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Warum so viele Coaches und Experetn gerade gegen die Wand fahren und was das spirituell bedeutet - Mit Katharina Heinschke

Business-Liebe
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79 plays · May 7, 2026

Während du gerade diesen Text liest, hat irgendwo in Deutschland wieder jemand sein Business abgeschlossen. Nicht weil er oder sie keine Fähigkeiten hatte. Nicht weil die Idee schlecht war. Sondern weil etwas Fundamentales fehlte. Erfahre, warum so viele talentierte Coaches und Beraterinnen gerade gegen die Wand fahren – ohne dass es an der KI liegt, an mangelndem Können oder an schlechtem Marketing. Zu Gast: Katharina Heinschke ist Heilpraktikerin, Therapeutin und Mentaltrainerin. Sie stabilisiert Unternehmerinnen und Unternehmer in existenziellen Umbruchphasen  und forscht an der Schnittstelle von Neuroplastizität, Traumaarbeit und Coaching. Ihr Programm Reset bringt Menschen wieder zurück auf null - für einen starken Neustart.  In dieser Episode erfährst du unter anderem: * Warum das Marktchaos gerade jetzt passiert und welche Muster Katharina bei fast allen Insolvenzen erkennt * Welchen entscheidenden Unterschied es macht, ob du das WIE deiner Arbeit oder das WAS deiner Lösung kommunizierst * Weshalb persönlicher Selbstwert und Business-Selbstwert zwei völlig verschiedene Dinge sind und wie du deinen unternehmerischen Selbstwert tatsächlich berechnen kannst * Was KI wirklich übernehmen wird und was sie niemals ersetzen kann * Wie das spirituelle Thema „Heilung durch Einheit" und die aktuelle Insolvenzwelle zusammenhängen Falls du denkst, dass mehr Zertifikate, mehr Sichtbarkeit und noch ein neuer Funnel die Lösung sind, solltest du diese Episode nicht verpassen. Du wirst verstehen, warum der Markt gerade aussortiert und wie du die eine bist, die nicht aussortiert wird.  Du findest Katharina hier: www.katharinaheinschke.de [https://www.katharinaheinschke.de/] Wenn dir diese Episode etwas gegeben hat dann tu jetzt eins: Lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da. Schreib uns, was dich bewegt hat. Und wenn du eine Freundin kennst, die gerade kämpft und eigentlich nur Klarheit braucht, schick ihr diese Folge. Manchmal ist der richtige Podcast zur richtigen Zeit alles. 📲 Folge uns auf Instagram für mehr Inspirationen: https://www.instagram.com/business_liebe/ Übrigens: Katharina spricht davon, dass dein Business die erweiterte Form deines Innenlebens ist. Was innen passiert, zeigt sich außen. Wenn da also etwas stockt – im Angebot, im Preis, in der Sichtbarkeit – dann lohnt sich ein Blick tiefer. Denn oft ist es kein Business-Problem. Es ist ein karmisches Muster, das sich immer wieder zeigt. Wie du das auflöst? Das erfährst du in THE KARMA CODE – komplett kostenlos: 👉 www.business-liebe.de/karma-code [http://www.business-liebe.de/karma-code]

Transcript

Isabell & Sven Haase: Warum scheitern gerade jetzt so viele Berater und Coaches?

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Die Märkte sortieren gnadenlos aus, die KI setzt Experten ein, Experten werden nicht mehr gebraucht und was vor vielen Jahren noch gut funktioniert hat, klappt heute eben nicht mehr.

Isabell & Sven Haase: Und heute schauen wir da genau mal doppelt hin.

Isabell & Sven Haase: auf rein rationaler Ebene und auf weltlicher Ebene.

Isabell & Sven Haase: Wir schauen in die spirituelle und energetische Ebene.

Isabell & Sven Haase: Und dafür haben wir heute die absolute Expertin bei uns dabei.

Isabell & Sven Haase: Katharina Heinzke ist heute zu Gast.

Isabell & Sven Haase: Sie stabilisiert nämlich Unternehmer in existenziellen Insolvenz- und Umbruchphasen.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Sie ist zudem Heilpraktikerin, Therapeutin und Mentaltrainerin

Isabell & Sven Haase: Und gleichzeitig forscht sie auch noch an der Schnittstelle und das finde ich besonders cool.

Isabell & Sven Haase: Neuroplastizität, Traumaarbeit und Coaching.

Isabell & Sven Haase: Richtig eine interessante Kombination.

Isabell & Sven Haase: Und wie sich Denkmuster, Emotionen und Verhalten verändern lassen, das erzählt uns heute die liebe Katharina.

Isabell & Sven Haase: So schön, dass du heute bei uns im Podcast bist.

Katharina Heinschke: Vielen Dank, danke für die Einladung, ich freue mich auch.

Isabell & Sven Haase: Du liebe Katharina, lass uns doch direkt mal erstmal mit dem rationalen Blick auf diesen Shakeout nehmen.

Isabell & Sven Haase: Was sortiert deiner Meinung nach gerade so diesen Berater- und Coaching-Markt gerade radikal aus?

Isabell & Sven Haase: Ist es eine sinkende Kaufkraft?

Isabell & Sven Haase: Ist es KI?

Isabell & Sven Haase: Ist ein Vertrauensverlust da?

Isabell & Sven Haase: Woran machst du diese Verschiebung gerade fest?

Katharina Heinschke: Also man kann diese Verschiebung aktuell gar nicht so an einem einzigen Punkt festmachen, sondern das sind tatsächlich mehrere Faktoren, die zueinander, die jetzt gerade zueinander führen.

Katharina Heinschke: Und das erste, was ich klarstellen möchte, die KI wird den Berater in Zukunft nicht ersetzen.

Katharina Heinschke: Ich komme dann auch gerne später darauf zurück, warum das der Fall ist, aber es wird bestimmte Fektoren ersetzen.

Katharina Heinschke: Und immer mehr, also gerade vor allem mit den Insolvenzen, wenn man den Bereich beobachtet, sind es sehr viele Selbstständige, die dort unterwegs sind und es ergibt sich immer ein und dasselbe Muster.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Katharina Heinschke: Und zwar ist es so, dass ganz viele super Know-Hows haben, also wirklich von ihren Fähigkeiten super aufgestellt haben, interessante Thematiken auch bearbeiten, hoch spezialisiert sind.

Katharina Heinschke: Was ihnen aber in der Regel fehlt, sind die Grundlagen.

Katharina Heinschke: Die meisten Berater und die meisten Coaches haben kein wirtschaftliches Fundament.

Katharina Heinschke: Sie wissen nicht, wie der Markt funktioniert, sie wissen nicht über die Marktdynamiken.

Katharina Heinschke: Also ich kenne, die können noch nicht einmal eine Steuererklärung lesen.

Katharina Heinschke: Und wenn das eben nicht funktioniert, dann suchen sie sich den nächsten Workshop, wo sie noch mehr Fähigkeiten aneignen.

Katharina Heinschke: Aber wenn ich nicht verstehe, wie der Kunde ist, da können wir Stunden drüber reden, weil es fängt schon damit an, dass die meisten sehr idealistisch und sehr vom Ideenreichtum strotzen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: aber überhaupt gar nicht verstehen, dass sie eigentlich ein Problem lösen müssen.

Katharina Heinschke: Und wenn ich jetzt zum Beispiel mit meinen, bei uns, wir haben ja eine Arbeitsgruppe deswegen gekümmt, weil wir haben jetzt aktuell, gestern war die Nachricht, alle 20 Minuten wird im Moment eine Insolvenz eingereicht in Deutschland.

Katharina Heinschke: Das ist eine noch nie dagewesene Sterbewelle, die wir jetzt aktuell erleben.

Katharina Heinschke: Und da sind auch ganz viele Solo-Selbstständige, die halt eben nicht in den großen Insolvenzen, Unternehmensinsolvenzen landen, sondern eben in den Privatinsolvenzen-Sektor.

Katharina Heinschke: Da kräht kein Hahn danach, da wissen die meisten gar nicht.

Katharina Heinschke: Und bei denen ist es einfach schlichtweg eben so, da fehlt wirklich die Vorstellung, was ein Problem ist.

Katharina Heinschke: Wenn ich mich mit denen hinstelle und sage, ja okay,

Katharina Heinschke: was machst du eigentlich?

Katharina Heinschke: Dann wird mir immer erzählt, wie ich etwas mache.

Katharina Heinschke: Was ist der Unterschied?

Katharina Heinschke: Wenn ich jetzt mit jemandem rede und sie mir erzählt, sie ist Hypnose-Therapeutin und sie hilft, Glaubenssätze über Therapie, über Hypnose aufzulösen, dann ist das ein Wie.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Es ist aber nicht, was für ein Problem löst du?

Katharina Heinschke: Benenne doch das für ein Problem.

Katharina Heinschke: Und weil die meisten nicht in der Lage sind oder viele nicht in der Lage sind, in die Augen der Kunden reinzugehen, verstehen sie auch nicht, warum sie nicht gekauft werden.

Katharina Heinschke: Gehe ich aber in die Kundensache, in die Kundenaugen, dann merke ich sehr schnell, ja, sie hat mir jetzt erklärt, wie, aber ich erkenne nicht, für welches Problem soll ich dich brauchen?

Katharina Heinschke: Und das sind so Grundlagen, dass also wirklich, wir haben uns da wirklich lange unterhalten mit Fachleuten, mit Anwälten, mit Steuerberatern, wirklich Investoren, wirklich Großunternehmer, wo dann gesagt worden ist, okay, die Leute, wir haben tolle Fähigkeiten, wir haben wirklich Unicorns.

Katharina Heinschke: Aber die Gesellschafter, die Unternehmer, die Gründer, die Berater, die dahinterstehen, denen fehlt so viel Grundelementares Wissen, dass da kann das Toll noch so toll sein, es fährt gegen die Wand, wenn ihnen das Ding nicht sofort aus den Händen gerissen wird.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Dann kommt das Zweite, warum viele scheitern, ist dieser utopische, also bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe Coaches, ich liebe Businessberater, ich habe aber immer ein Problem, diese großen Verkaufsstrukturen.

Katharina Heinschke: Also man setzt denen in den Kopf von wegen, ja, du musst jetzt dich hochpreisig an.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Die kaufen Coaches, die kaufen Mentoren, aber diese Mentoren bringen ihnen oft nicht viel bei.

Katharina Heinschke: Also deswegen heißt ja auch bei uns Reset, also ein neues Mindset gründet kein Unternehmen, außer für diejenigen, die das verkaufen, weil die machen ein großes Geschäft, aber die Leute, die da rauskommen, haben in der Regel immer noch keine Grundlagen.

Katharina Heinschke: Wir haben einen bei uns im Coaching-Grind, der hat fast 100.000 Euro dafür bezahlt, einen systemischen Vertrieb zu lernen.

Katharina Heinschke: Das ist ungefähr so, als wenn ich einen LKW kaufe, um Autofahren zu lernen.

Katharina Heinschke: Für was brauche ich eine systemische Vertriebsstruktur, wenn ich noch nicht mal ein Angebot verstehe, was ich verkaufe?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und das sind halt eben genau diese Punkte, die die jetzige Systemik aussortiert, weil die Leute sind gesättigt.

Katharina Heinschke: Der Markt ist in die Richtung sehr stark gesättigt, was Mindset angeht, was Fähigkeiten angeht.

Katharina Heinschke: Jeder Zweite kennt Human Design, aber nur die wenigen verstehen, welches Problem löst denn Human Design?

Katharina Heinschke: Und das ist das, warum jetzt auch sehr, sehr viele gegen die Wand laufen.

Katharina Heinschke: Dazu kommt man, muss man auch noch sagen, viele Scheitern sind vorher schon gescheitert.

Katharina Heinschke: Aber das sind keine Erfolgsstories.

Katharina Heinschke: Die hängt man nicht auf.

Katharina Heinschke: Man plakatiert sich nicht mit, ich habe jetzt einen Kurs gegeben mit 2000 Teilnehmern, einer davon hat es geschafft, der wird in die Mitte.

Katharina Heinschke: Aber keiner sagt, ich habe 1999 am Umsonsten bei mir bezahlt.

Katharina Heinschke: Macht keiner.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Also ist die Dunkelziffer sehr, sehr hoch, wo sie sagen, okay, ah, nee, nein, es ist schiefgelaufen.

Katharina Heinschke: Das finde ich schade, weil wir haben eine große Versorgungslücke, gerade im mentalen Bereich.

Katharina Heinschke: Und die Coaches, die Berater, wenn die wirklich fundamental aufgesetzt werden, die haben ein riesengroßes Spielfeld.

Katharina Heinschke: Wir haben so viele Menschen auf einmal zu versorgen aktuell, wo wir jede Hand brauchen,

Katharina Heinschke: Und die können sich halt eben keine 20.000 Euro für ein dreimonatiges Coaching, wo sogar ich teilweise drinnen sitze und so überlege.

Katharina Heinschke: Ich darf ja sowas Gott sei Dank immer wieder mal beobachten, wo ich dann denke, auf welche Expertise bitte?

Katharina Heinschke: Also dem, dem du helfen würdest, der kann sich keine 20.000 Euro leisten.

Katharina Heinschke: Dem, dem du denkst, dass du helfen willst, weil er es sich leisten kann, ist dein Know-how einfach zu niedrig.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und da sind wir wieder Thema Zielkundschaft.

Katharina Heinschke: Da können wir Stunden erzählen, da kann ich hunderte von Storys erzählen, wo man halt eben den einen gleich in eine ganz andere Situation geschickt hat, weg von Social Media.

Katharina Heinschke: Das ist das, warum auch viele Berater pleite gehen, weil sie auf Social Media sitzen.

Katharina Heinschke: Die bauen 40 Stunden lang irgendwelche Contents auf, aber du musst im Social Media, muss man verstehen, das ist ein Konsum.

Katharina Heinschke: Habe ich kein Konsumprodukt?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Wäre es schwierig sein, dass die Leute mich einkaufen?

Katharina Heinschke: Also muss ich sehr laut sein, polarisierend sein.

Katharina Heinschke: Das sind die wenigsten.

Katharina Heinschke: Den haben wir zum Beispiel in einem anderen Betriebssystem geschickt.

Katharina Heinschke: Wir haben gesagt, anstatt dass du jetzt 40 Stunden dann Content drehst, machst du mal nächste Woche zwei Stunden eine ganz bestimmte Tätigkeit.

Katharina Heinschke: Senkst mal deine Preise von 7000 Euro pro Wochenende auf 150 Euro pro Stunde.

Katharina Heinschke: Dann guckst du mal, was passiert.

Katharina Heinschke: Das Ergebnis war gewesen, der ist zwei Stunden Einsatz, ist er mit zehn Kunden rausgegangen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und das ist halt, wenn man Zielkunden anpasst, Preise anpasst, Wege anders sieht, als dass die großen, lauten Stärken, funktioniert tatsächlich die Nummer.

Katharina Heinschke: Und zwar nicht erst in drei, vier Monaten Aufbau, sondern sofort.

Katharina Heinschke: Und das ist halt eben so da … Also es gibt viele Gründe, aber der Hauptgrund ist, dass basales Wissen fehlt.

Katharina Heinschke: Die Menschen setzen auf die Falschen, die bauen auf falsche Versprechen auf, die fangen auch falsch an.

Katharina Heinschke: Kein Mensch braucht Marketing, wenn er noch nicht mal weiß, ob der Markt sein Produkt kauft.

Katharina Heinschke: Nimm ein Handy in die Hand, ruf fünf Freunde an, sag, ich habe jetzt ein Produkt, ich möchte gerne, dass du es dir mal für 20 Euro kaufst und anschaust, ob das was ist.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Wenn die fünf Freunde schon sagen, ich würde es noch nicht mal für 20 Euro kaufen, dann weiß ich ganz genau,

Katharina Heinschke: Wenn meine Freunde noch nicht mal aus Gutmütigkeit 20 Euro dafür bezahlen würden, wie soll ich denn bitte schön einen Fremden davon überzeugen?

Katharina Heinschke: Das, es geht einfach.

Katharina Heinschke: Das heißt, Idee machen, anrufen, Idee anrufen, Idee anrufen, Idee anrufen, irgendwann mal reagierst und dann sagst du, oh cool, hier reagierst, hier mach mal weiter und dann kannst

Katharina Heinschke: Sonst verschwendest du viel Zeit, viel Geld, viel Nerven und zum Schluss die Motivation, die ist dann weg.

Katharina Heinschke: Also das ist eines, warum vor allem Berater gerade.

Katharina Heinschke: Und weil ich vorhin gesagt habe, gerade die KI, warum die KI das nicht ersetzt bekommt, also ich gehöre zu denen, wo ich sage, KI ist eine tolle Möglichkeit, die KI wird uns vieles abnehmen, wo ich auch sage, Gott sei Dank, Buchhaltung ist auch nicht meine Stärke.

Katharina Heinschke: oder Texte formulieren.

Katharina Heinschke: Ich rede viel, ich rede gerne, wie man es merkt.

Katharina Heinschke: Allerdings schreibe ich es ungern in schöner Form.

Katharina Heinschke: Wir hatten ja gerade dieser Welt am Anfang dieses Sätze mit drei Kommas.

Isabell & Sven Haase: Mm, que bella.

Katharina Heinschke: Dazu gehöre ich.

Katharina Heinschke: Bei mir sind es manchmal sogar fünf.

Katharina Heinschke: Also entsprechend dessen.

Katharina Heinschke: Aber warum wird die KI ja kein Berater?

Katharina Heinschke: Weil wir

Katharina Heinschke: Die, die sowieso nicht lernen wollen oder die nicht weiterkommen möchten, die werden sowieso KI konsumieren.

Katharina Heinschke: Da kannst du aber auch den besten Berater vor dir setzen.

Katharina Heinschke: Es wird nichts ändern.

Katharina Heinschke: Ich vergleiche das gerne aus meiner Praxis.

Katharina Heinschke: Wenn ein Patient nur die Tabletten will, dann kann vor ihm der beste Therapeut sitzen.

Katharina Heinschke: Er wird die Tabletten nehmen.

Katharina Heinschke: Und das ist dasselbe mit der KI.

Katharina Heinschke: Was aber die KI sehr viel destabilisieren wird, sind die, die nicht wissen, was sie tun.

Katharina Heinschke: Das heißt, wer mit dem Fleischermesser durch die Coaching-Welt metzt, der wird aussortiert, sehr schnell.

Katharina Heinschke: Aber die Menschen, die wissen, was sie tun, weil der Mensch will Menschenkontakt.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Klar ist JGPT auch mal schön zum Sprechen, aber trotzdem haben wir diesen Menschenkontakt und von Menschen lernen wir.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und die Menschen, die wirklich, und das wird die KI noch ein bisschen, das wird noch eine ganze Weile brauchen, bis genau diese Kompetenz auch ersetzt worden ist.

Katharina Heinschke: Eheigkeiten können das erste Mal in unserer Geschichte ersetzt werden.

Katharina Heinschke: Das ist ja das, was so vielen Angst macht.

Katharina Heinschke: Aber die Menschlichkeit kann nicht ersetzt werden.

Katharina Heinschke: Basis.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Ja, Computer werden ersetzen, Bürotätigkeiten werden sie ersetzen, machen sie ja jetzt schon, Produktionen werden sie ersetzen, machen sie jetzt schon.

Katharina Heinschke: Aber alles, was mit dem Mensch zu tun hat, wird noch eine ganze Weile brauchen.

Katharina Heinschke: Deswegen, ich bin der festen Überzeugung, die, die wirklich wissen, was sie tun, die wirklich ihre Füße in ihrem Leben haben, die brauchen sich vor der KI nicht scheuen, eher sich darüber freuen, weil sie ihre Leistungen gut erweitern können.

Isabell & Sven Haase: Ja, genau.

Isabell & Sven Haase: Ich sehe das auch so, dass es viel Arbeit abnehmen kann, die KI, die einfach niemand gerne macht.

Isabell & Sven Haase: Dass du dann wirklich so eine KI-Mitarbeiter hast, die die Aufgaben machen, die sowieso nie jemand gerne gemacht hat.

Isabell & Sven Haase: Aber für alles andere ist es halt viel schöner, wenn wir diese menschlichen, wenn wir diese Interaktion haben, wenn wir das Kreative haben, wenn wir auch die Energie aufnehmen, die gerade da ist.

Isabell & Sven Haase: Diese Wahrnehmung.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Klar kann die KI ein bisschen was aus der Sprache rausnehmen, wie du gerade emotional drauf bist.

Isabell & Sven Haase: Aber die geht auch nur in die Muster rein, die dann in der Sprache drin sind.

Isabell & Sven Haase: Die erkennt ja trotzdem nicht echt die Intention dahinter, die Energie dahinter.

Isabell & Sven Haase: Das schafft die ja zum Glück nicht.

Katharina Heinschke: Die KI gibt uns auch viel, viel, viel mehr Chancen, was das angeht, weil viele Menschen, mit denen ich vor allem arbeite, auch in der Praxis gearbeitet haben, haben Probleme mehrmals zu fragen.

Katharina Heinschke: Selbst wenn sie Dinge nicht verstanden haben.

Isabell & Sven Haase: Ja, ja, gut doch.

Katharina Heinschke: Wir haben es gelernt, sei angenehm, frag nicht zu viel.

Katharina Heinschke: Wenn es nicht verstanden ist, ist dein Problem nicht mein Problem.

Katharina Heinschke: Deswegen haben, wie viele kennt ihr, die da sitzen und sagen, ja, das ist toll und du siehst in ihrem Gesicht, okay, du hast kein Wort verstanden.

Katharina Heinschke: Die trauen sich aber nicht.

Katharina Heinschke: Und da kann die KI unfassbar unterstützen, weil die KI sagt jetzt nicht, ja du hast jetzt zehnmal gefragt, wann kommst du denn jetzt endlich auf den Trichter?

Katharina Heinschke: Und diese Hemmungen können wir abbauen, was zur Folge hat, dass wir das allererste Mal, und das ist die große Chance, aus dem reinen Wissen endlich ins Verstehen gehen können, weil wir jetzt eine Technik an der Hand haben, die sich nicht darüber beschwert,

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Katharina Heinschke: dass ich etwas nicht verstanden habe.

Katharina Heinschke: Sie ist auch noch freundlich dabei.

Katharina Heinschke: Und wenn ich das als Berater oder als Coach für mich nutze, dass ich sage, mein ganzes Wissen ist jetzt zum Beispiel in den Assistenten drinnen und meine Teilnehmer, die können, wenn sie etwas nicht verstanden haben, auf der Basis von meinem Wissen so oft fragen, bis sie es verstanden haben.

Katharina Heinschke: Besser geht es doch gar nicht.

Katharina Heinschke: Ich habe nichts zu tun und meine Leute und die Leute kommen das allererste Mal ins Verstehen statt nur ins nackte Wissen.

Isabell & Sven Haase: Ja, cool.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und da ist die KI, also ich bin der Meinung, die KI wird die Berater stützen und zwar sehr stark, wenn die es wissen zu nutzen.

Isabell & Sven Haase: Okay, du hast vorhin gesagt, einer der Gründe ist tatsächlich, dass die Leute nicht so richtig sagen können, was lösen sie denn für ein Problem für den Kunden.

Katharina Heinschke: Ja.

Katharina Heinschke: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ich nenne es immer so the German Approach.

Isabell & Sven Haase: Also ich gehe auf die Bühne und sage, hallo, mein Name ist Professor Doktor dadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadadad

Isabell & Sven Haase: Egal ob groß, klein, im Leben oder wirklich auf der Bühne.

Isabell & Sven Haase: Warum ist das gerade, ich beobachte das in Deutschland so sehr extrem?

Isabell & Sven Haase: Gucke ich mich mal hier so rum, in anderen Ländern ist es nicht so krass, die lernen eher auf den Kunden einzugehen, die Probleme zu durchdringen.

Isabell & Sven Haase: Warum fällt es gerade uns mal aus deiner Brille so schwer, das zu tun und da wirklich reinzutauchen?

Katharina Heinschke: Weil, das sage ich ganz klar, Sie persönliches Wissen oder persönliche Emotionen vom Unternehmer, also persönliches Mindset nicht trennen können vom unternehmerischen Mindset.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Die meisten bauen eine Selbstständigkeit, und ich sage ganz bewusst, die meisten bauen eine Selbstständigkeit auf, um ihren eigenen Stellenwert aufzupolieren.

Katharina Heinschke: Und das ist auch gut so.

Katharina Heinschke: Das heißt, ich möchte gebraucht sein, ich möchte wichtig sein, ich möchte wertvoll sein.

Katharina Heinschke: Ihr kennt eure Erziehung in Deutschland, ich bin auch in Deutschland, zwar nicht in Deutschland geboren, aber in Deutschland aufgewachsen, das heißt, ich durfte sie auch genießen.

Katharina Heinschke: Das Letzte, was man zu hören bekommt, du bist toll.

Katharina Heinschke: Und jetzt kommt Folgendes.

Katharina Heinschke: Wir haben auch gelernt, unser Stellenwert ist anhand unserer Zertifikate.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und wir denken, viel ist viel.

Katharina Heinschke: Also schmücken wir uns in der Hoffnung, dass der andere sieht, guck mal, ich bin gut für dich.

Katharina Heinschke: Ich bin richtig gut für dich.

Katharina Heinschke: Und ich bin, du bist, guck mal, ich kann was.

Katharina Heinschke: Jetzt ist aber das Problem, was Sie aber nicht bedenken.

Katharina Heinschke: Wenn ein Mensch Probleme hat,

Katharina Heinschke: interessiert ihn der Gegenüber nicht, er hört das nicht.

Katharina Heinschke: Er will, ist eine Lösung, er muss sich in seiner Lösung wiederfinden.

Katharina Heinschke: Aber da muss ich aus meiner persönlichen Geschichte raus und sagen, okay, ja gut, ich bin Doktor, Doktor.

Katharina Heinschke: Wir haben zwei Doktoren bei uns in unserem Kurs mit drin.

Katharina Heinschke: Ich bin halt Doktor, Doktor von dem und dem und dem.

Katharina Heinschke: Aber ich bin doch nicht die Person, nicht ich als Person löse dein Problem, sondern das, was ich tue, löst dein Problem.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und ich hatte einen super, super Lehrer, was das angeht, der hat einen einzigen Satz gesagt dazu.

Katharina Heinschke: Und dann verstand ich auch plötzlich, warum viele auch Zeit gegen Geld verschwinden und anstrengend sind.

Katharina Heinschke: Solange ich den Fokus auf mich lege als Person, ich bin deine Hilfe,

Katharina Heinschke: entstehen im Kopf mehrere Dinge.

Katharina Heinschke: Erstens, solange du da bist, ist alles gut, was mache ich, wenn du weg bist?

Katharina Heinschke: Das Zweite ist, solange du derjenige, der hilft, bist du in der Verantwortung, mir zu helfen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Es entsteht ein Druck, ein Performance-Druck.

Katharina Heinschke: Und er hat zu mir gesagt, stell dir mal vor, hast du schon mal jemals zwei Freunde zusammengebracht?

Katharina Heinschke: Ja, zwei sehr enge Freunde, habe ich damals verkuppelt.

Katharina Heinschke: Da hat er gemeint,

Katharina Heinschke: hast du dich in den Mittelpunkt gestellt und hast gesagt, du verliebst dich jetzt in mich und du verliebst dich jetzt in mich und ich bin so die Waage zwischen euch.

Katharina Heinschke: Und ich habe mir gesagt, um Gottes Willen, die sagen, bitteschön, die fassen so gut zusammen.

Katharina Heinschke: An ihren Spielen will ich nicht teilhaben.

Katharina Heinschke: Und genau so ist es mit dem, was du tust.

Katharina Heinschke: Du musst den Fokus weglenken.

Katharina Heinschke: Und dafür musst du aber bereit sein, nicht emotional zu reagieren, weil die meisten sagen, okay, wenn ich jetzt aber das auf meine Methodik schiebe, nicht auf mich,

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: dann habe ich plötzlich einen geringeren Stellenwert.

Katharina Heinschke: Und dann ist der Fokus plötzlich weg von mir.

Katharina Heinschke: Und dann bin ich, aber ich habe doch schon so viel.

Katharina Heinschke: Ich bin doch so viel.

Katharina Heinschke: Ich kann doch so viel.

Katharina Heinschke: Und ich will doch.

Katharina Heinschke: Ich möchte doch, guck mal, wie gut ich bin.

Katharina Heinschke: Ich möchte die Welt retten.

Katharina Heinschke: Und das ist das, was man dann als unternehmerisches Denken, also wo fehlendes unternehmerisches Denken da ist, weil ein Unternehmer achtet nicht darauf, wo er im System ist.

Katharina Heinschke: Er achtet auf das System, dass das System funktioniert, unabhängig, ob ihm das gefällt oder nicht.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Zum Beispiel auch Dinge zu sagen, okay, ich kann das nicht, es ist nicht gut, also ich kenne aber jemanden, ich kann den eigentlich gar nicht leiden.

Katharina Heinschke: Aber er ist von den Fähigkeiten der Beste, er kann dir helfen, weil wenn du besser funktionierst, dann funktioniert es bei mir, weil dann kommt es zurück.

Katharina Heinschke: Das heißt, sich zurückzustellen und zu sagen, okay, eigentlich ist ein Affenkopf, den kann ich nicht leiden, aber der ist der Beste.

Katharina Heinschke: Ich arbeite mit dem zusammen, aber Kaffee trinken würde ich nie mit ihm gehen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Das können die wenigsten.

Katharina Heinschke: Und das ist aber genau das.

Katharina Heinschke: Du musst nicht emotional sein, du musst zurücktreten, du musst immer...

Katharina Heinschke: Auch dieses klassische, was man im Mindset, also in diesen ganzen Bubblen, Persönlichkeitsbubblen, dieses extrem wichtig wird aber nicht erklärt, wo es gesagt wird, du musst immer jemanden suchen, der besser ist wie du.

Katharina Heinschke: Warum?

Katharina Heinschke: Wenn jemand besser ist wie du, musst du weniger arbeiten.

Katharina Heinschke: Aber nicht in dem Bereich, weil du suchst jemanden, der halt eben besser ist, damit du dich woanders konzentrieren kannst.

Katharina Heinschke: Es heißt nicht, suche jemanden, den du lieber magst als dich selbst.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Also es kann halt einfach schlichtweg sein, der ist so viel besser wie du, aber persönlich ist ja überhaupt nicht dein Fall.

Katharina Heinschke: Und dann kommt diese utopische Vorstellung, wir sind alle lieb und wir müssen harmonisieren und wir müssen alle auf einer Wellenlänge sein.

Katharina Heinschke: Nein, bist du nicht auf meiner Wellenlänge, aber du bist gut in dem, was du tust, dann gehen wir einfach nicht Kaffee trinken und darunter hält sich jemand anderem mit dir, wenn es Aufträge gibt.

Katharina Heinschke: Aber ich brauche dich.

Katharina Heinschke: Und über diese Schritte, also es gibt so einige, deswegen das lernen wir ja so stark, dieses unternehmerisches Denken lernen wir sehr stark, können die meisten nicht.

Katharina Heinschke: Oder Selbstwert, das ist mir besonders wichtig.

Katharina Heinschke: Kennt ihr, dass es den Unterschied gibt zwischen dem Business-Selbstwert und dem persönlichen Selbstwert?

Katharina Heinschke: Die meisten wissen es nicht, du kannst dein Business-Selbstwert in Zahlen berechnen.

Katharina Heinschke: Und zwar deine Kosten, die Ersparnis, die Kosten des Problems bei deinen Kunden, die Ersparnis, die hindurch im Endeffekt in der Zukunft entstehen würden, wenn du nicht hilfst, minus den Kosten, was du kostest.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Das ist dein persönlicher Business-Selbstwert.

Katharina Heinschke: Daraus kannst du resultieren.

Katharina Heinschke: Wenn man das hochrechnet, es gibt wirkliche Skalen, daran kannst du es wirklich berechnen.

Katharina Heinschke: Und das Problem, was derjenige hat, würde ihm auf Dauer kosten so und so und so viel, sagen wir mal 200.000 in den nächsten fünf Jahren.

Katharina Heinschke: Meine Beratung oder die Systeme, die wir einbauen, kostet bei mir 5.000 Euro.

Katharina Heinschke: Die Differenz davon ist das, was mein Selbstwert ist.

Katharina Heinschke: Fertig.

Katharina Heinschke: Und das gibt vielen Sicherheit.

Katharina Heinschke: Und das weiß ich dann plötzlich nicht mehr persönlich.

Katharina Heinschke: Wenn ich das aber nicht weiß, verstehe ich dann auch nicht, warum man mich nicht kauft.

Katharina Heinschke: Und das sind alles so kleine Bausteine.

Katharina Heinschke: Ich kenne Berater, die haben so eine tolle Leistung, aber die sind so teuer, dass es teurer ist, das Problem auszusitzen, als bei ihnen die Lösung zu kaufen.

Katharina Heinschke: Das wissen die meisten auch nicht.

Katharina Heinschke: Gerade Unternehmen, die Zahlen, Daten, Fakten, Bedarf kaufen, das heißt Nutzen kaufen, wissen ganz genau, okay, wenn ich jetzt hier sitzen bleibe, dieses Problem kostet mich zur Not 50.000 Euro als Strafgebühr und dann bin ich raus aus dem Problem.

Isabell & Sven Haase: Ja, das stimmt.

Katharina Heinschke: Das Coaching mit dem kostet mich aber 100.000 Euro.

Isabell & Sven Haase: Macht keinen Sinn.

Katharina Heinschke: Warum zum Teufel soll ich das Problem lösen?

Katharina Heinschke: Macht keinen Sinn, aber derjenige, der es anbietet, der es nicht weiß, versteht nicht, warum der Markt nicht.

Katharina Heinschke: Und dann fängt es wieder an, sich selber zu zweifeln.

Katharina Heinschke: Und unternehmerisches Denken haben die wenigsten.

Katharina Heinschke: Das haben die wirklich diese inneren, nicht emotionalen Sichtweise aufs System, weg von der Persönlichkeit, weg vom Idealismus, weg von wir haben uns alle lieb.

Katharina Heinschke: ja.

Isabell & Sven Haase: Und unabhängig jetzt von diesen rein rationalen Themen ist ja trotz allem auch energetisch gerade viel am sich ändern im kollektiven Feld.

Isabell & Sven Haase: Und dass schon auch dann Bewusstsein da ist, was vielleicht vor drei, vier, fünf Jahren noch gar nicht da war.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Was ist so aus deiner Sicht auch noch so eine energetische, spirituelle Perspektive, die da noch mit reinwirkt auf den Markt und der da auch nochmal zu Umbrüchen führt?

Isabell & Sven Haase: Wie siehst du das?

Katharina Heinschke: Also du weißt ja, ich bin ja spiritueller, als dass man mir meistens das ansieht oder auch anmerkt.

Katharina Heinschke: Das hat auch seine Gründe.

Katharina Heinschke: Es ist aber tatsächlich so, dass was jetzt im Moment die Zeit ist, nennt sich hier Heilung durch Einheit.

Katharina Heinschke: Und wir haben eine Phase, eine sehr lange Phase hinter sich, wo wir sehr fragmentiert waren.

Katharina Heinschke: Und zwar ist die Ellenbogenmentalität.

Katharina Heinschke: Das merkt man heute noch, wenn man mit den Leuten redet, wo es dann heißt, lass uns zusammenarbeiten.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Ja, aber was mache ich denn, wenn du mir deine Leute weg, meine Leute wegnimmst?

Katharina Heinschke: Und wir sind gerade so in der Phase, in den Übergang, wo wir ins Kollektiv kommen.

Katharina Heinschke: Das heißt, es wird immer mehr gezwungen, man merkt es, zusammen zu sein, zusammenzurücken.

Katharina Heinschke: Und jetzt widerspreche ich mit dem einen oder anderen, gerade dieses Thema Licht- und Schattenarbeit.

Katharina Heinschke: Da gehe ich mal jetzt erst mal darauf ein, auf das Licht und Schatten.

Katharina Heinschke: Wir brauchen beides.

Katharina Heinschke: Ich höre das auch ganz oft, von wegen, das Licht erhebt sich.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Das heißt, es wird jetzt heller und die Frequenzen werden höher.

Katharina Heinschke: Und ja, das stimmt.

Katharina Heinschke: Es gibt inzwischen einen extremen Aufbruch.

Katharina Heinschke: Jeder merkt, das Schöne ist, wir sind jetzt in einer Zeit, wo es sich auch im Außen zeigt.

Katharina Heinschke: Das heißt, das ist kein Gefühl mehr.

Katharina Heinschke: Es ist greifbar.

Katharina Heinschke: Also man kann, selbst wenn man nicht daran glaubt, kann man das jetzt sehen.

Katharina Heinschke: Und es ist aber so, was nutzt ihr dann Tag, wenn die Nacht nicht mehr da ist?

Katharina Heinschke: Das bedeutet, also ich bin der festen Überzeugung, wir sind jetzt gerade so auf dem Weg, wir müssen ein Miteinander finden.

Katharina Heinschke: Die einen sind dafür, die anderen sind dafür.

Katharina Heinschke: Nicht für jeden.

Katharina Heinschke: Jeder, der mit mir zusammenarbeitet, weiß ganz genau, bei mir ist alles richtig, aber nicht jeder Kunde.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Das heißt, jeder, der was macht, ist richtig und hat auch die Menschen, die ihn hören.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und die muss er halt einfach finden.

Katharina Heinschke: Und dasselbe passiert auch eben in diesem energetischen Feld.

Katharina Heinschke: Es geht jetzt darum, wirklich in einen zusammenzukommen.

Katharina Heinschke: Und auch deswegen bilden sich immer mehr Netzwerke.

Katharina Heinschke: Es bilden sich auch immer mehr, dass die Leute versuchen, die wissen es bloß noch nie so richtig, wie sollen wir das machen?

Katharina Heinschke: Und wir sind immer noch ganz oft, dass ich höre, es gibt aber nur dieses eine, du darfst nur auf das Licht gucken.

Katharina Heinschke: Nee, wer in den sonnigen Ländern lebt, weiß ganz genau, wie anstrengend es sein kann, den ganzen Tag Sonne zu haben.

Katharina Heinschke: Da freut man sich auch mal über einen bewölkten Tag, weil es einfach entspannt ist.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Das, glaube ich, muss die Menschheit jetzt verstehen.

Katharina Heinschke: Weil Akzeptanz haben wir nicht.

Katharina Heinschke: Wir reden immer sehr viel von Akzeptanz.

Katharina Heinschke: Allerdings Akzeptanz ist nicht, ich akzeptiere jede Meinung, solange sie meine persönliche Meinung bestärkt.

Katharina Heinschke: hat nichts mit Akzeptanz zu tun.

Katharina Heinschke: Akzeptanz ist für mich, ich akzeptiere jede Meinung und wenn ich es nicht hören will, drehe ich um und gehe.

Katharina Heinschke: Das ist Akzeptanz.

Katharina Heinschke: Da glaube ich ein bisschen, was ich meine, ganz konkret meine.

Katharina Heinschke: Aber das ist glaube ich, dass wir auf dem Weg sind, uns wirklich bewusst zu werden, dass wir viele sind, dass wir alle zusammen gehören, aber wir nicht jeden mögen müssen.

Katharina Heinschke: und ich aus dem Innern heraus agieren muss und nicht mehr im Außen, weil die meisten versuchen das Außen zu verändern.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und das ist halt eben auch Licht und Schatten, wo man sagt, nicht jeder ist frequenziell hoch.

Katharina Heinschke: Aber zu akzeptieren, dass Tante Erna aus der Nachbarschaft halt sehr gerne tiefschwingend ist, bitte lass sie doch bitte tiefschwingend sein, steh vom Tisch auf und geh.

Katharina Heinschke: beurteile es nicht.

Katharina Heinschke: Es ist unfassbar entspannend, etwas nicht zu beurteilen, keine Meinung zu etwas zu haben.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Warum soll ich?

Katharina Heinschke: Und das andere, was halt eben ist, wo ich es ein bisschen mit Sorge schon seit Jahren beobachte, ist, ich komme aus einem sehr spirituellen Haus, ich habe sehr viel lernen dürfen und meine Oma hat immer gesagt, Kind vergiss niemals, du lebst hier auf dieser Erde.

Katharina Heinschke: Egal wie du dich vorbereitest, egal was du empfängst, egal was kommt, egal in welche Richtung, du bist hier.

Katharina Heinschke: Und das bedeutet, du unterlegst diesen Regeln und du musst auf dieser Erde im Hier und Jetzt bleiben.

Katharina Heinschke: Und viele Bewegungen gehen, dass sie die Menschen in einen spirituell entwurzeln, sie verlassen die Füße, mit den Füßen quasi die Realität und das ist Flucht.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Und ob ich mich in die Logik verkopfe und mich in meine Forschung reinstürze und sage, hinter mir die Sintflut, es gibt keine Sonne, es ist nur Licht, was falsch reflektiert wird, oder ob ich mich jetzt in die Spiritualität und sage, wir sind alle zusammen und ich brauche hier gar nichts und eigentlich ernähre ich mich jetzt nur von Licht.

Katharina Heinschke: Das Problem ist dasselbe, nur das Gewand ist ein anderes.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und wir sind in einer Zeit, wo wir lernen müssen, dass beides zusammen gehört.

Katharina Heinschke: Wir müssen hierbleiben, bodentechnisch hierbleiben, aber auch die Spiritualität, wir müssen uns öffnen, weil viele auch nicht die Augen davor verschließen, merken jetzt einfach,

Katharina Heinschke: Gut, ich kann jetzt zwar noch an den letzten Stohrhalmen greifen, aber ich kann es mir trotzdem nicht erklären.

Katharina Heinschke: Und da sind wir, glaube ich, so die Idee, dass das auch bei uns in unseren Ausbildungsinstituten ist es auch so, dass wir da auch einen großen Part spirituelle Entwicklung, aber halt nicht nur hier die Chakren lernen, sondern spirituelle Entwicklung geht auch anders.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Raus aus, also für jeden ist es richtig.

Katharina Heinschke: Und das ist ein großer Teil, weil

Katharina Heinschke: Ich habe damals angefangen, mit Unternehmen zu arbeiten, wo ich festgestellt habe, das Unternehmen ist die erweiterte Form der Person, der es gründet.

Katharina Heinschke: Und alles, was im Innen stattfindet, findet im Außen statt.

Katharina Heinschke: Also brauche ich auch eine gewisse spirituelle Erdung und Offenheit, wenn ich will, dass meine Produkte wachsen, muss ich einfach in der Lage sein, dass etwas kommt, was ich mir nicht erklären kann.

Katharina Heinschke: Aber ich muss es erwarten, dass es kommt.

Katharina Heinschke: Also, das ist ein komplexes Thema.

Isabell & Sven Haase: Ja, ich denke schon, dass das eine sehr vielschichtige Antwort auch war, weil ich glaube, das gibt da nicht die eine ganz einfache Antwort, sondern es ist halt so komplex, wie du es gerade beschrieben hast.

Katharina Heinschke: Ich weiß nicht, ob ich deine Frage beantwortet habe, aber es hat sich irgendwie logisch angehört.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Und

Isabell & Sven Haase: Und wie du auch gesagt hast, es gibt da kein richtig und kein falsch, sondern es gibt da aus meiner Sicht nur ganz viele Perspektiven auf die Sicht.

Isabell & Sven Haase: Und die haben natürlich auch alle eine gewisse, oder haben alle eine Berechtigung.

Isabell & Sven Haase: Und wenn man die Perspektiven dann zusammensieht, dann hat man erst das ganze Bild, wie das halt oft so ist.

Isabell & Sven Haase: Und deswegen ist es auch für uns so unheimlich wertvoll zu sagen, es gibt kein richtig und kein falsch.

Isabell & Sven Haase: Es gibt unterschiedliche Filter, durch die wir auf die Welt blicken.

Isabell & Sven Haase: Und dann gucken wir noch von unterschiedlichen Winkeln auf die Welt und dann haben wir noch die Filter.

Isabell & Sven Haase: Ist klar, dass dann irgendwie jeder auch seine eigene Sicht drauf hat.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Und dann aber halt im Gespräch mit dem anderen zu sagen, ah, ist ja spannend, ist ja interessant, wie du das siehst.

Isabell & Sven Haase: Erklär mir das doch mal.

Isabell & Sven Haase: Dann wird für mich das Bild ja auch größer.

Isabell & Sven Haase: Und das ist ja das Schöne daran, dass wir...

Isabell & Sven Haase: dann dieses Bild gemeinsam bauen können und dann sind wir auch in diesem Miteinander, was du beschrieben hast, weil dann kommen wir ganz automatisch weg von diesem, ich muss jetzt Recht haben, deswegen fahre ich meine Ellenbogen aus, sondern wenn ich mit dieser, ich sage mal fast kindlichen Neugier wieder rangehe und mir gefällt das schwarze Wort dazu, das Gewunder viel schöner, weil da dieses Wunder drin steckt.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: hinzusehen, was ist denn da eigentlich auch das Wunderbare an der Perspektive vom Anderen und dann gemeinsam guckt, wie kann man das Bild für uns beide größer machen und dichter machen und das gemeinsam zu verstehen.

Isabell & Sven Haase: Dann wird es ja Spaß und dann haben wir beide Freude daran und das ist glaube ich genau die Welt, in die es hingeht und

Isabell & Sven Haase: was jetzt halt auch für diesen Umbruch sorgt, für alle die, die bisher diese Einzelkämpfer waren und mit Ellenbogen durch die Gegend gelaufen sind, für die bricht halt auch ein bisschen was weg, weil um sie ringsherum plötzlich Netzwerke entstehen, Menschen zusammenarbeiten und dann natürlich einen viel größeren Impact auch für die Welt haben können.

Katharina Heinschke: Bei uns gibt es auch ein Credo, das nennt sich Arbeiten.

Isabell & Sven Haase: Geil, jawoll.

Katharina Heinschke: Arbeiten ist für mich, dass Menschen mich dafür bezahlen, dass ich Spaß habe.

Katharina Heinschke: Also sorge ich dafür, dass ich genügend Menschen um mich herum habe, die daran Spaß haben, woran ich keinen Spaß habe.

Katharina Heinschke: Und schon allein aus dieser Logik heraus kannst du halt eben das, auch dann die Freude, die dann dahinter steht.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Katharina Heinschke: Und dann bin ich da absolut bei dir.

Katharina Heinschke: Also wir brauchen definitiv mehr Gemeinsamkeit, also mehr Zusammen als dieses Gegeneinander.

Isabell & Sven Haase: Und wenn wir alle das tun, woran wir Freude haben, wie cool wäre das denn bitte?

Isabell & Sven Haase: Ja, es soll ja Menschen geben, die haben an Buchhaltung Freude.

Isabell & Sven Haase: Ja, dann bitte macht meine Steuererklärung.

Isabell & Sven Haase: Alles gut.

Isabell & Sven Haase: Ich mag sie nicht machen.

Katharina Heinschke: Du, ich kann dir zwei Leute, die sitzen, wenn du die einmal anpiekst und das Thema Buchhaltung und Bilanzen ansprichst, die erzählen dir mit einer Freude, dass es eine Freude ist, denen zuzuhören, wenn sie erklären, wie, wo, was eingetragen wird.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Und das ist halt eben das.

Katharina Heinschke: Und viele bewerten dann aus der eigenen, oh, wie kann man denn nur?

Katharina Heinschke: Mann, hör doch zu, freu dich doch daran, du hast jetzt jemanden gegenüber, er nimmt es mit Kusshand, woran du keinen Spaß hast.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Und es ist

Isabell & Sven Haase: Ja, und das ist es, diese Begeisterung in Menschen.

Isabell & Sven Haase: Ich liebe das zu sehen.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Und wie wenig davon es eigentlich gibt, wo die Augen anfangen zu leuchten, wenn sie erzählen von ihrem Tun.

Isabell & Sven Haase: Und ich liebe das.

Isabell & Sven Haase: Ich hatte früher eine Lateinlehrerin.

Isabell & Sven Haase: Ich fand den Lateinunterricht so mäßig, weil ich immer gedacht habe, was will ich mit dieser toten Sprache?

Isabell & Sven Haase: Ich kann sie nicht sprechen.

Isabell & Sven Haase: Was ist das für ein Rotz?

Isabell & Sven Haase: Aber die stand mit einer Begeisterung vorne und die Augen haben geleuchtet und gestrahlt, weil es war eine Freude, dazuzugucken, auch wenn die Sprache jetzt nicht so der krasse Burner für mich war.

Isabell & Sven Haase: Aber alleine diese Frau zu beobachten, wie die so eine Freude an der Totensprache hat, ich fand das früher so faszinierend.

Isabell & Sven Haase: Und wenn mir solche Menschen begegnen,

Isabell & Sven Haase: Ich finde das einfach nur toll, diese kindliche Begeisterung, der Geist Gottes, der dann irgendwie wirkt, Begeisterung, also mega, ich finde das so toll.

Isabell & Sven Haase: Und das werden ja jetzt immer mehr Menschen, wo die Augen leuchten und das finde ich persönlich total schön, ja.

Katharina Heinschke: Ja, und du sagst auch, das ist das Richtige, weil das steckt ja viel in der Sprache, in der deutschen Sprache glücklicherweise drinnen.

Katharina Heinschke: Aber warum ziehen uns Menschen die begeistert so an?

Katharina Heinschke: Weil wir das erste Mal den Geist greifen können.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Wir sehen plötzlich wirklich wahres Inneres.

Katharina Heinschke: Und das ist halt eben das.

Katharina Heinschke: Ich verstehe das voll und ganz.

Katharina Heinschke: Das ist auch das, was in meiner Arbeit, gerade wenn ich in der Direktberatung, ihr wisst ja, ich mache ein bisschen noch eine andere Beratung, wenn ich plötzlich merke, dieser Funke ist angegangen und dieses Leuchten und die Augen so aufgehen, das hatte ich jetzt an diesem Wochenende mal wieder, und dann steht er da und schaut und denkt, ja, wo war ich eigentlich die letzten 60 Jahre?

Katharina Heinschke: Und das ist so der Moment, wo man weiß, und vielleicht bringt dir die Lehrerin diese tote Sprache nicht nahe, aber was sie dich lehrt, was es bedeutet, für etwas zu brennen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Und das ist viel, viel mehr, dass man das darf.

Katharina Heinschke: Gerade bei uns im deutschen Sektor haben wir das gelernt.

Katharina Heinschke: schafft keinen Mehrwert im Sinne von du bist nichts wert.

Katharina Heinschke: Das Spannende ist ja, wir haben ja, da bin ich nicht müde, das zu sagen.

Katharina Heinschke: Der Mensch ist eigentlich bei uns vor allem gerade, ich kann jetzt nur für unsere Gefilde reden, ich kann schlecht für die ganze Welt sprechen, aber eigentlich sind wir total dumm.

Katharina Heinschke: Meine Oma hat immer gesagt, du musst sehen, die Natur würde niemals Energie verschwenden für etwas, was kaputt ist.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: sondern es transformiert sie in Erde und lässt etwas Neues wachsen.

Katharina Heinschke: Hier in Deutschland haben wir diesen komischen Irrsinn, je komplizierter etwas ist, das merkst du auch dann bei den Beratern, wenn sie erklären, was sie tun oder wie sie es machen, je komplizierter etwas ist und je schwieriger etwas ist, umso mehr Selbstwert generieren sie daraus und denken, dadurch ist es mehr wert.

Katharina Heinschke: Aber eigentlich ist es komplett wider die Natur.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Weil die im Endeffekt das, was uns wirklich weiterhilft, ist in der Regel so einfach und das ist auch in der Forschung, in denen ich mit dabei gewesen bin, die sitzen da und sagen, ja, aber das kann es doch nicht so einfach sein.

Katharina Heinschke: Doch, es ist so einfach.

Katharina Heinschke: In der Natur funktionieren nur die einfachen Dinge.

Katharina Heinschke: Es ist, ja, aber es gibt halt keinen Mehrwert von wegen, ja, ich habe ja was Schwieriges gemacht.

Katharina Heinschke: Und da sieht man aber auch den Geist nicht mehr.

Katharina Heinschke: Also die sind dann so zugeschüttet, wo ich mir dann denke, einmal schütteln, den ganzen Trick zur Seite.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Katharina Heinschke: So, jetzt fangen wir nochmal neu an.

Katharina Heinschke: Aber ich glaube, da kommen wir auch noch hin.

Isabell & Sven Haase: Ja, das stimmt.

Isabell & Sven Haase: Und diese Reset-Taste, die ist ja so wichtig, dass es da jemanden gibt, der diese mal drückt, diese Reset-Taste.

Isabell & Sven Haase: Ich habe auch manchmal Leute bei mir, die zu mir kommen und wo wir dann uns unterhalten, mit wem möchtest du denn gerne arbeiten?

Isabell & Sven Haase: Und wo erst mal im Kopf angeht, okay, mit welcher Zielgruppe kann ich am meisten Geld verdienen?

Isabell & Sven Haase: Okay, dann möchte ich mit dieser Zielgruppe arbeiten.

Isabell & Sven Haase: Und du merkst aber, wenn du mit denen sprichst, da geht der Geist nicht auf.

Isabell & Sven Haase: dass die Begeisterung nicht da und dann erzählen die von was ganz anderem und auf einmal siehst du die Augen leuchten und ja, warum möchtest du mit denen nicht arbeiten?

Isabell & Sven Haase: Das sind doch deine Leute, da geht hier die Augen strahlen.

Isabell & Sven Haase: Ja, damit kann ich nicht so viel Geld verdienen.

Isabell & Sven Haase: Und da denke ich mir so, ja, aber wenn du bei dem anderen keine Freude hast, wirst du damit ja auch kein Geld verdienen.

Isabell & Sven Haase: Also,

Isabell & Sven Haase: Ja, wo fangen wir an, wo hören wir auf?

Isabell & Sven Haase: Und die meisten kommen dann in Selbsterkenntnis, dass es vielleicht doch ganz clever ist, das zu tun, was Freude macht, statt das, was Geld bringt.

Isabell & Sven Haase: Weil das Geld folgt dann der Freude und es wird dann gut gelingen.

Isabell & Sven Haase: Wenn sie natürlich das notwendige Handwerkszeug noch haben, das ist klar, das setze ich jetzt mal voraus.

Isabell & Sven Haase: Aber wenn ich was tue, was ich doof finde, wie soll mein Alltag aussehen?

Isabell & Sven Haase: Das ist ja verschwendete Lebenszeit, sage ich immer.

Katharina Heinschke: Ja, das amüsiert mich gerade, weil unser Programm heißt tatsächlich Reset.

Katharina Heinschke: Also unsere Arbeitsgruppe heißt wirklich Reset, weil es darum geht, alles auf Null nochmal zu setzen, runterzudrehen.

Isabell & Sven Haase: Cool!

Isabell & Sven Haase: Okay.

Isabell & Sven Haase: Ja, cool.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Ja, genau.

Katharina Heinschke: Und genau das sprichst du an, weil kleines Hamsterrad, großes Hamsterrad.

Katharina Heinschke: Wie mache ich aus einem kleinen Hamsterrad ein großes Hamsterrad, indem ich dasselbe mache, was ich schon in einem Angestelltenverhältnis gemacht habe?

Katharina Heinschke: Ich habe es da schon nicht gemocht, ich konnte die Kunden da nicht, jetzt muss ich sie auch noch suchen, obwohl ich sie nicht leiden kann.

Katharina Heinschke: Ich finde den Fehler.

Katharina Heinschke: Vorher sind sie zumindest vor der Leide zu mir gekommen.

Katharina Heinschke: Jetzt muss ich sie auch noch dazu akquirieren, obwohl ich sie nicht ausstehen kann.

Katharina Heinschke: Jetzt mal ganz überspitzt gesagt.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Was aber auch das große Ding ist, mit dem Geld, du hast es ganz konkret angesprochen, weil viele bewässern Wert an Geld und Geld ist nicht wert.

Katharina Heinschke: Das ist bei uns ein ganz wichtiger, also finanzielle Bildung fängt bei uns mit dem an, dass du erst mal verstehst das Paradoxon des Geldes.

Katharina Heinschke: Wie kann ich mit 10 Euro, 1000 Euro Wert erschaffen, ohne dass da 10 Euro auch nur einmal den Raum

Katharina Heinschke: verlassen hat oder sich vermehrt hat.

Katharina Heinschke: Das ist erstmal so.

Katharina Heinschke: Was ganz gravierend ist, ist aber Mangeldenken.

Katharina Heinschke: Ich habe viele Coachings mitgemacht, ich habe auch viele Programme, ich kenne auch viele Leute in die Richtung, wo mir ganz oft immer gefehlt hat, okay, Mangeldenken, du sollst raus aus dem Mangel, aber was ist Mangeldenken, was ist Fülle?

Katharina Heinschke: Und da gibt es eine ganz einfache Erklärung.

Katharina Heinschke: Wir nehmen mal jemand kommt auf den Parkplatz und sagt, ich zahle den Parkplatzgebühr nicht, weil ich es mir leisten kann, die 200 Euro Strafe zu bezahlen.

Isabell & Sven Haase: Das ist ist eine spannende Frage, tatsächlich.

Katharina Heinschke: Ist es Mangel oder ist es

Katharina Heinschke: Ist es Mangel oder ist es Fülle?

Isabell & Sven Haase: Ich würde sagen, das ist fülle, weil ich mache mir überhaupt einfach keine Gedanken.

Katharina Heinschke: Was ist es dann, wenn ich sage, ich parke auf dem Parkplatz und zahle den Werther 200 Euro dafür, dass ich dort parke, weil ich es kann?

Isabell & Sven Haase: Naja, bin ich mir gerade noch gar nicht so sicher.

Isabell & Sven Haase: Okay, frag mal weiter.

Katharina Heinschke: Fülle?

Isabell & Sven Haase: Das fühle mich schon eh auf Hülle.

Katharina Heinschke: Genau.

Isabell & Sven Haase: Ja, weil das... Ja.

Katharina Heinschke: Und das mal zu verstehen,

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Es geht nicht darum, dass ich mir in Fülle das vorstelle.

Katharina Heinschke: Viele sitzen, manifestieren, machen Affirmationen.

Katharina Heinschke: Ich lebe in Fülle.

Katharina Heinschke: Nein, das Fülle ist meine Handlung.

Katharina Heinschke: Warum tue ich das?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Nehme ich dem anderen etwas weg, weil ich es kann?

Katharina Heinschke: Es ist Mangel.

Katharina Heinschke: Da interessiert es auch nicht, ob du Millionen auf dem Konto hast.

Katharina Heinschke: Du lebst im Mangel.

Katharina Heinschke: Gebe ich etwas, weil ich es in Fülle habe?

Katharina Heinschke: Und manchmal ist es eben nicht Geld.

Katharina Heinschke: Und jeder Mensch von uns hat etwas, wo wir in Überfülle sind.

Katharina Heinschke: Bei mir ist es Wissen.

Katharina Heinschke: Deswegen rede ich auch in Überfülle darüber.

Katharina Heinschke: Man muss einfach verstehen, ich gebe, wenn ich etwas zu viel habe oder Überfülle habe, dann gebe ich es, weil ich es kann.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Viele verstehen es falsch.

Katharina Heinschke: Sie denken, wenn ich jetzt in Geldfülle brauche, muss ich Geld geben.

Katharina Heinschke: Das ist aber Unsinn, weil sie geben aus dem Minus noch ein Minus rein.

Katharina Heinschke: Und wenn ich meine Geschäfte aber so aufbaue, dass ich erst mal gucke, okay, wo habe ich erst mal einen Haufen an Fülle,

Katharina Heinschke: Um den Mangel, der bei mir existiert, aufzuwägen, ist halt auch im selbstständigen Verhältnis erstmal die Zeit.

Katharina Heinschke: Und aus dieser Zeit, die ich in Überfülle habe, daraus schaue ich, was kann ich mehr an Fülle machen, was zum Schluss Geld generiert.

Katharina Heinschke: Also investiere ich die Zeit in Wissen.

Katharina Heinschke: Warum?

Katharina Heinschke: Wissen kann ich unabhängig von Zeit in Fülle wiedergeben.

Katharina Heinschke: Und das ist eben das.

Katharina Heinschke: Was schaffe ich, was ich dann in Menge geben kann und was habe ich, weil ich es geben kann, weil ich es habe.

Katharina Heinschke: Das ist Fülleleben.

Katharina Heinschke: Und das verstehen viele nicht.

Katharina Heinschke: Und das ist, wenn du da einfach nur anfängst, auch in dem spirituellen, erstmal da anfängst, du dich besinnst, von was habe ich eigentlich eine ganze Menge?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und wer hat einen Mangel davon und ich kann es ihm geben?

Katharina Heinschke: dann gebe ich in Überfülle und dann brauche ich erstmal nicht das Geld auf dem Konto.

Katharina Heinschke: Wenn ich natürlich jetzt anfange und sage, okay, ich stehe mit dem Rücken an der Wand und ich stehe oft oder ich stand oft mit dem Rücken an der Wand, dass ich teilweise wirklich, wenn man das Universum spricht, im Hintergrund habe ich die Wand gehabt und das Inversum im Gesicht, wo man sagt, so, jetzt guck mal, du hast nur eine einzige Option und in dem Moment wirklich sich darauf zu besinnen, okay, ich brauche jetzt Geld, Geld, Geld, nein, sondern zu gucken, okay, dann was habe ich zu viel?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Was habe ich viel, was kann ich geben?

Katharina Heinschke: Wer hat weniger, dafür aber mehr Geld und kann mir stattdessen meinen?

Katharina Heinschke: Oder er hat Wissen.

Katharina Heinschke: Ich kann Unternehmen sehr gut, ich kann Berater sehr gut ins unternehmerische Denken reinbringen.

Katharina Heinschke: Also was mache ich das?

Katharina Heinschke: Dann gebe ich erstmal den Leuten, weil wenn die unternehmerisches Denken plötzlich entwickeln, dann passiert ja was und in der Regel vergessen wir nicht, wo wir herkommen.

Katharina Heinschke: Das heißt, das ist die Kette, die dann entsteht.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Und da ist es egal, ob du Geld hast.

Katharina Heinschke: Und irgendwann mal hast du eine Fülle an Geld, aber eine Fülle an wenig an Sinn.

Katharina Heinschke: Also gibst du das Geld da rein, die Sinn schaffen, damit du einen Sinn hast.

Katharina Heinschke: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und ist es für dich auch das, was das Unternehmertum der neuen Zeit dann ausmacht, genau in dieser Art des Denkens, Agieren und des Handelns?

Katharina Heinschke: Ja, und es ist noch nicht mal das Unternehmertum der neuen Zeit.

Katharina Heinschke: Es ist schon immer so gewesen.

Katharina Heinschke: Es ist schon immer so gewesen, die Menschen, also was gebe ich?

Katharina Heinschke: Was haben die Menschen nicht?

Katharina Heinschke: Die haben ein großes Problem.

Katharina Heinschke: Viele haben ein Problem und die können es nicht lösen.

Katharina Heinschke: Ich habe einen Übermaß an Ideen und kann es lösen.

Katharina Heinschke: Was mache ich?

Katharina Heinschke: Ich entwickle eine Idee, wie ich ihre Probleme löse.

Katharina Heinschke: Es hat schon immer so funktioniert, nur die wenigsten haben es verstanden.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und dieses Wissen ist aufgebrochen.

Katharina Heinschke: Und das ist, wie gesagt, ich durfte von wirklich tollen Menschen lernen, die viel in ihrem Leben erreicht haben.

Katharina Heinschke: Und eine der wichtigsten Lektionen war gewesen, jemand, der sehr, sehr weit oben ist, ist deswegen sehr, sehr weit oben, weil er verdammt viele Probleme gelöst hat.

Katharina Heinschke: von ganz verdammt vielen Menschen.

Katharina Heinschke: Und jetzt geht es darum, ich bewerte die Probleme nicht.

Katharina Heinschke: Und wenn jemand sagt, er braucht einen Apple-Computer, weil es ein Problem von ihm ist, dann ist es ein Problem von ihm.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Genau, die, die im Mangel denken, dann sagen, ja, okay, die wollen ja unser Geld rausziehen, aber dich zwingt keiner.

Katharina Heinschke: Wir sind in einem Land, wo dich keiner vor das Geschäft stellt und sagt, so, jetzt zahlst du bitte die 3.000 Euro, du gehst ja freiwillig hin, also muss es ja ein Problem von dir sein.

Katharina Heinschke: Auch diese Schuldverschiebung und solche Sachen.

Katharina Heinschke: Also das ist, das ist definitiv das Neue, das Zeitalter da, wo wir jetzt kommen, wo wir auch die Unternehmer da in die Richtung jetzt auch ausbilden, aber wirklich ganz vehement mit ganz viel Know-how mit an die Hand geben.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das ist gut so.

Isabell & Sven Haase: Das braucht es auch ganz dringend aus meiner Sicht.

Isabell & Sven Haase: Also ich mache da eher kein Hehl draus.

Isabell & Sven Haase: Ich habe zehn Jahre lang einen Personalrat geleitet in einer doch recht großen Sparkasse und habe so einige Probleme von Menschen gehört, die mal größer, mal kleiner waren.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Aber ich habe immer gesehen, dass ich das mit seinen Augen angucke, was für mich jetzt vielleicht kein Problem war, habe ich gedacht, okay, jetzt setz mal die Brille auf und guck mal, für den ist das gerade ein Riesenthema.

Isabell & Sven Haase: Warum?

Isabell & Sven Haase: Versuchst du durchdringen und wie kannst du dem irgendwie unter die Arme greifen, dass er das gelöst bekommt?

Isabell & Sven Haase: Aber ich habe niemanden, so gut wie niemanden in diesem gesamten Unternehmen getroffen, der bereit war, in die Augen desjenigen mal reinzusteigen, mal die Brille aufzusetzen und zu gucken, was der oder die schon wieder hat.

Isabell & Sven Haase: Das ist ja völlig... Also es ist ja überhaupt kein... Also was... Nee.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Doch, für den ist es ein Thema.

Isabell & Sven Haase: Und dieses Bewusstsein einfach zu schaffen, also das hat mich zehn Jahre meines Lebens gekostet und ich bin da gegen Wende tatsächlich gerannt, muss ich ganz ehrlich gestehen.

Isabell & Sven Haase: Und habe das dann irgendwann auch nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren können und bin dann eben raus, irgendwann in die Selbstständigkeit, habe was anderes gemacht und gut.

Isabell & Sven Haase: Und deswegen finde ich das so unglaublich wichtig, was ihr macht, diese Arbeit, dieses Bewusstsein in die Menschen zu tragen und auch bereit zu sein, diese Brille einfach aufzusetzen.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Also da geht mein Herz gerade völlig auf.

Katharina Heinschke: Dankeschön, ja, aber das ist genau das.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Wenn du es neurologisch einfach siehst, meine Sprache ist meine Grenze und meine Realität und der Mensch ist genau an der Stelle am weitesten mit seiner jetzigen Realität gekommen, weiter wird er mit seiner nicht weiterkommen.

Isabell & Sven Haase: Ja, ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Und das muss man sich einfach mal zu bewusst sein.

Katharina Heinschke: Und da gibt es auch die größten Lehrer, ob du jetzt Bodo Schäfer oder Anthony Robbins hernimmst, alle sagen, guck dir mal an, die anderen machen etwas grundlegend anders und mach es anders.

Katharina Heinschke: Dafür muss ich aber erst mal aus meiner eigenen kleinen Bubble und sich vielleicht mal eingestehen, okay, war vielleicht nicht ganz so klug, was ich jetzt gerade die ganze Zeit gedacht habe, was kann ich Neues tun?

Katharina Heinschke: Und ich kann dich nur darum bitten, weil viele, die gerade diesen Weg gehen, irgendwann mal sagen, hinter mir die Sintflut, ich mache mich, sollen die anderen sich da hier an diesen Feldern versuchen, ich mache hier nur mein kleines Reich um mich herum auf,

Katharina Heinschke: Wir sind in dieser Situation ganz genau deswegen bei zu viele so denken.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Katharina Heinschke: Menschen, die wirklich Know-how haben oder die Möglichkeiten hätten, was zu verändern, dass sie sich zurückziehen.

Katharina Heinschke: Und das ist das, wo wir jetzt auch ein Stück weit oder auch ich ganz vorne dran mit sagen, okay, nein, wir müssen nach vorne.

Katharina Heinschke: Wir haben uns also gerade die Menschen, die weiter gedacht haben, die haben sich zu lange zurückgezogen, zu oft zurückgezogen.

Katharina Heinschke: Ja, daher.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega spannend.

Isabell & Sven Haase: So, und wenn ich jetzt als Zuhörer sage, das Reset, das klingt super spannend, wo kann man dich finden?

Katharina Heinschke: Also meistens, also entweder unter meiner Internetseite, da ist das Reset, da sind wir aber gerade nochmal das aufzubauen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und wir arbeiten jetzt, agieren jetzt gerade über School.

Katharina Heinschke: Also da kann man uns, und auch mich, am besten ist es, man schreibt mich direkt an, weil dann läuft, wir nehmen nicht jeden, wir haben ein Auswahlprogramm, wir haben auch nur begrenzte Zahl an Mitglieder, die wir mit aufnehmen.

Katharina Heinschke: Und dann schauen wir mal, gucken wir mal, okay, wo stehst du, was wir immer machen.

Isabell & Sven Haase: Ja, cool.

Katharina Heinschke: Ist vielleicht für den einen oder anderen sowieso interessant, erstmal eine Stadtortanalyse, wo sind wirklich Engpässe.

Katharina Heinschke: Und dann gucken wir mal, okay, bist du überhaupt bei uns richtig, weil wenn jemand keinen grundlegenden Engpass hat, brauchen wir dann, der braucht ein anderes Know-how.

Katharina Heinschke: Und das ist...

Katharina Heinschke: mich anschreiben, E-Mail, meine Telefonnummer, meine E-Mail findet man irgendwie gefühlt überall, deswegen einfach nicht scheuen.

Isabell & Sven Haase: Wir packen das auch nochmal in die Fone und dann rein.

Isabell & Sven Haase: Auf jeden Fall, damit der Zugang zu dir sehr, sehr leicht funktioniert.

Katharina Heinschke: Ja, sehr gerne.

Katharina Heinschke: Also einfach, wie gesagt, nicht scheuen, E-Mail schreiben, Gespräch vereinbaren.

Katharina Heinschke: Dann gucken wir mal einfach schlichtweg, okay, wo stehst du?

Katharina Heinschke: Ist das überhaupt was für dich?

Isabell & Sven Haase: Und als allerletzte Frage würde mich trotzdem noch deine Einschätzung interessieren, wenn sich dieses neue Unternehmertum jetzt durchsetzt in den nächsten Jahren.

Isabell & Sven Haase: Ja, dieses neue Unternehmertum, aber einfach dieses, ja, dieses menschliche Miteinander wieder, am Ende diese Menschlichkeit, diese Herzlichkeit auch wieder ins Unternehmertum reinzubringen.

Isabell & Sven Haase: Was passiert dann mit unserer Gesellschaft?

Katharina Heinschke: Die Gesellschaft drückt ein bisschen näher.

Katharina Heinschke: Also ich bin der festen Überzeugung, dafür gibt es genügend auch, wo man es auch sieht, ist schlichtweg eine Gesellschaft, die mit Freude das tut, was sie tut und hinter den Rücken stärkt, da kommt wieder dieses Miteinander durch.

Katharina Heinschke: Das, was wir früher schon mal gehabt haben.

Katharina Heinschke: Es gibt viele Beispiele in kleinem Rahmen, wo Unternehmer wirklich ihre Mitarbeiter als Potenzial gesehen haben.

Katharina Heinschke: Also fehlt mir ganz oft in den, fehlt mir ein bisschen in den, sag ich schon, während der Insolvenzphasen, weil die Mitarbeiter ist ein unglaublich starker, kann ein unglaublich starker Booster sein.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und man hat halt viele Beispiele, wo dann die Mitarbeiter gekommen sind und gesagt haben, du weißt, du hast uns jetzt so lange gefördert, gefordert, uns die Möglichkeit gegeben, uns zu entfalten.

Katharina Heinschke: Jetzt bist du mal in der Scheiße.

Katharina Heinschke: Entschuldigung, dass ich das jetzt so Worte sage, aber das ist nun mal, jetzt sind wir mal dran.

Katharina Heinschke: Ich kenne einige Beispiele, wo dann die Mitarbeiter gesagt haben, okay, ganz auf unseren Gehalt können wir nicht verzichten, aber jeder geht von uns auf 60 Prozent, sodass die Leute, die gekündigt werden müssen, weil wir das gerade in den nächsten Monaten nicht halten können, auch ein Gehalt haben, dass die eben nicht gehen.

Katharina Heinschke: Und wir gucken jetzt mal gemeinsam, wir haben uns zusammengesetzt und wir gucken mal gemeinsam, wie kriegen wir das alles, jeder in seinen Kompetenzrahmen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Und das ist halt eben das, was wir eigentlich brauchen.

Katharina Heinschke: Dass wir aufhören gegeneinander, weil es heißt, wir denken, dass jeder uns was wegnehmen will, jeder gegen uns ist.

Katharina Heinschke: Da müssen wir raus.

Katharina Heinschke: Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie es euch geht.

Katharina Heinschke: Ich stehe jeden Tag mit dem Gefühl auf und überlege, okay, mit wem könnte ich reden, wenn ich mit jemandem rede, der erzählt mir irgendwas.

Katharina Heinschke: Da habe ich sofort so, kann ich dich unterstützen, kann ich dir irgendwie helfen?

Katharina Heinschke: Und das ist ja im Unternehmen auch so.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Wir haben ja ein Bedürfnis zu unterstützen, wir haben ein Bedürfnis, ein Teil von was zu sein.

Katharina Heinschke: Jetzt müssen uns auch die Unternehmer die Möglichkeit geben, als Mitarbeiter ein Teil von dem System zu sein.

Katharina Heinschke: Und das ist halt das, warum wir die Unternehmer aufbauen.

Katharina Heinschke: Nicht die Mitarbeiter, sondern die Unternehmer, weil der Unternehmer muss die Mitarbeiter mitnehmen.

Katharina Heinschke: Ja.

Katharina Heinschke: Das wird, und ich bin der festen Überzeugung, dass wir dann auch ein viel, viel gesünderes, ein viel gesünderes Miteinander haben.

Katharina Heinschke: Wir haben definitiv dann auch andere Probleme.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Katharina Heinschke: Ohne Probleme können wir nicht, weil sonst wird es langweilig.

Katharina Heinschke: Aber das aktuelle Problem, dass diese so zersplittert, wie wir jetzt im Moment sind, ist im Endeffekt zerstört quasi das gesamte, die gesamte Gesellschaft aktuell.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das finde ich doch eine sehr, sehr schöne Vision so zum Abschluss dieses Podcasts und dieses wundervollen Gesprächs zu sagen, hey, lass uns die Unternehmen einfach wieder neu ausrichten und darüber haben wir einen ganz krassen Hebel, einfach einen mega starken

Katharina Heinschke: Dann müssen wir.

Katharina Heinschke: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: starken und positiven Impact auf die Gesellschaft zu haben, auf das Miteinander generell.

Isabell & Sven Haase: Weil wir verbringen viel Zeit im Unternehmen und wenn wir da einfach ein anderes Miteinander wieder erleben, dann tragen wir das natürlich auch wieder mit rein in die ganze Gesellschaft und das verändert das Miteinander.

Isabell & Sven Haase: Und wenn wir das dann quasi von der anderen Seite noch machen, wenn wir quasi bei uns persönlich auch generell erstmal anfangen und in unseren Beziehungen,

Isabell & Sven Haase: Und dann kommen wir das aus dem Unternehmen, lernen wir das auch noch und dann kommen wir von beiden Seiten da wieder rein, dann haben wir doch irgendwie eine richtig schöne Zukunft, in die wir uns bewegen.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Katharina Heinschke: Ja, absolut.

Katharina Heinschke: Wie heißt das so schön?

Katharina Heinschke: Aus dem Nichts entsteht das Sein.

Katharina Heinschke: Und dann kommt erst die Realität.

Katharina Heinschke: Und das ist … Ja.

Katharina Heinschke: Ich bin zuversichtlich.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Katharina Heinschke: wird dann noch eine sehr lustige Zukunft.

Katharina Heinschke: Ja.

Katharina Heinschke: Ja.

Isabell & Sven Haase: schön.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Liebe Katharina, es war ganz zauberhaft mit dir.

Isabell & Sven Haase: Wir sagen herzlichen Dank, dass du bei uns heute zu Gast warst und wenn dir da draußen die Folge heute gefallen hat, dann lass uns doch gerne wieder eine 5-Sterne-Bewertung da und schalte das nächste Mal wieder ein.

Isabell & Sven Haase

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