Transcript
Isabell & Sven Haase: Heute sprechen wir über die Zukunft. Mit den beiden Büchern 2025 und 2030 hat er beschrieben, wie sich unser Alltag verändern wird. Und vieles davon ist genau so eingetreten. Jetzt legt er mit dem Spiegel Bestseller 2035 nach.
Isabell & Sven Haase: Sven Gabor Jansky ist Europas führender Zukunftsforscher, der meistgebuchte Speaker auf Zukunfts - und Strategietagungen der deutschen Wirtschaft und Chairman des größten unabhängigen Zukunftsforschungsinstituts Europas. In den letzten gut 25 Jahren hat er eine Unternehmensgruppe mit über 30 Unternehmen aufgebaut, darunter Investmentfonds und Hochtechnologie -Startups in Silicon Valley, Israel, UK, Australien.
Isabell & Sven Haase: und Europa. Herzlich willkommen, lieber Sven. Schön, dass du heute bei uns zu Gast bist.
Sven Gabor Janszky: Ich freue mich, bei euch zu sein.
Sven Gabor Janszky: Sehr schön, vielen Dank für die Einladung.
Isabell & Sven Haase: Schön, dass du da bist.
Isabell & Sven Haase: Lass uns gleich einsteigen. Du hast mit den beiden Büchern 2025 und 2030 ja schon mal die Zukunft beschrieben und vieles ist davon eingetreten.
Isabell & Sven Haase: Und jetzt schreibst du in deinem neuen Buch über 2035.
Isabell & Sven Haase: Und...
Isabell & Sven Haase: Was hat es mit dir gemacht? Was hat sich in dir verändert, als du die Forschung dazu betrieben hast und dich mit den Themen beschäftigt hast? Was hat dich vielleicht erschüttert? Was hat dich bewegt? Und was hat dich vielleicht auch staunen lassen?
Sven Gabor Janszky: Naja, also vieles ist für mich natürlich nicht mehr neu, weil wir Zukunftsforscher, also ich leite ja ein Institut.
Sven Gabor Janszky: tatsächlich das größte europäische Zukunftsforschungsinstitut seit 25 Jahren und wenn du dich jeden Tag damit beschäftigst und Interviews machst mit den Strategiechefs, Technologie, Innovationschefinnen und Chefs der großen
Sven Gabor Janszky: trendprägenden Unternehmen, ob die im Silicon Valley oder in China, wo auch immer in der Welt.
Sven Gabor Janszky: Dann überrascht dich nicht mehr so viel, weil dann hörst du jeden Tag im Prinzip genau die Geschichten sozusagen. Und was ich für das Buch gemacht habe, also für das neue Buch, ist, ich habe letztendlich zusammengefasst.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: was in unseren Zukunftsstudien drinsteht, wissenschaftlich natürlich. Und ich habe das jetzt übersetzt quasi so, dass es...
Sven Gabor Janszky: jeder lesen kann, der jetzt auch nicht irgendwelche wissenschaftlichen Studien lesen möchte, sondern ich habe das so in so eine Alltagsgeschichte gepackt quasi, wie sieht der Alltag im Jahr 2035 aus und dann habe ich es erklärt und so. Also kurz gesagt, ich glaube für die meisten, was
Sven Gabor Janszky: Wenn man das Buch auf...
Sven Gabor Janszky: aufschlägt, was für die meisten
Sven Gabor Janszky: Ähm...
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: wahrscheinlich am überraschendsten ist, da gibt es so eine Familie, die lebt in so einem kleinen Häuschen, also so eine ganz normale Familie, Familie Seedorf, die begleite ich in den verschiedenen Büchern durch ihr Leben, die gibt es auch schon in den anderen Büchern.
Sven Gabor Janszky: Und...
Sven Gabor Janszky: Die lebt jetzt aber nicht mehr allein im Jahr 2035, sondern die hat zwei Mitbewohner bekommen.
Sven Gabor Janszky: Also eigentlich sogar noch mehr, aber zwei sind sichtbar. Das sind zwei humanoide Roboter.
Sven Gabor Janszky: Also da sind...
Sven Gabor Janszky: Roboter -Menschen in diesem Haus.
Sven Gabor Janszky: die quasi damit leben. Zwei Stück.
Sven Gabor Janszky: Einer kümmert sich um den Haushalt und Putzen und so weiter und der andere kümmert sich so um die Familienorganisation und es sind ganz normale Familienmitglieder geworden.
Sven Gabor Janszky: Und über diese zwei Humanoiden, die man sieht, hinaus...
Sven Gabor Janszky: hat jeder Mensch, der da ist, also der...
Sven Gabor Janszky: Vater, Mutter und Tochter und so weiter und die Freundin der Tochter und so, die haben nochmal eigene KIs, also persönliche KIs.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Die einen nennen die irgendwie anders, die anderen nennen sie nach sich und die einen lassen sie so reden, wie sie selbst reden, die anderen reden anders. Also in diesem Haus leben eigentlich drei Personen und acht, manchmal sogar neun, zehn KIs miteinander.
Sven Gabor Janszky: Das sorgt natürlich für ein anderes Leben. Also ich glaube, das ist das, was die meisten, wenn sie das Buch aufschlagen, als erstes so ein bisschen überraschen lässt.
Sven Gabor Janszky: mehr Kaiser da sind, als es Menschen gibt.
Isabell & Sven Haase: Okay, und ist das dann das digitale zweite Ich, was du beschreibst in deinem Buch? Ist das das oder ist das wieder was anderes? Wie muss man uns das vorstellen?
Sven Gabor Janszky: Also diese persönlichen KIs, das digitale zweite Ich, diese humanoiden Roboter sind eigene.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Persönlichkeiten sozusagen. Und interessanterweise dort, wo es das digitale eigene Ich gibt,
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Da unterscheiden sich die Menschen. Einige von den Menschen haben einen.
Sven Gabor Janszky: digitalen Zwilling, wenn man so will. Aber es gibt auch Menschen, die haben sich fünf von diesen digitalen Zwillingen gemacht. Und der eine ist halt...
Sven Gabor Janszky: Beispielsweise die eine Tochter der Familie, die lebt nicht mehr in Deutschland, sondern die ist nach China ausgewandert, weil sie irgendwie Hochtechnologie und so weiter, das ist 2035 eher in China angesiedelt als in Deutschland.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Naja, also die lebt sozusagen in China und in der Weltraumindustrie und die hat also ein digitales Ich für...
Sven Gabor Janszky: Expertinnen für Weltraumindustrie.
Sven Gabor Janszky: Ein zweites digitales Ich als Expertin für interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschen und Chinesen. Ein drittes digitales Ich, was Experte ist oder Expertin in dem Fall, ist für...
Sven Gabor Janszky: für, für, für
Sven Gabor Janszky: Also als Mentorin für Jüngere und so weiter. Und so hat sie sozusagen zu jedem...
Sven Gabor Janszky: zu jeder Rolle, die sie in ihrem normalen Leben hat, eben auch ein spezialisiertes digitales Ich. Und das ist, das musst du dir mal vorstellen, stell dir vor, die sitzt abends so.
Sven Gabor Janszky: Mal in ihrem Raum und reflektiert mal ein bisschen, lässt mal so die Seele baumeln und so.
Sven Gabor Janszky: Und dann redet die mit fünfmal sich selbst. Und diese fünfmal anderen ich selbst haben sich aber...
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: weil es ja KI ist, haben sich ja unterschiedlich weiterentwickelt.
Sven Gabor Janszky: Das ist nicht dieselbe Person, sondern sie haben unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und so weiter. Also du redest quasi fünfmal mit dir selbst. Das ist eine echt irre Situation.
Sven Gabor Janszky: Kann man sich heute noch nicht vorstellen, aber in zehn Jahren, also locker.
Sven Gabor Janszky: Ciao.
Isabell & Sven Haase: Das ist quasi so ein...
Sven Gabor Janszky: Locker werden.
Isabell & Sven Haase: So ein Check -In mit sich selber. Was hast du heute erlebt? Wenn ich mit der Familie am Tisch sitze, wie war dein Tag heute? Wie war dein Tag? Was hast du heute erlebt? Und das dann quasi ein Update für mich.
Sven Gabor Janszky: Sehr gut.
Isabell & Sven Haase: Fünfmal sozusagen.
Sven Gabor Janszky: So zu sagen, ja. Und du bist nicht mehr, also ich rede mal von mir, weil ich will nicht über dich reden, aber wenn ich fünf von diesen Dingern habe,
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich selbst der Intelligenteste von denen bin,
Sven Gabor Janszky: relativ gering.
Sven Gabor Janszky: Also irgendeiner von den fünf wird intelligenter sein als ich in Natur sozusagen. Und wie ich jetzt damit umgehe, ob ich das akzeptiere oder ob ich da sage, ey, dich kill ich jetzt oder was weiß ich, dich schalte ich ab oder irgendwas. Das wird echt spannend. Das wird wirklich spannend.
Isabell & Sven Haase: Was machst du dann, wenn du fünfmal geklont bist und deine fünf wichtigsten Rollen, die du vielleicht bisher hast, an die KI abgegeben hast? Was machst du dann? Lässt du dann einfach die Seele baumeln und genießt einfach das, was dir am wichtigsten ist?
Isabell & Sven Haase: Waddup
Isabell & Sven Haase: Wie stelle ich mir das vor?
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Also in unseren Studien, jetzt muss ich zwei Antworten drauf geben, weil eine ist so professionell auf Geschäftsmodelle.
Sven Gabor Janszky: Wir geben ja...
Sven Gabor Janszky: unser Hauptjob ist ja sozusagen Unternehmen, neue Geschäftsmodelle zu geben und Zukunftsstrategien und so. Wenn wir das machen, dann reden wir immer über die sogenannten Kundensegmente der Zukunft. Das heißt also dein Gegenüber, also dein Kunde.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Ist ja nicht gleich, sondern die unterschiedlichen Menschen haben unterschiedliche Erwartungen. Und da gibt es neun verschiedene Kundensegmente in der Zukunft. Und davon sind vier.
Sven Gabor Janszky: reine
Sven Gabor Janszky: Digitalsegment. Also da redet sozusagen meine KI mit deiner KI.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Und je nachdem, wie offen du bist für Datenfreigabe, wie viel Vertrauen du da irgendwie hast, sind diese vier Segmente. Aber im Prinzip redet KI mit KI. Dann gibt es zwei Segmente, da redet nach wie vor Mensch mit Mensch.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und dann gibt es drei Segmente, die sind so dazwischen, so hybride Segmente. Da ist es mal so und mal so. Das heißt also, auf deine Frage, was mache ich dann? Ich werde immer noch mit Menschen reden, selbstverständlich. Aber ich richte mich danach...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: wie die anderen Menschen mit mir reden wollen. Wer wirklich persönlich mit mir reden will, der...
Sven Gabor Janszky: Mit dem rede ich persönlich. Das ist dann das...
Sven Gabor Janszky: Das ist dann sozusagen...
Sven Gabor Janszky: geschäftsmodellmäßig der premium bereich das kostet ein bisschen mehr
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Und die anderen sind halt, wie man es eben so will. Das ist sozusagen jetzt die professionelle Antwort auf...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Geschäftsmodellbasis. Und jetzt gibt es noch die Antwort so auf...
Sven Gabor Janszky: So auf gesellschaftliche, auf...
Sven Gabor Janszky: persönlicher Basis.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wir...
Sven Gabor Janszky: Wir Menschen, wir werden uns in den nächsten zehn Jahren daran gewöhnen, dass...
Sven Gabor Janszky: dass wir ganz viele Tätigkeiten nicht mehr machen müssen.
Sven Gabor Janszky: Also im Job und überhaupt. Warum? Weil KI sie besser macht, sie schneller macht. Irgendwann KI
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: also diese Roboter -KI mit Händen dran sozusagen kommt und dann wird das besser, schneller und kostengünstiger auch und so weiter. Das heißt, wir werden...
Sven Gabor Janszky: Ich sage es mal ganz einfach, wir werden nicht mehr...
Sven Gabor Janszky: acht Stunden Lohnarbeit am Tag haben.
Sven Gabor Janszky: Wir werden weniger arbeiten.
Sven Gabor Janszky: Es geht auch nicht ganz weg, aber wir werden weniger arbeiten.
Sven Gabor Janszky: Positiv ausgedrückt heißt es, wir werden mehr Zeit haben.
Sven Gabor Janszky: Uns um Dinge zu kümmern.
Sven Gabor Janszky: die uns wirklich wichtig sind.
Sven Gabor Janszky: Und meine Prognose ist, dass...
Sven Gabor Janszky: Da, durch?
Sven Gabor Janszky: dieses Leben, diese Menschheit.
Sven Gabor Janszky: menschlicher wird. Warum? Weil sie einfach mehr Zeit hat, sich miteinander zu unterhalten.
Sven Gabor Janszky: Die Zeit, die uns heute verloren geht, weil wir halt acht Stunden oder manche zehn oder zwölf irgendwie irgendwelches Zeug machen.
Sven Gabor Janszky: danach müde sind und nicht mehr mit anderen irgendwie richtig reden können.
Sven Gabor Janszky: Das wird es nicht mehr geben. Wir werden mehr Zeit haben, um uns selbst zu kümmern.
Sven Gabor Janszky: Tschüss.
Sven Gabor Janszky: in meine Seele reinzuhören, Spiritualität und so weiter, aber eben auch mit anderen umzugehen.
Sven Gabor Janszky: Und das ist, glaube ich, der größere Teil dieser Antwort.
Sven Gabor Janszky: Glaubet...
Sven Gabor Janszky: Diese Technologie, obwohl manche denken, so, so, so.
Sven Gabor Janszky: und Technik und so.
Sven Gabor Janszky: Ich glaube, die führt dazu, dass das menschliche Leben, das menschliche Miteinander einfach menschlicher wird.
Isabell & Sven Haase: Ja, voll schön. Ich finde es auch wichtig, dass du so ein schönes Zukunftsbild mal aufmalst, weil meistens...
Isabell & Sven Haase: Es sind ja Ängste und Befürchtungen im Raum. Da wäre ich abgeschafft. Wer bin ich denn noch? Was ist, wenn das Teil sich selbst nicht macht? Wird dann die Erde übernommen? Also man hört ja nur einiges an Horrorszenarien. Dann wird mir irgendwas eingepflanzt. Dann werde ich gesteuert.
Isabell & Sven Haase: Also es gibt ja da so sämtliche...
Sven Gabor Janszky: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ich glaube, das kennst du bestimmt auch alles, was da so in dich alles aufgezeigt wird. Und ich finde...
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Dass du jetzt...
Isabell & Sven Haase: mal so ein schönes Zukunftsbild aufgemalt hast. Weil wenn ich mehr Platz habe für Spiritualität, wenn ich mehr Platz habe, um mich mit Menschen zu unterhalten, in Gemeinschaft zu sein, dann sind das ja zum Beispiel schon mal zwei von vielen Faktoren, die eben auch Langlebigkeit begünstigen können.
Isabell & Sven Haase: Und...
Isabell & Sven Haase: Das ist ja schön, dass wir wieder da reinkommen in dieses Ur -Ich, in dieses Ur -Ich -Mensch -Sein und dass wir aufhören dürfen, Maschine zu spielen.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: Sehe ich exakt genauso. Und ehrlich gesagt, die meisten Menschen...
Sven Gabor Janszky: Also die ich so kenne, die so Zukunftsforscher sind, die sich professionell mit der Zukunft beschäftigen, die nicht nur mal irgendwas...
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: aufschnappen und dann irgendwie...
Sven Gabor Janszky: Angst haben, sondern die sich wirklich jeden Tag damit beschäftigen. Ich kenne eigentlich keinen, der Angst vor der Zukunft hat. Also je mehr du dich damit beschäftigst, desto normaler ist das, desto mehr lernst du die Menschen kennen, die wirklich heute Entscheidungen treffen, die dann die Zukunft prägen.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Und du redest mit denen, machst Interviews und so weiter.
Sven Gabor Janszky: Also...
Sven Gabor Janszky: Wissenschaftlich betrachtet ist die Wahrscheinlichkeit, dass das...
Sven Gabor Janszky: positiv wird.
Sven Gabor Janszky: viel, viel, viel höher als das Gegenteil.
Sven Gabor Janszky: Das Problem ist nur, Menschen gruseln sich gern, deshalb verkauft sich das Gegenteil halt besser als Geschichte, als Science -Fiction -Film, als Buch, als Apokalypse und so weiter. Aber wenn du es wissenschaftlich machst, dann musst du zu einem positiven Zukunft.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Bild kommt. Wenn gleich wir keine Wahrsager sind und keine hundertprozentige Garantie abgeben können, das ist logisch, das kann keiner.
Isabell & Sven Haase: Ja, aber gleichzeitig sind wir auch dabei,
Isabell & Sven Haase: Ihr gestaltet ja damit auch Zukunft, indem ihr ja quasi die großen Player weltweit beratet. Wo geht die Zukunft hin? Und wenn ihr dann ein positives...
Isabell & Sven Haase: Zukunftsszenario aufmacht.
Isabell & Sven Haase: Und...
Isabell & Sven Haase: Die...
Isabell & Sven Haase: Unternehmen dann genau in die Richtung wirken, dann ist es ja im Prinzip auch so eine
Isabell & Sven Haase: selbst erfüllende Prophezeiung, weil das ist ja dann quasi die Gestaltung dieser positiven Zukunft.
Sven Gabor Janszky: Ja.
Isabell & Sven Haase: Bestärkt es ja dann mit der Wissenschaft auch nochmal.
Sven Gabor Janszky: Ist so. Und da kann ich noch eine Sache hinzufügen.
Sven Gabor Janszky: Wenn man...
Sven Gabor Janszky: diese Menschen kennt. Also ich rede jetzt von den großen Technologiefirmen im Silicon Valley und so weiter. Und auch in China und so. Wenn man die kennt und die Menschen, mit den Menschen, die da die Entscheidung treffen, Interviews macht, dann kriegt man auch so ein Gefühl.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: warum die das machen.
Sven Gabor Janszky: Was die wollen.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und ich habe bisher keinen einzigen dort getroffen, von dem ich das...
Sven Gabor Janszky: den Eindruck hätte, dass er irgendwie Böses für die Menschheit will.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Die wollen alle Gutes. Die wollen, dass die Menschen mehr Geld haben, mehr Zeit haben. Die wollen, dass die Menschen länger leben, dass sie länger gesund leben. Und dafür nutzen sie halt Technologie. Das ist das, was da...
Sven Gabor Janszky: Also sicherlich gibt es auf der Welt auch ein paar Menschen, die diese Technologie vielleicht missbrauchen irgendwann mal. Da muss man halt Sicherheitsmechanismen einführen, wie das immer so ist.
Sven Gabor Janszky: Auch für...
Sven Gabor Janszky: Auch für das Feuer, was ja die...
Sven Gabor Janszky: Ja.
Sven Gabor Janszky: Die Zähmung des Feuers ist ja eine der Urtechnologien sozusagen.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: die die Menschheit zu dem gemacht hat, was sie ist. Auch dafür braucht man Feuermelder und Feuerlöscher und Feuerwehr und sowas. Man braucht halt Sicherheit, das ist klar, Sicherheitstechnologien. Aber letztendlich hat das Feuer überhaupt unser heutiges Leben erst möglich gemacht, weil wir anfangen konnten, rohes Fleisch zu kochen und zu braten und so weiter und so fort. Dadurch hat sich unser Körper entwickelt, dadurch leben wir jetzt nicht mehr nur 25 Jahre, sondern irgendwie 80, später sogar 90.
Sven Gabor Janszky: Und genauso ist das mit jeder Technologie, genauso mit dieser künstlichen Intelligenz.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Ja, mega schön. Du sag mal, wenn man so Zukunftsforscher ist wie du und da wirklich führend und das über Jahrzehnte.
Isabell & Sven Haase: Wie ist das so mit dem Hier und Jetzt und dem Leben im Hier und Jetzt? Oder freust du dich schon immer auf die Zukunft, wenn man so oft mit der Zukunft beschäftigt ist? Wie muss ich mir das so vorstellen? Kann man das sauber trennen, dass ich jetzt ja noch irgendwie hier bin?
Isabell & Sven Haase: Aber zukünftig dort sein werde, wie muss ich mir das vorstellen, wenn ich immer in diesem Zukunftsfeld drin bin?
Sven Gabor Janszky: Du, Isabel, das ist der...
Isabell & Sven Haase: Tschüss.
Sven Gabor Janszky: Das ist die beste Frage, die man echt stellen kann. Warum?
Sven Gabor Janszky: Weil die Frage ist...
Sven Gabor Janszky: Die Frage ist gar nicht, was ist die Zukunft? Weil Zukunft ist halt das, was noch nicht passiert ist, ist klar.
Sven Gabor Janszky: Aber die Frage ist, was ist die Gegenwart? Was ist das Hier und Er?
Isabell & Sven Haase: Mh mh mh
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und ehrlich gesagt, je mehr ich mich...
Sven Gabor Janszky: Mit...
Sven Gabor Janszky: Zukunft und Zukunftsforschung beschäftigen. Und das mache ich jetzt 25 Jahre.
Sven Gabor Janszky: desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass es die Gegenwart gar nicht gibt.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Die meisten Menschen denken, die Gegenwart ist etwas,
Isabell & Sven Haase: Spannend.
Sven Gabor Janszky: wo sich nichts verändert, also wo die Regeln alle gleich bleiben, wo sich nichts verändert. Aber wir leben inzwischen in einer Zeit, wo sich ständig...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: ganz viel verändert. Also aus meiner Sicht ist die Gegenwart
Sven Gabor Janszky: Quasi.
Sven Gabor Janszky: Vielleicht sogar auf wenige Sekunden, die ich jetzt brauche, um diesen Gedanken auszusprechen. Vielleicht ist die Gegenwart nur diese...
Sven Gabor Janszky: Zehn Sekunden.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und falls das so ist,
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Dann gibt's...
Sven Gabor Janszky: Alles, was davor ist, ist Vergangenheit. Alles, was danach kommt, ist Zukunft. Und dann gibt es eine...
Sven Gabor Janszky: Ein...
Sven Gabor Janszky: wesentlichen Punkt
Sven Gabor Janszky: Dieser wesentliche Punkt ist in diesen 10 Sekunden Gegenwart.
Sven Gabor Janszky: Das, was ich sage.
Sven Gabor Janszky: Das, was ich entscheide.
Sven Gabor Janszky: nehme ich als Grundlage dafür meine Erfahrungen aus der Zukunft.
Sven Gabor Janszky: Oder...
Sven Gabor Janszky: die Erfahrung aus der Vergangenheit.
Sven Gabor Janszky: Oder die Prognosen der Zukunft, mein Zukunftsbild.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und da...
Sven Gabor Janszky: unterscheiden sich die Menschen.
Isabell & Sven Haase: Das stimmt.
Sven Gabor Janszky: Da gibt es ganz viele, die sagen, ich habe die und die Erfahrung und so. Wer seine heutigen, seine jetzigen Entscheidungen auf den Erfahrungen der Vergangenheit aufbaut.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: der lebt an der Zukunft komplett vorbei.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Diejenigen, die
Sven Gabor Janszky: Ihre jetzigen Entscheidungen auf Basis von Zukunftsprognosen, wahrscheinlich natürlich, jetzt nicht irgendeine, wir wünschen dir was oder irgendwie, ich denke mir was aus, sondern auf wahrscheinlichen Zukunftsprognosen treffen, das sind diejenigen, die Zukunft gestalten und die daran teilnehmen und die an dem Wachstum, was da in dieser Welt ist, wirklich teilnehmen und mitwachsen.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Das ist der Unterschied. Also vertraust du den Möglichkeiten der Zukunft?
Sven Gabor Janszky: Mehl?
Sven Gabor Janszky: als den Erfahrungen der Vergangenheit.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: Ich weiß nicht, ob das zu philosophisch war, aber ich glaube, dass...
Isabell & Sven Haase: Nee, überhaupt nicht. Nee, überhaupt nicht. Du hast das so verständlich erklärt. Mega, danke dafür.
Sven Gabor Janszky: Bis demnächst.
Isabell & Sven Haase: Weil am Ende ist es ja...
Isabell & Sven Haase: was wir auch in unserer Arbeit immer erleben, wir können mit jeder Entscheidung im Prinzip ja auch die Vergangenheit verändern, indem wir uns einfach eine andere Geschichte über die Vergangenheit erzählen und dann sagen, okay, Haken dran, jetzt kann ich es abhaken und dann kann ich in die Zukunft gehen. Das setzt ja auch ganz viel Energie frei.
Isabell & Sven Haase: gefangen bin in alten Geschichten, die ich mir erzähle, die ich eh nicht mehr ändern kann. Aber wie viele bleiben denn trotzdem in diesen Geschichten hängen und blockieren sich damit auch selber? Und dann zu sagen, das kann ich eh nicht mehr ändern, aber ich kann.
Sven Gabor Janszky: Genau.
Isabell & Sven Haase: den Moment jetzt akzeptieren, ich kann jetzt eine Entscheidung treffen und sagen, hey, wie geil wird denn die Zukunft?
Isabell & Sven Haase: Und wenn ich dann ein schönes Zukunftsbild habe, an dem ich mich orientieren kann, ob das jetzt
Sven Gabor Janszky: Ja, ja.
Isabell & Sven Haase: was jetzt aus der Forschung kommt oder im Zukunftsbild, was ich mir halt selber kreiere.
Isabell & Sven Haase: Das kann dann glaube ich jeder für sich selber entscheiden, aber es braucht auf jeden Fall ein Zukunftsbild.
Sven Gabor Janszky: Ja, genau. Genau das ist so. Und ich will euch ein Beispiel erzählen, weil das ist immer...
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Das...
Sven Gabor Janszky: Ich halte ja viele Vorträge und das ist immer das, wo die Leute...
Sven Gabor Janszky: wo die Leute das begreifen, wo die Leute den...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: den Mund manchmal offen haben. Ich erzähle immer von, ich habe drei Kinder. Drei Kinder, neun Jahre, elf Jahre und 14 Jahre.
Sven Gabor Janszky: Und der Samu, der Neunjährige?
Sven Gabor Janszky: Der hat...
Sven Gabor Janszky: Also wir saßen im Auto, das war vor Weihnachten letztes Jahr, wir fuhren so und da hat er mir eine...
Sven Gabor Janszky: eine Frage gestellt, eine komplizierte Frage. Er hatte nämlich festgestellt, es gibt so etwas wie den Tod.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Und er hatte festgestellt,
Sven Gabor Janszky: dass das was mit dem Alter der Menschen zu tun hat. Und dann hat er kombiniert, oh, meine Großeltern sind ziemlich alt und dann...
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: hat er Fragen gehabt. Und da hat er mich, als wir zur Zeit im Auto saßen, hat er mich darüber was gefragt.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Hm.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und dann haben wir geredet und in diesem Gespräch habe ich dem Samu gesagt, du Samu,
Sven Gabor Janszky: Du und deine Freunde?
Sven Gabor Janszky: Wenn ihr...
Sven Gabor Janszky: Wenn ihr Sport macht und wenn ihr Gesundes esst, dann werdet ihr wahrscheinlich 150 Jahre alt.
Sven Gabor Janszky: Das ist so unsere...
Sven Gabor Janszky: unsere Prognose aus der Zukunft.
Sven Gabor Janszky: Und wisst ihr, was der Samu gesagt hat auf die Prognose, dass er 150 Jahre alt wird?
Sven Gabor Janszky: Nix.
Sven Gabor Janszky: Gar nichts. Der fand das komplett normal.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Die einzigen, die das Unnormal finden, sind so Menschen in meinem Alter.
Isabell & Sven Haase: Tschüss.
Sven Gabor Janszky: Warum?
Sven Gabor Janszky: Weil sie ihre Erfahrung aus der Vergangenheit haben. Und die Erfahrung aus der Vergangenheit heißt, du gehst mit 60 in Rente oder mit 65 und dann lebst du noch irgendwie, keine Ahnung, 20, 30 Jahre und mit 80 spätestens ist es vorbei.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: Ja.
Sven Gabor Janszky: Und...
Sven Gabor Janszky: So unterscheiden sich die...
Sven Gabor Janszky: Die...
Sven Gabor Janszky: wie soll ich sagen, die Lebenskonzepte oder überhaupt die Einstellung zum Leben eben
Sven Gabor Janszky: ob du aus deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit redest oder auf den Möglichkeiten der Zukunft. Meine Kinder, die haben eben keine Erfahrungen aus der Vergangenheit, also eure auch, also keine Kinder haben Erfahrungen aus der Vergangenheit. Deshalb müssen die den Möglichkeiten der Zukunft mehr vertrauen.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Naja, so meine Generation, wir haben halt...
Sven Gabor Janszky: verdammt viele Erfahrungen aus der Vergangenheit.
Sven Gabor Janszky: Was?
Sven Gabor Janszky: Wir haben ja tolle Sachen gemacht. Wir haben ja Familien gebaut und Unternehmen gebaut und Häuser gebaut. Wir haben tolle Sachen gemacht. Falsch wird es nur, wenn wir...
Sven Gabor Janszky: glauben, dass aus diesen Erfahrungen aus der Vergangenheit Zukunft entsteht.
Sven Gabor Janszky: Das tut sie nicht. Das hat sie noch nie getan.
Sven Gabor Janszky: Zukunft ist noch nie aus den Erfahrungen von Vergangenheit entstanden. Immer aus den neuen Möglichkeiten von Zukunft.
Sven Gabor Janszky: Und das verstehen viele nicht, aber...
Sven Gabor Janszky: Aber ich arbeite dran.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Sehr schön.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Das ist ein schönes Beispiel. Ich glaube, das hat es ja sehr plastisch gemacht.
Isabell & Sven Haase: Wenn ich jetzt mal so da ein bisschen reingehe in das Bild, was du gerade am Anfang skizziert hast.
Isabell & Sven Haase: Ich könnte mir vorstellen, wenn ich jetzt plötzlich, so unsere Generation, whatever, wenn ich jetzt also geprägt bin, auch meine Eltern, Großeltern, schaffe, schaffe, Häusle bauen. Du musst was leisten, damit hier Geld reinkommt und so weiter. Also wenn ich gewöhnt bin, immer zu leisten, zu arbeiten, zu arbeiten und jetzt habe ich auf einmal...
Isabell & Sven Haase: Freizeit!
Isabell & Sven Haase: Jetzt kann ich auf einmal das tun, warum ich eigentlich Mensch bin.
Isabell & Sven Haase: Und dann stelle ich mir vielleicht mal die Sinnfrage, warum bin ich denn überhaupt hier und habe vielleicht keine Antwort drauf. Das ist ja auch das, wo unsere Arbeit dann letztendlich anknüpft.
Isabell & Sven Haase: Kannst du dir vorstellen, dass schon in dieser Zeit viele Menschen dann auch in so eine gewisse Sinnkrise, will ich es jetzt einfach mal sagen, in Anführungsstrichen, dann reinrutschen können?
Isabell & Sven Haase: Ich könnte mir vorstellen, die Menschen müssen begleitet werden. Das ist nicht so einfach.
Sven Gabor Janszky: Ja, also erstmal muss man zwei Sachen, ich sage drei Sachen dazu. Das erste ist ganz kurz.
Sven Gabor Janszky: Nach unserer Prognose, also aus unseren Zukunftsstudien, entsteht diese Situation.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Also die Situation, dass Menschen...
Sven Gabor Janszky: deutlich mehr Zeit haben. Warum? Weil die Arbeitszeit sinkt.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: in voller...
Sven Gabor Janszky: in voller Wucht sozusagen erst nach...
Sven Gabor Janszky: Nach 2035. Also in diesem Buch beschreibe ich das Jahr 2035 so als Kipppunkt. Bis dahin...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Gibt es noch viel Arbeit?
Sven Gabor Janszky: Natürlich, KI entwickelt sich trotzdem und einige Jobs fallen weg, aber dafür entstehen neue und so weiter. Also bis dahin ist noch nicht viel Veränderung sozusagen im Arbeitsmarkt, aber nach 2035 rapide sinkt die...
Sven Gabor Janszky: oder das verfügbare Volumen an Lohnarbeit, sage ich mal.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Also wir reden...
Sven Gabor Janszky: Wenn wir über diese Frage reden.
Sven Gabor Janszky: In der Masse, also natürlich bei einigen Menschen schon heute, ist klar, bei Rentnern ohnehin, aber bei der Masse der Menschen erst nach 2015.
Sven Gabor Janszky: So, und jetzt gibt es zwei Dinge.
Sven Gabor Janszky: Die...
Sven Gabor Janszky: Jetzt gibt es die Frage...
Sven Gabor Janszky: Erstens.
Sven Gabor Janszky: Woher kriegen die Menschen dann Geld?
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Das ist das.
Sven Gabor Janszky: Da haben viele Menschen Angst vor, dass sie einfach arbeitslos sind und irgendwie kein Geld und dann ist alles vorher furchtbar. Und zweitens...
Sven Gabor Janszky: Was machen die Menschen den ganzen Tag, wenn sie keine acht Stunden, wenn nicht acht Stunden Arbeit sozusagen den Tag bringen?
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Zuerst zu der Geldfrage. Das ist aus...
Sven Gabor Janszky: aus Sicht von Wissenschaft, von Zukunftsforschung relativ einfach zu beantworten.
Sven Gabor Janszky: weil wir...
Sven Gabor Janszky: in eine Zeit gehen, in der diese KI und diese Roboter einen enormen Produktivitätsschub in die Welt bringen. Also die großen Technologieleute im Silicon Valley, die gehen davon aus,
Sven Gabor Janszky: Das...
Sven Gabor Janszky: Elon Musk beispielsweise, der geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren das Weltbruttoinlandsprodukt, also die Wertschöpfung der gesamten Welt,
Sven Gabor Janszky: um das 100 -fache steigt.
Sven Gabor Janszky: Jetzt ist Elon Musk immer sehr optimistisch in seinen Prognosen, muss man nicht alles glauben. Also die Richtung stimmt meistens, aber die Geschwindigkeit nicht.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wir...
Sven Gabor Janszky: Tschüss.
Sven Gabor Janszky: Meine Prognose ist nicht irgendwie um das Hundertfache in fünf Jahren, sondern um das Zwanzigfache in zehn Jahren.
Sven Gabor Janszky: Aber...
Sven Gabor Janszky: Selbst wenn das passiert, um das 20 -fach, das ist gigantisch. Du bräuchtest, wir haben das mal durchgerechnet, du bräuchtest um jeden Menschen auf der Welt, 8 ,3 Milliarden Menschen auf der Welt, um jeden Menschen auf der Welt...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Jeden Monat.
Sven Gabor Janszky: 5000 US -Dollar Grundeinkommen zu bezahlen, müsste die...
Sven Gabor Janszky: Wertschöpfung der Welt um das Fünffache steigen.
Sven Gabor Janszky: Wahrscheinlich steigt sie aber...
Sven Gabor Janszky: Um das 20 -fache.
Sven Gabor Janszky: Also da ist auch für die Superreichen, die dann auch noch was abhaben wollen, ist auch noch genug da. Also da muss man sich keine Sorgen machen.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Heißt also, mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Sven Gabor Janszky: Kommt irgendeine Art Grundeinkommen?
Sven Gabor Janszky: Aus unserer Sicht geht das überhaupt nicht anders. Aber das ist jetzt nicht die deutsche Version, also nicht dieses bedingungslose Grundeinkommen so auf Existenzminimum -Basis, sondern eben, also die Amerikaner sagen dazu Universal High Income.
Sven Gabor Janszky: weil es eben bei 5 .000 US -Dollar ist.
Sven Gabor Janszky: Universal, also für jeden sozusagen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: So.
Sven Gabor Janszky: Und auf deine Frage, also wenn das...
Sven Gabor Janszky: wenn die Regierungen, wenn die Gesellschaft und die Regierung das relativ zeitig
Sven Gabor Janszky: zeitnah verstehen.
Sven Gabor Janszky: Und das einführen.
Sven Gabor Janszky: Dann...
Sven Gabor Janszky: wird den Menschen schon mal die Angst genommen, jetzt...
Sven Gabor Janszky: irgendwie...
Sven Gabor Janszky: mittellos zu sein.
Sven Gabor Janszky: Das sorgt schon mal für...
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: ein bisschen...
Sven Gabor Janszky: wie soll ich sagen, für Freiheit im Denken, würde ich das mal nennen. So, und jetzt kommt aber immer noch die zweite Frage, die, glaube ich, die wichtigere und die größere ist, nämlich, was machen Menschen acht Stunden?
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Also den ganzen Tag.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und ja, da gibt es jetzt zwei...
Sven Gabor Janszky: Also auch unter uns Wissenschaftlern gibt es im Prinzip so zwei Strömungen, die einen sagen, das wird alles ganz furchtbar, weil...
Sven Gabor Janszky: Äh, äh...
Sven Gabor Janszky: Wir sitzen nur noch vorm Computer und werden dick und doof und das Hirn degeneriert, weil die KI alles macht.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und wenn wir zu viel Zeit haben, das ist ganz schlimm, weil es viele Menschen gibt, die werden dann...
Sven Gabor Janszky: Keine Ahnung, einige sagen, die wären mit Gewalt tätig und so.
Sven Gabor Janszky: Also...
Sven Gabor Janszky: ehrlich gesagt ich
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wenn ich mal...
Sven Gabor Janszky: bisschen mehr Zeit habe.
Sven Gabor Janszky: bin ich noch nie auf die Idee gekommen, gewalttätig zu werden. Ich bin noch nie zum Nachbarn gegangen und habe gesagt, jetzt mache ich einfach nicht.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und?
Sven Gabor Janszky: Und auch...
Sven Gabor Janszky: wenn ich mal zu viel Zeit habe, ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass irgendwie mein Hirn degeneriert. Nee, ich habe mir dann irgendwelche coolen Sachen gesorgt, die ich schon immer mal machen wollte und die habe ich dann mal probiert und dann bin ich mal dahin gefahren und dahin gereist und habe mir das angeguckt und so weiter.
Sven Gabor Janszky: Kurz gesagt...
Sven Gabor Janszky: Ich.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Keiner weiß es, weil wir haben diese Welt noch nicht gesehen.
Sven Gabor Janszky: Aber...
Sven Gabor Janszky: Aus meiner Sicht...
Sven Gabor Janszky: mit mit hohen
Sven Gabor Janszky: Aus Sicht der Menschen, mit denen wir unsere Interviews und Studien machen.
Sven Gabor Janszky: Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir Menschen uns dem anpassen können und werden sinnvolle Beschäftigung finden.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Die sinnvolle Beschäftigung ist dann vielleicht nicht mehr mit irgendwelchen Zahlen, die wir von einem Kästchen ins nächste schieben, sondern eben mit anderen Menschen.
Sven Gabor Janszky: Finde ich gut.
Sven Gabor Janszky: So, und jetzt aber auf deine Frage zurück.
Sven Gabor Janszky: Natürlich ist das ein riesen Einschnitt in die...
Sven Gabor Janszky: In die Denkweise, in die Sozialisation von Menschen. Natürlich müssen wir irgendwie Kompetenzen erwerben, um...
Sven Gabor Janszky: um uns selbst zu steuern, wenn du nicht mehr durch acht Stunden Arbeit fremdgesteuert bist, dann musst du dich selbst steuern, dann musst du dir selbst Ziele setzen, musst du irgendwie Selbstdisziplin, all diese Sachen.
Sven Gabor Janszky: werden leider...
Sven Gabor Janszky: heute bis heute nicht in den Schulen gelehrt, weil die Schulen immer noch so auf Industriezeitalter und jemand...
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: machen für acht Stunden Lohnarbeit. Klar, das muss sich ändern.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich das ändern wird, ist...
Sven Gabor Janszky: ist total hoch.
Sven Gabor Janszky: Und...
Sven Gabor Janszky: Bis das in das Schulsystem reinkommt und die Lehrer und Lehrerinnen, das dauert eine ganze Zeit.
Sven Gabor Janszky: alle Art von Coaches sozusagen in den nächsten Jahren Hochkonjunktur, weil die sozusagen das ausgleichen, was du im Schulsystem irgendwie nicht...
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: Nicht mitkriegst.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Und wie siehst du die Veränderung der Wirtschaft auch auf dem Weg bis 2035? Es gibt ja jetzt schon immer mehr Unternehmer, die gar keinen Bock mehr haben auf...
Isabell & Sven Haase: stumpf irgendwas zu machen des Geldes wegen, sondern es gibt ja auch immer mehr, die wirklich einen Impact in der Welt haben wollen und immer mehr einen Beitrag leisten wollen, um die Zukunft zu gestalten.
Isabell & Sven Haase: Auf der anderen Seite, wenn man so in die klassische Wirtschaft guckt,
Sven Gabor Janszky: Ja.
Isabell & Sven Haase: ist momentan ja eher wieder so
Isabell & Sven Haase: schon einen Schritt zurück, was vor irgendwie zwei Jahren nochmal gehypt wurde, so das ganze Thema New Work, wieder mehr Sinn in die Arbeitswelt zu bringen, nämlich eher so war, dass eher wieder gerade aufgrund der Krisen, die da gerade draußen sind in vielen Unternehmen, eher wieder so ein
Isabell & Sven Haase: Zurückkippen ist in dieser Besinnung, wir müssen jetzt mit Druck von oben und wieder mehr ansagen und wieder mehr...
Isabell & Sven Haase: klare Zielvorgaben und wieder mehr Führung durch Druck. Wie siehst du das?
Isabell & Sven Haase: Findet in den nächsten Jahren dann wieder ein Umdenken statt? Findet die Spiritualität mehr Platz in der Wirtschaft? Und wie siehst du die Entwicklung in den nächsten Jahren?
Sven Gabor Janszky: Also das ist ein total interessantes Feld, weil die Frage ist,
Sven Gabor Janszky: Was ist die Triebkraft dahinter?
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Was steht dahinter? Was hat Macht, das zu beeinflussen, wie so Arbeit und Wirtschaft passiert?
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Ehrlich gesagt, in unseren Studien, also in unseren Studien war...
Sven Gabor Janszky: Diese...
Sven Gabor Janszky: wurde dieses New Work und alles, was damit zu tun hat.
Sven Gabor Janszky: Mie.
Sven Gabor Janszky: nie wirklich als Zukunft dargestellt, nie gehypt.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Warum nicht?
Sven Gabor Janszky: Weil...
Sven Gabor Janszky: Wir...
Sven Gabor Janszky: Also...
Sven Gabor Janszky: Wenn du es wissenschaftlich betrachtest, du immer auf die Suche gehst nach den wirklichen Triebkräften. Und die wirkliche Triebkraft, die ist...
Sven Gabor Janszky: Also...
Sven Gabor Janszky: Wie soll ich das sagen? Das ist das Umfeld.
Sven Gabor Janszky: was Produktivität herstellen muss, was Zeit kostet und so weiter. Es gab mal einen ganz kurzen Zeitraum, das war die Corona -Zeit, die Covid -Zeit, da hatten Menschen plötzlich mehr Zeit.
Sven Gabor Janszky: Das, das, ja, die...
Sven Gabor Janszky: Wir saßen halt im Homeoffice und
Sven Gabor Janszky: Wie das halt im Homeoffice so war, da hast du nicht acht Stunden gearbeitet.
Sven Gabor Janszky: Vielleicht...
Sven Gabor Janszky: Irgendwie zwei, drei, aber die allermeisten nicht.
Sven Gabor Janszky: Ja.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wir haben halt Zeit gehabt. Und wenn du Zeit hast, dann entsteht die Möglichkeit sozusagen zu Spiritualität und zu all den anderen Dingen, die so im...
Sven Gabor Janszky: die der Mensch sich so wünscht.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Aber...
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Aber davon auszugehen, dass das...
Sven Gabor Janszky: auch nach der Covid -Zeit hält. Also wir haben das jedenfalls...
Sven Gabor Janszky: In unseren Studien war das nie. Der Mensch ist ein Anpassungswesen. Der Grund, warum wir jetzt...
Sven Gabor Janszky: Also wir, wir Homo sapiens.
Sven Gabor Janszky: wir drei jetzt miteinander sprechen, ist, weil unsere Vorfahren sich am besten angepasst haben an sich verändernde Umgebungen. Die anderen, die sind draufgegangen, es gab noch ganz viele Homo -Arten, also Homo meandertalis und Homo dies und Homo jenes, also ganz viele Menschenarten, aber wir konnten uns am besten an die verändernde Umgebung anpassen, deshalb sind wir hier.
Sven Gabor Janszky: Das ist unsere Haupteignung, das ist unsere wichtigste, da sind wir Weltmeister drin sozusagen. Entsprechend passen wir uns an, wenn wir mehr Zeit haben, dann kommt mehr Spiritualität. Wenn wir wieder weniger Zeit haben, weil es wieder darum geht, irgendwie produktiv in den Unternehmen zu sein, bla bla bla.
Sven Gabor Janszky: dann sinkt das eben wieder.
Sven Gabor Janszky: Das heißt jetzt nicht, dass Spiritualität schlecht ist, aber das heißt, dass sie abhängt.
Sven Gabor Janszky: davon, wie viel Zeit Menschen haben. Und deshalb ist der...
Sven Gabor Janszky: Also deshalb...
Sven Gabor Janszky: Wenn wir auf viele Menschen schauen, auf den Massenmarkt sozusagen,
Sven Gabor Janszky: Und sagen wir, also steht in unseren Studien schon, dass diese Spiritualität und die Menschlichkeit und das Beschäftigen mit sich selbst, dass das anwächst.
Sven Gabor Janszky: Aber eben erst, wenn Menschen mehr Zeit haben. Also erst, wenn dieser 8...
Isabell & Sven Haase: Tschüss.
Sven Gabor Janszky: Guten Tag, sozusagen.
Sven Gabor Janszky: naja, zusammenrutscht sozusagen.
Sven Gabor Janszky: Und das wird passieren.
Sven Gabor Janszky: Aber die Grundlage dessen oder die Triebkraft dahinter ist, ist nicht, dass Menschen sich das wünschen.
Sven Gabor Janszky: Sondern die Triebkraft ist Technologie, die den Menschen quasi die Arbeit wegnimmt und dafür sorgt, dass Menschen mehr Zeit haben.
Sven Gabor Janszky: Das ist so die Basis in unseren Studien. Deshalb würde ich jetzt überhaupt nicht sagen...
Sven Gabor Janszky: Ja, na klar, wenn man nur auf das Heute schaut, könnte man sagen,
Sven Gabor Janszky: Da geht das wieder zurück.
Sven Gabor Janszky: Ich würde das nicht sagen. Also aus meiner Sicht steigt das gerade.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Man darf es nicht mit dem Hype vergleichen, wo wir quasi zu Hause gefangen waren. Das war eine Sondersituation.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Ciao.
Isabell & Sven Haase: Ja, ich bin da.
Isabell & Sven Haase: Genau, für mich wäre jetzt nochmal spannend, also wir haben ja unter anderem auch bei den Koki schon lernen dürfen, indigenes Volk, was Erde und Mutter Natur ja so ein bisschen anders sieht, weil die sagen, wenn wir heiraten zum Beispiel,
Isabell & Sven Haase: Heiraten Mann, Frau und Mutter Erde.
Isabell & Sven Haase: Und?
Isabell & Sven Haase: Die haben zum Beispiel wiederum Sorge, indem wir halt die Erde...
Isabell & Sven Haase: in Anführungsstrichen, dass wir dann so ein bisschen dafür sorgen, dass da so ein Ungleichgewicht entstehen kann. Also das heißt, gibt es da vielleicht auch was, wo ihr reingeforscht habt, wo ihr sagt, hey, wie kann ich denn all diese Technologie im Einklang mit der Natur, mit der Erde überhaupt tun, damit wir alle hier eine super gute Chance haben. Also gibt es da irgendeinen Ansatzpunkt, den ihr da auch...
Sven Gabor Janszky: Definitiv.
Isabell & Sven Haase: Mit Sicherheit.
Sven Gabor Janszky: Ja, natürlich, natürlich, natürlich. Und in dem Buch, also ich erkläre das auch in dem Buch, also in dem Buch gibt es jetzt nicht nur Kapitel über KI oder sowas, sondern gibt es natürlich auch Kapitel über Klima und wie wird das 2015 und so weiter und so fort.
Isabell & Sven Haase: Tschüss.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: und die Zukunft von Menschheit und all diese Themen.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Jetzt muss ich kurz...
Sven Gabor Janszky: Ich weiß nicht, ob das jedem gefallen wird, der sozusagen zuhört oder die hier zuhört, aber ich muss es so sagen, wie es eben in unseren Studien ist.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wir Menschen haben diesen Einklang mit Mutter Natur.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: zu dem Zeitpunkt verlassen.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: als wir mehr als 3 ,5 Milliarden Menschen auf der Erde wurden.
Isabell & Sven Haase: Wissen, wissen, wissen.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Diese Natur.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: Also dieses Ökosystem der Erde, oder die planetaren Grenzen, wie manche das nennen.
Sven Gabor Janszky: Die sorgen für Ressourcen für etwa 3 ,5 Milliarden Menschen.
Sven Gabor Janszky: Also wenn man nach heutigem Lebensstandard lebt.
Sven Gabor Janszky: Nicht, wenn man wie im Mittelalter lebt, dann sind es mehr, aber da will ja keiner hin zurück. Also kurz, Ressourcen für 3 ,5 Milliarden Menschen und auch das Verstoffwechseln, also die Abfallbeseitigung in Anführungsstrichen, ist auch ungefähr bei diesem Level. Das heißt, aber jetzt sind es schon 8 ,3 Milliarden und es wächst noch auf 9, vielleicht auf 10 und so weiter. Also wir sind dreimal so viele Menschen in ein paar Jahren auf der Welt wie...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Die Welt...
Sven Gabor Janszky: quasi die Natur, die Mutter Erde.
Sven Gabor Janszky: verarbeiten kann.
Sven Gabor Janszky: So, und...
Sven Gabor Janszky: Diese Überbevölkerung, das ist das eigentliche Problem.
Sven Gabor Janszky: So, jetzt was machst du damit? Du kannst ja jetzt nicht...
Sven Gabor Janszky: Nicht zwei Drittel der Menschheit sagen so jetzt...
Sven Gabor Janszky: Für euch ist kein Platz mehr.
Sven Gabor Janszky: Nehmt mal eine Pille und das war's. Das geht ja nicht.
Sven Gabor Janszky: Äh...
Sven Gabor Janszky: Das ist ja, also, keine Ahnung.
Sven Gabor Janszky: Wir sind drei, jetzt mussten wir ausknobeln unter uns, welche zwei irgendwie...
Isabell & Sven Haase: Genau.
Isabell & Sven Haase: Schnick, Schnack, Schnuck.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Das ist Quatsch. Also müssen wir mit dieser Situation irgendwie umgehen. Also klar kann man sich wünschen, dass die Menschheit wieder weniger wird und dann wieder in Einklang mit Mutter Natur. Aber rein realistisch, ich werde ja jetzt nicht für Wünsche bezahlt als Zukunftsforscher, sondern für Wahrscheinlichkeiten. Und wahrscheinlich ist was anderes. Wahrscheinlich ist...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Hm.
Sven Gabor Janszky: dass wir...
Sven Gabor Janszky: Zwei Drittel?
Sven Gabor Janszky: Also für zwei Drittel der Menschheit.
Sven Gabor Janszky: die Ressourcen.
Sven Gabor Janszky: die die brauchen zum Leben.
Sven Gabor Janszky: Also.
Sven Gabor Janszky: Nahrungsmittel, Trinkwasser, Energie, naja, alles was du eben so brauchst.
Sven Gabor Janszky: künstlich herstellen müssen
Sven Gabor Janszky: Warum? Weil Mutter Erde die Natur sie nicht herstellen kann. Für diese vielen Menschen geht das einfach nicht.
Sven Gabor Janszky: Wir müssen sie künstlich herstellen, wir müssen sie dann wieder...
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Abfallwirtschaft, also Kreislaufwirtschaft sozusagen.
Sven Gabor Janszky: Und jetzt kommt es zum Spannenden.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Also wenn wir darüber...
Sven Gabor Janszky: Forschung machen und das in unseren Studien bearbeiten, dann heißt es regelmäßig von den Interviewpartnern, mit denen wir dann Interviews führen,
Isabell & Sven Haase: M -hm.
Sven Gabor Janszky: Ja, wir werden in der Lage sein, das zu machen.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Technologisch, weil für jede...
Sven Gabor Janszky: Diese...
Sven Gabor Janszky: dieser Aufgaben von Ressourcenproduktion und wieder also Klima und also...
Sven Gabor Janszky: CO2 aus der Luft nehmen wieder und so weiter. Gibt es alles schon Technologien.
Sven Gabor Janszky: Es gibt nichts, wofür es keine Technologie gibt, aber...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Viele von diesen Technologien sind noch wahnsinnig teuer.
Sven Gabor Janszky: Warum? Weil sie wahnsinnig viel Energie brauchen.
Sven Gabor Janszky: Das heißt, der Zeitpunkt, wo die Menschheit es schafft,
Sven Gabor Janszky: tatsächlich wieder im Einklang mit der Natur zu leben, ist der Zeitpunkt, wo wir zwei Drittel der Ressourcen herstellen können. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit...
Sven Gabor Janszky: zum ersten Mal mehr Energie zur Verfügung hat.
Sven Gabor Janszky: als sie verbrauchen kann.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Da ist die interessante Frage, wann ist dieser Zeitpunkt?
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Und wenn du in unsere Technologieprognosen schaust, dann ist dieser Zeitpunkt im Jahr 2040.
Sven Gabor Janszky: Also noch nicht, auch im Buch. 2035 sind wir dort noch nicht, aber wir sind auf dem Weg dahin. Warum? Weil es in der Energieproduktion eine Technologie gibt, die heißt Kernfusion.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Keine Angst, hat nichts mit Radioaktivität zu tun, für die, die das noch nie gehört haben, sondern im Prinzip...
Sven Gabor Janszky: Du musst dir so vorstellen, da hast du zwei starke Laserstrahlen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Die Laserstrahlen schießen Atome aufeinander und durch die Kraft...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: verschmelzen diese Atome und es entsteht Energie.
Sven Gabor Janszky: Kein radioaktiver Stoff dabei, keine radioaktiven Abfälle, nichts.
Sven Gabor Janszky: Und...
Sven Gabor Janszky: Diese Technologie, da investieren gerade die großen Investoren der Welt, investieren gerade wahnsinnig in diese Technologie. Warum? Weil die große Fortschritte macht und die Wahrscheinlichkeit enorm gestiegen ist, dass die Menschheit im Jahr 2040
Sven Gabor Janszky: flächendeckend diese Technologie zur Verfügung.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Keine Garantie, aber die Optimisten sagen 2035, die Pessimisten sagen 2050. Kann man sich irgendwo...
Sven Gabor Janszky: irgendwas dazwischen aus. Also das ist der Zeitpunkt.
Sven Gabor Janszky: Also auf die Frage, wann wird die Menschheit wieder im Einklang mit der Natur leben?
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Also die Antwort ist NIE.
Sven Gabor Janszky: Nie so wie es früher war?
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Aber...
Sven Gabor Janszky: aber in einer sehr, sehr akzeptablen Weise, sowohl für Natur...
Sven Gabor Janszky: und Mutter Erde als auch für die Menschheit akzeptablen Weise wahrscheinlich im Jahr 2040.
Isabell & Sven Haase: Ja, spannend.
Isabell & Sven Haase: Und dann lass uns zum Schluss nochmal auf das Thema eingehen, was wir vorhin schon mal kurz geschleift haben, nämlich das Thema, dass Zukunft ja nicht zufällig entsteht, sondern gemacht wird.
Isabell & Sven Haase: Und...
Isabell & Sven Haase: Wenn ich so in die Gesellschaft gucke, habe ich trotzdem manchmal das Gefühl,
Isabell & Sven Haase: Die meisten stolpern einfach in ihre Zukunft und sagen,
Isabell & Sven Haase: Irgendeine äußere Macht steuert mich. Das sind die da oben. Wer auch immer das ist für denjenigen, der das sagt.
Isabell & Sven Haase: Was glaubst du?
Isabell & Sven Haase: Ähm...
Isabell & Sven Haase: Was braucht es, dass mehr Menschen einfach für sich erkennen,
Isabell & Sven Haase: Hey, ich bin ein Schöpfer, ich kann meine Zukunft selber gestalten. Ich kann selber was dafür tun, dass das auch eine lebenswerte Zukunft wird für uns alle. Denn wir sind heute an den Themen vorbeigekommen, wie kann ich die Arbeitswelt selber mitgestalten, wie kann ich aber auch vielleicht das Gesundheitssystem mitgestalten, wie kann ich aber auch ein wichtiges Thema, was wir heute hatten, die Bildung mitgestalten, dass wir vielleicht das Thema...
Isabell & Sven Haase: der wirklich relevanten Bildung für die Kinder.
Isabell & Sven Haase: schon schneller hinkriegen, als es vielleicht ein System von alleine hinkriegen würde. Was glaubst du braucht es mehr Menschen, die diese gestalterischen Fähigkeiten in sich erkennen?
Sven Gabor Janszky: Ich glaube, dass die...
Sven Gabor Janszky: Also.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wir Zukunftsforscher.
Sven Gabor Janszky: Wir haben...
Sven Gabor Janszky: Eine wissenschaftliche Methode.
Sven Gabor Janszky: Die habe ich mir nicht ausgedacht, die kann man studieren weltweit, in Singapur, in Kopenhagen, in den USA und so weiter, in Berlin.
Sven Gabor Janszky: Ich bin einfach nur einer, der wendet halt diese wissenschaftliche Methode an und jeden Tag und so weiter. Also, ja, kommt nicht von mir.
Sven Gabor Janszky: Aber es gibt eine sehr einfache wissenschaftliche Methode, die eigentlich jeder Mensch verstehen kann.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und...
Sven Gabor Janszky: Wie du...
Sven Gabor Janszky: wie du zu deinem bestmöglichen, wir nennen das das bestmögliche Zukunfts -Ich.
Sven Gabor Janszky: kommst.
Sven Gabor Janszky: Und wenn Menschen diese Methode verstehen würden, wenn alle Menschen, wenn die in der Schule, wenn es ein Schulfach Zukunft gäbe und in diesem Schulfach Zukunft würden die Kinder diese Methode lernen.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Dann hätten wir...
Sven Gabor Janszky: Ganz viele Fragen, die es heute gibt, hätten wir nicht, weil jeder und jede wüsste, immer wenn es irgendeine Herausforderung gibt oder ein Problem, ah, ich muss das so und so und so machen. Und diese Methode hat nur drei Schritte. Lass mich die ganz kurz erklären, weil die kann man total einfach, die kann man einfach verstehen.
Sven Gabor Janszky: Und diese Methode nutzen wir Zukunftsforscher, um Unternehmen wirklich zu Riesenwachstum zu bringen, also neue Geschäftsmodelle und so weiter. Und wir nutzen die auch, wir haben auch...
Sven Gabor Janszky: für ganz...
Sven Gabor Janszky: Also.
Sven Gabor Janszky: in Anführungsstrichen normale Menschen, jetzt keine Unternehmensvorstände oder sowas, sondern für Angestellte, für Studenten, für Rentner und so weiter, die genau diese Methode benutzen können. Also das ist nicht nur für Unternehmen, das kann jeder. Wie geht diese Methode? Du musst als erstes drei Schritte. Als erstes musst du verstehen,
Sven Gabor Janszky: Äh...
Sven Gabor Janszky: Wie...
Sven Gabor Janszky: wie dein Umfeld
Sven Gabor Janszky: in fünf Jahren sein wird.
Sven Gabor Janszky: Das ist der Bereich, auf den die Einzelnen von uns in aller Regel keinen Einfluss hat.
Sven Gabor Janszky: Also...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wir alle haben...
Sven Gabor Janszky: eigentlich keinen Einfluss darauf, was die KI in, sagen wir mal, in zehn Jahren, 2035, was die KI dann können wird und was sie machen wird. Das wird an anderer Stelle entschieden.
Sven Gabor Janszky: Wir haben auch keinen Einfluss, wie das...
Sven Gabor Janszky: wie das Finanzsystem dann aussehen wird. Ob da irgendwas mit Bitcoin dabei ist.
Sven Gabor Janszky: Das entzieht sich unserem Einfluss. Aber im ersten Schritt müssen wir verstehen, wir müssen prognostizieren, in welchem Umfeld werde ich leben. Wir haben auch keinen Einfluss darauf, wie das mit der Gesundheit weitergeht. Also welche Technologien dann da sind. Ich meine, nach unseren Prognosen...
Sven Gabor Janszky: ist es so, wer die nächsten 10 Jahre überlebt, hat eine ganz hohe Wahrscheinlichkeit, 100 zu werden. Wer die nächsten 30 Jahre überlebt, hat eine ganz hohe Wahrscheinlichkeit, 120 zu werden.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Ob das so kommt, entscheiden nicht wir, sondern diejenigen, die diese Technologien bauen.
Sven Gabor Janszky: Also muss ich als erstes verstehen,
Sven Gabor Janszky: Wie wird das aussehen? Was ist sozusagen mein Möglichkeitenraum? Also was ist meine Umgebung?
Sven Gabor Janszky: So.
Sven Gabor Janszky: Wir sind also bei Zukunftsplanung nicht bei...
Sven Gabor Janszky: Nicht, nicht.
Sven Gabor Janszky: Mich.
Sven Gabor Janszky: Also am Anfang jedenfalls nicht bei Wünsch dir was, sondern am Anfang erstmal bei Analyse, was machen die anderen.
Sven Gabor Janszky: So, jetzt kommt der zweite Schritt. Dieser Möglichkeitenraum, wenn man den analysiert hat,
Sven Gabor Janszky: Ist total groß. Der ist riesig.
Sven Gabor Janszky: Also die Frage, ob du in fünf Jahren in Deutschland leben willst oder in Ecuador oder in...
Sven Gabor Janszky: was weiß ich, Bali oder wo auch immer, das entscheidest du.
Sven Gabor Janszky: Also das entscheidet weder ich noch irgendwie Elon Musk. Das entscheidest du innerhalb dieses Möglichkeitenraums. Die Frage, ob du 120 Jahre leben willst oder...
Sven Gabor Janszky: Nur 80, wie deine Eltern. Entscheidest du.
Sven Gabor Janszky: Die Frage, ob du...
Sven Gabor Janszky: wie soll ich sagen, wie viel Geld du haben willst, also ob du finanziell frei sein willst oder...
Sven Gabor Janszky: Oder irgendwie angestellt bleiben. Das entscheidest du.
Sven Gabor Janszky: Dieser Möglichkeitenraum ist riesig. Also erstens verstehen...
Sven Gabor Janszky: Was machen die anderen? Wie sieht das Umgebung aus? Zweitens, wir nennen das das bestmögliche Zukunfts -Ich. Also wie werde ich in fünf Jahren aussehen? Auch da gibt es Methodik dafür.
Sven Gabor Janszky: Dann kommt der dritte Schritt. Der dritte Schritt ist, wenn ich mir so ein Bild gemacht habe, wie werde ich in fünf Jahren aussehen?
Sven Gabor Janszky: Mein bestmögliches Zukunftsbild.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Da muss ich jetzt irgendwie einen Weg finden von heute dahin.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Und jetzt kommt der am meisten gemachte Fehler in der Zukunftsplanung.
Sven Gabor Janszky: Der am meisten gemachte Fehler in der Zukunftsplanung ist, dass Leute, ganz viele, in meinen Webinaren kommen ständig Leute und wenn ich die am Anfang des Webinars frage, wo wollt ihr in fünf Jahren sein, sagen die alle finanzielle Freiheit und Gesundheit und tolle Beziehung und so weiter.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und wenn ich sie dann frage, okay, wie kommst du denn da hin, sagen die, naja, die nächsten sechs Monate mache ich erstmal das.
Sven Gabor Janszky: Und das ist der Fehler.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wenn du weißt, wo du in fünf Jahren sein wirst.
Sven Gabor Janszky: darfst du nicht die nächsten sechs Monate planen und dann die nächsten, weil dann gehst du an diesem Ziel meilenweit vorbei. Du musst dich methodisch gesehen als erstes fragen, okay, in fünf Jahren will ich da sein, was wird der letzte Schritt gewesen sein?
Sven Gabor Janszky: den ich gemacht habe, bevor ich dort angekommen bin. Also kurz gesagt, was mache ich im Jahr 4 ,5 bis 5?
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und dann, was mache ich mir? Vier bis viereinhalb. Und dann dreieinhalb bis vier. Also du rechnest zurück.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: In der Wissenschaft heißt diese Methode Backcasting.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Wie gesagt, habe ich mir nicht ausgedacht, kann man studieren an Universitäten weltweit. Wir Zukunftsforscher, wir wenden das einfach nur jeden Tag an. Also wir sind halt Experten im Anwenden dieser Methode.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Und auf diese Weise...
Sven Gabor Janszky: Also erst Umfeld.
Sven Gabor Janszky: Zweitens, das ist dein Möglichkeitenraum. Dann innerhalb dieses Möglichkeitenraums dein bestmögliches Zukunfts -Ich und dann das Backcasting, der dritte Schritt.
Sven Gabor Janszky: Auf diese Weise hast du die höchste Wahrscheinlichkeit.
Isabell & Sven Haase: Tschüss.
Sven Gabor Janszky: wirklich bei deinem bestmöglichen Zukunfts -Ich in fünf Jahren zu lernen.
Sven Gabor Janszky: Und Sven, zurück auf deine Frage.
Sven Gabor Janszky: Was müssen Menschen können? Die müssen einfach diesen Prozess verstehen.
Sven Gabor Janszky: Das ist total einfach zu verstehen und auch total einfach zu machen.
Sven Gabor Janszky: Aber die meisten tun es nicht. Die meisten sitzen abends vorm Fernseher und glauben, dass was da in den Nachrichten kommt.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Ja, das ist unten.
Sven Gabor Janszky: Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal Nachrichten geschaut habe. Das ist wirklich irre lange her.
Sven Gabor Janszky: Ich schaue gerne mal an, wenn da ein Live -Fußballspiel ist. Das mache ich gern. Aber alles andere...
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Boah!
Sven Gabor Janszky: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Da gibst du halt dein...
Sven Gabor Janszky: Ich habe immer so ein bisschen das Gefühl, gibst dir dein Leben aus der Hand und glaubst...
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Das war's.
Isabell & Sven Haase: Stimmt.
Sven Gabor Janszky: Naja, du glaubst ja dem Zeug. Du glaubst ja, also diese ganzen Nachrichten, diese ganzen Journalisten.
Sven Gabor Janszky: Die glauben, dass...
Sven Gabor Janszky: Zukunft in Berlin gemacht wird, bei der Bundesregierung. Und deshalb berichten die ständig über jeden idiotischen Satz, der da irgendwie in Berlin geäußert wird.
Sven Gabor Janszky: Die Frage, wie in fünf oder in zehn Jahren dein Umfeld aussieht, hat überhaupt nichts mit Berlin zu tun.
Sven Gabor Janszky: Also das wird an ganz anderer Stelle entschieden, aber nicht in Berlin. Das wird bei den Technologieleuten im Silicon Valley entschieden usw. Das, was da in Berlin passiert, das ist...
Sven Gabor Janszky: Das hat vielleicht eine Bedeutung für die, keine Ahnung, bis zum nächsten Regierungswechsel. Irgendwie kannst du Wetten abwiesen, ob das ein halbes Jahr oder zwei Jahre dauert.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Sven Gabor Janszky: Auf die lange Sicht ist das völlig irrelevant.
Sven Gabor Janszky: Naja.
Sven Gabor Janszky: Aber die meisten glauben einfach, dass das die Relevanz hätte. Würden die diese Methode von uns Zukunftsforschern kennen, keiner würde mehr Tagesschau gucken.
Sven Gabor Janszky: Ja, oder?
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Tagesschau würde dann anders aussehen, weil die das hoffentlich auch mitgekriegt hätten.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Sorry, das war jetzt vielleicht so ein bisschen methodisch -wissenschaftliche Antwort, aber ich glaube, das ist das, was...
Sven Gabor Janszky: Was Menschen, die...
Sven Gabor Janszky: die für sich und ihren Kindern
Sven Gabor Janszky: wirklich eine
Sven Gabor Janszky: eine Selbstbestimmung mitgeben.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Wolle.
Sven Gabor Janszky: Das müssen die als erstes lernen. Die müssen einfach dieses Schulfach Zukunft, was in der Schule nicht gelehrt wird.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Äh...
Sven Gabor Janszky: müssen sie halt privat machen.
Isabell & Sven Haase: So schön. Und ich würde nachher gerne so aus meiner Sicht dann halt auch wieder mehr auf die eigene Stimme zu hören und nicht eben sich so im Außen immer von anderen irgendwie Ideen reingeben lassen, sondern sich wirklich mal wieder mit sich selber verbinden. Und wenn wir wirklich angebunden sind mit uns selber, dann kriegt man ja auch Impulse.
Isabell & Sven Haase: Unser Higher Self, unsere Seele, die hat ja auch einen Plan für uns. Das heißt, die gibt uns ja...
Isabell & Sven Haase: auch Botschaften und die spricht er auch mit uns. Und wenn wir darauf hören und dann natürlich noch ein Skillset haben, wie wir dann auch noch
Isabell & Sven Haase: Wenn wir gerade mal in einer zwicklichen Situation sind.
Isabell & Sven Haase: da wissen, wie wir da besser in die Zukunft denken können.
Isabell & Sven Haase: Dann ist das, glaube ich, so eine schöne Kombination, die dann wirklich hilft, dass sich die Menschen wieder daran erinnern können, hey, wir sind Schöpfer, wir können gestalten. Und ich habe da auch die Werkzeuge an der Hand, dass wenn es gerade mal irgendwo eine Sackgasse ist, dass ich da wieder raus kann und dass ich weiß, wie ich da die Tür öffne, die ich da gerade nicht sehe.
Sven Gabor Janszky: Ciao.
Sven Gabor Janszky: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Sven Gabor Janszky: Korrekt.
Isabell & Sven Haase: Lieber Sven, es war so bezaubernd mit dir.
Isabell & Sven Haase: ist es kaum in Worte zu fassen, welche Einblicke du uns hier heute gegeben hast. Und es ist ja nur ein Bruchteil deiner Arbeit gewesen. Aber ich glaube, bei vielen Zuhörern und Zuschauern
Isabell & Sven Haase: Es sind auch so einige Gehirnschrauben jetzt aktiviert worden, einige Rädchen, die Sie zum Nachdenken bringen. Und dafür sage ich von Herzen vielen, vielen, vielen Dank.
Sven Gabor Janszky: Ich danke euch. War ein tolles Gespräch. Vielen Dank. Sehr gerne irgendwann wieder.
Isabell & Sven Haase: Super gerne.
Sven Gabor Janszky: Weil die Zukunft, die...
Sven Gabor Janszky: Die hört einfach nicht auf, die wird einfach immer nur spannender.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja.






