habe immer so ein Bild, du hast wie so einen zweiten Bildschirm.

Christian Maier: Oh, mein Bauch sagt, ah, Gefühl sagt, warte mal, das Gesicht sagt das Gleiche.

Christian Maier: Oder, pass auf, jetzt weißt du vielleicht, warum du ein komisches Gefühl bei demjenigen hast.

Christian Maier: Seele.

Isabell & Sven Haase: mega.

Christian Maier: So.

Isabell & Sven Haase: Und jetzt weiß ich ja, also wenn man dich so sieht oder hört, ist er ein unglaublich cooler, empathischer Typ.

Isabell & Sven Haase: So, jetzt stellen wir uns vor, wir gehen auf so eine geile Netzwerkveranstaltung.

Isabell & Sven Haase: Ja, das sind viele, viele, viele Menschen, Stehtische, Sektgeklimper und so weiter.

Isabell & Sven Haase: Und jetzt gehst du da an jeden Stehtisch und sagst, hey, ich bin Christian, ich bin Gesichtsleser.

Isabell & Sven Haase: Okay, was kannst du in dem Moment aus den Gesichtern lesen?

Isabell & Sven Haase: Weil ich kann mir vorstellen, da gibt es genau zwei mögliche Reaktionen auf diese Aussage.

Christian Maier: Ja, sag, ich glaube, wir haben die gleiche.

Isabell & Sven Haase: Also entweder, ach du Scheiße, der durchschaut mich.

Isabell & Sven Haase: Oder komm, zeig mal, komm, das glaube ich dir nicht.

Isabell & Sven Haase: Jetzt zeig mal, was du drauf hast.

Christian Maier: So wie ich es damals jemandem getan habe.

Christian Maier: Es ist spannenderweise, in den allermeisten Fällen gibt es da auch wenig Graubereich.

Christian Maier: Es gibt beide Extreme.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Wenn da jetzt sechs Leute am Tisch stehen und es sind zwei, ich sage jetzt mal, extrovertiert und Rudelsführer und vier gucken mehr zu, dann sind ein paar Stille dabei.

Christian Maier: Nur die Reaktion ist immer, geil, zeig mal, mach mal, was siehst du bei mir?

Christian Maier: Hier sind noch Fotos von meiner Familie.

Christian Maier: Also...

Christian Maier: Es kann ein super öffnendes und vertrauensförderndes, bildendes Gespräch sein oder eine Aktion sein.

Christian Maier: Also der Icebreaker ist ultra charmant und schön über diese Menschenkenntnis, weil, du darfst nicht vergessen, wenn du es aussendest und sagst,

Christian Maier: Ich sehe dich, ihr kennt diese blauen Dinger im Film Avatar, die dann mit ihren Zöpfen und ich sehe dich, ist ja dann die Bedeutung, ich kann dich wahrnehmen und ich verstehe dich und diese Tür schwingt in beide Seiten.

Isabell & Sven Haase: Ja, genau.

Isabell & Sven Haase: Mega.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Also lass uns offen sprechen, weil ich sehe dich und ich zeige mich auch.

Christian Maier: Ich habe jetzt ein bisschen Gänsehaut, weil genau dieser Effekt, der ist ja für viele kaum herzustellen mit ihren Skripten.

Christian Maier: Da stell mal eine offene Einstiegsfrage.

Christian Maier: Na, Frau Hase, würden Sie gerne grundsätzlich mit ihr zusammenarbeiten?

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Bitte keine Bewertung drauf geben.

Christian Maier: Und es ist schön, gut kommunizieren zu können.

Christian Maier: Nur dieses Verständnis überhaupt zu haben, wie ich kommuniziere, also...

Christian Maier: Wie komme ich denn an dich ran?

Christian Maier: Über Fakten, über Emotionen, über Zahlen, über eine geile Frisur, wie bei euch beiden.

Christian Maier: Du kannst ja dein Smalltalk-Thema aussuchen und musst dich mit irgendeiner Sache aus der Schublade anfangen.

Christian Maier: Das ist also auch unbeschreibbar, was das für einen Vorteil dir bringt, privat, wie auch beruflich oder in allen Lebenslagen, auch mit dir, mit dem wichtigsten Menschen in deinem Leben.

Christian Maier: Und das andere Extrem ist halt, wie du kannst Gesichter lesen.

Christian Maier: Oh oh.

Christian Maier: Und dann wird sich wirklich auch physisch versteckt teilweise.

Christian Maier: Die Mädels haben da viel besser mit ihren Haaren.

Christian Maier: Die können ja, du kannst Gesichter lesen, lieber nicht.

Isabell & Sven Haase: Genau, der ist den ganzen Abend auf der Darmentoilette gesichert, weil da kommst du nicht hin.

Christian Maier: Und wie das gesagt hat?

Christian Maier: Ich habe die Masken nochmal ausgepackt.

Christian Maier: Die ziehe ich heute Abend an mit dem Gesichtsleser im Raum.

Christian Maier: Am besten zwei.

Christian Maier: Aber es ist ja, ich meine, ich mag auch das so positiv oder auch humorvoll dann zu beleuchten, weil nachher ist ja auch das eine Aussage, ja.

Christian Maier: Schau mich nicht an, nicht, dass du wirklich siehst, was ich denke, wer ich bin, wo ich irgendwas vielleicht nicht koscheres mache.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Auch das vielleicht nochmal, aber ich glaube, da haben wir, verstehen wir uns ganz gut.

Christian Maier: Es geht ja nie um eine Bewertung.

Christian Maier: Ach, der ist gut oder der ist nicht so toll oder der hat eine doofe Nase.

Christian Maier: Guckt dir mal die Ohren an.

Christian Maier: Ihr kennt es von den Kindern teilweise, ja, Rumgehänsel und Bewertung.

Christian Maier: Nur wenn wir unsere erlernte Konzepte aus dieser aktuellen Gesellschaft, nenne ich es mal, auch wieder ein bisschen ablegen können, also entlernen, wie Menschen sein müssen und sie dann wieder zu erkennen, zu verstehen und Konsequenz wertzuschätzen,

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und einfach jetzt mal aus meiner persönlichen Erfahrung, warum ich es auch mache, was mich so antreibt.

Christian Maier: Wenn du siehst, wie jemand quasi lächelt, aufblüht und dann dir das Feedback gibt, sag mal, ich habe mich lange nicht mehr so gesehen oder so gewertschätzt oder sogar geliebt gefühlt.

Christian Maier: Ui, da darf ich erst mal tief durchatmen und das genießen.

Christian Maier: Also überleg mal, was wir machen können damit.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Christian Maier: Und ihr, ihr geht ja auch mit Menschen so um,

Christian Maier: dass es darum geht, den anderen zu ermächtigen und so abzuliften.

Christian Maier: Also we rise by lifting others.

Christian Maier: Und deswegen finde ich auch euch so spannend oder auch unsere Gespräche, weil das so ineinander greift und in die gleiche Richtung geht.

Christian Maier: Lasst uns den Menschen irgendwo den eigenen Aufstieg supporten, so will ich es mal nennen.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega cool.

Isabell & Sven Haase: Und was du gerade gesagt hast, diese Gesprächseröffner, das hat ja in beide Richtungen ein totales Vertrauensbild.

Isabell & Sven Haase: Erstmal, wenn der andere sagt, guck mal, lese mal bei mir, das zeigt ja erstmal, er schenkt dir jetzt erstmal das Vertrauen und er zeigt sich.

Isabell & Sven Haase: Das heißt, du weißt schon erstmal, er will gar nichts verbergen.

Isabell & Sven Haase: Das gibt dir ja schon erstmal ein gutes Gefühl.

Christian Maier: Ja.

Christian Maier: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und wenn du ihm dann noch ein paar Sachen über ihn sagst,

Isabell & Sven Haase: dann hat er ja auch das Gefühl, ey, der Christian, der kennt mich ja schon.

Isabell & Sven Haase: So gut kennt mich mein bester Kumpel vielleicht noch nicht mal, was der Christian hier in meiner ersten Begegnung mir raushaut und was er mir in Geschenken damit gibt.

Isabell & Sven Haase: Das heißt, du bist ja auf einer ganz anderen Ebene dann, um irgendwie ins Gespräch zu gehen, dann irgendwie darauf aufzubauen, ein Geschäft drauf aufzubauen, eine Beziehung drauf aufzubauen.

Isabell & Sven Haase: wo andere wahrscheinlich in Wochen oder Monaten nicht auf diese Ebene kommen, einfach weil du genau die richtigen Worte findest, mit denen du dir Herzen öffnen kannst.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Christian Maier: super schöner Effekt und auch wie du es gerade beschreibst.

Christian Maier: Wir haben ja gelernt oder jetzt gehen wir mal einfach durch die graue Welt.

Christian Maier: Ich glaube in dem Film Matrix wurde das ganz schön beschrieben.

Christian Maier: Da läuft man so über die Straße und trifft ganz viele andere, sag ich mal.

Christian Maier: bitte, bitte wertschätzend verstehen und nicht bewertend, aber ich sage jetzt mal NPCs, ja, so, also man läuft den Tag vor sich hin und guckt, was man so macht, aber geht nicht so bewusst durchs Leben, ja, und wenn du jetzt diese ganzen Verbindungen, die du jeden Tag baust, auf diesem Netzwerkevent, Isabelle, wo es mehr um Visitenkarten geht, dann ist das, ich will mal ein Bild aufbauen, du siehst dieses Steak und beißt rein und schmeckst Styropor oder

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Christian Maier: weiß ich nicht, reisig.

Christian Maier: Es schmeckt komisch, nicht so, wie du es vorgestellt hast oder wie es geil ist.

Christian Maier: Und jetzt hast du eine Begegnung und es läuft ja unterbewusst alles in uns ab, also psychologische Erinnerungsspeicher.

Christian Maier: Wir sind ja ab dem 30. und 35.

Christian Maier: Lebensjahr 90% plus in Routinen und wiederholen alles.

Christian Maier: Und jetzt versteht mich einer, also die Wärme, die du spürst,

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Egal wie lange wir uns kennen, wenn wir uns wirklich kennen.

Christian Maier: Und es ist gar nicht so einfach, die Verantwortung am Anfang zu akzeptieren oder zu tragen, dass du ja bei einem Mensch teilweise Krankheitsbilder, Beziehungsbrüche, schwierige Erlebnisse siehst.

Christian Maier: Und ich würde jetzt auch nicht in der Straßenbahn sagen, ach so, guck mal deine Leber an, die können kaputt sein oder, na, Scheidung.

Christian Maier: Ich mache es jetzt ganz bewusst so ein bisschen plakativ.

Christian Maier: Aber auch da, du hast eben die Empathie angesprochen, immer den, ich habe früher mal gesagt, den Samthandschuh anziehen, also mit den Menschen so umgehen, dass sie es auch verstehen.

Christian Maier: Und deswegen, du kannst dieses Vertrauen so schnell aufbauen, weil die Menschen das

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: ich mache jetzt mal eine Zahl raus, vielleicht 0,5 oder weniger in ihren Kontakten überhaupt erleben, dass sie verstanden und gesehen werden.

Christian Maier: Teilweise daheim noch schlimmer als draußen in der freien Liebbahn.

Christian Maier: Ihr kennt es.

Christian Maier: Und bitte, bitte, bitte, die Schubladen jetzt nur verwenden, um ein Bild zu bauen, nicht um es zu bewerten.

Christian Maier: Die Schwiegermutter, ja, oh, oh, oh, ja so.

Christian Maier: Die will ich ja vielleicht gar nicht verstehen.

Christian Maier: Oder dein Ex oder manche haben mit den Geschwistern so Sachen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Also alles, was uns so emotional in diesen Konstrukten hält, können wir auflösen, was im eigenen Garten natürlich eine Herausforderung ist.

Christian Maier: Aber du kannst dieses Gefühl, dass du angekommen bist, dass du Teil der Familie bist, dass du gesehen wirst, kannst du einem Menschen geben im ersten Gespräch.

Christian Maier: Wahnsinn!

Christian Maier: Auch jetzt, wenn ich es erzähle wieder, hui.

Christian Maier: Ich mache das oft oder tagtäglich, aber wie geil ist das?.........

Isabell & Sven Haase: Das ist richtig cool und das ist so ein schöner, also so ein schneller, tiefer Herzöffner, wie es sonst, glaube ich, selten welche gibt, weil eh du erstmal Smalltalk machst, eh du erstmal rausfindest, wo ist das gleiche Thema, was uns verbindet, weißt du, da bist du so viele Sätze quasi schon weiter und manchmal ist das dann zäh und du findest keinen Anknüpfungspunkt, wir wissen doch alle, wie Gespräche so manchmal funktionieren und da hast du quasi einen Öffner, das ist wie, wenn ich sage, hey,

Christian Maier: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ich kann da kaum herauslesen, warte mal kurz, ich gehe mal in mich und wir gucken einfach mal, sag mir einfach mal Name, Geburtsdatum, wo kommst du her, ich verbinde mich mal kurz, hey, lass uns mal gucken und auch das ist manchmal so richtig tief, dass sie sagen, oh mein Gott, krass, ja, ich fühle es total und das ist ja das Schöne.

Isabell & Sven Haase: Und ich fände es auch so schön, wie du das machst, dieses Wertschätzen da einfach, zu sagen, hey, jede Medaille hat irgendwie zwei Seiten und jede Medaille hat ihre Aufgabe, jede Medaille ist mit ihrer Seite für irgendwas gut.

Isabell & Sven Haase: Und das ist ja das Schöne, nicht in schlecht und gut.

Isabell & Sven Haase: böse und irgendwie Kategorien zu denken, sondern zu sagen, hey, der ist einfach so und genau dafür ist das gut.

Isabell & Sven Haase: In dem Moment ist das einfach mal praktisch.

Isabell & Sven Haase: Das ist ja wie, wenn ich ein Karma-Reading mache oder so.

Isabell & Sven Haase: Dann gibt es natürlich auch Sachen, da könnte ich sagen, boah, ist ganz schlimmes Karma und wenn das an dir dranhängt und dann wirst du nie einen Partner kriegen und ganz schlimm und diese Abhängigkeitsstrukturen, wie, bo, bo.

Isabell & Sven Haase: Aber ich kann mir natürlich auch überlegen, wo im Leben ist das vielleicht was Gutes.

Isabell & Sven Haase: Und das kann ich dem natürlich noch mitgeben, dass diese Medaille immer beide Seiten hat, die eben auch beleuchtet werden, weil ich will ja niemanden und ich weiß ja gar nicht, wie der situiert ist.

Christian Maier: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Ich will ja niemanden irgendwo hintreiben, indem ich ihm quasi Dinge sage, auf eine furchtbare Art und Weise, dass der irgendwie wie so ein Vogel Strauß da irgendwie den Kopf in den Sand steckt und denkt, oh mein Gott, mein Leben ist nicht mehr lebenswert.

Isabell & Sven Haase: Also das soll es ja bitte auch nicht sein.

Isabell & Sven Haase: Und deswegen finde ich es so unglaublich schön, dass ich,

Isabell & Sven Haase: du das so wertvoll verpackst und so empathisch und sagst, hey, bei dir ist das so und dafür ist das gut und das ist zauberhaft.

Isabell & Sven Haase: Und ganz ehrlich, Christian, wie viele Menschen,

Isabell & Sven Haase: können das mit ihrer Sprache, ich bin auch so ein kleiner Sprachfetischis tatsächlich, ich liebe die deutsche Sprache einfach in all ihren Facetten und immer wenn ich mit Menschen spreche und da läuft einfach das, du hörst ja zwischen den Zeilen, wie viele können denn wirklich auch wertschätzende Botschaften verpacken?

Christian Maier: Ja.

Isabell & Sven Haase: Die kannst du ja abzählen und du hast das jetzt über die Jahre ja für dich auch weiterentwickelt.

Isabell & Sven Haase: Wenn man dich kennenlernt, wenn man mit dir spricht, dann hat man das Gefühl,

Isabell & Sven Haase: Das ist alles wertschätzend.

Isabell & Sven Haase: Das quasi die Liebe im Herzen, die wird nach außen getragen, auf die Zunge und die kommt dann bei mir an.

Isabell & Sven Haase: Und das möchte ich dir einfach gerne nochmal spiegeln an dieser Stelle, weil das ist unglaublich schön.

Isabell & Sven Haase: Und ja, ich glaube, da kannst du noch richtig viel in die Welt bringen.

Christian Maier: Wow, vielen Dank, darüber freue ich mich sehr.

Christian Maier: Wow, vielen, vielen Dank.

Christian Maier: Wie du es gerade sagst, wenn du dich in so einem Gespräch so angebaggert fühlst, dass jemand unbedingt eine Gemeinsamkeit herausfinden will, dass er halt ins Sales-Gespräch gehen kann, man spürt es doch.

Isabell & Sven Haase: Ja, klar.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: auch.

Christian Maier: Also man ist, man muss ja kein Gesichtsleser sein, man ist ja generell ein, es gibt ja den Typ Scanner, aber wir sind ja alle mit einer gewissen Wahrnehmungsfähigkeit ausgestattet, die haben wir alle.

Christian Maier: Und jetzt kommt dieser eine Punkt, wo du gerade, du hast es so schön gerade gesagt, also auch ich liebe es, schöne Worte zu hören, jemanden, der gut kommuniziert.

Christian Maier: Und wir als zwei alte Sprachfetischisten wissen natürlich, dass die Worte haben ja eine wahnsinnige Macht,

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Und du kannst diese Hülsen verschießen, also so leere Worthülsen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Ja, bla bla, bla bla, bla bla bla und so.

Christian Maier: Ich kann auch noch blä blä sagen, da habe ich wieder was anderes gesagt.

Christian Maier: Aber du kannst ja auch deine Worte füllen, also mit Energie, mit Kraft, mit Liebe und wirklich, dass das wie so eine Welle rausgeht.

Christian Maier: Und da wir ja nicht kommunizieren können, unser Körper eh dauernd spricht, geht es immer darum,

Christian Maier: Und es ist ja auch mein eigener Weg.

Christian Maier: Ich konnte das noch nicht immer.

Christian Maier: Beziehungsweise früher hieß es immer, ach, der Christian hat so ein süßes Hobby mit seinen Worten und immer dieses positiv formulieren.

Christian Maier: Und der sagt es dann immer so schön.

Christian Maier: Ist wie so ein Hobby von ihm.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Christian Maier: Also viele Jahre zurück.

Christian Maier: Und ich so, Momentchen mal.

Christian Maier: If you love what you do, you never work a day in your life.

Christian Maier: Und da ich super...

Christian Maier: intrinsisch, emotional angetrieben bin.

Christian Maier: Also ich kann gar nicht nach Arbeitsvertrag was machen.

Christian Maier: Das ist für mich eine Lebensaufgabe, Leidenschaft und hier bin ich.

Christian Maier: Also Lampe an and let your shine glow.

Christian Maier: Und wenn du das quasi, also wenn es mir gar nicht mehr möglich ist, blöd zu kommunizieren, nicht wertvoll, nicht wertschätzend, dann ist das natürlich als Kommunikationstool, egal mit wem du über was sprichst, Gold wert.

Christian Maier: Aber das Allerwichtigste, wir bereden uns ja auch selbst den ganzen Tag.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und ich habe es bei dir mal in einem Call gehört, Isabelle, oder bei euch beiden mal in einem Call gehört.

Christian Maier: Dann zählt ihr was runter.

Christian Maier: Ich Idiot, bin ich tollpatschig.

Christian Maier: Na toll, ich habe mich ja wieder schön geframed und programmiert.

Christian Maier: Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass wir alle auf einem Weg sind, raus aus einer gewissen Programmierung, wieder uns zu erinnern, wer wir sind und was unsere Aufgabe hier ist, also unseren eigentlichen Weg, Seelenweg, Lebensweg, Herzensweg zu gehen, auf dem ich gar nicht aufzuhalten bin,

Christian Maier: wo du der Held deiner Geschichte bist.

Christian Maier: Du läufst auf den großen Berg und schmeißt den Ring rein oder machst diesen einen Hieb am Ende, der die Welt rettet.

Christian Maier: Und für jeden in seiner Welt kann er das ja tun.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Aber das kann ich nicht tun, wenn ich ein Kostümbaum habe und auf einem anderen Weg rumlaufe.

Christian Maier: Also wenn ich jetzt Rollgeschichte schreiben wollte, dann wäre es nicht ganz so cool, wie wenn ihr es selber schreibt.

Christian Maier: Und das...

Christian Maier: klappt ja nur, wenn du mit dir selbst so umgehst, als wärst du der Held deiner Geschichte.

Christian Maier: Und auch die Worte...

Christian Maier: Alle Tools, die in irgendeiner Form gehen, in Richtung Manifestieren oder strategisches Schreiben, ich möchte mein Leben verändern.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Es fängt ja immer bei uns an.

Christian Maier: Wir können ja nicht draußen die Menschen verändern und selber mit dem gleichen, also Mindset, Energy, Aura, nenne es wie es willst, rumlaufen und andere Ergebnisse erwarten.

Christian Maier: Und ich bin so happy gerade, dass ihr mir das spiegelt gerade,

Christian Maier: dass ich das scheinbar ganz gut mache.

Christian Maier: Weil das will ich und das ist genau der Punkt.

Christian Maier: Und wenn ich genau das den Menschen weitergeben kann, nur das, erkenne doch mal, wer du bist, gehe mit dir ordentlich um, erkenne, wer die anderen sind, also jetzt in dem Fall hier zwei, und mache das mit denen genauso, dann ist es eine

Isabell & Sven Haase: Das stimmt.

Christian Maier: mathematische Gewissheit, dass wir in absehbarer Zeit in einer besseren Welt leben, oder?

Christian Maier: Was soll noch schief gehen, wenn wir so mit uns und miteinander umgehen?

Isabell & Sven Haase: Und das ist so ein schönes Bild, was du jetzt gemalt hast.

Isabell & Sven Haase: Ich glaube, das kann jeder einfach nochmal zurückspulen, jetzt muss ich das ganze Bild nochmal wirklich vor dem geistigen Auge als Film entstehen lassen, mit dem Superheld der eigenen Geschichte.

Isabell & Sven Haase: Und wie du gesagt hast, es geht bei den Gedanken los.

Isabell & Sven Haase: Und die Gedanken, die führen immer zu dem, wie wir handeln.

Isabell & Sven Haase: Und wenn wir das aussprechen, dann manifestieren wir ja schon wieder was.

Isabell & Sven Haase: Einmal mit uns selber und halt auch mit dem anderen.

Isabell & Sven Haase: Und du hast ja so schön gesagt,

Isabell & Sven Haase: Worte können spalten oder die können die Einheit wieder herbeiführen, auch miteinander.

Isabell & Sven Haase: Und können wir alle wieder viel mehr zusammenrücken.

Isabell & Sven Haase: Die Welt kann wieder viel schöner werden, wenn wir alle liebevoll und wertschätzend miteinander kommunizieren.

Isabell & Sven Haase: Aber lasst uns nochmal konkret machen.

Christian Maier: Ja, ich habe was, ich hake ganz kurz direkt ein, weil du gerade vom Bild gesprochen hast.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Spaltung, Spaltung und Massen.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Christian Maier: Und du Sven, deine Stirn sehe ich besser, Isabel hat natürlich den Vorhang drüber.

Christian Maier: Ja, ja.

Christian Maier: Entweder ist es natürlich stylisch, aber du zeigst uns nicht deine ganzen Gedanken.

Christian Maier: Hat übrigens unsere liebe Angie und der Joachim Löw auch so gemacht mit dem Pony.

Christian Maier: Aber bei dir, Sven, sieht man bei dir super.

Christian Maier: Also in der Stirn sehen wir das, an der starken Unterstirn, wie ich zum Beispiel auch habe, dass du super stark in Bildern denkst und auch gedanklich super schnell bist.

Christian Maier: Also so ein Pragmatiker.

Christian Maier: Jetzt ist immer wieder, und Isabelle, ich nehme wieder die beiden Seiten der Medaille, jetzt bist du aber auch jemand, der langfristig denkt und eine super Qualität anstrebt.

Christian Maier: Also du hast irgendwie in dir, und das ist auch die Hauptmessage in deinem Gesicht, für die man...

Christian Maier: Fünf oder zehn Sekunden braucht die zu lesen, wenn man dich zum ersten Mal sieht.

Christian Maier: Qualitätsanspruch an Dinge selbst.

Christian Maier: Also was kreiere ich?

Christian Maier: Was konsumiere ich?

Christian Maier: Also in der Absteige schlafen?

Christian Maier: Weiß ich auch nicht.

Christian Maier: Und positiv gemeint.

Christian Maier: Also gewisser Qualitätsanspruch an Lebenszeit, an Produkte.

Christian Maier: Und jetzt kommt es aber auch an dich selbst.

Christian Maier: Also bei dir gehe ich super stark davon aus, dass alles, was man mit dir macht, 100, 105, 110, 117, 18 Prozent ist.

Christian Maier: weil du so einen inneren Antrieb hast und jetzt kommen wieder diese beiden Seiten.

Christian Maier: Es ist sowas von geil, mit dir zu arbeiten, weil es passieren keine Fehler.

Christian Maier: Und wenn, ist das sehr, sehr selten und es macht dir so zu schaffen, dass du ihn ausmerzt.

Christian Maier: Also der innere Kritiker, will ich es mal nennen, wäre jetzt so das psychologische Konzept, aber dein innerer Antrieb ist so stark, dass du overperformst.

Christian Maier: Und mit dir kann man super in Bildern sprechen.

Christian Maier: Bitte Isabel auch.

Christian Maier: Also Bildersprache ist für mich generell ein sehr schönes Kommunikationstool.

Christian Maier: Aber bei uns beiden, wenn ihr, also wenn hier unten diese untere Stirn, wie wenn man aus dem Boxkampf rauskommt, ja, oh, bisschen geschwollen von Augenbrauen.

Christian Maier: Wenn man das bei einem Menschen erkennen kann, dann ist dieses pragmatische, gedanklich zackige, also man würde dich langweilen,

Christian Maier: wenn man jetzt in so einer Geschwindigkeit spricht und ja Sven, gib mir noch drei Minuten, ich komme gleich zu meinem Punkt, würde dich ein bisschen fuchsen.

Christian Maier: Also Geschwindigkeit und Bilder würde ich bei dir im Gespräch so für mich auf die Seite der grünen Punkte, also das bitte tun, schreiben.

Christian Maier: Sollen wir auch auf die rote Seite gehen oder erst mal bei der grünen bleiben, weil wir ja positiv heute sprechen.

Christian Maier: Ja, nein, das war mal gut.

Isabell & Sven Haase: Lass uns bei der Grün bleiben.

Christian Maier: Weil, wisst ihr was, so einfach ist, das gleiche Argument, was ich gerade gebracht habe, müsste man nur von einer anderen Seite beleuchten und es wäre auf der roten Seite.

Christian Maier: Heißt, ich gehe nicht so ran und ich würde es auch alle bitten, die hier zugucken oder zuhören.

Christian Maier: Uns wurde beigebracht, in gut und schlecht und richtig und falsch zu sortieren.

Christian Maier: Oh, das ist richtig.

Christian Maier: Ja, und du bist zu spät, zu früh, zu dick, zu dünn.

Christian Maier: Wenn man jetzt aber sagt,

Christian Maier: Das Wenn ist, wer ist.

Christian Maier: Und wir haben auch eine hohe Emotionalität drin, ein gewisses Sicherheitsbedürfnis, hohe Planmäßigkeit, also du bereitest Dinge auch gut vor, bist auch super kommunikativ.

Christian Maier: Und wenn ich jetzt einfach so mir diese fünf bis zehn Punkte hinschreibe und ich schreibe sie ganz bewusst nur auf die grüne Seite, dann ist, wenn einer von den Punkten quasi missachtet wird oder genau umgekehrt bespielt wird, auf einmal ein roter Punkt.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Ich habe es jetzt eben so ein bisschen witzig gezeigt, aber

Christian Maier: So eine Trantüte, die, ich schicke dir das heute Abend, ja, und dann kommen drei Tage nichts und so.

Christian Maier: Da würde man jetzt in einem anderen Persönlichkeitsmodell, würde man schreiben, oh, der Sven ist ungeduldig, pass auf, der kann ungeduldig sein.

Christian Maier: Und der ist so ein bisschen kritikanfällig.

Christian Maier: Geh mit dem sachte um.

Christian Maier: Der reagiert blöd.

Christian Maier: Ja, wenn du in das Westenest reinstiegst, was soll er auch anderes machen?

Christian Maier: Also, dass wir bei uns gucken und nicht sagen, jetzt in deinem Fall, Sven, du bist nicht gut, weil, sondern nee, nee, der ist super, der Typ.

Isabell & Sven Haase: Ja, ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega cool.

Isabell & Sven Haase: Und...

Christian Maier: Verstehe ihn doch und mach was draus.

Christian Maier: Und es gibt einen ganz witzigen Satz, den wir in unseren, also wir machen ja auch Coaching, Ausbildung und Beratungen.

Christian Maier: Da gibt es immer so einen Satz.

Christian Maier: Die Ausrede zählt ab heute nicht mehr.

Christian Maier: Habe ich ja nicht gewusst, dass das wenn so ist.

Christian Maier: Stopp, die Ausrede zählt ab heute nicht mehr.

Christian Maier: Und so nimmst du deine Eigenverantwortung für deine Worte und deine Taten, weil du ja weißt, was den anderen...

Christian Maier: gut tut oder nach unten drückt.

Christian Maier: Ja.

Christian Maier: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und ich finde das so wertvoll, alles auf die grüne Seite zu schreiben.

Isabell & Sven Haase: Diese Übung finde ich auch mega cool, einfach mal sich bewusst zu machen, welche Persönlichkeitseigenschaften habe ich denn, mir vielleicht auch mal von drei, vier Leuten die Top-3-Eigenschaften spiegeln zu lassen.

Isabell & Sven Haase: Und dann zu schreiben, okay, in welcher Situation ist das gut, dass ich einfach auch wieder, das ist immer wieder bei dem, mein eigenes Selbstbild auch nochmal wirklich stärke und wirklich sage, okay, das sind meine Eigenschaften.

Isabell & Sven Haase: Ich habe mich früher dafür vielleicht immer klein gemacht, dass ich so perfektionistisch bin und dass ich da vielleicht manchmal nicht so schnell vorwärts komme, wie ich.

Isabell & Sven Haase: Aber wo ist es denn gut und sich das immer mal bewusst zu werden, wo ist denn die Power dahinter und wo ist das wirklich eine Superpower auch für andere, die andere vielleicht halt gerade nicht haben?

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Geil.

Christian Maier: Du sprichst in Superpowers.

Christian Maier: Und jetzt sind wir genau am Punkt, ja?

Christian Maier: Übrigens, das kann doch mal jeder jetzt ausprobieren.

Christian Maier: Also ich vergebe ungern Hausaufgaben, aber ich gebe gerne so kleine Inspirationsfunken raus.

Christian Maier: Kann jeder mal machen.

Christian Maier: Mit zwei, drei Leuten in seinem Umfeld sprechen.

Christian Maier: Und diese Übung mache ich super gern auch auf Seminaren und Workshops und so, dass man sagt, jetzt sag doch mal mir bitte drei Dinge, die du wahrnimmst.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Ganz egal, ob du Gesicht lesen kannst oder nicht, weil wir können uns in die Augen gucken, du hast ein Framing durch meine Kleidung, meinen Bart, mein Geschlecht, meine Hautfarbe, durch alles.

Christian Maier: Es gibt ja tausende von Informationsquellen, aber du hast ein Bild im Kopf.

Christian Maier: Ob ich jetzt ein Lieber bin, ob ich jetzt ein Intelligenter bin,

Christian Maier: ob ich bescheiden bin oder nicht, das hast du irgendwie im Feeling.

Christian Maier: Und dieses Fremdbild, Selbstbild mal abzugleichen, ist super, super wichtig.

Christian Maier: Und während du das tust, führst du ja mit jedem von den Menschen auch wieder ein vertrauensbildendes Gespräch, weil ihr euch öffnet.

Christian Maier: Jeder bitte mal mitnehmen und machen heute.

Christian Maier: Wie cool.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und dann, es gibt ein paar super einfache Übungen.

Christian Maier: Eine ist, nimm ein weißes Blatt, schreib oben deinen Namen quer hin, in meinem Fall Christian Maier, bitte mit AI.

Christian Maier: Und dann gehst du bei jedem Buchstabenrund und schreibst dir dann ein paar Eigenschaften hin.

Christian Maier: Mein erster Buchstabe ist C. Wow, charismatisch.

Christian Maier: Wow, wir haben immer den zweiten H. Ich bin hochgewachsen.

Christian Maier: Und ich lache jetzt ganz bewusst, weil es geht gar nicht darum, ob es eine gute Eigenschaft ist.

Christian Maier: Es geht darum, die mit einer positiven Emotion zu verknüpfen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Wenn ich jetzt lache und sage, hey, meine Eigenschaft ist hochgewachsen,

Christian Maier: Dann lachen schon drei und schon habe ich wieder eine andere Energie kreiert.

Christian Maier: Und dieser eine Zettel, den jeder in fünf bis zehn Minuten erstellen kann, ist schon eine Übung und ein Umframing.

Christian Maier: Und wenn dir mal die Begriffe ausgehen und du guckst noch mal drauf morgen oder heute Abend.

Christian Maier: Bei H gab es vielleicht noch was.

Christian Maier: Oder bei R. Also jetzt fällt mir gerade nichts Positives zu mir ein, würde ich fast schon sagen.

Christian Maier: Aber jedem fallen ein paar Begriffe ein.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Und dann bist du wieder mit dir in touch und kreierst deine eigenen Superkräfte.

Christian Maier: Nicht hören, was draußen kommt.

Christian Maier: Und ich gehe jetzt gar nicht mal auf Medien oder Schule oder so, sondern auf fremde Stimmen, generell fremde Einflüsse.

Christian Maier: Und wir halten die Energie hoch, aber ihr kennt die Konzepte, ja?

Christian Maier: Emotionale Erpressung im Umfeld.

Christian Maier: Also Sven, Isabel, das würde ich jetzt an eurer Stelle nicht machen.

Christian Maier: Wie sieht es aus in der Nachbarschaft?

Christian Maier: Dann werden ihr noch erfolgreicher und ich fühle mich noch schlechter, ja?

Christian Maier: Also es gibt ja so viele Einflüsse, aber wenn ich weiß, wer ich bin und was ich will, dann kann nur ich selber mich aufhalten.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Richtig.

Christian Maier: Das ist so, ja?

Christian Maier: Und deswegen, also dieses Nameaufschreiben,

Christian Maier: Das ist jetzt spontan, ein kleines Gimmick.

Christian Maier: Mache ich heute, glaube ich, auch nochmal, weil ihr mich daran erinnert habt.

Christian Maier: Und mal gucken, wie ich mich heute Abend fühle, wenn ich mich mit mir positiv beschäftigt habe.

Isabell & Sven Haase: Und das ist so eine schöne Übung, um erstmal auch den Zugang zu seinem Seelenlicht irgendwo zu finden, weil ich assoziiere mich ja immer so mit meinem Namen.

Isabell & Sven Haase: Dieses Ich Bin assoziiert, ich bin Christian Mayer, ich bin Isabel Hase, ich bin Sven Hase, aber ich bin ja nicht mein Name.

Isabell & Sven Haase: Ich bin einfach.

Christian Maier: Ja.

Christian Maier: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und sich mal bewusst zu machen, einfach mit dieser Übung, hey, da fallen mir schon mal Adjektive ein.

Isabell & Sven Haase: Das ist vielleicht schon mal der erste Schritt, um wieder die Rückverbindung mit mir zu bekommen, wer ich bin.

Isabell & Sven Haase: Tief in mir drin und diese emotionale Verbindung wieder herzustellen und wirklich mal zu gucken, hey, wofür bin ich da?

Isabell & Sven Haase: Wo will ich hingehen?

Isabell & Sven Haase: Was ist denn überhaupt mein Platz?

Isabell & Sven Haase: Und ich bin so viel mehr als mein Name.

Isabell & Sven Haase: So.

Isabell & Sven Haase: Und ja, es ist einfach urwichtig, sich das immer wieder bewusst zu machen und nicht wie so ein Schatten seiner selbst irgendwie durch die Fußgängerzone zu gehen und wie so ein Zombie.

Isabell & Sven Haase: Ich erinnere mich da immer an diese Serie, die es mal gab, The Walking Dead.

Isabell & Sven Haase: Also wenn ich manchmal durch die Fußgängerzone gehe, habe ich echt den Eindruck manchmal, die sehen nicht aus wie Zombies, aber die haben ein Energiefeld manchmal, wo ich so denke, oh mein Gott, was kann ich für dich tun, damit du wieder ein bisschen mehr Freude in deinem Leben hast?

Christian Maier: Ich liebe das Gespräch total, weil es

Christian Maier: in eine ganz andere Richtung geht als mit den meisten Menschen.

Christian Maier: Also nicht in der Fußsängerzone, wir sind hier gerade in unserem Feld.

Christian Maier: Und wenn man mal diesen Begriff Face ID sich überlegt, also deine ID, deine Identität ist ja in deinem Gesicht,

Christian Maier: Und weil du gerade so einen Namen sagst, Namen sind ja wie so Stempel, so Namensschilder, ja?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Du bist, ich bin, Punkt, Punkt, Punkt.

Christian Maier: Und an einem Namensschild hängt ja der komplette Frame dran, dieses ganze Kontrollsystem, ja?

Christian Maier: Du musst so sein, du bist der und du bist der.

Christian Maier: Wenn du aber jetzt die Identität und dein Seelenleben und wer du wirklich bist und das Spannende ist, dass du das nicht im Außen findest, also du...

Christian Maier: Und auch jetzt deswegen so eine Übung mit seinem Namen aufschreiben.

Christian Maier: Und ich mache ganz andere Konzepte, also selbst mit den Teilnehmern, wo du wirklich mal auch ein bisschen in die Stile kommst, auch mal vielleicht zehn Sekunden nichts sagst, also mal einen Atemzug nimmst.

Isabell & Sven Haase: Und dann...

Christian Maier: Und das kann man natürlich hier draußen wieder sehen am Gesicht, wenn wir wieder in die Außenwelt gehen, welcher Prozess da läuft, welcher Prozess vielleicht schon stattgefunden hat.

Christian Maier: Oder wo der Mensch halt, ich sage jetzt mal, noch ein gewisses Entwicklungspotenzial hat.

Christian Maier: Vorausgesetzt, er möchte das rausholen.

Christian Maier: Du kannst ja niemanden zwingen.

Christian Maier: Aber die Möglichkeiten sind fantastisch.

Isabell & Sven Haase: wenn du gerade bei dieser Face-ID bist, ich finde es ja auch immer super spannend, wenn du irgendwie mal wieder auf ein Klassentreffen bist, dann gibt es ja die Leute,

Isabell & Sven Haase: die sehen noch genauso aus wie vor 20 Jahren und du weißt aber, die haben sich auch kein Stück weiterentwickelt.

Isabell & Sven Haase: Also du merkst dann in den Gesprächen sehr schnell, die haben irgendwie immer noch die gleichen Themen wie vor 20 Jahren und dann siehst du Leute, du erkennst die gar nicht wieder, du hast damals überhaupt nichts mit den Anfang kennen und plötzlich kannst du mit denen Gespräche führen, wo du denkst, hey, was ist denn das, wie krass ist denn das?

Christian Maier: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und das ist ja wieder das, was du gerade beschrieben hast.

Isabell & Sven Haase: Wenn wir uns innerlich ändern, dann können wir das wahrscheinlich auch im Gesicht irgendwie mal ablesen, dann die Veränderung, oder?

Christian Maier: Ja.

Christian Maier: Genauso ist es wie Ihnen so außen oder von Ihnen nach außen.

Christian Maier: Übrigens, wenn wir den Klassentreffen, finde ich so spannend.

Christian Maier: Also ich habe jetzt auch schon

Christian Maier: zwei zehnjährige Abi-Treffen hinter mir, also das 10 Jahre Abi und das 20 Jahre Abi.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Da waren auch Geschichten dabei.

Christian Maier: Also einige habe ich nicht wiedererkannt.

Christian Maier: Die haben aber auch ihr Leben massiv geändert, ausgewandert nach Südamerika.

Christian Maier: Die eine war Single im Abi und die hatte sechs Kinder.

Christian Maier: Die hat in zehn Jahren einen Mann gefunden und sechs Kinder gemacht.

Christian Maier: Die hat sich auch ein bisschen verändert, auf Deutsch gesagt.

Christian Maier: Und so viele spannende, also dieses Abi-Treffen-Beispiel oder Klassentreffen könnt ihr übrigens selbst machen, wenn ihr mal, früher war es das Fotoalbum, heute machen wir es vielleicht in Facebook, mir wird dauernd vorgeschlagen, guck mal vor acht Jahren, vor sieben Jahren, vor zwölf Jahren, schaut euch mal Bilder von euch und euren Familien an in fünf Jahresschritten.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Auch da kann man super spannend, wenn man es interpretieren kann, Lebensmuster ableiten.

Christian Maier: Was du aber eigentlich gesagt hast, Sven, und das finde ich jetzt viel wichtiger, sag es nochmal bitte.

Isabell & Sven Haase: Wenn wir uns innerlich ändern, ich glaube, auf den Punkt willst du raus, dann verändert sich auch unser Gesicht.

Isabell & Sven Haase: Und das ist jetzt die spannende Frage an dich, wie schnell geht das und wie kann man das ablesen?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Kommt aufs Areal an.

Christian Maier: Beispiel.

Christian Maier: Du bekommst eine Hautverfärbung.

Christian Maier: Wir haben die klassischen Augenringe, wir haben blaue Lippen, wir haben Pickel.

Christian Maier: Nehmen wir mal das Pickelbeispiel.

Christian Maier: Wer schon mal in der Pubertät war oder Kinder hat in dem Alter, weiß, dass das innerhalb von Stunden oder Tagen passiert.

Christian Maier: Pickel ist jetzt aber auch natürlich Gewebe und Haut.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Da können Veränderungen innerhalb von Stunden oder Minuten sichtbar werden.

Christian Maier: Beispiel, eine Nase verändert sich super schnell und die kann im Gespräch wandern.

Christian Maier: Also wenn du mit jemandem sprichst, eine halbe Stunde, Stunde, kannst du das Gefühl haben, dass die Nase nicht mehr mittig ist, sondern, ich mache es jetzt mal nach rechts rüber, dass die nach rechts wandert, also auf meine rechte Körperhälfte.

Christian Maier: Heißt, ich gehe gerade viel mehr ins Ratio und in den Kopf und verlasse mein Gefühl.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Andersrum genauso.

Christian Maier: Nase ist Knorpel, ist von viel Gewebe und Muskulatur umschlossen, verändert sich quasi sekündlich, minütlich.

Christian Maier: Und deswegen wird das Gesicht sich auch immer verändern.

Christian Maier: Ausnahme ist der Knochenbau.

Christian Maier: Also wenn man sich jetzt mal hier oben anfasst.

Christian Maier: Das Bild dazu ist eine Piratenflagge.

Christian Maier: Die hat keine Nase, die hat keine Augen, die hat keine Lippen, die hat keine Haut.

Christian Maier: Da ist nur der Schädel.

Christian Maier: Der ist mal irgendwann ausgewachsen.

Christian Maier: So 16, 18, man sagt bis zum 21.

Christian Maier: Lebensjahr ist der Knochenbau abgeschlossen.

Christian Maier: Ich hatte mal einen recht schweren Unfall hier mit einer Narbe.

Christian Maier: Da wurde dann der Knochenbau noch mal ein bisschen nachträglich bearbeitet.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Da ist noch mal verwachsen dürfen.

Christian Maier: Aber alles, was wir in so einem Gesicht sehen, wird die Nase, ist die jetzt groß nach vorne gebogen?

Christian Maier: Ist die klein?

Christian Maier: Sind meine Lippen voll?

Christian Maier: Sind meine Ohren abstehend oder anliegend?

Christian Maier: Da könnt ihr euch mal das vorstellen, was auf so einem Schädel alles noch drauf sitzt.

Christian Maier: Muskulatur, Fett, Lymphe, verschiedene Hautschichten.

Christian Maier: Dann haben wir dünnhäutige Menschen, die durchlässiger sind.

Christian Maier: Die haben eine dünne Haut.

Christian Maier: Und psychosomatisch in vielen therapeutischen Kontexten, dicke Haut, also auch eine Gewichtszunahme, ist ja meist ein Schutzmechanismus.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Das hängt dann wieder mit Schutz zusammen.

Christian Maier: Und so verändert sich Muskulatur, Fettgewebe, Knorpel, Nerven ständig.

Christian Maier: Und die plakativsten Beispiele sind auch wahrscheinlich die, die jetzt am unschönsten sind.

Christian Maier: Schlupflider, Augenringe, blaue Lippen oder Lippen, die so

Christian Maier: Schmagerwerken und irgendwann ja noch Striche findet.

Christian Maier: Das sind ja alles Erscheinungen, die quasi von innen nach außen.

Christian Maier: Machen wir doch mal das Mundbeispiel.

Christian Maier: Mund ist im Grunde eine Ringmuskulatur.

Christian Maier: Es gibt hinten eine und hier oben eine.

Christian Maier: Und die haben das Gleiche.

Christian Maier: Also die machen dann wieder zu oder machen auf.

Christian Maier: Anatomisch relativ einfach, oder?

Christian Maier: Wir denken in Bildern Sven.

Christian Maier: Wieder kurz.

Isabell & Sven Haase: Komisch, ich denke in Gerüchen gerade, aber ist okay.

Christian Maier: cool.

Christian Maier: Aber jetzt sind wir beim Thema.

Christian Maier: Jetzt lachen wir und verstehen es auch wieder besser, weil die Ablehnung weggeht.

Christian Maier: Du kannst einen Kussmund machen, dann zeigst du dich nach außen und du gehst aus dir raus und willst küssen und teilen.

Christian Maier: Oder du beißt dir auf die Lippen.

Christian Maier: Mensch, das macht man nicht, junger Mann.

Christian Maier: Kammerablösung zahlt keine Miete, junge Frau.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und ich wohne in einem kleinen Dorf in Südwestdeutschland.

Christian Maier: Und hier sind so Leute, die kommen vor die Tür.

Christian Maier: Guten Morgen, liebe Nachbarin.

Christian Maier: Dann schnaufen die nur.

Christian Maier: Weil man halt gelernt hat, Emotionen ist nichts und so.

Christian Maier: Auf die Lippen beißen und so eine Härte.

Christian Maier: Und immer wenn wir küssen oder lachen oder auf die Lippen beißen oder auch während ich spreche, benutze ich über 200 Muskeln hier in meiner unteren Gesichtshälfte.

Christian Maier: Und die gehen dann auch ein bisschen hoch und Hals.

Christian Maier: Und jetzt lass uns doch mal drei Tage am Stück nur lachen und drei Tage am Stück nur so machen.

Christian Maier: Dreimal darfst du raten, in welche Richtung sich dein Gesicht verändert, wenn du, also Gesichts-Yoga oder

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Mundregungen, die nach unten zeigen, die nach oben zeigen, Augen, die wie zugequollen wirken, weil die Organe den ganzen Stress hochschieben.

Christian Maier: Jetzt kommt man zur Trennlinie in das Pathophysiognomische, also auch die Heilpraktiker.

Christian Maier: Wie eine Reflexzonen-Karte kann man ja überall ablesen.

Christian Maier: Ah, da ist die Leber, da ist die Niere.

Christian Maier: Oh, bei dem könnte es ein bisschen an der Lunge ein bisschen gerade nicht so schön sein.

Christian Maier: Und so siehst du in einem Gesicht ganz akute Veränderungen.

Christian Maier: Und wenn aber jetzt jemand zum Beispiel Muskulatur aufgebaut hat, ich würde Sven bei dir auch sagen, dass dein Kiefer, da kann man sehr wahrscheinlich reindrücken ein bisschen, oder?

Isabell & Sven Haase: Ja, ein Zentimeter komme ich schon rein.

Isabell & Sven Haase: Doch, doch.

Christian Maier: Oder ist da Knochen direkt, oder ist das Muskulaturaufgebaute?

Christian Maier: Wie weit kommst du denn rein?

Christian Maier: Ist das ein Zentimeter?

Christian Maier: Also die, ich sag mal so, dein Gesicht war mal schmaler, aber mit ich hab mich durchgebissen.

Christian Maier: Ich mache Dinge zu Ende.

Christian Maier: Hast du eine Muskulatur aufgebaut, wo jetzt heute ein Gesichtsleser, also ein guter, sagen kann, Mensch Sven, du hast aber in den letzten Jahren auch und ich vermute, bei dir ging es dann mehr auch um so ein paar Ratio-Themen, also um berufliches und um Aufbau, weil wir auch zwei Gesichtshälften haben.

Christian Maier: Ähnlich wie zwei Gehirnhälften.

Christian Maier: Aber jetzt wird es kompliziert, weil es ist genau vertauscht.

Christian Maier: Aber wir können eine emotionale Körperhälfte, eine rationale Körperhälfte.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Und wie du mit Gelenkverletzungen und allem es ableiten kannst, hast du im Gesicht wie eine kleine Weltkarte, wo ganz, ganz viele kleine Punkte drauf sind.

Christian Maier: Ich habe in einem anderen Podcast mal gesagt, die Buchstabensuppe.

Christian Maier: Und du hast eine Buchstabensuppe, da sind alle Informationen drin.

Christian Maier: Du darfst nur die Areale erkennen und jetzt sagen wir mal, der Kiefer ist jetzt vielleicht ein A. Ja, die Stirn ist dann vielleicht ein F oder ein Y. Und jetzt kannst du Worte bauen, aus denen baust du Sätze und aus denen erzählst du wieder Geschichten.

Christian Maier: Und dann sind wir wieder bei der eigenen Geschichte.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Also ich spiegel dir deine Heldengeschichte, weil ich sie meine, lesen und verstehen zu können.

Christian Maier: Und dann sind wir aber im Gespräch über ganz andere Themen.

Christian Maier: Und das ist ja, also das ist so, das Gesicht verändert sich ständig und achtet mal drauf, wenn ihr jemanden seht draußen, wir sind alle asymmetrisch, in ganz kleinen Bereichen, aber es gibt Menschen, die haben ganz unterschiedliche Gesichtshälften.

Christian Maier: Schaut mal, ob die Linke, also immer die Linke von dem Menschen, nicht dein Link sitzt in dem Bildschirm, könnte rechts sein.

Christian Maier: Die Linke von dem Menschen und die Rechte von dem Menschen könnt ihr entweder an der Schrift auf dem T-Shirt erkennen oder wenn er vor ihm steht, seht ihr auch, wo links oder rechts ist.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Welche Gesichtshälfte sieht ein Angestrengter aus?

Christian Maier: welche sieht denn vielleicht weicher aus, ist vielleicht bei der einen das eine Auge halb zugeschwollen oder sieht der aus, als würde er gerade zum Zahnarzt kommen.

Christian Maier: Es gibt Kiefer, die sind unterschiedlich groß, doppelte Breite und hier, dann ist in dem Lebensbereich ein bisschen viel gebissen worden in letzter Zeit, weil ja schon Muskulatur aufgebaut ist.

Christian Maier: So in die Richtung kannst du nachher das einfach wie im Vokabelbuch, wie diese Weltkarte lesen und baust dann diese Geschichten zu dem Gesicht.

Christian Maier: Und die sind

Christian Maier: Relativ einfach zu lesen, wenn man das Vokabelbuch kennt.

Christian Maier: Ich glaube, Isabel, du kannst es bestätigen, gell?

Isabell & Sven Haase: Ja, ja, ja, ich habe mir das Vergnügen, dass du mein Lehrer bist, mein Mentor bist und ich kann nur sagen, du machst das hervorragend so, aber eine Frage haben wir tatsächlich bei mir noch nicht geklärt, so.

Isabell & Sven Haase: Du sagst ja auch immer, das hat ja alles einen Grund.

Isabell & Sven Haase: Kein Bartwuchs ist zufällig, keine Frisur ist zufällig.

Isabell & Sven Haase: Ich will ja immer unbewusst irgendwas verstärken.

Isabell & Sven Haase: Mir erschließt sich nicht so ganz meine Stirnfrise, weil ich habe das einmal in meinem Leben gehabt, habe das lang wachsen lassen und dann klatschte das so raus und ich fand einfach, das sieht schräg aus.

Isabell & Sven Haase: Diese dünnen Haare, wie sie einfach irgendwie da runter klatschen ohne Pony.

Isabell & Sven Haase: Denken wir so, ich brauche wieder einen Pony.

Isabell & Sven Haase: Das sieht einfach nur schräg aus.

Christian Maier: So fängt es aber immer an.

Isabell & Sven Haase: So, aber jetzt sagst du ja, na gut, vielleicht willst du die Stirn nicht zeigen.

Isabell & Sven Haase: So, jetzt nimm mich mal ein bisschen mit.

Isabell & Sven Haase: Also was bedeutet das?

Isabell & Sven Haase: Die Frau sagt einfach nur, sieht doof aus, lass ich mir wieder einen Pony schneiden.

Christian Maier: Jetzt gehen wir davon aus, dass die allermeisten Menschen nicht zum Optiker gehen oder ins Piercingstudio oder zum Friseur und sagen, oh, ich möchte ganz bewusst eine Brille, eine Frisur, die mein Gesicht so und so verändert, sondern sieht doof aus oder sieht gut aus.

Isabell & Sven Haase: Genau, genau.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Ein ganz kurzes Beispiel, das ist jetzt auf dich noch nicht perfekt passend.

Christian Maier: Ich möchte es dennoch erzählen.

Christian Maier: Es gibt eine Freundin von mir, die hatte ganz lange Zeit,

Christian Maier: Auf ihrer rechten Seite hatte die so eine tolle, also die hatte die halbe Stirn und das halbe Gesicht verdeckt mit schwarz gefärbten Haaren.

Christian Maier: Da habe ich gesagt, hast du irgendwas, wo du vielleicht gerade nicht so ganz hingucken willst oder was du verstecken willst?

Christian Maier: Nee, ich finde einfach die Frisur nur cool gerade.

Christian Maier: Und die hatte vorher so einen ganz anderen Haarschnitt.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Christian Maier: Dann kam relativ kurz danach die Info, dass sie super unzufrieden ist in ihrer aktuellen Arbeitsstelle und deswegen ihre rechte Gesichtshälfte quasi verdeckt hat.

Christian Maier: Da schaue ich gar nicht mehr hin.

Christian Maier: Hat in einem großen Outlet-Center in Süddeutschland, wo diese ganzen Outlet-Stores sind und wartet seit zwei Jahren auf die Geschäftsführung und macht schon den Job, aber für das kleine Geld.

Christian Maier: Und dann war irgendwann der Punkt zu sagen, jetzt können die mich mal am Punkt, Punkt, Punkt

Christian Maier: Und irgendwann hat sie die Frisur wieder anders gehabt.

Christian Maier: Hey, coole Frisur hast du da.

Christian Maier: Ja, fühlt sich wieder so besser an.

Christian Maier: Also die hat aus dem ganzen Wust um sie rum an Informationen nicht mehr hingucken wollen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und jetzt pass auf, halbes Jahr später hat sie links das Gleiche.

Christian Maier: Und dann hat aber auch mein einer Kumpel und da haben wir alle schon gesagt, sag mal, was ist denn bei dir los, wenn das damals Rechtsberuf war, was ist denn dann jetzt links los?

Christian Maier: Und dann war natürlich die erste Zeit so, das heißt natürlich, dann war die Zeit so, ja nix, ja nix, mir gefällt die Frisur.

Christian Maier: Aber irgendwie haben es alle gespürt und haben ihr in so ruhigen Momenten gesagt, ist das die Familie, ist das die Beziehung, wo ist denn bei dir gerade in dem emotionalen Kontext, was du nicht hingucken willst?

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Nix, nix.

Christian Maier: Es hat auch wieder nicht sehr lange gedauert.

Christian Maier: Du bist kein Prophet, aber du kannst natürlich Hinweise geben.

Christian Maier: Und es tritt dir auch in aller Regel dann so ein.

Christian Maier: Auch das Self-Fulfilling-Prophecy.

Christian Maier: Wenn ich mir selber meine Frisur und meine Optik, haben sie sich kurz danach von ihrer Freundin getrennt.

Christian Maier: Also lesbisches Pärchen, wollten zusammenziehen, die nächsten Schritte gehen, haben sie sich getrennt.

Christian Maier: Und die Frisur war dann wieder irgendwie, dann hat sie so eine ganz süße, kurze Frisur gehabt danach wieder.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und deswegen, es muss jetzt nichts sein, weil bei dir würde es ja auch heißen, aber du hast das Auge nicht zu.

Christian Maier: Das heißt nur, schau mir nicht so sehr in meine Gedanken, wenn es hier oben ist.

Christian Maier: Und ich kann mir vorstellen, ich sage dir jetzt meine subjektive Interpretation, wenn man dein Gesicht in der Gesamtform sieht, du hast eine Wahnsinnsstirn, also eine große Stirn, die sieht man so aber nicht ganz.

Christian Maier: Und ich weiß von vielen Menschen, wenn die große Stirnen haben, dass sie die einen Teil verdecken mit dem Pony, weil es halt deine Gesamtgesichtsform wäre total verändert, wenn hier oben noch so ein Zentimeter Stirn dran hängt oder zwei und die in die ganze Seite zu sehen wäre.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Also du hast ja auch eine super breite und intensive Denkvorgänge in deinem Kopf.

Christian Maier: Das ist aber für die Außensicht ein bisschen versteckelt.

Christian Maier: Was du in deinem Gesicht auch machst, ist die schöne Brille.

Christian Maier: Du vergrößerst deine Augen.

Christian Maier: Also auch die Brillenform.

Christian Maier: Achtet mal drauf.

Christian Maier: Wir treffen uns zu einem Businessgespräch, Herr Hase und Frau Hase.

Christian Maier: Ich habe heute meine Brille auf, wie so ein Schlitz, so eine kleine, wie so ein Schießschlitz, so eine Businessbrille.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: dann schaue ich ja im Grunde dich so an.

Christian Maier: Oder du schaust so.

Christian Maier: Und ihr kennt Peter Lustig mit der runden Brille oder den Dozenten an der Hochschule, vielleicht auch so einen Künstler, der so eine übergroße abgespacede Brille auf hat.

Christian Maier: Aber du kannst entweder jemanden fokussieren mit einer Brille, dann wirkst du ein bisschen steriler, gefährlicher, businessartiger.

Christian Maier: Also dann ist deine Außendarstellung ein bisschen mehr der Angreifer.

Christian Maier: Aber mit den großen Augen symbolisierst du Verständnis.

Christian Maier: Und hier können wir mal eine Tür aufmachen in die Comicwelt.

Christian Maier: Wie sehen denn Comicfiguren aus?

Isabell & Sven Haase: Ja, große Augen, stimmt.

Christian Maier: Jeder kann sich vorstellen, dass Schlümpfe die Guten sind und der Gargamel ist halt der Nase und Buckel und dann bringen euch alle um und ich will den Wald beherrschen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Bei den Simpsons sehen alle aus wie die Schlümpfe, nur in gelb.

Christian Maier: Also gelbe Haut wäre jetzt Vergiftungsprozesse oder Entgiftungsthemen.

Christian Maier: Ich hoffe, die leben noch.

Christian Maier: Aber die Simpsons sind ja gelb.

Christian Maier: Die haben Mini-Öhrchen, die haben so riesige Augen, die haben ja gar keine Nase, gar kein Kinn.

Christian Maier: Also das sind ganz zarte Figuren.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und jetzt gibt es zwei, drei, den einen Dicken in der Kneipe, der hat dann so Hulbstimmer und hat noch so ein paar Härchen im Gesicht.

Christian Maier: Der Mr. Burns, der hat die lange Nase.

Christian Maier: Also jedes Baby, jedes Kind versteht, dass die einen die lieben sind.

Christian Maier: Und jetzt darf man wieder aufpassen, es nicht zu bewerten, zu erkennen, zu verstehen.

Christian Maier: Und jetzt der mit dem großen Atomkraftwerk, der ist halt jetzt so der Bösewicht in der Geschichte.

Christian Maier: Und du kannst Ariel, Peter Pan, du kannst zu allen nehmen, die haben nur eine andere Frisur, aber die haben alles gleiche Gesicht.

Christian Maier: Süßes Gesicht.

Isabell & Sven Haase: Und jetzt... Jetzt lass es aber mal wieder auf die grüne Seite gehen.

Christian Maier: Und die Bösewichter haben immer das gleiche Gesicht.

Isabell & Sven Haase: Was ist denn das Positive an Mr. Burns Gesicht?

Christian Maier: Das Positive ist, wir sehen, dass er sich gerne selbst darstellt, sehr gerne ins Detail geht.

Christian Maier: Die Handgesten sind nochmal eine andere Message.

Christian Maier: Und er hat Augenringe.

Christian Maier: Das ist die einzige Sintensfigur, die Augenringe hat, außer wenn ein anderer besoffen ist.

Christian Maier: Also der ist eigentlich im Burnout, der hat dem was an den Nieren, der ist vegetativ vom Nervensystem her angespannt und jetzt mal auch wenn das in der Serie sehr witzig dargestellt ist, dem geht es ja nicht gut.

Christian Maier: Ist ja ein schwer gestörter Mann, der Mr. Burns.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Also lebt da in seinem Elfenbeinturm, Reichtum hat seine paar Angestellten und so ist es ja auch das wieder bei allen Figuren, bei allen Figuren

Christian Maier: Ob das Filmbesetzungen sind, Comicfiguren, Autofronten, VW-Beatle, hallo, BMW, Diablo, Lamborghini, alles wieder mit diesem Blick.

Christian Maier: Es ist nachher nur eine Information, die mich vorbereitet auf unseren Kontakt.

Christian Maier: Und deswegen habe ich, es gibt so viele Worte dafür, diese Visitenkarte, diese eigentliche Geschichte, also du zeigst es ja nach außen, ohne darüber zu sprechen,

Isabell & Sven Haase: Ja, ja.

Christian Maier: Es ist für mich alles grün, es ist immer alles grün.

Christian Maier: Kontextbezogen könnte man jetzt sagen, Mensch Sven, wenn ich jemanden suche, der so wirklich genau ist und keine Fehler macht, dann könnte ich dich in mein Jobprofil durchaus aufnehmen.

Christian Maier: Wenn ich jetzt aber jemanden suche, der keinen Doublecheck macht, der sich nicht gut vorbereitet, der vor allem Geschwindigkeit, Door-to-Door-Vertrieb oder so macht, dann landest du bei mir auf der roten Seite.

Christian Maier: kontextbezogen, situationsbezogen.

Christian Maier: Das ist die einzige Möglichkeit, wie man quasi eine Red Flag oder eine Aussage geben kann, oh, der passt nicht in dieser Konstellation, auf diese Situation.

Christian Maier: Alles andere ist nur eine Info und wir entscheiden, was wir mit der Info machen.

Isabell & Sven Haase: Mega.

Isabell & Sven Haase: Mega.

Christian Maier: Also ich will sie auf der grünen Seite stehen haben und euch beide natürlich auch.

Christian Maier: Ja, bin ich jetzt abgeschniffen vom Thema?

Christian Maier: Wenn ja, freut mich, weil ich im Redefluss bin.

Isabell & Sven Haase: Mega, mega.

Christian Maier: Danke für die Servi-Service.

Isabell & Sven Haase: Ich liebe deinen Redefluss.

Isabell & Sven Haase: Also Christian, wenn einer einen Redefluss hat, der einfach, wo man einfach zuhören muss, dann du.

Isabell & Sven Haase: Mega, mega.

Isabell & Sven Haase: Aber lass uns mal bei dem Thema bleiben.

Isabell & Sven Haase: Also wenn ich mich mal zurück entsinne an meine Angestelltenzeit.

Isabell & Sven Haase: Das war ja immer so.

Isabell & Sven Haase: dass irgendwie so richtig der Drive zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden, das hat manchmal nicht so gefunden.

Isabell & Sven Haase: Die Führungskraft sagt immer, wir wissen, ist doch alles gut, was die nur alle haben und unten brodelte es manchmal so in den Teams, auch zwischenmenschlich war da manchmal so ein bisschen was.

Isabell & Sven Haase: Und glaubst du, wenn jeder so ein bisschen, wie ist es, die Basics vom Gesichtslesen irgendwie so drauf hätte, glaubst du, man könnte das ein bisschen gescheiter gestalten, sodass man schon Konflikte erkennt, mögliche Konfliktpotenziale, die Menschen vielleicht haben könnten, ohne dass sie da sind und dass vielleicht auch die Führungskraft weiß, hey, wie darf ich denn mit den Einzelnen vielleicht umgehen, ohne sie fragen zu müssen, hey, wie soll ich denn mit dir hier umgehen?

Isabell & Sven Haase: Ich bin jetzt nicht der Super-Impfart, aber sag mir doch einfach mal, dann schreibe ich mir das mal in mein Mutti-Heft rein.

Christian Maier: tausendprozentig.

Christian Maier: Der ganz, ganz wichtige Punkt am Anfang ist natürlich, dass du selber auch irgendwie Lust drauf hast.

Isabell & Sven Haase: Mhm Mhm Mhm

Christian Maier: Führungskraft wird ja heute oft so interpretiert, dass ich ein Vorgesetzter bin.

Christian Maier: Also ich werde jemandem vorgesetzt.

Christian Maier: Ja, mach mal.

Christian Maier: Hör jetzt auch den, der das Namensschild hat.

Christian Maier: Da schließt sich der Kreis wieder.

Christian Maier: Nur wenn eine Führungskraft hat im Grunde eine Aufgabe, die Leute gut zu führen.

Christian Maier: Und

Christian Maier: Dieses Erkennen und Verstehen, also verstehe deinen Gegenüber und habe überhaupt mal Interesse daran, wie es ihm geht, was er oder sie will.

Christian Maier: Und natürlich, es gibt super Konzepte mit großen Persönlichkeitstests, mit Farbsystemen, mit Tiersystemen.

Christian Maier: Viele Wege führen nach, ja,

Christian Maier: Rom, Minsk, Istanbul, wo auch immer hin, wo du halt hin willst.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Christian Maier: Auch das Ziel muss ja klar sein, dass man nach Rom will.

Christian Maier: Wenn ich sage, ich will eine Truppe haben, die sich gut versteht, die wie eine Familie ist.

Christian Maier: Und ich habe gerade ein Einzelcoaching mit einer jungen Frau.

Christian Maier: Da geht es ausschließlich darum, dass die Mitarbeiter sich gut fühlen, weil sie so ein hoher Empath ist.

Christian Maier: Was aber super funktioniert auch wieder in der Konsequenz des Erfolgs.

Christian Maier: Wenn aber anderer sagt, Rennen, Rennen, Wolf of Wall Street, da wird anders geführt.

Christian Maier: Nur wenn du weißt, wer du gegenüber hast, und ich bin sehr, sehr, sehr interessiert, es möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Christian Maier: Ich habe jetzt auch in diesen Sommerferien wieder so eine Art Schulprojekt, also

Christian Maier: Erste bis vierte Klasse, da haben wir dann irgendwie so einen Tag, wo eine Hüftburg steht und ich mache mit denen Gesichter lesen.

Isabell & Sven Haase: Cool.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Also jetzt kein Kurs, aber da werden dann Gesichter aufgemalt.

Christian Maier: Oh, der eine hat die Ohren und komm, wir fassen mal die Nase an.

Christian Maier: Du kommst in touch, beschäftigst dich ein bisschen mehr mit einem Thema und sobald du ja Aufmerksamkeit drauflegst, also where attention goes, energy flows,

Christian Maier: Hast du auf einmal ein Interesse zu wissen, wie Paul, wie Jenny, wie Julio tickt, also die Kids um dich rum oder die Menschen?

Christian Maier: Und man kann es, es wurde oft probiert, in Führungsebenen reinzudrücken über Regeln und über Gesetze und ihr macht das jetzt und ihr nehmt diese Managementmethode ab.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Du kriegst einen Kreuzflitzschraubenzieher in die Hand und hast 14 verschiedene Köpfe vor dir.

Christian Maier: Sparks, Torx, Kreuz, bei einem passt es, beim anderen nicht.

Christian Maier: Also die Menschenkenntnis selbst, jeder, wie er sie für sich akzeptiert und baut, sein Konzept, ist nachher das Tool.

Christian Maier: Also wenn du weißt, wie du mit jemandem sprechen darfst, wie er tickt, dann sind die paar nachgelegerten Management-Tools oder Controlling-Tools.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Abrundung, ein paar Prozent noch, also die Motivation.

Christian Maier: Sag mal, was motiviert dich denn?

Christian Maier: Und jetzt würde ich zum Beispiel, ich habe dich auch schon mal mit Haaren weggesehen, Isabel, deswegen weiß ich es bei dir.

Christian Maier: Bei mir ist zum Beispiel die Harmonieherstellung, dass es auch um anderen Menschen gut geht.

Christian Maier: Und du hast auch so einen kleinen Perfektionisten in dir.

Christian Maier: Das ist ein super Antrieb, wenn man das versteht.

Christian Maier: Wenn man dich anders anspricht, könnte man dich brutal demotivieren.

Christian Maier: Und bei dir, Sven, ist es nicht genauso, aber du hast zum Beispiel noch mehr Ideen, noch ein bisschen mehr Drive, noch ein bisschen mehr diese Geschwindigkeit, was wir eben als Ungeduld beschrieben haben.

Christian Maier: Nee, nee, der Junge hat Bock, der will vorankommen.

Christian Maier: Also diese Kreativität und auch Dinge so ein bisschen mehr originär voranzutreiben, würde ich dir im Team geben.

Christian Maier: Und die Isabelle, die beißt das dann durch, die macht es zu Ende, weil die noch einen stärkeren Kiefer hat als du.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: wäre es bei euch die Teamzusammenstellung für, also wie gesagt, Rollenverteilung und genau an das passt du dein Gespräch an.

Christian Maier: Also ich rede mit jedem, wie er es verdient und schon ist Führung ein anderer Schnack.

Christian Maier: Also es klingt jetzt vermeintlich einfach und in allermeisten Fällen ist die Hauptarbeit an der Führungsperson und nicht an den Leuten, die da unten hocken.

Christian Maier: Die Führungsperson darf gut sein.

Isabell & Sven Haase: Das ist spannend.

Isabell & Sven Haase: Da muss ich gleich wieder an die Netzwerkveranstaltung denken.

Isabell & Sven Haase: Wo ich gestern war zum Unternehmerfrühstück, habe ich einen Vortrag gehalten und da hat auch einer die Frage gestellt, was man denn so machen kann, so nach dem Motto, wenn die Mitarbeitende zu langsam erscheint und sie eigentlich schneller arbeiten müsste.

Christian Maier: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: So musste ich so ein bisschen schmunzeln, weil ich konnte die mir natürlich so ein bisschen vorstellen, wie die wohl aussehen könnte.

Isabell & Sven Haase: Ja, ja.

Isabell & Sven Haase: Und die Antwort ist ja, hast du denn nichts für sie, wo Qualität und wo Tiefe gefragt ist, was du ihr geben kannst, wo sie das ausleben kann?

Isabell & Sven Haase: Also ich sage, du kannst den Dackel nicht zur Jagd tragen, der muss immer noch selber laufen.

Isabell & Sven Haase: Und du kannst auch nicht zu ihr sagen, 80 Prozent wären super, das wird ihnen nicht.

Isabell & Sven Haase: in ihr Innerstes kriegen, weil das nicht im Wesenskern entspricht.

Isabell & Sven Haase: Also was kann sie tun, wo genau das gefragt ist?

Christian Maier: Ja.

Isabell & Sven Haase: Also wir wollen immer die Menschen verbiegen und das Vermeintliche, was auf der roten Seite ist, wollen wir irgendwie auf die grüne Seite bewegen.

Isabell & Sven Haase: Ja, aber dann müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen.

Isabell & Sven Haase: Dann müssen wir gucken, okay, wo kann der das voll ausleben und wo ist es mir dienlich in meinem Umfeld?

Isabell & Sven Haase: Und das ist ja so das, was wir einfach verstehen dürfen, dass wir mal anfangen zu gucken, hey, das ist eine coole Eigenschaft.

Isabell & Sven Haase: Wo ist die mir dienlich?

Isabell & Sven Haase: Und da setze ich den ein.

Isabell & Sven Haase: Und da ist der happy noch damit.

Isabell & Sven Haase: Das ist ja das Coole dran.

Christian Maier: Du sagst es, ich kann auf allen Faktoren, er ist happy, es wird immer einfacher.

Christian Maier: Und es gibt dieses schöne Bild, ich glaube, es ist von Einstein, Albert Einstein, die Olympiade der Tiere oder so, wo dann so ein Pinguin, auch nehmen wir mal den Dackel mit, den du gerade erwähnt hast, die Giraffe, den Affe, den Fisch, sind sie alle da, oben fliegt noch ein Adler rum oder irgendein anderes Tier.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und jetzt kommt das große Komitee,

Christian Maier: und sagt, wir machen jetzt mal diesen Eignungstest.

Christian Maier: Und wir sind alle auf diesen Baum.

Christian Maier: Der Fisch wird sein Leben lang denken, er sei dumm, wenn der Eignungstest der Baum ist.

Christian Maier: Oder lass doch mal den Adler tiefseh tauchen.

Christian Maier: Der kann ja dann gar nichts, aber ist halt ein Adler.

Christian Maier: Und wie du es gerade sagst, es gibt so viele Beispiele, wo...

Christian Maier: Menschen das Umfeld oder die Tätigkeit gewechselt haben und auf einmal aufblühen.

Christian Maier: Und wir sollten wirklich, ich will jetzt auch keinen Druck aufbauen, wir dürfen, entscheidet bitte für euch da draußen, wir dürfen, wenn wir diese grüne Spate, also wo passt denn der Mensch hin?

Christian Maier: Ich habe hier einen Fisch, ich brauche Wasser, Mann.

Christian Maier: Ich brauche Wasser in der Nähe.

Christian Maier: Und ich habe einen Adler, mach weg das Wasser, gib ihm Luft.

Christian Maier: Und so kann man es ja ganz, wie du sagst, Tiefe und die braucht Zeit.

Christian Maier: Ja, setze sie irgendwo hin, wo Qualität gefragt ist.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Auch so ein Mindfuck, sag ich mal, wenn du anders denkst.

Christian Maier: Es gibt ein Areal im Gesicht oder wir haben sechs Areale, wo für Genauigkeit und für Prüfung stehen.

Christian Maier: Wenn alle sechs vorhanden sind, dann hast du einen Pedanten, jemanden, der ganz eklig zu ertragen ist, weil der so übergenau ist.

Christian Maier: Ach Gott, das ist aber nervig.

Christian Maier: Stopp, grüne Seite, hier rum ist grün, was kann der eigentlich gut?

Christian Maier: Und jetzt kann der irgendwas checken, wo es auf zwei Kommastellen ankommt.

Isabell & Sven Haase: Logisch, wer sonst?

Christian Maier: Wenn wir drei jetzt mit einem Boot um die Welt fahren wollen, wer macht den Sicherheitscheck?

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Der Pedant.

Christian Maier: Da kann ich mich super drauf verlassen.

Christian Maier: Oder Controlling-Themen, wo du Zahlen wälzen darfst.

Christian Maier: Da gehen die Menschen drin auf, wenn die sich um Details kümmern können.

Christian Maier: Ich finde den Fehler.

Christian Maier: Gib nochmal her.

Christian Maier: Ich will 80.000 Seiten PDF.

Christian Maier: Ich finde den einen Fehler.

Christian Maier: Wo ich sage, und Sven, du auch mit unserer ähnlichen Stirn, ach du Scheiße, ist das ein Riesen-PDF.

Christian Maier: Da habe ich jetzt gar keinen Bock drauf.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Und tausch mal nur die Rollen.

Christian Maier: Also lass den einen das Falsche machen und den anderen das Falsche.

Christian Maier: Viel Spaß, aber tausch es mal aus.

Christian Maier: Dann sind wir auch genau da.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Christian Maier: Das Grüne, das Herz, deine Superkraft, das zu entfesseln, ist die Hauptaufgabe.

Christian Maier: Und dann Details, welches Programm du benutzt, welchen Leitfaden, deine Prozesse sind noch ein paar Prozent.

Isabell & Sven Haase: Ja, voll gut.

Christian Maier: Meiner Sicht und meiner Erfahrung.

Isabell & Sven Haase: Okay, aber ich glaube, jeder fragt sich jetzt, wie erkenne ich einen Pedanten?

Christian Maier: Wollt ihr wissen, die Areale?

Christian Maier: Bitte mitschreiben.

Isabell & Sven Haase: Auf jeden Fall.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Wir haben eine Nasenspitze, die nach unten zeigt.

Christian Maier: Das ist Detailliebe.

Christian Maier: Ihr seht meine schönen Ecken hier oben, wo ich eben den Fokus gezeigt habe.

Christian Maier: Die Ecke darf in die Stirn reinragen.

Christian Maier: Kritisches Nachfragen.

Christian Maier: Critical Thinking.

Christian Maier: Ich glaube das nicht so ganz, was du mir sagst.

Christian Maier: Da haben wir noch hohe Qualität in der Stirn, was man beim Sven sehr gut sieht.

Christian Maier: Dann ganz spannend, die Ohren, die wandern ja auch immer hoch und runter.

Christian Maier: Hier Muskulaturanbindung, Nervenanbindung und Ohren können sehr hoch sitzen, können sehr tief sitzen, können sich drehen, können abstehen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Und die Ohrenstellung, die für eine eher pessimistische, zweifelnde Anstellung rangeht, die braucht auch der Petanz.

Christian Maier: Dann haben wir ein spitzes Kinn, haben vielleicht noch so eine kleine Spalte im Kinn.

Christian Maier: Guckt euch mal den Sven an.

Christian Maier: So ein kleines Kinnpünktchen, so ein Kinngrübchen.

Christian Maier: Und dann gibt es noch am Hinterkopf ein Areal.

Christian Maier: Was verknüpft es mit den Beinen?

Christian Maier: Da ist es dann die Standfestigkeit.

Christian Maier: Wir sprechen auch von Selbstbewusstsein.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Christian Maier: Wenn du eine Ballerina bist und auf Eierschalen dann...

Christian Maier: dann bist du nicht so selbstbewusst.

Christian Maier: Du checkst aber Dinge anders ab.

Christian Maier: Also alles, was wieder auf der roten Seite stehen würde, oh, der ist unsicher, oh, der ist ängstlich, der traut sich nicht, sind positive Areale, wenn es um Genauigkeit geht.

Christian Maier: Ich habe jetzt sechs Stück aufgezählt.

Christian Maier: Mal gucken, wer mitgeschrieben hat.

Christian Maier: Und ja, daran erkennen wir einen Perfektionisten oder Pedanten.

Christian Maier: Und wenn jetzt jemand nur...

Christian Maier: eins oder zwei davon hat, also ich bin eher der Critical Thinker, aber ich mag keine Details, ich will mich nicht so lange für etwas hinsetzen.

Christian Maier: Was jetzt Sven bei dir wieder ein bisschen mehr ausgeprägt ist, gute Vorbereitung, sehr gute Vorbereitung, heißt bei dir ist der Grad des Perfektionisten höher als bei mir.

Christian Maier: Wissen wir jetzt nur, wenn wir die ersten zwei, drei wichtigen Areale checken und sehen, hat derjenige oder hat er nicht.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega spannend.

Christian Maier: Wir steigen ja schon voll ein ins Lernen jetzt.

Christian Maier: Das gefällt mir gut.

Christian Maier: Oh, danke.

Isabell & Sven Haase: Aber ich würde sagen, für alle, die mehr lernen wollen, für die verlinkt man einfach an deine Seite und die sollten dann auf jeden Fall zu dir gehen, um das zu lernen, weil ich glaube, man kann von keinem Besseren das ganze Thema Gesicht lesen lernen, als von dir.

Isabell & Sven Haase: Wir können uns noch stundenlang mit dir weiter unterhalten, lieber Christian.

Isabell & Sven Haase: Vielleicht machen wir das einfach beim nächsten Mal.

Isabell & Sven Haase: Einfach mal eine Follow-up-Folge dazu machen, um da nochmal tiefer reinzugehen.

Isabell & Sven Haase: Es war eine Freude mit dir.

Isabell & Sven Haase: Vielen, vielen lieben Dank für dieses fantastische Gespräch.

Isabell & Sven Haase: Und wenn dir geradeaus in der Folge gefallen hat, dann lass uns doch gerne fünf Sterne da und schalte euch beim nächsten Mal wieder rein.

Isabell & Sven Haase: Vielen, vielen Dank, Christian, dass du bei uns warst.

Christian Maier: Ich danke euch, dass ich hier ich selbst sein durfte und möchte alle draußen animieren.

Christian Maier: Sei du selbst und geh weiter und erkenne dich, dein Gegenüber und dann feiern wir das Leben und ich komme auch gern wieder.

Christian Maier: Vielen Dank euch beiden, war eine super schöne Zeit mit euch.

Christian Maier: Danke.

Isabell & Sven Haase

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