Transcript
Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.
Speaker: Einen wunderschönen guten Abend, liebe Leute, oder guten Morgen oder guten Mittag, wann immer ihr diese Folge hört.
Speaker: Es geht wieder in eine neue Runde, zweitklassig, und zwar mittlerweile Folge 63.
Speaker: Wahnsinn, ey, es werden immer mehr, wunderbar.
Speaker: Ich begrüße euch erstmal ganz herzlich und natürlich auch meinen Co-Kommentator, den Micha.
Speaker: Ja, grüß dich und danke erstmal für diese tolle Einleitung.
Speaker: Also es werden immer mehr Folgen, tolle Herleitungen, wäre jetzt gar nicht drauf gekommen, wenn man sich jede Woche tut, dass es auch noch mehr wird.
Speaker: Ich dachte, es werden weniger Folgen.
Speaker: Ich gucke gerade, ich war eigentlich so beeindruckt von der Zahl 63, weil ich gucke mir das so an, ich habe jetzt hier ein bisschen gefreestylt, Eröffnung und dachte mir, ey, 63 Folgen, krass, also es war eine ehrliche Reaktion.
Speaker: Ich meine, fühlt es sich so an wie 63 Folgen bei dir?
Speaker: Ja.
Speaker: Weder ja noch nein.
Speaker: Also ich würde jetzt nicht sagen, boah krass, nee, fühlt sich viel, viel weniger an, weil ich schon finde, dass wir eine gewisse Zeit jetzt gegangen sind und da auch so eine gewisse Routine bei einem selber sich so entwickelt hat.
Speaker: Ja, deswegen, also
Speaker: Ich weiß, also ich kann es dir gerade irgendwie nicht sagen.
Speaker: Also es fühlt sich jetzt irgendwie für mich nicht danach an, es ist ultra viel oder ultra wenig.
Speaker: Also deswegen weder ja.
Speaker: Ich bin nur gerade so, bei mir ging so eine schnelle, so ein Kurzschluss, sage ich mal, im Kopf durch, wo ich mir dachte, 63 Folgen, geh mal davon aus, alles so locker um die Stunde rum.
Speaker: Das sind 63 Stunden, das sind über zwei volle Tage, die wir schon miteinander gelabert haben.
Speaker: Keine Ahnung, das war so mein...
Speaker: Fixer Gedanke.
Speaker: Aber egal, lassen wir das mal aside.
Speaker: 63 Folgen, wir gehen steil auf die 100 zu, da bin ich mir auch sicher.
Speaker: Die knacken wir bestimmt noch.
Speaker: Aber lass uns erstmal, bevor wir hier weiter so die Zahlenspiele auspacken und den Rechenschieber rausholen, lass uns doch erstmal besprechen oder kurz anführen, wie war dein Wochenende, Micha?
Speaker: Was hast du gemacht?
Speaker: Irgendwas Spannendes?
Speaker: Eine Sache weisig.
Speaker: Genau, wir waren ja zusammen in der Skihalle unterwegs.
Speaker: Das fand ich tatsächlich eigentlich mein Highlight des Wochenendes, weil
Speaker: Ich war noch nie Skifahren, stand noch nie auf Skiern und dann dachte ich auch eigentlich, also ich wusste gar nicht so richtig, was ich davon halten soll, ob das was für mich ist oder nicht.
Speaker: Und ich muss sagen, es hat schon echt Laune gemacht, hat echt Bock gemacht und ich war auch irgendwie ein bisschen überrascht, dass ich so selten mich hingelegt habe.
Speaker: Quasi ja nur einmal bei der Abfahrt und einmal beim Hochfahren.
Speaker: Beim Lift, genau.
Speaker: Beim Lift, genau.
Speaker: Ja, gehört auch mal dazu.
Speaker: Aber nee, hätte ich irgendwie mehr mit gerechnet.
Speaker: Also ich hätte eigentlich mit so mehr Stürzen irgendwie gerechnet.
Speaker: Und ich hätte tatsächlich auch mit mehr Muskelkater gerechnet.
Speaker: Also ich muss sagen, ich habe so leichten Muskelkater in den Beinen.
Speaker: Aber gestern, also am Anfang habe ich euch ja eh gesagt, ach, ich kriege keinen Muskelkater, ganz selbstbewusst.
Speaker: Dann habe ich ja gestern schon während dem Fahren gesagt, ja, okay, vielleicht kriege ich doch Muskelkater, weil es dann doch irgendwie eine starke Belastung war.
Speaker: Aber ich muss sagen, ich war positiv überrascht heute Morgen, wie gut und geschmeidig sich das alles anfühlt.
Speaker: Direkt erstmal eine Runde ins Gym gegangen.
Speaker: Ich hatte heute frei, glücklicherweise, und
Speaker: Ja, deswegen... Ja, so kann eine Woche starten, mit dem Tag frei.
Speaker: Aber ich muss auch fairerweise sagen, also von meiner Perspektive... Sie endet mit dem Tag frei.
Speaker: Bitte?
Speaker: Und sie endet mit dem Tag frei.
Speaker: Ja, sehr stark, sehr stark.
Speaker: Ja, da kommen wir mit Sicherheit im Laufe der Folge nochmal zu.
Speaker: Aber, ne, auch von meiner Perspektive, ich bin jetzt kein super guter Fahrer, aber ich komme zumindest den Berg runter im Vergleich zu dir vor der Session jetzt, wo wir da gestern Skifahren.
Speaker: Aber ich finde, du hast dich auch sehr, sehr gut geschlagen.
Speaker: Von daher, ja...
Speaker: Vielleicht habt ihr die entdeckt.
Speaker: Ich persönlich vielleicht auch.
Speaker: Ich war am Samstag mit der Mannschaft bei einem High Rocks Kurs.
Speaker: Da muss ich sagen, das hat richtig gezwungen.
Speaker: Ich kann immer noch nicht richtig gehen.
Speaker: Das tut echt weh in den Beinen.
Speaker: Also Respekt an alle, die das wirklich so durchziehen.
Speaker: Und auch da diese 100 Wallballs und sowas schaffen, das fand ich schon echt anstrengend.
Speaker: Vor allem, wenn man es gar nicht gewohnt ist.
Speaker: Aber ich muss sagen, hat irgendwie Bock gemacht.
Speaker: Also der ganzen Laufgeneration mit Halbmarathon, Marathon.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ich mich da anschließen kann.
Speaker: Irgendwie da...
Speaker: fehlt dem Fußballer irgendwie so der Ball am Fuß, wenn man da irgendwie gerade ausläuft, aber so ein Highrocks, wo du wirklich da auch dann den Schlitten ziehst und machst du noch Rudern und sowas, das fand ich irgendwie schon interessant.
Speaker: Also war ganz cool, also sind wir beide sportlich mal woanders eingestiegen, sag ich mal.
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: Also High Rocks, muss ich sagen, steht auch noch auf meiner To-Do-List.
Speaker: Also ich bin ja so ein bisschen in dieser Bubble, was Laufen und sowas angeht, drinne und will ja auch dieses Jahr wieder Halbmarathons laufen und so weiter, aber trotzdem, High Rocks ist tatsächlich so eine Sache,
Speaker: Die kann ich einfach gerade in meinem aktuellen Studio, fehlt mir das passende Angebot zu, um das mal so richtig auszuprobieren.
Speaker: Ich habe jetzt aber auch, wo ich das bei euch gesehen habe, mal so geschaut für Urban Sports Club oder sowas und das könnte sich dann schon für mich lohnen, weil das ist ja bei mir in der Nähe auch, wo ihr da wart und ich kann weiter in meinen Gym gehen regelmäßig und könnte dann halt auch noch, bin ja auch mal hier und da auf Dienstreise, wo sich das auch echt anbieten würde, wieder mehr Flexibilität, was so Fitnessstudio und Sport machen generell angeht.
Speaker: zu haben.
Speaker: Deswegen ist es auf jeden Fall mal ein Gedanken wert.
Speaker: Ich habe mich jetzt erstmal heute tatsächlich bei mir im Fitnessstudio, bieten die jetzt Boxkurse an.
Speaker: Da habe ich mich erstmal angemeldet für nächste Woche Freitag.
Speaker: Bin ich mal sehr gespannt, was dabei rumkommt.
Speaker: Werde ich dann einfach auch mal berichten.
Speaker: Klingt gut, klingt gut.
Speaker: Hör mal, dann deck mal, ihr ballt hier alle Sportarten ab, nicht nur Fußball.
Speaker: Aber ich würde sagen, ab und zu Fußball, lass uns mal zu dem eigentlichen Fokus dieses Podcasts kommen und das ist der Fußball und das ist vor allem natürlich die zweite Liga und hey, die Schießbude der zweiten Liga hat wieder fünf Dinger gefangen, Micha, was sagst du dazu?
Speaker: Junge, was war das denn für ein historisches Spiel?
Speaker: Ich konnte es leider nicht im Live sehen und bekomme dann irgendwann WhatsApp-Nachrichten.
Speaker: Ey, guckst du gerade Fußball?
Speaker: So, weißt du?
Speaker: Und normalerweise, also mir schreibt eigentlich keine Sau, um mir gerade über das Spiel führt, gegen Magdeburg zu sprechen.
Speaker: Dafür schreibt man mir nicht abends, ey, guckst du gerade auch oder so?
Speaker: Aber dann, als ich halt die Nachricht gelesen hatte, da dachte ich direkt, okay, gut, muss mal in den Ticker reingucken und sah das, dachte ich so, what the fuck.
Speaker: Es war ja wirklich crazy.
Speaker: Also Fürth gegen Magdeburg, Endstand 4 zu 5, so rum ist es richtig.
Speaker: Und es ist wirklich eins der verrücktesten Spiele, oder wenn nicht das verrückteste Spiel diese Saison bislang, weil Greuther Fürth, Tabellenletzter, Schießwut der Liga, hast du gerade gesagt,
Speaker: geht nach einer Ecke in Führung, 1-0, ganz frühe Führung, eigentlich super, spielt es gegen direkten Abschiebskonkurrenten, frühe Führung, würde man ja eigentlich denken, tut einer Mannschaft eher gut.
Speaker: Was dann aber im Gegenzug passiert, das habe ich von Fürth auch, und wir sind die Schießbrüder Liga, aber das habe ich von denen diese Saison noch nicht gesehen.
Speaker: Also ein desolates Abwehrverhalten, hoch 10, Magdeburg kann sich da Chance um Chance erspielen und
Speaker: drehen das Spiel dann auch, also 1-1, 2-1, 3-1, 4-1, 5-1 und wir reden alles noch in der ersten Hälfte und du denkst dir, ach du scheiße, Gräuter Fürth kannst du komplett abmelden im Verein, die brechen hier komplett auseinander.
Speaker: Und dann aber kommt Greuther Fürth auch noch in der ersten Hälfte.
Speaker: Sie hatten so ein Mittel, wie sie Tore erzielt haben.
Speaker: Ich habe ja gerade gesagt, 1-0 nach einer Ecke.
Speaker: Haben sie gesagt, ey, warte, nach einer Ecke machen wir nochmal.
Speaker: Zack, zweites Tor.
Speaker: Und dann nochmal Ecke, drittes Tor.
Speaker: Also da haben die da wirklich, ich glaube, ein einziges Tor war es, was aus dem Spiel heraus war.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder nee, warte mal.
Speaker: Doch, drei Eckentore waren es in der ersten Halbzeit.
Speaker: Und dann steht es zur Halbzeit 3 zu 5 oder machen sie das vierte Tor auch noch?
Speaker: Nee, 3 zu 5.
Speaker: 3 zu 5.
Speaker: Und dann in der zweiten Halbzeit ging es nicht ganz so weiter, leider.
Speaker: Das wäre wahrscheinlich auch sehr, sehr lustig geworden.
Speaker: Ja, ist nicht ganz so weitergegangen.
Speaker: Gräuter führt, gelingt aber tatsächlich noch...
Speaker: Nach, ich weiß gar nicht mehr, was es war, genau, also irgendwie so ein misslungener Rückpass, glaube ich, von den Magdeburgern.
Speaker: Ich weiß gar nicht, wer genau eingelaufen ist, aber dann gelingt ihm das 4 zu 5 und du denkst dir wirklich, das kann doch nicht wahr sein.
Speaker: Und dann muss man wirklich sagen, würde ich mal sagen, da muss das Momentum eigentlich wieder auf vierter Seite sein.
Speaker: Kurz nach der Pause, 4 zu 5, Anschusstreffer, Magdeburg hat 1 zu 5 geführt und
Speaker: Und dann plätschert das Spiel so ein bisschen vor sich her und führt, gelingt es aber nicht mehr diesen, ja, diesen, diesen,
Speaker: Flow vielleicht, wenn man es so sagen kann, das Momentum eher, das trifft es glaube ich besser, das so mitzunehmen und dann geht das Spiel so vor sich her, es bleibt beim 4 zu 5, in der Nachspielzeit gab es nochmal eine Ecke, da war ja was und da gab es nochmal eine richtig gefährliche Chance verführt, der Ball war aber noch knapp auf der Linie, da musste schon so Torlinientechnologie geschaut werden, ob der Ball auf oder über der Linie war, war dann ganz knapp auf der Linie, sonst wäre es noch das 5 zu 5 gewesen und somit
Speaker: Ja, endet ein denkwürdiges Spiel und vor allem eine denkwürdige erste Hälfte mit 4 zu 5 in Fürth.
Speaker: Und ja, man macht dem Namen Schießbohr der Liga wieder alle Ehre und bleibt mit dieser Nährlage auch auf dem letzten Tabellenplatz.
Speaker: Ja, absolut Wahnsinn, was da passiert ist.
Speaker: Neun Tore und davon eigentlich neun Tore innerhalb von 45, 50 Minuten.
Speaker: Das sieht man ordentlich alle Tage.
Speaker: Und Fürth, wie du schon richtig sagtest, 52 Tore jetzt kassiert.
Speaker: Es gibt noch nicht mal ein anderes Team, was irgendwie in den 40ern Tore kassiert hat.
Speaker: Ich glaube, danach kommt irgendwie Dynamo Dresden mit 38.
Speaker: Die Fortuna sehe ich da, glaube ich, auch.
Speaker: Ach nee, 31, das geht auch noch.
Speaker: Aber also 52 Tore ist schon wirklich brutal.
Speaker: Dementsprechend fallen auch teilweise so die Bewertungen aus für vor allen Dingen die Außenverteidiger und Torwart von Kreuter Fürth.
Speaker: Elwedi ja noch getroffen, das pusht vielleicht noch ein bisschen die Bewertung.
Speaker: Aber naja, also schon relativ heavy.
Speaker: Man sieht auch barisch-artig, glaube ich, mit drei Vorlagen.
Speaker: Das sieht man, wer die Ecken, glaube ich, tritt beim 1.
Speaker: FC Magdeburg.
Speaker: Von daher...
Speaker: Ja, wobei, die, nee, nee, die Magdeburg haben gar kein Eckentor gemacht.
Speaker: Das waren die Vierter mit ihren Eckentoren.
Speaker: Ach, das waren die Vierter.
Speaker: Ja, das waren die Vierter, so Steuerung, Steuerung, C-Steuerung, V haben die einfach dreimal durchgespielt.
Speaker: Aber, Quizphase, Quizfrage für dich, wie ist das Hinspiel ausgegangen zwischen den beiden?
Speaker: Wie ist das Hinspiel ausgegangen?
Speaker: Also wenn du so fragst, dann wird es wahrscheinlich ähnlich gewesen sein oder 0-0.
Speaker: Ich tippe mal jetzt nicht auf 0-0, ich sag mal, da gingen 3-4 aus.
Speaker: 5 zu 4 für Greuther Fürth.
Speaker: Ach, genauso.
Speaker: Also genauso nur andersrum, dann für Fürth.
Speaker: Und ich erinnere mich noch, wir haben also so damals, Greuther Fürth gegen Schalke ist auch nicht mehr lange hin.
Speaker: Das müssten noch so ein, zwei Spiele, maximal drei sein.
Speaker: Und ich erinnere mich noch, im Zuge dessen haben wir damals auch über Greuther Fürth gesprochen, vor oder nach dem Schalke-Spiel.
Speaker: Und haben da schon gesagt, ja, die sind in der Offensive gar nicht so schlecht, weil unter anderem fünf Tore gegen Magdeburg geschossen.
Speaker: Aber...
Speaker: Ja, die Abwehr ist nicht so gut, die kassieren halt auch richtig viele und damals war es aber noch so, da haben die halt noch relativ, also die waren noch so im Mittelfeld der Tabelle, haben noch häufiger auch mal gewonnen, dann kaschiert das das so ein bisschen, aber jeder hat schon gesagt, ey, die kassieren viel zu viele Gegentore und dann auf Schalke war das erste Spiel, wo sie mal umgestellt hatten und mal defensiv stehen wollten.
Speaker: Und hat dann einfach dazu geführt, dass sie sich einfach neun Minuten hinten reingestellt hat.
Speaker: Schalke hat auch das Tor gespielt, hat aber siebte Minuten gebraucht, bis dann das 1-0 fiel.
Speaker: Und dann haben sie es aber 1-0 gewonnen, die Schalke.
Speaker: Ja, also das ist tatsächlich eine Sache, die sich bei Fürth auch schon so ein bisschen durch die Saison zieht, auch jetzt mit unterschiedlichen Trainern.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, ob Thomas Kleine oder Heiko Vogel, das interessiert ja keinen.
Speaker: Die reißen trotzdem so ein Feuerwerk ab, ja?
Speaker: Ja, und ich sage mal so, also das Einzige, warum wir Führt dann doch noch nicht ganz abschreiben können, obwohl wir es ja hier schon mal so ein bisschen getan haben, ist, dass es dann doch punktetechnisch so eng zusammen ist.
Speaker: Also das macht jetzt keinen Sinn, wieder zu sagen, jetzt wieder zurückzurudern und zu sagen, ja doch, die kannst du abschreiben.
Speaker: Also ich habe sie schon mal abgeschrieben, bin dann zurückgerudert, da bleibe ich jetzt erstmal bei, weil dafür ist es punktetechnisch einfach viel zu eng.
Speaker: Das sehe ich absolut ähnlich.
Speaker: Sechs Punkte und du bist auf Platz 11, das ist schon mal ein Wort.
Speaker: Klar, sechs Punkte musst du erstmal holen, die Konkurrenz musst du erstmal verlieren, aber trotzdem, grundsätzlich hast du einfach die Möglichkeit, da so schnell wieder anzugreifen.
Speaker: Und ja, sehr spannend.
Speaker: Ich habe, wie gesagt, dann ist es ja noch umso bemerkenswerter, dass Baris Atik anscheinend dann mehrere Vorlagen aus dem Spiel herausgegeben hat.
Speaker: Nein, aber das ist, also ich will jetzt nicht die Leistung von Baris Atik kleinreden, aber guck dir bitte an, wie diese Tore, also das
Speaker: Dann gucke ich es mir mal an.
Speaker: Ich hoffe, es habe ich nicht gesehen.
Speaker: Das ist wirklich komplett, also die werden da hergespielt.
Speaker: Kreisliga B-Defensive?
Speaker: Ja, keine Gegenwehr.
Speaker: Und dann ist es auch nicht schwer, drei Tore vorzubereiten, sage ich.
Speaker: Also ich will deine Leistung nicht kleinreden.
Speaker: Das ist ein sehr guter Spieler und ein Leistungsträger in Magdeburg, aber da würde ich sagen, sind die Aktien auf jeden Fall eher in der vierten Abwehr.
Speaker: Ja, okay, verstehe.
Speaker: Also Kreisliga B, C, Defensive da, kurz mal für eine halbe Stunde angeschaltet.
Speaker: Also mindestens diese halbe Stunde, das war wirklich komplett crazy.
Speaker: Ja, Wahnsinn.
Speaker: Na gut, dann lass uns mal weitergehen.
Speaker: Also das andere Freitag.
Speaker: Ein Platz hoch oder?
Speaker: Ist aber Samstag dann.
Speaker: Genau, ich wollte noch kurz anführen, Münster-Bochum trennen sich 1 zu 1.
Speaker: Auch bemerkenswert, dass bei Bochum ja eigentlich so ein Aufwärtstrend war oder respektive haben sich viele Unentschieden geholt, aber spielerisch lief es eigentlich ganz gut.
Speaker: Aber Münster hält Wacker dagegen, holt nach und nach immer mal wieder einen Punkt im Tabellenkeller, für die mit Sicherheit auch
Speaker: Sehr, sehr wichtig.
Speaker: Ja, aber Münster, jetzt muss ich auch noch kurz bei dem Spiel bleiben, Münster jetzt mittlerweile auf Platz 16 abgerutscht.
Speaker: Also ja, alles super eng, aber ich würde sagen, der tabellarische Trend, was so die Platzierung angeht, ohne es jetzt nachgeschaut zu haben, geht finanziell eher nach unten.
Speaker: Weil sie eher aus dem Mittelfeld kamen eigentlich.
Speaker: Aber Münster auch viele Unentschieden mit drin gehabt, das stimmt.
Speaker: Ja, man hätte sich auch vielleicht gar nicht so im Mittelfeld verortet, sondern eigentlich eher der unteren Tabellenhälfte, habe ich auch, glaube ich, in meiner Erfahrung.
Speaker: Vielleicht kommen sie jetzt so ein bisschen da an, wo wir sie eh schon vor der Saison gesehen haben.
Speaker: Genau, das hätte ich auch gesagt.
Speaker: Jetzt haben wir eben schon über viele Gegentore so gesprochen.
Speaker: Jetzt sprechen wir über eine Samstagspartie, wo ich mir denke, ja, hör mal, sechs Gegentore in den letzten drei Spielen, das ist auch nicht typisch FC Schalke 04 aus der Hinrunde.
Speaker: Jetzt bin ich mal gespannt, wie deine Einschätzung zum Spiel ist.
Speaker: Ach ja, was soll ich dir sagen?
Speaker: Also erstmal vielleicht so ein bisschen auf das Stadionerlebnis.
Speaker: Ich war auch vor Ort und war eigentlich wieder eine ähnliche Situation wie letzte Woche.
Speaker: Freitagabend unterwegs gewesen, Samstagmorgen richtig früh aufstehen, verkatert und weil ich spiele schon um 13 Uhr.
Speaker: Diesmal bin ich mit der Bahn da hingefahren, habe mich da noch mit einem Kollegen getroffen in Gelsenkirchen und sind dann zusammen ins Stadion.
Speaker: Und ich muss sagen, also wenn Dynamo Dresden zu Gast ist, ist die Stimmung schon geil.
Speaker: Also es war ein Hochrisikospiel, im Gästeblock wurde auch kein Alkohol ausgeschenkt.
Speaker: Und ich dachte auch ganz kurz zu Beginn des Spiels, okay, das wird jetzt hier eine fiese Nummer, weil auf einmal fingen da Teile von den Ultras an, übers Plexiglas quasi.
Speaker: Die sind ja so, also in einem Gästeblock bist du ja in der Regel so ein bisschen so eingekesselt.
Speaker: Und davor sind auch so Sitzplätze.
Speaker: Die sind dann aber...
Speaker: quasi über das Plexiglas drüber geklettert in den Sitzblock und auf einmal kamen da hunderte Ordner schon.
Speaker: Ich habe nur auf die Polizei eigentlich gewartet.
Speaker: Hatte wohl den Hintergrund, dass die da irgendwo ihre Banner noch aufhängen wollten und dann natürlich auch dafür da sein wollten, damit auch keiner die Banner einfach abziehen kann.
Speaker: aber sah auf jeden Fall für mich in den ersten Minuten ein bisschen besorgniserregend aus.
Speaker: Also die ersten fünf Minuten des Spiels habe ich, glaube ich, mehr zum Gästevlog rübergeguckt als aufs Spielfeld, weil ich die ganze Zeit so, weil ich nicht gecheckt habe, was machen die da, was passiert da?
Speaker: So, und dann irgendwann, als man gemerkt hat, okay, das hat irgendwie schon so mit den Bannern zu tun und da ist jetzt erstmal nicht mehr los, dann konnte man sich auch aufs Spiel fokussieren und ich muss sagen, die waren mit 6000 Fans da, haben richtig Alarm gemacht und das tat aber auch der Schalker Kurve nochmal gut, weil
Speaker: Gegen Lautern war jetzt echt beim letzten Heimspiel nicht so eine gute Stimmung, wie ich auch gehört habe.
Speaker: Und das hat, glaube ich, nochmal so geholfen.
Speaker: Also nicht, dass Lautern jetzt irgendwie keine Stimmung als Gästefans machen würde, will ich nicht sagen.
Speaker: Aber jetzt nochmal so ein Gegner, der besonders lautstark ist, zu haben, wo man auch als eigene Heimkurve nochmal gefordert wird, auch nochmal mehr beim Support zu geben und nochmal mehr Leute mitmachen.
Speaker: Ich glaube, das hat allen ganz gut getan und
Speaker: War auf jeden Fall von der Stimmung her ein sehr geiles Fußballspiel und hatte auch nichts mit, also hatte stimmungstechnisch dann auch wirklich gar nichts mehr mit 2.
Speaker: Liga zu tun, sondern es ging wirklich komplett ab und ich dachte mir auch so, boah, die Schalker Neuzugänge, was müssen die sich eigentlich denken, die kommen jetzt hier hin.
Speaker: Klar, man erzählt ja schon so und dann geht es auch noch so ab gegen Dresden im Stadion.
Speaker: Also ja, war schon sehr, sehr geil.
Speaker: Gutes Ambiente für die Startelf-Einsätze von Dzeko und von, wie heißt er, Njai?
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Musa Njai.
Speaker: Die beiden in der Startelf und Dejan Lubicic auch wieder in der Startelf, aber war ja schon letzte Woche in der Startelf in Bochum und Adil Aishush.
Speaker: Jetzt wird es schwierig.
Speaker: Ich dachte eigentlich, ich hätte es am Wochenende.
Speaker: Auschisch, Auschisch, ja.
Speaker: Ich glaube, so ist es richtig.
Speaker: Naja, mal gucken.
Speaker: Ja, der war erstmal auf der Bank.
Speaker: Und ich muss sagen, Dresden macht ein richtig gutes Auswärtsspiel.
Speaker: Vor allem in der ersten Hälfte.
Speaker: Also von Schalke kamen sehr, sehr wenig.
Speaker: Dresden hatte auch mehr Spielanteile.
Speaker: Hatte auch, also hatte jetzt nicht so die klaren Torchancen.
Speaker: Das nicht.
Speaker: Aber sie war, fand ich, immer wieder bemüht, ins letzte Drittel der Schalker zu kommen.
Speaker: Und so ein bisschen...
Speaker: Das, was Bochum letzte Woche mit diesen schnellen Flügelspielern versucht hat, hat Dresden auch zum Teil probiert.
Speaker: Immer mal wieder so diagonale Seitenwechsel auf die andere Seite.
Speaker: Hat nicht ganz so gut geklappt.
Speaker: Oder Schalke war einfach ein bisschen besser organisiert als letzte Woche in Bochum.
Speaker: Oder Dresden hat vielleicht auch nicht die Qualität wie ein Vorfeld.
Speaker: Bochum dann da auf den Flügeln irgendwie Gerrit Holpmann da die ganze Zeit steil zu schicken.
Speaker: Und von daher...
Speaker: Macht Dresden zwar ein gutes Spiel, aber jetzt auch nicht mit so ultra vielen klaren Torchancen.
Speaker: Schalke relativ harmlos.
Speaker: Und ich finde dann, nach der Pause kommt Schalke aber richtig gut raus.
Speaker: Also da spielt sich richtig eine Torchance nach der, also nicht eine nach der anderen, das ist ein bisschen übertrieben, aber schon einige Torchancen, die sich rausspielen.
Speaker: Ich glaube, Schallenberg rund um die 50.
Speaker: Minute hat eine richtig gute Chance zum 1 zu 0-Tor.
Speaker: Und dann ist es Edin Dzeko, der in der ersten Halbzeit schon auch eine, stimmt, die einzige Chance, die Schalke in der ersten Halbzeit hatte, hatte Edin Dzeko, wo er den Torwart umkurvt, ein bisschen spitzer Winkel, ich sage trotzdem, mit der Qualität von Edin Dzeko darfst du den auch reinschieben, aber gut, fragt danach keiner mehr, wenn du in der zweiten Halbzeit einfach deinen Doppelpack als Stürmer machst.
Speaker: Und das macht er dann auch wirklich gut.
Speaker: Ausschisch kam noch zur Halbzeit rein, hat mir auch richtig gut gefallen.
Speaker: Also der hat nochmal ein ganz anderes Element ins Schalkerspiel gebracht, war sofort super gefährlich und du hast direkt gemerkt, das ist eine Qualität, das ist kein klassischer Zweitligaspieler wahrscheinlich.
Speaker: Also so, und ich habe ja auch damals schon gesagt, in der letzten Folge, als es darum ging, dass der wahrscheinlich kommt, das ist jetzt kein Transfer, wo du auf den Kader guckst und sagst,
Speaker: ja vom Positionsprofil brauchen wir noch den Spieler, sondern das war einfach ein, hier öffnet sich ein kleines Fenster und diesen Spieler, da können wir jetzt gerade zupacken, weil so einen guten Spieler zu den Konditionen zu kriegen, das musst du einfach machen als Verein in dem Moment.
Speaker: Und so ein Spieler ist das.
Speaker: Und das hast du auch, finde ich, in seinen Anlagen direkt zu Beginn gesehen.
Speaker: Und er bereitet dann auch das 1-0 von Edin Dzeko vor.
Speaker: Also ich glaube sogar erstmal Lubicic auf Auschisch und der dann auf Dzeko, also die drei Neuzugänge schön in Koproduktion.
Speaker: Dzeko dann direkt ab Name schön ins Tor reingemacht.
Speaker: In der Arena geht es schon richtig ab.
Speaker: Ekstase, also was ist Ekstase pur?
Speaker: Das ist jetzt vielleicht ein bisschen zu weit gegriffen, aber man ist total euphorisiert.
Speaker: Ich hatte ein, zwei Bier, die über mich flogen.
Speaker: Aber nimmst dann alles mit bei einer Führung und
Speaker: Dann hat Schalke weitere Chancen.
Speaker: Ich erinnere mich an einen richtig guten Schuss von Timo Becker, der ganz knapp am Tor vorbeigeht.
Speaker: Den habe ich gesehen, der war richtig heftig.
Speaker: Der war so, ich glaube, über den Spann.
Speaker: Das heißt, der dreht sich dann Richtung Tor richtig geil.
Speaker: Da gab es so eine richtig geile Hintertorkamera in den Highlights.
Speaker: Ja, und ich hätte mich auch so für Timo Becker gefreut, weil der jetzt echt...
Speaker: die letzten Wochen auch einfach Probleme hatte, nach seiner Verletzung wieder seinen Rhythmus zu finden.
Speaker: Und ich glaube, so ein Tor gibt dir auch nochmal so einen Push dann, wenn du da vor der Kurve den da so reinzimmerst.
Speaker: Schade hat leider nicht geklappt.
Speaker: 2-0 für Schalke gab es dann trotzdem.
Speaker: El Fausi ist es diesmal, der für Dzeko vorbereitet.
Speaker: Dann steht es 2 zu 0, aus meiner Sicht auch verdient zu dem Zeitpunkt, weil ja, Dresden in der ersten Hälfte vielleicht die bessere Mannschaft, aber ohne zwingend zu werden.
Speaker: Und nach der Pause nur noch Schalke, meiner Meinung nach.
Speaker: Auch ein relativ anspruchsvolles Tor gewesen, möchte ich nochmal hinzufügen.
Speaker: Also den Ball so schnell zu verarbeiten und direkt zu nehmen und auch halb hoch im langen Eck zu platzieren, das ist schon...
Speaker: Dzeko ist zwar alt mittlerweile, aber ist immer noch eine Qualität, die ist schon sehr, sehr stark.
Speaker: Also drei Spiele, drei Tore schon.
Speaker: Achso, deswegen.
Speaker: Ich traue ihm so sieben Tore zu.
Speaker: Ich glaube, damit habe ich er schon ein bisschen tiefer gestapelt.
Speaker: Die ersten Eindrücke wollen wir mal nicht... Ich habe mich schon gefragt, warum du gerade so am Lächeln bist, aber ist ja klar, Junge.
Speaker: Wenn der Stürmer dreimal trifft... Ich warte immer noch auf mein Dzeko-Trikot die ganze Zeit.
Speaker: Ah, jo, stimmt.
Speaker: Da kriegen die gar nicht hin, mir das mal endlich zu schicken.
Speaker: Ich bin so geil.
Speaker: Nein, ich finde den immer noch so geil, den Transfer und freue mich einfach und wenn der dann auch die Tore macht und irgendwie...
Speaker: rastest du da komplett aus in der Kurve und eigentlich denkst du dir auch als Schalker, ey, wir führen hier 2-0 zu Hause gegen Dresden, das Ding ist durch.
Speaker: Und das war auch irgendwie mein Mindset, weil Schalker hat so oft auch 1-0-Führungen immer über die Zeit gebracht und ja, diesmal ist es so, es passieren ein paar Wechsel, wo es auch ein bisschen Kritik für gab, von wegen, der Trainer hat sich vercoacht, hat sich verwechselt, ist ein kompletter Schwachsinn aus meiner Sicht, also
Speaker: Dzeko wurde rausgenommen nach seinem 2-0, ja okay, dass der Dzeko noch 70 Minuten runtergeht, wenn der letzte Woche noch nicht mal Startelf spielen konnte, finde ich jetzt nicht so, also ist irgendwie logisch so, dass Müller dafür reinkommt, ist auch okay.
Speaker: Ist schon für mich gar nicht diskussionswürdig, ja.
Speaker: Nee, nee, genau.
Speaker: Njaye, der andere Neuzugang auch.
Speaker: Drei Trainingseinheiten mit der neuen Mannschaft, sofort gestartet, sofort vernünftiges Spiel gemacht.
Speaker: Auch da, dass du den nach 75 Minuten runter nimmst, ist völlig okay.
Speaker: Und Schalke hat das so oft die Saison gemacht, dass sie auch in dieser Fünferkette, dass sie defensiv gewechselt haben, dass sie so ein Philippe Sanchez dann gebracht haben, wenn es darum ging, eine Führung zu verteidigen.
Speaker: Und ja, so hat es Schalke in dem Fall auch gemacht, dass sie quasi mit fünf Innenverteidigern am Ende gespielt haben.
Speaker: Und da haben dann Leute gesagt, von wegen, ja, der hat sich vercoacht und völlig falsches Signal.
Speaker: Also entschuldige bitte, also das macht er die ganze Saison.
Speaker: Das geht zehnmal gut und jetzt geht es einmal schlecht und jetzt hat er sich vercoacht.
Speaker: Was ist denn Schwachsinn?
Speaker: Also sehe ich gar nicht diesen Punkt.
Speaker: Es ist halt so, im Endeffekt, Schalke hat eine Unaufmerksamkeit, Timo Becker wird so ein bisschen auf rechts allein gelassen, ich weiß gar nicht mehr, wer es ist, der Dresdner kann zur Grundlinie durch, schlägt den Ball in die Mitte und dann ist es irgendwie so ein bisschen Ping-Pong, Ball gegen Hasan Kurucai ins Tor, Eigentor, aber einfach so Kategorie-Kack-Tor.
Speaker: Auch da dachte ich mir noch so, boah, ärgerlich, fuck.
Speaker: Auch da hatte ich eigentlich die ganze Zeit noch den Glauben, egal, die Mannschaft, die kann das, wie Music immer sagt, defend until the end.
Speaker: Wir bringen das über die Zeit.
Speaker: Aber nein, dann, ich glaube, drei Minuten vor Ende, erstmal eine richtig gute Abschlusschance für Dresden.
Speaker: Karius lenkt den noch so eben mit dem Pfosten und dann die anschließende Ecke.
Speaker: Ja, sieht Karius nicht ganz so gut aus, muss man dazu sagen.
Speaker: Ist halt wieder so ein klassisches Ding, wo ich mich letzte Woche schon darüber aufgeregt habe, als uns das in Bochum weggefiffen wurde mit, ne, Torwart kommt nicht hin, weil er blockiert wird, weil da zu viele Spieler stehen.
Speaker: Aber es ist kein Foul.
Speaker: Das Einzige, was da jetzt nur richtig aufgeregt hat, ist, dass du letzte Woche so den Weggefiffen bekommst und diese Woche so ein Gegentor bekommst.
Speaker: klar laufen dann nochmal die Spieler zum Schiedsrichter und versuchen, irgendwas rauszuholen.
Speaker: Und der Schiedsrichter hat auch meiner Meinung nach nicht sein bestes Spiel gemacht, weil da waren auch so ein paar Entscheidungen, die ich gar nicht so gesehen habe.
Speaker: Aber in dem Fall, ja, alles okay, dass es das Tor gibt, dann steht es 2 zu 2 und ich muss sagen,
Speaker: Ich bin lange nicht mehr so frustriert aus dem Stadion rausgegangen wie nach dem Spiel.
Speaker: Also ich war wirklich richtig genervt und ich sage nur zu meinem Kollegen, ey, jetzt bist du komplett voller Bier und hat es sich nicht mal gelohnt, weil bei den Torjubeln noch zum 1-2-0.
Speaker: Also ich war wirklich, ich will nicht sagen gebrochen, das ist glaube ich zu hart ausgedrückt, aber ich war schon maximal frustriert und...
Speaker: Ja, jetzt im Nachhinein würde ich natürlich sagen, verlierst du das Ding gegen Lautern, dafür gewinnst du gegen Dresden, hätte ich eher genommen.
Speaker: Aber so ist es halt.
Speaker: Gegen Lautern hast du in einem schwachen Spiel noch irgendwie einen Punkt rausgeholt und das hat sich wie ein Sieg angefühlt und jetzt machst du eigentlich ein besseres Spiel.
Speaker: Kriegst halt hinten raus die zwei Tore und dann fühlt sich irgendwie wie eine Niederlage an.
Speaker: Trotzdem würde ich sagen, unterm Strich,
Speaker: Schalke verbessert sich spielerisch, aber zumindest objektiv nach den Toren geht das gerade zu Lasten der Defensive.
Speaker: Und da muss man jetzt wirklich aufpassen oder auch mal die Frage stellen, also ja, die haben auch überperformt.
Speaker: Und das ist auch nicht normal, dass du eine Hinrunde mit, weiß ich nicht, zehn Gegentoren spielst.
Speaker: Das war ja schon extrem wenig.
Speaker: Aber
Speaker: Ich sage trotzdem und ich weiß, das hast du auch schon ein, zwei Mal gesagt, du hast schon ein, zwei Mal in der Hinrunde gesagt, naja, also wenn man aufsteigen will, dann muss man sich auch spielerisch verbessern.
Speaker: Und ich habe das Gefühl so ein bisschen, dass diese Erwartungshaltung, dass sich da auch so ein bisschen vielleicht die Mannschaft, das Trainerteam hat von anstecken lassen.
Speaker: Und ich halte das nicht für richtig.
Speaker: Ich sage, wenn du, also spiel lieber,
Speaker: bleib lieber spielerisch so limitiert und krieg so wenig Gegentore, sag ich, da steigst du eher mit auf, als du verbesserst dich spielerisch und kriegst es dann aber nicht mehr hin, so eine exzellente Defensive zu haben.
Speaker: Also so ist meine Meinung dazu.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ja,
Speaker: Ich kann verstehen, was du meinst.
Speaker: Ich bin immer noch großer Fan davon, lieber selber was mit dem Ball zu machen, aber das ist auch vielleicht einfach ein fußballerischer Ansatz, den man dann lieber verfolgt.
Speaker: Was allerdings, wo wir uns einig sind, ist, dass defensive Meisterschaften gewinnt.
Speaker: Das ist halt einfach der Punkt.
Speaker: Und wenn du jetzt vorne kreativer wirst, aber hinten dafür scheuen Tore aufmachst, das kann es natürlich nicht sein.
Speaker: Andererseits guck dir, wie die Tore fallen.
Speaker: Das eine ist ein so unglückliches Eigentor, was du viel früher an der Außenlinie wegverteidigen musst.
Speaker: Der hat ja
Speaker: eine halbe Stunde Zeit, sich auszusuchen, wo er den Ball entschlägt.
Speaker: Da ist einfach dann ein Stellungsfehler gewesen.
Speaker: Das hat man auch bei Timo Becker, glaube ich, gesehen.
Speaker: Ich weiß gar nicht, wie er ein Spielungsspieler ist.
Speaker: Ich finde, der wird einfach alleingelassen.
Speaker: Nee, es war, glaube ich, zwei gegen zwei.
Speaker: Ja, er hat aber einen Gegenspieler und dann wird er noch vom anderen hinterher laufen.
Speaker: Nee, es waren, glaube ich, zwei gegen zwei und Becker rutscht raus und der hintere geht durch.
Speaker: Also, ich glaube so hart.
Speaker: Ich habe so irgendwie im Kopf, dass es da...
Speaker: Kein Schalker war, also El Fausi war oft da, um Becker zu unterstützen auf der Seite, also da war keiner so richtig oder früh genug da war, um ihn früh genug zu unterstützen.
Speaker: Aber gut.
Speaker: Ich hab's auch nicht ganz, ganz auf dem Schirm.
Speaker: Also es wird wahrscheinlich irgendein Stellungsfehler gewesen sein, weil so frei an der 16er-Kante dann zu stehen oder an der Auslinie und dann kriegst du halt ein Eigentor, ne, so Kurocay versucht, sich wegzudrehen, fällt halt rein.
Speaker: Danach hast du einen Karius, der eigentlich 90, 95 Prozent in dieser Saison gute Spiele macht, gut hält, der einfach dann den Ball ein bisschen unterläuft oder den Ball nicht greifen kann, weil da vorne so ein Pulk steht.
Speaker: Zwei wirklich sehr vermeidbare Tore, was man aber auch danach so sehen kann von wegen, hey, wir waren nicht
Speaker: auf gar keinen Fall chancenlos, sondern wir haben eigentlich das Spiel eher dominiert gegen eine Mannschaft, darf man auch nicht vergessen.
Speaker: Ja, die sind 17.
Speaker: Aber Dresden hat einen Lauf.
Speaker: Das heißt, die kommen schon mit breiter Brust.
Speaker: Das darf man auch nicht vergessen, dass man dann gegen einen Gegner spielt, der vielleicht qualitativ vielleicht gar nicht
Speaker: unbedingt auf derselben Ebene ist, aber auf jeden Fall mit einem Momentum kommt, was wiederum auch wieder Kräfte auslöst.
Speaker: Und natürlich, du hast es schon gesagt, das Stadion zieht auch die Dresdner mit.
Speaker: Das ist ja nicht nur, dass es jetzt ein Motivationspush für die Schalker ist, sondern auch für die Dresdner, vor so einer Kulisse Schalke zu ärgern.
Speaker: Und ja,
Speaker: Im Endeffekt habe ich es jetzt auch so wahrgenommen.
Speaker: Kurzfazit, erste Hälfte eigentlich langweilig, zweite Hälfte fielen die Tore, Schalke eigentlich deutlich verbessert, mehr Spielanteile, auch mehr X-Goals und ich glaube auch sonstige Statistiken sprechen eigentlich alle für Schalke und am Ende hast du einfach das Pech, dass du wie ein gefühlter Verlierer vom Platz gehst, weil du einfach zwei doofe Tore, wirklich doofe Tore kassierst.
Speaker: Wenn du Schalke Tore anguckst, beide wunderbar rausgespielt, vor allem das erste Tor auch von Dzeko, wo glaube ich Becker mit der Hacke verlängert war.
Speaker: Nee, Quatsch, das war das, wo Schallenberg fast das Tor geschlossen hat.
Speaker: Da auch wieder super rausgespielt.
Speaker: Das sind wieder so spielerische Elemente, die ich mir bei Schalke auch wünsche.
Speaker: Aber, du hast es vollkommen richtig gesagt,
Speaker: Man darf da jetzt auch nicht zu sehr die Defensive vernachlässigen.
Speaker: Aber gut, würde ich jetzt auch nicht zu hoch hängen.
Speaker: Ja, du hast schon recht.
Speaker: Also wenn man sich diese Gegentore anschaut, dann haben die jetzt, also dann sagt das jetzt wenig über die Qualität einer Schalker Defensive aus.
Speaker: Also ja, vielleicht im Ansatz, was wir eben gesagt haben oder besprochen haben, da auf der rechten Seite wurde er von Becker.
Speaker: Aber im Endeffekt sind es ja trotzdem so Kategorie Kaktor.
Speaker: So eine Ecke fällt immer mal rein.
Speaker: Da machst du gar nichts gegen.
Speaker: Und im Endeffekt, das fand ich auch gut, was Karius nachher so gesagt hat, auf der einen Seite sehe ich es so, wenn der Torwart rauskommt, muss er einen Ball haben.
Speaker: Andererseits ist mittlerweile so viel vor den Toren los und es gibt so viele Taktiken, das haben wir ja selbst in der Kreisliga, dass wir den Torwart mit zwei, drei Leuten zustellen, dass der Halser einfach kaum bewegen kann.
Speaker: Das ist ja auch eine gewisse Taktik dahinter.
Speaker: Und Karius sagte dann irgendwie, glaube ich, im Interview, ich bin lieber ein Torwart, der rauskommt, als ein Torwart, der sich gar nichts traut.
Speaker: Und da bin ich wiederum auch der Meinung, dass das der richtige Ansatz ist, weil du brauchst einen Torwart, der versucht mitzuspielen, der versucht eben diesen Vorteil, den er hat, mit der Hand an den Ball gehen zu dürfen, auch auszuspielen.
Speaker: Von daher, ja,
Speaker: Aber ist ein sehr interessantes Thema, vielleicht mal für eine der kommenden Folgen.
Speaker: Das ist ja schon eine wirkliche Entwicklung, die man da in allen Ligen sieht, mit dem Torhüter so zu stellen.
Speaker: Da mal darüber zu diskutieren, wie finden wir das eigentlich oder welche Ansätze gäbe es auch, um das wieder zu verhindern.
Speaker: Man sagt, man möchte das nicht so haben.
Speaker: Finde ich ein sehr spannendes Thema.
Speaker: Sollten wir uns auf jeden Fall mal im Hinterkopf behalten für die kommenden Folgen.
Speaker: Das können wir auf jeden Fall gerne nochmal zum...
Speaker: anderen Zeitpunkt diskutieren.
Speaker: Ich würde vorschlagen, wir lassen uns aufs Abendspiel schauen und dann auch gleichzeitig auf den neuen Tabellenführer.
Speaker: Darmstadt 98, elf Spiele umgeschlagen mit dem Sieg gegen Kaiserslautern.
Speaker: Krass.
Speaker: Hatte ich so gar nicht auf dem Schirm.
Speaker: Da sind natürlich auch einige Unentschieden mit dabei, weil so weit gehört natürlich auch, auch Schalke 04 ist seit ein paar Wochen ohne Sieg und war die ganze Zeit weiterhin Tabellenführer, wurden nicht eingeholt.
Speaker: Das hat jetzt auch echt lange gedauert.
Speaker: Jetzt ist es soweit.
Speaker: Darmstadt hat sich die Tabellenführung gekrallt nach sieben Spieltagen, wo Schalke vorne stand.
Speaker: Und ja, muss man auch sagen, ganz ehrlich, Elfspiel ungeschlagen, unentschieden dazwischen, hin oder her, ist eine Leistung.
Speaker: Und ich fand es auch, wie sie es gegen Kaiserslautern gemacht haben,
Speaker: Sehr gut, klar, sie gehen nach einem V-Leifmeter in Führung, aber ich fand gerade in der Entstehung vom 2-0, fand ich einen sehr, sehr sexy Ball von Makliza, diesen Diagonalball, ich weiß gar nicht, auf wen er ihn schlägt, aber so schön von der linken Seite, einmal kommen wir auf die rechte rüber, ja, einfach so hier am Schnürschchen, der sah richtig gut aus, auf wen?
Speaker: Also wahrscheinlich auf Marco Richter.
Speaker: Ja, das kann gut sein.
Speaker: Und genau, dann so entsteht das 2 zu 0.
Speaker: Ja, Lautern generell fand ich vor allem in der ersten Halbzeit relativ harmlos.
Speaker: Da habe ich mir ein bisschen mehr erwartet, aber gut, Lautern auswärts ja sowieso bislang nicht so die glücklichste Mannschaft über die Saison gesehen, auswärts und...
Speaker: Ja, jetzt auch ohne Bretagne.
Speaker: Mergin Bericher hat mich gewundert.
Speaker: Der kam ja dann doch schon in der zweiten Halbzeit rund um die 60.
Speaker: Minute, meine ich, rein.
Speaker: Oder sogar früher, ich weiß es gar nicht.
Speaker: Der hat fast ein Jahr kein Profifußball gespielt, weil der komplett aussortiert war.
Speaker: Hat mich dann doch gewundert, dass der überhaupt schon so schnell Minuten bekam.
Speaker: Hatte auch eine gute Torgelegenheit tatsächlich, aber...
Speaker: Ja, insgesamt war es dann zu wenig.
Speaker: Dann fällt noch hinten raus, ich glaube, das 3 zu 0.
Speaker: Ich habe gerade gar nicht mal mit dem Schirm, wer die Tore gemacht hat.
Speaker: Das habe ich auch für mich.
Speaker: Also 1 zu 0 Hornby, 2 zu 0 Lakenmacher, 3 zu 0 Kai Kleefisch und das 4 zu 0 dann in der Nachspielzeit von der zweiten Hälfte.
Speaker: Ja, der Ex-Victoria-Köln-Spieler.
Speaker: Luca Marseiler.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja, 4-0, deutliches Ergebnis, aber verdienter Sieg, verdiente Tabellenführung und Darmstadt muss man auf der Rechnung haben.
Speaker: Ich habe immer gesagt, vor allem wenn sie ihre Stürmer Hornby und Diebberg halten können, da gab es sowohl im Sommer als auch im Winter immer Abgangsgerüchte, ist nicht eingetroffen und so ist Darmstadt für mich auf jeden Fall einer der größten Aufstiegsfavoriten der Liga.
Speaker: Also einfach aus den Eindrücken heraus, was sie diese Saison anbieten, würde ich sagen,
Speaker: Doch, ich sehe Darmstadt irgendwie gerade am klarsten im Aufstieg spielen von allen Mannschaften.
Speaker: Also das würde ich jetzt auch mal so als Schalker sagen.
Speaker: Sie sind halt, wie du schon gesagt hast, wahnsinnig lange umgeschlagen.
Speaker: Sie spielen relativ konstant.
Speaker: Ja, sie fangen sich einige Dinger.
Speaker: Da ist dann auch mal so ein 3-3 dabei oder ein 4-2 oder ein 2-3 gegen Hannover jetzt vor...
Speaker: vor einigen Monaten noch im November oder auch jetzt die vorigen Spiele, da haben sie jetzt auch nicht immer mal wieder zu Null gespielt, sondern sich auch mal wieder ein paar Dinger gefangen, aber dann haben sie halt wieder so ein Spiel wie gegen Lautheim drin.
Speaker: Und wobei du jetzt gerade gesagt hast, Pritain war nicht dabei, ich habe jetzt gerade mal geguckt, ich habe die ganze Zeit Liedberg auch gesucht, der hat gar nicht gespielt.
Speaker: Und dann bin ich jetzt mal auf seine Statistik gegangen und da steht nicht im Kader, aber er ist auch nicht verletzt.
Speaker: Ich weiß gar nicht, was da passiert ist.
Speaker: Also er war zweimal die Saison nicht im Kader, einmal gegen Schalke.
Speaker: Ja, da war er verletzt, das tat uns auch ganz gut.
Speaker: Drei Tage später im Pokal war er wieder da und haben wir 4-0 aufs Tor bekommen.
Speaker: Ja, gegen Lautern war er jetzt auch nicht da.
Speaker: Also naja, okay.
Speaker: Keine Ahnung, was der hat.
Speaker: Mal gucken, ob er nächste Woche wieder aufläuft.
Speaker: Aber an für sich
Speaker: Ja, Darmstadt schon einen guten Kader.
Speaker: Ich fand auch damals den Transfer von Marco Richter ganz interessant oder respektive die Laie aus Mainz.
Speaker: Und an für sich, sie haben auch dann damals hier, ich wollte gerade schon sagen, Luca Pfeiffer, das war wer anders, Patrick Pfeiffer zurückgeholt aus Augsburg, den ich auch damals schon einen relativ starken Innenverteidiger fand.
Speaker: Von daher, ja, in Darmstadt läuft anscheinend gerade einiges zusammen.
Speaker: Von daher, denen kann man auf jeden Fall was zutrauen, vor allen Dingen, wenn sie jetzt so gut in die zweite Halbserie starten.
Speaker: Und da muss man auf jeden Fall gewappnet sein.
Speaker: Vor allen Dingen, was die direkten Konkurrenten angeht, ich sag mal Schalke, Paderborn, Elversberg und Hannover.
Speaker: Danach gibt es dann doch ein kleines Loch zu der Hertha aus Berlin.
Speaker: Also Liedberg aber wegen Oberschenkelproblemen nicht im Kader gewesen.
Speaker: Ah, sehr gut.
Speaker: Der rasende Reporter hier.
Speaker: Genau, Fielt Reporter Michael Edotschi hat kurz geholfen.
Speaker: Ich habe es gerade schon angesprochen, vielleicht nur der Vollständigkeit halber, direkten Konkurrenten, Paderborn hat gewonnen, zu Hause gegen Nürnberg, Nürnberg auch mit einer roten Karte, ich glaube, aber was später, glaube ich.
Speaker: Ja, also es war aber schon noch ein bisschen was zu gehen im Spiel.
Speaker: 51. zu Beginn des zweiten Durchgangs, komischerweise fiel danach kein Turm auf Paderborn, sondern noch der Anschlusstreffer.
Speaker: Ja, ja, noch mitgefiebert so ein bisschen mit dem Klubberrand, also über den Leifticker, aber hat dann leider nicht mehr gereicht.
Speaker: Über die Fanfreundschaft natürlich.
Speaker: Und die Hertha macht ihre Hausaufgaben in Elversberg, da patzt Elversberg wieder in Anführungszeichen.
Speaker: Ich meine, Patzen gegen die Hertha kann man jetzt so nicht formulieren, aber sie fahren zumindest keinen Punkt ein.
Speaker: Und die Hertha gewinnt.
Speaker: Händen sich mal vernünftig seine Hausaufgaben.
Speaker: Also ganz ehrlich, Hertha will aufsteigen, Hertha hat aber auch ein paar Punkte Rückstand und ja, auch wenn Elversberg da oben ist, musst du dann auch einfach mal deine Hausaufgaben machen und Elversberg gewinnen.
Speaker: Und das haben sie jetzt endlich mal geschafft.
Speaker: Vor allen Dingen, weil die Hertha ja auch spiellang unentschieden gespielt hat.
Speaker: Genau.
Speaker: Da kann man ja kaum noch gewinnen.
Speaker: Von daher, das haben sie jetzt wieder mal gerade gebogen.
Speaker: Das heißt, sie nähern sich wieder an, immer noch vier Punkte auf Hannover.
Speaker: Ich würde mal sagen, die Spitzengruppe ist eigentlich so Top 5.
Speaker: Also bis Hannover, Hertha kommt dann knapp danach.
Speaker: Aber naja, alles noch in Schlagdistanz, also 3-0 in Elversberg und dann gab es noch, ja, auch eine etwas torreiche Sonntagskonferenz.
Speaker: Also keine Nullnummer heute, würde ich mal sagen.
Speaker: Die Sonntagskonferenz fand ich mega gut.
Speaker: Also ich fand so, wir können ja mal mit dem Spiel von Bielefeld-Braunschweig anfangen, weil das hat auch, finde ich, die Konferenz so ein bisschen eröffnet.
Speaker: Da geht es sofort los mit einer Arminia-Führung nach so und so vielen Sekunden.
Speaker: Also wirklich, da ist keine Minute gespielt, da führt die Arminia schon.
Speaker: Dann Braunschweig dreht das Spiel, also stellt auf 1 zu 2.
Speaker: Es geht hin und her, es gibt Torchancen auf beiden Seiten die ganze Zeit.
Speaker: Also du weißt auch nicht, in welche Richtung das Spiel gleich kippen könnte oder sowas.
Speaker: Und ja, dann wiederum dreht
Speaker: ...die Arminia quasi dieses 1 zu 2 nochmal um......und ja, also es ist dann so ein bisschen abgeflacht nach und nach......also ich fand gerade so die erste halbe Stunde war krass......also ich glaube, stimmt, in einer halben Stunde macht die Arminia schon das 2 zu 2......damit geht es dann in die Pause und dann nach der Pause machen sie das 3 zu 2......und dann plätschert das Spiel so ein bisschen vor sich her, sage ich jetzt mal......wobei Braunschweig auch noch die ein oder andere gute Gelegenheit in der Schlussphase hatte......und Arminia Bielefeld gewinnt mal wieder...
Speaker: Das ist länger her, dass sie gewonnen haben.
Speaker: Ich habe es jetzt nicht genau aufgeschaut, aber die waren jetzt auch echt einige Wochen ohne Sieg.
Speaker: Immer weiter nach unten ging es in der Tabelle.
Speaker: Also ganz wichtiger Sieg auch für die Arminia da.
Speaker: Ja, und auch gegen den direkten Konkurrenten.
Speaker: Von daher, das schmeckt dann besonders gut für die Bielefelder.
Speaker: Und war für mich aber dann trotzdem, muss ich sagen, ja...
Speaker: mit eines der Spiele, was da für ausschlaggebend war, da ich gesagt habe, boah, ist eine geile Konferenz.
Speaker: Also, fand ich schon sehr, sehr gut.
Speaker: Ich weiß nicht, willst du noch was zu dem Spiel sagen?
Speaker: Ja, ich wollte eigentlich nur schnell nachgucken.
Speaker: Ich wollte nur noch sagen, der letzte Sieg von Bielefeld war am 8.11. zu Hause gegen den KSC.
Speaker: Und dann können wir auch direkt den Übergang machen.
Speaker: Denn der KSC hat auch sonntags gespielt, und zwar zu Hause, und zwar gegen die
Speaker: Fortuna aus Düsseldorf und so ganz überzeugt hat mich der KIC jetzt ehrlicherweise nicht.
Speaker: Also ich fand doch dann spielerisch echt mehr Vorteile für die Fortuna, muss ich ehrlicherweise sagen, die auch nachher in der 41.
Speaker: Minute durch Itten in Führung geht, wird relativ schnell egalisiert durch Burnitsch, der wieder zurück ist nach Gelbsperre mit einer schönen Direktabnahme oder Dropkick war es glaube ich.
Speaker: Carsten Mayer einfach zu spät dran, dabei steht es dann 1-1 direkt.
Speaker: Aber bei dem 1-1 weiß ich nicht.
Speaker: Also ich habe mir aufgeschrieben, gegebenenfalls glücklicher Ausgleich.
Speaker: Da ist eine passive Abseitsstellung im Spiel.
Speaker: Das fand ich auch schwierig.
Speaker: Ich finde das generell schwierig, aber auch wie die Regel immer ausgelegt wird.
Speaker: Für mich passt dieses Passive und Aktive dann nicht ganz zusammen, weil da steht nachweislich ein Karlsruher im Abseits.
Speaker: Der steht aber in unmittelbarer Nähe zum Düsseldorfer Verteidiger.
Speaker: Und ich sage...
Speaker: Der Verteidiger oder der Spieler verhält sich doch anders.
Speaker: Also du siehst ja, okay, ich habe noch einen in meinem Rücken.
Speaker: Wenn man jetzt sagt, der greift nicht ins Spielgeschehen ein, dann muss der eigentlich quasi wie unsichtbar sein.
Speaker: Also so muss der ja in der Wahrnehmung des Düsseldorfer Verteidigers eigentlich wahrgenommen werden.
Speaker: Und das ist er meiner Meinung nach nicht.
Speaker: Und ich weiß nicht, wie diese Zweikampfsituation oder wie dieses Duell ausgeht, wenn dieser Spieler da nicht steht, der im Abseits steht.
Speaker: Das ist ja genau das Thema.
Speaker: Wie gesagt, ich bin da manchmal zu kleinlich und ich habe mich auch schon abgefuckt, weil dann heißt es so, ja, aber leicht im Sichtfeld ist Torhüter, aber da kommt 130 kmh ein Vollspannschuss in den Winkel.
Speaker: Da heißt es, ja, da stand aber einer im Sichtfeld, passt nicht abseits.
Speaker: Das finde ich immer dumm, weil ich mir so denke, da gehe ich eher mit dem Ansatz ran, was wäre denn passiert, wenn der nicht da gewesen wäre?
Speaker: Wäre genau das Gleiche passiert.
Speaker: Ich weiß genau, was du meinst.
Speaker: Vielleicht für die Zuhörer, um die abzuholen.
Speaker: Das war, glaube ich, die Standardsituation und dann entweder war es ein Abpraller oder die Standardsituation direkt.
Speaker: Ball segelt lang in den 16er rein, es springen zwei Leute hoch.
Speaker: Der eine, der hintere, steht jetzt
Speaker: Hört sich ein bisschen komisch an, aber der hintere steht nicht im Abseits, der vordere schon.
Speaker: Das heißt, der vordere ist einfach nicht vernünftig mit eingelaufen, sondern er stand einfach schon vorher im Abseits.
Speaker: So, beide springen hoch, der hintere springt hoch, kommt nicht an den Ball.
Speaker: Der vordere springt hoch, kommt nicht an den Ball.
Speaker: Der hintere springt hoch, kommt an den Ball.
Speaker: Das heißt, der, der nicht im Abseits stand, kommt an den Ball, köpft den Ball dann dementsprechend Richtung Bornic, glaube ich, oder es war dann noch eine Zwischenstation, das weiß ich gerade ehrlicherweise gar nicht mehr.
Speaker: Und Bornic macht ihn dann rein.
Speaker: Er sagt genau das, was der Micha sagt,
Speaker: Jetzt ist halt die Frage, der Typ vorher springt hoch, das heißt, er wird aktiv.
Speaker: Er hat aber keine Chance, den Ball irgendwie zu verändern, weil er ja schon gar nicht rankommt.
Speaker: Trotzdem springt er hoch und ist ja irgendwie aktiv.
Speaker: Das heißt, wir haben so diese beiden Pole gegeneinander.
Speaker: Sein Verhalten wirkt sich halt einfach auf die Reaktion vom Düsseldorfer Abwehrspieler aus, das sage ich.
Speaker: Ja, da hast du auch recht.
Speaker: Ich versuche nur gerade zu eruieren, was der Schiri denkt, weil im Endeffekt, du hast einmal den Pol, er wird aktiv, auf der anderen Seite hast du, er beeinflusst das Spielgeschehen nicht, weil er halt nicht drankommt.
Speaker: Die Schiri-Stauber oder der DFB generell, also die
Speaker: das wird tatsächlich in den Regeln immer anders ausgelegt.
Speaker: Und ich glaube, das ist okay.
Speaker: Da hat halt kein Schiedsrichter eine Fehlentscheidung getroffen.
Speaker: Ich glaube, ich störe mich persönlich einfach generell, wie diese Regel ausgelegt wird in Deutschland.
Speaker: Aber so wie er entschieden hat, ist gelebte Praxis, alles gut, da mache ich gar keinem Schirienvorwurf.
Speaker: Aber ich habe da, glaube ich, einfach so generell so ein Störgefühl mit diesen Situationen, weil sie aus meiner Sicht nicht 100% sauber sind und irgendwie
Speaker: Ja, aber gut.
Speaker: Im Endeffekt ist es so, 1-1 zählt und ich fand es aber auch ein langweiliges Spiel.
Speaker: Also muss ich sagen, von den drei Spielen der Konferenz eher das... Ich habe tatsächlich die erste Hälfte gar nicht gesehen.
Speaker: Ich habe in der zweiten Hälfte eingeschaltet und da war es dann so, dass Düsseldorf echt noch ein paar mehr Großchance noch hatte.
Speaker: Also
Speaker: Itten, absoluter Unterschiedsspieler, hätte an dem Tag vielleicht noch ein Tor mehr machen können.
Speaker: Genauso wie El Azuzi hat auch ein Tor noch machen können.
Speaker: Also da waren schon mehr Großchancen also auf Seiten der Fortuna.
Speaker: Das heißt, ja, eigentlich summa summarum wahrscheinlich ein etwas glücklicheres Sieg für den KSC, weil ich habe dann schon die Vorteile auf der Seite von der Fortuna gesehen, was die Großchancen angeht, aber auch was das Spielerische angeht.
Speaker: Von daher
Speaker: Naja, im Endeffekt auch die Abseitsentscheidung, 50-50-Situation.
Speaker: Ich habe mich darüber jetzt gar nicht mehr groß abgefuckt, sondern bin einfach froh, dass wir da einen Punkt mitnehmen und auch weiterhin eigentlich einen ganz positiven Trend fortsetzen.
Speaker: Auch andere Sachen auf dem Platz waren positiv.
Speaker: Christopher Lenz hat zum Beispiel das erste Mal, glaube ich, 70 Minuten gespielt oder so.
Speaker: Oder nee, 80 Minuten, glaube ich sogar.
Speaker: Oder nee, 87 Minuten.
Speaker: Das heißt, dass der auch wieder etwas mehr belastbarer ist, ergibt auch wieder ein bisschen mehr Flexibilität im Kader.
Speaker: Das ist ganz gut.
Speaker: Von daher, ja,
Speaker: Belassen wir es erstmal dabei.
Speaker: Ein Verein, der vielleicht nicht ganz so viel Flexibilität im Kader hatte oder rotieren musste, sind die Kieler, weil die Kieler unter der Woche im Pokal unterwegs waren, 3 zu 0 verloren haben gegen den VfB Stuttgart.
Speaker: Leider, würde ich sagen, weil ich bin dann doch eher... Das hast du aber auch gesehen, die in der Woche unterwegs waren.
Speaker: Also...
Speaker: Ja?
Speaker: War so schlimm oder was?
Speaker: Ja, dann kommt Kiel in der zweiten Hälfte dann doch noch zurück durch Phil Haares Anschlusstreffer und ich dachte mir, okay, jetzt könnte es nochmal spannend werden, vielleicht so ein bisschen ähnlich auch wie das Spiel damals von Hannover gegen Düsseldorf, wo ich Hannover immer so ein bisschen den Vorwurf gemacht habe,
Speaker: ja, aber die kriegen es nicht hin, die Spiele zuzumachen und viel zu oft gehen sie dann noch irgendwie mit einem Punkt nur nach Hause.
Speaker: Also dieses Ineffiziente, obwohl sie spielerisch viel, viel besser sind.
Speaker: Und da dachte ich schon so, okay, jetzt bin ich mal gespannt, wie sie jetzt nach dem Anschlussstreffer reagieren.
Speaker: Haben es dann aber gut gemacht, fand ich.
Speaker: Also sind ruhig geblieben, haben ihr Ding weitergespielt und haben dann auch in der 78.
Speaker: Minute das 3-1 gemacht und eigentlich genau das, was ich an ihnen kritisiert habe die letzten Monate oft,
Speaker: so gezeigt, oder schon erkennen lassen, dass da eine Weiterentwicklung stattgefunden hat und dass man jetzt auch in der Lage ist, solche Spiele auch über die Zeit zu bringen.
Speaker: Das hast du gegen Düsseldorf dann geschafft, obwohl du den Elfmeter dumpf verschossen hast.
Speaker: Das hast du jetzt auch wieder geschafft gegen Kiel und das macht dann doch aus Hannoveraner Sicht Hoffnung, was auch so das Aufstiegsrennen angeht, weil das war ja eigentlich ihr Manko, dass sie so
Speaker: diese Effizienz einfach so sehr haben vermissen lassen in den letzten Monaten.
Speaker: Und das holen sie sich jetzt nach und nach, schaffen sie sich da mehr für ihren Aufwand auch zu belohnen, sage ich jetzt mal.
Speaker: Absolut.
Speaker: Lass uns mal eben gucken, wo die jetzt in der Tabelle stehen.
Speaker: Hannoveraner, genau, habe ich eben schon angesprochen.
Speaker: Platz 5, formstärkste Team der Liga gerade mit drei Siegen am Stück, 38 Punkte, drei Punkte auf die Darmstädter, zwei auf die Schalker und einen auf den SC Paderborn auf einem möglichen Relegationsplatz.
Speaker: Von daher alles offen.
Speaker: Hannover gerade gut in Form und für Hannover würde es dann nächste Woche auswärts nach Berlin gehen.
Speaker: Das wird ein ganz wichtiges Duell und ein ganz spannendes Duell.
Speaker: Ähm,
Speaker: Leider kein Topspiel.
Speaker: Dresden-Elversberg ist das Topspiel.
Speaker: Aber gut, hätte ich dann eher doch Hertha-Hannover gesehen.
Speaker: Vielleicht doch, um unsere Teams abzuholen.
Speaker: Für die Fortuna geht es heute Abend schon Richtung Münster oder zu Hause gegen Münster und Schalke darf dann zur KSV, zum Kieler Sportverein fahren.
Speaker: Am Sonntagnachmittag wieder.
Speaker: Wird auch ein ekelhaftes Auswärtsspiel, sage ich.
Speaker: Wird auch.
Speaker: Aus der Perspektive, dass du hier mit fünf Spielen ohne Sieg und alles kommst.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann sollst du da irgendwie bei kühlem, windigem Wetter da im Holsteinstadion zocken.
Speaker: Also das wird sehr, sehr unangenehm.
Speaker: Aber Hertha Handhofer finde ich tatsächlich sehr, sehr spannend, weil da sage ich ganz ehrlich, je nachdem, wie das ausgeht, könnte das schon einen groben Dämpfer für die Hertha bedeuten.
Speaker: Also...
Speaker: Wenn man jetzt da gegen Hannover verlieren sollte, wäre es schon sehr, sehr bitter und umgekehrt wäre man halt wieder voll im Aufstiegsrennen zurück, man das Ding auch noch zieht.
Speaker: Dann hast du Hannover geschlagen, dann hast du Elversberg geschlagen.
Speaker: Das ist dann doch schon ganz gut.
Speaker: Also es bleibt von Woche zu Woche spannend.
Speaker: Ich bleibe dabei.
Speaker: Jeder, der einfach aufsteigen will, soll einfach gucken, dass er am 30.
Speaker: Spieltag einfach noch in Schlagdistanz ist und danach entscheidet einfach die Form und der Lauf der letzten Spiele.
Speaker: So wird es sein.
Speaker: Also da kannst du jetzt
Speaker: jede Woche so, jede nächste Woche so.
Speaker: Es ist egal.
Speaker: Am Ende sei einfach in den letzten Spielen in Schlagdistanz und guck, dass du dann irgendwie in einer guten Form bist.
Speaker: Deswegen muss ich auch sagen, ohne das jetzt schönreden zu wollen als Schalker, aber ich nehme diese Delle lieber jetzt mit als im April.
Speaker: Das brauchst du nicht im April.
Speaker: Du hast vollkommen recht mit dem, was du sagst.
Speaker: Da gibt es eigentlich gar nichts zu verbessern oder hinzuzufügen.
Speaker: Danke.
Speaker: Es gibt verschiedene...
Speaker: Es gibt verschiedene Phasen in der Saison, die musst du einfach alle möglichst gut überstehen und dann zählt einfach der Schlusssport.
Speaker: Und da sind schon so viele Träume geplatzt oder auch Wünsche in Erfüllung gegangen.
Speaker: Ja, es sind schon Träume geplatzt, das war einmal in Hamburg nachher, sieben Jahre lang.
Speaker: Träume im Frühling geplatzt.
Speaker: Ja, du, apropos Hamburg, da können wir auch direkt die Brücke schlagen zu einem oder zu dem letzten Thema, was wir uns heute vorgenommen haben.
Speaker: Und das ist, ja,
Speaker: Stichwort Daniel Thun.
Speaker: Daniel Thun war in der Trainer-Morger-Vergangenheit.
Speaker: Ich wollte schon sagen, verwechselst du jetzt hier die Nordlicht-Morger.
Speaker: Nein, nein, nein.
Speaker: Ich bin ja öfters mal verpeilt, aber jetzt nicht.
Speaker: Also Daniel Thun, neuer Trainer an der Weser.
Speaker: Erste Station als Cheftrainer im deutschen Oberhaus.
Speaker: Ja, da ist ja so direkt die Frage, kommt das zu früh?
Speaker: Er hat nur Zweitliga-Erfahrungen, ist er der Richtige für den Job?
Speaker: Michael, lass uns das einfach mal ein bisschen beleuchten.
Speaker: Was denkst du denn erst?
Speaker: Ich würde ganz gerne deine Meinung dazu hören, bevor ich... Du schiebst mal den Ballerschütze über.
Speaker: Du bist ja noch mehr betroffen, sage ich jetzt mal.
Speaker: Es ist euer alter Trainer, du hast mehr von ihm erlebt.
Speaker: Ja, das ist richtig.
Speaker: Da würde mich einfach mal deine Meinung interessieren.
Speaker: Glaubst du, das ist eine gute Verpflichtung für Werder Bremen?
Speaker: Traust du ihm zu, auch mit Werder Bremen so ein bisschen den Bock umzustoßen?
Speaker: Wir sind ja schon im Abschiedskampf jetzt angekommen.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Ja, also keine Ahnung.
Speaker: Wie ist einfach so generell deine Meinung zu dieser Personalie oder zu dieser Verpflichtung?
Speaker: Ja, ich meine, zu Personali habe ich ja schon im Podcast hier gesagt, da war damals der Daniel Thun auch Trainer von Fortuna Düsseldorf.
Speaker: Ich schätze Daniel Thun als Menschen, ich schätze Daniel Thun als Trainer und ich halte ihn für einen sehr guten Trainer.
Speaker: Punkt.
Speaker: Das kann man schon mal so stehen lassen.
Speaker: Ob ich es ihm zutraue?
Speaker: Ja.
Speaker: Es ist zwar eine Liga höher, es ist doch mal ein anderes Umfeld, aber ich glaube, mit den nordischen Gestalten oder mit den nordischen Leuten, sag ich mal, gestalten wir zu negativ an, kommt da schon klar.
Speaker: Hat er ja auch in Hamburg damals unter Beweis gestellt, wo er dann nachher auch gekickt wurde.
Speaker: Aber ich glaube schon, dass er das schaffen kann.
Speaker: Er hat Düsseldorf damals in einer sehr ähnlichen Situation übernommen.
Speaker: Ja, also das ist halt alles in der Liga drunter gewesen, ja, aber die Situation war ähnlich.
Speaker: Er hat schon mal den Feuerwehrmann gespielt, er hat Düsseldorf schon mal da unten rausgeholt.
Speaker: Vielleicht nicht, es war, glaube ich, nicht ganz so spät in der Situation.
Speaker: Doch, klar, es war auch Anfang des Jahres.
Speaker: Also da gibt es schon relativ viele Parallelen.
Speaker: Ich glaube, es gibt auch ein paar vertraute Gesichter, sogar noch aus Osnabrücker Zeit.
Speaker: Ich meine sogar, dass wir eben gucken, war das nicht Christian Groß, der jetzt irgendwie Co-Trainer ist und damals in Osnabrück war?
Speaker: Ich meine irgendwie sowas.
Speaker: Gut.
Speaker: Christian Groß würde mich jetzt wundern, weil er war die ganze Zeit in Bremen, meine ich, also sowohl Spieler als auch dann.
Speaker: Ja, war der nie in Osnabrück gewählt?
Speaker: Weiß ich nicht, aber würde mich jetzt wundern.
Speaker: Also ich weiß, dass Merlin Polzin damals der Co-Trainer von Daniel Polzin war und dann als Thion in Hamburg entlassen wurde, ja, hat man gesagt, wir würden Polzin gerne behalten und das fand Thion damals gar nicht so cool, das weiß ich nur.
Speaker: Ah, okay, okay.
Speaker: Vielleicht verwechsel ich das auch.
Speaker: Ich kann ja gleich mal nachgucken, wenn du deine Einschätzung abgibst.
Speaker: Aber ich weiß ehrlicherweise auch nicht, ich habe jetzt die Trainerdiskussion in Bremen auch nicht so sehr verfolgt, ob er die A-Lösung, B-Lösung oder C-Lösung war.
Speaker: Ich kann nur für mich festhalten, Daniel Thun, auch ein Menschenfänger, das darf man auch nicht vergessen,
Speaker: Der Typ hat auch einfach eine gewisse emotionale Intelligenz.
Speaker: Der weiß, glaube ich, wie er seine Spieler anpacken muss, um denen vielleicht auch mal einen neuen Mut einzuhauchen.
Speaker: Man hat es ja jetzt schon gesehen am Wochenende.
Speaker: 0-1 gegen Freiburg.
Speaker: Die Verunsicherung ist zu spüren.
Speaker: Von daher, ich glaube, das traue ich ihm zu, das auf menschlicher Ebene einzufangen.
Speaker: Ich glaube ihm zu, das auch taktisch einzufangen.
Speaker: Damals in Düsseldorf auch ein neues System mit Fünferkette, sage ich mal, oder Dreier-Fünferkette einstudiert.
Speaker: Habe ich bei Fortuna damals nie gesehen.
Speaker: Also auch taktisch bringt er da einige Kniffe mit.
Speaker: die mit Sicherheit sich auch jetzt positiv auf Werder Bremen ausüben können.
Speaker: Und wie gesagt, ähnliche Situationen hat er damals schon mal gehabt.
Speaker: Deswegen, ich habe da eigentlich, also ich gucke da sehr, sehr gespannt drauf und eigentlich eher positiv als negativ.
Speaker: Aber Micha, jetzt mal ein Mikro zu dir.
Speaker: Ja, also es war mir irgendwie klar, dass du das so denken wirst.
Speaker: Ich meine, ich habe ja auch schon deine Meinung zu Daniel Thieu und in anderen Zusammenhängen häufiger mitbekommen.
Speaker: Ich muss sagen, ich sehe es ein bisschen anders.
Speaker: Also,
Speaker: Vielleicht erstmal gerade ganz kurz, du weißt nicht, ob es A, B oder C-Lösung war.
Speaker: Also ich habe gelesen, dass Bo Henriksen eigentlich ein Kandidat war, aber meins hat gesagt, nee, Bo Henriksen gehen wir nicht frei, nicht an direkten Konkurrenten, könnt ihr vergessen.
Speaker: Bo Svensson hat Bremen abgesagt, das habe ich auch gelesen.
Speaker: Das heißt, für mich ist es dann irgendwie doch schon eine C-Lösung.
Speaker: Aber gut, das ist jetzt auch nur, was ich in der Presse gelesen habe.
Speaker: Ob das so stimmt, weiß man natürlich nicht.
Speaker: Und dass man mit mehreren Kandidaten spricht, das gehört ja auch dazu.
Speaker: Und wenn man seinen Job vernünftig macht, muss man das auch einfach als sportlich verantwortlich haben, dass man parallel auch mit verschiedenen Kandidaten spricht und dann auch einfach sondiert, wer der Beste für einen ist.
Speaker: Ich sehe diese Person, also vieles, was du sagst, ist ja nicht falsch.
Speaker: Also ich widerspreche dir gar nicht, was du sagst, was jetzt Thun angeht.
Speaker: Und normalerweise würde ich jetzt auch nicht sagen, dass nur weil er noch nie erste Liga gespielt hat oder trainiert hat, das ist jetzt kein K.O.-Kriterium.
Speaker: Also da kannst du genügend Beispiele raussuchen, wo das ja auch nicht der Fall war.
Speaker: Aber, und jetzt kommt mein großes Aber.
Speaker: Du holst vor der Saison einen Trainer, der keine Erstliga-Erfahrung hat, der auch nur in der zweiten Liga erfolgreich gearbeitet hat und das funktioniert jetzt offensichtlich nicht, weil du musst ihn jetzt entlassen und holst so.
Speaker: Dann kommt für mich dazu, also das ist schon mal ein Punkt, dass ich sage, naja, genau so eine Konstellation hat genau jetzt gerade nicht geklappt und du machst das gleich nochmal.
Speaker: Das ist so okay, finde ich aber noch kein Argument, was für sich irgendwie ausschlaggebend ist.
Speaker: Dann ist es aber so, dass ich sage, ist jetzt auch ein bisschen hart.
Speaker: Auch da, ich bringe jetzt erstmal so kleine Teilargumente, die alle für sich betrachtet nicht standhaft sind.
Speaker: Daniel Thun hat aber trotzdem in der zweiten Liga so grundsätzlich seine Ziele nicht erreicht.
Speaker: Also er ist mit Hamburg nicht aufgestiegen, er ist mit Düsseldorf nicht aufgestiegen.
Speaker: Und zumindest war auch Düsseldorf eine Mannschaft, die irgendwo die sportliche Ambition hatte, aufzusteigen.
Speaker: Ob man das jetzt immer ganz offensiv rausgesagt hat oder nicht,
Speaker: sei mal dahingestellt.
Speaker: Ich sehe es auch nicht so, dass Daniel Thun schon mal in einer ähnlichen Situation Düsseldorf übernommen hat, weil da stand eine Mannschaft relativ weit unten, wo man eigentlich gesagt hat, die gehört hier qualitativ nicht hin.
Speaker: Also Düsseldorf war eher so eine größere Mannschaft, die auf einmal, weil mehrere Dinge schlecht laufen, wo auf einmal eine große Mannschaft unten drin steckt.
Speaker: So, jetzt bei Werder Bremen sage ich, das ist eine Mannschaft, die ist so zusammengestellt, Entschuldigung, der Kader ist echt Schrott aus meiner Sicht,
Speaker: die gehört genau in den Abschiebskampf.
Speaker: Und das ist für mich eine ganz andere Situation als eine Mannschaft, die da jetzt irgendwie so reingerutscht ist, die aber qualitativ eigentlich ganz woanders hingehört.
Speaker: Und wo es wirklich darum geht, nur in die Köpfe reinzukommen, weil einfach das Selbstvertrauen nicht mehr da ist.
Speaker: Das sind halt für mich schon so Unterschiede.
Speaker: Und dann muss ich einfach sagen, Thun ist für mich kein Trainer, der außergewöhnliche Dinge leistet.
Speaker: Der macht gute, solide Arbeit, ja, aber...
Speaker: Aber in Bremen brauchst du jetzt einen Trainer, der außergewöhnliche Dinge leistet.
Speaker: Weil der Kader ist meiner Meinung nach super schlecht zusammengestellt.
Speaker: Jetzt kommt noch Verletzungspech hinzu.
Speaker: Und du brauchst da jetzt einfach jemanden, meiner Meinung nach, der einfach mehr rausholt, als eigentlich da ist.
Speaker: Und da sehe ich Thun nicht.
Speaker: Thun ist für mich ein Trainer, der holt
Speaker: der macht das gut, der holt auch viel raus, aber der holt jetzt auch, finde ich, nicht aus dem Kader mehr raus, als er eigentlich kann.
Speaker: Also das ist er für mich einfach nicht.
Speaker: Und wenn ich diese ganzen kleinen Argumente, die alle für sich gar keinen Bestand haben, aber zusammenlege, sag ich,
Speaker: Das Ding geht nach hinten los.
Speaker: Er spielt jetzt nächste Woche gegen Bayern.
Speaker: Da wird nichts zu holen sein, lege ich mich fest.
Speaker: Danach hat er natürlich Spiele Pauli, Heidenheim, Union, Mainz, Wolfsburg.
Speaker: Da muss er seine Punkte holen.
Speaker: Wenn er die Punkte nicht holt, komme ich auch zu meinem Hot Take und sage, Thun wird im April wieder entlassen und Friedhelm Funkel übernimmt.
Speaker: Okay, glaube ich nicht.
Speaker: Ja, ist ein Hot Take.
Speaker: Ich glaube weder, dass er entlassen wird, noch dass Friedhelm Wunkel übernimmt.
Speaker: Aber nebenbei, ich muss auch ehrlicherweise sagen, ich finde das auch eine gute Analyse von dir.
Speaker: Es sind alles Punkte, die valide sind.
Speaker: Alles Punkte, die valide sind.
Speaker: Deswegen, ich habe ja auch am Anfang gesagt, mir war schon klar, dass du mich vorschieben willst, um zu gucken, ob ich da meinen Düsseldorfer Fanboy wieder raushängen lasse.
Speaker: Nein, ich wusste aber, dass in eine komplett andere Richtung wahrscheinlich deine Gedanken gehen.
Speaker: Du kennst, ja, ja, vollkommen richtig.
Speaker: Du kennst ja auch meine Haltung zu ihm und ich stehe dazu auch.
Speaker: Ich finde ihn einen guten Trainer, ich finde ihn menschlich überragend.
Speaker: Ich habe gerade mal nachgeguckt übrigens, jetzt ein bisschen off-topic.
Speaker: Christian Groß war sogar mal bei Osnabrück.
Speaker: Ich habe jetzt nicht geguckt, ob es auch eine Zeit war, wo Thüringer Trainer war, aber er ist damals von Sport von der Lotte zum Osnabrück, von Osnabrück zu Werder Bremen 2.
Speaker: Und dann ist er irgendwann mal hochgezogen worden.
Speaker: Aber ich sage mal so, rein vom Bauchgefühl her ist Werder Bremen für mich irgendwie ein ganz guter Fit.
Speaker: Hat irgendwie so ein bisschen Gespeckle, weil er bei HSV Trainer war.
Speaker: Das ist irgendwie nicht ganz so geil irgendwie.
Speaker: Also das finden wahrscheinlich auch einige Fans so.
Speaker: Andererseits finde ich, der passt irgendwie so ins Nordische.
Speaker: Der kommt ja auch, wie gesagt, aus Osnabrück.
Speaker: Ist das Umfeld da so ein bisschen gewöhnt, also auch wie Leute vielleicht ein bisschen ticken.
Speaker: Aber ich kann nachvollziehen, was du meinst, dass er eben noch nichts Großes, in Anführungszeichen, gewonnen hat oder erreicht hat.
Speaker: Düsseldorf stand ja mal kurz davor.
Speaker: So ein Spiel verlierst du auch nur alle zehn Jahre, glaube ich, oder alle 20.
Speaker: Das gehört auch zu weit dazu.
Speaker: Genau, ne?
Speaker: Ist natürlich auch sehr, sehr bitter gewesen, wo du eigentlich schon mehr oder weniger durchfahrst.
Speaker: Aber sowas passiert.
Speaker: Aber ich sage mal so, aus großen Niederlagen lernst du ja erst so richtig.
Speaker: Ich glaube, da lernst du mehr draus als bei großen Siegen.
Speaker: Und da er eben schon einige Niederlagen vielleicht in der Vergangenheit hatte, sei es mit dem HSV, sei es mit Düsseldorf, kann er, glaube ich, auch sehr, sehr viel für sich selber mitgenommen haben und das jetzt vielleicht bei Werder Bremen nutzen.
Speaker: Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr geborener Optimist, kann auch sein.
Speaker: Also ich traue ihm da einfach viel zu.
Speaker: Ich weiß, du schreibst ihn jetzt auch nicht ab, aber du siehst es einfach ein bisschen kritischer, was ich auch vollkommen nachvollziehe oder nachvollziehen kann.
Speaker: Und ich bin einfach sehr gespannt.
Speaker: Gut, Bayern können wir echt streichen, aber wie danach die Spiele halt aussehen werden.
Speaker: Ja, aber ich sage mal so, ne, weil das Ding ist ja, also...
Speaker: Danach die Spiele erwartest du ja auch irgendwie von einem neuen Trainer, dass er jetzt Punkte holt und gegen die Mannschaften.
Speaker: Ja, wenn er die nicht holt.
Speaker: Also wenn er das nicht holt gegen Pauli, gut gegen Heidenheim wird das wahrscheinlich schon, weil Heidenheim ist jetzt wirklich komplett am Boden.
Speaker: Also da würde ich jetzt echt langsam sagen, ja okay, das Ding ist durch, kannst du zumachen für die Saison.
Speaker: Aber wenn du jetzt genau gegen diese Mannschaften auch deine Punkte nicht holst, dann steigt ja noch mehr die Unzufriedenheit.
Speaker: Und dann finde ich es gar nicht mehr so abwegig.
Speaker: Also wenn diese Nummer nicht aufgeht, dann ist der im April weg, sage ich.
Speaker: Ich meine, du hast mit deinem Hot Take schon recht, weil was verlierst du, wenn du ihn jetzt so direkt rausschmeißt?
Speaker: Ja, du musst vielleicht mit dem Gehalt gucken, keine Ahnung, was weiß ich.
Speaker: Aber er hat ja jetzt nicht diesen Status bei der Mannschaft und diese Tiefe, in die er sich reingearbeitet hat, wie ein Trainer, wo du länger drüber nachdenkst, wo er schon drei Jahre da ist.
Speaker: Ja.
Speaker: Und du hast ja auch keine sportliche Führung aktuell, wo du sicher sein kannst, dass die noch in einem halben Jahr da sind.
Speaker: Also da ist irgendeine Petition im Umlauf, wo 6.000 Mitglieder von Gelder Bremen unterschrieben haben, die eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen wollen, wo sie unter anderem Clemens Fritz und Peter Niemeyer diskutieren wollen, weil sie gar nicht einverstanden sind mit deren sportlicher Leistung.
Speaker: Ja, Fritz ist auch sehr in der Kritik, ne?
Speaker: Ja, der ist enorm in der Kritik.
Speaker: Und das ist halt auch so ein Ding.
Speaker: Also die einen sagen natürlich schon, also die Patrone da an den Tunes sollte sitzen.
Speaker: Das würde auch dafür sprechen, dass Fritz sich schwer tun würde, ihn zu entlassen, weil er genau weiß, dass er dann wahrscheinlich selber komplett angezählt ist.
Speaker: Das heißt, wahrscheinlich ist es so, er wird dann noch an ihm festhalten, aber
Speaker: Ja, also das ist irgendwie so ein... Also, ja, ich fand Daniel Thun besonders stark in Düsseldorf, mit Weber und Alofs dahinter, wo einfach auch eine funktionierende sportliche Führung war.
Speaker: Ja, das stimmt natürlich auch.
Speaker: Also, wo einfach...
Speaker: es hat einfach für mich ein besseres Gefühl gehabt als jetzt eine sportliche Führung, die schon sehr stark in der Kritik ist.
Speaker: Das ist so für mich einfach so, das stimmt ein bisschen, ja, unsicher, alles so, alles drumherum, man weiß nicht genau, in welche Richtung geht alles und so.
Speaker: Deswegen, also, wir werden sehen, keine Ahnung, vielleicht übertreibe ich jetzt auch, vielleicht wollte ich auch einfach mal was anderes sagen, ich weiß es nicht, aber
Speaker: Ich persönlich sehe das halt nicht so gut, aber das liegt auch daran, dass ich Werder Bremen diese ganze Saison oder schon im Sommer in der Vorbereitung schon nicht gut gesehen habe.
Speaker: Was ja ganz witzig wäre, für mich als neutralen Beobachter, der keine Aktien in Bremen hat,
Speaker: Relegation Bremen gegen Darmstadt und dann so gegen Floko, alter Bremen-Trainer.
Speaker: Wäre wie eine lustige Kombi und dann darf Daniel Thun sich mal die Relegation sogar vielleicht aus einer anderen Perspektive anschauen.
Speaker: Finde ich auch mal spannend, aber keine Ahnung, bin ich mal gespannt.
Speaker: Ja, schauen wir mal.
Speaker: Ich glaube, absolut valide Argumente für oder pro und contra.
Speaker: Ich würde sagen, wir schnacken da gar nicht lange oder länger drüber, weil im Endeffekt soll er uns einfach seine Arbeitsweise dann auf dem Spielfeld zeigen und dann können wir weiter darüber sprechen.
Speaker: So machen wir es.
Speaker: In dem Sinne, liebe Leute, top of the hour, wie immer.
Speaker: Wir sind wieder durch für heute, würde ich sagen.
Speaker: Michael, dir gebührt das letzte Wort, wenn du noch eins hast.
Speaker: Ansonsten können wir das zumachen.
Speaker: Genau, ich würde mich einfach anschließen.
Speaker: Wir schließen diese Folge hiermit.
Speaker: Vielleicht nochmal der kurze Appell, wenn ihr es noch nicht tut, folgt uns sehr gerne auf Instagram oder TikTok.
Speaker: Da sind ja auch immer die ein oder anderen Clips aus unseren Folgen veröffentlicht und da bekommt ihr auch immer mit, sollte sich mal hier rund um den Podcast etwas tun.
Speaker: Ansonsten gebt uns gerne auch bei Spotify, bei Apple Music, wo auch immer ihr uns hört, eine positive Bewertung.
Speaker: Und wenn ihr Feedback habt, Themenwünsche habt etc., dann sprecht uns auch gerne an.
Speaker: Auch darüber sind wir sehr dankbar.
Speaker: Also das nur als kleiner Werbeblock zum Schluss.
Speaker: Und ansonsten bedanke ich mich dafür, dass ihr reingehört habt.
Speaker: Und dann würde ich vorschlagen, hören wir uns nächste Woche dann zur 64.
Speaker: Ausgabe von Zweitplassig.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Und da müssen wir mal gucken, wann wir die aufnehmen, Micha.
Speaker: Das machen wir aber offstream, weil da ist ja Karneval.
Speaker: Also wenn ihr Karneval feiern solltet, habt viel Spaß, bleibt gesund, übertreibt es nicht.
Speaker: Kölle, alaf.
Speaker: Kölle, alaf, genau, übertreibt es nicht und dann freuen wir uns, wenn wir nach dem ganzen Karneval... Freunden wir uns nicht, alaf.
Speaker: Genau, wenn wir uns nach dem Karneval wieder hier zur Folge 64 hören, wie der Micha es gerade schon vollkommen richtig gesagt hat.
Speaker: In dem Sinne, liebe Leute, habt einen guten Tag, wir sprechen uns, bis denn, ciao.


