Transcript
Speaker: Willkommen zu Charging Excellence, dem Podcast für Ladeinfrastruktur-Profis.
Speaker: Mein heutiger Gast ist Tim Baumeister.
Speaker: Tim sorgt als Key Account Manager bei MyLens dafür, dass Lkw-Fahrer in ganz Europa künftig stressfrei und ohne Umwege elektrisch laden können.
Speaker: Zuvor hat er Krabag Truck Parking mit aufgebaut, eine digitale Plattform, über die Speditionen und Fahrer freie Lkw-Parkplätze einfach finden und buchen können.
Speaker: In dieser Folge sprechen wir darüber, wie die Elektrifizierung der LKW-Flotten die Logistik verändert, welche Herausforderungen beim Aufbau von Ladeparks in ganz Europa auftreten und welche Unterschiede es zwischen LKW und PKW-Ladeinfrastruktur gibt.
Speaker: Viel Spaß!
Speaker: Tim, was ist die Mission von MyLands?
Speaker: Unsere Mission ist es ganz simpel, den elektrischen Güterverkehr in Europa zu ermöglichen.
Speaker: Das heißt, wir wollen es ermöglichen, dass mit E-LKWs von Schweden bis Spanien, von Italien bis nach Dänemark gefahren werden kann.
Speaker: Und dafür bauen wir die Ladestation.
Speaker: Und wie stelle ich mir das konkret vor?
Speaker: Das heißt, es gibt dann an den großen Trassen, die von LKWs befahren werden, eure Ladeparks?
Speaker: Genau so ist es.
Speaker: Also unsere Mission ist es an der Stelle eben tatsächlich überall an diesen großen Korridoren, die man privat ja auch kennt, wenn man auf der Autobahn unterwegs ist, wo sind viele LKW unterwegs, genau da zu sein und da eben ein attraktives Ladeangebot zu machen.
Speaker: Also schnelles Laden fürs Fahrzeug, aber eben auch eine gute Möglichkeit für den Fahrer, für die Fahrerin, eine Pause zu machen und Sanitäranlagen zu benutzen, Kleinigkeit zu essen, vielleicht eben auch zu duschen.
Speaker: Wie stelle ich mir sowas zahlenmäßig vor?
Speaker: Ich denke, die wenigsten von uns fahren LKW und wissen, wie oft ein eLKW laden muss und in welchem Abstand Station benötigt werden muss und wie viel ich dann eigentlich brauche, wenn ich von Schweden bis Italien fahren möchte.
Speaker: Kannst du uns so eine Einschätzung geben, was da einfach hinten dran steckt, um die Dimension des Ganzen zu verstehen?
Speaker: Im Prinzip ist es ganz simpel.
Speaker: Die Ladestation und das Fahrzeug sind immer so eine Symbiose.
Speaker: Das heißt, je größer die Batterie ist, je mehr Autonomie sozusagen das Fahrzeug an sich hat, desto weniger Ladestationen, aber meistens dann eben auch Ladestationen mit schnellerer Ladeleistung, mit höherer Ladeleistung brauche ich.
Speaker: Und aktuell sind Fahrzeuge am Markt in der ersten Generation, da sind wir so bei 300 Kilometer Reichweite.
Speaker: Die zweite Generation, wo jetzt die Fahrzeuge kommen, da sind wir bei teilweise über 500 Kilometer Reichweite, auch im schweren Lkw-Bereich, also im 40-Tonner-Bereich.
Speaker: Und dementsprechend richten wir unsere Hubs aus, dass wir im Moment so dicker Daumen alle 200 Kilometer in den wichtigsten Transportrouten vor Ort sein wollen.
Speaker: Das heißt, ich kann dann hin und zurück fahren und bin eben dann entsprechend abgesichert und kann laden.
Speaker: Das heißt, wenn ich einmal quer Deutschland durchfahren möchte, werde ich ungefähr an sieben Ladepunkten von euch vorbeikommen, wenn ich das so richtig berechne.
Speaker: Ja, wir sind jetzt aktuell, wir reden gerade ja im Dezember 2025, bei knapp 30 Standorten europaweit.
Speaker: Wir haben das Allermeiste davon im letzten Jahr ausgebaut.
Speaker: Ich selbst bin seit Oktober 2024 bei Meilens.
Speaker: Damals hatten wir vier Standorte, jetzt haben wir 30.
Speaker: Ende nächsten Jahres werden es wahrscheinlich so um die 50 sein.
Speaker: Das ist der Plan.
Speaker: Und dementsprechend haben wir da natürlich ein hohes Ausbautempo.
Speaker: Deutschland ist Kernmarkt.
Speaker: Wir haben aktuell acht Stationen live und Ende des Jahres werden das auch so 15, 16 sein.
Speaker: Du hast ja angesprochen, dass das Ganze europaweit ist und klar, wir sprechen über Güterverkehr, wir sprechen über Logistik.
Speaker: Das ist eine ganz andere Herangehensweise als ein privates E-Fahrzeug.
Speaker: Welche Herausforderungen hat man, wenn man eine Ladeinfrastruktur europaweit ausbauen und betreiben möchte?
Speaker: Ich denke für die ganzen CPOs in Deutschland ist es eher ein Unterfangen, was
Speaker: gar nicht so vorstellbar ist.
Speaker: Aber allein zwischen Schweden, Deutschland, Österreich, Italien, musst du ja vier Länder durchqueren, hast vermutlich vier verschiedene Regularien, Netzbetreiberthemen.
Speaker: Was sind denn die Themen, die das Ganze so herausfordernd für euch am Ende des Tages machen?
Speaker: Also du hast jetzt natürlich die ganz wichtige schon genannt.
Speaker: Das Simpelste ist tatsächlich, du brauchst natürlich überall eine Landesgesellschaft.
Speaker: Das heißt, wenn du eben eine solche Strecke alleine mit uns fährst, dann kriegst du natürlich eben vier oder fünf verschiedene Rechnungen, nämlich jeweils von unseren Landesgesellschaften, weil es ja auch unterschiedliche Umsatzsteuersätze sind.
Speaker: Also das ist mal jetzt so ein ganz operatives Thema.
Speaker: Und das größte Thema, glaube ich, unterscheidet es gar nicht so sehr vom PKW-CPO,
Speaker: Du brauchst halt die Netzverfügbarkeit.
Speaker: Und alleine in Deutschland mit unseren 800 Mittelspannungsnetzbetreibern, wo dann jedes Projekt so ein Stück weit individuell ist, obwohl es sich eigentlich gar nicht so weit voneinander unterscheidet, aber jeder so ein bisschen seinen eigenen Prozess fährt, das ist natürlich schwierig.
Speaker: Und auf der anderen Seite brauchst du natürlich deutlich mehr Platz.
Speaker: Also wir haben ja ein Konzept, dass du beim LKW vorwärts rein, vorwärts raus fährst, den Trailer nicht abkoppeln musst.
Speaker: Und dementsprechend sind unsere Parks natürlich viel größer, als man das aus dem Pkw-Bereich kennt.
Speaker: Das heißt, diese Fläche muss ich natürlich auch erstmal finden mit dem passenden Netzanschluss.
Speaker: Wir starten da aktuell bei zwei bis drei Megawatt und gehen auch gerne auf fünf Megawatt, damit wir da zukunftssicher aufgestellt sind.
Speaker: Und ist das...
Speaker: Vielleicht auch eines der großen Probleme, dass du sagst, naja, okay, hier müsste ich ja Pi mal Daumen einen Standort haben, damit ich quasi diese Korridore abbilden kann.
Speaker: Ich habe hier Probleme mit dem Netzausbau und kann einfach nicht die benötigte Energie an dem Ort haben oder nur mit einem Serum investieren.
Speaker: Ist das so der klassische Fall, warum dann auch viele Standorte gerade in eurem Sektor rausfallen?
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Also du willst natürlich ganz nah an den, nicht nur an der Autobahn, sondern wirklich am Autobahnkreuz von verschiedenen Routen sein, damit du möglichst viel Traffic natürlich eben auf diese Standorte ziehst, das ist ja ganz klar.
Speaker: Und diese Kombination, perfektes Grundstück, dann noch mit dem perfekten Netzanschluss, da wird die Luft dann dünn.
Speaker: Okay, verstehe ich.
Speaker: Jetzt hast du ja angesprochen, euch ist das Erlebnis für den Fahrer sehr wichtig und
Speaker: Ich stelle mir vor, ein Lkw-Fahrer oder im Endeffekt reden wir hier über ein Logistikunternehmen, hat ja nicht so die hohe Auswahl an verschiedenen Ladepunkten.
Speaker: Das heißt, die müssen ja in irgendeiner Form dort zu diesem Zeitpunkt laden, die sind darauf angewiesen, die können jetzt nicht fünf Stunden warten, bis der Vordermann fertig ist und sie können auch nicht 200 Kilometer irgendwie weiterfahren.
Speaker: Das ist ja bei einem Verbrenner-Lkw vermutlich eine Herausforderung, die du derzeit nicht hast.
Speaker: Wie löst ihr dieses Problem mit der Vorhersehbarkeit, mit der Verfügbarkeit, dass es dann auch wirklich klappt und man nicht am Ende für Probleme auf der Logistikerseite sorgt?
Speaker: Also es ist genau wie du es ansprichst, also dieses Just-in-Time-Thema.
Speaker: Das heißt, ich muss genau dann auch die Ladeleistung haben in der Logistik.
Speaker: Wie es halt eben in meinen Tagesablauf passt.
Speaker: Ich kann es mir eben nicht einteilen wie im Pkw-Bereich.
Speaker: Das sind im Prinzip zwei wichtige Themen.
Speaker: Das eine ist das Thema Buchung.
Speaker: Das heißt, bei uns sind wirklich ab dem kommenden Jahr die Ladeslots buchbar.
Speaker: Das heißt, ich kann genau wissen, ich brauche so und so viel Energie zu dem und dem Zeitpunkt, an dem und dem Hub und kann mich dann vorher dort einbuchen und bekomme das dann eben sichergestellt.
Speaker: Und das andere Thema, was ein wichtiges, was ein großes ist, ist natürlich der schnelle Ausbau.
Speaker: Also am Ende des Tages, wenn ein Hub voll ist, ist es voll.
Speaker: Dann müssen wir dafür sorgen, dass wir mehr Säulen gleichzeitig so schnell wie möglich da hinkriegen.
Speaker: Und das funktioniert halt nur, indem wir uns vorher schon einen ausreichend großen Netzanschluss und eben ausreichend großes Grundstück gesichert haben.
Speaker: Ich mache das ganz gerne in virtuellen Terminen, dass ich Kunden dann eben zeige, Mensch, guckt mal hier aufs Luftbild und dann siehst du halt eben, die eine Reihe ist schon ausgebaut, die andere Reihe ist sozusagen jetzt grasbepflanzt und da kann einfach das Ding innerhalb von einem Vierteljahr dupliziert werden und entsprechend ausgebaut werden.
Speaker: Du hattest eingangs erwähnt, dass ihr den Fahrern gewissen Komfort auch bieten möchtet.
Speaker: Man kennt ja normale Raststätten, meistens ist es kein sonderlich ansprechender Ort, um ehrlich zu sein.
Speaker: Ist das ein Thema, was ihr anders seht und was macht ihr in dem Bereich?
Speaker: Also das Thema, vielleicht ganz kurz vorhin weggeschickt, ist wirklich so ein Herzensthema von mir, dieser Komfort für die Fahrerinnen und Fahrer.
Speaker: Ich habe ganz, ganz lange beim deutschen Versicherer gearbeitet und mich da um das Thema Lkw-Parkplätze gekümmert.
Speaker: Also bin ganz lange schon an diesem Thema dran und freue mich deswegen auch, dass wir da eine gute Qualität anbieten können.
Speaker: Warum?
Speaker: Weil wir entweder natürlich bei einem Autohof oder bei einem Rasthof, wir sind ja immer von der Autobahn runter,
Speaker: mit angehängt sind und einfach denen ihre Facilities mit nutzen können, also Duschen, Toiletten, natürlich auch Food & Beverage.
Speaker: Das ist dann wichtig, weil wir ja nicht darüber sprechen, oder ganz häufig nicht darüber sprechen, dass die Fahrer eine kurze Pause machen, gibt es auch, aber ganz häufig ja eben tatsächlich auch dann die lange Pause, also die nächtliche Ruhepause machen und da habe ich natürlich ganz andere Anforderungen als im PKW-CPO-Bereich, wo ich dann vielleicht eben eine Viertelstunde oder 20 Minuten meinen Kaffee trinke.
Speaker: Wir sind teilweise aber auch wirklich im Greenfield-Bereich unterwegs.
Speaker: Das heißt, wir bauen neu und dann bringen wir das tatsächlich selber mit.
Speaker: Also wir bringen dann Duschen mit, wir bringen Toiletten mit, wir bringen Snackautomaten mit.
Speaker: Wir haben an Einzelnen sogar ein eigenes Lounge-Konzept mit Mikrowelle und drum und dran dabei.
Speaker: Und das auch wirklich in der guten Qualität.
Speaker: Also beispielsweise, wir haben wirklich einen leckeren Kaffee, der je nach Markt teilweise umsonst für einen Euro zu haben ist.
Speaker: Das ist, glaube ich, ein sehr faires Angebot.
Speaker: Ist das Thema Usability der Ladeeinrichtung, des Ladevorgangs an sich auch ein Thema im LKW-Bereich?
Speaker: Ich kenne es von PKWs.
Speaker: Man versucht zu laden, es funktioniert nicht immer.
Speaker: Es ist jedes Mal eine andere Menüführung.
Speaker: Je nach Tageszeit und Gemüslage kann es dann mal mehr oder weniger fordernd für eine Person werden.
Speaker: Wie stelle ich mir das Ganze bei solchen großen Apparaten im Endeffekt vor?
Speaker: Also von unserer Seite aus, von der Ladeinfrastrukturseite aus, sind wir da wirklich sehr simpel aufgestellt.
Speaker: Warum?
Speaker: Weil wir ein uniformes Produkt, wir haben heute ausschließlich HÜG 400 von Alpetronic verbaut, entsprechend an den Hubs installiert haben.
Speaker: Dementsprechend ist europaweit die Nutzung und die Benutzerführung einheitlich.
Speaker: Und die allermeisten in Logistik, muss man ja fairerweise sagen, kommen ja mit einer Ladekarte, entweder mit unserer eigenen oder mit einer EMSP-Ladekarte und dementsprechend, ich halte die Karte dran, ziehe den Stecker ab und los geht's.
Speaker: Also nicht sonderlich viel verzweifelte Gesichter.
Speaker: Genau, also was bei uns halt nicht der Fall ist, ist, dass du tatsächlich mit einer App dann da hantierst.
Speaker: Das ist ganz, ganz selten, weil tatsächlich im Lkw-Bereich im Prinzip alles über Ladekarten, ob die eigene Minus Direct Karte oder eben IMSP Ladekarten geht.
Speaker: Wenn ich jetzt einen Güterverkehr elektrifizieren möchte, dann ist es ja nicht nur ein Teil Ladeparks zu bauen und zu betreiben.
Speaker: Es gibt ja noch eine andere Seite der Medaille.
Speaker: Es müssen...
Speaker: elektrische LKWs von den Logistikfirmen ermorben und betrieben werden.
Speaker: Ich vermute mal, dass das ein Teil ein bisschen so ein Hände-Ei-Problem.
Speaker: Man muss die Leute überzeugen, dass das eine gute Idee ist, dass sie am Ende des Tages auch rechnet.
Speaker: Was sind denn so die Herangehensweisen, wenn du ein Gespräch mit Logista-Gangern hast, die vielleicht bis jetzt eine Verbrennerflotte betrieben haben und es kommt auf das Thema E-Fahrzeuge.
Speaker: Was sind die Fragen, die sie haben?
Speaker: Was sind die Antworten, die du denn so gibst?
Speaker: Im Prinzip
Speaker: gibt es in Logistik immer eine große Frage und das ist die TCO, die Total Cost of Ownership von dem Fahrzeug.
Speaker: Und die steht über allem.
Speaker: Natürlich kommt das Thema, mit welchem CO2-Fußabdruck kommt dieses Fahrzeug oder dieser Transport um die Ecke, kommt dann natürlich dazu und wird auch in vielen Ausschreibungen, da geht es ja im Prinzip drum, dass ich mich als Logistiker permanent ja um Aufträge bewerben muss bei großen und kleinen Verladern.
Speaker: Natürlich ist das Teil davon, aber am Ende des Tages, da brauchen wir uns gar nichts vormachen, geht es 90, 95 Prozent einfach um die TCO, ne?
Speaker: wie günstig kann ich dieses Fahrzeug betreiben, zu welchen Kosten kann ich das Fahrzeug betreiben und dementsprechend, wenn ich dann eben zu einem gewissen Preis anbiete, welche Marge steckt da für mich drin.
Speaker: Und wir sind jetzt gerade in diesem Moment, sozusagen Ende 2025 an einem Punkt, wo dieses Thema kippt und zwar zugunsten des eLkw.
Speaker: In Deutschland als zentrale Markt für Europa
Speaker: vor zweieinhalb Wochen ja den Beschluss der Bundesregierung bzw.
Speaker: im Bundestag jetzt eben gehabt für die Verlängerung der Mautbefreiung.
Speaker: Und das ist natürlich ein ganz wesentlicher Teil.
Speaker: Das ist ein zweistelliger Prozentsatz der Kosten im Transport, diese 34 Cent.
Speaker: pro Kilometer und die fallen bis Mitte 2031, also für eine komplette Investitionszeit für einen LKW weg.
Speaker: Und das ist ein Game Changer.
Speaker: Weil einfach, wenn ich jetzt investiere, bin ich das erste Mal in der Situation, die Fahrzeuge sind da, sie sind fernverkehrsfähig, sie sind auch lieferbar in einigermaßen kurzer Zeit, sie sind natürlich höherpreisig, aber sie sind im Preis
Speaker: nicht so viel teurer, als dass die Mautersparnis über die komplette Nutzungszeit das nicht aufwiegt und in Summe bin ich dann günstiger.
Speaker: Das ist so ein bisschen über drei Runden natürlich gezogen.
Speaker: Ich muss diese komplette Investitionszeit von fünf, sechs Jahren betrachten.
Speaker: Das tun Logistiker aber, wenn sie ein Fahrzeug neu kaufen.
Speaker: Und wir haben Kunden bei uns,
Speaker: Und zwar große Kunden mit dabei, die sagen, ich kaufe dieses Jahr den letzten Diesel und das war es dann.
Speaker: Ich kaufe danach nur noch Elektro.
Speaker: Das sind Flotten mit mehreren hundert Fahrzeugen.
Speaker: Das heißt, da werden wir jetzt über jedes Jahr, werden da jetzt Hunderte nur in dieser Flotte E-Fahrzeuge eingeflottet.
Speaker: Also wir sehen da eine extreme Marktdynamik jetzt gerade.
Speaker: Hängt das aber auch nicht ein bisschen davon ab, welches Geschäftsmodell ich als Logistiker genau betreibe, also welche Strecken ich fahre?
Speaker: Vermutlich gibt es ja Strecken, die sind eher mautintensiv, andere Strecken sind ein bisschen weniger mautintensiv.
Speaker: Ich vermute mal, auch das geht am Endeffekt in den Baseless Case, um zu sagen, hey, lohnt sich für mich, lohnt sich nicht.
Speaker: Genau, also das ist genau richtig, wie du es sagst.
Speaker: Es gibt eigentlich zwei Vorteile sozusagen.
Speaker: Den einen technischen Vorteil, den der eLkw einfach hat, also dieses Thema Effizienz in der Nutzung der Energie, die ihm zur Verfügung gestellt wird.
Speaker: Da sind wir um ein Vielfaches besser unterwegs als beim Verbrenner.
Speaker: Und gerade bei, wenn ich viel Stop and Go habe, also wenn ich zum Beispiel Regionalverkehr habe in eine Stadt rein,
Speaker: dann ist dieser physikalische Vorteil sozusagen für den eLkw, spricht dann halt sehr, sehr stark.
Speaker: Dafür habe ich dann weniger Mautkilometer.
Speaker: Dieser Unterschied in der Effizienz, der ist jetzt beim Autobahnfahren immer noch sehr groß, aber nicht mehr ganz so groß, weil ich keinen Stop and Go habe und der Diesel ein bisschen effizienter ist, wenn er erstmal auf seinen Touren und Temperatur ist.
Speaker: Und da kommt dann halt die Mautbefreiung rein.
Speaker: Und dementsprechend habe ich eigentlich, egal welchen Verkehr ich fahre,
Speaker: Große Vorteile mittlerweile im eLkw-Bereich.
Speaker: Das Teure beim eLkw in der Anschaffung sind ja halt die Batterien.
Speaker: Und wenn ich im Regionalverkehr unterwegs bin, dann muss ich auch sehr darauf achten, als Logistiker, dass ich da das richtige Fahrzeug auswähle.
Speaker: Da geht es nicht darum, wie vielleicht im pkw-Bereich, Hauptsache viel Reichweite, sondern ich muss genau gucken, welche Strecke fahre ich wirklich mit dem Fahrzeug.
Speaker: Brauche ich jetzt wirklich wie bei der neuesten Generation der Fahrzeuge,
Speaker: 500 Kilometer Reichweite oder mehr oder reichen mir eben auch 200, weil ich danach eh wieder im Depot bin und entsprechend laden kann.
Speaker: Wie sieht es denn aus in dem Depot?
Speaker: Wenn ich jetzt noch eine konventionelle Flotte habe, habe ich vermutlich irgendeine Tankvorrichtung dort oder zumindest in der Nähe und kann vielleicht morgens nochmal den LKW betanken.
Speaker: Ich stelle mir vor, bei dem Thema Elektro-LKW sieht es ein bisschen anders aus.
Speaker: Wie läuft das da?
Speaker: Es ist gar nicht so viel anders.
Speaker: Also die klassische Hoftankstelle, die die größere Logistikunternehmen natürlich haben im Dieselbereich.
Speaker: Die gibt es sogar noch stärker jetzt dann eben auch im E-Bereich mit einem eigenen Ladepark, einem Depot-Ladepark.
Speaker: Und wir als öffentliche Ladeinfrastruktur, wir haben auch gar nicht den Anspruch, jetzt 80 oder 90 Prozent der Energie, die der Markt braucht, über unsere Stationen zu verladen, sondern wir gehen auch ganz klar davon aus, dass wir irgendwo so zwischen 50 und 70 Prozent der Energie im Logistikbereich am Depot, dass die dort geladen werden.
Speaker: Da kann ich natürlich dann eben mit Batterielösungen, mit PV-Lösungen, mit smarten sozusagen Energiehubs, zu denen ich meine Logistik-Hubs da ausbaue, extrem viel Geld sparen und auch wirklich große Vorteile gegenüber der Konkurrenz rausentwickeln.
Speaker: Was wir aber natürlich auch machen, ist uns durchaus sozusagen an großen Logistikzentren direkt vorne dran zu setzen und eben zu sagen, das ist dann zwar ein öffentliches Hub, aber wir sind eben direkt vorne dran.
Speaker: Das Thema Energie-Ups finde ich spannend, weil ich glaube, das sind Möglichkeiten, die sich eröffnen, die jemand, der bis jetzt auf Verbrenner gesetzt hat und logischerweise auch Privatleute gar nicht so auf dem Schirm haben.
Speaker: Also was wir ganz häufig sehen, gerade im deutschen Mittelstand, aber auch bei den großen Logistikgruppen, ist, dass die natürlich große Hallen beispielsweise an ihren Hubs haben.
Speaker: Die Hallen sind größtenteils mittlerweile mit einer PV-Anlage ausgestattet.
Speaker: Und es gibt wenig Ineffizienteres, als diesen Strom für relativ wenig Geld ins Netz einzuspeisen.
Speaker: Das heißt, was passiert?
Speaker: Ich versuche natürlich, diesen Strom am Standort zu nutzen.
Speaker: Wenn ich zum Beispiel Kühlung laufen habe, also eine Kühlhalle, irgendwas in die Richtung habe, dann geht das besser.
Speaker: Wenn ich natürlich...
Speaker: e-Lkws beladen oder laden möchte mit dieser Energie, dann wird es ein bisschen schwieriger, weil üblicherweise Sonne ja tagsüber scheint und die Fahrzeuge eher am Abend wieder da sind.
Speaker: Das heißt, ein Energie-Hub bedeutet dann, ich brauche nicht nur eine Energieerzeugung mit PV, teilweise auch mit Wind, sondern ich brauche dann eben wirklich auch einen Batteriespeicher, der ausreichend groß ist, um die gewonnene Energie dann eben für die Abendstunden vorzuhalten.
Speaker: Und dann muss ich mich natürlich auch darüber unterhalten, dann geht es ja um das typische Thema, Teakshaving sozusagen, wenn ich die Energie dann zusätzlich aus dem Netz nehme, muss ich jetzt das Fahrzeug innerhalb von zwei Stunden schnell laden und den Rest der Nacht, wenn es über Nacht am Hof steht, steht es dann da ohne Laden oder kann ich dieses Laden dann eben smart verteilen über die komplette Standzeit von so einem Fahrzeug, die ja ganz häufig sieben, acht bis zehn Stunden ist.
Speaker: und dementsprechend den Energiebedarf an meinem Hub dann eben optimieren.
Speaker: Da gibt es super viel zu holen, aber da muss auch ein bisschen Gehirnschmalz reinlaufen.
Speaker: Tim, wenn ich an der Autobahn vorbeifahre und eine Tankstelle sehe, sehe ich die großen Schilder, dann sehe ich den Preis für Didel, für Benzin und so weiter.
Speaker: Habe ich bei euch jetzt noch nicht gesehen.
Speaker: Wie bepreist ihr das Ganze?
Speaker: Wir haben ein extrem einfaches Pricing bisher gehabt, nämlich europaweit einheitlich 39,9 Cent netto.
Speaker: Wir wechseln jetzt gerade zu nationalen Basispreisen, wo wir so ein bisschen die Energiepreise in den einzelnen Ländern widerspiegeln.
Speaker: Das Entscheidende ist aber, dass wir natürlich
Speaker: individuelle Absprachen mit Logistikern, je nach Mengen, die die eben abnehmen, machen können.
Speaker: Weil das ist natürlich ein Riesenunterschied im Vergleich zum Pkw.
Speaker: Da wird der einzelne oder vielleicht auch eine Firmenflotte keine signifikante Marktmacht gegenüber Aral oder Shell haben.
Speaker: Wenn ich aber eine große Lkw-Flotte betreibe, dann habe ich natürlich da durchaus eine signifikante Marktmacht auch gegenüber uns.
Speaker: Und darauf gehen wir auch ein.
Speaker: Weil am Ende des Tages wollen wir die Transformation voranbringen und da gehört eben mit der TCO auch ein günstiger Preis im Public Charging dazu.
Speaker: Das heißt im Endeffekt, ich habe eine starke Planbarkeit, was meine Energiekosten angeht, im Vergleich zu einem Diesel, der mal mehr oder weniger sein kann.
Speaker: Ganz genau und vor allem ist es halt ein Schneeball.
Speaker: Das heißt, je mehr du elektrifizierst, je mehr Energie du bei uns beispielsweise einkaufst, desto günstiger wird es und desto rentabler wird der eLkw.
Speaker: Seid ihr mit meines der Pionier im Bereich Ladeinfrastruktur für Lkws?
Speaker: Wenn man Pionier ist, hat man ja auch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen.
Speaker: Man ist vorne, man macht Dinge das erste Mal, es gibt keine Standards, es gibt noch keine Best Practices.
Speaker: Da stelle ich mir das unheimlich spannend vor.
Speaker: Was sind die Themen, die großen Themen, die ihr gelöst habt, aber auch noch die großen Themen, die es in dem Bereich zu lösen gilt?
Speaker: Wir haben im Prinzip ja mit einem fast weißen Blatt Papier angefangen vor knapp über drei Jahren.
Speaker: tatsächlich eben ein Konzept zu entwickeln.
Speaker: Wie muss Truck Charging dann eben aussehen in diesem großen Format auch?
Speaker: Und genau, also welche Services für Fahrerinnen und Fahrer brauche ich?
Speaker: Vor allem natürlich, welche Ladeleistung will ich in die LKWs reinbringen?
Speaker: Auch zu Themen wie, welche Technologie ist es denn am Ende des Tages?
Speaker: Wir reden im LKW-Bereich, das ist ja eine ganz spannende Sache.
Speaker: Da waren wir noch gar nicht über zwei verschiedene Technologien.
Speaker: Das heißt, wir reden über das klassische CCS, das heute im Pkw ja Standard ist und das auch im Lkw heute Standard ist.
Speaker: Wir sind aber ganz kurz vor dem Übergang in Richtung MCS, Megawatt Charging Standard, der ja gerade finalisiert ist.
Speaker: Die ersten Fahrzeuge sind dafür schon vorbereitet, müssen noch umgerüstet werden, dann müssen die nochmal in die Werkstatt, sind aber schon quasi vorgerüstet auf der Straße unterwegs.
Speaker: Und wir haben sogar die ersten vier Charger schon aufgebaut.
Speaker: Also du kannst bei uns in Antwerpen, in Zwolle und in Landvetter bereits heute MCS laden.
Speaker: Und der Charger, den wir da aufgebaut haben, der kann theoretisch über 1,4 Megawatt Leistung bringen im Vergleich zu den 400 kW, die der typische CCS, den wir verbaut haben, heute kann.
Speaker: Also das ist einfach ein Quantensprung.
Speaker: Vermute ich mal, dass der technische Part vermutlich der einfacher ist.
Speaker: Da gibt es aber ja noch ganz andere Akteure, die mitspielen.
Speaker: Netzbetreiber, Gemeinden, die dort mitzureden haben.
Speaker: Wo hat da bis jetzt der Schuh gedrückt?
Speaker: Oder was ist da die Herausforderung?
Speaker: Also wir sind grundsätzlich, du hast ja das Thema Netzbetreiber und vor allem auch Gemeinden angesprochen, wir sind in einem Markt unterwegs, Logistik,
Speaker: wo die wenigsten Gemeinden vor Ort leider hier schreien, wenn es darum geht, größere Ansiedlungen zu bekommen.
Speaker: Weil Logistik, das ist immer so das Vorurteil, die braucht viel Platz, die bringt Lärm, Müll,
Speaker: vielleicht sogar noch soziale Missstände, was auch immer mit, aber eben nicht viel Gewerbesteuer.
Speaker: Und das ist super schade, weil Logistik ist eine mega coole Branche.
Speaker: Logistik brauchen wir alle, weil sonst funktioniert die Wirtschaft nicht.
Speaker: Aber es ist immer so ein bisschen das St.
Speaker: Florians Prinzip.
Speaker: Kann woanders stattfinden, muss nicht bei uns vor der Haustür stattfinden.
Speaker: Und damit kämpfen wir ehrlich gesagt auch.
Speaker: Da werden dann teilweise Lärmschutzvorgaben gemacht, obwohl wir wie gesagt ja im E-Lkw-Bereich sind.
Speaker: Das heißt, wir sind viel leiser.
Speaker: Das geht dann bis dahin, dass es schwierig wird, Lärmschutzmessungen zu machen, weil die um die Ecke liegende Autobahn viel lauter ist als das, was wir da vor Ort veranstalten.
Speaker: Das sind halt so diese typischen First-Mover-Themen und man muss fairerweise sagen, was auch dabei ist, auch die Fahrzeuge, die zu uns kommen.
Speaker: Das sind wirklich faszinierende Geräte, da steckt unheimlich viele Innovationen drin, da sind aber natürlich eben auch noch viele, Hersteller nennen das oft Early Fleets dabei.
Speaker: Heißt, das sind im Prinzip die ersten Fahrzeuge, die aus dem Werk rausfahren,
Speaker: die haben natürlich auch noch das ein oder andere in der Kommunikation mit unserer Ladeinfrastruktur.
Speaker: Wir testen das immer alles vorher und das funktioniert auch.
Speaker: Aber das sind, du hast ja nach Kinderkeiten gefragt, das sind durchaus auch Themen, wo wir nochmal feststellen, da müssen wir nochmal ran.
Speaker: Aber du siehst einfach eine wahnsinnig dynamische Entwicklung.
Speaker: Also
Speaker: Die ersten Hubs haben wir eröffnet vor anderthalb Jahren und mittlerweile haben wir jeden Tag hunderte Fahrzeuge bei uns und in den allerwenigsten Fällen geht was schief.
Speaker: Gibt es da Unterschiede innerhalb Europas, die müsstest du ja quasi erkennen?
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: Also gerade was das Thema Netzanschlüsse angeht, da sind wir in Deutschland natürlich nicht so gut ausgestattet.
Speaker: Holland ist noch ein bisschen schwieriger.
Speaker: Da ist Frankreich oder Schweden sind da deutlich besser aufgestellt.
Speaker: Da können wir die Projekte schneller umsetzen.
Speaker: Und das merken wir ehrlich gesagt auch so bei den Genehmigungen.
Speaker: Also Deutschland ist bei den Genehmigungen sehr langsam.
Speaker: Da sind die Franzosen und die Schweden, wo wir ja auch schon viel gebaut haben, deutlich schneller.
Speaker: Wie verändert der e-Lkw eigentlich den Arbeitsalltag, das Leben von Lkw-Fahrern zu den bisherigen, ja vermutlich rein dieselbetriebenen Lkws?
Speaker: Also du hast natürlich heute noch, das wird sich mit MCS, mit dem schnelleren Laden dann ändern, ein bisschen mehr Standzeit.
Speaker: Das heißt, du brauchst ein bisschen mehr Planung für deine Pausenzeit.
Speaker: Insgesamt aber wird der Alltag viel komfortabler, weil du bist deutlich leiser unterwegs, als das bei Diesel der Fall ist.
Speaker: Es gibt auch ein Thema, denkt man natürlich als Laie nicht drüber nach, Vibrationen.
Speaker: Also wenn du den ganzen Tag über so einem schweren Dieselmotor sitzt, obwohl die natürlich sehr, sehr gut gefederte Sitze und drum und dran haben, das ist einfach körperlich anstrengend.
Speaker: Und du gleitest eben mit so einem E-Fahrzeug durch,
Speaker: durch die Gegend, hörst teilweise jetzt die Vögel zwitschern, das ist ein komplett anderes Fahrgefühl.
Speaker: Und was eben auch nochmal dazu kommt, ist tatsächlich die Beschleunigung.
Speaker: Also das hört sich auch jetzt vielleicht so ein bisschen platt an.
Speaker: Also so ein E-Lkw ist ja kein Rennwagen.
Speaker: Aber wenn du zum Beispiel Hügel hochfährst, die berühmten Kasseler Berge, dann ist das natürlich eine ganz andere Welt, wenn du mit einem E-Lkw, der direkt die volle Leistung abrufen kannst, an allen anderen vielleicht eben auch vorbeiziehen kannst genüsslich und halt eben nicht dreimal schalten musst und gucken musst, dass du irgendwie am Fahren bleibst.
Speaker: Und das sind Themen, die dann die Fahrer am Ende des Tages auch zu schätzen wissen?
Speaker: Oder herrscht dann auch viel Nostalgie?
Speaker: Nachdem sie in den Fahrzeugen gesessen haben und es ausprobiert haben, wissen sie es zu schätzen.
Speaker: Das ist das berühmte Thema.
Speaker: 60% der Leute auch im Pkw-Bereich können sich nicht vorstellen, den e-Pkw zu kaufen, aber nur 30% sind schon mal eingefahren.
Speaker: Da kann ich aus eigener Erfahrung sagen, sobald man das erste Mal drin sitzt, dann denkt man, ey, das ist eigentlich ziemlich cool.
Speaker: Genau, und bei Zulassungszahlen von zweieinhalb Prozent aktuell in Deutschland ist natürlich die Zahl der LKW-Fahrer, die schon mal e-LKW gefahren sind, nochmal viel niedriger.
Speaker: Aber
Speaker: Wir haben auch Kunden bei uns mit dabei, die davon ja auch öffentlich berichten, sobald oder seitdem sie die Flotte umgestellt haben oder sehr große Teile der Flotte umgestellt haben, haben die viel mehr Bewerbung.
Speaker: Also es gibt ja einen riesigen Fahrermangel in der Logistik.
Speaker: Es gibt viel zu wenig Lkw-Fahrer und dementsprechend ist das natürlich ein tolles Mittel, sich auch vom Wettbewerb zu differenzieren, dass du halt eben sagst, ey, du hast hier einen viel attraktiveren, moderneren Arbeitsplatz.
Speaker: Wenn du einen Wunsch frei hättest, für die Branche, für die Industrie, dass sich irgendwas ändert, dass irgendwas da ist, was wäre das aus deiner Sicht?
Speaker: Ich hätte dir vor vier Wochen gesagt, dass wir diese verlässliche Planbarkeit rund um die Mautbefreiung in Deutschland bräuchten.
Speaker: Weil das einfach der Game Changer ist für diese TCO-Kalkulation.
Speaker: Und dementsprechend würde ich diese Antwort einfach leicht abwandeln und würde sagen, wir brauchen so eine Regelung halt eben europaweit.
Speaker: Dass wir halt eben mit einem Level Playing Field unterwegs sind, dass einfach diese TCO für den eLKW europaweit funktioniert.
Speaker: So wie sie in Deutschland jetzt eben funktioniert.
Speaker: Da sind wir nicht mehr weit weg von.
Speaker: Und dementsprechend ist dann der zweite Wunsch, der genau das gleiche einzahlt, einfach, dass die Preise der Fahrzeuge noch ein bisschen runtergehen.
Speaker: Und das wird aber in den nächsten 1, 2, 3 Jahren mit Sicherheit passieren.
Speaker: Da kommt auch noch ein bisschen mehr Wettbewerb aus Asien dann dazu.
Speaker: Das ist schon absehbar.
Speaker: Da sind die Fahrzeuge ja auch schon vorgestellt worden und teilweise jetzt eben auch in der Zulassung für Europa schon unterwegs.
Speaker: Vielen Dank, Tim.

