Transcript
Tim Uhlott: Schön, dass ihr wieder einschaltet zu einer neuen Folge No Bullshit Faunas.
Tim Uhlott: Moritz hat heute ein sehr interessantes Thema gebracht.
Tim Uhlott: Wir hätten es heute das Thema...
Tim Uhlott: E -Rechnung mitgebracht bzw. die neue E -Rechnungspflicht für 2027, 2028.
Tim Uhlott: Und was halt auf...
Tim Uhlott: Uns Unternehmer und Startups ist das alles so.
Tim Uhlott: zukommt.
Tim Uhlott: Dann würde ich den mal nicht übergeben, Moritz.
Moritz Hofmann: Genau, also ich habe das Thema einfach mal aufgegriffen, weil es uns alle betrifft oder alle Leute im Moment, die...
Moritz Hofmann: dieses Jahr über 800 .000 Euro Umsatz hatten, müssen nächstes Jahr bereits die Rechnungspflicht einhalten.
Moritz Hofmann: Aber ein Jahr danach ist es, glaube ich, Tim, schon so, dass alle...
Moritz Hofmann: diese E -Rechnungen verschicken müssen, unabhängig vom Umsatz. Nur Kleinunternehmer sind ausgenommen oder so, oder?
Tim Uhlott: Ja, genau. Ich glaube...
Tim Uhlott: Ab 2028 müssen es glaube ich alle Unternehmen, wie du schon gesagt hast, beziehungsweise alle B2B -Unternehmen.
Tim Uhlott: müssen E -Rechnungen verschicken können.
Moritz Hofmann: Ach genau, mit Geschäftskunden, ja.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Genau, B2C, soweit ich das gelesen habe, müssen nur E -Rechnungen empfangen können, müssen aber keine aus...
Tim Uhlott: ausweisen können. Genau das gleiche für Kleinunternehmen. Ich glaube, das ist ähnlich geregelt. Das ist auf jeden Fall E -Richtung empfangen.
Tim Uhlott: können muss, aber die ist nicht unbedingt versenden.
Tim Uhlott: muss.
Moritz Hofmann: Genau.
Moritz Hofmann: Wie habt ihr euch beide schon auf diese neue Pflicht vorbereitet?
Moritz Hofmann: Ich habe eine GmbH, das heißt, ich falle in zwei Jahren darunter, dass ich das machen muss. Ich habe auch...
Tim Uhlott: Hm.
Moritz Hofmann: Ich bin ja auch auf Geschäftskunden ausgerichtet, aber ich bin jetzt nicht eine große Firma. Ich habe jetzt nicht irgendwie große Ressourcen.
Moritz Hofmann: Wie mache ich das am besten?
Tim Uhlott: Ja, das stimmt. Ich glaube, wir haben alle noch ein bisschen...
Tim Uhlott: Glück beziehungsweise Unglück, dass wir noch alle dort die 800 .000 fallen. Für dieses Jahr auf jeden Fall, beziehungsweise auch nächstes Jahr.
Tim Uhlott: Aber dann wird es interessant, weil ich benutze zum Beispiel als Payment Provider auch Mass Drive.
Tim Uhlott: Ich war vorher beim Molly, das habe ich mal ausprobiert, das ist so eine...
Tim Uhlott: europäische Alternative, ich glaube aus den Niederlanden glaube ich auch.
Tim Uhlott: Da fehlten mir aber ein paar Sachen, deswegen bin ich leider wieder zu, ja, der alte, der amerikanische Konkurrenz hat leider wieder gewechselt zu Stripe.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Aber da ist das Problem.
Tim Uhlott: die werden nicht über diese Fähigkeit verfügen, E -Rechnungen zu verschicken. Das heißt, man kann schön
Tim Uhlott: die Invoice bzw. generell die Rechnung generieren lassen.
Tim Uhlott: Aber diese Rechnung, diese PDF -Rechnung, die Stripe zum Beispiel kann, haben ja nichts...
Tim Uhlott: mit diesen
Tim Uhlott: Ja, nur in E -Rechnung halt.
Tim Uhlott: zu tun. Aber da können wir ja gleich nochmal drauf gehen.
Tim Uhlott: Und ja, ich...
Tim Uhlott: Mit Roland war zu viel Quatsch und der meint, es gibt dann zwar so ein paar Apps, die du mit Stripe verbinden kannst.
Tim Uhlott: Aber hast ja immer ein bisschen Friction damit, ne?
Kai Ole Hartwig: Ja gut, dann schreib dir selber eine.
Tim Uhlott: Persönlich stört mich das nicht.
Kai Ole Hartwig: Also die E -Rechnung ist ja nichts anderes als eine XML -Datei.
Tim Uhlott: Das ist richtig.
Moritz Hofmann: Aber interessant, dass...
Moritz Hofmann: Stripe da nicht drauf aufspringt, direkt wahrscheinlich, weil sie zu international sind und sich nicht so sehr auf Deutschland konzentrieren.
Kai Ole Hartwig: Ja, Deutschland hat sich ja auch nicht auf einen...
Kai Ole Hartwig: Für mich ist es...
Kai Ole Hartwig: eigentlich, sondern es gibt ja zwei Formate.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Und für das eine brauchst du auch den Leitweg -ID.
Kai Ole Hartwig: Und für das andere dann nicht. Also das ist schon wieder so ein Ding, wo ich sage, naja, ein Format wäre ja okay gewesen.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: 2 ist ein bisschen nervig.
Kai Ole Hartwig: Aber...
Kai Ole Hartwig: Ganz ehrlich, seit Mitte letzten Jahres.
Kai Ole Hartwig: Machen wir das.
Kai Ole Hartwig: Und I don't care. Ja, also ich verstehe die Probleme nicht.
Tim Uhlott: Müssen dann beide supported sein oder muss man nur eins von beiden einfach können?
Kai Ole Hartwig: Zum Versenden kannst du dir das aussuchen, welches du versendest. Es sei denn natürlich dein...
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Der Empfänger gibt es vor.
Kai Ole Hartwig: Also an Behörden kannst du zum Beispiel nur in dem einen Format verschicken.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ich weiß nicht, wollen wir da vielleicht mal auf die Formatflamme zu sprechen kommen?
Tim Uhlott: damit vielleicht nochmal PDF -Rechnungen zu diesen neuen E -Rechnungen vielleicht nochmal abgrenzen können.
Moritz Hofmann: Ja, gerne. Also ich habe da ja technisch keine Ahnung. Ich habe nur gesehen, dass die interessante Namen haben. X -Rechnung, Zug -FERD.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Sagt mir nicht viel. Ich habe es nicht nachgegoogelt. Ich hätte es gedacht, dass...
Moritz Hofmann: Wenn das auf mich zukommt, dass ich am...
Moritz Hofmann: irgendwie irgendwas, versuche mit Cloud da irgendwie zu basteln, irgendwie eine Open -Source -Repo oder so, dass er das da irgendwie akzeptieren kann.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Ähm...
Moritz Hofmann: Tschüss.
Moritz Hofmann: Du hast aber bestimmt eine Ahnung, was das für...
Tim Uhlott: Auch nur so ein bisschen, wenn ich ehrlich sein soll. Ich glaube, Ola hat da gleich ein bisschen mehr zu erzählen.
Moritz Hofmann: Formate sind.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ich habe mich da vielleicht so ein bisschen drum herum gedrückt, mich damit zu beschäftigen, beziehungsweise man hat ja noch...
Tim Uhlott: ein bisschen Zeit.
Tim Uhlott: Das ist vielleicht auch der Grund. Aber wie du schon gesagt hast, es gibt dann die zwei Formate und Ole hat auch schon erwähnt, das ist einmal das X -Rechnung.
Tim Uhlott: Da.
Tim Uhlott: Ja, sind im Wesentlichen halt die Daten in so einem XML -Format halt einfach.
Tim Uhlott: strukturiert.
Tim Uhlott: Sieht ein bisschen aus wie meine Sohle.
Tim Uhlott: HTML oder sowas halt.
Tim Uhlott: kenne ähnlich
Tim Uhlott: Sieht ähnlich strukturiert aus.
Tim Uhlott: Da gibt es noch dieses Zugpferd, was du gesagt hast. Das ist dann so eine Kombi so ein bisschen. Dann hat man noch so ein...
Tim Uhlott: pdf was man
Tim Uhlott: menschlich noch lesen.
Tim Uhlott: kann.
Tim Uhlott: Plus halt da drin halt die eingebetteten Stücke.
Tim Uhlott: XML -Daten, wahrscheinlich dann in einem Header oder Futter oder sowas irgendwie drin, dass es dann immer schnell lesbar ist.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Aber es ist nicht unbedingt ersichtlich für den Menschen.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Was sind denn die Vorteile für die Behörde, dass wir jetzt diese E -Rechnung benutzen?
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Naja, sie ist halt zu 100 % maschinenlesbar.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Also bisher war es ja so, nehmen wir mal an, du hast ein Buchhaltungsprogramm, weil du machst das Zeug selber.
Kai Ole Hartwig: Oder auch du machst die vorbereitende Buchhaltung und letztens...
Kai Ole Hartwig: dann in dem entsprechenden Programm hoch für deinen Steuerberater.
Kai Ole Hartwig: Dann war es ja so, entweder hast du die Daten abgeklickt.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Gut.
Kai Ole Hartwig: Tippt.
Kai Ole Hartwig: Oder eine Texterkennung drüber laufen lassen und die haben dann versucht, das da rauszuziehen.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Das empfällt jetzt. Du musst nur noch die XML -Daten lesen. Das ist total schön.
Kai Ole Hartwig: Die E -Rechnung zu empfangen ist erstmal ein schönes Ding, weil du kannst halt...
Kai Ole Hartwig: die Daten rauslegen, die lesen.
Kai Ole Hartwig: Die Schwierigkeit ist, du musst dann allerdings prüfen, welche Daten wurden denn ausgelesen. Ich das dir nämlich, und das ist nämlich ein reales Problem.
Kai Ole Hartwig: weil keine Prüfsummen drin sind, ob etwas...
Kai Ole Hartwig: manipuliert wurde.
Kai Ole Hartwig: dir kann halt jetzt sehr leicht eine manipulierte Rechnung zugeschickt werden.
Kai Ole Hartwig: Ihr Geist noch?
Kai Ole Hartwig: Zugpferd.
Kai Ole Hartwig: Dann steht in der PDF oder in dem, was du siehst, das eine.
Kai Ole Hartwig: Und in den Daten, die ausgelesen werden, das andere.
Moritz Hofmann: Könnte es dann auch ein Mismatch sein, dass jemand irgendwie im Vor...
Tim Uhlott: Das ist natürlich frech.
Moritz Hofmann: Das, was man sieht, steht eine Zahl und hinten drin steht eine andere Zahl.
Kai Ole Hartwig: Ja, genau. Das ist halt nämlich möglich, weil...
Tim Uhlott: Das ist das, was Ulle meinte, glaube ich.
Kai Ole Hartwig: es keine Validierungsdaten gibt, dass die Daten, die übermittelt werden,
Kai Ole Hartwig: auf dem Transportweg nicht manipuliert wurden.
Kai Ole Hartwig: Einer übrigens der größten Kritikpunkte auch
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: an diesem ganzen Format ist halt, dass es eben keine Prüfsummen gibt, die...
Kai Ole Hartwig: garantieren oder die eine zusätzliche Sicherungsschicht da einbauen.
Kai Ole Hartwig: Das heißt...
Kai Ole Hartwig: Das Gefährliche an der E -Rechnung ist tatsächlich...
Kai Ole Hartwig: der ungeprüfte Empfang und die elektronische Verarbeitung davon.
Kai Ole Hartwig: weil du musst eigentlich jedes Mal prüfen.
Kai Ole Hartwig: Ist das, was ich...
Kai Ole Hartwig: in meiner Buchhaltung nachher stehen habe.
Kai Ole Hartwig: Das, was ich erwarten würde.
Moritz Hofmann: Das heißt, dann würde ich lieber...
Kai Ole Hartwig: Auch gerade...
Kai Ole Hartwig: gar nicht mal so...
Moritz Hofmann: Dann würde ich ja lieber X -Rechnung benutzen als Zugpferd, weil X -Rechnung hat ja nur die XML -Daten. Dann muss ich mir...
Kai Ole Hartwig: Die.
Moritz Hofmann: Bin ich gezwungen dazu, mir die XML -Daten eigentlich anzuschauen, oder?
Kai Ole Hartwig: Weiß ich nicht.
Kai Ole Hartwig: Ich finde mein PDF schön.
Kai Ole Hartwig: Eine PDF ist ja ein handliches Format. Das kannst du einfach mit beliebigen Reader aufmachen, dir anschauen.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: und sagen, ah ja, das ist...
Kai Ole Hartwig: Ist das jetzt.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Und viel gefährlicher als dass irgendwelche Summen oder so manipuliert werden, ist ja, dass die IBAN einfach geändert wird.
Kai Ole Hartwig: Das du dann nämlich auf ein falsches Konto überweist.
Kai Ole Hartwig: Und...
Kai Ole Hartwig: Um.
Kai Ole Hartwig: Dann...
Kai Ole Hartwig: hingehen musst und prüfen musst jedes Mal, stimmt dann die Kontoverbindung überein. Deswegen ist es bei mir ein...
Kai Ole Hartwig: Bei vielen Kunden, für die ich tätig bin mittlerweile so, du musst vorher deine Bankverbindung bei denen hinterlegen.
Kai Ole Hartwig: Und die prüfen dann.
Kai Ole Hartwig: ist das die Bankverbindung, die in der Rechnung steht. Ansonsten wird die Rechnung nicht mehr bezahlt.
Moritz Hofmann: Oh Gott!
Kai Ole Hartwig: Das heißt, wenn sich deine Bankverbindung ändert,
Kai Ole Hartwig: musst du wieder durch den Validierungsprozess, dass das jetzt die richtige Bankverbindung ist.
Kai Ole Hartwig: um halt diese Betrugsfelder
Kai Ole Hartwig: zumindest mal an der Stelle ausschließen zu müssen.
Moritz Hofmann: Aber...
Kai Ole Hartwig: Dann gleichen die nur noch, ob stimmt die Summe denn überein.
Moritz Hofmann: Wieso bin ich denn als Empfänger dafür haftbar, dass da die richtige Bankverbindung drinsteht? Eigentlich muss doch immer der, der die Rechnung verschickt.
Moritz Hofmann: Bisher derjenige sein, dass das richtig da drin steht.
Kai Ole Hartwig: Nein, der hat vielleicht auch das Richtige eingetragen.
Kai Ole Hartwig: Unterwegs wurde dann aber...
Kai Ole Hartwig: die die transportsicherheit nicht
Kai Ole Hartwig: Eine E -Mail ist grundsätzlich erstmal unverschlüsselt. Die wenigsten Leute verschicken ihre E -Mails, die wenigsten Leute signieren ihre E -Mails elektronisch.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Wenn jetzt ein Mail -Server keine Transportsicherheit hat in dieser Kette, es gibt das immer noch schockierenderweise.
Kai Ole Hartwig: kann jeder beliebige Mensch diese E -Mail abfangen.
Kai Ole Hartwig: Manipulieren und weiterschicken.
Kai Ole Hartwig: Oder...
Kai Ole Hartwig: Du hast noch...
Kai Ole Hartwig: Mail -Server, die offen sind.
Kai Ole Hartwig: Die Nicht -DK...
Kai Ole Hartwig: im drin haben nicht spf nicht demark aktiviert haben
Kai Ole Hartwig: Und dann kann auch jeder beliebige Mensch in deinem Namen mit seiner E -Mail -Adresse verschenken.
Moritz Hofmann: Okay, aber wenn mir das bisher nicht passiert ist, dass da ein Problem aufgekommen ist, dann sollte ja jetzt auch nicht mehr Probleme kommen in der Zukunft, oder?
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Also das...
Kai Ole Hartwig: Naja, jetzt ist er wesentlich attraktiver.
Moritz Hofmann: Dass du meinst, das zu hacken oder dass das da so zu...
Moritz Hofmann: Zu manipulieren ist jetzt attraktiver geworden. Das meinst du?
Kai Ole Hartwig: Okay.
Kai Ole Hartwig: Ja, natürlich.
Kai Ole Hartwig: Bisher hat ja jeder kontrolliert, was steht da drin, wo überweise ich hin, hat die PDF gehabt, hat die gelesen, eingelesen, ins Programm eingetragen, dreimal geprüft auf dem Weg hin.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Jetzt, theoretisch ist es so, die E -Mail geht in den Postfach ein.
Kai Ole Hartwig: Idealerweise hat man ja auch ein gesondertes Postfach
Kai Ole Hartwig: Dafür nämlich das Finanzamt darf...
Kai Ole Hartwig: auch alle E -Mails, die da eingehen, nämlich lesen.
Kai Ole Hartwig: in der Betriebsprüfung.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Heißt halt, du solltest vielleicht nicht dein Support -Postfach oder so nehmen?
Moritz Hofmann: Interessant.
Kai Ole Hartwig: Und...
Moritz Hofmann: Okay.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Dann musst du ja dieses Dokument insgesamt hochladen, so wie es ist und dann halt aufbewahren mit deiner Buchhaltung. Das macht jetzt natürlich ein bisschen...
Kai Ole Hartwig: Anders als bisher, die Aufbaubewegungsfrist ist gleich.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Und theoretisch ist es ja so, diese XML wird jetzt automatisch ausgelesen, die Daten.
Kai Ole Hartwig: Wenn du nicht aufpasst.
Kai Ole Hartwig: Gehst ja davon aus, die Stimmen. Jetzt musst du halt nochmal extra...
Kai Ole Hartwig: dann prüfen und dir bewusst machen.
Kai Ole Hartwig: Stimmt das dann auch wirklich überein?
Moritz Hofmann: Aber das Problem gibt es doch eigentlich nur, wenn man manuelle Banküberweisung macht. Wenn das jetzt irgendwie ein Software as a Service ist, wo die...
Moritz Hofmann: wo der Kunde, die Firma der Kunde
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: per Kreditkarte bezahlt, dann wird ja meistens die Rechnung erst daraufhin generiert nach der Zahlung und dann müsste ja eigentlich schon eher alles stimmen, oder?
Kai Ole Hartwig: Ja, wenn du...
Kai Ole Hartwig: quasi in deinem Zahlungsverkehr.
Kai Ole Hartwig: Nur...
Kai Ole Hartwig: Zahlungen hast, die über irgendeinen
Kai Ole Hartwig: Zahlungsanbieter abgewickelt werden, direkt hast du natürlich das Thema nicht.
Kai Ole Hartwig: Aber wenn du halt so ganz klassisch Rechnung machst.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Nein, hast du das nicht.
Tim Uhlott: Ja, kümmer uns.
Kai Ole Hartwig: Bei mir im Bereich ist es ja so, dass du normalerweise eine Rechnung nach Leistungsabgängung stellst.
Kai Ole Hartwig: wenn du nicht vorab eine Rechnung stellst für irgendwas, aber...
Kai Ole Hartwig: Ganz häufig stelle ich mir mindestens mal eine danach.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Das heißt, da bist du darauf angewiesen, dass dir da entweder jemand eine Lastschrift erteilt, das macht aber quasi ja keiner.
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Oder...
Kai Ole Hartwig: dann halt dir das Geld überwiesen wird.
Kai Ole Hartwig: So.
Moritz Hofmann: Ja.
Tim Uhlott: Ja, warst du auch nicht dabei.
Tim Uhlott: Ich sag mal...
Tim Uhlott: Freelancer nur kleineren Agenturen oder sowas, wie zum Beispiel jetzt in deinem Fall, Ole, ich kenne das ja zum Beispiel von den ganzen Konzernen, kenne ich das zum Beispiel auch.
Kai Ole Hartwig: Ja, natürlich.
Tim Uhlott: Die haben zum Beispiel auch keine Kreditkarte rumfliegen, die sie irgendwo angeben, das ist jetzt die Firma X Kreditkarte, sondern...
Tim Uhlott: Die wollen auch nochmal alles überwinden.
Tim Uhlott: machen.
Tim Uhlott: Das heißt die Buchhaltung kriegt dann die...
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: hier auch mal großstellige Rechnungen zugewiesen.
Tim Uhlott: Ja, überweisen ist halt auch mal alles manuell.
Kai Ole Hartwig: Ja, das sind ja auch Freigabeprozesse und alles.
Tim Uhlott: Ja, ja.
Kai Ole Hartwig: So.
Moritz Hofmann: Ich...
Moritz Hofmann: Ich bin gespannt, wie das so die ganzen Handwerker und so machen, die sowieso schon nicht irgendwie so elektronisch begabt sind. Und dann müssen sie jetzt irgendwie diese komischen Rechnungen machen, die auch nicht ganz...
Moritz Hofmann: nachzuvollziehen sind von wegen, ob das jetzt sicher ist oder nicht und so weiter.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Also wir sind ja noch...
Moritz Hofmann: Wir können uns ja noch mit dem Thema auseinandersetzen wenigstens.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ich bin ja froh, dass sie nicht auf die Idee gekommen sind, das für Privathaushalte auch noch zu fordern.
Kai Ole Hartwig: Ja, weißt du...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Mit Aufbewahrungsfrist, acht Jahre lang.
Kai Ole Hartwig: Ähm...
Kai Ole Hartwig: Wer weiß, wer weiß. Wer noch so auf Ideen kommt, um...
Kai Ole Hartwig: um noch mehr zu kontrollieren.
Kai Ole Hartwig: Ich weiß es auch nicht.
Tim Uhlott: Yes, yes.
Kai Ole Hartwig: wie die ganzen nicht so technisch...
Kai Ole Hartwig: Da ist es natürlich auch...
Kai Ole Hartwig: Ein viel größerer Aufwand. Ich sage ja, ich habe das relativ lange.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Kai Ole Hartwig: Schon einfach, weil...
Kai Ole Hartwig: Auch zum Teil einfach erforderlich, weil schon vorher elektronische Rechnungen gefordert waren.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Arbeit.
Kai Ole Hartwig: Das ist ja auch kein technischer Aufwand. Das ist jetzt so, die Programme unterstützen das mittlerweile bei mir und damit ist fertig.
Kai Ole Hartwig: Dann klickst du halt an, dass es ist.
Kai Ole Hartwig: Das mittlerweile Anstrengende ist eher, dass jedes Programm war ein Ö.
Kai Ole Hartwig: Hier fehlt eine Angabe, ich kann keine E -Rechnung schreiben.
Moritz Hofmann: Ja, genau. Was ist, wenn irgendwie...
Moritz Hofmann: welche Angaben fehlen zu einem Kunden oder so, dann kannst du erstmal...
Moritz Hofmann: Damit rechnen, dass deine Rechnungen erst drei Wochen später bezahlt werden, weil du ja auch gar keine stellen kannst.
Kai Ole Hartwig: Ja, du musst dir natürlich, bevor du einen Auftrag anfängst, diese ganzen Daten besorgen.
Moritz Hofmann: Ja, das ist jetzt ein bisschen wichtiger als vorher, oder? Weil sonst kannst du, ja, schreib erstmal rein, was sind die PDF -Rechnungen, ne?
Kai Ole Hartwig: Theoretisch musst du ja auch bei
Moritz Hofmann: Klar ist es natürlich eigentlich auch erst gültig, wenn du diese und diese und diese Angaben drin hast, aber keiner hat dich gehindert, eine andere PDF -Rechnung zu verschicken.
Kai Ole Hartwig: Ja, du musst es aber so etwas nicht kennen, wie die E -Mail -Adresse an, die die Rechnung eingehen müssen.
Kai Ole Hartwig: Das musst du jetzt ja für die E -Rechnung kennen, weil in der E -Rechnung ist die E -Mail -Adresse drin, wo es hingeschickt wird.
Tim Uhlott: Ja.
Moritz Hofmann: Das ist auch wieder ein Detail.
Kai Ole Hartwig: Hm.
Kai Ole Hartwig: Und was ein Problem ist, Anhänge dranhängen geht halt auch nicht mehr so einfach, wenn die Bestandteil der Rechnung sind.
Kai Ole Hartwig: weil viele Programme das dann nicht richtig in die E -Rechnung aufnehmen.
Kai Ole Hartwig: So zumindest im Moment noch.
Tim Uhlott: Hmm.
Tim Uhlott: Okay, du meinst zum Beispiel so Serviceberichte oder sowas. Ich habe einen Handwerker da, der gibt dir eine Auflistung. Ich habe hier keine Ahnung.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Ja, einfach so eine Stunde.
Tim Uhlott: 100 Siegel verwendet und was auch immer.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Das meinst du, das können die...
Tim Uhlott: Können diese XML -Dokumente nicht.
Kai Ole Hartwig: Also, na du, es ist halt...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: So, wenn da jetzt halt drin steht, Abrechnung nach Leistung.
Kai Ole Hartwig: Hier, keine Ahnung, Schuldenauszug, Leistungsverzeichnis, Leistungsnachweis.
Kai Ole Hartwig: Und du hängst das halt an.
Kai Ole Hartwig: ist halt eigentlich die E -Rechnung schon wieder...
Kai Ole Hartwig: So, dass du damit keinen Vorsteuerabzug ziehen kannst, weil die Dokumente nicht...
Kai Ole Hartwig: mit da drin sind.
Kai Ole Hartwig: Und damit fängt halt...
Kai Ole Hartwig: so eine Schwierigkeit an, dass es halt.
Kai Ole Hartwig: Eigentlich müssen es diese...
Kai Ole Hartwig: Programme dann richtig supporten, dass es dann halt
Kai Ole Hartwig: mit aufgelistet wird und alles, das ist technisch möglich, das gibt es im Format.
Kai Ole Hartwig: Aber ja.
Kai Ole Hartwig: Deshalb nicht. Den Vorteil, den ich übrigens bei E -Rechnung sehe, eigentlich finde ich das überhaupt geil.
Kai Ole Hartwig: Wenn...
Kai Ole Hartwig: wenn du einen guten Prozess hast und tatsächlich
Kai Ole Hartwig: abwägen kannst.
Kai Ole Hartwig: Das.
Kai Ole Hartwig: alles schön sauber läuft.
Kai Ole Hartwig: könntest du vollautomatisiert deine Zahlungen abwickeln und deine Buchhaltung.
Kai Ole Hartwig: Theoretisch bräuchtest du keinen Menschen mehr.
Kai Ole Hartwig: Praktisch, weil es keine Prüfsummen gibt.
Kai Ole Hartwig: keinen Manipulationsschutz gibt.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Mh.
Kai Ole Hartwig: musst du halt ganz ernsthaft manuell alles gegenprüfen.
Moritz Hofmann: Und wieso kann man das nicht jetzt auch schon machen, diese Vollautomatisierung? Ich meine, es machen doch genug Firmen so, dass du immer einen bestimmten Betreff, Verwendungszwecke in deine Überweisung eingeben musst und dadurch wird dann die Überweisung zugeordnet.
Kai Ole Hartwig: Ja, ja, klar, wenn du was rausschickst, kannst du das schon seit Jahren machen. Das ist nicht das Thema. Die eingehenden Rechnungen sind das immer das Thema.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Es ist ja nicht genormt, wo welche Information auf einer Rechnung steht.
Moritz Hofmann: Ah, okay. Achso, die Texterkennung immer nur 80 % und deswegen nicht die 100 % wie jetzt. Okay.
Kai Ole Hartwig: Das heißt, ihr müsst die Texterkennung machen und dann zuordnen.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Aber es ist mal gar keine so völlig unausgereifte Idee. Der gewählte XML -Standard ist halt einfach, da hätte man schon nochmal 5...
Kai Ole Hartwig: Minuten mehr darüber nachdenken können.
Kai Ole Hartwig: Hm.
Kai Ole Hartwig: Aber ja, ansonsten denke ich, ist es ausnahmsweise mal etwas, was...
Kai Ole Hartwig: von der Umsetzbarkeit.
Kai Ole Hartwig: Ausnahmsweise mal...
Kai Ole Hartwig: verhältnismäßig gut abbildbar ist.
Moritz Hofmann: Und wie viel...
Kai Ole Hartwig: fast schon Lob.
Moritz Hofmann: jetzt als Einzelunternehmer oder als jemand, der keine vielen Mitarbeiter hat, wie viel Zeit kostet mich diese neue Regelung?
Moritz Hofmann: Pro Monat pro Jahr.
Moritz Hofmann: Was glaubst du, wenn man das...
Kai Ole Hartwig: Du meinst in der erstmaligen Umsetzung oder?
Moritz Hofmann: Also Zeit und natürlich Geld. Wenn ich jetzt zum Beispiel bei Google eine extra E -Mail -Adresse einrichten muss, bei Google Workspace, kostet diese eine E -Mail -Adresse mich schon irgendwie sieben, acht Euro im Monat. Schon allein nur wegen dieser scheiß E -Mail -Adresse.
Moritz Hofmann: Dann kommt hier noch ein bisschen was anderes wahrscheinlich noch dazu.
Moritz Hofmann: Also, dann machen wir es.
Kai Ole Hartwig: Musst du ja auch nicht machen. Du kannst es ja einfach in dein normales Postfach haben. Wenn dich das nicht stört, dass bei der Betriebsprüfung...
Kai Ole Hartwig: Der...
Kai Ole Hartwig: das Finanzamt einfach dann durch alle E -Mails durchgehen kann.
Moritz Hofmann: Ich glaube, dafür gebe ich wohl die 8 Euro aus.
Kai Ole Hartwig: Kannst du das machen?
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Hm.
Kai Ole Hartwig: Wie das nur kommt.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Ähm...
Kai Ole Hartwig: Also ich aber genauso. Ich würde immer ein extra Postfach dafür machen, weil ich es...
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Eigentlich.
Kai Ole Hartwig: Das war's.
Kai Ole Hartwig: Auch getrennt halte ich auch sonst. Security ist ja auch eine eigene, losgelöste Adresse bei mir mit einem eigenen Postfach. Also so ein bisschen...
Kai Ole Hartwig: Trennung aus
Kai Ole Hartwig: Mehreren...
Kai Ole Hartwig: Gründen macht Sinn.
Kai Ole Hartwig: Tja, aber du sagst es schon, also mindestens das E -Mail -Postfach. Ich glaube ansonsten ist der Buchhaltungsaufwand ähnlich hoch.
Tim Uhlott: Statt es manuell einzupflegen, kannst du es automatisiert machen.
Kai Ole Hartwig: Ja, also das...
Tim Uhlott: Am Ende sollte es ja sogar vereinfachen, die Arbeit.
Kai Ole Hartwig: Das Einlesen ist derzeit einfach das Einzige. Das Kontrollieren musst du jetzt halt sorgfältiger machen.
Kai Ole Hartwig: Amen.
Tim Uhlott: Ja.
Moritz Hofmann: Ja, spannend.
Tim Uhlott: auf jeden Fall machen.
Kai Ole Hartwig: So, das war's. Fertig.
Tim Uhlott: Ciao.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Halt!
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Aber ich finde es auch interessant,
Tim Uhlott: Warum die EU das...
Tim Uhlott: überhaupt machen möchte.
Tim Uhlott: Habt ihr euch damit irgendwie beschäftigt?
Kai Ole Hartwig: Ich habe zur Kenntnis genommen, dass sie es haben wollen und fertig. Irgendeine...
Kai Ole Hartwig: I don't care.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja, weil es das jetzt...
Kai Ole Hartwig: Das Warum interessiert mich mittlerweile bei den Sachen nicht mehr, wenn ich ehrlich bin.
Moritz Hofmann: Vielleicht im Rahmen der Digitalisierung.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Es geht nämlich im Grunde darum, den Umsatz...
Tim Uhlott: Steuerbetrug.
Tim Uhlott: zu reduzieren am Ende.
Tim Uhlott: Das heißt, es wird jetzt erstmal damit angefangen, dass du im Inland...
Tim Uhlott: elektronische Rechnungen hin und her schicken.
Tim Uhlott: können.
Tim Uhlott: muss
Tim Uhlott: Und ab 20...
Tim Uhlott: 30
Tim Uhlott: Ähm.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: gibt es nämlich dann neues gesetz das wieder
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: also eine Umsatzsteuer.
Tim Uhlott: in the digital age.
Tim Uhlott: Kommt da näher in die Uhr.
Tim Uhlott: Am 1. Juli 2030.
Tim Uhlott: Greift das Ganze dann.
Tim Uhlott: Und dann müssen...
Tim Uhlott: alle Rechnungen, die zwischen europäischen Ländern hinterhergeschickt werden, an einen Melderegister.
Tim Uhlott: geschickt werden.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Oli!
Kai Ole Hartwig: Funktioniert das dann genauso zuverlässig wie die Umsatzsteuer in die Abfrage und Validierung heute?
Kai Ole Hartwig: die mindestens zweimal im Monat...
Kai Ole Hartwig: bei allen Umsatzzweih -IDs schickt.
Kai Ole Hartwig: Die ist ungültig?
Tim Uhlott: Wirklich?
Kai Ole Hartwig: Du musst ja eigentlich...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Umsatzsteuer -IDs validieren, ob sie gültig sind.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Eigentlich.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Aber er macht das.
Kai Ole Hartwig: Genau.
Kai Ole Hartwig: Und wenn du das machst...
Kai Ole Hartwig: Dann ist es im Moment so, dass zumindest zweimal im Monat aktuell...
Kai Ole Hartwig: Wenn du so eine Meldung bekommst vom Validator, so, nee, die...
Kai Ole Hartwig: Alle sind ungültig.
Kai Ole Hartwig: Keine der Umsatzsteuer -IDs ist gültig.
Tim Uhlott: Wirklich.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Und ein paar Stunden später meldet das Register dann wieder, nee, ist alles super, alles in Ordnung.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Ich sage jetzt mal, wenn die Verfügbarkeit dieses Meldeportals dann ähnlich qualitativ hochwertig ausgeführt wird wie...
Kai Ole Hartwig: Jetzt die Schnittstelle zur Umsatzsteuervalidierung.
Kai Ole Hartwig: könnte das spannend werden, wenn man dann einige Tage im Monat einfach keine Rechnungen verschicken kann.
Tim Uhlott: Ja, das wäre natürlich lustig. Ne, die gibt es alle nicht. Die kenne ich nicht, die vier.
Tim Uhlott: Die 100 Sterne mal gibt's nicht.
Kai Ole Hartwig: Naja, wahrscheinlich kannst du das, dann kannst du es nicht ins Melderegister melden.
Kai Ole Hartwig: Dann kommt irgendjemand auf die Idee, ja, wenn das nicht innerhalb der Zeitfrist sowieso im Melderegister angekommen ist, dann ist das Steuerhinterziehung.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Also...
Kai Ole Hartwig: Warum nochmal genau gehen alle Firmen in die USA?
Kai Ole Hartwig: So.
Moritz Hofmann: Ey, lass doch mal alle in die USA ziehen, das ist doch geil.
Moritz Hofmann: Danke.
Tim Uhlott: Super.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Weiß ich nicht.
Tim Uhlott: Ja, man hat auf jeden Fall da was zu tun.
Kai Ole Hartwig: Das war mit Kanada.
Kai Ole Hartwig: Obwohl, Kanada ist das...
Tim Uhlott: Schweren dann wieder auch noch.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber das ist ja auch EU.
Kai Ole Hartwig: Da geht einem die EU doch auch auf die Nerven. Die sind jetzt ja alle raus.
Tim Uhlott: Stimmt, Achmes.
Tim Uhlott: Ja stimmt.
Kai Ole Hartwig: Australien, Neuseeland vielleicht.
Tim Uhlott: Kann er daher vielleicht ja auch nicht mehr.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Wieso sagt du, egal, du fahr nicht.
Kai Ole Hartwig: Ja, ja, Australien und Seeland ja vielleicht auch nicht mehr.
Kai Ole Hartwig: Die dürfen...
Kai Ole Hartwig: sind ja auch
Kai Ole Hartwig: Auf.
Kai Ole Hartwig: der gleichen Liste wie
Kai Ole Hartwig: Kanada.
Kai Ole Hartwig: Für...
Kai Ole Hartwig: assoziative Mitgliedschaft.
Kai Ole Hartwig: in der Ehe um.
Kai Ole Hartwig: Okay, also das heißt dann Asien.
Kai Ole Hartwig: Oder Afrika, Südafrika vielleicht. Ich habe gehört...
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Kapstadt sind eh viele im Winter.
Tim Uhlott: Oder wie heißt diese kleine Insel immer nochmal, wo du keinen Umsatzsteuer zahlen musst, wo alle diese ganzen Glücksspiele...
Tim Uhlott: vier Male sitzen, obwohl das nicht illegal ist. Ist das Malta? Ja.
Moritz Hofmann: Malta zum Beispiel.
Moritz Hofmann: Gibraltar noch, was gibt es denn noch so?
Kai Ole Hartwig: Ja, aber das ist alles EU -Freunde gedacht.
Kai Ole Hartwig: Alter, ist die um.
Moritz Hofmann: Ja, deswegen kann man ja die Glücksspiele von da aus machen, weil das EU ist, geht das dann noch.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber wir wollen noch gerade diesen Umsatzsteuerregelungen entkommen.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Nicht der Umsatzsteuer, sondern diesen
Moritz Hofmann: Aber eigentlich, selbst wenn wir in den USA wären, einen bestimmten Umsatz in der EU haben, dann müssten wir eigentlich in der EU auch eine Umsatzsteuer -ID und so weiter.
Kai Ole Hartwig: dem bürokratischen Aufwand.
Moritz Hofmann: und so jetzt müssen die
Tim Uhlott: Den USA -Mann zu.
Moritz Hofmann: Ja, als amerikanisches Unternehmen, auch als chinesisches Unternehmen sogar. Also jedes Unternehmen aus dem Ausland ab einem bestimmten Umsatz muss eigentlich...
Moritz Hofmann: Ganz normal in der EU -Strategie.
Kai Ole Hartwig: Ja, machst du keine Geschäfte mehr auf dem europäischen Markt?
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Dann muss man konsequent sein.
Tim Uhlott: Einfach nur für eines.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Wir verkaufen nur in China.
Moritz Hofmann: Nur in Kalifornien.
Kai Ole Hartwig: Genau.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Wobei, ich habe gerade vorhin in so einer Regel...
Kai Ole Hartwig: Also von den...
Kai Ole Hartwig: den bürokratischen Regeln auch gar nicht so harmlos sein.
Kai Ole Hartwig: So ein ähnlich...
Kai Ole Hartwig: sein wie hier und ich glaube.
Kai Ole Hartwig: Was, Brasilien?
Kai Ole Hartwig: Was ist das?
Kai Ole Hartwig: ist sogar schlimmer von der Bürokratie als Deutschland.
Kai Ole Hartwig: Da brauchst du nämlich das Formular zum Beantragen des Formulars.
Kai Ole Hartwig: Lass haben.
Kai Ole Hartwig: Wie hieß es? Asterix in Rom oder so?
Tim Uhlott: Ja, wollte ich auch gerade sagen.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Ah, drei Uhr nachts.
Kai Ole Hartwig: Passierschein A8.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Nein, in A38.
Tim Uhlott: 38, ja.
Tim Uhlott: Ach ja.
Tim Uhlott: Ja, das wird auf jeden Fall sehr interessant, was wir alles machen müssen. Aber ich freue mich jetzt auch gerade...
Tim Uhlott: Das heißt ja auch, wenn du...
Tim Uhlott: B2C Unternehmen bist, kaufst du ja trotzdem meistens irgendwo anders da was ein, was du
Kai Ole Hartwig: Naja, das...
Tim Uhlott: vielleicht weiterverarbeitest oder verkaufst oder so irgendwie.
Tim Uhlott: Also musst du das ja auf jeden Fall auch, ja okay, du musst ja sowieso empfangen können, musst du.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja, ist schon ein bisschen nervig. Also ich kann schon verstehen, es ergibt schon Sinn, aber es kommt halt ein bisschen Arbeit auf uns alle zu.
Kai Ole Hartwig: Ja, ich meine...
Moritz Hofmann: Gibt es doch bestimmt auch irgendwie kleine Startups, die jetzt irgendwie so ein cooles kleines Tool machen. Hier kriegst du deine eigene E -Mail -Adresse, wo du die Rechnung hinkommen lassen kannst, dann wird das weiterverarbeitet und so weiter.
Tim Uhlott: 100 %ig.
Moritz Hofmann: Oder?
Tim Uhlott: Stimmt.
Kai Ole Hartwig: Das machen die ganzen Buchhaltungsprogramme ja sowieso.
Kai Ole Hartwig: Also jedes Buchhaltungsprogramm, das auf dem Markt ist, da hast du jetzt eine E -Mail -Adresse, da schickst du deine Rechnungen hin und gut ist.
Kai Ole Hartwig: Also.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Das ist ja gar nicht so das Thema. Auch diese Schnittstelle für...
Kai Ole Hartwig: EU -Rechnungen ins Ausland, das wird in die Buchhaltungsprogramme integriert
Kai Ole Hartwig: Und damit ist gut.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Initial tut es halt irgendwie einmal weh.
Kai Ole Hartwig: Und irgendwie ist es auch nervig mit den ganzen Daten. Wir haben auf der einen Seite GDPR und DSGVO mit Datensparsamkeit. Das gilt aber halt nur für natürliche Personen, nicht für juristische Personen.
Kai Ole Hartwig: Und selbst als Einzelunternehmer bist du ja auf einmal.
Kai Ole Hartwig: irgendwie nicht mehr so richtig.
Kai Ole Hartwig: Nur die natürliche Person.
Tim Uhlott: Hier auch als Kleingewerbe.
Tim Uhlott: Auch darunter fällt es.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Also klar, bist dann ja Kleinunternehmer, aber...
Tim Uhlott: Das ist auch schon so.
Kai Ole Hartwig: Dann...
Kai Ole Hartwig: Dann bist du ja nicht mehr nur die natürliche Person.
Kai Ole Hartwig: Dann bist du ja auch die...
Tim Uhlott: Hm.
Kai Ole Hartwig: der Unternehmer und damit ja auch, du hast dann ja auch eine
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Unternehmensnummer und so weiter.
Kai Ole Hartwig: Bundeszentralamt für Steuern oder irgendwie so ein Spaß, wo es auch immer herkommt.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: eine Steuernummer hast du nur als...
Tim Uhlott: Kleiner Nehmen.
Kai Ole Hartwig: Nee, nee, du hast auch noch...
Kai Ole Hartwig: unternehmens nochmal
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Wenn du jetzt...
Kai Ole Hartwig: neu gründest, wird sie dir auch zugeschickt. Wenn du vor einigen Jahren gegründet hast, dann ist es deine
Kai Ole Hartwig: Umsatzsteuer -ID meine ich...
Tim Uhlott: Aber die brauchst du auch nicht unbedingt.
Kai Ole Hartwig: Bindestrich 0001 oder sowas.
Tim Uhlott: Du hast ja nicht unbedingt eine Umsatzsteuer -ID.
Tim Uhlott: Zum Beispiel habe ich in meinem kleinen Gewerbe zum Beispiel nicht.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber die Unternehmensnummer hast du trotzdem.
Tim Uhlott: Es gibt ja keine Unternehmensnummer.
Tim Uhlott: Es gibt nur einen schönen Antrag hier in Münster.
Kai Ole Hartwig: Doch.
Tim Uhlott: Äh.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Lass...
Tim Uhlott: Hier ist ein Gewerbeschein.
Tim Uhlott: Und das war's.
Moritz Hofmann: Es gibt eine BGHW -Unternehmensnummer, aber das ist, glaube ich, was anderes.
Kai Ole Hartwig: Nee, das ist Österreich.
Kai Ole Hartwig: Wie heißt das Ding?
Kai Ole Hartwig: Lasst mich den Bescheid raussuchen.
Moritz Hofmann: Meinst du Steueridentifikationsnummer oder sowas?
Kai Ole Hartwig: Nein.
Tim Uhlott: Das ist die eigene Nummer.
Kai Ole Hartwig: Ja, ja.
Moritz Hofmann: Ja, das ist ja...
Kai Ole Hartwig: Das ist die Sättigsteuer Nummer.
Kai Ole Hartwig: Und fertig.
Tim Uhlott: Also das wäre neu für mich, fände ich ja interessant.
Kai Ole Hartwig: Ich war auch total erstaunt als ich sie zugeschickt bekommen habe
Kai Ole Hartwig: Warte mal, habe ich sie hier noch in Papier rumliegen?
Moritz Hofmann: Kleine Wartemusik einspielen.
Kai Ole Hartwig: Ja, ja.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Musst du an der Klavier spielen lernen oder Saxophon oder so, dann spiel ich ein bisschen.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Das ist immer das Schlimme, wenn so Sachen nicht digital kommen, wisst ihr?
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Maten.
Tim Uhlott: Diese ganzen Dokumente von den Versicherungen, die sollen es auch immer elektronisch machen.
Kai Ole Hartwig: Ja, ich finde ja auch, ich habe ja überall angegeben.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Boah.
Tim Uhlott: Meine Ohren sind so voll.
Kai Ole Hartwig: Finanzverwaltung und so sollen wir alles nur elektronisch übermitteln und die halten sich nicht daran.
Tim Uhlott: Mh.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Du hast eine riesige Rente.
Tim Uhlott: die ich irgendwann mal ändern möchte.
Tim Uhlott: Das ist halt auch so, da gefühlt alle zwei Monate...
Tim Uhlott: Kriegst du irgendwie so einen Batzen an irgendwelche Dokumente zur Geschichte. Ja, so viel haben wir schon für sie angelegt.
Moritz Hofmann: Ja, das weiß ich.
Tim Uhlott: Ich denke mir, so viel verändert sich das auch nicht, vor zwei Monaten.
Tim Uhlott: Das reicht alle paar Jahre in Young Kicks.
Kai Ole Hartwig: Na ja.
Kai Ole Hartwig: Also es heißt Wirtschaftsidentifikationsnummer.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Eine Wirtschaftsidentifikationsnummer.
Moritz Hofmann: Habe ich noch nie gehört.
Tim Uhlott: Ich auch nicht.
Kai Ole Hartwig: Ja, Freunde, dann...
Tim Uhlott: Ich wies auch mal her.
Kai Ole Hartwig: Was führt ihr denn für Unternehmen?
Kai Ole Hartwig: Bitte.
Kai Ole Hartwig: Ja, die Ausgabe, ich habe es extra jetzt hier aufgerufen.
Tim Uhlott: Schau mal.
Kai Ole Hartwig: Ähm.
Kai Ole Hartwig: Es...
Kai Ole Hartwig: Die Vergabe wurde am 1. November 2024 begonnen.
Tim Uhlott: Ja, ist neu.
Tim Uhlott: Stimmt.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Moritz Hofmann: Ja, läuft bis Ende 2026, vielleicht kriegen wir das noch.
Tim Uhlott: Also ich habe noch keinen gekriegt.
Moritz Hofmann: Ich auch nicht.
Kai Ole Hartwig: Ich hatte irgendwo gelesen, ich meine beim Bundeszentralamt für Steuern, dass sie das nur zuschicken.
Kai Ole Hartwig: Wenn du zu einem bestimmten Stichtag...
Kai Ole Hartwig: Stichtag.
Kai Ole Hartwig: noch nicht tätig warst.
Kai Ole Hartwig: Danke.
Kai Ole Hartwig: für die Unternehmung.
Tim Uhlott: Interessant
Tim Uhlott: Aber das ist doch sehr interessant.
Tim Uhlott: Gut, dass du es aufbringst, weil ich lese sie gerade, wenn sie keine Unternehmenssteuer...
Tim Uhlott: Identifikationsnummer besitzen können bzw. müssen Sie künftig die
Tim Uhlott: Wirtschaftsregulationsnummer im Impressum der Webseite angeben.
Moritz Hofmann: Es ist los hier.
Kai Ole Hartwig: Wo hast du das hin gefunden?
Kai Ole Hartwig: Also statt der Umsatzsteuer -ID oder statt was?
Tim Uhlott: Ne, wenn du eine Umsatzsteuer -ID hast, dann kannst du die drin lassen.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ah, du kannst es sogar auch wählen. Steht sogar auch. Du kannst auswählen, ob du das haben willst. Du musst mindestens eins drin haben.
Tim Uhlott: findet nur maas
Kai Ole Hartwig: Hm.
Tim Uhlott: Von Erecht24.
Moritz Hofmann: Schön, alle paar Monate.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Es kommt immer...
Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt ja schon alt, also ich bitte dich, 2024!
Moritz Hofmann: Neue Post.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Ich habe davon noch nie etwas gehört gehabt. Krass.
Tim Uhlott: Ich auch nicht.
Tim Uhlott: Und warum habe ich nicht so eine Nummer zugeschickt bekommen?
Tim Uhlott: Interessant.
Tim Uhlott: Wir haben was Neues gelernt.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Unser Podcast lohnt sich.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Deswegen alle abonnieren, liken.
Tim Uhlott: Bewerten.
Tim Uhlott: Damit solche wichtigen News euch immer zukommen.
Tim Uhlott: interessant
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Sein Länderkürzel ist dabei eine neunstellige Zifferfolge mit einem fünfstelligen Unterscheidungsmerkmal.
Kai Ole Hartwig: Ja, dann hast du nämlich eine fortlaufende Nummer oder sowas, also hinten noch ein...
Tim Uhlott: Bye.
Kai Ole Hartwig: Ein Zähler dran für...
Tim Uhlott: Mh.
Kai Ole Hartwig: Die Unternehmungen, die du also hast. Und wie du siehst, derjenige, der es spezifiziert hat,
Kai Ole Hartwig: war ambitioniert. Er dachte so, fünfstellig brauchen wir.
Kai Ole Hartwig: Oder Fischstech oder was es ist, brauchen wir auf jeden Fall.
Kai Ole Hartwig: weil jeder gründet so viele.
Tim Uhlott: 5 Stellen.
Kai Ole Hartwig: Ja, überleg mal, fünf Stellen, das sind ja...
Tim Uhlott: Easy.
Kai Ole Hartwig: Also mal...
Kai Ole Hartwig: Nein.
Kai Ole Hartwig: 90 .999 Unternehmen kannst du dann ja machen.
Tim Uhlott: Was ist, wenn ich 100 .000 gründen will?
Moritz Hofmann: Ja, dann wird das nochmal reformiert.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: So.
Kai Ole Hartwig: Aber...
Kai Ole Hartwig: Also auf geht's.
Kai Ole Hartwig: 99 .999 ist ja auch...
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Also.
Moritz Hofmann: ein gutes Ziel.
Kai Ole Hartwig: Ja, bist ja auch ein bisschen beschäftigt, vor allem mit Steuererklärungen.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Man bekommt das Dokument über ELS dazu geschickt.
Tim Uhlott: Da guckt man natürlich nie rein.
Kai Ole Hartwig: Ja, bekommst du auch eine E -Mail, dass du was drin hast.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ich irgendwie nicht.
Kai Ole Hartwig: Ja, Tim.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Sorry, Olle.
Tim Uhlott: sitzt auch irgendwer zwischen, der die immer abblockt oder so, weil wahrscheinlich auch das...
Tim Uhlott: das Finanzamt oder wer auch immer da für Elzalanger zuständig ist.
Tim Uhlott: im Bund oder so wahrscheinlich auch nicht verschlüsselte E -Mails nutzt.
Kai Ole Hartwig: Ich glaube, Elzer wird durch den Freistaat Bayern bereitgestellt.
Tim Uhlott: Hundertprozentig nicht.
Kai Ole Hartwig: Wenn ich mich richtig erinnere.
Kai Ole Hartwig: Aber ich meine, es ist ja auch schön.
Kai Ole Hartwig: dass man Elster also als Portal des Finanzamtes
Kai Ole Hartwig: wie den libyschen Vogel nennt.
Tim Uhlott: Ja, das stimmt.
Tim Uhlott: Da scheint es sich.
Kai Ole Hartwig: Nein.
Kai Ole Hartwig: Also...
Kai Ole Hartwig: Das...
Kai Ole Hartwig: Ist bestimmt kein Zufall.
Tim Uhlott: wie sich das gedacht hat.
Tim Uhlott: Ein kleiner Fun -Fact nochmal dazu, wo du gerade Bayern gesagt hast.
Tim Uhlott: Ihr kennt ja wahrscheinlich auch die Bank DKB.
Tim Uhlott: Die gehört zum Beispiel auch zu der Bayerischen Landesbank zum Beispiel dazu, damit die Kredite in ganz Deutschland vergeben können.
Tim Uhlott: Dann blieb ein Zerk.
Tim Uhlott: damals gegründet.
Tim Uhlott: Äh...
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Kommen wir.
Tim Uhlott: Haben wir alle was zum...
Tim Uhlott: Nachdenken für die nächsten Tage. Vielfältig gesagt.
Tim Uhlott: Und dann haben wir es, glaube ich, oder?
Tim Uhlott: So, ich hätte sonst jetzt...
Tim Uhlott: Nichts mehr Spannendes zu erzählen dazu.
Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Ja, ich habe auch einen.
Moritz Hofmann: Eine gute, kompakte Folge, würde ich sagen.
Tim Uhlott: Ja.
Tim Uhlott: Ich habe gesagt, mal ein bisschen kürzer als eine Stunde, sonst immer.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Zwei Dinge gelernt.
Kai Ole Hartwig: Die Rechnung ist XML.
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Und?
Kai Ole Hartwig: Es gibt eine Wirtschaftsidentifikationsnummer.
Tim Uhlott: Ja.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: die Tim und Moritz jetzt dringend finden müssen.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: In meinem Impressum steht Umsatzsteuer -ID. Alles gut.
Tim Uhlott: Spannend
Kai Ole Hartwig: Ja, in meinem auch.
Tim Uhlott: Ah, ich strebe.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Bist du ja selber schuld, dass du keine beantragsten Kleinunternehmerregelung machst.
Tim Uhlott: Ja, aber dann muss ich Unternehmenssteuer halt aus.
Tim Uhlott: Ausweisen so noch nicht.
Tim Uhlott: Darum zerstören.
Tim Uhlott: Ausweisen. So weit jetzt noch nicht.
Kai Ole Hartwig: Ja, kannst du aber auch immer sofort abziehen.
Tim Uhlott: Das ist richtig.
Tim Uhlott: Meine Produkte werden dadurch dann direkt teurer.
Tim Uhlott: Siehst du?
Kai Ole Hartwig: Nee.
Moritz Hofmann: Also für ausländische und für andere Kleinunternehmer ja, aber für welche, die selber Umsatzsteuer abfüllen müssen, ist ja egal eigentlich theoretisch.
Kai Ole Hartwig: Nee, für Ausländische doch nicht in dritt und Länder musst du doch keine ausweisen.
Moritz Hofmann: Ja genau, deswegen für die ist es egal, ob er das...
Moritz Hofmann: ausweist oder nicht.
Kai Ole Hartwig: Aber auf deinen Grundpreis kommt ja die Umsatzsteuer oben drauf.
Moritz Hofmann: Das meine ich.
Tim Uhlott: Genau.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Das musst du dir nicht erst erkauft zahlen. Wenn du es für 100 Euro verkaufst, musst du 119 zahlen.
Moritz Hofmann: Ja.
Moritz Hofmann: Aber wenn jemand aus China kauft, dann muss er das nicht zahlen, auch wenn Tim Umsatzsteuer -ID hat.
Kai Ole Hartwig: Genau, so und wenn du jetzt aus...
Moritz Hofmann: Das wird dann.
Moritz Hofmann: Nicht drauf gerechnet.
Tim Uhlott: Ja, da kommt es wieder auf die verschiedenen Grenzen zum Beispiel darauf an. Das ist pro Land zum Beispiel anders.
Kai Ole Hartwig: Prost!
Tim Uhlott: Deswegen ist das halt ganz gut.
Tim Uhlott: nett, dass es halt so Anbieter wie...
Tim Uhlott: Stripe.
Tim Uhlott: zum Beispiel, die übernehmen das halt alles komplett für dich.
Tim Uhlott: Weil es gibt halt unterschiedliche Grenzen, wie zum Beispiel, wenn du in den USA zum Beispiel Kram verkaufst, gibt es halt jedes Bundesland eigene Grenzen. Zum Beispiel, wenn du nach Kalifornien verkaufst, ab 100 .000 Euro musst du...
Moritz Hofmann: Musst du auch wieder zahlen, okay.
Tim Uhlott: Aber nur für Kalifornien dann.
Moritz Hofmann: Ja, ja.
Tim Uhlott: Wenn du dann nach Utah oder wo auch immer hin verkaufst, dann zum Beispiel vielleicht nicht.
Tim Uhlott: Oder dann haben wir andere Steuersätze. Das ist halt ziemlich nervig.
Tim Uhlott: kompliziert. Deswegen ist es gut, wenn es so Zahlungsanbieter gibt, die sowas halt haben. Das ist zum Beispiel auch das Problem, warum ich von Molli zum Beispiel Zahlungsanbieter zum Beispiel weggegangen bin.
Tim Uhlott: Die haben das dann alles nicht integriert.
Tim Uhlott: Dann müsstest du manuell...
Tim Uhlott: Kommen.
Tim Uhlott: wie viel Geld hast du schon eingenommen aus verschiedenen Regionen der Welt und dann selber gucken, ob du darauf Steuern berechnen musst oder nicht und abfüllen musst.
Tim Uhlott: Das war's schon.
Tim Uhlott: Payment an Pita wie Stripe.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Werbung machen hier.
Tim Uhlott: Oder auch zu.
Tim Uhlott: die anderen dies so
Tim Uhlott: Gibt.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Die übernehmen das halt dann für dich, die größeren Player.
Tim Uhlott: Zum Glück.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Bist du diese Woche gesponsert?
Tim Uhlott: Ja.
Kai Ole Hartwig: Fun.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Offensichtlich.
Tim Uhlott: Wäre gut.
Tim Uhlott: Können Sie machen.
Kai Ole Hartwig: Ja, wäre gut.
Tim Uhlott: Fand ich gut.
Kai Ole Hartwig: Können sie waren.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Gut.
Kai Ole Hartwig: Dann wollen wir jetzt noch weiter diskutieren oder sind wir am Ende des Tages?
Tim Uhlott: Ich klappe es am Ende, oder?
Kai Ole Hartwig: Mit allem vorbei.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Ja, reicht jetzt.
Kai Ole Hartwig: Gut.
Tim Uhlott: Wochenende.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Da diese Folge dienstags rauskommt, ist das Wochenende sehr weit weg.
Tim Uhlott: okay das stimmt
Tim Uhlott: Aber für uns jetzt.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Moritz Hofmann: Vielen Dank.
Kai Ole Hartwig: Naja, du machst einfach fünf Tage Wochenende, richtig? Du arbeitest dann auch montags und dienstags.
Tim Uhlott: Stimmt.
Tim Uhlott: stimmt einfach andersrum
Kai Ole Hartwig: Kleinunternehmerregelung, jaja.
Tim Uhlott: Vielen Dank.
Tim Uhlott: Deswegen freut sich Merz.
Tim Uhlott: Zwei Tage Arbeit und fünf Tage Wochenende.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Tim Uhlott: Samosa Sasan.
Kai Ole Hartwig: So muss das sein.
Tim Uhlott: Ja gut, dann...
Tim Uhlott: Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt.
Tim Uhlott: Und dann hören wir uns nächste Woche.
Moritz Hofmann: Bis nächste Woche.
Kai Ole Hartwig: Bis dann. Macht's gut.
Moritz Hofmann: Ciao.

