
In dieser Revision schauen wir wieder gemeinsam auf frische Browser-Features aus Chrome, Firefox und den WebKit Nightlies. Wir sprechen über praktische Bugfixes, neue CSS-Möglichkeiten, bessere DOM-APIs und ein paar eher nischige, aber extrem mächtige JavaScript-Neuerungen.
Wir erklären, warum das bisher ein Spec-Problem war, wieso Chrome hier nachgezogen hat und warum man sich damit endlich fiese Workarounds sparen kann. Als anschauliches Beispiel schauen wir uns eine Scroll-Situation auf code.movie an.
[00:11:50] WeakMap & WeakSet mit nicht-registrierten Symbols (Firefox) Firefox erlaubt nun auch nicht-registrierte Symbols als Keys in WeakMap und WeakSet. Damit sind Weak-Collections endlich vollständig konsistent mit der Garbage-Collection-Semantik von Symbols.Wir sprechen ausführlich darüber, warum das relevant ist, wann man Symbols überhaupt sinnvoll einsetzt und wie Peter sie unter anderem in seinem Web-Component-Framework Ornament nutzt – inklusive Exkurs zu registrierten Symbols, Symbol.for() und instanceof-Fallstricken bei gebundelten Libraries.
[00:30:23] CSS stretch-Keyword für width/height Mit dem neuen Keyword stretch lassen sich Elemente sauber über die Content-Box ihres Elternteils aufspannen – ohne calc(), ohne absolute Positionierung und ohne Wissen über Padding.Wir ordnen ein, warum das funktional dem alten -webkit-fill-available entspricht, wie die Browser-Unterstützung aussieht (Can I Use) und warum das Feature trotz breiter Nutzbarkeit noch nicht als Baseline gilt.
[00:36:27] Atomics.waitAsync() Atomics.waitAsync() bringt endlich eine Promise-basierte Alternative zur blockierenden Atomics.wait()-API. Damit lassen sich Shared-Array-Buffer-Synchronisationen auch im Main-Thread sinnvoll nutzen.Wir erklären, warum die alte API praktisch nur in Workern sinnvoll war, welche Workarounds man bisher brauchte und warum sich das Feature zwar nach Hardcore-Low-Level anhört, in der Praxis aber trotzdem nur selten lohnt.
[00:43:02] @scope @scope ist jetzt Baseline und ermöglicht echtes CSS-Scoping ohne Namenskonventionen, Build-Tools oder CSS-Modules. Styles lassen sich direkt an Komponenten koppeln – inklusive Donut-Scoping für Slots und Durchreiche-Bereiche.Wir diskutieren, warum das besonders für serverseitige Templates (PHP, Twig & Co.) hilfreich ist, wie man damit Toolchains drastisch vereinfachen kann und warum @scope ein echter Gamechanger für „CSS für Arme“ ist – im besten Sinne
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