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Warum Präsenz wichtiger ist als jede Strategie - Mit Beate Nimsky

Business-Liebe
Business-Liebe

18 plays · Sep 3, 2026

Du betrittst einen Raum, ein Meeting oder einen Call. Du sagst noch kein einziges Wort. Und trotzdem spürt jeder schon, wie du drauf bist. Genau darum geht es in dieser Folge mit Beate Nimsky. Sie war selbst Führungskraft in internationalen Konzernen, hat über 500 Firmenprojekte begleitet und mehr als 3.000 Coachings gegeben. Und egal ob Vorstand, Solopreneurin oder Coach mit eigener Community: Ihre Botschaft bleibt gleich:  Deiner Strategie folgt niemand. Deiner Präsenz schon. Erfahre, warum du Menschen führst, ob du willst oder nicht, und wie du das bewusst gestaltest, ohne dich hinter Plänen und vollen To-Do-Listen zu verstecken. In dieser Episode erfährst du unter anderem: * Warum Menschen nicht deiner Strategie folgen, sondern deiner Präsenz – egal ob du ein Team, ein Unternehmen oder deine eigene Community führst * Wie ein einfaches Bild vom Mobile dir zeigt, dass du in jedem Moment etwas bewirkst, ob du sprichst oder schweigst * Welche Rolle deine innere „Fernbedienung" spielt und wie du bewusst dein Programm wählst * Wieso Kontrolle dich immer zurückzieht und Vertrauen dich immer weiterbringt * Wie Beate vor 39 Jahren mit nichts als Flyern und Mut startete und trotzdem abgesagter Vorträge nicht aufgab Falls du denkst, Führung sei nur was für Menschen mit Team und Titel, solltest du diese Folge nicht verpassen. Denn führst du dich selbst durch deinen Tag, deine Kunden durch einen Prozess oder deine Community durch eine Idee, überall gilt dasselbe Prinzip. Du wirst verstehen, warum härter, straffer und kontrollierter dich nicht weiterbringt, sondern genau das Gegenteil. Und du nimmst eine Frage mit, die deinen morgigen Tag verändern kann. Mehr von Beate: Ihr neues Buch „Der Frequenz-Effekt" ist da. Den Link dazu findest du hier: https://beate-nimsky.com/der-frequenz-effekt Hat dir die Folge gefallen? Dann folge dem Podcast, lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da und teile die Folge mit einer Freundin oder einem Kollegen, dem diese Energie auch guttut. Wir freuen uns riesig über jede einzelne Bewertung. Folge uns auf Instagram für mehr Inspirationen: https://www.instagram.com/business_liebe/ Und noch etwas: Die meisten Unternehmerinnen wachsen innerlich schneller, als ihre Außenwirkung nachkommt. Klingt bekannt? Mach den kostenlosen 5-Minuten-Positionierungs-Schnellcheck und finde heraus, wo deine Ausstrahlung heute wirklich steht: https://go.business-liebe.de/positioned

Transcript

Isabell & Sven Haase: Was macht gutes Leadership aus?

Isabell & Sven Haase: Die richtige Strategie, klare Ziele, gute Entscheidungen?

Isabell & Sven Haase: Unser heutiger Gast sagt, das reicht definitiv nicht.

Isabell & Sven Haase: Beate Nimsky kennt die Welt der Unternehmen seit Jahrzehnten.

Isabell & Sven Haase: Sie war selbst Führungskraft in internationalen Unternehmen und begleitet seit mehr als 30 Jahren Unternehmer, Geschäftsführer und Vorstände.

Isabell & Sven Haase: Und genauso lange beschäftigt sie sich mit Energiearbeit.

Isabell & Sven Haase: Beate sagt, Menschen folgen nicht dem, was du sagst, sondern sie reagieren darauf, wie du einen Raum betrittst, wie du mit Druck umgehst und was du natürlich ausstrahlst.

Isabell & Sven Haase: Und genau darum geht es auch in ihrem neuen Buch, der Frequenzeffekt.

Isabell & Sven Haase: Warum Menschen nicht deiner Strategie folgen, sondern deiner Präsenz als Führungskraft.

Isabell & Sven Haase: Und wir sprechen heute über Unternehmertum, über Führung, über Energie und natürlich auch über Beates neues Buch.

Isabell & Sven Haase: Beate, das ist so schön, dass du heute hier bist.

Isabell & Sven Haase: Herzlich willkommen.

Beate: Ja, danke.

Beate: Ihr seid super.

Beate: Danke, Isabel.

Beate: Danke, Sven.

Beate: Ich freue mich sehr, dass ich heute hier bin und mit euch sozusagen in Italien.

Isabell & Sven Haase: Ja, so schön, dass du da bist, liebe Beate.

Isabell & Sven Haase: Du hast über 500 Firmenprojekte begleitet, du hast mehr als 3000 Coachings gemacht und durchgeführt.

Isabell & Sven Haase: Und wenn du auf all die Menschen, auf die Unternehmen einfach mal zurückblickst, was ist so für dich das, was eine gute Führung von einer durchschnittlichen Führung unterscheidet?

Beate: Also für mich ist eine gute Führung immer dann gut, wenn die Person sich selber gut wahrnehmen kann.

Beate: Also wenn sie weiß, wie sie wirkt, wie sie auf andere wirkt.

Isabell & Sven Haase: Hm.

Beate: Und dafür gehört eine gute Portion an Reflexionsgabe einerseits, aber auch den Willen, sich zu reflektieren.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Das heißt, okay, was passiert in mir?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Wie bin ich letztendlich?

Beate: in das Meeting zum Beispiel hineingegangen, habe ich da sehr viele Erwartungen im Vorfeld gehabt, bin ich dann enttäuscht gewesen etc.

Beate: Und das mal für sich so klar zu haben, das bedeutet einfach, ich beschäftige mich nicht nur, nicht nur in Anführungszeichen mit meinem Business oder mit den Menschen, sondern auch mit mir, weil genau das, was du so schön im Eingang gesagt hast, Isabel, macht ja meine Wirkung aus.

Isabell & Sven Haase: Ja, genau.

Isabell & Sven Haase: Und das ist meistens was, so habe ich zumindest die Erfahrung gemacht, das steht manchmal so ein bisschen hinten an.

Isabell & Sven Haase: Ich beschäftige mich mit allem, was so los ist, aber mit mir mich mal so beschäftigt, ja, dazu habe ich doch überhaupt keine Zeit.

Isabell & Sven Haase: Oder was sind so deine Erfahrungen dabei?

Isabell & Sven Haase: Ja.

Beate: Ja, wir nehmen uns alle und das glaube ich, ist nicht unbedingt in Führung.

Beate: Also das erleben wir und ihr wahrscheinlich auch ganz viel, besonders auch bei Frauen, bei Unternehmerinnen.

Beate: Wir nehmen uns zum Schluss am wichtigsten, wenn wir uns überhaupt wichtig nehmen.

Beate: Das bedeutet also, dass wir die Dinge, die wir im Außen zu regeln haben, eine höhere Priorität bekommt und dass wir mit den sogenannten Problemen im Außen uns mehr beschäftigen.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Beate: als mit der Ursache, woher sie gekommen sind.

Beate: Denn was wir im Außen erleben, ist ja das, was wir vorab, ich sage es immer im Geist, in den Gedanken, in unserer Vorstellung auch kreiert haben.

Beate: Und wie Einstein schon sagte, du kannst ein Problem nie auf der Ebene lösen, wie es entstanden ist, beziehungsweise wie es sichtbar ist.

Beate: Du musst eben in die Entstehung hinein,

Beate: Und das ist das Wichtige, dass wir andere Sichtweisen einnehmen und somit wissen, wir sind der Dreh- und Angelpunkt.

Beate: Also jeder Einzelne ist sozusagen der Dreh- und Angelpunkt.

Beate: Und wenn ich in einer nicht guten Energie bin oder schlechte Laune habe, was ja auch nicht die gute Energie ist, dann wirkt das automatisch auf mein Umfeld.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Beate: Und das ist auch das, wo ich eben über Frequenz spreche in meinem Buch, denn alles ist in irgendeiner Form Schwingung.

Beate: Also wenn man tatsächlich die Quantenphysik nimmt, dann haben sie mittlerweile bewiesen, dass auch der Tisch, der Stuhl alles eine Schwingung hat.

Beate: Und somit senden wir permanent eine bestimmte Frequenz aus, die bei unseren Gegenübern ankommt.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und daher ist das Wichtigste.

Beate: Ich.

Beate: Und das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern das hat, ich würde mal sagen, das hat was mit, wie das Zähneputzen zu tun, mit einer gewissen Hygiene, die ich mir selber angedeihen lasse, um zu gucken, okay, wie geht es mir denn eigentlich, ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega wertvoll.

Isabell & Sven Haase: Ich kenne es ja auch noch aus der Zeit im Konzern und ich glaube, wenn sich da einfach mal mehr Führungskräfte mit sich selbst beschäftigt hätten und mit wie wirken sie denn eigentlich, mit welcher Energie und mit welcher Stimmung gehen sie rein in Unternehmen oder in Meetings, in

Isabell & Sven Haase: in Besprechungen, in Projekte generell, dann wäre das alles so viel einfacher gewesen.

Isabell & Sven Haase: Und wie du gesagt hast, einfach die Schwingung, diese Grundschwingung, wenn die so niedrig ist, weil da alle irgendwie schlechte Laune haben, alle im Stress sind, alle nur im Druck sind, dann kann ja am Ende gar nichts Gutes entstehen, weil auch das aus der Physik, Druck erzeugt ja irgendwie immer Gegendruck.

Isabell & Sven Haase: Und wie will ich dann eine Veränderung in ein Team bringen, ein Team irgendwie die Veränderung bewegen, wenn ich selber irgendwie nur mit Druck und nur auf einer schlechten Energie und mit so einer Schwingung reingehe.

Beate: Ja, weil du eben auch eins dann automatisch auslöst, ich sage jetzt mal, entweder ein Rückzug der Menschen, wenn du mit Druck arbeitest, weil entweder, wie du sagst, Gegendruck oder Rückzug und in dem Moment, wo ich mich zurückziehe als Kollege, als Mitarbeiter oder als Vorstandskollege spielt eigentlich gar keine Rolle, sind wir ja raus aus dem kreativen Prozess, sind wir raus aus der Schöpfungskraft, sind wir raus aus

Isabell & Sven Haase: Ja.

Beate: Innovation zu entwickeln.

Beate: Das ist das eine.

Beate: Und das andere bedeutet eben auch, wenn ich damit arbeite, mit Druck, dann provoziere ich eine Rechtfertigung.

Beate: Und die Rechtfertigung, die jemand glaubt, geben zu müssen, hat einen ähnlichen Effekt.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Nämlich auf das zu bestehen, was derjenige glaubt, dass er richtig gemacht hat.

Beate: Und es geht eigentlich nie um richtig und falsch.

Beate: Es geht auch nie um gut und schlecht, sondern

Beate: Es geht darum, diese Sichtweisen miteinander abzugleichen.

Beate: Wie bist du an das Projekt rangekommen?

Beate: An welcher Stelle hättest du hinterfragen können?

Beate: An welcher Stelle habe ich dir zu wenig Aufmerksamkeit gegeben?

Beate: Und und und.

Beate: Also es geht wirklich um einen offenen Dialog, die Bereitschaft, alle Seiten zu hören.

Beate: Und das heißt nicht, dass jemand recht hat, aber er muss gehört werden.

Beate: Diese Bereitschaft ist auch wieder, ja, wie bin ich bereit?

Beate: Ja, bin ich bereit, jemandem den Raum zu geben, dass er seine Meinung sagen darf?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und was wir alle kennen, und da nehme ich mich auch nicht aus, jemand sagt irgendwas und schon fängt im Kopf eine Bewertung an.

Beate: Und genau das ist es, wo wir alle raus dürfen, dieses einfach wahrnehmen und zu sagen, aha, so sieht der Mensch das, aha,

Beate: So ist er rangegangen.

Beate: Okay, was könnte anders sein?

Beate: Und ich glaube, das ist für uns alle ein Wahnsinns Lernprozess.

Isabell & Sven Haase: Ja, auf jeden Fall.

Isabell & Sven Haase: Also ich glaube, das hat jeder schon mal an sich beobachtet.

Isabell & Sven Haase: Der eine sagt was und ich spinne den Gedanken quasi schon mal weiter und bin eigentlich nicht mehr präsent bei dem und höre dem nicht bis zum Ende zu.

Isabell & Sven Haase: Aber genau da entsteht ja die Magie.

Isabell & Sven Haase: Wenn ich dem wirklich bis zum Ende zuhöre, fühlt der sich A ja gesehen.

Isabell & Sven Haase: Und b, ich erweitere hier auch mein Sichtfeld.

Isabell & Sven Haase: Ja, ich komme ja aus diesem Eingeschränken, ich habe meine Meinung, ich habe meine Sichtweise, so ist meine Welt.

Isabell & Sven Haase: Komme ich, ah, wow, krass, so ist seine Welt.

Isabell & Sven Haase: Ja, vielleicht lerne ich ja sogar noch was, vielleicht habe ich hier einen Blickwinkel, der bis jetzt noch im Schatten gewesen ist.

Isabell & Sven Haase: Und so können ja alle voneinander lernen, aber das ist super schwer, weil wir natürlich auch die ganzen Prägungen mitbringen.

Isabell & Sven Haase: Und auf Arbeit, ich sage mal, wenn ich in so einem Unternehmen bin, das ist ja ein Triggerfeld.

Isabell & Sven Haase: Es ist wie so ein Spielfeld und du weißt ja nie, wo lande ich auf so einem Knopf?

Isabell & Sven Haase: Und da geht der Button runter und natürlich, wenn jemand was sagt, durch unsere Prägung kann es sein, unbewusst drückt er irgendeinen Knopf bei uns.

Isabell & Sven Haase: Und da wirklich dran zu bleiben und zu sagen, hey, ich bleibe jetzt bei mir, ich höre dem wirklich zu.

Isabell & Sven Haase: Das ist nur mein Spiegel.

Isabell & Sven Haase: Also das braucht ja schon ein Stück Bewusstsein.

Isabell & Sven Haase: Und Beate, wie schaffst du das in Unternehmen, erst mal so dieses Bewusstsein reinzukriegen und zu sagen, hey, wir bleiben jetzt mal alle entspannt und wir gehen jetzt mal diesen Weg.

Isabell & Sven Haase: Also wie machst du das?

Isabell & Sven Haase: Nimm uns mal ein bisschen mit in deine Arbeit.

Beate: Sehr gerne.

Beate: Also was ich mit Sicherheit nie mache zu Anfang ist, dass ich Sie einlade, entspannt zu sein.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Weil dann sagen Sie alle, wir haben so viel zu tun und das ist Problem und jenes Problem.

Beate: Sondern ich versuche tatsächlich, das über eine Symbolik einfach mal darzustellen.

Beate: Und ich nehme den Flipchart und ich male auf das Flipchart ein Mobile.

Beate: Und dann frage ich, was passiert, wenn man einen Teil dieses Mobiles anschubst?

Beate: Ihr wisst, was passiert.

Beate: Was passiert?

Isabell & Sven Haase: Es bewegt sich alles.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Alles bewegt sich.

Beate: Das heißt, wenn ich etwas sage oder nicht sage, wenn ich mich bewege oder mich nicht bewege, wenn ich mich totstelle, auch dann bewirke ich etwas.

Beate: Und das ist so eine Metapher, die kann jeder nachvollziehen.

Beate: Und das ist etwas, wo dann so ein Aha-Erlebnis kommt, wo es auch jetzt nach 10, 15 Jahren, wo ich in einem Unternehmen ja immer Strategietagungen auch moderiere, dann kürzlich die Frage kam, ja, ja, Frau Nimsky, das mobile.

Beate: Das sind dann so, ja, das sind so Aha-Erlebnisse, die jeder für sich abspeichern kann, wo er genau weiß, okay,

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Ich verursache etwas.

Beate: Und das ist für mich so der erste Bewusstseinsschritt.

Beate: Ganz klar zu haben, ich verursache etwas im gesamten System.

Beate: Nicht nur in meinem Schreibtisch, nicht nur mit einem E-Mail, was ich verschicke, sondern im gesamten System.

Beate: Das ist erst mal sehr, sehr groß, dieses Bewusstsein.

Beate: Und dann gehe ich natürlich den nächsten Schritt hin.

Beate: kennt ihr vielleicht auch so eine Metapher von einer Satellitenschüssel.

Beate: Und die Satellitenschüssel, was können die?

Beate: Die senden und empfangen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und diese Satellitenschüssel sind auch wir.

Beate: Wir sind Sender und wir sind Empfänger.

Beate: Und was für mich immer nach wie vor noch faszinierend ist, wenn ich den Fernseher anschalte und die Fernbedienung nehme, dass plötzlich etwas auf meinem Bildschirm erscheint.

Beate: Was passiert, während es erscheint?

Beate: Es gehen über Frequenzen, über Schwingungen Informationen raus in die Welt und ich kriege sie sichtbar.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und jetzt kommt es darauf an, wie ich meine Fernbedienung benutze.

Beate: Also welches Programm schalte ich ein?

Beate: Und was empfange ich somit?

Beate: Oder umgekehrt, was sende ich?

Beate: Und genau das ist auch etwas, wo es dann klar wird,

Beate: Mit meiner geistigen Haltung wähle ich das Programm.

Beate: Und das Programm, was ich wähle, sehe ich über kurz und lang.

Beate: Weil das ist dann die Information, die ich in mein Leben einlade.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Beate: Und wenn jetzt jeder bewusst wird, jeder Gedanke, den ich denke, ist praktisch der Knopf auf dem Programm, das ich letztendlich wähle,

Beate: dann wird es auch sukzessive klar.

Beate: gewählt?

Beate: Und wenn ich jetzt 15 Leute zum Beispiel im Raum habe, also eine Strategietagung entweder mit Vorständen, mit vier Personen oder mit den Mitarbeitenden von Ihnen, dann 15, 18 Personen, dann wird plötzlich bewusst, jeder hat sein eigenes Programm und jeder wählt seine eigene Taste.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und jetzt ist die Frage,

Beate: verständigen.

Beate: Und somit geht ein Verstehen einher, dass ich nicht einfach nur vor mich hin denke, sondern dass ich permanent wirke.

Beate: Und wenn das so irgendwo klar ist, dann wird auch klar, und das beschreibe ich auch sehr intensiv in meinem Buch,

Beate: wie wichtig eine Unternehmensvision zum Beispiel ist, wie wichtig es ist, eine Mission klar zu haben, wie wichtig es ist, sich auf gemeinsame Werte zu einigen, um tatsächlich die gleiche Fernbedienung mit der gleichen Tastatur zu benutzen.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Beate: Und ich habe dafür eben auch eine Führungspyramide entwickelt, die im Buch beschrieben wird,

Beate: weil es einerseits um dieses Dach geht, sozusagen Vision, Mission und Werte.

Beate: Dann kommt das ganze Thema Führen, dann kommt das ganze Thema Strategie und Ziele und dann kommt die Basis und da sind wir wieder bei der eigenen Lebensenergie und der eigenen Aktivität der Gesundheit.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Beate: So und so arbeite ich diese Führungspyramide mit den Führungskräften durch, weil wir da natürlich an pragmatische Themen des Unternehmens kommen.

Beate: aber eben auch immer die Präsenz da haben von der geistigen Haltung und die geht durch, die geht ja durch alle Ebenen hindurch.

Beate: Und jeder, der sich das Buch kaufen mag, ist nicht nur für ein Unternehmen oder wenn ich ein Unternehmen führe, sondern die Führungspyramide, die zeigt auch, wie kann ich das für mich selber machen, denn jeder hat ja alle Ebenen des Lebens sozusagen für sich selber auch.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Genau, weil du hast ja am Anfang so schön gesagt, Führung beginnt immer mit Selbstführung.

Beate: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und die hat jeder, das Thema der Selbstführung, der Selbstverantwortung, weil damit geht es los.

Isabell & Sven Haase: Weil erst mal muss ich mich ja überhaupt selber führen, um dann irgendwie andere zu führen.

Isabell & Sven Haase: Und ich finde es halt auch so wertvoll, entweder ich bin halt wirklich in einem großen Unternehmen, wo ich andere führe, oder ich bin halt auch selbstständig im Business, aber dann führe ich ja quasi auch, dann führe ich irgendwie meine Kunden durch die Prozesse durch und

Isabell & Sven Haase: Am Ende ist das alles das Gleiche.

Isabell & Sven Haase: Sich mal bewusst zu machen, auf welchem Kanal sende ich denn eigentlich die ganze Zeit und was ist so dieses Programm, was ich da ständig im Hintergrund ausstrahle.

Beate: Ja.

Isabell & Sven Haase: Vielleicht lass uns nochmal da einen Schritt zurück gehen.

Isabell & Sven Haase: Wie bist du denn eigentlich da hingekommen?

Isabell & Sven Haase: Also du bist ja auch schon vorneweg Führungskraft in internationalen Unternehmen gewesen und hast da schon früh angefangen auf dieser Ebene zu arbeiten.

Isabell & Sven Haase: Und was aber bei dir glaube ich schon so einzigartig ist, dass du ja dann auch schon vor vielen, vielen Jahren mit taoistischen Großmeisten zusammengearbeitet hast und diese Welt zusammengebracht hast.

Isabell & Sven Haase: Ich glaube, heute wird das so langsam gang und gäbe, dass auch in den Unternehmen verstanden wird, wie wichtig das Thema der Energie ist und wie wertvoll es ist, auf der Ebene arbeiten zu können.

Isabell & Sven Haase: Aber ich kann mir vorstellen, vor 30 Jahren warst du da so irgendwie eine von ganz wenigen Pionierinnen, oder?

Isabell & Sven Haase: Wie bist du dazu gekommen?

Isabell & Sven Haase: Wow.

Beate: Ja, lieber Sven, es sind mittlerweile 39 Jahre.

Isabell & Sven Haase: Aha.

Beate: Vor 39 Jahren habe ich angefangen, die Energiearbeit zu machen.

Beate: Ich habe schon öfters mal darüber berichtet.

Beate: Das war so mein Kick, der Autounfall, den ich hatte in eine andere Welt, weil ich dann einen wunderbaren Arzt hatte, der mich wiederum zu diesem Großmeister gebracht hat.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Beate: Und als ich erlebt habe, was Energie macht in mir,

Beate: Also dass ich die lenken kann, dass ich habe mich nach fünf Monaten sozusagen durch die Energiearbeit selber wieder geheilt.

Beate: Ich habe Bandscheibenvorfall damit kuriert und, und, und.

Beate: Habe ich gedacht, das muss die Welt wissen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und dann habe ich mich tatsächlich zwei Jahre später selbstständig gemacht mit der Absicht, diese Energiearbeit in die Welt zu bringen.

Beate: Und das ist sowohl auf der körperlichen Ebene als auch körperlich.

Beate: Mental, geistig, heute sagt man Mindset, das gab es damals noch nicht, diesen Ausdruck, sondern es ging tatsächlich um Meditation.

Beate: Und 1989 hat jeder gesagt, das ist eine esoterische Tante, hör mir auf mit dem Mist.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Beate: Damals hat man sogar gesagt, Akupunktur ist Bullshit.

Beate: Und mein Internist hat mich nur mit Akupunktur und Chiropraktik wieder aufgerichtet.

Beate: Also ich war da tatsächlich immer ein Rebell, schon von Kindheit an.

Beate: Ich wollte immer alles anders machen.

Beate: Und B, wie du sagst, Vorreiter.

Beate: Und ich habe dann wirklich versucht, das so in die Welt zu bringen über Buchhandlungen, weil zu dieser Zeit gab es kein Internet.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Es gab kein E-Mail.

Beate: Es gab das ja alles in der Form nicht, wie wir es heute haben.

Beate: Und da musste ich noch mit Flyern arbeiten.

Beate: Und ich habe Buchhandlungen angeschrieben und angerufen.

Beate: Und die haben gesagt, ja, ist eine tolle Idee.

Beate: Es ist ja ein Buch raus von dem Großmeister.

Beate: Und wir machen Vortragsabende und so.

Beate: schon.

Beate: Alles wurde abgesagt.

Beate: Alles.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Isabell & Sven Haase: Krass.

Isabell & Sven Haase: Hm.

Beate: Und dann habe ich mir überlegt, okay, was mache ich jetzt?

Beate: Und ich blieb in der Ruhe.

Beate: Und das Besondere war, das habe ich erst viele Jahre hinterher verstanden, ich konnte in der Ruhe bleiben, weil ich diese Energiearbeit praktiziert habe und die Atemtechniken.

Beate: Weil was passiert, wenn wir in so einen Stress kommen?

Beate: Also was passiert, wenn jetzt zum Beispiel du kurz vorm Aus stehst mit deinem Business?

Beate: Nichts funktioniert, was du dir gedacht hast.

Beate: Dann gehen wir ja in eine Atemung rein, die ganz nach oben geht sozusagen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und dann ist das Stress pur und das Gehirn kommt in eine hohe Frequenz und dann kannst du sowieso keine kreativen Gedanken mehr bekommen.

Beate: Und ich konnte durch die Techniken ruhig bleiben.

Beate: Ich habe mich hingesetzt, ich habe geatmet, ich habe meditiert und habe gedacht, okay, das Beste wird passieren.

Beate: Und zwei Tage später bekomme ich einen Anruf von einem riesen Unternehmen.

Beate: Die wollten was anderes machen.

Beate: Da habe ich mir dann getraut, ein Angebot zu machen über Kommunikation, Selbstführung und Energiearbeit.

Beate: Und das war der Start.

Beate: weiter.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Beate: Es war eine sehr spannende, eine sehr aufregende Zeit.

Beate: eine Zeit mit ganz vielen Tiefen, sage ich jetzt mal, weil ich wirklich nicht wusste, wie kriege ich den nächsten Kunden?

Beate: Wie kann ich das nächste Seminar in die Welt bringen?

Beate: Und von der Hand in den Mund lebend sozusagen.

Beate: Und wenn man das mal erlebt hat, dann weiß man, es geht immer weiter, wenn du dich nicht verrückt machst.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega.

Beate: Also wenn du wirklich Techniken hast, wo du

Beate: bei dir ankommst, um dann wieder neu durchzustarten.

Isabell & Sven Haase: Wir dürfen ja auch nicht vergessen, das war ja eine ganz andere Zeit damals.

Isabell & Sven Haase: Kein Internet, keine Werbung, kein Social Media.

Isabell & Sven Haase: Jeder, der das jetzt hört, das vergessen wir manchmal.

Isabell & Sven Haase: Wie komme ich denn in Old School, würde man jetzt vielleicht sagen, wie komme ich denn an meine Kunden?

Isabell & Sven Haase: Das ist ja nochmal eine ganz andere Herausforderung.

Isabell & Sven Haase: Das ist ein ganz anderes Denken als das, was wir jetzt haben.

Isabell & Sven Haase: So schnell eine Information streuen war damals ja einfach nicht.

Isabell & Sven Haase: Da musst du ja richtig aktiv werden oder

Isabell & Sven Haase: Energien aussenden oder whatever.

Isabell & Sven Haase: Also das dürfen wir gar nicht vergessen.

Isabell & Sven Haase: Nimm uns da mal ein bisschen mit einfach.

Isabell & Sven Haase: Also wenn ich so an mich denke, ich bin 1983 geboren, 1989, ja, war ich gerade mal sechs Jahre alt.

Isabell & Sven Haase: Ja, nimm uns einfach mal ein bisschen mit.

Isabell & Sven Haase: Also ich war auch noch in Buchhandlung, das kenne ich schon auch noch, in der Schule.

Isabell & Sven Haase: Also Internet ist dann erst so ein bisschen gekommen.

Isabell & Sven Haase: Aber nimm uns vielleicht da einfach noch mal ein bisschen mit, wie das einfach so war damals.

Beate: Ja, alles selber kreieren, weil das Geld für einen Grafiker oder so war nicht da, sondern die eigenen Vorstellungen reinbringen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Man muss eben sagen, ich habe diesen wirklich sehr gut dotierten Job eben einfach gekündigt, ohne dass ich jetzt ein riesen Polster hatte.

Beate: Und ich musste wirklich gucken, wie kriege ich das sozusagen auf die Reihe.

Beate: Dann war das Besondere einmal diese Firma über einen Kollegen, der eben bei mir angerufen hatte.

Beate: Und zum anderen war ich bei einem Masseur und der hat dann gesagt, hör mal, wir können ja mal für dich dein Energieseminar organisieren.

Beate: Und dann sage ich, ja wunderbar.

Isabell & Sven Haase: Ach, wie cool.

Isabell & Sven Haase: Wie cool.

Beate: Und dann rief er mich an und sagte, du, es sind nur vier Leute.

Beate: Sag ich, ich mache es trotzdem.

Beate: Und bei diesen vier Leuten war ein Ehepaar und er war

Beate: war Vorstand in einer Volksbank.

Beate: Wie cool, oder?

Beate: Und dann habe ich mit ihm natürlich, weil nur vier Leute dabei waren, sehr intensiven Austausch gehabt über alles Mögliche, über Business und über Visionen, über alles.

Beate: Und dann sagt er zu mir, also kannst du mich mal anrufen?

Beate: Klar, man war dann in dem Seminar ja per Du.

Beate: Kannst du mich coachen?

Beate: Sag ich, kann ich.

Beate: Und dann habe ich mit ihm...

Beate: einen Termin vereinbart und habe gesagt, ihr habt jetzt gerade eine Fusion hinter euch, das reicht aber nicht aus, wenn du alleine gecoacht wirst.

Beate: Sagt er, jetzt mach erst mal mit mir und dann schauen wir, was wir im Unternehmen machen können.

Isabell & Sven Haase: Cool.

Beate: Und das war mein Start in die Volksbanken, weil ich habe dann mit seinem gesamten Team arbeiten können,

Beate: Dann mit dem Gesamtvorstand, dann mit 60 Leuten aus der Bank und wir haben komplett die Kultur gedreht nach der Fusion.

Beate: Und das wurde dann eben auch weiter empfohlen.

Beate: Und so habe ich über 20 Jahre Empfehlungen bekommen aus allen möglichen Richtungen.

Beate: Ja, also ich musste gar nicht.

Beate: großartig selber akquirieren.

Beate: Das kam dann tatsächlich über diese, ich sag jetzt mal über diese beiden Events.

Beate: Einmal mit der großen Firma, wo ich dann 500 Leute hatte, die mich weiterempfohlen haben und dann über diesen einen Volksbankvorstand.

Beate: Und dann habe ich sogar im Laufe der Zeit 120 Volksbankvorstände in meinen Coachings gehabt.

Beate: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega schön und wie schön geführt das wieder ist.

Isabell & Sven Haase: Das zeigt ja eigentlich, manchmal reicht eine Person, die wir irgendwie kennenlernen und das ist dann wirklich so ein Schlüsselpunkt zu ganz vielen Türen, die da aufgehen.

Isabell & Sven Haase: Wenn man einfach bei sich ist, im Vertrauen ist und dann sagt, ja klar, es sind nur vier, aber für die vier kann ich natürlich ein Beitrag sein, warum sollte ich das jetzt absagen?

Isabell & Sven Haase: Und dann ist dann genau diese eine Person dabei.

Beate: Ja.

Beate: Ja.

Beate: Ja.

Isabell & Sven Haase: Mega schöne Geschichte.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ähm.

Isabell & Sven Haase: Und das Thema Energiearbeit, wir machen das ja auch selber und trotz allem ist es immer wieder, wenn die Frage kommt, was ist Energiearbeit eigentlich?

Isabell & Sven Haase: Das ist ja auch so ein Wort, damit hat jeder eine andere Vorstellung.

Isabell & Sven Haase: Jeder arbeitet auch energetisch anders und gleichzeitig ist es etwas, was sich trotzdem schwer beschreiben lässt, weil es einfach etwas, was man erleben muss.

Isabell & Sven Haase: Aber wenn dich jetzt ein Kunde fragt, der vorneweg noch gar nichts mit Energiearbeit am Hut hat,

Isabell & Sven Haase: Wem oder wie würdest du ihm die Frage beantworten, was verändert sich in meinem Unternehmen, wenn du energetisch arbeitest und wie genau machst du das?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: die Frage ist dann immer, wie fühlst du dich, wenn du in der Freude bist?

Beate: Was spürst du dann im Körper?

Beate: Wie fühlst du den Körper?

Beate: Und das kennen wir alle, wenn wir in der Freude sind, sind wir offen.

Beate: Wir haben eine offene Brust.

Beate: Es kommt mehr Luft rein und die Lungen stehen ja auch da für Mut und für Offenheit, für Lebenskraft etc.

Beate: Jetzt stell dir vor, du gehst mit dieser Energie der Freude, weil das ist eine Energie, die ist ansteckend.

Beate: Wir wissen ja auch, Lachen steckt an.

Beate: Das ist auch Energie.

Beate: Stell dir vor, du bist so gut in dir selber unterwegs, dass du mit dieser Freude jeden Tag in dein Office gehst.

Beate: Was glaubst du, was passiert?

Beate: Und das ist ansteckend.

Beate: Das heißt, die Menschen um dich herum werden angesteckt,

Beate: von deiner guten Laune und das ist Energie.

Beate: Und das trägt sich dann eben auch sukzessive ins Unternehmen hinein.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Beate: Also das ist der eine Part.

Beate: Und wie mache ich das?

Beate: Ganz, ganz viel geht erst mal über den Atem, weil den Atem haben wir alle bei uns.

Beate: Ja, da haben wir keine Ausrede.

Beate: Wir kommen nicht dazu zu atmen.

Beate: Ja, geht gar nicht.

Beate: Wenn jemand drei Minuten den Atem anhalten kann, dann ist schon viel.

Beate: Also Atem ist eigentlich automatisch.

Beate: Und das bewusst dazu machen, dass wir damit unsere Gehirnfrequenz steuern, dass wir damit unser gesamtes Nervensystem steuern und beeinflussen können.

Beate: Das ist so für jemand, der völlig, ich sage jetzt mal neu damit rankommt, der leichteste und erste Schritt,

Beate: weil man da das auch sofort spürt mit einer Atemtechnik, wo jeder sofort merkt, oh ja, ich komme in die Ruhe.

Beate: Oh ja, ich komme in die Weite.

Beate: Und das sind die ersten Schritte.

Beate: Und das glaube ich, kann jeder verstehen.

Isabell & Sven Haase: Ja, cool.

Isabell & Sven Haase: Megaschön.

Isabell & Sven Haase: Deine Vision ist ja, dass du noch mehr bewusste Menschen auch in Führungsrollen bringst, weil dann haben wir so einen richtig, richtig schönen Effekt.

Isabell & Sven Haase: Und was würde sich aus deiner Sicht so ganz konkret in den Unternehmen verändern, wenn die Führungskräfte nicht, wie wir das kennen, zahlen, zahlen,

Isabell & Sven Haase: Da haben wir eine Position so besetzt, da ist die Strategie, die wir erfüllen müssen, wenn die sich nicht mehr darüber definieren müssten, sondern wenn die wirklich die Werte leben, die Vision leben, die Mission klar ist, wenn sie präsent sind, wenn sie Energie haben.

Isabell & Sven Haase: Heute würde man vielleicht sagen, Charisma, aber so weit würde ich es vielleicht gar nicht treiben.

Isabell & Sven Haase: Aber was würde dann passieren in Unternehmen, wenn sich das einmal komplett dreht?

Isabell & Sven Haase: Kannst du vielleicht mal so ein kleines Bild zeichnen?

Beate: Ja, es würde sich auf jeden Fall der Krankenstand verändern.

Beate: Das habe ich jetzt auch schon nachweislich.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Beate: Die Krankenstände gehen zurück.

Beate: Das heißt, die Menschen im Umfeld generell werden gesünder oder bleiben gesünder.

Beate: Dann gibt es ja diese besonderen Gallup-Studien jedes Jahr, wo man sagt, 15 Prozent sind nur aktiv engagiert und 65 Prozent sind so mittendrin und der Rest ist aktiv negativ.

Beate: Das heißt, die aktiv Negativen werden sich aussortieren.

Beate: Die gehen automatisch, weil sie nicht mehr dieses Resonanzfeld haben, dass sie nur noch meckern können.

Beate: Also auch das ist dann eine natürliche Aussortierung sozusagen.

Beate: Und diejenigen, die einfach im Augenblick nur Dienst nach Vorschrift machen, die 65 Prozent in der Mitte, die tendieren dann schon dahin, dass sie sich nach den anderen ausrichten, die

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: eben mehr Energie haben, die mehr Engagement haben, die nach vorne gehen.

Beate: Und es gibt unglaublich viele tolle junge Menschen, die vorwärts gehen zwischen 25 und 35.

Beate: Ich habe gerade jetzt in Holland auf einem großen Event wunderbare junge Unternehmer und Angestellte kennengelernt, wo ich sage, das ist die Zukunft.

Beate: Und diese Energie ins Unternehmen reinzubringen, das verändert auch die Innovationskraft.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Beate: Das heißt, es werden neue Dinge entstehen.

Beate: Und jetzt haben wir ja auch das ganze Thema KI.

Beate: Das heißt, KI wird ganz viel verändern.

Beate: Das wissen wir alle.

Beate: Die normalen Arbeitsplätze, wo ganz viel Admin gemacht werden kann, wird auch wegfallen.

Beate: Aber es kommen neue dazu.

Beate: Und jeder, der sich engagiert letztendlich,

Beate: kann sozusagen in Zukunft seinen eigenen Job mitkreieren, mitgestalten, für das Unternehmen sozusagen neue Türen, neue Wege öffnen, neue Vernetzungen bringen mit anderen Branchen.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Beate: Also man sagt so schön Cross-Selling, sagt man ja schon immer, aber trotzdem neue Netzwerke schaffen, wo ganz was Neues entsteht.

Beate: Und das geht eben nur, wenn ich als Unternehmen, und da zähle ich immer Vorstand, Geschäftsleitung, die erste Ebene dazu,

Beate: selbst in mir diesen Raum schaffe, dass etwas entstehen darf, was ich selber noch nicht kann, was ich selber noch nicht kenne und was ich auch vielleicht ein Stück des Weges gar nicht kontrollieren kann mehr und schon gar nicht darf.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Denn die Kontrolle ist immer rückwärts gerichtet.

Beate: Und wenn ich aber in der Freude bin und im Vertrauen und einfach darauf vertraue,

Beate: es ist eine neue Zeit, es ist eine lebendige Zeit, meine Mitarbeiter, die engagiert sind, tun das Beste, sie wollen ja kein absichtlich einen Fehler machen, sondern sie tun das Beste, dann kommen wir mit den Unternehmen gerade in Deutschland wieder in eine bessere Situation.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das Bild, was du jetzt gezeichnet hast, das macht so schön deutlich.

Isabell & Sven Haase: Wir wollen immer über alles die Kontrolle halten und halten dann halt so schön fest an Dingen.

Isabell & Sven Haase: Und gleichzeitig ist dann oft so eine Angst auch in Unternehmen da.

Isabell & Sven Haase: Immer so eine unterschwellige Frequenz von Angst um die Zukunft, die Angst um, was passiert, wenn ich jetzt einen Fehler mache, die Angst um, was ist dann mit meinem Job, auch sogar manchmal Zukunftsängste, die da bei dem einen oder anderen Mitarbeiter auch dann mitschwingen.

Isabell & Sven Haase: Und wenn ich in der Energie der Angst bin, ist klar, dann bin ich nicht kreativ, dann kann ich nicht nach vorne gehen und dann wäre ich einfach tatsächlich auch sehr verkrampft, die Dinge einfach machen, die da gerade sind.

Isabell & Sven Haase: Und dann habe ich halt auch nicht den Blick nach außen und den Blick in die Weite und den Blick in die Zukunft.

Isabell & Sven Haase: Und das, was du jetzt so beschrieben hast, einfach in der Freude zu sein, im Vertrauen zu sein und zu sagen, okay, ich kenne aber die Richtung, weil ich habe die Vision, klar, und ich weiß trotzdem, wo ich hingehen will.

Isabell & Sven Haase: dann wird sich nach der nächsten Kurve der nächste Schritt auch zeigen.

Isabell & Sven Haase: Aber ich darf erst mal vertrauen, dass ich bis zu der Kurve fahre und dass ich mich an der Leitplanke festhalten muss.

Beate: Ja, denn es gibt ja keine Sicherheit mehr in dem Sinne.

Beate: Also als ich die Vorstände der Banken begleitet habe, also wenn ihr euch zurückerinnert, vielleicht an 2008, an die Finanzkrise und danach, die waren alle gewohnt, einen Fünfjahresplan zu machen und der war fix.

Beate: Und danach ging das nicht mehr.

Beate: Und dann kam so eine große Unsicherheit, die ist ähnlich groß wie heute, wo die KI Einzug hält, wo die Menschen nicht genau mehr wissen und auch die Führungskräfte.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und das ist das Wichtige, dass wir alle verstehen, auch die Führungskräfte, auch ein Vorstand, ein Geschäftsführer, eine Unternehmerin kann nicht mit Sicherheit sagen, wie es wird.

Beate: Und dieses Thema mit Unsicherheit umgehen zu können und trotzdem bei sich zu bleiben, weil einfach die innere Energie den Weg bahnt.

Beate: Also dieses innere Vertrauen, diese innere Freude, das Wissen um die Gemeinschaft, also ein gutes Team zu haben.

Beate: Das hat auch ein Vorstand, den ich fürs Buch interviewt habe, der hat auch gesagt, mein Team kann die Dinge, die ich nicht kann,

Beate: Also balancieren, ergänzen und so weiter.

Beate: Team ist das Wichtigste im Augenblick überhaupt.

Beate: Und dahin geht die Reise.

Beate: Also wir können uns nur noch auf uns verlassen und nicht auf das, was vielleicht kommen wird.

Isabell & Sven Haase: Sehr schön.

Isabell & Sven Haase: Und ich glaube, jetzt sind wir an einem Punkt, wo es super schön ist, nochmal den Zuhörern und den Zuschauern zu sagen, hey, wenn das so ist und ich mehr von Beate hören oder lesen will, vielleicht nochmal ganz kurz, wozu sollte man dein Buch kaufen und für wen ist dein Buch das Richtige?

Isabell & Sven Haase: Und vielleicht dann noch ein Abschlusssatz von dir ganz zum Schluss,

Isabell & Sven Haase: Vielleicht so als kleines Bonbon, was jeder einfach mitnehmen kann, wo man einfach mal drüber nachdenken kann für sich selber.

Beate: Danke dir.

Beate: Ja, das Buch heißt ja der Frequenzeffekt.

Beate: Warum Menschen nicht deiner Strategie folgen, sondern deiner Präsenz als Führungskraft.

Beate: Und Führungskraft ist jetzt, wie definiere ich Führungskraft?

Beate: Im Prinzip sind wir alle Führungskräfte.

Beate: Und dieses Buch ist tatsächlich gedacht für Menschen, die etwas bewegen wollen, die schon bewegen.

Beate: Und das kann eine Kindergärtnerin sein, das kann ein Lehrer sein, das kann ein Universitätsprofessor sein, eine Unternehmerin, ein Unternehmer, der vorwärts geht.

Beate: Es kann ein Teamleiter sein in einer Firma, ein Vertriebschef, ein Vorstand.

Beate: Das heißt also, die Bandbreite ist

Beate: auf Führung ausgerichtet.

Beate: Und wenn ich mich als normaler Mensch, sage ich jetzt mal, als eine Führungskraft beschreibe, dann ist das Buch etwas für dich.

Isabell & Sven Haase: Cool.

Beate: Weil du mit der Führungspyramide, die ich dort beschreibe, deine eigene Vision erarbeiten kannst, ganz viele Impulse bekommst, wie du letztendlich auch deine Frequenz erhöhst, wie du mit Emotionen umgehst.

Beate: Und in dem Buch sind fünf besondere Downloads drin, alle kostenfrei.

Beate: mit Meditation, mit Übung, mit einer Werteliste, über 300 Werte, wo du aussuchen kannst, was sind denn eigentlich meine Werte?

Beate: Also es ist sehr reich.

Beate: Es ist eine kleine Schatztrohe.

Beate: Und ich möchte, dass dieses Buch in die Welt kommt, weil es wirklich bewusste Führungskräfte auf der Welt braucht.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Schön.

Beate: Und wir brauchen keine neuen Tools, wir brauchen mehr Bewusstsein.

Beate: Und das ist auch das, wo ich jeden einladen möchte, mal drüber nachzudenken.

Beate: Gedanken?

Beate: Sind morgens deine ersten Gedanken die an deine To-Do-Liste, was ist heute zu erledigen?

Isabell & Sven Haase: Okay.

Beate: Oder sind deine ersten Gedanken, ich freue mich, dass ich heute meinen Tag gestalten kann?

Beate: Und auch dafür braucht es keinen Rückzug und dafür braucht es auch keine paar Stunden, sondern dafür braucht es eben einfach Bewusstsein, wie beginne ich jeden einzelnen Tag.

Beate: Weil wir leben nur heute, wir können nur heute kreieren, wir können nur im Jetzt unsere Gedanken neu ausrichten, sozusagen die Tastatur auf unserer Fernbedienung einstellen und das ist immer der Morgen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Beate: Und dann, wenn du was machen möchtest, dann ist es auch der Abend, wo man sagt, okay, danke für den Tag.

Beate: Und nicht zu schauen, was nicht gelaufen ist, sondern in der Dankbarkeit zu sein, zu sagen, okay, ich habe heute mein Bestes gegeben.

Beate: Genau.

Isabell & Sven Haase: Und dafür finde ich dieses Bild vom Fernseher nochmal so powerful.

Isabell & Sven Haase: Zu sagen, ich muss mir den Rotz, der jetzt da läuft, der nicht die ganze Zeit angucken, sondern ich kann jederzeit entscheiden, einfach auf den Knopf zu drücken.

Isabell & Sven Haase: Und dann von jetzt auf gleich läuft ein anderes Programm dann für die nächste Zeit.

Isabell & Sven Haase: Und wenn man das wieder nicht passt, dann schalte ich einfach um.

Beate: Ja.

Isabell & Sven Haase: Es braucht einfach nur die Entscheidung, diesen Button zu klicken.

Isabell & Sven Haase: Und dafür ist dieses Bild so mega schön.

Isabell & Sven Haase: Liebe Beate, herzlichen Dank für dieses Bild und für die ganzen anderen Insights, die du heute mitgegeben hast.

Isabell & Sven Haase: Da war so viel wertvolle Impulse dabei für jeden Einzelnen, für die Selbstführung oder auch für die Führung im Unternehmen.

Isabell & Sven Haase: Wir verlinken natürlich den Weg zu deinem Buch in den Shownotes.

Isabell & Sven Haase: Und wenn dir da draußen die Folge gefallen hat und du denkst, das muss jetzt unbedingt ein Kollege hören oder eine Freundin, dann leite das gerne weiter und lass uns wieder fünf Stellen da.

Isabell & Sven Haase: Und wir freuen uns dann auf das nächste Mal.

Isabell & Sven Haase

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