Transcript
Speaker: Willkommen zu Charging Excellence, dem Podcast für Ladeinfrastruktur-Profis.
Speaker: Mein heutiger Gast ist Dr. Jörg Hetterich von der BMW Group.
Speaker: Jörg verantwortet das Thema digitale Nachhaltigkeit in der Vorentwicklung und arbeitet daran, nachhaltige Mobilitätsservices und digitale Erlebnisse für Fahrer zu entwickeln.
Speaker: In dieser Folge sprechen wir darüber, wie BMW mit datenbasierten Services, Nudging und Features wie CO2-optimierten Laden das Fahr- und Ladeverhalten von Nutzern beeinflusst.
Speaker: Warum das ein zentraler Hebel für effizientere und klimafreundlichere Elektromobilität ist.
Speaker: Viel Spaß!
Speaker: Hallo Jörg.
Speaker: Hallo.
Speaker: Jörg, wie würdest du denn deine Rolle bei B&B beschreiten?
Speaker: Meine Rolle bei BMW gestaltet sich insofern, dass ich in einer Abteilung bin, die technische Produktgestaltung zu den Bereichen Energie, nachhaltige und urbane Mobilität macht.
Speaker: Wir können da Dinge ausprobieren.
Speaker: Wir können uns schnell Feedback aus dem Markt von realen Kunden zu verschiedenen Themen holen.
Speaker: Und unsere Mission ist eben Nachhaltigkeit zu
Speaker: in der Nutzungsphase zu pushen und den CO2-Footprint durch digitale Features nach unten zu bringen.
Speaker: Und natürlich über alles, weil wir in der Vorentwicklung sind, bei BMW im Entwicklungsbereich natürlich die Innovationskraft des Unternehmens zu stärken.
Speaker: Jetzt hattest du ja das Thema Nachhaltigkeit, das Thema CO2-Footprint erwähnt.
Speaker: Kannst du kurz ausführen, warum das so relevant für BMW ist und welche Ideen oder welche Initiativen ihr dort konkret verfolgt?
Speaker: Es ist so, dass wir als Firma BMW Group uns dem Pariser Klimaabkommen committed haben und daher auch, ja sage ich jetzt mal runtergebrochen, verschiedene Ziele bis zu Net Zero 2050, aber auch für 2030 und 2035 haben und dann natürlich schauen müssen, dass wir
Speaker: klar, state of the art in der Value Chain natürlich, den CO2-Football nach unten bringen, aber auch in allen anderen Phasen, also beispielsweise der Nutzungsphase, wo eben wir jetzt auch unterwegs sind, einen Beitrag leisten, dass wir hier ja gemeinsam mit dem Kunden, weil in der Nutzungsphase ist eben der Kunde derjenige, der das Fahrzeug dann eben fährt,
Speaker: hier Änderungen am Footprint vornehmen können.
Speaker: Das heißt konkret, wir liefern ja schon Transparenz im Sinne von einem Vehikel-Footprint.
Speaker: Das kann man sich mal im Internet anschauen.
Speaker: Das sind quasi so konkret zu einem beispielsweise i5-Footprint,
Speaker: Die konkreten Zahlen zum CO2 und zum Treibhauspotenzial für die verschiedenen Antriebsarten, die es bei dem Fahrzeug gibt, auf die Laufleistung dann eben auch von beispielsweise 200.000 Kilometern.
Speaker: hier wie viel Tonnen CO2 emittiert werden und dann kann man sich eben überlegen, dass man mit dieser Transparenz eben auch an den Kunden antritt und sagt, hey, ich habe hier ein Feature, beispielsweise effizientes Fahren oder CO2-optimiertes Lagen und kann damit sozusagen den Footprint in der Nutzungsphase verändern.
Speaker: Genau, beziehungsweise den Fahrer im Endeffekt dazu zu anhalten, sein Verhalten in irgendeiner Form zu optimieren, dass der CO2-Footprint sinkt, korrekt?
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Also im Prinzip geht es darum, dass man sagt, ich kann halt Vorschläge bringen, also an Features, an vielleicht auch
Speaker: Transparenz und aber auch vielleicht spielerisch Gamification, um dann ein Verhalten schlussendlich zu verändern.
Speaker: Zum Positiven natürlich ist es so, dass wir als Hersteller von Fahrzeugen eher in Richtung Motivation und Belohnung gehen und hier keinen Zeigefinger hochzeigen wollen, sondern eher den Schulterblock sozusagen rausholen, um damit in der Psychologie, würde man sagen, positiver Verstärkung zu arbeiten und
Speaker: Und können dann eben auch in unseren Vorentwicklungsprojekten sehen, wie wirksam einzelne Möglichkeiten von Transparenz bis zu Gamification dann eben schlussendlich wirken.
Speaker: Das ist spannend.
Speaker: Jetzt hast du ja schon ein paar Themen kurz angerissen.
Speaker: Du hast das Thema CO2-optimiertes Laden genannt, du hast das Thema Transparenz über mein Fahrverhalten genannt.
Speaker: Können wir mal so ein bisschen durchgehen, welche konkreten Ansätze BMW dort verfolgt?
Speaker: Wir konnten, um konkret zu werden, Anfang letzten Jahres, wir haben es genannt Artwork Challenge, wo wir Menschen einfach nur ganz basic auf ein Feature aufmerksam gemacht haben.
Speaker: Und zwar, das waren in dem Falle Minifahrer, denen wir den
Speaker: Green Mode, das ist einfach eine Taste, ein Experience Mode im Fahrzeug und dann man fährt dann in einem anderen Modus und kann so effizienter unterwegs sein wie im Standardmodus oder im Sportmodus oder Gokabmodus, wie das bei Mini heißt.
Speaker: Und so konnten wir sehen, inwiefern Menschen das dann tun.
Speaker: Wir haben mit einem Motivationskonzept einfach nur, also das waren Non-Monetary Rewards, haben wir gesagt, wo wir eben
Speaker: KI-basiert, damit wir immer ein individuelles Erlebnis haben, entsprechende Videosequenzen bekommt, wenn man sich entsprechend nachhaltiger verhalten hat.
Speaker: Das war das Belohnungskonzept oder das, wie man sagen würde, Neudeutschnatsching, um eben die Menschen von einem gewohnten Verhalten, oftmals wissen das Menschen gar nicht, was sie sich für ein Verhalten angewohnt haben, sondern die machen das nicht bewusst.
Speaker: Und so kann man sich bewusst
Speaker: zumindest anstubsen, das ist ja das, was das Nudging auch bedeutet, dass man sagt, du kommst einmal aus deinem gewohnten Verhalten aus und probierst mal ganz verrückt was Neues.
Speaker: Und in dem Fall war das halt eben der Efficient Mode, den die Menschen ausprobiert haben oder eingestellt haben, wenn sie das bisher nicht getan haben.
Speaker: Und so konnten wir dann die Nutzungsrate von diesem Modus um 60 Prozent in den Pilotzeitraum, das war im Januar, Februar, erhöhen.
Speaker: Wie laufen denn solche Experimente generell ab?
Speaker: Das heißt, ich habe immer ein Feature, was irgendwo über das In-Car-System verfügbar ist, was dann für manche Leute freigeschaltet wird.
Speaker: Die werden darauf aufmerksam gemacht.
Speaker: Hey, möchtest du das mal ausprobieren?
Speaker: Und die können dann auswerten.
Speaker: Wenn wir jetzt losstarten sozusagen, wir haben einen konkreten Use Case, beispielsweise CO2-optimiertes Laden,
Speaker: haben den in der App sozusagen, also wir haben so eine Prototyping-App oder wir sagen immer so in unserem Zoo von Apps, also wir haben eine Onboarding-Plattform, wir haben eine Incar-App, wir haben eine iOS-App.
Speaker: Das ist rein in der Vorentwicklung, wo wir schnell dann eben auch Dinge umsetzen können oder Features reinbringen, um die dann zu testen.
Speaker: Und in diesem Setup sozusagen gehen wir auf den Markt zu, der auch Lust hat,
Speaker: und sich traut, direkt mit Nutzern in Kontakt zu treten, um die einzuladen zu so einem Pilotversuch.
Speaker: Wir haben das jetzt meistens in den Niederlanden gemacht und wir haben dann sozusagen über den Markt geschaut.
Speaker: Am Anfang haben wir das per E-Mail gemacht, später dann über Pop-Ups in der My BMW App.
Speaker: Das ist eine App, die gibt es für Mini und für BMW, die unsere Kunden nutzen.
Speaker: Und da gab es dann eben eine Push-Notification, um die dann für so einen Pilotversuch einzuladen.
Speaker: Das ist natürlich nochmal eine Anwendung.
Speaker: niederschwelligere Möglichkeit, jemand einzubekommen.
Speaker: Und da hatten wir eigentlich, ja, sage ich mal, eine schnelle Möglichkeit, jemanden zu rekrutieren.
Speaker: Der geht dann auf unsere BMW oder Mini Labs Page, registriert sich da mit seiner Win und so weiter und so fort und muss dann auch bestimmte Daten
Speaker: Bestimmungen akzeptieren, die wir eben für Piloten benötigen, dann kann er da mitmachen.
Speaker: Und dann können wir, wir haben es dann eigentlich immer so gemacht, dass wir halt eine Baseline, wir brauchen ja irgendwo eine Baseline, weil ich muss mich ja irgendwie vergleichen, Ladeverhalten vorher, nachher oder Fahrverhalten vorher, nachher, dass wir eine Baseline ziehen und dann irgendwann mit den Aktionen oder mit dem Feature starten, sozusagen von einer Baseline-Phase in eine Challenge-Phase gehen.
Speaker: Hast du vielleicht Beispiele, wie kleine Veränderungen in der UI, in der UX dazu geführt haben, dass wirklich Leute ihr Nutzen oder ihr Verhalten nachhaltig geändert haben?
Speaker: Wenn wir im Mini bestimmte Dinge angezeigt haben, bestimmte Belohnungen, bestimmte Sequenzen ausgespielt haben, dass das direkt eben Fahrverhalten verändert hat, beziehungsweise die Nutzung in einem bestimmten Modus verändert hat.
Speaker: Und wir haben auch im Nachhinein sozusagen die Interviews mit einigen der Teilnehmer durchgeführt.
Speaker: Und da kam eben ganz klar raus, dass es oft auch halt nicht sozialer Druck gab, aber dass es oft so ist, wenn man mit der Family unterwegs ist und dann kommt ein Bild oder kommt ein Video, dass es dann eben die ganze Sache verstärkt.
Speaker: Auch dass die Kinder beispielsweise sagen, hey, ich will es nochmal sehen.
Speaker: Wir wollen im Effizienzmodus fahren.
Speaker: Ist dann diese Verhaltensänderung auch langfristig oder hält das nur so lange an, wie man dieses Feature quasi aktiv ausspielt?
Speaker: da sind wir gerade in der heißen Phase sozusagen, in Piloten, wo wir genau das machen wollen, also Long-Term-Testing und dann auch zu sehen, weil das ist ja eigentlich auch das Ziel, dass man sagt, naja, ich will das Verhalten quasi über einen längeren Zeitraum halten und nicht nur kurzfristig irgendwelche Wellen, weil ich irgendwelche Belohnungen ausspiele, auch wenn die
Speaker: non-monetär sind, ist es eigentlich genau das Ziel zu sagen, okay, wie schaffe ich es denn eigentlich?
Speaker: Und vielleicht ist da auch der Schlüssel, mit verschiedenen Features das zu machen, dass es immer interessant bleibt.
Speaker: Und da wollen wir einfach lernen, wie viele Interaktionen zu welchen Themen da erfolgversprechend sind, um ein Verhalten dann auch
Speaker: langfristig zu verändern, auf der einen Seite.
Speaker: Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass wir schon gesehen haben, gerade beim Ladeverhalten, dass Kunden eigentlich auch sehr schnell lernen.
Speaker: Und wenn sich wiederholende CO2-Intensitäten zu bestimmten Zeiten wiederholen, dass sie das dann auch einfach wissen.
Speaker: Also wir haben auch gesehen, dass
Speaker: beispielsweise bei Statistiken, wenn man das anzeigt, dass es irgendwann dann halt zurückgeht, dass die Leute draufklicken, weil die einfach wissen, aufgrund von Meta-Bedingungen schon das besser einschätzen können und dann eben vielleicht den Support in der App für manche Features gar nicht mehr so stark nachfragen, aber trotzdem das Verhalten adaptiert haben.
Speaker: Gibt es Nutzergruppen, die
Speaker: besonders nachhaltige Verhalten ändern?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das haben wir uns auch genauer angeguckt in unseren Piloten.
Speaker: Wir haben natürlich einen Unterschied zwischen, also wir haben jetzt mal Altersgruppen gebildet, dass das tendenziell, wenn die Menschen jünger sind, dann sprechen die jetzt mehr auf Gamification-Elemente an und auf der anderen Seite auch geschlechterspezifisch
Speaker: konnten wir auch sehen, dass beispielsweise im Vergleich Männer-Frauen, dass Frauen stärker auf Gamification, wie wir es ja angeboten haben, angesprungen sind und ihr Verhalten verändert haben.
Speaker: Jetzt kann das E-Auto nicht nur fahren, es muss auch ab und zu laden und das ist auch ein entscheidender Punkt, um den
Speaker: CO2-Footprint zu beeinflussen.
Speaker: Jörg, auch da habt ihr eine Idee beziehungsweise ein Konzept, was ihr ausprobiert habt,
Speaker: Was bietet ihr den Nutzern?
Speaker: Zu welchem Verhalten wollt ihr die animieren?
Speaker: Welche Resultate sind daraus gefolgt?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Da kam unsere 360-Mobility-App eigentlich zum Einsatz, wo wir dann konkret den Use-Case auch umgesetzt haben.
Speaker: Also man kann sich so vorstellen, dass das im Schritt 1 in der Statistik sieht man einfach den Forecast und
Speaker: auch die CO2-Intensität des Strommix und kann sich dann einfach darüber informieren und dann auch Reminder setzen, okay, heute um 13 bis 14 Uhr ist der Strommix am besten oder morgen und dann kann ich auch zu der Zeit laden.
Speaker: In der zweiten Gruppe haben wir dann so ein bisschen mehr Statistik geliefert, auch zu den Ladesessions habe ich den optimalen Zeitpunkt eigentlich getroffen vom Ladezeitfenster,
Speaker: zur vorherigen Woche auch einen Vergleich und dann einfach auch die Details zu der Ladesession und wie CO2 intensiv die dann war, auch zum Footprint.
Speaker: Und im dritten Punkt haben wir dann eben stärker die Rewards gespielt, dass wir sagen, hey, du hast doch eine Reward-Logik oder eine Streak-Logik.
Speaker: Wenn du es dreimal geschafft hast, im richtigen Slot zu laden, dann bekommst du ein bestimmtes Level in deinen Badges zum Beispiel.
Speaker: Beim Thema Fahrverhalten kannst du ja sagen, hey klar, als BMW, da haben wir den größten Hebel, da haben wir quasi die größten Einflussmöglichkeiten.
Speaker: Wir sind uns aber wahrscheinlich auch einig, dass CO2-Optimierung, CO2-Einsparung und E-Mobilität
Speaker: auch mit anderen Komponenten zusammenhängen, wie dem CPO, wie dem Netzbetreiber und auch dem Energieversorger am Ende des Tages.
Speaker: Aus seiner Sicht, wie könnten vielleicht Konzepte aussehen, wenn wir mal unterstellen, es gäbe die volle Kooperation zwischen allen Marktteilnehmern und man kann das alles wirklich schön implementieren.
Speaker: Wie könnte so eine Kooperation aussehen, mit welchen Mechanismen unmöglich dafür zu sorgen, dass die Leute in einem Zeitfenster laden, wo vielleicht wirklich sehr viel grüner Strom ist, wo vielleicht eine hohe, wo viel Last ins Netz eingespeist wird, die also auch raus muss.
Speaker: Das ist ja auch ein Faktor, wo man auch beim Thema Kosten was machen kann.
Speaker: Wie wäre denn so deine ideale Wunschwelt eigentlich?
Speaker: Ja, es ist ja eigentlich so ein komplettes Ökosystem mit den unterschiedlichen Parteien, die du genannt hast.
Speaker: Der Energieversorger hat seine Probleme und Ziele.
Speaker: der Charging Point Operator, genau, das wurde die Stadt auch, wir auch als OEM.
Speaker: Im Prinzip ist es so, dass natürlich ein Anreiz auch Parkkosten und Ladekosten sind.
Speaker: Für Menschen ist halt oft dieses Kostenthema auch vordergründig wichtig.
Speaker: Und von dem her kann ich natürlich über Anreize, dass Dinge günstiger sind, insbesondere jetzt
Speaker: ein Ladekosten von meinem batterieelektrischen Fahrzeug, dann wäre es natürlich schon schön, wenn das generell günstiger ist als ein fossilbetriebenes, um das Ganze zu boosten.
Speaker: Aber eben halt auch diese, wie soll man sagen, offene Austausch von Informationen zwischen Städten, OEMs, Energieversorger, zu welchen, dass man halt ein gemeinsames Optimum findet und dann eigentlich auch die
Speaker: die den Bedarf halt so ein Stück weit lenken kann.
Speaker: Kannst du doch ausführen, wie so ein gemeinsames, übergreifendes Nudging-Design für Nutzer, für Fahrer aussehen könnte?
Speaker: Ja, im Prinzip ist es aus meiner Sicht möglich, dass man ja oder eigentlich sogar optimal, wenn man Nudging auch mit vielleicht anderen Interventions und Gamification verbindet, dass man eben da auch mit diesen, sage ich mal, Zutaten spielt und sagen kann, ja, es gibt halt in der Stadt gibt es halt nun mal auch
Speaker: Dinge, die nicht erlaubt sind, dass man die halt auch mit reinbringt und so, wie ich sage immer so schön, Carrot and Sticks gut verteilt.
Speaker: Ja, wir in unserem Motivationskonzept bringen eben die Karotte mit positiver Verstärkung, aber es gibt halt eben auch Regeln in der Stadt,
Speaker: die befolgt werden müssen.
Speaker: Und wenn das zusammenspielt, auch wie du schon gesagt hast, mit Bepreisung, dann ist das, glaube ich, immer schön, wenn man zum einen die Karotte hat, zum anderen eine Bepreisung von Parkraum, von Straßenraum oder auch on top noch eben Incentives, wenn ich gerade was ganz dringend brauche, ich stelle es mir jetzt vor, oder ich bin jetzt mal als Grid Provider,
Speaker: dass man dann halt sagt, ja gut, dann lege ich jetzt hier nochmal zwei Euro drauf und weil es mir so viel wert ist, wenn die Nutzer jetzt eben das Verhalten oder dieses Verhalten an den Tag legen.
Speaker: Genau.
Speaker: Und somit komme ich eigentlich dann an das Ziel eben aus meiner Sicht, dass man sagt,
Speaker: ja okay, ich kann einen Einfluss auf die Auslastung von Ladesäulen legen und komme halt zu dem gemeinsamen Ziel, auch Ladeinfrastruktur effizient zu nutzen.
Speaker: Jörg, wenn wir uns mal den Lifecycle eines Fahrzeugs oder eines E-Fahrzeugs anschauen, das ist natürlich irgendwo die Produktion, das ist irgendwo die Nutzungsphase, du hast eine End-of-Life-Phase.
Speaker: Warum seid ihr eigentlich gerade oder warum legt
Speaker: du einen Fokus gerade auf diese mittlere, auf diese Nutzungsphase?
Speaker: Ja, gute Frage.
Speaker: Im Prinzip ist es so, du hast jetzt gerade die klassischen Phasen eines Lebenszyklus von einem Produkt gehört und auch in der klassischen Ökobilanzierung geht man eigentlich auf diese Phasen ein.
Speaker: Und wir haben einen ganz starken Fokus einfach auch auf Produktion, die Lieferkette, Logistik.
Speaker: Da gibt es auch ganz viel zu tun und zu gestalten.
Speaker: Und in der Nutzungsphase
Speaker: liegt aus meiner Sicht noch ein großes Potenzial, um hier auch Maßnahmen zu bringen.
Speaker: Natürlich sind die Maßnahmen weniger technisch, sondern eher digital und dann auf Verhalten abgezielt.
Speaker: Aber das ist eigentlich genau der Fokus von den Projekten, die wir tun, dass wir eben in der Nutzungsphase hier gestalten können, mit dem Kunden zusammen den Footprint nach unten zu bringen.
Speaker: Vielen Dank, Georg.

