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Branding ist keine Dekoration. Es ist deine Frequenz - Mit Brand- & Webdesignerin Nicole Sprekelmann

Business-Liebe
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63 plays · Apr 9, 2026

Du hast ein Logo und dein Insta sieht ganz okay aus. Und trotzdem fühlt sich deine Marke nicht nach dir an. Sie zieht nicht die richtigen Menschen an. Und du weißt nicht mal genau warum. Genau da setzt diese Episode an. Erfahre, wie du eine Marke baust, die sofort deine echte Persönlichkeit und Expertise transportiert. In dieser Episode erfährst du unter anderem: * Warum Branding viel mehr als ein hübsches Logo ist * Weshalb die meisten Unternehmerinnen falsche Signale senden und damit unbewusst die falschen Kunden anziehen * Wie du mit einem einfachen Pinterest-Board und einem Business-Journal mehr Klarheit über deine Marke bekommst als mit stundenlangem Grübeln * Was KI-generierte Bilder für deine Marke bedeuten  * Welche erste Frage du dir stellen solltest, bevor du auch nur eine Farbe oder Schrift wählst Wir sprechen in dieser Folge mit Nicole Sprekelmann, Gründerin von Nicnillas Studio. Sie hat in fast zwei Jahrzehnten unzähligen Personenmarken zu einer stimmigen Brand verholfen. Einer ihrer Kunden wollte übrigens unbedingt rosane Pastellblümchen. Er war Ex-Bundeswehr-Soldat und zwei Meter groß. Was am Ende aus seiner Marke wurde? Das musst du hören. Falls du denkst, dass dein Branding schon irgendwie passt. aber sich trotzdem nicht ganz nach dir anfühlt und du deshalb nicht die Kunden anziehst, die du dir wirklich wünschst, solltest du diese Episode nicht verpassen. Du wirst verstehen, warum dein Bauchgefühl die ganze Zeit recht hatte. Und du bekommst ganz konkrete erste Schritte, mit denen du heute noch anfangen kannst. Mehr zu Nicole findest du auf ihrer Website [https://nicnillasink.de/]und ihrem Instagram [https://www.instagram.com/nicnillasink/]. Hat dir diese Episode etwas gegeben? Dann tu dir und anderen Frauen da draußen einen Gefallen: Folge dem Podcast, hinterlasse uns 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und teile diese Folge mit einer Freundin, die ihre Marke endlich wirklich spüren will. Jede Bewertung hilft uns, mehr wertvolle Inhalte zu dir zu bringen. Danke von Herzen. 🙏 Folge uns auf Instagram für mehr Inspiration:👉 https://www.instagram.com/business_liebe/ Und übrigens: Auch das schönste Branding der Welt bringt wenig, wenn noch alte karmische Muster im Hintergrund funken und unbewusst sabotieren. Wie du die auflöst – und warum alles danach so viel leichter fließt? Das erfährst du in THE KARMA CODE – kostenlos für dich:🔗 www.business-liebe.de/karma-code [http://www.business-liebe.de/karma-code]

Transcript

Isabell & Sven Haase: Woran denkst du, wenn du das Wort Branding hörst?

Isabell & Sven Haase: An schöne Farben, ein hübsches Logo und eine Website, die irgendwie professionell aussieht?

Isabell & Sven Haase: Und was, wenn genau das zu kurz gedacht ist?

Isabell & Sven Haase: Was, wenn Branding in Wahrheit darüber entscheidet, ob dich Menschen in Sekunden als Expertinnen wahrnehmen oder einfach weiterklicken?

Isabell & Sven Haase: Ein gutes Branding kann in Sekunden Vertrauen auslösen, Persönlichkeit transportieren und die richtigen Menschen magnetisch anziehen.

Isabell & Sven Haase: Und wie das genau geht, darüber sprechen wir heute mit Nicole Spregelmann, der Gründerin von Nignillas Studio.

Isabell & Sven Haase: Sie verrät uns heute, wie man eine Marke kreiert, die sofort deine Expertise und Einzigartigkeit transportiert.

Isabell & Sven Haase: Und es ist so unglaublich schön, Nicole, dass du heute bei uns zu Gast bist.

Isabell & Sven Haase: Herzlich willkommen.

Nicole Sprekelmann: Ich freue mich, da zu sein.

Nicole Sprekelmann: Vielen Dank, dass ich da sein kann.

Isabell & Sven Haase: Und Nicole, lass uns doch gleich mal einsteigen.

Isabell & Sven Haase: Das Thema Branding wird ja von vielen am Anfang vielleicht noch ein bisschen als nice to have bewertet, vielleicht ein bisschen stiefmütterlich auch behandelt.

Isabell & Sven Haase: Aber was ist denn aus deiner Sicht die Konsequenz, wenn man das Branding am Anfang so ein bisschen dem Zufall überlässt?

Nicole Sprekelmann: Ja, ich glaube, du hast total recht.

Nicole Sprekelmann: Es ist super normal, dass man am Anfang einfach andere Themen hat und dass man mit

Nicole Sprekelmann: den in Anführungszeichen erstmal wichtigen Sachen loslegt und Branding kann da natürlich ganz schnell erstmal runterkippen und das verstehe ich auch, weil man einfach am Anfang andere Herausforderungen hat.

Nicole Sprekelmann: Aber wenn man dann halt irgendwann etwas länger dabei ist, dann ist so das Klassische, was passiert, was ich auch bei ganz vielen meiner Kunden wirklich sehe, dass sie merken, okay, ich bin jetzt gestartet in die Selbstständigkeit, ich habe auch Kunden, es läuft eigentlich alles total gut

Nicole Sprekelmann: Aber irgendwie habe ich nicht meine Wunschkunden.

Nicole Sprekelmann: Ich habe nicht meine Wunschprojekte und irgendwie fühlt sich alles off an.

Nicole Sprekelmann: Es fühlt sich nicht richtig an.

Nicole Sprekelmann: Und ich weiß einfach überhaupt nicht, woran das liegt.

Nicole Sprekelmann: Das ist so eins dieser klassischen Themen, wo das Branding halt entweder nicht da ist oder halt daneben positioniert ist, weil man einfach falsche Signale sendet.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Nicole Sprekelmann: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Und das ist einfach der Klassiker, dass man damit natürlich nicht startet.

Nicole Sprekelmann: Ganz viele wissen auch einfach überhaupt nicht, wie setze ich ein Branding ein.

Nicole Sprekelmann: Und wie du eben sagtest, die meisten denken natürlich erstmal an ein Logo, die denken an Schriften, die denken an Farben.

Nicole Sprekelmann: Aber dass ein Branding zuallererst mal Strategie ist, in der man sich überlegt,

Nicole Sprekelmann: Wer bin ich denn eigentlich als Marke?

Nicole Sprekelmann: Welche Werte habe ich?

Nicole Sprekelmann: Was ist für mich authentisch?

Nicole Sprekelmann: Wen habe ich als Zielgruppe?

Nicole Sprekelmann: Und ganz viele andere Faktoren, derer man sich erstmal klar werden sollte, um dann ganz gezielt ein Branddesign aufzusetzen, was halt wirklich A, die Person hinter der Marke ist.

Nicole Sprekelmann: also ich arbeite tatsächlich meistens mit Personal Brands zusammen, kleineren Brands, wo die Person wirklich die Marke meistens ist, wo die sich positionieren will, was die ausmacht, was besonders für sie ist, was ihre Werte sind, aber dann natürlich auch ganz stark

Nicole Sprekelmann: was ist denn eigentlich mein Wunschkunde oder mein Wunschprojekt?

Nicole Sprekelmann: Und da setzt man an und im Grunde da, wo sich diese beiden überlappen, da ist der Sweetspot, wo man mit einem Branding ansetzen sollte.

Nicole Sprekelmann: Und wenn man dann ein Branding tatsächlich aus der Strategie heraus sinnvoll konzipiert hat, dann ist im Normalfall der Effekt davon, dass man einfach anders wahrgenommen wird.

Nicole Sprekelmann: Also dass man automatisch die

Nicole Sprekelmann: in Erdruckszeichen, richtigen Menschen anzieht, weil man die richtigen Signale sendet.

Nicole Sprekelmann: Ganz viel funktioniert natürlich übers Unterbewusstsein, über Werte.

Nicole Sprekelmann: Also Menschen kaufen von Menschen und da sind immer die Werte, die wir unterschwellig abgleichen.

Nicole Sprekelmann: Selbst wenn wir im Regal stehen und die Schoki aussuchen, läuft das im Grunde alles über Werte.

Nicole Sprekelmann: Und meine Werte entscheiden nicht,

Nicole Sprekelmann: ob ich mein Gegenüber spannend und interessant finde oder ob ich sage, nee, nee, das passt nicht so gut.

Nicole Sprekelmann: Und das macht man sich halt im Branding zunutze.

Nicole Sprekelmann: Und wenn man darüber hinaus es noch ein bisschen cleverer angeht, kann man natürlich auch nochmal sagen, man macht das Branding besonders.

Nicole Sprekelmann: Also man guckt natürlich dann auch noch, wie sieht denn der Markt drumherum aus.

Nicole Sprekelmann: Und wenn ich jetzt zum Beispiel einen Hundetrainer habe,

Nicole Sprekelmann: und der hat das Pfötchen oder das Öhrchen und sieht aus wie alle 100 anderen Hundetrainer, dann hebt er sich natürlich nicht von der breiten Masse ab.

Nicole Sprekelmann: Das wiederum kann man auch mit Branding steuern, weil man natürlich dann einfach ein Design auch erarbeiten kann, was im Kopf bleibt, was anders aussieht, was zur Persönlichkeit halt passt.

Nicole Sprekelmann: Und das kann man wunderbar im Grunde wie so ein Puzzle zusammensetzen, damit man halt wirklich zur Marke ein passendes Branddesign bekommt.

Nicole Sprekelmann: kuratieren kann im Grunde und designen kann.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega schön.

Isabell & Sven Haase: Hast du vielleicht mal so ein kleines Beispiel?

Isabell & Sven Haase: Nimm uns mal mit hinter die Kulissen, wo du saßt, boah, das war vorher ein Kräutergemüsegarten, alles war kreuz und quer und quer fällt ein.

Isabell & Sven Haase: Kannst du uns vielleicht so ein bisschen mal mitnehmen, was so ein Branding, wenn du fertig bist, wirklich dann bewirkt?

Isabell & Sven Haase: Vielleicht kannst du da mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, ohne jetzt vielleicht Namen zu nennen.

Nicole Sprekelmann: Mir fällt eine ganz witzige Geschichte ein, vielleicht geht die so ein bisschen in die Richtung, das war ein Hochzeitsfotograf, ein kerniger Typ, der die Hochzeitsfotografie neben seinem anderen Job noch gemacht hat und der andere Job war tatsächlich Bundeswehr, also Soldat.

Nicole Sprekelmann: Und du kannst dir vorstellen, was da dann für ein Typ hinter steht.

Nicole Sprekelmann: Und der kam zu mir und meinte, ach ja, Mensch, ich brauche ein neues Branding.

Nicole Sprekelmann: Und ein Kumpel von mir, auch Hochzeitsfotograf, der war da neulich bei einer Agentur.

Nicole Sprekelmann: Und ja, dem haben sie jetzt was Schönes gemacht.

Nicole Sprekelmann: Das sind so Aquarellblümchen, so in Pastelltönen.

Nicole Sprekelmann: Sowas brauche ich dann ja wahrscheinlich auch.

Nicole Sprekelmann: Da wurde ihm gesagt, das ist ja romantisch, das muss ja zur Hochzeit passen.

Nicole Sprekelmann: Dann machen wir sowas auch.

Nicole Sprekelmann: Und dann habe ich so, okay, gut.

Isabell & Sven Haase: Oh, ich weiß nicht, ob das so ein kirniger Typ ist.

Nicole Sprekelmann: so ein zwei Meter Typ kommt dann irgendwie an und will Pastellblümchen haben.

Nicole Sprekelmann: Und dann haben wir natürlich auch vorne angesetzt, meinen Prozess durchlaufen.

Nicole Sprekelmann: Also ich arbeite halt hier mit Workbooks, es werden Mutes gesammelt und so weiter.

Nicole Sprekelmann: Und ich habe ihm halt auch wie jetzt eben ein bisschen erklärt, worum es denn geht, dass es um das Authentische geht und dass wir halt einfach mal schauen, ob er dann wirklich der Typ ist, der dann die rosa Pastellblümchen haben möchte.

Nicole Sprekelmann: Und ja,

Nicole Sprekelmann: Er hat dann halt angefangen mit seinem Workbook und ich konnte nicht anders.

Nicole Sprekelmann: Ich habe einfach hintenrum immer mal wieder ein bisschen geluschert.

Nicole Sprekelmann: Also ich lege immer geheime Pinterest-Boards an, wo dann nur wir beiden reingucken können.

Nicole Sprekelmann: Und am Anfang hat er akkurat Türkis, Hellblau, Rosa, Gold und so weiter da reingesammelt.

Nicole Sprekelmann: Okay, spannend, mal gucken, wo es hingeht.

Nicole Sprekelmann: Und irgendwann habe ich dann halt wieder reingeguckt und da habe ich gedacht, okay, er ist jetzt im Workbook gelandet und er definiert jetzt gerade sich neu und findet so selber für sich auch seine eigene Sprache und seinen eigenen Weg.

Nicole Sprekelmann: Es kamen nämlich plötzlich männliche Bilder mit rein, also es kamen eher so Gentleman-Club-Bilder mit rein, mit dunklem Leder, mit dunklem Holz und

Nicole Sprekelmann: Dann kam trotzdem auch viel Gold rein, Schwarz-Weiß-Bilder und es wurde einfach immer dunkler und immer stärker und immer cooler.

Nicole Sprekelmann: Und dann irgendwann, nach einiger Zeit, habe ich dann gesehen, okay, jetzt fängt er langsam an, diese bunten, rosanen und türkisen Bilder alle wieder rauszulöschen.

Nicole Sprekelmann: Und am Ende haben wir natürlich tatsächlich dann eine ganz andere Brand kreiert, weil er dann auch im Prozess für sich selber halt auch wirklich aufgeschrieben hat, er der kernige Typ, der Traum der Schwiegermütter und eigentlich möchte ich auch Kunden haben, mit denen ich über die Pferdekoppel renne und Pferde stehlen kann.

Nicole Sprekelmann: Ich möchte ja gar nicht diese Shishi-Hochzeiten mit diesen süßen, romantischen Mädchen und so weiter und auch erst recht keine Ballsäle in irgendwelchen Schlössern.

Nicole Sprekelmann: Und daraus ist dann halt auch wirklich ein Branding entstanden, was genau das natürlich auch zeigt.

Nicole Sprekelmann: Also auch seine Fotografie war an sich ganz viel schwarz-weiß, eher dunkler, eher cinematisch, sehr männlich eigentlich.

Nicole Sprekelmann: Also sehr stark und charakteristisch alles.

Nicole Sprekelmann: Und das haben wir dann halt nachher auch wirklich in seiner Marke übersetzt, dass daraus halt eine Marke entstanden ist.

Nicole Sprekelmann: Zum Beispiel mit, seine Fliege kam drin vor, die er halt wirklich bei jedem Shoot trägt.

Nicole Sprekelmann: ganz viel Schwarz, coole Muster, ein starkes, dunkles Branding, das halt auch wirklich mit Haptik gearbeitet hat, wo Leder drin vorkommt und so weiter, sodass man halt wirklich dann nachher gemerkt hat, okay, das ist jetzt auch was, das muss ihm jetzt nicht peinlich sein, wenn er auf einem Event seine Businesskarte überreicht.

Nicole Sprekelmann: Das habe ich mir irgendwie immer vorgestellt, wie er so sein rosanes Kärtchen rübergibt, so Hallo!

Isabell & Sven Haase: Ja.

Nicole Sprekelmann: Und das will man natürlich einfach nicht.

Nicole Sprekelmann: Man möchte halt wirklich

Nicole Sprekelmann: dass man einfach durchgängig von vorne bis hinten, von Anfang der Marke bis Ende der Marke, wirklich von Visitenkarte über Instagram, über Webseite halt dann auch einfach diesen durchgängigen Look hat und vor allem auch bitte etwas, womit man sich selber wohl fühlt, wo man einfach stolz dahinter stehen kann und genau das soll es natürlich auch sein, dass man durch die Brand auch einfach eine gewisse Selbstsicherheit auch nochmal bekommt, den Rücken nochmal ein bisschen gestärkt kriegt.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das ist ein super schönes Beispiel, das du da gerade hast, wo ja auch nochmal deutlich wird, dass die Marke ja erst eine Resonanz nach außen erzeugen kann, wenn man auch selber voll dahinter steht.

Isabell & Sven Haase: Und gerade dieses Wertebasierte, was du da beschrieben hast, das ist ja auch unheimlich wichtig, weil wir strahlen ja unsere Werte sowieso immer aus.

Isabell & Sven Haase: Und wenn dann unsere Marke irgendwie andere Werte ausstrahlt als wir selber, dann kann ja gar keine richtige Resonanz entstehen im Außen, weil wir dann irgendwie unterschiedliche Sachen nach außen senden.

Nicole Sprekelmann: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Also alleine durch diese Klarheit, durch diesen Prozess sich dann wirklich mal bewusst zu machen, was sind meine Werte, was macht mich eigentlich aus und was will ich denn nach außen auch ausdrücken.

Isabell & Sven Haase: Alleine ich glaube, dieser Prozess, sich damit zu beschäftigen, ist schon Gold wert.

Isabell & Sven Haase: Und alleine durch diesen Prozess strahlt man nach außen was anderes aus und sendet nach außen ganz anders.

Isabell & Sven Haase: als wenn man diesen Prozess nicht hat.

Isabell & Sven Haase: Und dann ist die Marke hinter raus oder das Branding hinten raus nur nochmal so das i-Tüpfelchen oder so die Schleife ringsherum, die das dann nochmal so richtig schön rund und stimmig macht, oder?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Ja, total.

Nicole Sprekelmann: Darum fangen wir halt auch wirklich mit einer Strategie an.

Nicole Sprekelmann: Einfach, weil es auch für den Menschen hinter der Marke ultra wichtig ist, dasselbe auch zu ergreifen, weil es hilft einfach absolut niemandem, wenn ich von außen diktiere, du bist XY, Juwelier, du musst jetzt so und so sein.

Nicole Sprekelmann: Wenn die Marke eigentlich

Nicole Sprekelmann: komplett anders von innen fühlt.

Nicole Sprekelmann: Ich habe halt immer wieder auch die gleichen Jobs, denen ich helfe.

Nicole Sprekelmann: Zum Beispiel Hochzeitsplaner, immer wieder und immer wieder.

Nicole Sprekelmann: Und man sollte ja meinen, irgendwie, die sind sich sehr ähnlich.

Nicole Sprekelmann: Klar, auf eine gewisse Art und Weise sind die sich auch sehr ähnlich.

Nicole Sprekelmann: Aber ich habe hunderte dieser Workbooks inzwischen zurückgekriegt und bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich die antworten.

Nicole Sprekelmann: Also komplett anders.

Nicole Sprekelmann: Und da merkt man dann halt,

Nicole Sprekelmann: Der Mensch ist in unserem Fall halt die Marke, genauso wie es natürlich bei Coaches oder bei den meisten kleinen Unternehmen, selbst bei kleinen Cafés oder so.

Nicole Sprekelmann: Da sind das immer die Menschen dahinter, die dem Ganzen das Leben einhauchen.

Nicole Sprekelmann: Und da kann man halt einfach immer auch die Klarheit finden und wirklich gucken, ja Mensch, was machst denn du eigentlich, was macht dich besonders?

Nicole Sprekelmann: Wenn jetzt der eine Juwelier, sagen wir mal, in Düsseldorf in einer Villa unterwegs ist, der hat einen schicken Zweireiher an und immer seine Lackschuhchen, verkauft die dollsten Diamanten an seine elegante Kundschaft.

Nicole Sprekelmann: Und dann haben wir vielleicht aber einen Juwelier, der irgendwie aus alten Cola-Dosen cool Schmuck macht.

Nicole Sprekelmann: Der ist in Berlin unterwegs, hat Chucks an, alte abgerissene Jeans und fährt mit seinem Singlespeed zur Arbeit in sein Atelier.

Nicole Sprekelmann: Die brauchen natürlich eine ganz andere Marke, aber auf dem Papier sind es halt beide Juweliere, wenn man denn so will.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Und das ist halt, das vergisst man einfach so schnell.

Nicole Sprekelmann: Das muss man halt fühlbar machen, weil letztendlich ist nur das, das, was uns unterscheidet.

Nicole Sprekelmann: Also es gibt zigtausend gleiche Coaches, die bieten alle das Gleiche an.

Nicole Sprekelmann: Was ist der Unterscheidungsfaktor?

Nicole Sprekelmann: Was ist der USP?

Nicole Sprekelmann: immer die Person dahinter ist und immer die Werte ist.

Nicole Sprekelmann: Es ist immer, was sie fühlt, was sie aussagt, was sie denkt, was sie macht, wo sie helfen will.

Nicole Sprekelmann: Und das ist halt wirklich das Spannende, das auch rauszukristallisieren und das halt wirklich in eine Marke zu gießen, weil dann wird es, also für mich auf jeden Fall, wird es dann einfach immer erst spannend, weil dann die Person halt wirklich ankommen darf in dem, was sie macht.

Isabell & Sven Haase: Ja, voll schön.

Isabell & Sven Haase: Also bist du ja quasi eigentlich viel mehr als das, was du tust.

Isabell & Sven Haase: Du bist ja so eine kleine Persönlichkeitsentwicklerin, eine ganz schön große, oder?

Isabell & Sven Haase: Weil ich glaube, Markenbildung ist Persönlichkeitsentwicklung von A bis Z, oder?

Nicole Sprekelmann: Eigentlich schon.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: ja, das machen die Menschen zum Glück selbst.

Nicole Sprekelmann: Also ich stelle sinnvolle Fragen.

Nicole Sprekelmann: Klar, wir hinterleuchten schon und wir sprechen auch viel drüber.

Nicole Sprekelmann: Und diese Gespräche können auch echt manchmal ganz schön tief sein.

Nicole Sprekelmann: Und man merkt halt einfach auch, wie es in den Menschen arbeitet, wenn sie sich wirklich auf diesen Prozess einlassen.

Nicole Sprekelmann: Und das ist toll.

Nicole Sprekelmann: Auch in den Schulterblicken, wenn man dann halt schon ein bisschen weiter ist oder wenn ich dann halt alles zusammenfasse, dann fällt es manchmal wirklich wie Schuppen von den Augen.

Nicole Sprekelmann: Wenn sie es dann aus meinem Mund in komprimierter Form hören,

Nicole Sprekelmann: ach, das sind meine Wunschkunden, jetzt macht das plötzlich Sinn, jetzt verstehe ich das, warum habe ich das nicht gesehen?

Nicole Sprekelmann: Das hilft irgendwie total.

Isabell & Sven Haase: Das ist, glaube ich, so dieser blinde Fleck, den jeder bei sich selber hat.

Nicole Sprekelmann: Häufig können meine Kunden das selber, die schreiben es, aber sie wissen nicht, dass sie es geschrieben haben, das ist ganz spannend.

Isabell & Sven Haase: Man sieht bei anderen, wenn man sofort, was eigentlich das Thema ist, dahinter ist oder wo gerade Potenziale versteckt sind, man sagt, hey, ist doch ganz logisch, das und das.

Isabell & Sven Haase: Man selber sitzt aber da bei sich selber dann immer und hat halt diesen blinden Fleck.

Isabell & Sven Haase: Man dreht sich dann irgendwie immer im Kreis und fragt sich, okay, ist es jetzt das, ist es das?

Isabell & Sven Haase: Und irgendwie, da fehlt einfach diese Mitha-Perspektive.

Isabell & Sven Haase: Wenn du dann von außen drauf guckst, du hast da halt einen ganz anderen, frischeren Blick als jemand, der da irgendwie selber den ganzen Tag in seinem Kopf unterwegs ist und irgendwann den Überblick verliert.

Nicole Sprekelmann: Ja, genau.

Nicole Sprekelmann: Im eigenen Kopf unterwegs sein bringt nicht viel Klarheit, das stimmt.

Nicole Sprekelmann: Ja, ich glaube halt echt, ich glaube deshalb ist Coachen halt auch, also dass jeder sich eigentlich einen Coach auch an die Seite nehmen sollte.

Nicole Sprekelmann: Ich kenne das von mir selber halt auch.

Nicole Sprekelmann: Erst der Blick von außen, der hilft dann halt irgendwie gespiegelt zu kriegen, sowohl die positiven als auch die negativen Sachen, aber mit sich alleine das auszumachen, das fruchtet ja häufig nicht so richtig.

Nicole Sprekelmann: Oder man braucht halt einfach viel, viel länger, um da hinzukommen.

Nicole Sprekelmann: Und natürlich, man selber stellt sein Licht ja auch gerne mal unter den Scheffel, oder?

Nicole Sprekelmann: Das sehe ich halt auch.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Auf mich wirken die Leute dann ja vielleicht nochmal auch viel mehr und viel weiter und viel größer.

Nicole Sprekelmann: Und ich sehe dann halt eher das Potenzial, während man selber, also ich kenne das auf jeden Fall von mir, man zweifelt sich selber ja dann primär eher an, während man von außen natürlich dann häufig auch einfach gespielt kriegt.

Nicole Sprekelmann: Klar geht das, sicher, da bist du, gar keine Frage.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das ist so unglaublich wertvoll.

Isabell & Sven Haase: Ich glaube, fast alle Menschen haben das so ein bisschen kennengelernt.

Isabell & Sven Haase: Halt dich mal ein bisschen klein, sei ein bisschen bescheiden, pass dich so ein bisschen an und so weiter, was man so in der Kindheit alles mitgenommen hat.

Nicole Sprekelmann: Okay.

Isabell & Sven Haase: Natürlich ist man als Erwachsener auch erstmal so, dass man eigentlich seine krasse Leuchtkraft gar nicht so richtig sieht, aber andere das zum Glück tun.

Isabell & Sven Haase: Und wenn das mal jemand einem sagt, das ist schon wirklich cool.

Isabell & Sven Haase: Und

Isabell & Sven Haase: Dann atmet die Seele auf und sagt, jetzt können wir endlich mal rausgehen hier mit unserer Marke, jetzt können wir unsere Meinung raushauen, jetzt kann endlich mal alles fruchten und jetzt kommt irgendwie alles zusammen.

Isabell & Sven Haase: Und das ist cool.

Isabell & Sven Haase: Du machst es ja auch schon richtig lang, 17 Jahre oder so.

Nicole Sprekelmann: Äh, pst.

Nicole Sprekelmann: Ja, total.

Nicole Sprekelmann: Also ich bin jetzt im Dezember im 10.

Nicole Sprekelmann: Jahr der Selbstständigkeit schon gewesen und davor aber natürlich schon länger, glaube ich sogar.

Nicole Sprekelmann: Ja, acht Jahre oder so nochmal in Agenturen unterwegs.

Isabell & Sven Haase: Ja, voll gut.

Nicole Sprekelmann: Schon etwas länger, ja.

Isabell & Sven Haase: Und das ist ja auch alleine schon, du gehst ja immer tiefer, wenn du sowas so lange machst, also du gehst ja immer tiefer und tiefer und tiefer und tiefer.

Isabell & Sven Haase: Und was hat sich denn so rückblickend die letzten 17, 18 Jahre da auch gewandelt in dieser Branding-Welt?

Nicole Sprekelmann: Ja.

Isabell & Sven Haase: Vielleicht kannst du uns da mal ein bisschen mitnehmen, weil du hast ja bestimmt schon auch angefangen,

Isabell & Sven Haase: einige Trends, einiges mitgemacht, wo du sagst, boah, wenn ich da dran denke, Gott sei Dank gibt es das nicht mehr oder wenn ich da dran denke, zum Glück ist es jetzt so.

Nicole Sprekelmann: Alles, also alles, wie es sich in den letzten, seit meinem Start ins Berufsleben geändert hat, bin ich ultra dankbar für.

Nicole Sprekelmann: Also als wir gestartet sind oder als ich damals gestartet bin, da gab es ja einfach noch gar keine Personal Brands, weil das war der Anfang des Internets.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Das war utopisch.

Nicole Sprekelmann: Also den Gedanken gab es nicht mehr.

Nicole Sprekelmann: Es gab kein Social Media.

Nicole Sprekelmann: Es gab das einfach alles noch nicht.

Nicole Sprekelmann: Da hatte man noch ganz andere Strukturen und da gab es halt Unternehmen, häufig geführt vom alten Mann, der irgendwie seine Angestellten hatte und der ist in die Agentur gegangen und hat sich eine Marke aufsetzen lassen, häufig auch von Agenturleitern, die auch eher ältere Herren waren.

Nicole Sprekelmann: Also so diese typische

Nicole Sprekelmann: Bro-Geschichte eigentlich, wenn man denn so will.

Isabell & Sven Haase: Ciao.

Nicole Sprekelmann: Im Heute wäre es die Bro-Geschichte.

Nicole Sprekelmann: Und ich bin ultra dankbar dafür, dass das halt alles jetzt anders gekommen ist, weil ich glaube, auf jeden Fall fühlt es sich für mich so an, dadurch, dass ich ein Frauen-Business führe und

Nicole Sprekelmann: meine Kunden, also ich habe fast nur Kundinnen, klar auch Männer mal, aber primär Kundinnen und es sind fast immer kreative Dienstleister, Coaches, aber auch Unternehmerinnen, aber meistens kleine, inhabergeführte Unternehmen, die ganz, ganz nah an ihrem eigenen Business sind und fast immer Personenmarken.

Nicole Sprekelmann: Und die hat es damals einfach gar nicht gegeben, dementsprechend,

Nicole Sprekelmann: Ja, die waren dann alle irgendwie angestellt oder ich weiß nicht, wo die alle waren, aber die durften auf jeden Fall nicht ihr Licht ausleben und ausstrahlen und irgendwie ihre großartigen Visionen in die Welt tragen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Und all die Leute, die ich jetzt über die Jahre kennengelernt habe, da denke ich halt häufig so, also ich weiß ja, ganz viele waren vorher angestellt.

Nicole Sprekelmann: Ganz viele haben Jobs gemacht, die sie ätzend fanden und die eigentlich sie auch gar nicht gefördert haben und wo sie wirklich definitiv nicht das der Welt mitgeben konnten, wo ihre Vision so richtig herkommt und wo auch einfach ihre Expertise inzwischen ist.

Nicole Sprekelmann: Und wenn ich mir das vorstelle, wie schrecklich das ja eigentlich ist, dass es die alle gar nicht gab, ultra traurig.

Nicole Sprekelmann: Und das ist, finde ich, so eine ganz, ganz tolle Entwicklung überhaupt, dass es, ja,

Nicole Sprekelmann: dass Einzelunternehmer die Möglichkeit haben, mit ihrem Herzensbusiness sich selbstständig zu machen und damit anderen Menschen zu helfen.

Nicole Sprekelmann: Und das sind fast immer, meine Kunden helfen alle super gerne.

Nicole Sprekelmann: Die haben irgendwie alle total tolle Visionen.

Nicole Sprekelmann: Und wenn die in irgendeiner Schublade vergammeln würden, weil sie halt einfach das Internet so nicht gegeben hätte oder so, was für eine grausame Vorstellung.

Nicole Sprekelmann: Und das ist natürlich auch,

Nicole Sprekelmann: Alles, also es hätte nicht jeder eine Webseite.

Nicole Sprekelmann: Ihr wärt wahrscheinlich so auch nicht unterwegs.

Nicole Sprekelmann: Und dementsprechend, diese Art des Brandings gab es damals einfach noch nicht.

Nicole Sprekelmann: Die Personal Brands, die so ganz nah, ganz schnell, ganz offen und so sehr persönlichkeitsorientiert sind einfach.

Nicole Sprekelmann: Es waren eher so die klassischen Marken auch, ne?

Nicole Sprekelmann: die auch für uns eigentlich gar nicht funktionieren.

Nicole Sprekelmann: Also so im klassischen Thema hat man eine Marke, da hat man meistens einen Schriftzug, da hat man meistens ein Symbol und das funktioniert halt für das Unternehmen, was weiß ich, für ein VW.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Weiß jeder, wie das Icon aussieht.

Nicole Sprekelmann: Und dann kommen aber jetzt plötzlich diese ganzen Änderungen und diese Wandlungen und diese Personal Brands und da merkt man dann,

Nicole Sprekelmann: eigentlich, darf das Thema Branding auch ganz anders aussehen, das darf plötzlich viel kreativer werden.

Nicole Sprekelmann: Ich illustriere wahnsinnig viel, ich arbeite ganz viel mit Haptik, ganz viel mit Mustern, man könnte es fast, also nicht unbedingt kunterbunt im bunten Sinne unbedingt, aber halt sehr, sehr kreativ, weil diese Personal Brands ganz andere Herausforderungen haben.

Nicole Sprekelmann: Die haben nicht irgendwie die eine Werbeanzeige, wo ihr Logo

Nicole Sprekelmann: gesehen werden muss, sondern die haben ganz viel Kleinkram, die haben irgendwie Social Media, die haben dies, die haben hier mal einen Flyer, die machen da mal ein Webinar oder so.

Nicole Sprekelmann: Und das ist einfach eine ganz andere Herangehensweise im Grunde, die man da auch leben darf.

Nicole Sprekelmann: Und das ist, also finde ich, viel, viel spannender als das, wie es früher war.

Nicole Sprekelmann: So diese angestaubten alten Marken haben mir persönlich nie so viel Spaß gemacht, wie die kreativen,

Nicole Sprekelmann: Personal Brands, die ich jetzt halt entwickeln darf.

Nicole Sprekelmann: Definitiv coole Entwicklung.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das ist ja auch schön, dass es dahin geht, diese Menschlichkeit, die dann auch damit wieder verbunden ist, dass du halt nicht irgendwie...

Isabell & Sven Haase: zu einer Marke gehen musst, wo du gar nicht weißt, was steckt denn eigentlich dahinter, also irgendein Logo, sondern dass du dich halt wirklich auf der menschlichen Ebene auch mit den Leuten dann verbinden kannst.

Isabell & Sven Haase: Und dann damit auch viel eine größere Auswahl hast an Dienstleistern, mit denen du zusammenarbeitest, wo du dann aber auch weißt, es wird passen, weil du einfach den Menschen hinter der Marke dann schon viel mehr spürst durch dieses Personal Branding und durch diese auch Anziehungskraft, die durch so eine Marke und durch die viel besser spürbaren Werte,

Isabell & Sven Haase: Klar, ich meine, die großen Unternehmen arbeiten auch mit Werben, aber die sind ja meistens nur auf dem Papier und wenn man da reinguckt, dann merkt man, das sind gar nicht die Werte, die wirklich in dem Unternehmen da gelebt werden..........

Nicole Sprekelmann: Geld, Geld, Geld.

Nicole Sprekelmann: Ja, klar.

Nicole Sprekelmann: Nee, das ist schon, ich meine, da stehen dann halt Manager dahinter oder so.

Nicole Sprekelmann: Denen ist das im Grunde, also böse gesagt, egal.

Nicole Sprekelmann: Während halt wir Kleineren, wir gehen halt los für unsere Vision.

Nicole Sprekelmann: Wir haben halt irgendwie was, was wir bewegen wollen.

Nicole Sprekelmann: Und all denen ich zuhöre, also ich lasse mir am Anfang immer erstmal die Story erzählen.

Nicole Sprekelmann: Und dieses sind immer so Gänsehaut-Stories, weil man immer denkt so, jeder ist auf seinem Weg,

Nicole Sprekelmann: einfach was Tolles zu machen.

Nicole Sprekelmann: Also alle wollen im Sinne helfen, ob es jetzt mit Hunden ist, ob es mit Menschen ist, ob es bei Hochzeiten ist, aber bei allen klingt durch, sie wollen mit Menschen und für Menschen arbeiten.

Nicole Sprekelmann: Und das, also viel schöner geht es ja einfach gar nicht, weil halt einfach, ja, man halt wirklich merkt, da stecken schöne Werte dahinter.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Da steckt nicht einfach nur möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit verdienen.

Nicole Sprekelmann: Ich kam mich auch noch an Werbes, also ich habe früher sehr, sehr viel Fotoshootings geleistet für große deutsche namhafte Unternehmen, die, sagen wir mal so, billig in China eingekauft haben und teuer in Deutschland verkauft haben.

Nicole Sprekelmann: Und das hat sich für mich nie gut angefühlt, während ich jetzt, wenn ich einfach weiß, ich kann echten Menschen dabei helfen, ihren Traum zu realisieren und anderen Menschen zu helfen, dann denke ich, okay, jetzt ist mein Job gut, jetzt mag ich ihn.

Nicole Sprekelmann: Vorher hat er sich einfach sinnbefreit angefühlt, häufig.

Nicole Sprekelmann: Es war so, ja, irgendjemand beim Geldscheffeln helfen, okay.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Das stimmt, genau das stimmt.

Isabell & Sven Haase: Mal ein ganz anderes Thema.

Isabell & Sven Haase: Also KI macht ja durchaus so einiges möglich momentan.

Isabell & Sven Haase: Und gerade wenn ich mir Social Media und alles anschaue, da sind ja wirklich viele KI generierte leblose Bilder unterwegs, wo ich mir immer denke, braucht es die Welt wirklich?

Isabell & Sven Haase: Muss das jetzt sein?

Isabell & Sven Haase: Also bin ich nicht mehr in der Lage, mich selbst mal schnell zu snapshotten oder ja, ich weiß nicht.

Nicole Sprekelmann: Und wie war's?

Nicole Sprekelmann: Oh ja, großartig.

Isabell & Sven Haase: Klar probiert man das auch mal aus, man ist ja neugierig, was macht die KI aus dem eigenen Bild, bin ich ganz ehrlich, hab auch schon mal probiert, um mal zu sehen, was macht die so.

Isabell & Sven Haase: Ja manchmal hatte ich dann sechs Finger dran, war witzig.

Isabell & Sven Haase: Und dann denk ich mir so, oh, wo kommt der sechste Finger, ja spannend.

Isabell & Sven Haase: Genau, aber was sagst du zu dem ganzen Thema?

Isabell & Sven Haase: Ich mache mich mal in ein KI generiertes Bild oder ich, noch viel schlimmer, ich nehme irgendwelche Videos auf, ich kann ja mittlerweile durch komplette Avatar mich da lang bewegen.

Nicole Sprekelmann: Ja, ich bin auch, wahrscheinlich auch, also ich bin ja vor der ganzen Zeit logischerweise groß geworden.

Isabell & Sven Haase: Also ich bin immer noch ein, man merkt das, aber okay, gut, vielleicht wird es auch mal besser, dass ich mir denke, okay, kann ich es wirklich noch unterscheiden?

Isabell & Sven Haase: Aber was hältst du davon?

Isabell & Sven Haase: Ich denke immer, das ist ja so ein bisschen seelenlos dann irgendwie, ich weiß nicht.

Nicole Sprekelmann: Ich werde für immer analog sein in meinem Herz.

Nicole Sprekelmann: Also...

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Nicole Sprekelmann: Ich benutze auch noch einen Kalender auf Papier.

Nicole Sprekelmann: Klar, es ist nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken.

Nicole Sprekelmann: Ich nutze es natürlich, gar keine Frage.

Nicole Sprekelmann: Aber ich finde, es hat auch alles, naja, die richtigen Anwendungsfelder.

Nicole Sprekelmann: Und ich glaube, da, wo es halt menschlich sein soll,

Nicole Sprekelmann: darf es auch weiterhin menschlich sein.

Nicole Sprekelmann: Also für viele Dinge möchte ich einfach, auch wenn ich weiß, dass es geht, auch wenn ich weiß, dass es günstiger ist, auch wenn ich weiß, dass es schneller ist, ich persönlich als Mensch möchte in manchen Bereichen trotzdem lieber mit einem Menschen zusammenarbeiten, weil ich genau das auch fühle.

Nicole Sprekelmann: Also ich sehe es genauso wie du.

Nicole Sprekelmann: Für mich fühlt es sich einfach ein bisschen leblos an, gar keine Frage.

Nicole Sprekelmann: Besonders wenn ich so an Bilder, also es gibt jetzt wirklich ganz, ganz viele Möglichkeiten, dass man mit seinen eigenen Bildern Headshots macht oder ganze Videos dreht oder so.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Nicole Sprekelmann: Und ja, es geht schnell und ja, es ist günstig.

Nicole Sprekelmann: Aber ich glaube, ich persönlich hätte einfach ein Riesenproblem, mich und meine Marke mit etwas Künstlichem in die Welt rauszuschießen und zu denken, dass ich damit Menschen faszinieren kann.

Nicole Sprekelmann: Also wir sind Menschen.

Nicole Sprekelmann: Stell dir doch mal die Welt vor, in der dein...

Nicole Sprekelmann: künstliche Intelligenz, meine künstliche Intelligenz anhört.

Nicole Sprekelmann: Und dieses Gespräch, eigentlich kann es ja schon in KI stattfinden.

Nicole Sprekelmann: Ich meine, wie schrecklich wäre denn das bitte?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Und ich bin immer Team, ich möchte dann lieber eher mit dem echten Menschen noch den echten Kaffee trinken.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Und klar, KI soll gefährlichst ganz viele Sachen machen, auf die ich keinen Bock habe, aber nicht die schönen Sachen.

Nicole Sprekelmann: Da hoffe ich einfach, dass wir Menschen nach wie vor uns das nicht nehmen lassen,

Nicole Sprekelmann: die Sachen, die Menschen, also wo Menschen mit Menschen sind, dass wir die hoffentlich nicht den Computern überlassen.

Nicole Sprekelmann: Also die Vorstellung finde ich ganz grauenvoll.

Nicole Sprekelmann: Aber ja, klar, nutzen werden wir es natürlich alle.

Nicole Sprekelmann: Und das finde ich auch sinnvoll, da wo es helfen kann, auf jeden Fall.

Isabell & Sven Haase: Merkst du das, dass gerade bei dem Thema Branding dann viele mal zur KI greifen und sagen, hier bauen wir mal eine Brand?

Nicole Sprekelmann: Also ich sehe auf jeden Fall Beispiele, wo ich ganz stark denke, das dürfte KI generiert sein.

Nicole Sprekelmann: Aber dann hat man auch immer Leute wieder da sitzen, die zu einem kommen und sagen, ja, also ich habe das mal selber probiert, aber es gefällt mir jetzt leider alles nicht.

Isabell & Sven Haase: Nein.

Nicole Sprekelmann: Oder hat halt nicht so hingehauen, wie es sollte.

Nicole Sprekelmann: Und dann macht man es halt doch.

Nicole Sprekelmann: Also, ja.

Nicole Sprekelmann: klar, es wird immer die geben, denen das reicht oder die es vielleicht sogar toll finden.

Nicole Sprekelmann: Auch okay, da soll bitte jeder auch sein eigenes Ding machen.

Nicole Sprekelmann: Aber ich glaube, die Menschen, die echte Inhalte von echten Menschen gerne haben möchten und die auch zu schätzen wissen, dass das eine Hand gezeichnet hat und nicht der Computer, die sich auch darüber freuen, dass da vielleicht ein Inksblätter ist oder sowas.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: Ich glaube einfach, dass es die immer geben wird und ich könnte mir sogar vorstellen, ich finde, an Texten merkt man das ja gerade, dass der Aufschrei immer größer wird, so

Nicole Sprekelmann: ich kann es nicht mehr lesen, es hört sich alles gleich an, ich kann irgendwie die ganze Chatty-Kacke nicht mehr hören.

Nicole Sprekelmann: Ich glaube, das wird in allen Bereichen nicht mehr so lange auf sich warten lassen, dass wir das Gefühl haben, war vorher doch mal schöner.

Nicole Sprekelmann: Und dass man dann vielleicht auch wieder, dass es sich dann halt einfach eingroovt und man vielleicht dann so eine

Nicole Sprekelmann: gesunde Basis einfach hat, wo es da ist, aber nicht alles überrennt.

Nicole Sprekelmann: Wäre meine Hoffnung auf jeden Fall.

Isabell & Sven Haase: Voll gut, ja.

Isabell & Sven Haase: Also wir nutzen es natürlich auch, aber für Arbeiten im Hintergrund, die natürlich Sinn machen, aber nicht für irgendwelche Bilder oder so.

Isabell & Sven Haase: Haben wir auch schon probiert, aber ob das jetzt der letzte Steine weisen ist, bin ich mir nicht sicher.

Isabell & Sven Haase: Ich mag dann tatsächlich auch nochmal einen Schnappschuss zwischendurch.

Nicole Sprekelmann: Ja, weil es fühlt sich irgendwie gut an.

Nicole Sprekelmann: Und wenn das Eis runterfällt.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Nicole Sprekelmann: Man will es halt einfach nicht generiert haben und alles faken.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Nicole Sprekelmann: Und ich finde, selbst bei Texten, selbst wenn man es für Texte nutzt, merkt man ja doch, die Texte werden erst besser, wenn man halt hin und her und hin und her und sich dann doch damit beschäftigt und nochmal Feedback gibt und dann doch nochmal ganz zum Schluss schluss.

Nicole Sprekelmann: Eigentlich alles nochmal rumschreibt.

Nicole Sprekelmann: Trotzdem ist es auf dem Weg dahin natürlich eine große Hilfe gewesen.

Nicole Sprekelmann: Und ich finde, auch bei Bildern, es hat definitiv seinen Nutzen.

Nicole Sprekelmann: Wenn ich mir überlege, wie lange ich früher nach einem bestimmten Bild gesucht habe, um ein Noteboard zu bauen, um zu instruieren, wie ein Fotoshoot aussehen soll.

Nicole Sprekelmann: Das hat teilweise Tage gedauert, weil man das brauchte, um einfach eine Regieanweisung sozusagen geben zu können.

Nicole Sprekelmann: Und wenn ich das jetzt nicht finde, dann kann ich rein theoretisch das halt mit KI generieren und kann aber weiterarbeiten und muss nicht eigentlich erst einen Fotografen reinholen, der mir ein Foto macht, damit ich dem nächsten Fotografen sagen kann, wie er denn das Foto machen soll.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Nicole Sprekelmann: Also es gibt echt so viel Erleichterung oder auch die ganzen Prozesse im Hintergrund, oder?

Nicole Sprekelmann: Also nutzt er wahrscheinlich auch für Prozesse und sowas ist es ja irgendwie gar nicht mehr wegzudenken, ne?

Isabell & Sven Haase: Ja, voll schön.

Isabell & Sven Haase: Und sag mal, wenn jetzt jemand zuhört, der sagt, naja gut, also irgendwann habe ich mal was so mit Farben gemacht, irgendwann habe ich mir mal so ein Logo gemacht, aber ich merke jetzt, oh oh, Branding geht ja noch viel tiefer, sieht okay aus, aber fühlt sich nicht so ganz nach mir an und über die Fragestellung habe ich mir vielleicht auch noch nie Gedanken gemacht.

Nicole Sprekelmann: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Womit sollte so eine Person auf jeden Fall mal anfangen,

Isabell & Sven Haase: Bevor sie natürlich zu dir kommt, ist völlig klar.

Isabell & Sven Haase: Aber womit kann ich schon mal gedanklich anfangen?

Isabell & Sven Haase: Also ein, zwei Sachen, mit denen ich mich mal tiefer befassen kann.

Nicole Sprekelmann: Also was ich immer extrem hilfreich finde, was auch jeder im Grunde ohne große Vorerfahrung und mit keiner oder ohne Anleitung im Grunde machen kann, ist tatsächlich einfach mal in sich reinzuhören und zu spüren, wie soll sich meine Marke denn eigentlich anfühlen?

Nicole Sprekelmann: Wann fühlt sich meine Marke gut und nach mir an?

Nicole Sprekelmann: Und dafür Mut sammeln.

Nicole Sprekelmann: Das ist unfassbar hilfreich für Leute,

Nicole Sprekelmann: Sich selber, auch wenn man das macht, weil man einfach im Grunde wie so einen Proberun machen kann.

Nicole Sprekelmann: So wie man früher aus Zeitungen ausgerissen hat, geht man jetzt einfach auf Pinterest und lässt sich einfach mal treiben und guckt, was fühlt sich denn gut an.

Nicole Sprekelmann: Und kann dann halt immer mehr, immer weiter auf den Punkt kommen.

Nicole Sprekelmann: Und dann natürlich auch kuratieren und wieder zurückgehen und sagen, ach ja, nee, das doch eigentlich nicht.

Nicole Sprekelmann: Hätte ich jetzt gedacht, dass ich vielleicht klassisch elegant bin, aber eigentlich jetzt, wo ich länger dabei bin, mag ich doch eher die ausdrucksstarken Sachen, die vielleicht ein bisschen bunter sind.

Nicole Sprekelmann: Und das kann man aber ausweiten.

Nicole Sprekelmann: Also da sammelt man dann nicht nur Farben oder sowas rein, sondern man kann da im Grunde

Nicole Sprekelmann: seine ganze Marke reinsammeln und sehr, sehr kreativ und breit gefasst rangehen und sich in diese Welt reinträumen.

Nicole Sprekelmann: Und Gleiches würde ich schriftlich auch nochmal jedem geben.

Nicole Sprekelmann: Also ich würde immer empfehlen, dass man ein Business Journal hat, in das man auch regelmäßig reinschreibt und

Nicole Sprekelmann: sich tatsächlich Fragen stellt über sein Business.

Nicole Sprekelmann: Also sich wirklich fragt, wie möchte ich arbeiten, wo möchte ich arbeiten, mit wem möchte ich arbeiten, auf welche Menschen habe ich Lust, wie soll sich mein Business anfühlen, was macht mich aus, wofür stehe ich, wofür möchte ich vielleicht auch erinnert werden, wo möchte ich in Zukunft noch hin, was möchte ich vielleicht aber auch gehen lassen, was macht mir vielleicht keinen Spaß.

Nicole Sprekelmann: Also so ganz, ganz, ganz, ganz viele Fragen.

Nicole Sprekelmann: Ich stelle einfach immer wieder fest, die Leute, die bei mir landen,

Nicole Sprekelmann: Wenn ich die Frage, hast du jemals dich mental mit deinem Business auseinandergesetzt und wie es sich anfühlt, wo du hin willst, hast du im Grunde so eine Vision auch, wo du hin möchtest?

Nicole Sprekelmann: Weißt du das?

Nicole Sprekelmann: Die meisten haben das nicht.

Nicole Sprekelmann: Und ja erst, wenn man es im Grunde im Kopf vor sich sieht, wo man hin möchte und wie es sich anfühlen soll.

Nicole Sprekelmann: Das geht nicht nur das Branding an, sondern wirklich das komplette Business.

Nicole Sprekelmann: Also möchte ich nur noch online arbeiten, möchte ich mehr mit Menschen arbeiten?

Nicole Sprekelmann: Also jeder Aspekt des Businesses.

Nicole Sprekelmann: Wenn ich das aufschreibe und wieder visualisieren kann,

Nicole Sprekelmann: dann habe ich ganz schnell die Möglichkeit, es ja auch umzusetzen.

Nicole Sprekelmann: Aber solange ich halt einfach nur einen Nebel im Kopf habe, komme ich halt nicht dahin, weil ich habe ja keine Vision.

Nicole Sprekelmann: Und das würde ich tatsächlich jedem empfehlen und es macht auch wirklich Spaß, sich einfach

Isabell & Sven Haase: Ja.

Nicole Sprekelmann: ja, träumerisch und ganz offen und frei an die Sache halt auch ranzugehen.

Nicole Sprekelmann: Und ich finde, also ich bin eh ein großer Fan von Journaling und Morning Pages und so.

Nicole Sprekelmann: Ich einfach immer wieder festgestellt habe, alles, was ich irgendwann mal geschrieben habe, ist irgendwann später in die Realität gekommen.

Nicole Sprekelmann: Also man kann sich das halt auch meiner Meinung nach scripten.

Nicole Sprekelmann: Je häufiger man es aufschreibt, umso schneller wird es halt auch

Nicole Sprekelmann: passieren.

Nicole Sprekelmann: So ist meine Erfahrung auf jeden Fall.

Nicole Sprekelmann: Das wäre so definitiv sollte meiner Meinung nach jeder machen.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Isabell & Sven Haase: Das ist so wertvoll, weil gerade durch das Aufschreiben wird man sich ja selber im Kopf viel klarer.

Isabell & Sven Haase: Gerade wenn man an irgendwas denkt, dann denkt man vielleicht mal, ist klar, aber hat trotzdem irgendwie drei, vier, fünf Gedankenrichtungen.

Isabell & Sven Haase: Allein durch das Aufschreiben fokussiert man das Ganze.

Isabell & Sven Haase: Das ist irgendwie wie, wenn man dann von so einem Wasserstrahl, der erst so breit ist bei der Brause, dann auf einmal diesen fokussierten Massagestrahl draus macht.

Nicole Sprekelmann: Total, sagt euch zufällig, sagen euch die Morning Pages was, habt ihr davon schon mal gehört?

Isabell & Sven Haase: So stelle ich mir das vor, weil

Isabell & Sven Haase: wenn man das dann aufschreibt, dann kriegt man halt einfach viel mehr Klarheit rein und die ganzen Sachen viel mehr auf den Punkt.

Nicole Sprekelmann: Das ist aus einem Buch von Julia Cameron heißt die, The Artist's Way, großartiges Buch, by the way, ist glaube ich so ein 6-Wochen-Programm, habe ich vor, irgendwann lange vor meiner Selbstständigkeit mal gemacht und das ist ein

Nicole Sprekelmann: Bestandteil ihres Programms und da soll man halt morgens, bevor man irgendwas anderes macht, also man darf sich einen Kaffee oder einen Tee holen, aber optimalerweise macht man die auch im Bett oder direkt nach dem Aufstehen und es sind einfach drei DIN A4 Seiten, die man in Handschrift füllen soll, einfach fließend und gar nicht einfach ungesteuert, einfach rausfließen lassen, was aus dem Kopf will.

Nicole Sprekelmann: Manchmal steht da vielleicht nur, boah, bin ich müde, boah, bin ich müde, oh, ich habe heute überhaupt keinen Bock und an anderen Tagen schreibt man da Sachen auf und denkt so,

Nicole Sprekelmann: wow, das denke ich interessant.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Nicole Sprekelmann: Und das war also für mich, ich mache das immer also schon wirklich seit fast zwei Jahrzehnten so ungefähr, es ist ein so toller Prozess überhaupt für mich zu sehen, was ich denn überhaupt will.

Nicole Sprekelmann: Also da sprudeln so viele Sachen ans Tageslicht, von denen ich nie vermutet hätte, dass ich sie möchte oder dass sie mir wichtig sind oder wie ich darüber denke.

Nicole Sprekelmann: Und da kann man halt auch so das Zwiegespräch führen, habe ich festgestellt.

Nicole Sprekelmann: Also man kann im Journal im Grunde, also es hat sich ein bisschen schräg eigentlich an, wenn ich es jetzt so sage, aber man kann mit sich selber tatsächlich ein gutes Gespräch führen und auch hinterfragen und dann auch wirklich sozusagen an sein Inner Self Fragen stellen.

Nicole Sprekelmann: Ey, du, was denkst du?

Nicole Sprekelmann: Wie komme ich denn da hin?

Nicole Sprekelmann: Und meistens hat man ja die Antworten, man fragt sich halt selber nur nie.

Nicole Sprekelmann: Also Journaling, bestes Tool ever, meiner Meinung nach.

Isabell & Sven Haase: Und vor allen Dingen die Fragen auch mit sich selber zu tragen, weil das Unterbewusstsein liebt Fragen.

Isabell & Sven Haase: Wenn ich mir selber einfach Fragen stelle, selbst wenn ich gerade im Moment keine Antwort kriege, unser Unterbewusstsein beschäftigt sich trotzdem damit.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Isabell & Sven Haase: Irgendwann kommt dann vielleicht der Impuls auch.

Nicole Sprekelmann: Ja, voll.

Nicole Sprekelmann: Ja, genau, im Hintergrund rattert es einfach immer weiter und irgendwann so.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, voll gut.

Isabell & Sven Haase: Ja, also so ähnlich mache ich das tatsächlich auch manchmal mit meinen Ladies.

Isabell & Sven Haase: So Flow Writing, Flow Speaking, also wenn es manchmal klemmt, wenn es manchmal hakt, da sei es so, okay, Zettel und Stift raus, du schreibst jetzt alles aus, was im Kopf ist.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und wenn es noch so wirre ist, raus aus dem Kopf, einfach mal aufschreiben.

Isabell & Sven Haase: Drei Minuten, ich gucke auf die Uhr, schreibe einfach mal los.

Isabell & Sven Haase: Bis nichts mehr rauskommt und nachher ist auf einmal die Gedanken so geklärt.

Isabell & Sven Haase: Ah ja, cool, es ist aus dem Kopf, wunderbar, jetzt kriege ich wieder Ideen.

Isabell & Sven Haase: Super Sache.

Isabell & Sven Haase: Also auch dafür finde ich, ist es total gut, einfach mal die Gedanken zu klären so zwischendurch und einfach auch mal Nonsens labern zu dürfen.

Isabell & Sven Haase: Das finde ich halt auch ganz wertvoll.

Isabell & Sven Haase: Ich meine, kleine Kinder, die reden und reden und haben ihre eigene Welt.

Isabell & Sven Haase: Ja, warum sollten wir nicht auch mal Nonsens labern dürfen?

Isabell & Sven Haase: Also ich finde das total wichtig und dann mal über sich selber zu lachen und dann einfach weiterzumachen.

Nicole Sprekelmann: Ja, und ich meine, wann ist man sonst schon mal wirklich in einem langen Gespräch mit sich selbst?

Nicole Sprekelmann: Man unterhält sich über alles Mögliche, aber eigentlich, wenn man mal ehrlich ist, wann nimmt man sich denn mal wirklich Zeit, um sich selbst zu beschäftigen und sich selbst irgendwie zu hinterfragen oder zu reflektieren und auch Wünsche und Ziele oder Träume eigentlich zu entwickeln?

Isabell & Sven Haase: Ja, richtig.

Isabell & Sven Haase: Ja, klar.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Nicole Sprekelmann: ja, früher hat man das vielleicht noch mehr gemacht, so als man irgendwie jugendlich war, da hat man mehr Zeit dafür gehabt, aber ich kenne kaum Erwachsene, die sich wirklich bewusst Zeit nehmen, auch neue Träume mal entwickeln zu dürfen.

Isabell & Sven Haase: Stimmt.

Isabell & Sven Haase: Und das ist so wertvoll.

Isabell & Sven Haase: Die vielen Menschen wissen ja nur, was sie nicht wollen, aber nicht, was sie wollen.

Isabell & Sven Haase: Das ist ein bisschen schade.

Isabell & Sven Haase: Ja, das heißt nichts.

Nicole Sprekelmann: Besser als nichts, wenigstens schauen wir wissen, was man nicht wissen, auch schon mal hilft.

Isabell & Sven Haase: Immerhin.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega schön.

Isabell & Sven Haase: Liebe Nicole, es war eine Freude, mit dir wirklich tief in das Branding einzutauchen.

Isabell & Sven Haase: Wenn ich das nochmal zusammenfasse, haben wir heute gelernt, Branding ist so viel mehr als einfach nur ein Logo, ein bisschen Farbe und eine Schriftart, sondern das ist wirklich die tiefe eigene Frequenz, die dann am Ende nur noch ausgedrückt wird durch das, was nach außen wirkt.

Isabell & Sven Haase: Aber dass das Branding, ja, dass das...

Nicole Sprekelmann: Das ist ja zusammengefasst.

Nicole Sprekelmann: Das merke ich mir.

Nicole Sprekelmann: Hm?

Isabell & Sven Haase: Dass das Branding ja eigentlich nur das Ergebnis ist eines Prozesses, der viel mehr Klarheit auch für einen selber bringt und dadurch eigentlich das Branding erst die Strahlkraft kriegt.

Isabell & Sven Haase: Weil ich als Personenmarke dann für mich eine ganz andere Klarheit habe und damit auch was ganz anderes senden kann.

Isabell & Sven Haase: Und das Branding diese Frequenz noch mal verstärkt und noch mal unterstützt.

Nicole Sprekelmann: Voll gut gesagt, ja.

Nicole Sprekelmann: Definitiv, da gehe ich mit.

Isabell & Sven Haase: Sehr schön, sehr schön.

Isabell & Sven Haase: Nicole, wenn man dich finden will, wo kann man dich optimalerweise finden?

Isabell & Sven Haase: Keine Sorge, wir verlinken alles in den Show Notes, aber wenn man zu dir finden will, wie geht es am leichtesten?

Nicole Sprekelmann: Am leichtesten definitiv über Instagram, auf jeden Fall, da bin ich aktiv, da zeige ich auch immer relativ viel, das ist eine gute Plattform und natürlich Webseite.

Nicole Sprekelmann: Gerne auch anrufen, ich schnacke gerne.

Nicole Sprekelmann: Ja.

Nicole Sprekelmann: Ich connecte mich immer sehr, sehr gerne.

Nicole Sprekelmann: Ich finde das immer schön, einfach mal ein bisschen Austausch zu haben.

Isabell & Sven Haase: Ja, voll schön.

Isabell & Sven Haase: Dann sagen wir herzlichen Dank.

Isabell & Sven Haase: Danke, dass du bei uns zu Gast warst.

Isabell & Sven Haase: Danke, dass du für unsere Hörerinnen und Hörer so viele wertvolle Nuggets mitgegeben hast.

Isabell & Sven Haase: Und wenn dir da draußen die Folge gefallen hat, dann gib uns doch sehr gerne wieder 5 Sterne.

Isabell & Sven Haase: Wir freuen uns, wenn du auch das nächste Mal wieder reinhörst.

Isabell & Sven Haase

Nicole Sprekelmann

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