Transcript
Isabell & Sven Haase: Man hört ja oft von so richtig erfolgreichen Menschen, die sich in Drogen verlieren oder depressiv werden, obwohl von außen betrachtet sie eigentlich ein Leben führen, nach dem sich andere sehnen.
Markus Schertler: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Aber warum ist das so?
Isabell & Sven Haase: Warum sind viele erfolgreiche Menschen innerlich nicht erfüllt?
Isabell & Sven Haase: Und darüber sprechen wir heute mit Markus Schertler.
Isabell & Sven Haase: Er war CEO eines erfolgreichen Maschinenbauunternehmens in der Schweiz.
Isabell & Sven Haase: Er hatte viel Verantwortung, gute Ergebnisse und ein Leben, das von außen betrachtet ziemlich rund ausgesehen hat.
Isabell & Sven Haase: Und gleichzeitig kam bei ihm irgendwann die Frage auf, ist das wirklich alles?
Isabell & Sven Haase: Und heute begleitet er Unternehmer und Führungskräfte dabei, wieder viel mehr Klarheit und auch Verbindung zu sich selbst zu finden.
Isabell & Sven Haase: Und außerdem ist er als digitaler Nomade unterwegs und trifft unterwegs indigene Kulturen, um von ihnen zu lernen.
Isabell & Sven Haase: Was für eine geile Kombi, lieber Markus.
Isabell & Sven Haase: Schön, dass du heute bei uns zu Gast im Podcast bist.
Markus Schertler: Hallo Isabel, hallo Sven.
Markus Schertler: Ja, freut mich hier zu sein.
Markus Schertler: Danke für das Intro.
Isabell & Sven Haase: Ja, Markus, nimm uns doch mal mit in den Moment, wo du gemerkt hast, ich bin eigentlich total erfolgreich, also was man so gesellschaftlich als erfolgreich definieren würde.
Isabell & Sven Haase: Und du hast aber gemerkt, irgendwie irgendwas stimmt da nicht.
Isabell & Sven Haase: Was war bei dir der Punkt, wie du gemerkt hast, so will ich eigentlich nicht mehr weitermachen?
Isabell & Sven Haase: Und was hat bei dir diesen Switch ausgelöst?
Isabell & Sven Haase: Hm.
Markus Schertler: Ich kann mich noch gut erinnern, das war tatsächlich die liebe C-Zeit, die uns alle ein bisschen entschleunigt hat und auch mich in meinem super busy Leben mit 50, 60 Stunden Woche, Arbeit, Training, Familie.
Markus Schertler: Aber die hat dann wirklich dazu geführt, dass ich ein bisschen mehr Zeit und Ruhe hatte.
Markus Schertler: Und in dieser Zeit und Ruhe habe ich viel reflektiert und unter anderem war dann auch ein sehr intensives Beziehungsgespräch mit meiner damaligen Partnerin.
Markus Schertler: Und da waren wir so auf der Couch und dann hat sie mich gefragt, ob ich sie wirklich noch liebe.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und das war für mich dann ein sehr, sehr einschneidendes Erlebnis.
Markus Schertler: Nicht, weil sie mir das noch nie gefragt hätte, sondern weil ich in dem Moment wirklich versucht habe, diese Liebe zu fühlen und dann gemerkt habe, krass, ich weiß gar nicht mehr, wie sich Liebe anfühlt.
Markus Schertler: Und als ich da ein bisschen weiter und tiefer reingegangen bin, habe ich gemerkt, dass all dieser Performance-Druck, all dieses Funktionieren vom Business, vom Sport dazu geführt hat, dass ich die Emotionen immer mehr unterdrückt habe, um einfach besser im Sport und im Business zu sein.
Markus Schertler: Aber es hat mich immer mehr von der Lebensfreude distanziert und auch überhaupt von dem ganzen Kontakt von meinen Gefühlen.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Markus Schertler: Und das ganze Leben ist so ein bisschen grau geworden.
Markus Schertler: Und da habe ich für mich gemerkt, wow krass, jetzt ist Zeit, wirklich was zu ändern.
Markus Schertler: So kann es nicht weitergehen.
Isabell & Sven Haase: Wow, mega spannend.
Isabell & Sven Haase: Ich glaube ja tatsächlich auch, dass das so ein bisschen Sinnbild auch für diese ganze Unternehmerwelt einfach ist und dass es viele Männer da einfach gibt, die an diesem Punkt sind, wo sie halt merken, ja irgendwas stimmt hier vielleicht nicht oder manchmal vielleicht sogar noch nicht mal merken, dass irgendwas komisch ist, weil sie es ja gar nicht anders kennen.
Isabell & Sven Haase: Aber brauche ich unbedingt die Partnerin, die mich fragt,
Isabell & Sven Haase: hey, sag mal, liebst du mich eigentlich noch oder gibt es vielleicht so andere Anzeichen, die du rückblickend so hättest bemerken können, wo du sagst, ja, auch in meiner täglichen Arbeit jetzt merke ich bei den Unternehmern das und das und das und das.
Isabell & Sven Haase: Das sind so Anzeichen, wo ich einfach mal reingucken darf, wo ich hingucken darf.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Markus Schertler: Also die üblichen Anzeichen, die Männer so haben mit denen, wo ich arbeite, ist, dass sie
Markus Schertler: sehr, sehr wenig Zeit sowieso haben und für sich selber tatsächlich am wenigsten Zeit sich nehmen.
Markus Schertler: Also das bisschen Zeit, das man dann noch hat neben dem Business, investiert man dann noch in Familie, in die Partnerin, weil die wollen ja auch Zeit von den Männern natürlich haben und dann bleibt kaum Zeit für sich selber und damit auch kaum Zeit wirklich für Reflexion und wirklich mal drüber nachzudenken, wie lebe ich denn einfach eigentlich, wie sieht mein Alltag aus, wie
Isabell & Sven Haase: Ja.
Markus Schertler: Was waren denn die schönen Momente von den letzten Monaten, von den letzten Jahren?
Markus Schertler: Und Und immer mehr dieses Gefühl zu haben, ja, ich muss einfach, wenn ich ein Business das noch erreicht habe, wenn ich dann ein gewisses Alter erreicht habe, wenn ich ein gewisses Vermögen erreicht habe oder was auch immer, dann ändere ich mein Leben.
Markus Schertler: Das ist so der Ultraklassiker von allen.
Markus Schertler: Manche schieben das sogar in die Rente raus und es passiert dann einfach, dass sie immer weniger investieren
Markus Schertler: Rücksicht auf ihr aktuelles Leben nehmen, dass das ausgeglichen ist.
Markus Schertler: Und damit geht die Reise dann eigentlich schon los, dass man immer unterdrückt, die eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken.
Markus Schertler: Und dann kommt Schritt und Schritt dieses Hamsterrad von ich unterdrücke meine Emotionen.
Markus Schertler: Weil da kommt ja, das Innere meldet sich ja.
Markus Schertler: Da ist eine gewisse Unzufriedenheit da.
Markus Schertler: Ich hätte lieber gern ein bisschen mehr Freude.
Markus Schertler: Ich hätte lieber gern ein bisschen mehr Spaß.
Markus Schertler: Oder sich auch ein Beziehungsgespräch oder sowas zu stellen, das nötig ist.
Markus Schertler: Und dann wird sehr viel nach außen geschoben, weil er ständig oder nach hinten geschoben, weil so viel los ist die ganze Zeit.
Isabell & Sven Haase: Ja, dieses typische, wenn nicht einmal, dann.
Isabell & Sven Haase: Also sozusagen, es gibt irgendwo ein Ziel und wenn ich das Ziel erreicht habe, dann wird alles toll.
Isabell & Sven Haase: Aber was, wenn es gar nicht um das Ziel geht, sondern was, wenn es um die Reise geht?
Isabell & Sven Haase: Also die Frage ist, ist das das ganze Konzept von Erfolg, wie es in der Gesellschaft so geprägt ist und wie wir eigentlich von klein auf ja geprägt werden?
Isabell & Sven Haase: Du sollst das und das und das erreichen, um
Isabell & Sven Haase: irgendwas zu kriegen, um eine Anerkennung im Außen zu kriegen, um dich dann vielleicht glücklicher zu fühlen.
Isabell & Sven Haase: Ist dieses ganze Konzept, mit dem wir von klein auf aufwachsen, eigentlich völlig daneben?
Isabell & Sven Haase: Wie siehst du das?
Markus Schertler: Ich würde nicht gleich das komplette Erfolgskonzept über den Haufen schmeißen.
Markus Schertler: Ich finde, erfolgreich zu sein und Ziele zu erreichen, ist eine Fähigkeit, die vor allem für Männer sehr, sehr wichtig ist.
Markus Schertler: Und da ist ganz natürlich, dass man als Mann sich mal eine Grundlage im Leben schaffen möchte, eine Sicherheit aufzubauen und einfach sich auch in der Welt zurechtzufinden und Wert zu schaffen.
Markus Schertler: Ja.
Markus Schertler: Nur was halt oft passiert, ist, dass wir nicht mehr den Weg finden, der wirklich zu uns gehört.
Markus Schertler: Also sehr oft wird in jungen Jahren dann irgendeine Ausbildung gemacht, die entweder von den Eltern stark beeinflusst ist oder vom Umfeld, in dem er gerade groß wird.
Markus Schertler: Oder was ich jetzt heute bei jüngeren Generationen beobachte, man schaut halt einfach, okay, wie kann ich am schnellsten Millionär werden?
Markus Schertler: Und wenn ich es bis 25 nicht geschafft habe, dann habe ich eh versagt.
Markus Schertler: Und dann macht man halt einfach das, was zu tun ist, um möglichst schnell dieses Ziel zu erreichen, das in jungen Jahren halt vor allem Geld ist.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und da ist man da bereit, sehr, sehr viel dafür zu opfern.
Markus Schertler: So, Disziplin finde ich grundsätzlich auch eine wichtige Eigenschaft.
Markus Schertler: Nur, wenn ich halt damit, wenn ich nur damit groß werde, ich muss sehr viel unterdrücken, ich muss hart arbeiten, ich muss diszipliniert ein Ziel erreichen, dann macht mich das zwar erfolgreich, aber
Markus Schertler: Aber dann, dann kommt eben das Erwachen, weil dann merken sie, okay, ich habe das Ziel erreicht.
Markus Schertler: Früher hat man das Ziel der Lash mit 40 erreicht, heute erreichen das viele halt schon viel früher.
Markus Schertler: Aber dann, okay, was mache ich jetzt mit dem Geld?
Markus Schertler: Jetzt habe ich das Geld.
Markus Schertler: Und jetzt?
Markus Schertler: Eigentlich feiere ich das gar nicht, was ich gerade tue, aber es bringt mir halt viel Geld.
Isabell & Sven Haase: Ja, voll krass, genau.
Markus Schertler: Genau.
Isabell & Sven Haase: Irgendwann kommt ja dann mal der Punkt, wo ich vielleicht dann doch erkenne, okay, so geht es nicht weiter und dann kommen ja manche daher und sagen, hey, du musst mal an dir arbeiten.
Isabell & Sven Haase: Also der klassische Satz, den du vielleicht auch kennst oder schon mal gehört hast.
Isabell & Sven Haase: Und dann versuche ich an mir zu arbeiten,
Isabell & Sven Haase: Und da kann ich ja aber auch ganz viel falsch machen, an mir zu arbeiten.
Isabell & Sven Haase: Du bist da richtig tief drin, wenn es um die innere Arbeit geht, im Nervensystem, mit Mustern, mit Klarheit, im Innen.
Isabell & Sven Haase: Was ist denn aus deiner Sicht die Sache oder sind es vielleicht sogar mehrere, wo du sagst, hey, bei innerer Arbeit, da gibt es vielleicht auch Barrieren, da sollte ich vielleicht mal hingucken, sonst mache ich es vielleicht nur noch schlimmer, als dass es mir was nützt?
Markus Schertler: Ja, ich denke, in erster Linie sollte es eine Kombination sein.
Markus Schertler: Eine Kombination aus, ich schaue selber hin und ich mache selber was,
Markus Schertler: Das tun ja schon viele nicht.
Markus Schertler: Also da kann man natürlich sehr viel mit Reflexion nicht immer nur nach vorne, sondern auch mal nach hinten schauen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Wie läuft denn so mein Leben?
Markus Schertler: Wie laufen meine verschiedenen Lebensbereiche?
Markus Schertler: Was sind Muster, die sich immer wieder wiederholen, wo ich mich im Kreis drehe?
Markus Schertler: Wenn die vierte, fünfte Partnerin immer dasselbe reklamiert, dann kann es vielleicht nicht nur an ihr liegen, sondern es ist vielleicht etwas, was ich mir mal anschauen sollte.
Markus Schertler: Aber was ich fast noch wichtiger finde und was viele sehr, sehr lange vernachlässigen, ist, mit jemandem zusammenzuarbeiten.
Markus Schertler: Also sich einen Coach, sich einen Mentor zu holen, der eben nochmal einen anderen Blickwinkel hat von außen, der nochmal genau weiß, was die richtigen Fragen sind, was mich gerade wirklich weiterbringt, der mich auch mal challenged, auch mal fordert, weil die unbequemen Sachen, ja, die schiebt man dann auch gerne mal raus.
Markus Schertler: Aber genau das passiert halt nicht, wenn man mit einem Coach oder so zusammenarbeitet.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und in dem Moment, wo Männer verstehen, dass mit einem Coach oder mit einem Mentor auch an seiner eigenen Persönlichkeit und inneren Arbeit zu arbeiten, dass das wie eine Art Training ist, dass jeder Spitzensportler hat, einen Coach an seiner Seite, damit er mental top performen kann.
Markus Schertler: Wenn das mal in die Köpfe von den Männern reingeht und das passiert halt bei vielen Kunden, die damit schon mal erste Erfahrungen hatten, dann wollen sie eigentlich nur noch solche Begleitungen haben.
Markus Schertler: Und ja, ich kenne viele, die sagen, egal was ich heute lernen will, ich suche mir immer eigentlich einen Mentor, einen Experten.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Markus Schertler: Ich komme einfach viel, viel schneller ans Ziel, als wenn ich da jetzt selber anfange, Bücher und YouTube-Videos zu konsumieren.
Isabell & Sven Haase: schön.
Isabell & Sven Haase: Ja, bitte ich voll bei dir, das sehe ich genauso.
Isabell & Sven Haase: Kannst du vielleicht noch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern?
Isabell & Sven Haase: Ich bin mal ganz neugierig.
Isabell & Sven Haase: Und zwar hast du gesagt, okay, die vierte, fünfte Partnerin kommt vielleicht um die Ecke und irgendwie wird es nichts festes.
Isabell & Sven Haase: Gibt es denn so typische Muster, Kategorien, die du jetzt in deiner Arbeit beobachtet hast, die so ganz typisch sind, die vielleicht sogar häufiger vorkommen?
Isabell & Sven Haase: Also was ist...
Isabell & Sven Haase: So, ja, ich sag mal, die Musterstruktur von erfolgreichen Männern, die innerlich vielleicht so ein bisschen leer sind und irgendwie da nur noch im 24-7-Hustle gefangen sind.
Isabell & Sven Haase: Nimm uns da einfach mal ein bisschen mit.
Markus Schertler: Ja, wie es halt ist bei mentalen Themen, das kann man sehr, sehr schwer verallgemeinern, weil jeder einen völlig unterschiedlichen Charakter hat.
Markus Schertler: Die Kindheit spielt natürlich auch eine große Rolle und wie wir in der Kindheit beeinflusst wurden durch die Eltern, durch das Umfeld, was wir da erlebt haben.
Markus Schertler: Und
Markus Schertler: was sich daraus halt für Muster und Programme entwickelt haben.
Markus Schertler: Und aus der Psychologie wissen wir, die sind ja alle zu einem Zeitpunkt entstanden, um uns zu schützen, weil das ist die Hauptfunktion unseres Gehirns.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Nur können diese Muster und diese Programme, die da unbewusst laufen, uns halt im späteren Leben sehr, sehr blockieren.
Markus Schertler: Und so frei, wie manch erfolgreicher Mann denkt und entscheidet, ist er eben nicht, weil der Großteil von den Entscheidungen passiert einfach durch diese unbewussten Programme.
Markus Schertler: Und sich die Schritt für Schritt sichtbar und bewusst zu machen, ist sicherlich ein erster großer Punkt und
Markus Schertler: Ja, aus dem Nähkästchen kann man sagen, natürlich sind die Ängste ein Riesenthema.
Markus Schertler: Wir alle sind natürlich durch Ängste grundmotiviert, durchs Gehirn auch wieder um uns sicher zu halten, sind gewisse Ängste da.
Markus Schertler: Das geht auf gewisse Grundängste zurück.
Markus Schertler: Also die Grundangst ist immer die Angst vor dem Tod und dann in den nächsten Schichten liegen da verschiedene Ängste darüber.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Wie zum Beispiel, Angst ausgeschlossen zu werden.
Markus Schertler: Und aus dem Angst ausgeschlossen werden, da davor steht zum Beispiel eine der größeren Ängste auch, ist dieses Sprechen vor anderen Menschen, also auf eine Bühne zu gehen.
Markus Schertler: Und das kennen auch viele, ob das vom ersten Referat war oder das erste Mal irgendwie vorzusprechen oder auch einige Unternehmer, mit denen ich arbeite.
Markus Schertler: Die können vielleicht vor 50 Mitarbeitern oder vor 200 Mitarbeitern sprechen, aber wenn es dann auf die nächste Ebene geht und sie müssen plötzlich vor 2000 Menschen sprechen, dann kommt plötzlich wieder diese Angst vor,
Markus Schertler: die eigentlich nur dahinter liegt, dass wir nicht von den anderen ausgeschlossen werden wollen, dass wir nicht quasi, wir wollen halt anerkannt werden.
Markus Schertler: Und das passiert aber alles unbewusst und damit kann man aber arbeiten, wenn sich sowas äußert.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Aber da sind auch viele andere Dinge, die gerade bei High-Performern, und da zähle ich mich auch ein bisschen dazu, weil es halt ein großer Teil meines Lebens ist,
Markus Schertler: Viele High Performer haben halt gelernt, dass sie Liebe durch Leistung bekommen.
Markus Schertler: Und das haben sie in der Kindheit gelernt.
Markus Schertler: Und das heißt einfach, solange ich, früher waren es vielleicht die guten Noten oder man hat genau das gemacht, was Mama und Papa immer wollten,
Markus Schertler: Und dann war Papa zufrieden, dann gab es Schulterklopfen, die Umarmung oder ich bin stolz auf dich.
Markus Schertler: Und das ist in vielen so tief drinnen, dass es gar nicht merken, dass das immer unbewusst noch da ist und die sich selber innerlich derart antreiben, zu Höchstleistungen und ihr ganzes Leben, teilweise ihre Familien vernachlässigen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und wenn ich sie dann frage, für wen machst du das alles?
Markus Schertler: dann wissen sie das gar nicht, das können sie gar nicht sagen.
Markus Schertler: Sie merken gleichzeitig, dass sie innerlich, dass sie sich selber quasi ausbrennen und wenn wir dann aber in ein tiefes Coaching reingehen, dann liegen dann eben solche Themen, vielleicht aus der Kindheit oder vom Elternhaus dahinter und das Gute ist, das lässt sich in wenigen Coaching-Sessions deutlich, deutlich mildern, dass
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: der Antrieb immer noch da ist, aber das einfach ein Verhältnis zum normalen Leben hat und nicht mehr dieses Getriebene, was manche wirklich haben, es ist wirklich eine Getriebenheit im Leben, dass sie wieder Klarheit und Kontrolle in ihrem Leben haben.
Isabell & Sven Haase: Ja, genau.
Isabell & Sven Haase: Und am Ende reicht es ja oft, die bewusste Entscheidung, das bewusst zu machen und dann energetisch, das ist ja das, was dahinter liegt, diese energetische Verbindung, was mir immer noch Energie zieht, weil ich mich irgendwie unbewusst immer noch daran festklammere.
Isabell & Sven Haase: Ich mache das irgendwie immer noch an dieser Bestätigung von meinem Papa vielleicht fest oder an der Bestätigung von außen, wenn ich das energetisch einmal sauber getrennt habe.
Isabell & Sven Haase: und mir dann wieder andere Gewohnheiten antrainiere, dann ist es halt plötzlich weg.
Isabell & Sven Haase: Und was auch dazu kommt, was wir halt auch oft sehen, manchmal kommen solche Dinge ja auch noch krasser aus Vorleben.
Isabell & Sven Haase: Dass ich einfach aus Vorleben irgendwie mal was erlebt habe, wo ich jetzt sage, ich kann nicht mehr eine Sichtbarkeit geben, weil ich ja irgendwie was erlebt habe im früheren Leben,
Isabell & Sven Haase: Wo mir dann was widerfahren ist und ich mir dann geschworen habe, oh Gott, ich gehe nie wieder in Sichtbarkeit.
Markus Schertler: Vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Und auch selbst solche Dinge, die wirken ja energetisch und die darf man dann halt an der Stelle einmal loslassen.
Isabell & Sven Haase: Und gerade diese Perspektive mit dieser energetischen Verbindung zwischen allen Dingen,
Isabell & Sven Haase: sind ja auch die indigenen Kulturen sehr viel.
Isabell & Sven Haase: Du hast uns ja im Vorgespräch auch gesagt, das ist so ein bisschen, was du jetzt aus deinem digitalen Nomadentum dir als Mission auch vorgenommen hast, so viel wie möglich von indigenen Kulturen zu lernen.
Isabell & Sven Haase: Wie definieren die Kulturen, mit denen du jetzt schon gesprochen hast, das Wort Erfolg oder Erfüllung?
Isabell & Sven Haase: Oder gibt es so ein Wort wie Erfolg bei denen eigentlich überhaupt?
Markus Schertler: denke, was sehr viele Völker vereint, ist die Klarheit, dass wir als Menschen unserer Wahrheit folgen dürfen.
Markus Schertler: Und mit unserer Wahrheit meine ich unsere Lebensaufgabe.
Markus Schertler: Und sehr früh wird in diesen Kulturen, ob das die Indianer in Amerika waren oder die Mayas in Mexiko oder Maoris in Neuseeland, da wird sehr früh den Menschen beigebracht, wie sie ihren inneren Kompass hören, wie sie ihrem inneren Kompass folgen, um quasi auf dem Weg ihrer Lebensaufgabe zu bleiben.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und diese ständige Verbindung mit dem Körper, mit der eigenen Wahrheit und quasi eben den Lebensweg als Maxime zu sehen, im Einklang mit anderen Menschen, im Einklang mit der Natur, das vereint eigentlich alle diese Völker.
Markus Schertler: Und wenn ich anschaue, wo so ein bisschen unsere Gesellschaft hingekommen ist, ist, dass wir
Markus Schertler: sehr stark einfach nur noch aus dem rationalen Verstand raus entscheiden, was unser Weg ist.
Markus Schertler: Also nur noch zu sagen, ja, es macht rational Sinn, jetzt ein Börsenbroker zu sein, weil damit eben verdiene ich am meisten Geld und in kürzester Zeit und so weiter.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und meine Talente, andere Menschen,
Markus Schertler: zu motivieren oder Musik zu machen oder mich anders irgendwie auszudrücken, die werden völlig unter den Tisch gekehrt und die werden völlig ignoriert.
Markus Schertler: Und dann leben viele ein Leben, das rational für sie Sinn macht, das vielleicht auch sicher ist.
Markus Schertler: Sehr viele gehen auch, besonders in Deutschland, in sehr sichere Anstellungen, wo die Anstellung garantiert ist und wo man jahrelang auf diese Sicherheit bauen kann.
Markus Schertler: Aber so viel Inneres, das sich vom Mensch selber nicht ausdrücken kann in diesem Leben, das sorgt dann irgendwann für eine krasse Verbitterung.
Markus Schertler: Das sorgt für eine Traurigkeit, das sorgt für so eine innere Stimme der Unzufriedenheit.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und das ist dann einfach traurig und das können halt viele indigene Völker überhaupt nicht verstehen.
Markus Schertler: Wenn ich ihnen versuche, das zu erklären, dass bei uns halt Menschen einen Job machen, wo sie überhaupt keinen Bock drauf haben,
Markus Schertler: sein.
Markus Schertler: Und ja, da gibt es viele Beispiele.
Markus Schertler: Bei den Mayas zum Beispiel, die haben ja extrem auch nach der Astrologie gelebt.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Da war es einfach bei denen so ein bisschen klar, okay, Astrologie ist eine Möglichkeit, um die persönlichen Tendenzen und Stärken und Fähigkeiten von Menschen einzuschätzen.
Markus Schertler: Und da war dann einfach klar, wenn du an einem bestimmten Datum geboren bist, dass du innerhalb von drei, vier möglichen Berufskategorien wählen kannst.
Markus Schertler: Und die haben das dann auch extrem so gelebt und natürlich waren dann auch verschiedene Zeremonien und so weiter dafür da, dass die Mayas dann weiter herausgefunden haben, okay, welche von diesen drei, vier Möglichkeiten will ich denn wirklich gehen?
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und ja, das ist ein super spannendes Thema, auch das Thema Astrologie, wo in unterschiedlichen Völkern eigentlich auf unterschiedliche Weise interpretiert wurde,
Markus Schertler: bei uns aber völlig in Vergessenheit geraten ist oder eigentlich ins Lächerliche gezogen wurde.
Markus Schertler: Aber auf jeden Fall auch ein sehr spannender Aspekt, was die Urvölker vereint, ist das astrologische Wissen, die Verbindung mit der Natur und eben immer wieder die Verbindung mit der eigenen Intuition.
Isabell & Sven Haase: Ja, genau, gerade die Verbindung mit der Natur und dann auch wieder immer zu gucken, was im höchsten Wohle des Lebens auch.
Isabell & Sven Haase: Und wir kennen es gerade auch von den Kogi sehr gut, die sagen ja auch, gerade bei dem Thema Beziehung, es gibt nicht nur eine Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern bei denen ist immer die Beziehung zwischen Mann und Frau und Mutter Erde, weil es die Aufgabe ist, für Mann und Frau einfach zu
Isabell & Sven Haase: für die Balance männlichen und weiblichen in der ganzen Welt zu sorgen.
Isabell & Sven Haase: Also da ist immer diese höhere Verbindung mit der Natur, mit dem Ganzen.
Isabell & Sven Haase: Und das ist ja, glaube ich, was wir einfach komplett verloren haben in unserer westlichen Welt.
Isabell & Sven Haase: Das ist immer so, es geht um mich oder es geht um irgendwelche Konzepte, aber dieses höhere Ganze und im Sinne von der Natur und im Sinne vom Leben, das haben wir irgendwie komplett abgetrennt.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Markus Schertler: weil wir nicht mehr in der Natur leben, weil wir heute nur noch in den Supermarkt gehen und die Dinge da
Markus Schertler: Und doch, wenn wir in Krisen kommen, dann suchen wir unbewusst wieder die Natur.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Also diesen Zug, der ist unbewusst trotzdem noch da, dass man dann
Markus Schertler: spazieren geht im Wald, dass man dann vielleicht mal alleine auf den Berg geht oder sich einen Urlaub gönnt und dann gehen wir ja auch oft an die Natur.
Markus Schertler: Also das ist schon unbewusst in uns noch angelegt.
Markus Schertler: Es wird aber immer schwieriger, Zugriff darauf zu haben, weil die Welt einfach so laut geworden ist für viele.
Markus Schertler: Es läuft so viel, es ist so viel Input, dass wir die ganze Zeit haben durch Medien, durch die Arbeit, durch Social Media, durch die ganzen Nachrichten und so weiter.
Markus Schertler: Und da reichen halt manchmal zwei Wochen für unser Nervensystem schon gar nicht mehr, um wirklich abzuschalten und sich wieder mal
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: mit dem Körper zu verbinden und Ruhe im Geist auch zu finden.
Markus Schertler: Und das ist natürlich etwas, was die Urvölker die ganze Zeit leben, quasi diese Verbindung mit sich selber und diese Ruhe.
Markus Schertler: Und aus dieser Ruhe daraus dann eben diese Wahrheit und auch Klarheit wieder für sich selber zu finden.
Markus Schertler: Am meisten leben das in unserer heutigen Gesellschaft tatsächlich noch die Menschen, die super kreativ sein müssen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Also Musiker, Künstler und so weiter,
Markus Schertler: die kennen halt voll den Wert von, okay, wenn ich jetzt hier ein Buch schreiben will, ein Musikstück komponieren will oder mich sonst irgendwie kreativ betätigen will,
Markus Schertler: dann brauche ich Stille.
Markus Schertler: Dann will ich keinen Input von außen, sondern dann brauche ich Raum für mich selber, um meine eigene Kreativität zu hören.
Markus Schertler: Und da wird das noch ein bisschen mehr gelebt.
Markus Schertler: Aber gerade die High Performer, die geben einfach nur Gas und haben das immer mehr quasi absterben lassen, diesen Anteil.
Markus Schertler: Und das ist ein Teil meiner Arbeit, sie damit wieder zu verbinden, um wieder Klarheit für sich selber, für ihren Weg, für ihr Leben zu finden.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Ja, mega spannend.
Isabell & Sven Haase: Dankeschön.
Isabell & Sven Haase: Wie siehst du das?
Isabell & Sven Haase: Ich weiß nicht, ob du mit den indigenen Völkern so weit da auch in Kontakt gegangen bist.
Isabell & Sven Haase: Wenn die jetzt auf unsere in Anführungsstrichen westliche Welt gucken, was würden die von unserer Businesswelt halten?
Isabell & Sven Haase: Haben die da eine Meinung dazu?
Isabell & Sven Haase: Wo würden die vielleicht sagen, boah, kriegt das und das in den Griff?
Isabell & Sven Haase: Also von den Kogi wissen wir, das Erste, was die gesagt haben, ist im Prinzip, kriegt eure intime Beziehung in den Griff, dann wird der Rest auch besser.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Isabell & Sven Haase: Was würden vielleicht die Kulturen sagen, wo du jetzt schon gewesen bist?
Markus Schertler: Ja, man muss sagen, also also viele sagen, die einzige Medizin, die du wirklich brauchst, ist Wahrheit.
Markus Schertler: Und deine Wahrheit wiederzufinden, das sollte...
Markus Schertler: eigentlich von jedem Mensch Priorität sein.
Markus Schertler: Und hör auf, dir ständig von außen reinreden zu lassen, was die Wahrheit ist, was deine Wahrheit ist.
Markus Schertler: Das können dir deine Eltern nicht sagen, das kann dir die Gesellschaft nicht sagen, das kann dir niemand sagen, das kannst du nur selber in dir finden.
Isabell & Sven Haase: Mhm Mhm Mhm
Markus Schertler: Und die Natur kann dir dabei behilflich sein, weil sie die Stille gibt, weil sie dich erdet, weil sie dich grounded, weil sie dich in die Ruhe führt.
Markus Schertler: Und natürlich das Spiel mit den Elementen, die Elemente zu nutzen, in der Schwitzhütte mal zu schwitzen, wie es die Mexikaner zum Beispiel viel gemacht haben, das ist stundenlang mit mexikanischen Meistern in der Schwitzhütte gewesen.
Markus Schertler: dann kriegst du dann auch schon eine Verbindung zu dir selber.
Markus Schertler: Und wenn du da mit einer gewissen Intention reingehst, dass jetzt ein Thema für dich wichtig ist und dass du eine Antwort dazu suchst und dann bist du da in der Stille und im Feuer und zwischendurch wird mal kurz gesungen.
Markus Schertler: Aber grundsätzlich kommt dann eine ganz andere Verbindung mit deinen Themen zustande, als wenn wir einfach nur im Kopf darüber nachdenken und eine Plus-Minus-Liste machen.
Isabell & Sven Haase: Und gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass es wahrscheinlich auch bei vielen von deinen Kunden erstmal schwierig, gerade diese Stille, weil viele diese Stille ja gar nicht aushalten können.
Markus Schertler: Ja.
Isabell & Sven Haase: Und dann sich ganz schnell wieder aus der Stille irgendwie versuchen, rauszuflüchten in die nächste Ablenkung oder in den nächsten Gedanken, weil die Stille im Kopf gar nicht entstehen kann, weil da auch irgendwie alles so auf Dauerfeuer ist und so auf Dauer...
Isabell & Sven Haase: überlegen, dauer per Form unterwegs ist, dann kannst du wahrscheinlich schlecht sagen, setz dich mal einen halben Tag in die Natur und dann wird alles still.
Isabell & Sven Haase: Wie führst du dann die Unternehmer da schrittweise ran an diese Stille, dass sie überhaupt mal ein paar Stunden in der Spitze da aushalten können?
Markus Schertler: Ja, die Stille ist tatsächlich der Endgegner für extrem viele.
Isabell & Sven Haase: Ja, deswegen.
Markus Schertler: Also deswegen funktioniert für die meisten, die schon so erfolgreich sind, Meditation nicht so gut, weil sie genau damit nicht klarkommen, weil ja so viel im Kopf los ist.
Markus Schertler: Also das funktioniert dann mehr über Verbindung mit dem Körper, körperliche Aktivität, Reflexion, Atemarbeit, also auch eben mit Breathwork geht da sehr viel um.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und das kommt auch sehr gut bei Ihnen an, weil da dürfen Sie noch was tun und trotzdem erfahren Sie einen anderen Zustand.
Markus Schertler: Und plötzlich komme ich in die Stille, wenn ich mal intensive Atemarbeit mache.
Markus Schertler: Und das können am Morgen fünf oder zehn Minuten sein.
Markus Schertler: Und plötzlich wird eine kurze Meditation nach einer Atemarbeit möglich.
Markus Schertler: Also es ist ja schon richtig, da darf man ein paar Schritte im Vorfeld gehen, direkt in die Stille wird es nicht gehen.
Markus Schertler: Das hat natürlich auch sehr viel mit Austausch zu tun, also auch eben offen einfach auszusprechen, was gerade da ist.
Markus Schertler: Weil so viele
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: die in Führungspositionen sind, die Unternehmen führen, die Familien führen, die haben oft niemanden, mit dem sie wirklich mal sprechen können, was gerade nicht läuft oder wo sie gerade nicht weiter wissen.
Markus Schertler: Sie müssen ja überall souverän sein, es schauen ja so viele zu ihnen auf.
Markus Schertler: Und da jemanden zu haben und zu sagen, okay, ich möchte jetzt einfach einen Raum haben, wo ich mal aussprechen kann, wo ich vielleicht mit anderen Unternehmern auch zusammen bin und jeder einfach mal teilt, was gerade so seine Challenge ist, wo er gerade merkt, dass er nicht weiterkommt.
Markus Schertler: Auch das hilft schon enorm, solche Räume zu schaffen, wo sie sich austauschen können.
Isabell & Sven Haase: Weil auch das Aussprechen, das bringt ja schon wieder ganz viel Energie in Bewegung.
Isabell & Sven Haase: Das ist ja auch was, was die indigenen Völker haben.
Isabell & Sven Haase: Die haben einfach ihre Runden, wo die dann entweder die Männer miteinander sprechen oder die Frauen miteinander sprechen und die Sachen halt einfach rauskommen aus dem eigenen System.
Isabell & Sven Haase: Und das ist was, was wir auch immer wieder beobachten, dass es halt viele im Kopf einfach, kann ich das jetzt wirklich sagen?
Isabell & Sven Haase: Da ist ja auch wieder diese Barrieren, die wir einfach in unserer Kindheit angekriegt haben.
Isabell & Sven Haase: Red nicht darüber, du musst es alleine mit dir ausmachen.
Isabell & Sven Haase: Und dieses, ich zeige Schwäche als was Negatives einfach gelernt wurde.
Isabell & Sven Haase: Und deswegen sich da halt einfach nicht viele trauen, da auch zu öffnen.
Isabell & Sven Haase: Gerade wie du gesagt hast, dann dieser Erwartungsdruck, den dann am Ende eigentlich viele bloß an sich selber stellen, weil sie halt so damit aufgewachsen sind.
Isabell & Sven Haase: Und dann alleine das schon, ich traue mich jetzt mal zu öffnen und mich darüber mit anderen auszutauschen, dieses Aussprechen ja schon ganz viel Energie in Bewegung bringt, oder?
Isabell & Sven Haase: Wie siehst du das?
Markus Schertler: Absolut.
Markus Schertler: Also das Aussprechen bringt schon sehr viel Heilung tatsächlich und gibt auch dem Mann wieder Kraft zurück, weil er
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: dazu stehen kann und es in die Welt bringt und es nicht mit sich selber ausdrückt oder ausmacht.
Markus Schertler: Aber in dem Moment, wo ich es auch mal ausspreche, dass ich da irgendwo eine Herausforderung habe, dass ich da nicht weiterkomme, dass ich
Markus Schertler: dass ich mich an dem Punkt verändern möchte, dass das Business super läuft, aber ich nicht weiß, wie ich die Beziehung mit der Frau wieder vertiefen kann.
Markus Schertler: Ich nicht weiß, wo soll es wirklich hingehen in den nächsten zehn Jahren.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Also das sind Themen, die halt ganz, ganz viele haben.
Markus Schertler: Und
Markus Schertler: Ja, darüber zu sprechen, ist ganz klar der erste Schritt.
Markus Schertler: Und von da aus dann weiterzugehen.
Markus Schertler: Und das ist dann so eine kleine Reise für viele, indem sie merken, krass, was das bringt, wenn ich es einfach mal ausspreche.
Markus Schertler: Ah, der andere hat auch so ein Thema.
Markus Schertler: Ach, interessant, ich bin nicht alleine.
Markus Schertler: Und dann mit mir als Coach dann jemanden zu haben, der auch da dranbleibt und immer wieder auch inspiriert und die Leute motiviert, da genauer hinzusehen.
Markus Schertler: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja, genau.
Isabell & Sven Haase: Und selbst diese Gruppendynamik, die du da jetzt auch beschrieben hast, die ist oft wertvoller als viele glauben.
Isabell & Sven Haase: Das merken wir auch, wenn wir nach der Kammerablösung die Menschen noch begleiten, dann haben wir auch eine kleine Gruppe.
Isabell & Sven Haase: Und das ist immer wieder so spannend zu sehen, wie dann auch immer genau die in dem Raum sind, die sich gerade wunderbar gegenseitig spiegeln.
Isabell & Sven Haase: Und das eine, was der eine ausspricht,
Isabell & Sven Haase: Seine Anträge gerade selber gar nicht auf dem Schirm, aber das triggert gerade wieder was an, wo er sagt, oh ja, das ist ja bei mir auch noch.
Isabell & Sven Haase: Das ist in meinem Zellgedächtnis auch noch da.
Isabell & Sven Haase: Das darf ich jetzt auch einfach mal noch angucken und es ist immer so herrlich, wie dieses Miteinander spiegeln dann ja auch ganz viel in die Heilung bringt, weil dann auch Sachen hochkommen, die man selber noch gar nicht im Bewusstsein hat.
Markus Schertler: Ganz genau.
Markus Schertler: Plötzlich meldet sich da das eigene Nervensystem und sagt, da haben wir auch noch ein Thema mit.
Isabell & Sven Haase: Genau.
Markus Schertler: Und dann kommt das dann meistens auch auf die Liste.
Markus Schertler: Also ja, das ist das Tolle, wenn man in den Gruppen arbeitet.
Markus Schertler: Und was ich halt auch öfter sehe, gerade wenn ich die Gespräche so am Anfang mache, dann wollen die Männer sehr gerne eine 1 zu 1 Begleitung.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Und das ist auch gut, das mache ich auch am Anfang manchmal, aber es kommt dann schon der Punkt, wo ich dann sage, komm mal in die Gruppe, lass uns mal, sei beim nächsten Mentoring-Gruppencall dabei.
Markus Schertler: Und die dann merken, wo krass, wenn da acht, zehn, zwölf Männer dabei sind, die ähnliche Themen haben wie ich, dann das hat erstens mal eine ganz andere Energie.
Markus Schertler: Und wenn ich dann in einer kleinen Gruppe mit zwei, drei anderen bin und ein Thema lösen muss,
Markus Schertler: ja, das bringt mir dann wie nochmal auf einer ganz anderen Ebene weiter.
Markus Schertler: Und dann entstehen dann Buddies, neue Leute lernen sich kennen und begleiten sich dann auch.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Markus Schertler: Also die Gruppe ist tatsächlich noch stärker wie im Einzelnen.
Isabell & Sven Haase: Genau, die Erfahrung haben wir tatsächlich auch gemacht.
Isabell & Sven Haase: Obwohl, klar, dieses dahin sich bewegen, ja, am 1 zu 1 fühle ich mich sicherer, da wird die Scham noch ein bisschen, es spielt noch ein bisschen eine Rolle, so dieses, oh, ich traue mich nicht oder das sind noch meine Probleme und eigentlich will ich es in geschützten Raum haben, was die Gruppe ja auch ist, aber das sehe ich in dem Moment ja noch nicht so.
Isabell & Sven Haase: Wenn ich die Erfahrung dann aber einmal gemacht habe, dann finde ich es cool.
Isabell & Sven Haase: Also so als Kunde, also die Erfahrung haben wir zumindest gemacht.
Isabell & Sven Haase: dass die Leute dann sagen, hey, cool, krass, ja, in die Gruppe komme ich jederzeit wieder rein.
Isabell & Sven Haase: Das hat mir wirklich viel gebracht.
Isabell & Sven Haase: Satz.
Markus Schertler: Genau, genau.
Markus Schertler: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja, cool.
Isabell & Sven Haase: Lieber Markus, wenn jetzt jemand hier zugehört hat und so denkt, boah, krass, Markus, voll geiler Typ,
Isabell & Sven Haase: Scheiße, das bin ich, habe mich in dem einen oder anderen Punkt heute so ein bisschen wiedererkannt und ich würde gerne raus aus all dem und der Markus scheint mir genau the man zu sein, der das mit mir tun kann.
Isabell & Sven Haase: Wo und wie erreicht man dich dann am besten?
Isabell & Sven Haase: Ja.
Markus Schertler: kann.
Isabell & Sven Haase: Sehr schön.
Markus Schertler: Genau.
Isabell & Sven Haase: Wir verlinken das dann natürlich auch in den Show-Notes, der Weg zu dir am kürzesten ist.
Isabell & Sven Haase: Und wenn du jetzt noch so eine schöne Frage oder so einen schönen Satz, den du nicht mitgeben kannst, der jetzt gehört hat, okay,
Isabell & Sven Haase: Irgendwie hat mich das so ein bisschen getriggert, worüber wir hier gesprochen haben.
Isabell & Sven Haase: Aber noch nicht bereit ist zu sagen, ich gehe jetzt den Schritt und melde mich bei Markus.
Isabell & Sven Haase: Gibt es vielleicht noch so eine Frage, so eine Reflexionsfrage, die du demjenigen einfach mitgeben kannst, die vielleicht was in die richtige Richtung bewegt, dass er dann sagt, okay,
Isabell & Sven Haase: So ein bisschen Bekleidung von außen oder so eine externe Unterstützung wieder zurück zu meiner Wahrheit, zu dem, was mich wirklich ausmacht, das wäre schon ganz hilfreich.
Markus Schertler: Wir haben dieses eine Leben und keiner weiß, wie viele Tage das wir noch haben.
Markus Schertler: Das ist der einzige Lebenskontostand, der einzige Kontostand, wo wir nicht wissen, wie viel das da noch drauf ist.
Markus Schertler: Und Und jeden Tag zu leben,
Markus Schertler: indem wir uns einfach erfüllt fühlen, das ist einfach die maximale Maxime für mich seit vielen Jahren.
Markus Schertler: Und wenn du dich an einem Punkt findest, wo du ein Leben führst mit sehr vielen Kompromissen, wo die Energie nicht da ist, wo die Lebendigkeit, das Feuer, die Lebensfreude nicht da ist,
Markus Schertler: Verschwende keine weitere Zeit.
Markus Schertler: Sie ist zu kostbar.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Markus Schertler: Und wenn du daran arbeiten möchtest, bin ich gerne da und helfe dir auf ein Leben, das sich wieder lebendig anfühlt, das sich wieder nach dir anfühlt.
Markus Schertler: Wir finden gemeinsam deine Wahrheit.
Markus Schertler: Ich freue mich drauf.
Markus Schertler: Es ist meine Mission und ich liebe das zu tun.
Markus Schertler: Männer wieder in ihre Kraft zu bringen und auf ihnen einen Weg zu bringen.
Isabell & Sven Haase: Wow, vielen Dank, Markus.
Isabell & Sven Haase: Das war eine ganz zauberhafte Botschaft.
Isabell & Sven Haase: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer danke, dass du bei uns warst.
Isabell & Sven Haase: Danke für die Einblicke in deine Arbeit.
Isabell & Sven Haase: Danke für die wertvollen Impulse.
Isabell & Sven Haase: Und ja, dann wenn dir da draußen die Folge heute gefallen hat, dann lass uns doch gerne wieder 5 Sterne da.
Isabell & Sven Haase: Hör und schau beim nächsten Mal wieder rein.
Isabell & Sven Haase: Und bis dahin, alles Gute.
Markus Schertler: Danke euch.





