Transcript
Kai Ole Hartwig: So, willkommen zurück zu einer wunderbaren, neuen, fantastischen Folge Secrets Not Included mit Daniel und Ole, wie jede Woche.
Kai Ole Hartwig: Und wir wollten darüber reden, warum KI uns die Freude am Leben nimmt.
Kai Ole Hartwig: Programmieren?
Daniel Langemann: Ja, ja.
Kai Ole Hartwig: Am Leben nicht.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Es verändert sich viel einfach durch KI.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Also ich habe viele, also ich glaube, wir sind uns einig, dass wir eine Hassliebe mit KI haben.
Daniel Langemann: Auf der einen Seite macht sie manchmal Sachen, wo wir sagen, geil, nie wieder irgendwie Templates schrubben, Fleißarbeiten und, und, und.
Daniel Langemann: Man kann wirklich viele Sachen gut delegieren.
Daniel Langemann: Und manchmal gibt es einfach Tage, also zumindest bei mir habe ich das immer wieder mal, wo ich das Gefühl habe, dass die entweder im Kreis läuft,
Daniel Langemann: Also wo du sagst, fixe zum Beispiel alle Fehler, die bei PHP Unit auftreten.
Daniel Langemann: Dann fängt die an und arbeitet ab und sagt, ach nee, guck mal, da ist ein Fehler, das muss ich anders machen.
Daniel Langemann: Dann fängt sie wieder von vorne an.
Daniel Langemann: Und mit jeder Iteration wird es schlimmer und schlimmer und schlimmer, weil sie dann nicht in der Lage ist, also habe ich letztens gehabt, dann habe ich auch, glaube ich, auf LinkedIn zu geschrieben, dann war sie nicht in der Lage, ein Extents Interface, also hinter eine Klasse einfach noch ein Interface ranzupacken, weil das gefehlt hat.
Kai Ole Hartwig: Mhm.
Daniel Langemann: Und dann hat die das einfach über Attribute gepackt.
Daniel Langemann: Nee, das passt nicht.
Daniel Langemann: Dann packt sie es da drunter.
Daniel Langemann: Also ich habe das halt für ein kleines Projekt nebenbei laufen lassen und habe da immer so ein Auge drauf gehabt und denke mir so, Alter, die läuft im Kreis, man packt es oben drüber, drunter, links, rechts, es wird immer schlimmer.
Daniel Langemann: Und dann habe ich gedacht, boah, jetzt mache ich es selber.
Daniel Langemann: Na, ich mag sie.
Kai Ole Hartwig: Aber das ist tatsächlich das erwartende Verhalten.
Kai Ole Hartwig: Ich muss dich gerade voll enttäuschen.
Daniel Langemann: Jetzt mache ich sie noch weniger.
Kai Ole Hartwig: dazu.
Kai Ole Hartwig: Ich würde lügen, wenn ich sage, ich verlinke es.
Kai Ole Hartwig: Aber es gibt ein Paper dazu.
Kai Ole Hartwig: Müsst ihr immer euch selber googlen, wenn euch das interessiert.
Kai Ole Hartwig: Je häufiger die KI eine Datei anfasst, je höher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie
Kai Ole Hartwig: das zerstört und auch nicht mehr zurückgesetzt bekommt auf den vorhergehenden Zustand.
Kai Ole Hartwig: Deswegen ist es so wichtig, allgemein, deswegen, oder zumindest, also auf jeden Fall in der gleichen Session, ja, also das ist logisch, aber ich meine auch gesamt betrachtet über die Zeit, deswegen ist es so wichtig, dass die KI selbstständig nach jedem fucking Schritt committet.
Daniel Langemann: Also, wichtigste Frage, in einem Run oder wenn ich morgen die Kalte... Kalte... Ach so, weil du es nicht zurückgesetzt kriegst, ja.
Kai Ole Hartwig: Weil dann kannst du nämlich sagen, ich gehe auf die vorherige Version zurück, fuck it, und neu anfangen.
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Ja, dann machst du ein Clear oder machst halt eine neue Session.
Kai Ole Hartwig: So, und fängst dann wieder an und kannst dann ja mit einem anderen Prompt quasi rangehen und sagen, okay, wir konzentrieren uns jetzt auf dieses eine Problem.
Kai Ole Hartwig: Also quasi den Kontext verkleinern.
Kai Ole Hartwig: das Problem damit für die KI fassbarer machen und dann laufen lassen.
Kai Ole Hartwig: Jetzt bin ich natürlich super staunt, habe diesen Fehler noch nie vorher gemacht.
Kai Ole Hartwig: Aber tatsächlich, es gibt Untersuchungen dazu, die genau das zeigen, was du beschreibst.
Kai Ole Hartwig: Wenn die sich quasi einmal verheddert und immer wieder Fehler macht, dann schafft sie es nicht selbstständig alleine aus diesen Fehlern rauszukommen.
Kai Ole Hartwig: Da braucht das System Hilfe bei.
Kai Ole Hartwig: So, ja, Folge fertig.
Daniel Langemann: Ja, gut.
Daniel Langemann: Bis nächste Woche, ne?
Daniel Langemann: Hm.
Daniel Langemann: Hm.
Kai Ole Hartwig: Nein.
Kai Ole Hartwig: So was ist natürlich extrem frustrierend.
Kai Ole Hartwig: Jetzt fängst du natürlich mit dem frustrierendsten Erlebnis ever an.
Kai Ole Hartwig: Ich finde viel schlimmer, so für mein persönliches Wohlbefinden, dass natürlich die KI auch die Aufgaben übernimmt, die mir persönlich Spaß machen.
Kai Ole Hartwig: entwickelt.
Kai Ole Hartwig: Hatte ich ja letzte Woche auch erzählt, ne, dann jetzt geht die KI hin und analysiert hier den ganzen Shit in Minuten oder einer Stunde oder irgendwie sowas, packt hier einen detaillierten Bericht raus und
Kai Ole Hartwig: Ja, jetzt fühle ich mich nicht mehr durch irgendwelche Bibliotheken und Klassen, die ich nicht kenne, erforsche, die entdecke Dinge, verstehe Dinge falsch, validiere die, finde andere Ansatzpunkte und finde so meinen Weg durch ein Labyrinth Labyrinth oder auch so komplexe Requex nicht mehr selber zu erstellen.
Daniel Langemann: Ja, ja, haben wir auch.
Daniel Langemann: Also,
Kai Ole Hartwig: Also, ne, so dieses kritische Denken und dieses Erforschen, Herausfinden, Verändern, das ist ja auch einfach durch die KI jetzt, hat sich ganz krass verändert.
Kai Ole Hartwig: Das
Kai Ole Hartwig: Und ich sag mal, das ist der Punkt, wo ich mir manchmal denke, es nimmt mir schon die Freude weg.
Kai Ole Hartwig: Ja, so dieses, also wirklich ja auch ein bisschen spielerisch an diese Probleme herangehen und sich einfach auch darüber freuen, dass am Tagesende die Fehlermeldung anders ist.
Daniel Langemann: Mhm.
Daniel Langemann: Also mir hat jemand mal gesagt, er wird den Job des Entwicklers wechseln, weil er keinen Bock hat, Babysitter für eine KI zu sein.
Kai Ole Hartwig: Ja, die, die,
Daniel Langemann: Und das fand ich zum Beispiel sehr beschreibend.
Daniel Langemann: Das ist das, was du auch so ein bisschen andeutest, dieses, die KI macht den guten Teil und du bist sozusagen nur noch der Babysitter oder du wechselst nur noch die Windeln und räumst den Müll weg.
Daniel Langemann: Du räumst nur noch hinterher, so mit das, was die KI nicht kann und was sozusagen, oder
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Und eigentlich ist es ja genau der Teil, den in diesem Konstrukt, den du machen willst, ist diese geistige Arbeit, konstruieren, gestalten, erschaffen und eigentlich will man ja dieses Code generieren automatisieren und weg haben.
Daniel Langemann: Irgendwie.
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: So, jetzt geht man aber natürlich auch hin und macht den anderen Kram auch automatisiert damit.
Kai Ole Hartwig: Oder größtenteils automatisiert, weil
Kai Ole Hartwig: Die Welt halt ist, wie sie ist.
Kai Ole Hartwig: Und, ähm, ja,
Kai Ole Hartwig: Das ist so ein bisschen schade.
Daniel Langemann: Also, ich...
Kai Ole Hartwig: Also es nimmt einem so viel, also das ist ja auch Teil einfach des Jobs gewesen, warum man das eigentlich macht.
Kai Ole Hartwig: Das ist ja gar nicht nur so dieses Erschaffen von Dingen, sondern auch mal sehen, wie machen andere das, wie lösen die die Probleme und auch einfach komplexe Probleme lösen.
Kai Ole Hartwig: Und das so.
Daniel Langemann: Genau das ist ja eigentlich das, was am meisten Spaß gemacht hat.
Daniel Langemann: Oder was auch den meisten Mehrwert in meinen Augen bietet, wenn ich in einem Projekt bin und nur mit KI Sachen machen lasse, dann habe ich ein oberflächliches Wissen.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Und jemand kommt auf mich zu und sagt, Daniel, weiß ich nicht, da wird irgendwas angezeigt, guck mal, da gibt es Blöcke und Datenstruktur, dies, das und jenes.
Daniel Langemann: Und er sagt so, der Kunde braucht das anders.
Daniel Langemann: dann ist meine Antwort, ja, keine Ahnung, ich frage die KI, wer bin ich denn dann noch?
Daniel Langemann: Ja, aber so ist es doch, weil ich dann gar nicht mehr tief genug drin bin, weil genau das, was du beschrieben hast, dieses sich reinfuchsen und was halt auch Stunden oder Tage dauern kann, du gehst ja aber raus mit einem Wissen, also du brennst das ja ins Hirn ein, diese Strukturen, Models,
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Alle möglichen Business-Logik lernst du ja auch, egal in welches Projekt du kommst.
Daniel Langemann: Am Anfang hast du keine Ahnung von, weiß ich nicht, Fotografie oder Lebensmittelhandel.
Daniel Langemann: Ein halbes Jahr arbeitest du da und dann kannst du da mitreden auf einmal, weil du dich auch in die Business-Logik mit einarbeitest.
Daniel Langemann: Und dann diesen Mehrwert bieten kannst und sagen kannst, guck mal, die Maschine soll A oder B machen, also Online-Shop, CMS-System, egal was auch immer.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Und da läuft jemand zum Beispiel im Lager mit einem Zettel rum, der stellt sich drum an, ja, das muss automatisiert werden.
Daniel Langemann: Dann kannst du sagen, guck mal, den Zettel kannst du da scannen, den kann man mit KI scannen, dann werden Sachen ausgefüllt und du musst den Rest gar nicht mehr machen, kannst dir drei Stunden Tippen sparen.
Daniel Langemann: Aber solche Ideen kann ich ja gar nicht haben, wenn ich die Datenstruktur nicht kenne, die Businesslogik nicht kenne und da irgendwo Verbindungen herstellen kann.
Daniel Langemann: Und das ist... ist... Ja, also, sag mal, wenn du programmieren kannst oder alt genug bist wie wir, die einfach das zu lange schon machen, Grundlagenwissen, wenn du das hast, was Datenstrukturen betrifft, ich kann dir auch...
Kai Ole Hartwig: Naja, aber gleichzeitig brauchst du für dieses Babysitten die Erfahrung und das Wissen.
Daniel Langemann: Software oder auch einen Shop bauen zum Beispiel, ohne dass ich verstehe, wie deine Sachen funktionieren.
Daniel Langemann: Ich weiß, wie Daten gespeichert werden müssen, wo Probleme kommen und, und, und.
Daniel Langemann: Das sind so Erfahrungswerte, die bringen wir mit.
Daniel Langemann: Was kann ich der KI sagen?
Daniel Langemann: Aber weiß ich nicht, bist du zum Beispiel ein Glasgroßhändler und hast
Daniel Langemann: super besondere Anforderungen an Maße und es gibt irgendwie Auflagen und wenn das ist, dann muss das oder Zusatzartikel müssen, keine Ahnung.
Daniel Langemann: Da gibt es so viele Sachen und dann kann ich dir nicht mehr weiterhelfen, weil ich nicht weiß, wie die Datenstruktur darunter aussieht, wenn das KI alleine gebaut hat.
Daniel Langemann: Weiß ich nicht, ob die Datenbankstruktur normalisiert ist oder nicht, ob alle Sachen aneinander hängen, wie aufwendig ist die Migration,
Daniel Langemann: wenn ich die Sachen selber mache und tief genug drin bin, kann ich dir das immer beantworten.
Daniel Langemann: Also vielleicht nicht nachts um drei, aber so spätestens am ersten Kaffee.
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Und das geht halt verloren.
Kai Ole Hartwig: schlimm.
Kai Ole Hartwig: Weil dieses Wissen an sich bereitet mir ja keine Freude.
Kai Ole Hartwig: Aber diese Tätigkeit, dass die halt jetzt sich so krass verändert, das ist halt, ja, schade.
Kai Ole Hartwig: Und auf der anderen Seite, wie du auch schon sagst, also manchmal baut halt die KI echt noch Mist.
Kai Ole Hartwig: Und dann muss man ja selber ran.
Kai Ole Hartwig: Und das meine ich mit, wenn du die KI babysittest, dann musst du trotzdem dieses tiefe Domain-Wissen haben und musst damit agieren und durch die Gegend rennen und das Wissen auch anwenden können.
Kai Ole Hartwig: Es reicht ja nicht, dass du weißt, ah ja, theoretisch funktioniert das so.
Kai Ole Hartwig: Du musst es auch schon mal gemacht haben.
Daniel Langemann: Du musst auch immer wieder hinterher räumen.
Daniel Langemann: Also, anderes Projekt war ganz dumme Security-Sache.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: API war offen, dass jeder Nutzer irgendwie auch von anderen Mandanten Sachen ändern konnte.
Kai Ole Hartwig: Mhm.
Daniel Langemann: Also, weitgecodes Projekt.
Daniel Langemann: Ich gucke da drauf, sage, guck mal, das geht so nicht, machen wir anders.
Daniel Langemann: Anders gebaut, fertig, tschüss.
Daniel Langemann: Nächste Commit oder nächste Feature, was reinkommt, alles wieder zurückgesetzt, weil die KI, die scheißt da drauf, die baut das so, wie sie Bock hat.
Daniel Langemann: Und das ist genau dieses Babysit, auf das auch ich keinen Bock habe.
Daniel Langemann: Ich laufe doch nicht einer Maschine hinterher.
Daniel Langemann: Also das, was ich früher sozusagen, da hätte ich die Leute angerufen oder hätte sie dann geholt und gesagt, hier, guck mal, das ist das, das macht man anders.
Daniel Langemann: Und dann wäre das Problem gelöst gewesen.
Daniel Langemann: Aber der KI kannst du das nicht sagen und in diesem Hamsterrad möchte ich nicht sitzen.
Kai Ole Hartwig: Ja, beziehungsweise du musstest der KI anders sagen, das ist es ja, ne?
Kai Ole Hartwig: Du musstest dann halt irgendwo in irgendeinen MD-File reinklatschen, das dann gelesen wird und diese Konventionen erklärt.
Daniel Langemann: Ja.
Kai Ole Hartwig: Und das ist, glaube ich, das, wo...
Kai Ole Hartwig: man sich auch daran gewöhnen muss.
Kai Ole Hartwig: Man muss auf einmal viel mehr schriftlich festhalten, während man natürlich in einem menschlichen Team sehr über allgemeine Konventionen und Erfahrung schon wusste, okay, hier ist es so, weil jedes Team hat ja so seine eigenen Konventionen mehr oder weniger genannt.
Kai Ole Hartwig: Die sind ja nie 100% deckungsgleich.
Kai Ole Hartwig: Aber man hatte immer die Wertebasis, auf der man irgendwie unterwegs war und konnte halt sagen, ja, cool, wir einigen uns jetzt, ich sag jetzt mal, auf Clean Code als Idee, wie wir agieren wollen.
Kai Ole Hartwig: Und dann wusstest du zumindest ab einer gewissen Seniorität, ja, okay, Clean Code, wissen wir.
Kai Ole Hartwig: Und irgendjemand im Team wusste dann nicht, was ist denn Clean Code?
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Okay, okay.
Kai Ole Hartwig: dann hast du das erklärt und gezeigt und so und so.
Kai Ole Hartwig: Und dabei sind dann meistens so Diskussionen entstanden wie, ja, aber ich finde es besser, wenn wir das an das machen.
Kai Ole Hartwig: Ich möchte das Arrays immer mit Eckegenklammern oder keine Ahnung.
Kai Ole Hartwig: Und darüber kam ja Bewegung rein und darüber haben sich ja Konventionen entwickelt und darüber hat man ja quasi festgelegt, wie möchte man dann arbeiten.
Kai Ole Hartwig: Und jetzt geht man, oder sehe ich zumindest sehr häufig, dass diese Architektur,
Kai Ole Hartwig: auch gar nicht so durchdacht wird und gar nicht vorgegeben wird.
Kai Ole Hartwig: Und das ist ja auch der nächste Schritt.
Kai Ole Hartwig: Fehler.
Kai Ole Hartwig: Da kommt man natürlich sehr zügig an Grenzen ran.
Kai Ole Hartwig: Und muss halt auch sehen, dass
Kai Ole Hartwig: ist diese ganzen... ganzen... Wo war ich jetzt?
Kai Ole Hartwig: Plan, ne?
Kai Ole Hartwig: Ich hab jetzt in meinem eigenen Kopf schon einen Plan verdammt.
Kai Ole Hartwig: Äh... Ähm... Wo wollte ich hinaus?
Kai Ole Hartwig: Daniel.
Daniel Langemann: Das konnte ich gerade noch nicht antizipieren, wo du hin wolltest.
Kai Ole Hartwig: Zu wenig Kaffee.
Daniel Langemann: Nee, ein Kontextfenster zu klein für deine LLM.
Daniel Langemann: Du musst erst den Kontext komprimieren.
Kai Ole Hartwig: Verdammt, jetzt ist aufgeflogen, dass ich hier gar nicht selber mehr sitze, sondern meine KI.
Daniel Langemann: Eigentlich bist du ein heißes Mädel irgendwo am Strand im Bikini und benutzt die KI.
Daniel Langemann: Ähm...
Kai Ole Hartwig: Ja, natürlich, wir haben das jetzt auch auf deinen Spark.de X umgestellt.
Kai Ole Hartwig: Unsere persönlichen Klone sitzen jetzt hier im Podcast.
Kai Ole Hartwig: Dass auch diese Architekturplanungsentscheidungen halt häufig der KI überlassen werden.
Kai Ole Hartwig: Und dann aber halt auch der KI quasi nachher nicht mehr mitgegeben wird, hey, pass mal auf, wir haben diese Konvention und die musst du einhalten.
Daniel Langemann: Das ist eine gewisse Evidenz bei mir, bestätigt das.
Kai Ole Hartwig: Und dann schreibt das Ding das halt immer wieder um.
Kai Ole Hartwig: Und ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere an die Zahlen,
Kai Ole Hartwig: passiert in 20% der Fälle, wenn die KI etwas ändert, dass etwas anderes, was damit nichts zu tun hat, kaputt geht.
Kai Ole Hartwig: So, Paper kann ich jetzt natürlich wieder auswendig nicht spontan sagen.
Kai Ole Hartwig: Titel habe ich mir wie immer nicht gemerkt, aber es gibt dazu mal wieder Papier, das es untersucht hat.
Daniel Langemann: Fühlt sich aber auch so an.
Daniel Langemann: Also das ist auch die Erfahrung, die ich gemacht habe.
Daniel Langemann: So Greenfield-Projekte mit KI.
Daniel Langemann: Hörst du bei jedem Vibe-Coder, habe ich am Wochenende gebaut, wir brauchen keine SAS mehr, alles toll.
Daniel Langemann: Ja, dann setzt euch mal an ein älteres Projekt ran und versucht das einfach nur mal eine Versionsnummer zu heben.
Daniel Langemann: Macht mal in einem alten Projekt ein Refactoring, wo Sachen einfach sind, wie sie sind.
Daniel Langemann: Da kommt KI dann viel schneller an die Grenzen.
Daniel Langemann: Also im Generieren, wenn du sagst, ich möchte das Feature haben und baue das mal, dann macht die nämlich viel mehr kaputt, als die Gans macht.
Kai Ole Hartwig: Aber Zebs ist...
Kai Ole Hartwig: Naja, du musst dann nämlich wieder Domain-Ovis als Kontext reingeben, damit es erfolgreich sein kann, genau.
Daniel Langemann: Ja, ja, genau.
Kai Ole Hartwig: Aber das gleiche hast du ja auch beim Web-Product, also spätestens wenn du mal dann Änderungen machst und voranschreitest, dann kommst du ja in diesen Bereich AI-Slop und hast auf einmal schlicht und ergreifend dieses frustrierende Erlebnis,
Kai Ole Hartwig: Du hast Seiteneffekte.
Kai Ole Hartwig: Also nicht, dass menschliche Entwickler nicht früher auch Seiteneffekte produziert haben, ganz unbeabsichtigt.
Kai Ole Hartwig: Aber sie waren anders, möchte ich behaupten.
Daniel Langemann: Mm, no.
Kai Ole Hartwig: Du hattest nicht so viele Änderungen auf einmal.
Kai Ole Hartwig: Es war übersichtlicher, was geändert wurde.
Kai Ole Hartwig: Und damit war natürlich ein Seiteneffekt, hoffentlich, besser zu identifizieren.
Daniel Langemann: Ja, also es ist ja auch, ich sage immer, man erkennt die Handschrift von einem Entwickler an Quellcode.
Daniel Langemann: Also wenn man im Team zusammenarbeitet ein bisschen länger, mit einer Zeit hat man so ein Gefühl dafür, das hat der gebaut, jeder hat so seine Eigenarten, wie er Sachen konstruiert, an Probleme rangeht und das finde ich auch gut, also auch gerade dieses Anderes.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Und das ist dann mir immer wieder aufgefallen, wenn man Code-Reviews macht.
Daniel Langemann: Man sagt so, guck mal, ich muss gar nicht gucken, wer das gebaut hat.
Daniel Langemann: Ich sehe, das ist bestimmt von Entwickler A oder B gewesen, weil der hat das Problem so und so gelöst.
Daniel Langemann: Cool, gefällt mir.
Daniel Langemann: Und es war in sich kohärent oder zusammenhängend.
Daniel Langemann: Wenn ich jetzt aber Änderungen von KI sehe,
Daniel Langemann: Also da fehlen mir komplette Zusammenhänge, man erkennt kein Muster, man kennt Pattern und wenn ich dann, also habe ich jetzt letztens wieder machen dürfen, mehrere Features entwickelt, jeder in einem Branch und führe die mal zusammen.
Kai Ole Hartwig: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Mhm.
Daniel Langemann: Also war ich nicht tief genug drin, musste ich mich erstmal in beide reinarbeiten.
Daniel Langemann: Also derjenige, der das entwickelt, hat keinen Bock, sich den Scheiß anzutun.
Daniel Langemann: Also muss ich mir das antun, beides verstehen und beides ist nicht aus dem menschlichen Gehirn entstanden.
Daniel Langemann: Und ich weiß nicht, ob das jetzt nur emotional ist, dass ich da was reininterpretiere.
Daniel Langemann: Ich empfinde wirklich, dass da Chaos herrscht.
Daniel Langemann: Und es ist super schwer zu verstehen, was da passiert und Sachen zusammenzuführen.
Daniel Langemann: Weißt du, wenn du zum Beispiel Frontend-Änderungen hast, eine React-Applikation und keine Ahnung, es gibt einen Dropdown für Kundennamen oder so.
Kai Ole Hartwig: Mhm.
Daniel Langemann: Und auf einmal ist das eine hier implementiert und da ist das andere ganz anders implementiert oder an fünf Stellen einfach immer irgendwie ein Dropdown drin.
Daniel Langemann: Sag ich, das hätte ein Mensch nie gebaut.
Daniel Langemann: Der hätte das zentralisiert, hätte gesagt, es gibt eine Komponente und die nutze ich überall.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber das ist ein Problem, wie man mit der KI umgeht, aus meiner Erfahrung.
Daniel Langemann: Und weißt du, das
Daniel Langemann: Hm?
Kai Ole Hartwig: Also nicht, dass ich nicht auch dieses Verhalten gesehen hätte.
Kai Ole Hartwig: sondern es ist wirklich, wie man umgeht.
Kai Ole Hartwig: Du musst dir halt tatsächlich dann entsprechende Skillsets besorgen und laden.
Kai Ole Hartwig: Übrigens kleiner Einschub, Nvidia scheint jetzt, oder wenn ich es richtig im Kopf habe, gibt es jetzt bei Nvidia endlich Skills, die signiert sind, also dass man sich sicher sein kann, dass da kein Chat drin ist.
Kai Ole Hartwig: So, aber du musst dir halt so ein Skillset holen,
Kai Ole Hartwig: Warte mal.
Kai Ole Hartwig: Ich sag mal, wie auch so ein Mensch, der irgendwo hingeht.
Kai Ole Hartwig: Wo hab ich's?
Kai Ole Hartwig: Jetzt sag ich total doof aus dem Bild.
Daniel Langemann: Du hast die Hose an, das ist okay.
Daniel Langemann: Hm.
Daniel Langemann: Hm.
Kai Ole Hartwig: Ja, gut gelaufen, ne?
Kai Ole Hartwig: So, der...
Kai Ole Hartwig: Das Blut, was ich eigentlich suche, ist hier gar nicht.
Kai Ole Hartwig: Ich weiß gar nicht, was das ist.
Kai Ole Hartwig: Aber geht jetzt hin und nimmt sich Clean Architecture her, liest das, lernt das, hat er quasi sein Skillset geladen und das musst du mit der KI auch machen.
Kai Ole Hartwig: Er hat den letzten nicht Clean Architecture vielleicht, sondern Clean Code und dann lässt du das halt drüber laufen am Ende und dann sagt es, oh ja, hier habe ich Wiederholungen.
Kai Ole Hartwig: Das widerspricht dem Drive-Prinzip.
Kai Ole Hartwig: Do not repeat yourself.
Daniel Langemann: Mmh.
Daniel Langemann: Mmh.
Kai Ole Hartwig: Das muss ich anpassen.
Kai Ole Hartwig: Und dann wird nämlich auch die Codequalität besser.
Kai Ole Hartwig: Und das ist dann wieder das Ding, wo ich sage, da macht es mir schon Freude, mit so einer KI zu arbeiten, weil die halt hingeht und sagt, ja, komm, jetzt korrigiere ich das dann auch.
Kai Ole Hartwig: Also du kannst dann halt wie gewohnt, also du musst im Prinzip,
Kai Ole Hartwig: mit Skills, also eine Kombination aus Skills und normalen Entwicklungstools wie PHP, Sten, etc., musst du quasi schon vor dem Pushen validieren oder durchgehen und korrigieren lassen, dass die Code-Qualität in Ordnung ist.
Daniel Langemann: Hm.
Kai Ole Hartwig: Sonst landest du nämlich genau bei dem, was du beschreibst, und dann ist es halt mega frustrierend.
Kai Ole Hartwig: Und ich kenne das auch.
Kai Ole Hartwig: Ähm, hatte ich auch genauso, ja, wenn man die halt so rumlaufen lässt und das nicht kontrolliert direkt und nicht nachhält, dass die Qualität entsprechend ist, dann kommt halt eben so eine komische Qualität dabei rum, die echt schlecht ist.
Kai Ole Hartwig: Und dann wird es frustrierend und es ist nervig.
Kai Ole Hartwig: Ähm,
Daniel Langemann: Ich muss aber sagen, zum Beispiel im nächsten Schritt, die Arbeit, genau wie du es beschreibst, also das, entweder KI, das mache ich halt gerne.
Daniel Langemann: Ich nutze KI eigentlich so für Suchen, Ersetzen, Plus, würde ich es jetzt mal nennen, wo ich genau sage, guck mal, in Datei A, B, C und D hast du dich wiederholt, baue mir mal daraus eine Komponente, die wiederverwendet werden kann.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Also, wenn KI co-generiert hat,
Daniel Langemann: Babys, also das empfinde ich nicht als Babysitten, sondern das ist für mich wieder eine Softwarearchitektur oder ein Programm oder ein Produkt bauen, wenn ich dann auf den Quelltext gucke und sage, boah, das gefällt mir so nicht und egal, ob es jetzt irgendwie fünf Meter Tailwind-Klassen sind im Frontend, wo ich sage, erstelle dazu mal eine eigene und ersetze alle anderen Stellen, die vorkommen.
Daniel Langemann: Ich habe keinen Bock darauf mit suchen, ersetzen, die Stellen zu suchen.
Daniel Langemann: Dafür ist die KI super.
Daniel Langemann: Das macht dann auch wieder Spaß oder wenn du dann auch im Backend unterwegs bist und sagst, guck mal,
Daniel Langemann: weiß ich nicht, du hast hier an 10 Klassen dreimal GetUser dran gemacht, ja, dann bau mir doch einen User-Provider und ersetzt diese Nutzung überall.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Und dann bist du in diesem architektonischen Ding oder Entwicklerding drin, wo ich sage, das macht mir wieder Spaß, weil dann konstruiere ich und dann baue ich und erschaffe ich.
Daniel Langemann: Und den Teil möchte ich der KI nicht abgeben.
Daniel Langemann: Und dann bin ich auch tief genug drin, sage ich mal, dass ich Businesslogik noch mitkriege, genug verstehe und auch Hand- oder Kontrolle über die Datenstrukturen und alles habe.
Daniel Langemann: Aber das versuche ich jetzt auch so, erst seit ein, zwei Wochen oder drei Wochen so ein bisschen in die Richtung zu gehen.
Daniel Langemann: Also nicht zu schnell zu produzieren, vorher spezifizieren, von KI generieren lassen, drüber gucken und dann eigentlich erst mal richtig anfangen zu arbeiten.
Daniel Langemann: Das, was da im ersten Rutsch passiert, beachte ich eigentlich.
Daniel Langemann: Oder versuche ich nicht als richtigen Code zu sehen.
Daniel Langemann: Ja, also nicht als richtiges Ergebnis, weil ansonsten fühlt sich das echt an, so wie Müll aufräumen oder
Daniel Langemann: Und im Pubertierenden das Zimmer aufräumen?
Daniel Langemann: Nee.
Daniel Langemann: Hm.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, die KI, ich habe das ja auch letzte Woche mit dem Pentest erzählt, ermöglicht ja schon viele Dinge, die man sonst in der Form nicht machen würde.
Kai Ole Hartwig: Ja, normalerweise würde ich ja nicht einfach mal kurz einen Pentest machen.
Kai Ole Hartwig: Ja, die, ja, ne, sowas, die, die, so, so Themen,
Daniel Langemann: Achso, ja.
Daniel Langemann: Ja.
Daniel Langemann: Ja.
Kai Ole Hartwig: würde man, oder ein Security Audit kannst du halt auch wunderbar machen.
Kai Ole Hartwig: Entsprechend, das sind ja Themen, die normalerweise aufwendige, mehrwöchige Projekte sind, die auch echt teuer sind.
Kai Ole Hartwig: Jetzt so für einen, ich sag jetzt mal, Zwischenstand, ich möchte das jetzt auch einfach nicht überbewerten, was die KI tatsächlich leistet und wie die Qualität am Tagesende dann ist gegen jemand, der
Kai Ole Hartwig: ich.
Daniel Langemann: Ja, genau.
Daniel Langemann: Das ist ein zweites Paar Augen.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber so als Zwischenstand einfach mal zum validieren und um die gröbsten Schnitzer rauszuhaben, finde ich das schon wieder echt super.
Kai Ole Hartwig: Ne?
Daniel Langemann: Oder eine zweite Meinung erst mal dazu holen, bevor jemand anders drauf guckt.
Kai Ole Hartwig: Ja, und du hast halt nicht das Problem.
Kai Ole Hartwig: Du hast jemand, der wirklich Plan von dieser Materie hat.
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Da an der Seite.
Kai Ole Hartwig: Jetzt sagst du wieder, nee, gar nicht.
Kai Ole Hartwig: Doch, doch, wenn du dem das mitgibst, dass er jetzt diese Rolle einnimmt,
Kai Ole Hartwig: dann nimmt er die Rolle ein und dann verändern sich die Ergebnisse.
Kai Ole Hartwig: Das ist total spannend.
Kai Ole Hartwig: Ich mache ja im Moment diese Entropic-Kurse durch.
Kai Ole Hartwig: Ja, und da sind so Sachen drin, wo ich wirklich sage, ja, komm, also, warum implementiert ihr euren MCP-Sawa hier in diesem Kurs von Hand?
Kai Ole Hartwig: Warum?
Daniel Langemann: Mhm.
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Also, hey, lass das KI generieren.
Kai Ole Hartwig: Ich verstehe euer... Also,
Kai Ole Hartwig: Ja, Fairpoint, also mit echten Programmieren lernt man, wie das funktioniert.
Kai Ole Hartwig: Aber Aber wozu?
Kai Ole Hartwig: Aber da ist auch tatsächlich Prompt Engineering bei als Thema, das man machen muss, wenn man in Richtung diesem Partnerprogramm geht.
Kai Ole Hartwig: Und Und es ist schon faszinierend, wie unterschiedliche Worte
Kai Ole Hartwig: die Ergebnisse der KI beeinflussen.
Daniel Langemann: Ich kann programmieren, ich hab keine Ahnung von Musik.
Kai Ole Hartwig: Und die Qualität.
Kai Ole Hartwig: faszinierend.
Kai Ole Hartwig: Das erinnert mich, ich glaube, das ist Mark Foster mit Wenn Worte meine Sprache wären oder so.
Kai Ole Hartwig: Keine Ahnung, aber ich auch nicht.
Kai Ole Hartwig: Aber dieser Satz Wenn Worte meine Sprache wären,
Kai Ole Hartwig: hat sich halt so eingeprägt, weil ja viele Menschen Sprache so ungenau benutzen.
Daniel Langemann: Mm.
Daniel Langemann: Mm.
Kai Ole Hartwig: Und ich glaube, das ist so ein LRS-Menschen-Ding.
Kai Ole Hartwig: Worte halt da in diesem Kontext dann eine viel intensivere Bedeutung haben.
Kai Ole Hartwig: Und man so hingeht mit, ja, du hast aber das gesagt, das bedeutet ja gar nicht das, was du jetzt erwartest.
Kai Ole Hartwig: So, und das merkt man extrem bei der KI.
Kai Ole Hartwig: Ja, wenn du die richtigen Worte benutzt, dann kommt das richtige Ergebnis raus.
Daniel Langemann: Also muss man einfach nur richtig prompten, ja.
Daniel Langemann: Einfach nur sagen, mach keine Fehler und dann... Ja.
Daniel Langemann: Ja.
Daniel Langemann: Wäre es interessant, ob das Einfluss darauf hat, aufs Ergebnis.
Kai Ole Hartwig: Ja, genau, mach keine Fehler.
Daniel Langemann: Ja.
Kai Ole Hartwig: Nein, das sage ich ja gar nicht.
Kai Ole Hartwig: Und was ich bei der KI auch wirklich liebe, ne?
Kai Ole Hartwig: Das sind meine Rechtschreibfehler, einfach egal.
Kai Ole Hartwig: Die versteht, was ich meine.
Kai Ole Hartwig: verdrehe.
Kai Ole Hartwig: Tatsächlich habe ich der KI von Anfang an quasi mitgeteilt, hey, ich habe eine LRS.
Kai Ole Hartwig: Also es kann sein, dass ich Worte falsch schreibe.
Kai Ole Hartwig: nach.
Daniel Langemann: fragt die nach?
Daniel Langemann: Hat sie schon mal gefragt?
Daniel Langemann: Ja.
Daniel Langemann: Ja.
Daniel Langemann: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ja, hat sie.
Kai Ole Hartwig: Und inzwischen habe ich mich nochmal entschuldigt, weil meine Rechtschreibung wirklich unterirdisch war in dem Moment.
Kai Ole Hartwig: Also ich habe es selber nicht mehr verstanden nach zwei Minuten.
Kai Ole Hartwig: Und dann kam, nee, kein Problem, ich habe alles verstanden, du hast das und das und das gesagt.
Kai Ole Hartwig: geil.
Daniel Langemann: Okay.
Kai Ole Hartwig: So.
Daniel Langemann: Mhm.
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Ja, das ist halt, aber ja, richtig prompten, das klingt immer so trivial und ich mache mich da ja auch lustig über solche Aussagen, aber es verändert tatsächlich das, was rauskommt.
Kai Ole Hartwig: Und das ist wirklich krass.
Kai Ole Hartwig: Und wenn du dann, du musst das mal bei dir lokal machen, du kannst das viel besser als ich, mit der Temperatur rumspielst, damit veränderst du auch ganz krass die Dinge, die dir rauskommen, ne?
Daniel Langemann: Modellen.
Daniel Langemann: Mein großes Problem ist gefühlte Wahrheit.
Daniel Langemann: Also, wenn ich die Werte verändere, spüre ich, dass es besser wird, weil ich das erwarte, dass es besser wird?
Daniel Langemann: Oder, also wie messe ich das denn?
Daniel Langemann: Also, ist das so eine selbsterfüllende Prophezeiung?
Daniel Langemann: Die Konfigur wird eigentlich ignoriert und ich klatsche nachher so mit, guck mal, das fährt jetzt viel schneller, das Auto.
Daniel Langemann: Ja.
Daniel Langemann: Also ja, ich habe angefangen damit rumzuspielen.
Kai Ole Hartwig: testen.
Kai Ole Hartwig: So, aber du kannst tatsächlich ja dieses Prompt Engineering, ich finde es so lächerlich, aber du kannst es machen.
Kai Ole Hartwig: Dabei machst du dir quasi ein Dataset an Testprompts,
Kai Ole Hartwig: die du reinschmeißt und dann baust du dir mit der KI, also dann so ein Python-Skript oder sonst irgendeine Programmiersprache deiner Wahl und dann fragst du nachher wieder die KI, wie denn so das Ergebnis ist, damit kannst du halt System-Prompts wirklich verbessern und wenn du dann harte Bewertungskriterien festlegst, was ein gutes Ergebnis ist, ja, du baust dir quasi einen Testfall für die Ergebnisse und dann lässt du die KI das scoren und findest damit deinen besten Prompt.
Daniel Langemann: ja.
Kai Ole Hartwig: Jetzt mache ich dich gerade unglücklich, weil ich gesagt habe, ja, wie du das sagst, ändert das total.
Kai Ole Hartwig: Tut mir leid.
Daniel Langemann: Ja, also interessant.
Kai Ole Hartwig: Also, ich habe ja auch lange gesagt, ah, das ist alles Unfug.
Kai Ole Hartwig: Wenn da ein scheiß Ergebnis rauskommt, dann kommt da ein scheiß Ergebnis raus, weil die KI das nicht
Daniel Langemann: Ich werde mal rumspielen.
Kai Ole Hartwig: Ich habe Testfälle gesehen, die mir das Gegenteil bewiesen haben.
Daniel Langemann: Ich habe jetzt genau damit angefangen.
Kai Ole Hartwig: So, sorry, not sorry, ich musste meine Meinung da ein bisschen anpassen.
Kai Ole Hartwig: Es liegt daran, wie man mit dem System spricht.
Daniel Langemann: Ja, glaube ich.
Daniel Langemann: Ich meine, sonst wird es ja nicht so viele Parameter geben und Einstellmöglichkeiten und alles.
Daniel Langemann: Und... Hm.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber da bin ich noch gar nicht bei den Parametern.
Kai Ole Hartwig: Ich bin nur bei der natürlichen Sprache, die reingeht.
Kai Ole Hartwig: Ja, wenn du die Temperatur zum Beispiel veränderst, mehr Richtung 0, dann wird grundsätzlich das genommen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit der Antwort.
Kai Ole Hartwig: Also was das richtige Nächste ist.
Kai Ole Hartwig: Wenn du das in Richtung 1 mehr veränderst oder auf 1 setzt, dann wird die KI kreativer quasi.
Daniel Langemann: Ja, weil das ist ja genau das, was du bei Code zum Beispiel nicht haben willst.
Kai Ole Hartwig: Ja, dann wird, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass niedrigere Werte, die unwahrscheinlicher sind, genommen werden und eingesetzt werden.
Daniel Langemann: Hm.
Kai Ole Hartwig: Ich sag mal, das willst du bei der Bildgenerierung haben, aber nicht bei der Codegenerierung.
Kai Ole Hartwig: Bei der Codegenerierung willst du mehr Richtung 0, bei der Bildgenerierung mehr Richtung 1.
Daniel Langemann: Ja.
Kai Ole Hartwig: So.
Daniel Langemann: Ja, es gibt ja dann noch so Faktoren für die Wiederholungen abstrafen, habe ich noch gesehen.
Daniel Langemann: Ich komme jetzt nicht auf den Namen.
Daniel Langemann: Da kannst du auch ein bisschen rumspielen, dass wenn sich Sachen wiederholen, dass der das dann bevorzugt oder abstraft zum Beispiel, damit er sich, also da bin ich ganz am Anfang gerade noch von dem, was da geht, aber die Idee mit den Testfällen, also eine
Daniel Langemann: oder mehrere Test-Prompt, weiß ich nicht, vielleicht mache ich da einen Ordner mit einem Test-Projekt rein und sage dann einfach, refactor das und mach dies, das oder jenes und guck, was dann so für mich hinten rauskommt, was er da macht oder was das Ergebnis ist.
Daniel Langemann: Oder, hat Copyright drauf, okay.
Kai Ole Hartwig: Ist ja auch nicht meine Idee, ne?
Kai Ole Hartwig: Also, ist im offiziellen Atropic-Kurs.
Kai Ole Hartwig: Ja, weiß ich nicht.
Kai Ole Hartwig: Das ist bestimmt KI-Generät.
Daniel Langemann: Ja, aber das ist zumindest eine nette Idee, weil ich habe jetzt schon angefangen rumzuspielen, habe auch schon gemerkt, also gefühlt, dass es besser geworden ist, dass die Sachen, die gemacht werden, besser funktionieren, dass die KI halt nicht mehr dieses im Kreis laufen hat oder sehr kreativ Sachen löst, wo du sagst, nee, das machen wir anders, so macht man das nicht.
Daniel Langemann: aber ist es halt nicht messbar, also bis jetzt nicht messbar und dann finde ich das immer schwer zu vergleichen, weil ich dann immer sage, was ist der Teil, den ich rein interpretiere und was ist der Teil, den KI wirklich macht?
Kai Ole Hartwig: Ja, natürlich.
Kai Ole Hartwig: Und deswegen, man muss das auch theoretisch mit den unterschiedlichen Modellen testen, je nach dem Modell und welcher Modellversion verändert sich der Shit.
Kai Ole Hartwig: Also das heißt, im Prinzip musst du immer wieder validieren, wie ist das denn jetzt mit diesem Modell und wie ist das mit der Version von dem Modell und ich sag jetzt mal,
Daniel Langemann: Ja, das kommt noch dazu.
Kai Ole Hartwig: Das, was wir tun, verändert sich sehr stark.
Daniel Langemann: Hmm.
Daniel Langemann: Hmm.
Daniel Langemann: Nope.
Kai Ole Hartwig: Wir arbeiten auf einmal mehr, und das hat man ja schon bei der Automatisierung und Hyperautomatisierung, wo ich ja sehr viel unterwegs bin auch, wir arbeiten nicht mehr an, daran ein Problem zu lösen, sondern wir generalisieren abstrahierende Probleme und lösen die einmal für vieles.
Kai Ole Hartwig: Eigentlich auch spannend, anders spannend, unkonkreter, ne?
Kai Ole Hartwig: So, das ist ja irgendwie, man geht so zwei Etagen höher und mehr Überblick und sagt jetzt, hm, wir müssen das allgemeiner lösen.
Daniel Langemann: Ich weiß nicht, der Grundsatz von jedem Programmierer, also der irgendwas bauen will, dass da noch zehn andere Feature-Anfragen genau auch mitbedient werden können.
Kai Ole Hartwig: Ja, natürlich, wir bauen jetzt gerade die ultimative Abstraktionsschicht, aber wir bauen sie nicht im Programm, sondern außen drumherum.
Kai Ole Hartwig: mit maximaler Komplexität.
Kai Ole Hartwig: Yay.
Kai Ole Hartwig: Ja, die KI-Komplexität bekommst du ja nie unter 100.
Kai Ole Hartwig: So, was ist hier mein tolles Memory?
Daniel Langemann: Echt?
Daniel Langemann: Nein.
Daniel Langemann: Anscheinend ein anderes wie du.
Daniel Langemann: Ich mache nur was mit Internet.
Kai Ole Hartwig: Nicht Memory, mein Wertungskartenspiel.
Kai Ole Hartwig: Der Eisberg.
Kai Ole Hartwig: Kennst du nicht?
Kai Ole Hartwig: Kennst du kein Planning-Poker?
Kai Ole Hartwig: Daniel, du... Also...
Kai Ole Hartwig: So, ich bin natürlich hier perfekt vorbereitet, ja, für jeder Zeitplanning-Programm.
Daniel Langemann: Nachhilfe im Planning Poker.
Kai Ole Hartwig: Ähm... Warte mal, ich muss mir mal kurz ein Set hier irgendwie raussammeln.
Daniel Langemann: Aber du hast es, das ist gut.
Daniel Langemann: Hm.
Kai Ole Hartwig: Ich habe das natürlich Ewigkeiten nicht mehr benutzt, ja.
Kai Ole Hartwig: Ja, wir hatten auch, ähm, ja, für unser Team, als wir noch im Ruge sitzen haben und so, ähm...
Kai Ole Hartwig: haben wir halt entsprechend auch auch set gehabt also wichtigste karte ja kaffee kaffee vielleicht passt die karte auch besser zur kai die für die leute die uns nicht schauen die eierlegende wollmilchsau ja unendlich
Daniel Langemann: Die kenne ich.
Daniel Langemann: Also Kaffee, Fibonacci-Zahlen.
Daniel Langemann: Die erlegende Rollmix-Song kenne ich nicht, aber geil.
Kai Ole Hartwig: So, dann hier der Bahnhof für alle, die mit der Bahn reisen.
Kai Ole Hartwig: Ich habe keinen Plan und ich weiß nicht, ob der zukommt.
Daniel Langemann: Also ich muss sagen, wir hatten immer so im Planning Poker langweilige Karten, wo Zahlen draufstanden.
Kai Ole Hartwig: Ach so, ja, ich finde spannende Karten schön.
Daniel Langemann: Ja.
Daniel Langemann: Mhm.
Kai Ole Hartwig: Ja, den Eisberg, die 100.
Kai Ole Hartwig: Das ist Mammut, die 40.
Kai Ole Hartwig: Ja, dann wird es haben, die 20 ist nur noch der Stierkampf.
Kai Ole Hartwig: Ja, 13, wir finden das Feuer mal kurz neu.
Daniel Langemann: Aber der hält die Hand übers Feuer, der verbrennt sich die Pfoten, also das ist ja auch dumm.
Daniel Langemann: Okay.
Kai Ole Hartwig: Ja, ja, das, also es ist schon ein heißes Problem hier.
Kai Ole Hartwig: Ja, das, so Feuer machen und so, das ist ja nicht so einfach.
Kai Ole Hartwig: So, bei 8 kommen wir auch irgendwie ins Schwitzen, also wir arbeiten im Sommer.
Kai Ole Hartwig: Ja, 5, so, mal kurz rüber springen.
Kai Ole Hartwig: Drei keine Raketenwissenschaft.
Kai Ole Hartwig: Ich frage mich, wo denn die Raketenwissenschaft ist.
Kai Ole Hartwig: Habe ich mich immer gefragt, warum die drei keine Raketenwissenschaft ist.
Kai Ole Hartwig: Ist dann die fünf schon Raketenwissenschaft?
Daniel Langemann: Ja, Kettenwissenschaft fängt bei 5 dann an, genau.
Daniel Langemann: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ja, okay.
Kai Ole Hartwig: Zwei Peanuts.
Kai Ole Hartwig: Und die eins Baby leicht.
Kai Ole Hartwig: Und die null machen wir im Schlaf.
Kai Ole Hartwig: So.
Daniel Langemann: Also ich habe das Gefühl, dass die Scrum Master mir zugetraut haben, dass ich Zahlen beurteilen kann.
Daniel Langemann: Der musste sein.
Daniel Langemann: Aber finde ich interessant mit dem Bildchen da drauf.
Daniel Langemann: Kannte ich noch nicht.
Kai Ole Hartwig: Ich fand es halt ganz schön, das macht das halt für Menschen, die nicht häufig oder noch nicht häufig im agilen Kontext waren und jetzt irgendwie Komplexität schätzen sollen, was ja eh sehr komplex ist zu erklären, dass man jetzt Komplexität schätzt und nicht Zeit, weil ja jeder irgendwie oder viele immer noch mit Zeiten arbeiten und
Kai Ole Hartwig: erst mal verstehen müssen, was ist denn Komplexität eigentlich, warum schätze ich jetzt Komplexität, macht das natürlich bildlicher und einfacher.
Kai Ole Hartwig: Und ich fand auch immer so Regeln unsinnig zu sagen, ja, also 13 ist ja das höchste, was man in einem Sprint machen kann, wenn es jetzt 20 geschätzt wird, dann müssen wir das splitten.
Daniel Langemann: Mhm.
Daniel Langemann: Ja, das ist doch so individuell.
Daniel Langemann: Also, je nach Team oder Unternehmen oder Kontext, wo du bist, also wir schweifen gerade voll ab, aber geiles Thema, ist das sowas von unterschiedliches.
Daniel Langemann: Es gibt Teams, die ballern, also die Punkte sind ja nicht vergleichbar.
Daniel Langemann: Das ist keine geeichte Messgröße zwischen Teams zu vergleichen.
Daniel Langemann: Heißt, ein Team schätzt zum Beispiel größere Sachen einfach mit alles, was wir in einem Sprint oder eine Sache, die wir in einem Sprint mit ein oder zwei Personen fertig kriegen, 20.
Daniel Langemann: Hatte ich zum Beispiel auch.
Daniel Langemann: Da gab es Referenz-Sachen zu, nur Watt 20, so die Größe, wo wir sagen, das ist groß genug, dass wir es gerade so in einem Spind mit zwei Leuten schaffen.
Kai Ole Hartwig: Ja, genau.
Daniel Langemann: Anderes Team, ja, oh mein Gott, bei acht, puh, das wird aber schon schwer, wenn wir das in zwei Dinge unterkriegen sollen.
Daniel Langemann: Wo du sagst, okay, ganz anders gemessen, sagt halt auch nichts aus.
Kai Ole Hartwig: Eigentlich ist ja die Velocity, musst du die für das Team, das es jetzt gibt, ohne Veränderungen über Wochen aufstellen, damit du eine Vergleichbarkeit oder eine Prognose hast, wie viel dieses Team in der Zusammensetzung schätzungsweise in einem durchschnittlichen Sprint ohne Urlaube, ohne dieses und jene Abweichung schaffen könnte.
Daniel Langemann: Und schon rechnest du Komplexität wieder auf Zeit um.
Daniel Langemann: Und das funktioniert nicht.
Daniel Langemann: Die Diskussion hatte ich schon mal.
Daniel Langemann: Es tut mir leid.
Daniel Langemann: Die Scrum Masterin, da hatte ich letztens noch Kontakt, die kann sich immer noch an mich erinnern.
Kai Ole Hartwig: Ja, ja, so, das ist, ich sag ja nur, was dieser Wert dann am Tagesende, ja, es ist dann eine Prognose mit wie, eine Prognose, ja, keine, so, was denn unter diesen Idealbedingungen, wenn das Team sich nicht verändert, wenn niemand krank wird, wenn niemand Urlaub macht, wenn, so, dann bis, also erreicht werden könnte könnte und dann landet man ganz schnell bei No Estimations.
Daniel Langemann: Also ich mag es auch, die Planning-Poker.
Daniel Langemann: Ich bin definitiv dafür, weil das dafür hilft, abzustimmen und einfach so Unklarheiten.
Daniel Langemann: Also der eine schätzt 20, der andere 3.
Daniel Langemann: Warum?
Kai Ole Hartwig: Ja, genau.
Kai Ole Hartwig: Dafür ist das mega gut.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Ja, für alles andere.
Daniel Langemann: Leider passiert dann immer wieder, dass solche Sachen in Velocity umgerechnet werden auf Zeit und das ist falsch, weil das Beispiel ist immer, die Komplexität, eine Wand zu streichen, hängt nicht davon ab, ob es 3 Meter, 5 Meter oder 20 Meter sind.
Daniel Langemann: Aber jeder Handwerker wird ein anderes Angebot schreiben, wenn er weiß, ob er 3 Meter, 5 Meter oder 20 Meter streichen muss.
Daniel Langemann: Auch wenn er jedes Mal den Azubi schicken kann, weil der das schafft.
Daniel Langemann: Also kann ich nicht, also kann es auch, genauso ist es in der IT auch.
Daniel Langemann: Es gibt Aufgaben, die sind von der Komplexität nicht hoch.
Daniel Langemann: Du musst halt nur von 500 Klassen im Projekt 200 anfassen.
Daniel Langemann: Das ist keine hohe Komplexität.
Kai Ole Hartwig: Ja, und jedes Mal ein Buchstaben ändern oder drei Buchstaben ändern oder so.
Daniel Langemann: Genau.
Kai Ole Hartwig: So, und, ähm,
Daniel Langemann: Gleiches Beispiel, nur zwei Klassen anpassen, wäre für mich die gleiche Zahl.
Daniel Langemann: ne, gleiche Komplexität, würde ich beides sagen, kriegt beides mal jemand hin, der seit zwei Wochen im Projekt ist, aber der eine braucht zwei Sprints dafür, die zwei Wochen gehen und der andere müsste morgen fertig sein, weil das willst du zwei Klassen lang lange anpassen, ne?
Kai Ole Hartwig: Ja, und dann kommen Scrum Master um die Ecke oder auch POs oder so, die sagen, ah ja, das müssen wir aber auch reinrechnen.
Kai Ole Hartwig: Die Wiederholung erhöht die Komplexität.
Kai Ole Hartwig: So, lass uns schnell weg davon, weil mein Cloud Code macht nämlich was ganz Spannendes.
Daniel Langemann: Ich kann es nicht mehr mit dem...
Kai Ole Hartwig: Das spuckt immer random Zeitschätzungen aus.
Kai Ole Hartwig: Das sagt dann, ja, hier für den Plan, ich brauche da, also das dauert jetzt vier Tage, das umzusetzen.
Kai Ole Hartwig: Halbe Stunde später ist es fertig.
Kai Ole Hartwig: Also, so viel zur Schätzung von Aufgaben.
Kai Ole Hartwig: Die KI kann das auch nicht abschätzen.
Daniel Langemann: Echt nicht?
Daniel Langemann: Also ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.
Daniel Langemann: Ich habe jetzt... Achso, wie lange sie selbst braucht.
Kai Ole Hartwig: Ja, aber sie, also nicht für wie lange braucht sie selbst.
Daniel Langemann: Achso.
Daniel Langemann: Ne.
Daniel Langemann: Hm?
Kai Ole Hartwig: Also nicht, dass ich nach einer Schätzung fragen würde, die postet die Schätzung in Zeit selbstständig daraus manchmal, ohne dass ich danach frage, ohne dass ich es haben will.
Kai Ole Hartwig: Und dann sind das so Werte, wo ich mir so denke, Freunde, das ist doch, das ist wirklich erfunden, weil in einer halben Stunde bist du mit, oder meinetwegen auch in einer Stunde, bist du mit diesem Plan durch, wo du jetzt sagst, der dauert Tage.
Daniel Langemann: Ich habe genau das Gegenteil erlebt.
Daniel Langemann: Ich habe...
Kai Ole Hartwig: Ja, der dauert vielleicht Tage, wenn ein Mensch das macht, aber nicht, wenn du das machst.
Kai Ole Hartwig: Also wenn du schätzt, dann schätzt du auch für dich selber.
Kai Ole Hartwig: Du sollst ja nicht für mich schätzen.
Kai Ole Hartwig: Dann hätte ich ja gesagt, oh, gib mir eine Schätzung, wenn ich diese Aufgabe umsetzen muss.
Kai Ole Hartwig: Ich habe keine Token mehr.
Daniel Langemann: Für ein Angebot, also neuer Kunde, ganz viel Dokumentation bekommen, habe mich hingesetzt und ich glaube einen Dreivierteltag oder einen Tag lang da wirklich Sachen rumgeschrieben und also klassisch gemacht.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Daniel Langemann: Alles vorbereitet, habe dann die Excel-Schätzung rausgenommen, aber alle anderen Grundlagen dargelassen.
Daniel Langemann: Ich habe gesagt, hier KI, das sind die Grundlagen, mach mir mal einen Projektplan, eine Schätzung, das ist der Kunde, in der Phase sind wir.
Daniel Langemann: Ich möchte gerne so Best- und Worst-Case-Schätzungen mit Medianen haben, mach mir mal fertig.
Daniel Langemann: Und der Witz war, es war eine Differenz, ich glaube, von drei PT, also ich war am Ende bei 75 PT und die war drei PT drüber oder so.
Daniel Langemann: Wo ich sage so, scheiße, jetzt habe ich den ganzen Tag gearbeitet und die hat also 30 Minuten fertig gemacht.
Kai Ole Hartwig: Ja, genau.
Kai Ole Hartwig: Also ich sage ja, menschliche Zeiten schätzen, da bin ich gar nicht, aber ich verstehe halt nicht, warum es jetzt die eigenen Zeiten so random, warum stehen da, also.
Daniel Langemann: Ich habe sie noch nie gefragt, wie lange sie braucht.
Kai Ole Hartwig: Ich auch nicht.
Daniel Langemann: Bin gerade am Überlegen.
Daniel Langemann: Warum nicht?
Kai Ole Hartwig: Ich sage nur manchmal so genervt, ja jetzt mach mal schneller oder so.
Daniel Langemann: Ja.
Kai Ole Hartwig: Ja.
Kai Ole Hartwig: Wenn dann die zehnte Rückfrage kommt oder das zehnte Mal, jetzt musst du aber was machen.
Kai Ole Hartwig: Und ich sage, ja, das hast du beim letzten Mal auch gemacht, jetzt mach mal hin.
Kai Ole Hartwig: So wie der Junior-Dev, der dann ankommt mit, ich weiß nicht mehr, wie ich committen muss, wie geht das denn?
Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt böse bei Junior-Devs, sagen wir der Praktikant.
Daniel Langemann: Ja, ja.
Daniel Langemann: resettet.
Daniel Langemann: Ich bin mal gespannt.
Daniel Langemann: Ich frage jetzt die nächsten Male KI immer, wie lange sie braucht dafür.
Daniel Langemann: Ich habe vielleicht noch nie gemacht.
Daniel Langemann: Nicht mehr als gut.
Daniel Langemann: Wir mögen KI und trotzdem hassen wir sie.
Kai Ole Hartwig: Ja, musst du beim nächsten Mal erzählen, wie das dann läuft.
Kai Ole Hartwig: Ich glaube, wir sind auch durch.
Kai Ole Hartwig: Jetzt sind wir am Ende gar nicht so richtig frustriert.
Kai Ole Hartwig: Komisch.
Kai Ole Hartwig: Ja, jetzt merkt man doch, dass unsere KI-Assistenten hier sitzen.
Daniel Langemann: Das wäre geil.
Daniel Langemann: Strand.
Kai Ole Hartwig: Hast du es nicht gelesen?
Kai Ole Hartwig: Es gibt immer mehr Führungskräfte, die sich jetzt klonen, damit sie dann virtuell im Termin teilnehmen.
Kai Ole Hartwig: Daniel.
Daniel Langemann: Also war die Anwesenheit vorher auch schon überflüssig und es fällt gar nicht auf, dass da eine KI sitzt oder wie.
Kai Ole Hartwig: Es gibt immer mehr Führungskräfte, wo es halt entsprechend viel Content gibt.
Kai Ole Hartwig: Videos, Videos,
Kai Ole Hartwig: Podcasts, zufälligerweise, Texte, E-Mails, der ganze Shit und damit sind die quasi trainiert, beziehungsweise die haben dann halt ein entsprechendes System dahinter, AG-mäßig und die haben halt virtuelle Klone.
Kai Ole Hartwig: wirklich zunehmend, also es gibt einen Trend dazu, zu diesen virtuellen Klonen, die auch Video können und auch in Videomeetings gehen, die dann im Prinzip teilnehmen, als würdest du selber teilnehmen.
Daniel Langemann: Krass, muss ich mal ausprobieren.
Daniel Langemann: Hallo, ich bin der Daniel.
Daniel Langemann: Ich nehme auch Podcasts rein.
Kai Ole Hartwig: Und auch sehr ähnlich zu dir antworten.
Kai Ole Hartwig: Also ich sage jetzt mal, für das normale Labertaschenmeeting ausreichend.
Kai Ole Hartwig: Gut.
Kai Ole Hartwig: Gut.
Kai Ole Hartwig: Ich habe es ja schon ausprobiert, es ist gar nicht aufgefallen.
Kai Ole Hartwig: Ja, so, weißt du?
Daniel Langemann: Ja, wäre doch mal lustig.
Daniel Langemann: Man weiß nicht, wie ich im Altenheim später bespaßt werde.
Daniel Langemann: Da kriege ich dann einen Monitor hingestellt, dann darf ich dann so Rentner-Podcast machen.
Daniel Langemann: Keiner hört zu, es wird nirgendwo gesendet, aber Daniel denkt, er macht einen Podcast.
Kai Ole Hartwig: Ich habe wirklich schon mal drüber nachgedacht, gerade als jetzt so krass viele Sicherheitslücken gekommen sind, ob ich nicht so ein Daily-Format irgendwie noch raushaue.
Kai Ole Hartwig: Oder ob wir nicht jede Woche zwei Stück raushauen oder so.
Daniel Langemann: Machen wir.
Daniel Langemann: Ich arbeite nicht mehr, ich mache nur noch Podcast.
Daniel Langemann: Ja.
Daniel Langemann: Oh Mann.
Daniel Langemann: Dann brauchen wir nur noch so einen Song wie die Moor-Sekte.
Kai Ole Hartwig: Richtige Einstellung, Daniel.
Kai Ole Hartwig: Endlich.
Kai Ole Hartwig: Endlich.
Kai Ole Hartwig: Jeden Tag podcasten jetzt.
Kai Ole Hartwig: Das ist jetzt ein zu krasser Themenwechsel.
Kai Ole Hartwig: Das machen wir nicht mehr, Daniel.
Kai Ole Hartwig: Ich glaube, wir machen Schluss für diese Woche.
Kai Ole Hartwig: Jetzt haben wir gar kein Thema für nächste Woche angeteasert.
Kai Ole Hartwig: Das waren wir letzte Woche wieder besser mit.
Daniel Langemann: Echt nicht?
Daniel Langemann: Oh Mann.
Daniel Langemann: Schnick, schnack, schnuck, was haben wir mit dem?
Daniel Langemann: So.
Kai Ole Hartwig: Ist egal, wir sehen uns nächste Woche zu einer wunderbaren, fantastischen neuen Folge Secrets Not Included.
Kai Ole Hartwig: Wir machen jetzt noch ein bisschen Schnickschnackschunk, bis wir ein Thema gefunden haben, aber ihr könnt schon mal ausschalten.
Kai Ole Hartwig: Bis dahin, macht's gut.
Kai Ole Hartwig: Ciao, ciao.

