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Was wirklich hinter Aufschieberitis, Overthinking und Perfektionismus steckt

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Speaker: Vielleicht kennst du das, du willst mal wieder einen Instagram-Post raushauen und landest in der dritten Kaffeepause.

Speaker: Oder nachts um drei, du kannst einfach nicht schlafen, weil diese Gedanken in deinem Kopf kreisen und du denkst, hey, was denken denn jetzt vielleicht andere über mich, wenn ich das poste, ist das nicht vielleicht albern?

Speaker: Oder du schraubst an deinen Texten rum, bis schon keine Deadline mehr übrig ist, weil du es bis zum letzten Moment einfach vor dich hergeschoben hast.

Speaker: Prokrastination, Oversinking und Perfektionismus.

Speaker: Heute wollen wir mal darüber sprechen, was wirklich hinter den Mustern steht, was dahinter steckt und natürlich auch, wie du sie knacken kannst für dich.

Speaker: Herzlich willkommen zu unserer neuen Episode.

Speaker: Heute wollen wir mit dir einmal ganz, ganz tief eintauchen in ein Thema, das vor allen Dingen auch viele selbstständige Powerladies kennen, besonders eben, wenn es darum geht, dass wir sichtbar werden wollen.

Speaker: Und manchmal haben wir da so die eine oder andere Blockade, die uns immer mal wieder ausbremst.

Speaker: Und ich bin mir sicher, du da draußen, du hast großartige Ideen, du willst deine Expertise zeigen, aber dann kommt entweder die Prokrastination um die Ecke, also das ewige Aufschieben, dann kommt das Overthinking um die Ecke, also dieses endlose Gedankenkarussell, was in endlos Schleife da oben läuft und natürlich dein Perfektionismus.

Speaker: Dein Drang, dass du immer alles fehlerfrei machen willst und bevor nicht alles fehlerfrei ist, machst du es einfach nicht.

Speaker: Und vielleicht kommt dir das ein oder andere ja auch bekannt vor.

Speaker: Und das Paradoxe ist, dass dahinter manchmal sogar die Angst vor dem Erfolg steckt.

Speaker: Also das, was wir eigentlich wollen.

Speaker: Erfolg im Business haben und wirklich mit unseren Dingen Menschen glücklich zu machen, Menschen zu unterstützen und natürlich selber auch ein erfülltes Business zu haben.

Speaker: Und manchmal steckt auch die Angst vor diesem Erfolg dahinter.

Speaker: Warum das ist, da kommen wir später noch dazu.

Speaker: Das heißt, was dich in den nächsten Minuten erwartet, das ist einfach mal, dass wir...

Speaker: auch so ein Stück weit wissenschaftlich hinter diese drei Themen gucken.

Speaker: Das heißt, wir wollen aber auch gucken, wie entstehen sie, wie erkennst du sie im Alltag, wo du dann einfach mal für dich reflektieren kannst, hey, ermische ich mich vielleicht jetzt gerade wieder an der einen oder anderen Stelle dabei?

Speaker: Und das Wichtigste ist natürlich auch, was kannst du ganz konkret tun, um diese Hürden auch ein Stück weit für dich zu überwinden und wirklich kraftvoll dann auch in deine Sichtbarkeit zu kommen,

Speaker: Und eben nicht mehr mit Prokrastination, Overthinking oder Perfektionismus einfach so zu kämpfen.

Speaker: Schauen wir uns mal so ein bisschen die Prokrastination an.

Speaker: Vielleicht kennst du das.

Speaker: Du hast so in deinem Kopf tausend Ideen und am Ende, da sortierst du einfach nur die Socken aus der Wäsche.

Speaker: Also ich hatte mal einen Tag, da wollte ich mal so einen ganzen Text für eine Angebotsseite schreiben.

Speaker: Am Ende habe ich das Bad geputzt.

Speaker: Ich habe meinen Desktop irgendwie sortiert.

Speaker: Ich habe gegoogelt, ob ich vielleicht dann doch ADHS habe.

Speaker: Naja, kennst du vielleicht, oder?

Speaker: Und in dem Moment denken viele eigentlich nur, boah, bin ich faul.

Speaker: Ich mache einfach nichts, ich komme zu nichts.

Speaker: Ich bin faul.

Speaker: Aber das stimmt ja überhaupt nicht.

Speaker: Denn Prokrastination fühlt sich irgendwie total scheiße an, während sich Faulheit schon ganz schön gemütlich anfühlt.

Speaker: Denn der Unterschied ist...

Speaker: Fall.

Speaker: Genau, warum prokrastinieren wir denn eigentlich?

Speaker: Die wissenschaftlichen Hintergründe ist, dass es eigentlich nur eine Regulation unserer eigenen Emotion ist.

Speaker: Das heißt, wir wollen diese unangenehmen Gefühle vermeiden.

Speaker: Also Langeweile, Frustration, Angst, Selbstzweifel, das wollen wir alles ein Stück weit vermeiden und wir haben einfach Angst zu versagen, was auch dahinter steckt.

Speaker: Wir haben Angst vor negativen Bewertungen, die dann natürlich mit diesen negativen Emotionen verbunden werden.

Speaker: heißt, wir haben einfach so eine Furcht, dass das Ergebnis nicht gut genug sein könnte, was wir abliefern und dann dafür kritisiert werden.

Speaker: Das ist natürlich gerade, wenn wir in die Sichtbarkeit gehen wollen und in Social Media uns zeigen, dann setzen wir uns natürlich noch viel mehr diesen ganzen vermeintlichen Bewertungen aus.

Speaker: Was denken jetzt die Nachbarn, was denken meine Eltern, was denken vielleicht die ehemaligen Kollegen, was denken meine Freunde und was sagt Paul537 mit seinem Hate-Kommentar noch da drunter?

Speaker: Und wir haben einfach Angst, davon anderem bewertet zu werden und wir wollen diese Emotion vermeiden.

Speaker: Ja und so ist es dann so, dass du eben Marketing-Sachen aufschiebst.

Speaker: Du schiebst deine Content-Erstellung auf.

Speaker: Du schiebst dein Networking auf.

Speaker: Du schiebst einfach alles auf.

Speaker: Zum Beispiel den Webseiten-Launch, die Kundenakquise.

Speaker: Du schiebst deinen Blog-Beitrag einfach nach hinten auf.

Speaker: Oder du räumst dein Büro auf, statt irgendwelche anderen wichtigen Anträge zu schreiben oder vielleicht Angebote zu schreiben.

Speaker: Und manchmal ist es so, du hast auch vielleicht so ein kleines Gefühl der Überforderung, auch vielleicht Stress oder Schuldgefühle.

Speaker: Die Ängste kommen vielleicht hoch, weil du eben auch die Aufgaben unerledigt hast.

Speaker: Ja, und dann kommen wieder diese Gedankenspiralen.

Speaker: Oh, ich bin so unproduktiv, ich würde das gern doch anders haben wollen, aber ich komme einfach nicht raus.

Speaker: Also das sind alles die Dinge, woran du erkennst, ob du vielleicht so ein bisschen ein kleines Prokrastinienchen bist.

Speaker: Genau, und was ist denn jetzt das ganze Thema Overthinking?

Speaker: Was ist das eigentlich, wenn wir so ständig über alles nachdenken?

Speaker: Das ist so dieses, das kennst du vielleicht, dass du ständig schon darüber nachdenkst, ach du Jemini, was habe ich denn da gesagt?

Speaker: Hätte ich doch lieber das und das gesagt.

Speaker: Oder du bist mit deinen Gedanken schon wieder total in der Zukunft und machst dir Gedanken darüber, was eventuell passieren könnte, wenn du jetzt was tust.

Speaker: Genau.

Speaker: Also stell dir einfach mal vor, du sitzt im Auto drin, du hast den Leerlauf drin oder beim Automatikauto die Endstellung gewählt.

Speaker: Motor läuft schon mal, du trittst aufs Gas, aber was passiert, wenn du den Leerlauf drin hast?

Speaker: Genau, du kommst keinen Meter vorwärts.

Speaker: Der Motor, der rührt einfach nur in diesem furchtbar bellenden Geräusch auf.

Speaker: Du verbrauchst Energie, Benzin geht raus, aber du bist völlig blockiert.

Speaker: Du kommst keinen Meter vorwärts.

Speaker: Und genau das passiert beim Overthinking.

Speaker: Wahnsinnig viel Bewegung im Kopf, da heult und jault und rührt alles, aber du kommst nicht vorwärts, weil eben der Leerlauf drin ist.

Speaker: Und auch hinter diesen Gedankenschleifen steckt am Ende so ein Stück weit auch der Perfektionismus, zu dem wir ja dann gleich nochmal im Detail kommen.

Speaker: Auch da ist wieder diese Angst vor so einer Unsicherheit.

Speaker: Das heißt, wir Menschen wollen ja eigentlich immer so eine Sicherheit und wir wollen ja möglichst alles kontrollieren.

Speaker: Und wenn wir alles kontrollieren wollen, aber so viele Unsicherheiten ja nun mal irgendwo im Außen sind, dann vermeiden wir das lieber und das ist

Speaker: machen wir einfach, indem wir uns lieber mit Gedanken damit beschäftigen, alles nochmal genau durchklaren, schon mal in Gedanken, um dann zu sagen, vielleicht ist es ja doch zu unsicher.

Speaker: Und oft ist es natürlich auch mit negativen Vorerfahrungen verbunden, die wir irgendwann mal in der Vergangenheit gemacht haben.

Speaker: Weil irgendwie mal was schief gegangen ist, weil uns was nicht geklickt ist, so wie wir uns das vorgestellt haben.

Speaker: Und das beschäftigt uns und das wollen wir nicht nochmal überleben, nochmal erleben.

Speaker: Und deswegen denken wir lieber an Strategien, wie wir das vielleicht diesmal vermeiden könnten.

Speaker: Und gerade dann aber eben in diese Falle dieses Overthinking alles wirklich zu zerdenken, was uns klein zum Detail, was uns dann aber davon abhält, wirklich in die Umsetzung zu gehen.

Speaker: Und vielleicht hast du schon ein Gefühl, ob du vielleicht vom Overthinking betroffen sein könntest.

Speaker: Hier vielleicht noch mal so ein paar Anhaltspunkte für dich.

Speaker: Das kann ja sein, du bist so eine unentschlossene Person.

Speaker: Das kommt auch auf deinen Persönlichkeitstyp an.

Speaker: Aber Unentschlossenheit ist halt auch ein Zeichen dafür, dass du vielleicht zu Overthinking tendierst.

Speaker: Da siehst du zum Beispiel, wenn du wochenlang zögerst, was sollst du denn für eine Struktur für deine Website wählen?

Speaker: Also welches Template sollst du auswählen?

Speaker: Welche Marketing-Farben sollen das sein?

Speaker: Dann hast du sofort Schwierigkeiten, dich festzulegen.

Speaker: Ach, soll ich doch das Lila nochmal tauschen?

Speaker: Vielleicht eine hellere Version?

Speaker: Vielleicht gefällt mir die Farbe dann besser?

Speaker: Also du hast dich...

Speaker: Dir fällt es ganz, ganz uns schwer, dich festzulegen, selbst wenn es Kleinigkeiten sind, wie eine Farbe zum Beispiel, wenn es nur eine Farbnuance ist.

Speaker: Und du spielst endlos Szenarien in deinem Kopf immer wieder durch.

Speaker: Ach, was wäre ich, wenn ich das braun nehme statt das lila?

Speaker: Ach, was wäre eigentlich, wenn ich erst morgen anfange und nicht schon heute?

Speaker: Ach, was wäre, was wäre, was wäre?

Speaker: Und dieses ständig, was wäre, was in deinem Kopf passiert,

Speaker: Das hände ich natürlich total.

Speaker: Und du malst dir damit automatisch auch immer wieder deine Worst-Case-Szenarien aus.

Speaker: Also das, was wir eigentlich überhaupt nicht brauchen, wenn wir den Gang einlegen und wenn wir aufs Gas treten wollen.

Speaker: Das hindert uns daran, wirklich vorwärts zu kommen.

Speaker: Ja, vielleicht planst du auch monatelang, du recherchierst bis ins letzte Detail und fängst eben nicht an, weil, sind wir mal ganz ehrlich, so eine Recherche, die kann ich jahrelang betreiben und eine Recherche, die wird nie fertig sein.

Speaker: Und dahinter sich zu verstecken, indem ich es immer wieder überdenke, überdenke, überdenke, das ist natürlich auch total hinderlich und so kommst du auch nicht vorwärts, das ist klar.

Speaker: Ja, und dann bist du in dieser Schleife gefangen.

Speaker: Ich denke, ich mache nicht, ich denke, ich mache nicht, ich denke, ich mache nicht, ich denke, ich mache nicht, weil es immer noch was gibt, woran du denken musst.

Speaker: Und das ist das Gemeine daran.

Speaker: Du musst das schon aktiv bewusst durchbrechen, damit du da rauskommst.

Speaker: Dann kommen wir schon zum Perfektionismus.

Speaker: Das ist ja immer so ein Stück weit ein zweischneidiges Schwert, weil am Ende hat es ja auch manchmal Vorteile, wenn wir wirklich nah an der Perfektion dran sind, weil wir einfach unser Bestes geben wollen.

Speaker: Aber das kann uns natürlich auch hindern, in die Umsetzung zu gehen.

Speaker: Ja, eine Bekannte von uns, nennen wir sie einfach mal Jana.

Speaker: Die wollte letztes Jahr ein Webinar geben, ihr Thema stand schon, die Folien waren schon fertig, die Anmeldungen liefen schon, aber sie hat es abgesagt.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil sie war nicht 100% zufrieden mit ihren Folien, sie kam mit den Kameraeinstellungen nicht so richtig klar, wie sie sich das vorgestellt hat.

Speaker: Sie hatte so ein bisschen Schwierigkeiten, ihre Technik zu bedienen und hat dann das Ganze abgesagt, weil sie einfach Angst hatte, dass sie nicht alles im Griff hat während des Webinars und

Speaker: Dann hat sie quasi über gar nichts gesagt und ist gar nicht rausgegangen, anstatt sich am Ende auch unter dieser Bewertung vielleicht zu stellen, dass jemand denken könnte, oh das war jetzt aber nicht so perfekt und die hat mich alles im Griff und deswegen ist sie an ihrem eigenen Perfektionismus da an der Stelle gescheitert.

Speaker: Am eigenen Anspruch an die Qualität.

Speaker: Ja genau, das ist wie wenn du dir selber so einen goldenen Käfig geschaffen hast, in dem du da drinnen bist.

Speaker: Der glänzt, der funkelt, das ist wunderschön.

Speaker: Der wird nochmal ein bisschen nachpoliert, einfach mit dem Lappen, dass auch das letzte Teil daran noch glänzt.

Speaker: Aber

Speaker: Der goldene Käfig, der lässt dich eben auch nicht raus.

Speaker: Du kommst aus diesem Käfig nicht raus.

Speaker: Du guckst dann einfach an, es ist Designer nicht perfekt, wackelt meine Kameraeinstellung, ach, hier blinzel ich nochmal zu viel, das Video, das kann ich noch nicht rausposten.

Speaker: Da habe ich noch einen Schreibfehler drin, das muss ich unbedingt nochmal korrigieren und du kommst aus diesem Käfig einfach nicht raus.

Speaker: Und in dieser Zeit, was machen deine Mitbewerberinnen und deine Mitbewerber?

Speaker: Die stellen da wackelige Storys ein, die haben einfach mal einen Rechtschreibfehler drin, die juckt das nicht, die interessiert das überhaupt nicht, die

Speaker: Gehen einfach raus und machen.

Speaker: Und weißt du was?

Speaker: So ein Fehler ist doch nichts Schlimmes.

Speaker: So ein Fehler, der macht uns doch urmenschlich.

Speaker: Denn jeder Mensch macht Fehler.

Speaker: Und es gibt einfach nicht den perfekten Menschen.

Speaker: Das ist nicht möglich.

Speaker: Und vielleicht machst du dir auch mal bewusst, wenn du selbst so perfektionistisch bist, siehst du dir letztendlich ja auch genau solche perfekten Kunden an, die dann auch bei allem, was vielleicht mal schief läuft, letztendlich dann rummeckern.

Speaker: Ja, willst du denn solche Kunden haben?

Speaker: Also sei doch lieber perfekt, unperfekt.

Speaker: Das ist das Beste, was du machen kannst und trau dich auch einfach mal unperfekt rauszugehen.

Speaker: Und ganz ehrlich, ich blaue mal ein bisschen aus dem Nähkästen.

Speaker: Ich war früher auf.

Speaker: Auch eine von der Sorte.

Speaker: Ich hätte jedes Slide und alles, sobald ich nur alle Rechtschreibfehler gefunden hätte, hätte ich nochmal komplett überarbeitet.

Speaker: Da hätte ich nochmal eine Stunde Zeit investiert, bloß damit es passt.

Speaker: Heute denke ich mir,

Speaker: Ach, ist draußen.

Speaker: Hui, habe ich einen Rechtschreibfehler entdeckt?

Speaker: Naja, kann ich jetzt auch nicht mehr ändern.

Speaker: War wohl die automatische Texterkennung oder mein Finger war zu dick?

Speaker: Naja, der Leser erkennt doch, was ich sagen wollte.

Speaker: Mittlerweile bin ich da echt entspannt und ich kann es dir nur empfehlen.

Speaker: Das macht das Leveren einiges leichter.

Speaker: Glaub mir das, ich weiß, wovon ich rede.

Speaker: Und wenn wir wieder mal ein Stück weit auch wissenschaftlich dahinter gucken, was steckt denn eigentlich nach diesem, oder was ist denn dieser Perfektionismus?

Speaker: Das ist ja so ein Streben nach Fehlerlosigkeit.

Speaker: Und das heißt, wir haben einen sehr hohen Anspruch an unsere eigene Leistung.

Speaker: Und was aber oft dahinter steckt, ist eben dieser Selbstwert, den wir abhängig machen von dieser Leistung.

Speaker: Das heißt, klar, auf der einen Seite gibt es diesen gesunden Perfektionismus, da geht es einfach darum, dass wir einen hohen Standard an uns haben, dass wir eine hohe Exzellenz haben wollen, dass wir natürlich auch eine Motivation haben, gute Dinge abzuliefern, daran zu wachsen und eine gute Leistung auch abzuliefern, das ist super.

Speaker: Aber es gibt halt diesen dysfunktionalen, diesen ungesunden Perfektionismus, weil wir uns ständig Sorgen über jeden einzelnen Fehler machen.

Speaker: Und wir dann wieder diese Angst vor dem Versagen haben, diese Angst vor dieser Selbstkritik und ein Stück weit auch eben unseren Selbstwert an dieser Leistung festmachen, weil das ist dann ganz oft damit verbunden, dass wir in der Angst reinkommen, dass wir vielleicht sogar so ein Stück weit in die Depression reinrutschen können und vor allem natürlich eng mit Burnout verbunden.

Speaker: Wie es Isabel in ihrer Geschichte gerade erzählt hat, wenn du dann plötzlich damit eine Stunde mehr Arbeit machst,

Speaker: für eine Kleinigkeit und das dann aber bei jeder einzelnen Aufgabe machst, dann rennst du natürlich auch in so einen Riesenberg von Arbeit rein.

Speaker: Und was sind denn die Wurzeln von dem Ganzen eigentlich?

Speaker: Ja, vielleicht wie immer sind die meisten Wurzeln natürlich in unserer Kindheit entstanden.

Speaker: Also es kann natürlich sein, deine Eltern haben dich immer kritisiert, wenn irgendwas nicht perfekt lief.

Speaker: Das kann dein Lehrer gewesen sein, der dann immer rumgemosert hat.

Speaker: Und sind wir mal ehrlich, unser Schulsystem ist ja eine reine Fehlerkultur.

Speaker: Du wirst auf die Fehler aufmerksam gemacht und da wird dann eben auch drauf aufmerksam gemacht.

Speaker: Das hast du aber nicht so richtig perfekt gemacht.

Speaker: Und dann

Speaker: Ist gerade im Elternhaus oftmals Liebe und Anerkennung daran geknüpft, mache ich was perfekt oder habe ich da vielleicht noch einen Fehler?

Speaker: Ja, so auch so eine falsche, vermeintlich falsche Erziehung in diese Richtung, die kann natürlich auch dazu führen, dass du später im Erwachsenenalter mit Perfektionismus Probleme hast, weil du dann den Glaubenssatz entwickelst, ja so nur wenn ich perfekt bin, bin ich gut genug.

Speaker: Natürlich auch.

Speaker: Schau dich mal um in unsere Arbeitswelt, in unsere Gesellschaft.

Speaker: Ja, was finden wir denn da vor?

Speaker: Immer noch eine reine Leistungsgesellschaft.

Speaker: Na, nur der ist gut, der wirklich viel leistet.

Speaker: Untereinander werden die Kollegen zum Teil aufgestachelt.

Speaker: Da ist ein Wettbewerb zwischen Mensch 1 und Mensch 2.

Speaker: Ganz ehrlich, was soll das?

Speaker: Es sind immer noch zwei Menschen mit unterschiedlichen Stärken.

Speaker: Warum müssen die in einen Wettbewerb gestellt werden?

Speaker: Ja, und dann ist es natürlich auch so,

Speaker: Gucken wir uns mal die ganze Modelszene vielleicht an und diese schönen Hochglanzzeitschriften.

Speaker: Ja, auch der perfekte Körper, das perfekte Aussehen, überall wo wir langgehen in der Werbung wird uns auch da Perfektionismus suggeriert und das ist aus meiner Sicht wirklich gefährlich, denn diese ganzen Sachen, die ich gerade gesagt habe, die führen einfach dazu, dass dein Selbstwert mal richtig schön in den Keller rutschen kann und du dann nur noch

Speaker: deinen eigenen Selbstwert daran festmacht, wie sehe ich aus, ist meine Präsentation perfekt, wäre ich gelobt und so weiter.

Speaker: Diese Angst, nicht gut genug zu sein, die ist dann, obwohl wir das gar nicht wollen, in uns drin.

Speaker: Und da einfach mal hinzuschauen und sagen, hey Angst, ich lasse dich mal frei, nee, ich bin unperfekt, genauso richtig, wie ich bin.

Speaker: Ja, und woran erkennst du das jetzt, dass du vielleicht so ein Stück weit einen ungesunden Perfektionismus hast?

Speaker: Das ist schon mal ganz klar ein bisschen, wir sind natürlich daran, dass du so eine Alles-oder-Nichts-Mentalität hast, so ein Schwarz-Weiß-Ding.

Speaker: Entweder das ist perfekt und dann kannst du rausgehen und das ist eben nicht perfekt und dann gehe ich eben nicht raus, dann zeige ich mich nicht.

Speaker: Diese Angst vor Fehlern, dass du jedes Mal dich selber ärgerst, dir selber Vorwürfe machst, wenn vielleicht doch mal irgendwas nicht perfekt gewesen ist und auch das Thema am Ende wieder dieses Aufzuschieben und dieses Aufschieberrittes.

Speaker: Und du kannst es aber auch in deinem Alltag einfach mal beobachten.

Speaker: Das heißt, es muss ja gar nicht immer nur im Business passieren, sondern vielleicht auch in deinem Haushalt, in deiner Beziehung, wo du das Gefühl hast, hey, es muss immer alles perfekt sein.

Speaker: Ich bin für meinen Partner nur gut genug, wenn ich wirklich alles perfekt mache, wenn der Tag super läuft, wenn im Haushalt alles perfekt ist.

Speaker: Also auch da in den kleinen Dingen im Alltag kannst du das beobachten.

Speaker: Und auch deine Beziehung kann es dann am Ende negativen Einfluss haben, wenn du diesen ungesunden Perfektionismus hast, weil du dann eben nur am Tun und Machen bist, anstatt dich einfach mal auch hinzugeben und den Moment mal zu genießen, weil auch das ist ein Thema, dass Menschen, die so Perfektionismus-Themen haben, dass die vielleicht einfach mal nicht entspannen können und einfach mal die Füße hochlegen können und einfach mal alle Fünfe gerade sein lassen können.

Speaker: Genau.

Speaker: Und Perfektionismus, Prokrastination und Overthinking.

Speaker: Ja, Sven, irgendwie gehört das ja zusammen.

Speaker: Irgendwie spielt das ja auch zusammen.

Speaker: Vielleicht kannst du da nochmal unsere Zuhörer so ein bisschen abholen.

Speaker: Wo geht es denn eigentlich los und wie ergibt sich denn diese ganz merkwürdige Spirale, aus der so viele Menschen leider nicht von alleine rauskommen?

Speaker: Ja, und das sind tatsächlich drei Themen, die so ein Teufelskreislauf am Ende auch verbinden.

Speaker: Ihr habt es ja schon gehört, die Themen sind alle sehr eng miteinander verbunden.

Speaker: Und oft geht es tatsächlich so mit diesem Perfektionismus los.

Speaker: Weil Isabel hat es vorhin so schön erklärt, wir werden in der Kindheit oft dafür gelobt, wenn Dinge gut funktionieren.

Speaker: Wir werden aber eben nicht gelobt oder wir haben das Gefühl, dass wir nicht so viel wert sind, wenn wir die Dinge nicht gut machen und nicht perfekt machen.

Speaker: Deswegen ist oft der Perfektionismus so dieser Einstieg, dass wir unseren Selbstwert eben an unsere Leistung knüpfen.

Speaker: Das führt dann wieder zu dem ganzen Thema Oversinking.

Speaker: Nur weil ich eben über alles, bevor ich es tue, wirklich dreimal nachdenke.

Speaker: Was passiert, wenn ich das jetzt so mache?

Speaker: Was passiert, wenn ich das jetzt so mache?

Speaker: Und mich nur in die Zukunft umsetze.

Speaker: sondern eben auch in die Vergangenheit.

Speaker: Wenn was nicht gut gelaufen ist, dann noch dreimal denke, ich hätte können in der Situation anders reagieren.

Speaker: Was wäre passiert, wenn ich das anders gemacht hätte?

Speaker: Wie dann selbst Vorwürfe mache.

Speaker: Das heißt, wir kommen dann ständig in so eine Gedankenspirale, die dann natürlich dazu führt, dass ich nicht ins Tun komme.

Speaker: Also die Dinge vor mich herschiebe, diese Prokrastination.

Speaker: Okay.

Speaker: Das führt dann wieder dazu, dass ich wieder schlecht mit mir rede, dass wieder diese Schuldgefühle in mir selber entstehen, dass ich mir selber Vorwürfe mache und das wieder mein Selbstwertgefühl natürlich auch negativ beeinflusst.

Speaker: Ja, und dann sind wir wieder am Anfang des Kreislaufs.

Speaker: Mit jeder Aktion, die ich halt nicht ins Handeln komme, mit jedem Vorwurf, den ich mir selber mache, mit jedem Stück, den ich meinen Selbstwert damit auch kleiner mache und mich immer kleiner auch unbewusst mache, komme ich natürlich noch weniger als tun.

Speaker: Und jetzt lass uns doch einfach mal schauen, wo unsere Zuhörer vielleicht so ein klein bisschen was für sich einfach tun können, um so ein bisschen mal rauszukommen aus diesem Kreislauf.

Speaker: Fangen wir vielleicht mal an mit dem Thema Prokrastination.

Speaker: Also die erste Möglichkeit, die du hast, ist deine Aufgaben in kleine Häppchen zu zerlegen.

Speaker: Das ist wie wenn du eine riesengroße Pizza vor dir liegen hast.

Speaker: Es fällt dir erstmal ganz schwer, die in die Hand zu nehmen und reinzubeißen.

Speaker: Sondern du weißt vielleicht auch nicht so richtig, kann ich die große Pizza überhaupt schaffen?

Speaker: Und du fängst natürlich an erfolgen.

Speaker: erst mal alles mit dem Pizzaschneider in schöne kleine Häppchen zu zerlegen, dass du jedes Pizzastück auch wirklich gut in die Hand kriegst.

Speaker: Und genau so ist es mit deinen Aufgaben.

Speaker: Es macht sich immer gut, nicht die große Pizza zu sehen, denn das kann sein, dass du dann damit auf einmal überfordert bist.

Speaker: sondern zerleg das in so ganz, ganz, ganz kleine, handhabbare Häppchen und feiern natürlich auch jedes Häppchen, was du erledigt hast.

Speaker: Und das Ganze, dieses Aufgaben runterbrechen in kleine Pizzastücke zu zerlegen, das nennen wir Chunking.

Speaker: Was können wir noch machen?

Speaker: Ein ganz wichtiges Thema dabei sind die Emotionen.

Speaker: Unsere Emotionen wirklich mal anzunehmen und zu gucken, was steckt denn hinter diesen negativen Emotionen.

Speaker: Viele sagen immer dieses ganze Thema Overthinking, Perfektionismus, was auch immer, ist ein Mindset-Thema.

Speaker: Ich glaube, das ist eben kein Mindset-Thema.

Speaker: Wir kommen da oft nicht bloß mit positiven Denken ran, sondern es ist ein emotionales Thema.

Speaker: Das ist bei uns

Speaker: tief im Nervensystem verankert.

Speaker: Das heißt, wir dürfen wirklich mal schauen, was steckt denn hinter diesen Emotionen, die wir da gerade haben, was steckt hinter dieser Angst, die wir da gerade empfinden, wo kommt die her, was will die uns sagen und die wirklich mal anzunehmen, wirklich da mal auch dahinter zu schauen und zu gucken, können wir die Themen wirklich lösen.

Speaker: Und natürlich auch in dem Moment einfach zu regulieren, indem ich sage, ich kenne mir jetzt einfach mal fünf Minuten Achtsamkeit, ich meditiere mal fünf Minuten oder ich klopfe einfach mal, ich reguliere meine Emotionen, indem ich einfach mal so meinen Körper mitnehme, dieses Tapping-Technologien.

Speaker: Oder einfach mal kurz 10 Minuten an die frische Luft gehen oder einfach mal laut die Musik aufdrehen und 5 Minuten tanzen.

Speaker: Also wirklich die Emotionen im Körper zu regulieren und anzugucken, was steckt denn eigentlich dahinter.

Speaker: Genau, so ein ganz, ganz, ganz kleiner letzter Gedankenanstoß zum Thema Prokrastination.

Speaker: Es gibt die 72-Stunden-Rede.

Speaker: Das heißt, was du im Kopf hast und was du nicht innerhalb von 72 Stunden beginnst, das beginnst du nie.

Speaker: Also merkt es immer, 72 Stunden.

Speaker: Wenn du dann nicht anfängst, dann kannst du es gleich wieder loslassen, denn dann fängst du nicht wieder an.

Speaker: Genau.

Speaker: Und Oversinking, was können wir dagegen tun?

Speaker: Bei Overthinking ist erstmal, das Erste, was du machen kannst, sehr, sehr, sehr achtsam mit dir sein.

Speaker: Es heißt, irgendwann mal bewusst wahrzunehmen, ah, hier oben drin geht schon wieder das Overthinking los, ah, ich zerdenke schon wieder alles.

Speaker: Und in dem Moment zu sagen, stopp, das sage ich zu mir selbst, also stopp.

Speaker: Das will ich jetzt nicht denken.

Speaker: Ich will nicht alles zerdenken.

Speaker: Und ich verurteile mich aber auch nicht dafür, sondern ich klopfe mir einmal auf die Schulter und feiere mich dafür, dass ich erkannt habe, dass ich wieder in dieser Schleife drin bin.

Speaker: Und gleichzeitig gehe ich in eine gewisse Dankbarkeit.

Speaker: Eine Dankbarkeit, weil das möchte mich ja auch irgendwas aufmerksam machen.

Speaker: Und dann kann ich mal gucken, aha,

Speaker: wofür oder wovor will mich dieser Gedanke jetzt eigentlich schützen?

Speaker: Und dann stelle ich mir die Frage, okay, ist der wirklich berechtigt?

Speaker: Also gibt es da wirklich noch was, was ich nicht bedacht habe?

Speaker: Dann sage ich danke dafür.

Speaker: Aber ist es nur so ein komisches Bauchgefühl, dass ich noch mehr zerdenken muss?

Speaker: Dann sage ich, okay, gut, das ist also nur ein Gefühl,

Speaker: Worst Case, okay, wie wahrscheinlich ist es, dass er eintritt und dann versuche ich aus meiner Angst herauszukommen, indem ich mein Nervensystem reguliere und all das auch anwende, was das Fenn gerade so schön beschrieben hat.

Speaker: Am Ende ist es auch eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis, die uns ein Stück weit auch vor diesem Overthinking schützt, weil wir haben es ja beschrieben, dieses Overthinking kommt dadurch zustande, dass wir mit unseren Gedanken entweder in der Vergangenheit sind oder in der Zukunft.

Speaker: Das heißt, wir sind einfach nicht jetzt präsent im Hier und Jetzt.

Speaker: Das heißt, wenn wir eine Achtsamkeitspraxis haben,

Speaker: wo wir regelmäßig einfach üben, dass wir im Moment sind, dann vermeiden wir dieses Oversyncing automatisch ein Stück weit, beziehungsweise trainieren uns das auch ein Stück weit ab.

Speaker: Und so ein kleiner Quick-Tipp, weil dieses Thema Achtsamkeit, das dauert ja alles eine Weile, immer wirklich achtsamer ist, ist so eine Sogenstunde sich einzuplanen, zu sagen, okay, ich parke die Themen einfach, wenn sie kommen, dann schreibe ich sie mir einfach auf, sage dann mit meinem Kopf quasi, ja, okay, danke zu diesen Gedanken, ich kümmere mich aber gerne später drum, jetzt mache ich erst mal das Thema,

Speaker: Genau.

Speaker: So, und jetzt würde ich sagen, lass uns nochmal einen Blick auf den Perfektionismus werfen.

Speaker: Perfektionismus, sind wir mal ehrlich, du hast dir Standards gesetzt und diese Standards, die sind viel zu hoch, den Otto-Normal-Kunden, den du hast.

Speaker: dem reichen auch normale Standards.

Speaker: Das heißt, fang erstmal an, mal nach oben zu gucken, da wo deine Standards hängen und hol die mal ein bisschen zu dir runter und mach die mal wirklich realistisch.

Speaker: Was ist wirklich realistisch und was brauchst du wirklich?

Speaker: Denn gut genug ist doch schließlich dein neues Perfekt, oder?

Speaker: Und wenn du 80% hast, wenn du sagst, hey, mit 80% bin ich zufrieden, dann bitte go for it und raus damit.

Speaker: Und frag dich immer wieder, was ist gut genug für diese Aufgabe?

Speaker: Was ist gut genug für diese Webseite?

Speaker: Was ist gut genug für mein Video?

Speaker: Was ist gut genug für meinen Podcast?

Speaker: Was ist gut genug dafür?

Speaker: Und wenn du bei 80% angekommen bist, dann mach einen gedanklichen Haken dran und sag, okay, genau das ist gut genug.

Speaker: Genau, weil dann hast du ja dieses schöne Gefühl des Prozesses.

Speaker: Und das heißt, auch dort den Fokus dann wieder nicht auf das Embergeben zu legen, sondern auf den Fortschritt zu sagen, startet es mit den 80% und klar kann ich dabei dann wieder lernen und mich ein Stück weit jedes Mal verbessern.

Speaker: Und dann wird es ja von alleine ein Stück weit besser.

Speaker: Und die Qualität wird am Ende auch besser.

Speaker: Das heißt, ganz wichtig ist dieses Thema Selbstmitgefühl an der Stelle wieder.

Speaker: Das heißt, sei freundlich mit dir selber, begegne dir auch ein Stück weit mit einer Achtsamkeit und überleg mal, ob du so, wie du mit dir selber redest, auch mit deiner besten Freundin reden würdest.

Speaker: Weil das ist ja oft das, wo es anfängt.

Speaker: Die Gedanken, die wir uns selber haben, diese Vorwürfen, die wir machen,

Speaker: Dieses ständige, hey, ich bin nicht gut genug, aber was hast du hier wieder von Rox gemacht?

Speaker: Ich bin zu blöd dafür.

Speaker: Das sind alles die Dinge, die dich in dieser Schleife halten.

Speaker: Das heißt, sei einfach mal liebenswert mit dir und sag, lobe dich mal für dich selber, so als wenn du eine gute Freundin vorzusitzen hättest, mit der du sprichst, weil der wirst du wahrscheinlich auch viel liebevoller begegnen, als du dir selber manchmal.

Speaker: Ja, und vielleicht hilft dir auch nur so ein kleines Reframing zu Fehler, also so eine Umdeutung, was ein Fehler eigentlich ist.

Speaker: Ein Fehler ist ja letztendlich nur eine richtig geile Verbesserungsmöglichkeit.

Speaker: Und da gibt es auch wahnsinnig viele Studien dazu, dass die Menschen, die immer wieder Fehler machen, aufstehen, weitermachen, Fehler machen, aufstehen, weitermachen, dass die am Ende ein viel geileres Ergebnis erzielen, als eben die Menschen,

Speaker: die in ihren Gedanken und in ihren Perfektionismus und whatever gefangen sind, die nie starten, immer alles zu denken, immer alles perfekt haben wollen, die haben nicht so ein cooles Ergebnis, weil die eben nicht lernen können.

Speaker: Und der Weg ist das Ziel.

Speaker: Das ist ein so weiser Spruch, denn auch da gibt es Studien dazu, die Menschen, die ihr Ziel dann irgendwann mal erreicht haben, da denken, wow, geil, ich feiere mich jetzt wochenlang.

Speaker: Nee, das ist ein kurzer Moment des Glücks und dann ebbt das wieder ab.

Speaker: Und da wirklich mal einen Fehler zu machen, draus zu lernen, wieder aufzustehen, wieder weiterzugehen und zu denken, oh, heute wird es noch geiler.

Speaker: Das macht eigentlich glücklich und das ist das, worum es eigentlich geht.

Speaker: Seinen Lebensweg und sein Ziel vor Augen zu haben und das alles so schön zu gestalten,

Speaker: Dass man eben wirklich ein glückliches, entspanntes, selbstbestimmtes Leben führt.

Speaker: eigentlich.

Speaker: Wenn wir das Ganze jetzt nochmal zusammenfassen, können wir sagen, dass Prokrastination, Oversinking und Perfektismus am Ende alle sehr eng miteinander zusammenhängen.

Speaker: Das sind oft unbewusste Ängste und Unsicherheiten, die dahinter stecken.

Speaker: die auch eng mit dem Selbstwert vergriffen sind.

Speaker: Und das heißt, wir haben hier keine klassischen Mindset-Themen, was vielleicht so ein Großteil der Mindset-Coaches da draußen behaupten würde, sondern es sind am Ende wirklich Themen, die ein Stück weit auch tief in dir verankert sind, in deinem Nervensystem verankert sind.

Speaker: Und da gilt es halt wirklich mal hinzuschauen und dann zu gucken, wie kann ich das wirklich für mich lösen.

Speaker: Und wir haben dir ja heute ein paar Strategien mit dir gegeben, wie du trotz allem erstmal gut damit umgehen kannst, um ob es dann Stück für Stück einfach rauszukommen aus diesen Mustern.

Speaker: Genau, denn es geht darum, dass du daraus lernen kannst, dass du dich selbst wieder spürst und erkennst, denn wir alles ein bisschen abgekoppelt von uns selbst, gesellschaftlich, familiär und so weiter, dass du einfach wieder zu dir selbst findest, erkennst, reflektierst, deine Emotionen regulieren kannst und dann wird deine Sichtbarkeit unschlagbar werden und dann werden dich die Menschen auch feiern.

Speaker: Ja, das kostet Überwindung, aber ich bin mir sicher, du bist

Speaker: wirst du es meistern.

Speaker: Und wenn du sagst, ich würde gerne noch tiefer in das Thema eintauchen, dann laden wir dich ganz herzlich zu uns bei Challenge ein, die am 2.

Speaker: Juni startet.

Speaker: Be and Sell Yourself.

Speaker: Da geht es wirklich darum, wie du einmal emotionale Klarheit kriegen kannst und dann eben rausgehst, wirklich in die Umsetzung gehst und dann magnetisch mit deinen Geschichten verkaufen kannst.

Speaker: Ohne Push und ohne den Kalderquist, Kevin, sondern wirklich in die Umsetzung gehst.

Speaker: Und das wird eine coole 12-Tage-Challenge mit richtig vielen tollen Sachen, die wir da mitgeben.

Speaker: Und das Schöne ist, du brauchst dir keine festen Termine im Kalenderblogger, sondern wir machen das in Telegram.

Speaker: Das ist wie ein Tagebuch, in dem du einfach mitlesen kannst, mithören kannst und umsetzen kannst, so wie es am besten in deinen Tagesablauf reinpasst.

Speaker: Den Link dazu findest du hier bei uns natürlich in den Shownotes.

Speaker: Und wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann freuen wir uns natürlich über eine 5-Sterne-Bewertung.

Speaker: Also lass uns doch gern 5 Sterne da.

Speaker: Und wir freuen uns, wenn du auch beim nächsten Mal wieder dabei bist.

Speaker: Vielen Dank, dass du zugehört hast.

Speaker: Vielen Dank für deine Bewertung.

Speaker: Vielen Dank für das Teilen.

Speaker: Und vielen Dank, dass du auch beim nächsten Mal wieder Aja bist.

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