
In dieser Revision sprechen wir mit Leo Reuter von Vercel (LinkedIn / E-Mail) über den Wandel von Deployment- und Hosting-Plattformen hin zu AI-gestützten Entwicklungswerkzeugen.
Alle reden von Automation – aber wo betreibst du eigentlich deine Tools?
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Ausgangspunkt ist dabei unsere bisherige Beschäftigung mit Vibe Coding und der Frage, wie sich solche Werkzeuge in reale Entwicklungsprozesse einfügen, statt nur schnelle Demos und Prototypen zu erzeugen.
Gemeinsam schauen wir uns an, wo v0 heute steht, wie sich das Tool von einem Generator für einzelne React-Komponenten zu einem System für komplette Anwendungen entwickelt hat und warum Themen wie bestehende Codebasen, Designsysteme, Branch-Workflows und Skills inzwischen wichtiger sind als das bloße Erzeugen von UI aus natürlicher Sprache.
[00:02:48] v0 und Vercel Leo stellt zunächst seinen Weg vom Frontend-Engineering über langfristige Projektarbeit bis zu seiner Rolle als Solution Architect bei Vercel vor. Von dort aus steigen wir in die Geschichte von Next.js und Vercel ein: Ausgangspunkt war der Wunsch nach mehr Guardrails im React-Ökosystem, etwa für Routing und Framework-Konventionen, und später die Frage, wie sich solche Anwendungen ohne den üblichen DevOps-Aufwand produktionsreif deployen lassen. Wir sprechen darüber, wie Vercel genau diese Lücke gegenüber klassischen Hyperscalern geschlossen hat und warum schnelle Rollbacks, Preview-Deployments und einfache Infrastruktur bis heute ein wichtiges Argument sind. [00:09:12] Von Komponenten zu kompletten Anwendungen Danach geht es um die AI-Produkte rund um Vercel und vor allem um v0. Leo beschreibt, wie intern zunächst mit frühen GPT-Modellen experimentiert wurde, um einzelne Komponenten zu erzeugen, und wie daraus Schritt für Schritt ein Tool entstand, das heute komplette Full-Stack-Anwendungen aus natürlicher Sprache erzeugen kann. Wir diskutieren, was inzwischen alles möglich ist, von Rapid Prototyping über Datenbank- und Payment-Anbindungen bis hin zu realistischen Produktideen, und wo die Grenze zwischen schneller Visualisierung und belastbarer Software verläuft. [00:12:50] Vom Prototyp zur produktiven Anwendung Ein Schwerpunkt der Folge ist die Frage, was „production-ready“ in diesem Kontext überhaupt bedeutet. Leo erklärt, dass v0 lange vor allem für schnelles Prototyping genutzt wurde, der Übergang in produktive Systeme aber oft daran scheiterte, dass Designsysteme, Komponenten oder der eigentliche Tech-Stack nicht übereinstimmten. Genau deshalb spielt der Git-Import inzwischen eine so große Rolle: Bestehende Projekte lassen sich in v0 laden, dort bearbeiten und über Branches und Pull Requests