Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format▸
Share
Embed
Report

#66 - Zwischen Bergamo-Aua und Bayern-Klatsche

Zweitklassig
Zweitklassig

73 plays · Mar 2, 2026

Transcript

Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.

Speaker: Herzlich willkommen zur Episode 66.

Speaker: Mein Name ist Michael, ich habe immer noch kein Edin Dzeko Trikot zu Hause und auch heute sitzt wieder bei mir der Justus.

Speaker: Ich grüße dich.

Speaker: Ja, grüße dich.

Speaker: Dzeko Trikot habe ich leider auch nicht, da kann ich dir nicht aushelfen, aber echt immer noch nicht da.

Speaker: Junge, ich bin so genervt.

Speaker: Ich habe letzte Woche Freitag bei Schalke sogar angerufen, weil ich hatte Freitag noch einen kleinen...

Speaker: kleinen Eingriff am Fuß, deshalb hatte ich dann aber irgendwie den ganzen Tag Zeit und lag rum und konnte wenig machen so und dann habe ich angefangen so bei Versicherungen anzurufen und keine Ahnung was, so richtige Dinge zu erledigen, wo man sonst sich irgendwie verdrücken würde oder sagen würde, da kommen, das ist nicht so wichtig und da habe ich unter anderem auch bei Schalke angerufen und mal nachgefragt, ganz freundlich und

Speaker: Ja, nachdem er mir erstmal, als ich angesetzt habe, warum ich anrufe, hat er mich unterbrochen.

Speaker: Ja, Entschuldigung, kann es sein, dass es um Schalke-Trikot mit einem Dzeko-Vlog geht?

Speaker: Ich so, ja, hast recht.

Speaker: Das ist wahrscheinlich nicht der Erste, der anruft.

Speaker: Er so, ja, hast recht, da kriegen wir ganz viele Anrufe zu momentan.

Speaker: Ich so, ja, glaube ich.

Speaker: Und dann haben wir erstmal so ein bisschen hin und her diskutiert und er wollte mir erstmal erklären, warum er gar nicht bei mir genauer reingucken muss, sondern warum ich mich auf jeden Fall noch gedulden muss.

Speaker: Dann irgendwann sind wir an den Punkt gekommen, dass es sich doch mal lohnen würde, in meine Bestellung reinzugucken und dann hat er auch angeblich irgendwelche Aktivitäten am Freitag in meiner Bestellung festgestellt und ich habe jetzt heute nochmal ganz gespannt reingeschaut, ob ich denn mal irgendwie einen Lieferstatus sehe oder eine Sendungsnummer oder ähnliches, weil du kriegst eigentlich dann immer so eine Sendungsnummer und sowas.

Speaker: Nichts da.

Speaker: Weiterhin offen, weiterhin kein Trikot.

Speaker: Ich bin genervt, aber gut, ich muss mich weiter gedulden.

Speaker: Ich gehe also auch nicht mehr davon aus, dass es bis Freitag, wenn ich im Stadion bin gegen Arminia Bielefeld, dass es bis Freitag da ist.

Speaker: Also muss ich leider warten.

Speaker: Aber hey, wir sind ja irgendwann, ich weiß gar nicht, Ende April, Anfang Mai sind wir im Stadion, Schalke, Düsseldorf.

Speaker: Vielleicht ist es bis dahin da.

Speaker: Ja, höchstwahrscheinlich, das denke ich schon.

Speaker: Aber da bin ich mal, ey, ich hoffe mal, ihr knallt die Bielefelder weg.

Speaker: Also, auf die bin ich so Sommer die ganze Saison, nur wegen dem Eröffnungsspiel.

Speaker: Ja, also, ja, so Abschiedskalendaten können wir, ne?

Speaker: Hat man ja jetzt gegen Fürth und auch gegen Dresden letztens gesehen, also sind ja eigentlich immer klare Nummern für Schalke.

Speaker: Ja, das sollte ja jetzt mal funktionieren, vor allen Dingen, weil Bielefeld auf Tabellenplatz 12 steht, da dürfen die auch gerne bleiben, deswegen strengt euch mal an, weil wir stehen auf Tabellenplatz 11, da hätten wir zumindest definitiv schon mal einen, der unter uns bleibt, ja.

Speaker: Und es nicht überholen kann.

Speaker: Ja, okay, gut.

Speaker: Vielleicht macht das wirklich ein bisschen Hoffnung.

Speaker: Schauen wir mal.

Speaker: Ja, aber ey, ich habe gesehen, du hast auch wieder getroffen am Wochenende.

Speaker: Ja, sicher.

Speaker: Ich muss gerade passen, wie ihr gespielt habt.

Speaker: Ich habe nur irgendwann eine Story gesehen.

Speaker: Hier, Tor, Justus, nach fünf Minuten.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und dann dachte ich so, mach halt, er kann es noch.

Speaker: Junge, das Spiel, das kannst du keinem erzählen, ey.

Speaker: Also, nur Kurzfassung, wir haben vorher nicht drüber gesprochen, deswegen bin ich jetzt mal auf deine Reaktion gespannt.

Speaker: Also,

Speaker: War ein Spiel, wo wir im Hinspiel deutlich auf den Sack bekommen haben, also wo klar war, dass wir da auf jeden Fall eine Reaktion zeigen wollen.

Speaker: Haben wir nach fünf Minuten auch geführt, war noch das bessere Team, fand ich, also alles gut.

Speaker: Hab dann in der ersten Halbzeit, wurde einer von uns gefoult, im gegnerischen 16er.

Speaker: Ja, alle haben sich darüber aufgeregt, gab keinen Foul.

Speaker: Oder kein Pfiff.

Speaker: Selbiges Foul, fünf Minuten später bei uns, halt vor dem 16er, wird dann gefiffen.

Speaker: Ich habe mich brutal aufgeregt.

Speaker: Es gab dann erstmal eine gelbe Karte wegen Meckern.

Speaker: Dann lief das Spiel so weiter.

Speaker: Stand 1-0.

Speaker: Nach der Halbzeit kassieren wir direkt das 1-1.

Speaker: Richtig bitter.

Speaker: Jeder wahrscheinlich so ein bisschen angesickt und sagt, ey komm, jetzt müssen wir das doch wirklich packen.

Speaker: Folgende Situation oder ein paar Situationen da drauf.

Speaker: Flanke kommt rein, ich gehe zum Kopfball.

Speaker: Torwart trifft mich, also trifft auch den Ball, glaube ich.

Speaker: Ich habe es nicht gesehen.

Speaker: Trifft, glaube ich, den Ball und mich auch am Kopf.

Speaker: Ich gehe zu Boden, liegt da.

Speaker: Verteidiger kommt so.

Speaker: Schreise, gelb, rot.

Speaker: Ja, nee, Verteidiger kommt so, trash-talkt mich so ein bisschen, sagt so, ey, Junge, steh auf, war nichts und so.

Speaker: Ich so, Junge, was labest du für einen Scheiß?

Speaker: Der Schiedsrichter hat anscheinend irgendwie verstanden, dass ich gesagt hätte, was pfeifst du für eine Scheiße oder irgendwie sowas.

Speaker: Was ich nicht gesagt habe,

Speaker: Im Endeffekt, still gucke ich mich gerade oder drehe mich gerade so um, will so wieder halbwegs aufstehen und sagt, du kannst direkt gehen.

Speaker: Gelb-Rot gezeigt.

Speaker: Schön gelb-Rot vom Platz geflogen, 1-1.

Speaker: Ich dachte mir, jetzt hast du der Mannschaft das Spiel versaut, leck mir am Arsch und dann kommt aber noch eingewechselter Stürmer von uns,

Speaker: Mit, keine Ahnung, x Jahren Erfahrung in der Kreisliga, ja.

Speaker: Der das Ding einfach dann da rein nagelt als Freistoß.

Speaker: Also folgen die Situationen, dann gab es dann Freistoß.

Speaker: Also 2-1, ich wieder getroffen, aber auch eine gelb-rote geholt.

Speaker: Das heißt, nächste Woche darf ich uns zuschauen.

Speaker: Also mindestens nächste Woche.

Speaker: Wobei ich glaube, gelb-rotes Einspiel.

Speaker: Kostet das?

Speaker: Ja, ja, ich muss irgendwas zahlen.

Speaker: 25 Euro, glaube ich.

Speaker: Ah ja, super.

Speaker: Ja, für Gelb-Rot wegen Dummheit oder wegen Meckern schrägstrich Dummheit.

Speaker: Meckern war es ja eigentlich nicht, weil ich nichts Schlimmes gesagt habe, aber Dummheit ist es auf jeden Fall.

Speaker: Ich kann einfach meinen Maul halten, ganz einfach, Punkt.

Speaker: Aber in dem Moment kurz aufgeregt.

Speaker: Ja, aber ultra frustrierende Situation und habe ich tatsächlich auch so schon mal in einem ganz anderen, also nicht in einem ganz anderen Kontext, aber da waren wir noch viel jünger, wo ich selber noch auf Vereinsebene gespielt habe und da hatte ich auch einen Mitspieler, der irgendwie...

Speaker: sauer war und dann mit einem Trainer draußen diskutiert hat und der Schiedsrichter hat aber irgendwas, was er seinem Trainer an die halt rausgerufen hat, hat er quasi auf sich bezogen, hat ihn mit glatt rot auf den Platz gestellt und gesagt, er hat doch mit seinem eigenen Trainer gerade geredet, aber so haben wir dann einen guten Tag versucht, auf den einen zu reden, aber das Ding war durch.

Speaker: Das ist auch genau das Ding, dass manchmal so Kommunikations- Issues oder Probleme, so nenne ich es einfach mal.

Speaker: Hatten wir in dem Spiel, aber ich hatte es im Spiel beispielsweise, so dasselbe Schiri, so hat sich den Schuh immer relativ schnell selber angezogen.

Speaker: Beispielsweise Freistoß für den Gegner, klares Foul, alles gut, also kleines Foul beim Gegner in der Hälfte.

Speaker: Ich gehe zurück, zeige so auf den, also ich habe Richtung Ball gezeigt, oder so eigentlich zwischen Ball und also vor mich gezeigt einfach.

Speaker: Und er so, ah komm, was willst du, Junge, der Ball liegt dort da.

Speaker: Ich so, hä?

Speaker: ich möchte einfach nur, dass du in Abstand zählst.

Speaker: Weil ich muss ja irgendwo, ich darf ja nur nach wie viel, nach neun Metern oder so, wo ich Abstand habe oder sieben Meter, keine Ahnung, wo ich Abstand habe und er sollte nur abzählen, da steht die Mauerstelle so halbwegs.

Speaker: Und hat er auch direkt auf sich poliziert.

Speaker: Ich so, ey, du brauchst mich jetzt nicht so drauf anmachen.

Speaker: Dann kam er auch zu mir, hatte ich entschuldigt dafür, dass er mich so angemeckert hat.

Speaker: Und dann stellt er mich wegen so einer Kleinigkeit wieder vom Platz.

Speaker: Egal, lassen wir das.

Speaker: War ein ganz wildes Wochenende.

Speaker: Ich habe zwar wieder mal getroffen, aber...

Speaker: muss nächstes Spiel zuschauen, von daher können wir Samstag da schön mal Bierchen trinken gehen, Michael.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Ja, dann lass uns doch ein bisschen aufs Tagesgeschäft schauen.

Speaker: Wildes Wochenende war es zum Teil auch in der zweiten Liga, wobei ich sagen muss, ich habe auch irgendwie schon spannendere Spieltage erlebt.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Das eine oder andere angeschaut oder so ein bisschen im Hintergrund laufen lassen, beispielsweise auch am Freitagabend.

Speaker: Und muss aber irgendwie sagen, also ja, da sind ein paar Tore gefallen, aber so richtig gecatcht hat mich eigentlich wenig an diesem Wochenende in der zweiten Liga.

Speaker: Vielleicht ist das auch so ein bisschen der Grund, warum ich ja auch jetzt irgendwie hier in der Vorbereitung auf den Podcast mir gedacht habe, lass uns heute vielleicht mal gar nicht so tief in die Spiele mit reingehen.

Speaker: Deine Fortuna hat am Freitagabend gewonnen gegen den VfL Bochum.

Speaker: Hat mich sehr für euch gefreut.

Speaker: War, finde ich, auch ein wichtiger Sieg für euch, um da jetzt mal ein bisschen weiter die Punkte zu sammeln.

Speaker: Hast du das Spiel geguckt?

Speaker: Yes, volle Länge und war auch wieder...

Speaker: Kurz vor dem Nervenzusammenbruch, dass man es wieder so unnötig spannend macht.

Speaker: Der Kommentator sagte zwischendrin mal 2-0 wäre der höchste Sieg in der Saison.

Speaker: Also wir haben anscheinend wirklich jedes Mal nur mit einem Torunterschied gewonnen.

Speaker: Ja, aber tatsächlich Bochum erschrocken schwach.

Speaker: Vielleicht die Fortuna auch einfach deutlich besser, aber Bochum in der ersten Halbzeit fast nichts Nennenswertes an Chancen.

Speaker: Holt man vielleicht einmal, aber ansonsten hat Fortuna Bochum ziemlich so dominiert, deswegen auch durch Itten 1-0 folgerichtig.

Speaker: Also, ja,

Speaker: 2-0 haben wir noch nachgelegt, Musliah, Traumtor.

Speaker: Kann man vielleicht schnell drüber gehen, weil du schon sagtest, lass den Spieltag kurz halten.

Speaker: Und am Ende machen wir es nochmal spannend, weil einfach Musliah auf der Schiene eingewechselt wird, wo ich ihn eigentlich eher weniger sehe, aber da halt auch Lündal ausgefallen ist wieder nach einer Viertelstunde oder sowas.

Speaker: Aber das habe ich gar nicht verstanden.

Speaker: Ich auch nicht.

Speaker: Ich kann nur den Kommentator sagen,

Speaker: Natürlich zitieren, aber ich meine jetzt gar nicht, wo Muslea eingewechselt wurde, sondern Muslea sitzt auf der Bank.

Speaker: Der Kommentator sagte, der hat so gut wie gar nicht trainiert unter der Woche.

Speaker: Da muss man mal gucken, für wie viele Minuten es reicht.

Speaker: Das heißt für mich, okay, das ist halt ein Spieler, der ist richtig gut.

Speaker: Den nehme ich gerade auch nur mit, weil er so gut ist, aber der kann vielleicht mal so 10, 20 Minuten zocken.

Speaker: Wenn es geht, irgendwie eine halbe Stunde.

Speaker: Und dann wird er da aber nach 20 Minuten schon eingewechselt.

Speaker: Und ich denke mir, okay, wahrscheinlich wechselt er ihn dann in der 60. oder 70. wieder aus.

Speaker: Aber er dachte sich jetzt, das ist meine beste Option.

Speaker: Aber er hat am Ende ja quasi durchgespielt.

Speaker: Und da war ich dann schon überrascht, weil ich mir so dachte, dafür, dass er jetzt 70 Minuten gezockt hat, dann brauchst du noch nicht auf die Bank setzen.

Speaker: Dann kannst du ihn auch starten lassen und einfach nach einer Stunde rausnehmen und sagen, ja, ist jetzt alles gut ausgegangen im Ende oder aufgegangen.

Speaker: Von daher alles gut, aber fand ich dann doch ein bisschen verwunderlich.

Speaker: Hast du vollkommen recht.

Speaker: Ich meine, Option

Speaker: hatte er kaum, also klar, Zimmermann war noch eine Option, aber Zimmermann ist wie gesagt auch nicht mehr auf dem Level, wo er mal war, aber wenn er 70 Minuten spielen kann, der hatte ja irgendwie einen Infekt unter der Woche, deswegen konnte er nicht voll trainieren, aber lange Rede, kurzer Sinn, aus meiner Sicht ein absolut verdienter Sieg, aber Jena Muslier hat halt auch dann auch gepennt in der 80. oder 79.

Speaker: Minute, also da ist er halt nicht mit durchgelaufen in der Verteidigung.

Speaker: Ja, vielleicht.

Speaker: Ja,

Speaker: Aber da hat Alfa Ruprecht das 2-1 gemacht, unnötig spannend gemacht.

Speaker: Aber am Ende, finde ich, steht da unterm Strich ein absolut verdienter Sieg.

Speaker: Und Uwe Rösler hat ja auch nachher in der PK selber gesagt, er hat seine Mannschaft in der ersten Halbzeit überhaupt nicht wiedererkannt.

Speaker: Und ja, Uwe Rösler, ja auch ein Trainer mit Fortuna-Vergangenheit, aus der Bundesliga abgestiegen, anderthalb Jahre, ich glaube, die Fortuna trainiert.

Speaker: Fand ich nie einen schlechten Trainer.

Speaker: Damals noch in Langerhose.

Speaker: Ja.

Speaker: Fand ich auch nie einen schlechten Trainer, ist auch immer ein sehr agiler Trainer an der Seitenlinie und bin mir sicher, dass er Bochum auch da wieder hinbekommt, wo Bochum stehen sollte.

Speaker: Weil ich glaube auch Fortuna und Bochum, beides Vereine, die beide unzufrieden sind mit ihrer tabellarischen Situation und wo beide auch eigentlich mehr Qualität haben für einen besseren Tabellenplatz.

Speaker: Aber ja, das Spiel Freitagabend war, ich fand es kein schlechtes Spiel zum Angucken.

Speaker: Unterm Strich steht ein 2-1 für uns.

Speaker: Ganz wichtig, gar keine Frage.

Speaker: Nächste Woche wird aber auch wieder ganz wichtig.

Speaker: Da müssen wir Nürnberg schlagen und dann auch hinter uns lassen, weil dann können wir die nämlich punktetechnisch überholen.

Speaker: Und ja, das kann man auf jeden Fall mal aus Fortuna-Brille sagen.

Speaker: Und hinten halt wieder Lebensversicherung.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Was ich mich gerade frage ist, wo du gerade sagtest, ja, Düsseldorf und Bochum, beides Mannschaften, die eigentlich in der Tabellenregion unterwegs sind, wo sie sich eigentlich selber nicht sehen.

Speaker: Gehe ich an sich auch mit, aber wenn ich auf die Tabelle gucke, also könntest du so drei, vier Mannschaften benennen, wo du sagst, ey, da würde ich vor einer Saison drauf gucken und die safe hinter uns einsortieren.

Speaker: safe hinter uns einsortieren.

Speaker: Genau, jetzt mal wirklich so die Perspektive vor der Saison.

Speaker: Fortuna dachte auch, sie spielen oben mit.

Speaker: Aber siehst du da die Mannschaften, wo du von vornherein sagst, ey, die sehe ich auf jeden Fall hinter uns.

Speaker: Also man kann natürlich jetzt wieder mit Elversberg irgendwie kommen, weil man jedes Jahr irgendwie glaubt, dass Elversberg einbricht.

Speaker: Okay, ne?

Speaker: Ja, das würde ich gar nicht so sehen.

Speaker: Also Nürnberg davor sind, über die kann man, finde ich, auch noch reden.

Speaker: Also ich würde es andersrum machen.

Speaker: Ich würde es andersrum machen.

Speaker: Schalke, Paderborn, Darmstadt, Hertha würde ich rausnehmen und Hannover.

Speaker: Das sind schon mal fünf Teams, wo ich sage, die sind gleichwertig oder besser.

Speaker: Vielleicht sogar vor der Saison mit dem, was Schalke die letzten zwei Jahre gezeigt hat, hätte man über Schalke reden können, ob man die sportlich da oben... Ja, wobei, ich habe ja schon auch immer gesagt jetzt, auch in verschiedenen Folgen, ich fand die Transferpolitik von Schalke so gut,

Speaker: Und das war ja auch schon zum Sommer so, dass ich gesagt habe, ich habe nicht das Gefühl, dass wir doch mal so eine Saison spielen wie davor.

Speaker: Aber du hast jetzt auch nicht einen Top-5 drin gehabt oder einen Top-3 drin gehabt.

Speaker: In der Saison.

Speaker: Also hatten wir beide nicht.

Speaker: Ganz vor der Saison.

Speaker: Nee, ich hatte die nicht.

Speaker: Ich hatte die nicht.

Speaker: Wir haben ja nur entwickelt, dass man gemerkt hat, okay, da könnte doch ein bisschen mehr kommen.

Speaker: Nee, wir haben die nur Top 3 gehabt, aber ich habe die trotzdem Top 5, glaube ich, gewotet.

Speaker: Davor die Saison habe ich das, glaube ich, auch gemacht.

Speaker: Davor waren die Saison Platz 4, glaube ich.

Speaker: Und ich habe das, glaube ich, dieses Mal, müsste ich mir nochmal anhören, ich habe das dieses Jahr ähnlich gesagt.

Speaker: Wir haben ja dieses Jahr gar nicht die komplette Tabelle durchgetippt.

Speaker: Wir haben ja dieses Jahr nur Top 3.

Speaker: Genau, wir haben die ersten 3 gemacht.

Speaker: Die Absteiger gemacht.

Speaker: Genau.

Speaker: Nein, wir haben nur dann so, glaube ich, gesagt, zwischen wem wir geschwankt haben.

Speaker: Und ich meine, ich habe da auch Schalke erwähnt, dass ich die wieder eigentlich, wenn die sich festigen, definitiv auf dem einstelligen Tabellenplatz sehe.

Speaker: Und je nachdem, wie es läuft, auch weiter oben.

Speaker: Dass sie als Erster sind, hätte ich nicht gesagt.

Speaker: Ja, da bin ich vollkommen bei dir.

Speaker: Aber ansonsten, wie gesagt, das sind so die Vereine.

Speaker: Also ich sehe jetzt Nürnberg nicht stärker.

Speaker: Ich sehe Lautern nicht stärker.

Speaker: Ich sehe auch Karlsruhe nicht stärker.

Speaker: Hertha auf jeden Fall ist mit die beste Mannschaft der Liga.

Speaker: Hannover sehe ich auch relativ stark.

Speaker: Elversberg weiß man nie, wo es ausschlägt, hast du schon gesagt.

Speaker: Aber Paderborn, Schalke, Darmstadt sehe ich auch alle drei nicht unbedingt viel, viel schwächer.

Speaker: Aber ganz ehrlich, Bochum und Fortuna in der besseren Verfassung mit weniger Verletzten, also zumindest ist es für Fortuna-Seite kann ich sprechen, sehe ich die auf jeden Fall auch minimum einstellig und wenn nicht sogar auch in den Top 5, wenn es gut läuft, ne?

Speaker: Ja, ich sehe die halt genau, ich sehe die halt auf einem ähnlichen Niveau wie die genannten Mannschaften, aber halt nicht, dass die, also ich würde die halt zumindest nicht da drüber ranken, sondern ich sehe die dann halt eher, wenn in der Gruppe, wo, wie es auch jetzt ist, die sehr, sehr, sehr,

Speaker: Lass uns sagen, ich glaube, beide Mannschaften hätten an Hannover, sag ich mal, anschließen können, punktetechnisch.

Speaker: Ich will das gar nicht jetzt nur an der Qualität festmachen, aber ich glaube, sie hätten besser performen können, dass sie da oben mitsch... Du siehst ja, die Mannschaften, die einfach im Flow sind, die eine gewisse Konstanz aufweisen und die einen guten Kader haben, die stehen da oben.

Speaker: Elversberg ist ein Phänomen, ist einfach so.

Speaker: Und die anderen vier Mannschaften, da hätte man schon damit rechnen können vor der Saison, dass sie da stehen.

Speaker: Du kannst Schalke vielleicht noch einen Ticken rausnehmen, qua der Historie.

Speaker: Kann ich auch vollkommen nachvollziehen.

Speaker: Aber dass Paderborn wieder oben mitspielt, dass Darmstadt als Absteiger oben mitspielt, dass Hannover wieder eine Rolle spielt, das war eigentlich klar.

Speaker: Ja, doch.

Speaker: Aber ich verstehe, was du meinst.

Speaker: Also das ist schon sehr ausgeglichen.

Speaker: Deswegen siehst du ja auch zwischen Platz 1 und Platz 5 zwei Punkte.

Speaker: Das sagt es ja auch schon wieder.

Speaker: Und es ist auch deshalb so ausgeglichen, weil Darmstadt überraschend in Dresden 3 zu 1 verliert am Ende.

Speaker: Und ich muss sagen, fand ich auch ein verrücktes Spiel in dem Sinne, dass Darmstadt, also

Speaker: Erstens mal gibt es da eine Szene rund um die, ich weiß nicht wann es war, ich sage jetzt mal aus dem Kopf heraus, es muss so 20.

Speaker: Minute rum gewesen sein, wo Dresden sich echt glücklich schätzen kann, dass sie für einen Foul nur die gelbe und nicht die rote Karte kriegen.

Speaker: Es gibt Argumente dafür, ah ne, das war sogar ganz früh, glaube ich, also siebte Minute sehe ich gerade, die gelbe schon bekommen.

Speaker: Da kann es auch, wenn es blöd läuft, rot geben.

Speaker: Was dann natürlich gar nicht zu der Linie passt, ich finde es gibt Argumente für beide Karten, es geht da immer um die Frage, ist es der letzte Mann schon oder nicht.

Speaker: Es gibt aber genau eigentlich eine ähnliche Situation dann auf der anderen Seite bei Darmstadt, wo Patrick Pfeiffer aber die rote Karte bekommt und Darmstadt somit in Unterzahl ab der 42.

Speaker: Minute spielt, obwohl es auch da für mich so eine Entscheidung ist, na da kannst du auch Gelb geben und vor allem mit dem Wissen, naja ich hatte eben auf der anderen Seite eine Entscheidung, wo man so...

Speaker: beides irgendwie machen kann und vertreten und argumentieren kann, passt es dann halt nicht ganz zu einer Linie.

Speaker: Andererseits, ja, im Endeffekt, man bewertet das als Schiri und muss jetzt sich einen Videoschiedsrichter melden und sagen, ey, du liegst da komplett daneben, wenn es eine Kann-Entscheidung ist und so, finde ich auch immer schwierig, deswegen will ich da jetzt auch nicht zu viel gegen sagen, aber ich verstehe es aus Darmstädter Sicht, das ist ultra frustrierend, weil du hast gesagt,

Speaker: Du bist berachteiligt.

Speaker: Alte Düsseldorfer.

Speaker: Kalte Dusche, genau, der Ex-Düsseldorfer.

Speaker: Wirklich drei Minuten quasi nach der roten Karte kriegst du dann so einen Doppelschlag, gehst 2-0 in die Pause und

Speaker: Und dann denke ich eigentlich, okay, in Unterzahl, 2-0 zur Pause.

Speaker: Fraser Horn, wie bei Darmstadt, auch ausgefallen.

Speaker: Da bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass es ein bisschen besser läuft.

Speaker: Und dann, nee, nicht, dass es besser läuft, sondern dass das Ding eher durch ist.

Speaker: Und dann aber denkt sich Dynamo Dresden, lass mal Gleichzahl herstellen, weil Jakob Lemmer holt sich in der 52.

Speaker: Minute gelb und in der 53. gelb-rot.

Speaker: Also auch stabile Leistung.

Speaker: Dann dachte ich mir, oh Gott, wie kann man nur so dumm sein, jetzt mit Darmstadt safe zurückkommen, ist aber nicht so gewesen.

Speaker: Daferner, hat der auch mal in Düsseldorf gezockt, Daferner?

Speaker: Jo.

Speaker: Ja, Junge, die kaufen auch alles, was die immer irgendwie im Sturm haben.

Speaker: Der war ausgeliehen, der war ausgeliehen von Nürnberg.

Speaker: Ah ja.

Speaker: So war das, ne, genau.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Dann Dafferner 3-0, dann kommt Darmstadt nochmal aufs 3-1 ran, aber verliert somit in Dresden und verpasst somit auch den Sprung an die Tabellenspitze, weil, da kommen wir gleich kurz drauf, Schalke ihn führt, dann auch unentschieden gespielt hat.

Speaker: Allerdings erst mal vorher Elversberg in Kiel auch nur 1-1 gespielt.

Speaker: In Kiel gucken wir gleich aber auch nochmal genauer drauf.

Speaker: Da haben wir ja auch einen neuen Trainer,

Speaker: Würde ich aber vorschlagen, wir sind gleich in Ruhe.

Speaker: Großen Nutznießer ja eigentlich Paderborn.

Speaker: Paderborn hat am Samstag am folgenden 2-1 in Lautern gewonnen und konnten sich so wieder an Schalke ranrobben.

Speaker: Du hast es gerade schon gesagt, Schalke dann am Samstagabend 1-1 gegen Fürth.

Speaker: Kannst du vielleicht gleich nochmal zwei Sätze zu sagen, wenn wir den Samstag kompletieren?

Speaker: Hätte ich gesagt, weil Fürth einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf holt, Schalke dann den einen Punkt sich auch sichert, aber Paderborn hat einfach so den Dreier holt als Team oben, als eins von den Top-4-Teams da oben.

Speaker: Hannover gewinnt auch, aber ansonsten waren das ganz, ganz große Big-Points für Paderborn.

Speaker: Hannover gewinnt nämlich in Bielefeld 1-0, auch am Samstagmittag.

Speaker: Aber auch schwitzt am Ende.

Speaker: Huiuiui.

Speaker: Ja, ich habe es nicht gesehen.

Speaker: War das so heftig?

Speaker: Ja, also Bielefeld hatte dann schon nochmal echt die, also da gab es so zwölf Minuten Nachspielzeit.

Speaker: War sogar ein Elfer, ne?

Speaker: Moin.

Speaker: Die eine oder andere Chance.

Speaker: Einmal war auch dann Tor, aber dann war vorher Offensivfoul von Kersken, der Bielefelder Torhüter, der schon mit vorne war.

Speaker: Der ist dann quasi in Noll, in den Hannover Torhüter ein bisschen reingesprungen.

Speaker: War auch richtig, dass es schon voll war.

Speaker: Also war richtig entschieden.

Speaker: Aber da gab es dann echt nochmal größere Gelegenheiten für Bielefeld.

Speaker: Und ich habe dann natürlich auch das

Speaker: Aufstiegsperspektive, auch gehofft, dass Bielefeld irgendwie noch den Punkt holt in Hannover.

Speaker: Nicht in Hannover, aber gegen Hannover ist ihm dann nicht ganz gelungen und dann somit ist das Spiel 0 zu 1 geendet.

Speaker: Naho Nelnoll, auch hier zumindest bei Sofascore, Spieler des Spiels, sagt auch schon wieder alles aus.

Speaker: Boah, ich finde diesen Vornamen so schwierig auszusprechen.

Speaker: Ich kriege den irgendwie nicht

Speaker: Ja, ich denke mal, der heißt Manuel irgendwie, weißt du so, der heißt Nahuel.

Speaker: Nahuel, boah, also ist eigentlich ein cooler Name, finde ich, habe ich noch nie gehört, aber ich finde, der geht so schwer irgendwie, müsste ich richtig konzentrieren, um das irgendwie auszusprechen.

Speaker: Das stimmt schon, aber daran sieht man es auch wieder ganz klar, ne?

Speaker: Kellmann ohne Tor geblieben, ist ja momentan der Top-Torjäger der Liga, hat ja jetzt, glaube ich, Edmund Talib überholt, hat, glaube ich, 13 Treffer.

Speaker: Ist da auch ein Schalker oben dabei, Karaman, 10 Treffer, glaube ich, auch, ne?

Speaker: Ja, ein bisschen, stimmt.

Speaker: Also dadurch, dass die anderen jetzt nicht mehr so treffen, ist jetzt auf einmal Karaman mit zehn Treffern mit dabei.

Speaker: Ich glaube, Karaman und Itten haben beide zehn, irgendwie sowas.

Speaker: Ja, das ist richtig.

Speaker: Karaman, Itten, Futkoi, zehn Treffer.

Speaker: Futkoi, auch einfach zehn Treffer, ne?

Speaker: Beim Tabellenletzten, der kann da nicht länger... Futkoi, also der gehört auch... Der kann da nicht länger spielen, ehrlich.

Speaker: Also der muss irgendwo weg.

Speaker: Wie Futkoi auch Bälle festmacht, vielleicht ist das ja direkt die Überleitung, obwohl ich jetzt nicht zu Futkoi genau vorbereitet habe.

Speaker: Aber...

Speaker: Schalke spielte am Abend bei Greuther Fürth 1 zu 1 und ich muss sagen, ich war schon leicht genervt.

Speaker: Also ich habe hier glaube ich auch ein bisschen rumgeschrien zu Hause.

Speaker: Du auch?

Speaker: Ich fragte auch.

Speaker: Ja, ey Junge, ich fand das so nervig, weil wirklich, das Spiel geht los, Schalke geht richtig stark in dieses Spiel, die ersten 10, 15 Minuten brutal stark, führt hinten raus, versucht so ein bisschen von hinten aufzubauen, keine Chance, also der Torhüter war eigentlich die Unsicherheit in Person, meiner Meinung nach,

Speaker: Der auch ein, zwei Mal wollte den Ball irgendwie rausspielen.

Speaker: Dzeko hat den Fuß reingehalten, dann ist der Ball irgendwie ins Tor ausgeflogen und so.

Speaker: Und dann will er aber wieder hinten rausspielen und es ist wieder gefühlt schiefgegangen und er hat den Ball in den Seiten ausgehauen.

Speaker: Also wirklich, der war komplett die Unsicherheit.

Speaker: Das war gar nicht der erste Keeper von denen, oder?

Speaker: Ich glaube, die haben... Also ich habe gehört, dass die vor ein paar Wochen den Torwart gewechselt haben.

Speaker: Also anscheinend...

Speaker: Ich habe jetzt nicht gesehen, dass irgendwer verletzt ist.

Speaker: Also ich gehe schon davon aus, dass der jetzt aktuell schon sportlich gesehen Nummer 1 ist und dass das jetzt nicht damit zu tun hat, dass er aus Verletzungsgründen irgendwie nur spielt.

Speaker: Also es gibt eine Leihgabe von RB Leipzig, Timo Schlick, und der ist verletzt.

Speaker: Ah, okay, vielleicht hätte der, gut, wenn der sonst spielt, hat der Spiele diese Saison schon schlägt?

Speaker: Ich guck mal gerade, ich guck mal eben auf.

Speaker: Ich weiß nur, was ich gelesen hatte, hat einen Torwartwechsel vor ein paar Spielen vollzogen.

Speaker: Neun Spiele hat er gemacht.

Speaker: Das ist aber auch, also, und der hat heute Geburtstag.

Speaker: Happy Birthday hier, wunderbar.

Speaker: Ne, der hat neun Spiele gemacht, aber es waren ja 24 anscheinend irgendwie möglich, ne?

Speaker: Also, dann...

Speaker: macht der Kollege... Ja, okay, nee, dann hat hier Böfink danach aber Spiele gemacht.

Speaker: Der ist jetzt aber nicht mehr... Der Holländer, ne?

Speaker: Und dann jetzt fünf Spiele der andere.

Speaker: Genau, dann ist das ja eh eine Vakanz, wo jeder schon mal im Torstand die Saison, ja gut, wundert mich bei der Gegentoranzahl auch nicht.

Speaker: Ja, nee, ist jetzt gar nicht despektierlich gemeint, aber wenn du so viele Gegentore kassierst, dann sieht dein Torwart auch häufig meistens nicht gut aus und dann versuchst du auch immer wieder da irgendwas zu drehen, weil du denkst, vielleicht kann ich der Abwehr damit mehr Sicherheit geben.

Speaker: Kenne ich ja alles von Schalke, wo da irgendwas hin und her getauscht die letzten Jahre.

Speaker: Ich gucke gerade mal, der ist doch jetzt schon ein bisschen länger da, der Heiko Vogel, wie viele Siege hat der überhaupt geholt?

Speaker: Siege?

Speaker: Na, nicht mehr als zwei, sag ich.

Speaker: Aus zehn Spielen zwei Siege gegen Bielefeld und gegen Kiel.

Speaker: Ja.

Speaker: Naja, jedenfalls, um vielleicht mal aufs Spiel kurz zurückzukommen, führt, macht es dann aber trotzdem irgendwie ganz gut, dass sie sich trotzdem so ein bisschen aus diesem Schalke-Anfangsdruck befreien und halt auch ihre eigenen Stärken so ein bisschen für sich erkennen, dass sie mal schnell in die Umschaltsituation kommen und machen dann auch das 1-0 durch Srebreni und danach hat Schalke halt echt sich ein bisschen schwer getan.

Speaker: Also war halt trotzdem so, dass Schalke grundsätzlich mehr Chancen hatte,

Speaker: bessere X-Goals hatte und sowas.

Speaker: Also die Statistiken waren alle auf Schalke Seite, aber es war jetzt auch nicht so, dass du irgendwie so das Gefühl hattest, es ist jetzt gerade nur eine Frage der Zeit, bis das Tor fällt.

Speaker: Und dann hat es tatsächlich bis in die zweite Halbzeit gebraucht, bis irgendwann Dejan Lubicic

Speaker: Mal komplett, Junge, mit 120 kmh das Ding unter die Latte genagelt hat.

Speaker: Da hat Benedikt mir erstmal geschrieben, Junge, sowas hat er in den ganzen Jahren in Köln nicht einmal gemacht.

Speaker: Und genau, dann gab es noch so ein bisschen Diskussion, weil irgendwie, ich weiß auch gar nicht, wieso, ich verstehe das gar nicht, aber irgendwie der Trainer von Schalke, Mirom Muslic und auch 1-2 Verantwortliche haben Elfmeter gefordert für eine Szene, wo Lubitschitsch

Speaker: kurz gezogen wird im Strafraum und dann fällt und dann fällt er auch unglücklich auf seinen Arm, wo man schon dachte, oh Gott, hat der jetzt irgendwas an der Schulter oder so?

Speaker: Aber da habe ich mir Sorgen um Lubicic gemacht als Spieler, aber da habe ich keinen Elfmeter gefordert, weil es war meiner Meinung nach viel zu wenig und es war auch richtig, dass da kein Videoschiedsrichter eingegriffen hat und ich habe gar nicht verstanden,

Speaker: Sogar nach dem Spiel hat sich Muslic noch hingesetzt und gesagt, ja, also der Diskut, der kritisiert ja nie Schiedsrichter, das finde ich auch eigentlich gut so, weil der immer seine klaren Prinzipien da hat.

Speaker: Und dann wurde er aber in der PK darauf angesprochen, hat er gesagt, ja, nee, muss ich nichts weiter zu sagen, ich habe einen Elfmeter gesehen, der Schiri hat es nicht so gesehen.

Speaker: Und ich dachte mir so, was, wo hast du einen Elfmeter gesehen?

Speaker: Also, ich habe das in dem Moment auch gefordert.

Speaker: Also, ich glaube, wenn du meine Freundin fragst, die, äh,

Speaker: Ab dem Leben mit, hast du jung, ist alles gut bei dir, weil ich auch nur so, hey, schrien habe, habe ich die erste Zeitlupe gesehen, dann habe ich auch gecheckt, alles klar, das ist gar nichts.

Speaker: Also das fand ich ein bisschen komisch, dass da einige Schalker und so von den Verantwortlichen so richtig so, ja, wir haben ja wieder keinen Elfer hier bekommen und keine Ahnung was, auch wenn du die Kommentare bei Insta liest, also da sind immer so ein paar Spezies, die sagen, ja, andere Mannschaften hätten dafür auf jeden Fall einen Elfer bekommen, wir werden ja immer benachteiligt.

Speaker: Hat man ja immer so ein bisschen aus der subjektiven Vereinsbrille, aber da sind auch so viele Leute, die schreiben, ey, jo, das war nichts.

Speaker: Oder einer schreibt sogar, boah, Lubitsch kann sich nicht beschweren, wenn er eine Gelbe für Schwalbe bekommt.

Speaker: Finde ich jetzt nicht, weil er wurde schon kurz gehalten so, ist jetzt für mich dann keine Schwalbe, aber so, keine Ahnung, fand ich ein bisschen komisch.

Speaker: Naja, am Ende des Tages geht es 1-1 aus und ich finde es halt einfach nur ultra nervig, weil ich mir so denke, sorry, aber...

Speaker: Also ja, die haben es im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut gemacht, der Gegner.

Speaker: Aber ich fand, das ist trotzdem eine schlechte Mannschaft.

Speaker: Und das ist trotzdem so ein verunsicherter Keeper.

Speaker: Da musst du mehr rausholen, meiner Meinung nach.

Speaker: Und dann fühlt es sich irgendwie ganz gut an, weil du dann noch irgendwann, weil du lange hinterherläufst und irgendwann das 1-1 machst.

Speaker: Aber es sind trotzdem zwei verlorene Punkte.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Also wenn man es ganz nüchtern betrachtet, also ohne das Spiel jetzt gesehen zu haben, ich kann das wahrscheinlich gar nicht so gut bewerten, aber wenn du nur nüchtern auf die Faktenlage guckst, Tabellenplatz 1 gegen 18, musst du gewinnen, Punkt.

Speaker: Wenn du aufsteigen willst, musst du gewinnen.

Speaker: Also ich habe nur irgendwas anderes noch gelesen, vielleicht kannst du dazu was sagen, ich habe keine größere Recherche so betrieben, ich habe nur irgendeinen

Speaker: Post gesehen von Sky war das, glaube ich, wo Muslitsch sich komplett über Müller abfuckt.

Speaker: Kannst du da irgendwas zu sagen oder habe ich das irgendwie aus der Luft gegriffen?

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Also finde ich auch ein bisschen übertrieben, weil er eigentlich Spieler nicht öffentlich anzählt.

Speaker: Und ich glaube auch nicht, dass er das mit jedem Spieler gemacht hätte.

Speaker: Und das finde ich auch nicht so gut, muss ich sagen.

Speaker: Also das 1-0 entsteht halt grundsätzlich aus einer Situation,

Speaker: Aber es fängt halt bei Müller an.

Speaker: Müller führt den Abschluss kurz aus, obwohl es definitiv anders besprochen war.

Speaker: Er hätte was anderes machen sollen.

Speaker: Er führt ihn aber kurz aus, spielt dann den Ball aber auch Kartic ein bisschen in den Rücken.

Speaker: Kartic kriegt den Ball dann auch nur noch so halb gut weggeschlagen.

Speaker: Daraufhin landet der Ball bei Fürth.

Speaker: So, Fürth läuft dann über die Seite und macht dann irgendwann das Tor.

Speaker: Aber da waren halt so drei, vier Situationen, wo man sagt, da hättest du es immer noch verteidigen können.

Speaker: Okay, mhm.

Speaker: Und deswegen finde ich es ein bisschen billig, da jetzt zu sagen, ja, aber bei Müller hat das ja angefangen oder so und dann irgendwie der zweite Keeper, der sein zweites Spiel macht, dass da noch nicht so alle Abläufe drin sind, verstehe ich irgendwie.

Speaker: Gut, andererseits, es ist ein erfahrener Keeper, es kann eigentlich auch nicht so schwer sein, wenn du sagst, ey, wir sehen beim Gegner das und das und deswegen haben wir das und das Prinzip beim Abstoß und du sagst, ja, ich mache es aber anders, ja, da brauchst du dich auch nicht wundern, wenn du dir was anhören musst vom Trainer.

Speaker: Muss man ihn dann öffentlich anzählen?

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Hat er, finde ich, aber auch so ein bisschen in der PK dann versucht, schon wieder einzufangen.

Speaker: Hat er, glaube ich, selber gemerkt, okay, ist ein bisschen drüber.

Speaker: Und dann ist er halt so dieses......und dann in der PK hat er auch gesagt, ja, wir haben hier unsere klaren Prinzipien, aber er ist ja auch noch nicht so lange da, ist noch nicht so in den Abläufen drin und so.

Speaker: Dann hat er es ja auch so ein bisschen wieder eingefangen.

Speaker: Von daher ist es okay.

Speaker: Deswegen habe ich mich auch bewusst danach gefragt, weil ich habe es eben nur gelesen auf so einem Bildausschnitt, wo Muslisch da so ist und Müller halt so und da wurde dann halt so ein Zitat runtergelegt, was dann erstmal sehr, sehr hart klingt und du weißt dann halt nie, okay, in welchem Kontext, aus welchem Kontext wurde das gerissen, hat das vielleicht direkt danach wieder revidiert oder abgeschwächt.

Speaker: Er war schon genervt davon, das hat man schon gemerkt.

Speaker: Der ist auch richtig pisst aus Nahm 1-0, weil es halt für ihn ein absolut vermeidbares Gegentor war.

Speaker: Der legt halt schon sehr viel Wert auf gewisse Prinzipien und wenn man die Prinzipien dann halt als Spieler auch nicht genauso lebt, dann kann er, glaube ich, auch echt unangenehm werden.

Speaker: Ja, das habe ich nur gelesen.

Speaker: Aber du hast es gerade schon gut zusammengefasst.

Speaker: Brauchen wir nicht länger darauf rumhacken, glaube ich.

Speaker: Zwei verlorene Punkte definitiv für Schalke.

Speaker: Allerdings kann man sich glücklich schätzen, weil die Konkurrenz eben auch nicht so gut gespielt hat.

Speaker: Bis auf Paderborn, Hannover, keiner da oben gewonnen.

Speaker: Demnach darf Schalke mit dem gewonnenen Punkt an der Tabellenspitze bleiben.

Speaker: Sonst hätten sie es ihm wahrscheinlich abgeben müssen an Paderborn.

Speaker: Qua des Torverhältnisses auch.

Speaker: Aber so beide plus 13.

Speaker: Und ja, Schalke ist ein...

Speaker: weiteren Spieltag an der Tabellenspitze.

Speaker: Mussten die ja mal zwischenzeitlich abgeben, ne?

Speaker: Ich glaube am 21., wie ich das hier richtig sehe, Spieltag.

Speaker: Jetzt haben sie es aber wieder und können sie auch weiter behaupten, sofern sie denn weiter gewinnen.

Speaker: Und gewinnen müssten sie dann nächste Woche zu Hause gegen Bielefeld, wo du im Stadion bist, am Freitag.

Speaker: Genau, so schaut es aus.

Speaker: Der Sonntag noch schnell.

Speaker: Gehen wir mal kurz durch.

Speaker: Magdeburg.

Speaker: Kurz abhandeln.

Speaker: Magdeburgs Chemschwäche bleibt bestehen.

Speaker: Also ich frage mich da auch langsam wirklich.

Speaker: Also ich habe jetzt auch gelesen, es könnte auch schon das Aus für Patrick Sander sein.

Speaker: Da habe ich jetzt bislang noch nichts zu gelesen, aber diese Heimschwäche von Magdeburg, da haben wir letzte Saison schon drüber geredet.

Speaker: Also ist das denn so scheiße da zu spielen in Magdeburg?

Speaker: Die haben noch eine stabile Fanbase.

Speaker: Ich verstehe das gar nicht.

Speaker: Wie kann das die Heimspielstätte anscheinend so ein Hemmnis sein, dass du über so eine lange Zeit

Speaker: ja vor allem wieder zu Hause deine Probleme hast.

Speaker: Also das ist, und das hast du halt letztes Jahr mit grandiosen Auswärtsspielen, hast du das halt einfach egalisiert, das gelingt dir halt dieses Jahr nicht, weil du auch auswärts, wie zum Beispiel letzte Woche auf Schalke verlierst.

Speaker: Und

Speaker: Ja, für Karlsruhe dankbar, weil es waren jetzt wirklich auch zwei Aufbaugegner mit Kiel und Magdeburg.

Speaker: Also zwei Gegner, die ganz eindeutig gerade auch ihre eigenen Themen haben, wo wenn ein paar Sachen nicht stimmen, du mal gut Punkte holen kannst.

Speaker: Und ja, das hat der KSC gemacht.

Speaker: Ben Verhat auch mit einem sehr schönen Tor zum 1-0, das hatte ich noch gesehen, wie er den da schön in den Winkel gehauen hatte, den Ball.

Speaker: Und ja, so geht Karlsruhe als Sieger aus dem Spiel und Magdeburg war dann sogar zwischenzeitlich auf dem letzten Tabellenplatz.

Speaker: Also schon am Samstag zwischenzeitlich, als Kreuter führt in Führung war.

Speaker: Ja, ist jetzt trotzdem Tabellenplatz 17, müssen wir uns auf jeden Fall im Abschießkampf gleich nochmal anschauen.

Speaker: Und die Hertha gewinnt 2 zu 1 gegen den Klub.

Speaker: Wobei ich auch da sagen muss, ja, eigentlich von der Individualleistung profitiert, von Brekalo, der Doppelpack gemacht hat und viele Leistungsträger nicht an ihr Leistungsniveau gekommen.

Speaker: Auch Spieler wie Reze nach 60 Minuten runtergenommen.

Speaker: Gab es bei der Hertha so auch noch nicht.

Speaker: Also da herrscht jetzt gerade auch ein anderer Wind.

Speaker: Ich glaube, Cuisance war...

Speaker: Das erste Mal seit keine Ahnung wie vielen Monaten mal auf der Bank und ist erst eingewechselt worden.

Speaker: Also da versucht Leitl jetzt irgendwie schon ein bisschen durchzugreifen und auch vielleicht Spieler, die nicht konstant ihre Leistung abrufen, denen das auch so zu quittieren.

Speaker: Bin ich mal gespannt, wie lange das auch so in der Konstellation dauert.

Speaker: weiter funktioniert und damit hätte ich dann nicht gerechnet, Preußen Münster gewinnt bei Eintracht Braunschweig und das war ein ganz wichtiger Dreier im Axtschießkampf für die Preußen, die länger zurücklagen, dann um die 70.

Speaker: Minute rum 71.

Speaker: 75.

Speaker: Spiel drehen, dann in der Schlussphase noch, also 88 Minuten eine gelb-rote, hat man die letzten Minuten noch in Unterzahl gespielt, aber halt einen ganz, ganz wichtigen Auswärtsdreier geholt und ich würde vorschlagen,

Speaker: Lass uns auch in dem Zusammenhang direkt mal generell auf den Abschießkampf blicken.

Speaker: Wir haben in den letzten Wochen viel über den Abschießkampf geredet, oft darüber philosophiert, wer hat die besten Karten, wen sehen wir da am stärksten und das wollen wir heute mal einfach umgekehrt machen.

Speaker: Wer ist für dich eigentlich momentan, welche Mannschaft siehst du am kritischsten?

Speaker: Weil ich muss sagen, ich habe mir die Frage gestellt am Samstag und habe die auch für mich am Samstag sehr klar beantwortet.

Speaker: Da kannte ich aber die Ergebnisse vom Sonntag noch nicht.

Speaker: Oder vom Samstagabend, besser gesagt.

Speaker: Das heißt, die beiden Mannschaften, die mir in den Sinn gekommen sind, haben beide gepunktet diesen Spieltag.

Speaker: Und deswegen würde mich mal interessieren, wen du da so in der Verlosung siehst.

Speaker: Ja, also grundsätzlich ist es unten wie oben sehr eng beieinander.

Speaker: Das heißt, es kommt eigentlich nicht ein oder zwei Mannschaften in Frage oder wo man sagt irgendwie, ja, die sind wirklich komplett angenockt.

Speaker: Wie gesagt, das Beispiel nochmal.

Speaker: Tabellenplatz 16 hat 25 Punkte, die Fortuna auf 11 hat 28.

Speaker: Eine Niederlage und die anderen punkten alle, aus welchen Gründen auch immer und wir sitzen wieder voll unten drin.

Speaker: Ich sage mal so, also ich sehe in dem Erweitertkreis

Speaker: Weiterhin meine Fortuna.

Speaker: Allein aus dem Grund, dass wir absolut keine Spieler haben, die viele Tore schießen.

Speaker: Sollte eben mal ausfallen, haben wir ein riesiges Problem.

Speaker: Siehst du die Fortuna jetzt echt?

Speaker: Im erweiterten Kreis.

Speaker: Aber es geht ja jetzt quasi von dem erweiterten Kreis.

Speaker: Ich arbeite mich gerade von außen nach innen.

Speaker: Ja, okay, komm.

Speaker: Ich will ja nicht nur Fanbrille aufhaben und sagen, ja, easygoing, die schaffen das, die machen das.

Speaker: Für mich sind die immer noch voll mit drin, ganz einfach.

Speaker: Und da bei dem Verein kann ich es auch mit am besten beurteilen, glaube ich, in der Liga.

Speaker: Also, ich persönlich.

Speaker: Dann, ich glaube tatsächlich, wie gesagt, ich habe immer eigentlich Dresden und Bielefeld von Anfang an rausgeredet.

Speaker: Ich habe gesagt, die in ihrer ersten Saison, die packen das.

Speaker: Das war immer meine feste Überzeugung.

Speaker: Bielefeld hat uns ja auch schon einmal schön rasiert.

Speaker: Dresden jetzt auch, wie ich fand, gegen Darmstadt echt moral gezeigt.

Speaker: Klar, über die Entscheidung haben wir gesprochen.

Speaker: So, jetzt habe ich den Kreis kleiner gemacht.

Speaker: Jetzt komme ich zu den Mannschaften, wo ich glaube, für die wird es ganz eng.

Speaker: Münster, für mich eigentlich ganz klar.

Speaker: Die stehen zwar auf dem Tabellenplatz 13, aber ich finde die Verpflichtung von Batista Maier eigentlich ziemlich gut.

Speaker: Ich glaube auch, dass der Münster viel helfen kann, aber ich glaube, Münster wird früher oder später nach unten reinrutschen.

Speaker: Das ist auf jeden Fall einer der drei.

Speaker: Ich nenne jetzt einfach mal drei, weil es sind ja auch drei, die unter dem Strich dann nachher stehen.

Speaker: Zweiter, Magdeburg.

Speaker: Wir haben es gerade angesprochen, die Saison letzte Woche, Quatsch, letzte Woche, letztes Jahr, das war ja unter Tietz, glaube ich, wo sie auch relativ gut gespielt haben oder eine relativ gute Platzierung am Ende hatten, trotz Heimschwäche.

Speaker: Für mich war klar, dass, auch wenn der Trainer geht, weil Tietz hat für mich irgendwie gepasst in Magdeburg,

Speaker: dass es dann ganz schwierig wird.

Speaker: Und sie haben ja auch, glaube ich, ein, zwei Leistungsträger verloren.

Speaker: Klar, Attic ist immer noch da.

Speaker: Aber für mich ist Magdeburg einfach nicht mehr die Mannschaft von letztem Jahr.

Speaker: Und durch diese Abwärtsspirale, glaube ich, wird es für sie auch echt schwierig.

Speaker: Und ich hatte sie auch im Hinspiel gegen Düsseldorf nicht so stark im Kopf, bin ich ganz ehrlich.

Speaker: Und der letzte ist halt Fürth.

Speaker: Fürth einfach qua, weil wir auch gesagt haben, qualitätsmäßig gehört es definitiv zu den schlechtesten Mannschaften der Liga.

Speaker: Jetzt, gut, haben sie einen Punkt gegen Schalke geholt, okay.

Speaker: Gegen Düsseldorf haben sie aber auch verloren, wo Düsseldorf echt in einer schlechten Phase war.

Speaker: Da haben sie es auch nicht geschafft, irgendwie zu punkten.

Speaker: Ja, also für mich Münster, Magdeburg, Fürth, das sind so die drei, wo ich sage, boah, für die wird es ganz schwer dieses Jahr.

Speaker: Auch wenn natürlich da noch andere Mannschaften unten stehen.

Speaker: Jetzt mal zu dir, Micha.

Speaker: Ja, und das sind halt auch eigentlich genau meine drei Mannschaften gewesen.

Speaker: Weil Münster war ja auch vorher auf Platz 16 und das war ja schon so ein schleichender Trend, dass die quasi so von Platz 10, Platz 11 einfach Woche für Woche nicht mehr gewonnen haben.

Speaker: Da hast du zwar immer mal wieder so einen Punkt geholt, die haben glaube ich unfassbar viele Unentschieden geholt, aber die haben halt nie mehr gewonnen.

Speaker: Und das fand ich super gefährlich, weil du halt so schleichend quasi da reingereicht wirst.

Speaker: Jetzt hast du halt so ein bisschen damit entgegengewirkt, hast jetzt diesen Sieg geholt, vielleicht

Speaker: macht das auch nochmal was mit dir, Auswärtssieg ist für Münster auch keine, ist auch für Münster eher eine Seltenheit und dann auch gegen den direkten Abstiegskonkurrenten.

Speaker: Ich muss trotzdem sagen, ich traue dem Braten beim Münster auch noch nicht so ganz und sehe die weiterhin sehr kritisch.

Speaker: Wenn ich jetzt Münster mit einer anderen Mannschaft austauschen müsste, würde ich glaube ich die Arminia nehmen, weil auch die Arminia wurde über Wochen so langsam immer da reingereicht, aber die waren noch nie ganz, ganz unten.

Speaker: Und das ist, finde ich, auch häufig so.

Speaker: Das sind so Mannschaften, die sind sehr, sehr lange, und zwar in dieser Region, aber die standen noch nie so komplett unten.

Speaker: Und dann stehen sie wahrscheinlich am 34.

Speaker: Spieltag das erste Mal auf einem direkten Abstiegsplatz und steigen ab.

Speaker: Also das hast du ja manchmal.

Speaker: Und wie gesagt, mit der Aufstiegseuphorie und mit dem ganzen Positiven der letzten Monate, Pokalfinale etc., blendet das vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle so ein bisschen.

Speaker: Ich hatte jetzt auch nicht das Gefühl, dass sie irgendwie mit den

Speaker: Verstärkung und im Winter nochmal so ein richtiges Zeichen setzen konnten, wie ich es zum Beispiel bei Dynamo Dresden sehe, wo ich schon sehe, ey, da ist eine klare Verbesserung zu erkennen, da sitzen die Transfers einfach zum Teil richtig gut.

Speaker: Braunschweig ist mir auch zu gut und Magdeburg

Speaker: Ja, finde ich irgendwie schwierig, weil ich auch da, du siehst ja diese fußballerischen Ansätze, aber es ist halt auch Haarsträubend, was da dann hinten immer reinfällt.

Speaker: Und das ist dann auch irgendwo, also da kannst du vorne gut genug sein.

Speaker: Da sage ich, ey, da hast du lieber eine destruktive Mannschaft, die die ganze Zeit 0-0 spielt und mal bei Pech 1-0 verliert als Magdeburg, die vielleicht für den neutralen Zuschauer angenehmer, aber...

Speaker: Das ist, also, du wirst ja so oft auseinandergenommen quasi dann, oder deine Defensive.

Speaker: Und das sehe ich auch sehr, sehr kritisch.

Speaker: Und trotzdem...

Speaker: Ja, irgendwie, also wie gesagt, Magdeburg, Münster und Fürth wären eigentlich meine Kandidaten gewesen.

Speaker: Magdeburg könnte ich noch so ein bisschen entkräften, weil der spielerische Ansatz da ist, aber sie kassieren mir dafür zu viele Gegentore.

Speaker: Und ja, Gräuter, Fürth, ey, die sind einfach schlecht, sorry.

Speaker: Ich weiß, wir haben nur 1-1 gegen die gespielt, aber das kann mir, ey, also...

Speaker: Da fehlt mir am meisten die Fantasie, das sind nur zwei Punkte, aber mir fehlt die Fantasie, wie diese Mannschaft auf einmal mehrere Spiele gewinnt und Mannschaften hinter sich lässt.

Speaker: Das geht nicht in meinen Kopf rein, also check ich nicht.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Vor allen Dingen, wenn du weißt, nächste Woche musst du nach Hannover, danach empfängst du Elversberg, einfacher wird es auch nicht.

Speaker: Und es gab jetzt eine Tabelle, habe ich gesehen, mit dem schwierigsten und einfachsten Restprogramm, laut Tabellenplatz,

Speaker: Schwierigste und einfachste Restprogramm laut Tabellenplatz und dann der Durchschnitt nachher.

Speaker: Und das war ganz spannend, weil da hat die Fortuna jetzt, wenn wir jetzt die Tabelle nehmen, Stand jetzt, ich meine, das ist alles relativ nah beieinander, hat die Fortuna und noch irgendwer ein relativ einfaches Restprogramm von der Tabellenplatzierung her.

Speaker: Ich glaube, es war 10,6 oder sowas.

Speaker: Bei Schalke war es zum Beispiel 9,1, habe ich gelesen, also vom Tabellenplatz her.

Speaker: der Durchschnitt der Mannschaften, gegen die Schalke noch spielt.

Speaker: Also, ich meine, das tut sich jetzt auch nicht wahnsinnig und das sind jetzt auch alles so Sachen, die wir jetzt hier beleuchten, was also hätte, wäre, könnte, hätte, wie auch immer.

Speaker: Eine Lanze... Ich habe auch gerade kurz versucht, Sprichwort einfallen zu lassen, aber mir ist ganz eingefallen.

Speaker: Also eine Lanze will ich brechen noch.

Speaker: Du hast gerade gesagt, in deinen erweiterten Kreis wird es auch Bielefeld mit einnehmen.

Speaker: Ich lege mich fest, Bielefeld steigt nicht ab.

Speaker: Bielefeld hat auch für mich zu gute Transfers gemacht diesen Winter.

Speaker: Ich finde Jannik Rochelt eine unfassbare Verstärkung.

Speaker: Die haben jetzt am Wochenende mit Bauer und Knoche in der Innenverteidigung so gespielt.

Speaker: Das sind für mich auch zwei namhafte Innenverteidiger für eine zweite Liga oder für eine Zweitliga-Mannschaft.

Speaker: Von den drei Duellen haben sie zwei gewonnen, also gegen die untere Mannschaft.

Speaker: Ich glaube, gegen Fürth haben sie verloren, aber gegen Braunschweig und Magdeburg oder so haben sie gewonnen.

Speaker: Also

Speaker: die würde ich fast rausnehmen.

Speaker: Ja, es ist immer noch wahnsinnig eng und ja, es kann passieren, dass die unten reinrutschen.

Speaker: Aber ich habe das Gefühl, dass die es packen.

Speaker: Und wer weiß, vielleicht wirst du auch bestraft für die Aussage, wenn ihr verliert am Freitag gegen Bielefeld.

Speaker: Wir haben ja schon mal offensichtlich gezeigt, dass wir gegen eine Mannschaft, die ich sehr schlecht finde, nicht unbedingt gewinnen müssen.

Speaker: Stichwort Greuther führt.

Speaker: Von daher, ja...

Speaker: Aber lass uns noch auf Holstein Kiel gucken, die haben wir jetzt beide gar nicht genannt und vielleicht auch deswegen, gerade weil da gerade ein Trainerwechsel stattgefunden hat, Marcel Rapp, man hat sich dann am Ende getrennt.

Speaker: Wir haben in der letzten Folge schon darüber gesprochen, fanden das ja auch eine sehr schwierige Entscheidung.

Speaker: Ich glaube, das ist auch den Verantwortlichen sehr schwer gefallen, deswegen hat man auch nicht sofort nach dem Spiel eine Entscheidung getroffen, sondern es hat noch zwei Tage gedauert, um wirklich zu dieser Erkenntnis zu kommen.

Speaker: Dann muss ich aber sagen, der Nachfolger war dann doch relativ schnell da, dass man darauf schließen kann, dass man da auch schon in fortgeschrittenen Gesprächen war, als man sich mit einer Rapp-Entlassung quasi auseinandergesetzt hat.

Speaker: Aber Tim Walter ist zurück in der zweiten Bundesliga, zurück in Kiel und ich muss sagen, ich habe Bock auf Tim Walter.

Speaker: Also ich finde es einfach einen geilen Typen.

Speaker: Der zündet eine Mannschaft, glaube ich, richtig an, hat natürlich seinen Walter-Ball.

Speaker: Da muss man so ein bisschen gucken.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie sehr das auch durch den HSV geprägt ist.

Speaker: Also ob man jetzt wirklich oder ob das jetzt wirklich 100% Tim-Walter-Handschrift ist und wir in ein paar Wochen, Monaten bei Kiel drauf gucken und die genau wie der HSV, sage ich mal, vom Ansatz her spielen.

Speaker: Oder ob das schon nochmal was anderes ist, weil der HSV ja auch generell einen sehr dominanten Ansatz einfach in der zweiten Liga immer gewählt hat.

Speaker: Aber ich muss sagen, ist ein geiler Typ, oder?

Speaker: Was sagst du?

Speaker: Ja, ich habe dich, also ich kenne ihn vom HSV auch noch so ein bisschen.

Speaker: Ich kenne ihn aber gar nicht so gut.

Speaker: Also ich weiß jetzt gar nicht so genau, für was für einen Fußball der steht.

Speaker: Vielleicht weißt du da ein bisschen mehr.

Speaker: Aber vom Typ mehr ist halt Fußball und Torwart baut immer von hinten auf.

Speaker: Und der hat auch immer mal gesagt, so in seiner Zeit als Hamburg-Trainer,

Speaker: Meine Philosophie ist, dass wenn die Jungs nackt auf dem Platz stehen, dass du immer noch erkennen würdest, das ist die Truppe von Tim Walter.

Speaker: Okay, alles klar.

Speaker: Also wie so ein kerniger Typ kommt er mir auch rüber.

Speaker: Und er passt auch gut zu so einem nordischen Club, finde ich.

Speaker: Von seiner Persönlichkeit her, von seinem Auftreten her.

Speaker: Von daher bin ich mal sehr gespannt.

Speaker: Also es ist auf jeden Fall eine Bereicherung.

Speaker: Und bei Rapp, ja, das war ja also nur ein Satz dazu noch.

Speaker: Das war ja auch, glaube ich, so ein schleichender Prozess, wie bei Daniel Thun bei der Fortuna auch.

Speaker: Wochenlang nicht gewonnen.

Speaker: Und klar, dass man irgendwie noch versucht, an ihm festzuhalten.

Speaker: Aber der war ja jetzt auch, haben wir nachgeguckt, irgendwie vier, fünf Jahre Trainer da.

Speaker: Irgendwann ist dann auch, also vier, fünf Jahre Trainer irgendwo ist, glaube ich, auch schon eine

Speaker: Stolze Leistung in der heutigen Zeit, weißt du.

Speaker: Von daher, ja, hatte ich das so ein bisschen angedeutet.

Speaker: Wir haben es ja noch besprochen damals, Krisenduell, Karlsruhe.

Speaker: Würde es doch Christian Eicher oder würde es doch Marcel Rapp, den einen hat es getroffen.

Speaker: Der andere hat sich gerettet jetzt mit zwei Spielen gegen dankbare Gegner, wie wir es gerade schon gesagt haben.

Speaker: Aber der ist erst mal raus aus der Verlosung.

Speaker: Ja, und Tim Walter?

Speaker: Auch spannende Station jetzt, weil im Endeffekt ist er natürlich beim HSV irgendwo als gescheiterter Trainer, wie so viele gegangen.

Speaker: Dann die Nummer in Hall hat ja gar nicht funktioniert, da war er nur vier Monate im Amt.

Speaker: Und ja, ist jetzt schon so ein bisschen die Frage.

Speaker: Tim Walter war halt davor schon so oberes Regal, zweite Bundesliga.

Speaker: Ich glaube auch, wenn er jetzt einen guten Job in Kiel macht, kann er da auch wieder hinkommen.

Speaker: Wenn er aber jetzt keinen guten Job in Kiel macht, dann... War doch noch irgendwo.

Speaker: Der war doch bei Samsun Sport oder wo war der?

Speaker: Nee, das ist Thomas Reis.

Speaker: Ach, Thomas Reis.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: War Walter nicht in der Türkei?

Speaker: Hat er nicht einen Türkei-Aufenthalt gehabt?

Speaker: Also, nicht, dass ich wüsste.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Ich check mal.

Speaker: Ah ja, hast du.

Speaker: Okay, alles klar.

Speaker: Dann Thomas Reis.

Speaker: Die sehen sich auch ähnlich.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Ja, aber lass uns da auf eine coole Persönlichkeit in der zweiten Liga freuen.

Speaker: Ich würde sagen, wir gehen nochmal in die erste Liga.

Speaker: Wir müssen auf Borussia Dortmund heute schauen.

Speaker: Der Folgentitel verrät es ja auch vielleicht schon.

Speaker: Also zwischen Bergamo-Auer und Bayern-Klatsche.

Speaker: Eine Woche zu vergessen.

Speaker: Ja, relativ.

Speaker: Es war jetzt nicht so, dass sie da ein klanges Untergegangen sind.

Speaker: Im Gegenteil.

Speaker: Aber trotzdem muss man sagen, Borussia Dortmund

Speaker: innerhalb von einer Woche ist irgendwie die Saison gelaufen.

Speaker: Obwohl du eigentlich eine echt gute Saison spielst.

Speaker: Ja.

Speaker: Das kann man eigentlich, also... Ja, in der Champions League hat man, glaube ich, eine durchschnittliche Saison gespielt.

Speaker: Also ich glaube, die Art und Weise, wie du in den Playoffs gelandet bist, wo du Punkte hast liegen gelassen, hätte nicht immer sein müssen.

Speaker: Jetzt kann man natürlich sagen, ich glaube, hat man nicht auch gegen Bodo Glimt oder sowas Punkte gelassen.

Speaker: Ja, unentschieden, 2-2.... dass sie viele Mannschaften ärgern können.

Speaker: Da hat man natürlich ihnen vielleicht auch mal hier und da Unrecht getan.

Speaker: Aber trotzdem hast du einfach, also du warst ja in der Champions League auf einem richtig guten Kurs und hast dann einfach nach und nach federn lassen.

Speaker: Also ich glaube, du warst nach den ersten fünf Spielen oder so, warst du ja noch unter den Top 6.

Speaker: Also du bist gut gestartet und hast dann halt so nach und nach deine Spiele so ein bisschen...

Speaker: Ja, also das fing halt an mit dem Unentschieden zu Hause gegen Bodo Glimmd, dann hast du gegen Tottenham verloren, dann hast du gegen Inter verloren, dann landest du halt in den Playoffs, okay.

Speaker: Und dann 2-0 gegen Atalanta im Hinspiel,

Speaker: auch okay, aber auch da hat man schon gelesen oder gehört, na, wir hätten noch das Dritte machen können, dann wäre irgendwie, also es wäre drin gewesen und dann wäre vielleicht die Tür ein bisschen besser zu gewesen, auch wenn ein 3-0 nicht immer gleichbedeutend ist, dass im Rückspiel nichts mehr passieren kann.

Speaker: Das ist geil, was das heißen soll.

Speaker: Kurz einmal in der Wunde vor anderthalb Jahren bohren.

Speaker: Aber ja, dann verlierst du auch noch richtig bitter.

Speaker: Also du liegst halt früh im Rückspiel zurück, liegst dann irgendwann 3-0 hinten, kommst dann auf das 3-1, wo du sagst, okay, wir könnten noch in die Verlängerung gehen.

Speaker: Und ja, dann kriegst du halt diese Elfmeter-Entscheidung, die ist für mich okay.

Speaker: Also ich verstehe, hast du die Szene gesehen?

Speaker: Ich habe dich vor Augen, ey.

Speaker: Also dem Ganzen geht natürlich erstmal... Ach, Benze war Ini, das Foul?

Speaker: Ja, aber eigentlich, ganz ehrlich, das Tor geht auf Gregor Kobel.

Speaker: Weil der will da in der 98.

Speaker: Minute und du siehst dem an, das ist auch nicht der sicherste Torhüter mit Ball am Fuß, und du siehst ihm an, boah, der ist unsicher, und dann will er irgendwie dann noch hinten rausspielen und spielt dann halt einen haarströmenden Fehlpass, anstatt diesen Ball einfach nach vorne zu schlagen.

Speaker: Und

Speaker: Ja, dann läuft halt, genau, läuft halt Dortmund in den Gegenangriff und Benzevaini ist dann irgendwie so in der, also kriegt den so gegen die Laufrichtung den Ball, will noch so nach hinten mit der Hacke ziehen.

Speaker: Ja, ich hab's gesehen, in Dortmund meine ich ja, ja.

Speaker: Also der Kopf ist schon was tiefer, ne?

Speaker: Also ich versteh schon den Frust in dem Moment, aber du wurdest ja jetzt auch nicht bedrogen oder es war jetzt auch keine riesen Fehlentscheidung, was du in den Meta da kassiert hast, das war schon okay.

Speaker: Ja, dann total bitter, kriegst du da 98, 11 Meter, fliegst raus und ja, hast dann jetzt noch am Wochenende das Topspiel gegen die Bayern vor der Brust und ich finde, da kommst du auch gut rein.

Speaker: Du gehst auch in Führung, finde ich, machst echt einen vernünftigen Eindruck und machst auch echt ein gutes Spiel.

Speaker: Und wäre nochmal so eine Möglichkeit gegeben, jetzt trotzdem die Stimmung so ein bisschen zu drehen.

Speaker: Ja, aber hinten raus, Bayern dreht das Ganze dann auf 1 zu 2.

Speaker: Du kommst nochmal zum Unentschieden zurück.

Speaker: Auch da hat mir sehr gefallen.

Speaker: Die Körpersprache der Dortmunder sofort, Ball holen, gar nicht groß jubeln.

Speaker: Wir wollen hier gewinnen, richtig gut.

Speaker: Ja, aber dann kommt, ich glaube Harry war es sogar, Harry Kane.

Speaker: Joshua Kimmich macht das 3-2.

Speaker: Ah, nee, das 3-2 war von Kimmich.

Speaker: Aber auch schön genommen.

Speaker: Ja, komplett.

Speaker: Hat er richtig gut gemacht.

Speaker: Hast du das Foul gesehen von Schlotterbeck in der ersten Halbzeit?

Speaker: Oh, ja.

Speaker: Fand ich schwierig, da nur gelb zu geben.

Speaker: Also ich hätte da vielleicht, also dunkel, dunkel gelb ist es in jedem Fall.

Speaker: Ich hätte fast schon rot gesehen, ohne dem Schotterbeck dazu nachreden zu wollen.

Speaker: Er hat das Schotterbeck selber im Spiel gesagt.

Speaker: Er sagte, jetzt wo ich sehe, ist rot, der Schiri konnte mir auch nicht erklären, warum er nur gelb gegeben hat.

Speaker: Hat er so gesagt.

Speaker: Also fand ich erfrischend ehrlich.

Speaker: Ich muss sagen, aber hättest du dir den Videoschiedsrichter zwingend gewünscht, der sich einschaltet und sagt, Schiri, guck dir das an, ist rot?

Speaker: Weil der sehe ich nicht.

Speaker: Ja, weil die... Ich weiß ja, es gibt einen einzigen... Ja, sorry.

Speaker: Es gibt beides Argumente dafür.

Speaker: Und ich glaube, du willst jetzt darauf hinaus, dass er vorher den Ball trifft.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist der einzige Grund, warum ich sagen würde...

Speaker: wenn das Gefühl vom Schiri war, dass er erst den Ball trifft und dann den Gegenspieler, was ja auch richtig ist.

Speaker: Genau die Begründung gab es auch bei uns am Wochenende.

Speaker: Auch der ist voll bei uns reingeflogen in den Spieler, wo ich es auch als faul gesehen habe.

Speaker: Aber wenn du halt sagst, wenn du dich so darauf versteifst, zu sagen, ey, der hat erst den Ball gespielt,

Speaker: dann okay, dann ist es eine Ansicht.

Speaker: Und ich glaube, das steht ja auch irgendwie so im Regelwerk, meine ich, wenn er zuerst den Ball... Aber ganz ehrlich, wenn du danach noch mit der offenen Sohle deinen Spieler oberhalb des Schienbeinschoners da komplett wegräumst... Es gibt die Lüge, wo da rote Karten gefüllt sind, auch wenn da vorher der Ball gespielt wird.

Speaker: Ich erinnere mich, letzte Saison, das hat Stanisic im Interview auch gesagt, an eine Szene der Bayern mit Palinja gegen Bochum.

Speaker: Der ist am Ball, spielt einen Pass und nach der Passabgabe läuft auch der Gegenspieler so rein, dass er den komplett mit der offenen Sohle... Da gab es Rot, oder was?

Speaker: Da gab es Rot.

Speaker: Ja, alles 1 zu 1.

Speaker: Okay, ja, dann ist es eigentlich... Ich sehe auch so ein paar Argumente, warum man das schon so bewerten kann.

Speaker: Ich bin auch ein Freund davon, hol dafür keinen Videoschiedsrichter.

Speaker: Also das ist für mich nicht eine glasklare Fehlentscheidung.

Speaker: Aber es war schon sehr nah an der Roten.

Speaker: Vor allem dann macht Schlotterbecker das 1-0, springt noch über die Bande und ich so, Bruder, wenn du jetzt auf den Zaun kletterst, das ist ja auch nochmal gelb, dann bist du auch wirklich der dümmste Mensch.

Speaker: Also das hat er ja auch nicht gemacht, aber ich dachte mir so, Junge, Junge, Junge, also du willst es aber auch wissen heute.

Speaker: Aber es gab doch mal, kennst du das von so Kurzexkurs mit Etikete, ach Junge, ich kann ihn wieder nicht aussprechen.

Speaker: Etikete.

Speaker: Tiki.

Speaker: Tiki, Tiki.

Speaker: Auf jeden Fall der Stürmer von Liverpool.

Speaker: Der hat das ja auch mal gemacht, dass der dann irgendwie vorher eine gelbe kassiert hat, dann trifft er zum Siegtreffer, zieht sein Trikot aus, jubelt so, zack, gelb-rot.

Speaker: Da hat er sich auch gedacht, dann kam Fripón und meinte, Bruder, was machst du?

Speaker: Ich erinnere mich noch an eine Szene.

Speaker: Ey, das ist 15 Jahre her, oder 20 Jahre her.

Speaker: Kennst du noch den Fußballer Czabodj Hushti?

Speaker: Ja, von Hannover.

Speaker: Genau.

Speaker: Der war bei Hannover schon sehr erfolgreich, hat irgendwo anders gespielt.

Speaker: Und dann ist er zu Hannover zurückgekehrt.

Speaker: Das war eh schon so voll die Romantic-Story für die Fans.

Speaker: So, ey, unser Husch, die kehrt zurück.

Speaker: Und ich meine, es war sein erstes Spiel.

Speaker: Ich erzähle jetzt gerade komplett aus dem Kopf heraus.

Speaker: Also sieht es mir nach, wenn die Geschichte an der einen oder anderen Stelle ein bisschen anders war.

Speaker: Aber der hat sein erstes Spiel oder erstes Heimspiel nach der Rückkehr.

Speaker: macht in der Nachspielzeit das eigene Siegtor, rastet komplett aus, Trikot aus, springt über die Bande hoch auf den Zaun, springt gelb-rot.

Speaker: Einmal gelb für Trikot ausziehen, einmal gelb für auf den Zaun springen, gelb-rot und geht runter.

Speaker: Stark.

Speaker: Aber ich glaube, dem war es sogar scheißegal, weil an dem Tag, und ich glaube auch danach, hat das auch gar nicht mehr so gut funktioniert.

Speaker: Also danach war es halt so eine klassische Rückholeraktion, die einfach nicht so gut aufging.

Speaker: Aber einfach in dem ersten Spiel ging halt alles auf, so ein bisschen so, die Schalker werden es zwar wissen, Schalke spielt außerhalb Betzenberg, Darko Chulinov kehrt zurück, wird eingewechselt, drei Minuten später, Tor Chulinov.

Speaker: Und ich denke, okay, und jetzt kommt die komplette geisteskranke Rückrunde und wir holen doch alles auf.

Speaker: Und ja, danach war das der komplette Reinfall und ja, komplett für den Arsch die Rückholaktion.

Speaker: Aber ja, das kommt mir gerade noch in den Sinn.

Speaker: Aber ja, lass uns...

Speaker: Lass uns mal vielleicht nochmal kurz zur Agenda zurückkommen bzw.

Speaker: das Kapitel fast zumachen.

Speaker: Ich muss ja sagen, ich finde es trotzdem bei Dortmund ein bisschen schwierig, so die Stimmung rund in den Verein.

Speaker: Also du hörst so viel Unzufriedenheit raus, so viel Kritik an Niko Kovac.

Speaker: Und da sage ich, also ganz ehrlich,

Speaker: Pragmatismus.

Speaker: Guckt euch euren Punkteschnitt an.

Speaker: Ich glaube, das hattet ihr seit Thomas Tuchel oder Lucien Favre oder so, hattet ihr das nicht mehr.

Speaker: Also, es ist ja der Kundenverein, der hat letztes Jahr fast die halbe Saison im Mittelfeld verbracht, hat sich da noch irgendwie für die Champions League qualifiziert und trotzdem nimmst du so eine negative Stimmung rund um den Verein wahr und so viel Diskussion auch um Niko Kovac.

Speaker: Also, ich muss sagen, ich habe nicht an Niko Kovac geglaubt.

Speaker: Ich habe auch geglaubt, dass das diese Saison

Speaker: im Laufe der Saison irgendwann schlecht wird und Dortmund auch einfach keine guten Ergebnisse mehr erzielt.

Speaker: Aber ich verstehe das Problem nicht.

Speaker: Also ich muss sagen, ansonsten, klar, jetzt diese Champions-League-Situation ist blöd gelaufen.

Speaker: Dass Dortmund nicht sich in Anspruch haben kann, Deutscher Meister zu werden, ist irgendwo auch klar, wenn Bayern München eine gute Saison spielt.

Speaker: Und dann sage ich ganz ehrlich, du bist mit sechs Punkten Vorsprung auf Platz drei, die

Speaker: sehr sicher auf dem zweiten Platz und hast auch das Torverhältnis, also verstehe ich gar nicht.

Speaker: Du hast ein paar Mal zu oft Unentschieden gespielt, ja, Dortmund hat ja sieben Unentschieden erzielt und du hast zwei Spiele verloren und beide Spiele waren gegen die Bayern.

Speaker: So, das ist auch okay.

Speaker: Beides Mal auch noch knapp nach wie in anderen Mannschaften, die vermeintliche Spitzenteams sind.

Speaker: Genau.

Speaker: komplett abgeschossen wurden.

Speaker: Also ich glaube 2-1 und 3-2 war das.

Speaker: Also relativ knapp tatsächlich.

Speaker: Von daher, also wenn da jetzt irgendwie viel Unruhe im Verein ist, was du jetzt anscheinend ein bisschen mehr mitbekommen machst als ich.

Speaker: Ich weiß nicht, was im Verein ist, aber man hört so...

Speaker: In jeder Talkshow jeden Sonntag wird darüber diskutiert, ob das denn so reicht und so und du liest auch immer wieder und auch, ja, vielleicht auch zum Teil von den Fans, die sich irgendwie was, die sich halt attraktiven Hurra-Fußball wünschen oder sonst was, aber...

Speaker: Also vielleicht wird sich hier auch einfach so ein bisschen mehr dieses aller Real Madrid-Barcelona-Duell gewünscht, wo Dortmund vielleicht einfach gerade nicht steht qualitativ oder auch vom Setup her mäßig.

Speaker: Werden die auch wahrscheinlich nie stehen, weil das würde ja bedeuten, dass wirklich Bayern und Dortmund wirklich auf einer Augenhöhe sind und das wird einfach de facto...

Speaker: qua der wirtschaftlichen Kraft nicht passieren.

Speaker: Möglich, ja.

Speaker: Aber vielleicht wünschen sich's Leute.

Speaker: Das meine ich halt damit irgendwie, dass irgendwie Leute sagen, ey, die wollen das hier auch so.

Speaker: Ja, ich glaube, es tut halt sehr, sehr weh, dass es ein Jahr gab, wo die Bayern nicht ganz da waren und da war Leverkusen da und nicht du selbst als Borussia Dortmund.

Speaker: Das tut halt wahrscheinlich noch bei vielen Dortmundern sehr, sehr weh, aber ja, ich find's trotzdem schwierig.

Speaker: Ja.

Speaker: Lassen wir das mal so stehen und kommen zu einem Verein, dem gerade auch ganz, ganz viel weh tut, aber der endlich mal wieder so einen kleinen Brustlöser hatte.

Speaker: Wobei, ich sage ganz ehrlich, hättest du das Ding verloren, dann hättest du noch fast ganz andere Probleme.

Speaker: Das ist Daniel Thun in Werder Bremen, hat endlich mal gewonnen nach zwei oder drei verlorenen Spielen.

Speaker: Heißt, er steht jetzt weiterhin auf der Wellenplatz 16.

Speaker: Nee, stimmt gar nicht.

Speaker: Die haben sich hochgerutscht.

Speaker: Wolfsburg steht jetzt auf dem Abstiegsplatz.

Speaker: Bremen auf dem Relegationsabstiegsplatz, auf dem Tabellenplatz 16.

Speaker: Haben 2-0 gewonnen gegen Heidenheim.

Speaker: Hast du nicht gesehen?

Speaker: Ich habe es nicht gesehen.

Speaker: Du hast auch gesehen, was die verballert haben.

Speaker: Ey, das war Abstiegskampf pur.

Speaker: Also erstmal muss ich sagen, obwohl, lass uns das jetzt mal, weil es vor dem Spiel war.

Speaker: Hast du die Stadionansprache vom...

Speaker: Das war auch crazy.

Speaker: Also wirklich, der hat das Mikrofon fürs ganze Stadion bekommen vom Stadionsprecher und hat dann quasi ans gesamte Stadion eine Motivationsrede von wegen, wir haben unter der Woche viele Gespräche geführt, weil es ja auch davor...

Speaker: bisschen Beef mit den Fans.

Speaker: Die wurden ja weggeschickt.

Speaker: Genau, weggeschickt wurden und so.

Speaker: Und da hat sich quasi der ganze Verein oder die ganzen Fans haben sich alle vereint und gesagt, so jetzt, wir dürfen jetzt nicht auch noch anfangen, uns selber irgendwie zu zerfleischen.

Speaker: Wir müssen jetzt alles dafür geben und stellen jetzt quasi unsere eigenen Bedürfnisse erstmal nach hinten.

Speaker: Wir können nach der Saison immer noch drüber reden, was gut war, was nicht so gut war, bla bla bla.

Speaker: Aber jetzt alle für Werder, wir stehen zusammen und da hat er wirklich das ganze Stadion eingeheizt und da hat er auch ein, zwei Lieder angestimmt, wo er es

Speaker: ganze Stadion mitgesungen hat.

Speaker: Also die haben so richtig, die wussten natürlich auch, wie viel es da geht.

Speaker: Und das hast du dann, finde ich, auch auf dem Platz gemerkt bei den Spielern, weil das war, ey, das war crazy, was da nicht reingegangen ist.

Speaker: Also erstmal Bremen ein Tor, was dann wegen Abseits zurückgenommen wird, was auch schon richtig komisch war, weil es gab keine richtige Ballabgabe.

Speaker: Also eigentlich beurteilst du ja Abseits immer so, dass du guckst, im Moment der Ballabgabe, also im Moment vom Pass,

Speaker: Das steht im Abseits noch nicht, aber das gab es gar nicht.

Speaker: Aber da ist quasi im Abseits stehend, ist der Stürmer von Bremen, ich glaube, Milosevic war es, aber in den Torhüter reingelaufen und der Torhüter konnte dann nicht mehr zum Schuss springen.

Speaker: Also, das kann man auch ruhig behindert, das zu erklären, das muss man gesehen haben, aber ich saß davor und habe auch so kurz überlegt, ja, aber gibt es jetzt da ein Abseits-Szenario oder nicht?

Speaker: Und ich weiß auch, in der einen oder anderen Fußballgruppe, in der ich bin, haben auch die Jungs geschrieben, boah,

Speaker: Also da waren alle so kurz am Stocken, wie ist das denn jetzt überhaupt?

Speaker: Und dann, wenn man aber ein bisschen drüber nachdenkt und sich die Szenen anschaut, macht schon Sinn, dass es abseits war, weil da wurde auf jeden Fall aktiv, also da steht jemand in der Abseitsposition und hat definitiv aktiv eingegriffen ins Spielgeschehen.

Speaker: Von daher, ja, war das.

Speaker: Dann Romano Schmid umkurvt den Torhüter, Pfosten, Nachschuss, Nebens Tor, also wirklich so ein hundertprozentiger, ich glaube auch ein Ball.

Speaker: Boah, der war genau wie damals, ich weiß noch genau, ihr vor ein paar Jahren so Aufstiegsspiel, da kriegst du so einen Ball in die Mitte und es ist schwerer, den neben das Tor zu setzen als Dings.

Speaker: Ohne Witz, genau so ein ähnlichen Ball, auch Milošević, auch neben das Tor erste Hälfte.

Speaker: Und du denkst dir, das gibt es nicht, das kann doch nicht wahr sein.

Speaker: Und dann aber gute Moral gezeigt, irgendwann doch noch den erlösenden Treffer gemacht.

Speaker: Ich glaube sogar Milošević nach Vorarbeit von Schmid, also genau die Pechvögel, die...

Speaker: Die dann in der ersten Halbzeit die 120-prozentigen Chancen vergeben haben und ja gut, dann Nachspielzeit, ein unmögliches Eigentor, ja in Heidenheim ist ein bisschen Resignation, da merkst du jetzt auch, da geht halt nichts mehr.

Speaker: Das sagt der Trainer ja auch mittlerweile so.

Speaker: Er sagt selber, was soll ich jetzt hier so mich hinstellen?

Speaker: Ja, wir glauben noch dran.

Speaker: Und das ist auch nicht glaubwürdig mehr irgendwann.

Speaker: Verstehe ich auch.

Speaker: Und ja, für Bremen enorm wichtiger Sieg.

Speaker: Aber auch die letzte Ausfahrt, sage ich.

Speaker: Weil ich sage, wenn du das Ding verlierst,

Speaker: Gegen Heidenheim, den Tabellenletzten.

Speaker: Also sorry, gegen wen willst du denn dann noch gewinnen in den nächsten Wochen und Monaten?

Speaker: Also deswegen, das war enorm wichtig.

Speaker: Bin mal gespannt, was die nächste Woche bei Union machen.

Speaker: Das ist ja alte Försterei, Auswärtsspiel, ist immer ekelig, aber du musst eigentlich irgendwie schon einen Punkt holen.

Speaker: Danach spielst du zu Hause gegen Mainz und dann in Wolfsburg.

Speaker: Also du bist ja auch ein bisschen.

Speaker: Alles machbar.

Speaker: Alles machbar.

Speaker: Da musst du jetzt Punkte holen.

Speaker: Weil ich sage, gegen die großen Mannschaften wirst du nichts mehr holen.

Speaker: Also musst du jetzt deine Punkte holen.

Speaker: Danach kommen nochmal Spiele wie Leipzig.

Speaker: Gut, Köln ist dann auch nochmal eher eine der unteren Mannschaften.

Speaker: Ich sage dir ganz ehrlich, das Restprogramm von Bremen, das geht sogar.

Speaker: Hab ich gerade mal durchgeklickt.

Speaker: Also

Speaker: Bayern haben sie schon nicht mehr.

Speaker: Gut, Dortmund kommt am letzten Spieltag.

Speaker: Das ist natürlich ganz belastend, dass du da nochmal so einen Brecher vor dir hast.

Speaker: Aber gut, Hoffenheim ist, glaube ich, auch noch dabei gewesen und Stuttgart und Leipzig.

Speaker: Aber ansonsten viel gegen den HSV, gegen Union, gegen Augsburg, gegen Mainz, gegen Köln.

Speaker: Alles Sachen, die du wiederholen kannst.

Speaker: Aber auch...

Speaker: wirklich Spiele, wo du Selbstvertrauen brauchst.

Speaker: Also ich sag mal so, so ein HSV im Nordderby, die sind angezündet.

Speaker: Da brauchst du auch eine gewisse Widerstandsfähigkeit.

Speaker: Allerdings Bremen spielt, glaube ich, zu Hause.

Speaker: Ist ja auch nochmal ein Fass, oder?

Speaker: Ja gut.

Speaker: Mainz oder Köln sehe ich eigentlich auch stärker, wobei... Ja, zu Hause gegen HSV.

Speaker: Wobei man natürlich jetzt in Köln auch mal fragen muss, langsam haben die vielleicht doch ein Quassenjock-Problem.

Speaker: Gute Frage.

Speaker: Ich habe es jetzt auch schon mal in so einer Headline gelesen, wo gesagt wurde, ja, im Sommer wurde noch gesagt, Kessler Sternekoch und Quassenjörg ist der richtige Mann und jetzt hat man viele Punkte liegen lassen und die Konkurrenz schläft nicht, die Konkurrenz ist wach.

Speaker: Und ich glaube jetzt vor allen Dingen, ich glaube mit Auslöser war auch, warum jetzt ein bisschen mehr darüber geschrieben wurde, war das 2-0 in Augsburg.

Speaker: wo man einfach nicht gewonnen hat.

Speaker: Ja, aber ich würde das gar nicht so sehen.

Speaker: Ich glaube, sportlich hat Köln gar kein Trainerproblem.

Speaker: Ich glaube tatsächlich, dass Kwasnjok das Problem ist.

Speaker: Da sind einfach, glaube ich, Sachen, die nicht gut funktionieren.

Speaker: Man hört ja immer wieder, dass es Unzufriedenheit aus der Mannschaft rausgibt, dass El Mala auch sagt, dass das Verhältnis zu Kwasnjok nicht gut ist.

Speaker: Ja, El Mala ist halt der wertvollste Spieler.

Speaker: Wenn der aber jede Woche von der Bank kam, ich glaube, diese Woche war es begründet, weil er davor zwei Trainingseinheiten ausgesetzt hat, verstehe ich absolut.

Speaker: Aber wenn dein bester Scorer mehr von der Bank kommt, als der in der Startelf steht, dann ist das natürlich schwierig.

Speaker: Und wenn dann solche Aussagen wie letzte Woche, wo er sich dann, also da ist ein medizinischer Notfall im Stadion,

Speaker: Gut, er wusste anscheinend noch nicht, dass die Person verstorben ist, aber dann ist er sowohl in den TV-Interviews als auch auf der PK...

Speaker: Also kritisiert er es dann quasi, dass deswegen aber der Support eingestellt wird, sagt dann, ja, da müsste ich jetzt einfach mal so aussohlen, wie Company bei seiner Rassismusrede, um das jetzt mal euch allen zu erklären.

Speaker: Wo man sich denkt, Alter, also, naja, okay.

Speaker: Finde ich jetzt ein bisschen, also finde ich ein bisschen drüber so.

Speaker: Es war schon eine sehr, sehr bemerkenswerte und krasse Rede von Company, wo ich echt Gänsehaut hatte, wo ich das gehört habe und

Speaker: sich da dann hinzustellen, zu sagen, ja, da müsst ihr jetzt soweit ausholen, ne, und dann kann ich euch auch mal was darüber erzählen, warum ich das eigentlich voll scheiße finde, dass der Support eingestellt wird, während da eigentlich gerade ein Mensch verstorben ist.

Speaker: Sondern das sind dann alles so fetten Neppfilmen, wo ich sage, bei einem kleinen Verein fällt das wahrscheinlich gar nicht so sehr auf.

Speaker: Ne, da nimmt dich mal irgendwer zur Seite und sagt, hey, hör mal, das war ein bisschen unglücklich, du weißt doch, ist das und das passiert?

Speaker: Oh, ja, tut mir leid, ja, entschuldige ich mich, alles gut.

Speaker: Bei Köln, das ist halt ein großer Verein, alles wird aufgebauscht.

Speaker: Und wenn du dann halt auch noch mehrere solche Dinge dir leistest, so und dieses Wanner, Quassen, Jock und so, ich glaube, da gibt es so ein sportliches.

Speaker: Also klar kann man darüber reden, dass jetzt auch mit der Niederlage so eine gewisse Talfahrt zu beobachten ist, aber trotzdem...

Speaker: sag ich, sind das eher die Sachen neben dem Platz, die diese Diskussion aufmachen und wenn dann natürlich die Ergebnisse noch anfangen auszubleiben, hast du halt viel, viel weniger Kredit und das scheint ihm gerade zum Verhängnis zu werden, das hätte ich nicht erwartet, weil ich eigentlich für einen sehr guten Trainer, ja.

Speaker: halte.

Speaker: Aber ich meine die Spanierlage jetzt und nächste Woche gegen Dortmund wird es auch nicht einfach, aber gut.

Speaker: Ich meine, die sportliche Talfall ist ja nicht von der Hand zu weisen.

Speaker: Das ist der eine Punkt, aber was du schon sagtest, das stimmt natürlich auch.

Speaker: Also ich habe jetzt das von der PK gar nicht mitbekommen, richtig.

Speaker: Das ist natürlich...

Speaker: Hä, wie?

Speaker: Ist eine Woche her übrigens.

Speaker: Ist eine Woche her, okay.

Speaker: Das war ja beim Heimspiel.

Speaker: Das haben wir damals nur nicht in der Folge besprochen, weil es da noch nicht so relevant für mich erschien.

Speaker: Also, was heißt nicht relevant, aber weil es nicht einfach unser Thema war.

Speaker: Aber wenn man sich das halt mal in Summe anguckt und dann auch anschaut.

Speaker: Also wie gesagt, ich glaube, er wusste wohl nicht, dass diese Person verstorben ist oder so.

Speaker: Aber er wusste wohl, dass es wegen dem medizinischen Notfall keinen Support gab.

Speaker: Und das dann schon in Frage zu stellen.

Speaker: Und dann halt in der Summe mit den anderen Sachen, die irgendwie schon so ein bisschen... Ja, ja, ich verstehe, was du meinst.

Speaker: Ja, wie gesagt, ich habe jetzt seit dem Augsburg-Spiel auch ein bisschen mehr drüber gelesen.

Speaker: Ich meine, das passt natürlich gut zusammen.

Speaker: Sportliche Talfahrt und viel Tritte abseits des Platzes.

Speaker: Lohnt sich dann als Redaktion da mal einen Bericht drüber zu schreiben.

Speaker: Also...

Speaker: Naja, wie du schon sagtest, UNE ist jetzt kein kleiner Verein, wo man, wo vielleicht manche Dinge einfach unter den Tisch fallen, sondern es ist wirklich ein Verein, wo es dann auch aufgebauscht wird, ähnlich wie bei S04, kennen wir ja.

Speaker: Ja, vielleicht müssen wir uns nochmal ein bisschen Kölner Expertise hier in dem Podcast holen, um das nochmal ein bisschen tiefer zu legen.

Speaker: Das stimmt, das stimmt.

Speaker: Okay, ich würde sagen, Micha, wir sind wieder knapp über eine Stunde drüber, wir schließen die Folge, oder was meinst du?

Speaker: Ja, würde ich auch sagen, noch vielleicht ein ganz, ganz kurzer Hinweis.

Speaker: Ich wollte ja ganz kurz mal in die dritte Liga schielen.

Speaker: Schweinfurt, Jermaine Jones, 2-0 geführt gegen Saarbrücken im Abschiedskracher.

Speaker: Und dann 87.1-2, 95.2-2.

Speaker: Schade, aber sie waren sehr nah dran und da wir über Jermaine Jones und die Geschichte in Schweinfurt gesprochen haben, war es mir doch noch kurz ein Anliegen, das einmal ganz kurz am Ende der Folge zu erwähnen.

Speaker: Aber jetzt können wir gerne schließen.

Speaker: Ich wollte eben auch noch gesagt haben, da gab es nämlich eins, so einen wirklich krassen Fehlschuss von Baumann, vom Stürmer, glaube ich, war das.

Speaker: Schweinfurt?

Speaker: Nee, von Saarbrücken, der den Ball irgendwie aus dem Meter nicht im Tor unterbringt, weil er vorher aber auch verspringt.

Speaker: Man muss sich den mal angucken, das sieht total bescheuert aus.

Speaker: Ich meine, so als Stürmer stehst du doof da, aber dass der Ball so einen Meter vorher kurz verspringt und du knallst ihn aus so einem Meter 50 übers Tor, sieht immer scheiße aus.

Speaker: Egal, wir behalten das im Auge mit Jermaine Jones und gucken mal, ob er nicht vielleicht doch in den nächsten Wochen nochmal punktet.

Speaker: Aber ich sehe auch hier gerade...

Speaker: Einen Punkt hat er jetzt geholt, wenigstens.

Speaker: Auch wenn es ein harter Bruch ist, wenn du bis zur 85 mit 200 führst.

Speaker: Aber die Headline war auch tatsächlich, ey, Saarbrücken stolpert in Schweinfurt.

Speaker: Weil eigentlich ist so, jede Mannschaft geht davon aus, naja, Free Win in Schweinfurt.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Tritt dann doch nicht so ein.

Speaker: Ja, guck mal.

Speaker: Da sind wir mal gespannt, was Jones da noch zaubert oder hinbekommt in Schweinfurt.

Speaker: Und wir sagen, lieben Dank fürs Zuhören.

Speaker: Ja, folgt uns auf allen sozialen Kanälen, wo ihr uns noch nicht folgt.

Speaker: Bewertet gerne den Podcast, wenn es euch gefallen hat.

Speaker: Und dann würde ich sagen, habt eine gute Woche, eine sonnige Woche, zumindest hier in Köln.

Speaker: Und dann sprechen wir uns auf jeden Fall Richtung Wochenende, Anfang nächster Woche oder hören wir uns wieder, sprechen wir uns wieder, wie auch immer, zur Folge 67.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: Macht's gut, Freunde.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Tschö.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended

#79 - Neustart05:08
#79 - NeustartZweitklassig

36 plays · Aug 24, 2026

#78 - WM-Special 1:13:48
#78 - WM-Special Zweitklassig

60 plays · Jun 3, 2026

#77 - Die Abrechnung1:12:02
#77 - Die AbrechnungZweitklassig

47 plays · May 25, 2026

#76 - Gefühlschaos pur1:15:45
#76 - Gefühlschaos purZweitklassig

54 plays · May 19, 2026

#75 - Showdown im Abstiegskampf 1:06:26
#74 - Rauf geht‘s Schalke!1:03:01