Transcript
Speaker: Heuhoch 2, dein Podcast für fundierte Pferdefütterung und smarte Stallfinanzen.
Speaker: Hallo.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
Speaker: Wir nehmen aktuell eigentlich live auf.
Speaker: Also heute ist Montagnachmittag und morgen Dienstag kommt die Folge online.
Speaker: Beziehungsweise mitternachts, also wirklich in wenigen Stunden.
Speaker: Also ihr seid jetzt eigentlich live dabei.
Speaker: Der Grund dafür ist, dass wir beide im Urlaub waren und zwei Folgen, also die letzten zwei Wochen, haben wir im Voraus aufgenommen und für euch veröffentlicht.
Speaker: Und deshalb einmal die erste Frage, Debbie, bist du wieder entspannt vom Urlaub zurück?
Speaker: Wie war es?
Speaker: Es war wild bei mir, weil Napoleon dachte drei Tage vor meinem Urlaub, dass eine Sommerkohlekitz mega cool wäre.
Speaker: Und dann habe ich erst mal mich darum gekümmert, wer das jetzt nach ihm schaut, wenn ich weg bin.
Speaker: Und all diese Dinge geregelt, was natürlich ein bisschen ein Aufwand war.
Speaker: Und danach war ich nicht ganz so entspannt, als wir losgeflogen sind.
Speaker: weil wir am Samstag sehr früh nach Budapest, also ich war in Budapest, geflogen sind und es war wirklich ein bisschen so, am Freitag früh durfte er zurück in die Gruppe, weil eigentlich alles wieder gut war und dann so kurz drüber bin ich weggeflogen und das war für mich auch emotional so ein bisschen hart, aber ja.
Speaker: Wir haben es überlebt und er lebt immer noch, auch jetzt, wo ich wieder zurück bin.
Speaker: Und sonst war der Urlaub eigentlich ganz schön, aber halt auch sehr heiss in Budapest.
Speaker: Aber ich glaube, im Moment ist es überall heiss.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Es ist auch hier warm.
Speaker: Ich bin wieder zurück in Irland.
Speaker: Es ist auch immer typisch, dass mit dem Pferd irgendetwas ist, bevor man in den Urlaub geht.
Speaker: Also ich weiß nicht, irgendwie ist es einfach immer so.
Speaker: Man geht gefühlt einmal im Jahr in den Urlaub und dann ist irgendwas.
Speaker: Bei mir war es nicht ganz so stressig.
Speaker: Ich musste einfach super viel organisieren mit Futter kaufen, Futter vorbereiten, weil er ja aktuell noch aufgefüttert wird oder in dieser Zeit noch aufgefüttert wurde.
Speaker: Aktuell steht das sehr gut da.
Speaker: Aber ja, das war auch super viel vorzubereiten.
Speaker: Aber wenn natürlich das Pferd dann noch krank ist, war mit einer Kolik.
Speaker: Ich glaube, da kann man sowieso schon nicht ruhig schlafen und dann noch wegzufahren.
Speaker: Ist...
Speaker: Das stelle ich mir einfach super, super schwierig vor.
Speaker: Aber ich hoffe, du konntest trotzdem noch ein bisschen deinen Urlaub genießen.
Speaker: Ja, es ging dann schon.
Speaker: Also ich habe ganz, ganz nette Mädels am Stall, die dann gesagt haben sofort, ja, wir schauen nach Napoleon und ich soll trotzdem fliegen, weil ich erst gedanklich den Urlaub natürlich schon lang abgesagt habe.
Speaker: Und sie haben dann das aber für mich übernommen.
Speaker: Und dann war es eigentlich auch okay, je länger der Urlaub ging.
Speaker: Und ich habe immer wieder von zu Hause Bilder gekriegt und alle haben gesagt, es ist alles gut.
Speaker: Desto entspannter bin ich geworden.
Speaker: Aber ja, der Anfang war halt schon...
Speaker: Schwierig für mich, aber ich bin halt auch sehr perfektionistisch mit meinen Pferden.
Speaker: Du weißt, wie das ist und wenn dann das nicht so geht, wie ich es will, ist das für mich immer ein bisschen schwierig.
Speaker: Aber sonst habe ich es genossen.
Speaker: Du warst ja auch weg, ein bisschen länger als ich und vor mir.
Speaker: Wie war es denn bei dir?
Speaker: Genau, ich war in Spanien, das war auch sehr warm, aber das habe ich auch nicht so gewollt.
Speaker: Ich möchte immer einmal im Jahr einen Urlaub, wo ich einfach super warm habe.
Speaker: Und ja, es war nicht ganz so schlimm wie, ich glaube, die Hitzewelle davor und danach.
Speaker: Ich glaube, wir waren gerade in so einer Zwischenzeit irgendwie, wo es noch angenehm war von den Temperaturen.
Speaker: Also wir hatten so 30 bis 35 Grad, was ich noch so finde.
Speaker: Gut, da kann man noch leben, wenn man am Strand ist und Urlaub hat, dann geht das natürlich.
Speaker: Aber ich glaube, die paar Wochen davor hat es in Spanien 45 Grad oder so.
Speaker: Und ich glaube, das ist dann schon nicht aushaltbar.
Speaker: Deshalb war ich da sehr froh.
Speaker: Und, ähm, ja, ich habe auch das Pferdchen super vermisst, ehrlich gesagt.
Speaker: Es war das erste Mal, dass ich in den Urlaub ging, jetzt am neuen Stall.
Speaker: Und einfach, weil ich vorher im alten Stall so die schlechte Erfahrung gemacht habe, war ich ehrlich gesagt sehr nervös, wegzufahren.
Speaker: Und ich habe auch meinen Freund ein paar Mal hingeschickt, um...
Speaker: nach ihm zu sehen, wie es ihm geht, ob er das Futter bekommt, das ich vorbereitet habe.
Speaker: Nicht, weil ich den Leuten nicht vertraue, aber ich glaube einfach, weil ich vorher so eine schlechte Erfahrung gemacht habe.
Speaker: Und als ich da aus dem Urlaub mal zurückgekommen bin, dass er halt super schlecht dagestanden ist, hatte ich da einfach ein bisschen Angst.
Speaker: Aber als ich dann zurückgekommen bin, hatte ich die positive Überraschung, dass es ihm super gut geht und er auch sehr schön zugenommen hat.
Speaker: Das ist doch schön, wenn man den Urlaub genießen konnte und dann, wenn man zurückkommt, auch wieder alles gut ist.
Speaker: Das ist beruhigend auch so für die nächsten Male, dann weiß man so, okay, ja, alles gut, nein, ich kann beruhigt wegfahren und es wird alles so gemacht, wie ich es mir wünsche.
Speaker: Und ja, bei mir war auch alles, die haben mega gut geschaut und immer morgens und abends war jemand da und dann kann man
Speaker: wegfahren und es trotzdem genießen, obwohl ich schon immer finde, das habe ich mir letztens überlegt, so Leute, also mein Bruder zum Beispiel war jetzt letztens zwei Monate in Japan und das ist halt etwas, wenn du ein Pferd hast, dann machst du das einfach nicht.
Speaker: Also wie könnte ich zwei Monate wegfahren, das ist für mich so crazy, crazy lang und mein Bruder macht das so, ja, dann fahre ich weg, mein Bruder hat nicht mal Zimmerpflanzen, also
Speaker: Bei meinem Bruder stirbt auch alles, was lebt.
Speaker: Also nicht böse gemeint, aber er ist einfach nicht so.
Speaker: Er mag Autos und andere Dinge, die nicht leben, deswegen das ist auch okay so.
Speaker: Aber bei ihm ist das halt kein Problem und bei mir ist das so, ja, zwei Monate, ich stelle dir vor, ich muss meine Ponys zwei Monate sortieren, das wäre mega schwierig und ich glaube, ich wäre auch nicht glücklich so lange weg.
Speaker: Ja, ich glaube, man muss wirklich ein gutes Support System dann haben.
Speaker: Also entweder mehrere Reitbeteiligungen oder vielleicht die Familie, wo auch involviert ist.
Speaker: Also ich glaube, du hast ja deine Mama, die mit Pferden zu tun hat und da auch wahrscheinlich dann hingehen würde und das an ein anderes Vertrauen jetzt als einfach nur am Stall und vielleicht nicht mal eine Reitbeteiligung zu haben.
Speaker: Ich glaube, es geht wahrscheinlich schon länger wegzugehen, aber ich kann es mir jetzt auch ganz
Speaker: aktuell nicht vorstellen mit der ganzen Organisation.
Speaker: Und ich habe halt auch gemerkt, ich meine, ich war zehn Tage weg, also es war jetzt auch nicht super lange, aber es war halt länger als eine Woche.
Speaker: Und als ich dann halt wieder in den Stall gekommen bin, dann war es halt schon irgendwie so, man fängt wieder ein bisschen von Null an, weil ich ihn natürlich auch noch nicht so lange habe.
Speaker: Wir trainieren noch nicht so lange.
Speaker: Und diesen Break dazwischen...
Speaker: nimmt dann natürlich wieder super viel Trainingsfortschritt weg und das war für mich einfach so ein bisschen so, eigentlich möchte ich gar nicht in den Urlaub gehen, sondern ich will weiter trainieren und bin gerade super motiviert.
Speaker: Aber ja, es ist immer wieder mal gut, auch einen Break zu haben für Pferd und für Mensch und ja, da geht ja nichts verloren oder so, also es ist auch super schnell wieder gekommen nach ein, zwei Partei.
Speaker: Tagen wusste er auch wieder, was er machen soll.
Speaker: Aber ja, ich kann mir das jetzt auch nicht vorstellen, so zwei Minuten.
Speaker: Tschö.
Speaker: Man sieht sich.
Speaker: Ja, ich glaube auch, es gibt Leute, die das vielleicht können, die haben den entsprechenden Stall oder irgendwie sowas, aber bei mir wäre das zu viel, ich könnte das nicht und deswegen bin ich nur fünf Tage weg gewesen und war seither wieder hier und wieder mit meinen Ponys am Dies und Jenes machen.
Speaker: Heute war ich jetzt selber wandern und nachher gehe ich noch zu den Pferden, also es geht bei mir auch dann doch immer irgendwas ab, aber
Speaker: Ich brauche das ja auch ein bisschen, weil sonst werde ich auch nicht glücklich.
Speaker: Ja, ich glaube, wir sind beide leider so, dass wir immer ein bisschen Action brauchen.
Speaker: Genau, schreibt uns vielleicht mal in die Kommentare oder unter die Folge oder so, was ihr so macht im Urlaub, ob ihr überhaupt in den Urlaub geht, wenn ihr Pferde habt oder wie ihr das so organisiert habt.
Speaker: Das nimmt mich eigentlich immer Wunder, wie so andere Menschen das so am Stall organisieren oder mit Freunden, Reitbeteiligung, Familie, was weiß ich.
Speaker: weil ich glaube, da gibt es sicher auch noch ein paar hilfreiche Tipps vielleicht für alle, wo man denkt, auf das wäre ich jetzt nicht gekommen oder so.
Speaker: Deshalb lasst es uns einmal wissen.
Speaker: Und dann würde ich sagen, wir steigen ins heutige Thema ein.
Speaker: Wir reden ja immer wieder über unsere Pferde und ich glaube, die Folgen kommen auch immer sehr gut an bei unseren Hörerinnen.
Speaker: Und du hast ja schon einmal über dein erstes Pferd gesprochen, Fandango.
Speaker: Das war leider nicht ganz...
Speaker: so eine Happy-Folge, nicht wegen dem Pferd, sondern einfach wegen dem Ende zwischen euch, aber du hast ja da auch aufgehört, dass du ja dann da eigentlich deine oder dein neues Pony dann kennengelernt hast, obwohl du dir geschworen hast, du möchtest nie wieder ein Pferd haben und jetzt hast du zwei und ich denke, wir wollen einmal wissen, wie es dazu gekommen ist.
Speaker: Genau, ich habe gesagt, ich habe nie mehr eins, also habe ich jetzt zwei, nur dass ich das, was ich gesagt habe, auch einhalte.
Speaker: Nein, natürlich nicht.
Speaker: Ich weiß nicht alle, die die Folge 27 müsste sein, gehört haben.
Speaker: bei dem ich über Fandango gesprochen habe, wissen, dass ich ganz zum Schluss die Utensilien von Fandango dahin zurückbringen musste, wo ich fährdisch groß geworden bin, wo ich Fandango auch her hatte.
Speaker: Und das habe ich dann, was waren es, vielleicht zehn Tage oder so nach seinem Tod gemacht.
Speaker: Und dann stand ich da mit diesen vielen Ponys und ich kenne die alle, ich habe ja auch erzählt, ich habe da schon gearbeitet und so.
Speaker: Und dann stand ich da und irgendwie war ich ein bisschen verzweifelt und Jacqueline, die Besitzerin des Hofens, hat dann gesagt, ob ich nicht eins reiten will und ich war so ein bisschen... Und dann hat sie gesagt, sie wusste, dass ich zu Galando schon eine Beziehung hatte.
Speaker: Ich hatte 2017 geholfen, ihn einzureiten, damals im Sommerurlaub, also in meinem Sommersemester, damals habe ich noch studiert.
Speaker: hatte ich neun Wochen frei und habe neun Wochen bei ihr gearbeitet und in der Zeit haben wir das mit Galando so ein bisschen angeschoben, da war er vier und deswegen hatte ich zu ihm schon so ein bisschen eine Beziehung.
Speaker: Dann hat sie so gesagt, ja, der hat im Moment auch niemanden
Speaker: der ihm so richtig schaut, weil der ist ein bisschen schwierig für die Reitschule, weil der war ja 2019 logischerweise auch noch jung, wenn er 2017 jung war, ist er auch 2019 noch jung und dann hat sie gesagt, ob ich nicht da mal drauf sitzen will und dann habe ich das gemacht und ich bin wirklich, das habe ich glaube auch in der letzten Folge schon gesagt, einfach so ohne Sattel und dann da so im Kreis geritten und es war weder für ihn noch für mich reiterlich wertvoll, aber die haben das zusammen durchgezogen und
Speaker: Dann hatte ich schon auch, also sie wusste schon auch, wie sie es machen musste, weil dann hatte ich natürlich dann das Gefühl, so, um dem schaut niemand und das ist schon ein bisschen traurig.
Speaker: Und ich könnte ja schon so einmal die Woche da hinfahren und das habe ich dann gemacht und
Speaker: Also dann hast du ihn eigentlich als Reitbeteiligung genommen, einfach einmal die Woche zum Hof zu fahren.
Speaker: Ich meine, es war ja schon weit weg von dir zu Hause, ohne ihm dann einfach regelmäßig wieder zu reiten oder so zu schulen zwischen den Reitstunden für Kinder oder?
Speaker: Genau, also am Anfang habe ich eigentlich einfach gesagt, ja, ich komme dann irgendwann mal wieder und dann,
Speaker: ja, dann wurde das dann so langsam eine Reitbeteiligung, also am Anfang war ich wirklich manchmal auch einfach nur so da und ich habe auch oft beim Hinfahren geweint und es war wirklich, also ich muss schon ehrlich sagen, Spaß war am Anfang auch ein bisschen anders und manchmal hatte ich dann auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich tatsächlich Spaß hatte, das war dann irgendwie auch nicht richtig für mich und ich war ganz oft auch einfach da und habe ihn gestreichelt und
Speaker: Das hat sich dann mit dem Reiten mehr so entwickelt, dass ich wieder mit ihm zu arbeiten wirklich angefangen habe.
Speaker: Und ich hatte auch, ja, irgendwie war es einfach so, ich war dann da und ich habe dann ein bisschen gemacht.
Speaker: Und im Sommer hat sie, ja, immer diese Sommerlager, und dann hat sie gefragt, ob ich nicht da und da helfen kann.
Speaker: Und dann war ich da halt ein paar Tage nacheinander da.
Speaker: Und so, es war jetzt nicht so klassisch,
Speaker: ich übernehme eine Reitbeteiligung und wir machen einen Tag ab und ich komme dann, sondern es war dann ein bisschen, ich komme und gehe, so ein bisschen, wie ich mich fühle.
Speaker: Also ich habe das mit ihr abgesprochen, sie hat schon immer gewusst, wann ich komme, ich stand nicht einfach da, aber es war am Anfang wirklich so ganz langsam und kürzlich.
Speaker: ganz vorsichtig von ihr und von mir und auch von Galando.
Speaker: Ich glaube, der wusste am Anfang auch nicht ganz genau, warum ist die schon wieder da und warum weint sie zu 90 Prozent.
Speaker: Also für ihn war das auch so ein bisschen so okay, what's wrong with her?
Speaker: Aber er hat das immer ganz gut gemacht und er war schon schwierig und er hat mich auch herausgefordert, auf ganz viele Art und Weise, er war sich ja zum Beispiel gar nicht gewöhnt, allein vom Hof wegzugehen, weil er war ja
Speaker: Reitschulpony, das war sein Job und es war für ihn wirklich, also schon alleine wegzugehen zum Spazieren war für ihn eigentlich eine mittelgroße Katastrophe, weil dann war nichts mehr normal, dann hat er gewirrt und geschrien und vielleicht war das auch ganz gut, dass wenn ich mit ihm was gemacht habe, dann hatte ich keine Zeit über andere Dinge nachzudenken, weil er dann halt schon auch einfach war wie er
Speaker: Ansonsten war für mich halt schön, ich kannte ganz viele Reitschülerinnen, Pflegebeteiligung, Reitbeteiligung halt noch von früher.
Speaker: Das waren Freundinnen von mir und die hatten ihre Pferde auch da und oft habe ich mich dann auch mit denen ausgemacht.
Speaker: Und wenn man natürlich mit Galando mitging, ging das schon sehr gut.
Speaker: Und...
Speaker: Irgendwann hat sich das dann so eingeschlichen, dass ich immer mehr da war.
Speaker: Dann war ich mit Galando mal noch in der Reitstunde dabei und so wurde es immer mehr.
Speaker: Und ich würde sagen, so richtig, dass ich es so intensiv gemacht habe, ist dann ein bisschen ein Corona-Problem gewesen.
Speaker: Also Problem ist groß gesagt, aber das ist jetzt natürlich sehr individuell und die Bestimmungen waren überall anders.
Speaker: Ich wohne immer noch in der Schweiz und das Pony stand im Kanton Zürich.
Speaker: Das heißt für mich haben alle stahlmäßig alle Vorgaben geschaffen.
Speaker: Die halt da offiziell waren und am Anfang war ja dann im Frühjahr 2020 so, dass eigentlich alles geschlossen hatte.
Speaker: Also es war auch nicht möglich, den Kindern Reitunterricht zu geben, auch im Freien.
Speaker: Also das wurde dann alles untersagt.
Speaker: Und weil auf dem Hof ja nicht nur Galando stand, sondern viele Pferde, wurde das dann halt, dass man deren Bewegung trotzdem ermöglicht, ein bisschen aufgeteilt, wer wann schaut.
Speaker: Und bei Galando war eigentlich sofort klar, wenn ich nicht komme, kommt niemand, weil er war jetzt nicht so beliebt und man konnte ihn auch nicht jedem mitgeben.
Speaker: Und weil ich während Corona, wie alle anderen, halt auch wenig zu tun hatte.
Speaker: Ich habe wochenweise auch im Homeoffice gearbeitet und
Speaker: War nicht einsam, aber doch viel allein.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, ja, für mich ist es kein Problem.
Speaker: Und ab da bin ich eigentlich sechsmal die Woche dann da gewesen.
Speaker: Und so wurde es dann überhaupt wieder so intensiv.
Speaker: Davor war ich vielleicht so drei-, viermal die Woche da, meistens ein Wochentag und am Wochenende, einfach weil das gut gepasst hat.
Speaker: Und wenn mal am Wochenende nicht ging, dann war das ja auch egal, weil er ja meistens auch so noch was zu tun hatte.
Speaker: Und dann mit Corona wurde das so, dass ich wirklich viel... Also ich war dann eigentlich immer da.
Speaker: Wieder immer am Stall, wie er früher.
Speaker: Ja, wirklich, es war dann einfach so...
Speaker: Ja, ich war immer da und es war wirklich auch schön und cool.
Speaker: Eben schon davor, ich hatte da im Sommer 19 dieses Sommerlager mitgemacht, da war ich dann auch viel da, da hatte ich dann auch Ferien,
Speaker: von der Arbeit und war dann eigentlich auch jeden Tag da.
Speaker: Und ich habe dann schon viel, auch wieder coole Sachen da erlebt, weil da halt immer viel abging.
Speaker: Aber wirklich so der Durchbruch, dass es wieder so intensiv wurde, war dann dieses Corona-Jahr.
Speaker: Und dann haben sich ja die Bestimmungen so 17.000 Mal geändert und wieder neu und wieder anders geändert.
Speaker: Ja, und mein Privatleben sonst hat sich auch noch ein bisschen angepasst.
Speaker: Also ich habe bis 2020 aktiv Fußball gespielt und dann natürlich auch meistens viel zu tun gehabt, also zweimal in der Woche Training, Fußball.
Speaker: Matsch am Wochenende, dann war es wie sowieso immer schwieriger.
Speaker: Mit Corona durfte man auch das nicht mehr.
Speaker: Das heißt, das fiel auch weg.
Speaker: Und dann war ja bei Corona nur die Genesenen, nur die Geimpften dürfen hin und so weiter.
Speaker: Dann wurde mir das...
Speaker: lang verwehrt, dass ich da spielen durfte oder dann dachte man, jetzt beginnt die Saison wieder, dann wurden die Richtlinien wieder anders gemacht und dann habe ich mit dem Fußball aufgehört, auch einfach, weil mir das dann zu viel wurde und ich war davor relativ arg am Knie verletzt und
Speaker: hätte das alles wieder auftrainieren müssen und dann war ich so, nein.
Speaker: Und dann hatte ich wie auch wieder diese Zeit, um mich den Pferden komplett zu widmen, also auch nur dem.
Speaker: Und ja, dann hatte ich wirklich Galando ganz lang als Reitbeteiligung bis im Frühjahr 2021 einfach,
Speaker: Ja, sechsmal die Woche.
Speaker: Also ich war wirklich immer da, außer am Mittwoch.
Speaker: In der Schweiz ist immer der Mittwochnachmittag frei und das war der Tag mit den meisten Reitschulkindern.
Speaker: Und dann musste Galando einfach...
Speaker: Reitschulpony sein, das war dann seine Aufgabe und ich habe eigentlich alle anderen Tage betreut, außer es war eben sowas Spezielles wie Ferienlager oder wie auch immer, wo sie die Ponys brauchte, dann wusste man das und dann musste man sich halt drumherum organisieren oder
Speaker: Ja, dann war ich meistens nur noch so am Abend da, um ihn zu putzen oder wie auch immer.
Speaker: Aber sonst war ich eigentlich sechs Mal die Woche dann da, eben bis im Frühjahr 2021.
Speaker: Und dann im Frühjahr 2021, ich habe ja bei, also ich habe mich entschieden, beide Ponys gleichzeitig zu nehmen.
Speaker: Und zwar hat Jacqueline dann irgendwann gesagt,
Speaker: es gibt da dieses Schetti und das Hengst und niemand will der.
Speaker: Und wenn den niemand will, dann muss er zum Schlachter.
Speaker: Und dann hat sie gesagt, das wäre doch was für dich und überhaupt.
Speaker: Also sie hat mich da so ein bisschen reingeredet.
Speaker: Und ja, ich bin dann halt auch schlecht im Nein sagen, wenn es um so Tiere geht.
Speaker: Und er tat mir dann auch leid.
Speaker: Und dann habe ich gesagt... Also du hättest zu diesem Zeitpunkt sowieso schon Galando zu dir genommen...
Speaker: Oder übernommen einfach als Besitz und dann kam halt das Shetty noch dazu.
Speaker: Also in dem Moment, ich glaube es war Jacqueline und mir beiden klar, dass ich Galando irgendwann übernehme.
Speaker: Es gab neben Galando noch Kehla, das war so ein Jungpferd.
Speaker: Da habe ich schon die Geburt miterlebt und so auch.
Speaker: Das wäre ein bisschen mehr warmblutig, ein bisschen mehr sportig geworden.
Speaker: das dann eigentlich auch vier wurde.
Speaker: Also das war auch mal kurz im Gespräch, aber eigentlich war uns beiden klar, dass Galando irgendwann schon meins wird, aber ich war immer noch so ein bisschen, ich will kein eigenes mehr und überhaupt und sowieso.
Speaker: Und dann hat Jacky mich mit diesem Napoleon, der damals noch nicht Napoleon hieß, aber ein bisschen zugequasselt und irgendwann habe ich dann gesagt, ich nehme ihn unter der Bedingung, dass sie mir Galando auch verkauft.
Speaker: Das war finanziell eine super Entscheidung, warum auch nicht, wenn man keins hat, danach zwei, ich meine, die Idee war mega gut.
Speaker: Und dann hat sie gesagt, ja, das können wir machen, das hat mich überrascht.
Speaker: Ich habe gedacht, sie muss länger über das nachdenken, aber eben eigentlich war uns beiden ja klar, wohin das läuft.
Speaker: Deswegen, es war vielleicht ein bisschen dumm von mir zu denken, dass sie dann sagt, nein, dann nimmst du das Schetti nicht.
Speaker: Sondern sie hat dann gesagt, okay, dann holen wir Napoleon ab und...
Speaker: Galando verkaufe ich die auf den 1.
Speaker: Juni, haben wir dann so ausgemacht, mit der Bedingung, dass er das Sommerreitlager dann auch, wenn er mir gehört, noch mitmacht, weil sonst würde ein Pony fehlen und danach ist er dann mir.
Speaker: Also 20, wir sind
Speaker: Frühjahr 2021.
Speaker: Ja, und dann Sommer 2021 hast du ihn eigentlich übernommen und da kam auch der Napoleon dazu.
Speaker: Und der Napoleon wollte oder wurde Jacqueline eigentlich aufmerksam, dass er gerettet werden muss, ansonsten muss er zum Schlachter.
Speaker: Aber ich nehme an, sie hatte ja selber nicht so viel Kapazität, weil sie ja schon sehr viele Ponys hat.
Speaker: Und da wahrscheinlich für dich oder sie ihn dir geben wollte irgendwie so, oder?
Speaker: Also Jacqueline kennt über Umwege die Person, wo Napoleon davor gewohnt hat.
Speaker: Napoleon hat davor auf einem Schloss gewohnt und sein einziger Job war es, Babys zu machen.
Speaker: Also er hat da auf einer Koppel gewohnt mit Stuten und er ist ein Stutenpapa.
Speaker: Also er hat dann immer wieder Stuten gekriegt und da mussten sie die halt...
Speaker: sagen wir im großen Sinn, loswerden, weil er konnte ja nicht mit denen zusammenwohnen, weil sonst wäre es Inzucht gewesen.
Speaker: Und er hat da gewohnt und sie haben dann gesagt, jetzt ist die Stute wieder schwanger, das war dann im Frühjahr so.
Speaker: Und jetzt wollen sie nicht nochmal und nochmal und nochmal eine und kastrieren wollten sie ihn aber auch nicht.
Speaker: Ich glaube einfach, weil sie sich nicht darum kümmern wollten, das wird Geld kosten und da um die Narbe müsste man sich kümmern und überhaupt und sowieso.
Speaker: Und dann haben sie gewusst, dass Jacqueline so ein bisschen viele Ponys hat, das weiß man ja, und haben dann gesagt, ja, du nimmst den bestimmt und...
Speaker: Sie wollte, also für sie war weder ein Hengst sinnvoll noch einer, also er wäre da gerade zwölf geworden.
Speaker: Ich habe ihn am 25.
Speaker: April übernommen und am 17.
Speaker: Mai wurde er dann zwölf.
Speaker: Und ja, ein fast zwölfjähriges Pony, das nichts kennt, ist jetzt für eine Kinderreitschule so...
Speaker: semi-cool, würde ich sagen.
Speaker: Und dann hat sie halt, ja, Jacqueline ist auch so eine, die will nicht, dass mit den Ponys was ist.
Speaker: Und sie wollte, dass irgendwer das Pony rettet und das halt nicht sie ist.
Speaker: Und dann hatten wir da ein bisschen
Speaker: hin und her verhandelt und dann bin ich ohne ein Foto gesehen zu haben oder irgendwas über ihn zu wissen.
Speaker: Also ich habe damals nicht mal ganz genau gewusst, wie alt das ist.
Speaker: Ich wusste, er ist Hengst, das war so mein Ding und dass er wahrscheinlich nichts kann.
Speaker: Das war mir klar und auch so, wie Jacqueline erzählt hat, dass er wahrscheinlich auch nicht so wahnsinnig gut gepflegt ist.
Speaker: Und dann haben wir ihn am 25.
Speaker: April verhandelt.
Speaker: Ich habe mich am 24.
Speaker: April entschieden, dass ich das mache und am 25.
Speaker: April haben wir ihn abgeholt.
Speaker: Und dann hatte ich das Schetti.
Speaker: Das war dann so... Das war das Schetti eigentlich als erstes.
Speaker: Ja, also Galando hatte ich ja irgendwie schon, weil sechs Tage die Woche war der ja schon hier.
Speaker: Und Napoleon...
Speaker: war dann plötzlich da und dann halt auch mir.
Speaker: Am Anfang habe ich ihn ja noch mit einer Freundin geteilt.
Speaker: Das hat sich erst aufgelöst, als wir von dem Stall weg mussten, wo wir waren.
Speaker: Davor war Napoleon halb mir und
Speaker: Sie hat mitentschieden, dass wir das machen.
Speaker: Und genau, dann hatten wir ein Schäti.
Speaker: Also es war nicht ganz so für alle, es war jetzt nicht einfach so super verantwortungslos.
Speaker: Man muss es jetzt vielleicht auch noch dazu sagen, du warst erstens ein erwachsener Mensch, bei dieser Reitschule sind sehr viele erwachsene Menschen.
Speaker: Und du hattest das Schäti eigentlich mit einer Freundin zusammen übernommen.
Speaker: Wahrscheinlich die Kosten auch so geteilt, dass das nicht einfach super viel ist, weil die Kastration und so kam ja auch noch darauf zu.
Speaker: Aber er wurde dann deins, weil du irgendwann umziehen musstest.
Speaker: Also es war schon nicht so super leichtsinnig.
Speaker: Es war jetzt vielleicht nicht die beste, also die beste, so die schlauste finanzielle Entscheidung.
Speaker: Aber jetzt für alle, die denken, wir shoppen hier einfach Ponys von heute auf morgen.
Speaker: Also ja, so verantwortungslos sind wir jetzt auch wieder nicht.
Speaker: Nein, also ich hatte einen Job, ich hatte eine Familie, die ja ein gutes Support-System ist.
Speaker: Ich hatte den eben mit einer Freundin zusammen, die auch einen Job hatte und erwachsen war.
Speaker: Also es war nicht ganz so wild.
Speaker: Dann haben wir mit Jacqueline ausgemacht, dass er am Anfang kostenlos wohnt, weil Napoleon wurde dann noch einmal Papa mit einem Pony von...
Speaker: Also es gibt noch ein Nachkommen, das ich jetzt auch kenne von ihm und deswegen, es war wirklich am Anfang so, ich übernehme mal, dann schauen wir, was wir mit dem machen.
Speaker: Er hat mich am Anfang nur Hufschmied, Futter, all das, Equipment, all das gekostet, aber keine Stallmiete anfangs, das war mal so ausgemacht.
Speaker: auch ein bisschen, dass wir das Pony nehmen.
Speaker: Ich glaube, das war auch ein bisschen so.
Speaker: Und dann hatten wir ihn und er war wirklich, also er war ein bisschen zauselig und wir mussten ihn dann ganz rasieren, weil er hat sich so doll gekratzt.
Speaker: Er hat eine Narbe vorne über die Brust, wo uns niemand sagen konnte, woher die kam.
Speaker: Das ist natürlich einfach so.
Speaker: Rein von der Position her wird es ein Zaun oder eine Decke sein, die sich da verheddert hat und wahrscheinlich eine Weile nicht gefunden wurde.
Speaker: Und man hat ihn auch an den Hufen und so angesehen.
Speaker: Es wurde ihm nicht wahnsinnig gut geschaut, aber er war mega cool.
Speaker: Also Napoleon hat, glaube ich, auch nie etwas Schlimmes mit Menschen erlebt.
Speaker: Auch nichts Gutes, glaube ich.
Speaker: Aber er war dann einfach da und er hatte vor nichts Angst.
Speaker: Traktoren waren kein Problem, Bagger waren kein Problem, andere Pferde waren auch kein Problem.
Speaker: Und in dem Stall, wo ich ja war, waren sowieso...
Speaker: hatten wir ja noch Hengst-Wallach-Gruppe sowieso, da wurde er dann einfach integriert, da musste er dann durch.
Speaker: Das war am Anfang kurz hart für alle und dann war das aber kein Problem, weil Napoleon hat ja diese Attitude, deswegen haben wir ihm dann ja auch Napoleon gesagt, der ist da rein und hat so zu den Großen gesagt,
Speaker: Wen von euch verprügel ich als allererstes?
Speaker: Und war da einfach einmal zum Krawallmachen da.
Speaker: Und danach hat er sich dann relativ schnell mit einem großen Hengst angefreundet.
Speaker: Und dann war das eigentlich kein Problem mehr.
Speaker: Und dann war er wirklich sehr ein unkompliziertes Pony seither.
Speaker: Er kann mittlerweile ein bisschen Kutsche fahren.
Speaker: Er hat schon Kinder getragen.
Speaker: Er war dann einfach da und er war super und deswegen habe ich es auch nie bereut, diese Entscheidung getroffen zu haben, weil im Vergleich zu Galando, der ja alles gruselig, alles schlimm, alle Veränderungen sind so schwierig, der ja so leicht autistisch ist, Galando als Pferdepersönlichkeit, ist Napoleon so ganz easy.
Speaker: Er ist so, jo, machen wir.
Speaker: Wenn es sein muss.
Speaker: Ja, es wäre natürlich auch super erfrischend, wahrscheinlich, wenn du so ein Pony hast, das jetzt mal gegen allen Erwartungen eigentlich super einfach ist im Umgang.
Speaker: Ich meine, wie du sagst, man wusste ja nicht, was er genau mitbringt, ob gute oder schlechte Erfahrungen oder überhaupt irgendwie zum Menschen zugewandt.
Speaker: Und auch von der Persönlichkeit her, aber es scheinen einfach so gewisse Pferde, die haben...
Speaker: einfach die Persönlichkeit durch das Leben zu gehen, so wie sie durch das Leben gehen.
Speaker: Und ich glaube, Napoleon ist einer davon, der einfach sein Leben lebt und das relativ chillig alles nimmt.
Speaker: Und ja, ich glaube auch, dass da natürlich super geholfen hat, für dich wahrscheinlich auch, um sich, ja, dieses Pony auch ins Herz zu schließen, sozusagen.
Speaker: Dass es natürlich einfach, ja, Spaß hoffentlich gemacht hat mit ihm.
Speaker: Ja, also Megaya war dann wirklich so unkompetent.
Speaker: Also alle haben so gesagt, viel Spaß bei der Erziehung von einem Schetti, oder?
Speaker: Ich, die sonst so Ponys aufwärts kann, also...
Speaker: auch junge Pferde und so, und dann alle so, ja, ja, jetzt erziehe du mal einen Schetti und ich so, okay, ich probiere es.
Speaker: Und dann war es wirklich, also, wenn man mit ihm spazieren war, war er immer einfach so, ich bin auch da mega cool.
Speaker: Das Einzige, wo wir kurz darüber diskutiert waren, er ist sehr dominant und beim Longieren war am Anfang klar,
Speaker: Entweder steige ich und renne weg oder ich bringe dich um.
Speaker: Darüber mussten wir kurz miteinander reden, dass das nicht das Ziel ist.
Speaker: Aber sonst hat er eigentlich alles einfach immer mitgemacht und wirklich so problemlos, dass es eigentlich auch nie einen Grund gab zu sagen, wir kastrieren ihn jetzt doch oder wir verkaufen ihn wieder.
Speaker: Weil ich habe am Anfang mal gesagt, wir übernehmen den und dann schauen wir, was wir mit dem machen.
Speaker: und mittlerweile gibt es ja gar keine Option mehr, dass der irgendwo anders ist als bei mir und ja, für alle, die sich jetzt fragen, ja, mittlerweile ist er trotzdem kastriert.
Speaker: Ich habe ja erzählt, dass wir dann den Hof verlassen mussten, da gab es ein
Speaker: Die Pacht lief aus und es gab dann einen Pächterwechsel und im Zuge dessen sind wir ausgezogen und haben dann einen Stall gesucht, wo Napoleon als Hengst hinkern.
Speaker: Das war sehr schwierig und wir sind dann auch noch ein zweites Mal umgezogen und
Speaker: Der Stall ist auch der, wo wir jetzt noch sind, war sehr schön, aber die Stuten waren halt doch relativ nah und man hat Napoleon angemerkt, dass er dann doch immer wieder dahin rennt und er wurde dann auch sehr dünn und dann habe ich gesagt, da war er gerade noch 14 und dann habe ich gesagt, jetzt ist so...
Speaker: der letzte Moment, wo man es dann doch noch machen kann.
Speaker: Und ich habe dann mit einer Klinik hier telefoniert und mich auch beraten lassen.
Speaker: Macht man das auch bei so einem alten Hengst noch zu Hause oder soll ich ihn in die Klinik bringen?
Speaker: Es gibt ja so viele Optionen.
Speaker: Und ich wurde dann da gut beraten und habe ihn dann fünf Tage in eine Klinik gebracht, auch um die Nachuntersuchung so gut wie möglich zu
Speaker: zu gewährleisten, weil das einzige Risiko ist eigentlich, je älter die sind, desto besser ist, dass dort alles durchblutet natürlich, auch gerade, weil er viel gedeckt hat und dass halt einfach Blutungen danach entstehen, die bei uns im Stall vielleicht nicht so gut zu händeln wären.
Speaker: Und deswegen habe ich ihn da hingebracht, nach fünf Tagen wieder abgeholt.
Speaker: Dann musste ich zu Hause die Wunde noch spülen und so.
Speaker: Und das ist aber problemlos zusammengewachsen und geheilt.
Speaker: Und jetzt ist der Wallach und das macht er sehr gut.
Speaker: Mit Stulten zusammenstellen geht immer noch überhaupt nicht.
Speaker: Das haben wir dann einmal probiert.
Speaker: Das war ein Reinfall.
Speaker: Da hat er wieder gemerkt, dass er noch Langhengst war und seither wohnt er wie Galando mit Jungs zusammen und lebt dort sein Bestes.
Speaker: Leib manchmal ein bisschen bescheuert, aber sonst lebt er sein bestes Leben und wirklich, ich habe es eigentlich nie bereut, dass ich ihn habe.
Speaker: Natürlich, es sind zwei Pferde, es ist zweimal der Abwand, es kostet zweimal Geld.
Speaker: Er hatte schon Colic und das kostet auch Geld und dann denkt man manchmal so, für was mache ich das?
Speaker: Aber grundsätzlich macht er mich immer noch sehr happy.
Speaker: Ja, kleines Pony bedeuten leider nicht kleine Kosten meistens.
Speaker: Das Einzige, was wirklich ein bisschen günstiger ist, ist der Stall.
Speaker: Aber ansonsten kann oder muss ich allen sagen, dass wirklich ein Shetty genauso viel kostet, Zeit, Geld, Energie wie ein großes.
Speaker: Und ja, Galando geht seither auch mit mir durchs Leben und bei ihm ist
Speaker: Er ist für mich etwas ganz Besonderes.
Speaker: Wir sind sehr eng und er hat mir durch die schwierigste Zeit meines Lebens geholfen und ich bin ihm sehr dankbar.
Speaker: Er ist aber auch pferdisch gesehen meine größte Herausforderung.
Speaker: eben dieses leicht Autistische ist wirklich, also vielleicht sogar ein bisschen untertrieben, er ist wirklich sehr so, also immer den gleichen Weg mit ihm ausreiten, wird ganz problemlos gehen, wenn du was Neues willst, dann wird er herausfordernd und wir hatten sicher auch Momente, wo ich viel geweint habe und nicht ganz genau gewusst habe, was ich mit ihm mache und was jetzt gut ist.
Speaker: Jetzt so, wie es im Moment läuft, haben wir
Speaker: sehr gut, mittlerweile ist er auf einem Weg, dass ich auch immer mehr wieder neue Sachen von ihm einfordern kann und sein Nervensystem das aushält.
Speaker: Das mussten wir ein bisschen trainieren und er liebt halt, also man könnte ihn nicht in der Box halten, er wird dich töten, einfach weil er so viel Energie hat, aber jetzt in seinem offenen Stall leben,
Speaker: ist der eigentlich sehr problemlos.
Speaker: Er ist, ich klopfe auf Holz, er ist eigentlich nie krank.
Speaker: Er macht einfach sein Ding und er stellt mich reiterlich immer wieder vor neue Herausforderungen, aber ich habe mit ihm jetzt auch schon mega viele tolle Sachen erlebt und seine Arbeitseinstellung ist super und er gibt jeden Tag sein Bestes, aber sein Nervenkostüm ist immer noch relativ schmal, da ist er zart beseitet und
Speaker: Mittlerweile haben wir einen guten Weg, damit umzugehen.
Speaker: Manchmal muss ich aber auch schmunzeln, weil er ja eigentlich ein perfektes Endmaßpony für so junge Einsteigermädchen wäre.
Speaker: Aber das wäre so schlimm für ihn.
Speaker: Er kommt ja mit dem gar nicht klar und ein Turnierpferd wird er in diesem Leben auch wegen seines Nervenkostüms nicht mehr.
Speaker: Aber für uns ist das okay und wir haben ihn so gut.
Speaker: einen guten Weg gefunden und er hat mich da immer durchbegleitet, egal was mal schwierig war, er war da und er ist halt mega süß, er hat ja so ein Babyface, auch wenn er mich manchmal auf die Palme bringt und ich hätte ihn vielleicht auch hin und wieder gern irgendwann einen Baum gebunden und der Nächste, der ihn gefunden hätte, hätte ihn mitnehmen können, aber ich bin froh, dass ich ihn habe und ja, emotional sind wir einfach ein gutes Team, auch wenn es manchmal schwierig ist mit ihm.
Speaker: Ja, ich glaube, er bringt natürlich nicht die einfachsten Gegebenheiten mit, mit allem drum und dran, was er einfach mit seinem Paket auch mitbringt, auch körperlich gesehen.
Speaker: Aber ich glaube, das Wichtigste ist eh, dass man einfach eine tiefere Verbindung hat mit dem Pferd.
Speaker: Weil ich glaube, wenn die nicht da ist und dann auch noch herausfordernd ist im Alltag, ich glaube, es macht einfach keinen Spaß für niemanden.
Speaker: Und wenn du halt so eine tiefe Verbindung hast oder so grundsätzlich seid ihr ja beste Freunde, dann kommt man auch besser durch schwierige Zeiten durch.
Speaker: Und ja.
Speaker: Ich glaube, dass er eh so super einen tollen Weg gefunden hat, wie du ihn managst, ich meine, wie du sagst, mit dem Stallfutter und so weiter.
Speaker: Ich meine, das muss ja auch einmal angepasst werden, dass es für ihn passend ist.
Speaker: Und dann natürlich auch das Training so anzupassen.
Speaker: Ich glaube aber auch, wenn es nicht einfach immer einfach ist, dass es auch
Speaker: interessant bleibt, weil, also klar, ab und zu wünscht man sich wahrscheinlich in den Stall zu gehen, also ich habe das auch so mit dem Jungpferd jetzt wieder, es wäre auch cool, wenn es einfach mal alles funktionieren würde, aber es gibt ja diese Tage und ja, die anderen Tage, die herausfordernd sind, das gehört halt einfach dazu, ich meine, sie sind keine Maschinen, sie sind nicht einfach
Speaker: Jetzt guter Laune, nur weil du da bist zu diesen zwei Stunden im Tag.
Speaker: Und ich glaube, das macht auch Spaß, immer wieder neue Wege zu finden, wie man mit ihnen arbeiten kann.
Speaker: Ja, und ich glaube, grundsätzlich machen sie es ja gerne richtig und grundsätzlich versuchen sie auch ihr Bestes.
Speaker: Und auch Galando ist grundsätzlich so, dass er alles gibt.
Speaker: aber manchmal geht halt nicht mehr und trotzdem sind wir mittlerweile so weit, dass wir uns überlegen, ob wir mit ihm in den Urlaub fahren können, ob ich mit ihm ein Wanderritt machen kann.
Speaker: Also es ist ja schon lange nicht mehr so schlimm wie früher.
Speaker: Ich mache sicher immer noch mehr Passagen zu Fuß als andere Reiter.
Speaker: Es gibt ja Leute, die sagen, man darf nicht absteigen und all diese Dinge.
Speaker: Ja, dann könnt ihr mal eine Woche auf Galando aufpassen, dann überlegt ihr es euch vielleicht auch wieder anders.
Speaker: Und ja, sein Körper ist natürlich schon auch
Speaker: Schwierig, er ist ein bisschen, seine Beine sind nicht ganz optimal geraten, wenn man das so sagen kann und auch das muss immer mitgemanagt werden, aber ich sage immer, ich will ihn nicht so viel wie möglich, sondern so lang wie möglich reiten und deswegen
Speaker: machen wir halt auch viele Dinge grundsätzlich zu Fuß und je mehr wir machen, desto selbstbewusster wird er auch und desto einfacher geht das und wirklich, ich habe schon, also ich habe wirklich auch schon coole Sachen mit ihm gemacht, wir sind schon Patrouillenritte gegangen, ich war schon in Auswärtstrainings mit ihm, ich habe schon Gymkana auswärts gemacht, das lief eigentlich gar nicht gut, aber wir haben es überlebt, ich glaube, das war schon mal cool und
Speaker: Ich habe wirklich schon ganz viel mit ihm, ich habe schon eben so Springlehrgänge, also nur über so Cavalettis, aber immerhin mit ihm gemacht.
Speaker: Wir wandern, wir fahren Hänger.
Speaker: Wir gehen baden, also mittlerweile sind wir wirklich an so einem Punkt angekommen, wo wir ganz viele Dinge auch stressfrei für ihn gestalten können und eben deswegen mittlerweile auch Überlegungen machen, dass man mal weiter weg kann und so.
Speaker: Aber man merkt ihm schon an, er ist zum Beispiel immer froh, wenn Napoleon auch dabei ist, weil dann weiß er, es passiert nichts.
Speaker: Sein emotional support.
Speaker: Da bin ich mega froh auch, dass ich die zwei so gut gemeinsam bewegen kann, glaube ich.
Speaker: macht es auch einfacher, zwei Pferde zu haben.
Speaker: Weil ich habe gerade letztens mit einer Freundin im Stall darüber geredet, wie viel Geld und wie viel Zeit zwei so Pferde brauchen.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, ich glaube, zwei Reitpferde wären für mich nicht machbar, weil ich nicht wüsste, wie ich die Zeit dafür aufbringe, die beide gerecht zu bewegen.
Speaker: Weil bei mir ist ja, ich kann Napoleon gut zweimal die Woche mindestens mit Galando mitnehmen.
Speaker: Ob das jetzt spazierend ist, ob das reitend ist,
Speaker: Ich kann das ja verbinden.
Speaker: Wenn du aber zwei Reitpferde hast, die du einzeln reiten musst, dann wird es natürlich mega schwierig, weil wenn ich mit Galando so weit ausreiten gehe, dann gehe ich mit Napoleon vielleicht 30 Minuten joggen.
Speaker: Und das ist dann natürlich ein ganz anderer Zeitaufwand, wie wenn ich nochmal eins putzen, satteln,
Speaker: Reiten, wieder absatteln und alles muss, das ist natürlich nochmal verrückt viel mehr und deswegen denke ich manchmal so, also zwei Reitpferde, das würde ich neben der Arbeit wirklich nicht noch hinkriegen, ich wüsste nicht wie.
Speaker: Ja, ich glaube, man träumt manchmal immer von zwei Reitpferden, weil man halt meistens ja Defizite mit einem Pferd hat, die man dann gerne mit dem zweiten ausgleicht, dass man halt wie die 100% hat, die man gerne hätte.
Speaker: Das Leben ist aber kein Ponyhof, nee, ich weiß.
Speaker: Aber...
Speaker: Ja, also ich verstehe es komplett.
Speaker: Ich glaube, ich könnte es mir überhaupt nicht vorstellen.
Speaker: Außer, ich meine jetzt, wenn ich wieder mit meiner Schwester im selben Ort wohnen würde, hätten wir auch zwei.
Speaker: Aber ich glaube, das ist wieder was anderes, weil wir zwei Personen sind, die je ein Pferd haben sozusagen.
Speaker: Aber dann ab und zu zwei Pferde an einem Tag zu bewegen, könnte ich mir wieder mehr vorstellen.
Speaker: Das habe ich auch früher mit Reitbeteiligungen gemacht, dass ich dann oft zwei Pferde geriet bin, weil es einfach zwei Reitbeteiligungen gab und nicht ein Mensch.
Speaker: Aber ich glaube, so ganz alleine könnte ich es mir mit zwei Reitpferden jetzt auch überhaupt nicht vorstellen.
Speaker: Ich glaube nur schon, für mich wäre das schwieriger, einfach so für beide die Zeit aufzuwenden und die zu widmen, weil man kann ja nicht einfach satteln und dann reiten, dann reitest du 30 Minuten, dann ist alles gut, sondern...
Speaker: Es braucht manchmal auch Vorbereitung, es braucht viel Geduld, mehr Zeit.
Speaker: Nicht, das Pferd ist ja eigentlich eine Maschine und ist dann so gut, jetzt legen wir los, 30 Minuten lang.
Speaker: Und ja, ich glaube, dass ich das auch nicht so hundertprozentig könnte, aber ich könnte mir wirklich vorstellen, auch mal irgendwann so ein Pony zu haben.
Speaker: Ich würde mega, mega gerne mal Kutsche fahren oder mit Kutsche fahren anfangen.
Speaker: Aber ja, es ist aktuell komplett außer Frage, ein Pferd reicht.
Speaker: Weil ich finde, man darf, wie du sagst, nicht unterschätzen, einerseits, wie viel Geld es natürlich kostet, beide zu haben, aber eben auch, wie viel Zeit.
Speaker: Weil auch wenn es ein kleines Pony ist, es braucht trotzdem viel Zeit.
Speaker: Es ist trotzdem ein Pferd und es muss artgerecht und pferdegerecht trainiert werden.
Speaker: Und ja, ich finde das schon, sollte man nicht einfach so unterschätzen und jetzt so anfangen, kleine Ponys zu sammeln, nur weil sie klein sind.
Speaker: Aber ja, es macht definitiv Spaß, euch zuzusehen.
Speaker: Ja, es macht auch Spaß, was zu machen, aber ich glaube, was ich am Anfang auch ein bisschen unterschätzt habe und was natürlich auch lang nicht so ein Thema war, weil es ja nicht nur meins war, aber sie sind halt keine kleinen Rasenmäher, die du einfach irgendwo abstellst und dann passt das schon.
Speaker: Ich meine, sie sind...
Speaker: gefühlt die Hufrehe-anfälligste Rasse, die es überhaupt gibt.
Speaker: Sie sind so schnell übergewichtig, sie können so viele Probleme mitbringen.
Speaker: Und ich glaube, dass man manchmal, auch wenn man so sagt, ich kaufe meinem Kind das, ein bisschen darüber nachdenken sollte, was man da macht, weil
Speaker: Ja, ich meine, Napoleon und ich machen auch fünf bis sechs Mal die Woche was und auch das braucht Zeit.
Speaker: Und natürlich, ich habe mit Galando das Glück, wenn ich Napoleon richtig bewegen will, dann nehme ich ihn einfach mit, weil wenn er Galando hinterher, oder er geht lieber voraus, aber mitstiefeln muss, dann muss er sich richtig bewegen.
Speaker: Aber wenn man das nicht hat, dann ist so ein Schetti so zu bewegen und zu bespaßen, dass es gesund bleibt.
Speaker: bleibt nicht ganz so einfach, wie man sich das vielleicht manchmal erträumt, wenn man so sagt, ich hätte so gern einen Schetti im Garten und das wäre mega süß, ich hätte auch gern Napoleon direkt in meinem Garten, aber es gibt Dinge, die gehen einfach nicht und sie brauchen die Pflege überhaupt.
Speaker: Ich hatte, alle, die mir auf Instagram folgen, haben es vielleicht gesehen, ich hatte für Napoleon kürzlich noch die Physiotherapeutin da und sie hat auch gesagt,
Speaker: Ich glaube, das erste so kleine, das sie als Physiotherapeutin machen darf.
Speaker: Und dann hat sie mich gefragt, wie oft der Zahnarzt kommt.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, auch ungefähr einmal im Jahr, jetzt sogar dieses Mal, letztes Mal war er im Herbst da und dieses Mal kommt er im August.
Speaker: Also manchmal sogar ein bisschen weniger.
Speaker: Und dann hat sie auch nur so geschaut und gesagt, wahrscheinlich das einzige Shetty, das das hat.
Speaker: Wo ich mir aber so denke, ja,
Speaker: ist halt auch ein Pferd und wenn er nicht mehr fressen kann, ist für ihn halt auch, wenn er keine Trense drin hat, genauso bescheiden wie für ein Großes.
Speaker: Natürlich, ich mache bei ihm gar nichts mit Trense, also alles, was auch am Langzyklus ist, ist bei ihm gebisslos, aber trotzdem, wenn die Zähne nicht stimmen, ist es genauso scheiße und ich glaube, dass man...
Speaker: Das manchmal unterschätzt, weil es kostet nicht weniger, wenn ein Shetty einen Zahnarzt braucht.
Speaker: Die Impfungen kosten nicht weniger, weil es ein Shetty ist.
Speaker: Das Einzige, was bei meinen jetzt gut ist, die Wurmkur passt 700 Kilo und Galando hat ungefähr 450 und Napoleon 150.
Speaker: Das heißt, eine reicht für beide.
Speaker: Das sind die kleinen Dinge, die einen manchmal freuen, aber ja, sonst kostet es halt trotzdem immer zweimal.
Speaker: Ja, es macht Spaß und nur weil sie klein sind, finde ich, darf man auch die Gesundheit nicht unterschätzen, gerade auch die Fütterung.
Speaker: Ich höre immer wieder, ah, das ist ein Pony, das braucht kein Mineralfutter, das braucht dieses nicht, das braucht das nicht.
Speaker: Es ist immer noch ein Pferd, es ist einfach ein kleines Pferd und die brauchen genau die gleiche Pflege wie auch den Zahnarzt, die Impfungen, Huffläge,
Speaker: Und ich glaube, in der Pferderwelt unterschätzen das natürlich noch viel weniger als einfach Eltern, die, wie du sagst, vielleicht ihrem Kind den Wunsch erfüllen und denken, ja, so ein kleines Pony, das ist jetzt eigentlich so übertrieben wie ein Brustpferd.
Speaker: Aber wenn man es dann halt richtig macht und korrekt macht, ist es halt genau gleich vom Aufwand und auch vom Kostenaufwand abhängig.
Speaker: Und ich finde es eigentlich traurig, dass sogar Physiotherapeuten sagen, so, oh ja, diese Ponys oder sie hat ja noch nie einen Shetty oder so, weil man halt einfach weiß, wie viele Shettys es gibt oder und das halt einfach, dass niemanden juckt.
Speaker: Ich finde es auch krass.
Speaker: dass, ich möchte das jetzt auch niemandem vorwerfen, ich kenne jetzt aktuell niemanden, der das macht, aber es gibt sicher auch viele, die da einfach irgendwelche Sattel raufknallen und dann das Kind, klar, es ist nicht so super schwer, aber ich meine, es ist trotzdem, es verdient, jedes Chat, die verdient auch angepasstes Zubehör und auch wenn es schwierig zu finden ist, aber ja, ich finde, da gibt es einfach super viel, drüber nachzudenken, auch wenn jetzt deine Geschichte natürlich super inspirierend ist und auch süß und es immer wieder toll ist, euch
Speaker: auf Instagram zuzuschauen.
Speaker: Falls ihr euch ein Chetty kauft, überlegt es einfach gut.
Speaker: Ich finde das super wichtig zu sagen.
Speaker: Ja, wirklich.
Speaker: Und es gibt sicher da draußen auch ganz viele Chetty-Besitzer, die das ganz gut machen.
Speaker: Man merkt einfach, im Vergleich zu den Großpferden, weil sie nicht geritten werden, wird manchmal so gedacht, ja, das ist nicht so wichtig, den reite ich ja nicht.
Speaker: Und da möchte ich einfach sagen, es ist trotzdem ein Pferd, das die gleichen Baustellen hat wie ein großes Pferd, einfach in klein, aber es gibt die trotzdem.
Speaker: Und ja, es ist gut, wenn man gut drauf schaut und vielleicht gerade, wenn Eltern nicht so pferdeversiert sind, dass man denen vielleicht sagt,
Speaker: Schickt euer Kind lieber in eine Reitschule, da wird den Ponys hoffentlich gut geschaut, auch da gibt es natürlich
Speaker: Schlechte Beispiele, aber trotzdem.
Speaker: Und nicht, dass man einfach sagt, ja, ich kaufe jetzt eins und im Zweifelsfall, keine Ahnung, stelle ich es in die Garage oder so, weil das geht offensichtlich nicht.
Speaker: Und ja, das ist, wie ich zu meinen zwei Ponys gekommen bin.
Speaker: Es war jetzt vielleicht ein bisschen wir, weil es so verflechtete Geschichten sind.
Speaker: Wenn natürlich noch Fragen offen sind oder euch sonst noch was interessiert, könnt ihr uns hier einen Kommentar schreiben oder ihr schreibt mir auf Instagram und ich beantworte natürlich
Speaker: gerne noch weitere Fragen und wir werden sicher auch mal wieder über die Ponys sprechen.
Speaker: Und sonst würde ich sagen, hören wir uns dann nächste Woche wieder.
Speaker: Das würde ich auch sagen.
Speaker: Bis nächste Woche.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.



