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Die eine Sache, die dich wirklich frei macht - Im Gespräch mit Unternehmerin und Autorin Monika Mischek

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Isabell & Sven Haase: Leben ist Veränderung. Alles ist ständig im Mandel. Die Natur, Technologie, Gesellschaft. Wer sich nicht anpasst,

Isabell & Sven Haase: Wird irgendwie...

Isabell & Sven Haase: Abgehängt.

Isabell & Sven Haase: Und doch tun sich viele Menschen schwer mit Veränderungen. Warum das so ist und wie man Veränderungen wirklich lieben lernt, darüber sprechen wir heute mit Monika Miszek.

Isabell & Sven Haase: Monika ist Unternehmerin, Autorin und Projektmanagerin mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Sie organisiert große Messen und Kongresse sowohl online als auch in Präsenz.

Isabell & Sven Haase: Als Expertin für ganzheitliche Veränderung und Transformation ermutigt sie Menschen, Veränderungen als Bestandteil ihres Lebens zu betrachten.

Isabell & Sven Haase: Sie unterstützt dabei, das Leben aktiv zu gestalten, Chancen zu nutzen, Ideen umzusetzen und den Weg in ein neues, leichteres Leben zu entdecken.

Isabell & Sven Haase: Im Herbst veranstaltet sie den Online -Kongress

Isabell & Sven Haase: Und morgen...

Isabell & Sven Haase: Fange ich an.

Isabell & Sven Haase: Dort greift sie Themen auf, wie Veränderungen nicht mehr aufzuschieben, sondern

Isabell & Sven Haase: einfach anzufangen, umzusetzen und dran zu bleiben. Liebe Monika, es ist so schön, dass du heute bei uns bist. Herzlich willkommen!

Monika: Ja, vielen Dank für die Einladung zu eurem Podcast.

Monika: Freue mich.

Isabell & Sven Haase: Liebe Monika, du bezeichnest dich ja selber als Change Lover und betrachtest Veränderungen nicht nur als was Notwendiges, sondern so als Salz in der Suppe, so als die Würzel des Lebens.

Isabell & Sven Haase: War das bei dir schon immer so?

Isabell & Sven Haase: Wie hat sich die Liebe für Veränderungen bei dir so eingeschlichen? Magst du uns da mal ein bisschen abholen?

Monika: Also tatsächlich ist es zumindest schon immer so, seit ich mich erinnern kann.

Isabell & Sven Haase: Cool.

Monika: Ja.

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Ich habe...

Monika: Immer.

Monika: Also vielleicht ist der Hintergrund eine andere.

Monika: Ich habe eigentlich Zeit, Leben.

Monika: immer eher in Opposition zu meinen Eltern gelebt. Weil in deren Leben war mir einfach nicht genug Veränderung. Ich meine, es ist natürlich deren Thema.

Monika: Aber man kann es vielleicht gut erklären mit dem Berufswunsch, den Sie für mich hatten.

Monika: Sie wollten gerne, dass ich Beamtin werde.

Isabell & Sven Haase: Oh mein Gott!

Monika: Und ich, ja genau, ich konnte mir nichts vorstellen, was ich schlimmer finden würde, weil da besteht ja die einzige Erfahrung.

Monika: Veränderungen darin, dass man jeden Tag ein anderes Datum auf irgendwas stempelt, aber sonst macht man ja immer das Gleiche.

Monika: Also insofern würde ich sagen, ja, ist schon immer Bestandteil meines Lebens.

Monika: Weil ich finde halt...

Monika: Auch.

Monika: wenn ich neue Dinge ausprobiere.

Monika: Dann habe ich ja auch eine Chance, was zu lernen und Erfahrungen zu machen, wenn ich immer das Gleiche mache. Also für mich persönlich ist es einfach langweilig.

Isabell & Sven Haase: Ja, cool. War das als Kind schon so? Deine Eltern wollten, bleib doch mal sitzen, spiel doch mal schön, lies doch mal ein Buch. Und du denkst dir so, nö, ich brauche Veränderung. Also kannst du dich noch so weit zurückerinnern?

Monika: Also ich weiß, dass ich zum Beispiel...

Monika: Das kann ich mich nicht daran erinnern, aber ich weiß es aus Erzählungen.

Monika: Ich weiß, dass ich aus dem Kindergarten immer abgehauen bin.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Tschüss.

Monika: Das hat meine Mutter dann ein bisschen zur Verzweiflung getrieben, aber fand ich irgendwie nicht so super dort und dann bin ich immer...

Monika: durch die Hecke verschwunden.

Monika: Also ich würde sagen, ja, schon immer.

Isabell & Sven Haase: Ab durch die Hecke, da gibt es da auch einen Film. Ja, ich glaube schon.

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Vielleicht ist der inspiriert durch deine Kindergartenflucht.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Wer weiß.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Monika: Ja, genug.

Isabell & Sven Haase: Also, Beamtin bist du dann schon mal nicht geworden. Wie bist du dann zu dem gekommen, was du jetzt machst?

Isabell & Sven Haase: Wie war dann...

Isabell & Sven Haase: Dein Weg dahin jetzt zu sagen.

Isabell & Sven Haase: Ich nehme jetzt andere mit auf den Weg zur Veränderung, inspiriere die und veranstalte einen Online -Kongress dazu.

Monika: Also möchtest du den ganzen Weg oder die Antwort auf die Frage?

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Guck mal, du erzählst so schön. Komm, nimm uns mal mit auf die Reise.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Gut.

Monika: Also für das Beamtinwerden hätte ich ja nur mittlere Reife machen müssen.

Monika: Ich habe dann halt

Monika: eher dafür gesorgt, dass ich keinen Job als Beamtin bekomme oder keine Ausbildungsstelle.

Monika: Ich habe mich beworben, weil ich meine...

Monika: Ihr kennt diesen Spruch wahrscheinlich auch, solange du die Füße unter meinen Tisch steckst.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Also habe ich das brav getan, aber schon immer mit der Absicht, nicht das Ziel zu erreichen, das meine Eltern vorgesehen hatten.

Monika: Also habe ich dann Abitur gemacht, habe studiert.

Monika: Informatik.

Monika: Und...

Monika: Dann habe ich noch ein Trainee -Programm im Verkauf gemacht bei einer

Monika: heute nicht mehr existierenden Drogerie.

Monika: Warenkette, die aber eigentlich jeder in Deutschland kennt

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Monika: Und da habe ich viel fürs Leben gelernt. Da habe ich nämlich Revisionen gemacht.

Monika: Und ja.

Monika: Dann...

Monika: Fand ich aber irgendwann, dass es auf Dauer ein bisschen anstrengend ist, 60 bis 80 Stunden am Tag.

Monika: in der Woche an sechs Tagen zu arbeiten und habe gesagt, da muss es noch was anderes geben.

Monika: Dann habe ich eine...

Monika: weitere.

Monika: Anstellung gehabt. Das war meine letzte dann. Die war in einem Zeitarbeitsunternehmen.

Monika: Aber ich war nicht...

Monika: die zu vermittelnde Person, sondern ich habe die Niederlassung geleitet.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Die erste war eine in den roten Zahlen, die durfte ich in die schwarzen Zahlen führen und nachdem ich das gemacht hatte,

Monika: Ah, durfte ich noch eine neue Niederlassung gründen.

Monika: nachdem ich auch das gemacht hatte.

Monika: habe ich mich gefragt, wer hat jetzt hier eigentlich die Arbeit gemacht?

Isabell & Sven Haase: Hm.

Monika: Ich.

Monika: Und...

Monika: Wert.

Monika: mich dabei.

Monika: Nicht unterstützt?

Monika: Mein Chef.

Monika: Also war die Frage, brauche ich eigentlich einen Chef? Und die Antwort war.

Monika: Nein.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: So.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Monika: Und also war der nächste logische Schritt zu sagen, okay, wenn ich keinen Chef brauche, dann kann ich mich auch selbstständig machen.

Monika: Ich habe angefangen...

Monika: Damals, das ist ja schon ein paar Tage her, ich habe damals die...

Monika: Frankfurt der Rundschau gekauft. Man hat die Fatz gekauft, wenn man so eine C -Level -Stelle haben wollte. Ich habe ja damals im Rhein -Main -Gebiet gelebt.

Monika: Und wenn man einen Freelancer -Job oder sowas gesucht hat, dann hat man die Frankfurter Rundschau gekauft.

Monika: Da war die am Wochenende immer noch besonders dick.

Monika: Und bei der Frankfurter Rundschau gab es dann so kleine einspaltige Anzeigen. Die waren vielleicht so hoch und da wurden dann irgendwelche Menschen gesucht für irgendwelche Aufgaben.

Monika: Da drin war eine Anstellung.

Monika: Ein Angebot zu sehen, das hieß, wir suchen jemanden in einem Marktforschungsinstitut für die Feld.

Monika: Arbeit.

Monika: Es hat nichts mit Landwirtschaft zu tun, sondern es geht darum,

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: zu organisieren, die Interviewdurchführung, die Straßenbefragungen, Gruppendiskussionen zu organisieren und solche Geschichten.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Und ich habe diese Zeitung aufgeschlagen, habe diese Anzeige gesehen und habe gesagt, das ist mein erster Job.

Monika: Freelancer.

Monika: Dann habe ich dann montags angerufen, mit denen gesprochen, dann haben sie mir erklärt, ja, also da müsste man auch abends arbeiten und überhaupt, und ob das das Richtige sei und hin und her. Sag ich, naja, mehr arbeiten, als ich jetzt tue, werde ich da auch nicht müssen.

Monika: Ich komme gerne vorbei und höre mir das mal an.

Monika: Das haben wir dann gemacht.

Monika: Als ich vor Ort war, haben sie sich immer noch bemüht, mir das auszureden, aber irgendwann haben sie dann eingesehen, dass ich der Meinung bin, dass ich das machen kann und will.

Monika: habe mich dafür engagiert.

Monika: Ja, so fing das an.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Wenn man die Feldarbeit in einem Marktforschungsinstitut organisiert, dann hat man halt viel Kontakt zu Freelancern.

Monika: Und viele davon sind eben auch Menschen, die ein Studium gemacht haben und vielleicht zur Überbrückung bis zu ihrer ersten Festanstellung eben Interviews machen, weil es irgendwie ein netterer Job ist, als Regale einzuräumen in irgendeinem Supermarkt.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Und weil es mit weniger Aufwand auch mehr Geld bringt sozusagen. Und auf diesem Wege kam ich dann zu meiner nächsten.

Monika: Freelancer -Tätigkeit in einem großen deutschen

Monika: staatsnahen Konzern.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Denn die haben quasi ihren...

Monika: kompletten Geschäftsbereich umstrukturiert und haben dazu sowohl neue Systeme eingeführt als auch neue Prozesse aufgesucht.

Monika: Und dafür brauchten sie Menschen, die eben Dinge organisieren, die Trainings entwickeln und die Trainings durchführen.

Monika: So ging das dann weiter und da kam ich eben auch sehr stark mit Veränderungsthemen in Berührung, denn

Monika: Das Wesen dieses Projektes war ja, etwas komplett Neues zu machen oder zumindest das Vorhandene massiv zu verändern.

Monika: Und da habe ich dann entdeckt, dass das eigentlich auch beruflich eine ganz gute Aufgabe für mich ist.

Monika: Ja.

Monika: Und habe mich dann damit eben...

Monika: im weiteren Verlauf meines Daseins.

Monika: beschäftigt.

Monika: Genau.

Isabell & Sven Haase: Ja, cool.

Isabell & Sven Haase: Sehr schön.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Was glaubst du?

Isabell & Sven Haase: Also ich meine, dir fällt es ja leicht. Anscheinend ist es dir irgendwie über die Muttermilch mitgegeben, dass Veränderung ziemlich cool ist und dass man das gehen darf. Und man sieht es ja auch in deinem eigenen Weg, dass Veränderung...

Isabell & Sven Haase: auch einfach

Isabell & Sven Haase: gehen darf oder leicht gehen darf aber warum fällt es so vielen menschen schwer wirklich schritte der veränderung zu gehen und dann auch noch erfolgreich umzusetzen also

Isabell & Sven Haase: Woran liegt das? An mangelnder Klarheit, weil die nicht wissen, in welche Richtung sie gehen? Oder hol uns doch da mal ein bisschen ab, was sind so die Erfahrungen, die du gemacht hast dabei?

Monika: Also die Gründe sind natürlich so vielfältig wie die Menschen, die die Gründe haben.

Monika: sagen, aber grundsätzlich

Monika: ist es wohl einfach so, da gibt es auch Studien dazu, dass die meisten Menschen

Monika: Veränderungen nicht so sexy finden wie ich.

Monika: Und

Monika: Vielen Dank.

Monika: liegt.

Monika: So im Großen und Ganzen meiner Meinung nach daran.

Monika: dass sie Angst vor dem Neuen haben.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Und...

Monika: Vielen Dank.

Monika: auch Angst.

Monika: vor der

Monika: dem Verlust des Gewohnten sozusagen. Ihr kennt sicherlich auch Menschen, die angestellt arbeiten, die sich Monate, Jahre oder noch länger über ihren Chef beschweren. Aber statt dass sie sich einen neuen Job suchen, bleiben sie da. Und wenn man sie dann fragt, warum geht es nicht einfach woanders hin? Ja, da weiß ich ja nicht, was auf mich zukommt. Hier weiß ich, wie der Hase läuft. Sorry für das Wortspiel.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Ja.

Monika: Also besser ein bekanntes Übel als eine unbekannte Freude, würde ich mal sagen.

Monika: Und was auch oft ein Grund war, der ganz praktisch ist.

Monika: dass Menschen einfach

Monika: Ähm.

Monika: bei der Veränderung sehen, okay, jetzt habe ich dies.

Monika: Und wenn ich jetzt aber das Neue mache, dann fehlt mir das. Also praktisches Beispiel, ich hatte in einem Projekt,

Monika: Da hat sich ein Unternehmen vom Standort her verändert.

Monika: Ja.

Monika: Am alten Standort war es einfach möglich, unter dem Gebäude zu parken.

Monika: für die Pendler.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Am neuen Standort gab es das nicht.

Monika: weil das war mitten in der Innenstadt und da gab es einfach keine Parkplätze bei dem Gebäude.

Monika: Und...

Monika: Es gab dann Leute, die hatten Widerstand gegen diese Veränderung, einfach weil sie das Problem hatten, wo stelle ich dann mein Auto ab.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Monika: Und das ist aber das, was für mich gutes Change Management ausmacht, dass man eben herausfindet, warum.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Haben denn die Menschen ein Problem damit?

Monika: Und dieses Problem ließ sich einfach lösen, nachdem dann klar war, okay, das braucht Parkmöglichkeiten für die Pendler, hat man einfach in einem nahegelegenen Parkhaus entsprechend Parkplätze angemietet und schon war das kein Thema mehr. Und dann hatten die auch nicht den Vorbehalt, dass sie diese Veränderung nicht mitmachen wollen.

Monika: Also das ist jetzt ein Beispiel aus dem Business -Kontext. Und ansonsten ist es ja genauso im Privatleben. Also Menschen bleiben in Beziehungen, die ihnen nicht gut tun, weil sie wissen, was sie jeden Tag erwartet.

Monika: Oder sie bleiben an einem Ort wohnen, obwohl es ihnen nicht gut tut. Am neuen Ort muss ich wieder neue Bekannte finden und so weiter und so fort.

Monika: Aber...

Monika: Das Problem dabei ist halt, sie sehen immer nur das, was sie verlieren.

Monika: Aber sie sehen nicht, dass sie eine Chance haben, was Neues zu finden.

Isabell & Sven Haase: Amen.

Isabell & Sven Haase: Wie du das so schön beschrieben hast. Ich weiß ja, was ich verliere, aber ich weiß nicht, was ich Neues gewinnen kann. Weil wir uns...

Isabell & Sven Haase: Oder weil sich viele Menschen nicht vorstellen können, wie schön das Neue ist, weil sie es noch nicht erlebt haben.

Isabell & Sven Haase: Das Alte ist ja das Gewohnte, das Bekannte.

Isabell & Sven Haase: Und unser System ist ja ein Energiesparmodus, das heißt, ich lebe ja.

Isabell & Sven Haase: Und das Ziel am Ende von...

Isabell & Sven Haase: vom Verstandes her, dass wir überleben.

Isabell & Sven Haase: Und ich lebe, also kann es ja so schlecht nicht sein, also bleibe ich einfach hier, weil das ist ja sicher.

Monika: Ja.

Isabell & Sven Haase: Nein, das ist so, glaube ich.

Monika: Genau.

Isabell & Sven Haase: Einfach so die ganz einfache Erklärung dafür.

Monika: Genau und der Schmerz muss erst so groß werden, dass diese Taktik nicht mehr funktioniert.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Monika: Genau und wenn das dann der Fall ist, dann verändern sich auch die Leute. Also ich hatte zum Beispiel mal, also ich habe auch in meinem IT -Bereich als Freelancer gearbeitet und da habe ich einen Projektvermittler gehabt, der hat mich.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Drei Jahre lang?

Monika: jede Woche auf einem Projekt besucht, also weil er sowieso den Kunden besucht hat, dann haben wir mal einen Kaffee zusammen getrunken und dann hat er mir jedes Mal erklärt, wie

Monika: Blöd.

Monika: sein Chef ist, wie doof sein Job ist und so weiter und so fort.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Ich habe es mir ein paar Wochen lang angehört und irgendwann habe ich dann zu ihm gesagt, wissen Sie,

Monika: Ich will das jetzt nicht mehr hören.

Monika: Dann hat er mich mit großen Augen angeguckt.

Monika: Und dann habe ich gesagt, tja, also es gibt jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder sie suchen sich jemand anderen, bei dem sie klagen können.

Monika: Oder Sie erzählen mir beim nächsten Mal, was Sie unternommen haben, um Ihre Situation zu verändern.

Monika: Das hat dann noch eine ganze Weile gedauert, aber irgendwann...

Monika: war es dann auch soweit.

Monika: das Unternehmen gewechselt, er hat später die Branche gewechselt.

Monika: Der ist inzwischen im Beratungsgeschäft und jetzt ist er nicht mehr mein Vermittler, sondern ein Freund und hat irgendwann gesagt, ja Monika, genau den Arschtritt damals, den habe ich gebraucht.

Monika: Und ähm

Monika: Ja.

Monika: So ist es halt. Man kann es im Guten versuchen und wenn das nicht funktioniert, muss man halt mal ein bisschen schubsen.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Ja, ich meine, darf man die Leute auch zu ihrem...

Monika: So würde ich es zusammenfassen.

Isabell & Sven Haase: Klick überreden.

Isabell & Sven Haase: Und einfach mal...

Monika: Ja.

Isabell & Sven Haase: Oder wahrscheinlich einfach gar nicht mal zum Glück überreden, sondern du hast ihm einfach mal den Spiegel vorgehalten.

Monika: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ihm selber ist es wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, dass immer wieder die gleichen...

Isabell & Sven Haase: Dinge erzählt und immer wieder am gleichen Muster festhängt.

Isabell & Sven Haase: So ein Hamsterrad sieht ja auch von innen aus wie eine Treppe. Wenn du dann aber einfach mal den Spiegel vorhältst, dann ist es eben erstmal bewusst geworden sicherlich.

Monika: Ja.

Isabell & Sven Haase: dass in diesem...

Isabell & Sven Haase: Rad feststeckt. Das heißt, du hast ihm erstmal die Chance gegeben, überhaupt mal darüber reflektieren zu können, was ihm sonst nicht gelungen ist.

Monika: Genau.

Monika: Ja, und ich glaube, ich ermutige da jeden, es gibt so viel zu entdecken auf diesem Planeten.

Monika: Und wir haben ja eigentlich reichlich Zeit, wenn uns jetzt nicht...

Monika: frühzeitig der Bus überfährt oder sonst was Schlimmes passiert. Also haben wir ja eigentlich ein paar Jahrzehnte Zeit, diesen Planeten zu erkunden.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Ich finde es ehrlich gesagt schwierig nachvollziehbar, warum man dann irgendwie Jahrzehnte am gleichen Ort...

Monika: bleibt, das Gleiche tut, über das Gleiche sich freut und über das Gleiche klagt.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Deshalb ja.

Monika: versuche ich die Leute dazu zu animieren, auch mal was anderes auszuprobieren. Es muss ja nicht gleich sein, dass man sich von seiner Arbeitsstätte, von seiner Freundin oder seiner Frau oder dem Freund und dem Mann trennt und vielleicht auch noch ein neues Auto kauft und umzieht. Man kann das ja mal mit Kleinigkeiten probieren zum Start.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Genau, und wenn jemand was zum Thema Umzug wissen will, ist er bei dir ja auch an der guten Adresse. Umzug und Abenteuer, sage ich da nur.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Ich weiß gar nicht, was du meinst, Isabelle.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Ja.

Monika: Also...

Monika: Das ist...

Monika: Das hat...

Monika: zugegebenermaßen auch bei mir lange gedauert.

Monika: Aber...

Monika: Das lag daran, also...

Monika: Der Hintergrund meines Umzuges dorthin, wo ich heute hier sitze.

Monika: war der, dass ich 50 Jahre meines Lebens, so grob gerechnet,

Monika: immer das halbe Jahr mindestens gefroren habe.

Monika: als ich in Deutschland gewohnt habe.

Isabell & Sven Haase: Ich kann es verstehen.

Monika: Weil für mich ist alles unter 20 Grad Winter.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Und in Deutschland ist dann ziemlich lange Winter.

Monika: Für meinen Geschmack.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Nicht nur in der sogenannten Jahreszeit. Nun gibt es die Tatsache, dass ich verheiratet bin und mein Mann einen Angestelltenjob hatte, in dem er Präsenz zeigen musste, also sprich vor Ort arbeiten durfte. Und insofern war das dann schwierig, sich geografisch zu verändern.

Monika: wenn man irgendwie weiterhin die gleiche Wohnung bewohnen wollte und das Leben miteinander verbringen.

Isabell & Sven Haase: Tschüss.

Monika: Und insofern hat das dann bis zu dieser berühmten Krise 20...

Monika: 20 bis 22 gedauert.

Monika: bis sich diese Situation bei ihm auch verändert hat und er ebenfalls remote arbeiten konnte. Und dann war einfach die Aussage von meiner Seite die so.

Monika: Jetzt sind wir beide in der Lage, von wo auch immer auf diesem Planeten, wo es ein vernünftiges Internet gibt, zu arbeiten.

Monika: Deine Mutter ist noch gesund, mein Vater ist noch gesund, wenn wir nicht jetzt gehen.

Monika: Dann...

Monika: Nie.

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Und dann hatte er so die Befürchtung, dass vielleicht das Klima hier nicht so zuträglich ist, da es ja ein tropisches Klima ist.

Monika: Und dann war unser Kompromiss okay.

Monika: Wir gehen nicht quasi endgültig, sondern wir machen ein Jahr auf Probe.

Monika: In diesem Jahr auf Probe haben wir dann mal alle Jahreszeiten durchliebt, durchlitten im schlimmsten Fall. Und dann entscheiden wir uns, ob wir da bleiben oder ob wir...

Monika: weitersuchen sozusagen.

Monika: Ja.

Monika: Nachdem wir jetzt immer noch auf dieser kleinen tropischen Insel im Indischen Ozean sind.

Monika: ist

Monika: also dieser Test erfolgreich abgeschlossen worden.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Und...

Monika: Ja.

Monika: Es befreit auch sehr, wenn man mit zwei Koffern pro Person in ein neues Leben startet.

Monika: Man hat viel weniger Ballast.

Isabell & Sven Haase: Wow.

Isabell & Sven Haase: Und sammelt sich dann wieder was an, wenn man seine neue Homebase gefunden hat oder bleibt es dann auf so einem schönen Niveau, dass man sagt, okay, kein Ballast mehr bitte.

Monika: Ähm.

Monika: Naja,

Monika: Leere Räume haben die Tendenz, sich zu füllen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Das dachte ich mir fast.

Monika: Ähm.

Monika: Ein...

Monika: Ein positiver Aspekt hier ist...

Monika: dass Wohnungen möbliert vermietet werden.

Isabell & Sven Haase: Cool.

Monika: Das heißt, man braucht nicht entweder das ganze Immobilier hier hin zu schippern oder es neu zu kaufen.

Monika: sondern hier werden also...

Monika: Es gibt wenige Wohnungen und Häuser, die tatsächlich leer sind.

Monika: vermietet werden oder verkauft.

Monika: Und insofern kommt man mit seinen Koffern, aber natürlich...

Monika: gibt es dann eine Ausstattung und es gibt aber Dinge, die man selber haben will, die nicht drin sind.

Monika: Also die Wohnungen, in denen wir hier wohnen,

Monika: Die gehört...

Monika: einem Paar, wo sie einheimisch ist und er ist britischer Abstammung. Das heißt, es gibt dann alles, um Tee zu machen, aber nicht unbedingt alles, um Kaffee zu machen. So als plastisches Beispiel. Also haben wir dann sowas angeschafft.

Isabell & Sven Haase: So, so, so, so.

Monika: Aber es hält sich in Grenzen. Ich würde nicht sagen, dass wir es mit einmal in zwei Koffern wegbekommen, aber ich glaube schon.

Monika: dass es einen sehr deutlichen Unterschied macht zu dem, was wir in

Monika: unserer Wohnung damals in Deutschland alles eingepackt.

Monika: Vielen Dank.

Monika: eingelagert, verschenkt, verkauft oder sonst wie unter die Leute gebracht haben.

Monika: Aber das ist auch ein sehr...

Monika: Guter Prozess um Veränderung.

Monika: quasi zu erleben.

Monika: Es gibt ja Menschen, die leben ihr ganzes Leben am gleichen Ort, die schaffen das aber trotzdem.

Monika: Zweimal im Jahr ihren Kleiderschrank auszumisten oder ab und zu mal irgendwelche Dinge aus der Wohnung zu entfernen. Oder haben sogar die Regel, wenn ich was Neues kaufen muss, dafür was Altes gehen. Also das ist ja schon mal so ein bisschen wenigstens so ein Schritt.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: in die Richtung Veränderung.

Monika: Aber das ist nicht so radikal wie bei uns, so von heute auf morgen quasi mal von hier nach da.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Es funktioniert aber auch.

Monika: Wobei die letzten Tage, bevor wir mit allem fertig waren, die waren schon ein bisschen schrecklich und wir erinnern uns auch nicht so gern daran.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Aber was macht das?

Isabell & Sven Haase: mit.

Isabell & Sven Haase: Was macht das mit einem? Was macht das mit Körper, Geist und Seele, wenn du...

Isabell & Sven Haase: Wirklich.

Isabell & Sven Haase: alles reduzierst, an Ballast, an materiellen Dingen, die du...

Isabell & Sven Haase: vorher Jahre oder Jahrzehnte lang geglaubt hast zu brauchen, weil das einfach so im Umfeld war und das einfach im Haus war.

Isabell & Sven Haase: Und dann entscheidest du dich, okay, ich habe jetzt nur noch die zwei Koffer und das ist wirklich nur das Wichtigste drin, was ich brauche. Das macht ja auch was mit dem System oder mit dem ganzen Körper und mit allem selber, mit der Entwicklung. Wie würdest du das beschreiben?

Monika: Ja, wie ich schon angedeutet habe, es befreit einen unheimlich, weil du hast diese ganzen Sachen, die du in deiner Wohnung hast seit Jahren oder Jahrzehnten.

Monika: Es gibt ja auch solche Vorschläge, wie man seinen Ballast auch so reduzieren kann. So von wegen, klebe einen Punkt an alle Dinge und wenn du sie innerhalb von sechs Monaten nicht benutzt hast, sprich den Punkt nicht entfernt hast, dann kannst du es eigentlich auch wegtun, weil du brauchst es nicht.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Ich persönlich...

Monika: Äh.

Monika: Ich verstehe Leute, die dann sagen, ja.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Aber vielleicht brauche ich es genau, wenn ich es jetzt weggebe übermorgen. Also von daher, bei mir würde...

Monika: Das.

Monika: nicht so gut funktionieren.

Monika: Ich habe es nämlich vorher mal probiert.

Monika: Für mich war einfach der Punkt, wir hatten ja nicht so die Situation, dass wir tatsächlich...

Monika: jetzt nichts mehr haben außer diesen zwei Koffern, sondern wir haben ja

Monika: für den Fall, dass wir nach diesem einen Jahr wiederkommen, schon Dinge eingelagert, wo wir gesagt haben, naja, also wenn wir wieder zurückkommen würden, wollen wir ja nicht alles neu anschaffen.

Monika: Und insofern haben wir immer noch diese...

Monika: Look.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Vollback -Lösung gehabt sozusagen.

Monika: Aber...

Monika: Wie das auch so bei diesen Nummern mit den Punkten.

Monika: ist, du findest dann doch heraus, dass du wenig davon brauchst. Also nachdem wir nicht zurückgekommen sind, brauchten wir diese Einrichtung nicht. Wir haben jetzt auch angefangen, diese Dinge, die wir eingelagert haben, sukzessive

Monika: in irgendeiner Form loszuwerden. Und dieses Gefühl von Befreiung, das ist eigentlich echt das Schönste.

Monika: Also wirklich zu sagen, hey, und wenn es mir jetzt hier nicht passt, dann packe ich morgen wieder meine zwei Koffer und sage...

Monika: Ciao.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Und dann bin ich wieder woanders.

Monika: ist für jemanden

Monika: der sich jetzt schon schwer tut, damit vielleicht sich...

Monika: für...

Monika: einen neuen Job zu entscheiden oder sowas.

Monika: Sicherlich schwer vorstellbar, aber es ist einfach...

Monika: Ein super gutes Gefühl.

Monika: weil man

Monika: Herr seiner selbst ist oder Frau. Also ich

Monika: treffe die Entscheidung und ich lasse mich nicht von irgendwelchen Umständen

Monika: Und wenn es mir die Veränderung eben doch eigentlich wichtig wäre, aber ich mir sie noch nicht zutraue, sind die ja meistens nicht so positiv.

Monika: fremdbestimmen.

Monika: Das ist der Aspekt, der dann eben zu der Freiheit führt und zu dem Gute.

Monika: Ich habe ein Gefühl.

Monika: Ich gebe zu.

Monika: Es ist...

Monika: etwas dafür nötig, was

Monika: nicht jedermanns Sache ist und das heißt

Monika: Eigenverantwortung.

Monika: ... Musik ...

Monika: Ganz böses Wort.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Aber...

Monika: Einfach die notwendige Voraussetzung, um die Dinge zu tun, die man tun will.

Isabell & Sven Haase: Dann einfach mal machen.

Monika: Und die Vorteile zu genießen, die es mit sich bringt.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Ja, das ist ja das Thema, alle wollen Freiheit haben, aber die Verantwortung, die Eigenverantwortung, die damit verbunden ist.

Isabell & Sven Haase: Die sehen die wenigsten im ersten Moment. Das ist aber beides.

Isabell & Sven Haase: dass ich Freiheiten nicht haben kann ohne komplette Eigenverantwortung, das sehen die meisten halt nicht. Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den zu erkennen. Sie sagen erst die Eigenverantwortung und dann...

Isabell & Sven Haase: kann ich auch überhaupt erstmal in die Freiheit gehen, in die Freiheit kommen.

Isabell & Sven Haase: Und...

Monika: Wer soll denn die Verantwortung für mein Leben übernehmen, wenn nicht ich?

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Und...

Isabell & Sven Haase: Die Frage ist so wertvoll.

Isabell & Sven Haase: Und auf der anderen Seite...

Isabell & Sven Haase: Wann oder wird die uns beigebracht? Und die Antwort ist nämlich nein. Weil wir wären ja eigentlich immer schon...

Isabell & Sven Haase: Um.

Isabell & Sven Haase: So.

Isabell & Sven Haase: Die Gesellschaft bringt uns ja bei. Es ist immer irgendjemand für irgendwas verantwortlich. Erst sind irgendwie die Lehrer verantwortlich, dass wir was lernen. Dann ist unser Chef dafür verantwortlich, dass wir irgendwie...

Isabell & Sven Haase: in der Firma irgendwas umsetzen. Die Politik ist für ganz vieles verantwortlich und wenn es nicht die Politik ist, dann ist es irgendwie die Wirtschaft oder die Gesellschaft. Also es gibt ja immer irgendjemanden.

Isabell & Sven Haase: wo die Menschen das gerne hinprojizieren. Und so wachsen wir als Kind auf. Wir lernen immer, irgendjemand ist für irgendwas verantwortlich. Das heißt, wir lernen ja das Thema Eigenverantwortung nicht.

Isabell & Sven Haase: Und deswegen...

Isabell & Sven Haase: Vielleicht auch gleich die Frage.

Isabell & Sven Haase: Wie ist der erste Schritt oder wie kann man die...

Isabell & Sven Haase: Menschen den ersten Schritt in diese Eigenverantwortung bringen. Wie machst du das, wenn du Menschen bekleidest?

Monika: Also da du ja so.

Monika: Du hast ja eigentlich die Antwort schon gegeben. Dadurch, dass es ja eigentlich ein erlerntes Verhalten ist.

Monika: Und unser Gehirn ja gerne ein bisschen faul ist und Energie spart.

Monika: ist es was, was wir nicht hinterfragen und was wir uns also auch nicht bewusst machen. Also ist der erste Schritt, um da hinzukommen, ist es überhaupt erst mal...

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: diese Frage zu stellen. Und wenn man sie sich selber nicht stellt, dann bin ich gerne bereit, sie zu stellen.

Monika: Wo in deinem Leben?

Monika: Könntest du denn damit beginnen, Verantwortung für dich und dein Tun zu übernehmen?

Monika: Ohne dass es dich gleich.

Monika: Ja.

Monika: Auf die andere.

Monika: Erdhalbkugel verschleckt.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Hm.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Cool.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Die längste Reise beginnt ja mit dem ersten Schritt, also von daher kann die Veränderung so klein sein, wie sie will. Wichtig ist, dass sie geschieht.

Monika: Und dass man sieht, okay, wenn ich etwas anderes mache,

Monika: Als bisher.

Monika: dann kann da auch was anderes draus entstehen.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Wow.

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Also kleine Erfolgserlebnisse erst mal kreieren, dass die Menschen dann überhaupt merken, krass, tut ja gar nicht weh, sondern es ist ja sogar noch schön und es gibt am Ende sogar noch was.

Isabell & Sven Haase: was mich glücklicher macht, was mich auch filter macht, worauf ich vielleicht auch stolz bin, dass ich diesen kleinen Schritt

Isabell & Sven Haase: gegangen bin, weil ich mir den vor drei Monaten noch nicht vorstellen konnte. Dadurch einfach wieder dieses neue Verhalten gelernt werden kann, dass Veränderung gar nicht gefährlich ist und nicht wehtut.

Isabell & Sven Haase: sondern dass es ja eigentlich was schönes ist.

Monika: Ja, und was auch ein Punkt ist.

Monika: den ich da gerne...

Monika: Herr Wiener.

Monika: Veränderung ist...

Monika: Also jede Entscheidung, die ich treffe,

Monika: Ist ja keine...

Monika: endgültige Entscheidung. Also die einzige endgültige Sache in unserem Leben ist, dass wir eines Tages sterben.

Monika: Ja.

Monika: Alles andere können wir wieder verändern.

Monika: Also wenn ich jetzt sage.

Monika: such dir eine kleine Sache aus, die du verändern möchtest, dann kann das ja zum Beispiel sein, dass jemand sagt, ich wollte eigentlich schon immer mal tanzen lernen oder Saxophon spielen oder irgend sowas, was jetzt nicht gleich lebensgefährlich ist, wenn es dann irgendwie nicht klappt.

Monika: Und...

Monika: Dann eben da zu schauen.

Monika: Was macht das mit mir? Also wenn ich in Tanzkurs gehe, lerne ich neue Leute kennen. Wenn ich Saxophon spielen lerne, lerne ich vielleicht andere Musiker kennen und mache mit denen gemeinsame Projekte.

Monika: Oder, oder, oder. Und das sind alles Sachen, die bringen neue Aspekte in mein Leben.

Monika: Aber sie stellen das Leben halt auch noch nicht total auf den Kopf.

Monika: Also da kann man einfach so schrittweise vorangehen und sieht, wie du gesagt hast, es ist nicht gefährlich. Man kann das überleben.

Monika: Vielen Dank.

Monika: Und es kann ja sogar sein, dass es Spaß macht. Und wenn es dann doch keinen Spaß macht oder man sich die Tanzschritte einfach nicht merken kann, dann kann man sagen, okay, ich habe es ausprobiert, Tanzen ist nichts für mich. Das ist auch eine Erkenntnis und es ist dann auch sogar eine wichtige Erkenntnis, weil das heißt, ich habe versucht,

Monika: etwas Neues zu lernen und habe festgestellt, das ist nicht meins.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Dann ist halt die Frage, wie geht es weiter?

Monika: Probiere ich dann einfach was anderes.

Monika: Das wäre jetzt die positive Reaktion und die negative wäre halt zu sagen, ach naja, das hat nicht geklappt, nee, dann bleibe ich doch bei dem, was ich bisher gemacht habe. Das ist dann halt der...

Monika: Trugschluss oder die Verallgemeinerung eines Ergebnisses. Nur weil das jetzt nicht geklappt hat, heißt es ja nicht.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: dass, um bei dem Beispiel zu bleiben, ich vielleicht nicht Saxophon spielen lernen könnte und das super laufen würde und es mir total viel Spaß macht und so weiter und so fort.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Also das ist dann halt diese Klippe, dass man nicht von dieser...

Monika: Einen Erfahrung, wo etwas nicht klappt.

Monika: darauf schließt, dass alles andere deshalb auch nicht klappt, dass man dazu was weiß ich.

Monika: zu dumm ist, nicht intelligent genug, nicht begabt genug, nicht sonst was.

Monika: sondern sich einfach sagt, das war nicht das Richtige für mich.

Monika: Was probiere ich jetzt?

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Und...

Isabell & Sven Haase: Wir haben es am Anfang schon erwähnt, du hast ja jetzt im Herbst einen Online -Kongress zu genau dem Thema für Menschen, die sich mit Veränderungen schwer tun.

Isabell & Sven Haase: Was erwartet die Menschen da? Was kann man da erwarten, wenn man sagt, klingt super, ich tue mich mit Veränderungen schwer, aber irgendwie weiß ich...

Isabell & Sven Haase: Es würde mir mal ein bisschen mehr Abwechslung in meinem Leben gut tun.

Isabell & Sven Haase: Und ich suche da gerne Inspiration, ich suche da Unterstützung. Was erwarten die Menschen in deinem Online -Kongress?

Monika: Ja, danke für die Frage. Also der Kongress heißt ja und morgen fange ich an, wie ihr schon eingangs gesagt habt.

Monika: Weil es genau darum geht, eben anzufangen und dran zu bleiben und nicht auch noch in zehn Jahren nichts getan zu haben und nach 15 Jahren zu sagen, ach, hätte ich doch damals.

Monika: Es gibt das Lebensrad.

Monika: Das deckt so acht Bereiche des Lebens ab, unter anderem Familie, Business oder eben Beruf.

Monika: Spiritualität, Beziehung und so weiter. Und zu all diesen acht Bereichen des Lebensrates gibt es Personen, die Experten in ihren jeweiligen Themen sind.

Monika: die dazu

Monika: Vielen Dank.

Monika: Ebenfalls.

Monika: Interview gegeben haben, in dem sie erklären.

Monika: wie man in diesem Feld weiterkommt. Also zum Beispiel das Thema Finanzen. Da haben wir jemanden, der

Monika: darüber berichtet, wie man an der Börse

Monika: Und fängt.

Monika: Vielen Dank.

Monika: wann man anfangen sollte und warum man dann anfangen sollte und was erste Schritte sein können etc. Also es ist so ein bisschen ein Überblick über diese einzelnen Bereiche und wie man in den einzelnen Bereichen konkret

Monika: Dinge.

Monika: tun kann.

Monika: Und zwar nicht nur, indem ich sage, ja, kauf einen Kurs oder mach ein Seminar, sondern tatsächlich für erste kleine Schritte wirklich konkrete Tipps.

Monika: in dem jeweiligen Interview.

Isabell & Sven Haase: Ja, sehr cool.

Isabell & Sven Haase: Also auf jeden Fall super empfehlenswert. Also jeder, der das hier heute sieht oder hört, also unbedingt.

Isabell & Sven Haase: vorbeischauen bei Monikas Kongress.

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Monika: Sehr gerne. Ich freue mich auf viele Teilnehmer und Zuschauer.

Isabell & Sven Haase: Wuhuhu!

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Die Links, die kommen natürlich alle wieder in die Shownotes rein, dass es relativ einfach ist, zum Kongress auch wirklich zu kommen. Und vielleicht noch so als Abschluss eine Frage, liebe Monika.

Isabell & Sven Haase: Was?

Isabell & Sven Haase: Möchtest du hier hinterlassen auf dieser Welt? Also was ist so deine große Vision mit all deinem Tun, mit all deiner Freude, mit all deinem Herz?

Isabell & Sven Haase: was du hier reinlegst, also was möchtest du?

Isabell & Sven Haase: Hier hinterlassen, was ist so the big picture, würde man vielleicht jetzt sagen.

Monika: Ja.

Monika: Also, was soll es für einen Unterschied machen?

Monika: Ich...

Monika: Ich möchte wirklich Menschen dazu ermutigen und dafür begeistern, Veränderungen in ihrem Leben als Chance zu sehen und nicht als Gefahr.

Monika: Und das...

Monika: Ja.

Monika: in die Welt zu tragen und...

Monika: Auf Wiedersehen.

Monika: In der jeweils für denjenigen passenden Art und Weise. Wir kennen uns ja jetzt auch über das Thema, wie man sich mit seiner Seele beschäftigt, wie man erkennt, was ist der eigene Lebensweg. Das ist sicherlich auch ein Element, was man da einfließen lassen kann, zu sagen.

Monika: Wir schauen uns mal an, wofür bist du eigentlich auf diesem Planeten und wie weit bist du davon entfernt und was könnte der Weg dorthin sein? Also auch das ist ja ein Veränderungsprozess.

Monika: sozusagen. Ein zwar sehr persönliches, aber ein Veränderungsprojekt. Und da Menschen zu unterstützen und zu begleiten und ihnen zu sagen, hey, Veränderung ist nicht per se schlecht, es ist sogar per se gut. Weil wenn wir uns verändern, lernen wir viel mehr, als wenn wir mal das gleiche tun.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Da lernen wir nämlich gar nichts.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: sondern machen immer nur das, was wir schon immer getan haben.

Monika: Und wie Einstein gesagt hat, wer immer das Gleiche tut...

Monika: und andere Ergebnisse erwartet.

Monika: Das ist schlicht Wahnsinn.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Und wer will schon wahnsinnig sein?

Monika: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Niemand.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Monika: Ich möchte lieber Leute dazu ermutigen,

Monika: Freilich!

Monika: Das Leben.

Monika: an sich heranzulassen.

Monika: Und?

Monika: damit umzugehen.

Isabell & Sven Haase: Sehr schön.

Isabell & Sven Haase: Schöner hätten wir es jetzt auch nicht sagen können, liebe Monika. Wir sagen vielen, vielen, vielen, vielen Dank, dass du heute bei uns zu Gast warst im Podcast.

Isabell & Sven Haase: Wenn dir da draußen die Folge wieder gefallen hat, dann lass uns doch gerne 5 Sterne da und klick dich unbedingt.

Isabell & Sven Haase: Hier in die Links rein, denn der erste Schritt zur Veränderung möglicherweise ist das Jahr Monikas Kongress.

Isabell & Sven Haase: Also viel Spaß dabei!

Isabell & Sven Haase

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Monika

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