
Wir sprechen mit Bastian Allgeier (Web / Mastodon / Bluesky / LinkedIn) darüber, wie sich Kirby nach mehr als 14 Jahren weiterentwickelt und was es bedeutet, ein kommerzielles CMS langfristig zu pflegen. Dabei geht es um Verantwortung gegenüber Kundinnen, Kunden und Community, um Wartbarkeit, Refactoring und die Frage, warum Beständigkeit gerade in schnelllebigen Zeiten ein eigenes Feature ist.
Außerdem diskutieren wir, wie sich KI auf CMS-Entwicklung, Content-Workflows, Plugins, Support und Produktentscheidungen auswirkt. Bastian beschreibt, warum Kirby KI nicht als fest eingebautes Kernfeature behandelt, sondern weiterhin auf Offenheit, Erweiterbarkeit und Unabhängigkeit setzt.
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Ein großer Teil der Diskussion dreht sich um KI und sogenannte Vibe-Coding-Workflows. Bastian beobachtet, dass KI den Wechsel von anderen Systemen zu Kirby erleichtern kann, weil Migrationen schneller umsetzbar werden. Auch Plugins lassen sich heute leichter für spezifische Projekte bauen. Gleichzeitig entstehen neue Support-Probleme, wenn KI falschen Code erzeugt und Nutzerinnen und Nutzer die Fehler zunächst dem CMS zuschreiben.
Wir sprechen darüber, warum Kirbys dateibasierter Ansatz in dieser neuen Werkzeuglandschaft unerwartet gut funktioniert. Inhalte und Code liegen als Text vor, wodurch KI-Werkzeuge leichter Kontext erfassen können, ohne erst komplexe Datenbankzugriffe oder Schnittstellen zu benötigen. Kirby wird dabei weniger als klassisches Plug-and-Play-CMS beschrieben, sondern eher als flexibler Werkzeugkasten oder Klebersystem zwischen Website, Apps, Enterprise-Systemen und individuellen Workf