Transcript
Isabell & Sven Haase: Fast 20 Jahre lang sorgte unser heutiger Gast dafür, dass Projekte, Prozesse und Menschen zusammenkommen.
Isabell & Sven Haase: Sie brachte im Job immer alles zum Laufen und hat sich dabei aber selbst verloren.
Isabell & Sven Haase: Der Tod ihres Vaters stellte schließlich eine Frage, die sie einfach in sich drin nicht mehr übergehen konnte.
Isabell & Sven Haase: Wie viel Lebenszeit möchte ich noch mit einem Leben verbringen, in dem ich nur funktioniere, aber mich nicht wirklich wirksam fühle?
Isabell & Sven Haase: Sie suchte nach dem nächsten Traumjob und hat ihn schließlich gefunden.
Isabell & Sven Haase: in ihrem eigenen Business.
Isabell & Sven Haase: Und heute verbindet Stefanie Feller im Copyraum Coaching und Copywriting und sie macht das sichtbar, was Menschen tief in sich tragen, was in Menschen schon vorhanden ist, aber was noch keine klare Richtung, keinen Raum und keine Worte bekommen hat.
Isabell & Sven Haase: Und wie sie Aha-Momente mit ihren Kundinnen und Kunden ermöglicht und den Funken in den Augen von Menschen wieder weckt, dass das so richtig leuchten kann, darüber sprechen wir mit Stefanie heute.
Isabell & Sven Haase: Es ist so schön, Stefanie, dass du bei uns heute zu Gast bist.
Isabell & Sven Haase: Herzlich willkommen.
Stefanie Feller: Ja, danke schön.
Stefanie Feller: Ich freue mich auch, bei euch zu sein.
Isabell & Sven Haase: Lass uns doch direkt mal einsteigen, liebe Stefanie.
Isabell & Sven Haase: Wir haben es im Intro schon erwähnt.
Isabell & Sven Haase: 20 Jahre lang hast du im Business gearbeitet, hast Projekte gemanagt, hast Menschen begleitet auf dem Weg in Prozessen, in Projekten.
Isabell & Sven Haase: Und dann kam der Tod deines Vaters, der viel zu früh gegangen ist, aber der doch eine Veränderung auch in dir ausgelöst hat.
Isabell & Sven Haase: Nimm uns doch mal auf die Reise ein bisschen mit.
Isabell & Sven Haase: Was hat das mit dir gemacht?
Stefanie Feller: Ja, also es ist jetzt das Ereignis ein gutes Jahr her und für mich war immer die Konzernkarriere oder immer im Konzern sein oder in einem mittelständischen Unternehmen das Normale, die Normalität.
Stefanie Feller: Ich war in meiner ersten Anstellung wirklich tatsächlich 15 Jahre im gleichen Unternehmen, habe da...
Stefanie Feller: Als Studentin angefangen, habe mich dann sozusagen in verschiedenen Abteilungen so ein bisschen profiliert.
Stefanie Feller: Ich sage mal, ich bin reingerutscht, weil ich gesagt habe, mir macht das und das keinen Spaß mehr.
Stefanie Feller: Ich weiß, dass ich das kann.
Stefanie Feller: Also würde ich gerne mehr machen wollen.
Stefanie Feller: Und ich hatte das Glück, gerade in dem Unternehmen, dass ich immer jemanden hatte, der das gehört hat.
Stefanie Feller: Es war ein Facility Management Unternehmen, also sehr männlich geprägt.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und vielleicht hat deshalb das so gut gepasst mit den Prozesse, Projekte, Organisation, Struktur, Kommunikation.
Stefanie Feller: Das war das A und O, wo ich immer total den Dreh- und Angelpunkt gespielt habe.
Stefanie Feller: Ja.
Stefanie Feller: Wir waren erfolgreich.
Stefanie Feller: Also ich habe dann auch nach meinen Kindern bin ich immer wieder zurück in das Unternehmen gegangen, in das Team.
Stefanie Feller: Wir waren am Anfang zwei und als wir aufgelöst wurden, weil so wie es ist, der Markt sozusagen entschieden hat, wir nehmen jetzt jemand anderen nach zwölf Jahren in dem einen Projekt, hat sich das Team aufgelöst.
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Stefanie Feller: Und ich hatte aber vorher wirklich viele gute Projekte von, also Facility Management ist ja
Stefanie Feller: sehr viel operativ auch und im Hintergrund Prozesse, damit das alles miteinander funktioniert.
Stefanie Feller: Das heißt, ich habe sowohl neben der Reinigungskraft zum Beispiel gestanden und habe mit der geguckt, wie kann die das umsetzen, was wir uns im Büro ausgedacht haben oder was der Kunde möchte, dass wir das umsetzen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Ja, als auch ganz viel wirklich ausgewertet, Prozesse, Prozesse geschrieben, mich mit meinen Teammitgliedern hingesetzt, was können wir wie besser machen.
Stefanie Feller: Und mit 15 Leuten am Ende war das schon eine andere Herausforderung als am Anfang mit zwei.
Stefanie Feller: Also, weil je mehr du wächst, desto mehr kriegst du ja Leute, die so Nischen besetzen und nicht mehr so diese, die so drüber gucken über das Ganze.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und ich war immer dafür zuständig, über dieses Ganze zu gucken.
Stefanie Feller: Und ich habe mich auch zertifizieren lassen als Projektmanager und ich habe mich da total drin gesehen.
Stefanie Feller: Und wie gesagt, dann löste sich dieses Team auf und irgendjemand sagte zu mir, da meinst du nicht, du könntest jetzt auch mal gehen.
Stefanie Feller: Also aber nicht jemand, der in dem Unternehmen war, sondern jemand, der was Gutes wollte und gesagt hat, ich glaube, du könntest auch mal was anderes machen als hier.
Stefanie Feller: Hier ist irgendwie so ein bisschen das Ende der Fahnenstange erreicht.
Stefanie Feller: weil sich das Unternehmen o der der Konzern auch lange nicht verändert hat.
Stefanie Feller: Und das war eine gute Freundin.
Stefanie Feller: Und die hat mich dann in ein Wohnungsbauunternehmen geholt, in ein Kommunales, und war, glaube ich, die perfekteste Chefin, die ich je gehabt haben werde.
Stefanie Feller: Die hat Menschen gesehen, die war auf Augenhöhe, die hat uns frei arbeiten lassen, die hat sich wirklich Feedback geholt.
Stefanie Feller: Gleichzeitig, die war selber Mama, die hat gesagt, okay, wenn ihr es zu Hause macht, dann macht das zu Hause.
Stefanie Feller: Ich will ja, wann ihr das macht, ist mir auch egal.
Stefanie Feller: Das war eine sehr große Freiheit, die damit auch gekommen ist.
Stefanie Feller: und so ein fast ideales Arbeiten, was ich damals am Anfang hatte.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und dann ist es so, wie oft, wenn aber dann Personen dazukommen, da war es in der Führungsebene, die das nicht leben, die das nicht gut finden, dann wirst du schnell in Freiheit beschränkt und unmotiviert.
Stefanie Feller: Oder merkst, ich pass hier nicht mehr hin.
Stefanie Feller: Dann ist wirklich das so passiert.
Stefanie Feller: Meine Chefin hat gekündigt und habe gesagt, nee, dann bleibe ich auch nicht hier.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Stefanie Feller: Und das war aber noch, ich war immer noch in diesem Projekt drin.
Stefanie Feller: Ich hatte auch ein super Projekt, was ich aufgebaut habe, wofür die mich auch geholt haben, was die gebraucht haben.
Stefanie Feller: Und wo ich ganz viel von dem, was ich in den Jahren vorher gelernt hatte, anwenden konnte.
Stefanie Feller: Ich musste wirklich erst mal gucken, okay, warum hole ich den ins Team?
Stefanie Feller: Ich habe das Ganze, was ganz Neues gemacht.
Stefanie Feller: Ich habe nicht die oberen Ebenen in das Projekt geholt, die danach nach den Besprechungen alles weiter verteilen, sondern ich habe mir die geholt, die das sowieso machen.
Stefanie Feller: Da hatte ich ja schon eine kleine Revolution angezettelt.
Stefanie Feller: Aber es ging darum, dass ich mit denen arbeiten wollte, die das machen, die das umsetzen müssen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Da, wo es direkt wirksam ist.
Stefanie Feller: Und es war super.
Stefanie Feller: Ich hatte ein ganz tolles Team und ich wäre fast wegen dem Projekt geblieben, obwohl mir diese Freiheit, die hatte ich nicht mehr.
Stefanie Feller: Die wurde gerade immer mehr ganz schnell eingeschränkt.
Stefanie Feller: Und bin dann gegangen und habe was gemacht, wo ich dachte, okay, dann gehst du halt in ein anderes Unternehmen, Projektmanagement ist überall das Gleiche und habe eine Empfehlung gekriegt, die konnten mich da auch gut präsentieren, die haben mich dann auch genommen, so beim Kaffeetrinken, das war nicht mal ein richtiges Bewerbungsgespräch.
Isabell & Sven Haase: Hmm.
Isabell & Sven Haase: Hmm.
Stefanie Feller: Ja, und was die gemacht haben, und das hat mich aber im Nachhinein erst so nachdenken, war das, die haben nur auf meinen Lebenslauf geguckt.
Stefanie Feller: Lebenslauf.
Stefanie Feller: Ich bin dann trotzdem in das Unternehmen gegangen, weil mir das in dem Moment gar nicht so bewusst war.
Stefanie Feller: Und dann...
Stefanie Feller: ging es eigentlich los, dass das, die Freiheit war da auch nicht die, die versprochen wurde.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Es musste viel um Erlaubnis gefragt werden, es musste viel gefragt werden, kannst du noch mal das und das dir angucken und kann, bevor ich das und das freigebe.
Stefanie Feller: Also es war sehr, es war schwer, es war richtig schwer.
Stefanie Feller: Und dadurch habe ich auch immer mehr gemerkt, also ich war überhaupt nicht mehr motiviert.
Stefanie Feller: Ich habe gefühlt,
Stefanie Feller: keine Kommunikation mehr irgendwie so, wie ich das kannte, wollte ich machen.
Stefanie Feller: Also ich hatte gar nicht, weil ich keine Vision auch gesehen habe.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und ich war da sehr dicht an der Geschäftsführung und ich habe mitgekriegt, die näher an der Geschäftsführung bist, desto mehr entfernst du dich von der Wirksamkeit.
Stefanie Feller: Ja, von dem, was passiert, was diejenigen umsetzen sollen.
Stefanie Feller: Ich hatte dann zwar ein Projekt, wo ich wirklich mit einem Team auch gearbeitet habe, die direkt dran waren.
Stefanie Feller: Das war was Buchhalterisches, überhaupt nicht mein Thema, aber darum geht es ja im Projektmanagement nicht.
Stefanie Feller: Es geht ja darum zu gucken, wie kriegen wir das Beste für denjenigen raus, der was zu tun hat.
Stefanie Feller: Und die haben das nie erlebt und haben mir immer wieder gesagt, wie ich kommuniziert habe, wie ich mit denen gesprochen habe, dass das so fachübergreifend war, dass ich denen wirklich zugehört habe, dass sie versucht haben Kompromisse zu finden, mich in ihre Lage versetzt habe.
Stefanie Feller: Und das war schön.
Stefanie Feller: Und dann habe ich das Projekt abgeschlossen.
Stefanie Feller: Und es sollte eine Änderung kommen.
Stefanie Feller: Und dann wurde festgestellt, ja, nee, das ist eigentlich nicht gebraucht worden, was du jetzt das letzte halbe Jahr gemacht hast.
Stefanie Feller: Eigentlich, weil wir machen ja jetzt, da ging es um SAP-Umstellung, das verändert sich sowieso alles im nächsten halben Jahr.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Stefanie Feller: habe?
Stefanie Feller: War das Beschäftigungstherapie?
Stefanie Feller: Und gleichzeitig halt so die ganzen anderen Aufgaben, die da drum waren, das war so, das hatte mit Projektmanagement nicht viel zu tun, was ich vorher erlebt habe.
Isabell & Sven Haase: Und was war dann für dich der Moment zu sagen, hey, es darf sich was ändern oder es muss sich was ändern, ich will da irgendwie meinen eigenen Weg gehen, weil, was du beschreibst, ich glaube, das erleben sehr viele und kommen aber trotzdem nicht raus und sagen, so schlimm ist es ja nicht, mir geht es ja eigentlich ganz gut und bleiben dann trotzdem so in diesem, ich nenne es immer so schön, goldenen Käfig hängen, weil es einfach so schön bequem ist.
Isabell & Sven Haase: Warum hast du gesagt, nee, ich habe da keinen Bock mehr drauf?
Stefanie Feller: Ich glaube, ich hätte es noch weiter ausgehalten.
Stefanie Feller: Es war ein Aushalten.
Stefanie Feller: Und dann ist mein Papa gestorben.
Isabell & Sven Haase: Hmm.
Isabell & Sven Haase: Hmm.
Isabell & Sven Haase: Hmm.
Stefanie Feller: In dem Moment, wo das alles da auch sehr, sehr schwer war und ich morgens kaum aus dem Bett gekommen bin, um da hinzufahren.
Stefanie Feller: Und das hat für... Also erst mal war das eine Nacht, die alles verändert hat, weil...
Stefanie Feller: Also er war im Urlaub, ist da krank geworden oder er war eigentlich schon krank, aber ist da so schlimm geworden im Ausland, dass er ganz schnell ins Krankenhaus konnte und wir uns wirklich in der Nacht am Telefon verabschiedet haben.
Isabell & Sven Haase: Krass, hm?
Isabell & Sven Haase: Hm.
Isabell & Sven Haase: Hm.
Stefanie Feller: Und es waren, auf einmal war alles egal und die Welt für dich selber steht ja komplett still.
Stefanie Feller: Und
Stefanie Feller: Ich habe in den Wochen, die dann so kamen, wo man viel anfängt mit der Trauer, das ist ja lange nicht, dass man nur dann trauert, gemerkt, ich kann mich überhaupt nicht mehr mit dem identifizieren, was ich mache.
Stefanie Feller: Also es war keine Identifikation mehr da, es war keine Motivation mehr da, Sinn gar nicht.
Isabell & Sven Haase: Hmm.
Isabell & Sven Haase: Hmm.
Stefanie Feller: Also ich habe nichts, was ich gemacht habe, einen Sinn gefunden.
Stefanie Feller: Ich saß wirklich einfach manchmal stunden für irgendwelche von der Exit-Tabelle und bin dann da raus und dachte, okay, und nun, für was habe ich denn das jetzt eigentlich gemacht?
Stefanie Feller: Was bringt das denn?
Stefanie Feller: Was ist mein Teil, den ich dazu beitrage?
Stefanie Feller: Das hat ja auch mit Wohnungen zu tun, mit Mieten und sowas.
Stefanie Feller: Aber ich war so weit weg von diesem Kerngeschäft oder von diesem wirklich mit Menschen in Verbindung zu sein, die was verändern.
Stefanie Feller: Also es gibt ja immer so Objektmanager zum Beispiel oder Welte, die für die Mieter zuständig sind, die direkt den Kontakt haben und die dann vielleicht auch gleich sehen, wenn sich was verändert.
Stefanie Feller: Und ich war das erste Mal in meinem Leben so weit weg wie nie von so einer Tätigkeit.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und mein Körper hat mir das gezeigt, indem ich Panikattacken gekriegt habe.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Ich wusste nicht, was das ist.
Stefanie Feller: gehabt.
Stefanie Feller: Und habe mir dann aber trotzdem immer nur so zwei, drei Tage Auszeit genommen nach einer neuen Panikattacke.
Stefanie Feller: Und dann bin ich zu meiner Ärztin und habe ihr gesagt, ich glaube, ich muss jetzt irgendwas tun.
Stefanie Feller: Es geht so nicht weiter.
Stefanie Feller: Ich sage, ich brauche ein paar mehr als zwei oder drei Tage.
Isabell & Sven Haase: Hm.
Isabell & Sven Haase: Hm.
Isabell & Sven Haase: Hm.
Stefanie Feller: Jetzt haben sie es auch endlich erkannt.
Stefanie Feller: Das ist ja immer so, was will man hören und was macht man?
Stefanie Feller: Und die hat mich dann erstmal rausgenommen und gesagt, okay, machen Sie zwei Wochen, versuchen Sie alles so zu lassen, gehen Sie spazieren, treffen Sie sich mit irgendjemandem, mit dem Sie wissen, das ist total leicht, da haben Sie ein gutes Gefühl, machen Sie Sport, öfter vielleicht als Sie es vorher gemacht haben, einfach um den Gedanken ein bisschen zu einkommen.
Stefanie Feller: Und ich habe mich ganz schnell, nachdem sie mich krankgeschrieben hat, gemerkt, das wird gar nichts mehr her mit dem Körper und dem Geist.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Ich war total dieses verloren.
Stefanie Feller: Ich war überhaupt nicht irgendwie in diesem Einklang und habe gekündigt aus der Krankheit heraus.
Stefanie Feller: Nach, glaube ich, zwei oder drei Wochen schon gleich, weil ich dachte, nee, das brauche ich nicht.
Stefanie Feller: Ich weiß, es wird nicht ein oder zwei Monate brauchen und dann kann ich wieder, ich kann das nicht mehr machen.
Stefanie Feller: Und das war mutig, fand ich.
Stefanie Feller: Also im Nachhinein habe ich gedacht, okay, ja, das habe ich noch nie gemacht.
Stefanie Feller: Ja, aber, und das ist das, was das mit dem Tod mit meinem Papa verbindet, ist, wenn es irgendeinen Sinn hatte, dann war es genau der.
Stefanie Feller: Zu sehen, was nicht mehr geht und wohin es ging oder ob es irgendwas anderes gibt.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Stefanie Feller: Und
Stefanie Feller: die Zeit zu genießen und zu gucken.
Stefanie Feller: Und ich habe gleichzeitig dann Karrierecoaching gemacht, was auch durch Zufall kam.
Stefanie Feller: Also es kam alles in diesem Sommer, in diesem einen Monat zusammen, als ich das auch angefangen habe.
Stefanie Feller: Und da ging es darum, mal zu fragen, was habe ich denn eigentlich für Stärken?
Stefanie Feller: Ich wusste das nicht mehr.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Ja, weil ich ja gar keinen...
Stefanie Feller: Naja, Feedback, Anerkennung.
Stefanie Feller: Ja, diese Wirksamkeit.
Stefanie Feller: Ich hatte das nicht mehr.
Stefanie Feller: Ich habe das nicht gesehen.
Stefanie Feller: Ich habe nicht gesehen, dass jemand von der Arbeit, die ich gemacht habe, irgendwie ein Funkeln gekriegt hat, sich gefreut hat, gedacht hat, boah, da geht es weiter, das und das.
Stefanie Feller: Also da war überhaupt nichts mehr da.
Stefanie Feller: Und in dem Karrierecoaching habe ich angefangen, Stärken zu entdecken.
Stefanie Feller: Und da dachte ich dann so, okay, also wir lassen uns mal treiben.
Isabell & Sven Haase: Oh, mein Gott.
Stefanie Feller: Ich lasse mich mal treiben.
Stefanie Feller: Und in der
Stefanie Feller: Und dann habe ich in dem Karrierecoaching wirklich, ich nenne es heute meine Power Skills, wieder entdeckt.
Stefanie Feller: Und ich musste an so viele Situationen denken, die mir eigentlich das immer gesagt haben.
Stefanie Feller: Ich hatte eben einen Kunden, den wir so lange hatten, der hat nach drei oder vier Wochen zu mir gesagt, das war ein Engländer, du bist unser Star of Communication.
Stefanie Feller: Und ich habe nichts gemacht.
Stefanie Feller: Aus meinen Augen heraus.
Stefanie Feller: Für mich war das selbstverständlich, was ich gemacht habe.
Isabell & Sven Haase: Klar.
Stefanie Feller: Es ging darum, dass da, nee, das waren eben Läden, die wir hatten, die wir eben als Facility Manager sozusagen, bist du ja Ansprechpartner, wenn dann die Klimaanlage ausfällt und sowas alles.
Stefanie Feller: Und das war auch damals, mitten im Sommer, als wir das übernommen haben.
Stefanie Feller: Und natürlich fallen die aus.
Stefanie Feller: Wie bei 40 Grad am Wochenende zum Beispiel.
Stefanie Feller: Und dass das nicht gelöst werden kann, nur weil wir dann der neue Dienstleister waren, das war denen klar.
Stefanie Feller: Aber ich habe einfach nur die auf dem Laufenden gehalten, habe gesagt, was machen wir gerade, wer ist da dran, wer kommt hin, wer spricht mit wem und diese Kommunikation am Laufen.
Stefanie Feller: Und das war für die der absolute Game Changer, weil ich die gesehen habe, zugehört habe und einfach nur das gemacht habe, was die erwartet haben.
Stefanie Feller: Also was die in ihrer...
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Ein bisschen so, wenn du über Dienstleister sprichst, Love Language war.
Stefanie Feller: Das war so ihre... Die wollten einfach nur, dass du kommunizierst.
Stefanie Feller: Und so eine Sachen, die habe ich dann wieder entdeckt zum Beispiel.
Stefanie Feller: Oder was habe ich in den Projekten gemacht?
Stefanie Feller: Ich habe in den Projekten Marketing gemacht.
Stefanie Feller: Projektmarketing.
Stefanie Feller: Ich musste die Projekte verkaufen.
Stefanie Feller: Ich musste Projekte...
Stefanie Feller: in der Kommunikation halten, auch wenn das dann Flurfunk war, aber man hat über uns gesprochen, durch das und das.
Stefanie Feller: Ich habe Sachen gezeigt, ich habe die mitgenommen, auch wenn die nicht fertig waren.
Stefanie Feller: Ich habe auch gesagt, pass auf, ich bin nicht Expertin, wer ist Experte?
Stefanie Feller: Ich brauche einen Experten an der und der Stelle.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Also war das nichts weiter als Marketing und ich habe damit Budgets mir geholt, durch das Zeigen und das Erzählen.
Stefanie Feller: Ja, und es war überhaupt kein Ding, wenn ich da gesessen habe und die Kommunikation und das Vorbereiter, die Fakten, die haben gesagt, ja, ja, okay, wir wissen, sie brauchen, okay, machen wir.
Stefanie Feller: Ist überhaupt kein Problem.
Stefanie Feller: Ja, und das sind so Sachen, die hatte ich total vergessen.
Isabell & Sven Haase: Ja, und so schön, dass du das dann wieder für dich entdeckt hast und vor allem dieses Bewusstsein auch, dass was für dich völlig normal ist, ist für andere eine Superpower.
Stefanie Feller: Total.
Stefanie Feller: Ja.
Isabell & Sven Haase: Und sich dieses Bewusstsein zu schaffen, dass ja eigentlich das, was wir für völlig normal halten, dass es nicht nur unsere Stärken sind, sondern eigentlich Gold ist für andere, weil wir damit
Isabell & Sven Haase: einfach in unserer Leichtigkeit sein können, einfach in unserer Zone of Genius sein können und für andere damit aber einen totalen Mehrwert bringen und damit aber halt auch eine Wirksamkeit, wie du das ja auch so schön sagst, haben, die einfach total krass ist.
Stefanie Feller: Ja.
Stefanie Feller: Ja.
Isabell & Sven Haase: Und hast du dann auch durch das Karrierecoaching für dich gesagt, eigentlich kann ich ja viel wirksamer sein, wenn ich einfach meine Stärken wirklich zusammenbringe und die Freiheit, die mir
Isabell & Sven Haase: die ich eigentlich geliebt habe, mir so kreieren kann, dass ich mir keiner mehr wegnehmen kann?
Isabell & Sven Haase: War das dann auch so der Punkt, wo du gesagt hast, ja, dann schaffe ich mir die Freiheit selber?
Isabell & Sven Haase: Hm.
Stefanie Feller: Fall.
Stefanie Feller: Gesehen habe ich das ja nie bei dem Karrierecoaching.
Stefanie Feller: Das Karrierecoaching läuft ja unter dem, ich finde meinen Traumjob.
Stefanie Feller: Und das dann rauskommt, das dann rauskommt nach fünf oder nach fünf oder sechs Monaten, ich sage, okay, also in einem Unternehmen kann ich das nicht.
Isabell & Sven Haase: Mehr hast du ja.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Ich kann das nur, wenn ich das selber mache.
Stefanie Feller: Das war schon sehr erhellend und was ich eben wie gesagt habe, den Weg habe ich nicht gesehen.
Stefanie Feller: Also aber durch dieses Schritt für Schritt und einfach nach vorne gehen, lösungsorientiert zu gucken, sich darauf einzulassen, mit sich selber sich zu beschäftigen, beschäftigen, dadurch ist das passiert, ja.
Stefanie Feller: Und dann habe ich gesagt, okay,
Stefanie Feller: Dann gucke ich mal, was sind die Power Skits?
Stefanie Feller: Okay, Kommunikation, Marketing, okay, was passt?
Stefanie Feller: Copywriting, boah, was ist das?
Stefanie Feller: Habe ich im ersten Moment gedacht und dann habe ich das so mitgekriegt, habe mich mit anderen unterhalten und da dachte ich, hey, das habe ich ja jahrelang schon gemacht.
Stefanie Feller: Also das ist ja genau das, wie ich meine Projekte, Marketing, Kommunikation, Budgets mir geholt habe, mit Nachunternehmern gesprochen habe, Verträge gemacht habe.
Stefanie Feller: Das ist ja genau das, was ich dafür gebraucht habe.
Stefanie Feller: So, und dann habe ich eben gesagt, okay, dann mache ich mal so ein Mentoring und gucke mir das ein bisschen alles noch viel intensiver an.
Stefanie Feller: wie ist es heute?
Stefanie Feller: Wie ist es heute in Social Media?
Stefanie Feller: Wie ist es heute für Solo-Selbstständige?
Stefanie Feller: Und es war toll, weil da waren ganz viele Frauen drin, die entweder das auch so wollten, erstmal einfach nur weiter verstehen, die vielleicht dachten, okay, vielleicht ist das was, was ich danach selber machen kann.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Stefanie Feller: Und es hatte wieder was mit viel Persönlichkeitsaufbau zu tun, mit Glaubenssätzen auseinandersetzen.
Stefanie Feller: Und es hat
Stefanie Feller: wirklich einfach und das war der absolute Wendepunkt, Freude gemacht.
Stefanie Feller: Ich habe das erste Mal oder seit ich gedacht habe, okay, ich mache das jetzt alleine, freue ich mich auf jeden einzelnen Tag.
Stefanie Feller: Ich kann dir nicht mal sagen, ob das Montag ist oder ob das Mittwoch ist, an dem ich, ob das ein Samstag, das ist mir völlig egal.
Stefanie Feller: da.
Stefanie Feller: Und das war richtig, richtig schön.
Stefanie Feller: Und dass das dann so gut dazu passt, ich habe, müssen wir noch mal kurz ein bisschen in die Vergangenheit zurückgehen, ich habe einen Master gemacht, auch schon berufsbegleitend, klar schafft man alles, wenn man im Unternehmen ist, im Konzern und habe das dann nach meinem Bachelorstudium in den Konzern, wo ich da die Ausbildung war, dann noch ein Masterstudium gemacht.
Stefanie Feller: Und das hieß damals Management und Beratung.
Stefanie Feller: Auf den Büchern, die ich aber um mich herum hatte, stand immer Coaching.
Stefanie Feller: Man durfte es aber noch nicht so nennen vor 15.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und da ging es aber viel darum, wie kann ich noch mich optimieren oder wie kann ich besser werden, damit ich noch mehr Chef sein kann, Chefin sein kann.
Stefanie Feller: Führungskräfte.
Stefanie Feller: Und nach den ersten Erfahrungen, die ich dann hatte, auch so im Unternehmen, und wo ich dann rein stuppern durfte und das machen durfte, dachte ich, ich möchte nicht jemanden vor mir sitzen haben, den ich coache, der manchmal seine Stunden absitzt oder nur weiß, wenn er das jetzt geschafft hat in zwei Monaten, dann kriegt er die und die Beförderung.
Isabell & Sven Haase: Okay.
Stefanie Feller: Und er ändert nichts,
Stefanie Feller: An seiner Haltung, an seinem Verhalten, daran, wie er mit Mitarbeitern umgeht.
Stefanie Feller: Und das dachte ich, nee, das ist irgendwie nichts für mich.
Stefanie Feller: Und deshalb bin ich damals dann in den Konzern gegangen.
Stefanie Feller: Und das Coaching, das kam durch meinen Papa auch zurück.
Stefanie Feller: Das ist total faszinierend gewesen.
Stefanie Feller: Also ich habe das in dem Karrierecoaching selber gemerkt, dass
Stefanie Feller: dass ich manchmal, also du stellst dir ja ganz, dir werden ja Fragen gestellt.
Stefanie Feller: Und du setzt dich dann mit dir auseinander.
Stefanie Feller: Und wir hatten aber eine super Community und die Community hat dann immer viele Fragen an mich gestellt.
Stefanie Feller: Ich wusste immer nicht, warum.
Stefanie Feller: Ich dachte immer, warum soll ich denn das jetzt?
Stefanie Feller: Und ich habe dann aber gemerkt in Gesprächen, dass ich einfach nur immer Fragen gestellt habe.
Stefanie Feller: Und genau das habe ich mit meinen ganzen Teammitgliedern jahrelang gemacht und mit einer Reinigungskraft und habe die dazu gekriegt, durch Fragen, durch ihre Stärken entdecken, hatte ich ja schon gesagt, Sachen zu machen, einen anderen Schritt zu machen, das anders zu sehen.
Stefanie Feller: Und dann kam wirklich auch ganz kurz, es ist alles faszinierend, was letztes Jahr so gleichzeitig kam,
Stefanie Feller: Hat eine lange Bekannte, die ich auch schon seit 15 Jahren kenne, die systemische Coaching ist, ein Coaching-Programm selber aufgesetzt.
Stefanie Feller: Und ich wusste, in dem Moment, wo die das mir erklärt hat, ich sage, ja, das ist genau das, was ich gesucht habe, obwohl ich nicht auf der Suche war.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Ja, und wollte das für mich machen.
Stefanie Feller: Ich war ja noch angestellt und...
Stefanie Feller: Das heißt also, ich habe gekündigt, habe gleichzeitig Mentoring angefangen im Copywriting und eine Coaching-Ausbildung und war so völlig, das scheint irgendwas zu sein, was ich selber machen will.
Stefanie Feller: Ja, und das Ding ist halt, dass eben in allen drei Sachen, also okay, die Kündigung hat jetzt nicht unbedingt Freude ausgelöst, das war ein mutiger Schritt, da war der Mut, dann das Mentoring zu machen, das war so ein bisschen dieses Offensein mit anderen in Verbindung gehen und durch das Coaching kommt total die Freude.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Stefanie Feller: Ja.
Stefanie Feller: in dem Ganzen.
Stefanie Feller: Und das ist unglaublich.
Stefanie Feller: Und es ist alles heute, kann ich sagen, durch dieses Ereignis, durch den Tod vom Papa ausgelöst worden.
Stefanie Feller: Und manchmal braucht es das, so etwas ganz Starkes.
Stefanie Feller: Ich glaube, sonst hätte ich das
Stefanie Feller: nicht zu träumen angefangen, sagen wir es auch direkt so.
Isabell & Sven Haase: Naja, und wir wissen auch nicht, was der Körper irgendwann dann mal gesagt hätte.
Isabell & Sven Haase: Dann wäre vielleicht ein ganz anderer Hammer gekommen.
Isabell & Sven Haase: So war das noch die, ich sag mal, die seichte Variante.
Isabell & Sven Haase: Also Panikattacken sind natürlich auch nicht schön, aber wer weiß, wo man dann umgefallen wäre irgendwo mit was ganz anderem.
Isabell & Sven Haase: Also das ist ja immer das Ding.
Isabell & Sven Haase: Der Körper reagiert immer zum Schluss, wenn ich auf meine Seele nicht höre oder nicht hören will.
Isabell & Sven Haase: La la la la, ich bin hier taub.
Isabell & Sven Haase: Man muss der Körper ja mal uns wachwürtteln und
Stefanie Feller: Ja.
Stefanie Feller: Ja.
Isabell & Sven Haase: Ja, und durch diese Ereignisse dann halt schneller, als uns vielleicht dann noch liebt.
Isabell & Sven Haase: Das ist ja krass.
Isabell & Sven Haase: Genau.
Isabell & Sven Haase: So, also du stehst heute jetzt auf, jeden Tag mit Freude, egal welcher Wochentag ist und machst es, was du liebst.
Isabell & Sven Haase: Und vielleicht nimm uns doch da mal so ein bisschen mit.
Isabell & Sven Haase: Copywriting, Coaching, wie passt das zusammen?
Isabell & Sven Haase: Das ist ja doch eine Kombination, die man nicht so häufig jetzt findet.
Isabell & Sven Haase: Entweder es gibt die klassischen Copywriter oder es gibt die klassischen Coaches, aber du verbindest ja jetzt hier zwei Welten.
Isabell & Sven Haase: Nimm uns doch mal ein bisschen mit, wann hat das so Klick gemacht und wie ist die Idee tatsächlich dahinter?
Isabell & Sven Haase: Was ist deine Vision?
Isabell & Sven Haase: Was siehst du?
Isabell & Sven Haase: Was fühlst du?
Isabell & Sven Haase: Was möchtest du für die Menschen gerne tun?
Stefanie Feller: Also ich habe mich auch gefragt.
Isabell & Sven Haase: Das dachte ich mir.
Stefanie Feller: Und habe dann gedacht, okay, also in deinem Persönlichkeitsprofil, was ich eben durch das Karrierequotik steht drin, du brauchst totale Abwechslung.
Isabell & Sven Haase: Ja, ja.
Stefanie Feller: Also wenn es auf der Skala 100% gibt, wo du sozusagen mich einordnen kannst von der Persönlichkeit, bin ich bei 98, was Abwechslung angeht.
Stefanie Feller: Und deshalb ging es mir auch so schlecht vorher.
Stefanie Feller: Da dachte ich, okay, du kannst also, hast jetzt schon mal Sachen, die wechseln sich ab, die sind alle so ein bisschen anders.
Stefanie Feller: Ich dachte immer, es sind andere Richtungen.
Stefanie Feller: Und habe aber gemerkt, dass bei dem Copywriting, als ich dann mich so auch mit den ersten Frauen unterhalten habe, das waren jetzt aber hauptsächlich, ja, waren Frauen in Frauennetzwerken,
Stefanie Feller: die Solo-Selbstständige sind, dass die immer sagen, ja, ich habe schon mal mit einem Copywriter, Copywriterin gesprochen oder ja, ich mache meine Texte selber, aber ich verstehe es nicht, irgendwie fehlt immer noch was und habe dann gedacht, na gut, vielleicht geht es nur um die Texte.
Stefanie Feller: Und dann ist mir aber aufgefallen, dass die oft gar nicht mit ihrer Stimme sprechen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Also...
Stefanie Feller: bevor du dich ja selbstständig machst oder machen viele, gibt es ja ganz viel eigentlich, was du in deiner Persönlichkeit noch auflösen müsstest.
Stefanie Feller: Oder an dem, an was du glaubst.
Stefanie Feller: Oder an dem, was du nicht hast.
Stefanie Feller: Und Und ich habe gemerkt, dass Coaching ja immer anders in geht.
Stefanie Feller: Also egal, ob es jetzt Copywriting ist oder ob es Coaching ist, du bist immer
Stefanie Feller: am besten aufgestellt, wenn du erstmal nach innen gehst und dann ins Außen.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und bei dem Copywriting ist es so, dass ich gesagt habe, okay, wer macht Copywriting mit Coaching zusammen, nämlich sich erstmal hinzusetzen und zu sagen, wir gucken uns jetzt mal in drei oder vier Sitzungen an, wer bist du denn?
Stefanie Feller: was sind deine Werte vielleicht, an was glaubst du denn, was ist denn, warum möchtest du denn das machen, aber eben durch bestimmte Fragentechniken, das ist jetzt sehr oberflächlich, um an eine Stimme zu kommen, die derjenige hat, dass der das überhaupt merkt, was er für Worte benutzt, was er für eine Tonalität hat, ja, ähm,
Isabell & Sven Haase: Okay.
Stefanie Feller: Und deshalb ist das diese eine Sache, die ich jetzt wirklich habe, dass ich sage, okay, du hast ganz viel Know-how und jetzt suchen wir deine Kundensprache.
Stefanie Feller: Und das machen wir aber erst mal über das Coaching.
Stefanie Feller: Und viele wollen ja nicht gecoacht werden.
Stefanie Feller: Viele denken ja, nee, das habe ich schon aufgelöst und da habe ich mich schon betrachtet.
Stefanie Feller: Aber es so zu reduzieren und zu sagen, nur das zu betrachten, um danach zu sagen,
Stefanie Feller: ich spreche so, ich möchte meine Wunschkunden mit den und den Worten erreichen.
Stefanie Feller: Das hat mir geholfen durch das Coaching zum Beispiel.
Stefanie Feller: Und auf der anderen Seite, ich würde es trotzdem immer so als die zwei Wege betrachten, ist halt wirklich das Coaching, was ich jetzt gelernt habe, entstanden.
Stefanie Feller: Das nennt sich Vision Quest.
Stefanie Feller: Das ist ein Programm, was ich da sozusagen auch gelernt habe.
Stefanie Feller: Ich weiß nicht, ob euch das was sagt, Vision Quest.
Stefanie Feller: Das ist eigentlich ein uraltes Ritual.
Stefanie Feller: Machen die...
Stefanie Feller: In Nordamerika gibt es zum Beispiel einen Siox, irgendeinen Stamm, der das gemacht hat, der die jungen Männer irgendwann entlässt und die suchen dann wie, oder die flehen um ein Gesicht.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Die gehen ja dann in Kontakt mit der Natur, mit ihren Göttern und sowas.
Stefanie Feller: mir.
Stefanie Feller: Und das machen aber nicht nur diese Stämme in Nordamerika.
Stefanie Feller: Wenn man so manchmal guckt in die Geschichte,
Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.
Stefanie Feller: Dann gibt es ja Odin zum Beispiel am Weltenbaum, der die Runen empfangen hat.
Stefanie Feller: Es gibt Moses auf dem Berg Sinai, die waren immer alleine.
Stefanie Feller: Oder eine Frau in der Geschichte, die Persiphonie, die ist ja in die Unterwelt gegangen und als Königin zurückgekommen.
Stefanie Feller: Zum Beispiel.
Stefanie Feller: Und das heißt, es sind immer so Phasen, ich lasse etwas hinter mir.
Stefanie Feller: Das habe ich bei mir gemerkt, ich habe mein altes Leben hinter mir gelassen.
Stefanie Feller: Es gibt eine Zwischenzeit.
Stefanie Feller: in der du sozusagen genau das alles versuchst dir anzugucken, sich mit dir zu beschäftigen, nach innen zu gehen und dann kommst du zurück und in die neue Welt, was du gelernt hast und was kann das sein?
Isabell & Sven Haase: Ja.
Stefanie Feller: Viele sprechen ja heute über Bedürfnisse, wenn ich erfüllte Bedürfnisse habe, dann ist das so meine Energie.
Stefanie Feller: Aber was mache ich denn dann?
Stefanie Feller: Was ist denn mein Navi, mit dem ich weitergehe?
Stefanie Feller: Und das sind so eben deine Strategien, das sind deine Ressourcen, deine Fähigkeiten.
Stefanie Feller: Und die rauszukitzeln, das ist eben sozusagen dieses Coaching-Programm.
Stefanie Feller: Deshalb gehe ich auch immer so ein bisschen mit einem Ressourcen-Kompass, um wirklich zu gucken, was habe ich denn in, ich habe ja gerade auch schon von ganz viel Transformation und Krisen bei mir sozusagen gesprochen.
Stefanie Feller: was habe ich denn dafür gemacht, um da wieder rauszukommen?
Stefanie Feller: Was habe ich denn genutzt?
Stefanie Feller: Also vielen ist es gar nicht, es war ja mir auch nicht bewusst, was ich denn in Projekten gemacht habe, damit die wieder gut wären.
Isabell & Sven Haase: Ja.
Stefanie Feller: Was habe ich denn mit den Leuten, also nicht so dieses...
Stefanie Feller: das wiederfinden, was schon in dir ist.
Stefanie Feller: Und ich bin nicht diejenige, die sich dann da hinstellt und sagt und zieht und sagt, wir müssen jetzt ein, du musst jetzt das Buch lesen, du musst jetzt den Fragebogen ausfüllen, du kriegst jetzt hier die Checkliste und ich gebe da nichts vor.
Stefanie Feller: Sondern Coaching bedeutet ja auch, also Coach kommt ja von Kutsche.
Stefanie Feller: Das heißt, derjenige, der Klient sitzt auf der Kutsche, hat die Zügel in der Hand und ich setze mich daneben.
Stefanie Feller: Und dann gucken wir durch das Fragen-
Stefanie Feller: Fahren wir da lang, fahren wir da lang, fahren wir da lang.
Stefanie Feller: Und was hast du alles in der Kutsche, dass du weißt, wo du jetzt lang musst?
Stefanie Feller: Ja, oder willst vor allen Dingen.
Stefanie Feller: Das ist ja immer eine eigene Entscheidung, welcher Schritt der nächste ist.
Isabell & Sven Haase: Ja, und da sind wir wieder bei dem Thema Wirksamkeit, weil die Menschen können ja nur in die Wirksamkeit kommen, wenn sie erstmal vollkommen selber die Verantwortung übernehmen für ihr Geschehen, für das, was sie tun wollen und dann halt auch selber herausfinden, was alles in ihnen steckt.
Stefanie Feller: Ja.
Isabell & Sven Haase: Und am Ende, wir sind alle, als Seelen sind wir, wir haben alles an unendlichen Ressourcen in uns drin,
Isabell & Sven Haase: Und wir dürfen die halt einfach wieder entdecken und wieder rauslassen und so gucken, was liegt uns das, was ist dann eigentlich unser Seelenweg, was ist unsere Stärke und dann dem Ganzen gehen zu können.
Stefanie Feller: Mhm.
Stefanie Feller: Mhm.
Stefanie Feller: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Und wie du es gesagt hast, das funktioniert nicht, wenn dann irgendjemand irgendwie dran zieht, weil dann ist es ja...
Isabell & Sven Haase: erstens die Selbstwirksamkeit verloren und zweitens kommt immer die Frage auf, ja, ist es denn überhaupt richtig, ist es denn überhaupt meins?
Isabell & Sven Haase: Ja, und deswegen finde ich dieses Bild, was du da gezeigt hast mit der Kutsche, finde ich da eigentlich so schön und man merkt richtig, wie du dabei auch aufgehst, das Funkeln in den anderen Augen wieder zum Leuchten zu winken, weil das
Isabell & Sven Haase: Ich glaube, dass auch dein Weg ja war, dass du dieses Funkeln jetzt wieder in den Augen hast und du strahlst das wirklich alles aus und deinen anderen auch dieses Geschenk geben möchtest.
Stefanie Feller: Ja, total.
Isabell & Sven Haase: Und wenn sich jetzt jemand so in deiner Geschichte wiedererkannt hat, was ist so der Punkt, den du vielleicht auch rückblickend mitgeben kannst?
Isabell & Sven Haase: Was ist denn die Abkürzung, dass der Weg nicht so lang und so holprig sein muss und dass nicht irgendwie erst so ein Ereignis von außen kommen muss?
Isabell & Sven Haase: Welche Frage oder was können sich die Menschen dann einfach mal stellen und womit können dann einfach mal in die Stille gehen oder einfach mal sich beschäftigen?
Stefanie Feller: Es ist bei jedem eine andere Frage, so individuell, wie gerade die Lebenssituation ist.
Stefanie Feller: Es ist ja ein Live-Coaching, wenn man so will, ein nachhaltiges Lebenscoaching.
Stefanie Feller: Das heißt, ich will ja nicht, dass ich in der Situation etwas ändere, sondern für mein weiteres Leben und es habe, mit dabei habe, mich darauf besinne.
Stefanie Feller: Und das kann zum Beispiel sein, die Frage...
Stefanie Feller: ich bin in Therapie gegangen, ich habe jetzt alles aufgearbeitet, was ich erlebt habe, weil ich halt in irgendeinem, entweder ein Trauma hatte oder vielleicht auch in einer Partnerschaft nichts Gutes erlebt habe, vielleicht auch psychische Gewalt erlebt habe und dann wird das ja sehr gut in Therapien aufgearbeitet, weil ich alles verstehe, was passiert ist.
Stefanie Feller: Und dann kommst du raus und denkst, okay,
Stefanie Feller: Und jetzt stehe ich da und was mache ich denn jetzt als nächstes?
Stefanie Feller: Was mache ich denn jetzt mit dem, dass ich weiß, ich habe das alles verarbeitet?
Stefanie Feller: Wo will ich denn hin?
Stefanie Feller: Was könnte mir denn gut tun?
Stefanie Feller: Habe ich noch irgendein Ziel?
Stefanie Feller: Was ist denn mein Ziel?
Stefanie Feller: Oder ich stehe vor einer Entscheidung,
Stefanie Feller: will ich hier in Deutschland zum Beispiel noch leben oder möchte ich irgendwo in Auswandern?
Stefanie Feller: Also das kann so differenziert sein von der Frage, aber es geht meistens darum, Frauen in Wechseljahren.
Stefanie Feller: Also wenn die Kinder ausziehen, also ich meine, ich bin auch irgendwann in den Wechseljahren oder die Kinder ziehen aus und dann stellen sich sicherlich die Eltern, nicht nur Frauen, auch Männer die Frage, okay, und jetzt ist es immer noch das, was ich möchte,
Stefanie Feller: Oder nach einer Trennung.
Stefanie Feller: Okay, das habe ich jetzt gelebt 20 Jahre, was mache ich jetzt in den nächsten 20 Jahren?
Stefanie Feller: Und beantworten ist es, das ist halt sehr schwierig, in drei oder vier Coaching-Sitzungen zu beantworten.
Stefanie Feller: Deshalb ist das Programm auch, was ich habe, es geht wirklich über drei bis vier Monate.
Stefanie Feller: Wenn man ganz langsam anfängt, zu beantworten,
Stefanie Feller: an sich selber, in sich selber hineinzuschauen und dann zu gucken, okay, da ist die erste Zwiebelschale, die nehme ich jetzt mal weg, okay.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Isabell & Sven Haase: Mhm.
Stefanie Feller: Und dann stelle ich Fragen, oh Gott, jetzt geht die zweite Zwiebelschale auf.
Stefanie Feller: Und so dann wirklich immer weiter mit den Wochen zu einer Beantwortung, zu einer Frage zu kommen, die ich mir am Anfang gestellt habe.
Stefanie Feller: Aber meistens geht es gar nicht darum.
Stefanie Feller: Meistens entdecken wir in dem Coaching, dass es was ganz anderes ist.
Stefanie Feller: Und das kann auch sowas sein wie bei mir.
Stefanie Feller: Ich habe mich gefragt, was ist mein Traumjob?
Isabell & Sven Haase: Hm.
Stefanie Feller: was ist mein nächster Traumjob?
Stefanie Feller: Und dann war es, mit der Antwort habe ich nicht gerechnet, die Selbstständigkeit.
Stefanie Feller: Und genau so kann das auch beim Coaching sein.
Stefanie Feller: Und das sind diese Aha-Momente, dieses Funkeln, was dann plötzlich kommt, was möglich ist, was derjenige hat, was er mitbringt, was ihn, die Strategien, die überhaupt schon angewendet hat, diese ganzen Fähigkeiten, die da sind, diese Ressourcen, die man eben durch andere Sachen schon im Leben genutzt hat, erlebt hat, gefestigt hat
Stefanie Feller: Und plötzlich kriegt man eben wieder so einen Kompass durch die Ressourcen.
Stefanie Feller: Was ist denn mein nächster Schritt?
Stefanie Feller: Und es sind in dem Coaching mehrere Schritte und deshalb meistens eine neue Richtung, in die man geht.
Isabell & Sven Haase: Ja, sehr schön.
Isabell & Sven Haase: Dann, liebe Stefanie, sagen wir vielen, vielen, vielen Dank.
Isabell & Sven Haase: Wir verlinken natürlich alles, wo man dich erreichen kann, in den Shownotes, dass derjenige oder diejenige, der das jetzt gehört hat, oh mein Gott, ich muss hier unbedingt mit Stefanie mal Kontakt aufnehmen, weil irgendwie habe ich mich hier so ein bisschen wiedererkannt und irgendwie traue ich mich vielleicht alleine auch nicht, in mich selber reinzugucken.
Isabell & Sven Haase: Also ich hätte da schon gerne jemand an meiner Seite, der mit mir auf der Kutsche sitzt.
Isabell & Sven Haase: Genau, von daher verlinken wir alles und sagen herzlichen Dank, dass du heute bei uns warst.
Isabell & Sven Haase: Wir wünschen dir weiterhin alles Gute, viel Erfolg und wenn dir da draußen die Folge heute gefallen hat, dann lass uns gerne wieder fünf Sterne da.





