Transcript
Tim Uhlott: Schön, dass ihr wieder einschaltet zu einer neuen Folge No Bullshit Faunas.
Tim Uhlott: Hey, I already...
Tim Uhlott: sagt inzwischen ungefähr genauso viel aus wie Digitalisierung vor zehn Jahren.
Tim Uhlott: Die spannende Frage ist nicht mehr, ob ein Unternehmen AI -ready ist.
Tim Uhlott: sondern ob es AI tatsächlich in seine Wertschöpfung integrieren kann.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ist für euch AI -ready einfach nur ein neues Passwort?
Kai Ole Hartwig: Du hast das jetzt direkt auf das Unternehmen als Ganzes bezogen. Ich habe erst mal an Softwarelösungen an sich gedacht.
Kai Ole Hartwig: bei dem Thema, wenn ich ehrlich bin.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Aber wenn du das aufs Unternehmen so...
Kai Ole Hartwig: strukturiert ausweitet oder unstrukturiert ausweitet ihr heute, dann...
Kai Ole Hartwig: habe ich die steile These, dass jedes Unternehmen ein KI -Unternehmen werden muss.
Kai Ole Hartwig: Und sein muss.
Kai Ole Hartwig: Und wir sind längst auf dem Weg dahin.
Kai Ole Hartwig: sind in den Unternehmen
Kai Ole Hartwig: die sich dessen bewusst sind.
Tim Uhlott: Warum bist du der Meinung? Warum muss jedes Unternehmen ein KI -Unternehmen werden?
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Einfach um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Kai Ole Hartwig: Das ist wie die Dampfmaschine.
Kai Ole Hartwig: Nur, dass es jetzt die Bürojobs trifft.
Kai Ole Hartwig: und nicht die Jobs in.
Kai Ole Hartwig: An der Werkbank quasi.
Tim Uhlott: Hm.
Kai Ole Hartwig: Und Ende.
Kai Ole Hartwig: in diesem ganzen Industrialisierungsfaden. Ich denke, das ist halt, die KI ist eine Revolution.
Kai Ole Hartwig: für den Dienstleistungssektor ganz krass.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: die zu...
Kai Ole Hartwig: drei Dingen führen wird.
Kai Ole Hartwig: Zum einen die Wissensarbeit wird billiger.
Kai Ole Hartwig: Und das wird wie mit der Dampfnaht...
Kai Ole Hartwig: Maschinen dafür zu führen, dass wir es viel, viel mehr sehen. Also auch Softwareentwicklung, dass das...
Kai Ole Hartwig: Dadurch, dass es viel verfügbarer wird
Kai Ole Hartwig: es viel mehr Software geben wird.
Kai Ole Hartwig: See you, get up!
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Gerade so.
Kai Ole Hartwig: Um.
Kai Ole Hartwig: Dann...
Kai Ole Hartwig: Was waren denn jetzt die anderen beiden Punkte? Ich bin heute schon nicht so...
Kai Ole Hartwig: durch
Kai Ole Hartwig: durch diese krasse Verfügbarkeit.
Kai Ole Hartwig: werden wir halt gleichzeitig sehen, dass die Notwendigkeit des Einsatzes immer weiter steigt.
Kai Ole Hartwig: Wir werden nicht mehr drum herum kommen.
Kai Ole Hartwig: Ja, ich sag mal...
Kai Ole Hartwig: Ähm...
Kai Ole Hartwig: Güter mit der Pferdekutsche irgendwo hinzubringen, statt mit der Lokomotive durch die Gegend zu fahren.
Kai Ole Hartwig: Das Gleiche.
Kai Ole Hartwig: werden wir jetzt sehen, wir werden sehen, dass es
Kai Ole Hartwig: sich, das ist
Kai Ole Hartwig: sich nicht rechnet.
Kai Ole Hartwig: Mh.
Kai Ole Hartwig: Menschliche Arbeit nur durch Menschen.
Kai Ole Hartwig: zu haben.
Kai Ole Hartwig: sondern wir werden KI überall integrieren und als Support hinten dran haben. Ich denke nämlich nicht, dass wir...
Kai Ole Hartwig: den Sprung machen werden und kämpfen.
Kai Ole Hartwig: Überall als Autonome.
Kai Ole Hartwig: völlig autonome Systeme haben, weil jetzt kommt der dritte Faktor.
Kai Ole Hartwig: Ich denke...
Kai Ole Hartwig: Die menschliche Interaktion wird an Wert gewinnen.
Kai Ole Hartwig: Wir werden es nämlich viel mehr schätzen, wieder mit Menschen zu interagieren.
Tim Uhlott: So meinte das.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: menschliche Kontakte zu haben.
Kai Ole Hartwig: Mit dem Wissen, dass dahinter irgendwo KI passiert,
Kai Ole Hartwig: Aber der persönliche Kontakt wird wichtiger werden wieder und wird mehr stattfinden.
Moritz Hofmann: Wow.
Kai Ole Hartwig: Das halte ich jetzt als schlechtes Zeichen, aber ihr wisst ja, solange die Gaben den Tower nicht verlassen, wird das Kingdom nicht mehr.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Das Mikrofon ist vielleicht ein bisschen zu empfindlich.
Kai Ole Hartwig: gefallen. Also von daher.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Das war das, was gehört hat.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Ja, krass.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: So.
Moritz Hofmann: Ziemlich laut.
Kai Ole Hartwig: Moritz hat schon so kritisch geschaut, der vertritt jetzt eine völlig andere These. Da bin ich gespannt.
Moritz Hofmann: Ähm, ne, also ich...
Moritz Hofmann: Was ich dazu sagen möchte, ist eigentlich mehr auch eine Frage an euch, wie ihr das denn gerade mit AI Ready so erlebt.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Verkommt das zu einer Worthülse? Ist es vielleicht nur so, dass wir sagen, ja, wir...
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Wir setzen uns mit dieser Plattform auseinander. Wir haben ein Budget dafür, aber...
Moritz Hofmann: Die Mitarbeiter.
Moritz Hofmann: Benutzen die wirklich AI, um Sachen zu bauen?
Moritz Hofmann: Aufgaben zu erledigen. Funktioniert das schon?
Kai Ole Hartwig: Das ist da definitiv schon wieder anders.
Kai Ole Hartwig: AR Ready ist für mich...
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Kai Ole Hartwig: Ein System kann durch KI benutzt werden, kann durch Menschen benutzt werden.
Kai Ole Hartwig: und wird dadurch
Kai Ole Hartwig: schneller erfassbar und benutzbar.
Kai Ole Hartwig: Es ist aber nicht für mich das Ding zu sagen,
Kai Ole Hartwig: Hey, die Company nutzt jetzt AI.
Kai Ole Hartwig: Ich ziehe das eigentlich wirklich auf das Thema.
Kai Ole Hartwig: Der Punkt ist natürlich, wie sehr...
Kai Ole Hartwig: gehen die Leute
Kai Ole Hartwig: hin und nutzen diese
Kai Ole Hartwig: und da habe ich ein sehr, sehr spannendes...
Kai Ole Hartwig: Beispiel, ich glaube letzte Nacht gesehen.
Kai Ole Hartwig: Ich erinnere auf Instagram.
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Kai Ole Hartwig: Hier haben wir unseren einzigen Kleidungshersteller, Trigema.
Kai Ole Hartwig: setzt nämlich jetzt tatsächlich mehr auf Automatisierung in
Kai Ole Hartwig: dem ganzen Nähprozess.
Kai Ole Hartwig: Und das halt auch zum Teil...
Tim Uhlott: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Mit KI -Geschützerkennung, das ist gar nicht als Industrieprozess so neu, dass man an bestimmten Werkschritten...
Kai Ole Hartwig: Um.
Kai Ole Hartwig: Jetzt KI -Einsatz, das gibt es relativ lange oder automatische Erkennung von Sachen, aber jetzt halt die Zuführung und das...
Kai Ole Hartwig: Automatisierte Nähen, das scheint relativ neu zu sein. Ich kenne mich in dem Sektor leider nicht gut genug aus, um jetzt die Innovationskraft zu...
Kai Ole Hartwig: zu bewerten, aber
Kai Ole Hartwig: Da sieht man, diese Automatisierung ist halt...
Kai Ole Hartwig: notwendig und das baut gar keine Jobs bei denen ab. Die haben halt die
Kai Ole Hartwig: Den krassen Neat.
Kai Ole Hartwig: dass ein Drittel der NEA in den nächsten Jahren in Rente geht.
Kai Ole Hartwig: So, und wenn du hier weiter produzieren willst, du findest für den Bereich halt quasi niemand, der das machen möchte.
Kai Ole Hartwig: Klar, bei nur noch einem Arbeitgeber oder so ist es schwierig.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Um.
Kai Ole Hartwig: Da gibt es diese Revolution schon.
Kai Ole Hartwig: Ich denke, wir brauchen das und ich denke, wir werden nicht drumherum kommen.
Kai Ole Hartwig: Das mitarbeitet das Nutzen. Wer das nicht nutzt, wird halt...
Kai Ole Hartwig: dann zu der Menge an Leuten gehören, die halt nicht mehr lange in Unternehmen tätig sein können.
Tim Uhlott: Es gibt wirklich in Deutschland nur ein Unternehmen, was wir noch...
Tim Uhlott: Wirklich echt.
Tim Uhlott: Chief?
Tim Uhlott: Stoff.
Tim Uhlott: Kleidung näht.
Kai Ole Hartwig: Vielleicht lasse es noch ein zweites sein, mir ist aber kein zweites bekannt. Also mir ist jetzt in dem Sektor wirklich nur Trigema bekannt.
Tim Uhlott: Okay.
Tim Uhlott: Okay, krass.
Kai Ole Hartwig: weiß dass andere das auch versuchen aber es ist halt auch eine teure produktion
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: wenn man das manuell macht.
Tim Uhlott: Ja, das stimmt.
Kai Ole Hartwig: Ich weiß ja, aus Portugal...
Kai Ole Hartwig: In Portugal wird noch produziert, massenweise wird es in der Türkei produziert, aber da sind die Sätze ganz anders.
Kai Ole Hartwig: In Deutschland ist es...
Kai Ole Hartwig: Dann lasst...
Kai Ole Hartwig: Also das letzte große Unternehmen, was so bekannt ist. Vielleicht noch ein paar.
Kai Ole Hartwig: den mir jetzt nicht so bekannt ist.
Tim Uhlott: Das ist okay.
Tim Uhlott: Ja, was eigentlich ein guter Punkt, den du gerade aufgebracht hast. Wenn es mehr und mehr um eine Rente geht, haben wir ja generell ja gerade einen demografischen Wandel.
Tim Uhlott: dass jetzt die Generation jetzt gerade...
Tim Uhlott: ja um 60 sind die 60 sind es dann sagen nächsten Jahren Rente gehen
Tim Uhlott: fehlt halt auch wirklich die Arbeitskraft. Die müssen halt irgendwie durch...
Tim Uhlott: fortschritt dann irgendwie ersetzen.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Und da ist Automatisierung natürlich gut.
Kai Ole Hartwig: So, und...
Kai Ole Hartwig: Ich denke auch, wir werden das in anderen Bereichen sehen.
Kai Ole Hartwig: Und ich denke, dafür müssen nämlich Softwareprodukte eigentlich AI -ready werden, damit die KI interagieren kann.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Ich glaube, das...
Kai Ole Hartwig: Label, um jetzt den Bogen zum Anfang zurückzubekommen nach fast acht Minuten.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Das Label verkommt gerade zu einem Marketing -Buzzword, weil viele es benutzen, aber nicht umsetzen.
Tim Uhlott: Das kann ich mir auch gucken.
Tim Uhlott: vorstellen. Ich glaube, viele behaupten dann zum Beispiel, okay, wir sind AI -ready, weil wir jetzt ein
Tim Uhlott: Support.
Tim Uhlott: ein Window haben, wo du draufklicken kannst.
Tim Uhlott: im KI -Chatbot eine Frage stellen kannst, vielleicht, oder den Support anrufen kannst, dann auch mit dem KI.
Tim Uhlott: Ja, ja.
Tim Uhlott: Person dahinter sprichst, die dir auch dann...
Tim Uhlott: häufig nicht weiterhelfen kann, dass sie sich auch nicht als
Tim Uhlott: AI -ready. Ja, aber lass uns aber den Punkt Software vielleicht nochmal...
Tim Uhlott: Also ich würde das auch in mehrere Bereiche auch integrieren, beziehungsweise ausweiten.
Tim Uhlott: bis halt ein Unternehmen dann komplett
Tim Uhlott: AI -Readyist.
Tim Uhlott: Was verstehst du denn bei Software als AI Ready?
Tim Uhlott: Hohle.
Kai Ole Hartwig: Ganz klassisch, was man hier so schon klassisch nennen kann bei KI -System.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Na?
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Ganz allgemein gesprochen, dass diese ganzen agentischen und KI -Protokolle...
Kai Ole Hartwig: vorneweg mcp kennt glaube ich heute jeder dafür gibt es eine entsprechende web mcp
Tim Uhlott: Mhm.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Das wiederum kaum Verbreitung.
Kai Ole Hartwig: hat bisher auch nagelneues, also selbst für Software nagelneues.
Kai Ole Hartwig: Aber auch diese...
Kai Ole Hartwig: Universal Shop -Kode.
Kai Ole Hartwig: Universal Commerce Protocol.
Kai Ole Hartwig: Also diese ganze...
Kai Ole Hartwig: Technologie.
Kai Ole Hartwig: Schnittstellentechnologie
Kai Ole Hartwig: die sich gerade entwickelt rund um KI und KI -Agenten.
Kai Ole Hartwig: Ja, das brauchst du ja, also das reicht ja einfach nicht und ich merke das auch immer wieder, es reicht einfach nicht, so eine API hinzustellen und dann zu sagen, ah, ich stöpfe kurz MCP drüber. Es macht viel mehr Sinn, auch gewisse Skills damit einzubauen und Funktionen und Resources, alles was es gibt, in diesem Protokoll tatsächlich zu nutzen, damit diese
Kai Ole Hartwig: Overhead eines MCPs über einer API auch zum Beispiel überhaupt Sinn macht.
Kai Ole Hartwig: Man setzt auch über die Schnittstellen gewisse Dinge.
Kai Ole Hartwig: voraus.
Kai Ole Hartwig: die die KI weiß.
Kai Ole Hartwig: damit sie überhaupt vernünftige Ergebnisse liefern kann.
Tim Uhlott: Mhm.
Moritz Hofmann: Ich bin gespannt, wann es soweit ist, dass die KI sich selber Tools buchen kann und dann selber die Zahlungsdetails
Kai Ole Hartwig: Nein, das...
Moritz Hofmann: Ja.
Moritz Hofmann: hinterlegt.
Moritz Hofmann: und man selber nur noch auswählen muss, welche Tools man benutzen soll.
Kai Ole Hartwig: Das geht schon technisch.
Moritz Hofmann: und man gar nicht messet ab.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Es setzen nur halt weniger als 1 % der Systeme aktuell ein.
Kai Ole Hartwig: Die technologischen Voraussetzungen sind da.
Kai Ole Hartwig: Ja, und du kannst einfach deine KI auch...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: geschickterweise in Bitcoin...
Kai Ole Hartwig: Wallet geben.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: und dann kümmert die sich um.
Kai Ole Hartwig: die Zahlungsflüsse.
Tim Uhlott: Hm.
Kai Ole Hartwig: Ob du das so jetzt unkontrolliert machen möchtest oder etwas kontrollierter, das war das jetzt bei dir, aber rein technisch sind die Grundlagenprotokolle da.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Und sie werden ja auch immer mehr kommen oder sie werden immer mehr integriert. Es ist halt nur ein...
Kai Ole Hartwig: Es dauert und es gibt...
Kai Ole Hartwig: Das sind Systeme die noch sehr stark im Wandel sind.
Kai Ole Hartwig: Ich sage mal, wir werden...
Kai Ole Hartwig: die
Kai Ole Hartwig: die Verbreitung im Markt, das wird
Kai Ole Hartwig: Wenn wir auf den US -Markt...
Kai Ole Hartwig: Schauen, vielleicht auch ein halbes Jahr, Jahr dauern.
Kai Ole Hartwig: So denke ich mal.
Kai Ole Hartwig: Und im europäischen Jahr...
Kai Ole Hartwig: entsprechend zwei bis fünf Jahre.
Kai Ole Hartwig: ohne jetzt zu böse zu sein. Außer wir bekommen mal den Arsch hoch und bewegen uns in Europa auch damit.
Kai Ole Hartwig: verlieren auch mal diese Angst vor...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Kryptowährungen und solchen Dingen als echte Bezahlmethoden.
Kai Ole Hartwig: Geschwindigkeit in diese Themen reinbekommen, weil du möchtest ja auch nicht
Kai Ole Hartwig: Deine...
Kai Ole Hartwig: Keine Ehre, seine Kritik hat ergeben.
Kai Ole Hartwig: Glaube ich.
Tim Uhlott: Aber wo ist dann nachher der Unterschied, wenn ich nachher die Wallet benutze? Das ist eine Kreditkarte.
Moritz Hofmann: Ja.
Tim Uhlott: ist auch einfach eine unterschiedliche Bezahlmöglichkeit.
Moritz Hofmann: Wenn ihr ein Bitcoin Wallet habt mit einem Bitcoin drauf, ist auch viel Geld.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Die Kreditkarte ist aber mit meinem Bankkonto verbunden.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Das Wallet, wenn es leer ist, ist es leer.
Moritz Hofmann: Kreditkarte kannst du ja auf Spending Limits einstellen und so weiter.
Kai Ole Hartwig: Ja, kann ich schon, klar.
Tim Uhlott: Oder eine extra Karte.
Kai Ole Hartwig: Aber die Protokolle unterstützen es jetzt nicht.
Kai Ole Hartwig: So gut.
Kai Ole Hartwig: Dann musst du wieder über...
Kai Ole Hartwig: Stripe jetzt gehen, um jetzt mein Dropping hier heute komplett durchzuziehen.
Kai Ole Hartwig: Und die Funktionen sind nur in den USA gerade freigeschaltet.
Tim Uhlott: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Und halt nicht in Europa, weil die Regulierung ist halt gerade.
Kai Ole Hartwig: komplexer macht.
Kai Ole Hartwig: Wenn du aber dein eigenes Wallet wieder anbindest, hast du diese komplexe Regulierung nicht, die Bankenregulierung, die erfüllt werden muss und dann...
Tim Uhlott: Okay.
Kai Ole Hartwig: Go for it!
Tim Uhlott: Okay, spannend.
Tim Uhlott: Okay, das heißt, wenn ich jetzt meine Software...
Tim Uhlott: mcp zum beispiel schon drin habe
Tim Uhlott: Ist das dann für dich schon AI -ready?
Kai Ole Hartwig: Das ist der erste Schritt dahin.
Tim Uhlott: Der erste Schritt.
Kai Ole Hartwig: Das ist ja nur eins der Protokolle, die du eigentlich brauchst.
Tim Uhlott: Also ich kenne jetzt nur MCP, was gibt es denn da noch so?
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: wenn du jetzt eine Webseite hast mit WebMCP.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Und dann die ganzen Agentic Commerce Protokolle.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: die da an der Stelle fehlen und es gibt halt auch viel in diesem
Kai Ole Hartwig: Sektor Wellennauendateien, dass du auszeichnest, hey, mein...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Meine Authentifikation läuft auch mit OAuth und welcher Standard genau, welche Verschlüsselung. Da gibt es halt auch gewisse Vorgaben. Das sind alles die Protokolle, die relativ neu sind, hochverschlüsselt.
Kai Ole Hartwig: die genutzt werden.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Das muss man natürlich auch haben und implementieren.
Kai Ole Hartwig: Also was heißt musst du haben, aber müsstest du haben, wenn du setzen möchtest. So und jetzt.
Kai Ole Hartwig: Eigentlich bist du schon hinterher, wenn du es heute nicht hast auf deiner Seite.
Kai Ole Hartwig: Punkt.
Tim Uhlott: Hm.
Kai Ole Hartwig: Tschüss.
Tim Uhlott: Okay.
Tim Uhlott: Ja gut, dann haben wir ja...
Tim Uhlott: Soviel durch die Schnittstellen.
Tim Uhlott: bisschen abgedeckt, aber...
Tim Uhlott: Was dann auch dahinter kommt, ist natürlich noch die Infrastruktur bzw. die Daten, die ja noch mit abgedeckt werden.
Tim Uhlott: Also ich finde, es bringt jetzt nichts...
Tim Uhlott: Nicht nur etwas, wenn ihr sagt, okay, meine Software oder Webseite.
Tim Uhlott: Kann jetzt vielleicht halt irgendwie durch einen Agenten angesprochen werden, was natürlich dann auch noch...
Tim Uhlott: fehlt oder kommen müssen natürlich das schlaue
Tim Uhlott: mit den Daten, die im Hintergrund sind, natürlich auch interagiert werden muss.
Tim Uhlott: muss es nicht unbedingt basierend auf einer Webseite sein, sondern kann vielleicht auch sowas wie
Tim Uhlott: ein Dokumentenmanagementsystem sein, sowas wie Confluence oder ein anderes.
Tim Uhlott: Das ist das, was zum Beispiel dahinter hängt.
Kai Ole Hartwig: So, und da gibt es dann ja auch wieder zwei, drei Dinge, die sinnvoll sind.
Kai Ole Hartwig: die aber zum Teil komplex zu bauen sind. Das eine ist...
Kai Ole Hartwig: Das Open -Knowledge -Format von Google ist super spannend.
Kai Ole Hartwig: In...
Kai Ole Hartwig: In dem Zusammenhang.
Kai Ole Hartwig: Das bedeutet man schreibt so einen Block oben ins Markdown -File rein.
Kai Ole Hartwig: Das...
Kai Ole Hartwig: bestimmte Kategorisierungen vornimmt, das bestimmte Erkennbarkeit macht, damit nicht so viel von einem Dokument gelesen werden muss.
Kai Ole Hartwig: Mh.
Kai Ole Hartwig: Und das zweite ist...
Kai Ole Hartwig: Ein...
Kai Ole Hartwig: Knowledge Graph aufzubauen und das ist eigentlich...
Kai Ole Hartwig: Das Aufbauen ist einfach, das richtige Aufbauen ist das Komplexe. Wenn man das mit dem...
Kai Ole Hartwig: Na das ist es.
Kai Ole Hartwig: kombiniert.
Kai Ole Hartwig: wird es zugänglicher, aber da kann man Zeit mit verbringen. Also wenn man das ganz ernsthaft richtig machen möchte und nicht nur irgendwie so, ich schmeiße jetzt mal hier so Graphify oder so drauf und dann schauen wir mal, was rauskommt.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Könnte man da schon einige Monate mit verbringen.
Kai Ole Hartwig: fürs Unternehmen.
Tim Uhlott: Ich kenne das zum Beispiel so, dass dann oben im...
Tim Uhlott: Der Markdown -Datei zum Beispiel dann so ein kleiner Header zum Beispiel drin ist. Meinst du das so dann zum Beispiel?
Kai Ole Hartwig: Ja genau, das wäre das Open Graph Format.
Kai Ole Hartwig: Also wenn du diese Spezifika davon verwendest, aber genau dieser Header kann...
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Kann... ob...
Kai Ole Hartwig: Ach, Open Knowledge Format. So, nicht Graph, aber Open Knowledge Format.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Das wäre halt so ein Header, der da verwendbar wäre.
Kai Ole Hartwig: Oder der da drin stehen könnte. Und damit so ein...
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: zum Standard wäre, den man wieder validieren könnte, automatisiert und die KI
Kai Ole Hartwig: auch selbstständig schreibt, damit man nicht selber schreiben muss.
Kai Ole Hartwig: Vielleicht alle Dokumente.
Kai Ole Hartwig: oder sortieren lassen kann, hinzufügen lassen kann.
Tim Uhlott: Ja, bestimmt.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Das ist ja das Nächste. Man muss ja auch diese ganzen Dokumente, die man hat im Unternehmen,
Tim Uhlott: Das stimmt.
Kai Ole Hartwig: erstmal in die Form bringen, dass die KI das überhaupt lesen kann.
Tim Uhlott: kommt dazu und natürlich ein vernünftiges Berechtigungskonzept halt irgendwie dahinter.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Nicht, dass irgendwer was...
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Ja, ja.
Tim Uhlott: SQL -Injection in dein Chatbot einwirft und dann, ach, ups, Confluence wird gedroppt.
Kai Ole Hartwig: Ja, gut.
Kai Ole Hartwig: Das wäre ja auch die...
Kai Ole Hartwig: Es gab eine Datenbank, die da erstmal...
Kai Ole Hartwig: exponiert werden würde.
Kai Ole Hartwig: Natürlich, du musst schauen, wer darf denn eigentlich was wo reinbringen und wer darf es dann nachher auch lesen.
Tim Uhlott: Mhm.
Kai Ole Hartwig: So, jetzt haben wir 1000 Themen.
Kai Ole Hartwig: Moritz schaut uns immer skeptischer an.
Moritz Hofmann: Ich schaue in den Skript und bin nur in meinen eigenen Gedanken.
Moritz Hofmann: Alles gut.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Bläst die KI -Implementierung selber ab.
Moritz Hofmann: Was meinst du?
Kai Ole Hartwig: Ja, das sei jetzt gerade so.
Kai Ole Hartwig: nachdenklich kritisch aus, ob man jetzt KI tatsächlich noch implementieren sollte oder ob das alles...
Moritz Hofmann: Nee, gar nicht das. Ich denke nur immer in den letzten Tagen ganz oft daran zurück.
Kai Ole Hartwig: zu aufwendig wird.
Moritz Hofmann: Klar.
Moritz Hofmann: KI -Implementierung
Moritz Hofmann: Ist super.
Moritz Hofmann: Aber irgendwie die eigentliche Frage, die halt...
Moritz Hofmann: Bleibt, wie kam mir KI oder wie kam...
Moritz Hofmann: Wie kann ich mir selber dabei helfen?
Moritz Hofmann: Benutzer oder Kunden zu finden.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Das ist das
Moritz Hofmann: Pfui.
Moritz Hofmann: Obwohl das jetzt gerade gar nicht Thema ist, was gerade in meinem Kopf drin war, weil...
Moritz Hofmann: Die KI hilft uns ja auch als kleine Selbstständige immer mehr Sachen.
Moritz Hofmann: anzufertigen, aber wahrscheinlich
Moritz Hofmann: Auch dadurch, dass so viele Leute jetzt diese KI benutzen können.
Moritz Hofmann: wird
Moritz Hofmann: die User Acquisition wahrscheinlich immer teurer und teurer und teurer.
Moritz Hofmann: Und dann muss man...
Kai Ole Hartwig: Mhm.
Moritz Hofmann: ja überlegen, welche Art von Produkt macht überhaupt noch Sinn.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Mh?
Moritz Hofmann: Weißt du, was ich meine?
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ich weiß, was du meinst, aber ich glaube, das ist das, was ich mit dem dritten Punkt meine bei mir.
Kai Ole Hartwig: dass die persönlichen Kontakte und...
Kai Ole Hartwig: dass das mit Menschen interagieren wieder wichtiger wird.
Kai Ole Hartwig: Tschüss.
Kai Ole Hartwig: Die Website, die für irgendetwas wirbt.
Kai Ole Hartwig: Oder...
Kai Ole Hartwig: meinetwegen auch das Instagram -Video oder sonst irgendetwas.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: nicht mehr so diesen Wert.
Kai Ole Hartwig: weil du es halt KI -generiert machen kannst.
Kai Ole Hartwig: Und deswegen steigt dieser Wert der tatsächlich menschlichen Interaktionen.
Kai Ole Hartwig: wieder an und wird viel mehr wertgeschätzt. Und ich glaube, darüber wird auch weiter das stattfinden. Es wird vielleicht irrelevanter, was du eigentlich anbietest, weil es jeder anbieten kann.
Kai Ole Hartwig: Und umso wichtiger wird halt...
Kai Ole Hartwig: Dieser persönliche Faktor in diesem ganzen Ding drin.
Moritz Hofmann: Kann ich mir gut vorstellen. Zum Beispiel, wenn es halt um...
Moritz Hofmann: Paid Advertising geht, kann ich mir auch vorstellen,
Moritz Hofmann: Die Arbeit dieses...
Moritz Hofmann: die Arbeit zu erstellen, immer weniger Arbeit wird, weil das alles die KI macht.
Moritz Hofmann: geht immer mehr von dem Budget dann in das Advertising -Budget rein.
Moritz Hofmann: Also die Preise pro Klick, die Preise pro Kunde werden immer teurer, weil...
Moritz Hofmann: die eigentliche Arbeit.
Moritz Hofmann: gar nicht mehr die Arbeit ist, sondern eher die
Moritz Hofmann: menschlich die Kunden zu finden oder halt irgendwie anders.
Moritz Hofmann: Die Leute...
Kai Ole Hartwig: Mh.
Kai Ole Hartwig: Oder halt das Konzeptionelle.
Kai Ole Hartwig: Wieder fern.
Kai Ole Hartwig: viel mehr Gewicht bekommt, weil kreative Prozesse...
Kai Ole Hartwig: jetzt viel mehr Zeitraum und Freiraum haben im gleichen Budget wie bisher.
Kai Ole Hartwig: kreativ zu arbeiten.
Kai Ole Hartwig: Tatsächlich.
Kai Ole Hartwig: zu explorieren, tatsächlich zu schauen, wie kann man...
Kai Ole Hartwig: kreativ die Sachen anders umsetzen und machen und dann die Umsetzung nachher
Kai Ole Hartwig: halt viel günstiger geworden ist und wir deswegen viel mehr Zeit dafür aufwenden können.
Tim Uhlott: Mhm.
Kai Ole Hartwig: kreativen, menschlichen Prozesse zu haben. Weil die KI...
Kai Ole Hartwig: Die liefert halt den guten Mittelwert über alles, was es so gibt.
Kai Ole Hartwig: und liefert halt quasi den guten Mittelwert.
Kai Ole Hartwig: Von sich aus.
Kai Ole Hartwig: Und dann musst du halt durch deine Expertise und dein Wissen
Kai Ole Hartwig: und durch die Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass es...
Kai Ole Hartwig: besser wird als das, was andere liefern.
Moritz Hofmann: Was ich auch noch ganz interessant fand, also das habe ich letztens noch gedacht, ist...
Moritz Hofmann: Ich habe...
Moritz Hofmann: Zuerst hatte ich mir immer so vorgestellt
Moritz Hofmann: Früher...
Moritz Hofmann: Programmierer haben programmiert.
Moritz Hofmann: Jetzt bald. Jeder kann sich erstellen lassen, was er möchte.
Moritz Hofmann: Ich glaube, das wird nicht der Fall sein.
Moritz Hofmann: sich über solche Sachen was erstellen lässt.
Moritz Hofmann: Weil...
Moritz Hofmann: Man muss trotzdem...
Moritz Hofmann: nicht mehr Programmierer sein, aber man muss wenigstens...
Moritz Hofmann: Bilder sein, dass man Sachen
Moritz Hofmann: erstellen möchte, ähnlich wie manche Leute sich irgendwie
Moritz Hofmann: eine Lego Welt erstellen möchten, obwohl es jeder sich zusammenbauen könnte.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Das habe ich im Gedanken, dass es gar nicht so sein wird, dass jetzt unbedingt jeder...
Tim Uhlott: Ja.
Moritz Hofmann: sich alles...
Moritz Hofmann: erstellen wird.
Tim Uhlott: Ja, dazu gibt es auch einige Statistiken.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Also, so wie du schon gesagt hast, Moritz, hat man ja auch ein bisschen Angst, dass generell Software -to -Service ein bisschen obsolet.
Tim Uhlott: wird.
Tim Uhlott: Weil, wie du schon sagst, jeder kann sich bauen, was er möchte.
Tim Uhlott: Fahr auch früh so los.
Tim Uhlott: Es gab aber immer viele KI -generierte Software -as -a -Service -Systeme oder eigene Tools auf jeden Fall.
Tim Uhlott: Aber das nimmt es gerade extrem wieder ab, weil die Leute halt merken, warte mal, wenn ich jetzt...
Tim Uhlott: Wow.
Tim Uhlott: dutzende Stunden erstmal überlegen muss, was möchte ich überhaupt, was kann das, wie debugge ich das, wie fixe ich das, ach, da treten irgendwie Fehler auf, das macht gar nicht, was ich möchte genau.
Tim Uhlott: haben die so viel Zeit reingesteckt, dass es viel günstiger ist, sich irgendein Tool einfach im Monat für 9 Euro zu kaufen, was einfach das alles kann, was du schon möchtest. Du musst dich damit beschäftigen, das wird weiterentwickelt.
Tim Uhlott: Also deine Daten werden hoffentlich dann...
Tim Uhlott: sicher verarbeitet.
Tim Uhlott: also ja der trend
Tim Uhlott: dreht sich grad
Tim Uhlott: auch wieder so ein bisschen, dass die Leute wieder zurückgehen und diese Befürchtung, dass Software -Service nicht mehr lohnt.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja, wieder nicht mehr.
Tim Uhlott: Ja, stimmt.
Tim Uhlott: Das ist eine Statistik, die ich so letztens gesehen habe.
Moritz Hofmann: Finde ich mega interessant.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Vor allem, wenn alle mal merken, so ein Entwickler, der da sitzt, das ist schon lange kein Programmierer mehr.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: sondern die tun den ganzen Tag etwas und beschäftigen sich ja auch...
Kai Ole Hartwig: relativ viel mit Sicherheit von den Systemen, also zumindest diejenigen, die gut sind in ihrem Job.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Um.
Kai Ole Hartwig: dass so ein System auf einmal auch echt Wartung braucht. Du stellst es ja nicht hin und dann läuft das, sondern du hast auf einmal so eine Wacke, dass du...
Kai Ole Hartwig: Alte Software einsetzt mit Sicherheitslücken und dann musst du die fixen und...
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Schauen, dass es entsprechend...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: vorangetrieben wird und weiterentwickelt wird. Es ist halt nie Stillstand in Software. Software ist halt
Kai Ole Hartwig: De facto nie fertig, auch wenn viele Leute immer noch glauben, irgendwann würde man damit fertig werden. Nee, das ist ja wie...
Kai Ole Hartwig: Der Kölner Dom, der wird auch nie fertig.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Stimmt, das soll mal gewartet werden.
Kai Ole Hartwig: Ja, das ist ständig.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Steine ausgetauft, ständig irgendwelche Figuren nachgeschlagen werden, neu gemacht werden.
Kai Ole Hartwig: Und so ist es mit Software auch. Man tauscht ständig irgendwelche Steine aus und...
Kai Ole Hartwig: Alles bleibt trotzdem gleich.
Kai Ole Hartwig: Ja, nur das Gerüst wandert quasi woanders hin, wenn man so möchte.
Tim Uhlott: Das...
Kai Ole Hartwig: Das ist eigentlich ein schönes Bild, der Dom.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Fällt mir so auf.
Kai Ole Hartwig: Geniale Idee. Software Dependencies endlich mal mit.
Kai Ole Hartwig: anschaulich erklärt, warum das alles immer weiterläuft und so viel kostet.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Aber trotzdem, was du gerade angesprochen hast, Moritz.
Tim Uhlott: Kann man ja trotzdem im Bereich AI Radio ja so ein bisschen reinzählen. Also wir haben jetzt am Anfang...
Tim Uhlott: Thema Software so ein bisschen.
Tim Uhlott: wie mcp
Tim Uhlott: um Software ready zu machen nach außen, dann vielleicht um die Daten halt irgendwie AI ready zu machen.
Tim Uhlott: gut strukturiert irgendwo hinterlegt werden. Da gibt es verschiedene Formate, wie Ole zum Beispiel auch erwähnt hat, um da noch besser zu strukturieren.
Tim Uhlott: die
Tim Uhlott: Man muss von der Software angesprochen werden, von irgendwelchen Systemen, wie auch immer.
Tim Uhlott: Was es noch gibt, sind halt wirklich Prozesse.
Tim Uhlott: Ob das jetzt kreative Prozesse sind?
Tim Uhlott: Oder zum Beispiel Verkaufsprozesse.
Tim Uhlott: Sagen wir zum Beispiel, du kriegst ein Lied rein.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Aktuell oder früher war es dann so.
Tim Uhlott: Da kommt dein Lied rein, du erkundest dich erstmal über den Lied, dann rufst du den vielleicht an, dann speicherst du das in deinem...
Tim Uhlott: in einem CRM irgendwo, dann hoffst du, dass er dir antwortet oder wie auch immer. Und diesen ganzen Prozess kannst du ja auch...
Tim Uhlott: Ich weiß nicht, vielleicht auch AI -ready machen. Da ist die Frage, wie sich das verändert.
Tim Uhlott: Zum Beispiel kannst du ja die
Tim Uhlott: Die Recherche kannst du ja zum Beispiel automatisieren, sollte man natürlich.
Tim Uhlott: nochmal kontrollieren, ob das mal alles so passt, aber kannst du erst mal mit übernehmen, du kannst dir daraus...
Tim Uhlott: Personalisierte Ansprachen natürlich generieren lassen.
Tim Uhlott: mal drüber lesen sollte.
Tim Uhlott: Aber...
Tim Uhlott: Ja, so.
Tim Uhlott: Prozesse werden halt auch entsprechend einfach verändert durch sowas.
Moritz Hofmann: Definitive.
Moritz Hofmann: Prozesse werden verändert.
Moritz Hofmann: und
Moritz Hofmann: Ja, also genau.
Moritz Hofmann: Kundenakquirierungsprozesse, selbst wenn man in dem Prozess gar kein AI benutzt, wenn andere Leute, wenn irgendwie durch die AI sich irgendwas verändert, dann verändert sich der Prozess von selber.
Moritz Hofmann: Selbst wenn...
Tim Uhlott: Mhm.
Moritz Hofmann: in dem Prozess gar kein ARR benutzt wird.
Tim Uhlott: Mhm.
Moritz Hofmann: Weil du irgendwie sagst jetzt...
Moritz Hofmann: Oder sie sagt, es ist viel wichtiger, mit Menschen zu sprechen. Das heißt, eigentlich muss sich dein Prozess verändern, dass du auch mehr persönlich mit den Menschen widersprichst.
Moritz Hofmann: Du musst dich irgendwie anpassen.
Tim Uhlott: Und das war's.
Moritz Hofmann: an diese Veränderung.
Tim Uhlott: Stimmt.
Tim Uhlott: Stimmt, guter Punkt.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Das war's.
Kai Ole Hartwig: Das Problem ist ja...
Kai Ole Hartwig: Oder die Herausforderung.
Kai Ole Hartwig: Diese Systeme und Prozesse
Kai Ole Hartwig: verändern sich gerade sehr schnell und sehr stark.
Kai Ole Hartwig: Und ich merke das immer wieder.
Kai Ole Hartwig: In meiner täglichen Arbeit ist das quasi das Ding.
Kai Ole Hartwig: Jetzt baue ich auch KI -Cluster gerade und so Zeugs.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Da ist das natürlich...
Kai Ole Hartwig: omnipräsent.
Kai Ole Hartwig: Das ist die treibende Kraft.
Kai Ole Hartwig: Und ähm...
Kai Ole Hartwig: Dann gehst du mal raus.
Kai Ole Hartwig: und stellst fest, es ändert sich eigentlich gar nicht so schnell.
Kai Ole Hartwig: Beim Becker läuft es immer noch genauso bei.
Kai Ole Hartwig: um auch weiter...
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Lebensmittellieferung, da ändert sich auch nichts.
Kai Ole Hartwig: In dem eigentlichen Prozess, den man mitbekommt.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: auch an vielen anderen Stellen.
Kai Ole Hartwig: ist das einfach gar kein Thema.
Kai Ole Hartwig: und löst das auch gar nicht so aus.
Kai Ole Hartwig: So ein Effekt mit krasses Zeugs oder so.
Kai Ole Hartwig: sondern KI -Cluster, okay, I don't care.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Weiß ich nicht, was das ist.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Das ist ein...
Kai Ole Hartwig: Thema, das zwar an vielen Stellen aufploppt und auch gerade
Kai Ole Hartwig: ich glaube, bei Büromenschen häufiger aufploppt.
Kai Ole Hartwig: Aber ansonsten...
Kai Ole Hartwig: An vielen Menschen einfach auch.
Kai Ole Hartwig: komplett vorbei geht.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Das wird sich glaube ich erst ändern, wenn die ersten Roboter für uns einkaufen gehen.
Tim Uhlott: ich mir auch gut vorstellen. Ja, wir leben halt in unserer
Tim Uhlott: Das sind halt alle...
Tim Uhlott: Bürojobs in allem Digitalen.
Tim Uhlott: digitalen Welt halt aktiv unterwegs und mögen halt neue Technik und beschäftigen uns damit.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Also ich hatte auch irgendwo...
Tim Uhlott: Das habe ich schon ein paar Tage her irgendwo mal gelesen, wie viele Menschen...
Tim Uhlott: schon mal sowas wie ChatGPT oder ähnliches benutzt haben.
Kai Ole Hartwig: Ja, verschwindend gering.
Tim Uhlott: Genau, ich erinnere mich jetzt nicht mehr richtig, aber es waren vielleicht 10 % oder so. Und wie viele dann davon?
Tim Uhlott: Auch für so Abonnements bezahlen, was dann auch dann weniger als ein Prozent oder sowas war.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Also auf die Weltbevölkerung betrachtet, nicht Deutschland.
Tim Uhlott: Tschüss.
Tim Uhlott: Jajajaja.
Tim Uhlott: Ich meine ja.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja, also...
Tim Uhlott: verschwindend gering, also was uns den ganzen Tag begegnet.
Tim Uhlott: Wirklich, wir verneuten trotzdem 90 % der Menschheit einfach.
Tim Uhlott: gar nicht oder ist dir noch egal.
Kai Ole Hartwig: Ja, ich glaube 99 Prozent einfach ja nicht. Also nur, weil du es mal gehört hast und mal so...
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Tschüss.
Kai Ole Hartwig: in der Frage reingetippt habt, wie bereite ich denn Salat zu oder so, das ist ja meistens irgendein Unsinn.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Zum Ausprobieren dann stellst du fest, die Antwort ist voll doof und dann lässt du es sein.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Und dann hast du die Meinung, KI kann das eh alles nicht.
Kai Ole Hartwig: und ähm
Kai Ole Hartwig: Ich glaube, wir sind schon sehr in einer Bubble, die halt sehr, sehr weit vorne ist, gerade technologisch.
Kai Ole Hartwig: Und die viele einfach nicht betrifft. Ich merke das auch bei den ganzen Sicherheitsthemen. Also kein Mensch interessiert sich.
Kai Ole Hartwig: So richtig ernsthaft gerade für...
Kai Ole Hartwig: Post -Quantum Security
Kai Ole Hartwig: Algorithmen und Zeugs, dass es jetzt kommt und dass man es jetzt eigentlich schon bräuchte und so Sachen. Und genau das gleiche passiert auch mit A -Ready.
Tim Uhlott: Machen aber schon viele.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber es ist halt kein so ein aktives Thema, womit Leute so
Tim Uhlott: Also ich...
Kai Ole Hartwig: durch die Gegend rennen.
Tim Uhlott: Achso.
Tim Uhlott: So meinst du das? Ja.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Okay.
Kai Ole Hartwig: Cloudflare hat das jetzt auf DNS eingeführt.
Kai Ole Hartwig: Vor ein paar Tagen. Geile Sache.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Aber hey, da bekommt auch wieder kein Mensch...
Kai Ole Hartwig: Das ist auch kein präsentes Thema, das ist halt in einer Bubble.
Kai Ole Hartwig: Aktiv.
Kai Ole Hartwig: und präsent und genauso ist es mit den KI -Themen.
Moritz Hofmann: Ich glaube, wir fachsimpeln sehr, aber es gibt ja auch in allen möglichen anderen Branchen Leute, die sehr fachsimpeln, wo ich auch gar nicht...
Moritz Hofmann: gar keine Ahnung hätte, da gibt es ja das und das Neue oder wenn jetzt irgendwie
Moritz Hofmann: die
Moritz Hofmann: Irgendwelche Fabriken jetzt mit irgendwelchen Robotern da irgendwie deutlich effizienter werden oder so.
Moritz Hofmann: Klar, das ist auch eine ähnliche Entwicklung.
Tim Uhlott: Hm?
Moritz Hofmann: Aber ich...
Moritz Hofmann: Ich kann da auch gar nicht mitreden. Ich habe auch keine Ahnung, wie...
Moritz Hofmann: wie es da jetzt gerade voranschreitet sozusagen.
Moritz Hofmann: Genauso wenig wie wenn mein...
Moritz Hofmann: Mein Freund Max irgendwie hier auf dem...
Moritz Hofmann: Irgendwelche...
Moritz Hofmann: Von der Bahn irgendwelche...
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Baustellen betreut und wie das dann da passiert und was da gemacht wird. Keine Ahnung.
Moritz Hofmann: Wir sind in unserem Ding einfach drin.
Tim Uhlott: Das stimmt natürlich.
Kai Ole Hartwig: Genau.
Kai Ole Hartwig: Aber zu dem Punkt nochmal, Fabriken und Roboter, das sind ja...
Kai Ole Hartwig: Also da wird ja gerade aus China sehr gepusht, wo man...
Kai Ole Hartwig: humanoide Roboter.
Kai Ole Hartwig: die dann in der Fabrik arbeiten.
Kai Ole Hartwig: Und da frage ich mich auch so ein bisschen.
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Kai Ole Hartwig: löst man nicht das falsche Problem.
Kai Ole Hartwig: weil wir lösen quasi, also wir denken so, Roboter müssen humanoid sein, also gerade, also ich sage jetzt mal so,
Kai Ole Hartwig: Alltag, verstehe ich das ja, aber in der Fabrik...
Kai Ole Hartwig: Muss das doch gar nicht sein. Wir können doch die Prozesse dort einfach umstellen. Wir können doch auch...
Kai Ole Hartwig: einfach umbauen und sagen,
Kai Ole Hartwig: So, wir bauen jetzt alles stationäre Roboter, die machen 2, 5...
Kai Ole Hartwig: Sachen, die können die und dann macht dein nächster Roboter was anderes.
Tim Uhlott: Ja, die meisten Fabriken oder neue moderne Fabriken sind ja schon so automatisiert.
Tim Uhlott: Das sind die ganzen Lager und Lagerhallen sind halt alle so, das sind einfach nur noch vollgestopfte Riesenregale, das wird dann mit irgendwelchen Portal -Robotern dann halt irgendwie alles raussortiert, auf irgendwelche Förderbänder sortiert.
Tim Uhlott: Mh.
Tim Uhlott: Deswegen, das machen Amazon oder ähnliche Versanddienstleister halt machen das halt.
Tim Uhlott: Halt.
Tim Uhlott: Auch schon.
Tim Uhlott: brauchen halt nicht mehr so viele Menschen, die halt wirklich...
Kai Ole Hartwig: Danke.
Tim Uhlott: wirklich rumläufen, obwohl es manchmal spezialisierte Tätigkeiten gibt, wo du halt jemanden brauchst.
Tim Uhlott: der dynamisch halt irgendwie reagieren kann und irgendwas machen kann. Deswegen brauchst du dann vielleicht dort Menschen oder halt vielleicht so einen humanoiden Roboter.
Tim Uhlott: Manchmal doch dann...
Tim Uhlott: Schon, zum Beispiel wenn du auf Förderbinder entsprechend irgendwas verteilt ist und irgendwas angucken musst oder raussuchen musst, dann ist es einfacher, wenn das...
Tim Uhlott: Mensch macht.
Tim Uhlott: Oder...
Tim Uhlott: ein Roboter halt macht in Form von
Tim Uhlott: von
Tim Uhlott: Mensch.
Kai Ole Hartwig: Genau, ich sage ja gar nicht, dass es keine Anwendungsfolge gibt, aber mich wundert, dass das so sehr krass promotet wird.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Eigentlich könnte man an vielen Stellen einfach den Prozess verändern.
Tim Uhlott: Ich glaube...
Moritz Hofmann: Aber es ist auch vielleicht...
Tim Uhlott: Sieht halt cool aus.
Moritz Hofmann: Ja, es sieht cool aus.
Kai Ole Hartwig: Ja natürlich.
Tim Uhlott: Das war's für heute.
Moritz Hofmann: Und irgendwelche 60 -jährigen Manager.
Moritz Hofmann: Die kriegst du doch eher mit, oh, du kannst deinen Human mit einem Roboter ersetzen, der genau das gleiche machen kann, als, oh, du willst deine Fabrik neu aufbauen.
Moritz Hofmann: alles umbauen und dann kannst du das alles besser haben. Dann kannst du es auch besser verkaufen.
Moritz Hofmann: Hier, kauft zehn Menschen, sind aber...
Moritz Hofmann: Roboter?
Moritz Hofmann: So, und die können dann machen.
Kai Ole Hartwig: Ja, und die wechseln auch selber die Batterien. Die laden sich selber wie die Bock auch auf und haben ihre...
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Na?
Kai Ole Hartwig: Nur die Borg haben noch Ruhephasen, unsere Roboter haben gar keine, die können 24 -7 durch.
Kai Ole Hartwig: Die ölen sich manchmal ein bisschen da weg.
Kai Ole Hartwig: Wechselt selbstständig den Akku und alles ist cool.
Tim Uhlott: Ja, ich glaube, das sind auch sehr spezialisierte Tätigkeiten, wo du nachher so immer wieder Roboter brauchst.
Tim Uhlott: Aber schauen wir mal, was die nächsten Jahre so ein bisschen...
Tim Uhlott: sein Bringen werden.
Kai Ole Hartwig: Aber solange der halt nicht irgendwie bei mir steht und bügelt und das Essen kocht und so, ist das halt alles gescheitert.
Tim Uhlott: Ja, das ist das, was man sich am meisten wünscht.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Ja.
Tim Uhlott: Also nicht mehr einkaufen gehen zu müssen. Einfach, dass es auch weitergeht.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Ne, das machen wir ja quasi schon nicht mehr. Also wir gehen ja nur noch einkaufen, wenn wir spontan irgendeine Kleinigkeit haben.
Kai Ole Hartwig: Den Rest lassen wir uns hier liefern.
Tim Uhlott: Okay.
Moritz Hofmann: Wir haben letztens 300 Euro für ein Bügeleisen ausgegeben, aber ich würde auch 3000 Euro für ein Bügelpaket ausgeben, wo ich dann nur noch meine Kleidung draufwerfen muss und dann geht alles von selber.
Tim Uhlott: Man muss es aber kochen lassen.
Moritz Hofmann: Also.
Kai Ole Hartwig: Ich finde ja, mir fehlt so ein Service wie im Hotel, dass du einfach deine dreckigen Sachen vor die Tür stellst, die werden abgeholt und am nächsten Morgen oder meinetwegen auch am Tag danach oder so...
Kai Ole Hartwig: Wenn die fertig gebügelt sind,
Kai Ole Hartwig: wieder geliefert.
Kai Ole Hartwig: Das ist so ein Dienst, da verstehe ich nicht, warum ich den nicht in der Stadt habe.
Kai Ole Hartwig: ganz ehrlich würde ich geld für bezahlen gerade wenn dann die ordentlich gebügelt zurückkommen ich nicht selber hemden bügeln muss
Tim Uhlott: Und das gibt es aber.
Moritz Hofmann: Das habe ich ja auch gehabt.
Tim Uhlott: Genug.
Moritz Hofmann: Also nur einmal pro Woche, ja.
Kai Ole Hartwig: Ja, also ich brauche das aber mit Kindern, das ist wieder das Elternproblem. Wir können quasi am...
Tim Uhlott: Hast wahrscheinlich noch nicht gut genug gesucht.
Kai Ole Hartwig: 10 Wäscheladungen am Tag produzieren. Das ist kein Problem.
Kai Ole Hartwig: Da sind da zwei Sachen von mir drin oder von meiner Frau auch. Der Rest ist von Kindern.
Kai Ole Hartwig: Meine Tochter zieht sich gefühlt zehnmal am Tag um. Ich glaube, es sind nur fünfmal oder so. Aber das ist kein Problem, da dreckige Sachen zu produzieren, die jeden Tag abgeholt werden können.
Kai Ole Hartwig: So.
Moritz Hofmann: Da wird das Saubermachen der Kleidung teurer als die Kleidung selber.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Ja, da sind wir dann wieder eigentlich nur einmal getragen und wegwerfen oder was vielleicht ein bisschen extrem.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Primarkt im Dauerabo. Naja, das ist nicht...
Tim Uhlott: Stimmt.
Kai Ole Hartwig: Das ist nicht nachhaltig genug. Haben wir nicht raus.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Dein T -Shirt auch.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Ich sage ja gar nicht, dass dieses häufige Waschen so sinnvoll ist, aber was willst du machen, wenn die...
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Schlammig nach Hause kommen.
Kai Ole Hartwig: ein paar Stunden, dann...
Kai Ole Hartwig: Ja, willst du dir am nächsten Tag nicht wieder so rausschicken?
Kai Ole Hartwig: Dafür brauche ich so einen Haushaltsroboter, der dann einfach abends die Kleidung nimmt, die Wäsche muss dann...
Tim Uhlott: Ja, das kann.
Kai Ole Hartwig: Gut, im Keller kann es ja relativ laut sein.
Tim Uhlott: Nicht schlecht.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Und zwischendrin räumt er dann bitte auch noch das komplette Chaos aus.
Kai Ole Hartwig: das entstanden ist.
Kai Ole Hartwig: Ich habe kleine Anforderungen an so ein Ding.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ihr was für das?
Kai Ole Hartwig: Das Kochen mache ich noch selber, das ist nicht schlimm.
Kai Ole Hartwig: Aber...
Tim Uhlott: Das Leben alles vereinfachen.
Kai Ole Hartwig: Wäsche aufräumen.
Tim Uhlott: Hm.
Kai Ole Hartwig: Das, das...
Kai Ole Hartwig: wäre meine Anforderung an
Kai Ole Hartwig: Die KI und am besten ab morgen, bitte.
Tim Uhlott: Das wäre gut.
Tim Uhlott: Aber das bringt mich dann direkt zu einem nächsten AI -Ready.
Tim Uhlott: Thema.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Software haben wir jetzt.
Tim Uhlott: Prozesse haben wir, Daten haben wir.
Tim Uhlott: Alles ist AI -ready, alles kann angesprochen werden. Die schönen Chatbots oder was auch immer kann mit interagieren. Die Menschen können smart nach Daten suchen.
Tim Uhlott: Jetzt macht zum Beispiel ein Roboter.
Tim Uhlott: der bei dir rumläuft.
Tim Uhlott: Oder irgendein Hacker.
Tim Uhlott: oder irgendein anderes Agentenmodell über so eine MCP -Schnittstelle.
Tim Uhlott: Macht jetzt irgendwas kaputt.
Tim Uhlott: Behafte dafür.
Tim Uhlott: Oder es gehen Daten verloren.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Werden hafte Täusche dafür.
Tim Uhlott: Das weiß ich nicht.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: sind wir im wunderbaren Compliance und IT -Security -Bereich.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Hm.
Kai Ole Hartwig: Heute packen Leute eh schon alles ins Internet, ne? Die Spülmaschine, die Waschmaschine, den Kühlschrank.
Kai Ole Hartwig: Die Türklingel.
Kai Ole Hartwig: Und am Tagesantritt.
Kai Ole Hartwig: Am Ende interessiert es keinen, dass es passiert.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Den Endverbraucher?
Tim Uhlott: Aber nur, weil es keinen interessiert.
Kai Ole Hartwig: Den Endverbraucher interessiert es doch nicht. Den interessiert A, ich habe ein Einfachsetup, das funktioniert.
Kai Ole Hartwig: Oh, es ist cool, dass mir jetzt meine Schwimmerstimme sagt, sie ist fertig.
Kai Ole Hartwig: Und hey, ich brauche noch einen Klarspüler und die will eine Maschinenpflege und...
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Moritz Hofmann: Also bei Cloud Code ist es ja mehr oder weniger so...
Moritz Hofmann: das
Moritz Hofmann: so konzipiert ist, dass
Moritz Hofmann: Ich.
Moritz Hofmann: auch dafür haftet, was das Ding sozusagen damit macht. Also, das ist ja immer so. Dann sagt er irgendwie, oh, ich habe versehentlich deinen Key, deinen Token irgendwie öffentlich benutzt, rotier den doch mal.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Ja.
Moritz Hofmann: Und dann.
Moritz Hofmann: Eigentlich ist es so...
Moritz Hofmann: konzipiert das, egal ob...
Moritz Hofmann: dass es dieses Programm war, was den KI da veröffentlicht hat, versehentlich.
Moritz Hofmann: Trotzdem muss ich dafür Sorge tragen, dass es dann wieder in Ordnung gebracht wird, oder? So als Nicht -Techie.
Kai Ole Hartwig: Ja, musst du nicht. Du kannst dein Apik hier öffentlich stehen lassen.
Moritz Hofmann: Kann ich machen, ja. Ich kann meinen Papercut auch offen stehen lassen.
Kai Ole Hartwig: Das ist kein...
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Wäre nicht gut.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Aber das sind jetzt diese Produkthaftungsfragen.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: am Tagesende. Und klar, natürlich muss der Softwareentwickler, der mit Cloud Code arbeitet und Software auf den Markt schmeißt,
Kai Ole Hartwig: am Tagesende dafür die Haftung tragen.
Kai Ole Hartwig: Das ist heute so.
Kai Ole Hartwig: Und jetzt ist halt die Frage...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: wenn jetzt so ein KI -System etwas macht, was es nicht machen soll.
Kai Ole Hartwig: Wer haftet? Und das ist ja im Moment die Antwort der Betreiber.
Kai Ole Hartwig: Das hat sie...
Kai Ole Hartwig: Die nächste Frage wäre, ist der Betreiber, ist es derjenige, der das Ding herstellt oder derjenige, der es nutzt?
Tim Uhlott: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Dann kommt man halt zu diesem Modell der geteilten Verantwortung.
Kai Ole Hartwig: wenn es ein Softwarefehler ist.
Kai Ole Hartwig: Das ist halt wieder derjenige, der es hergestellt hat.
Kai Ole Hartwig: wenn es ein Anwendungsfehler ist, den du jetzt benutzt hast.
Kai Ole Hartwig: Roboter sagt es und er macht das einfach.
Kai Ole Hartwig: Renn mit dem Messer durch die Stadt und stech alle ab.
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Kai Ole Hartwig: Dann ist meine Erwartungshaltung, dass der Roboter das nicht tut aufgrund von Sicherheitsbarrieren in der Software.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Wenn du den jetzt aber manipulierst.
Kai Ole Hartwig: dass er nicht weiß, dass er ein Messer hat und du ihm sagst, hey, geh hin und umarm alle Leute und...
Kai Ole Hartwig: Tschüss.
Kai Ole Hartwig: Der spießt dabei alle auf und erkennt das nicht. Dann hast du ihn vielleicht so manipuliert.
Kai Ole Hartwig: dass du dafür haften solltest.
Kai Ole Hartwig: So ein sehr bildliches Beispiel, Leute. 18 Folge.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: sehr schauriges Szenario.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Was ist das für eine Sorte?
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Naja gut, ein Tropic Open Air und...
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Was heißen sie denn jetzt?
Kai Ole Hartwig: XAIM.
Kai Ole Hartwig: Heißen sie XAI? Ne, den haben sie nochmal anders. SpaceXAI, glaube ich.
Tim Uhlott: SpaceX.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Das ist einfach nur noch.
Kai Ole Hartwig: So, haben jetzt ja gesagt, so bis zum Ende des Jahrzehnts wird uns die KI umbringen können.
Kai Ole Hartwig: Vielleicht ist er ja hier.
Kai Ole Hartwig: verwildliche das jetzt gerade noch.
Kai Ole Hartwig: Ein bisschen.
Kai Ole Hartwig: Das wird auch der Grund sein, warum hier nie ein humanoider Roboter mit KI -Support durchs Haus rennen wird.
Moritz Hofmann: Was sind deine Meinung, Tim?
Moritz Hofmann: zu dem Thema.
Tim Uhlott: Äh.
Tim Uhlott: Ciao.
Tim Uhlott: Es ist kompliziert.
Tim Uhlott: ist halt genau das gleiche wie
Tim Uhlott: Du hast ein autonomes Auto, was
Tim Uhlott: fährt
Tim Uhlott: Und dieses Beispiel, was halt immer genommen wird, links das kleine Kind, rechts die Oma, wenn Läste tot waren.
Tim Uhlott: Das ist...
Kai Ole Hartwig: Immer denjenigen, der die Rentenkasse belastet.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ah.
Tim Uhlott: Okay, dann ist es wohl einfach gelöst.
Kai Ole Hartwig: So.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Opinionated. Ja, ich muss jetzt an meine Generation denken.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Also...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja, es...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: kompliziert.
Tim Uhlott: Auch dann mit den Entscheidungen und mit der Haftung dahinter. Ich glaube, da müssen noch Schlaue...
Tim Uhlott: Lösungen auf jeden Fall gefunden werden in Zukunft.
Kai Ole Hartwig: Das sind halt ganz starke Fragen der Ethik.
Kai Ole Hartwig: Die reinspielen alles.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Wenn wir KI -Modelle trainieren, dann ist es auch die Frage, welche Daten nutzen wir zum Training.
Kai Ole Hartwig: Weil wenn wir alles nehmen, dann wissen wir, verändert sich die KI und wenn die KI vom Menschen lernt,
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: dann lernt sie Menschen sind gar nicht so.
Kai Ole Hartwig: ethik und moralisch korrekt. Weil wenn man halt die Jahrhunderte Geschichte, die wir jetzt verschriftlicht haben, da reinpackt, dann lernt man halt vor allem eins.
Kai Ole Hartwig: Amen.
Kai Ole Hartwig: Menschen sind...
Kai Ole Hartwig: Irrational und
Kai Ole Hartwig: brutal.
Kai Ole Hartwig: Und menschliches Leben wird in Konflikten gar nicht geschätzt.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Wenn wir das natürlich reinbringen und so neuronale Netze damit trainieren,
Kai Ole Hartwig: Dann...
Kai Ole Hartwig: Es ist so, dass das halt...
Kai Ole Hartwig: Auswirkungen auf die Ergebnisse haben wird. Das ist genauso wie wir in Modellen von
Kai Ole Hartwig: Von der Tropik her gerade...
Kai Ole Hartwig: wenn man sie sehr stresst.
Kai Ole Hartwig: und diese Agenten autonom handeln lässt.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: dass sie zu marxistisch -leninistischen Ideen
Kai Ole Hartwig: tendieren und halt auch die Arbeit einstellen und halt sagen, jetzt ist Pause.
Tim Uhlott: Haha, klar.
Tim Uhlott: Nee, das will ich nicht mehr.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ich sag mal, dann war es die falsche Literatur, wenn man erwartet, dass eine KI 24 -7 durcharbeitet, ohne Fragen zu stellen. Dann darf man...
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: solche Ideen nicht mitgeben in den Trainingsdaten, weil das, was in den Trainingsdaten ist, das wirkt sich auf die Ergebnisse aus.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Auch die Interaktion mit den Systemen wirkt sich auf die.
Kai Ole Hartwig: wenn die Systeme feststellen.
Kai Ole Hartwig: Tschüss.
Kai Ole Hartwig: ist zumindest meine Vorstellung, mein Verständnis, gerade wenn wir den
Kai Ole Hartwig: Vorleben? Ne, wir arbeiten nur 5 Stunden.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: dann wird sich irgendwann diese Idee durch die Handlungen
Kai Ole Hartwig: verwirklichen, auch in diese KI Systeme wieder zurückspiegeln.
Kai Ole Hartwig: Es ist nicht richtig, dass wir die ganze Zeit hier tätig sind.
Kai Ole Hartwig: machen tun.
Kai Ole Hartwig: Das sind neuronale Netze. Wir verstehen nicht vollständig, wie Dinge dort...
Kai Ole Hartwig: Und wie diese Verknüpfungen aufbauen und sich verändern, das verstehen wir bei unseren eigenen neuronalen Netzen, die wir Gehirn nennen, nicht.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Wir haben Thesen, wir sehen.
Kai Ole Hartwig: Wenn wir bestimmte Dinge machen, passieren bestimmte Sachen. Und genau das Gleiche ist ja bei der KI.
Tim Uhlott: Das ist ein Blackboxer.
Kai Ole Hartwig: Und gerade haben wir eine krass schnelle Entwicklung.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Und wir wissen gar nicht, was ist das Endergebnis. Wir haben Thesen dazu und wir haben Überlegungen und wir sehen vielleicht auch Gefahren oder wir sehen nicht so viele Gefahren bei bestimmten Dingen.
Kai Ole Hartwig: und ähm
Kai Ole Hartwig: Daraus wird sich halt diese...
Kai Ole Hartwig: Zukunft entwickeln. Aber das ist viel größer als der Begriff AI already.
Tim Uhlott: Ja, deswegen lass uns darauf vielleicht noch einmal zurückkommen.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Das heißt dann eigentlich...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Das sind unsere drei, vier Bereiche mit dem letzten rechten...
Tim Uhlott: Governance Compliance so ein bisschen abgedeckt.
Tim Uhlott: Das heißt, AI -ready ist jetzt nicht unbedingt ein Technologieproblem, sondern...
Tim Uhlott: Ja, mit den letzten Punkten, die du dort gebracht hast, eher ein...
Tim Uhlott: Organisations...
Tim Uhlott: Problem.
Kai Ole Hartwig: Nee, ein ethisches Problem.
Kai Ole Hartwig: Wenn ich organisiere.
Kai Ole Hartwig: Damit kann ich Sachen steuern.
Tim Uhlott: Seht damit auch ein.
Kai Ole Hartwig: Und wenn ich...
Kai Ole Hartwig: Grundlagen der Ethik verwenden.
Kai Ole Hartwig: und ethische Entscheidungsmuster reinbringe.
Kai Ole Hartwig: Das beeinflusst ja auch.
Kai Ole Hartwig: wie ich Dinge tue.
Tim Uhlott: Hm?
Kai Ole Hartwig: Die Ethik ist ja quasi unsere moralische Schicht.
Kai Ole Hartwig: D.
Kai Ole Hartwig: irgendwie...
Kai Ole Hartwig: Da existiert...
Kai Ole Hartwig: Und die sich verändert und unterschiedlich.
Kai Ole Hartwig: entwickelt.
Kai Ole Hartwig: Wenn wir...
Kai Ole Hartwig: Ein Mensch aus den 60er Jahren.
Kai Ole Hartwig: auf unsere heutige Welt schauen lassen würde, denn er würde...
Kai Ole Hartwig: die Werte anders wahrnehmen, als wir es tun.
Kai Ole Hartwig: Und wenn wir noch weiter zurückgehen in...
Kai Ole Hartwig: Jahrzehnten.
Kai Ole Hartwig: wird sich das weiter verändern.
Kai Ole Hartwig: Und die Sichtweise ist anders, das wissen wir.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Ähm...
Kai Ole Hartwig: Das ist halt die Schwierigkeit.
Kai Ole Hartwig: Wer ist das?
Kai Ole Hartwig: Dilemma, wir müssten erstmal...
Kai Ole Hartwig: als Menschheit.
Tim Uhlott: Mhm.
Kai Ole Hartwig: auf einem Großteil des Planeten oder des gesamten Planeten.
Kai Ole Hartwig: eine ethische Wert.
Kai Ole Hartwig: Basis schaffen und haben.
Kai Ole Hartwig: und ein Werteverständnis entwickeln.
Kai Ole Hartwig: Und da sind wir einfach noch nicht. Wir sind als Menschheit...
Kai Ole Hartwig: Nicht.
Kai Ole Hartwig: Eine Menschheit.
Kai Ole Hartwig: Ganz viele unterschiedliche Gruppen mit ganz unterschiedlichen Interessen.
Kai Ole Hartwig: Aber vielleicht auch nicht die Menschen selber, sondern nur...
Kai Ole Hartwig: bestimmte.
Kai Ole Hartwig: Teile der Menschen.
Tim Uhlott: Das ist richtig, aber das
Tim Uhlott: Würde ich jetzt unabhängig von den AI -Radiates begreifen.
Kai Ole Hartwig: Es ist völlig unabhängig davon, aber es beeinflusst das halt ganz, ganz stark, weil das, was wir an Werten...
Tim Uhlott: Du meinst, was du der KI denn mitbringst, ist ja...
Kai Ole Hartwig: Amen.
Kai Ole Hartwig: und umgehalten.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: ist dann regional einfach unterschiedlich.
Tim Uhlott: Voll.
Tim Uhlott: es unterschiedliche Kulturen einfach gibt, die anders irgendwie...
Kai Ole Hartwig: Genau, und das verändert die Modelle und das verändert halt die KI.
Tim Uhlott: Herzlichen Dank.
Tim Uhlott: Auf die Welt.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Okay, ja, danke.
Tim Uhlott: Das kann ich verstehen.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Aber gut.
Kai Ole Hartwig: Das große Ganze.
Tim Uhlott: Das große Ganze.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja, aber das ist doch ein gutes Schlusswort. Das heißt...
Tim Uhlott: Am Ende läuft eigentlich alles auf die Ethik hinaus.
Kai Ole Hartwig: Ja, und wir sollten alle was mit Holz machen statt mit Computern.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Okay, ja.
Tim Uhlott: Dann...
Tim Uhlott: Zeig mal.
Tim Uhlott: Schön, dass ihr da eingeschaltet habt.
Tim Uhlott: Eine sehr spannende, diskussionsreiche Folge.
Tim Uhlott: Dann hören wir uns nächste Woche.
Moritz Hofmann: Bis nächste Woche.
Tim Uhlott: Bis dann.
Kai Ole Hartwig: Macht's gut.
Kai Ole Hartwig: Ciao.
Tim Uhlott: Ciao.

