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Are you not entertained? "Gladiator"

Synchronklappe: Viel Meinung und wenig Ahnung

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Speaker: Ladies and Gentlemen, herzlich willkommen zurück zu einer weiteren Folge Synchronklappe.

Speaker: Ähm, ja.

Speaker: Das war jetzt ein bisschen antiklimatisch.

Speaker: Geiler Anfang, ich fange einfach nochmal an.

Speaker: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Synchron-Klappe.

Speaker: Kurzer Brain-Lag von meiner Seite aus.

Speaker: Heute reden wir über einen Film.

Speaker: Wow, wer hat das gedacht?

Speaker: Man, Konstantin, jetzt toppet jeder das doch hier nicht die ganze Zeit.

Speaker: Ich meine, was soll denn die Zuhörer von uns denken?

Speaker: Okay, ich fange ein drittes Mal an.

Speaker: Der Gladiator.

Speaker: Wir reden heute über einen, ja, okay.

Speaker: Oh Mann, ey.

Speaker: Ja, Trailer ab!

Speaker: Wer ist das?

Speaker: Du wirst deinen Helm abnehmen und mir deinen Namen sagen.

Speaker: Mein Name ist Gladiator.

Speaker: Paar eines ermordeten Sohnes.

Speaker: Ehemann einer ermordeten Frau.

Speaker: Ich werde mich dafür reichen.

Speaker: Heute habe ich gesehen, wie ein Sklave mächtiger wurde als der römische Kaiser.

Speaker: Sie haben gesagt, du bist ein Riese.

Speaker: Ich werde dich anfeuern.

Speaker: So, jetzt haben wir den Trailer eingespielt, sehr gut, jetzt sind wir wieder da.

Speaker: Ich bin auch auf der völligen geistigen Höhe, um jetzt mit dir über diesen Film zu sprechen.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und wir rattern direkt rein ins Kurzfazit, damit wir jetzt hier keine weiteren Denkpausen meinerseits haben müssen.

Speaker: Ja, aber Denken ist gar nicht gut.

Speaker: Denken ist nicht gut, deswegen gucken wir auch Filme, um uns das Denken zu sparen.

Speaker: Ah, so ist das also.

Speaker: Ah.

Speaker: Ja, auf jeden Fall ein Film von Ridley Scott aus dem Jahr 2000.

Speaker: Gladiator, ich weiß nicht, wann ich den das erste Mal gesehen habe, aber auf jeden Fall auf VHS noch von meinem Patenonkel.

Speaker: Der hatte uns damals einige VHS rübergeschickt.

Speaker: Unter anderem übrigens auch die Fernsehserie von Dune.

Speaker: Darüber habe ich die nämlich damals das erste Mal gesehen.

Speaker: Fand ich ganz lustig.

Speaker: Wollte so als nettens nice-to-know-Fact.

Speaker: Dune gibt es übrigens auch noch zwei Folgen zu.

Speaker: Ja, Dune, genau.

Speaker: Ach ja, und abgesehen davon, wenn ihr noch nicht auf den Follow-Button gedrückt habt, lasst doch mal ein Follow da und bewertet diesen Podcast mal mindestens mit zwei Sternen.

Speaker: Warum mindestens zwei?

Speaker: Also wenn, dann kann es auch ins Volle gehen.

Speaker: Fünf Sterne.

Speaker: Ihr dürft einen Stern abziehen und dann euren Kommentar, eure Kritik mit uns äußern.

Speaker: Aber weniger als vier akzeptieren wir nicht.

Speaker: Man kann ja auch mit fünf anfangen und pro Folge zieht man immer einen ab.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Man muss uns auch mal die Chance geben, euch so richtig zu enttäuschen.

Speaker: Richtig.

Speaker: Brainlag von Jan hat wieder zu lange gedauert.

Speaker: Ein Stern minus.

Speaker: Ja, Gladiator.

Speaker: Auf jeden Fall war das ein Film, der mich damals schon richtig gefesselt hat, muss ich sagen.

Speaker: Und jetzt, ich habe ihn danach noch ein paar weitere Male gesehen, jetzt natürlich auch im Rematch für die Vorbereitung auf diesen Podcast und auch jetzt hat er mich tatsächlich wieder sehr in den Bann gezogen.

Speaker: Konstantin, möchtest du mit deinem Kurzfazit starten?

Speaker: Kann ich gerne machen.

Speaker: Also ich habe den Film auch schon früher gesehen.

Speaker: Ich glaube das erste Mal im Fernsehen bei mir.

Speaker: Damals hat man noch Fernsehen geguckt.

Speaker: Wer macht das heutzutage noch?

Speaker: Und als ich ihn das erste Mal gesehen habe und ich habe ihn danach auch noch ein paar Mal gesehen.

Speaker: Aber insgesamt, also der Film, den hatte ich sehr, sehr positiv in Erinnerung.

Speaker: Ich weiß, er hat mir damals total viel Spaß gemacht.

Speaker: Und als ich ihn jetzt in Vorbereitung auf die Folge dann nochmal gesehen habe,

Speaker: hat mich der Film tatsächlich ein bisschen mehr enttäuscht, als ich das erwartet hätte.

Speaker: Oder anders gesagt, er hat mich nicht ganz so abgeholt, wie ich es in Erinnerung hatte.

Speaker: Und ich bin mir so ein bisschen unsicher, kann ich das jetzt wirklich dem Film vorwerfen oder habe ich vielleicht, also liegt es an mir,

Speaker: Ich bin mir so ein bisschen unsicher, ich habe aber auf jeden Fall ein paar Kritikpunkte, ein paar handfeste Kritikpunkte, die ich dann gleich im Spoilertalk loswerden werde.

Speaker: Mit Sicherheit habe ich auch.

Speaker: Was ich aber sagen kann, ist, es ist auf jeden Fall mal optisch ein opulenter Film.

Speaker: Ich mag das historische Setting.

Speaker: Und ich kenne keinen Film, den ich gesehen habe, der sich so explizit und so ausführlich mit dem ganzen Thema Gladiatorenkämpfe spezifisch auseinandersetzt.

Speaker: Ich habe aber auch einige der Klassiker jetzt nicht gesehen, wie so einen Spartakus oder keine Ahnung was.

Speaker: Echt?

Speaker: Hast du nicht gesehen?

Speaker: Nee, noch nicht.

Speaker: Also steht noch auf meiner Liste, aber habe ich noch nicht gesehen.

Speaker: Deswegen, ich kann jetzt nicht, dazu kann ich jetzt leider keine Parallelen ziehen, die vielleicht sogar angebracht wären.

Speaker: Ja, kurzum, ich habe dem Film, ich hatte dem Film ursprünglich nur 9 von 10 gegeben.

Speaker: Ich habe tatsächlich jetzt, nachdem ich ihn nochmal gesehen habe, das ist ein bisschen runter korrigiert auf eine 8 von 10, was immer noch eine solide Wertung ist.

Speaker: Ich finde den Film auch an sich solide.

Speaker: Ich finde nur, und das kann ich nochmal vorwegnehmen, ich finde tatsächlich die eigentliche Handlung kann nicht ganz mithalten mit dem, was uns optisch geboten wird, wie ich finde.

Speaker: Ja, alles andere.

Speaker: Es sind einfach so ein paar, so ein paar, ich sag mal, so ein paar Dinge, die für mich nicht so richtig gepasst haben irgendwie.

Speaker: Und das hat mich vorher nicht gestört.

Speaker: Vielleicht lag es daran, dass ich jünger war und es mich nicht gestört hat.

Speaker: Vielleicht habe ich irgendwie mehr historisches Wissen oder keine Ahnung was.

Speaker: Aber irgendwie gibt es so ein paar Reibungspunkte, die ich vorher halt nicht so hatte.

Speaker: Auch wenn natürlich klar ist, dass, auch wenn das ein historischer Film ist, natürlich, dass man nicht von absoluter Authentizität ausgehen kann oder das nicht erwarten kann.

Speaker: Aber irgendwie.

Speaker: Ja, ansonsten musikalisch wieder mal von Hans Zimmer, was war's, gut, toll begleitet, auch wenn ich auch da so einen kleinen Kritikpunkt habe, aber für ein Kurzfazit reicht das erstmal.

Speaker: Jan, was ist deine Meinung zu der Gladiator, oder nur Gladiator heißt der, ja.

Speaker: Ich schließe mich direkt den 8 von 10 Punkten an.

Speaker: Ich habe jetzt gedacht, weil nach deiner Einführung habe ich erwartet, dass deine Wertung ein bisschen positiver ausfällt.

Speaker: Achso, ja, aber es ist positiv.

Speaker: Ich habe nicht gesagt, es ist schlecht.

Speaker: Ich fand...

Speaker: ihn damals sowie heute tatsächlich auch optisch sehr beeindruckend.

Speaker: Ich finde, er ist auch sehr gut gealtert.

Speaker: Also dafür, dass das Ding jetzt schon wieder 24 Jahre alt ist, kann man sich den super angucken.

Speaker: Auch hier, ich hab ein paar Kritikpunkte, ich denke, da gehen wir gleich im

Speaker: Spoiler Talk auch weiter ein.

Speaker: Ansonsten bin ich aber tatsächlich trotz allem sehr zufrieden, wie dieser Film ist.

Speaker: Jetzt bin ich aber gerade beim Belegen, was haben wir denn eigentlich geguckt?

Speaker: Weil ich sehe ja auch hier gibt es eine Kinofassung und eine Extended Edition.

Speaker: Haben wir die 171 Minuten geguckt?

Speaker: Also wir haben auf jeden Fall die Netflix-Version geguckt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Jetzt hatten wir eben wieder darüber gesprochen.

Speaker: Nur weiß ich ja nicht.

Speaker: Mir war schon wieder nicht bewusst, dass es hiervon auch wieder unterschiedliche Schnittfassungen gibt, ehrlich gesagt.

Speaker: Aber es ist ein Ridley-Scott-Film, also so gesehen.

Speaker: Das ist richtig.

Speaker: Naja, auf jeden Fall...

Speaker: Ich versuche das gleich mal in Erfahrung zu bringen, während du vielleicht gleich... Also die Netflix-Version ist 2 Stunden 35.

Speaker: Und das ist auch das, was auf IMDb steht.

Speaker: Auf IMDb steht jetzt aber auch nichts zu unterschiedlichen Schnittfassungen.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Nicht ohne Weitverschneiden.

Speaker: Das ist vermutlich die Kinofassung.

Speaker: Also hätte ich jetzt auch mal vermutet.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Naja, okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Toll.

Speaker: Also wir sind natürlich wieder sehr unnestischt.

Speaker: Sehr vorbereitet, ja.

Speaker: Ja, genau, ja.

Speaker: Egal, wir haben die Netflix-Fassung gesehen.

Speaker: Auf jeden Fall finde ich, der Film funktioniert trotz allem für mich sehr gut.

Speaker: Deswegen die 8 von 10 Punkten.

Speaker: Und alles Weitere machen wir jetzt im Spoiler-Tag.

Speaker: Und soll ich dir was verraten?

Speaker: Ja, verraten wir.

Speaker: Meine Freundin hat die Klangschale hier stehen lassen.

Speaker: Oh, wow.

Speaker: Bist du bereit?

Speaker: Ich bin total bereit.

Speaker: Auf den Boden der Tatsache.

Speaker: Ich bin schon in tiefe Meditation verfallen.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Gut, während Konstantin weiter meditiert, starten wir schon mal rein.

Speaker: Wir können ja direkt mit der Optik eigentlich starten.

Speaker: Ja, wobei, ich hätte dir eine Frage vorweggestellt.

Speaker: Es kann allerdings sein, dass sich das doppelt, weil wir haben ja schon mal einen Ridley-Scott-Film besprochen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ich das schon mal gefragt habe.

Speaker: Aber was ist denn so deine generelle Einstellung, was Ridley-Scott angeht?

Speaker: Bist du ein Fan?

Speaker: Bist du keiner?

Speaker: Definitiv Fan.

Speaker: Also beziehungsweise sagen wir es eher so, wenn ein Film von ihm kommt, dann gucke ich mir den in der Regel an.

Speaker: Und bin dann eigentlich hofft meistens, dass es was Gutes bei Rom kommt.

Speaker: Ich bin natürlich sehr auf ihn gestoßen aufgrund der Historien eben, die er gemacht hat.

Speaker: Mein absoluter Lieblingsfilm von ihm, über den wir ja schon häufiger erwähnt haben, Königreich der Himmel.

Speaker: Und zwar in der, ebenfalls in der sehr langen Variante, dem Directors Cut.

Speaker: Genauso aber logischerweise auch Blade Runner, über den wir ja auch schon hier im Podcast gesprochen haben.

Speaker: Dementsprechend weiß ich, der Mann kann Filme machen und dementsprechend gucke ich mir auch gerne diese Filme an.

Speaker: Manchmal liegt er halt daneben.

Speaker: Ich denke, wir haben ja beide auch die Robin-Hood-Verfilmung gesehen, ebenfalls mit Russell Crowe, die ja zum Beispiel auch seine Schauwerte hat, aber tatsächlich nicht zu den Glanztaten des Kinos gehört, würde ich eher behaupten.

Speaker: Da gibt es dann einige bessere Verfilmungen.

Speaker: Ja, aber so ist meine Einstellung.

Speaker: Warum?

Speaker: Wie ist denn deine?

Speaker: Ja, ich bin, was Ridley Scott angeht, tatsächlich so ein bisschen kritisch, muss ich sagen.

Speaker: Weil, also was man ihm mal lassen muss, ist, ich finde, der macht halt echt, also epische Bilder erzeugen kann der.

Speaker: Und der bringt auch, was die Optik angeht, das ist auf jeden Fall jemand, der tatsächlich das Kino weiterbringt.

Speaker: Also auch vor allem Legende, die wir ja schon besprochen haben.

Speaker: Ein optischer Augenschmaus oder halt... Aber Müll in der Erzählung.

Speaker: So schlimm fand ich es nicht.

Speaker: Ich fand ihn schlimm.

Speaker: Beziehungsweise auch diese historischen Ebenen, die du jetzt gerade angesprochen hast.

Speaker: Also optisch Hammer.

Speaker: Mein Problem bei ihm ist aber ganz... Ich habe jetzt schon mehrere Filme von ihm gesehen, die mich einfach storytechnisch...

Speaker: und auch von der Erzählweise ganz schön auf der Strecke gelassen haben.

Speaker: Also die entweder, ja, total langweilig dann waren, was dann irgendwie schade war, weil sie irgendwie so ein tolles Setting hatten und vielleicht die Idee, die Ursprungsidee war vielleicht gar nicht mal so schlecht.

Speaker: Und dann kam aber ein Film, der einen so dermaßen, der so dermaßen dröge war und einen so gelangweilt hat und wo die Charaktere so unterentwickelt waren,

Speaker: dass es insgesamt dann einfach irgendwie trotzdem von der Optik mal abgesehen, schlechtes Handwerk war, also schlechtes erzählerisches Handwerk.

Speaker: Und Beispiele für so Filme, die für mich halt überhaupt nicht funktioniert haben, sind halt zum einen eben die Robin Hood Verfilmung, die du schon genannt hast, aber auch, ich habe letztens erst gesehen The Last Duel und den fand ich tatsächlich auch echt grottig.

Speaker: War damals aber auch sehr in der Kritik, glaube ich, so teilweise der Film.

Speaker: Ja, und was habe ich noch?

Speaker: Ja, also ich meine, ich habe jetzt die Napoleon-Verfilmung von ihm nicht gesehen, aber ich habe schon gesehen, da gibt es schon einige Kritiken, die halt auch sagen, okay, Optik toll, aber erzählerisch so, gut, kann ich jetzt keine Stellung zu beziehen, beziehungsweise, aber was auch definitiv ein, ich sage mal, ein Umstand bei ihm irgendwie immer ist, ist, dass er unfassbar lange Filme produziert.

Speaker: Es gibt ja auch gefühlt zu jedem seiner Filme immer einen Directors Cut.

Speaker: Wenn denn nur einen, nicht noch mehr.

Speaker: Und ich habe teilweise so ein bisschen das Gefühl, dass er halt auch nicht auf den Punkt kommt und dass das deswegen immer so ausartet an Länge, die er produziert.

Speaker: Und gerade bei Napoleon, auch wenn ich den jetzt noch nicht gesehen habe, aber da habe ich schon gehört, dass irgendwie auf Apple TV dann halt eine super, mega, krass extended Cut rauskommen soll mit...

Speaker: Ich glaube 5 Stunden Lauflänge oder so.

Speaker: Irgendwann ist dann halt so diese Grenze erreicht, wo man sich halt irgendwie fragen muss, okay, willst du eigentlich wirklich einen Film machen oder sind es nicht eher zwei, ist es nicht ein Mehrteiler oder eine Serie?

Speaker: Und vielleicht liegt es auch einfach am so ein bisschen ungeschickten Erzählen oder an unnötigem Ausdehnen von Passagen, die so lang vielleicht gar nicht sein müssen.

Speaker: Und das ist auch so ein bisschen ein Aspekt, den ich auch in Gladiator wiedergefunden habe, um jetzt mal zurückzukommen auf den Film, über den wir eigentlich sprechen wollten.

Speaker: Und ich fange einfach mal mit einem Kritikpunkt direkt an, dann kannst du ja vielleicht nochmal sehen, wie du das siehst.

Speaker: Aber ich fand zum Beispiel diesen Anfangspart im Gladiator jetzt mit, also der in Germanien spielt, den fand ich cool.

Speaker: Aber ich hatte ihn tatsächlich viel kürzer in Erinnerung.

Speaker: Und als ich den Film jetzt nochmal neu gesehen habe, hatte ich auch das Gefühl, es dauert eigentlich...

Speaker: viel zu lange dafür, dass dieser Teil, also dass die eigentliche Handlung hier noch gar nicht richtig angefangen hat.

Speaker: Dafür, dass das nur Einführung eigentlich ist, hat das ganz schön lang gedauert und ich finde, das hätte man durchaus kürzen können.

Speaker: Also sowohl einfach das Kampfgeplänkel, beziehungsweise diese ganze Hinführung zu der Imperator wird gekillt.

Speaker: Ich finde, das hätte man irgendwie schneller abfrühstücken können ein bisschen.

Speaker: Wie siehst du das?

Speaker: Seh ich tatsächlich nicht so.

Speaker: Also ich würde tatsächlich sogar behaupten, dass dieser gesamte Film für mich so ein bisschen mehr wirkt wie so eine Oper.

Speaker: Also wenn du ins Theater gehst, um dir eine Oper anzugucken.

Speaker: Deswegen konnte ich mit diesem Intro, was ja auch sehr viel auf Musik und generell die Bilder eher setzt und Russell Crowe's Charakter den Tribunen oder beziehungsweise Maximus Dezimus,

Speaker: so ein bisschen in Szene setzt, wie er auch bei seinen Männern ankommt und wie das gesamte Gehabe so drumherum ist, dass das nachher dann für mich tatsächlich einfach dafür gesorgt hat, dass der Fall von Russell Crowe's Charakter tatsächlich dann doch deutlich tiefer ist.

Speaker: Deswegen hat es mir eigentlich sehr gut gefallen.

Speaker: Und das ist auch etwas, was ich bei Ridley Scotts Film eigentlich tatsächlich sehr schätze oder sagen wir mal nicht bei seinem Film, sondern das ist, glaube ich, auch mein subjektives Empfinden für generell diese Filme.

Speaker: Also gerade bei diesen Historien eben mag ich das Ganze tatsächlich so ein bisschen ausgerollter.

Speaker: Und ich fand dieses Gimmick quasi mit dieser Schlacht im...

Speaker: in Germanien anzufangen, um das Ganze da so ein bisschen einzuführen, fand ich schon cool.

Speaker: Also fandest du ja auch, aber dir war es halt zu lang.

Speaker: Ich fand es von der Länge her tatsächlich genau richtig.

Speaker: Und weil wir sowas, also ich meine, deswegen finde ich es halt ganz spannend, wenn man das Ganze mal so in Relation setzt zu einem Königreich der Himmelt.

Speaker: Der braucht auch unfassbar lange.

Speaker: Also alleine der Anfang bei Königreich der Himmel, weil mir der jetzt so einfällt, mit diesem ganzen persönlichen Drama, was da am Anfang stattfindet, das ist unfassbar lange.

Speaker: Also das ist mir tatsächlich damals so ein bisschen aufgeschlagen, bevor diese richtige Reise langsam losgeht.

Speaker: Das finde ich halt ganz spannend.

Speaker: Das hat mir bei Königreich der Himmel wiederum eigentlich ganz gut gefallen.

Speaker: Siehst du?

Speaker: Weil ich aber auch nicht das Gefühl hatte bei Königreich der Himmel, die Story fängt, die eigentliche Story fängt erst später an.

Speaker: Sondern da finde ich irgendwie, da geht es im Wesentlichen auch um die Reise des Protagonisten und die startet halt in seinem Zuhause, sage ich mal.

Speaker: Ja, aber im Grunde ist es ja in Gladiator quasi dasselbe, nur dass hier das Zuhause halt das Schlachtengetümmel in Germanien gerade ist.

Speaker: Ja, weiß nicht, ein Stück weit empfinde ich irgendwie als die Story von der Gladiator halt dann halt nur den Teil ab dem Moment, in dem er halt auch Gladiator ist irgendwie.

Speaker: Und ich finde, der Rest ist halt so ein bisschen nur da, um so ein bisschen Motivation festzusetzen.

Speaker: Und auch das finde ich so ein bisschen fragwürdig, wie das erreicht wird.

Speaker: Also was mir insbesondere ein bisschen aufgestoßen hat an dem Anfang, abgesehen von der Länge, die ich ein bisschen zu lang fand, dafür, dass es eben nur so ein bisschen vorgeplänkelt ist und...

Speaker: Einführung ist erstens, okay, warum bietet der jetzt diesen Tribunen an, du sollst jetzt die Regentschaft über ganz Rom übernehmen, damit es dann wieder zurück an den Senat gehen kann?

Speaker: Also erstens, warum überhaupt ein Mittelsmann, wenn es dir so wichtig ist, dass der Senat wieder regiert, warum übergibst du die Macht nicht direkt an den Senat?

Speaker: Warum musst du das erst auf eine andere Person übertragen, die das dann regelt?

Speaker: Finde ich bisschen weird.

Speaker: Dann natürlich auch die Tatsache, ein Tribunen soll das machen.

Speaker: Also wieso?

Speaker: Auch nur wegen seinen militärischen Erfolgen, aber okay, militärische Erfolge, hier geht es ja eigentlich eher um politische Umstrukturierung und so.

Speaker: Also, und ja, er ist nicht korrumpiert, also, fand ich jetzt nicht überzeugend.

Speaker: Das Erste.

Speaker: Das Zweite, was mich am Anfang ein bisschen stört ist, okay, er ist in Germanien, dann flieht er, weil er ja da umgebracht werden soll und dann...

Speaker: reitet er scheinbar die komplette Strecke bis nach Spanien, wo er herkommt, nach Hause.

Speaker: Eine unfassbar weite Strecke.

Speaker: Reitet der da auf, ich weiß gar nicht, wie lange der da unterwegs gewesen sein muss.

Speaker: So, reitet er also nach Spanien.

Speaker: In Spanien wird er aufgegriffen.

Speaker: Und weshalb auch immer wird jemand, der in Spanien aufgegriffen wird, nach, es wirkt ja so, als wäre es irgendwo so Nordafrika, nach Nordafrika gebracht, um da dann zu kämpfen.

Speaker: Warum wird er denn so weit in die Richtung transportiert?

Speaker: Wenn überhaupt, hätte ich ja erwartet, dass so typische Sklavenhandelsbeziehungen darauf ausgerichtet sind, Sklaven aus den Außengebieten des Reichs in Richtung Rom zu bringen, weil da der höchste Bedarf ist.

Speaker: Leute aus, ich sag mal, dem Zentrum des Reichs in die Außenbezirke zu bringen, das wirkt auf mich irgendwie einfach nicht richtig.

Speaker: Also es wirkt auf mich irgendwie eigenartig.

Speaker: Warum sollte man das tun?

Speaker: Und das waren so ein paar Dinge, die mir direkt aufgestoßen sind.

Speaker: Vielleicht ist das auch total ungerechtfertigt, vielleicht macht das total Sinn, aber mir ist es erstmal aufgestoßen.

Speaker: So als ganz unbedarfter Mensch.

Speaker: Ich glaub, die historische Authentizität dieses Films ist ja sowieso ein bisschen schwierig.

Speaker: Also ich denke, da gab's ja einige Sachen, zum Beispiel, dass Marc Gauriel zum Beispiel niemals seine Macht an irgendjemanden abgegeben hat, der aus dem Militär stammt, sondern das ging ganz normal weiter an dessen Sohn.

Speaker: Also das war schon alles ein bisschen anders.

Speaker: Und ja, das muss ich tatsächlich auch sagen, weil ich hatte eigentlich gedacht, weil das auch so mit seiner Herkunft tatsächlich am Anfang des Films nicht so ganz breit getreten ist, wenn ich das richtig im Kopf habe und das erst später so kommt, von wegen Spanier.

Speaker: Der Spanier.

Speaker: Genau, dass das aber vorher nicht so ist.

Speaker: Deswegen habe ich gedacht, eigentlich ist seine Rückreise von Germanien eher nur nach Italien quasi, weil das halt auch so für mich ausgesehen hat, so von der Optik her.

Speaker: Aber ja, ich habe es gerade nochmal nachgelesen, also er ist tatsächlich anscheinend ein bisschen nach Spanien wieder geritten.

Speaker: Eigentlich hätte er schon auf der Hälfte des Wegs drauf gehen müssen, glaube ich.

Speaker: Ich meine, wie viele Monate muss er denn unterwegs gewesen sein?

Speaker: Also das ist halt schon heftig.

Speaker: Vor allem, weil das ja in so kurzen zeitlichen Abständen auch gezeigt wird, wie die Praetorianer quasi auftauchen, um seine Familie dann quasi abzustechen.

Speaker: Und das gleichzeitig ja so parallel geschnitten ist, dass er dann unterwegs ist.

Speaker: Aber ich meine, dass die Römer das vielleicht schnell bewerkstelligen konnten, weil die halt irgendwie so eine Infrastruktur haben und so.

Speaker: Also das, damit habe ich gar nicht mal so ein Problem.

Speaker: Ja, die werden eine Garnison halt quasi vor Ort haben oder so, wo die Leute losschicken können.

Speaker: Die bekommen dann eine Brieftaube geschickt oder so.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wobei ich mich auch da halt fragen würde, was für ein Interesse soll denn der Imperator haben, seine Familie abzumurksen?

Speaker: Also warum?

Speaker: Warum so eine persönliche Rache?

Speaker: Also bringt ihm doch nichts, kann ihm doch egal sein.

Speaker: Ich meine, wenn der Mann gestorben ist, ist das für die theoretisch ja sowieso schon ein Problem, aber warum muss man die dann unbedingt abmurksen?

Speaker: Was bringt ihm das?

Speaker: Gar nichts.

Speaker: Vermutlich, weil die, also selbst, weil hier die Familie, also selbst der Sohn, wo man ja vielleicht argumentieren könnte, man hätte Angst davor, dass der Sohn dann nachher irgendwann zum Schwert greift, um sich zu rächen oder so.

Speaker: Die bekommen ja das ja gar nicht mit.

Speaker: Ja, ja, also.

Speaker: Sag's einfach, der ist in Germanien gefallen, oh ja, schade.

Speaker: Ja, sorry, Axt in den Kopf.

Speaker: Ja.

Speaker: Also deswegen, das sind so ein paar Sachen so irgendwie, keine Ahnung, da habe ich mich früher, glaube ich, einfach keine Gedanken drüber gemacht.

Speaker: Aber jetzt war das halt direkt so ein bisschen so, warum?

Speaker: Also, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Jetzt ist es einfach so.

Speaker: Das müssen wir jetzt leider so hinnehmen.

Speaker: Erst recht, es wäre ja so einfach gewesen, den Einstieg in, wir haben jetzt jemanden, der soll Gladiator sein.

Speaker: Also das hätte man ja viel einfacher bewerkstelligen können.

Speaker: Ich finde, das ist irgendwie eine sehr komplizierte Konstruktion irgendwie, die halt auch sehr künstlich wirkt und es wäre halt so viel einfacher gegangen, weißt du?

Speaker: Mhm.

Speaker: Also so im Sinne von die Römer rücken in das Land ein, töten, killen deine Familie, du bist jetzt, wird als Sklave festgenommen, musst als Gladiator kämpfen.

Speaker: So einfach kann es sein und das wäre doch irgendwie, also, weißt du, warum muss er jetzt unbedingt der Tribun sein, der fast über das ganze Reich geherrscht hätte und jetzt aber ganz tief, also, weiß ich nicht, also das ist...

Speaker: Ja, oder zumindest das Ganze vom Anfang her eher in die Nähe verlegen, sodass es zumindest in den Kritikpunkten dann tatsächlich schon mal ein bisschen entkräftigt wird.

Speaker: Also indem die Schlacht dann halt nicht in Germanien stattfindet, sondern vielleicht irgendwo gegen Aufständische in einer Region gerade, die vielleicht ein bisschen Unruhe verbreitet und so weiter.

Speaker: Und dass dann da die...

Speaker: dass es da naheliegt, quasi auch die Familie vielleicht direkt in einem mit abzumurksen, was weiß ich.

Speaker: Also ich denke, das hätte man, so wie du es schon schilderst, schon ein bisschen besser lösen können.

Speaker: Aber es ist halt auch ein tolles Beispiel für einen Film, den du dann halt guckst und du machst dir eigentlich so null Gedanken, weil du nimmst das einfach so hin und im Nachgang redet man dann darüber und denkt sich so, warte mal kurz, der ist bis nach Spanien geritten von Germanien aus.

Speaker: Was für eine Strecke eigentlich.

Speaker: Ja, halt gerade zu der Zeit.

Speaker: Wir können aber dann direkt auch gerade mal mit dem Anfang vielleicht auch beginnen, gerade so was Charaktere angeht, die da so ein bisschen eingeführt werden, unter anderem ja dann auch Mark Aurel, der ja da noch gespielt wird von Richard Harris, dessen Gesicht mir unfassbar bekannt vorkam.

Speaker: Und wo mir dann im Nachhinein auch viel, ja, der hat noch im ersten Teil von Harry Potter den Dumbledore gespielt.

Speaker: Ach, witzig, hab ich gar nicht erkannt.

Speaker: Ja, genau, das ist Richard Harris gewesen.

Speaker: Ich meine, der ist ja nach dem ersten Harry Potter Teil, ist er, glaube ich, verstorben und dann hat quasi, ähm, ich kümle gar nicht mehr auf den Namen, aber... Ich glaube, im zweiten hat er auch noch gespielt.

Speaker: Ah, ja?

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Harry Potter und die Kammer des Schreckens.

Speaker: Danach ist er gestorben.

Speaker: 72 Jahre alt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Der hat da den Imperator gespielt.

Speaker: Ihn fand ich toll.

Speaker: Hat mir sehr gut gefallen.

Speaker: Ist halt auch so richtig alte Garde-Schauspieler.

Speaker: Also so kommt es halt rüber.

Speaker: Besonders...

Speaker: wie er den Kaiser da so darstellt.

Speaker: Ich fand auch das Zwiegespräch, was er... Oder nicht das Zwiegespräch, sondern das Gespräch, was er mit seinem Sohn kurz bevor er ermordet wird, fand ich zum Beispiel auch, ist eine meiner Lieblingsszenen tatsächlich.

Speaker: Tatsächlich fand ich's auch dafür, dass der Sohn ja über den Film hinweg eigentlich sehr...

Speaker: unschattiert, sage ich mal, dargestellt wird.

Speaker: Also sehr böse einfach nur.

Speaker: Finde ich aber in dieser Anfangsszene eigentlich ganz interessant, dass gezeigt wird, was für ein verletzter Junge sozusagen der Kommodos eigentlich ist.

Speaker: Und dass er durchaus

Speaker: sag mal, nicht so die schönste Kindheit oder nicht so das schönste Aufwachsen hatte.

Speaker: Und dass hinter dieser Person in der Art, wie wir sie jetzt kennenlernen, dass da irgendwo auch eine persönliche Leidensgeschichte dahintersteht,

Speaker: Ich finde ganz nett, dass das am Anfang gezeigt wird oder angeteasert wird, sage ich mal.

Speaker: Das gibt dem Charakter so ein bisschen Tiefe und macht ihn so ein bisschen nachvollziehbar.

Speaker: Er wird dann über den weiteren Verlauf dann halt so krass böse, dass man nicht mehr sagen könnte, oh ja, mach gut, er hat ja eine schwere Kinde.

Speaker: Aber trotzdem, ich finde es ganz nett, dass das irgendwo, dass das mit drin steckt.

Speaker: Ich fand ihn aber tatsächlich gar nicht so krass böse in dem Film.

Speaker: Das sagt jetzt einiges über dich aus, Jan.

Speaker: Ja, aber... Willkommen zum Psychologie-Podcast.

Speaker: Ich fand ihn tatsächlich gar nicht so krass böse, weil er mir tatsächlich mehr Leid getan hat, als über den ganzen Film.

Speaker: Er wird ja eher als derjenige, der irgendwie nur am Reagieren ist, anstatt irgendwie aktiv zu werden, bis zum Ende des Films hin, wo er sich dann schlussendlich entscheidet, okay, er geht jetzt all in.

Speaker: All in.

Speaker: Das hat er genau so zu seinem Zenturio gesagt, Leute.

Speaker: Go big or go home.

Speaker: Wir nehmen diesen Film total ernst.

Speaker: Aber ich musste tatsächlich während diesem Zwiegespräch auch so schmunzeln, ähm,

Speaker: Ich glaube gerade, als ich diesen Film das erste Mal gesehen habe, so von wegen, okay, er offenbart sich jetzt gerade seinem Vater und der Vater ist so, oh nein, okay, ja, das sind meine Fehler und verzeih mir und so und dann knuddeln die sich so und dann Abspann.

Speaker: Film wäre vorbei gewesen, weißt du, so alles so erledigt, so als ob man so ein

Speaker: Vater-Sohn-Drama, so nur das Ende mitgeschnitten hätte.

Speaker: Aber nein, wir bewegen uns ja hier in einem opernhaften Drama.

Speaker: Das würde der Vater leider sterben.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ich fand dieses Zwiegesprechen, da sind wir dann, ja, weil wir jetzt auch gerade sehr viel über Commodus gesprochen haben, vielleicht auch einfach bei Joachim.

Speaker: Dem Joachim.

Speaker: Joachim.

Speaker: Ja.

Speaker: Herrn Phoenix-Charakter.

Speaker: Ich sag jetzt nur noch Herr Phoenix.

Speaker: Der Herr Phoenix.

Speaker: Der...

Speaker: Was wird denn das für eine Folge heute?

Speaker: Ja, ich weiß auch nicht.

Speaker: Der Herr Phönix auf jeden Fall, fand ich wieder toll auf, hat toll aufgespielt.

Speaker: Ich finde aber, er bekommt in diesem Film tatsächlich relativ wenig Screentime.

Speaker: Das ist mir jetzt gerade so im Nachgang jetzt nochmal aufgefallen.

Speaker: Also am Anfang, ne, zum Einführen ist er viel da und ansonsten sind das mehr so Gimmick-Szenen, wo er deutlich weniger Screentime bekommt als zum Beispiel den Russell Crowe zum Beispiel.

Speaker: Ist mir jetzt aber tatsächlich persönlich als, ich hab's nicht als zu wenig empfunden, muss ich sagen.

Speaker: Nicht zu wenig, aber ich fand auf jeden Fall, er taucht als Bösewicht oder Antagonist auf jeden Fall deutlich geringer auf, als das in anderen Filmen der Fall ist, habe ich das Gefühl.

Speaker: Aber ist nur mein Empfinden.

Speaker: Wir gucken halt auch mehr Russell Crowe über die Schulter, ne?

Speaker: Also Maximus, aber... Stimmt, ja.

Speaker: Und man hätte vielleicht tatsächlich, um den Komodus-Charakter vielleicht noch ein bisschen weiter auszuarbeiten oder so, ihm vielleicht tatsächlich irgendwie noch ein bisschen mehr was zu tun hätte geben können.

Speaker: Also irgendwie so.

Speaker: Aber ich kann dir jetzt auch nicht genau sagen, in welchen...

Speaker: Ja, also so in Rom halt, hätte ich mir halt irgendwie ein bisschen mehr noch von ihm gewünscht.

Speaker: Also vielleicht irgendwie noch, wo er mit dem Senat noch mal zu tun hat oder wie das Volk auf ihn reagiert und so weiter, weil er ja auch am Anfang sehr ausgebuht wird, als er da in Rom einreist.

Speaker: Ja, das fand ich tatsächlich.

Speaker: Genau, sowas hätte ich halt sehr spannend gefunden tatsächlich.

Speaker: Also mir hat da tatsächlich nichts gefallen, aber ich fand Joaquin Phoenix auf jeden Fall als Schauspieler sehr, sehr gut, muss ich sagen.

Speaker: Ich finde ihn sowieso gut,

Speaker: Aber auch hier war er schon gut.

Speaker: Das Einzige, was ich sagen muss, ist, wenn ich mir so angucke, was für Rollen dieser Mann so in seiner... Wenn du jetzt den Joker sagst, dann sagst du genau das Gleiche, was ich die ganze Zeit über den Film teilweise gedacht habe.

Speaker: Also wenn du jetzt den Joker mit reinbringst, weil den habe ich teilweise da so ein bisschen rausgesehen tatsächlich.

Speaker: Was heißt, ich hätte jetzt gar nicht mal nur auf den Joker angespielt.

Speaker: Ich finde halt, der Mann spielt halt sehr oft sehr gebrochene Charaktere.

Speaker: Und ich frage mich so ein Stück weit, ob es dem eigentlich gut geht.

Speaker: Also, weil...

Speaker: Wenn diese Charaktere und die Auswahl der Rollen, die er da trifft, wenn das Rückschlüsse zulässt, darauf, wie Joachim Phoenix persönlich ist, dann braucht der Mann vielleicht einfach Therapie und dann ist das Schauspiel für ihn vielleicht gar nicht mal so das Beste.

Speaker: Ich glaube, dem geht es schon ganz gut.

Speaker: Meinst du?

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher.

Speaker: Okay, gut, alles klar.

Speaker: Ich habe das in meinen Zweifel.

Speaker: Ich habe da echt, also ich weiß nicht, ich habe das Gefühl, dem Mann muss man ein bisschen bemitleiden irgendwie.

Speaker: Aber davon abgesehen, die gebrochenen Menschen spielt er gut.

Speaker: Ich habe halt nur die Zweifel, also Zweifel daran, ob es ihm persönlich gut geht.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Warte mal ganz kurz.

Speaker: Ich habe ja letztens eine Doku gesehen über, wie hier über das Etablissement, wo unter anderem auch Johnny Depp abgestiegen ist.

Speaker: Genau, es war eine Johnny Depp Doku.

Speaker: Und wo der eine Schauspieler, der Junge, gestorben ist, River Phoenix.

Speaker: Das ist der Bruder von Joaquin Phoenix.

Speaker: Ist ja lustig.

Speaker: So genau kenn ich mich da nicht aus.

Speaker: Okay, alles klar.

Speaker: Ja, egal.

Speaker: Okay, das war irgendwann für was Spätere dann.

Speaker: Aber was lustig ist, ein kleiner Side-Fact, den ich tatsächlich auch nicht wusste, nachdem ich nämlich jetzt noch mal Verblendung geguckt hatte, beziehungsweise das erste Mal mit der Verfilmung von David Fincher.

Speaker: Wie kommt es jetzt darauf?

Speaker: Da spielt ja Rooney Mara die Hauptrolle.

Speaker: Das ist seine Ehefrau.

Speaker: Das ist die Ehefrau von Joaquin Phoenix.

Speaker: Das ist seine Ehe.

Speaker: Okay, aber die hat halt auch eine ziemlich kranke Rolle in dem Film.

Speaker: Also da schließt sich der Kreis, Jan.

Speaker: Ich schätze nicht sein.

Speaker: Sind die noch verheiratet?

Speaker: Schauen wir doch, ja.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, also, ich glaube, der Mann braucht Therapie.

Speaker: Nein, braucht er nicht.

Speaker: Du rufst ihn jetzt einfach mal an und fragst ihn einfach mal.

Speaker: Logisch.

Speaker: Und jetzt zurück zum eigentlichen Film.

Speaker: Und dann haben wir die dritte noch im Bunde Lucilla, die von Conny Nielsen gespielt wird.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, die Schwester von Commodus, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Fand ich solide.

Speaker: Also, hat sie auch solide gemacht, ja.

Speaker: Konnte man nicht meckern, nichts herausragendes oder so.

Speaker: Ja, also, richtig positiv aufgefallen ist mir halt vor allen Dingen eigentlich Joaquin Phoenix.

Speaker: Und Russell Crowe ist auf jeden Fall solide in dem Film auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Das kann man vielleicht auch sagen.

Speaker: Also, ich meine, ja, hat er schon ganz gut gemacht, die Rolle.

Speaker: Da wir ja dann schon ein bisschen weiter fortgeschritten sind in der Story, also sprich Familie umgelegt und alles vorbei und jetzt sind wir bei den Sklavenhändlern.

Speaker: Die Rolle von Oliver Reed, der Proximo spielt, der ja während den Dreharbeiten noch verstorben ist tatsächlich.

Speaker: Das ist eine meiner Lieblings-Badass-Rollen tatsächlich.

Speaker: Also er hat, für mich hat er so viel Raum eingenommen tatsächlich in diesem Film schon damals und jede Szene mit ihm hat mir immer tatsächlich sehr Freude bereitet.

Speaker: Im Übrigen, weil mir das gerade so im Fahrwasser einfällt, das ist auch für mich wieder einer der Filme, die für mich in der deutschen Synchronisation deutlich besser funktionieren als in der englischen.

Speaker: Weil?

Speaker: Ich glaube, es hängt an dem Historien-Setting zusammen.

Speaker: Es fühlt sich für mich irgendwie falsch an, dass die Leute da dann plötzlich alle Englisch sprechen.

Speaker: Aber Deutsch ist okay.

Speaker: Jaja, weil wir befinden uns ja in Germanien, ja?

Speaker: Na gut, ganz am Anfang.

Speaker: Ich hasse es, wenn du mir widersprichst.

Speaker: Nee, aber ich finde tatsächlich, dass die deutsche Synchro mir einfach generell besser gefallen hat.

Speaker: Und das trifft auch auf den Film zu, über den wir in der nächsten Podcast-Episode sprechen werden.

Speaker: Da habe ich jetzt auch mehrfach hin und her geswitcht.

Speaker: Und da gefällt mir die deutsche Synchronisation tatsächlich auch deutlich besser als die englische.

Speaker: Was ich immer nur mitbekomme ist, dass das US-amerikanische Publikum sich immer aufregt, dass bei Historienfilmen ganz gerne dann eben britisches Englisch gesprochen wird.

Speaker: Weil die dann halt sagen, ja, ich meine, Englisch haben die eh nicht gesprochen, also warum brideln die jetzt da alle so rum?

Speaker: Ich kann die Entscheidung aber total nachvollziehen.

Speaker: weil aus, ich sag mal, das britische Englisch ja aus historischer Sicht auch das ältere Englisch ist.

Speaker: Also dass man dann halt versucht, ein, ich meine, dass man eh Englisch spricht, ist irgendwie klar, ja, sonst müsstest du es irgendwie, müsstest du es auf Latein aufnehmen, ist auch nicht so einfach, ne?

Speaker: Also, das heißt, wenn du sowieso halt eine, sozusagen, dem Publikum anpasst, dass du dann aber versuchst, so zu sprechen, wie es als, ich sag mal, älter empfunden wird, auch wenn das natürlich dann auch keine authentische

Speaker: Nicht die Originalsprache ist, aber dass man das so versucht, ein bisschen anzunähern, finde ich eine nachvollziehbare kreative Entscheidung.

Speaker: Dass man es genauso grundsätzlich mal die Schauspieler hätte amerikanisches Englisch sprechen lassen können, okay.

Speaker: Aber es wird halt gern mal, ich weiß gar nicht, wie es in dem Film ist, aber es wird ja trotzdem gern mal so gemacht, dass eben, wie gesagt, das eher Britisches Englisch dann halt in, ich sag mal, älteren Kontexten, auch in antiken Kontexten oder so verwendet wird.

Speaker: Ich kann das total nachvollziehen.

Speaker: Also ich finde die Kritik daran so ein bisschen, Gott, lebt halt damit.

Speaker: Also ich finde es nicht so schlimm, aber ja.

Speaker: Wollte ich an der Stelle jetzt mal angebracht haben, weil du das jetzt gerade so ein bisschen erwähnt hast.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Aber wie ich da drauf gekommen bin, weil Proximo hat zum Beispiel auch eine großartige deutsche Synchronstimme bekommen.

Speaker: Also im deutschen Original.

Speaker: Im deutschen Original, ja.

Speaker: Genau, du weißt, was ich meine.

Speaker: Das fand ich auf jeden Fall cool und mir hat er tatsächlich auch sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Und ich finde es tatsächlich ein bisschen schade, dass man nicht noch ein bisschen mehr von ihm zu sehen bekommt.

Speaker: Aber ich fand ihn schon badass in dem Film.

Speaker: Also ich mein, ich fand Proximo jetzt auch nicht schlecht oder so.

Speaker: Mir ist er jetzt persönlich nicht ganz so krass positiv in Erinnerung geblieben, aber okay.

Speaker: Das einzige, was ich tatsächlich interessant finde, weil du es jetzt schon angespielt hast, dass er während der Dreharbeiten gestorben ist, was ich jetzt im Nachhinein gelesen habe und ganz lustig finde eigentlich, dass ja ursprünglich geplant war, dass nach dem Maximus, ich sag mal, Rebellionsversuch,

Speaker: schief geht und er wieder eingefangen wird.

Speaker: Das Skript eigentlich ursprünglich vorgesehen hat, dass es dann eben einen Kampf gibt zwischen Maximus und Proximo.

Speaker: Und der Drehbuchautor oder jedenfalls einer der Drehbuchautoren war eigentlich schon komplett fertig mit dem Drehbuch.

Speaker: Die hatten auch schon angefangen zu drehen und so und er war eigentlich schon auf dem Weg nach Hause, weil er dachte, sein Job ist vorbei und er war gerade in London gelandet.

Speaker: Da bekam er den Anruf, ey, der Schauspieler ist gestorben, wir müssen das Drehbuch irgendwie abändern.

Speaker: Und dann hat er sich direkt in den Flieger zurückgesetzt, um wieder zurückzufliegen, um das Drehbuch halt anzupassen.

Speaker: Und offensichtlich ist die Anpassung dann eben die geworden, dass er dann sozusagen im Rahmen dieses Aufstandes stirbst.

Speaker: Wobei sie da auch schon mit dem Body-Double teilweise gearbeitet haben, um das halt irgendwo nachvollziehbar zu machen.

Speaker: Mir hat das Ende von ihm aber gut gefallen.

Speaker: Ja, es hat sich gut eingefügt.

Speaker: Genau.

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Es gefällt mir besser, als dass die beiden gegeneinander kämpfen wollen.

Speaker: Ich fand, dieser Respektsgedanke, der da so nach und nach entsteht, auch wenn Proximo quasi diese Stufe höher steht, als Herr über die Gladiatoren, hat mir das trotzdem dynamisch sehr gut gefallen.

Speaker: Ich finde halt jetzt, wenn ich so drüber nachdenke, es wäre halt irgendwie so ein bisschen eine Doppelung gewesen in Anbetracht der Tatsache, dass wir ja, ich glaube vorher schon diese Szene haben, wo ein alter Gladiator aus dem Huggul-Stand zurückgeholt wird, um gegen Maximus zu kämpfen.

Speaker: Und jetzt frage ich mich dann aber wiederum, okay, sollten beide Szenen rein oder ist diese Szene mit, wir holen den aus dem Ruhestand zurück, vielleicht so in so abgewandelter Form, vielleicht das, was Proximo hätte sein sollen, weißt du?

Speaker: Mhm.

Speaker: Oder sie haben es tatsächlich anders dialogmäßig hinterlegt, weißt du?

Speaker: Weil im Grunde erfahren wir ja auch nur, dass bei dieser einen Kampfszene, wo ja dieser ältere Gladiator ja dann quasi wieder zurückgeholt wird auf seinem Streitwagen, das wird ja quasi per Stadionsprecher so eingesprochen, dass der jetzt quasi wieder zurück ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm, hätte man auch so, glaub ich, ganz einfach lösen können.

Speaker: Da hättest du, glaub ich, auch nicht mal was neu drehen müssen.

Speaker: Also das wär, glaub ich, ein ganz einfaches Mittel gewesen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Joa.

Speaker: Genau, hier, Jimon Hunsu als Juba, also der POC quasi, der in der Gladiatoren-Schule ist.

Speaker: Mit dem Namen konnte ich grad überhaupt nix anfangen, aber ja, jetzt weiß ich, wo du meinst.

Speaker: Genau, der hat mir auch gut gefallen, vor allem, weil er ja irgendwie für die sanfte Seite irgendwie nochmal so ein bisschen steht.

Speaker: Auch hier gibt's ganz wenig Dialog, also ich denke...

Speaker: Aber das, was dabei entsteht oder so, ist trotz allem irgendwie nachvollziehbar.

Speaker: Mir gefällt sowieso diese Dynamik in der Gladiatoren-Schule eigentlich ganz gut.

Speaker: Also es geht zwar relativ flott, auch mit dem ganzen Respektgedöns und so weiter.

Speaker: Aber es passt für mich tatsächlich dann trotzdem ganz gut.

Speaker: Auch Ralf Mellers Charakter Hagen, der zwischendurch mal für so einen kleinen Lacher gut ist oder so, ist auch ganz lustig.

Speaker: Ja, also dementsprechend fand ich zum Beispiel die Dynamik in der Gladiatoren-Schule auch ganz cool.

Speaker: Ich finde auf jeden Fall auch, dass sie es sehr gut schaffen, die Charaktere zu etablieren.

Speaker: Und tatsächlich, weil du es gerade angesprochen hast, also Juba, diesen afrikanischen Charakter oder Gladiator, ich weiß nicht wieso, aber der hat mich irgendwie voll, keine Ahnung, mit dem habe ich direkt connectet.

Speaker: Ich finde, der hat direkt meine Sympathie gewonnen irgendwie.

Speaker: obwohl er ja eine verschwindend kleine Rolle eigentlich hat in dem Film also ich weiß gar nicht wie viele Zeilen, Dialogzeilen der hat ich meine wir wissen er kann irgendwie so ein bisschen verarzten aber irgendwie also den mochte ich irgendwie also von dem hätte ich mir, wenn ich mir von irgendeinem Charakter in dem Film noch ein bisschen mehr gewünscht hätte dann wahrscheinlich von dem oder du hast dich so ein bisschen mehr Bromance zwischen ihm und Russell Crowe oder so weißt du in welchem Film wir ihn zuletzt gesehen haben

Speaker: Hau raus.

Speaker: In Rebel Moon.

Speaker: Tja, der Film ist nicht zu retten.

Speaker: Ja.

Speaker: Da kommt bald der zweite Teil.

Speaker: Hey, wir freuen uns schon, wir sind gehypt.

Speaker: Egal, aber wir springen gerade wieder sehr viel.

Speaker: Ja, genau, also Gladiatoren-Schule.

Speaker: Ich fand auch diese kleinere Arena, wo es dann das erste Mal so zum Gladiatoren-Kampf kommt, das hat mir auch sehr gut gefallen.

Speaker: Vor allem halt auch wieder die Set-Aufbauten oder so.

Speaker: Du wirst richtig reingezogen in diese, also du atmest das Flair quasi, auch wenn es vielleicht damals nicht so ganz so gewesen ist.

Speaker: Aber das war schon cool, also dieses Etablieren dieser kleineren Gladiatorenkämpfe.

Speaker: Ja, also ich mochte auch, dass wir nicht direkt im Kolosseum loslegen, sondern auch mal was anderes sehen.

Speaker: Es wird auch cool, also ich fand es richtig cool, dass es angeteasert wird, also dieses Kolosseum mit dieser einen Flugaufnahme quasi über dieses Riesen-Kolosseum.

Speaker: Ja, also ich weiß, wir sehen es auf jeden Fall schon mal kurz vorher.

Speaker: Genau, das wird auch so musikalisch so angedeutet, aber dann bewegen wir uns halt erstmal nochmal im kleineren Rahmen.

Speaker: Fand ich total gut gelöst.

Speaker: Das Einzige, was ich finde, ist, also sowohl schon bevor wir in Rom sind, aber auch nachdem wir in Rom sind, ich hätte mir so ein bisschen gewünscht, ein bisschen mehr noch, ich sag mal, Außenaufnahmen zu sehen, Stadtaufnahmen, so Leben, irgendwie so ein bisschen mehr...

Speaker: mehr römisches Leben zu sehen.

Speaker: Ich finde, wenn wir das sehen oder wenn wir Außenaufnahmen haben und so, die sind halt fantastisch und gerade deswegen hätte ich gern noch mehr davon gesehen.

Speaker: Ich kann zwar verstehen, dass natürlich der Hauptteil des Films sich halt auf das Geschehen innerhalb der Arenen konzentriert.

Speaker: Trotzdem, ich hätte gern noch ein bisschen mehr von dem Außenleben gesehen.

Speaker: Das ist so ein bisschen was, hätte ich schön gefunden.

Speaker: Kann ich nachvollziehen.

Speaker: Bei gut gemachten Historienfilmen hab ich sowieso das Gefühl, immer gern noch tiefer eintauchen zu wollen.

Speaker: Und das war hier bei dem Film tatsächlich nicht anders.

Speaker: Ich fand's aber auch cool, trotz allem, dass zum Beispiel auch die Katakomben unter dem Kolosseum tatsächlich so...

Speaker: Du hattest so richtig das Gefühl, wow, okay, so könnte man sich das vorstellen, wie groß das gewesen ist.

Speaker: Dabei ist ja die Dimension, wie das Kolosseum da gezeigt wird, das gab es, glaube ich, zu dem Zeitpunkt noch gar nicht.

Speaker: Und auch die Größe ist absolut übertrieben, glaube ich.

Speaker: Also das ist tatsächlich etwas überdimensional dargestellt in dem Film.

Speaker: Darauf habe ich gar nicht geachtet.

Speaker: Aber was mir auf jeden Fall noch eingefallen ist, was so Darstellungen angeht, das römische Architektur und derartiges, was sie natürlich auch machen, aber das mag auch einfach daran oder nicht machen,

Speaker: Was aber daran liegen mag, dass es eben ein Film von 2000ern ist.

Speaker: Aber ich sag mal, wir kriegen hier halt ein sehr marmorweißes Rom präsentiert.

Speaker: Und aktuelle Forschung geht ja, soweit ich weiß, davon aus, dass eigentlich ein Großteil, wenn nicht alles an Statuen und, sag mal, Tempeln bzw.

Speaker: einfach Gebäuden halt bemalt war,

Speaker: Ähm, und das, sag mal, diese Vorstellung eines marmor-weißen Roms, die basiert ja auf den Funden, die man irgendwann Richtung Renaissance gemacht hat, weil da halt dann schon die Farbe sich nicht erhalten hatte.

Speaker: Man weiß aber, glaub ich, mittlerweile auch durch unterschiedliche Untersuchungstechniken, dass mehr oder weniger eigentlich fast alles bemalt war.

Speaker: Ähm, ja.

Speaker: Aber das ist... Das war, glaub ich, Anfang der 2000er, da hatte sich diese Ansicht noch nicht so durchgesetzt.

Speaker: Deswegen, ja.

Speaker: Ja, aber abgesehen davon, finde ich tatsächlich, passt das irgendwie so wieder zu diesem opernhaften Charakter, weißt du?

Speaker: Also es wirkt irgendwie so leicht entrückt, mehr so wie steriles Bühnenbild, also gerade wenn man so die größeren Aufnahmen, die etwas, ja, keine Ahnung, so...

Speaker: Das wirkt so ein bisschen wie Leni Riefenstahls Bilder, könnte man so leicht sagen.

Speaker: Ja, also der Vergleich ist tatsächlich gar nicht so weit hergeholt, wenn du dir die Dimensionen anguckst, die da versucht wird einzufangen.

Speaker: Also diese großen Paradenbilder mit diesen Riesenalleen und so weiter.

Speaker: Also da ist der Vergleich tatsächlich gar nicht so weit hergeholt.

Speaker: Ich hab von ihr tatsächlich nichts gesehen, ich hab bei ihr halt nur direkt die T-Nazi-Assoziation, deswegen... Genau, ja, ja, klar, also für die hat sie leider gearbeitet, aber das ist halt auch, das sind Bilder gewesen, die tatsächlich, also wie von dem Olympiastadion, wo sie ja auch, wo es Aufnahmen gibt, historische, die sind bis heute, werden die immer wieder in der Filmgeschichte teilweise rezitiert, also das ist tatsächlich ganz spannend.

Speaker: Einfach weil die Frau dann halt trotzdem ein Auge dafür hatte, wie man Sachen in Szene setzt.

Speaker: Auch wenn es historisch gesehen halt einfach scheiße gelaufen ist.

Speaker: Generell, die Nazis haben ja den Film schon echt, also generell die Filmproduktion in Deutschland schon stark vorangetrieben.

Speaker: Jetzt mal, also sag mal, das, was filmisch einfach möglich war und so.

Speaker: Also von Inhalten jetzt mal ganz abgesehen und was damit bezweckt wurde, aber...

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Aber wir wollen das jetzt nicht verlieren in ganz abseitigen Themen.

Speaker: Nee, aber ich fand's halt spannend, weil's mich halt tatsächlich auch da dran erinnert hat.

Speaker: Aber wie gesagt, hauptsächlich halt einfach wegen dieses sterilen Charakters mit, ja, also es passt irgendwie für mich zum Gesamtbild des, der Darstellung Roms in diesem Film halt.

Speaker: Also es ist für mich nicht, also ich betrachte den Film halt nicht als historischen Dokumentarfilm, sondern einfach eher als deren Version, äh, Vision quasi für diese Stadt.

Speaker: Wobei ich insgesamt trotzdem finde, also ich habe mir jetzt nicht als stilisiert wahrgenommen, wie das jetzt zum Beispiel auch ein 300 zum Beispiel ist, sondern schon eher als recht realistisch.

Speaker: Auch wenn man, wie gesagt, Abstriche da immer machen muss.

Speaker: Eine ganz nette Abänderung, ich habe mich ein bisschen informiert jetzt auch, war zum Beispiel, dass die, wie die Darstellung haben, wie halt dann Commodus halt Daumen hoch oder Daumen runter gibt.

Speaker: Und ich hatte im Kopf, dass es das mit dem Daumen runter und Daumen hoch gar nicht gab.

Speaker: Ich habe jetzt aber gelesen, doch das gab es schon.

Speaker: Es hatte aber genau die umgekehrte Bedeutung.

Speaker: Also Daumen runter hieß wohl Schwert in die Scheide, also er wird verschont.

Speaker: Und Daumen hoch hieß ja Kill ihn.

Speaker: Und das war den Produzenten oder Ridley Scott oder so, das war denen wohl bewusst.

Speaker: Man wollte aber das Publikum nicht verwirren, weil einfach der Daumen hoch einfach als positives Zeichen sozusagen positiv konnotiert ist.

Speaker: Und man wollte die Leute halt nicht vor den Kopf stoßen, hat es deswegen andersrum gemacht.

Speaker: Was ich tatsächlich dann okay finde.

Speaker: Also dieses, wir wollen es jetzt nicht explizit erklären, warum es so ist und deswegen machen wir die Geste so, wie die Leute es halt am ehesten auffassen, ohne sie vor den Kopf zu stoßen.

Speaker: Also kann ich nachvollziehen, dass man diese Änderungen dann so betreibt.

Speaker: Aber fand ich ein lustiges Detail.

Speaker: Und noch eine andere Sache habe ich nachgelesen.

Speaker: Auch das fand ich irgendwie echt witzig, als ich das gelesen habe.

Speaker: Und zwar, dass es wohl damals üblich war, dass Gladiatoren vor und oder nach ihrem Kampf Werbung gemacht haben für diverse Produkte.

Speaker: Also das war so richtiges Influencertum.

Speaker: Und das haben sie bewusst nicht in den Film reingenommen, weil sie fanden, dass das zu modern wirken würde und die Leute es ihnen nicht abkaufen würden.

Speaker: Was natürlich auch eine witzige Erwägung ist.

Speaker: Also ich kann auch das total nachvollziehen, weil Leute denken würden, hey, warum, was?

Speaker: Wie unrealistisch.

Speaker: Ich kämpfe heute, das neue Samsung-Handy.

Speaker: Genau, es wird gesponsert von.

Speaker: Der Töpferware von.

Speaker: Kaufen sie Öllampen!

Speaker: Aber der Witz ist ja halt echt, ne, von wegen so abwegig das auch erscheint, ne, von wegen, also ich meine, das ist typisch Vermarktungsgeschäft, gab's halt immer, ne.

Speaker: Ja, und ich meine, wo hast du sonst so viele Leute erreicht, ne?

Speaker: Also es macht total Sinn, dass man natürlich auf dem Wege die Leute so einspannt, aber es ist irgendwie trotzdem eine weirde Vorstellung.

Speaker: Aber ich meine, so sehr hat sich die Menschheit dann auch nicht verändert, ne?

Speaker: Anscheinend nicht, außer dass wir uns jetzt zumindest nicht mehr bis auf Leben und Tod duellieren.

Speaker: Also zumindest ist es nicht offiziell.

Speaker: Ja, nur noch, also ich meine, Köpfe einschlagen, ich meine, Boxkämpfe gibt es ja trotzdem noch, ne?

Speaker: Die gibt es ja, ja, aber da stirbt ja meistens keiner.

Speaker: Zumindest nicht mehr, ja.

Speaker: Ja, nicht auf Leben und Tod.

Speaker: Das ist eine geringe Weile in Miklo.

Speaker: Ähm... Genau, ja.

Speaker: Ansonsten... Jetzt sind wir ja schon ein bisschen gesprungen von der Darstellung der kleinen Gladiatorenkämpfe.

Speaker: Ich hatte im Hinterkopf, dass alles ein bisschen brutaler gewesen ist.

Speaker: Mhm.

Speaker: In meiner Erinnerung.

Speaker: Irgendwie hatte ich mehr im Kopf, von wegen mehr Blut, ein bisschen mehr zu sehen.

Speaker: Und das, was mir tatsächlich negativ aufgefallen ist, ist aber etwas, was glaub ich auch zu der Zeit so ein bisschen... Also zum Erscheinungsjahr dieser Filme stattfindet.

Speaker: Diese...

Speaker: diese, wir sind in einer Kampfszene und es wird halt sehr schnell hin und her geschnitten, damit das Gefühl von Chaos und Schnelligkeit entsteht.

Speaker: Das, was mir aber am wenigsten gefallen hat, ist, wenn die Framerate quasi bewusst verringert wird.

Speaker: Also diese, du hast die erst noch flüssiges Bild, weißt du?

Speaker: Und dann stockt das so.

Speaker: Genau, und das gerade in der Anfangsschlacht in Germanien wird das als Dillmittel eingesetzt.

Speaker: Ich glaube, ich hatte

Speaker: Hat er das in den Gladiatorenkämpfen auch gemacht?

Speaker: Ich kann mich nur in Germanien daran erinnern, dass er's gemacht hat.

Speaker: Ähm, ich meine, bei dem kleinen Gladiatorenkampf wird das teilweise noch mal genutzt, aber halt in geringerem Ausmaß.

Speaker: Bei der Schlacht ist es am ehesten zu merken, weil's da auch einfach gut reinpasst noch mal.

Speaker: Also in Anführungszeichen.

Speaker: Inzwischen die Darstellung... Ich bin froh, wenn wir inzwischen mehr so Szenen bekommen wie zum Beispiel in einem The Revenant, wo das Ganze mehr als One-Shot gedreht ist.

Speaker: Oder wir haben auch eine ganz tolle Game of Thrones-Schlachtenszene in einer der letzten Staffeln, die ja auch unfassbar intensiv gefilmt ist.

Speaker: Keines Feuer, bitte.

Speaker: Ich hab's noch nicht gesehen.

Speaker: Ich sag nur, intensiv gefilmt ist.

Speaker: Dementsprechend bin ich mir bei der Darstellung von Schlachten halt inzwischen einfach, es macht mehr Freude, beziehungsweise mehr, es ist immersiver, wenn das halt nicht so gefilmt ist, wie es hier dargestellt wird.

Speaker: Also, Moment mal.

Speaker: Aber kritisierst du jetzt die vielen Schnitte oder dieses Verringern der Bilder pro Sekunde?

Speaker: Beides im Grunde.

Speaker: Also, das Verringern der Framerate ist das, was mal am ehesten negativ aufgestoßen ist.

Speaker: Dieses Schnittgewitter gibt's ja auch heute noch.

Speaker: Also, ich mein, Schnittgewitter... Also, ich kann verstehen, dass es manchmal ein bisschen zu sehr genutzt wird oder als billige Ausflucht, um etwas dynamischer wirken zu lassen, was gar nicht so dynamisch war.

Speaker: Ich kann aber trotzdem nachvollziehen, das macht ja auch Sinn, grundsätzlich mal Hektik in den Schnitt reinzubringen bei etwas, was hektisch sein soll.

Speaker: Also grundsätzlich, weil das macht ja vom Prinzip her schon Sinn.

Speaker: Und was dieses Droppen der Framerate, also dieses Verringern der Anzahl pro Bilder pro Sekunden angeht, was dann ja dazu führt, dass das Ganze so ein bisschen stockender wirkt und stockender abläuft.

Speaker: Ich finde, man darf es halt natürlich nicht, ich sag mal, inflationär zu viel benutzen.

Speaker: Aber als sehr persönliche Darstellung von jemandem, der vielleicht an großer Erschöpfung leidet und der vielleicht die Grenze seiner Ausdauer erreicht, dafür finde ich es eigentlich sehr, sehr passend, weil grundsätzlich mal der Mensch ja schon, wir sehen zwar Bilder pro Sekunde, aber ja nicht immer gleich viel und wenn unser Kreislauf so ein bisschen absackt,

Speaker: dann tendieren wir ja auch dazu tatsächlich weniger, es ist nicht exakt Bilder pro Sekunde, aber irgendwie dann doch auch schon, also weniger Bilder pro Sekunde zu sehen.

Speaker: Vielleicht, wenn sich mal jemand daran erinnert, wenn er mal vielleicht irgendwann mal kurz vorm Bewusstloswerden war oder so, man hat nur noch Rauschen, man sieht immer schlechter und auch das ist tatsächlich so ein Effekt, der sich einstellt, wenn man halt sehr, sehr betrunken ist oder so.

Speaker: Also das gibt es ja und das halt sozusagen aufs Filmische zu übertragen, finde ich grundsätzlich mal eigentlich ein interessantes Stilmittel und ein passendes Stilmittel.

Speaker: Gerade in so einem Kampf, wo die Leute halt ihre körperlichen Grenzen erreichen.

Speaker: Man darf es halt nicht zu sehr, nicht zu ausdehnen, weil dann wird es irgendwann ermüdend.

Speaker: Aber ich fand das jetzt gerade in dem Germanienteil, habe ich das eigentlich als positiv empfunden, muss ich sagen.

Speaker: Okay, mir gefällt es als die Mitte, glaube ich, einfach nicht.

Speaker: Also ich glaube, das ist das Einfachste, was es beschreibt.

Speaker: Jo, ähm, genau, dann machen wir doch gerade einfach noch mit dem Rest der Story gerade einfach weiter.

Speaker: Im Grunde ist es ja relativ schnell erzählt.

Speaker: Es geht ab nach Rom, ab ins Kolosseum.

Speaker: Er kämpft sich so seinen Weg in die Herzen der Menschen.

Speaker: Genau, ja, oh, schön romantisch.

Speaker: Ja.

Speaker: Was ja auch richtig schnell geht.

Speaker: Mir hat das auch gut gefallen, dass er versucht, erst mit Maske zu kämpfen und dann halt aber einfach super schnell erkannt wird und sich zu erkennen geben muss.

Speaker: Und ab dem Zeitpunkt wissen ja dann auch ganz viele Leute, wo er herkommt dann wirklich.

Speaker: Und das war schon cool.

Speaker: Also gerade mit der Musikuntermalung, dass in dem Kolosseum diesen Reveal quasi stattfinden zu lassen,

Speaker: Ich springe immer wieder diesen Opernvergleich, aber es wirkt richtig schön dramatisch.

Speaker: Also es gibt auf jeden Fall immer mal wieder sehr epische Szenen, finde ich.

Speaker: Also zum einen, wo er da sein Schwert am Anfang in der kleinen Arena, wo er das Schwert da so nach oben wirft und sagt, amüsierend.

Speaker: Amüsiere ich euch nicht oder irgendwie das beziehungsweise dann den Moment, den du gerade angesprochen hast, wo er dann halt nach vorne tritt und sagt, ich bin Maximus irgendwas, Tribun von so und so.

Speaker: Also das war schon sehr, war schon episch.

Speaker: Was mir ansonsten von dem ganzen Verlauf her und von der Darstellung auch sehr, sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass er seine Mitgladiatoren ja relativ schnell auch so ein bisschen mitbefähigt und denen sagt, okay, bleibt zusammen, wir machen jetzt dies, wir machen jenes.

Speaker: Also dass man sieht, sozusagen sein militärisches Wissen, was er hat, nützt ihm hier und...

Speaker: Ja, gibt ihm hier einen Vorteil, dass es auch mehr Taktik ist als nur schlachten können oder kampf können.

Speaker: Das finde ich ganz cool, weil dadurch hat natürlich seine Identität, sage ich mal, oder sein Background eine Bedeutung für die Story, weil sonst wäre das halt vollkommen egal gewesen.

Speaker: So hat das halt irgendwo seinen Sinn und Zweck in der Geschichte.

Speaker: Und das fand ich ganz cool und macht es auch ein bisschen realistischer, warum er eigentlich das Ganze so gut übersteht.

Speaker: Ja, und die Kampfszene ist eine der besten, glaube ich, in diesem Film.

Speaker: Danach kommen ja auch, glaube ich, nicht mehr viele.

Speaker: Aber die Variante, wo quasi die Gladiatoren die Katarger darstellen, während die Amazonen auf den Streitwagen rumfahren, fand ich schon richtig cool.

Speaker: Also das ist eine meiner Lieblingskampfszenen da tatsächlich.

Speaker: Und da konzentrieren sie sich auch relativ, also da gefällt mir auch, wie Schnitt und so weiter eingesetzt worden ist.

Speaker: Auch schön, dass sie halt gezeigt haben, okay, hier werden eigentlich historische Schlachten nochmal neu dargestellt.

Speaker: Was ja auch tatsächlich so war, also es wurde ja tatsächlich gemacht.

Speaker: Und ich fand es auch irgendwie einen netten Kniff, dass sie dann sozusagen in dieser Schlacht, ich sag mal geschichtsrevisionistisch, sozusagen die falsche Seite gewonnen hat.

Speaker: Was im Film ja auch angesprochen wird und wo dann halt der Kommodus sagt, sie haben ja eigentlich die anderen gewonnen.

Speaker: Ja, es tut mir leid.

Speaker: Ja, nee, nee, hat mir gefallen, war überraschend.

Speaker: Ich mag Überraschungen.

Speaker: Das fand ich auch ganz witzig irgendwie.

Speaker: Was ich aber ein bisschen weird fand, auch wenn ich natürlich verstehe, dass sie halt so ein bisschen ein Face-Off haben wollten zwischen Kommodus und Maximus.

Speaker: Aber für meinen Geschmack oder für meine Begriffe ein bisschen zu oft haben sie verwendet dieses Prinzip, Kommodos geht jetzt runter auf das Schlachtfeld und spricht noch mit Maximus.

Speaker: Also dass sie es einmal machen, okay, aber ich weiß gar nicht, wie oft sie es in dem Film machen, ich glaube drei, vier Mal.

Speaker: Also ein Standard-Ding so...

Speaker: Ja, okay, ich geh da mal wieder runter.

Speaker: Ich fand's ein bisschen zu viel, vor allen Dingen, das sind ja dann auch Sachen, die dann halt vor allen Leuten passieren.

Speaker: Ich meine, dass die das nicht alles hören, was da gesprochen wird, okay.

Speaker: Aber trotzdem, ich fand's ein bisschen, warum trefft ihr euch, wenn du mit ihm sprechen willst, warum machst du das nicht irgendwie außerhalb der Arena, wo nicht 20.000 Leute hier zugucken?

Speaker: Hätte Monty Python das verfilmt, hättest du mindestens einen gehört, der in diesem stillen Kolosseum plötzlich ruft,

Speaker: Was hat er gesagt?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Beziehungsweise, wenn du halt auch nicht willst, dass er von ihrem Volk so krass abgefeiert wird, dann solltest du ihm vielleicht nicht so wichtig machen, weil ich meine, was denkt sich denn das Volk, wenn der, wenn hier der, der, der, wie heißt der eigentlich?

Speaker: Ist das Imperator?

Speaker: Ist das die richtige?

Speaker: Keine Ahnung, aber wenn der Kaiser halt zehnmal mit diesem einen Gladiator immer spricht, während er es mit allen anderen nicht macht, natürlich finden die Leute dann, boah, da muss eine richtige Spannung zwischen den beiden sein.

Speaker: Also, ich weiß nicht, ich verstehe ja, dass die beiden aufeinandertreffen sollten, damit man so ein bisschen die

Speaker: was ich da zwischen ihnen.

Speaker: Aber man hätte es ja anders darstellen können.

Speaker: Also im Sinne von, dass es irgendwo hinter den Kulissen stattfindet und nicht in aller Öffentlichkeit.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Gut.

Speaker: Also würde ich genauso unterschreiben.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann haben wir ja schlussendlich noch diesen kurzen Versuch, quasi aus dem Gefängnis rauszukommen.

Speaker: Und diesen Aufstand quasi zu planen.

Speaker: Ja.

Speaker: Also hier, Russell Crowe's Charakter bekommt ja seinen Waffenbruder da quasi wieder zu Gesicht.

Speaker: Ah, ich glaub, das ist Tommy Flanagan.

Speaker: Genau, Tommy Flanagan.

Speaker: Den kennt man vor allem, weil er dieses charakteristische, dieses Glasgow-Smile im Gesicht trägt.

Speaker: Und das halt wirklich echt ist, weil er mal in Schottland quasi auf der Straße überfallen worden ist.

Speaker: Gab's dafür nicht noch einen anderen Namen?

Speaker: Außer Glasgow-Smile?

Speaker: Ich kenne nur Glasgow Smile, glaube ich.

Speaker: Das ist ja das, was der Joker aus der Christopher Dolan-Verfilmung auch hat.

Speaker: Also haben soll.

Speaker: Du kriegst ein Messer in den Mund gesteckt und deine Wange wird ja aufgeschlitzt.

Speaker: Chelsea Smile gibt es auch noch.

Speaker: Chelsea Smile, ja, okay, okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Das finde ich auf jeden Fall mega spannend.

Speaker: Schön, dass er es erstens überlebt hat.

Speaker: Schade, dass er es überfallen worden ist.

Speaker: Eine krass brutale Sache.

Speaker: Ich will mir nicht vorstellen, wie schlimm weh das tut.

Speaker: Aber auf jeden Fall hat er jetzt einen absoluten Wiedererkennungswert als Schauspieler.

Speaker: Ich finde, der hat ja in zig Sachen noch mitgespielt.

Speaker: In kleineren und größeren Rollen.

Speaker: Fand ich ganz schön.

Speaker: Vor allem, wenn wir jetzt gerade so den Podcast am Laufen haben und wir auch mal wieder Filme gucken, die ja so aus den 2000ern und noch ein bisschen älter kommen und man erkennt plötzlich Schauspieler wieder, die dort mitgespielt haben, die im späteren Verlauf des Lebens tatsächlich größere Rollen bekommen.

Speaker: Das finde ich halt zum Beispiel auch ganz spannend.

Speaker: Ging mir hier dann halt genauso.

Speaker: Ich fand auf jeden Fall, er hat, obwohl er auch nicht sehr viel Zeit hat, aber ich fand ihn sofort sympathisch.

Speaker: Einfach ein schöner Sidekick, könnte man ja nennen.

Speaker: Und dementsprechend auch fand ich sehr traurig, fand ich damals schon sehr traurig, dass das dann halt alles schief geht, dieser ganze Putschversuch.

Speaker: Vor allem, weil sich einfach nur Lucius einfach verquatscht, dieses kleine Kind beim Imperator und dann alles den Bach runtergeht.

Speaker: Naja, auf jeden Fall steuert das dann halt zum Grande Finale hin und dann bekommen wir ja diesen leicht, wie heißt das, abgekarteten Endkampf.

Speaker: Abgekartetes Spiel?

Speaker: Abgekartetes Spiel, genau, genau.

Speaker: Zwischen Komodus und Maximus.

Speaker: Ja, und das ist dann halt jetzt auch schon mein letzter Kritikpunkt, aber... Genau, und jetzt, ich sage auch, was für ein Kritikpunkt das ist, okay?

Speaker: Ja, sag's.

Speaker: Es liegt, glaube ich, auf der Hand.

Speaker: Es lässt sich mit einem Wort beschreiben, nämlich mit dem großen Wort, warum, oder?

Speaker: Exakt.

Speaker: Ja, also, wie dämlich kann man denn sein, warum sollte man das tun, ja?

Speaker: als irgendwie Kaiser, zu sagen, jetzt kämpfe ich als Gladiator im Gladiatorium auf Leben und Tod.

Speaker: Warum sollte man sich das antun?

Speaker: Jemanden, den man eigentlich schon mehr oder weniger in der Tasche hat.

Speaker: Beziehungsweise, selbst wenn du das tust, weil du dich irgendwie so etablieren sollst, wie, boah, guck mal, wie krass ich bin, ich kämpfe jetzt selbst gegen den, dann geh doch auch sicher, dass du, also, der hat ja eh schon so ein bisschen angepiekst.

Speaker: Dann piekst ihn doch gleich zweimal an, bis du leichter das Spiel hast.

Speaker: Ja, schön in die Leber.

Speaker: Ja, keine Ahnung, also, äh,

Speaker: Also das ist so... Also das ist halt dämlich.

Speaker: Welcher Kaiser hätte das wirklich gemacht?

Speaker: Und ich meine, ja, ich weiß nicht.

Speaker: Es ist mir ein bisschen zu dämlich.

Speaker: Also ich verstehe, dass man diesen Endkampf haben wollte.

Speaker: ich weiß halt nur nicht, ob es irgendwie wirklich eine sinnvolle Art und Weise gibt, wie man das, also vielleicht hätte man ihn tatsächlich erfolgreich lassen sein müssen mit seiner Rebellion und dass er dann halt in offenen Kampf irgendwie bei dem in seiner Privatvilla oder so sein lässt, wenn er da von seinen Praetorianern irgendwie bestützt wird und dann dringen sie da ein und dann gibt es einen Endkampf zwischen den beiden oder so.

Speaker: Es wäre realistischer gewesen, als dass der Typ ihn

Speaker: selbst in der Arena bekämpft.

Speaker: Das ist halt... Ja, ich find's weird.

Speaker: Uns.

Speaker: Ja.

Speaker: Geht mir genauso.

Speaker: Ich fand's natürlich auf der einen Seite ganz nett, weil ja in so einer Lebensszene tatsächlich in der Straße mal so ein Puppentheater gezeigt wird, wo quasi Commodus als Puppe gegen Maximus als Puppe quasi antritt und Commodus halt übelst kassiert und man da halt so die Stimmung im Volk halt auch mitbekommt, wer da gerade der Sympathieträger ist.

Speaker: Deswegen fand ich's ganz nett, dass er sich irgendwie dazu... Also, dass er sich dazu entschieden wird, dass ganz okay, ich muss den selber finishen, ja.

Speaker: damit das Volk merkt, wer hier die Zügel in der Hand hat und so weiter.

Speaker: Ja, aber es ist halt trotz allem tatsächlich nicht die intelligenteste Entscheidung gewesen, wie man dann am Ende des Films leider herausfinden muss.

Speaker: Weil der Typ halt auch einmal abgestochen halt eine absolute Maschine ist.

Speaker: Du hast gut auf den Punkt gebracht.

Speaker: Ich fand es unfassbar toll, in diesem Kampf zu zeigen, erstens, wie chancenlos Kommodus im Grunde ist und gleichzeitig bereits diesen Schritt, also dieses Hin- und Herschneiden zwischen Maximus ist bereits auf dem Weg quasi ins Jenseits.

Speaker: Und ich fand dieses Türaufstoßen unfassbar schön.

Speaker: Also auch toll musikalisch unterlegt und das Elysium wird ja sowieso schon mal angesprochen am Anfang des Films.

Speaker: Das Ganze dann auch nochmal so zu zeigen, fand ich toll.

Speaker: Und wie er dann immer nochmal zurückgerissen wird quasi, um dann schlussendlich endgültig quasi durch diese Tür zu gehen, fand ich einfach toll visuell umgesetzt.

Speaker: Ja, also fand ich auch gut.

Speaker: Kann ich nicht mehr zu sagen.

Speaker: Ich finde also die Idee, ihn schon mehr oder weniger so einen halben Trance sein zu lassen, fand ich auch sehr, sehr gut.

Speaker: Und ich fand auch den Kampf zwischen ihm und Commodus, auch wenn ich grundsätzlich mal die Erklärung, warum es dazu kommt oder wie es dazu kommt, blöd finde, fand ich den Kampf insgesamt trotzdem spannend gemacht.

Speaker: Also schön auch mit dem, uh, also so ein bisschen hin und her, wer hat jetzt wem die Klinge an den Hals gehalten und wer wird schlussendlich gesehen.

Speaker: Das ist schon ganz gut gemacht, finde ich.

Speaker: Ja und ich habe gerade eben gesagt, dass das mein letzter Kritikpunkt sein würde.

Speaker: Mir fällt gerade ein, ich habe gelogen.

Speaker: Es gibt noch einen Kritikpunkt, mit dem ich noch nicht losgeworden bin.

Speaker: Das ist dann aber glaube ich wirklich der letzte.

Speaker: Dazu würde ich dann zum Thema Musik kommen.

Speaker: Wie fandst du die Musik?

Speaker: Tatsächlich einer der Filme, wo mir Musik unfassbar im Gedächtnis geblieben ist, also seit damals tatsächlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich find, das ist ja Hans Zimmer, wieder mal.

Speaker: Hat er solide gemacht an sich.

Speaker: Aber mich stört an dem Film eine Sache ungemein.

Speaker: Und zwar in dem Kampfthema gibt's so ein Mittelteil.

Speaker: Und der klingt halt eins zu eins wie aus Fluch der Karibik.

Speaker: Also da hat er so einen und ich meine, das ist sowas, es gibt ja böse Stimmen, die behaupten ja sowieso, Hans Zimmer würde irgendwie immer das gleiche machen.

Speaker: Das würde ich so nicht unterschreiben.

Speaker: Aber dieser eine Moment, also dieses eine Stück aus diesem Kampfthema, das ist halt schon wirklich 1 zu 1 Flug der Karibik.

Speaker: Und jetzt kann man sich streiten, ob man das jetzt eigentlich dem Gladiator vorwerfen kann, weil der Gladiator ist ja eigentlich der Film oder der Soundtrack, der zuerst da war.

Speaker: Also ob nicht viel mehr sozusagen zu...

Speaker: zu kritisieren ist, dass er sozusagen in Fluch der Karibik das Ding mehr nochmal verwendet hat oder jedenfalls diesen Teilaspekt.

Speaker: Ich kann halt nur sagen, dass als ich den Film jetzt gesehen habe, es mich unfassbar rausgebracht hat und ich habe es als sehr ablenkend empfunden, weil dieser Teil-Soundtrack für mich so zwangsläufig mit Fluch der Karibik verbunden ist, dass halt diese Assoziation war sofort da, als ich das gehört habe und das wirkte für mich dann total unpassend, weil halt

Speaker: Es sind ganz andere Themen oder ganz andere Welten sind so, sag ich mal.

Speaker: Das eine ist Piraterie in der Kerimik, das andere ist.

Speaker: Aber ja, schwierig, das jetzt dem Film vorzuwerfen, weil als der Film rauskam, gab es ja für die Kerimik noch nicht.

Speaker: Das heißt, wenn man den damals gesehen hat, dann hatte man diese Assoziation natürlich nicht.

Speaker: Man muss auch dazu sagen.

Speaker: Ich kenne das bei keinem anderen Hans Zimmer Soundtrack, dass er so krass kopiert hätte oder ist mir noch nie aufgefallen bisher zumindest, wie in dieser Stelle.

Speaker: Also ich glaube, das ist tatsächlich ein bisschen differenzierter zu sehen, weil beim Gladiator haben drei Leute für die Musik waren zuständig.

Speaker: Lisa Gerard, Hans Zimmer und, den müsstest du dann auch kennen, nämlich Klaus Badelt, ebenfalls Deutscher.

Speaker: Und der hat den kompletten Fluch der Karibik Soundtrack gemacht und zwar für den ersten kompletten Teil.

Speaker: Da ist Hans Zimmer tatsächlich nicht dabei, der ist erst ab Teil 2 eingestiegen.

Speaker: Echt?

Speaker: Ich dachte, Hans Zimmer wäre schon im ersten gewesen.

Speaker: Nee, das war Klaus Badelt, der wird auch noch auf den offiziellen Seiten geführt und ich meine auch, der Soundtrack wird über seine Sache verschrieben, das bedeutet, das, was du da vielleicht raushörst, ist vielleicht auch einfach der Einfluss von Klaus Badelt tatsächlich.

Speaker: Ah, okay, das heißt, es ist gar nicht auf Hans Zimmers Mist gewachsen.

Speaker: Hans Zimmer zurückzuführen, genau, also wie gesagt, hier haben drei Leute am Soundtrack gearbeitet für Gladiator.

Speaker: Ich finde, es ist eine coole Mischung.

Speaker: Ich weiß auch genau, was du meinst.

Speaker: Gerade bei den Kampfszenen.

Speaker: Ich finde, die Assoziation liegt da auch sehr nah.

Speaker: Besonders, weil sehr viel mit Hörnern und so gearbeitet wird.

Speaker: Ja, dieser Rhythmus irgendwie auch.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Und die Mischung auch aus...

Speaker: ähm, Klängen, die, ähm, nicht harmonisch sind und die dann aber wieder in Harmonie übergeht, also wie dieses, ähm, die Schlachtenszene ist für mich einer der besten Teile davon, ne?

Speaker: Also du hast da ne Mischung aus, ähm, äh, Epik, gleichzeitig anschwellend, abschwellend, also das ist ganz toll, kann man sich im Grunde, ähm, ne ganze Folge lang mit beschäftigen, find ich.

Speaker: Aber ich bin ja auch der Musik-Junkie hier.

Speaker: Aber ich weiß genau, was du meinst.

Speaker: Und deswegen denke ich, kann das gut sein, dass es, glaube ich, dann auch einfach der Einfluss von Klaus Badelt war, der sich da vielleicht einfach schon so die ersten Anleihen für seinen Flucht der Karibik-Film dann schon da reingehämmert hat.

Speaker: Beziehungsweise was man dann halt im Flucht der Karibik wieder hört.

Speaker: Aber an sich ein bisschen rausgebracht hatte jetzt beim Gucken.

Speaker: Kann ich mir gut vorstellen.

Speaker: Aber an sich finde ich tatsächlich die komplette Musikuntermalung des Films großartig.

Speaker: Sie passt für mich wie die Faust aufs Auge auch auf diese Art von Historienfilm.

Speaker: Und sie wechselt sehr stimmig zwischen sehr ruhigen Momenten ab und fängt gleichzeitig die Epik sehr gut ein.

Speaker: Ja.

Speaker: Also kann ich auch so unterschreiben.

Speaker: Ich finde auch generell den Musikeinsatz halt sehr selbstsicher, wenn man das jetzt mal so sagen will.

Speaker: Also im Sinne von halt die Momente, die besonders bedeutungsschwanger und besonders episch sein sollen, die werden auch genau so von der Musik, also da ballert die Musik dann auch exakt so, dass einem auf jeden Fall klar ist, das ist wichtig.

Speaker: Also gerade wo er zum Beispiel halt vortritt und sagt, ich bin Maximus, bla bla bla, ne, Tribun und so.

Speaker: Mhm.

Speaker: Das ist schon ganz cool.

Speaker: Da greifen die Zahnräder, Story und Musik, greift ineinander ein wie ein gut geöltes Uhrwerk.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Das hast du schief gesagt.

Speaker: Kleiner Nice-to-know-Fact noch zum Schluss hin.

Speaker: Die Anfangsszene mit dem Wald.

Speaker: Die ist tatsächlich vor Ort gedreht worden.

Speaker: Das fand ich ganz lustig zu lesen, weil ich hab mich erst so gefreut.

Speaker: Das war anscheinend... Es ist in England gedreht worden und dieser Wald sollte abgeholzt werden, komplett, von der Forstbehörde aus.

Speaker: War anscheinend angeordnet.

Speaker: Ridley Scott hat das gehört und hat dann die Leute da anscheinend überredet, seine Szene da drehen zu lassen und den Wald komplett selber zu zerstören.

Speaker: Ja.

Speaker: Das war doch gut.

Speaker: So im Sinne von, er hat gehört, dass der Wald abgeholzt werden soll, er kümmert sich jetzt drum.

Speaker: Nein, er fackelt den direkt selber ab.

Speaker: Deswegen, also alles, was da in Brand gesetzt worden ist, ist auch tatsächlich in echt in Brand gesetzt worden.

Speaker: Das tut meinem Baumherz so ein bisschen weh.

Speaker: Aber ich fand es gleichzeitig auch saulustig.

Speaker: Bei deiner Einführung habe ich jetzt erwartet, es kommt irgendwie, ja, und Ridley Scott hat den Wald dann gerettet.

Speaker: Aber nein, offensichtlich nicht.

Speaker: Nein.

Speaker: Der hat ihn einfach abgefackelt.

Speaker: Ja, aber deswegen finde ich diese Szene ist halt auch toll.

Speaker: Also es ist wieder so eine vor Ort gedreht.

Speaker: Spannend.

Speaker: Also finde ich wirklich gut.

Speaker: Ja, es sah auch sehr gut und sehr stimmig aus.

Speaker: Es sah schön düster auch aus.

Speaker: Auch so typisch, wie sich die Leute so germanische Wälder vorgestellt hatten.

Speaker: Schön Regen, Nebel und sehr dunkle Sachen.

Speaker: Ah, was mir im Übrigen aufgefallen ist beim Gucken, es gibt am Anfang der Schlacht, da jubeln die Germanen so den Römern gegenüber, während die noch am Nachladen sind.

Speaker: Also es hat noch keiner abgeschossen oder so.

Speaker: Aber die gesamte Waldfront ist bereits gespickt mit weißen Pfeilen.

Speaker: Ist dir das mal aufgefallen?

Speaker: Nee, also habe ich jetzt nicht aufgerachtet.

Speaker: Ich habe mich gefragt, ob die die Szene einfach falsch eingeordnet haben oder so.

Speaker: Oder ob das schon so sein sollte, dass da schon mal... Vielleicht habe ich schon mal ein bisschen geschossen oder so.

Speaker: Einfach so ein bisschen aus Spaß, mal gucken, wie weit die Pfeile fliegen.

Speaker: Genau, ein bisschen ausprobieren erstmal.

Speaker: Supi.

Speaker: Mir fällt noch eine Sache ein, die ich natürlich nicht unerwähnt lassen darf.

Speaker: Wir haben ganz am Anfang, ich weiß nicht, ob es die erste Szene ist, aber relativ am Anfang auf jeden Fall, diese Szene, wo man sieht, wie er mit seinen Händen so über das...

Speaker: über das Getreide streicht.

Speaker: Und das ist gleichzeitig ja auch eine der End-Einstellungen auch, wo er dann sozusagen stirbt.

Speaker: Und da wird der Film so ein bisschen eingerahmt.

Speaker: Und da ich ja so ein Fan bin von so einrahmenden Elementen, mochte ich das so ein bisschen.

Speaker: Auch als sozusagen am Anfang sozusagen Foreshadowing seines

Speaker: Todes, seines Ablebens.

Speaker: Aber ja, keine Ahnung.

Speaker: Ich mochte es einfach.

Speaker: Im Übrigen meiner Meinung nach eine der Szenen, die so ikonisch sind, dass sie auch immer wieder mal in anderen Filmen zitiert worden sind.

Speaker: Tatsächlich.

Speaker: Also diese Hand streicht über Kornfeld oder über etwas Äquivalentes oder so.

Speaker: Das habe ich tatsächlich auch schon öfter gesehen, auch wenn ich jetzt keine konkreten Szenen mehr sehen könnte.

Speaker: Also so ähnlich wird es inszeniert.

Speaker: Das kommt mir auch total bekannt vor.

Speaker: Ich glaube, ich habe es auch schon mehrfach gesehen.

Speaker: Ich könnte jetzt nur nicht sagen, ob das dann tatsächlich Kopie vom Gladiator ist oder ob der Gladiator es vielleicht auch seinerseits schon übernommen hat aus irgendeinem Film.

Speaker: Aber ja, man sieht das irgendwie öfters mal.

Speaker: Ja.

Speaker: Ein ganz kurzes Fazit von mir gerade dazu.

Speaker: Der Film ist aus dem Jahr 2000 und war der erste Film seit den 1960ern, der sich mal wieder auf ein historisches Setting, glaube ich, gewagt hat.

Speaker: Und dann kam so eine kleine Reihe von einem Revival an Historien eben.

Speaker: die darauf folgten, was ich cool finde.

Speaker: Inzwischen haben wir ja sowas tatsächlich gerade wieder etwas weniger oder beziehungsweise nicht mehr so geballt, dass sowas kommt.

Speaker: Und ich würde mich tatsächlich tendenziell mal wieder darüber freuen, wieder ein bisschen mehr an Historienfilmen tatsächlich auch zu sehen.

Speaker: Also wieder etwas opulenter oder sowas in der Richtung.

Speaker: Aber ich denke, das bekommt man heute tatsächlich sogar öfter im Serienformat.

Speaker: Ja, vielleicht.

Speaker: Wobei, wir hatten ja jetzt letztens erst Napoleon, ne?

Speaker: Ich meine, auch von Ridley Scott, aber... Stimmt, ja, aber das drückt, glaube ich, also ich glaube, das lockt momentan wenig Leute hinterm Ofen vor, ne?

Speaker: So ein Gladiator ist eingeschlagen wie eine Bombe, glaube ich, 2000.

Speaker: Und danach kam so was wie ein Alexander oder Troja oder, oder, oder.

Speaker: Also es kamen noch ein paar Sachen.

Speaker: Flucht der Karibik kam ja auch danach, was man ja im Grunde auch auf jeden Fall im Historien-Setting zu verorten kann, auch wenn's dann Fantasie-Elemente mit einbringt.

Speaker: Aber ich finde, ich würde gerne wieder mehr in der Richtung sehen.

Speaker: Und dann kommen wir doch, glaube ich, jetzt direkt einfach mal zu Unruhable Mansions, weil ich denke, das passt jetzt einfach sehr gut rein zum Schluss und da würde ich einfach direkt anfangen.

Speaker: Erstens die Serie Rom von HBO, zwei Staffeln, ganz toll, sehr viel mit Historikern zusammengearbeitet, auch wenn es hier und da immer mal wieder logischerweise Kritikpunkte gibt und Sachen halt auch...

Speaker: aufgrund der Dramaturgie logischerweise dann halt anders dargestellt werden, wie sie vielleicht beschrieben worden sind.

Speaker: Aber für das, was du zum Beispiel eben angemerkt hast, dass du gerne mehr vom Rom der damaligen Zeit gesehen hättest, das bekommen wir in dieser Serie zuhauf.

Speaker: Und ich finde auch sehr realistisch.

Speaker: Ja, ich meine, ich habe die Serie auch gesehen.

Speaker: Ich finde sie auch sehr sehenswert.

Speaker: Insbesondere auch, weil sie einem...

Speaker: Einige der berühmtesten Charaktere der römischen Geschichte, ebenso die ganze Aufstieg und Fall von Cäsar.

Speaker: Ja, ganz toll.

Speaker: Marc Anton, Cleopatra.

Speaker: Genau, genau, Augustus.

Speaker: Das einem halt näher bringt.

Speaker: Und allein deswegen, um sich das mal so ein bisschen zu Gemüte zu führen, lohnt sich die Serie.

Speaker: Schon wenn man ein entferntes Interesse daran hat.

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm.

Speaker: Ja, ansonsten, On-Rable Manchever Troja ist definitiv auch so ein riesen historischer Schlachten-Epos.

Speaker: Witzig, dass du den nennst.

Speaker: Ja, Mensch, was für ein Zufall.

Speaker: Ja, freut euch auf die kommende Episode von Synchronklappen.

Speaker: Wir sind aktuell, das Thema ist das Thema so ein bisschen historische, epische Geschichten.

Speaker: Naja, ansonsten naheliegend ist natürlich, ich glaube du hast es eben, hast du es schon gesagt?

Speaker: Königreich der Himmel?

Speaker: Also ich habe es nur im Podcast angemeldet, aber ja, definitiv.

Speaker: Genau, ich meine es ist natürlich auch wieder Ridley's God, es ist wieder ein historisches Set, epische, riesige, epische Schlachten.

Speaker: Liegt also nahe.

Speaker: Dann haben wir eben auch schon erwähnt Spartakus, den ich jetzt zwar selber noch nicht gesehen habe, aber thematisch ist es ja jedenfalls mal naheliegend.

Speaker: Und es ist jedenfalls ein Klassiker und ich glaube, vor dem Gladiator war glaube ich das so der einzige Film, von dem ich wüsste, der halt in so großem Stil und mit so viel Aufwand diese Arena-Kämpfe dargestellt hat, glaube ich.

Speaker: Da kann ich nochmal eingrätschen.

Speaker: Den habe ich tatsächlich damals im Fahrwasser quasi auch gesehen.

Speaker: Es war ebenfalls eine der VHS-Kassetten, die wir dann da hatten.

Speaker: Dementsprechend habe ich erst Gladiator gesehen und dann Spartacus.

Speaker: Spartacus mehr, ich glaube, vier bis fünf Mal tatsächlich.

Speaker: Okay, also ein bisschen Fan.

Speaker: In meinem Leben bislang.

Speaker: Ich glaube, aus heutigen Sehgewohnheiten ist das ein Film, bei dem man sehr viel Sitzfleisch mitbringen muss.

Speaker: Mein letzter Durchgang ist auch schon länger her, aber Kirk Douglas als Spartacus und mit der ikonischen Schlussszene, wo die ganzen Leute brüllen, ich bin Spartacus und bla bla bla.

Speaker: Es ist ein ganz toller, auch umgesetzter historischer Streifen.

Speaker: Aber ich denke, man muss dem schon viel Sitzfleisch mitbringen.

Speaker: Das ist ja auch ein relativ langer Film.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Ja, vor allem, weil das da noch so gewesen ist.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es in Versionen ist, die man heutzutage vielleicht abrufen kann oder so.

Speaker: Aber da war das noch mit Overtüre.

Speaker: Also sprich, du hattest erst Standbild und nur Musik.

Speaker: Also ich glaube, fünf Minuten, sechs Minuten reine Overtüre, bevor es richtig in den Film reingeht.

Speaker: Fand ich auch ganz spannend.

Speaker: sowieso dieses Prinzip, so eine richtige, also bevor der Film losgeht, irgendwie schon so einen Vorspann zu haben, wo dann schon so Namen durchlaufen und vielleicht so, ich sag mal eher abstrakte Kameraeinstellungen, wo noch nicht so richtig Handlung angefangen hat.

Speaker: Das ist ja mittlerweile, habe ich das Gefühl, so ein bisschen Verruf gekommen.

Speaker: Also es wird kaum noch gemacht,

Speaker: Was ich teilweise ein bisschen schade finde, weil ich finde manchmal, also es gibt schon viele Filme, die das sehr kreativ umgesetzt haben.

Speaker: Ja, Monty Python zum Beispiel.

Speaker: Ja gut, die auch.

Speaker: Beziehungsweise, woran ich jetzt irgendwie auch denken musste, jetzt von Guy Ritchie, die Sherlock-Version.

Speaker: Ich meine, das ist nur sehr verkürzt, aber auch die haben so ein bisschen damit gespielt.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber mittlerweile geht es halt mehr so ein bisschen in Richtung in Medias Res sofort.

Speaker: Ja.

Speaker: Gut.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber so ist es halt.

Speaker: Ansonsten von Ridley Scott tatsächlich noch, können wir einfach dabei bleiben bei Unruhable Mentions.

Speaker: Den hatte ich schon mal in einer anderen Podcast-Folge erwähnt.

Speaker: 1492, Eroberung des Paradieses.

Speaker: Christopher Columbus, der seine ersten Schritte auf einem neuen Kontinent, auf einer neuen Welt tut.

Speaker: Der ist unfassbar zerrissen worden von der Kritik.

Speaker: Ist aber für mich tatsächlich so ein Liebhaberfilm.

Speaker: Also ich bin immer noch neugierig drauf.

Speaker: Also ich will ihn gerne sehen tatsächlich, aber ist momentan nirgendwo abrufbar.

Speaker: Aber wenn er irgendwann mal abrufbar ist, werde ich mir angucken.

Speaker: Ja, also ich bin dann auch gespannt, weil ich denke, du wirst da auch, glaub ich, eher kritisch zustehen.

Speaker: Für mich ist es einfach, glaub ich, so ein Nostalgie-Ding.

Speaker: Ebenfalls eine von den VHS-Kassetten, die ich damals bekommen hab.

Speaker: Und auch da hatte ich mehrere Durchläufe, weil ich einfach dieses Historien-Setting auch so cool fand.

Speaker: Und auch dieser Film nimmt sich tatsächlich sehr gerne Zeit.

Speaker: Hast du von Ridley Scott Exodus gesehen?

Speaker: Äh, ne, weil mich das Bibelthema tatsächlich abgeschreckt hat.

Speaker: Ich, also, ich weiß gar nicht, ob er verfügbar ist aktuell, aber vielleicht willst du es ja trotzdem mal ausprobieren.

Speaker: Also, es ist kein Meisterwerk, aber ich fand ihn tatsächlich, ich fand ihn solide.

Speaker: Ich fand ihn okay, also ich fand, kann man machen.

Speaker: Und wenn ich es recht im Kopf habe, ist jetzt, ich sag mal, der, der...

Speaker: biblische Kontext jetzt nicht so krass im Vordergrund.

Speaker: Also ich fand ihn ganz gut.

Speaker: Ich fand ihn ganz ganz solide.

Speaker: Wenn es einem nur um diese Moses-Geschichte geht, fand ich immer noch diese Animationsversion von Dreamworks besser.

Speaker: Ich glaube es war Dreamworks.

Speaker: Es gibt auf jeden Fall eine animierte Version.

Speaker: Die fand ich, also als Kinderfilm gemacht, die fand ich

Speaker: Ja, ist so ein bisschen Superheldenfilm, so Bibelsuperheldenfilm eigentlich.

Speaker: Aber für mich als Kind war es sehr unterhaltsam.

Speaker: Ridley Scotts Version ist halt so ein bisschen, ja, epischer aufgelegt und halt so, es wirkt ein bisschen mehr wie ein Historienfilm, auch wenn er nicht hundertprozentig historisch ist, aber ja, egal.

Speaker: Kann man auf jeden Fall machen.

Speaker: Also es ist nicht unbedingt einer der schlechtere, es gibt schlechtere Filme von Ridley Scotts, vielleicht kann man es so sagen.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, dann setz ich mir den mal auf die Liste.

Speaker: Was mir gerade noch so eingefallen ist, weil ich ihn gerade hier sehe, als Executive Producer war er auch zuständig für The Terror, die Fernsehserie.

Speaker: Hattest du die inzwischen mal gesehen?

Speaker: Also die erste Staffel nur?

Speaker: Ich habe sie angefangen und immer mal wieder reingeguckt, aber dann ist sie, glaube ich, ich hatte sie auf Prime angefangen, dann war sie auf Prime nicht mehr verfügbar.

Speaker: Also ich habe sie nicht komplett gesehen, aber ich habe so ein bisschen reingeguckt und fand sie an sich, also auf jeden Fall auch was die Optik angeht und die Atmosphäre und so, fand ich gut.

Speaker: Aber ich habe es nicht zu Ende gesehen.

Speaker: Vielleicht gucke ich.

Speaker: Also sie hat mich jetzt auch nicht so krass gepackt, dass ich sagen könnte, oh, wie geht es weiter?

Speaker: Aber ich fand sie an sich auch nicht schlecht.

Speaker: Also ich kann mir gut vorstellen, dass ich die irgendwann noch mal weiter gucke.

Speaker: Aber ja, wieso?

Speaker: Wie stehst du dazu?

Speaker: Mir hat die tatsächlich sehr gut gefallen.

Speaker: Vor allem aber auch, weil das historische Setting, was ja auch wieder so eins ist, was tatsächlich noch selten dargestellt worden ist, also mit der HMS Terror und der Erebus, die ja quasi dann die Nordwestpassage

Speaker: Also irgendeine Passage sucht sie auf jeden Fall.

Speaker: Genau, ja, auf jeden Fall.

Speaker: Und dann halt im Eis stecken bleiben und so weiter.

Speaker: Und man weiß, die schaffen es definitiv nicht mehr.

Speaker: Finde ich halt eine total spannende Prämisse.

Speaker: Ist ja auch eine Romanverfilmung quasi gewesen.

Speaker: Es gibt ja auch ein paar übernatürliche Elemente, die jetzt da einfach mit reinkommen in dieser Serie.

Speaker: Aber schlussendlich, rein historisch gesehen, hat mir das auch einfach wieder von der Idee einfach sehr gut gefallen.

Speaker: Ja, wobei ich meine, du hast gesagt, da war er nur Producer.

Speaker: Ich finde es ja immer relativ nichtssagend, wenn jemand nur Producer ist.

Speaker: Ich finde, damit wird irgendwie immer sehr gerne Werbung gemacht.

Speaker: Also jetzt zum Beispiel auch, wenn irgendwie ein Steven Spielberg Producer war.

Speaker: Aber ich finde halt die Tatsache, ich meine, das heißt ja, soweit ich weiß...

Speaker: man korrigiere mich gerne, wenn das irgendwie anders ist, aber soweit ich weiß, heißt ja Producer einfach nur, der Typ hat Geld gegeben.

Speaker: Der hat Geld investiert in diesen Film.

Speaker: Und dann denke ich mir halt so... Der hat ja seine eigene Produktionsfirma.

Speaker: Also ich denke, dann reicht das schon, dass das da drüber läuft und dann steht der Name, glaube ich, dann da drin.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Aber in dem Moment ist das ja erstmal einfach nur eine Investition, die bestenfalls Geld abwirft, indem sie erfolgreich ist.

Speaker: Das heißt ja aber noch lange nicht, dass da in irgendeiner Form, ich sag mal, kreatives...

Speaker: dass da irgendwas reingeflossen ist von dieser Person.

Speaker: Und deswegen also so im Sinne von irgendwie ein Ridley Scott hat hier Geld reingepumpt.

Speaker: Warum soll mich das als Zuschauer dazu bringen, das anzugucken?

Speaker: Ich meine, okay, vielleicht, wenn man sagt, okay, der glaubt an diesen Film.

Speaker: Aber ich finde es übertrieben, damit irgendwie Werbung zu machen.

Speaker: Also das ist halt irgendwie wie zu... Also wenn man jetzt mal böse ist, irgendwie hier, wie wenn irgendein Fußballspieler eine Dönerbude aufmacht und dann sage ich, boah, jetzt gehe ich in die Dönerbude, weil dieser Fußballspieler hat damit Geld gemacht oder hat das investiert und gekauft und das ist seine Finanzanlage.

Speaker: Warum soll mich das interessieren, weißt du?

Speaker: Also der Döner wird natürlich auch nicht besser.

Speaker: Das ist halt so ein bisschen...

Speaker: Also ich meine, klar, wenn ich in der Marketingabteilung sitzen würde, dann würde ich natürlich auch sagen, ja, und setz den Namen noch drauf, weil das ist ein berühmter Name und wenn die Leute den lesen, dann gehen die ins Kino.

Speaker: Aber eigentlich macht es halt nicht so viel Sinn.

Speaker: Aber gut.

Speaker: Ja, mir ist es auch nur eingefallen, weil er jetzt einfach dabei aufgeführt war und wird Terror einfach als Historien-Serie halt für mich auch noch.

Speaker: Also als Historien-Serie.

Speaker: Das war jetzt auch keine Kritik an dir oder dass du es erwähnt hast oder so.

Speaker: Okay.

Speaker: Gut, aber bevor Konstantin weitere Kritik an mir äußert, beenden wir diese Folge für heute.

Speaker: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Und freuen wir uns, wenn ihr uns das nächste Mal wieder einschaltet.

Speaker: Genau, wenn wir unsere Sandalen anziehen und weiter mit unseren Speeren gegen Troja marschieren.

Speaker: Au.

Speaker: Au.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war die 53.

Speaker: Episode von Synchronklappe.

Speaker: Die Musik ist wie immer lizenziert über Epidemic Sound.

Speaker: Dieses Mal zu hören.

Speaker: Ciao Bella von Trabant33.

Speaker: This is how I remember it von AWR.

Speaker: Und Clockmakers Daydream von 369.

Speaker: Meine Güte, was für ein Gruppenname.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Episode.

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