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No Bullshit Founders: Marketing als Startup

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

102 plays · Mar 3, 2026

In dieser Folge haben wir uns über Marketing für das eigene Startup unterhalten. 

Transcript

Tim Uhlott: Ja, willkommen zur vierten Folge von No Bullshit Founders.

Tim Uhlott: Diesmal wieder mit Moritz, Ole, Tim, also mir.

Tim Uhlott: Heute wollen wir über Marketing-Erfahrungen und Marketing-Strategien für Startups reden.

Tim Uhlott: Und ja, Ole, du hast ja eine Digitalagentur.

Tim Uhlott: Was sind so deine Go-To-Strategien im Bereich Marketing?

Tim Uhlott: Wie machst du auf dich aufmerksam?

Kai Ole Hartwig: Am besten gar nicht.

Kai Ole Hartwig: Nein, das stimmt nicht.

Kai Ole Hartwig: Das hat sich seit zwei Jahren geändert.

Kai Ole Hartwig: Seitdem sollte man auf sich aufmerksam machen.

Kai Ole Hartwig: Davor war es ja im Softwarebereich ein bisschen anders.

Kai Ole Hartwig: Da war Verstecken eine gute Taktik.

Kai Ole Hartwig: Aber ich sage jetzt mal, die wirksamste Methode sind, sich im realen Leben mit Menschen treffen.

Kai Ole Hartwig: Also das, ganz abgesehen von dem, was ich jeden Tag mache, wenn ich Kontakte brauche und vielleicht noch keine gute Website habe oder gar keine Website habe, ist der erste Anlaufpunkt immer Meetups und solche Treffen.

Tim Uhlott: Got it.

Kai Ole Hartwig: Und dann natürlich als zweiter wichtiger Schritt eine vernünftige Website.

Kai Ole Hartwig: Tatsächlich sind da aber die technischen Anforderungen echt hoch geworden in den letzten Jahren.

Kai Ole Hartwig: Gehen wir vielleicht gleich nochmal drüber, bevor ich das jetzt hier mit technischen Details springe.

Kai Ole Hartwig: Und als drittes Ding, soziale Netzwerke.

Kai Ole Hartwig: Angefangen bei diesen klassischen Sachen wie LinkedIn, rüber zu Social Media im Sinne von

Kai Ole Hartwig: Blue Sky X weiter zu Reddit.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Reddit ist, glaube ich, ein Ding, was viele auch unterschätzen, gerade weil man im Bereich Software startet, ist Reddit ein super Platz, um auf sich aufmerksam zu machen, weil

Kai Ole Hartwig: dort jedes, es überall so Nischen gibt, die viel, viel besser funktionieren als LinkedIn.

Kai Ole Hartwig: LinkedIn ist für das allgemeine Hey, wir sind da und Hey, du kannst mich gut finden oder auch nicht.

Kai Ole Hartwig: Funktioniert hervorragend.

Kai Ole Hartwig: Aber wenn du halt wirklich Kontakte möchtest und wirklich anfangen möchtest, Menschen zu dir zu holen, solltest du dich auf Reddit rumtreiben.

Kai Ole Hartwig: Und ich glaube, zuallerletzt irgendwie

Kai Ole Hartwig: nett bei anderen sozialen Netzwerken auftreten, wo Bild und Ton vielleicht eine Rolle spielt.

Kai Ole Hartwig: Also alles, was Videos, Shorts und Storys betrifft.

Tim Uhlott: Okay, ich wollte.

Tim Uhlott: Moritz, du bist ja auch mal sehr viel bei LinkedIn aktiv.

Tim Uhlott: Du bist ja auch fleißig im Namen posten.

Kai Ole Hartwig: Damit kannst du viel Reichweite machen.

Kai Ole Hartwig: Das kannst du auch gut einsetzen, wenn du weißt, welches Produkt du gerade verkaufen möchtest.

Kai Ole Hartwig: So, fertig, alles gesagt.

Moritz Hofmann: Ja, ja, also erstmal, ich habe noch eine Frage für Ole, bevor ich selber loslege.

Kai Ole Hartwig: Oh ja, ja.

Moritz Hofmann: Und zwar, du hast gesagt, dass Meetups so das Wichtigste wäre.

Moritz Hofmann: Wie schätzt du denn ein, ob ein Meetup deiner Zeit genug wert ist oder ob du nicht hingehst?

Kai Ole Hartwig: Also ich sage mal so, ich bevorzuge Meetups eindeutig nach dem Vorhandensein von Essen und Getränken.

Kai Ole Hartwig: Dann kann die Zeit nicht so schlecht investiert sein.

Kai Ole Hartwig: Wenn es Essen und Getränke gab, dann gab es zumindest das.

Kai Ole Hartwig: Und ansonsten gehe ich mit sehr wenig Erwartungshaltung kennen.

Kai Ole Hartwig: Ähm...

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal, meistens sind diese Treffen ja sehr, sehr regelmäßig und man knüpft da mehr oder weniger feste oder lose Kontakte.

Kai Ole Hartwig: Und dann hat man, also ich habe natürlich so meine bevorzugten Termine, wo ich ganz gerne hingehe.

Kai Ole Hartwig: Die sind meistens ein bisschen technischer.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und das ist so ein Bauchgefühl-Ding.

Kai Ole Hartwig: Wenn ich mich da wohlfühle, Leute treffe, die ich cool finde, mit denen man sich gut unterhalten kann und das auch in die richtige Richtung geht, es also eine gute Basis gibt, dann gehe ich da häufiger hin.

Kai Ole Hartwig: Wenn ich irgendwo hingehe und feststelle, ja, irgendwie war das jetzt nicht so mein...

Kai Ole Hartwig: mein Ding, dann gehe ich halt einfach nicht hin.

Kai Ole Hartwig: Also sprich, es ist viel ausprobieren bei mir, zumindest am Anfang gewesen und auch so immer wieder entdecke ich halt mal was Neues und gehe dann halt hin oder sage halt immer, ach nee, irgendwie passt es mir vielleicht auch nicht.

Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal, wenn das so ein Montagabend ist, da wird man mich eher nicht dazu begeistert bekommen, dass ich noch irgendwo hinfahre.

Kai Ole Hartwig: Wenn

Kai Ole Hartwig: Bei einem Freitagabend vielleicht auch eher dann.

Kai Ole Hartwig: Freitagabend finde ich auch immer ein bisschen komisch, aber jetzt, wo ich Kinder habe, bin ich auch nicht so viel unterwegs, dann ist Freitagabend auch schon wieder okay.

Tim Uhlott: Was für Meetups sind das denn zum Beispiel?

Tim Uhlott: Kannst du ein Beispiel nennen?

Tim Uhlott: Wie Messen oder wirklich so in kleinerer Gruppe irgendwo Unternehmer treffen?

Kai Ole Hartwig: Kleinere Gruppen.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Web Engineering hier in Düsseldorf ist ganz nett.

Kai Ole Hartwig: ähm, das ist allerdings eine große Gruppe da, dass uns ins Gespräch kommen, schwieriger, dann gibt es so kleinere Meetups hier immer mal wieder, so, und, ähm, ich weiß, es gibt auch eins zu KI, wo meine Frau jetzt häufiger hingeht, aber das ist ja mehr ihr Thema, ist so auf technischer Ebene, und, ähm,

Kai Ole Hartwig: Ja, wie gesagt, mich bekommt man damit, wenn das irgendwo ist, wo es Essen gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ich das cool finde.

Tim Uhlott: Dann bist du da.

Kai Ole Hartwig: Also, sprich, wenn ich bei einem Treffen haben möchte, ködert mich mit Essen und gut gefüllten Getränke, Kühlschrank dann.

Moritz Hofmann: Und darf ich auch fragen nach deiner Ausbeute?

Moritz Hofmann: Also wie viele Meetings gehen zu einem neuen Kunden?

Moritz Hofmann: Für einen neuen Kunden?

Kai Ole Hartwig: Oh, das ist eine schwierige Metrik.

Kai Ole Hartwig: Also zum einen messe ich das nicht hart, zum anderen treffe ich auch bevorzugterweise immer wieder Menschen, die ich schon kenne und unterhalte mich halt sehr auf technischer Ebene.

Kai Ole Hartwig: Ich würde schätzen, jedes dritte Treffen führt zu einem neuen Projekt in irgendeiner Art und Weise.

Kai Ole Hartwig: Zum Teil sind das aber auch, also zum Teil ist es auch, du triffst die Leute fünf, sechs, sieben Mal und dann kommt auf einmal was.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja gar nicht so festgelegt und ich gehe auch gar nicht mit dem konkreten Ziel, jetzt Sales zu machen zu dem Meetup, sondern mich interessiert immer erstmal, was machen die Personen, wo sind vielleicht auch die Probleme.

Kai Ole Hartwig: Ähm,

Kai Ole Hartwig: Und pitche gar nicht so direkt, hey, kauf die Website bei mir.

Kai Ole Hartwig: Oder kauf das CMS.

Kai Ole Hartwig: Das ist ja eigentlich, was wir machen, wir bauen ja gar keine Websites an sich, sondern komplette CMS-Systeme.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: sondern oder kauf die Automatisierung bei mir oder hey, mein Deployment ist viel besser als deins.

Kai Ole Hartwig: Das ist gar nicht so der Pitch, sondern mich interessiert immer erstmal die Personen und was sie machen, welche technischen Herausforderungen gibt es.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Das ist vielleicht auch komplett anders als bei dir, Moritz.

Kai Ole Hartwig: Wir machen jetzt ja sehr unterschiedliche Dinge.

Kai Ole Hartwig: Und da sind, glaube ich, die Ziele auch anders.

Kai Ole Hartwig: Einfach vielleicht auch aus der Situation heraus,

Kai Ole Hartwig: bis vor zwei Jahren, war Sales für uns eigentlich ein Thema, was wir nie machen mussten, weil so viele Menschen so viele technische Probleme hatten, die gelöst werden sollten, dass du eigentlich sehr, sehr zügig und sehr leicht hingekommen bist dazu.

Kai Ole Hartwig: Was wir auch immer noch haben, ist einen unglaublich großen Zulauf an Systemen oder an Kunden,

Kai Ole Hartwig: die einfach ein großes Problemfeld sind, wo andere sich versucht haben, Sachen zu lösen, gerade mit geklasserten CMS-Systemen oder mit Systemen, die an verschiedenen Standorten laufen müssen mit den gleichen Inhalten.

Kai Ole Hartwig: die dann nicht gut laufen.

Kai Ole Hartwig: Und das ist so unser größter Zulauf, ehrlicherweise, an Kunden.

Kai Ole Hartwig: bleibt.

Kai Ole Hartwig: Bisschen Sales Pitch, ja, wenn euer System kaputt ist.

Tim Uhlott: Ach, ist doch nicht schlecht.

Moritz Hofmann: Gut.

Kai Ole Hartwig: Schreibt mir, vielleicht antworte ich.

Kai Ole Hartwig: Ja, das war definitiv ein bisschen anders.

Kai Ole Hartwig: Jetzt, wenn ich so Richtung das, was ich auch noch mache, das SAS im Legal Tech Bereich, da funktioniert das Ganze natürlich komplett anders.

Kai Ole Hartwig: Da gehen wir sehr viel aktiver auf Kunden, auf Menschen zu, auf unsere Zielgruppe zu und sagen, hey, schaut mal, wir haben hier eine Lösung für euer Problem.

Kai Ole Hartwig: Und da machen wir aber ja auch quasi Marketing für uns selber, während wir sonst natürlich als Agentur sehr, sehr stark Marketing für andere Leute machen.

Kai Ole Hartwig: Das ist auch interessant, dass Marketing für andere Leute fällt einem viel, oder fällt mir zumindest, immer viel leichter, als für mich selbst zu machen, weil ich viel mehr Ideen habe und viel mehr Sachen sehe, als wenn ich auf mein eigenes Business-Ding schaue.

Tim Uhlott: Ja, kann ich komplett verstehen.

Tim Uhlott: Manchmal so ein Blick von außen hilft da irgendwie manchmal schon.

Kai Ole Hartwig: Ja, genau.

Tim Uhlott: Und man traut sich vielleicht auch manchmal andere Sachen.

Tim Uhlott: Das kann es vielleicht auch sein.

Kai Ole Hartwig: Ja, man ist nicht so eingeschränkt.

Tim Uhlott: Genau.

Kai Ole Hartwig: Man denkt nicht so sehr, wie wirkt das denn jetzt auf andere Leute, sondern ist viel freier und kann halt sagen, ja, schau mal, die anderen machen das auch so.

Moritz Hofmann: Aber ich kenne auch so ein bisschen das, was du sagst.

Moritz Hofmann: Also ich war jetzt wieder mal für eine Webagentur auf einer Messe, um da zu versuchen, Kunden zu kriegen.

Moritz Hofmann: Und das ist so eine B2B-Geschichte.

Moritz Hofmann: Und

Moritz Hofmann: da geht es auch ganz viel darum, erstmal zu connecten mit den Leuten.

Moritz Hofmann: Also erstmal irgendwie, dass man sich gegenseitig cool findet, dass man überhaupt ins Gespräch kommen möchte, was dann überhaupt erst der nächste Schritt ist nach der Messe, dass man überhaupt erst ins Gespräch richtig kommt.

Moritz Hofmann: Und

Moritz Hofmann: Also das ist so ein bisschen, würde ich sagen, vielleicht ein bisschen ähnlich.

Moritz Hofmann: Wie viele, weißt du auch, wie viele Meetings das so im Schnitt ist oder wie viele Monate das ist, bis jemand, den du kennenlernst, dann wirklich Kunde wird?

Moritz Hofmann: Geht das recht schnell dann, wenn es dann wirklich passt oder...

Kai Ole Hartwig: Das ist natürlich sehr unterschiedlich.

Kai Ole Hartwig: Ich sage mal, die Leute, die zu uns kommen mit echten Problemen, wo nichts mehr geht, die sind da deutlich zügiger unterwegs, als wenn man jetzt auf der grünen Wiese ein Projekt starten möchte.

Tim Uhlott: Ja.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Da sind ja auch die Budgets meistens erstmal gar nicht verfügbar und dann quatscht man erstmal eine ganze Zeit darüber, sagt, ach, schaut mal hier, das könntet ihr auch noch machen.

Kai Ole Hartwig: Man macht quasi so ein bisschen eine Beratungsleistung und als Vorleistung in der Anbahnung des Kontakts.

Kai Ole Hartwig: um dann nachher irgendwann hoffentlich das zu refinanzieren.

Kai Ole Hartwig: strikt.

Kai Ole Hartwig: Wir erfassen ein paar Dinge im CRM, das muss eben bewusst sein, der mit mir redet, der landet irgendwo im System.

Tim Uhlott: Oh, nicht schlecht.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Und wenn es nur mein Notizbuch ist, analog übrigens, so, Papier.

Moritz Hofmann: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Und das ist halt total unterschiedlich.

Kai Ole Hartwig: Mit einigen Leuten habe ich auch jahrelang Kontakt.

Kai Ole Hartwig: Wir tauschen uns regelmäßig aus.

Kai Ole Hartwig: Die sind auch im gleichen Bereich tätig.

Kai Ole Hartwig: Aber wir haben nie zusammen gearbeitet.

Kai Ole Hartwig: Wir machen aber total ähnliche Dinge.

Kai Ole Hartwig: Und bei anderen arbeitet man halt immer wieder zusammen.

Kai Ole Hartwig: Und das ist...

Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt, ich glaube, in der Agenturwelt oder zumindest mit den Leuten, wo wir zusammenarbeiten, ist halt der persönliche Kontakt und Austausch und das auf Augenhöhe Interagieren viel, viel wichtiger als...

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: jetzt der harte Sales-Typ, der jetzt dir jeden Tag auf die Nerven geht und sagt, hast du jetzt eine Entscheidung?

Kai Ole Hartwig: Du musst dich heute entscheiden, nächste Woche werden die Preise höher.

Kai Ole Hartwig: Und ehrlicherweise arbeiten wir auch mit so Leuten einfach gar nicht zusammen.

Moritz Hofmann: Okay, okay.

Moritz Hofmann: Ja, also was schon...

Kai Ole Hartwig: Also ich sage jetzt, wenn bestimmte Menschen, die auch hier am Rhein ihr Unternehmen haben, bis hin den Rhein rauf,

Kai Ole Hartwig: bei uns so einen Sales Pitch machen würden, die würden halt scheitern, weil das ist nicht das, was wir machen wollen, wie wir uns selber definieren.

Tim Uhlott: Okay.

Tim Uhlott: Okay.

Kai Ole Hartwig: So, jetzt habe ich sehr viel über mich geredet und was wir machen, jetzt bist du dran, Moritz.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Aber vielleicht nochmal einen Punkt, sorry, vielleicht nochmal einen Punkt kurz zu der Messe, Moritz.

Tim Uhlott: Das Gute ist ja in den ganzen Messen oder auch in diesen Meetups von Dina Rolle, weil dadurch hast du ja schon dieses, ja diese Intention so ein bisschen, um die Leute halt auch nochmal danach zu kontaktieren.

Tim Uhlott: Weil das ist in Deutschland ja wahrscheinlich in Rest Europa auch relativ schwierig, jemanden so cold zu e-mailen.

Tim Uhlott: Da kannst du schnell mal abgemahnt werden.

Tim Uhlott: Haben wir ja auch schon mal Erfahrungen angesprochen mit Moritz.

Tim Uhlott: Oder anrufen soll ja wohl auch gehen, aber ja, das war auch mal schwierig.

Kai Ole Hartwig: Ja, es ist halt ein warmer Kontakt.

Kai Ole Hartwig: Es ist immer netter, mit Menschen, mit denen man schon mal gesprochen hat, zu sprechen, als mit jemandem, den man gar nicht kennt.

Tim Uhlott: Genau, so ist es auch.

Moritz Hofmann: ich glaube was ähnlich schwierig ist wie das mit diesen cold mail ist auch einfach

Moritz Hofmann: Zu wem passt was, mehr oder weniger?

Moritz Hofmann: Also ich bin da jetzt zum Beispiel auf der Messe eingesetzt worden, weil die normale Frau, die für Marketing oder so zuständig war, die wollte nicht auf die Messe gehen.

Moritz Hofmann: Die wollte nicht da mit den Leuten reden und da zu den Leuten gehen und so weiter.

Moritz Hofmann: Das

Moritz Hofmann: Da ich das im Tech-Team mit einer anderen Person gemacht habe, fand ich das noch ganz cool, hat mir eher Spaß gemacht, aber dann zum Beispiel bei den ganzen Kontakten, die man da so angerissen hat, dann nachzufassen, da habe ich auch wieder keine Lust zu.

Moritz Hofmann: Das macht dann wieder jemand anders, der das dann alles bearbeitet.

Tim Uhlott: Ja, ist doch gut.

Moritz Hofmann: Und da muss man aufpassen.

Kai Ole Hartwig: Das finde ich tatsächlich, dieses Personen-Durchswitchen finde ich übrigens in Sales-Prozessen immer mega ätzend.

Tim Uhlott: Ja, seine Stärken.

Kai Ole Hartwig: Weißt du, auch wenn du bei LinkedIn mit jemandem schreibst und sagst so, ah ja, lass mal miteinander sprechen und dann sitzt in diesem Meeting, das du ausgemacht hast, auf einmal eine andere Person.

Tim Uhlott: Ja, das kenne ich auch.

Kai Ole Hartwig: Das finde ich ist immer so, wo ich mir so denke, okay, also

Kai Ole Hartwig: Mag ja sein, dass der Prozess bei euch so ist, ist aber nicht das, was ich erwarte.

Kai Ole Hartwig: Da bin ich zu Personen geprägt, um zu sagen, wir switchen einfach.

Kai Ole Hartwig: Es ist ja nur das Produkt, das interessiert mich nicht.

Kai Ole Hartwig: Mich interessiert immer mehr die persönliche Verbindung mit den Menschen.

Moritz Hofmann: Das kann ich Ihnen genau unterschreiben, aber ich glaube, das ist auch, das ist gar nicht so sichtbar.

Moritz Hofmann: Das ist eher so, dass dann von dem Account der Person, die am meisten Kontakt hatte mit der jeweiligen Firma, wird dann eine E-Mail verschickt, aber die E-Mail wird nicht von der Person selber geschrieben, sondern dann halt im Hintergrund von jemand anderem.

Moritz Hofmann: Aber im Meeting sitzt dann vielleicht wieder die richtige Person, sowas zum Beispiel, weißt du?

Tim Uhlott: Ja, das kann man natürlich machen.

Tim Uhlott: Das geht.

Kai Ole Hartwig: Ja, das finde ich ist dann okay.

Kai Ole Hartwig: Wenn ich das nicht mitbekomme, I don't care.

Kai Ole Hartwig: Aber wenn auf einmal die Ansprechpartner so wechseln und die eigentliche Person, mit der man Kontakt hatte, nicht dabei ist, finde ich immer, ist ein bisschen, also finde ich dann seltsam.

Kai Ole Hartwig: Mag ich nicht.

Kai Ole Hartwig: Ist jetzt vielleicht auch mein persönliches Ding.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Ich kann nur davon berichten, wie die das machen.

Moritz Hofmann: Das ist ja nicht meine Firma, aber ich kann dich komplett verstehen.

Tim Uhlott: Ja.

Moritz Hofmann: Ich meine, ich finde es auch am geilsten, wenn man einfach eine persönliche, wenn man merkt, das passt persönlich ganz gut und man geht einfach mehr in den Kontakt selber rein und dann will man ja auch eigentlich gar nicht den Kontakt wechseln.

Moritz Hofmann: Ich hatte zum Beispiel einen Kontakt,

Moritz Hofmann: von dieser Messe, den fand ich so cool, den habe ich dann nochmal separat nochmal selber privat nochmal angeschrieben.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Messen finde ich, sind auch allgemein schwierig, also finde ich schwieriger als Meetups, weil es halt viel, viel mehr Menschen sind.

Kai Ole Hartwig: Also klar, du hast die Chance, viel mehr Kontakte zu machen, aber die musst du dann ja auch alle erstmal durchgearbeitet bekommen.

Moritz Hofmann: Ja, also die, wo ich jetzt das gemacht habe, die haben da, glaube ich, eine ganz gute Strategie.

Tim Uhlott: Hmm.

Moritz Hofmann: Die gehen nämlich zum Beispiel, die sind ja eine Webagentur, die gehen aber jetzt nicht auf eine Messe zu E-Commerce, das wäre nämlich genau richtig eigentlich, weil da sind halt ganz viele solche Agenturen wie die, die suchen sich so extra so Fachmessen raus, zum Beispiel zum Thema Möbel oder zum Thema Küche oder sowas, was auch immer für die am besten passt und gehen da auf Leute zu.

Kai Ole Hartwig: Das ist natürlich eine total laue Strategie.

Moritz Hofmann: Genau.

Kai Ole Hartwig: Das ist wie bei LinkedIn mit den Sub-... ach, bei LinkedIn sage ich schon, bei Reddit mit den Sub-Threads.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Ähm...

Kai Ole Hartwig: wo du dann natürlich schauen kannst, wenn du jetzt sagst, ich möchte Software bauen, dann schaust du bei den Faunern, die Sass bauen wollen und noch keinen Partner haben, irgendwie rein.

Kai Ole Hartwig: Und wenn du dann sagst, ich mache E-Commerce und ich gehe zur Möbelmesse, weil da sind die Hersteller und die wollen das ja verschicken, finde ich, ist ein geschickter Schachzug.

Tim Uhlott: Finde ich auch.

Tim Uhlott: Das ist ja, klar, Möbel ist jetzt keine Nische, aber es geht trotzdem halt eher in dieses Nischige, ne?

Tim Uhlott: Du bist halt nicht in diesem, ja, großen Seele mit 100 Fischen, ja, aber bist halt dann nicht, wie Morix gesagt hat, ne, auf dieser großen Webmesse dann nachher bist du einer von tausend, sondern bist du einer von fünf, die das vielleicht machen, ne?

Kai Ole Hartwig: Ja, es ist halt eine große Nische.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, genau.

Kai Ole Hartwig: Also du bist halt dann quasi in der anderen Nische, wo du nicht hingehören würdest, aber da bist du dann halt mit deinem Auftritt quasi

Kai Ole Hartwig: so spezifisch, dass du sagst, hey, wir verstehen euer Ding, ja, weil ihr habt ja auch andere Logistik und bla bla bla.

Kai Ole Hartwig: Und das ist eigentlich mega geschickt, das zu machen.

Moritz Hofmann: Wenn jemand das machen möchte, habe ich noch einen Tipp parat.

Tim Uhlott: Okay.

Moritz Hofmann: Nämlich die erste Messe, auf der wir waren, da sind wir hingegangen und dann hatten wir keine Vorbereitung.

Moritz Hofmann: Wir wollten mehr oder weniger random zu Firmen hingegangen, haben dann am Abend jeweils den nächsten Tag vorbereitet.

Moritz Hofmann: Und das war natürlich eher ein Mager, die Ausbeute.

Moritz Hofmann: Jetzt hatten wir bei der letzten Messe halt wirklich

Moritz Hofmann: hat ein ganzes Team die Termine schon teilweise vorbereitet, schon mit Leuten gesprochen.

Moritz Hofmann: Dann konnten wir immer dahin gehen und sagen, hier, meine Kollegin X hatte schon Kontakt mit dem Benedikt da.

Moritz Hofmann: Und dann achte ich, ach ja, da über LinkedIn hatten wir ja schon geschrieben oder so oder irgendwas.

Moritz Hofmann: Und dann ist es viel einfacher gewesen, wirklich ins Gespräch zu kommen.

Kai Ole Hartwig: Ja, aber dann ist es ja auch kein kalter Kontakt mehr, ne?

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Vorgewärmt.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: Nicht mehr ganz so kalt zumindest.

Tim Uhlott: Stimmt, man hat schon bei den Namen auf jeden Fall gehört.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Tim Uhlott: Aber die Taktik mache ich häufig auch.

Tim Uhlott: Wenn ich mal irgendwelche Termine mit irgendwelchen Menschen halt habe, schreibe ich die vorher auch auf LinkedIn an, wenn man schon mal so ein, zwei Worte gewechselt hat, weil das erleichtert dann auch häufig einfach den Einstieg auch in solchen Gespräche.

Tim Uhlott: Weil du hast das Gefühl, du kennst dich schon, obwohl du dich noch gar nicht kennst.

Tim Uhlott: Dann bist du direkt auf so einer freundschaftlicheren Basis auf jeden Fall.

Tim Uhlott: So ist meine Erfahrung.

Kai Ole Hartwig: Definitiv.

Kai Ole Hartwig: Aber das ist das Schöne an den kleinen Meetups.

Kai Ole Hartwig: Du kommst halt viel schneller, viel tiefer in Gespräche rein, als wenn du jetzt auf große Veranstaltungen gehst.

Tim Uhlott: Ja, ja, klar.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und es ist halt auch viel spezifischer.

Kai Ole Hartwig: Wenn wir mal schauen, sowas wie LinkedIn oder auch die Webseite, da ist halt die Konkurrenz quasi unendlich groß.

Kai Ole Hartwig: Ja, also

Kai Ole Hartwig: Da ist halt viel, viel mehr unterwegs.

Kai Ole Hartwig: Und wenn du natürlich sehr lokal, sehr spezifisch irgendwo hingehst in Personen, dann hast du halt den Vorteil, dass da halt nicht so viele schon mal sind.

Kai Ole Hartwig: So, und dann kannst du halt, wenn du das Problem viel besser verstehst von jemandem, auch viel besser deinen Sales-Pitch nachher quasi machen, als wenn du sagst, ja, ich baue Typo 3 Websites.

Kai Ole Hartwig: So, das ist ja keine Positionierung am Tagesende, weil das machen halt noch 200 oder so andere Agenturen da draußen.

Kai Ole Hartwig: Das Gleiche gilt ja für fast jedes Start-Up-

Kai Ole Hartwig: wo die Einstiegshürden nicht gerade mega hoch sind.

Kai Ole Hartwig: Wenn du jetzt natürlich sagst, na, ich will Raketen bauen, ich möchte das nächste SpaceX haben.

Kai Ole Hartwig: Da gibt es jetzt nicht so viele Anbieter auf dem Markt irgendwie, aber dafür musst du halt auch das entsprechende Kapital haben.

Kai Ole Hartwig: Da ist die Einstiegshürde halt viel höher, bevor du überhaupt irgendjemanden pitchen kannst.

Kai Ole Hartwig: Hey, benutze doch meine Rakete und nicht die von Ellen.

Kai Ole Hartwig: Weil unsere können nicht nur wieder selber landen, sondern...

Kai Ole Hartwig: Die machen auch jedes Mal noch einen netten Looping und die sparen 50% Treibstoff.

Kai Ole Hartwig: Oder so, ja, weiß ich nicht.

Moritz Hofmann: Ja, es ist schon krass, wie viele heutzutage, wie viele Startups, Firmen im Webbereich aktiv sind.

Moritz Hofmann: Das war einfach, als ich angefangen habe, 2005 war das noch ein bisschen anders.

Tim Uhlott: Es wird ja auch immer einfacher.

Tim Uhlott: Ja, damals.

Moritz Hofmann: Das war ein bisschen leichter.

Kai Ole Hartwig: Ja, die gute alte Zeit.

Kai Ole Hartwig: Ja, definitiv.

Tim Uhlott: Ja, es wird ja einfach durch AI auch immer einfacher.

Tim Uhlott: Also mittlerweile, ich arbeite ja auch mit den verschiedensten Modellen und ich finde halt für so UI-Sachen, das hat Gemini 3 Pro am besten.

Tim Uhlott: Dem sagst du halt, hier, komm, bauen wir mal ein hübsches Design für X, dann wirft er dir das hin, dann musst du vielleicht noch mal ein paar Services nachziehen, vielleicht noch mal ein bisschen Code optimieren, gucken, dass alles so sicher ist.

Tim Uhlott: Und dann hast du sehr schnell auch schon irgendwie eine Landingpage oder sowas.

Tim Uhlott: Und dafür musst du halt nicht mehr unbedingt Informatiker sein oder

Tim Uhlott: Das kann fast jeder leider.

Kai Ole Hartwig: Ja, du musst aber zumindest verstehen, was du da tust, weil sonst kommst du in die Situation und die ist eigentlich ganz unterhaltsam, wenn man so ein bisschen mal Deep Search macht in diesen ganzen Websites, bekommst du auch super gut die ganzen Kontakte aus den Datenbanken ausgelesen, weil ja nichts abgesichert ist.

Tim Uhlott: Das ist richtig, ja.

Kai Ole Hartwig: Finde ich super.

Tim Uhlott: Na klar, da muss man natürlich dann aufpassen.

Tim Uhlott: Also ich meine so einfache Landingpages oder sowas, da geht das sehr fix.

Kai Ole Hartwig: Also, ja.

Kai Ole Hartwig: Naja, wo du keine Daten sammelst.

Tim Uhlott: Ein bisschen Backend dahinter ist schon ein bisschen komplexer.

Kai Ole Hartwig: Definitiv.

Kai Ole Hartwig: Die statische Website, wer die noch heute bauen lässt, irgendwo, ja, weiß ich nicht, möchte ich nicht sagen, ist nicht sehr geschickt, aber ich, zumindest statische Seiten kann man sehr, sehr schnell heute bauen.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Wenn man das noch irgendwo rausgibt, sollte man nicht erwarten, dass das Wochen oder Monate dauert.

Tim Uhlott: Auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Okay, Moritz, erzähl du noch mal was zu deiner LinkedIn-Erfahrung.

Moritz Hofmann: Eine Geschichte, okay, ja.

Moritz Hofmann: Also LinkedIn habe ich zwei Storys zu erzählen.

Moritz Hofmann: Also einmal kannst du da halt sehr gut, also günstiger glaube ich, also ich würde nicht sagen in allen Fällen, aber recht günstig auf jeden Fall kannst du da Outreach machen, wenn du das automatisierst mit dem LinkedIn-Outreach.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Das heißt, Dripify, LinkedIn Sales Navigator zusammen zum Beispiel.

Moritz Hofmann: Dann schickst du halt jeden Tag so 20, 30 Kontaktanfragen und dann mit Notiz raus, beziehungsweise wenn die antworten, dann machst du selber weiter.

Moritz Hofmann: Das kannst du relativ günstig machen, da konnte ich relativ viel rausholen in der Vergangenheit.

Moritz Hofmann: Und dann habe ich mir halt, ich habe ja einfach so ganz stumpf angefangen, irgendwie so LinkedIn-Posts zu machen.

Moritz Hofmann: Und das war immer so sehr, hat gar nicht gut funktioniert.

Moritz Hofmann: Ich dachte immer so, wieso funktioniert das so scheiße?

Tim Uhlott: Nicht?

Moritz Hofmann: Und jetzt arbeite ich jetzt mit jemandem zusammen, der sich halt mehr damit auskennt, der auch mehr B2B-Sales macht.

Moritz Hofmann: Und da ein Fehler, den ich gemacht habe, wenn ich mir meine alten Beiträge anschaue, war, dass ich nie Fotos dabei gemacht habe.

Moritz Hofmann: Eine Regel ist, immer ein Foto mit dir zum fucking Post dazu und du kriegst direkt mehr Likes und mehr Aufrufe und so weiter.

Moritz Hofmann: Also...

Kai Ole Hartwig: Das ist ganz spannend.

Kai Ole Hartwig: Die Posts mit Bild performen bei mir zum Beispiel schlechter als ohne.

Kai Ole Hartwig: Also vielleicht liegt das an mir.

Tim Uhlott: Wirklich?

Moritz Hofmann: Was?

Kai Ole Hartwig: Aber tatsächlich, bei mir verbreiten sich rein von den Verbreitungszahlen und Interaktionszahlen die Posts ohne Bild deutlich besser.

Kai Ole Hartwig: Aktuell wieder.

Kai Ole Hartwig: Ja, das ändert sich ja auch.

Kai Ole Hartwig: Also eine Zeit lang war jeder...

Kai Ole Hartwig: Jeder Post mit Bild ist super gewesen.

Kai Ole Hartwig: Dann war Videos mal ganz krass gut.

Kai Ole Hartwig: Und jetzt ist es bei mir so, dass tatsächlich die reinen Textbeiträge deutlich besser funktionieren.

Tim Uhlott: Interessant.

Moritz Hofmann: Okay, das wusste ich nicht.

Tim Uhlott: Okay.

Kai Ole Hartwig: Und auch gar nicht mehr so dieses gekürzte und extra kurz, sondern so relativ natürlich geschriebene Texte, die funktionieren gerade bei mir am besten.

Tim Uhlott: Was habt ihr da für Impressionen, wenn ich so Fragen darf für eure Posts?

Tim Uhlott: Was kriegt ihr da so?

Kai Ole Hartwig: Das kommt jetzt sehr aufs Thema an.

Kai Ole Hartwig: Ich biete alles zwischen 70.000 und 16.000, glaube ich.

Tim Uhlott: Okay.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja, also so ist es.

Tim Uhlott: Naja, ich meine, 600 Leute sind immer noch nicht wenige, wenn man sich das immer so vorstellt, ne?

Kai Ole Hartwig: Also...

Moritz Hofmann: auch mal gerade ganz kurz hier auf einen post zumindest der posten ich jetzt angeklickt habe waren 600 impressionen nicht gerade viel habe ich hier noch was mehr als keine leute

Kai Ole Hartwig: Yep.

Tim Uhlott: Ich finde, das unterschätzt man manchmal, dass 100 Leute sind schon viele Leute.

Tim Uhlott: Klar, 100.000 klingt besser, aber 100 Leute, die sich das anschauen, ist auch schon gar nicht so schlecht.

Tim Uhlott: Also bei mir, Ole, ist das in ähnlichen Zahlen, also immer so irgendwas zwischen 100 bis 8, 9.000 oder sowas, je nach Posts halt.

Tim Uhlott: Und interessanterweise hat das auch gar nichts mit den Likes zu tun.

Tim Uhlott: Manchmal hat der eine Poster nur zwei Likes, hat dann trotzdem fast 10.000 Impressionen, der andere hat 20 Likes, wurde aber nur 300 Mal geguckt.

Moritz Hofmann: Ja, richtig.

Tim Uhlott: Das ist auch immer sehr spannend.

Kai Ole Hartwig: Ja, auch die Anzahl der Kommentare spielt bei mir fast keine Rolle für die Impression.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Ich finde das total faszinierend.

Kai Ole Hartwig: Ich kann das auch nicht ganz nachvollziehen.

Kai Ole Hartwig: Also generell, was ich feststelle, ist, das, was du morgens früh postest, funktioniert bei mir tendenziell besser, als wenn es später ist.

Kai Ole Hartwig: Also ich sage jetzt mal zwischen 6 und 8 Uhr

Kai Ole Hartwig: Das sind bei mir generell die Posts, die am meisten Reichweite bekommen.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Deine Zielgruppe ist aber auch Deutschland, ne?

Tim Uhlott: Ja, zum Beispiel bei mir ist es so mit Cybersecurity-Firma, da ist halt eher Amerika oder auch China.

Tim Uhlott: Das heißt, ich muss entweder auch frühmorgens posten, wie du zum Beispiel auch, damit ich halt China noch nachmittags, abends erreiche oder halt nach deutscher Zeit spätnachmittags, damit ich die ganzen Amerikaner erreiche, die ja erst dann, wenn wir hier 18 Uhr haben, dann da, weiß nicht, immer so neun Stunden oder so, ne?

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Dann erst morgens haben.

Moritz Hofmann: Das ist aber sehr spannend, finde ich, dass Chinesen bei dir eine Kundengruppe sind.

Moritz Hofmann: Ich hätte nicht gedacht, dass Chinesen überhaupt noch irgendwas im Ausland einkaufen.

Tim Uhlott: Relativ viel sogar.

Tim Uhlott: Also, boah, wenn ich so jetzt so, ich sag mal so 50% Amerikaner, 30% China, 10% Deutschland und die restlichen 10% sind so plus minus in der Welt, so ungefähr.

Tim Uhlott: Hätte ich ehrlich gesagt auch nicht gedacht, dass das doch so ein großer Markt ist.

Kai Ole Hartwig: China ist halt auch immer spannend technisch.

Tim Uhlott: Das auf jeden Fall

Kai Ole Hartwig: Also du musst immer eigene Infrastruktur bei denen betreiben.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Wir machen das tatsächlich.

Kai Ole Hartwig: Und das ist immer irgendwie ein bisschen Struggle.

Kai Ole Hartwig: Aber ganz witzig, wir haben Kunden, die verkaufen halt auch in die USA und gleichzeitig nach China.

Kai Ole Hartwig: Und ich sage jetzt mal, chinesischer Datenschutz ist sehr spannend, ganz anders als alles, was bei uns ist.

Kai Ole Hartwig: Und du musst immer extra Infrastruktur betreiben.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Tim Uhlott: Immer das da draußen.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Aber eigentlich, das sind so schöne Probleme, ja.

Kai Ole Hartwig: Das sind dann die technischen Sachen, wo es mich einfach erfreut, wenn wir dann so Deployment-Strecken auch für Content bauen, ja, dass das Content dann publiziert wird, auch nach China rüber und trotzdem nur in einem System hier in Deutschland gepflegt wird und so Sachen, so.

Tim Uhlott: Ja, was ich versuche, halt die drei Regionen so ein bisschen aufzuteilen.

Tim Uhlott: Also ich hoste einmal in Washington, dann Frankfurt und halt in Hongkong, da ich so ein bisschen die Region versuche, so ein bisschen aufzuteilen.

Tim Uhlott: Ja, geht eigentlich ganz gut.

Tim Uhlott: Und du hast halt dadurch auch ein bisschen, ja, Rennendanzen, sag ich mal, auch ein bisschen, bisschen halt irgendwie drin.

Kai Ole Hartwig: Ja, definitiv das auch immer ganz schön.

Kai Ole Hartwig: Vor allem, weil die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei dann mal ausfallen und dass man nicht doch einen Fallback irgendwie machen kann, ist halt einfach höher.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Moritz Hofmann: Tim, berichte du mal über deine Erfahrungen mit Marketing und so weiter.

Kai Ole Hartwig: Und dann routest du halt die Lokalen und so.

Kai Ole Hartwig: Ja, ja, wunderbare technische Welt.

Kai Ole Hartwig: Wir müssen da nur den Podcast wechseln.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Naja.

Tim Uhlott: Ja, ja.

Tim Uhlott: Also auf jeden Fall, ich habe ja auch, Entschuldigung, ich habe irgendwie heute so ein bisschen frosch im Hals.

Tim Uhlott: Also ich versuche halt auch relativ viel LinkedIn.

Tim Uhlott: Ich habe erst einmal viel Post über meine Unternehmensseite halt geschrieben und verteilt und die halt in meinem Account repostet.

Tim Uhlott: Da muss ich halt feststellen, das klappt nicht so gut.

Tim Uhlott: Das ist besser, wenn ich das wirklich über meinen privaten LinkedIn-Account, sag ich mal, so ein bisschen poste und dann halt über Links irgendwie auf meine Webseite oder sowas halt verlinke.

Tim Uhlott: Das geht dann deutlich besser und da erreicht dann eher diese vierstelligen Impressionen statt zehn.

Tim Uhlott: Also das kann ich auf jeden Fall jedem empfehlen, also wie ihr beide das ja auch macht, also um jetzt im persönlichen Profil so eine kleine Personal Brand so ein bisschen aufzubauen, das hilft auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Ich sag mal auch, wenn man an mehreren Projekten sitzt,

Tim Uhlott: Da kann man die Power, die dahinter steckt, auch so ein bisschen für andere Projekte mitnutzen und bindet das halt nicht nur in ein Unternehmen oder in eine Startup-Idee.

Tim Uhlott: Ja, sonst versuche ich halt auch Verschiedenes, Vieles.

Tim Uhlott: Also ähnlich wie Olaf auch gesagt hat, ich bin auch bei den ganzen Social-Media-Kanälen wie Blue Sky, Threads, X, Mastodon unterwegs.

Tim Uhlott: Hat mir einen kleinen Social-Media-Scheduler für mich gebaut.

Tim Uhlott: Das heißt, ich muss immer an einer Stelle für mich immer die ganzen Posts erstellen, kann die halt überall raushauen.

Tim Uhlott: und entsprechend halt mit Bildern oder Videos, was man halt jetzt gerade nach Plattform halt irgendwie so braucht.

Tim Uhlott: Und ja, es läuft mal mehr, mal weniger.

Tim Uhlott: Gut auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Es ist halt manchmal lustig, dass manchmal so random Poster auf jeden Fall doch hohe Positionen kriegen und dann viel geteilt werden.

Tim Uhlott: Andere Sachen, wo ich denke, oh, das ist jetzt Top-Content.

Tim Uhlott: Den braucht meine Kundschaft, sage ich jetzt mal.

Tim Uhlott: Und dann guckt sich das niemand an.

Tim Uhlott: Das ist halt manchmal auch...

Tim Uhlott: Ja, auf jeden Fall sehr witzig.

Tim Uhlott: Und was ich jetzt gerade versuche, was auch ganz gut funktioniert, ist wirklich eine Community aufzubauen, Community Building ein bisschen.

Tim Uhlott: Also meine Nische ist ja Cyber Security mit der Game Engine Unity, also Sicherheitslösung für, ja,

Tim Uhlott: Apps und Computerspiele, das habe ich jetzt einfach mal kurz runtergebrochen und was ich jetzt gerade versuche, halt für diese Nische so eine Discord-Community aufzubauen.

Tim Uhlott: Das heißt, ich versuche das gleichzeitig als Support-Channel zu nutzen, aber nicht nur 100% darauf ausgelegt, sondern wirklich eher so ein bisschen mehr so Cyber Security-Interessierte,

Tim Uhlott: aus der Spielebranche einfach so ein bisschen mit reinzuholen.

Tim Uhlott: Es muss eigentlich unbedingt die Unity-Engine sein.

Tim Uhlott: Es kann auch alles andere sein, was es gibt, wie Android Engine oder GoDot, was ja auch mittlerweile relativ groß ist.

Tim Uhlott: Da ist man einfach so ein Space, um sich auszutauschen.

Tim Uhlott: Geht auch bis jetzt ganz gut.

Tim Uhlott: Das habe ich ungefähr vor vier, fünf Tagen erstellt.

Tim Uhlott: Ich habe dann ein bisschen angefangen, ein bisschen Outreach zu machen.

Tim Uhlott: Es sind schon 20 Leute beigetreten.

Tim Uhlott: funktioniert eigentlich ganz gut.

Tim Uhlott: Das finde ich mir interessant, wie sich das halt die nächsten Tage, die nächsten Wochen halt so ein bisschen weiterentwickelt.

Moritz Hofmann: Schwierige bei Communities ist, glaube ich, immer, also weil ich hatte auch versucht, eine Community zu machen, ist immer, das so aktiv zu halten, dass die Leute auch aktiv was schreiben und dass sie nicht so zu Serverleichen werden.

Tim Uhlott: Das ist cool.

Moritz Hofmann: Hast du da schon einen Plan für

Tim Uhlott: Ja, mehrere Sachen.

Tim Uhlott: Also ich habe einmal so ein

Tim Uhlott: Announcement-Channel, sage ich mal, so ein bisschen drin, indem ich da natürlich mal Updates zu meinen Assets, dann sage ich mal, meinen Produkten natürlich mit anbiete, um so ein bisschen Content drin zu schaffen, plus halt die Blogartikel, die ich schreibe.

Tim Uhlott: Da schreibe ich mal noch, gibt es auch einen extra Channel, wo dann kurze Beschreibungen halt kurz drin sind, was das für ein Blogartikel ist, für wen das interessant sein könnte und verlinkt dazu nochmal auf der Webseite.

Tim Uhlott: Und so halt von mir ein bisschen Content halt reinzubringen.

Tim Uhlott: Und sonst ist meine Idee gewesen, im Discord gibt es ja mittlerweile so eine Forum-Funktion, nenne ich es jetzt einfach mal so ein bisschen.

Tim Uhlott: Das heißt, die Leute können dann ihre Threads aufmachen, Probleme beschreiben und darüber halt Hilfe von mir oder Hilfe halt von anderen Dritten, die halt mit in der Community halt drin sind, mit halt irgendwie reinzuholen.

Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Also es klappt auch bis jetzt ganz gut.

Tim Uhlott: Es gab schon einige Posts, einige Fragen auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Das Gute ist halt, wenn man halt so den Menschen auf jeden Fall hilft,

Tim Uhlott: bewerben die das Produkt indirekt auch natürlich weiter an andere Spieleentwickler, die sie zum Beispiel kennen.

Tim Uhlott: Und man kann natürlich auch fragen nach vielleicht mal einer Testimonial oder Reviews.

Tim Uhlott: Das machen ja auch immer alle sehr gerne.

Tim Uhlott: Wenn man einmal schon mal in Kontakt irgendwie stand, dann hilft das auf jeden Fall, die eigenen Lösungen auf jeden Fall weiter zu pushen.

Kai Ole Hartwig: Es ist halt viel persönlicher, als wenn du jetzt an irgendeine E-Mail-Adresse schreibst und dann bekommst du irgendwann später eine Antwort.

Tim Uhlott: Also... Ja.

Kai Ole Hartwig: Definitiv.

Kai Ole Hartwig: auch einfach ein spannender Ansatz.

Kai Ole Hartwig: Bei Moritz bin ich ja mittlerweile auch so ein bisschen so eine Server-Gleiche.

Moritz Hofmann: Ja, es ist...

Kai Ole Hartwig: Mal sehen, wenn er mich rausschmeißt.

Kai Ole Hartwig: Aber ja, das ist das.

Kai Ole Hartwig: Man muss dann ja auch selber aktiv bleiben wollen und aktiv sein.

Tim Uhlott: Das ist richtig.

Kai Ole Hartwig: So eine Community braucht halt auch immer ein bisschen Moderation und Interaktion.

Tim Uhlott: Ja, auf jeden Fall.

Moritz Hofmann: Events oder sowas, ja, spannend.

Kai Ole Hartwig: Aber auch spannender Weg insgesamt.

Moritz Hofmann: Ich finde halt, diese großen Softwareprojekte, die haben es einfach, weil wenn du dir die Open Claw Community anschaust, da macht der Gründer Puster gar nicht mehr, seit Wochen, weil das ist einfach, das explodiert von selber so, ne?

Moritz Hofmann: Also,

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja gut, das hat jetzt, also das hat ja eine ungewöhnliche Dynamik bekommen.

Kai Ole Hartwig: Wenn ich mir das anschaue, ich glaube, gestern Abend waren viereinhalbtausend Pull Requests offen und dreitausend Issues.

Kai Ole Hartwig: Ja, das ist so in einer unmanagebaren Größe.

Kai Ole Hartwig: das hat ganz andere Herausforderungen.

Kai Ole Hartwig: Da geht es nicht mehr darum, dass Leute aktiv sein müssen und aktive Menschen gefunden werden müssen.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Da geht es ja eher darum, wie leitet man denn jetzt diese Massen an Menschen in einer Community zum Ziel.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und was OpenClaw ja wirklich geschafft hat, andere Leute machen Marketing für dich,

Kai Ole Hartwig: und du gehst halt mehr oder weniger viral, jeder spricht darüber, jeder hat irgendeine Meinung dazu, jeder muss sich dazu äußern und sagen, boah, das ist aber unsicher, oder das funktioniert jetzt noch gar nicht, und nein, benutzt auf keinen Fall mit deinen echten Daten, und auf den Status kommst du ja in der Regel gar nicht, wir alle bleiben, glaube ich, immer wieder da drunter, und

Kai Ole Hartwig: Und haben nicht so einen Impact, dass die Leute direkt hingehen und sagen, boah, jetzt mache ich da was oder jetzt schreibe ich was oder jetzt drehe ich ein Video dazu.

Tim Uhlott: Mhm.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Und Und ich bin ja schon immer froh, wenn ich dann sehe, dass irgendwie so zehn Leute den Podcast hören am ersten Tag, wenn die neue Folge raus ist oder...

Kai Ole Hartwig: dass es einfach Zugriffe mehr aufs LinkedIn-Profil gibt oder auf die Webseite und man nachvollziehen kann, hey, das, was man gerade so macht, dass man zu einer Veranstaltung geht, dass man einen Podcast gemacht hat, dass man irgendwo was gepostet hat, das funktioniert auch.

Kai Ole Hartwig: Und ich finde, das ist viel wichtiger, nachvollziehen zu können, wo funktioniert denn was.

Kai Ole Hartwig: Dass man halt so diese UTM-Parameter zum Beispiel an die Links dran packt und sieht, okay, die Person kommt jetzt über diesen Kanal eigentlich zu mir.

Tim Uhlott: Ja, auf jeden Fall.

Kai Ole Hartwig: Und dass man das so ein bisschen verknüpft und verwendet.

Moritz Hofmann: Ich würde gerne nochmal in zwei, drei Wochen hören, wie Tims Discord dann da aussieht.

Moritz Hofmann: Ich habe mich halt nicht so viel um mein Projekt gekümmert, weil ich einfach auch nicht gesehen habe,

Moritz Hofmann: Also das, was man an Arbeit reinstecken muss, ist für mich unproportional dazu, was dabei am Ende bei rauskommt.

Moritz Hofmann: Und das muss halt stimmen, dass du nicht sagst, ich könnte jetzt noch mehr in die Programmierung von deinem Projekt stecken und damit mehr Wert rausholen als mit der Community.

Moritz Hofmann: Das meine ich ja.

Tim Uhlott: Genau.

Kai Ole Hartwig: Ja, das ist ja ein allgemeines Marketingproblem.

Kai Ole Hartwig: Du musst nachher den Kanal finden und das Mittel finden, wie du am besten deine Zielgruppe erreichst.

Kai Ole Hartwig: Neben diesem Basisding.

Kai Ole Hartwig: Du brauchst halt immer irgendwie diese Basis aus, okay, du hast irgendeine Seite und du bist irgendwie bei...

Kai Ole Hartwig: den Business-Netzwerken unterwegs und dann brauchst du aber trotzdem deinen Kanal, der für dich funktioniert, wo du gut rüberkommst und halt die Leute erreichst.

Kai Ole Hartwig: Wenn du jetzt keinen Bock hast zu sprechen vor der Kamera, ja, dann solltest du vielleicht nicht mit TikTok, Instagram oder einem Podcast oder YouTube oder so starten.

Kai Ole Hartwig: Wenn du

Kai Ole Hartwig: keine Texte schreiben kannst, dann solltest du das nicht selber machen.

Kai Ole Hartwig: Das sind ja alles so Sachen.

Kai Ole Hartwig: Man merkt ja auch, wenn Menschen sich nicht wohlfühlen und wenn dann die Dinge nicht funktionieren.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, das ist eigentlich das Wichtige, dass man immer

Kai Ole Hartwig: die Methode für sich selber findet, womit man sich selber wohlfühlt.

Kai Ole Hartwig: Wenn du dich wohl damit fühlst, bei Reddit zu schreiben, go for it.

Kai Ole Hartwig: Dann musst du halt schauen, dass dieser Kanal für dich nachher funktioniert.

Tim Uhlott: Dann aufzuessen.

Kai Ole Hartwig: Oder wenn es für dich funktioniert, dahin zu gehen, wo es bei den Meetups Essen gibt.

Tim Uhlott: Ja, ja, wir verstehen das Prinzip.

Kai Ole Hartwig: Hey, dann ist das der Weg.

Kai Ole Hartwig: Oder wenn du Bock hast, halt...

Kai Ole Hartwig: Musik zu tanzen, dann go for it.

Kai Ole Hartwig: Das ist zum Beispiel so ein Ding, was ich nie machen würde.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Also, zumindest nicht auf Videos und so, aber ihr versteht, was ich meine.

Kai Ole Hartwig: Der Weg, gerade weil wir ja sehr viel über Personal Branding heute machen, gar nicht mehr über die Marke an sich, muss so oder kann so präsent sein.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Ähm,

Kai Ole Hartwig: musst du natürlich den Weg finden, der für dich persönlich gut funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Wenn du dich unwohl fühlst bei einem Meetup, dann ist Meetup halt nicht die richtige Form, dann ist das nicht der richtige Ort für dich.

Kai Ole Hartwig: Wenn du dich unwohl fühlst, Leute anzurufen, okay, dann ist Cold Calling vielleicht einfach nicht das Ding, womit du starten solltest.

Kai Ole Hartwig: Dann such dir einen anderen Weg, der besser funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Aber vieles auch wirklich einfach mal überwinden und ausprobieren.

Tim Uhlott: Zum Beispiel Cold Calling ist schon eine große Hürde, kann aber auf jeden Fall sehr gut funktionieren.

Tim Uhlott: Ich glaube, wenn man es ein, zwei Mal gemacht hat, dann kommt man auch besser rein, auf jeden Fall.

Kai Ole Hartwig: Definitiv, das spricht ja auch gar nichts dagegen, das nicht mal auszuprobieren.

Kai Ole Hartwig: Aber wenn man jeden Tag damit unglücklich ist, dann sollte man das vielleicht nicht selber machen.

Tim Uhlott: Das ist natürlich wahr, da macht es keinen Spaß.

Kai Ole Hartwig: Dann sollte man jemanden finden, der das tut oder halt einen anderen Weg finden, der besser funktioniert für dich selber.

Tim Uhlott: Ja, das ist in der Fall wichtig.

Kai Ole Hartwig: Das hilft ja nichts, wenn du nachher, du baust ja irgendwie dein Unternehmen auf, du baust deine Idee, du machst eigentlich das, was dich glücklich macht, hoffentlich, und nicht irgendetwas, was jemand anderes, aber so, als Grundidee, zumindest bei mir ist es ja so, ich mache jeden Tag das, worauf ich Bock habe, was mich antreibt.

Kai Ole Hartwig: Und wenn ich dann das so mache, dass es mir keinen Spaß mehr macht, dann ist irgendwas schief gelaufen.

Tim Uhlott: Auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Achso, die Aufnahme.

Moritz Hofmann: Jetzt sind wir schon bei 54 Minuten, meine Freunde.

Moritz Hofmann: Ah, 3,40.

Moritz Hofmann: Okay.

Kai Ole Hartwig: 43, aber, ja, jetzt vergätst du natürlich, dass wir einen Timer haben und eigentlich nicht über die halbe Stunde großüber wollten.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube aber auch, es ist alles gesagt für diese Folge.

Kai Ole Hartwig: Und vielleicht machen wir zu SEO und solchen Themen nochmal eine zweite Folge.

Tim Uhlott: Genau, hätte ich nämlich auch gesagt.

Tim Uhlott: Das können wir vielleicht nächste Woche machen, weil ich habe da einige sehr interessante Statistiken nochmal rausgesucht.

Tim Uhlott: Auch generell so ein paar Marketing-Trends für 2026.

Tim Uhlott: Genau.

Tim Uhlott: Machen wir so.

Tim Uhlott: Bis dann.

Kai Ole Hartwig: Ja, perfekt.

Kai Ole Hartwig: Dann verrate uns die nächste Woche.

Kai Ole Hartwig: Und dann würde ich sagen, machen wir für heute Schluss mit No Bullshit Founders.

Kai Ole Hartwig: Und sehen uns nächste Woche wieder.

Kai Ole Hartwig: Bis dahin.

Moritz Hofmann: Sehr cool.

Moritz Hofmann: Bis dahin.

Kai Ole Hartwig: Ciao.

Tim Uhlott

Kai Ole Hartwig

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Moritz Hofmann

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