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#32 Dramasoap Stall Reloaded (Teil 2) - Kuriose Stallgeschichten? JAA!

Heu hoch zwei
Heu hoch zwei

56 plays · Jun 29, 2026

Wie bereits in Teil 1 (#24 Dramasoap Stall - Wie kurios solls werden? JA!) sprechen wir heute nochmal über die kuriosen Stallgeschichten von euch und uns. Kurios, dreist oder einfach nur lustig, es gibt viele Geschichten, erzählt uns gerne eure in den Kommentaren oder per DM!  Schaut mal bei uns vorbei: Heu Hoch zwei Instagram [https://www.instagram.com/heuhochzwei/]🦄 Joelle: Instagram [https://www.instagram.com/healthyhorsie/] 💚  Website [https://www.healthyhorsie.com/] 🌐 Debby: Instagram [https://www.instagram.com/stallklar_buchhaltung/] 📊  Website [https://www.stallklar-buchhaltung.ch/ber-uns] 🌐

Transcript

Speaker: Heu hoch 2, dein Podcast für fundierte Pferdefütterung und smarte Stallfinanzen.

Speaker: Hallo.

Speaker: Hallo.

Speaker: Und Debbie, wie geht's dir?

Speaker: Ich glaube, du bist schon einiges länger wach als ich.

Speaker: Ja, es ist so heiß, wie in der Schweiz, einfach nur heiß und ich bin jetzt schon die ganze Woche immer vor dem Büro zu den Pferden gefahren und auch heute bin ich so um kurz nach vier aufgestanden und war dann um fünf, kurz nach fünf.

Speaker: im Stall und habe schon beide Pferde gemacht und jetzt sitze ich leicht müde hier, um mit dir zu sprechen in meinem Dachbüro und auch hier sind schon wieder, keine Ahnung, gefühlt 37 Grad, das ist ein bisschen wenig, aber

Speaker: Es fühlt sich nicht so gut an und ich bin ein bisschen froh, wenn die Hitzephase dann langsam zu einem Ende kommt.

Speaker: Es ist absehbar, aber noch nicht ganz sicher.

Speaker: Und wenn ich dann wieder ein bisschen länger schlafen kann, vor allem am Wochenende morgens.

Speaker: Aber

Speaker: Irgendwie ist es auch schön, ich habe jetzt eine Woche lang Sonnenaufgänge beobachtet und eigentlich jeden Tag die Ponys schlafen gesehen, wenn ich morgens gekommen bin.

Speaker: Heute habe ich mich erstmal dann noch zu Galando dazugelegt.

Speaker: Also es hat auch schöne Seiten, aber ich bin müde, also seht es mir nach, wenn heute nicht alles so intelligent ist, was aus mir rauskommt.

Speaker: Aber das Thema, wir haben ja schon angekündigt, wir werden wieder über das Stahldrama sprechen.

Speaker: Das Thema kommt mir entgegen da.

Speaker: kann auch mal was nicht so Intelligentes rauskommen und es ist kein schlimmer Fehler quasi.

Speaker: Und wie ist es bei dir?

Speaker: Ja, ich bin ehrlich gesagt auch recht müde.

Speaker: Der Grund ist nicht unbedingt die Hitze bei uns in Irland.

Speaker: Es ist auch sehr warm, also wir haben auch eine Hitzewarnung bekommen.

Speaker: Für die Insel ist es wirklich sehr, sehr warm.

Speaker: Aber es ist niemals so heiß wie bei euch.

Speaker: Ich glaube, Höchsttemperatur bei uns 28 Grad.

Speaker: Da lachen jetzt alle von Zentraleuropa, dass wir eine gelbe Wetterwarnung hatten und gewarnt wurden, wir sollen nicht rausgehen.

Speaker: Ja, sehr witzig.

Speaker: Die Luftfeuchtigkeit ist hier natürlich recht viel höher als in Zentraleuropa.

Speaker: Das macht das Ganze unerträglich.

Speaker: Es ist nicht unbedingt die Hitze, sondern es ist einfach die Luftfeuchtigkeit, weil man konstant nass geschwitzt ist.

Speaker: wegen gar nichts gefühlt.

Speaker: Aber ja, ich bin tatsächlich wirklich nicht müde wegen der Hitze, sondern weil ich letzte Woche Selbstversorger war und zweimal am Tag in den Stall musste, um mein Pferdchen zu versorgen.

Speaker: War nicht unbedingt der Plan, aber war sehr anstrengend, ehrlich gesagt.

Speaker: Ja, ich kann mir das vorstellen, weil du fährst ja auch, wie du uns schon mal erzählt hast, nicht nur zwei Minuten, sondern du musst ja aus der Stadt raus und das zweimal am Tag, das war auch mit Frühaufstehen verbunden, nehme ich an.

Speaker: Ja, es ging eigentlich noch, also ich bin auch um sechs aufgestanden, dass ich dann um sechs Uhr fünfzehn fahren konnte, dass ich kurz vor sieben im Stall war, weil ich musste um acht Uhr dreißig anfangen zu arbeiten.

Speaker: Aber es ging eigentlich, weil ich bin mit dem Pferd umgezogen, das heißt, ich bin jetzt ein ganzes Stück näher bei mir zu meinem Pferd.

Speaker: das eigene Glück.

Speaker: Also ich muss jetzt nicht mehr 40 Minuten Auto fahren, sondern nur noch 20.

Speaker: Das ist wirklich sehr entgegenkommend.

Speaker: Aber ja, wir haben ja in der letzten Folge, glaube ich, schon ein bisschen gespoilert, dass ich umziehen musste, notfallmäßig mit dem Pferdchen.

Speaker: Und ja, es passt gerade heute zur Starrdrama-Folge, weil das war ein riesiges Drama.

Speaker: Ich habe euch ja erzählt, dass ich mein Pferd relativ spontan gekauft hatte und dadurch auch

Speaker: spontan einen Stall finden musste.

Speaker: Ich habe mir schon viel recherchiert und Gedanken gemacht vorher die Monate.

Speaker: Also ich wusste so ungefähr, wo ich anfragen konnte.

Speaker: Das Ding war einfach, sehr viele Ställe waren einfach ausgebucht, weil natürlich auch die Turniersaison wieder angefangen hat.

Speaker: Und ja, hier einfach, dass es oft so ist, dass die Pferde dann in den Stall geholt werden, wenn die Turniere laufen.

Speaker: Und durch das ist in meiner Umgebung war alles, das ich zumindest kannte oder das auch meinen Bekanntenkreis kannte, war einfach voll oder außerhalb meines Budgets.

Speaker: Und ja, deshalb musste ich ja in diesen Stall, wo ja alles sehr gut geklungen hat und wirklich alles...

Speaker: Paletti war.

Speaker: Es war auch ungefähr drei Wochen gut, bevor es richtig bergab ging.

Speaker: Entschuldigung, irgendwie ist meine Stimme noch nicht ganz bereit für diesen Podcast.

Speaker: Auf jeden Fall, ja, der Stall war eigentlich gut.

Speaker: Also die Pferde waren wirklich 24-7 Brausen auf der Weide, was ich ja unbedingt für ihn wollte, weil er untergewichtig ist.

Speaker: Und

Speaker: Ja, leider ist es dann so gewesen, dass die Pferde auf der Winterweide noch waren, als ich gekommen bin.

Speaker: Und das war anfangs auch gar nicht so schlimm, weil die meinten dann ja, die kommen dann auf die Sommerweide, sie müssen die einfach noch fertig einzäunen.

Speaker: Nach ein paar Tagen war die dann auch fertig eingezäunt und dann kamen die Pferde auf die Sommerweide, wo es richtig viel Gras hatte.

Speaker: Und das war dann auch gut, wie gesagt, für ungefähr zwei Wochen, bis ein Pferd diese Zäune niedergerannt hat.

Speaker: Glücklicherweise nicht mein Pferd, aber es war ein anderes Pferd.

Speaker: Und dann mussten die wieder zurück auf die Winterweide und die Winterweide war inzwischen wirklich nur noch Matsch.

Speaker: Also da war wirklich gar kein Gras mehr vorhanden.

Speaker: Und da fing es halt ein bisschen an, dass ich ja ein bisschen sehr unzufrieden war, weil einerseits war es

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann ging das ungefähr so eine Woche oder zwei Wochen, bis die es endlich geschafft haben, diese Weide wieder neu einzuzäunen.

Speaker: Also wir sprechen jetzt nicht hier, dass ein Pferd wirklich die gesamte Weide niedergerannt hat, sondern einfach einen Pfosten.

Speaker: Also das Pferd hat einen Pfosten mitgenommen und das wäre jetzt nicht so krass gewesen, glaube ich, dass

Speaker: zu reparieren, aus meiner Sicht.

Speaker: Auf jeden Fall ging das sehr lange, bis das repariert ist und dann haben sie auch von den acht Weiden, die da eingezäunt waren, haben sie nur eine Weide, also ein kleines Stück, haben sie doppelt eingezäunt, dass dieses Pferd nicht mehr die Weide niederrennen kann.

Speaker: Und die meinten dann, also die Stallbesitzer meinten dann auch, ja, wir werden den Rest dann auch noch so einzäunen, einfach zur Sicherheit, dass da das eine Pferd nicht wieder die Zäune niederrennt.

Speaker: Dann war das aber so, dass die Pferde dann umgezogen sind wieder auf diese Sommerweide.

Speaker: Die waren da ja aber schon mal zwei Wochen.

Speaker: Das spricht, das Gras war noch da, aber nicht mehr so viel.

Speaker: Und in der Zwischenzeit war es ja heiß.

Speaker: Das heißt, das Gras konnte jetzt nicht so extrem nachwachsen.

Speaker: Und dann war es einfach so, dass alle vier Pferde in dieser Herde, die waren unglaublich hungrig, weil die auf dieser Winterweide standen und einfach kein Futter hatten.

Speaker: Und dann wurden die auf diese Sommerweide geschmissen und es ging keine fünf Tage.

Speaker: Also ich habe das noch nie gesehen, persönlich noch nie.

Speaker: In fünf Tagen haben sie diese Weide niedergefressen.

Speaker: Es war nichts mehr da.

Speaker: Und ich war einfach nur schockiert.

Speaker: Einerseits, weil ich wusste, mein Pferd ist super, super, super hungrig und er hat sich dann auch vom Verhalten her geändert.

Speaker: Also er wurde halt super schlapp, er war super angepasst, aber verstehe ich auch, wenn du einfach konstant hungrig bist.

Speaker: Und da schrillten einfach alle meine Alarmgurken, die eh schon geschrillt haben vorher auf den letzten eineinhalb Wochen.

Speaker: Und dann war ich wirklich einerseits am Boden zerstört, weil ich es einfach nicht fassen konnte, dass man so einen Stall führt mit wirklich sehr vielen Pensionspferden und dass auch die anderen Besitzer da nicht wirklich was dazu sagen.

Speaker: Und ja, dann bin ich dann wirklich notfallmäßig umgezogen.

Speaker: Ich habe super viel Glück gehabt.

Speaker: Ich bin jetzt privat untergekommen, weil, wie gesagt, alle anderen Stellen entweder außerhalb meines Budgets liegen oder eben voll waren.

Speaker: Und ich bin jetzt privat untergekommen und ja, das war auch nur ein glücklicher Zufall, dass ich diese Person kennengelernt habe und der das erzählt habe.

Speaker: Es war so eine typische irische Geschichte.

Speaker: Ich war in einem Einkaufsladen für Pferde, wo man Pferdezubehör kauft, weil ich Futter kaufen musste.

Speaker: Und ich war super, super traurig und einfach nur...

Speaker: ja, super emotional über die ganze Situation und wusste wie nicht, was ich machen soll und habe dann mit dem einen Verkäufer bin ich ins Gespräch gekommen und er sagte, ja, ich kenne da jemanden, ruf da mal an, geh da mal vorbei und dann habe ich das gemacht und ja, da bin ich jetzt tatsächlich untergekommen, deshalb bin ich jetzt auch viel näher bei mir zu Hause, weil das glücklicherweise da in der Umgebung war und

Speaker: Ja, dem Pferd geht es wieder gut.

Speaker: Er musste allerdings ein paar Tage isoliert werden, bevor er wirklich auf die Weide durfte, weil er hatte sich im alten Stall Würmer aufgelesen.

Speaker: Ich musste das natürlich testen, bevor wir da umgezogen sind.

Speaker: Und deshalb musste er die ganze letzte Woche im Stall leider verbringen.

Speaker: Also er kam schon raus, aber halt einfach nicht mit den anderen.

Speaker: Und auch nur auf dem Sandplatz, da natürlich die Weiden nicht kontaminiert werden sollen mit diesen Würmern.

Speaker: Und ja, deshalb musste ich zweimal am Tag im Stall sein, weil am jetzigen Stall ist es so, dass, weil es auch privat ist, natürlich nicht mehr all-inclusive.

Speaker: Service ist, wobei der andere Stall ja auch kein Service schlussendlich hatte, weil die ja nicht mal Futter hatten.

Speaker: Ja, und deshalb musste ich das selber machen.

Speaker: Das war natürlich nicht so schlimm und das mache ich auch gerne und ich wusste auch, dass ich das selber machen musste.

Speaker: Also ich möchte jetzt auch hier gar nicht...

Speaker: rumheulen, dass ich den Stall müssen musste.

Speaker: Aber es ist einfach ein bisschen gerade aktuell, war es sehr viel, weil ich auch noch ein größeres Projekt mit meinen Kursen im Hintergrund laufen habe.

Speaker: Ich habe ja noch meinen normalen Job, dann haben wir noch den Podcast und dann noch das Pferd komplett selber zu versorgen.

Speaker: Das war einfach ein bisschen viel und deshalb bin ich jetzt ein bisschen müde.

Speaker: Da sind wir immerhin schon zwei aus unterschiedlichen Gründen, aber wir sind immerhin zu zweit, die jetzt müde sind.

Speaker: Genau, aber es ist schon frech, was man manchmal hört.

Speaker: Es erinnert mich ein bisschen daran an, wir haben ja viele Geschichten zugeschickt bekommen und es erinnert mich auch an Geschichten, wo die Leute gesagt haben, das Heu wurde abgewogen oder viel zu wenig gegeben und so.

Speaker: Also das Futterthema, finde ich, ist schon verrückt.

Speaker: Ich meine, ich verstehe mich nicht falsch, bei Pferden, die in Boxen gehalten werden und man das Futter wirklich schlau und mit Konzept abwiegt und dann auch so füttert, das finde ich alles in Ordnung.

Speaker: Aber ich habe auch schon Geschichten gelesen, wo dann die Pferde abends um sechs oder so, keine Ahnung, ein bisschen Heu gekriegt haben und das nächste Mal dann am Morgen um sieben.

Speaker: Und wenn man mit den Stallbesitzern geredet hat, selbst wenn man Heu zukaufen wollte oder so, wurde einem das verwehrt.

Speaker: Und das finde ich dann schon auch ein bisschen eben, keine Ahnung, es geht da doch um die Pferdegesundheit und für das ist der Stallbesitzer ja schlussendlich wie mitverantwortlich.

Speaker: Und ich finde das schon krass, dass die Leute dann sagen, sie kaufen das Heu dazu, das...

Speaker: Und organisieren das, dass das irgendwie hängt.

Speaker: Ich kenne jemanden, die hatte das Problem auch und die hat jetzt selber so eine zeitgesteuerte Heuraufe mit vier so Fächern und die gehen dann über Nacht so automatisch auch extra gekauft, um das Problem vorzusorgen, weil das kann man dann so in die Box holen.

Speaker: Schrauben oder so, ich kenne das Prinzip nicht ganz genau.

Speaker: Aber die hat mir auch erzählt, die hatte auch ganz lang Streit mit ihren Stallbesitzern eben wegen der Futterthematik.

Speaker: Und natürlich, der Stallbesitzer kann nicht um Mitternacht nochmal und um drei Uhr nochmal häufig, und das sehe ich schon auch irgendwie ein.

Speaker: Aber ich finde schon, dass das gelöst sein muss.

Speaker: Und eben wie bei dir, den ganzen Tag kein Essen ist.

Speaker: Keine Lösung und so wie du mir erzählt hast, war ja nicht nur das Essen ein richtiges Problem.

Speaker: Ja, also leider ist es halt auch dazu gekommen, dass die keinen Wassertank oder so auf den Weiden hatten und...

Speaker: Vielleicht jetzt, dass ihr euch das vorstellen könnt, die Weiden waren nicht direkt am Stall.

Speaker: Also die Weidefläche hier ist wirklich relativ groß, was auch schockierend ist, dass die die ganze Weide runtergefressen haben.

Speaker: Aber die Weide war wirklich zu Fuß ungefähr 20 Minuten vom Stall entfernt.

Speaker: Und die haben da tatsächlich dann Wasser in Kübel runtergefahren auf die Weide.

Speaker: Und anfangs hieß es auch, das sei einfach eine Übergangslösung, bis die einen Wassertank unten installiert haben.

Speaker: Ging aber dann auch die ganzen fünf Wochen, die ich da war.

Speaker: Das ist nie passiert.

Speaker: Und deshalb ist auch dazu gekommen, dass natürlich bei super heißem Wetter waren diese Wasserkübel leer.

Speaker: Also da reicht es nicht, einmal am Tag Wasser runterzufahren.

Speaker: Und ja, das war dann auch so, dass wenn ich oft da war, dass die Pferde gar kein Wasser hatten und man nicht wusste, wie lange hatten die jetzt kein Wasser.

Speaker: Und das, finde ich, geht auch gar nicht.

Speaker: Also das sind einfach Grundbedürfnisse, Futter und Wasser, es sollte das absolute Minimum sein.

Speaker: Und ja, wie du sagst, das mit dem Heu, ich glaube, es gibt wirklich viele Auseinandersetzungen, gerade in Boxenställen.

Speaker: Wobei ich da finde, ich verstehe, wenn die Stallbesitzer sagen, ja, wir wollen nicht, dass das Heu verschwendet wird, weil gewisse Pferde nutzen das dann als Einstreu.

Speaker: Und das sehe ich ein, Heu ist super teuer, das soll nicht passieren.

Speaker: Aber es gibt ja Möglichkeiten.

Speaker: Also wie du sagst, eine zeitgesteuerte Heuraufe.

Speaker: Man kann auch Heunetze reinhängen,

Speaker: Und wenn die Pferde dann keinen Hunger mehr haben, dann hängen einfach die Heunetze da.

Speaker: Also so einfach ist das.

Speaker: Und über Nacht haben sie dann lange Futter.

Speaker: Ja, also es gibt natürlich ganz viele Tools.

Speaker: Ich glaube schlussendlich ist es oft einfach Faulheit der Stallbesitzer.

Speaker: Und es sind halt nicht ihre eigenen Pferde.

Speaker: Das ist halt teilweise auch so.

Speaker: In meinem Stall jetzt mit diesem Drama.

Speaker: Die eigenen Pferde der Stallbesitzer, die hatten Wasser, die hatten Futter.

Speaker: Die waren nicht auf der gleichen Weide.

Speaker: Es waren nur die Pensionspferde.

Speaker: Was ich noch krasser finde, weil wir sind ja diejenigen, die Geld zahlen für den Service.

Speaker: Also...

Speaker: Ja, aber das kenne ich oft, ich habe das auch immer gesagt, also wenn du einen Stall anschauen gehst, wo die Besitzer des Stalles selber Pferde haben, also ich rede jetzt aus Offenstallperspektiven, ich gehe keine Boxenstelle anschauen, aber aus Offenstallperspektiven ist es immer ein gutes Zeichen, wenn in der Gruppe, in der dein Pferd rein soll, auch

Speaker: das Pferd des Stallbesitzers steht, weil da sind sie ja meistens dann auch kleinlich, was die Pflege angeht.

Speaker: Das hilft meistens sehr und sonst, ja, ich bin wirklich Fan davon, entweder offen darüber zu reden beim Anschauen oder dann halt auch mal einfach so vorbeizufahren.

Speaker: Ihr müsst aufpassen, dass ihr das dürft und dass kein Hausfriedensbruch ist und so.

Speaker: Also ich will jetzt nicht sagen, wenn ihr einen Stall seht, fahrt vorbei, aber

Speaker: vielleicht, wenn ihr da wart und einmal mit den Schreibbesitzern geredet habt, dass ihr sagt, ihr würdet jetzt kommende Tage nochmal der Mama, dem Papa, dem Freund, der Schwester, wem auch immer zeigen und das dann so ein bisschen unangemeldet machen, weil ich finde immer, dann sieht man auch, haben die Futter, haben die Wasser, wenn man es immer auf einen Termin macht, dann

Speaker: kann man davor ja alles herrichten.

Speaker: Und in dem Stall, wo ich war, eine Stallfreundin von mir, die war sich erst auch nicht sicher, ob sie da hinziehen soll.

Speaker: Und die war dann selber noch zwei, dreimal da und hat auch die Herden beobachtet.

Speaker: Und das war bei uns kein Problem.

Speaker: Also bei uns darf man da einfach kommen.

Speaker: Sie hat das so ausgemacht.

Speaker: Und sie hat auch gesagt, das war für sie mega beruhigend, weil dann wie klar war, es gibt nichts zu verheimlichen, weil ich glaube, das, was du erlebt hast, ist schon auch was.

Speaker: Die Versprechen einem, dass

Speaker: Blaue vom Himmel und es ist der beste Stall und es wird auf das, das, das und das geschaut und wenn es dann so weit ist, also wenn man dann in dem Bereich wäre, dass man einzieht, dann zieht man ein und eben die ersten zwei Wochen wird noch nach einem geschaut und es wird gesagt, wir machen das und jenes und überhaupt und dann geht es meistens nicht lang und dann sieht man es gar nicht.

Speaker: Ich hatte das ja auch am ersten Ort, wo ich mit Galando und Napoleon war, nachdem ich in meinem

Speaker: quasi Homebase-Stahl ausgezogen bin, sie, die ja die Pacht nicht verlängert bekommen hat, bin ich ausgezogen und da war ich auch nur drei Monate, nein, nicht mal, ich war da auch nur ganz kurz.

Speaker: Die haben am Anfang gesagt, auch in Galandosherde und da gibt es dann einen Heuballen, der in die Heuraufe gemacht wird, dass die immer Heu haben und am Schluss haben die für, glaube ich, zwölf Pferde zwei Schubkarren am Abend reingemacht und dann waren sie verunsichert, warum, dass die schon, wenn ich um

Speaker: 19 Uhr gekommen bin, kein Heu mehr hatten und die waren dann auch sauer, wenn man selber Heu nachgefüllt hat und so.

Speaker: Das war für mich auch keine Option.

Speaker: Ich war dann oft nur da, um Galando separat nochmal Heu zu füttern und dann war für mich da auch relativ schnell klar, dass ich wieder weg muss.

Speaker: Und ja, das finde ich schon auch.

Speaker: Also ja, Heu ist wirklich ein ganz schwieriges Thema und ich bin ja auch der Meinung,

Speaker: das Heu nicht verschwendet werden soll und manchmal sehe ich auch Boxen, wo ich so denke, warum machst du das?

Speaker: Es gibt ja so viele Tools, es gibt ja auch jetzt mittlerweile, das finde ich mega cool, diese Eckraufen, wo man oben das Heu reinmacht und unten

Speaker: hat es dann so eine Öffnung, wo es rauskommt, dass die Pferde so naturnah wie möglich fressen, weil sie sie mit dem Kopf ganz nach unten müssen.

Speaker: Solche Dinge finde ich mega gut und da ist ja das Heu viel sparsamer, weil es kommt ja nur nach, wenn unten weggefressen wird.

Speaker: Und deswegen, ja, es gäbe Tools, statt das einfach an den Boden zu legen und die Pferde es als Bett benutzen lassen.

Speaker: Ja, es gibt ganz viele verschiedene Dinge und ja, also bei diesem Stall, ich meine, ich habe mich super informiert, hier geht auch viel über Mund zu Mund und jeder hat mir gesagt, ja, also hat nicht Schlechtes darüber gehört oder so.

Speaker: Es war ja auch einen relativ neuen Stall, also die machen das erst seit einem Jahr, aber ich dachte halt trotzdem ein Jahr, wenn da jetzt was super Schlechtes wäre, würde man das wahrscheinlich hören.

Speaker: Und ja, ich weiß nicht, ob ich einfach super Pech hatte oder ja, was da genau war, aber auf jeden Fall, als ich da im zweiten Stall war, dann hat auch meine Bekannten haben da rumtelefoniert und die haben dann tatsächlich jemanden gekannt.

Speaker: die jetzt im jetzigen Stall sind und die haben dann, also die haben noch so lange Rundtümmel für ihr, bis sie zu dieser Person kamen, um zu fragen, hey, wie ist der Stall, kannst du ihn empfehlen, vor allem, weil es auch privat ist und man nicht unbedingt da öffentliche Bewertungen hat oder so und die meinte dann, ja, nee, sie sei mega happy mit ihren Pferden, sie hat zwei Pferde da,

Speaker: Und das war für mich definitiv auch eine Hilfe, um die Entscheidung zu treffen.

Speaker: Allerdings muss ich sagen, ich habe die Entscheidung halt auch wieder ein bisschen schnell treffen müssen, weil ich ja wirklich unbedingt weg wollte.

Speaker: Also dieser Zustand war dann ungefähr, also das mit keinem Futter war ungefähr zwei Wochen und das war für meinen Geschmack viel zu lange.

Speaker: Ich war dann auch täglich da und habe ihn natürlich noch gefüttert, aber wie gesagt, der Stall war 40 Minuten von mir entfernt.

Speaker: Es wäre unmöglich gewesen für mich, mehrmals täglich da zu sein, um zu füttern.

Speaker: Und ja, es sind noch ein paar andere Dinge passiert neben dem Futter, wo natürlich auch sehr sauer aufgestoßen haben grundsätzlich, wo dann natürlich zu der ganzen Entscheidung auch schnell geführt haben, dass ich da weggehe.

Speaker: Ja, ich glaube, manchmal hat man einfach Pech und es gibt super viele gute Ställe, es gibt super viele schlechte Ställe.

Speaker: Ich glaube, manchmal ist es super schwierig, die herauszufiltern und

Speaker: Aber auf jeden Fall bin ich froh, dass ich da weg bin und hoffe, dass es dem Pferdchen jetzt langsam besser geht.

Speaker: Also jetzt im jetzigen Zustand, wir sind in der Woche jetzt im neuen Stall.

Speaker: Er ist jetzt in die Herde reingekommen, da er erfolgreich entwurmt wurde.

Speaker: Und ja, hat schon zwei Freunde gefunden und schon ein bisschen zugenommen, was mich natürlich auch sehr freut, weil der natürlich super viel Heu bekommen hat, jetzt in der Box und auch sehr viel Ruhe hatte.

Speaker: Und ich glaube, das hat er auch gebraucht, da einfach für sich sein zu können und zu fressen und zu trinken, weil man hat wirklich gemerkt, dass der, ja, der war wirklich einfach super, wie nennt man das so, so richtig...

Speaker: Ja, irgendwie so schlapp und hatte gar keine Lust mehr, was zu machen.

Speaker: Er ist eigentlich super menschenbezogen, also so wie die meisten Vollblüter.

Speaker: Die kennen ja das eigentlich fast nur seit sehr, sehr jung, dass die ja natürlich mit den Menschen interagieren.

Speaker: Und er hatte gar keinen Bock auf Menschen.

Speaker: Und der Nacht ist dann so, oh, das ist wirklich ganz komisch.

Speaker: Und dann vor ein paar Tagen ist er richtig wieder aufgeblüht.

Speaker: Und es hat mich einfach mega gefreut.

Speaker: Er hat richtig Bock zu arbeiten.

Speaker: Wir machen ja aktuell nur so Handarbeit oder so.

Speaker: und Bodenarbeit, um seine Muskeln aufzubauen.

Speaker: Und da hat er wirklich, wirklich Lust zu arbeiten.

Speaker: Und ja, da bin ich sehr froh, dass er wieder der Alte ist.

Speaker: Ja, zum Glück, es ist wirklich crazy, was da passiert ist.

Speaker: Und eben auch hier wieder, also Ställe sind so komische Orte.

Speaker: Manchmal...

Speaker: Und du bist ja nicht die Einzige, die das erlebt hat, auch bezüglich des Wassers.

Speaker: Wir haben nachher eine Story von einer Hörerin zugeschickt bekommen, dass sie auch, ihr Pferd war im Winter auf der Winterkoppel, ich glaube, so wie ich es verstanden habe, am Tag und da wurde kein Wasser gegeben und dann hat sie die Stahlbesitzer, ich nehme an, freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass das schon noch wichtig wäre und dann haben die ihr

Speaker: quasi mit Kündigung gedroht und gesagt, ja, informiere dich mal, Pferde brauchen kein Wasser im Winter.

Speaker: Komisch, also ich bin jetzt kein Tierarzt, aber ich glaube, das stimmt nicht.

Speaker: Und die hat sich dann auch einen anderen Stall gesucht, was ich

Speaker: Absolut verstehe ich aber auch dann direkt, wenn Kritik kommt, dass Stallbesitzer mit Kündigung zu drohen.

Speaker: Also finde ich auch ein bisschen speziell, ehrlicherweise.

Speaker: Das ist eine wirkliche Red Flag, ehrlich gesagt.

Speaker: Also ich meine, Wasser ist wirklich ein Grundbedürfnis, auch im Winter.

Speaker: Ich meine, es gibt nicht umsonst so viele Koliken im Winter, weil die Pferde zu wenig trinken.

Speaker: Und ja, es ist einfach...

Speaker: Ich finde es unglaublich, dass die Stahl... Also bei mir war es dann auch so, als ich da Kritik angebracht habe, ja, dann musst du halt was anderes suchen.

Speaker: Ja, werde ich auch tun.

Speaker: Also das geht einfach gar nicht.

Speaker: Keine Sorge.

Speaker: Keine Sorge, ich werde da weg sein.

Speaker: Ja, das ist echt der Wahnsinn.

Speaker: Und ich glaube, die Stahlbesitzer, ich glaube, manchmal denken sie ja...

Speaker: dass du dann Angst hast zu gehen oder so.

Speaker: Also ich glaube schon auch, dass das ja oft vorkommt, dass man Angst hat, was anderes zu suchen und es ist dann wirklich besser.

Speaker: Also ich kenne es gerade von mir, ich hatte super viele Zweifel.

Speaker: Aber ja, also das geht gar nicht.

Speaker: Ja, manchmal muss man den Schritt machen und danach wird dann meistens auch alles besser und nicht schlechter.

Speaker: Also so habe ich das erlebt, auch wenn es unangenehm ist.

Speaker: Und ich fand auch die Zeit zwischen, auch wo ich gekündigt habe und dann bin ich aber noch da geblieben, weil meistens kann ich nicht sagen, ich will jetzt gehen und dann...

Speaker: nehme ich mein Pferd und bin weg.

Speaker: Danach hat man ja, je nachdem, noch Fristen oder bis der neue Stall einen Platz hat und so.

Speaker: Und das fand ich schon sehr unangenehm.

Speaker: Also ich war dann auch nicht mehr so gerne da, aber wenn man weiß, das Pferd ist nicht so gut versorgt, muss man ja trotzdem hin.

Speaker: Man kann ja dann nicht streiken und sagen, ich gehe die Tage dann nicht hin.

Speaker: Und das ist schon, ich finde das immer sehr unangenehm, aber es gehört halt irgendwie dazu.

Speaker: Also man kommt und geht im Leben.

Speaker: Also ich musste noch vier Tage da sein, weil ich leider auch keinen eigenen Transporter habe und war da auch noch angewiesen, dass mich jemand abholt oder jemand das Pferd abholt.

Speaker: Und deshalb musste ich noch vier Tage warten, als ich dann da die Zusage bekommen habe vom neuen Stall und ihn dann auch gekündigt habe.

Speaker: Und es war sehr, sehr unangenehm und es hat mich auch sehr, sehr gestresst, da in den Stall zu gehen.

Speaker: Ich habe da auch versucht, die Stallbesitzer so gut wie möglich zu umgehen, wie es ging, aber es ging natürlich nicht immer.

Speaker: Aber ja, das ist, ich glaube, also für mich war es psychisch sehr, sehr belastend.

Speaker: Ich glaube, das geht allen gleich.

Speaker: Aber ja, irgendwie müssen wir da durch, weil wir können die Pferde ja nicht einfach dann

Speaker: ignorieren für vier Tage und dann sagen, okay, jetzt können wir gehen.

Speaker: Die müssen ja trotzdem versorgt werden.

Speaker: Aber ja, ich habe kaum geschlafen in diesen Wochen, ehrlich gesagt, weil ich mir einfach so Sorgen gemacht habe.

Speaker: Und eben diese letzten Tage waren dann wirklich, ja, sehr, sehr nervenzehrend.

Speaker: Ja, und ich glaube, egal wie kurios oder auch lustig manchmal so Geschichten sind, die wir hier erzählen, auch mit Streit oder Situation unter den Einstellern.

Speaker: Also solche Geschichten haben wir ja auch bekommen, aber ich finde trotzdem immer, meistens ist es ja erst im Nachhinein lustig, weil oft ist es ja, wenn man in der Situation ist, furchtbar unangenehm.

Speaker: Und gerade wenn es zwei Einsteller sind, will man den Stall aufgeben, nur weil einer nicht

Speaker: und so deswegen.

Speaker: Wir wissen das auch.

Speaker: Trotzdem gibt es so kuriose Dinge, über die man dann irgendwie auch schmunzeln muss.

Speaker: Aber im Zweifelsfall hoffe ich für alle, dass sie so wenig wie möglich so Dinge erleben.

Speaker: Aber in Stellen ist es leider trotzdem immer so, dass Dinge erleben.

Speaker: Und ich glaube, du hast noch eine speziell gute Geschichte auch von unseren Zuhörern bekommen und wirst uns jetzt erzählen, was da passiert ist.

Speaker: Auch das ist

Speaker: kurios, würde ich sagen, oder auch ein bisschen dreist.

Speaker: Sehr dreist, sehr krass und auch eine längere Geschichte.

Speaker: Und ja, ich würde jetzt mal kurz da mein Handy vorholen und das euch schildern.

Speaker: Und zwar, unsere Hörerin war im Krankenhaus und ihr Pony hatte in dieser Zeit ein Berett.

Speaker: Also sie hat ihnen ein Berett gegeben an dem Stall, wo er auch zu dieser Zeit dann auch war.

Speaker: Und im Nachhinein hat sie aber erfahren, dass dieses oder ihr eigenes Pferd als Reitschulpferd ohne ihres Wissens verwendet wurde.

Speaker: Als sie dann aus dem Krankenhaus wieder zurück war und am Stall das angesprochen hatte, haben sie das abgestritten und der beste Beweis war, als dann ein Reitschulmädchen auf sie zugekommen ist und sie fragte, oh, darfst du heute das Pferd reiten?

Speaker: Das hatte ich letztes Mal in der Reitstunde.

Speaker: Es ist so verrückt.

Speaker: Also für Berit zahlst du Geld, dass dein Pferd von einem Profi, einem Trainer oder so bewegt wird und dafür, um danach zu erfahren, dass es in der Reitstunde gebraucht wurde, um mit den Reitschülern auch Geld zu machen, also

Speaker: Da musst du schuften.

Speaker: Es ist so daneben, statt dass das Pferd was gelernt hat in der Zeit, wurde es einfach so gebraucht.

Speaker: Solche Geschichten auch.

Speaker: Ich höre das immer wieder, dass Pferde

Speaker: als Reitschulpony gebraucht wurde oder von der Tochter der Stahlbesitzerin geritten wurde, ohne das Wissen oder dass sich sonst irgendein Einsteller berufen gefunden hat, das Pferd auch zu bewegen.

Speaker: Ich glaube, es war auf TikTok oder so.

Speaker: diese vielen Social Media Kanäle, ich weiß nicht, auch eine Geschichte gelesen, wo jemand erklärt hat, ich hoffe, es war ironisch, ich weiß es ehrlicherweise nicht, warum das es richtig war, dass sie das Pferd, das eine Miteinstellerpferd bei ihnen am Stall geritten hat, weil da kam ja nie jemand und irgendjemand muss sich ja nach dem Pferd schauen und so und die Kommentare darunter waren auch, also

Speaker: Wild in alle Richtungen und auch manchmal, ich meine, ich hoffe, es war ein Joke von ihr, aber manchmal waren die Kommentare dann auch übelst daneben.

Speaker: Aber ich denke dann immer, wenn ich solche Dinge lese, es ist nicht ein Einzelfall.

Speaker: Also die Hörerin ist nicht die eine, die das jetzt erlebt hat, sondern das passiert immer wieder, dass einfach so Pferde gebraucht werden.

Speaker: Und es ist so schwierig, manchmal findet man das ja auch so lange nicht raus.

Speaker: Ja, ich meine, wir wissen jetzt nicht, wie lange sie im Krankenhaus war, aber ich meine, zum Fakt, dass sie ihnen Beritt gegeben hat,

Speaker: zeigt ja auch, dass sie wahrscheinlich länger nicht kommen konnte.

Speaker: Und deshalb möchte man ja auch, dass das Pferd erstens weiterhin bewegt wird, andererseits, wie du sagst, etwas Neues lernt oder weiterlernt.

Speaker: Und man vertraut diesen Menschen ja auch das Pferd komplett an.

Speaker: Also wenn man selber krank ist vor allem, dann musst du ja auch irgendwie darauf vertrauen, dass das funktioniert.

Speaker: und dass das alles gut kommt und dann wirst du so krass enttäuscht, also wie du sagst, einerseits hat sie wahrscheinlich super viel Geld bezahlt, dass dieses Pferd in Beritt war, dann musste er in der Reitschule laufen und ich meine, der wurde wahrscheinlich mehr verritten als beritten von den Reitschulkindern und

Speaker: ich meine, jeder weiß es, ich glaube, manche sind weniger empfindlich, andere sind super empfindlich, aber ich meine, wenn jetzt einfach irgendjemand random mein Pferd reiten würde, das ich jetzt gerade ausbilde, ich würde rasend werden, weil das einfach, das geht gar nicht.

Speaker: Man kann da so viel Arbeit, die man reinsteigt, einfach im Nullkommanix zerstören und

Speaker: Ja, ich finde das echt krass.

Speaker: Wie du sagst, das Schlimme ist eigentlich, dass es kein Einzelfall ist.

Speaker: Das ist jetzt nicht eine Geschichte, wo man denkt, wow, sie hatte echt mega Pech, sondern das gibt es immer wieder und ich finde das eigentlich so erschreckend, dass das Menschen machen.

Speaker: Wie können die mit ihrem Gewissen weiterleben?

Speaker: Also weißt du, dass du

Speaker: diese Entscheidung triffst, dass du das machst, das braucht so viel.

Speaker: Ich meine, wären die jetzt in einem Not gewesen mit Reitschulponys oder Reitschulpferden und wären so, hey, er würde sich supergut eignen, weil es vielleicht ein superliebes Pony ist oder was weiß ich.

Speaker: Wieso kann man nicht den Besitzer anrufen und fragen, hey, können wir das vielleicht nochmal besprechen oder wir haben gerade eine Engpass-Situation oder was weiß ich.

Speaker: Ich meine, wir wissen jetzt nichts über das Pferd oder die Besitzerin sonst.

Speaker: Es hätte ja sein können, dass sie es vielleicht gar nicht so schlimm gefunden hätte und so dachte, ja gut, dann ist er vielleicht noch zweimal in der Woche in der Reitschule.

Speaker: Wenn er daneben noch beritten wird, okay.

Speaker: Aber wenn man hinter den Rücken das einfach macht, ja, das geht einfach gar nicht.

Speaker: Vor allem eben dann wäre das ja auch was anderes gewesen, auch eben, ich gehe davon aus, dass das bezahlt ist und das wäre dann preislich auch was anderes gewesen.

Speaker: Ich meine, die hätten ja sagen können, wir haben vielleicht gerade nicht so viel Zeit für Berit, wäre es für dich ja auch in Ordnung, wenn wir eben zweimal die Woche Reitstunde mitlaufen und zweimal die Woche Berit oder so.

Speaker: Ich glaube schon, dass man ja mit Menschen eigentlich grundsätzlich beschäftigt.

Speaker: über alles reden kann oder dass halt sonst die Besitzerin im Krankenhaus war, eine andere Lösung hätte finden müssen, wenn die nicht so viele Tage wie vereinbart abdecken könnten.

Speaker: Aber ich finde auch, das einfach zu machen und dann auch noch, wenn sie es im Stall anspricht und es war ja dann schon klar, dass es rausgekommen ist, dann auch noch zu sagen, dass das nicht stimmt.

Speaker: Das finde ich sehr dreist, weil spätestens da hätte man sich entschuldigen müssen und sagen,

Speaker: Es war die oder die Situation, es war ganz dringend, es war, ich weiß nicht, vielleicht gab es ja eine Erklärung, warum das gemacht wurde.

Speaker: Dreist war es sowieso, aber vielleicht hätte man es erklären können.

Speaker: Und dann sagen, ja gut, du musst nur die Hälfte bezahlen oder irgendwie einen Kompromiss finden.

Speaker: Aber das dann bestreiten, bis wieder jemand einen neuen Beweis liefert, dass das wirklich passiert ist.

Speaker: Das ist doch freister.

Speaker: Dann auch ein bisschen lächerlich, wir sind ja dann doch alles erwachsene Personen und wenn man was Blödes gemacht hat, dann ist ja zum Glück niemand gestorben und das Pferd wird jetzt auch nicht für immer einen Schaden haben, dass es nicht mehr reibbar ist, aber dann muss man auch dazu stehen und ich finde das dann schon ein bisschen komplex.

Speaker: Daneben vor allem eben ein Bereiter und ein Trainer, der arbeitet ja mit Menschen.

Speaker: Da müsste man meinen, dass der Kommunikation so ein bisschen auch kann.

Speaker: Und das finde ich, ja, ich finde das schon wirklich crazy, crazy.

Speaker: Also wo ich mir so denke,

Speaker: Es ist so verrückt, sein Pferd in andere Hände zu geben.

Speaker: Manchmal ist das wirklich schwierig und ich kenne das auch.

Speaker: Bei mir am Stall ist das auch so, dass jetzt eine Freundin von mir in den Urlaub fährt länger, also zweieinhalb Wochen, und die war auch ein bisschen verzweifelt, weil sie nicht wusste, wem das Pferd anzuvertrauen.

Speaker: Und jetzt ist es dann mein Problem.

Speaker: Ich habe dann gesagt, ja, ich mache das schon.

Speaker: Also ich mache das noch gern, so Training mit anderen Pferden.

Speaker: Aber sie hat auch überlegt, ihn auch in so einen Reha-Stall zu stellen, also ihr Pferd.

Speaker: Aber sie hat dann auch gesagt, ja, und dann, sie weiß nicht, wie da geschaut wird, sie kennt da die Leute nicht.

Speaker: Und ihr Pferd hat noch so ein bisschen ein Lungen-Thema.

Speaker: Und dann mit dem Stress vom anderen Stall für diese Wochen.

Speaker: Und dann hat sie gesagt, sie muss das anders lösen.

Speaker: Aber es ist so schwierig, also ich bin ja auch ganz penibel.

Speaker: wenn es darum geht, meinem Pferd in fremde Hände zu geben und ich verstehe das so gut, dass das schwierig ist und ich glaube für unsere Zuhörerin, die das erlebt hast, also auch wenn du zuhörst, das tut uns leid und wir hoffen, dass du irgendwann wieder jemandem vertrauen kannst und das nicht für immer sein.

Speaker: quasi ein Trauma ein bisschen ist, das dann bleibt und man dann nicht mehr wegfallen kann, das wäre auch sehr schade und wir hoffen natürlich, dass sie nicht mehr ins Krankenhaus muss und sowas erleben muss.

Speaker: Ja, wir wünschen dir wirklich alles Gute, nicht nur für dich selber, aber natürlich auch mit dem Pony und auch viel Glück in einem neuen Stall, weil sie hat uns noch geschrieben, dass sie dann umgezogen ist und ja, wir wünschen da auf jeden Fall alles Gute und die Geschichte hat uns beide wirklich stark schockiert.

Speaker: Ich glaube, für mich ist das auch eine

Speaker: Einige der Gründe, wieso ich jetzt aktuell das für mich nicht in Frage kommen würde, meinem Pferd in eine Reitschule zu stellen, also auch als Einsteller, einfach weil ich diese Situation auf jeden Fall nicht haben möchte, aber ich meine, manchmal hat man auch einfach keine Wahl und muss das Pferd in einen Stall stellen, der bei einem in der Nähe ist.

Speaker: Und ja, ich glaube gerade auch im längeren Urlaub oder wenn man einfach länger weg ist, dass das sehr schwierig ist.

Speaker: Ich glaube, ich gebe meinen Pferden einfach frei meistens und denke mir so gut, die haben dann halt auch einen Urlaub.

Speaker: Also ich werde dieses Jahr auch zehn Tage noch im Sommerurlaub sein und er wird einfach auf der Weide sein und sein Leben genießen.

Speaker: Und klar, die anderen schauen da auch nach.

Speaker: dass es ihm gut geht und falls etwas ist, aber jetzt nicht, dass er bewegt wird.

Speaker: Aber es gibt natürlich auch Pferde, die wirklich Training brauchen, vielleicht auch wegen Krankheiten oder vielleicht sind sie vielleicht in der Abnehmphase oder was weiß ich.

Speaker: Und da ist es wirklich...

Speaker: Ja, dann sehr schwierig und umso besser, dass man vielleicht jemanden einen Stall hat, so wie dich, wo man da auch das Pferd anvertrauen kann und du das auch gerne machst für diese zwei Wochen.

Speaker: Also ich hatte in der Schweiz auch mal einen Stall, da hat man wirklich, alle haben füreinander geschaut und man konnte sich da...

Speaker: rumfragen und eintragen für Urlaubsvertretung und das habe ich wirklich super, super gut gefunden, dass man da einfach einander so vertrauen kann und dass man da einfach ehrlich ist und da nicht einfach etwas passiert und ich finde das einfach extrem wertvoll.

Speaker: Ist aber, glaube ich, auch sehr selten, wenn man das wirklich hat am Stall.

Speaker: Ja, und ich glaube, dass bei mir das Glück ist, dass der Stahl groß ist, weil ich erlebe ja auch nicht nur coole Sachen.

Speaker: Bei uns gibt es dann auch immer wieder kuriose Situationen und manchmal erlebe ich die H&A mit und manchmal auch nur von außen.

Speaker: Aber man muss auch sagen, bei uns sind es ja ungefähr 70 Pferde, im Moment eher ein bisschen weniger, im Winter meistens ein bisschen mehr, weil dann die Winterpausenpferde auch so ein bisschen da sind.

Speaker: Genau, aber es ist schon auch immer so, dass halt so viele verschiedene Charaktere aufeinandertreffen und es ist auch klar, dass nicht alle miteinander gut auskommen, das ist ja auch gar nicht gefragt, aber letztens habe ich wieder eine Situation nur aus dem Rande mitbekommen, aber ich war schon da,

Speaker: Ich bin wahnsinnig verwirrt und habe das so von außen beobachtet und gedacht, es ist nichts Schlimmes passiert, aber es war wirklich so drüber, dass ich mich gefragt habe, wie alt wir sind.

Speaker: Und es waren wirklich Personen beteiligt, die auch noch deutlich älter als ich sind, wo ich mir so denke, man könnte sich vielleicht in dem Alter zusammenreißen.

Speaker: Und zwar, wir sind ein Stall mit ungefähr 70 Pferden und wir haben nicht so viele Parkplätze.

Speaker: weil selten sind alle gleichzeitig da, wir haben ja auch Fohlen, die aufwachsen und nicht so viel Besuch haben und die Parkplatzsituation ist manchmal ein bisschen, sagen wir mal, wild, weil es gibt dann die Parkplätze und wenn die voll sind, dann stellt man das Auto ein bisschen auf dem Hof dahin, wo es Platz hat.

Speaker: Und der Stallbesitzer sagt dann meistens, wenn man wegfahren muss, wenn das Auto stört.

Speaker: Weil das ist ja auch nicht immer klar, wo er mit seinem Traktor gerade hin muss.

Speaker: Und dann war es aber so, dass am Stall schon relativ viel besetzt war.

Speaker: Und wir haben so eine Scheune, wo, wenn der Stallbesitzer eben da nicht reinfahren muss, kann man auch weiter reinfahren.

Speaker: Und dann ist das Auto so ein bisschen, nicht verschwunden, aber halt in der Scheune, aber vor der Scheune gibt es auch einen Platz zum Parkieren.

Speaker: Und die besagte Besitzerin, um die es geht, die hat auch Hunde und die ist dann relativ weit in diese Scheune reingefahren, auch dass das Auto für die Hunde kalt bleibt, weil die hat oft so einen Kofferraum auch, dass die Hunde so rein und raus können und dass die da drin natürlich nicht gegart werden, sondern dass für die okay war.

Speaker: Und dann kamen noch zwei weitere am Stall.

Speaker: Wir haben eine

Speaker: am Stall, die auch Hufpflege macht und wir haben Leute am Stall, die Pferde haben, deren Hufe gemacht werden müssen und dann kamen die mit dem Auto, deren Hufe, also vom Pferd die Hufe gemacht werden mussten und die hat dann das Auto vor diese Scheune gestellt, also vor das Auto von der anderen und die haben da so geparkt und das war eigentlich gar nicht schlimm, weil

Speaker: In dem Moment musste niemand weg und die, die ja davor gefahren ist, die Scheune ist direkt neben dem Putzplatz, das heißt, man hat das Auto immer im Blick und wenn jetzt die mit den Hunden hätte rausfahren müssen, wäre sie ja da gewesen und hätte das Auto aus dem Weg stellen können.

Speaker: Also in meinen Augen bis jetzt noch gar kein Problem, aber die mit den Hunden kam dann zurück und hat gesagt, das Auto muss weg und sie sei ja einparkiert und überhaupt und das war schon ein Drama.

Speaker: Und dann hat die, die die Hufe gemacht hat, zu ihr gesagt, sie seien ja nur am Putzplatz und sobald sie wegfahren will, könne man das Auto wegfahren, aber es sei ja jetzt wie nicht nötig, das Auto umzuparkieren, weil es gab keinen Grund.

Speaker: Und dann ist die ein bisschen ausgerastet vielleicht und hat die dann so angeschrien, sie mische sich sowieso immer in alle Probleme ein und warum sie das mache und sie soll sich um ihre eigenen Sachen kümmern und vor der eigenen Hastier erwischen und wirklich, es war dann so.

Speaker: ne, ich würde sagen über 50-jährige Frau, die aber komplett ausgerastet ist, wegen dem Auto und die Situation dann, also es war für alle sehr unangenehm und ich habe es ja wirklich nur so am Rande mitverfolgt und ja, es war dann halt einfach, um alle zu beruhigen, wurde das Auto dann weggefahren und danach ist die mit den Hunden noch anderthalb Stunden geblieben und hat das Auto überhaupt nicht wegfahren müssen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann war ich auch so.

Speaker: Einmal komplett überreagiert.

Speaker: Das war richtig nötig, dass man da einmal entspannt ausgeflippt ist.

Speaker: Ja, ich glaube manchmal, es gibt auch gewisse Leute, ich glaube, dass sie einerseits vielleicht hat sie einen schlechten Tag oder sie ist vielleicht unzufrieden oder was weiß ich, da vielleicht vorgefallen ist.

Speaker: Ich meine, man kann es jetzt nicht sagen, ob das wirklich der Grund ist.

Speaker: Ich meine, wir kennen es alle, dass man manchmal überempfindlich reagiert für etwas komplett Harmloses, aber ich finde am Stall, es ist einfach schwierig, solche Szenen

Speaker: zu bereiten, einfach weil es ein Aufeinanderleben ist, wie du sagst.

Speaker: Ich meine, es sind sehr viele Menschen, sehr viele verschiedene Menschen und ich finde, es ist einfach nicht unbedingt angebracht, da so ein Drama zu machen, wegen absolut gar nichts schlussendlich.

Speaker: Und ja, vielleicht ist ihr ebenso die Hitze zu Kopfe gestiegen, wir wissen es nicht.

Speaker: Auf jeden Fall, denke ich, schließen wir die heutige Folge mit dieser Geschichte ab, bevor du noch dahinvegetierst in deinem Dachgeschoss.

Speaker: Ich glaube, 40 Minuten hier zu sitzen mit uns reicht dann auch für dich in deinem Backofen.

Speaker: Ja, und eben weiterhin, wenn ihr noch Geschichten habt oder sonst...

Speaker: was dazu, dann könnt ihr uns das gerne schreiben, vielleicht auch, was euch in Stellen mal versprochen wurde und dann nicht eingehalten wurde oder ob ihr solche Situationen schon mal erlebt habt und falls da nochmal kuriose, gute oder spezielle Geschichten zusammenkommen, wird es dann natürlich einen Teil 3 geben, wenn das von euch gewünscht ist und sonst freuen wir uns sowieso von euch zu hören und wir wünschen euch eine gute, nicht ganz so heiße Woche und dann hören wir uns am nächsten Dienstag wieder.

Speaker: Bis nächste Woche.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker

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