Transcript
Speaker: Die beste zweite Liga aller Zeiten, diesmal wirklich und mit zweitklassigen Begleitgesprächen hier in unserem Podcast.
Speaker: Herzlich willkommen zur neuen Folge Zweitklassig, Ausgabe 62 und die heute frisch aufgenommen am Deadline-Day.
Speaker: Der Titel verrät es vielleicht schon, Faxgeräte am Limit.
Speaker: Wir nehmen hier on-air gerade 20 Minuten auf, bevor das Transferfenster in Deutschland schließt.
Speaker: Und wenn ich wir sage, dann heißt das, ich bin hier natürlich nicht alleine am Start, der Justus ist auch am Start.
Speaker: Grüß dich.
Speaker: Ja, moin moin, was geht?
Speaker: Ja, du hast es gerade schon gesagt, ey, wie spannend ist das, Junge?
Speaker: 20 Minuten auch noch, bevor, also wir haben es jetzt nicht extra, deswegen haben wir jetzt nicht unsere Zeit hier von der Aufnahme so angepasst, aber es passt halt wirklich perfekt, dass wir in die vollkommene Abschlussphase dieses Transferfensters hinein aufnehmen, von daher bin ich sehr gespannt und ja, erstmal aber die Frage in deine Richtung, alles klar bei dir, wie war deine Woche oder dein Wochenende?
Speaker: Ja, Wochenende war tatsächlich ein bisschen anstrengend.
Speaker: Wir waren ja Freitagabend noch unterwegs auf einer Karnevalsfeier und Samstagmorgen dann direkt ins Auto gesetzt, um nach Bochum zu fahren.
Speaker: Das war ein bisschen stressig, weil ich dann im Anschluss auch noch bei einem Kollegen streichen gegangen bin.
Speaker: Also ja, wirklich komplett vollgepackt gewesen der Samstag.
Speaker: Aber ja, alles gut überstanden, gut in die neue Woche gekommen und ja, jetzt ganz fleißig hier
Speaker: Fußball- beziehungsweise Transferfenster am Verfolgen.
Speaker: Wie war es bei dir?
Speaker: Du, auch.
Speaker: Wir waren ja Karnevalsfeier gemeinsam, deswegen haben wir uns gemeinsam ein paar Bier reingestellt.
Speaker: Und ja, Sonntag warst du über dir.
Speaker: Also wahrscheinlich mehr als ich.
Speaker: Ja, wirklich.
Speaker: Man munkelt.
Speaker: Aber ja, stimmt, du musst ja am nächsten Tag auch noch fahren, keine Frage.
Speaker: Nee, ich hab Samstag ganz entspannt nach der Karnevalsveranstaltung und Sonntag wieder im Arturbereich unterwegs gewesen und bei dir, Home-Turf, in Köln-Hollweide gespielt.
Speaker: Hast ja auch dann zugeguckt, was ja echt witzig war und hast mich nochmal live in Action gesehen.
Speaker: Ja, auf jeden Fall sehr geil.
Speaker: Ich hab schon länger nicht mehr bei euch zugeschaut, also spielerisch hat sich jetzt nicht so viel verändert.
Speaker: Nein, Spaß.
Speaker: Kleiner Spaß, aber nee, hat total Bock gemacht.
Speaker: Dann auch direkt bei mir quasi vor der Haustür der Verein bin ich schon hingeradelt mit dem Fahrrad und ja, war auf jeden Fall, ja, war irgendwie ganz cool und hat bei mir auch wieder so leicht, dieses leichte Feuer geweckt, so auch nochmal irgendwie fußballtechnisch anzugreifen.
Speaker: Ja, also ich bin da noch ein bisschen unentschlossen.
Speaker: Also ich habe noch mehr Argumente, die dagegen sprechen für mich persönlich gerade, aber irgendwo kribbelt es ja schon hier und da in den Fingern manchmal so ein bisschen, sich da nochmal so ein bisschen reinzubeißen, auch wenn ich glaube, dass ich schon noch ein bisschen Bedarf hätte.
Speaker: Also ich müsste erst mal mich nochmal richtig fit machen, also sage ich mal fußballfit und dann auch echt mit dem Ball auch ein bisschen arbeiten, so ein bisschen die Technik überhaupt herzustellen.
Speaker: Aber ich hätte trotzdem, muss ich sagen, so ein kleines Kribbeln habe ich auf jeden Fall.
Speaker: Das ist
Speaker: Du hast ja meine Technik gesehen, die ist ja auch jetzt nicht das Gelbe vom Ei, also da geht es besser.
Speaker: Ich hätte ja da fast den Jeko gemacht mit Brustabnahme, aber dann geht er dann halt doch, weißt du, Jeko macht den halt rein und bei mir geht er dann doch, ja, ich wollte gerade schon sagen, Tribüne, da gab es keine Tribüne, Maschendrahtzaun, also von daher...
Speaker: Nein, aber geil, dass du dabei warst und auch nochmal ein Spiel gesehen hast.
Speaker: War ja ein Testspiel jetzt, Endstand 2-2, also eigentlich belanglos.
Speaker: Das Ergebnis zählt in so Testspielen ja eher sekundär, geht ja eher um das Spielerische.
Speaker: Aber auch da hat es hier und da bei uns gehapert.
Speaker: Hier und da ging es ganz gut.
Speaker: Aber ja, lange Rede, kurzer Sinn.
Speaker: Ein ganz lockerer Amateur-Kick bei bestem Wetter am Sonntag.
Speaker: Und ja, ein weiterer Kick, ich glaube nicht amateurhaft, gab es am Samstag dann bei dir in Bochum, wa?
Speaker: Ja, aber bevor wir darauf kommen, möchte ich vielleicht noch auf einen anderen Kick unter der Woche zu sprechen kommen, aber eher einen Alkoholkick.
Speaker: Ach, den habe ich schon mitbekommen.
Speaker: Ich denke mal, die meisten haben es mitbekommen.
Speaker: Der ist eigentlich gar nicht witzig, aber der ist mit, keine Ahnung, wie viel Promille am Steuer erwischt worden.
Speaker: wie das dann halt so abläuft, wird mitgenommen zur Polizeiwache, kriegst du Blut abgenommen und so weiter und so fort, dann wurde er irgendwie in den frühen Morgenstunden entlassen und hast du mitbekommen, was er dann gemacht hat?
Speaker: Ich habe das voll vergessen gerade, deswegen gut, dass du es erwähnst, aber ich habe nur gelesen, er wurde suspendiert, mehr weiß ich gar nicht.
Speaker: Also wie gesagt, das ist ja schon mal das eine, dass du halt mit Alkohol am Steuer erwischt wirst und natürlich Anzeige, Führerscheinwerk, alles gut und schön.
Speaker: Verstehe ich ja auch total, dass du übel frustriert bist in dem Moment, weil du ärgerst dich wahrscheinlich über dich selber.
Speaker: Du weißt auch schon, okay, dass wir die und die Konsequenzen nach sich ziehen, vor allem wenn du in der Öffentlichkeit stehst, ist das nochmal ein anderes Thema.
Speaker: Aber was ist dann dein Gedanke, wenn du aus der Polizeiwache rausgehst, nachdem du also alles hinter dir hast, entlassen wirst?
Speaker: Nach Hause fahren.
Speaker: Ja, nach Hause fahren.
Speaker: Kann man mit dem Taxi machen oder mit dem Uber machen.
Speaker: Er dachte sich, ich nehme mir einen E-Scooter.
Speaker: Blöd nur, die Polizisten haben das, ich meine, aus dem Fenster oder so gesehen.
Speaker: Ja, hat er direkt noch eine Anzeige bekommen.
Speaker: Also wirklich, äh...
Speaker: Ja, selten dämlich.
Speaker: Genau, das ist dann doch selten dämlich und das fand ich dann irgendwie doch ganz witzig, auch wenn das natürlich an sich eine ernste Sache ist und natürlich nicht geht oder nicht richtig ist, was er da getan hat, vor allem am Auto.
Speaker: Aber dann...
Speaker: so wenig aus deinem eigenen Fehler zu lernen, egal wie hoch der Promillwert gerade noch ist, dass du dann also direkt zwei Stunden später dir erstmal einen E-Scooter packst, wenn du immer noch besoffen bist.
Speaker: Das habe ich dann tatsächlich so auch noch nicht erlebt.
Speaker: Fand ich irgendwie eine ganz witzige Geschichte.
Speaker: Aber in dem Sinne können wir jetzt auch gerne überleiten zum Samstag.
Speaker: Ich habe es ja gerade angesprochen.
Speaker: Straßenbahn-Derby, würde ich sagen.
Speaker: Die Boroma sagen Derby.
Speaker: Darf ich da mal kurz einhaken?
Speaker: Das fand ich mega spannend.
Speaker: Manche nennen das Derby, wobei ich mir denke, für Schalke ist es doch kein Derby, für Schalke ist Dortmund das Derby.
Speaker: Dann sagt der Kommentator aber, 17 Kilometer, glaube ich, entfernt und dann denke ich mir, boah, bei der Nähe ist schon irgendwie so ein gewisser Reiz da.
Speaker: Das müsstest du als Düsseldorfer doch so ein bisschen kennen, würde ich sagen.
Speaker: Mit Leverkusen und, okay, ja gut.
Speaker: Ja, also genau, ich würde das eigentlich relativ mit Leverkusen und Köln vergleichen.
Speaker: Wenn du die Leverkusener fragst, sagen die, ja, ja, auf jeden Fall ein Derby, sagen die Bochumer auch.
Speaker: Wenn du die Kölner fragst, sagen die, ey komm, Nachbarschaftsduell, aber unser Derby ist schon Borussia Mönchengladbach.
Speaker: Und vielleicht kann man die Nummer auch so ein bisschen auf Fortuna drehen, weiß ich jetzt gar nicht oder kann ich jetzt gar nicht so 100% genau sagen, aber so ist es halt auch bei Schalke.
Speaker: Die Schalker sagen, unser Derby ist Dortmund oder halt RWE, Rot-Weiß-Essen.
Speaker: Da ist auch eine starke Rivalität und Essen und Gelsenkirchen sind...
Speaker: liegen ja auch super nah beieinander.
Speaker: Als Schalker natürlich ein, sag ich mal, Funfact, dass in Essen mehr Schalke-Mitglieder als Essen-Mitglieder wohnen oder irgendwie sowas.
Speaker: Also es gibt da irgendeine Statistik, dass auf jeden Fall verhältnismäßig sehr viele Essener auch Schalker sind.
Speaker: Von daher, ja, das sind für die Schalker die Derbys.
Speaker: Aber klar, du kannst halt mit der Straßenbahn, mit der 302, kannst du wirklich, die fährt von Gelsenkirchen nach Bochum.
Speaker: Deswegen Straßenbahn-Derby kann man da schon sagen.
Speaker: Aber ist jetzt kein richtiges Derby.
Speaker: Ja, die Bochumer sehen es anders und die Bochumer sind im Internet auch ganz aktiv und brüsten sich natürlich seit Tagen mit diesem Sieg und habt ja schon das ein oder andere Video gesehen.
Speaker: Gut, wenn wir da so sehr in den Köpfen sind, dann sei ihnen das gegönnt.
Speaker: Ich muss sagen,
Speaker: Ohne jetzt schon zu viel vorwegzunehmen, war ein verdienter Sieg für den VfL Bochum.
Speaker: Also das muss man auch an der Stelle anerkennen.
Speaker: Gar keine Frage.
Speaker: Ist halt natürlich maximal unglücklich gelaufen, wenn du da nach 45 Sekunden schon das 0-1 bekommst.
Speaker: Wir waren halt im Auswärtsblock, war auch für mich eine coole Erfahrung.
Speaker: Erstes Mal auswärts in Bochum mit dabei, so im Gästeblock, da habe ich nie eine Karte bekommen und jetzt über Zufall eine Karte zugewiesen bekommen.
Speaker: Und die Stimmung ist schon besonders und es ist schon beeindruckend, wie klein und eng das da alles ist.
Speaker: Also vor allem, du hast da so Sitzschalen und wenn du da, also du stehst da in der Regel trotzdem, aber egal ob du da sitzt oder stehst, wenn da jemand durch die Reihe möchte, geht nicht.
Speaker: Also wirklich, du stehst da und das ist so eng, da kommt keiner mehr durch.
Speaker: Das heißt, die Leute, die da durch wollen, sind irgendwann immer über die Sitzschalen geklettert, weil halt eh alle standen, um irgendwie zu ihrem Platz zu kommen.
Speaker: Also das war schon... Das ist ja auch mitten in der Stadt, glaube ich.
Speaker: Also das ist ja wirklich so, wie man es eigentlich weniger kennt.
Speaker: Ja, boah, ich habe jetzt gerade gar nicht die Stadtkarte von Bochum offen, muss ich sagen.
Speaker: Ich kann dir nur sagen, es ist direkt an der Autobahn neben dem Starlight Express.
Speaker: Und das ist eigentlich ganz gut, weil du fährst quasi von der Autobahn runter und
Speaker: Und bist innerhalb von zwei Minuten auf dem Vereinsgelände oder auf dem Gelände, wo du parken kannst und so.
Speaker: Das heißt, du bist sofort an der Autobahn.
Speaker: Das ist richtig geil, muss ich schon sagen.
Speaker: Kannst du da auch in einem Parkhaus parken, das ist auch ganz vernünftig, aber ja, dann ist es wirklich uralt.
Speaker: Und direkt dahinter ist auch direkt die JVA.
Speaker: Also die kannst du auch sehen.
Speaker: Das ist schon wunderbar.
Speaker: ein lustiges Bild gewesen und da sind aber dann auch so ein paar Wohnhäuser.
Speaker: Die haben einfach so Ausblick, guckst aus dem Fenster, vorne Ruhrstadion, rechts JVA, links Starlight Express.
Speaker: Also auch ganz, ganz wilde Kombi.
Speaker: Ich habe gerade mal kurz nachgeguckt, du hast auf der anderen Seite, also du hast die Autobahn da, vollkommen richtig gesagt, da kommt Starlight Express, dann das Stadion.
Speaker: Auf der anderen Seite hast du die Kastropper Straße, wie man das auch immer so schön sagt, so an der Kastropper Straße oder an der Kastropper oder wie auch immer.
Speaker: Und diese Kastropper Straße, keine Ahnung, das sieht für mich aus wie hier
Speaker: maximal einen Kilometer bis in der Innenstadt.
Speaker: Ja, okay, krass.
Speaker: Wie gesagt, wir sind dann von der Autobahn da direkt zum Stadion.
Speaker: Das hast du ja auch nicht so einen Anlass nach Bochum zu fahren, muss ich sagen.
Speaker: Nee, ich auch nicht.
Speaker: Da fahre ich lieber ins wunderschöne Gelsenkirchen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das lasse ich mir da nicht nehmen.
Speaker: Nein, also wie gesagt, wirklich geiles Stadion, auch geile Stimmung.
Speaker: Natürlich die Stimmung nochmal besonders dann auch durch den sportlichen Erfolg der Bochumer gefördert, vor allem wenn du da so früh in Führung gehst.
Speaker: Zum Sportlichen muss ich sagen, ich habe es ja gerade gesagt, verdienter Sieg für Schalke, war natürlich auch eine Besonderheit.
Speaker: Erstes Mal die Saison mit Viererkette aufgelaufen, die Schalker.
Speaker: Jetzt sagen die einen, ja, Umstellung hat nicht gefruchtet, da sag ich ganz ehrlich, ey, sorry, aber die Gegentore kassieren wir nicht, weil wir mit Viererkette spielen, die Gegentore kassieren wir, weil einfach Gerrit Holtmann schneller als ganz erst nur vier ist und weil...
Speaker: wir auch einfach keine Spieler mehr haben, die das andere System spielen können.
Speaker: Also wir haben halt keine vernünftigen Schienenspieler.
Speaker: Das heißt, du hast halt die Wahl, stellst du zwei gelernte Innenverteidiger auf die Schiene oder machst du dann wenigstens eine Viererkette, wo die Innenverteidiger dann links und rechts in der Viererkette zocken.
Speaker: Und das finde ich schon nachvollziehbar und sehe das dann auch eher so mangels Alternativen, dass nur eine Viererkette gespielt wird.
Speaker: War halt echt bodenlos, weil Timo Becker wurde komplett überrannt von Gerrit Holtmann da in der ersten Halbzeit.
Speaker: Also ich glaube auch beide Tore kommen über die Seite oder entstehen durch die Seite.
Speaker: Ich weiß gerade gar nicht mehr, wie das zweite entstanden ist.
Speaker: Aber beide Tore auf jeden Fall über die Außen.
Speaker: Kann auch sein, dass eins über links war.
Speaker: Also ich habe das ganze Spiel geguckt, ausnahmsweise mal wieder.
Speaker: Mal ein ganzes Schalke-Spiel geguckt, weil ich ein bisschen Zeit hatte.
Speaker: Es ist wirklich mehr oder weniger eins zu eins, dasselbe Tor.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Also beides über die rechte Seite, ne?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, und Digger, ganz ehrlich, Timo Becker, was soll er machen?
Speaker: Er hat halt nicht die Physis, um das Tempo von Gerrit Holpmann zu matchen.
Speaker: Ich sehe jetzt auch nicht die offensichtliche Alternative, die du da hinstellen könntest.
Speaker: Also du hättest sagen können, wir machen Fünferkette, scheiß drauf, linke Schiene, Felipe Sanchez, probieren wir irgendwie.
Speaker: Oder du nimmst wieder Fynn Porat, der letzte Woche bodenlos gespielt hat, kannst du machen.
Speaker: Und dann packst du rechts Mika Valentowicz hin.
Speaker: So, ist ein gelernter Offensivspieler, der irgendwann mal in der U19 zum Rechtsverteiger umgeschult wurde.
Speaker: Ich sag, der wird genauso von Gerrit Holtmann komplett eingeschult.
Speaker: Also, ne, keine Chance und was ja auch viel über Gerrit Holtmanns Leistung aussagt oder wie sehr der ans Limit gegangen ist, der war in der Halbzeit tot.
Speaker: Also, Bochum hat All-In meiner Meinung nach auf die erste Halbzeit gesetzt.
Speaker: Die haben Vollgas gegeben, komplett überpaced und der Holtmann war, also der Uwe Rössler sagt selber, er hat ihn gefragt, in der Pause kannst du auch spielen, der sagt, ne.
Speaker: Der war ja lange verletzt vorher, ne?
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Aber ich sage mal so, trotzdem, also er hat es gut gemacht, er hat im Endeffekt seine Aktien in beiden Toren mit drin gehabt und dann... Ist ja wie ein Miyoshi, ist ja eigentlich ein ähnlicher Spieler, man hat genau gesehen, was Bochum vorhat, auch ein kleiner, wendiger, schneller Spieler, beide über die Außen und beide haben halt Schalke wahnsinnige Probleme bereitet, weil Schalke mit der defensive, wie sie da stehen, besser gegen hohe Bälle als gegen schnelle Außen funktionieren.
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: Also von daher die erste Halbzeit geht ganz klar in den VfL Bochum.
Speaker: Muss man so anerkennen.
Speaker: Gab eine Chance von Schalke.
Speaker: Mika Valento wird jetzt einmal, glaube ich, frei vor Timo Horn.
Speaker: Geht ganz knapp am Tor vorbei.
Speaker: Hätte mich enorm für den Jungen gefreut.
Speaker: Nachdem sein letztes Tor ihm ja auch schon, obwohl es war gar nicht sein Tor, es war ein Eigentor dann am Ende, was ihm aberkannt wurde.
Speaker: aber wo er entscheidende Aktien hatte, wo er zumindest mal ein Assis bekommen hätte in Münster.
Speaker: Ja, zweite Halbzeit kommt da natürlich Bratte Edin Dzeko rein.
Speaker: Finde ich, hat trotzdem mit der Statik im Spiel was gemacht, also hat sich verändert.
Speaker: Ich fand Schalke auch in der zweiten Halbzeit an sich besser, beziehungsweise ich fand von Bochum kam einfach nicht mehr so viel, aber fair enough, du führst 2-0 zur Pause und du weißt, dass du vielleicht einen Gegner hast, der jetzt auch spielerisch offensiv nicht die Sterne vom Himmel spielt, also
Speaker: Ja, ist okay, dass du nichts mehr machst.
Speaker: Also kein Vorwurf.
Speaker: Oder jetzt nicht, deswegen ist Bochum jetzt nicht schlecht gewesen, gar keine Frage.
Speaker: Ja, und dann würde mich mal deine Meinung interessieren.
Speaker: Was sagst du denn zu der Szene?
Speaker: Ich weiß gar nicht, wann sie war, aber der Ball liegt im Tor der Bochumer.
Speaker: Aber der Schiedsrichter pfeift Foulspiel nach einer Ecke.
Speaker: Ja, das ist für mich relativ einfach.
Speaker: Also für mich war es eigentlich eine ziemlich klare Fehlentscheidung, weil im Endeffekt...
Speaker: Timo Horn will zum Ball, kommt halt nicht dahin, weil da steht halt nur mal ein Cartage vor ihm.
Speaker: Ja, ein Cartage schiebst du halt nicht mal eben zur Seite.
Speaker: Der wird auch seine 90-plus-Kilo haben wahrscheinlich.
Speaker: Oder 85-plus.
Speaker: Keine Ahnung, ich will jetzt auch nicht fetter machen, als er ist.
Speaker: Ja, aber schwer ist im Schrank, Junge.
Speaker: Auf jeden Fall schwer.
Speaker: Und nur weil du dann da nicht hinkommst und nachher wie Maik Gerwer auf den Rücken liegst, ist es nicht automatisch faul, nur weil du der Torwart bist.
Speaker: Also aus meiner Sicht schon ein reguläres Tor.
Speaker: Ja.
Speaker: Kann ich nicht ganz nachvollziehen, den Scheidern.
Speaker: Ja, und weißt du, was mir so richtig auf die Nerven geht, und das verstehe ich einfach nicht, bei jeder scheiß Abseitssituation lässt du fünf Minuten weiterlaufen, du musst nochmal drei Sprints machen und dann hebt der Schiri die Fahne, weil er sagt, ja, hätte ja noch was passieren können.
Speaker: Aber da sofort Pfeife im Mund, der Ball ist eine Sekunde später im Tor.
Speaker: Also kannst du nicht den einen Moment ganz kurz abwarten.
Speaker: Ich sage, wenn der rausgeschickt wird, dann...
Speaker: Tor kannst du immer noch zurücknehmen, rein theoretisch.
Speaker: Er muss einfach nur warten, bis der Ball im Tor liegt und dann pfeifen und sagen faul.
Speaker: Aber dann kann es korrigiert werden.
Speaker: Ich verstehe das nicht.
Speaker: Das ist in Münster schon passiert.
Speaker: Das war eben die Szene, auf die ich hinaus wollte mit Valentowicz.
Speaker: wo ich ihm vermeintlich das Tor zuschreiben wollte.
Speaker: Das war aber ein Eigentor von Schenk.
Speaker: Aber auch da wieder zu früh abgefiffen, du kannst es nicht kontrollieren.
Speaker: Und das geht mir so auf die Nerven.
Speaker: Also Schalke, würde ich jetzt nicht sagen, wird kollektiv benachteiligt.
Speaker: Gar keine Frage.
Speaker: Das war in anderen Jahren schlimmer.
Speaker: Und in dieser Saison hatten wir auch insgesamt, sei es jetzt Schiri-Entscheidungen oder auch sportlich, hatten wir mehr Glück als Pech.
Speaker: Alles gut und schön, fair enough.
Speaker: Aber...
Speaker: Das geht mir so auf die Nerven, dass du einfach nicht vernünftig abpfeifen kannst.
Speaker: Also dass du es nicht zum richtigen Zeitpunkt abpfeifen kannst.
Speaker: Und ich sage, dann kippt das Spiel.
Speaker: Bochum, also es wird ein anderes Spiel, sage ich, wenn es 1 zu 2 steht.
Speaker: Und Schalke kann nochmal mehr Druck entfachen, als sie es dann tatsächlich getan haben.
Speaker: Ich meine, sie machen später nochmal ein Tor, das wurde zu Recht zurückgefüften.
Speaker: Ja, Edin Dzeko, diesmal nicht die Brust, war ein bisschen der Arm, glaube ich.
Speaker: Ja, Hand wirklich, glaube ich.
Speaker: Ja, von daher.
Speaker: Unterarm.
Speaker: Ja, und dann ist es halt im Handspiel, im Zusammenhang mit einer Torerzielung, gibt es halt nicht, beziehungsweise ist dann halt ein irreguläres Tor.
Speaker: Alles gut und schön, verstehe ich, aber die Aktion vorher geht mir dann trotzdem sehr auf die Nerven.
Speaker: Aber gut, so ist es.
Speaker: Vielleicht dann doch ein guter
Speaker: Ich will jetzt hier keine Niederlage schönreden, aber ich glaube tatsächlich, dass so eine Niederlage mal ganz gut wäre oder ist jetzt, weil wir haben ja auch gegen Lauter nicht gut gespielt, wir haben ja auch in Berlin nicht gut gespielt, aber du hast ja immer noch gesagt, ja, aber wir haben ja einen Punkt geholt, also irgendwie so.
Speaker: Ja, oder kein Gegentor kassiert so, weißt du?
Speaker: In Berlin keine Gegentor kassiert.
Speaker: Gegen Lautern haben wir ja schon zwei Stück bekommen.
Speaker: Aber genau.
Speaker: Und jetzt wäre es ja wieder so.
Speaker: Dann drehst du da auf 2-2.
Speaker: Dann sagst du, ja, geile Moral.
Speaker: Nach 2-0 zurückgekommen und so.
Speaker: Aber jetzt sprichst du vielleicht doch mal eher über die Probleme, die du auch hast.
Speaker: Und guckst auch, dass du denen entgegen wirkst.
Speaker: Also ich denke mal, das macht Schalke auch.
Speaker: Oder das kann man auch schon beobachten.
Speaker: Also ich finde, spielerisch sah das in der zweiten Halbzeit schon besser aus als beispielsweise gegen Lautern oder gegen die Hertha.
Speaker: Das sehe ich schon.
Speaker: Und wenn ich mir dann vorstelle, Edin Dzeko kommt dann jetzt auch so langsam, also ich denke mal jetzt nächste Woche gegen Dresden, wenn da jetzt nichts passiert diese Woche, wird er auf jeden Fall starten, soweit ist er jetzt, der hat jetzt eine Halbzeit gezockt, der kann auf jeden Fall 60 Minuten nächste Woche und dann auch, wenn sich Transfers wie Lubitschitsch noch besser einfinden,
Speaker: von dem habe ich jetzt nicht so viel gesehen, auch ein, zwei Fehlpässe, so einen, der echt gefährlich wurde, wobei ich es eigentlich sogar gut fand, weil er den sofort, also weil er halt Risiko nimmt.
Speaker: Er wird angespielt und er versucht, den sofort klatschen zu lassen und wenn der gut ankommt, der Ball, dann
Speaker: Wird dann eine richtig gefährliche Torchance, aber Bochum geht halt dazwischen.
Speaker: Und dann hast du halt genau das Gegenteil.
Speaker: Dann hat es einen richtig gefährlichen Angriff für Bochum.
Speaker: Aber da gefällt mir auch eigentlich so einen gewissen Mut mal zu haben und nicht immer nur den Sicherheitspass nach hinten zu spielen.
Speaker: Das ist ja auch eigentlich das, was Schalke auszeichnet.
Speaker: Schnell nach vorne mit dem Risiko.
Speaker: Die Bälle kommen auch oft nicht an.
Speaker: Die haben eine sehr geringe Passquote, aber lieber so als hier irgendwie 80 Prozent Passquote, weil sie siebenmal zum Innenverteidiger zurückschieben.
Speaker: spielt es den Bein.
Speaker: Also von daher finde ich das an sich okay.
Speaker: Bin jetzt mal gespannt, wie gut der reinkommt und bin jetzt auch mal gespannt, was noch auf dem Transfermarkt so bei Schalke passiert.
Speaker: Da kommen wir ja später noch drauf.
Speaker: Ich sitze hier schon die ganze Zeit an meinem Handy immer wieder am Aktualisieren, ob irgendeine Meldung endlich da ist.
Speaker: Wann ist Silla verkauft?
Speaker: Nee, nee, nee.
Speaker: Das Silla-Ding können wir eigentlich schon zumachen, aber dazu was anderes.
Speaker: Aber ich sehe jetzt gerade vor sechs Minuten,
Speaker: Das sieht aus nach einem Video aus der Arena mit so Augen-Smileys.
Speaker: Da ist auf jeden Fall Bewegung drin.
Speaker: Also ich glaube, da ist irgendwas offiziell geworden.
Speaker: Werden wir auf jeden Fall gleich auflösen.
Speaker: Ihr werdet es vielleicht sowieso schon wissen, wenn ihr zumindest für Schalke interessiert.
Speaker: Aber es sieht tatsächlich so aus, als ob da sich gerade was tut bei Schalke.
Speaker: Das klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend.
Speaker: Sind wir mal gespannt.
Speaker: Ja, nur noch zwei Cent von mir, dann können wir das Spiel auch zumachen.
Speaker: Du hast eigentlich schon alles erwähnt.
Speaker: Schalke erste Halbzeit absolut nicht gut.
Speaker: Zweite Halbzeit deutlich verbessert.
Speaker: Auch definitiv Hinzunahme eines echten Neuners, meiner Meinung nach.
Speaker: Christian Gummis, ich halte ihn für keinen schlechten Spieler.
Speaker: vollkommen abgemeldet.
Speaker: Hatte gar nichts zu melden in der ersten Halbzeit.
Speaker: Schade eigentlich.
Speaker: Kann Sturm spielen, weiß ich, aber für das Spiel auf jeden Fall ist es für mich auch eher eine hängende Spitze.
Speaker: Für mich wäre der Klubstadt eher Flügelspieler, oder?
Speaker: Ja, oder Flügelspieler, aber Schalke spielt ja jetzt keinen klassischen Flügelspieler so gesehen.
Speaker: Ja, jetzt in den 4-2-3-1 hätte ich noch machen können.
Speaker: Ja, aber haben sie ja auch nicht.
Speaker: Also, ja, nee.
Speaker: Ich hab's sowieso nicht ganz verstanden.
Speaker: Nominell mit der Viererkette aufgelaufen, dann war Valento jetzt trotzdem sehr viel auf der rechten Schiene und weniger so als klassischer Rechtsaußen.
Speaker: Also ich hab's sowieso nicht ganz gecheckt, aber
Speaker: Ich habe es eigentlich so, wie der Kicker es aufgemalt hat, gesehen, dass du quasi mit drei Zentralen gespielt hast, mit Schalmberg ein bisschen zurückgezogen, dann Lubicic und Elfausi davor, so eher als Achter.
Speaker: Karaman, Valentowitz hinten.
Speaker: Nee, ich habe Valentowitz in der Doppelspitze gesehen.
Speaker: Echt?
Speaker: Okay, krass.
Speaker: Hätte ich jetzt gesagt.
Speaker: Valentowitz kommis Doppelspitze.
Speaker: Okay, okay.
Speaker: Die sich dann halt ein bisschen fallen lassen auf die Flügel, wenn ein Karaman als Zehner dahinter mit vorne nach vorne stößt.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Aber gut, so viel habe ich eh nicht gesehen, weil in diesem kleinen Bochumer Block, da haben die gefühlt 20.000 Fahnen verteilt, Junge.
Speaker: Also ich habe nichts gegen Fahnen, alles gut.
Speaker: Mir gehen die Leute derbe auf den Sack, die irgendwie sich in der Handkurve beschweren.
Speaker: Tu die Fahne runter, sage ich, Junge, geh aus der Kurve raus.
Speaker: Aber, also, ne, damit musst du halt rechnen, wenn du in einer Fankurve stehst.
Speaker: Aber das war schon echt grenzwertig.
Speaker: Also, ich hang da manchmal so und immer so am Ducken und am Gucken, wo du noch irgendwo was vom Spiel siehst.
Speaker: Und deswegen auch, dass die Tore nicht so ganz gesehen, weil ich hab dann erst gesehen, dass dieser Scheißball im Netz war und auf einmal diese Musik angehen, Junge.
Speaker: Also...
Speaker: Die Musik habe ich auch an irgendwas erinnert.
Speaker: Das war die gleiche Musik wie Bayern oder was?
Speaker: Das habe ich auch am Anfang gesagt, aber ich glaube, die ist nicht ganz gleich, aber die ist super, super ähnlich.
Speaker: Aber gut, das passt ja auch.
Speaker: Die sind ja auch irgendwie miteinander befreundet, die Fangruppen.
Speaker: Von daher, ja, egal.
Speaker: Einigermaßen zusammen.
Speaker: Du hast eigentlich schon vieles dazu gesagt.
Speaker: Ich glaube, bei Schalke wird auch schon gesagt, dass es finaler Satz dazu muss sich jetzt ein bisschen was ändern.
Speaker: Oder es ist vielleicht auch gar nicht mal so schlecht, dass man jetzt mal nochmal auf den Sack bekommen hat und jetzt in der Rückrunde noch keinen Sieg eingefahren hat.
Speaker: Jetzt ist das Polster so ein bisschen aufgebraucht.
Speaker: Trotzdem konnte man auch die Tabellenspitze bewahren, was ja schon mal sehr positiv ist.
Speaker: Aber ich glaube, das ist auch so eine der wenigen positiven Sachen, die man aus diesem Spieltag mitnehmen kann.
Speaker: Ja, aber da sage ich halt ganz klar, da müssen halt auch mal die Schalke-Fans ihre Ansprüche zurückschrauben, wenn sie denn da sind, weil du darfst nicht vergessen, wo Schalke herkommt.
Speaker: Klar hast du nach so einer Hinrunde die Ambition aufzusteigen, das zeigen ja auch die Transfers von Schalke, gar keine Frage, aber jetzt zu fordern, dass gerade alles scheiße läuft und alles besser werden muss, da sage ich, also wenn alles so schlecht wäre,
Speaker: dann würden die Mannschaften hinter dir dich doch schon längst überholen.
Speaker: Aber du siehst doch, auch da gibt es Probleme.
Speaker: Und auch wenn die schön spielen oder besser spielen, ansehnlicher spielen, dann höre ich sowas von Lukas Schuler von Hertha da nach dem Spiel in Berlin.
Speaker: Ja, so von wegen, ja, es ist eine Frechheit, dass die mit so einem Fußball auf Platz 1 stehen.
Speaker: Da denke ich mir, ja, wo seid ihr denn?
Speaker: Was macht ihr denn seit der Rückrunde?
Speaker: Ihr habt dreimal unentschieden gespielt.
Speaker: Fünfmal hintereinander jetzt.
Speaker: Oder fünfmal hintereinander, wenn du die Hinrunde mitnimmst.
Speaker: Und deswegen, also da ist alles gut so.
Speaker: Also ich sage einfach nur, du musst einfach gucken, dass du in dieser Spitzengruppe in Schlagdistanz bleibst bis zum 30.
Speaker: Spieltag.
Speaker: Und dann ist es einfach eine Sache, wo entwickelt sich eine Dynamik.
Speaker: Dann wird es auch ein bisschen ein Quäntchen Glück gehen, gar keine Frage.
Speaker: Aber
Speaker: Ich sage dir ganz ehrlich, wer als Schalke-Fan gerade sagt, alles läuft scheiße, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Speaker: Dem kannst du nur die Tabelle zeigen, kannst sagen, guck dir an, du bist auf Platz 1.
Speaker: Wir haben es im Podcast ja auch schon erwähnt.
Speaker: Ich meine, ich habe es auf jeden Fall erwähnt.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du es auch unterstützt hast, aber ich habe auf jeden Fall gesagt,
Speaker: Es wird eine Phase geben, da wirst du scheiße spielen.
Speaker: So, und Schalke rutscht da gerade so ein bisschen rein.
Speaker: Passiert.
Speaker: Ganz normal.
Speaker: Das ist ganz typisch.
Speaker: Es gibt keine Mannschaft, die in der Liga durchweg dominiert, außer vielleicht mal Bayern.
Speaker: Keiner Mannschaft würde ich das zutrauen.
Speaker: Jede Mannschaft hat mal so eine Phase, wo es so ein bisschen abwärts geht.
Speaker: Und jetzt ist es so, dass Schalke vielleicht auch spielerisch ein bisschen was tun muss, wenn sie eben mal früh zurückliegen, was sie in der Hinrunde gar nicht hatten oder selten hatten, glaube ich, dass sie zurücklagen.
Speaker: Haben ja eigentlich viele 1-0-Spieler und so gehabt, dass man damit halt besser umgeht.
Speaker: Aber deswegen wird man auch aktiv auf dem Transfermarkt.
Speaker: Und nochmal, Schalke hat eine geile Transferpolitik dieses Jahr.
Speaker: Guck dir in Jubicic an, der kommt.
Speaker: Guck dir in Dzeko an, der kommt.
Speaker: Wer weiß, was du gleich noch erzählst.
Speaker: Von daher, das ist schon sehr, sehr geil.
Speaker: Und da muss man definitiv mal die berühmte Kirche im Dorf lassen und einfach schauen, wie es jetzt die nächsten Wochen entwickelt.
Speaker: Und Schalke steht wunderbar da.
Speaker: Alles klasse.
Speaker: Und wie du schon gesagt hast, in der Spitzengruppe mitspielen, Schlagdistanz bleiben, drei, vier Spieltage vor Ende und dann wird abgerechnet.
Speaker: Ganz einfach.
Speaker: Genau, so schaut es aus und ich würde sagen, in dem Sinne machen wir das Spiel auch zu.
Speaker: Wir kommen gleich nochmal ganz kurz zu Schalke, was das Transfergeschehen angeht, würde ich aber vorschlagen, gucken wir doch zunächst einmal auf deine Fortuna, die mit dafür verantwortlich war, dass Schalke noch auf Platz 1 steht.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Da warst du ja auch sehr gehypt, also selten, dass du mich in deinem Fortuna-Spiel angerufen hast.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: In der Tat.
Speaker: Ja, ich war neben dem Spiel, ich wurde ausgewechselt, 75 oder so, dann stand ich ja noch neben dir an der Reling da und haben noch darüber unterhalten und ich meine so, Jo, wie steht's denn?
Speaker: Meinst du, ja, Okpala hat euch direkt zweite Minute das Ding gedrückt.
Speaker: Ich dachte mir, boah, wie bei Schalke auch so ein komplett frühes Tor, was dir irgendwie schon vielleicht so ein bisschen den Stecker zieht, vor allen Dingen als Fortuna, die
Speaker: denke ich mal noch mal deutlich verunsicherterer sind als der S04 momentan.
Speaker: Und dann im Endeffekt gucke ich dann nachher so aufs Telefon während der Fahrt, also natürlich nicht während der Fahrt, also hat mir der Kollege gesagt.
Speaker: Und dann kam da irgendwie so 2-1 und dann hielt noch so der Nils, also Grüße an dich, hielt noch so neben mir und machte Fenster runter, auch Schalke-Fan und schrie mich so gefühlt an, so ey Junge, 2-1 Fortuna.
Speaker: Das war natürlich mega geil, dass am Ende noch so das Spiel gedreht wurde.
Speaker: Ich habe mir nachher die Highlights angeguckt und auch so ein bisschen im Real Life.
Speaker: Also grundsätzlich Anfangsphase komplett.
Speaker: Also hast du so die Highlights gesehen von Fortuna?
Speaker: Nee, muss ich mich jetzt outen.
Speaker: Bisschen vorbereitet heute.
Speaker: Also gar kein Problem.
Speaker: Aber guck dir mal die Highlights an und dann guck dir mal an, wie Okpala, der kam ja irgendwie aus Waldorf-Mannheim oder sowas, wie frei der bei der Ecke steht.
Speaker: Der macht den mit dem Fuß rein, nach einer Ecke.
Speaker: Ist das nicht... Bevor wir aufs Sportliche zurückkommen...
Speaker: Ist das nicht der Transfer, wo es irgendwie so einen Hickhack gab?
Speaker: Wo irgendwie so war, Vertrag bei Waldorf Mannheim aufgelöst, wegen irgendwie, also irgendwie Paderborn wollte die Ausschießklausel ziehen.
Speaker: Waldorf hat gesagt, nee, nee, geht nicht.
Speaker: Dann hat auch Paller seinen Vertrag aufgelöst, weil er gesagt hat, irgendwelche Pflichten wurden nicht erfüllt.
Speaker: Ist nach Paderborn gereist.
Speaker: Waldorf Mann hat gesagt, nee, ist noch unser Spieler.
Speaker: Und dann irgendwann hat man sich doch geeinigt auf einen offiziellen Transfer.
Speaker: Kann sein, ey.
Speaker: Also ich meine, das war dieser Transfer.
Speaker: Keine Ahnung, ob es so ist, aber...
Speaker: Müsste auf jeden Fall relativ frisch sein, weil er hat auf jeden Fall am 14.12. noch Regensburg gespielt.
Speaker: Also er kam jetzt im Winter und es war jetzt sein drittes Spiel und erstes Tor für den SC Paderborn.
Speaker: Kann gut sein.
Speaker: Du kannst ja vielleicht zwischendrin mal kurz gucken, ob es eine Schlagzeile gab.
Speaker: Oder wenn du es nicht findest, ist auch nicht schlimm.
Speaker: Ja, gucke ich mal eben nach, aber lass uns gerne auf Sport nicht zurückkommen.
Speaker: Ja, sehr gerne.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Erste Hälfte eigentlich relativ, ja, sonst eigentlich unspektakulär.
Speaker: Zumindest so, wie ich es gesehen habe.
Speaker: Gab da ein paar Chancen auf beiden Seiten.
Speaker: Fortuna hat sich auch mal durch den Schuss von Apelkamp, glaube ich, mal angemeldet vom Tor.
Speaker: Und dann gab es eine Szene, guck dir die auch mal an im Nachgang, von Hansen.
Speaker: Das ist mir aber viel ins Hausaufgabenheft hier.
Speaker: Aber das mit Hansen habe ich glaube ich schon mitbekommen.
Speaker: Wo ich mir dachte, Alter, dass es dafür Gelb gibt und keine glattrote Karte, fand ich schon grenzwertig.
Speaker: Weil im Endeffekt, der Spieler wäre durch gewesen, ist eine Verhinderung einer klaren Torschance oder respektive Notbremse.
Speaker: Von daher hätte ich da eigentlich schon die rote Karte gesehen.
Speaker: Egal, so geht es in die Pause.
Speaker: Tickets kommt für Okpala dann, also der klassische Neuner auch dann im Spiel vom FC Paderborn.
Speaker: Und Fortuna macht aber echt einen engagierten Auftritt, echt einen couragierten Auftritt in der zweiten Hälfte, kommt dann durch Appelkamp zurück.
Speaker: Glücklich, muss man sagen.
Speaker: Das ist ein Schuss, den Seim normalerweise in 99 für 100 Fällen hält.
Speaker: In dem Fall jetzt nicht, weil er halt deflected wurde, weil er abgefälscht wurde und dann eben an Seim vorbei ins Tor geht und dann, ja,
Speaker: schon unhaltbar ist, weil er eben dann kurzfristig noch abgefälscht wird.
Speaker: Und dadurch steht es irgendwie 1-1, so abbekam, zeigt auch direkt an, ey, wir sind gut im Spiel, komm, lass uns aufs Zweite gehen.
Speaker: Dann Schlüsselmoment mit Sicherheit auf der Partie, 72.
Speaker: Gelb-Rothansen.
Speaker: Und da muss ich wiederum sagen, das ist schon fast zu hart.
Speaker: Also der bekommt dann die zweite gelbe Karte, wo ich mir denke, dass du dafür Gelb gibst, weiß ich nicht.
Speaker: Ich habe die Linie des Schiedsrichters über das Spiel nicht unbedingt gesehen.
Speaker: Also am Ende dachte ich mir, ja, ausgleichende Gerechtigkeit, keine Ahnung.
Speaker: Ja, das ist schwierig.
Speaker: Das habe ich nämlich gehört in der Nachberichterstattung, dass beide Entscheidungen halt fragwürdig waren.
Speaker: Da geht es einmal in die eine Richtung, einmal in die andere Richtung.
Speaker: Ich sage mal so, aus Sicht von Mathis Hansen, eine gelbrote ist immer besser als eine glattrote.
Speaker: Von daher alles okay, ausgleichende Gerechtigkeit.
Speaker: Und sie konnten länger in voller Mannzahl spielen, sonst wäre er halt schon Ende der ersten Halbzeit geflogen.
Speaker: So konnte er noch bis zur 72. mitwirken.
Speaker: Ja, und dann gab es wirklich eine Traumkombination über Tanaka, der auch wieder zum Man of the Match gewählt wurde.
Speaker: Also der Typ scheint wirklich einzuschlagen, der da aus Japan kam.
Speaker: Super Technik, absoluter Kämpfer, relativ kleiner Spieler, aber deswegen auch sehr wendig.
Speaker: Und da gibt es eine super Kombination über so die linke Seite und Itt nimmt den Ball an und macht ihn halt in klassischer Neunermannier rein in der 83.
Speaker: Und dann wird es nochmal brenzlig, glaube ich, so am Ende vorm Tor, wo ich glaube Betzner über den Ball tritt oder sowas.
Speaker: Da hätte es auch nochmal dann 2-2 stehen können.
Speaker: Aber am Ende bringen wir das Ding nach Hause.
Speaker: Und am Ende auch, würde ich sagen, absolut nicht unverdient.
Speaker: Ich muss wirklich sagen, ich habe das früher gar nicht gemacht.
Speaker: Mittlerweile gucke ich mir ab und zu mal so Kommentare an.
Speaker: Sei es Fortuna-Seite, wenn die verlieren oder auch wenn die gewinnen.
Speaker: Sei es aber auch jetzt von SC Paderborn.
Speaker: Und da gibt es Fans wirklich, die sich da wirklich sowas von aufregen.
Speaker: Die sagen, wie kannst du gegen Tabellen 16 verlieren und alles.
Speaker: Wo ich mir denke, ja, erstens du spielst auswärts.
Speaker: Ich sage mal, jedes Team fühlt sich zu Hause ein bisschen stärker wahrscheinlich.
Speaker: Gut, gibt es auch so Heim- und Auswärtsschwächen.
Speaker: Aber grundsätzlich spielst du ja eigentlich lieber zu Hause, wo alles so altbekannt ist.
Speaker: Das Stadion war pickepack.
Speaker: nach, die letzte Saison.
Speaker: Ja genau, die haben da so ein Jahr lang nicht zu Hause gewonnen haben und übrigens jetzt auch wieder letzter in der Heimtabelle mit sieben Punkten.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Fairpoint, das ist auf jeden Fall das Ausnahmebeispiel, aber grundsätzlich so als Fußballer fühlst du dich ja wohl irgendwie in deinem eigenen Stadion zu spielen, dass die Hütte war voll, war wieder ein Fortuna-für-alle-Spiel, ja und
Speaker: Natürlich, jeder weiß, also ich würde die Fortuna jetzt nicht als Aufstiegskandidat Nummer 1 betiteln, aber ich würde definitiv sagen, dass Tabellenplatz 16 vom Spieltag vorher definitiv zu schlecht ist für die Fortuna.
Speaker: Also da ist die Fortuna auf jeden Fall auch vom Kader her deutlich besser.
Speaker: Und da spielt man nicht automatisch gegen Tabellenplatz 16, sondern halt gegen eine Mannschaft, die mit Sicherheit gerade ein bisschen verunsichert ist, aber qualitativ trotzdem einiges auf den Rasen bringen kann.
Speaker: Und da sind manche Kommentare einfach herrlich.
Speaker: Das will ich dann eigentlich nur gesagt haben.
Speaker: Das ist bodellos.
Speaker: Also das ist halt irgendwie wie so ein Unfall.
Speaker: Eigentlich weiß man, dass man nicht hingucken soll und du musst aber irgendwie doch wieder reingucken.
Speaker: Also so sehe ich das auch manchmal mit Social-Media-Kommentaren, sei es jetzt irgendwie im Fußball, sei es aber auch mit anderen gesellschaftlichen Themen, finde ich immer ganz, ganz wild und irgendwie muss ich trotzdem wieder reingucken.
Speaker: Man lässt sich auf verschiedenes Münzen, ist eigentlich so dieses Social-Media-Thema, genau.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Aber was ich sagen muss, ich fand es aber auch erschreckend, als ich dann diese Blitztabelle gesehen habe während dem Spiel und Fortuna da auf Platz 17 auf einmal hing, weil Mannschaften wie Dynamo, Rückrundentabelle, drei Spiele, sieben Punkte, die sind einfach gerade die formstärkste Mannschaft der Liga.
Speaker: Also crazy, nächste Woche auf Schalke ist hoffentlich nichts zu holen, aber
Speaker: sieben Punkte aus drei Spielen hätte ich denen jetzt auch mal nicht so eben zugetraut.
Speaker: Die haben natürlich auch sich frühzeitig mit guten Transfers für ihre Verhältnisse verstärkt, gar keine Frage.
Speaker: Aber das sah dann halt dementsprechend auch echt prekär aus für Düsseldorf, muss ich sagen.
Speaker: Also klar, es ist ja trotzdem super eng alles beieinander, alles gut, aber ich habe mich dann irgendwie trotzdem erschrocken.
Speaker: Weißt du, wir reden hier so, boah, bei Gräuter Fürth gehen langsam die Lichter aus und dann gucke ich so und sehe, ja gut, Düsseldorf ist einen Punkt davor auf Platz 17, also krass.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: so eng beieinander.
Speaker: Die Formkurve bei der Fortuna, wenn wir jetzt wieder so diese Betrachtung der letzten fünf Spiele machen, es gibt nur zwei Teams, die aus den letzten fünf Spielen drei Siege geholt haben und eins davon ist die Fortuna.
Speaker: Das zeigt die Formkurve auch nach oben.
Speaker: Das zeigt aber auch, wie schlimm es wäre, wenn das nicht passiert wäre.
Speaker: Absolut, definitiv.
Speaker: Dafür haben wir vorher viel zu viel verloren.
Speaker: Ich weiß halt nicht,
Speaker: was man jetzt mit dieser Tabelle anfangen soll.
Speaker: Also, ich meine, wir können den Sonntag, glaube ich, jetzt schnell durchmählen, weil wir haben eben schon mal kurz drüber gesprochen.
Speaker: Hertha spielt unentschieden gegen Darmstadt, war da eigentlich ja lange auf der Siegerstraße.
Speaker: Was heißt lange?
Speaker: Nee, eigentlich gar nicht so lange, weil in der 9.30. war ja schon der Anschlusstreffer, aber dann 62. macht Darmstadt 2-2, dann fliegt noch Kovnacki mit einer... In jedem Sonntag spielt er eine rote Karte.
Speaker: Ja, das ist auch verrückt.
Speaker: Ähm...
Speaker: Von daher, ja, aber da auch wieder Punkteteilung und Dresden spielt dann 1-1 gegen Bielefeld, wo ich aber auch sage, ist dann okay.
Speaker: Also einfach mit dem Lauf, den du gerade hast, nimmst du diesen Punkt jetzt erstmal einfach mit gegen den direkten Konkurrenten.
Speaker: Aber worauf ich hinaus möchte, ist, die Tabelle finde ich einfach crazy.
Speaker: Weil, ey, es ist einfach Platz 8 VfL Bochum hat 6 Punkte auf Platz 17 Magdeburg.
Speaker: 6 Punkte, Platz 8 auf Platz 17.
Speaker: So, und ich traue Bochum sogar eigentlich noch zu, wenn du nämlich guckst, wie die in der Uwe Rösler-Tabelle stehen, da traue ich ihn eigentlich noch zu, dass du eine Serie starten und oben anklopfen.
Speaker: Also, das sehe ich jetzt halt bei Nürnberg nicht so ganz.
Speaker: Aber das ist wirklich verrückt.
Speaker: Dass es eng ist in der zweiten Liga, ja, geschenkt haben wir jetzt schon ganz oft gesagt, aber ich habe das Gefühl, dieses Jahr ist es nochmal ein Stückchen enger und das hatte ich eigentlich nicht so krass erwartet, muss ich sagen.
Speaker: Also ich hätte eigentlich gedacht, dass gerade so ein Verein wie Dresden und dann immer so, du hast einen Totalausfall in Manchstät, dass die so ein bisschen abgeschlagen da hinten sind.
Speaker: Und so sah es ja auch noch vor ein paar Wochen aus.
Speaker: Aber jetzt ist es halt mega eng zusammengerückt.
Speaker: Ja, 100 Prozent.
Speaker: Also ich bin froh darum, dass es so eng zusammengerückt ist, weil jetzt sind wir mal wieder ganz schnell auf Platz 13.
Speaker: Das sieht schon wieder nicht so gefährlich aus.
Speaker: Andererseits, wie gesagt, das heißt nichts, du hast es schon gesagt, aber ich bin froh, dass die Fortuna wirklich im Kopf auch schon eigentlich im Abstiegskampf angekommen war und dementsprechend dieses Spiel auch so angenommen hat und jetzt, wie gesagt, auch mal eine Serie gestartet hat.
Speaker: Nicht so viele Siege in Folge, aber drei Heimsieger am Stück immerhin mal.
Speaker: Ist ja auch schon mal ganz schön, eben noch über eine gewisse Heimspielstärke so gesprochen, die man ausstrahlen kann.
Speaker: Von daher, ja,
Speaker: Das ist auf jeden Fall gut.
Speaker: Und ein Funfact noch.
Speaker: In den letzten drei Spielen, Fortuna gegen Paderborn, ich glaube, die endeten alle 2 zu 1 und jedes Mal flog ein Paderborner vom Platz.
Speaker: Okay, den zweiten Teil wusste ich jetzt nicht vom Funfact, aber den ersten Teil hatte ich natürlich auch schon mitbekommen oder gelesen.
Speaker: Von daher, ja, gute Story auf jeden Fall.
Speaker: Ich würde vorschlagen, wir gehen nochmal eine Liga hoch.
Speaker: Da ist es ein Stückchen enger auch zusammengerückt an der Tabellenspitze, wenn man es so sagen kann.
Speaker: Denn der FC Bayern München spielt 2 zu 2 in Hamburg und somit, weil Dortmund seine Hausaufgaben dann doch noch erledigt, nachdem sich, dachte ich schon kurzzeitig,
Speaker: Dortmund gewinnt gegen Heidenheim, nachdem sie aber zwischenzeitlich auch zurücklagen, 1 zu 2, wo ich schon dachte, es kann nicht wahr sein.
Speaker: Sie haben ihre Hausaufgaben erledigt, sind sechs Punkte an den Bayern ran.
Speaker: Wir versuchen jetzt irgendwie das Meisterschaftsrennen ganz künstlich wieder aufzubauschen.
Speaker: Nein, aber es ist trotzdem ganz cool für die Bundesliga und ich muss sagen, es war ein richtig geiles Spiel am Samstagabend.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast, aber
Speaker: Ich habe es leider nicht gesehen.
Speaker: Ich habe, glaube ich, in der 60. eingeschaltet.
Speaker: Ja, ich habe auch leider im Laufe der ersten Halbzeit angeschaltet, aber ich habe tatsächlich auch, ich glaube, das 1.0 vom HSV habe ich noch verpasst.
Speaker: Also das habe ich leider nicht gesehen.
Speaker: Ich glaube, ich habe eingeschaltet,
Speaker: So wie das so ist.
Speaker: Du machst so Fernseher an.
Speaker: Da habe ich auch ganz kurz irgendwas zu trinken geholt.
Speaker: Und dann habe ich nur Tor Bayern.
Speaker: Und ich so, scheiße.
Speaker: Ja, und dann Halbzeit.
Speaker: Ich komme nach der Halbzeit wieder vor den Fernseher.
Speaker: In dem Moment sehe ich Tor Bayern durch die Hesse.
Speaker: Das kann nicht wahr sein.
Speaker: Aber trotzdem, es war ein richtig gutes Fußballspiel.
Speaker: Muss man wirklich sagen, ich bin sehr beeindruckt vom HSV, weil das war kein...
Speaker: Das war jetzt kein klassisches HSV, kommt zweimal nach vorne, macht zwei Tore und hat dann komplett gemauert, sondern das war einfach ein würdiges Topspiel 1830.
Speaker: Es ging hin und her und beide Mannschaften hätten das Ding noch am Ende ziehen können.
Speaker: Klar hat Bayern eine gewisse Überhand in der Nachspielzeit entwickelt, gar keine Frage, aber der HSV immer wieder mit gefährlichen Gegenangriffen und wer mich da am meisten wirklich beeindruckt bei Hamburg ist Luka Wuschkovic.
Speaker: Der Bruder von Mario Voschkovic, der ja nur noch bis September gesperrt ist.
Speaker: Also was heißt nur noch?
Speaker: Der Junge war sehr viele Jahre jetzt gesperrt.
Speaker: Aber ich bin da sehr gespannt.
Speaker: Das ist so der erste Fall, den ich so aktiv mitbekommen habe, wo auch jemand Jahre aus dem Spielbetrieb rausgerissen wurde.
Speaker: Großes Abwehrtalent, wo ich mal gespannt bin, wie dieser Spieler sich so macht.
Speaker: Oder ob der sich nochmal etabliert im Profifußball.
Speaker: Das kann ich halt 0,0 einschätzen.
Speaker: Ich glaube, die wenigsten.
Speaker: Aber
Speaker: Sein kleiner Bruder, 18 Jahre alt und der spielt da hinten in der Innenverteidigung, als ob der seit sieben Jahren der Abwehrchef an der Elbe ist und seit vier Jahren Kapitän ist, gibt da die Kommandos, hat eine Qualität.
Speaker: Also wie der diese Abwehr stabilisiert, dann schaltet er sich nach vorne ein, ist da noch gefährlich.
Speaker: Und der hat ja auch schon verrückte Tore gemacht.
Speaker: Also was hat der schon die Saison, ich weiß gar nicht mehr, der hat so ein, zwei akrobatisch anspruchsvolle Tore schon die Saison gemacht.
Speaker: und hat auf jeden Fall schon im HSV sehr viele Punkte beschert, sowohl mit seinen Offensivleistungen als auch mit seiner Defensivleistung und ich muss wirklich sagen,
Speaker: Das letzte Mal, dass ich einen Innenverteidiger mit so jungen Jahren gesehen habe, der so weit ist, der einfach der Abwehrchef ist.
Speaker: Also ich sage ehrlich, dem kannst du nächste Woche die Binde geben.
Speaker: Das wäre nicht schlimm.
Speaker: Also der wird das rocken, ist Matthijs Delicht.
Speaker: Der war auch bei Ajax ein richtiger Macher.
Speaker: So mit 18 Jahren, 19 Jahren Kapitän von Ajax, Champions League Halbfinale, Real rausgehauen und so.
Speaker: Also den habe ich auch noch im Kopf, der so mit ganz, ganz jungen Jahren
Speaker: richtig krass war, wo ich mich bis heute frage, ist trotzdem ein super Fußballer, aber dass da nicht mehr gegangen ist, wundert mich.
Speaker: Bei dir lyft, meinst du?
Speaker: Ja, verstehe ich.
Speaker: Aber bei Vujkovic, der Loda hat ihn natürlich dann direkt, wollte ihn so scherzeshalber zu den Bayern reden, aber sage ich ganz ehrlich, der gehört ja Tottenham Hotspur.
Speaker: Wusste ich gar nicht, ne?
Speaker: Ich sehe, dass dieser Junge nächstes Jahr bei einem Top-Club spielt.
Speaker: Ich sehe das.
Speaker: Die einzige Mini-Fantasie, die ich allen Hamburgern noch lassen möchte, ist, dass der Wunsch so groß ist, mal mit seinem Bruder zusammen zu zocken, dass man es irgendwie hinbekommt, nochmal eine Laie ein Jahr weiter.
Speaker: Aber im Endeffekt ganz ehrlich, jemand, der Bundesliga so stamm spielt.
Speaker: Ich wüsste jetzt nicht, dass Tottenham Fußball-Romantiker sind und sagen, du bist so gut, aber komm, spiel noch ein halbes Jahr, damit du mit deinem Bruder zockst.
Speaker: Das wird keiner sagen, genau.
Speaker: Und deswegen, ja, grandioser Spieler.
Speaker: Ich finde den super beeindruckend und ich bin richtig gespannt, was der noch abruft und wie wir auch in den nächsten Jahren auf ihn blicken werden, ob es dann irgendwann eine ähnliche Enttäuschung ist, wie bei Delirt, weil du anhand der jetzigen Anlagen eigentlich schon Endlevel erwartest oder...
Speaker: ob er wirklich halt ein richtig krasses Niveau in der Abwehr gehen kann.
Speaker: Ich habe gerade mal geguckt, weil ich habe mir die Historie von ihm eigentlich nie groß angeguckt.
Speaker: Ich dachte, der wäre beim HSV und fertig.
Speaker: Ich wusste auch gar nicht, dass er Tottenham gehört.
Speaker: Aber der hatte schon mit 16 Jahren einen Marktwert von 6 Millionen, damals in Split.
Speaker: Da ist er auch geboren.
Speaker: Wahrscheinlich sein Heimatverein auch dann irgendwo, wurde da mal ausgeliehen.
Speaker: Ich glaube Belgien, Holland, irgendwie sowas.
Speaker: Und ist dann für, halte ich fest, 11 Millionen Euro verabschiedet.
Speaker: zu Tottenham Hotspur gewechselt, hat heute einen Marktwert von 40 Millionen.
Speaker: Also da hat Tottenham mal wieder einen richtig guten Deal gemacht.
Speaker: Von daher, ja, und ich sehe es eigentlich ähnlich wie du.
Speaker: Der muss eigentlich nächstes Jahr Top 5 liegen, spielt er sowieso schon, aber dann auch noch bei einem Top-Verein wirklich spielen.
Speaker: Und ja, Tottenham, Premier League, wäre da definitiv eine Adresse, gar keine Frage.
Speaker: Ja, vielleicht gibt es Fußball-Romantica auf Tottenham Seite, auf Londoner Seite, ich glaube eher nicht, aber
Speaker: Wir werden sehen.
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: So viel dazu.
Speaker: Mega Spieler und mega Laie und ich erinnere mich noch, der HSV hat den ja auch relativ spät erst verpflichten können, weil Tottenham auch am Strugglen waren, boah,
Speaker: also der kriegt doch vielleicht bei uns schon ein paar Einsatzminuten oder verleihen wir ihn doch nochmal und dann war wohl sein Wunsch super stark irgendwo Stamm zu spielen und da hat man gesagt, komm, dann machen wir nochmal ein Jahr Laie natürlich ohne Kauf, also welche Kaufoption, was wir auch ziehen, also woher, da muss ja der Kühne, keine Ahnung, dreimal die Schatulle aufmachen
Speaker: Aber, also, ja, total beeindruckend, wie er diese HSV-Defensive auch stabilisiert hat.
Speaker: Das, was gestandene Spieler wie ein Toruner Rega, der eigentlich der Top-Transfer der Abwehr war, der das nicht hinbekommen hat, diese Abwehr zu stabilisieren.
Speaker: Jetzt hast du da einfach so einen 18-jährigen Abwehrchef, also komplett.
Speaker: Schon coole Geschichten, kann man nicht anders sagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber ich habe eben gesagt, künstliches Meisterschaftsrennen.
Speaker: Frage mal an dich, was glaubst du denn?
Speaker: Kann Dortmund daraus noch irgendwas machen, was so Richtung spannende Bundesliga geht?
Speaker: Ohne jetzt zu sagen, sie werden Meister oder realistisch.
Speaker: Ich glaube, sechs Punkte Vorsprung.
Speaker: Ich glaube nicht.
Speaker: Bayern muss noch nach Dortmund.
Speaker: Ja, ich glaube nicht.
Speaker: Die letzten Duelle Bayern und Dortmund, ich glaube, wie viele Duelle von Bayern und Dortmund hat Bayern so gewonnen?
Speaker: Einige, einige.
Speaker: Ich habe jetzt keine Zahlen im Kopf, aber vor allem, das war natürlich immer wie sie nach München mussten, wo die halt super oft die Hucke voll bekommen haben.
Speaker: Und man muss dazu sagen, die letzten zwei, drei Jahre hat sich das aber gelegt.
Speaker: Also vor allem in Dortmund denke ich, dass da ein Spiele, da hast du dich halt diesen Moment vor Augen, da macht irgendwie Anthony Modest den Ausgleich mit Oliver Kahn
Speaker: geht komplett Rage, Rage komplett auf der Tribüne, Junge, schreit so richtig, tritt so gegen den Sitz und alles so, also da macht Dortmund in der Nachspielzeit den Ausgleich, daran erinnere ich mich auf jeden Fall noch.
Speaker: Ich gucke mal gerade, ich sehe auf jeden Fall, sagen wir mal so, also, machen wir mal hier Schluss, so Dezember 21, seit Dezember 21 hat Dortmund, ich glaube, ein einziges Spiel gewonnen gegen Bayern.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Nein, also... Und das war nicht zu Hause in Dortmund.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Nein, also ich glaube natürlich auch nicht dran, aber ich würde mir halt trotzdem für die Liga wünschen, wenn da so ein bisschen auch in Spannung ist.
Speaker: Und Bayern hat gerade eine schwierige Phase, das hat man jetzt gegen Augsburg schon letzte Woche gesehen.
Speaker: Champions League war jetzt okay, haben sie gewonnen am Ende, aber auch mit Mühen, muss man sagen.
Speaker: Aber gut, sie hatten irgendwie sieben Spiele in 20 Tagen oder sowas, habe ich gelesen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja.
Speaker: Keine Frage, dass du da jetzt ein bisschen gerade auf den Zahnfleisch gehst.
Speaker: Du hast jetzt halt auch wichtige Spieler, die zurückgekommen sind, die du natürlich jetzt aber auch irgendwie in die Mannschaft integrieren musst, weil ich hatte schon das Gefühl, dass die Mannschaft auch so einen gewissen Flow hatte.
Speaker: Und jetzt merkst du halt, okay, da kommen nochmal andere Elemente wieder rein, die auch ihren berechtigten Anspruch auf Spielzeit haben, Davis, Musiala.
Speaker: Aber es ist halt schwierig, irgendwie gerade da so wieder die richtige Balance hinzubekommen und du hast irgendwie nach dem Spiel immer so ein bisschen das Gefühl, war vielleicht doch ein bisschen zu viel Rotation wieder mit drin.
Speaker: Ja, I don't know.
Speaker: Also.
Speaker: Musste so, aber auch irgendwie, ja, eine gute Rotation musst du auch hinbekommen, ne?
Speaker: Ich habe das aber bewundert bei Xabi Alonso, der in der meiste Saison von Leverkusen, der das unfassbar gut gemacht hat.
Speaker: Das ist die Masterclass, wenn du ein System hast, wo ganz klar ist, diese Position hat diese Rolle, diese Position hat diese Rolle und dann kannst du deine Spieler beliebig austauschen und der, der reinkommt, weiß genau, was er zu tun hat.
Speaker: Das ist wirklich die Masterclass, wenn du das hinbekommst, aber das sind natürlich trotzdem alles Individuen und von daher klar, absolut.
Speaker: Ja,
Speaker: Gut, ich würde sagen, wir schauen auf den Deadline-Day.
Speaker: Wir haben uns jetzt noch gut rausgezögert.
Speaker: Ich habe dir schon vor der Folge gesagt, wir haben noch alles noch vergessen.
Speaker: Was haben wir vergessen?
Speaker: Während wir am Freitag uns schön einen da reingetankt haben, hat Lindenmeiner, Mindenleiner wollte ich gerade schon sagen, hat Lindenmeiner noch Horst Steffen rausgeworfen.
Speaker: Ja, das ist, nee, das ist nicht richtig.
Speaker: Also Bremen hat gegen Gladbach gespielt.
Speaker: Das war nicht, wo bin ich in den Fall abgebogen?
Speaker: Wolfsburg hat in Köln gespielt.
Speaker: Aber ja, du hast recht.
Speaker: Aber trotzdem, Wolfsburg, das grüne Logo, das sah so ähnlich aus.
Speaker: Trainerentlassung in Bremen und ausgerechnet bei dem Verein, der davor, glaube ich, für alle Trainerentlassungen in der Liga verantwortlich war.
Speaker: Und jetzt ist es genau umgekehrt.
Speaker: Horst Steffen verliert seinen Job und ich muss sagen, ich habe so einen Ausschnitt aus dem Doppelpass gestern gesehen.
Speaker: Clemens Fritz war da in der Live-Schalte und der wurde ordentlich gegrillt, weil sowohl Stefan Effenberg...
Speaker: Stellst so eine Nachfrage, ich so, ja, aber Clemens, du sagst ja gerade, du hast ein hervorragender Trainer, warum entlässt man denn einen hervorragenden Trainer?
Speaker: Und auch die anderen Teilnehmer in der Runde, also irgendwie hatte keiner so richtig Verständnis.
Speaker: Ich muss auch sagen, ich habe nicht das Gefühl, dass es ein Trainerproblem in Bremen war, da haben wir ja schon so ein bisschen drüber gesprochen, was den Kader generell angeht.
Speaker: Und da hat natürlich Horst Steffen auch seine Aktien drin, keine Frage, aber du hast halt trotzdem das Gefühl, du kommst trotzdem noch in Gladbach spät zurück und jubelst ausgelassen gemeinsam und so.
Speaker: Also du hast schon noch das Gefühl, dass die Mannschaft an sich lebt.
Speaker: Und ja, also ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Speaker: Ich kann mir ganz ehrlich auch vorstellen, Clemens Fritz ist sehr in der Kritik und ich glaube auch, dass jetzt die nächste Trainerentscheidung sitzen muss.
Speaker: Ich habe eben gelesen, ja, weil sonst, also sonst sind glaube ich zu viele negative Dinge einfach in den letzten Monaten passiert und dann wird es auch irgendwann um seinen Job gehen.
Speaker: Bo Henriksen und Bo Svensson sind wohl im Gespräch und mit beiden spricht man wohl.
Speaker: Habe ich auch bei uns gelesen.
Speaker: Bo Henriksen sehe ich irgendwie nicht so, also weiß ich nicht, so ein komplett emotionaler Typ bei so kühlen Norddeutschen sehe ich noch nicht so ganz.
Speaker: Weißt du, wen ich noch gelesen habe?
Speaker: Christian Tietz.
Speaker: Christian Tietz, echt jetzt?
Speaker: Mhm.
Speaker: Boah, würde ich nehmen.
Speaker: Würde ich aber einfach nur nehmen, weil ich weiß, dass es für Hannover nicht ist.
Speaker: Aber die muss halt erst mal loseisen aus Magdeburg.
Speaker: Das wird aber niemals Hannover machen.
Speaker: Jörg Schmackke wird nicht im Aufstiegsrennen seinen Trainer entlassen, außer er ist eh schon genervt.
Speaker: Wer kommt jetzt aus Hannover?
Speaker: Hast du nicht gerade Christian Tietz gesagt?
Speaker: Der ist Trainer von Hannover, oder?
Speaker: Alter, der ist ja gar kein Trainer mehr von... Junge, wo bist du denn unterwegs?
Speaker: Also jetzt die letzten beiden Calls, die waren da wirklich voll abgedreht.
Speaker: Jetzt hast du mich komplett aus dem Konzept gebracht, Junge.
Speaker: Nein, deswegen.
Speaker: Also der ist Trainer von Hannover 96.
Speaker: Anfang der Saison.
Speaker: Holen wir dich auch nochmal hier ab in zweitklassig.
Speaker: Kein Thema.
Speaker: Bis Sommer war der Trainer in Magdeburg.
Speaker: Genau, der war bis Sommer in Magdeburg und ist ja mit Hannover im Aufstiegsrennen.
Speaker: Das ist ein Quatschkoll.
Speaker: Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, Jörg Schmadtke ist ja erst seit dem Winter da in Hannover.
Speaker: Das heißt, das ist ja nicht sein Trainer, den er ausgesucht hat.
Speaker: Wenn der jetzt natürlich sowieso sagt,
Speaker: Ah, ich denke nicht so um 100 Prozent, dann kommt ein Bundesligist, du generierst noch eine Ablösesumme und du hast vielleicht eine Shortlist mit zwei, drei Trainern, wo du sagst, die sind verfügbar, die kann ich kriegen, kannst du machen, aber es ist ein enormes Risiko, weil wenn du nicht aufsteigst, wird dir jeder sagen, auch wenn du nicht weißt, wie es mit Tietz gelaufen wäre, aber da wird dir ja jeder sagen, du bist ja bescheuert, dein Trainer, im Laufe der Urkunde.
Speaker: im Aufstiegsrennen irgendwie gehen zu lassen.
Speaker: Nee, also sehe ich einfach nicht.
Speaker: Kompletter Quatschkoil, Digga.
Speaker: Also ich habe gerade schon mit Wolfsburg und Werder-Komit daneben gelegen und jetzt habe ich hier einen Trainer rausgekramt, wo ich komplett gar nicht auf dem Schirm hatte, dass er im Sommer ja gegangen ist.
Speaker: Also für mich war es ein langer Montag, deswegen komm, lass uns zum Transfergeschehen kommen.
Speaker: Alles klar, machen wir so, wir gehen rüber zum Transfergeschehen und ich habe es ja eben schon versucht anzureißen.
Speaker: Ähm,
Speaker: Ich habe extra dich noch gebeten, dass wir den Part nach hinten stellen, weil ich hier die ganze Zeit parallel am Aktualisieren bin.
Speaker: Und ich kann sagen, also ein Transfer wurde von Schalke auf jeden Fall offiziell verkündet.
Speaker: Jetzt bin ich gespannt, weil das ist meine First Reaction darauf jetzt.
Speaker: Ja, und das Ding ist, boah Junge, jetzt komme ich gerade gar nicht mehr klar.
Speaker: Also, ähm...
Speaker: Ich muss jetzt hier erstmal gerade ganz kurz filtern, was auch echt ist und was nicht.
Speaker: Weil, ja, wo wollen wir anfangen?
Speaker: Schalke holt Adil Achouj.
Speaker: Keine Ahnung, ob ich den richtig ausspreche.
Speaker: Gar keine Ahnung.
Speaker: Ist tatsächlich ein Spieler, der als ganz junger, mit so 16, 17, schon sehr gehypt wurde.
Speaker: Es war ein Talent von PSG, der auch damals unter Tuchel ein Profidebüt gegeben hat.
Speaker: Und der dann über verschiedene Stationen jetzt mittlerweile nach Schottland ausgeliehen war, da auch gut gespielt hat.
Speaker: Und das finde ich eigentlich ganz geil an dem Deal.
Speaker: Ich habe aber auch gleich noch einen Kritikpunkt.
Speaker: Es ist so, der gehört Sunderland.
Speaker: Und es gibt eine Regel, dass du nur sechs Spieler ins Ausland verleihen darfst.
Speaker: Sunderland hat schon sechs Spieler verliehen, wollten jetzt aber unbedingt noch einen weiteren Spieler verleihen.
Speaker: Und haben deswegen wohl dem Ganzen zugestimmt, dass der Ablöse freikommt zu Schalke.
Speaker: Und das ist auch noch ein Transfer von dem neuen Kaderplaner, von Max Lüftl ist der jetzt eingetütet worden, der wollte den eigentlich auch im Sommer nach Hannover holen, das hat leider nicht geklappt damals für ihn.
Speaker: Und das ist schon wohl ein Spieler, also ich kenne ihn nicht, aber einfach nur Berichterstattung, der an sich schon, also das ist eigentlich kein Spieler für das Regal Schalke, sondern der ist schon ein Regal höher an sich, weil jetzt einfach wirklich nur diese bekannten Deals, wo sich irgendwie am Deadline Day so eine kleine Tür öffnet, die du nutzen kannst, den hättest du niemals vor zwei Wochen holen können, also hättest du niemals diesen Deal mit diesen Konditionen klar machen können.
Speaker: Das gefällt mir sehr gut.
Speaker: Was mir nicht so gut gefällt, und jetzt kommen wir mal zu seiner Position, zentraler Mittelfeldspieler, offensiver Mittelfeldspieler, da sage ich, also... Sehe ich nicht so ganz den Bedarf, weil ich lese dann so, ja, soll Ron Schallenberg ein bisschen Konkurrenz machen, weil die anderen Spieler dahinter das nicht so machen.
Speaker: Ja, aber das ist ein Spieler mit Offensivdrang, der kann doppelt sechs spielen, aber dann hat der einen Sechser als Abräumer neben sich.
Speaker: Also dann ist das eher ein Achter.
Speaker: Und dann...
Speaker: bin ich ganz schnell bei dem Gedanken, hä, ist das nicht ungefähr das Profil von Dejan Lubicic?
Speaker: Also ein zentraler Mittelfeldspieler, den du auch auf der 8 spielen lässt, aber der auch auf der 10 spielen kann?
Speaker: So, und das verstehe ich dann wiederum nicht.
Speaker: Also, wenn der Spieler so gut ist, dass man einfach sagt, ey, das ist so ein guter Spieler, wenn wir den jetzt gerade kriegen können, geringes finanzielles Risiko, alles gut und schön.
Speaker: Und ich habe auch gelesen, dass er irgendwie bis...
Speaker: Also Schalke schreibt in der Pressemitteilung bis mindestens 2027, das heißt wahrscheinlich hast du dann irgendwie bei Aufstieg oder bei irgendwelchen anderen Ereignissen noch Klauseln, dass sich der Vertrag verlängert.
Speaker: Alles gut und schön, verstehe ich, aber die Priorität bei Schalke sollte meiner Meinung nach woanders liegen, weil du hast einfach keine fucking Schienenspieler.
Speaker: Sorry für das Wort.
Speaker: Aber da muss man halt auch sagen, das ist leider noch nicht bestätigt oder es ist vielleicht auch bestätigt und ich sehe einfach das Video nicht richtig, aber wenn ich es richtig sehe, also Sky sagt, der Deal ist auch durch, ist dieser, jetzt muss ich wieder überlegen, wie der heißt.
Speaker: eine Laie von einem linken Schienenspieler, ein Daieh oder, ach, keine Ahnung.
Speaker: Der hat auch einen Marktwert von 3 Millionen oder so.
Speaker: Das ist wirklich so ein klassischer Leitransfer ohne Kaufoption.
Speaker: Der soll jetzt einfach nur die Rückrunde helfen, finde ich auch genau richtig, weil
Speaker: Du bist halt gerade auf links, ne?
Speaker: Vitali Becker fällt aus und Anton Donko ist irgendwie keine ernstzunehmende Option mehr anscheinend und du hast einfach keinen Linksverteidiger mehr, ne?
Speaker: Und deswegen macht es durchaus Sinn, da noch was zu holen.
Speaker: Wobei, wenn ich so überlege, so Leittransfers von Schalke, wo die noch so schnell den Außenverteidiger holen die letzten Jahre.
Speaker: Also meistens war es irgendwie, also meistens war es immer so, die kamen im ersten Spiel rein, waren richtig gut, man dachte sich so, boah, krass.
Speaker: Und danach, keine Ahnung, Brandon Soppy hat danach noch drei Spiele gemacht, hatte eine schwere Verletzung.
Speaker: Ja.
Speaker: Er hat nie wieder für Schalke gespielt.
Speaker: In der Aufstiegssaison damals war ich auch Andreas Windheim, Junge.
Speaker: Der kam, Auswärtsspiel in Aue, direkt zwei Vorlagen, Schalke gewinnt 5-0 in Aue.
Speaker: Aber Aue war halt bodenlos schlecht auch in der Saison.
Speaker: Und ja, danach auch gar keine Rolle mehr gespielt, auch wieder zurückgewechselt und hat danach nie wieder bei einem Verein gespielt, den wir beide kennen.
Speaker: Gab es da nicht auch mal irgendwie Abdul Rahman Baba, der mal bei euch gespielt hat, der Linksverteidiger?
Speaker: War der nicht nach
Speaker: Und du Rahman Baba, genau, von Chelsea damals sogar ausgeliefert.
Speaker: Man dachte, es ist nur Park Eil, auch Augsburg vorperformt und dann auch reingekackt.
Speaker: Und dann hast du den am Ball gesehen und dachtest, ja Hilfe, aber das ist jetzt schon viele Jahre zurück.
Speaker: Das sind andere Zeiten, aber deswegen bin ich immer noch so ein bisschen skeptisch, aber das ist auf jeden Fall ein Transfer.
Speaker: Also ich hoffe, der wird jetzt gleich bestätigt, der definitiv wichtig ist für Schalke und genau richtig ist.
Speaker: Dann ist halt noch so ein bisschen die Frage, was passiert auf der Abgangsseite?
Speaker: Musa Silla, hieß es ja eigentlich, der wechselt nach New York.
Speaker: Dann hieß es jetzt heute, dass der Deal geplatzt sei.
Speaker: Ja, jetzt lese ich hier von irgendeinem Dude auf Twitter, Breaking Silla, dann Deal, aber... Schön, dass mein Zimmerapartment da irgendwo in New York... Ach...
Speaker: Ja, I don't know.
Speaker: Müssen wir noch tiefer einsteigen.
Speaker: Ich glaube, jetzt hier eigentlich ist es ja im Podcast zu sortieren, wird auch was schwieriger.
Speaker: Das ist schwierig, genau.
Speaker: Also wie gesagt, Sky vermeldet aber auch schon seit ein, zwei Stunden, dass beide Transfers zumindest durchgegangen sind.
Speaker: Der eine, der erste ist offiziell und ja, was mit dem anderen Transfer, was mit dem anderen Transfer ist, müssen wir gucken.
Speaker: Das wird jetzt eigentlich mal heute Abend verkündet, ob das durchgegangen ist oder nicht.
Speaker: Silla ist noch ein bisschen Zeit,
Speaker: Aber ich denke mal, wird jetzt auch eher platzen trotzdem, wenn da nichts Offizielles kommt, weil Schalke kann jetzt keinen Ersatz mehr holen.
Speaker: Und eigentlich war noch der Plan, dass sie zusätzlich auch noch was im Sturm machen.
Speaker: Aber ja, ist jetzt halt natürlich schwierig, weil wenn der Transfer platzt.
Speaker: Und tut mir auch übel leid für Musa Silla, weil der im Sommer platzt schon quasi sein Transfer am Deadline-Day.
Speaker: Es war auch eigentlich eine klare Absprache.
Speaker: Der kommt zu Schalke, bringt seine Karriere wieder in Schwung und wenn dann eine gute Leistung hat, wird er teuer verkauft.
Speaker: Das war halt der klare Plan und die klare Absprache zwischen allen Beteiligten.
Speaker: Ja, funktioniert dann nicht im Sommer.
Speaker: Dann hast du ein Spielsystem, wo du eigentlich nicht richtig reinpasst, wo du dich total schwer natürlich tust in der Hinrunde dadurch.
Speaker: Und verpasst dann sogar deine eigene Nominierung zum Afrika Cup, wo du eigentlich, was dir super wichtig ist und du warst die letzten Jahre immer nominiert als Nationalspieler, wirst dann ganz überraschend nicht nominiert, jetzt im Winter wieder die Chance zu wechseln.
Speaker: Wenn das Ding jetzt wieder platzen soll, der ist ja schon in Amerika rübergeflogen.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ja, super bitter und das nur, weil der Verein da jetzt nochmal nachverhandeln will, weil sie wahrscheinlich gemerkt haben, dass die Ablöse doch recht hoch ist und sie auch natürlich um die finanziellen Nöte von Schalke wissen.
Speaker: Andererseits gut, wenn das Transferfenster geschlossen ist,
Speaker: So sehr steht Schalke auch nicht mehr unter Druck.
Speaker: Ich glaube, dann kannst du schon nochmal eher im Verhandlungsdurch sagen, ja, entweder die Kondition oder gar nicht.
Speaker: Ja, es ist halt Shifting Power, weil jetzt im Endeffekt denkt irgendwie New York, ja, jetzt können wir die schön auf den Preis drücken, jetzt ist das Ding vorbei, jetzt sagt Schalke, gut, dann behalten wir ihn halt.
Speaker: Und dann denkt sich New York, ah fuck, so viele Alternativen haben wir jetzt auch gar nicht, mit denen wir vielleicht so weit fortgeschritten in den Verhandlungen sind.
Speaker: Die wollten ihn ja schon im Sommer haben und damals hat Schalke halt 5 Millionen abgegeben.
Speaker: Aber selber fein.
Speaker: Und da haben die jetzt halt im Winter eigentlich nochmal draufgelegt.
Speaker: Junge, das ist auch diese City Group.
Speaker: Sollen wir nicht so tun, als ob die kein Geld hätten.
Speaker: Ich weiß nicht genau, es gibt ja so ein paar Regelungen in der MLS.
Speaker: Da gibt es ja schon so auch Gehaltsobergrenzen.
Speaker: Ich meine, auch beim Transferbudget musst du so ein bisschen gucken.
Speaker: Das kann so ein Grund sein.
Speaker: Aber wenn die mir jetzt hier sagen, wir haben nicht so viel Geld, dann weiß ich auch nicht.
Speaker: Kannst du nicht über den Vielverkehr-Modus schön Finanzspritze da irgendwie so reindrücken.
Speaker: Geht alles nicht, ne?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Aber ein Stürmer, wo Schalke dran war, hat jetzt Düsseldorf ausgeliehen.
Speaker: Und da würde ich mal gerne deine Meinung zu wissen, weil ich kenne den gar nicht.
Speaker: Oder hast du dich da mit dem schon mal beschäftigt?
Speaker: Da ist jetzt der andere Jubicic.
Speaker: Marijn Lubicic.
Speaker: Marijn Lubicic von Berlin.
Speaker: Ich habe nur gesehen, der hat tatsächlich die Saison, halte ich fest, also ist natürlich überhaupt nicht, also sagt nichts aus, aber ich finde es trotzdem einen witzigen Fakt.
Speaker: Der hat in zwei Spielen zwei Tore geschossen und stand insgesamt 20 Minuten auf dem Platz.
Speaker: Ja, das ist crazy, weil der hat in der Hinrunde gar keine Rolle gespielt.
Speaker: Dann war es auch eigentlich schon klar, dass er im Winter gehen soll.
Speaker: Dann hat er zwei Kurzeinsätze bekommen, hat zwei Tore gemacht.
Speaker: Dann war Union so, ah, gehen wir doch nicht ab.
Speaker: Und Schalke wollte halt auch tatsächlich nur kaufen.
Speaker: Und ich glaube, da hat Union...
Speaker: oder hatte Union einfach andere Preisvorstellungen, das ist nicht durchgegangen.
Speaker: Und Schalke war aber wohl nicht bereit zu leihen, also ohne Kaufoption.
Speaker: Und dann hat sich das jetzt noch mit Düsseldorf entwickelt.
Speaker: Also ich habe Positives über ihn gehört, aber ich habe jetzt auch keine Analyse von ihm vorbereitet oder habe ihn mir jetzt auch nicht genau angeguckt.
Speaker: Hast du dich schon mit ihm beschäftigt, sage ich mal so.
Speaker: Nee, also auch nicht so krass, aber ich hätte, also an sich wäre es ein positiver Transfer gewesen, wobei
Speaker: Mit der in Lubicic wäre mir das auch ein bisschen anstrengend gewesen, mit zwei Lubicic.
Speaker: Fairpoint.
Speaker: Aber ihr habt doch eben einen anderen Transfer gemacht, habe ich gesehen.
Speaker: Ja, den habe ich heute auch schon gelesen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Kilian Saug, ich glaube von der zweiten Mannschaft von Brüssel-Mönchengladbach, 18-jähriger zentraler offensiver Mittelfeldspieler, hat jetzt auch einen langfristigen Vertrag bekommen, oder was ist langfristig, drei Jahre.
Speaker: Ey, wenn man 2029 liest, dann denkt man, ah, der hätte einen Fünfjahresvertrag bekommen.
Speaker: Ja, das ist crazy.
Speaker: Ich auch eben bei 27.
Speaker: Muss ich so ganz kurz rechnen.
Speaker: Ah, okay, ist ein anderthalb Jahresvertrag.
Speaker: Ist doch nicht so lang, ja genau.
Speaker: Deswegen, ich bin mal sehr, sehr gespannt.
Speaker: Ich finde das generell so interessant und auch wichtig für die Fortuna, dass die auf Spieler setzen, die sie entwickeln können und dann vielleicht auch wieder was teurer verkaufen.
Speaker: Es gibt ja wenige Spieler, die da jetzt bei Düsseldorf lange geblieben sind, die sich dann nachher zu einem
Speaker: zweistelligen Millionenwert oder sowas entwickelt haben.
Speaker: Gut, Christos Zohle ist vielleicht mal so in die Richtung, aber der ist ja dann auch nach Brügge gewechselt, wo er jetzt eine super Karriere entlegt.
Speaker: Ist ja auch der Weg und man muss ja auch das irgendwie finanzieren, was der Verein tut und macht und da helfen natürlich solche Perspektivspieler.
Speaker: Deswegen bin ich mal sehr, sehr gespannt.
Speaker: Ich weiß, dass Borussia Mönchengladbach keine schlechte Jugend hat, von daher bin ich mal sehr gespannt, was er da so aufs Parkett zaubert und ob er wirklich schon eine Alternative für den Spieltagskader ist.
Speaker: Werden wir sehen.
Speaker: Genau, war der vierte Neuzugang neben dem angesprochenen Jubicic und Jordi Paulina, auch ein weiterer Stürmer, die beiden.
Speaker: Ach ja, und genau, Tanaka, unser MVP momentan.
Speaker: Also aber gut, war auch damit zu rechnen, dass wenn Sven Mislintat kommt, dass da dann doch das eine oder andere passiert.
Speaker: Was ich tatsächlich generell noch spannend war, also ich glaube, wir schaffen es gar nicht mehr so groß, in die Bundesliga zu schauen, außer du hast da einen speziellen Namen mitgebracht.
Speaker: Aber in der zweiten Liga, ich habe die Verletzung von Ivan Pritain gar nicht mitbekommen am Wochenende, Achillessehne gerissen, hält wohl Monate aus, stark reagiert aber mit Mergin Berisha, der war ja auch schon bei der Hertha im Gespräch im Sommer, einziges Risiko, was ich da sehe, dir fällt natürlich jetzt dein Stammstürmer aus, du holst jetzt einen, wo du irgendwo den Anspruch hast, der soll ihn ja sofort ersetzen, Berisha hat aber glaube ich keine einzige Minute gespielt in den letzten sechs Monaten.
Speaker: Das heißt, der kam sowieso schon, der hatte sowieso schon vor eineinhalb Jahren eine schwere Kreuzbahnverletzung, hat dann wenig gespielt, in der Hinrunde gar nicht gespielt und das ist ja oft so, wenn du dann direkt von 0 auf 100 jetzt eine hohe Intensität gehen musst, das ist auch immer gefährlich, sage ich mal, für Verletzungen.
Speaker: Deswegen müssen wir da auf jeden Fall aufpassen und den auch behutsam ranführen, aber dann ist es auf jeden Fall ein Top-Transfer.
Speaker: Von dem
Speaker: Von dem Namen her dachte ich mir, boah, wow.
Speaker: Andererseits, genau wie du gerade perfekt ausgeführt hast, er ist einfach noch nicht ganz so weit, was jetzt die Match-Fitness vielleicht auch angeht.
Speaker: Aber Brethein habe ich auch nachher gelesen, der ist ja sogar noch auf dem Platz gehumpelt.
Speaker: Also es sah erst gar nicht so schlimm aus und dann auf einmal doch
Speaker: War auch total bitter.
Speaker: Der kam ja aus einer Verletzung auf Schalke, dann eingewechselt, direkt Tor gemacht oder direkt Doppelpack gemacht und dann gesagt, ja, mal nächste Woche kann ich wieder Startelf spielen und jetzt so eine Verletzung.
Speaker: Ja, super bitter für den Jungen, keine Frage.
Speaker: Ich habe nur noch einen anderen Namen mitgebracht, der auch jetzt, ich sage mal, zurückgewechselt ist nach Deutschland.
Speaker: Josef Bricarlo.
Speaker: Ja, exakt.
Speaker: Hast du gut gerochen.
Speaker: Josef Bricarlo, wo ich mir dachte, alter, krass, auch eigentlich ein Name für die zweite Liga, der ja auch lange bei VfB Stuttgart und beim VfB Wolfsburg, so jetzt vertausle ich nicht nochmal Wolfsburg und Bremen, gespielt hat, dann irgendwie abgetaucht ist, irgendwo auch in seiner Heimat, nach Kroatien, glaube ich, irgendwie Umwege nochmal über die italienische Liga.
Speaker: Florenz, Turin sehe ich hier.
Speaker: Dann jetzt nochmal Real Oviedo.
Speaker: Ich glaube, die spielen ja erste Liga Spanien.
Speaker: Wollte ich gerade sagen, also er kam jetzt aus Spanien, meine ich, ne?
Speaker: Genau, der kam jetzt aus Spanien, meine ich, und jetzt, ja genau, 14 Einsätze, 29% Stahlleifquote, sieht das nicht so aus, als ob er da irgendwie glücklich geworden wäre.
Speaker: Von daher bin ich mal sehr, sehr gespannt, weil ich meine, die Hertha hat aber auch irgendeinen Spieler abgegeben, wo es dann irgendwie Sinn ergeben hat.
Speaker: Aber warte mal, Brekalo ist auch ein Flügelspieler, oder?
Speaker: Genau, links außen meine ich, ja.
Speaker: Links außen, ja okay, hast du Reze, also gut, Reze kann links und rechts spielen, hast du noch Martin Winkler, Eitschberger, glaube ich, nee, Eitschberger ist aber der Rechtsverteidiger.
Speaker: Und wir haben letzte Woche hier im Podcast über Jeremy Dutscher gesprochen, der es auch sehr gut gemacht hat, wollte ich auch nochmal erwähnen.
Speaker: Aber ja, ist auf jeden Fall eine Verstärkung.
Speaker: Hertha, finde ich, hat einen richtig guten Kader.
Speaker: Haben halt auch wieder mit einigen Verletzungen in die Saison zu tun.
Speaker: Aber ja, immer noch ein richtig guter Kader.
Speaker: Wir müssen jetzt halt nur mal schauen, dass sie langsam den Anschluss wiederherstellen.
Speaker: Aber mit denen muss man ja tatsächlich immer noch rechnen.
Speaker: Was ich noch ganz spannend fand, also laut Sky hat Elversberg den Transfer von Emanuel Pferai nach Nürnberg gehijackt quasi.
Speaker: Also die waren schon ready, den Empfang zu nehmen.
Speaker: Und dann ist der in der letzten Sekunde nach Elversberg da reingegrätscht.
Speaker: Und jetzt gibt es irgendwie ein Konstrukt, dass die Laie von Otto Stange abgebrochen wird.
Speaker: Das habe ich auch gedacht.
Speaker: Und hat auch nicht so viel gespielt, muss man sagen.
Speaker: Also das hat nicht so ganz funktioniert.
Speaker: Ein Joker nur, ne?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Er hat halt Ebner Talib vor sich.
Speaker: Jetzt haben sie Ebner Talib Ersatz geholt.
Speaker: Ist natürlich dann irgendwie auch undankbar, sag ich jetzt mal.
Speaker: Und ja, jetzt eben haben wir einen Ferreira.
Speaker: Der wurde noch Samstagabend gegen die Bayern eingewechselt.
Speaker: Also hatte ich jetzt gar nicht beschwimmen, dass da so krass ein Wechsel im Raum steht.
Speaker: Als er damals zu Hamburg gewechselt ist, war Schalke auch dran.
Speaker: Ist leider Leerhaus gegangen, ist nach Hamburg gegangen.
Speaker: Ich fand ihn damals schon bei Braunschweig gut.
Speaker: Ich finde das einen absolut geilen Kreativspieler.
Speaker: Von daher, bei Düsseldorf hätte ich ihn auch mit offenen Armen empfangen.
Speaker: Von daher...
Speaker: Geiler Transfer für Elversberg mal wieder.
Speaker: Also der, wie heißt der Typ nochmal?
Speaker: Jens Oleburg oder so?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das ist der Manager.
Speaker: Genau, der macht auf jeden Fall echt ein Not a bad job, man.
Speaker: Ja, dann noch eine Fun-Info.
Speaker: Ich weiß nicht, wie sehr du in die dritte Liga guckst.
Speaker: Ich gucke natürlich ein bisschen interessant immer nach Höhenberg hier zu Viktoria Köln.
Speaker: Die haben ihren Top-Stürmer Tiger Lobinger nach Duisburg abgegeben im Winter.
Speaker: Lobinger war jetzt einfach der Top-Stürmer und Duisburg ist ein größerer Verein.
Speaker: Das waren einfach die Hintergründe des Wechsels.
Speaker: Jetzt aber haben sie noch sich im Sturm verstärkt und zwar mit Jakob Sachse von Schalke.
Speaker: Hat bislang, ich glaube, U23 gespielt.
Speaker: Hat da echt gut gespielt.
Speaker: Ist 19 Jahre alt, hat jetzt einen Profi-Vertrag bekommen und wurde anschließend in die 3.
Speaker: Liga hochverliehen, damit er auf höherem Niveau spielt.
Speaker: Also finde ich sehr, sehr spannend und werde ich mir auf jeden Fall reinziehen.
Speaker: Also vielleicht bist du auch am Start nochmal
Speaker: bei einem Viktoria-Spiel in Hürnberg.
Speaker: Ja, sicherlich.
Speaker: Ja, guck mal ein bisschen, was der Jakob Sachse so macht.
Speaker: Fand ich auf jeden Fall spannend.
Speaker: Und dann ist noch der Torhüter von der Viktoria, Dudu.
Speaker: Ist nach Portugal jetzt irgendwo gewechselt.
Speaker: Ich meine auch 1 oder 2 Ligen höher.
Speaker: Hat auch portugiesische Wurzeln.
Speaker: Von daher, ja, auf jeden Fall auch für ihn, glaube ich, ein sehr cooler Wechsel.
Speaker: Und auch, glaube ich, viel Positives gelesen in den sozialen Medien, also von den Viktoria-Fans.
Speaker: Also da waren die Kommentare positiv.
Speaker: Ja.
Speaker: Vielleicht nochmal ein kleines Gegenbeispiel.
Speaker: Aber ja, soviel noch ganz kurz zur dritten Liga beziehungsweise zur Viktoria.
Speaker: Ja, da gucke ich auch hier und dabei hin, weil tatsächlich ja Danny Schmidt, eigentlich auch Stürmer von Fortuna Düsseldorf, der kam auch über...
Speaker: Den Ergänzungsspieler kam ja nicht hinaus und ist nach Essen verliehen worden und hat jetzt für Essen zwei Spiele nur als Joker, glaube ich, gemacht.
Speaker: Jetzt am Wochenende kam er bei dem Unentschieden gegen Wien Wiesbaden zur Halbzeit rein für den Stürmer Jensen.
Speaker: Von daher, da gucke ich auch hier und da mal rein.
Speaker: Also schon spannend, schon spannend.
Speaker: Unterrichts in der Liga, mal kurz gucken.
Speaker: Ja, Cottbus wieder auf Platz 1.
Speaker: Cottbus, jedes Jahr spielen die oben mit und jedes Jahr packen die es irgendwie nicht.
Speaker: Ja, also ich bin, also ich sage dir ganz ehrlich, dritte Liga, ich drücke einfach dem MSV Duisburg die Daumen.
Speaker: Also ganz ehrlich, man sagt nicht umsonst, im Ruhrgebiet schlägt das Herz des Fußballs und ich würde das so abfeiern, wenn der MSV Duisburg wieder zweitklassig spielen würde.
Speaker: Sollte Schalke nächstes Jahr auch zweite Liga spielen, hätte ich auch nichts gegen ein Derby gegen Rot-Weiß Essen, weil das wäre auch super spicy und das wäre auch so, das habe ich in meiner Schalke-Fan-Vita ja noch nicht erlebt, so mit Essen in einer Liga zu spielen.
Speaker: Das finde ich auch super spannend, aber von der Sympathie bin ich dann doch eher bei den Duisburgern, also wenn ich mich entscheiden müsste.
Speaker: dann würde ich mich doch für die sympathischeren Vereine aus meiner Sicht entscheiden.
Speaker: Das ist dann doch der MSO Duisburg.
Speaker: Aber ja, also für mich wäre es ein Traum, wenn Duisburg und Essen hochgehen.
Speaker: Also da bleibe ich dann fast schon freiwillig in der zweiten Liga.
Speaker: Also nein, am Ende nicht, aber so würde ich das dann schönreden hier im Podcast.
Speaker: Ich würde sagen, ja, ärgerlich, aber...
Speaker: hey, Duisburg, Essen, was sind das für Spiele?
Speaker: Cottbus fände ich auch geil.
Speaker: Cottbus ist auch so ein bisschen Kindheit.
Speaker: Cottbus damals ja auch relativ hochgespielt.
Speaker: Wer allerdings unten bleiben kann, ist hier Ferl, Junge.
Speaker: Auch Osnabrück finde ich so nah.
Speaker: Die letzten Jahre haben wir hier und da in der zweiten Liga.
Speaker: Boah, ja.
Speaker: Ist okay.
Speaker: Ja, Färl so selbe Stufe wie Havelse oder Schweinfurt, weißt du so, die können eigentlich alle da, gut, Havelse und Schweinfurt stehen ja auch weit genug unten, aber Färl, das ist ja zweitig.
Speaker: Aber Havelse, echt auf jeden Fall ein richtig geiles Meme, Junge.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ich dir das geschickt habe bei Instagram heute.
Speaker: Ich weiß nicht.
Speaker: Aber die haben 3-1 gegen Aue gewonnen und dann machen einfach die Social Media Abteilung, die machen da so ein Meme draus, also sie blenden so das Ergebnis ein und im Hintergrund läuft so eine Audiospur von Manuelsten.
Speaker: Achso.
Speaker: Oder sag, ich geb drei Backpfeifen.
Speaker: Und das ist einfach auf dem Account von denen so drei Backpfeifen per Aue, weil die drei ins King Aue gewonnen haben.
Speaker: Ja, gut.
Speaker: Ich meine, so ein bisschen haben sie ja noch die Möglichkeit, da unten rauszukommen.
Speaker: Das ist jetzt nicht ganz so aussichtlos wie in Schweinfurt.
Speaker: Alter, ich weiß, was ich gerade sehe.
Speaker: TSV Havelse, ich wusste gar nicht, wo die herkommen.
Speaker: Ich bin, wo ich zur Arbeit jetzt Richtung Wolfsburg gefahren bin, da gibt es eine Raststätte bei Hannover, die heißt Gabsen.
Speaker: Und die kommt anscheinend irgendwo aus Gabsen oder in der Nähe von Gabsen oder aus dem Gabsener Stadtteil Havelse.
Speaker: Also sie kommen aus der Nähe von Hannover.
Speaker: Ah, spannend, wusste ich gar nicht.
Speaker: Hab wieder was gelernt.
Speaker: Ja, spielt der Ex-Schalker Nassim Bujelab.
Speaker: Ach, der spielt der mit.
Speaker: Eine Random-Info für alle, die es noch nicht wussten.
Speaker: Wir haben auch noch ein paar Random-Facts gestreut.
Speaker: Das war wunderbar.
Speaker: Ich würde sagen, Michael, ich gucke jetzt gerade mal, haben wir noch was auf der Agenda?
Speaker: Sonst würde ich sagen, wir sind schon über der Stunde drüber.
Speaker: Lass uns die Folge schließen.
Speaker: Oder was meinst du?
Speaker: Ja, würde ich auch sagen, das machen wir und dann bedanken wir uns auf jeden Fall, dass ihr reingehört habt und hoffentlich hören wir uns in der nächsten Woche wieder bei zweitklassig Ausgabe Nummer 63 dann und bis dahin habt eine gute Woche und
Speaker: Ja, bis bald.
Speaker: Bis bald, ganz genau.
Speaker: Dem schließe ich mich an.
Speaker: Bis dahin lerne ich noch mal ein bisschen Bremen und Wolfsburg zu unterscheiden.
Speaker: Und ja, wir hören uns nächste Woche wieder wahrscheinlich mit dem ein oder anderen Update von dem heutigen Deadline-Day.
Speaker: Liebe Leute, macht's gut, gute Woche.
Speaker: Bis dahin.
Speaker: Tschö.
Speaker: Ja, tschö.


