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No Bullshit Founders: Wer wir sind und was wir machen

No Bullshit Founders
No Bullshit Founders

105 plays · Mar 31, 2026

Diese Folge ist persönlicher als sonst. Moritz, Tim und Ole sprechen darüber, wie sie ins Gründen gekommen sind, welche Startups sie aufgebaut haben, was funktioniert hat — und was eben nicht. Von ersten Verkäufen mit 15, über Game-Development, Cybersecurity und Accessibility-Software bis hin zu Legal AI, DevSecOps-Consulting und der Frage, warum manche Ideen tragen und andere trotz guter Ansätze scheitern. Eine ehrliche Folge über echte Gründerwege, Tests, Fehlschläge, neue Chancen und die Realität hinter SaaS, E-Commerce, Communities, Marketing und KI-Produkten. Kein Hochglanz. Kein Startup-Theater. Nur echte Einblicke in das, was gerade wirklich passiert.

Transcript

Tim Uhlott: Schön, dass ihr wieder einschaltet für eine neue Folge No Bullshit Founders.

Tim Uhlott: Wie immer mit Moritz, Ole und Tim.

Tim Uhlott: Das bin ich.

Tim Uhlott: Und heute wollen wir mal etwas über uns reden, uns ein bisschen vorstellen und über unsere Startups reden.

Tim Uhlott: Vielleicht magst du, Moritz, vielleicht mal anfangen.

Tim Uhlott: Was ist dein Background?

Tim Uhlott: Wie kam es in die Startup-Szene?

Tim Uhlott: Was hast du vielleicht schon mal gegründet?

Tim Uhlott: Oder bist du am Gründen?

Moritz Hofmann: Also ich habe als Kind eigentlich schon angefangen, auf dem Flohmarkt Sachen zu verkaufen oder in der Schule Sachen zu verkaufen.

Moritz Hofmann: Und mit 15 habe ich dann über den Namen meiner Eltern im Internet Sachen verkauft.

Moritz Hofmann: Das hat dann auch direkt ganz gut funktioniert.

Moritz Hofmann: Ich hatte Glück.

Moritz Hofmann: Und das habe ich dann 13 Jahre lang gemacht.

Moritz Hofmann: Das Ganze aufgebaut, aufgebaut.

Moritz Hofmann: Er hat selber eine Mini-Webseite gemacht, dann einen Freelancer gehabt, dann eine Agentur, die eine richtig große Sache rausgemacht hat.

Moritz Hofmann: Und genau, das...

Moritz Hofmann: Das war das und seitdem ich das verkauft habe, ich dachte, dass ich mal was in Richtung Software-as-a-Service machen möchte.

Moritz Hofmann: Ich dachte, das wäre vielleicht noch was Besseres, hat aber seitdem nicht mehr so richtig gezogen, war nicht irgendwie so erfolgreich und ich habe einfach viele Sachen jetzt ausprobiert und bin immer noch dabei.

Moritz Hofmann: Also ich...

Moritz Hofmann: Ich lasse jetzt wieder was im Bereich E-Commerce programmieren, aber im Software-Service-Bereich mache ich immer was mit Mitgründern, versuche ich immer da was Neues.

Moritz Hofmann: Und genau, aktuell, ja, das ist das, was bei mir aktuell so ist.

Tim Uhlott: Wie lange hast du das gemacht, das, was du mit 15 gegründet hast?

Moritz Hofmann: Das habe ich 13 Jahre lang gemacht, genau, bis 2018, ja.

Tim Uhlott: 13 Jahre lang.

Tim Uhlott: Okay.

Tim Uhlott: Okay.

Kai Ole Hartwig: 15 ist doch echt früh, da habe ich noch nicht an sowas gedacht.

Tim Uhlott: Nee, nee, ich auch nicht.

Tim Uhlott: Finde ich schon ziemlich cool.

Tim Uhlott: Also bei mir ging es erst deutlich später los.

Tim Uhlott: Also, ich glaube, meine erste Firma habe ich 2017 gegründet, habe davor schon ein bisschen angefangen während des Studiums.

Tim Uhlott: Nicht wieder, wie man als Informatiker so ist.

Tim Uhlott: Ich entwickle das nächste große Computerspiel.

Tim Uhlott: Hat natürlich nicht funktioniert.

Tim Uhlott: Als man viel Counter-Strike 1.6 gespielt hat, dachte ich mir, ach komm,

Tim Uhlott: das kannst du ja auch selber nachbauen.

Tim Uhlott: Mehr hat nicht so ganz funktioniert.

Tim Uhlott: Ich hatte mich mit der Unity Game Engine beschäftigt und irgendwann dachte ich mir so, okay, was ist denn, okay, allein ein Spiel entwickeln schaffst du jetzt vielleicht nicht unbedingt, aber was gibt es denn da vielleicht für Probleme, die andere Entwickler haben, wie du die vielleicht unterstützen kannst.

Tim Uhlott: Und da war ein Punkt, ja wirklich Cyber Security.

Tim Uhlott: Und ich dachte mir, okay, es gibt keine vernünftigen Lösungen, um diese Spiele, die mit Unity entwickelt werden, irgendwie, ja, irgendwelche Sicherheitsfeatures, sag ich mal, darauf anzuwenden, dass dein Property halt nachher am Ende einfach nicht gestohlen wird, beziehungsweise der Source-Code zum Beispiel am Ende nicht einfach kopiert wird,

Tim Uhlott: oder was halt auch sehr häufig ist, dass Android-Apps oder sowas, die halt gepublisht werden, ja, die sind halt so einfach anzupassen und werden einfach republished, einfach unter einem anderen Namen und sowas habe ich halt versucht zu verhindern.

Tim Uhlott: Und da habe ich jetzt so ein paar Lösungen gebaut mit der Firma, Guarding Pairs Software.

Tim Uhlott: Einmal, ja, so ein bisschen im technischen Bereich, einmal Obfuscation.

Tim Uhlott: Obfuscation ist dafür da, dass halt Programmcode halt unleserlich wird für den Menschen,

Tim Uhlott: Das heißt, der Computer kann das dann immer noch verstehen und interpretieren und immer noch ausführen.

Tim Uhlott: Nur ein Mensch, der nachher drauf guckt, der kann das Ganze dann nachher nicht verstehen, weil das dann einfach so ein zackvielter Mix dann am Ende einfach wird, der für den Menschen einfach keinen Sinn mehr ergibt.

Tim Uhlott: Das zweite, größere ist wirklich eine Anti-Cheat-Lösung, die halt kleinzeitig läuft, um halt das Cheaten halt irgendwie so ein bisschen zu verhindern.

Tim Uhlott: Was die meisten Gamma so ein bisschen kennen, ist halt Cheat Engine.

Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Man huckt sich dann irgendein so ein

Tim Uhlott: Process halt rein und spielt ein bisschen an den Variablen rum, hat man auf einmal nicht mehr nur drei Leben, sondern tausend Leben.

Tim Uhlott: Und je nachdem, was man halt für eine App halt baut oder für eine Lösung mit einem Leatherboard oder irgendwie sowas, kann das halt manchmal, ja, problematisch sein und da, ja, da stütze ich halt andere Spieleentwickler damit.

Tim Uhlott: Und jetzt letztes Jahr habe ich zwei andere, die ich über das Reach kennengelernt habe, vielmehr UserAid.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Die basiert auf einem relativ neues Gesetz.

Tim Uhlott: Das, was du auch schon mal zwischendurch erwähnt hattest, Ole, Richtung Barrierefreiheit.

Tim Uhlott: Da müssen nämlich größere B2C-Unternehmen ihre Webseiten barrierefrei anbieten.

Tim Uhlott: Es geht los, wenn man mehr als 10 Mitarbeiter hat oder mehr als 2 Millionen Jahresumsatz macht.

Tim Uhlott: Da müssen die Webseiten wirklich barrierefrei sein, sonst kann man wirklich verglatt werden.

Tim Uhlott: Und da haben wir ein schönes Monitoring-Tool gebaut, um halt Webseiten halt zu scannen und seine eigenen Webseiten zu überwachen.

Tim Uhlott: Was ist halt barrierefrei, was ist nicht barrierefrei?

Tim Uhlott: Wie könnte die Probleme vielleicht beheben?

Tim Uhlott: Ja, das ist so der aktuelle Stand.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Thema.

Kai Ole Hartwig: Spannend.

Kai Ole Hartwig: Spieleentwicklung ist ja so ein Thema.

Kai Ole Hartwig: Da habe ich mich irgendwie finde ich total spannend, habe ich mich aber nie herangetraut.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß auch gar nicht so genau, warum.

Kai Ole Hartwig: Aber ja.

Tim Uhlott: Ich habe es mir ehrlich gesagt auch früher ein bisschen einfacher vorgestellt.

Tim Uhlott: Also, ein Programmieren hat wirklich angefangen, habe dann auch mit C++ angefangen.

Kai Ole Hartwig: Mhm.

Tim Uhlott: Und dann war das Witzigste, ich kann es ja noch keine For-Loops.

Tim Uhlott: So, und dann stell dir mal vor, Ulle, wie ich Sachen programmiert habe.

Tim Uhlott: If this, dann mach das.

Tim Uhlott: Als if das, okay, ich habe jetzt 200 Ifs.

Tim Uhlott: Und...

Tim Uhlott: Jetzt ist der Spielstand X. Okay, jetzt muss es irgendwie weitergehen.

Tim Uhlott: Jetzt kommen die nächsten 100 Dips.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja, ja, ja, das gibt es in... Ja.

Kai Ole Hartwig: Nein, du hättest wenigstens ein GoTo oder so.

Kai Ole Hartwig: Wo gibt es das in C?

Kai Ole Hartwig: Ich weiß, C++ GoTo?

Kai Ole Hartwig: Ja, ich glaube, das gibt es überall.

Kai Ole Hartwig: Hättest du halt mal damit Stoß legen müssen.

Kai Ole Hartwig: GoTo-Line.

Tim Uhlott: Ja, das war mir noch unbekannt.

Tim Uhlott: Das kannte ich halt damals noch nicht.

Tim Uhlott: Und dann irgendwann habe ich halt wirklich For-Loops oder For-Each oder Go-To halt alles entdeckt und dann dachte ich so, aha, dann geht doch alles vielleicht ein bisschen einfacher.

Tim Uhlott: Statt alles auszuprogrammieren und es vielmals zu wiederholen.

Tim Uhlott: Ja, also

Kai Ole Hartwig: Naja gut, also ich finde, Schleifen sind überbewertet.

Kai Ole Hartwig: Also GoTo sollte man überall machen, ist performant und dann weiß man auch, wo was steht.

Kai Ole Hartwig: Ich überlege gerade, wenn man das zur Cloud als Anweisung gibt, was dann dabei rauskommt.

Kai Ole Hartwig: Vielleicht experimentiere ich nachher mal.

Tim Uhlott: Kommt auch ein bisschen auf die Programmiersprache an, weil zum Beispiel bei Java und C-Sharp ist es zum Beispiel so, dass halt If-Bedingungen am Ende in Kulturen gemandelt werden.

Tim Uhlott: Das ist wahrscheinlich bei den anderen Sprachen halt wahrscheinlich ähnlich.

Tim Uhlott: Wir haben so eine Interpretersprache, die du angucken kannst, und dann hast du auch mal deine Jumps immer.

Kai Ole Hartwig: Da müsste man mal tiefer reinschauen, das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht auswendig, was jetzt welche Sprache daraus macht.

Kai Ole Hartwig: Also, Hauptsache funktioniert.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Aber... Ja, ja.

Kai Ole Hartwig: Also, ich meine im Sinne von, was nachher aus der Steife wird, ist mir beim Programmieren egal.

Tim Uhlott: Ja, warte.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Im Gegensatz zu Moritz habe ich nicht mit 16 oder 15 angefangen, Unternehmen zu machen, sondern habe damit Programmieren angefangen.

Kai Ole Hartwig: Und habe mich dann, ich muss mal überlegen, 2012, 2013, irgendwo so da um den Zeitraum rum,

Kai Ole Hartwig: habe ich mich selbstständig gemacht, als Freelancer auch damals noch.

Kai Ole Hartwig: Das ging ja damals noch schön, konnte man, hatte ja kein, hat man ja keine Probleme gehabt, die heute mit Scheinselbstständigkeit etc., sondern konnte als Freelancer halt echt noch ohne Probleme überall arbeiten.

Kai Ole Hartwig: Und dann habe ich irgendwie so ein kleines Team aufgebaut, daraus ist dann irgendwann vor ein paar Jahren die

Kai Ole Hartwig: die sich gerade nur noch so zu einem Nebenschraubplatz entwickelt, interessanterweise, weil ich halt auch noch jetzt in einem Legal-AI-Startup unterwegs bin,

Kai Ole Hartwig: wo wir halt schauen, dass wir Dokumente klassifizieren, bewerten auf Vollständigkeit und dann aber auch Entwürfe für bestimmte Schreiben automatisiert heraus generieren.

Kai Ole Hartwig: Dass wir halt sagen, okay,

Kai Ole Hartwig: Der Fall ist jetzt für uns vollständig und jetzt schreiben wir aber dieses oder jenes Schreiben automatisiert vor.

Kai Ole Hartwig: Klar, da muss da noch ein Anwalt so in echt rüberschauen, weil der muss das auch rausschicken.

Kai Ole Hartwig: Aber dass wir quasi diese Arbeitsabläufe effizienter gestalten, weil allein diese Prüfung, ob Dokumente vollständig sind und stimmig sind und so, das nimmt halt super viel Zeit in Anspruch.

Kai Ole Hartwig: Und

Kai Ole Hartwig: was ich jetzt in der letzten Woche tatsächlich erst gelernt habe oder festgestellt habe, eigentlich gibt es in diesem DevSecOps-Bereich, in dem ich ja auch unterwegs bin, einen unfassbaren Bedarf an Expertise.

Kai Ole Hartwig: Und deswegen habe ich jetzt noch so ein kleines Neben-Startupchen aufgemacht, wo ich halt genau das letztendlich mache, Teams unterstützen,

Kai Ole Hartwig: mit ihren DevSecOps-Entscheidungen, wo geht es hin, wie sichern wir eigentlich diese ganzen Systeme ab, was machen wir mit den Pipelines, schmeißen wir da mal munter unsere Secrets alle rein und glauben, dass das sicher, oder ist uns bewusst, dass sowas wie Trivi auch kompliziert, also kompliziert, ich kann heute nicht mehr sprechen, angegriffen werden könnte in der Lieferkette und unsere Credentials nachher klaut.

Kai Ole Hartwig: Und, ähm,

Kai Ole Hartwig: Ja, mal schauen, wo diese Reise hingeht.

Kai Ole Hartwig: Das sind gerade so die Spielplätze, wo ich mich aufhalte.

Kai Ole Hartwig: Auch die Musselwahl verändert sich halt gerade ein bisschen Richtung, wir bieten mehr so etwas Richtung SaaS an oder Platform as a Service, dass du nicht mehr hinkommst und sagst, ich mache mein CMS hier als Projekt.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: und meine Website, sondern als okay, ich will die jetzt gemacht haben, dafür bleibe ich eine bestimmte Zeit bei euch, dann hoste ich die selber oder ich hoste die bei euch.

Kai Ole Hartwig: Auf jeden Fall, wir bekommen Upgrades und Sicherheit und den ganzen Kram, den gibt es einfach.

Kai Ole Hartwig: Ich muss nicht mehr einzeln kaufen, sondern wie Software as a Service gehe ich halt hin und habe aber mein individuelles System am Tagesende, das ich auch mitnehmen kann.

Kai Ole Hartwig: So.

Kai Ole Hartwig: Und halt ganz krasse Automatisierung bauen wir auch noch in Richtung Prozessautomatisierung, aber auch in diesem ganzen DevSecOps-Bereich.

Kai Ole Hartwig: Dieses Legal AI mache ich übrigens nicht alleine.

Kai Ole Hartwig: Da sind noch Mitgründer drin und den Rest, da gibt es ein Team hinter.

Kai Ole Hartwig: Sonst wüsste ich nicht, wann ich das machen soll.

Kai Ole Hartwig: Alles aber genau so.

Tim Uhlott: Hätte ich ja nicht direkt auch ein, zwei Fragen zu, mit dem DevOps-Support, sag ich mal.

Tim Uhlott: Ist das deine Only-Ole-Webseite?

Kai Ole Hartwig: Ja, genau, das wird Only Order.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Da kannst du dann halt im Gegensatz zur Mosel-Wahl, also bei der Mosel-Wahl kannst du auch DevSecOps Support quasi buchen und Umsetzung haben und so Sachen für dein Team.

Kai Ole Hartwig: und Only Ole ist halt wirklich nur dieses Beraten, Entscheidungen treffen in dem Bereich und da bekommst du quasi auch nur mich und nicht irgendwie jetzt irgendjemand aus dem Moselwald-Team.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Also nicht, dass das Team jetzt das nicht könnte oder schlecht wäre oder Expertise nicht hätte, sondern halt quasi wirklich so dieses, okay, du möchtest jemanden haben, der

Kai Ole Hartwig: seit über 20 Jahren in diesem Bereich rumhopst und dann ist das irgendwie was anderes, als wenn du sagst, ich brauche jemanden, der das jetzt aber mal eben für uns baut.

Kai Ole Hartwig: Ich beschäftige mich quasi bei OnlyOle mit den Problemen und zeige halt den Weg auf, wie die Lösung funktioniert, während bei der Muselwahl halt mehr diese ganzen Umsetzungssachen laufen.

Tim Uhlott: Okay, verstehe.

Kai Ole Hartwig: Also du kannst quasi mit Only-Roller einsteigen und sagen, ja, die Lösung ist geil, jetzt fehlen mir aber Kapazitäten, dann kannst du zur Moselball gehen und die Moselball kann dir das dann auch gerne bauen.

Tim Uhlott: Ich finde die Webseite auf jeden Fall richtig geil.

Tim Uhlott: Also deine Idee, nach OnlyFans zu machen, ist dann irgendwie ziemlich cool.

Tim Uhlott: Das ist richtig lustig.

Kai Ole Hartwig: Ja, irgendwie muss man da so ein bisschen auffallen.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ich dachte, eigentlich ist das ganz witzig.

Kai Ole Hartwig: Ein Freund von mir hat jetzt auch überlegt, tatsächlich bei Onlyfans Paid-Streaming zu machen von seiner Arbeit, die er jeden Tag macht beim Programmieren.

Tim Uhlott: Geil.

Kai Ole Hartwig: Finde ich auch witzig.

Kai Ole Hartwig: Das wäre nur nichts für mich, so die Star Wars Streaming.

Tim Uhlott: Ja, ich glaube, man muss einfach nur kreativ sein.

Tim Uhlott: Einfach verrückte Sachen ausprobieren.

Tim Uhlott: Das kann wahrscheinlich auch funktionieren.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, entweder es funktioniert oder es funktioniert halt nicht.

Kai Ole Hartwig: Wenn es nicht funktioniert, war es halt eine nette Idee und gut ist es.

Tim Uhlott: Also nichts verloren.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Ja, genau so ist es.

Tim Uhlott: Und bei deinen Legal Tech-Sachen, das ist...

Tim Uhlott: Wie macht ihr es, dass die AI danach nicht halluzioniert?

Tim Uhlott: Wie passt ihr darauf auf?

Tim Uhlott: Also, ihr fasst irgendwelche Dokumente zusammen oder habt ihr dann wirklich immer, der Anwalt muss halt wirklich immer aktiv drüber lesen, einmal alles mal vergleichen oder wie geht ihr da vor?

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Also bei den Schreiben, die rausgeht, klar muss da jemand final drüber lesen, also allein aus rechtlicher Sicht.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Er hatte das Verhindern, dass er aktuelle Rechtstexte und Urteile nicht durcheinander schmeißt.

Kai Ole Hartwig: Das ist schwierig.

Kai Ole Hartwig: Also das ist tatsächlich so, dadurch, dass diese Modelle halt

Kai Ole Hartwig: eine sehr breite Basis haben und sehr breit gelernt haben, sind da halt auch immer alte Rechtsprechungen drin.

Kai Ole Hartwig: Und dann haben wir zum Beispiel im Sozialrecht das Problem, dass es da sehr große Änderungen und Verschiebungen gab und die bekommt das System nicht 100% zuverlässig,

Kai Ole Hartwig: gefiltert und raus.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Wir haben da zwar bestimmte Filtermechanismen laufen, wir prüfen zum Beispiel auch, du lädst nicht nur die Dokumente hoch, sondern du legst halt einen Fall an und da sind bestimmte Daten drin.

Kai Ole Hartwig: Und dagegen gleichen wir halt auch ab letztendlich in der Prüfebene, ob das, was die KI nachher rausgibt an Informationen, ob das auch zu den eingegebenen Daten passen kann.

Kai Ole Hartwig: Also ganz klassisch, quasi prüfen ist das Ergebnis, was ich bekomme, wahrscheinlicher.

Kai Ole Hartwig: Also stimmt das überein, kann das stimmen?

Tim Uhlott: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Und wir haben halt auch in unseren Testläufen halt jetzt, wir testen das ja schon ein bisschen, so ein paar Stellen rausgefunden, wo es immer wieder beim Generieren aufs Kniefeld passiert.

Kai Ole Hartwig: Und da steuern wir jetzt halt entsprechend gegen.

Kai Ole Hartwig: Also zum einen mit Prompts, aber auch zum EHG haben wir natürlich im Einsatz, aber auch ganz klassisch, indem wir das generierte Ergebnis prüfen, ob bestimmte Sachen da drin vorkommen und wenn die vorkommen, dann verwerfen wir und lassen neu generieren.

Tim Uhlott: Ah, okay, spannend.

Kai Ole Hartwig: Es gibt auch entsprechend angepasste juristische Modelle.

Kai Ole Hartwig: Man kann die auch nochmal feintunen.

Kai Ole Hartwig: Das haben wir auch gemacht, damit das halt besser funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Damit haben wir auch die Fehlerrate reduziert.

Kai Ole Hartwig: Und irgendwie haben wir auch festgestellt, okay, die kleineren, spezialisierteren Modelle funktionieren besser als große Allgemeine.

Kai Ole Hartwig: Wir haben halt zum Beispiel einfach drei unterschiedliche Modelle im Einsatz.

Tim Uhlott: Okay, cool.

Kai Ole Hartwig: Das heißt, zum Beispiel für die Dokumentenklassifizierung benutzen wir ein anderes Modell als das, was nachher die Texte generiert und für das ganze Prüfen nutzen wir dann halt nochmal ein anderes Modell.

Kai Ole Hartwig: Das ist ein bisschen, hat sich am Anfang ehrlich gesagt ein bisschen over-engineert angefühlt, aber

Kai Ole Hartwig: Die Ergebnisse sind damit viel, viel besser geworden.

Kai Ole Hartwig: Unsere Fehlerquote ist um 10% gesunken, was sich halt in echter Arbeitszeit auswirkt.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Und da unser Hauptziel ist, die Arbeitsabläufe zu vereinfachen, diese Prüfprozesse zu vereinfachen, ist es, glaube ich, nachher das Wert, diesen Aufwand zu betreiben.

Kai Ole Hartwig: Also lieber ein zuverlässiges Ergebnis und ein bisschen mehr

Kai Ole Hartwig: Rechenleistung eingesetzt, als dass immer wieder menschliche Korrekturen drin sind.

Kai Ole Hartwig: Und was wir halt auch eingebaut haben ist, du kannst halt an jedem Schritt die Rückmeldung geben, okay, das hat nicht funktioniert und dann auch rückmelden, was ist es und wir haben quasi so einen Lernmechanismus drin, der dann die Prompts, die drunter liegen, nach und nach schärft und verbessert.

Kai Ole Hartwig: Und aber gleichzeitig, wenn jetzt eine neue Promptversion drin ist,

Kai Ole Hartwig: geben.

Kai Ole Hartwig: Bisschen verrückt, weil wir ja als Mensch gar nicht so zurückgehen können, aber es ist halt mit dem Gedanken, du...

Kai Ole Hartwig: wie wenn du halt Vokabeln lernst, wenn du immer wieder lernst und feststellst, das ist eigentlich das richtige Wort, dass wir so ein bisschen mit dem System umgehen und diese Kombination aus Feintuning, unterschiedliche Modelle und den Guards, die wir da so haben, das Prüfen, ist es relativ zuverlässig geworden.

Kai Ole Hartwig: Ich bin jetzt ja selber kein Jurist, ich kann das

Kai Ole Hartwig: juristisch nicht alles so gut beurteilen immer im Detail, deswegen haben wir Juristen bei uns im Team, die das können.

Kai Ole Hartwig: Und auf jeden Fall, die Ergebnisse sind damit viel besser geworden, unsere Fehlerquote ist gesunken.

Kai Ole Hartwig: Und ich hoffe, dass sich das System jetzt nicht irgendwann selbst kaputt lernt.

Kai Ole Hartwig: Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Tim Uhlott: Wie macht ihr das denn mit dem Feintuning?

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: ganz klassisch trainieren, du hast ja Rechtstexte und du hast ja für viele, das ist halt, ich sage jetzt mal juristische Standardfälle, sowas wie, okay, irgendein Hilfsmittel ist nicht genehmigt worden oder irgendjemand hat

Kai Ole Hartwig: Leistungen nicht in der Höhe bezahlt oder es gibt Streit über irgendeinen Bescheid in dem Fall.

Kai Ole Hartwig: Und das, was du dann erstmal rausschickst, vorgerichtlich ist quasi immer das Gleiche.

Kai Ole Hartwig: So, und dann kannst du halt damit halt sehr gut trainieren, wie soll denn die Reaktion auf was aussehen.

Tim Uhlott: klingt auf jeden fall richtig cool

Kai Ole Hartwig: Und mit dieser Datenmenge anonymisiert natürlich ohne personenbezogene Daten, halt dann nochmal trainiert und feingetunt

Kai Ole Hartwig: Fancy Stuff an der einen oder anderen Stelle.

Kai Ole Hartwig: Manchmal ein bisschen nervend aufreibend.

Kai Ole Hartwig: Ich hätte gerne mehr Rechenkapazitäten zum Beispiel an der einen oder anderen Stelle, aber dafür muss es sich dann auch erstmal lohnen, was es richtig losläuft.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Hast du die nicht mit Mac-Minis eingedeckt?

Tim Uhlott: Nicht so ein Stapel neben dir stehen?

Tim Uhlott: Okay.

Kai Ole Hartwig: Ich habe ein paar Macs, die das trainieren, aber jetzt halt nicht die große Menge.

Tim Uhlott: Ah, okay.

Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt nicht so, dass ich hier irgendwie im Keller zehn Stück stehen habe im Rack und die laufen die ganze Zeit.

Kai Ole Hartwig: Wäre natürlich was.

Kai Ole Hartwig: Nochmal da aufrüsten.

Kai Ole Hartwig: Aber die Trainingsgeschwindigkeit auf den Mac Minis ist auch nicht so gut.

Kai Ole Hartwig: Da wäre größere Hardware deutlich angenehmer.

Kai Ole Hartwig: Auch für die Response, also die

Kai Ole Hartwig: laufen schon jetzt im Testbetrieb an ihren Belastungsgrenzen.

Kai Ole Hartwig: Das heißt, wenn wir so richtig viele Fälle damit mal bearbeiten wollen, dann haben wir halt einen gewissen Rückstau.

Kai Ole Hartwig: Was aber auch nicht so wichtig ist, das arbeitet halt einfach asynchron.

Kai Ole Hartwig: Dann dauert das halt einfach länger, bis das Ergebnis da ist.

Tim Uhlott: Genau.

Tim Uhlott: Genau, so ist es halt.

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Wenn das dann über Nacht läuft, interessiert das auch keinen.

Kai Ole Hartwig: Das muss man auch so sehen.

Kai Ole Hartwig: Das läuft halt 24-7.

Kai Ole Hartwig: aktuell.

Kai Ole Hartwig: Moritz schaut so, welche Ideen klaue ich dafür oder davon?

Moritz Hofmann: Nee, nee, nee, gar nicht.

Moritz Hofmann: Ich bin ja jetzt gerade dabei, wieder Richtung E-Commerce zu gehen, wieder was im E-Commerce zu probieren, weil das Software-as-a-Service für mich in der letzten Zeit halt nicht so gut funktioniert hat, außer jetzt irgendwie ein paar Zahlungen oder so.

Kai Ole Hartwig: Bei E-Commerce stelle ich mir auch gerade schwierig vor, wenn ich ehrlich bin, wenn ich so die Zahlen lese.

Moritz Hofmann: Genau.

Kai Ole Hartwig: Es scheint es ja auch im E-Commerce-Bereich einfach gerade ein bisschen Rückgang zu geben.

Kai Ole Hartwig: kleiner.

Kai Ole Hartwig: Aber vielleicht... Ja.

Moritz Hofmann: Amazon macht viel, dann hast du halt nur noch so einen Teil davon, aber ich bin ja da in einer kompletten Nische unterwegs, ich schaue mir ja wieder dieselbe Nische an, die ich damals gemacht habe, ich probiere, ob ich da wieder reinkomme und das ist komplett anders als normaler E-Commerce.

Tim Uhlott: Gibt es denn deine alte Webseite noch?

Tim Uhlott: Spannend.

Tim Uhlott: Okay.

Tim Uhlott: Okay.

Moritz Hofmann: Ja, genau.

Moritz Hofmann: Der läuft immer noch und da läuft auch noch mal richtig Umsatz drüber.

Moritz Hofmann: Also ich sehe das.

Moritz Hofmann: Weil wir hatten damals so ein Feature programmiert, dass man sieht, welche Bestellungen so ausgeliefert wurden und wann die ausgeliefert wurden auf der Webseite.

Moritz Hofmann: Ja, aber der, dem ich das verkauft habe, der hat das anscheinend vor drei Jahren weiterverkauft.

Moritz Hofmann: Also an einen Wettbewerber von mir damals.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja gut, aber dann weißt du ja schon, wie der Markt da funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Also es ist ja auch ein Vorteil, wenn man in bekannten Gewässern fischt.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Auf jeden Fall.

Moritz Hofmann: Genau, genau, das ist ein Vorteil, ja.

Kai Ole Hartwig: Jetzt musst du nur besser werden als dein altes eigenes Produkt.

Moritz Hofmann: Ja, das ist auch ein gewisses Risiko.

Moritz Hofmann: Ich versuche da jetzt anders dran zu gehen mit einer anderen Strategie oder mit...

Moritz Hofmann: Ja, und das kann sein, dass es funktioniert, kann aber auch sein, dass die das nicht annehmen, ne, also ist halt ein Risiko, aber ehrlich gesagt ist das Risiko trotzdem nicht so groß, wie jetzt ein neues, x-beliebiges Software-as-a-Service-Ding zu gründen, das ist halt der Hauptjahr.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ich meine, das Gute ist halt, es ist halt deine Nische, die du schon kennst.

Tim Uhlott: Das war es dann 17, 18 Jahre oder sowas, dann hast du das gegründet.

Tim Uhlott: Da hat sich ja auch nochmal viel getan und du hast nochmal viel gelernt und kennst ja trotzdem die Nische und ich glaube schon, dass das funktionieren könnte.

Moritz Hofmann: Definitiv.

Kai Ole Hartwig: ich denke auch einmal ausprobieren also spricht ja ein

Moritz Hofmann: Genau, einmal mit nicht allzu viel Geldeinsatz ausprobieren und dann einfach mal schauen und dann, genau, und ansonsten schaue ich halt weiter.

Tim Uhlott: Ja, genau so ist es.

Moritz Hofmann: Also ich bin auf der Suche.

Moritz Hofmann: Genau, erste Einnahmen.

Tim Uhlott: Wie läuft es denn mit dem Business Explorer, das ihr letztens erzählt?

Tim Uhlott: Ihr hattet euren ersten Einnahmen.

Moritz Hofmann: Ja, das Problem da ist, dass die Kosten pro Suche jetzt zu hoch sind, weil der Programmierer ist jetzt komplett auf AI gegangen und es hat halt hohe Kostenversorgung.

Moritz Hofmann: Wir waren bei 1,30 Euro pro Suche oder so.

Tim Uhlott: Hm.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Moritz Hofmann: und jetzt mittlerweile über 80 Cent pro Suche ist aber immer noch sehr viel, wenn man dann halt da irgendwie eine Marge drauf rechnet und so, dann sind die Preise halt extrem hoch.

Moritz Hofmann: Das einmal und ja, im Endeffekt nur diese Suche bringt halt nicht genug Wert eigentlich.

Moritz Hofmann: Die Leute wollen ja eigentlich einfach neue Kunden kriegen und da war jetzt der Gedanke, dass so ein bisschen

Moritz Hofmann: auszuweiten, nicht nur diese Suchen anzubieten, sondern, wer weiß, vielleicht irgendwie, dass man sich einen Coldcaller dazu buchen kann oder dass man sich irgendwie so so irgendwas dazu buchen kann, dass wir mit Leads weiterarbeiten, die generiert wurden, solche Sachen.

Moritz Hofmann: Ja, aber...

Moritz Hofmann: die Leute, mit denen ich das da jetzt gemacht habe, die sind da beide jetzt stecken können oder wollen nicht mehr so viel zur Zeit da reinstecken.

Moritz Hofmann: Das heißt, ich müsste da jetzt entweder wieder neue Leute versuchen und das ist halt alles auch immer sehr zäh.

Tim Uhlott: Mhm.

Moritz Hofmann: Also klar, es ist immer einfach, irgendwelche Programmierer zu finden, die Lust haben erst mal.

Moritz Hofmann: Aber ja, es ist halt so eine offene Geschichte, dass da wirklich was dann daraus wird.

Moritz Hofmann: Das heißt, überlege ich auch, ob ich das nochmal da mit einer anderen Herangehensweise da weiter reingehen möchte oder halt nicht.

Moritz Hofmann: Ja, genau.

Kai Ole Hartwig: Weil die 80 Cent oder die 1,30 keine Tokenkosten oder API-Kosten oder das ist auch krass viel, ne?

Kai Ole Hartwig: Also wie viele Token sind das?

Kai Ole Hartwig: Also Also das

Moritz Hofmann: Ja, das ist ja von 1,30 oder 1,40 auf 80 Cent gesenkt hat er das irgendwie, indem er jetzt ein anderes Modell und einen anderen, ein bisschen anderen Prompt gefunden haben, wo die Qualität ähnlich ist.

Moritz Hofmann: Aber ja, es ist halt extrem viel, ja.

Tim Uhlott: Welches Modell nutzt du dafür?

Tim Uhlott: Weißt du das?

Moritz Hofmann: Ich weiß nicht, das Neue, was er jetzt dafür benutzt, er hatte vorher, glaube ich, Gemini oder so benutzt, kann das sein?

Kai Ole Hartwig: Kann sein, aber spannend.

Kai Ole Hartwig: Also.

Moritz Hofmann: Das, und da hatte ich ja noch ein anderes Projekt, wo die Zahlungen ein bisschen einfacher reinkamen.

Moritz Hofmann: Das war irgendwie Indonesien zu helfen, hier irgendwie nach Deutschland zu kommen, in dem Betrieb zu finden, die die dann halt sponsern sozusagen und irgendwie Unterkunft kriegen und so weiter.

Moritz Hofmann: Da ging es einfach, Leute zu kriegen, die dafür...

Moritz Hofmann: bereit waren zu zahlen, aber da war es dann ein bisschen deutlich schwieriger, dann diesen Dienst wirklich dann zu liefern, weil es nur ganz, ganz wenige Betriebe gibt, die so eine Unterkunft anbieten.

Moritz Hofmann: Und dann hatten wir vielleicht nach 4.000 Bewerbungen für Freie Soziales Jahr, für Bundesfreiwilligendienst,

Moritz Hofmann: hatten wir vielleicht 15 Betriebe, die theoretisch sowas anbieten würden, aber die jetzt auch schon für dieses Jahr komplett voll sind.

Tim Uhlott: Hm.

Tim Uhlott: Hm.

Moritz Hofmann: Das heißt, da muss man dann mindestens ein Jahr im Voraus für die Leute dann sich bewerben.

Kai Ole Hartwig: Vielen Dank.

Moritz Hofmann: Und das ist dann halt auch schwierig.

Moritz Hofmann: Und wir könnten vielleicht noch irgendwie 10.000 mehr Bewerbungen rausschicken, aber kann man ja hochrechnen.

Moritz Hofmann: Da hat man halt statt 15 Betriebe vielleicht 45 Betriebe, die theoretisch sowas anbieten.

Moritz Hofmann: Ja, ist aber ein bisschen schwierig.

Moritz Hofmann: Dann muss er erst mal mit den Leuten widersprechen, dass sie jetzt erst mal noch ein Jahr warten müssen.

Moritz Hofmann: ist natürlich nicht so schön.

Moritz Hofmann: Und ja, es ist dann, ich frage mich dann auch, wo ist dann irgendwann die Dienstleistung, weil da hat man halt diese 45 Betriebe, die man vielleicht dann jedes Jahr abfrühstücken kann, aber dann der eigentliche Gedanke war ja, diese automatisierten Bewerbungen rauszuschicken für die Leute.

Moritz Hofmann: Und das ist irgendwann, das fällt ja eigentlich einfach komplett weg, weil man dann nur noch diese 45 Firmen hat, die überhaupt damit arbeiten.

Moritz Hofmann: Ja.

Kai Ole Hartwig: Ja, und halt auch die Laufzeit, also wenn du ein Jahr warten musst, letztendlich zum Teil, ist das natürlich total schwierig.

Tim Uhlott: Ja, ist ein bisschen wenig dann, ne?

Moritz Hofmann: Ja.

Moritz Hofmann: Ja.

Moritz Hofmann: Ja.

Moritz Hofmann: Das ist schwierig.

Moritz Hofmann: Also das war einfach wieder mal so ein Test, aber ja, ist halt...

Tim Uhlott: Die mal zubomben dann.

Kai Ole Hartwig: Also, auch in der Vermittlung, oder?

Kai Ole Hartwig: Also ich kann mir halt gut vorstellen, in einem Jahr machen die Leute halt einfach was komplett anderes, als jetzt darauf zu warten, ich mache jetzt mal ein FSJ oder Wufti oder so in Deutschland.

Kai Ole Hartwig: Also.

Moritz Hofmann: Nicht ganz so easy.

Kai Ole Hartwig: ausprobieren, ne?

Kai Ole Hartwig: Also, ich sag ja, das ist genau wie OnlyOle.

Kai Ole Hartwig: OnlyOle kann jetzt halt auch komplett floppen.

Kai Ole Hartwig: Dann ist das halt so.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Ich meine, das kann halt einfach nebenbei laufen.

Tim Uhlott: Du musst dir auch keine Gedanken machen, deine Website steht, entweder kontaktieren dich Leute oder halt auch nicht.

Tim Uhlott: Hast ja nichts verloren.

Kai Ole Hartwig: Ja, genau.

Kai Ole Hartwig: Das denke ich mir halt auch, ne?

Kai Ole Hartwig: Also, ich sag mal, wenn die Idee jetzt kein Mega-Investment ist,

Kai Ole Hartwig: Also alles mit KI ist natürlich total aufwendig irgendwie am Tagesende.

Kai Ole Hartwig: Aber solange es kein Mega-Investment ist, kann man das halt auch gut machen.

Tim Uhlott: Ja, das stimmt auf jeden Fall.

Kai Ole Hartwig: Einfach ausprobieren, schauen, läuft es, läuft nicht.

Tim Uhlott: Aber was mir jetzt gerade noch einfällt, ich hatte ja so eine Discord-Community gestartet und da hat es ja nochmal gefragt, ob ich da nochmal berichten kann.

Kai Ole Hartwig: Das fast das LinkedIn-Profil umgestalten immer aufwendiger, als es eine Idee zu haben.

Kai Ole Hartwig: Ja, ja.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Tim Uhlott: Also vor knapp 2-3 Wochen war ich bei so 18-19 Leute oder sowas, wann das sie beigetreten sind.

Tim Uhlott: Jetzt sind es mittlerweile knapp 35, glaube ich.

Tim Uhlott: Und es sind zwar nicht so super viele beigetreten, aber diese Möglichkeit einfach, dass es diesen Channel einfach auch gibt, der hat einfach, glaube ich, super den Trust erhöht.

Tim Uhlott: Weil dadurch ist meine Conversion Rate von 2-3% jetzt konstant auf

Tim Uhlott: über 5% gestiegen.

Tim Uhlott: Also schon verdoppelt.

Tim Uhlott: Das ist schon ziemlich geil.

Tim Uhlott: Und wenn das jetzt halt so bleibt, wäre das ganz cool.

Tim Uhlott: Klar, vielleicht ist es eben ein Nebeneffekt, aber es wäre natürlich nett, wenn das wirklich diese Community ist, die ich da gerade versuche aufzubauen.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ich hätte auch mal überlegt, ob wir das nicht auch bei der Mose-Wahl machen.

Kai Ole Hartwig: Als quasi weiteren Kanal, über den man uns auch erreichen kann, ganz unkompliziert.

Kai Ole Hartwig: Aber weiß ich auch nicht, wie das bei B2B dann so gut funktioniert.

Kai Ole Hartwig: Das ist halt eine andere Nische.

Kai Ole Hartwig: Vielleicht probieren wir auch das einfach mal aus.

Moritz Hofmann: Und hast du aktuell auch Wettbewerber, Tim, für deinen Dienst?

Tim Uhlott: Also es gibt theoretisch Wettbewerber für meine Obfuscation Solution, die ich gebaut habe, aber die sind alle sehr beschissen.

Tim Uhlott: Deswegen ist meins mehr oder weniger die einzige gute Lösung und das ist ganz cool.

Tim Uhlott: Aber es war auch entsprechend kompliziert, das auch zu bauen.

Tim Uhlott: Es ist halt auch so komplex.

Tim Uhlott: kann.

Tim Uhlott: Deswegen ist es so ein kleines Monopol.

Tim Uhlott: Im Moment nenne ich es jetzt einfach mal.

Moritz Hofmann: Aber jetzt, wenn du jetzt noch, du hattest ja früher mal einen Webbewerber zum Beispiel, wenn du da jetzt eine Disco-Community gemacht hättest, hättest du Angst, dass da der Webbewerber reingehen könnte, einfach die Leute alle anschreiben könnte und sagen könnte, hier, komm mal auf meine Webseite, das ist viel besser oder so, irgendwie sowas?

Tim Uhlott: Das ist ganz nett.

Moritz Hofmann: Oder glaubst du, dass es eigentlich, eigentlich ist das Risiko nicht existent für sowas?

Moritz Hofmann: Weil wenn ich...

Tim Uhlott: Kann natürlich passieren, weiß er nicht.

Tim Uhlott: Wenn die sich private Nachrichten hin und her schicken, das kannst du natürlich nicht überprüfen.

Tim Uhlott: Aber zu der Zeit damals habe ich mir noch keine Gedanken gemacht über so eine Community, sondern jetzt ist es relativ neu.

Tim Uhlott: Kann natürlich passieren, dass irgendwer beitritt, der einfach nur daran interessiert ist, für sich selber Werbung zu machen.

Tim Uhlott: Ich habe auch häufig mal Leute, die einfach eintreten, einfach so random in irgendwelchen Kanälen für irgendwas Werbung machen.

Tim Uhlott: Blockiere ich dann einfach und dann sind die einfach raus.

Tim Uhlott: Ja, und zum Beispiel einen Wettbewerber, den ich zum Beispiel hatte, den wurde das dann zu aufwendig und zu komplex.

Tim Uhlott: Der steckt dann einfach nicht mehr so tief drin.

Tim Uhlott: Und dann liegt es auch natürlich daran, wie du deine Software baust.

Tim Uhlott: Ich habe versucht, möglichst abstrakt und einfach erweiterbar zu bauen, dass halt auch zukünftige Updates von dieser Unity Engine, für die ich das ja baue, ganz einfach integrierbar sind.

Tim Uhlott: Und wenn du so einen ganz komplizierten Werommermonoliken gebaut hast, der nicht in der Lage ist, sich adaptiv anzupassen,

Tim Uhlott: ist er doch irgendwann raus.

Moritz Hofmann: Ja, vielleicht wäre das für mein E-Commerce-Projekt auch was, wenn das so viel Trust schafft, ist es schon ein großer Vorteil.

Moritz Hofmann: Wie läuft denn dein Marketing aktuell?

Moritz Hofmann: Du hast ja jetzt auch Marketing gestartet.

Tim Uhlott: Ja, es geht so, geht so bei Google.

Tim Uhlott: Also ich habe mir so ein paar Keywords rausgesucht, die angeblich bis zu eine Million...

Tim Uhlott: du lachst schon.

Tim Uhlott: Angeblich bis zu eine Million Suchanfragen im Monat irgendwie erzeugen.

Tim Uhlott: Aber habe ich trotzdem nur 100 Impressionen.

Tim Uhlott: Das ist... Ja, ich bezahle für die Werbung.

Kai Ole Hartwig: Bezahlst du für die Werbung?

Tim Uhlott: Ja.

Kai Ole Hartwig: Dann kommt es auch massiv darauf an, wie viel du bezahlen willst pro View.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Das stimmt natürlich auch.

Tim Uhlott: Aber Google hat halt gesagt, dass auf die Keywords, die ich mir rausgesucht habe, da bietet halt kein anderer drauf, ist 1 Cent.

Tim Uhlott: Ich sage trotzdem, ich biete ein Euro.

Tim Uhlott: Scheint trotzdem nicht zu helfen.

Kai Ole Hartwig: Wir hatten ja, als wir mal Google-Werbung gemacht haben für uns selber, auch dass dann unsere Marktbegleiter, jetzt hast du ja in deiner Nische nicht so viel durch dein Monopol, aber dass unsere Marktbegleiter dann halt quasi auch auf die gleichen Keywords aufgesprungen sind, die quasi so hochgeschossen sind.

Kai Ole Hartwig: Google-Werbung finde ich auch immer noch schwierig.

Kai Ole Hartwig: Der Boss hat jemand, der es wirklich

Kai Ole Hartwig: die ganze Zeit anpasst und schaut und macht und tut.

Kai Ole Hartwig: Also da ist echt Arbeit hinter, wenn du da auf die 100.000 Anzeigen oder so wieder kommen willst, dann... Ja.

Tim Uhlott: ja ich wollte einfach mal ausprobieren ich lass einfach mal so nebenbei mal so ein bisschen mal laufen und schafer macht sich das entwickelt man lernt ja auch daraus

Kai Ole Hartwig: Und ich... Ja, klar.

Kai Ole Hartwig: Ja, gerade wenn die Kosten im Rahmen bleiben, ne?

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Das sind ja keine 50 Euro, die ich dann zahle, sondern maximal 30, 40, 50 Cent oder so pro Klick.

Tim Uhlott: Das ist ja vernachlässigbar.

Kai Ole Hartwig: Das ist Berybudget-mäßig, glaube ich, ganz okay.

Kai Ole Hartwig: Es ist auch spannend, dass es nicht so gut läuft.

Moritz Hofmann: Vielen Dank.

Kai Ole Hartwig: Reddit.

Kai Ole Hartwig: Das scheint halt auch immer noch sehr, sehr gut zu funktionieren, aber da fehlt mir auch im Moment noch ein bisschen die Zeit, da tiefer einzusteigen.

Tim Uhlott: Ja, ich probiere auch mal viel mit Reddit rum.

Tim Uhlott: Ich kann sagen, ich habe viele positive, aber auch negative Erfahrungen gemacht, weil die Menschen, die da unterwegs sind, haben halt immer eine sehr starke Meinung.

Tim Uhlott: Das heißt, entweder gefällt denen das, was du machst, oder sie finden es richtig scheiße.

Tim Uhlott: Mhm.

Kai Ole Hartwig: Ja gut, das hast du ja mittlerweile fast überall.

Kai Ole Hartwig: Also du hast ja mittlerweile auch bei LinkedIn so angekommen.

Kai Ole Hartwig: Wenn du pro Kant genug unterwegs bist, dann kommen halt auch die Leute, die eine starke Meinung haben und dir unbedingt erklären wollen, dass du das alles falsch machst.

Tim Uhlott: Ja.

Tim Uhlott: Das stimmt, das hast du überall.

Kai Ole Hartwig: Ja, aber hey, das ist auch Werbung.

Kai Ole Hartwig: Also das fördert die Verbreitung.

Kai Ole Hartwig: eigentlich genau das, was man möchte, also so ein Hater, das haben wir auch in anderen Podcasts gesehen, da hatten wir nämlich mal so ein Hater unter unseren Reels, der hat halt dazu beigetragen, dass wir halt dann statt ein paar hundert Impressionen mal kurz ein paar tausend hatten.

Kai Ole Hartwig: Das war auch super.

Kai Ole Hartwig: Also eigentlich ist so ein Hater ganz gut.

Kai Ole Hartwig: Ja, die sind ein bisschen anstrengend, aber für die Verbreitung lohnt es sich.

Tim Uhlott: Ja, das ist auch meine Erfahrung, wenn man auf die, man kann auch auf die Hater eingehen und die versuchen, auf seine eigene Seite zu ziehen, indem man vielleicht auf die Punkte eingeht, die Personen vielleicht stören.

Kai Ole Hartwig: Ja.

Tim Uhlott: Klar, wenn es natürlich einfach Beleidigungen sind, dann geht das natürlich nicht.

Tim Uhlott: Aber wenn das irgendwie sinnvolle Kritik ist, sag ich mal, dann kann man diese Leute auch immer sehr gut auf die eigene Seite wirklich ziehen.

Tim Uhlott: Habe ich auch öfter schon gemacht und geschafft.

Tim Uhlott: Und danach hast du halt einen

Tim Uhlott: sehr gut Follower, der ihn trotzdem überall drunter schreibt, aber dann positives Feedback gibt, statt halt negatives.

Tim Uhlott: Das geht auf jeden Fall.

Tim Uhlott: Also das kann ich sehr empfehlen an jeden, nicht aggressiv selber auf negative Kritik zu reagieren, was das vielleicht manchmal das erste ist, was einem so einfällt, okay, was ein Sack, jetzt antworte ich genauso fies drunter, sondern immer nett sein und versuchen die Leute, ah, die ist ja freundlich.

Kai Ole Hartwig: Ja, ich habe ja eine KI dafür.

Tim Uhlott: Ja, so wie was ich ja gestern geschrieben habe.

Tim Uhlott: Dass ich ja auch unter einem Post von mir auch nachher mit einer KI geschrieben habe.

Tim Uhlott: Und dass mir erst einige Posts später aufgefallen sind.

Tim Uhlott: Ich dachte, das ist ja ein nettes Gespräch.

Kai Ole Hartwig: Ja, das ist mittlerweile wirklich irritierend, wenn man da auf Sachen reagiert.

Kai Ole Hartwig: Mir fällt auch, was mir super viel im Moment auffällt, ist, dass Sachen...

Kai Ole Hartwig: komplett anders verstanden werden.

Kai Ole Hartwig: Also sowohl aus Beiträgen als auch aus Kommentaren.

Tim Uhlott: ja das ist das ist richtig

Kai Ole Hartwig: Dann wird da sehr viel interpretiert auf einmal.

Kai Ole Hartwig: Ich weiß gar nicht, ob aus Unwissenheit oder so.

Kai Ole Hartwig: Und auch sehr schnell Sachen einfach unterstellt.

Kai Ole Hartwig: Aber gut, das ist halt... halt... So, dafür ist es Internet...

Kai Ole Hartwig: machen.

Kai Ole Hartwig: Ich glaube, wir sind am Ende.

Tim Uhlott: Okay.

Moritz Hofmann: Bis nächste Woche.

Moritz Hofmann: Ciao.

Tim Uhlott: Genau.

Tim Uhlott: Dann danke euch fürs Zuhören und bis zur nächsten Woche.

Kai Ole Hartwig: Bis dahin.

Kai Ole Hartwig: Ciao.

Tim Uhlott

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Moritz Hofmann

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Moritz Hofmann

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Moritz Hofmann

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Moritz Hofmann

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