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Ein letztes Mal ins Schlachtengetümmel! "Troja"

Synchronklappe: Viel Meinung und wenig Ahnung

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Speaker: Du schneidest ja eh.

Speaker: Na klar.

Speaker: Nee, das lasse ich drin.

Speaker: Das ist ein perfekter Anfang.

Speaker: Ladies and Gentlemen, herzlich willkommen zurück zu einer weiteren wundervollen Folge Synchron-Klappe.

Speaker: Heute die letzte, bevor wir in eine kleine zweifächige Pause gehen, ist das richtig?

Speaker: Ja, zwei Wochen hieß es, ne?

Speaker: Zweifächige Pause gehen, weil mein junger Kollege hier Prüfungen vor sich hat, die nicht aufgeschoben werden können.

Speaker: Prüfung des Lebens.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber dafür stürzen wir uns heute in dieser Folge nochmal mit Speer, Schild und leicht bekleideter Rüstung.

Speaker: Sandalen und Röckchen.

Speaker: Sandalen und Röckchen in die Schlacht um Troja.

Speaker: Du wirst Ruhm ernten, mein Sohn.

Speaker: Viele tausend Jahre lang wird man Geschichten über deine Siege schreiben.

Speaker: Die Welt wird sich an deinen Namen erinnern, Achilles.

Speaker: Achilles.

Speaker: Die Legende erzählt von einer Königin, die ihren König betrug.

Speaker: Wir werden zusammen sein, in dieser Welt oder der nächsten.

Speaker: Deren Liebe zwei Königreiche.

Speaker: Ich will sie wiederhaben.

Speaker: Wirst du mit mir in den Krieg ziehen, Bruder?

Speaker: Gegeneinander aufhetzte.

Speaker: Ich lasse nicht zu, dass du irre gegen einen Krieg beginnst.

Speaker: Soll Troje verbrennen für diese Frau?

Speaker: Habe ich schön gemacht.

Speaker: Tolle Überleitung.

Speaker: Trailer ist eingespielt.

Speaker: Schulterklopfer.

Speaker: Ja.

Speaker: Es wird eine sehr angenehme Folge heute.

Speaker: Ja, Konstantin.

Speaker: Also wir hatten ja im Vorfeld der Folge schon darüber gesprochen, dass es diesen Film ja in einem Directors Cut gibt, als auch in einer Kinoversion.

Speaker: Der Film von Wolfgang Petersen, ich glaube zwei Jahre nach Gladiator kam heraus.

Speaker: Ich meine nicht.

Speaker: Ähm...

Speaker: Kommen wir auch grad nicht mehr auf das genaue Datum.

Speaker: 2004.

Speaker: Genau, und ich glaube, vier Jahre vielleicht sogar.

Speaker: Ja, sagen wir mal, ein Film der 2000er.

Speaker: Genau, auf jeden Fall einer der Filme, die dann halt im Fahrwasser dann entstanden sind nach dem großen Erfolg von Gladiator.

Speaker: Und ich hatte es ja schon beim letzten Mal erwähnt, witzigerweise das Drehbuch von David Benioff, ein Mann, der im späteren Verlauf seines Lebens für die großartige, bis auf die letzte Staffel, Game of Thrones, der hier zuständig gewesen ist.

Speaker: Und ja, Wolfgang Petersen, Troja 2004, bam, jetzt sind wir drin.

Speaker: Welche Fassung hast du jetzt geguckt?

Speaker: Ja, also die, die auf Netflix verfügbar ist.

Speaker: Und das ist die Kinofassung, also nicht der Directors Cut.

Speaker: Ich dachte, du hättest den Directors Cut gesehen.

Speaker: Nee, ich hab ja auf Netflix quasi angefangen zu gucken.

Speaker: Mir ist dann aufgefallen, alles klar, das muss eine andere Fassung gewesen sein.

Speaker: Wie gesagt, das ist die Kinofassung, die auch ab zwölf Jahren freigegeben ist, während der Directors Cut ab 16 freigegeben ist in Deutschland.

Speaker: Und...

Speaker: Ja, und dann war ich tatsächlich so busy die Woche, dass ich einfach kein Interesse mehr hatte, den Film nochmal von vorne anzufangen und hab dann einfach die normale Kinofassung zu Ende gesehen.

Speaker: Aber ich habe den Directors Cut so oft gesehen, dass ich tatsächlich zum größten Teil wusste, wo ist was geschnitten und wo nicht.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und ich denke, vielleicht gerade noch ein Wort zum Directors Cut.

Speaker: Also wie gesagt, das ist einer der aufwendigsten oder beziehungsweise der, doch einer der aufwendigsten Directors Cuts, die es gibt.

Speaker: Wolfgang Petersen hat da anscheinend mit 30 Mann dran gearbeitet.

Speaker: um diese 30 Minuten längere Fassung quasi fertigzustellen.

Speaker: Und ja, ich denke, sie hat auch einen ganz leicht anderen Erzählstrang oder beziehungsweise fügt einfach ein bisschen mehr hinzu, wobei ein paar Sachen zu vernachlässigen sind.

Speaker: Aber ich denke, einer der größten Hauptteile ist tatsächlich, dass der Gewaltgrad in der Kinofassung, also sprich, die wir jetzt gesehen haben, einfach deutlich entschärft ist.

Speaker: Das heißt, vielleicht, falls man das noch sagen kann, außerhalb des Spoiler-Teils, findest du, es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen der Kinofassung und dem Director's Cut?

Speaker: Also signifikant im Sinne von inhaltlich gibt es da eine starke Abweichung, findest du, wirkt der ganz anders?

Speaker: Ich glaube, er nimmt sich einfach tatsächlich nochmal einen Ticken mehr Zeit in ein paar ruhigeren Sequenzen quasi.

Speaker: Also ich glaube, da hat man nochmal ein bisschen mehr Zeit.

Speaker: Also ich glaube, der Brisees- und Achillesteil ist tatsächlich einen kleinen Ticken länger.

Speaker: Ich meine, da sind ein paar Dialogzeilen gestrichen worden in der Kinofassung.

Speaker: Ähm, genau.

Speaker: Ja, also ich denke sowas und ich denke auch so auf Seiten der Trojaner und so weiter, da fehlt auch ein bisschen was, aber, oder beziehungsweise es fehlt nicht was, aber es ist halt demnächst, da ist gerade mehr hinzugefügt worden.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber das, was mir tatsächlich, wie gesagt, aufgefallen ist, ist tatsächlich hauptsächlich auch, dass der Gewaltgrad einfach tatsächlich deutlich herabgeschraubt ist, um die Freigabe ab zwölf Jahren quasi zu erreichen.

Speaker: Ja, ich hatte mir auch so einen Schnittbericht mal angeguckt dazu.

Speaker: Da hieß es auch, dass an vielen Stellen einfach ein bisschen mehr Blut ist.

Speaker: Also die komplett gleichen Einstellungen auch teilweise, aber mit mehr Blut oder der eine oder andere Schnitt irgendwie tiefer aussieht oder sowas.

Speaker: Ja, es sind auch Sachen dabei, wo hart drauf gehalten wird.

Speaker: Also wo Speere durch Köpfe fliegen, was man zum Beispiel in der Kinofassung halt nicht sieht.

Speaker: wo einfach nur ein Speer fliegt und dann geht das alles ein bisschen schneller, wo Leute in diese aufgepflockten Speere rennen und da aufgespießt werden.

Speaker: Also es ist schon ein Ticken härter und das habe ich tatsächlich in der Kinofassung jetzt auch vermisst, aber ich glaube, das ist auch normal, weil ich tatsächlich mit der Directors Cut-Version eingestiegen bin.

Speaker: Genau, deswegen fühlt sich das für mich hier tatsächlich ein bisschen unvollständig an.

Speaker: Ja, aber... Also, wenn, dann würde ich tatsächlich auch dazu tendieren, genau, ja.

Speaker: Ja, gut, kurz Fazit zum Film Troja.

Speaker: Möchtest du anfangen?

Speaker: Kann ich gern machen.

Speaker: Ich versuche mich kurz zu halten.

Speaker: Ich habe dem Film eine 8 von 10 gegeben.

Speaker: Ich finde, es ist ein solider, ein solides Schlacht-Epos.

Speaker: Das Interessante an dem Film finde ich eigentlich die Herangehensweise.

Speaker: Weil Troja kennt man ja erstmal im Sinne von, ja, es ist die Elias.

Speaker: Aber es ist, also, ich sag mal, wenn man eine Verfilmung der Elias sucht,

Speaker: dann weiß ich nicht, ob er in der Film so glücklich macht, weil er vieles, also dieses ganze Götterrenkespiel weglässt und auch so vieles abkürzt.

Speaker: Also da sind allenfalls so ein paar, ich sag mal, Highlights mit drin, was aber auch einfach der Film länger geschuldet ist und der Tatsache, dass der Film sich ja hier entscheidet, Achilles zum absoluten Hauptcharakter zu machen, was in der Elias ja nicht unbedingt so ist.

Speaker: Und umgekehrt, würde ich aber auch sagen, die Leute, die jetzt vielleicht einfach einen Historienfilm suchen, auch für die ist es nicht so das Nonplusultra, weil so richtig streng historisch ist der Film bei seiner Darstellung auch nicht.

Speaker: Dementsprechend ist es irgendwie so ein Zwischending irgendwo, so ein bisschen historisch, es ist ein bisschen Elias, aber nichts davon vollends.

Speaker: Und das klingt jetzt so, als wäre es nix halbes und nix ganzes, aber ich finde tatsächlich trotzdem, dass der Film dabei ein sehr unterhaltsamer Film ist.

Speaker: Es ist ein unterhaltsames Popcornkino.

Speaker: Ich finde insbesondere Brad Pitt als Achilles und als...

Speaker: Hauptprotagonist im Grunde, derjenige, mit dem wir am ehesten mitfiebern, interessant dargestellt.

Speaker: Er trägt den Film auch.

Speaker: Die Schlachtdarstellungen sind opulent und riesenhaft, also mit extrem vielen Menschen und gut gemacht.

Speaker: Sie sind auch gut gealtert.

Speaker: Sie sehen nicht irgendwie veraltet aus oder so, sieht nicht aus wie schlechtes CGI oder so.

Speaker: Also das passt alles und ja, dementsprechend finde ich es ein solider Film.

Speaker: Und ich glaube, das reicht dann auch von meiner Seite aus.

Speaker: Erstmal für den Kurs-Fazit.

Speaker: Jan, wie siehst du's?

Speaker: Ich habe mal direkt meine 8 von 10 hinterher.

Speaker: Bäm.

Speaker: Ich spiele voll der Eierkuchen hier.

Speaker: Ja, es ist auch vor allem, also ich war damals tatsächlich auch etwas enttäuscht, weil es keine Verfilmung der Ilias ist, sondern sich halt einfach auch auf diesen menschlichen Aspekt quasi...

Speaker: Allerdings finde ich den Film trotz allem super.

Speaker: Also es ist tatsächlich, ich mag Sandalenfilme im Allgemeinen und finde die Troja-Thematik im Generellen halt auch sehr interessant und das Ganze dann halt auf der großen Filmleinwand zu sehen mit sehr viel Geld und Budget umgesetzt und das Ganze auch sehr viel...

Speaker: in toller Kulisse gedreht und mit tollen Aufbauten.

Speaker: Hat mir sehr viel Spaß gemacht und vor allem mit einem Aufgebot an sehr vielen namhaften Stars.

Speaker: Und das hat Spaß gemacht und das habe ich mir auch jetzt noch sehr gerne angeguckt.

Speaker: Genau und ja, dementsprechend 8 von 10 Punkten und damit können wir reingehen in den Spoiler Talk.

Speaker: Und weißt du was?

Speaker: Meine Geliebte hat

Speaker: Ein paar Altmännergeräusche.

Speaker: Ja, Moment.

Speaker: Ja, ich bin nicht mehr sehr jüngst.

Speaker: Machen wir nämlich heute mal, bevor wir in eine zweifelstücke Pause gehen, wie schon angekündigt, einen etwas tieferen Gong.

Speaker: Bist du bereit, Konstantin?

Speaker: Ich bin voll bereit.

Speaker: Okay, alles klar.

Speaker: Pures ASMR-Erlebnis jetzt.

Speaker: Hat man es gehört?

Speaker: Ja, man hört es auch immer noch.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Die Schwingung trägt uns jetzt in den Spoiler-Talk.

Speaker: Das wird so ein komplett Esoterik-Gast.

Speaker: Ja, ja, ich merke es schon.

Speaker: Wir driften ab in so eine Sekten-Richtung.

Speaker: Freunde, wenn ihr teilhaben möchtet, unser Spättenkonto ist in Brücken inzwischen offen.

Speaker: Genau.

Speaker: Entsagt allem Weltlichen.

Speaker: Richtig, und irgendwann treffen wir uns, gucken einen gemeinsamen Film und dann ab in den Hammerhimmelfahrt und so.

Speaker: Ja, Troja.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich fand damals, also ich werde jetzt ein bisschen... Als du ein kleiner Junge warst.

Speaker: Mann, du reitest heute echt auf meinem Alter rum, ich merke das.

Speaker: Ich habe jetzt mir mal gerade eine Schnittberichtfassung aufgemacht, wo die Kinofassungen tatsächlich ein bisschen verglichen werden.

Speaker: Und mir ist gerade auch tatsächlich eingefallen, wie dieser Film im Directors Cut startet.

Speaker: Und das fand ich da schon unfassbar atmosphärisch.

Speaker: Also das Ding geht ja langsam los mit der Schwarzblende und dann sieht man Landschaft.

Speaker: Und im Directors Cut ist es tatsächlich erstmal so, dass wir einem Hund folgen, der quasi sein Herrchen sucht.

Speaker: Und Herrchen ist leider tot.

Speaker: also Soldat gewesen, ist leider bei einem Scharmitzel schon umgeguckt und diese ganze Einstellung folgt diesem Hund quasi bis zu dem toten Herrchen und erst dann kommt die Zusatzaufnahme von den beiden Heeren, die aufeinander zuspringen, wo wir das erste Mal dann Agamendon kennenlernen und so weiter.

Speaker: Also das fand ich damals einen sehr coolen Einstieg und in der Kinofassung ist es jetzt natürlich ein bisschen kürzer, aber zum Beispiel König Agamendon von Brian Cox gespielt, fand ich mega cool.

Speaker: Was für ein Erschicht, gell?

Speaker: Ja, was für ein Erschicht.

Speaker: Also ich finde auf jeden Fall mal den, um es jetzt ein bisschen abstrakter zu sagen, ich finde den ganzen Anfang, der dient ja im Grunde nur dazu, um Achilles einzuführen und zwar um zu zeigen, was für ein krass überlegener Kämpfer er ist.

Speaker: Und das ist in dem Film auch deswegen notwendig, weil ab dem Moment, ab dem eigentlich der tatsächliche Trojanische Krieg, sag mal, losgeht, witzigerweise Achilles ja eigentlich fast gar nicht mehr kämpft.

Speaker: Also er kämpft ja eigentlich ansonsten nur am Anfang an diesem Strand Scharmützel und danach macht er in den Kämpfen, weil er sich ja auch so ein bisschen weigert und so ein bisschen boykottiert, kämpft er eigentlich die ganze Zeit nicht mit, abgesehen von seinem Duell mit Hector.

Speaker: Und deswegen dient im Grunde diese Einstellung früh am Film schon, um zu zeigen, dass er so ein krasser Kämpfer ist.

Speaker: Gleichzeitig hat die Szene mir aber sehr viel Spaß gemacht, weil auch die Tatsache, dass der Film so schnell vorbei ist, fand ich irgendwie cool.

Speaker: Ja, cooles Gimmick.

Speaker: Und man macht direkt klar von wegen, wer hier gerade die Hosen an hat, ne?

Speaker: Also wer der krasseste Krieger aller Zeiten gerade in dem Moment ist.

Speaker: Und gleichzeitig wird ja auch zu dem Zeitpunkt schon etabliert, wie viel Achilles sich rausnehmen kann.

Speaker: Im Sinne von, er schläft irgendwie noch im Zelt, während alle anderen schon vorrücken und dann kommt er hinterher.

Speaker: Und auch diese ganze Einstellung gegenüber, wer war es?

Speaker: Agamemnon, ja.

Speaker: Fand ich auch, also...

Speaker: Damit ist schon ein bisschen abgesteckt, wie die Fronten verlaufen und wie die Verhältnisse zwischen den beiden sind.

Speaker: Ja, und vor allem, das zieht sich für mich so ein bisschen durch den gesamten Film durch.

Speaker: Ich finde, das, was man immer wieder so in Ansätzen sieht, nämlich wie Kriegsführung oder wie man sich vielleicht Kriegsführung damals vorgestellt hat.

Speaker: Also historisch kann ich es jetzt tatsächlich einfach nicht belegen.

Speaker: Aber zumindest in der beschriebenen Ilias, die ich auch sehr gerne gehört habe, kommt das auch in Ansätzen vor.

Speaker: Also diese Thematik von, das Heer muss nicht kämpfen, wenn es zu einem Zweikampf kommt und man sich da quasi so auf wie ein Gentleman's Agreement quasi einigt.

Speaker: Das finde ich zum Beispiel cool, dann im späteren Verlauf des Films haben wir das beispielsweise auch nochmal, dass nach einer Kampfhandlung die jeweiligen Überreste der gefallenen Soldaten auf beiden Seiten quasi in einem Waffenstillstand eingesammelt werden.

Speaker: Also das wird auch in der Ilias zum Beispiel beschrieben, das fand ich zum Beispiel auch sehr spannend.

Speaker: Also diese ganzen kleinen Militäranleihen oder beziehungsweise wie Kriegsführung zu dem damaligen Zeitpunkt vielleicht stattgefunden hat, fand ich zum Beispiel ganz spannend in diesem Film.

Speaker: Ich finde tatsächlich dieses Prinzip, wir machen hier einen Zweikampf, anstatt dass unsere Heere sich gegenseitig abschlachten,

Speaker: Ganz interessant, auch insofern, als dass ich mir nie darüber Gedanken gemacht habe, inwiefern, also wie verbreitet das eigentlich war.

Speaker: Weil ich sag mal, eigentlich, man könnte ja auch sagen, man macht das einfach jedes Mal.

Speaker: Warum sollen sich 200 Leute irgendwie gegenseitig abschlachten, wenn eigentlich auch nur einer?

Speaker: Also weißt du, und das erinnert mich gerade ein bisschen an The King.

Speaker: Weil da hat man das Prinzip ja auch, dass tatsächlich der Charakter, der Heinrich, gespielt von Timothée Chalamet, ja auch in dieser einen Schlacht ein Duell gegen irgendeinen bestreitet, damit es eben nicht zu einer Schlacht kommt.

Speaker: Und jetzt frage ich mich echt, wie oft sowas eigentlich stattgefunden hat.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich meine, es ist zeitlich ganz anderer Rahmen, aber es ist mir gerade mal angefangen.

Speaker: Ja, es ist auf jeden Fall.

Speaker: Aber es ist halt spannend trotzdem, weil ja auch viel mit den, ja, mit so Sachen wie Ehre und Kriegerrespekt und so weiter gespielt wird.

Speaker: Also alles, was in unserer Moderne quasi einfach gar keinen Platz mehr hat, weil Töten einfach ein Fingerschnipsen quasi ist.

Speaker: ist das hier quasi dann trotzdem einfach cool dargestellt.

Speaker: Also das hat mir einfach sehr gut gefallen.

Speaker: Besonders, es gibt ja auch dann die Kampfszene zum Beispiel im späteren Verlauf des Films, wo ein vermeintlicher Achilles gegen einen Hector antritt.

Speaker: Und drumherum bildet sich quasi dieser Kreis an Kriegern.

Speaker: Also alle hören auf mit dem Kämpfen und alle gucken zu.

Speaker: Also immer kommt es wieder zu kleinen Duellen, wo die eigentliche Kampfhandlung drumherum, wo sich keiner sonst einmischt.

Speaker: Also das finde ich zum Beispiel auch einfach

Speaker: sehr spannend und auch sehr nah an der, ja, an der dichterischen Vorlage.

Speaker: Ja, ja, stimmt.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich fand dann cool, also nach diesem, oder möchtest du noch was zum Schlachtpüter?

Speaker: Nee, mach euch weiter.

Speaker: Ich hatte, danach lernen wir ja quasi dann schon Menelaus kennen, gespielt von UUUU, Brandon Gleeson.

Speaker: der ja quasi gerade mit den Trojanern so Frieden geschlossen hat und es wird ein bisschen gefeiert und wir lernen dann auch quasi die weiteren Hauptcharaktere auf trojanischer Seite kennen, nämlich Eric Boehner, der Hector spielt, als auch ein sehr junger Orlando Bloom, der im Übrigen tatsächlich innerhalb dieses Films

Speaker: super auf die Nerven gegangen ist, ob seiner Rolle, jetzt rein technisch, dieser naive, unbedarfte Typ, den er sein soll.

Speaker: Also das hat er auch gut gemacht.

Speaker: Also so nicht.

Speaker: Ja, aber hat dich seine Naivität und Unbedarftheit genervt?

Speaker: Oder was genau meinst du mit genervt?

Speaker: Ja, also schon dieses Unbedarftheit.

Speaker: macht er einfach, aber das passt ja zur Rolle dementsprechend.

Speaker: Ja, das hätte ich nämlich jetzt sonst auch gesagt.

Speaker: Ich meine, ja, es ist natürlich, er ist jetzt nicht so der Sympathieträger wie zum Beispiel ein Hektor oder ein Achilles.

Speaker: Also mit denen fiebert man, glaube ich, oder die, ja, die haben mehr von meiner Sympathie jedenfalls irgendwie bekommen, aber

Speaker: Ich finde die Tatsache, dass er halt auch so ein bisschen hin und her gerissen ist und halt irgendwie auch, er ist halt auch nicht so der Krieger und so, auch das finde ich eigentlich ein nettes Gegengewicht zu diesen ganzen, weil alle anderen in dem Film sind ja irgendwie alle Krieger, also auch die Menelaos und Agamemnon und so, das sind alles Kämpfertypen.

Speaker: Und halt auch mal zu zeigen, er ist es halt nicht, er kriecht dann halt davon, es sind halt nicht alles so rumreiche Helden und so.

Speaker: Fand ich eigentlich gut.

Speaker: Ansonsten ja, dass er halt so ein bisschen sehr, ja wie soll ich sagen, mal abgesehen davon, dass er natürlich auch, er handelt jetzt auch nicht, er ist ein bisschen naiv.

Speaker: Helena ist ja auch naiv in dem Film, aber ich finde, wie du schon gesagt hast, es passt halt zu der Rolle.

Speaker: Es ist lustig, wenn man den Kontrast dann zusieht, 2004 dann quasi in Troja als der absolut naive Schönling und 2005 dann im Ridley Scott Epos Königreich der Himmel zu sehen mit einer ganz anderen Rolle.

Speaker: Also das finde ich zum Beispiel cool, also diesen Kontrast, den er dann quasi abgebildet hat.

Speaker: Er muss ja nicht immer nur den

Speaker: naiven Jüngling spiel.

Speaker: Genau, ja, wobei halt einfach, weißt du, genauso wie Brad Pitt quasi auch erstmal so in diese Schönling-Rollen quasi so reingerutscht ist.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Genau.

Speaker: Wobei das ja in dem Fall hier ja im Grunde auch ist, ne?

Speaker: Also, Brad Pitt meine ich jetzt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, ja, das ist so eine Klischee-Bread-Pitt-Rolle, ne?

Speaker: Also gerade so, worüber wir bei, wie hieß es noch gleich, über den Kitsch-Film, den wir jetzt letztens gesehen haben.

Speaker: Legenden der Leidenschaft, meinst du?

Speaker: Legenden der Leidenschaft, genau, ja.

Speaker: Also es ist schon ein Film, um Brad Pitt anzuhimmeln, das schon, ne?

Speaker: Das ist richtig, genau, ja.

Speaker: Und deswegen für alle Leute, die ihn auch noch ein bisschen nackter sehen möchten, der Director's Cut sei euch nahegelegt.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ich fand auch die Szene halt dann ganz cool, dass es da erstmal zum Frieden kommt und mir hat auch das generelle Gedönse da ganz gut gefallen, also wie das Fest stattfindet und auch die Einführung von Orlando Bloom, der sich mit Diane Krüger dann am Vergnügen ist, während unten quasi alle feiern.

Speaker: Brandon Gleeson als Mandelaus fand ich super besetzt, hat mir richtig Spaß gemacht.

Speaker: Den sehe ich sowieso immer gerne in sämtlichen Filmen.

Speaker: Und Eric Boehner als Hector fand ich tatsächlich auch sehr gut besetzt als der etwas ältere, realistischere Bruder.

Speaker: Ja, ich fand es auch spannend, weil gerade dadurch, dass Eric Banner uns in dem Film so sympathisch rübergebracht wird, ist man als Zuschauer, finde ich, so ein bisschen in so einem Zwiespalt, wenn es dann später zu diesem Zweikampf zwischen Hector und Achilles kommt, finde ich.

Speaker: Weil man ihn halt so sympathisch findet, dass man ja nicht will, dass er verliert.

Speaker: Aber gleichzeitig will man ja auch nicht, dass Achilles verliert.

Speaker: Und das finde ich eigentlich ganz spannend.

Speaker: Weil man hätte ja auch sagen können, weil wir jetzt zum Beispiel nur mit Achilles mitlehnen, dass wir irgendwie, ich sag mal...

Speaker: mehr auf dessen Seite sind oder so, oder man hätte ihn halt so fast schon bösewichtartig böse darstellen können, weißt du, so im Sinne von irgendwie der ist total grausam und keine Ahnung, man hätte es ja auch anders machen können, deswegen, aber ich finde es schön, dass man halt diesen Weg gewählt hat.

Speaker: Was ich dich noch fragen wollte, weil du hast ja eben schon so ein bisschen angesprochen, dass du es ein bisschen schade findest, dass es halt nicht so eine, ich sag mal, Elias-Narl-Verfilmung ist, sondern mehr so inspiriert von der Elias ist.

Speaker: Wie findest du den Umstand, dass gerade diese ganze Göttergeschichte hier so gar keine Rolle spielt?

Speaker: Ja, also das ist es, was mir quasi damals gefehlt hat.

Speaker: Also ich habe die Ilias rauf und runter gelesen, also alles, was ich an griechischer Mythologie sowieso in die Finger bekommen habe.

Speaker: Und gerade was da halt in der Ilias quasi so im Hintergrund auch stattfindet und wie dieser ganze Krieg ja quasi im Grunde beginnt, weil das ja quasi Paris ist, der da einen goldenen Apfel verteilen soll und das Ganze dann quasi ins Rollen bringt.

Speaker: Ich fand's schade, dass sich da noch keiner rangewagt hat.

Speaker: Aber ich denke, das ist auch ein Mammutwerk.

Speaker: Und schwierig zu verfilmen und auch da, um da allem gerecht zu werden.

Speaker: Also das stell ich mir tatsächlich auch recht schwierig vor.

Speaker: Deswegen kann ich die Handlung, das Ganze quasi einfach mehr auf menschlicher, vielleicht eher in Anführungszeichen historischer Ebene eher stattfinden zu lassen, halt gut nachvollziehen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Wobei nicht herangewagt stimmt ja nicht, weil es gibt ja schon Verfilmungen, die auch, ich sag mal, Ilias näher sind.

Speaker: Also jedenfalls, wo auf jeden Fall mal diese Göttergeschichte schon auch mit drin steckt.

Speaker: Ja, aber keins der neueren Zeiten.

Speaker: Ja, also nicht mit so einem großen Budget und so, ich sag mal, technisch gut gemacht ist, ja.

Speaker: Das fände ich schon cool.

Speaker: Also wenn irgendein Studio und irgendein geiler Director gerade zuhört, würde ich mir einfach wünschen.

Speaker: Also das fände ich total cool, weil allein diese, also das hätte tatsächlich Stoff, wäre ein toller Stoff für auch eine Serie oder so.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, dass es so umfangreich ist, dass es wahrscheinlich auch eher für eine Serie geeignet ist als für einen Film.

Speaker: Aber das ist einfach ein toller Stoff, der bis heute einfach relevant geblieben ist, zumindest für Leute, die halt auf Mythologie und

Speaker: historienkram stehen und ja das würde ich mir tatsächlich einfach mal wünschen dass sich vielleicht in zukunft mal wieder jemand daran traut was ich mir viel mehr wünschen würde muss ich sagen wäre eine verfilmung vielleicht auch in serienform von der odyssee das passt jetzt nur so halb aber die odyssee schließt sich ja an den trojanischen krieg an also dementsprechend ist es ja irgendwie auch verbunden jetzt thematisch

Speaker: Ja, gleichzeitig.

Speaker: Das würde ich mir super wünschen, vor allen Dingen, weil ich finde, weil es so ein bisschen stationsmäßig ist, es wäre da so ein Serienformat, glaube ich, auch sehr geeignet für.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Und es hat halt sowas von so einer, also es ist fast so ein Fantasy-Film, finde ich.

Speaker: Hat schon ein bisschen sowas wie irgendwie...

Speaker: fast schon wie die Reise in der Hobbit oder so, wo einzelne Stationen sind, dann gibt's mal einen Zyklopen, gegen den gekämpft wird und dann kommen sie auf die Insel von der Hexe, die die Leute verwendet und so ein Kram.

Speaker: Also das find ich ganz cool.

Speaker: Genau.

Speaker: Und gleichzeitig könnte man das hier, was ja hier in Troja quasi, also in diesem Film jetzt quasi ja schon angeteasert wird, nämlich Enneas lernen wir ja ganz kurz kennen gegen Ende des Films, der ja dann im späteren Verlauf

Speaker: ähm, also in seiner Geschichte, in der Ennaeus, ähm, sich ja quasi auch auf eine, ähm, quasi auch auf eine Irrfahrt begibt und, äh, im Endeffekt quasi im Grunde könnte man sagen, der Gründervater Roms wird.

Speaker: Naja, also ich mein, das ist ja das, worauf, äh, die sich später dann berufen haben, ne?

Speaker: Also, beziehungsweise darüber hat er, glaub ich, Cäsar hat er, glaub ich, seine Göttlichkeit irgendwie über den Dreh dann irgendwie, äh, konstruiert.

Speaker: Aber, ähm,

Speaker: Aber ja, wobei ich es ganz witzig finde, ich meine, diesen kurzen Moment, wo man Aeneas sieht, wie er seinen Vater rettet, das ist ja mehr so eine Art irgendwie fast schon Gimmick, finde ich.

Speaker: Weil er ist ja sonst gar keine handelnde Rolle in dem Film.

Speaker: Aber ich fand es trotzdem ganz witzig, dass man ihn kurz sieht.

Speaker: Aber mehr hat er auch nicht.

Speaker: Also in der Geschichte von ihm ist das auch sein Einstieg quasi Troja brennt und er flieht mit seinem kranken Vater.

Speaker: Also das ist quasi der Einstieg.

Speaker: Ja, ja, ich weiß, aber ich meine nur, weil du meinst, das klang jetzt irgendwie so, als wäre er irgendwie größer deswegen, meinte ich schon.

Speaker: Ja, ich habe jetzt gerade gemeint, weißt du, wenn wir jetzt so eine coole Odyssee-Serie dann im Anschluss machen, also es geht halt in beide Richtungen, Odysseus, der wieder nach Hause will und Aeneas, der quasi eine neue Heimat sucht.

Speaker: Also man könnte super einen riesen Kosmos draus machen.

Speaker: Genau, die Aeneas könnte man direkt noch als Spin-Off-Serie machen, als weitere, ja.

Speaker: Bitte nicht von den Witcher-Machern, vielen Dank.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: So, jetzt sind wir ein bisschen abgerutscht in den Mythologie-Teilen.

Speaker: Auf jeden Fall fehlt er hier halt komplett.

Speaker: Also, was ich nur dazu sagen wollte noch, ich finde es eigentlich ganz cool, also ich finde es gar nicht so schlimm, dass er fehlt.

Speaker: Ich finde, das erdet den Film irgendwie mehr.

Speaker: Und ich mache den schon ein bisschen realistischer, auch wenn der Rest des Films nicht unbedingt ein Historienfilm ist, wie gesagt, aber ich finde es trotzdem, also ich finde das eine valide Herangehensweise.

Speaker: Gerade weil es halt auch in dem Fall halt eine viel persönlichere Geschichte ist, im Sinne von mehr fokussiert auf Achilles.

Speaker: Und dementsprechend finde ich das...

Speaker: Ich finde es okay.

Speaker: Genau, so würde ich das auch beschreiben.

Speaker: So, Helena wird geklaut.

Speaker: Einfach so.

Speaker: Naja, sie geht ja schon mit.

Speaker: Freiwillig, ja klar, natürlich.

Speaker: Weil verliebt man sich in Orlando Bloom, dann lässt man Orlando Bloom auch nicht mehr los.

Speaker: Und Hector findet es gar nicht gut.

Speaker: Und dann machen sie sich aber trotzdem auf, weil der Schaden ist bereits angerichtet.

Speaker: Und dann haben wir ja so einen kleinen Abstecher, nachdem sich die Griechen dann dazu verabreden, ihre Heere aufzustellen und gehen Troja zu ziehen.

Speaker: Dann haben wir ja diesen kurzen, coolen Abstecher nach Ithaka ist Odysseus' Heimat, wo wohnt nochmal Achilles.

Speaker: Haben sie den denn hingesetzt nochmal?

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Egal.

Speaker: Auf jeden Fall haben wir diesen kurzen Abstecher quasi auf seine Heimat und wie er da quasi mit Patroklos gerade am trainieren ist.

Speaker: Und da haben wir die nächste thematische Einführung eines Charakters, nämlich Sean Bean als Odysseus, was mich damals tierisch gefreut hat, den in dieser Rolle zu sehen.

Speaker: Und mal in einer Rolle, in der er nicht sterben muss.

Speaker: Das stimmt, ja.

Speaker: Ist ja auch was Besonderes.

Speaker: Mhm.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, und da fand ich die Einführung tatsächlich auch ganz nett, ne?

Speaker: Also mit Patroklos und wie die Beziehung quasi zwischen ihm und Achilles ist.

Speaker: Wobei das, glaube ich, in der Kinofassung noch einen kleinen Ticken kürzer kommt als im Director's Cut.

Speaker: Als auch die Freundschaft zwischen Odysseus und Achilles.

Speaker: Ja, fand ich auch ganz nett.

Speaker: Ich finde es auf jeden Fall nett, dass sie die Szene auch nochmal genutzt haben, um schon Odysseus ein bisschen zu etablieren, auch wenn Odysseus ja auch eine untergeordnete Rolle bleibt, auch in dem Film.

Speaker: Aber ja, was ich an der Szene eigentlich am spannendsten fand, war das Gespräch mit der Mutter von Achilles, was sehr kurz danach kommt.

Speaker: Weil sie ihm da ja so ein bisschen hellseherig seine beiden Zukunft vorstellt.

Speaker: Version Nummer 1, er geht nicht mit und lebt ein glückliches Leben, aber wird vergessen.

Speaker: Version 2, er geht, stirbt dort aber nicht.

Speaker: die Legenden über ihn überdauern die Ewigkeit.

Speaker: Und er entscheidet sich dann ja halt für den Ruhm, für den Tod und für den Ruhm.

Speaker: Also er entscheidet sich nach Troja zu gehen und dort zu sterben, aber eben berühmt zu werden.

Speaker: Und ich finde es ganz spannend.

Speaker: Zum einen, dass halt seine Motivation ist, ich will unbedingt berühmt werden.

Speaker: Und zwar offensichtlich zu jedem Preis.

Speaker: Weil das ist ja jetzt nicht unbedingt...

Speaker: nicht unbedingt so sympathietreibend, sage ich mal.

Speaker: Und das zweite finde ich aber auch, so habe ich es jedenfalls empfunden, ich finde die Tatsache, dass er dann letztlich umkommt, ein bisschen weniger tragisch in Anbetracht der Tatsache, dass er sich dessen ja total bewusst war.

Speaker: Weil das ja im Grunde der Preis ist, den er bereit war zu zahlen.

Speaker: Ich meine, klar, jedes Mal, wenn du in den Kampf gehst oder in den Krieg gehst, musst du ja irgendwie...

Speaker: weißt du ja, dass diese Gefahr immer mitherrscht.

Speaker: Aber die Tatsache, dass es hier so ein bisschen bewusster, sag ich mal, auf sich nimmt, fand ich irgendwie interessant.

Speaker: Weiß ich, wie du das siehst.

Speaker: Doch, also finde ich tatsächlich auch ganz spannend.

Speaker: Die, ähm...

Speaker: Mir ist im Übrigen aufgefallen, dass auch hier wieder ein großer Unterschied quasi dazu besteht, dass wir Odysseus zum Beispiel im Directors Cut deutlich früher kennenlernen.

Speaker: Also der bekommt seine eigene Szene, wo Leute ihn quasi auf seine Heimat aufsuchen, um ihn dann quasi zu fragen, ob er zu Achilles fahren kann.

Speaker: Finde ich zum Beispiel auch cool.

Speaker: Also der Charakter bekommt auch da tatsächlich nochmal einen Ticken mehr Tiefe.

Speaker: Zumal er sich ja da am Anfang als Schäfer oder sowas ausgibt.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Was ja auch dann passt zu einem Odysseus, der ja immer so als listenreich dargestellt wird.

Speaker: Da finde ich tatsächlich schade, dass das nicht in der Kinofassung, es nicht in die Kinofassung geschafft hat.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dieses Ruhmgewinn, dass sich Achilles quasi entscheidet, in diesen Film zu gehen, ist halt auch da wieder konkret genau dran an der Ilias.

Speaker: Weil es auch da eigentlich nur um ihn für... Genau, da geht es auch nur um den Ruhm.

Speaker: Also da versucht Tetis, das ist seine Mutter, ihn quasi auch davor zu schützen, eingezogen zu werden, also weil es eine Prophezeiung gibt, dass er quasi einer der größten Krieger werden soll und da versucht sie ihn noch zu verstecken, also er ist deutlich jünger in der Vorlage, als wir es hier im Film tatsächlich sehen.

Speaker: Und Odysseus ist dann aber auch derjenige, der ihn mit einem Kameraden oder so dann halt entdeckt und ihn mit einer List quasi dazu bringt, sich zu enttarnen.

Speaker: Und dann rekrutieren sie ihn und es geht weiter.

Speaker: Also, und da geht es halt auch tatsächlich für ihn dann trotz allem nur um den Ruhm im späteren Verlauf.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Ich hatte nicht mal im Kopf, dass das im Original auch so war.

Speaker: Aber okay.

Speaker: Und dann geht's auf.

Speaker: Einer der coolsten Shots, wie ich finde, in diesem Film ist tatsächlich die Überblendung zu, wo er seine Mama fragt von wegen, hier, bist du sicher, dass ich sterbe?

Speaker: Und sie sagt, sie weiß es sicher.

Speaker: Und dann, wie er sich quasi umdreht und am Überlegen ist.

Speaker: Und die nächste Überblendung ist quasi, wie er auf dem Schiff steht.

Speaker: Und die Musik schwillt an und die Kamera fährt zurück und man sieht erst sein schwarzes Segel, auf dem seine Myrmidonen quasi am Segeln sind.

Speaker: Und die Kamera geht immer weiter zurück und man sieht diese riesige Flotte im Hintergrund.

Speaker: Und das ist tatsächlich eine meiner absoluten Lieblingsszenen im Film.

Speaker: Ja, ich meine, das sind ja auch die Szenen, mit denen, glaube ich, auch immer im Trailer mitgeworben wurde.

Speaker: Wo du halt erstens diese Riesen, also diese Darstellung der Riesenschlachten mit ganz vielen Leuten und dann eben auch diese Einstellung mit diesen ganz vielen Schiffen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das natürlich auch ganz gut gemacht.

Speaker: Ob das realistisch ist, ob das man mit einer Flotte auch wirklich so gesegelt ist, keine Ahnung.

Speaker: Wahrscheinlich sind das auch viel mehr Krieger, als es realistischerweise in der Antike hätten sein können, sollen, wie auch immer.

Speaker: Aber es ist bildgewaltig.

Speaker: Ich glaube, das ist auch wieder ein cooler Kompromiss sich zwischendurch... Sekunde mal, ich muss kurz auf... Das ist jetzt ein bisschen schlecht.

Speaker: Ich werde hier gerade angerufen.

Speaker: Ich hoffe, man hört es nicht auf der Aufnahme.

Speaker: Ein bisschen, aber ist okay.

Speaker: Ja, egal, was soll's.

Speaker: Auf jeden Fall fand ich cool, dass es einfach wieder so eine Art Kompromisslösung ist zwischen der Ilias, die das Ganze ja auf eine Weise in die Höhe treibt mit den ganzen Helden, die da mit segeln und den ganzen Soldaten.

Speaker: Also, dass das...

Speaker: die größte kriegerische Auseinandersetzung gewesen sein soll, die in der Antike damals stattgefunden hat.

Speaker: Und das dann halt hier ein bisschen auf eventuelle Authentizität geschissen wird quasi, um das Niveau wieder herabzuziehen.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Finde ich halt cool.

Speaker: Also du hast dann, klar, das Götterthema fehlt so ein bisschen, aber die Epik dahinter und dass es vielleicht nicht einfach historisch so ganz korrekt ist, dass es so viele Soldaten gewesen sind, finde ich trotzdem cool und es sieht halt Bombe aus.

Speaker: Also das schafft der Film.

Speaker: Ich finde halt auch, hätte man die Götter jetzt hier dazu genommen, hätte das die Handlung so ein bisschen den, ich sag mal, den Menschen, das hätte den Menschen so ein bisschen die Zügel genommen.

Speaker: Also dann wären die Protagonisten nicht mehr so handlungsleitend gewesen.

Speaker: Und ich finde die Tatsache, dass sie hier eben weg sind und dass alles, was passiert, deswegen passiert, weil eben unsere Protagonisten tun, was sie tun.

Speaker: Das macht das Ganze so ein bisschen, ja, irgendwie, mir fehlt der richtige Begriff dafür, aber irgendwie, also das was passiert ist, es ist halt eine Konsequenz in ihrer Handlung, weißt du, und nicht irgendwie einfach, sonst hast du halt mehr so dieses Vorherbestimmung oder im Sinne von, ja, was können wir denn dafür, die Götter haben es ja so gemacht und wie auch immer, weißt du, also, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Gut, und dann geht es ja quasi schon, also beziehungsweise wir haben ja dann natürlich noch den Einritt der Trojaner, die zurück sind und Helena, die Priamos vorgestellt wird und wie sich die Trojaner quasi so nach und nach auf diese Auseinandersetzung vorbereiten und vielleicht auch noch nicht ganz sicher sind, ob die ganzen Griechen jetzt mit 280 Millionen Mann auf dem Strand stehen.

Speaker: aber die Freude schwingt halt relativ schnell um als es dann losgeht und auch da tatsächlich wieder eine der coolen Szenen wo Diana Krüger quasi in ihrer Kammer steht mit eine Szene mit Paris hat und quasi in ihrem schwarzen Kleid dann quasi hin aufs Meer guckt und bereits sagt von wegen dass die Griechen immer näher kommen das finde ich auch sehr cool

Speaker: Aber es muss ganz schön kalt gewesen sein in den trojanischen Räumen, wenn die da keine Fenster hatten.

Speaker: Ja, sowieso.

Speaker: Also sag mal, so nackig, wie die ganzen Leute da die ganze Zeit rumlaufen.

Speaker: Ist auch scheiße heiß anscheinend.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, also ich meine, wenn man sich heutzutage in den Mittelmeerraum, Griechenland und so guckt, ich meine, da laufen die Leute ja auch nicht so nackig rum.

Speaker: Warum sollen die in der Antike so nackig rumgelaufen sein?

Speaker: Aber okay.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Vielleicht war der Klimawandel da irgendwie anders.

Speaker: Yes.

Speaker: Ja, okay, so funktioniert das nicht.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Ich hab's nicht gesagt.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Was ist Klimawandel?

Speaker: Gibt es denn überhaupt?

Speaker: Oh nein.

Speaker: Und dann ist der ganze Podcast wieder dahin.

Speaker: Und die Bundesrepublik Deutschland gibt es ja auch nicht.

Speaker: Die Satzungszone.

Speaker: Okay, stopp, stopp, stopp.

Speaker: Verfassungsschutz.

Speaker: Ich kann die Folge nicht hochladen.

Speaker: Ich werde das von gar nicht rausschneiden.

Speaker: Im Directors Cut gibt es noch ein paar zusätzliche Sachen, wo man sieht, wie der Strand befestigt wird und die Pfähle angespitzt.

Speaker: Und viele halbnackte Männer laufen rum und die Priester beten.

Speaker: Und man sieht, wie in Troja an sich tatsächlich ein paar mehr Straßenaufnahmen und ein bisschen mehr vom Leben da, was ich tatsächlich in der Kinofassung auch sehr vermisst habe.

Speaker: Man sieht so die kriegerischen Vorbereitungen, auch Schwerter werden geschmiedet und es geht so richtig rund und erst dann quasi hört man diese Alarmglocke, die im Übrigen auch mega cool in Szene gesetzt sind.

Speaker: Ja, genau, und dann sind die Griechen da.

Speaker: Ja, und dieses Landen der Griechen ist für mich tatsächlich eines der Highlights eigentlich dieses ganzen Films.

Speaker: Definitiv, ja.

Speaker: Weil ich finde diese komplette Szene, wie Achilles mit seinem, erst mal so vorne an, ganz vorne fährt und voller Tatendrang als Erster landet und dann halt diesen Tempel überfällt, finde ich total cool.

Speaker: Ich finde erstens die Kämpfe sind cool gemacht.

Speaker: Aber was mir auch gefällt ist, dass unser Held hier eben nicht so lupenrein heldenhaft gezeigt wird, weil er eben so im Grunde auch so rücksichtslos und unnötig diesen ganzen Priester auch abschlachtet.

Speaker: Und ich finde, das bringt so ein bisschen so eine moralische Fragwürdigkeit in diesen Charakter mit rein,

Speaker: die ich ganz cool finde.

Speaker: Achilles ist jetzt nicht einfach nur ein Held und der, oh toll, er kann alles und er ist toll und keine Ahnung was, sondern er wird uns halt auch im Grunde als echt rücksichtsloser Schlechter gezeigt.

Speaker: Und das finde ich irgendwie ganz cool.

Speaker: Also diese Dualität so ein bisschen.

Speaker: Ja, ich bin gerade mal kurz, ich habe die Szene mal kurz rausgesucht, wo quasi dieser Kampf im Tempel stattfindet und Achilles hat im Directors Cut tatsächlich ein etwas, also es gibt zwei mehr Dialogzeilen, wo Achilles das nicht halt in der Kinofassung gibt, das halt so mit einem Schulterzucken ab oder geht da gar nicht großartig drauf ein.

Speaker: Und hier sagt er von wegen, ja, dass es nicht ehrenvoll war, alte Männer zu töten.

Speaker: Also insofern kommt das dazu, deswegen ist es vielleicht da auch nicht ganz sicher, weil vermutlich haben ja seine Männer die Priester getötet und nicht er selber, weil er steht ja eigentlich die ganze Zeit draußen vorm Tempel, während Hector anreitet.

Speaker: Dementsprechend wird er das nicht selber gewesen sein.

Speaker: Jo.

Speaker: Ich hab, ich find's nur ganz lustig, während ich hier so durchscrollere, also die haben hier tatsächlich auch die kompletten Bilder so im Vergleich zur Kinofassung.

Speaker: Directors kannte Junge, ist das blutig gewesen.

Speaker: Also da ist eine Menge nicht reingekommen in die Kinofassung.

Speaker: Also allein Ajax, den wir im Übrigen auch ganz kurz kennenlernen, auch einer meiner Lieblingscharaktere aus der Ilias im Übrigen.

Speaker: der hier tatsächlich auch nur eher so ein ganz kurzer Sidekick ist, nur um dann schnell wieder abserviert zu werden.

Speaker: Der hat auch deutlich mehr Screentime quasi bei der Erstürmung dieses Strandes bekommen und ballert da ordentlich Leute weg.

Speaker: Und ich finde ihn da tatsächlich im Directors Cut cooler, als es in der Kinofassung ist.

Speaker: Also das hat mir da tatsächlich auch ein bisschen gefehlt.

Speaker: Ich habe hier gerade übrigens unter wissenswerten Fakten gerade gelesen, dass Orlando Bloom seinen Charakter als Feigling und Idioten angesehen hat.

Speaker: Das erklärt vielleicht auch so ein bisschen die Darstellung.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Auch wenn ich es, wie gesagt, nicht unpassend finde, aber ja.

Speaker: Nee, also ich denke, das hat er sich dann einfach gut zurechtgelegt.

Speaker: Ja, auch wenn ich tatsächlich in Bewertungen hatte ich es vielleicht gelesen, also viele haben sich daran gestört, also viele haben gesagt, der ist irgendwie so verweichlicht und keine Ahnung was.

Speaker: Also viele fanden das wohl blöd.

Speaker: Wie gesagt, ich finde es sowohl zur Rolle passend als auch einen netten Kontrast zu diesen ganzen anderen grobschlechtigen Krieger-Persönlichkeiten, die wir sonst so haben.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Genau, so.

Speaker: Ansonsten, diese ganze Aufnahme ist halt so richtig schön D-Day angelegt, ne?

Speaker: Stimmt, ja.

Speaker: Also diese ganze Erstürmung des Strandes.

Speaker: Besonders, weil die Mimidonen halt so am Anfang so, ne?

Speaker: Also die Leute rennen quasi ins Pfeilfeuer rein, wie die Amerikaner ins MG-Feuer der Deutschen.

Speaker: Also es ist

Speaker: Aber auch toll gefilmt und hier tatsächlich witzigerweise wieder ein Film, wo mir die Action durch die jeweiligen Schnitte gut transportiert wird, ohne dass ich überfordert bin.

Speaker: Das ist mir jetzt sowohl in der Kinofassung, auch wenn ich den Directors gerade einfach favorisiere, weil einfach mehr zu sehen ist,

Speaker: aufgefallen und das hat mir tatsächlich gut gefallen.

Speaker: Also es ist kein Schnittgewitter, wie ich immer so schön sage.

Speaker: Also das hält schon in den richtigen Momenten gut drauf.

Speaker: Auch diese coole Szene, wo die Myrmidonen quasi ein Schildwall bilden und Achilles, der dieses coole Gimmick hat, immer sein Schild so ein bisschen zu drehen und das Geräusch, was sie da quasi als Soundeffekt drübergelegt haben, das ist auch immer total geil.

Speaker: Muss dazu sagen.

Speaker: Finde ich richtig cool.

Speaker: Total geil.

Speaker: Ja, also, wo er quasi als erstes auch so am Strand steht und hat sein Schild und dann bekommt er da ein Pfeil reingeschossen und dreht den noch und dann kommen die anderen und legen so ihre Schilde drüber.

Speaker: Also, das ist richtig cool gemacht.

Speaker: Ich meine, an der Szene habe ich mich auch ein bisschen gefragt, okay, dieses Schildwall-mäßige, gab es das in der Antike schon?

Speaker: Ich meine, ich weiß, dass die Römer das gemacht haben, aber haben das die Griechen auch gemacht?

Speaker: Ich meine, ich habe es einfach mal hingenommen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und die Griechen haben ja an sich ja zum Beispiel ihre Phalanx gehabt, ne?

Speaker: Also wo quasi ja diese ganzen Sperrkämpfer quasi in der Reihe standen und ihre Schilde ja dann auch benutzt haben, um quasi abzudecken.

Speaker: Ich bin mir aber nicht sicher, ob es, ähm, ja, so...

Speaker: Das mutet so ein bisschen an, wie man es später so aus der Serie Vikings kennt, ne?

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Also die Schildwelle quasi, ne?

Speaker: Genau, also so genau.

Speaker: Und da weiß ich nämlich auch nicht, ich weiß auch nicht, ob das bei den Vikings, also ob das da schon akkurat war, dass die das gemacht haben.

Speaker: Aber also es war halt auf jeden Fall mal insofern wirkungsvoll,

Speaker: als das uns gezeigt hat, dass die Leute, mit denen Achilles da kämpft, dass das ein eingespieltes Team von Profis ist im Grunde.

Speaker: Und das hat es ganz gut transportiert.

Speaker: Ja.

Speaker: Naja, Gemetzel am Strand, alles easy, alles super.

Speaker: Ach ja, stimmt, ich hab Brisees so ein bisschen übersprungen, die ja quasi in diesem Tempel dann quasi ist.

Speaker: Die lernen wir ja auch erst.

Speaker: Die haben wir ja auch erst.

Speaker: Ja, die hat eine Szene, wo sie quasi Hector begrüßt und Paris begrüßt und dann wird quasi so ein bisschen Exposition betrieben, dass sie jetzt eine Priesterin ist und ja.

Speaker: Und praktischerweise ist dieser Tempel halt direkt an dem Strand, wo die Leute landen.

Speaker: Also aus welchen Gründen die nicht ervapriert worden sind.

Speaker: Strategisch nicht.

Speaker: Ja gut, die dachten wahrscheinlich nicht, dass jemand so eine Gotteslästerung betreibt und diesen Tempel überfällt, ne?

Speaker: Äh, japp.

Speaker: Anscheinend schon.

Speaker: Naja, auf jeden Fall, Brisees und der weitere Verlauf, wir bringen zu Achilles, finde ich ganz toll.

Speaker: Also mir gefällt die Dynamik zwischen den beiden oder wie sich das nach und nach entwickelt.

Speaker: Auch wenn ich das Gefühl hatte, und das weiß ich jetzt leider nicht, in der Kinofassung, also die, die ich jetzt gesehen habe, ging es mir irgendwie zu schnell.

Speaker: Also das war so, Achilles ist plötzlich so, wow.

Speaker: Au, ja, hier, Frau und macht sich, also ist direkt sauer, weil Argumenten, wenn man sie eben wegnimmt, also klar darf der sauer sein und so, die mögen sich ja eh nicht, aber ich fand das tatsächlich ein bisschen zu schnell dann.

Speaker: Also ich fand die Sympathie zwischen den beiden gegen mir persönlich nicht zu schnell.

Speaker: Was ich aber schon auch finde, ist, dass Achilles erstaunlich schnell sehr protektionistisch wird.

Speaker: Also insofern würde ich mit ihr mitgehen.

Speaker: Aber von ihr aus auch, sie wehrt sich ja am Anfang immer noch ein bisschen mehr gegen ihn, sag ich mal.

Speaker: Das war für mich okay.

Speaker: Und was ich auf jeden Fall auch finde, ist, dass die Chemie zwischen den beiden echt gut gepasst hat.

Speaker: Und ich finde auch, ich meine, das haben sie sich ja komplett ausgedacht, das basiert ja nicht auf der Elias, aber ich finde es sehr cool, weil es so ein bisschen dem Charakter von Achilles mehr Tiefe gibt.

Speaker: Und es gibt ihm vor allen Dingen auch so ein bisschen eine gewisse emotionale, es gibt ihm überhaupt eine emotionale Seite.

Speaker: Und das finde ich ganz schön.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich mag auch die Darstellung von Brisees und wie das ja im weiteren Film einfach, also die Liebesgeschichte nimmt man einfach ab.

Speaker: Also das fand ich tatsächlich sehr schön und es ist ja auch tatsächlich sehr dramatisch.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Vor allen Dingen macht es, finde ich, halt auch gerade gegen Ende hin, macht es halt die, den, es macht die ganze Geschichte für Achilles zu einer sehr persönlichen Sache.

Speaker: Obwohl für ihn ja diese ganze Kriegssache, das ist für ihn ja eigentlich mehr so Handwerk und es ist ihm alles immer sehr egal.

Speaker: Und durch Briseis hat er aber plötzlich bei diesem ganzen Überfall auf Troja eine sehr persönliche Mission, weil er halt versucht, sie da irgendwo zu retten und so.

Speaker: Und das finde ich ganz cool.

Speaker: Also dass er da irgendwo dann plötzlich seinen eigenen, plötzlich mehr Sinn irgendwie findet, sage ich mal.

Speaker: Genau.

Speaker: Und das Spannende ja tatsächlich, nachdem er in die Kampfhandlung verstrickt worden ist, noch am Anfang, ist danach im Grunde der Krieg für ihn schon gelaufen.

Speaker: Also im gesamten weiteren Filmverlauf weigert er sich ja quasi noch für Agamemnon zu kämpfen und befiehlt das auch seinen Männern, auch wenn es an einer Stelle tatsächlich nicht klappt.

Speaker: Aber für ihn ist tatsächlich dieser Krieg im Grunde im gesamten Film vorbei, weil schlussendlich im Grande Finale,

Speaker: ist es, wie du schon gesagt hast, im Grunde eigentlich nur noch Eigenmotivation.

Speaker: Also eigentlich nur zu Brisees.

Speaker: Auch da beteiligt er sich ja nicht an der Plünderung der Stadt.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Im Übrigen, wobei wir kommen vermutlich gleich noch zum Finale, da würde ich nämlich auch gerne noch ein bisschen was zu sagen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Dann haben wir das Gemetzel abgehakt.

Speaker: Vielleicht machen wir direkt weiter zu... Soll er diesen Zweikampf geben?

Speaker: Orlando Bloom lässt sich da breitschlagen.

Speaker: Also nicht breitschlagen, sondern er entscheidet sich in der Filmvorlage dazu.

Speaker: Im Directors Cut ist es tatsächlich so, dass er auch im Rat tatsächlich angefeindet wird.

Speaker: Deswegen von, ja, keine Ahnung, Ratsmitgliedern oder so, die sagen, das ist seine Schuld und dementsprechend noch ein bisschen mehr Druck auf ihn ausüben, was das Ganze noch ein bisschen...

Speaker: nachvollziehbar macht dass er sich dafür entscheidet genau und dann kommen wir ja im grunde schon relativ flott zum einschreiten der dass die griechen quasi vor die stadtmauern treten nachdem paris sich quasi entschieden hat quasi diesen zweikampf anzunehmen und ich finde auch das wiederum toll in szene gesetzt weil sehr viel dialog und ruhiger dialog dazwischen

Speaker: Und gleichzeitig dann die Vorbereitung dessen, also wo Priamos zum Beispiel auf der Mauer quasi seinen Thron hat, um dann, ich musste zwischendurch schmunzeln, weil ich irgendwie immer so an einen kleinen Boxkampf quasi so erinnert worden bin.

Speaker: Also die Leute begeben sich so in ihr bestes Outfit und stellen sich auf die Mauer, um zu gucken, wie es ausgeht.

Speaker: Ähm...

Speaker: Und da fand ich es halt wirklich cool, wie dann alle erst warten und dann ziehen die ganzen Griechen dann wirklich so landbreitenmäßig so richtig schön auf, marschieren sie dann auf und das sieht schon toll aus.

Speaker: Ja, wobei tatsächlich, wobei das schließt sich erst an diese Szene an, aber was mich an der Szene so ein bisschen, ich sag mal, gewundert hat und vielleicht, ja, sagt irgendein Historiker jetzt, dass das total Sinn macht,

Speaker: Aber was mich halt total gewundert hat, ist, weil unmittelbar nach diesem Duell greifen die Griechen dann ja die Trojaner an und insbesondere eben auch die Truppen, die direkt vor der Stadtmauer stehen.

Speaker: Und das ist so eine Szene gewesen, wo ich mir dachte, warum so rein strategisch sollte ich, wenn ich eine Stadt verteidige, Truppen vor die Mauer stellen,

Speaker: wo sie halt so Mann gegen Mann kämpfen müssen, anstatt dass ich meine Truppen hinter die Mauer nehme und die Mauer Mauer sein lasse, was ja genau der Sinn der Mauer ist.

Speaker: Also die Mauer soll doch schon Menschen abhalten.

Speaker: Warum lasse ich Leute vor die Mauer stehen, um die Mauer zu verteidigen?

Speaker: Die Mauer ist doch die Verteidigung.

Speaker: Weißt du, was ich meine?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das hat mich auch gewundert, ja.

Speaker: Ja, ich mein, ich hätte auch eher gedacht, ich zieh mich nach hinten zurück, sollen die erstmal versuchen, über die Mauer zu kommen und währenddessen kann ich die mit Pfeilen beschießen.

Speaker: Ist doch viel safer und ich hab viel weniger Verluste, anstatt Leute halt vor die Mauer zu schicken.

Speaker: Ich mein, wenn ich schon so einen strategischen Vorteil hab, wie eine mich schützende Mauer, dann nutze ich die doch auch und schick Leute nicht unnötig auf so ein Schlachtfeld raus.

Speaker: Also hätte ich jetzt gedacht.

Speaker: Aber vielleicht ist das totaler Quatsch.

Speaker: Wobei man ja im Grunde auch sagen kann, von wegen, dass es ja auch teilweise vielleicht Sinn macht, weil dann man sich nicht auf den Mauern Gedanken machen muss, irgendwie Leitern umzustürzen oder sonst irgendwas, um die Leute da fernzuhalten.

Speaker: Und die Bogenschützen können in Ruhe kämpfen und man kann unten mehr Leute abstechen oder so.

Speaker: Also, keine Ahnung.

Speaker: Ja, es war auf jeden Fall was, was ich so... So im ersten Moment dachte ich so, hm, also...

Speaker: Ja, der Gedankengang ist mir tatsächlich jetzt beim Gucken auch nochmal gekommen.

Speaker: Aber ich meine, es wäre halt auch sehr viel langweiliger, wenn man nur zeigt, wie die Leute abgeknallt werden.

Speaker: So ein bisschen Handgemenge und so Schlachtenreihen, die gegeneinander anrennen, das ist natürlich immer cooler.

Speaker: Das ist im Übrigen ja auch immer das andere.

Speaker: Man sieht ja immer, wie diese Schlachtenreihen oder Reihen von Soldaten, die müssen ja immer rennen.

Speaker: Was ja theoretisch halt, also das ist mir gerade dann, als die dann sich auch fliehen, ist mir das aufgefallen, weil du hast halt diese riesen Masse an Leuten und die fliehen jetzt alle von dieser Stadt weg und die rennen halt alle.

Speaker: Wo du halt dann immer denkst, okay, die Strandlinie ist halt irgendwie so gefühlt zehn Kilometer oder fünf Kilometer weit weg.

Speaker: rennt ihr diese 5 Kilometer jetzt durchgängig?

Speaker: Wahrscheinlich eher nicht.

Speaker: Und warum solltet ihr auch rennen?

Speaker: Euch redet doch gar keiner hinterher, weißt du?

Speaker: Also das ist so ein bisschen, aber ich kann es halt auch total nachvollziehen, weil ich meine, wie lang war, also wie unglaublich uneppig würde es denn aussehen, wenn diese Schlachtenreihen halt alle aufeinander zuspazieren und erst die letzten 10 Meter fangen sie an.

Speaker: Also das, das verstehe ich total.

Speaker: Es wird einfach nicht so rüberkommen, wie es sein soll, wenn die nicht rennen würden.

Speaker: Das sieht einfach dramatisch aus.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Naja.

Speaker: Die gesamte Handlung, die danach stattfindet, also es wird sich quasi auch wieder hier zum Duell verabredet, Paris schlägt das vor und es wird angenommen, wobei die ganzen Griechen im Hintergrund, weil es ja logischerweise schon längst nicht mehr darum geht, nur um die Frau geht, sondern man will jetzt Troje halt auch wirklich einnehmen, geht halt Agamemnon quasi auf dieses auf diesen Deal quasi ein, der kein Deal ist und

Speaker: Dann kommt es zum Zweikampf gegen Menelaus, zwischen Paris und Menelaus.

Speaker: Das finde ich ganz cool, weil ich damals beim ersten Mal gucken... Ich wusste ungefähr von wegen, wie es von der Ilias her ist.

Speaker: Das war doch das mit dem Nebel, oder?

Speaker: Da wurde es nicht zwischen dem Nebel?

Speaker: Genau, da wird er quasi gerettet.

Speaker: dann von Göttern.

Speaker: Und hier war ich dann neugierig, wie sie es tatsächlich umsetzen und war dann sehr überrascht, dass es dann halt wirklich so krass einseitig ist, dieses Duell.

Speaker: Also Menelaus tötet ja quasi Paris wirklich, also der macht ihn ja wirklich richtig lang.

Speaker: Kurz davor, ja.

Speaker: Genau und gleichzeitig tut das Ganze dem Film auch dramatisch so unfassbar gut.

Speaker: Weil wir ja wirklich sehen, wie er wirklich so Angst vor dem Tod hat, auf allen Vieren quasi zu Hector zurückkrabbelt, um nicht weiter kämpfen zu müssen.

Speaker: Und auch wieder eine meiner Lieblingsszenen in diesem Film, wo Brandon Gleeson quasi von unten schreit nach oben zur Mauer.

Speaker: Und dafür hast du mich verlassen!

Speaker: Ich fand das, ich find das so cool.

Speaker: War's auch.

Speaker: Ja, und dann geht Brandon Gleeson leider drauf und einer meiner Lieblingsschauspieler ist mal wieder tot.

Speaker: Wobei Brandon Gleesons Tod dann halt wieder sehr antiklimatisch war, weil das irgendwie so überraschend kam und einfach nur dieses Schwert durch und zack weg war.

Speaker: Ich mein... Ja, der hat selber nicht damit gerechnet.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, aber dann kommt's quasi dann halt zum Geknüppel zwischen den beiden Heeren.

Speaker: Und auch hier natürlich wieder toll in Szene gesetzt.

Speaker: Auch die Kamerafahrt zwischen den beiden, wo die Griechen kurz davor sind, auf die Schlachtreihe der Trojaner zu greifen.

Speaker: Und dann fährt diese Kamera quasi von oben drüber.

Speaker: Und wie die Leute aufeinanderprallen, wirklich ganz toll gemacht.

Speaker: Ja, erinnert mich ja tatsächlich immer an die Schlachtendarstellung in Herr der Ringe, muss ich sagen.

Speaker: Einfach mit diesen riesigen Menschenmassen.

Speaker: Ja, vor allem, ich find's hier so dynamisch in Szene gesetzt, weil man hier halt wirklich sieht, ne, also das ist nicht nur, wir laufen jetzt gegen die Leute an und prallen dann auf deren Schilde, sondern du siehst wirklich, wie Leute von hinten gedrückt oder in die jeweilige Reihe nach, also oben drüber quasi springen oder fallen, also es sieht wirklich, also es sieht wirklich wie so ein richtiges Getümmel aus, also...

Speaker: In anderen Filmen ist es wirklich so, wie du es gerade eben schon so beschrieben hast, die Leute gehen so aufeinander zu und dann wird so ein bisschen aufeinander eingeschlagen.

Speaker: Aber hier ist es wirklich so pures Chaos und das gefällt mir.

Speaker: Außerdem wird es halt auch dieser Epik dessen, was es halt sein soll, so ein bisschen gerecht.

Speaker: Also im Sinne von, das ist jetzt die größte Schlacht der Antike, so mehr oder weniger.

Speaker: Und dann hast du ja eine gewisse Erwartungshaltung.

Speaker: Ich finde, die Bilder werden dieser Erwartungshaltung gerecht.

Speaker: Ja, und gleichzeitig, und das gefällt mir hier auch wieder sehr gut, der gesamte Film hat meistens keinen Beigeschmack von Pathos, sondern mehr, okay, da klopfen sich jetzt Leute und im Grunde ist es absolut schlecht.

Speaker: Also jeder ist irgendwie der Verlierer.

Speaker: Also auf beiden Seiten gibt es Verluste und man sieht auch, und deswegen finde ich den Directors Cut auch von der Gewaltdarstellung halt wirklich top,

Speaker: dass das absolut kein Spaß ist.

Speaker: Ich finde es auch toll, dass beide Seiten gezeigt werden.

Speaker: Dass das Drama an sich gut eingefangen wird.

Speaker: Ja, was mir sehr gut gefallen hat, unter anderem, ist auch was Thema Motivation angeht.

Speaker: Dass uns ja auch gezeigt wird, dass Menelaus...

Speaker: bevor er dann stirbt, so ein bisschen auch das Bedürfnis hat, seine Ehre wiederzuerlangen, weil er sich halt so in seiner Ehre gekränkt fühlt, dadurch, dass ihm seine Frau weggenommen wurde.

Speaker: Dass gleichzeitig aber Agamemnon, der, sag mal, diese Gelegenheit, seinem Bruder zu helfen,

Speaker: nur deswegen ergreift, weil er darin selbst den Anlass, den willkommenen Anlass sieht, um einfach seine Macht, seinen Herrschaftsbereich auszuweiten.

Speaker: Also, dass es ihm nicht nur darum geht, ich will jetzt mal die Ehre meines Bruders retten, sondern ihm geht es eigentlich darum, ich will einfach mein Reich erweitern, sage ich mal, oder meinen Einflussbereich erweitern.

Speaker: Das finde ich ganz schön, dass das gezeigt wird und so dargestellt wird.

Speaker: Ich bin mir gar nicht sicher, wie das in Elias war, ob das auch so deutlich war oder ob das mehr so ein, nee, nee, ich helfe meinem Bruder war, aber ich fand es auf jeden Fall schön, dass es in dem Film so ist.

Speaker: Mh.

Speaker: Ne, Elias erinnere ich mich tatsächlich auch gerade nicht mehr genauer dran.

Speaker: Ähm.

Speaker: Genau.

Speaker: Naja, auf jeden Fall Gemetzel, Bogenschützen, sehr viele Griechen sterben.

Speaker: Achilles guckt mit seinem Möbidun so ein bisschen zu.

Speaker: Genau, und die Griechen verlieren, ziehen sich wieder zurück.

Speaker: Was haben wir noch zum Abhaken?

Speaker: Gerade im Überlegen, was noch so ein paar coole Szenen waren, weil irgendwie...

Speaker: Ich mein, es macht jetzt keinen Sinn, halt jede einzelne Schlachtszene zu beschreiben.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Also im Kunde können wir jetzt vielleicht ein bisschen... Ja?

Speaker: Ja.

Speaker: Also ein kleines Highlight fand ich diese, diese... Ich weiß überhaupt nicht, ob das realistisch ist, aber ich find, das sah optisch irgendwie cool aus.

Speaker: Einfach diese... Die Feuerbälle?

Speaker: Genau, die Feuerbälle, die so runtergerollt sind, das sah einfach cool aus.

Speaker: Ähm, ja.

Speaker: Und auch die anschließende... Ja, generell, ich sag mal so, Schlachtendarstellungen sind einfach cool gemacht in dem Film.

Speaker: Genau.

Speaker: Und im Grunde brauchen wir ja auch nur noch über eine zu sprechen, weil das ja die schlussendliche Hauptmotivation dann halt weiter für Achilles ist, denn Patroclus, sein Neffe, der ja quasi so sein Ein und Alles ist, den er aufzieht, den er trainiert, der irgendwann auch Mermidone sein soll oder beziehungsweise halt einfach sein Mitstreiter, legt ja dann quasi die Rüstung an, genauso wie halt auch in der Vorlage.

Speaker: Und wird dann quasi durch Hector getötet, weil er halt einfach noch nicht, ja, weil er gegen Hector nicht bestehen kann.

Speaker: Und ich finde, das ist auch eine der Szenen, die mir da auch wieder sehr im Gedächtnis geblieben sind, weil plötzlich stellt man komplett die Kampfhandlung ein.

Speaker: Also es kommt zu diesem Zweikampf, Achilles gegen, also vermeintliche Achilles gegen Hector.

Speaker: Alles hört auf zu kämpfen, alle gucken zu und

Speaker: Und dann stirbt Achilles oder halt Patronklos.

Speaker: Vermeidlich, ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann wird ihm der Helm abgezogen und es ist komplett ruhig.

Speaker: Also Hector ist bestürzt darüber, dass er so einen jungen Kerl quasi jetzt gerade töten musste und alle Leute drumherum sind bestürzt.

Speaker: Also es ist schon...

Speaker: Eine krasse, tolle Szene.

Speaker: Ja, ich finde es vor allen Dingen, als Zuschauer ist man dann ja auch erstmal geschockt.

Speaker: Weil man erstmal denkt, es kann ja wohl nicht sein, dass die uns jetzt unseren Protagonisten sozusagen genommen haben.

Speaker: Im ersten Moment.

Speaker: Natürlich, wenn man jetzt die Elias nicht schon kennt.

Speaker: Aber tut ja vielleicht nicht jeder, der einen Film sieht.

Speaker: Und dementsprechend finde ich das halt schon ein...

Speaker: eine überraschende Szene und ich finde, sie haben es halt von der Darstellung her auch schön so gemacht, dass man jetzt auch nicht von Anfang an irgendwie sieht, ach, das ist gar nicht der Brad Pitt oder so.

Speaker: Deswegen auch, und auch gerade was, was ich ganz schön fand, war,

Speaker: der eine Typ, ich habe vergessen, wie er hieß, sagt ja dann auch im Anschluss an zu Achilles, er hat sich genauso bewegt wie du.

Speaker: Und tatsächlich finde ich irgendwie die Art und Weise, wie er am Rennen ist, das hat schon so einen gewissen Wiedererkennungswert.

Speaker: Ja, auch wie er das Schwert schwingt und diese schnellen Bewegungen, also dieses Tänzeln, was er ja quasi macht.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Was sehr Flüssiges irgendwie, genau, ja.

Speaker: Ja und wo wir gerade schon bei der Szene sind, also wo Eudorus quasi Achilles die Nachricht überbringt, dass sein Neffe gefallen ist und Achilles quasi erst noch lächelnd aus dem Zelt tritt, eigentlich total verliebt und will eigentlich nach Hause fahren.

Speaker: Das ist auch eine sehr starke Szene, vor allem, weil er ja da die Kontrolle so richtig über sich verliert, so in seiner absoluten Trauer.

Speaker: Prises bekommt einen Schlag ab, Eudorus wird quasi fast von ihm erwürgt mit dem Fuß auf der Kehle.

Speaker: Prises ja auch, also wird ihm das auch gewürgt.

Speaker: Ja, genau, dann schmeißt er sie weg.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und das ist schon toll, tut weh und es ist wirklich gut in Szene gesetzt.

Speaker: Wir haben ja auch zwischendurch immer mal wieder die unterschiedlichen Verbrennungsszenen von Helden, die gefallen sind.

Speaker: Also die Bestattung.

Speaker: Ja, das sind ja auch keine Beerdigungen, aber Bestattung.

Speaker: Da auch wieder cool, dieses Ritual mit den Münzen für den Fährmann, die auf die Augen gelegt werden.

Speaker: Das hat man ja immer mal wieder in Filmen gesehen.

Speaker: Fand ich auch mal ganz nett, wenn das Gimmick irgendwie so ein bisschen rausgeholt wird, gerade was dann wieder die griechische Mythologie angeht.

Speaker: Zumal das Thema, ich sag mal, Bestattung nach unseren Riten ja auch später dann nochmal, ich sag mal, zum Thema gemacht wird, wenn, wie heißt er nochmal, Priamus.

Speaker: Ja.

Speaker: Achilles halt bittet, Hector herauszugeben, beziehungsweise als Hector ihn vorher bittet, ob er ihm irgendwie eine Bestattung nach seinen Riten irgendwie will und dann sagt er irgendwie, also er lehnt das ja erst ab.

Speaker: Das fand ich, also dafür ist es ja auch irgendwie sinnvoll, vorher zu etablieren, was sind eigentlich hier die Bestattungsriten.

Speaker: Da wir gerade davon sprechen, dann lass uns doch schnell mal den Kampf noch zwischen Achilles und Hector abhaken.

Speaker: Ja, cool gemacht.

Speaker: Spannend, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Gut, so viel dazu.

Speaker: Aber auch die, das ist auch wieder so ein cooles Ding gewesen, weil Hector so, also in den Einstellungen, die wir ja im Vorfeld sehen, genau weiß von wegen, er wird kommen.

Speaker: Also das ist für ihn ja so sonnenklar, ne?

Speaker: Also Neffe getötet, der steht morgen vor der Haustür und will Satisfaktion.

Speaker: Und auch wie der aufschlägt, wie Achilles quasi vor dem Tor steht, da erstmal in Ruhe vom Wagen tritt, um dann wirklich wütend die ganze Zeit nach Hector zu brüllen und zu verlangen.

Speaker: Wie so ein Irrer.

Speaker: Und das ist auch großartig gemacht, weil das ist eine der Szenen, wo wir keine Musik haben, bis dann Hector von der Brustwehr runtergeht und sich vor das Tor stellt.

Speaker: Und dann haben wir da dann den Musikeinsatz, aber vorher hörst du nur Achilles brüllen,

Speaker: Es gibt diesen Dialog zwischen Priamus, der seinem Sohn viel Glück wünscht und was das Ganze einfach noch viel trauriger macht, seine Frau, die mit dem Kind halt dann da steht.

Speaker: Ja, also das ist wieder so, das finde ich, ist eine echte Gänsehaut-Szene.

Speaker: Ja, ich finde tatsächlich auch in dem Moment, in dem man sieht, wie Hector seine Rüstung anlegt,

Speaker: tut er einem richtig leid, weil man auch das Gefühl hat, er will das eigentlich gar nicht.

Speaker: Aber er macht es gleichzeitig, weil er es als seine Pflicht empfindet.

Speaker: Und ja, gerade deswegen, wie er sich halt auch von seiner Frau und seinem Kind verabschiedet.

Speaker: Also, er tut einem richtig leid, als er das tut.

Speaker: Und irgendwie, man will ja auch gleichzeitig nicht wirklich, dass er Hillis stirbt, aber man will halt, dass keiner von beiden stirbt.

Speaker: Und das ist eigentlich aber schön, wenn es einen Film halt schafft, beide Charaktere so zu etablieren vorher.

Speaker: Dass es einem halt auch nicht egal ist, was da passiert.

Speaker: Dass beides quasi ein Verlust ist, wenn irgendjemand davon stirbt.

Speaker: Genau, die Härte ist ein bisschen entschärft, glaube ich, was Achilles dann mit der Leiche von...

Speaker: Hector ansteht, was die Vorlage angeht.

Speaker: Also da ist es noch deutlicher.

Speaker: Also ich glaube, er schleift den Leichnam mehrfach um die komplette Stadt Troja rum.

Speaker: So nimmt er ihn quasi einfach nur mit, was ein bisschen erträglicher, glaube ich, für den Zuschauer ist.

Speaker: Ja, wobei man...

Speaker: Im Directors Cut, soweit ich weiß, wird ja trotzdem noch mal der sehr geschundene Leichennamen noch mal kurz gezeigt in einer Einstellung.

Speaker: Ich glaube, in der Kinofassung passiert das nicht.

Speaker: Aber ja.

Speaker: In der Kinofassung sieht man es, meine ich, angedeutet.

Speaker: Also da kommt er ja mit dem Leichennamen quasi im Lager der Griechen quasi an.

Speaker: Und ich glaube, im Nachgang ist es auch noch mal in einer etwas näheren Nahaufnahme zu sehen.

Speaker: Auf jeden Fall aber dann, als dann Hector quasi wieder nach

Speaker: Troja überführt wird und da auf den Scheiterhaufen gelegt wird, da ist er quasi auch, sieht man das Gesicht, ne, so wie die Ohren so eingerissen sind und ja, also nicht schön, aber krass.

Speaker: Nicht schön, aber krass, ist auch gut.

Speaker: Ja, geil, ne, also meine Sätze werden immer besser, deswegen lass uns mal zum Ende kommen, vielleicht noch hervorzuheben halt dieser Dialog zwischen Priamos und Achilles in der Hütte, toll.

Speaker: Ja, tatsächlich, weil es ja überhaupt nicht feindselig ist.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Also es ist einfach so im Grunde auf Augenhöhe.

Speaker: Absolut auf Augenhöhe, ja.

Speaker: Ein Vater, der quasi kommt, um den Leichnam seines Sohnes quasi zu erbitten.

Speaker: Auch die Dialogszene im Allgemeinen.

Speaker: Ich küsse die Hände des Mannes, der meinen Sohn getötet hat oder sowas in der Richtung.

Speaker: Es ist

Speaker: es trifft tief.

Speaker: Ja, und gleichzeitig auch, ich meine, Achilles sagt ja dann auch irgendwas im Sinne von irgendwie, dass er ein besserer König oder Herrscher ist, als der, der dieses Herr anfühlt oder so.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Auch toll, ja.

Speaker: Und auch schön diese Szene, wo Achilles quasi Hektors Leichnam fertig macht zum Mitnehmen, also einwickelt in dieses Tuch und gleichzeitig dort selber in Tränen ausbricht.

Speaker: Ähm,

Speaker: Weil er ja eigentlich was ganz anderes vorhatte inzwischen.

Speaker: Oder zumindest eigentlich nicht mehr töten wollte.

Speaker: Und gleichzeitig auch die Tatsache, dass er Brisees dann halt auch mitschickt oder mitgeben lässt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Auch schön, ja.

Speaker: Ist für ihn ja auch irgendwo ein Verlust dann, ne?

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Na ja, trojanisches Pferd wird gebaut.

Speaker: Odysseus bekommt da auch so seine kleine, kleinen zwei Minuten Ruhm, indem er am Lagerfeuer sitzt und einem Typen dabei zusieht, wie er dieses Pferd schnitt und sich dann denkt, yo, geile Sache.

Speaker: Lass mal ein Pferd bauen.

Speaker: Hat ja aber tatsächlich gereicht.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Also es ist natürlich eine sehr kurze Szene, nur um zu zeigen, wie sie auf die Idee kommen.

Speaker: Aber mir persönlich, ich fand's ausreichend.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Ja, und die Trojaner, die halt dieses Pferd halt mitnehmen, die dann am Strand, ne, also auch diese ganze Falle finde ich halt cool, ne, also es ist nicht nur, dass dieses Pferd da steht, sondern dass, ja, die Griechen quasi ihre Männer, also teilweise tote Männer da liegen lassen, die ja quasi an der Pest gestorben sind, die es ja anscheinend, also die gab es in der historischen Vorlage, das weiß ich, dass es das auch gegeben hat.

Speaker: Weil ja quasi dieser ganze Konflikt ja nicht nur, wie es im Film ist, über, keine Ahnung, eine Woche oder so geht, sondern in der Vorlage sind es ja knapp neun Jahre, die die ganze Belagerung dauert.

Speaker: Aber ich fand das halt cool, im Film nochmal aufgegriffen zu sehen, dass es quasi nicht nur ist, okay, sie haben nur das Pferd da stehen lassen, haben ihren Müll mitgenommen, sondern sie lassen halt auch, damit es ein bisschen authentischer wirkt, ihre Leichen da liegen.

Speaker: Ja, fand ich ganz cool.

Speaker: Und ein kleiner Nebeneffekt, hier ist es Paris, der seinem Vater davon abrät, quasi dieses Pferd mit in die Stadt zu nehmen und es direkt am Strand anzuzünden und die Priester versuchen ihn zu überreden, quasi das Pferd mitzunehmen, weil es ja quasi anscheinend ein Geschenk an Poseidon ist oder so.

Speaker: In der Vorlage ist es tatsächlich umgekehrt, also da sind es die hohen Priester, die davon abraten.

Speaker: Mit Senk.

Speaker: Ich fand aber trotzdem ganz nett, dass man zumindest so eine Stimme der Vernunft hat, die abrät.

Speaker: Was mir glaube ich jetzt so retrospektiv nochmal so ein bisschen fehlt, ist Cassandra, die so ein bisschen das Unheil oder die Stadt schon im Voraus brennen sieht, so ein bisschen hellseherisch und niemand will auf sie hören.

Speaker: Ich finde, die hätte man ja eigentlich noch ganz gut so reinbauen können.

Speaker: Gut, das ist jetzt auch kein großer Verlust, aber irgendwie, ich finde, das wäre, also, wäre nicht unbedingt, also man hätte es machen können.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Ja, die ist eben gar nicht im Film gelandet, ne?

Speaker: Also das finde ich halt auch spannend.

Speaker: Also gerade weil man ja Aeneas, der jetzt halt wirklich keine Rolle gespielt hat, den hat man ja nicht reingenommen, den hat man ja reingenommen.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Ansonsten, ich finde das Design, wie das berühmte Trojanische Pferd aussieht, fand ich sehr cool.

Speaker: Also ich finde, das hat so einen Wiedererkennungswert.

Speaker: Also wenn man das sieht, weiß man sofort, das ist das Trojanische Pferd aus dem Film Troja.

Speaker: vor allem sie haben es ja wirklich gebaut also es ist halt cool das ist 14 meter hoch gewesen 12 tonnen schwer und die haben das ding tatsächlich in england gebaut und dann haben sie es einfach rüber geflogen also es war zerlegbar in einzelteile und dann haben die es einfach zerlegt und erst in england gebaut anstatt es irgendwie vor ort zu bauen finde ich auch ganz spannend war vermutlich kostengünstiger

Speaker: Ja, aber das liebe ich halt auch wieder an so Filmen, wo sich wirklich Mühe gemacht wird, das ganze Ding halt auch wirklich da hinzustellen.

Speaker: Und vor allem sieht es halt toll aus, weil ja dann im schlussendlichen Verlauf die Griechen da ja wirklich rauskommen.

Speaker: Also die packen ja quasi, da sieht man so richtig, wie dieser Hohlraum quasi innen drin ist.

Speaker: Beziehungsweise ich finde es schon schön, dass es ja schon von Anfang an auch aussieht, wie aus Schiffsteilen gebaut.

Speaker: Und wie dann sich so einzelne Teile sozusagen ausbauen.

Speaker: abheben oder aufgehen und dann kommen sie da so runter abgeseilt und so.

Speaker: Ja, das fand ich auch sehr schön.

Speaker: Sehr schön gemacht.

Speaker: Im Directors Cut feiern die Leute noch ein bisschen.

Speaker: Und... Also die Trojaner feiern quasi um das Pferd rum.

Speaker: Es gibt dem Ganzen tatsächlich auch noch mal mehr Tiefe.

Speaker: Und es dauert ein bisschen länger, bis die Action quasi losgeht, was mir auch ganz gut gefällt.

Speaker: Weil man so richtig sieht, die sind alle so erleichtert.

Speaker: Und die Griechen sind jetzt weg und es ist vorbei, es ist überstanden.

Speaker: Und das wiegt der Grausamkeit, die dann halt in der Kinofassung leider teilweise, also wirklich fehlt, während sie im Directors Cut fast unerträglich ist, meiner Meinung nach, passt das sehr gut.

Speaker: Und das fehlt halt tatsächlich in der Kinofassung.

Speaker: Wobei, also jetzt gerade dieses Umherumtanzen und Feiern wird in der Kinofassung ja schon auch gezeigt, wenn auch nur ein bisschen, wenn auch kürzer.

Speaker: Nur kürzer, ja.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, und dann kommt das große Gemetzel im Director's Cut.

Speaker: Das ist tatsächlich, und das ist auch so lustig, also du sitzt da, guckst die Kinofassung, denkst mir, Moment mal, die haben doch noch gesprochen, als die in dem Pferd waren.

Speaker: Also es ist dann nachts und es gibt tatsächlich im Director's Cut eine Nahaufnahme von Odysseus, wie er rausguckt und dann quasi das Seil rauswirft.

Speaker: Und er ist der Erste, der ja quasi dann auch da rausschlüpft.

Speaker: Und in der Kinofassung sieht man halt nur die Totale von dem Pferd, wie dann die Leute da, die Griechen rausgehen und dann sich dem Tor nähern.

Speaker: Ähm, richtig gut.

Speaker: Ähm, und dann machen sie ja quasi das Tor auf und auch die Szene, ne, wo die ganzen Soldaten quasi in völliger Stille quasi in die Stadt laufen.

Speaker: Ja, auf die Stadt.

Speaker: Wirklich toll.

Speaker: Bisschen von außen ja schon drauf zumarschieren und so, ja.

Speaker: Und dann wird's laut, ne, also ab dem Zeitpunkt, wo die ersten Männer da durch das Tor sind, dann, ähm,

Speaker: hört man quasi, wie die anfangen zu brüllen und ja, richtig cool.

Speaker: Ich bin mir tatsächlich relativ sicher, dass die musikalische Untermalung etwas anders gewesen ist in dieser Szene, wo die anfangen zu laufen.

Speaker: Also es ist in der Kinofassung, also die, die wir jetzt geguckt haben, ist es tatsächlich, glaube ich, so, dass es wird sehr viel mit sehr viel Klagegesang im Hintergrund gearbeitet.

Speaker: Also wir hören tatsächlich dann wenig vom Schreien und vom Lärm.

Speaker: Also es ist mehr so Hintergrund, während wir dann quasi diese

Speaker: diesen Klagegesang im Hintergrund haben.

Speaker: Im Directors Cut ist mir das tatsächlich so in Erinnerung geblieben, dass Musik Hintergrund ist und wir tatsächlich das pure Gemetzel quasi erleben.

Speaker: Also das ist schon richtig heftig dargestellt.

Speaker: Das hab ich tatsächlich aber auch als einen Kritikpunkt an dem Directors Cut gelesen.

Speaker: dass der Directors Cut wohl teilweise die Originalmusik des Films ausgetauscht hat an manchen Szenen.

Speaker: Und eine Szene, die da immer ins Feld geführt wurde, war, und jetzt spring ich dadurch jetzt ein bisschen zurück, es war tatsächlich der Zweikampf zwischen Achilles und Hector.

Speaker: Und dass da wohl angeblich, kann ich jetzt nicht sagen, weil ich den Directors Cut nicht gesehen habe, aber dass da wohl angeblich eine andere Musik verwendet wurde.

Speaker: Und zwar eine komplett andere.

Speaker: Also das...

Speaker: Also da gab es Leute, die haben sich wohl sehr drüber aufgeregt, weil sie gesagt haben, das würde wohl auch überhaupt nicht passen, was da genommen wurde.

Speaker: Warum hat man nicht einfach die Originalmusik genommen?

Speaker: Kann ich jetzt nicht mehr dazu sagen?

Speaker: Ich weiß nur, ich habe gelesen, dass sich da Leute drüber aufgeregt haben.

Speaker: Müsst du jetzt theoretisch sagen.

Speaker: Bei dem Duell erinnere ich mich gar nicht tatsächlich, also jetzt selbst bei der Kinofassung erinnere ich mich nicht an die Musik.

Speaker: Ja, dafür müsste ich den Director's Cut tatsächlich auch noch mal sehen.

Speaker: Ja, das hatte ich nur gelesen.

Speaker: Das fällt mir jetzt nur ein, weil du das jetzt gerade angesprochen hast mit Unterschiede, Musik, Director's Cut, Kinofassung und so.

Speaker: Ja, ist mir jetzt so.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie fandest du... Also, da würde ich gerne noch drüber reden, weil das tatsächlich einer der Teile ist, die mich so entsetzt haben tatsächlich an diesem Film.

Speaker: Also, das ist halt wieder der Director's Cut.

Speaker: Aber wie fandest du denn...

Speaker: Also ich fand die Aufnahmen, wenn man die Stadt von oben brennen sieht, die fand ich schon cool.

Speaker: muss ich sagen.

Speaker: Gleichzeitig muss ich sagen, ich hätte gerne mehr davon gesehen.

Speaker: Ich hatte das Gefühl, man hat zu höhere wieder gesehen.

Speaker: Ich weiß nicht, ich hätte gerne mehr davon gesehen.

Speaker: Aber ansonsten, ja, stimm ich.

Speaker: Wie gesagt, ich finde es teilweise, war mir glaube ich ein bisschen zu kurz teilweise.

Speaker: Aber inhaltlich ist natürlich, was will man da auch mehr zeigen, es ist halt klar geworden, ja man, die Stadt, der geht es nicht gut.

Speaker: Also ich meine, ja.

Speaker: Ich find im Directors Cut und das ist das, was mir auch wieder hier im Vergleich unfassbar aufgefallen ist.

Speaker: Ich finde, das Finale wirkt für mich nicht so bedrückend in der Kinofassung.

Speaker: Der Directors Cut ist tatsächlich für mich das Nonplusultra, weil wir Achilles halt

Speaker: Die Folgen teilweise durch die Stadt.

Speaker: Und es wird immer wieder hin und her geschnitten, wie wir es in der Kinofassung auch haben.

Speaker: Aber wir sehen in der Kinofassung so gut wie gar nicht... Da wird's nur angedeutet, was für Grausamkeiten bestehen.

Speaker: Werden wir im Director's Cut wirklich sehen, da wird ein riesiges Massaker an Zivilisten angerichtet.

Speaker: Männer, Frauen, Babys, die teilweise in brennende Häuser zurückgeschleudert werden.

Speaker: Das ist im Director's Cut drin.

Speaker: Das ist krass.

Speaker: Gott sei Dank kein echtes Baby.

Speaker: Aber Leute, die wirklich an Balken aufgeknüpft werden und die an den Häusern stehen, das ist so krass und das gleichzeitig ist mir das auch noch mit dieser heftigen Violinmelodie im Hintergrund, also die das Ganze noch in weitere Eskalationshöhen treibt.

Speaker: Ähm, das ist richtig heftig und ich weiß, dass ich damals die ganze Zeit wirklich angespannt das mir das angeguckt habe, das so schrecklich fand und gleichzeitig, ähm, sehr erleichtert war, als es dann tatsächlich vorbei war mit der ganzen Massaker-Reihe.

Speaker: Aber ich finde, das macht den ganzen Abschluss so unfassbar bedrückend auch, weil einfach, ähm, weil einfach so schonungslos gezeigt wird, wie die Zivilisten eigentlich darunter leiden.

Speaker: Mhm.

Speaker: Wobei ich auch sagen muss, auch wenn man jetzt nicht die Gewalt in all ihren Einzelheiten zeigt, wird ja trotzdem irgendwo klar, ja okay, hier wird jetzt hier, also ich glaube inhaltlich wird ja trotzdem transportiert, was es ist, auch wenn man das vielleicht nicht in all seinen Verästelungen zeigt.

Speaker: Es hat natürlich nicht mehr ganz so krass diesen...

Speaker: abstoßenden Effekt.

Speaker: Genau.

Speaker: Das stimmt natürlich.

Speaker: Trotz allem, ich finde, es ist gerade hier halt an dem Film konsequent, also dass es dann so durchgezogen wird.

Speaker: Also gerade, dass es im Directors Cut so durchgezogen wird.

Speaker: Weil schlussendlich ist ja das, was wir in diesem Gesamtnütz im Grunde, es ist ein Kriegsfilm.

Speaker: Und das ist das, was Krieg halt ist.

Speaker: Und das, ja, das finde ich halt sehr konsequent an dem Film.

Speaker: Wir haben noch ein paar mehr Szenen von Odysseus zum Beispiel im Direct-Dose-Cut, der einfach da noch ein paar mehr Szenen bekommt, wie er am Kämpfen ist.

Speaker: Wir haben einen Argamendon, der noch ein bisschen mehr Arschloch sein darf, indem er einfach Leuten die Kille durchschneidet oder sowas in der Richtung.

Speaker: Ja, und dann fehlt eigentlich tatsächlich...

Speaker: Naja, es gehen auf jeden Fall alle drauf, ne?

Speaker: Also so ist es, die ganzen Trojaner, bis auf, ähm, ja, Hectors Frau, ne, die ja im Vorfeld diesen Geheimgang, äh, gezeigt bekommen hat, Helena und so weiter.

Speaker: Und hier kommen wir jetzt quasi einfach gerade mal schnell zum Schluss.

Speaker: Das bedeutet, ähm, ja, Achilles, wie fand's der Achilles tot?

Speaker: Ich sag mal so, der ist ja wieder, ich sag mal, einigermaßen nah dran am Original insofern, als dass er ja den berühmten Pfeil in die Ferse bekommt.

Speaker: Mir hat aber auch an der Darstellung sehr gut gefallen, dass das nicht der einzige Pfeil ist, den er abbekommt, sondern er bekommt ja auch ein paar

Speaker: Pfeile sonst wohin, in den Oberkörper, genau.

Speaker: Weil ansonsten wäre das halt so ein bisschen sehr, ich sag mal, unrealistisch, weil wir ja sowieso eigentlich jetzt nicht so diese, ich sag mal, mythische Gottesdarstellung hatten, so im Sinne von der Typ ist eigentlich unsterblich oder unverwundbar.

Speaker: Das war ja schon vorher nicht etabliert.

Speaker: Deswegen wäre es halt irgendwie weird gewesen, wenn er jetzt tatsächlich nur ein Pfeil in die Ferse bekommen hätte und dann ja tot, weil man sich dann halt fragt, wieso?

Speaker: Ich meine, ja, nicht angenehm, aber warum sterben direkt?

Speaker: Aber so war das halt stimmig.

Speaker: Es hat zu der geerdeten Darstellung des Ganzen gepasst.

Speaker: Und es war auch dramatisch genug, weil er natürlich trotzdem nochmal so die letzten Worte an Brisees richten konnte und so.

Speaker: Also es war dramatisch, es hat mir gut gefallen.

Speaker: Das Ende war natürlich schon vorherbestimmt.

Speaker: Und dann finde ich es halt ganz spannend, dass es super schnell geht, weil die Soldaten finden Achilles und dann ist im Grunde in der Kinofassung schon Beerdigung und Film aus, während wir tatsächlich im Directors Cut nochmal die Trojaner sehen, die es tatsächlich raus ins Gebirge geschafft haben und Brisees, die nochmal den Blick zurückwirft auf das blende Trojan.

Speaker: Genau, ja, und das fehlt mir tatsächlich in der Kinofassung auch, weil so ist es irgendwie so, ja, alles klar, die sind durch den Geheimgang gegangen.

Speaker: Ja, ist ein bisschen mehr in der Schwebe, ne?

Speaker: Weil man sich ja trotzdem dann irgendwie fragt, okay, war sie denn erfolgreich damit?

Speaker: Ja, vor allem, weil man ja ein Enneas zum Beispiel auch zeigt in der Kinofassung, also es wäre schon sinnig gewesen, quasi das auch in die Kinofassung zu übernehmen, ne?

Speaker: Also zumindest zu zeigen, ja, die haben es rausgeschafft.

Speaker: Ja, es hätte so ein bisschen mehr das Gefühl eines runden Endes irgendwie vermittelt, ne?

Speaker: Irgendwie, ja, es hätte sich abgeschlossener angefühlt.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber ich fand es toll, dass der Film startet ja mit dem Offsprecher, der ja Odysseus-Stimme ist, mit den von wegen, man soll sagen, ich wandelte unter Giganten und so weiter und das rahmt den Film auch eigentlich wieder schön ein.

Speaker: Es beginnt mit einem Offsprecher und es endet tatsächlich auch wieder mit einem Offsprecher, ohne noch großartig weitere Bilder zu zeigen und dann geht das Ganze in den Abspann über und dann hat man einen tollen Film gesehen, meiner Meinung nach.

Speaker: Ja, also ich kann nur noch mal wiederholen, Brad Pitt war in dieser Rolle einfach fantastisch.

Speaker: Er hat den Charakter des Achilles halt wirklich sehr interessant dargestellt und facettenreich dargestellt.

Speaker: Und das ist für den Film unglaublich wichtig, weil wenn ein Achilles einen hier nicht überzeugt hätte, dann hätte der Film relativ wenig zu bieten gehabt.

Speaker: Ich meine, klar, du hast irgendwie immer noch die opulenten Schlachtdarstellungen und so, aber ich...

Speaker: Achilles ist hier der unbestritten, die absolute Dreh- und Angelpunkt dieses Films.

Speaker: Und das funktioniert mit einem Brad Pitt hier tatsächlich einfach auch sehr, sehr gut.

Speaker: Und ich, wie gesagt, diese Brisees-Geschichte, da haben sich auch ein paar Leute daran gestört, die irgendwie gesagt haben, es ist ihnen zu groß und zu ausatmen, keine Ahnung was.

Speaker: Ich finde das genau richtig.

Speaker: Wie gesagt, weil es dem Charakter von Achilles einfach viel mehr Tiefe gibt.

Speaker: Und ich finde, das funktioniert auch sehr schön zwischen den beiden.

Speaker: Wollte ich nur nochmal wiederholt haben, weil ich fand es wichtig in diesem Film.

Speaker: Sorry, ich musste kurz gähnen.

Speaker: Das ist langweilig.

Speaker: Ja, war nicht wegen dir.

Speaker: Auf jeden Fall bin ich tatsächlich mal gespannt.

Speaker: Das war ja jetzt so die 2000er.

Speaker: Jetzt haben wir zwei Filme schon besprochen.

Speaker: Im Grunde kam 2005 dann mit Königreich der Himmel ebenfalls dann nochmal ein Historien-

Speaker: Epos ins Kino, was dann leider gefloppt ist.

Speaker: Also ich meine, Troja war glaube ich mit der erfolgreichste, also auch finanziell erfolgreichste Film der neueren Historien eben.

Speaker: Und danach flachte das Ganze dann wieder ab und ich bin tatsächlich gespannt, wie, ob wir sowas nochmal bekommen.

Speaker: Also, ob wir das nochmal... Es wird ja wohl nicht so sein, dass wir nie wieder... Also, wann haben wir sowas bekommen?

Speaker: Ja, also ich meine später, vor allem, wir haben es ja schon im Gladiator gesagt, man hat es dann mehr in Serienformen gefunden, wie in einem Rom oder sonst irgendwie.

Speaker: Aber ich würde mir tatsächlich auch gerne nochmal wünschen, ja, einfach nochmal einen coolen Sandalenfilm oder so.

Speaker: Ja, ich meine, es gibt so Kategorie, es gibt ja viele Filme, ich sag mal, da ist dann einer irgendwie erfolgreich und dann wird gefühlt dann irgendwie der so ein bisschen immer kopiert.

Speaker: Also es gibt ja immer so ein bisschen, ich sag mal, Dinge, die gerade in Mode sind.

Speaker: So wie irgendwie bis vor kurzem noch die Superheldenfilme, wo ich jetzt das Gefühl habe, das flacht jetzt wieder ein bisschen ab, weil das nicht mehr ganz erfolgreich ist.

Speaker: Das ist jetzt seit einem Jahr am Abdämpfen, genau.

Speaker: Ja, weil halt mehrere total gefloppt sind hintereinander und halt die Studios jetzt noch ein bisschen vorsichtiger geworden sind und die nicht mehr ganz so inflationär einfach mehr oder weniger zwei pro Jahr raushauen.

Speaker: Und man sich dann halt so ein bisschen umorientiert, okay, was funktioniert denn?

Speaker: Ich bin jetzt zum Beispiel auch gespannt, ob jetzt durch ein Dune jetzt vielleicht auch mehr Science Fiction in die Kinos kommt.

Speaker: Ja, hab ich auch gerade gedacht.

Speaker: Genau, beziehungsweise gut, Disney ist ja sowieso dabei, die Star Wars Marke auszuschlachten.

Speaker: Wobei sie das ja aktuell auch mehr im Serienformat machen, aber naja.

Speaker: Ja genau, da sind ja die Filme auch nicht gut angekommen.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Wobei ich ja auch gehört habe, dass es da trotzdem auch noch weitergehen soll.

Speaker: Ich habe auch gehört, dass ein Fluch der Karibik soll jetzt irgendwie in ein Prequel kommen.

Speaker: Bin ich ja auch so ein bisschen skeptisch.

Speaker: Ich meine, ich fand ja sowieso schon die Neuesten nicht so gut.

Speaker: Aber gut, wir driften total ab.

Speaker: Genau.

Speaker: Wir werden einfach sehen, was kommt.

Speaker: Auf jeden Fall beenden wir damit diese Folge.

Speaker: Beenden damit auch erstmal... Achso, ja, Unruhable Mentions.

Speaker: Ja, entschuldige bitte.

Speaker: Ich meine, gut.

Speaker: Königreich der Himmel hast du jetzt schon angesprochen.

Speaker: Gladiator sowieso.

Speaker: Steht auch nie gleiche Kerbe.

Speaker: Da geben wir uns wieder die Klinke in die Hand zur letzten Folge.

Speaker: Hört!

Speaker: Hört rein!

Speaker: Es gibt Alexander von

Speaker: Verfilmung.

Speaker: Stimmt, ja, hab ich gesehen.

Speaker: Die auch ähnlich episch ist.

Speaker: Von Oliver Stone.

Speaker: Ähm, genau.

Speaker: Ansonsten fällt dir noch was ein.

Speaker: Ähm,

Speaker: Also ich meine, es gibt natürlich unterschiedliche... Wir haben ja schon über den Film von Mel Gibson, Apokalypto, gesprochen.

Speaker: Den könnte man eigentlich auch in die Liste aufnehmen.

Speaker: Ich finde, das ist eine andere Kategorie, weil er nicht so episch ist.

Speaker: Ich finde, das hat mehr so was Thriller-mäßiges, weil er halt spannend ist.

Speaker: Ich finde, da ist die Darstellung halt einfach episch.

Speaker: Es ist wieder Dschungel und es ist Darstellung der Mai.

Speaker: Also das finde ich schon teilweise sehr episch.

Speaker: Es ist halt nur kein Schlachten-Epos, sagen wir es eher so.

Speaker: Also tatsächlich ist episch ein Adjektiv, was ich dem Film jetzt nicht, also was ich Apokalypto nicht zugeschrieben hätte.

Speaker: Aber...

Speaker: Ja, ich fand die Massenszenen halt schon krass, also wie die dann in die Maya-Stadt gekommen sind.

Speaker: Aber hey, auch hier hört gerne unsere Folge zu.

Speaker: Apokalypto.

Speaker: Aber ich habe jetzt tatsächlich sonst keine Unruhbe-Menschen, die mir irgendwie einfallen sollten.

Speaker: Außer The King hast du ja schon genannt, das wäre ja dann ein neueres Beispiel, ne?

Speaker: Stimmt, ja.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja, ansonsten, was man natürlich immer sagen kann, es gibt natürlich Troja in unterschiedlichsten Versionen schon.

Speaker: Also es gibt auf jeden Fall einen Netflix Mehrteiler, der auch die ganzen Götter-Backgrounds noch so ein bisschen mehr mit reinnimmt.

Speaker: Ich muss allerdings auch dazu sagen, ich habe die nicht mehr zu Ende geguckt, ich habe glaube ich zwei, drei Teile gesehen, das hat mich nicht überzeugt.

Speaker: Und dann kann ich mich noch erinnern, ich habe auf jeden Fall auch eine ältere TV-Produktion, die auch als Mehrteiler rausgekommen ist, angeguckt.

Speaker: Ich weiß, die war relativ nah dran an dem Original und ich fand die auch...

Speaker: Okay, ne?

Speaker: Also ich meine, die war natürlich dann halt nicht so, hatte nicht so viel Budget, war nicht so gut besetzt und so, aber war zumindest an der Elias näher dran.

Speaker: Ähm, ja.

Speaker: Ich weiß halt jetzt auch nicht mehr, ich weiß überhaupt nicht mehr, wer mitgespielt hat, von wem war, aus welchem Jahr die war, also das ist einfach zu lange her, ich weiß nur, ich hab sie mal gesehen.

Speaker: Ähm, ja.

Speaker: So viel zu Troja-Verfilmungen, aber es gibt bestimmt auch noch mehr.

Speaker: Ähm, aber ja, das sind so die, die ich gesehen hab.

Speaker: Was mir übrigens eingefallen ist, worüber ich gerne mit dir auch mal sprechen würde, Master und Commander, hast du den mal gesehen?

Speaker: Ich bin mir unsicher, ob ich ihn gesehen habe tatsächlich.

Speaker: Auch mit Russell Crowe in der Hauptrolle als Kapitän?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Das Filmcover habe ich vor mir, habe ich vor Augen.

Speaker: Und ich habe auf jeden Fall auch einen dieser Schiffsfilme gesehen.

Speaker: Ich bin mir nur nicht unsicher, ob ich den gesehen habe.

Speaker: Ja, alles klar.

Speaker: Ist mir jetzt nur eingefallen, weil ich den tatsächlich so aufs See noch so ein bisschen eingrenzen würde.

Speaker: Das ist auch wieder Historienkram und das auch wieder in so einer Zeitperiode, die ich auch unfassbar interessant finde.

Speaker: Ist schon cool.

Speaker: Gut, aber wir wollen das Ganze gar nicht in die Länge ziehen.

Speaker: Also auf jeden Fall freut euch auf zwei Wochen Pause.

Speaker: Hört unsere Folgen nach, gebt uns ein Like, macht das ein Follow da, haut in die Kommentare, was für ein geiler Podcast wir sind oder halt eben auch nicht.

Speaker: Wie ich eben von meiner Schwester hören musste.

Speaker: Das sind die hertesten Kritiker.

Speaker: Ja, ja, ach, was soll's.

Speaker: Kritik, ihr seid scheiße.

Speaker: Genau, ja, das war die Kritik.

Speaker: Ja, wir nehmen es gerne ein bisschen konstruktiver, ne?

Speaker: Auch wenn wir uns hier im Internet bewegen.

Speaker: Und dann denke ich, wir werden in der nächsten Folge uns mal wieder fernab vom Historien-Epos befinden, oder?

Speaker: Ja, also ich glaube, es ist Zeit mal wieder für was anderes.

Speaker: Wir haben jetzt lang genug diese Schlacht eben ausgetreten.

Speaker: Es ist Zeit für was anderes.

Speaker: Und was das ist, lasst euch überraschen.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Ihr Süßen, dann bis in zwei Wochen.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war die 54.

Speaker: Episode von Synchron Klappe.

Speaker: Die Musik ist wie immer lizenziert über Epidemic Sound.

Speaker: Dieses Mal zu hören, This is How I Remember It von AWR, als auch Clockmakers Daydream von 369.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Episode.

Speaker

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