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Festivalstalker - The Podcast Interview mit Bine aka Metalbluemchen

FestivalStalker - the Podcast
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47 plays · Jun 16, 2026

In dieser Folge unseres Podcast haben wir unserer Fotografin Bine aka Metalbluemchen vor das Mikrofon gezerrt.  Ihr erfahrt wie lange Bine schon bei dem Festivalstalker ist, was ihre guilty pleasure sind und vieles vieles mehr. Hört rein was alles Bine schon für und mit dem Festivalstalker erleben durfte, was ihre Highlights und special moments gewesen sind. Dieses Interview wurde von Sheena alleine geführt denn unser Basti hatte leider keine Zeit. Wen hättet ihr den gerne in einen unserer nächsten Interviews? Lasst es uns wissen.

Transcript

Speaker: Hallo liebe Zuhörer und willkommen zu einer neuen Folge vom Festival Stalker Podcast.

Speaker: Dieses Mal mit einem Special und zwar reden Biene und ich.

Speaker: Basti ist diesmal nicht dabei.

Speaker: Hallo Biene, magst du schon mal was zu dir erzählen?

Speaker: Hi!

Speaker: Ja, sehr gerne.

Speaker: Also ich bin die Biene oder auch Mettelblümchen Photography.

Speaker: Darunter kennt man mich wahrscheinlich eher.

Speaker: Ja, ich bin, wie der Name schon sagt, Fotografin.

Speaker: Genau.

Speaker: Und heute hier, weil ich die blöde Wette bei uns gewonnen habe.

Speaker: Oder das Rätsel gewonnen habe.

Speaker: Das Rätsel, was diese schöne Shiba-Abkürzung bedeutet.

Speaker: Genau.

Speaker: Wie lange bist du denn überhaupt schon beim Festival Stalker dabei?

Speaker: Ah, das ist eine gute Frage.

Speaker: Ich hätte mich vorbereiten sollen, ja.

Speaker: Ist das jetzt schon fünf Jahre?

Speaker: Ich glaube, das könnte schon fünf Jahre sein.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und macht immer noch Spaß, ne?

Speaker: Absolut, absolut.

Speaker: Ich lieb's.

Speaker: Du warst ja jetzt tatsächlich dieses Wochenende sogar noch auf dem Eselrock, war das, ne?

Speaker: Ne, das war letztes Wochenende.

Speaker: Dieses Wochenende war?

Speaker: Wir haben ja schon wieder Wochenende.

Speaker: Dieses Wochenende war Pfingst Open Air.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Also jedes Wochenende irgendwo anders.

Speaker: Nach Möglichkeit, wobei es dieses Jahr echt wenig ist.

Speaker: Ich habe mir überlegt, hatte ich dir vorher ja schon gesagt, lass uns mal über Lieblingsbands und Guilty Pleasures reden.

Speaker: Ich kam darauf, weil wir einfach zig gleiche Lieblingsbands haben.

Speaker: Also erst eben habe ich in deinem Status noch gesehen, Lumpenpack.

Speaker: Ja, gestern zum ersten Mal live gesehen.

Speaker: Die habe ich leider noch nicht live gesehen, aber sind immer irgendwo auf der Favorite-Liste.

Speaker: Was wäre denn deine absolute Lieblingsband?

Speaker: Okay, da brauche ich nicht lange überleben.

Speaker: Das sind die Broilers.

Speaker: Durch und durch.

Speaker: Verständlich.

Speaker: Top 1.

Speaker: Ganz, ganz oben.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Das kann ich sehr gut verstehen.

Speaker: Ich habe bei meinem ersten Broilers-Konzert, beziehungsweise als ich es auf dem Festival gesehen habe, tatsächlich geweint.

Speaker: Ja, kenne ich.

Speaker: Es gibt nicht nur ein Konzert von denen, wo ich geweint habe.

Speaker: Ich glaube, es sind mittlerweile einfach alle.

Speaker: Ja, die sind echt geil.

Speaker: Bei mir wäre es, glaube ich, Donuts.

Speaker: Ja, sehr cool.

Speaker: Habe ich auch noch nicht live gesehen, aber wird mir dann dieses Jahr zuteil.

Speaker: Weil bei den Broilers sind auch die Donuts.

Speaker: Ja, habe ich auch gesehen.

Speaker: Die sind auch der Hammer, einfach live.

Speaker: Wenn du dir dein eigenes Festival-Lineup...

Speaker: zusammenstellen würdest mit so drei, vier Bands.

Speaker: Welche wären das?

Speaker: Okay, also auf jeden Fall die Broilers.

Speaker: Das ist klar, ja.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Die Ärzte, weil mit denen bin ich einfach groß geworden, also so groß wie man mit 1,53 ist, ne?

Speaker: Same here.

Speaker: Okay, jetzt wird es schwierig.

Speaker: Das sind so viele.

Speaker: Und ich bin dann so, ich finde, das soll auch irgendwie zusammenpassen.

Speaker: Also Adam Angst wäre auf jeden Fall noch eine Nummer dabei.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und weil ich sie erst letztens gesehen habe und das jetzt vielleicht nicht ganz so passendes Großstadtgeflüster, die kommen auch ganz oben mit dazu.

Speaker: Ach, die passen auch immer dazwischen.

Speaker: Ja, schon irgendwie.

Speaker: Haben sie sogar mal bei der letzten Ärztetour Vorband gemacht.

Speaker: Ja, stimmt, ich war sogar dabei.

Speaker: Ich war auch immer überlegen.

Speaker: In Hannover waren noch, glaube ich, Antilopengang und Großstadtgeflüster.

Speaker: Ja, und in der Zitadelle Spandau, da habe ich beide zusammen gesehen.

Speaker: Das war auch sehr cool.

Speaker: Da weiß ich noch, bei dem Ärztekonzert hat Danger Dan...

Speaker: ein Zwischenspiel in einer Ärztepause gemacht und es waren etwas ältere Herrschaften neben mir und die fragten sich, wieso kommt denn jetzt der eine von der Vorband nochmal auf die Bühne und was soll das?

Speaker: Und warum steht er auf einmal im Klavier?

Speaker: Und mein Kumpel und ich nur so, wartet ab, es wird gut.

Speaker: Die Masse war lauter als er, als Danger Dan Kunstfreiheit gesungen hat.

Speaker: Ja, mega.

Speaker: Bestes Zwischenspiel.

Speaker: Dann haben diese Herrschaften hing da auch, okay, ja, wir verstehen es.

Speaker: Ja, das war eine schöne Pause, ja.

Speaker: Das glaube ich.

Speaker: Also Ärzte wären bei mir auch bei einem Festival.

Speaker: Dann natürlich Headliner, weil es gibt ja keine anderen größeren als die.

Speaker: Und dann wären mit dabei, gab es sogar letztes Jahr in der Kombo bei Match Burner Open Air, Montreal, Eat She und Donuts.

Speaker: Ja, auch sehr geil.

Speaker: Also zu deinem Festival würde ich auf jeden Fall auch kommen.

Speaker: Ich zu deinem natürlich auch.

Speaker: Sehr cool, ja.

Speaker: Man könnte dann ja wieder Paula Carolino als Pausen-Act reinhauen.

Speaker: Ja, passt auf jeden Fall gut dazu.

Speaker: Ja, wie kamst du denn überhaupt, wie kamst du dich in Donuts und so schockverliebt hast?

Speaker: Bräulers-Milch.

Speaker: Entschuldigung, Bräulers.

Speaker: Ich, du, als du, Bräulers.

Speaker: Ja, also irgendwie fing das an damals mit meinem damaligen Freund.

Speaker: Der hatte das als Weckton.

Speaker: Ich kannte die überhaupt nicht.

Speaker: Und der hatte Sicherheit.

Speaker: Auch einen Song, den, glaube ich, gar nicht so viele Leute kennen und den ich jetzt auch nicht mehr höre, weil der war so ein Kandidat.

Speaker: Der Wecker klingelte so drei Stunden lang.

Speaker: Okay.

Speaker: Also ich habe den Song irgendwann verflucht.

Speaker: Welcher Song ist das denn?

Speaker: Aber er hat mir dann die Bräulers nahegelegt.

Speaker: Sicherheit heißt der.

Speaker: Okay.

Speaker: Das ist eigentlich keiner von denen, die man so kennt.

Speaker: Ja.

Speaker: Definitiv nicht.

Speaker: Ja, und dann kamen aber so die Sachen, die man kennt, so was wie, gut, dass ich vorbereitet bin.

Speaker: Meine Sache und so.

Speaker: Und dann war so, okay, okay, die sind cool.

Speaker: Und dann habe ich mich da reingehört und das war, ich glaube, gerade beim Santa Muerte-Album, also auch recht spät.

Speaker: Ich bin jemand, der super spät irgendwie zu Bands kommt.

Speaker: Am besten, wenn es die gar nicht mehr gibt.

Speaker: Dann guckst du so, okay, wann könnten die denn mal live sein?

Speaker: Oh, die gibt es gar nicht mehr, ja, schade.

Speaker: Zum Glück war es bei den Broilers nicht so.

Speaker: Und dann war ich 2012, glaube ich, auf meinem ersten Konzert von denen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und da war dann so, okay, das wird nicht das Letzte sein.

Speaker: Joach.

Speaker: Ich glaube, mittlerweile sind wir schon zweistellig.

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Ist auch ironisch.

Speaker: Ich habe tatsächlich die Bräule auch über meinen Ex-Freund kennengelernt.

Speaker: Der hatte nämlich Ich sah kein Licht in seinem Profilsong.

Speaker: Damals, als es auf MySpace und Abgefuckt liebt dich und noch diese Profilsongs gab, hatte er Ich sah kein Licht mehr von den Bräulers da drin.

Speaker: Und dann hat man mal so ein, zwei Songs gehört und irgendwann hat man sie live gesehen und...

Speaker: Ja, ich glaube, das war dann sogar... Also ich habe sie dann schon öfter gehört, mal so in Playlist und dann auf Wacken, muss ich rechnen, 2010 oder so haben sie gespielt.

Speaker: Dann war es auch da um mich geschehen.

Speaker: Ja, glaube ich.

Speaker: Das war...

Speaker: Da muss ich ja jetzt nochmal einschieben, weil ihr ja auch immer so schön über das Thema Never meet your heroes und so redet.

Speaker: Also bei denen kann ich das sowas von nicht bestätigen.

Speaker: Also ich habe die vor zwei Jahren kennengelernt und boah.

Speaker: Ich habe selten so bodenständige Musiker kennenlernen dürfen und das sind so Herzensmenschen.

Speaker: Ich glaube, das kommt bei diesem Nevermedia Heroes auch oft auf das Musikgenre an und bei manchen Bands kann man es ja vorher schon ahnen, dass sie toll sind oder je nachdem, wie sie in der Öffentlichkeit stehen.

Speaker: Die Ärzte zu treffen ist komisch zum Beispiel.

Speaker: Kann ich mir vorstellen.

Speaker: Ich war jetzt auf der Lesetour von BLAB im Winter.

Speaker: Und ich bin auch seit ich denken kann, Wahnsinnsärzt und BLAB-Fan.

Speaker: Und ich habe nicht mehr als ein Hi rausgebracht.

Speaker: Und es war dann auch einfach so, er hatte halt einfach nicht die Zeit, auch mit jedem Smalltalk zu halten.

Speaker: Es war einfach nur Autogramm, Foto machen, ein, zwei Sätze wechseln und nächster.

Speaker: Aber da kann er halt auch nichts für, weil er ist nun mal dieser Star.

Speaker: Und dann ist es bei Bands halt, wie gesagt, Broilers, auch Adam Angst.

Speaker: Die sind einfach noch näher dran, aber auch, weil sie nicht diesen Fame-Status haben und überall in der Presse sind und weil nicht 2000 Leute dann sofort das Interview oder eine Frage haben oder ein Foto machen wollen, sondern es sind nur 100 dann.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ja, also bei den Broilers hatte ich auch aber übelst Glück, weil das in so einer super kleinen Location war und auch gar nicht zu einem Konzert, sondern zu einer Talkshow.

Speaker: Ja.

Speaker: Und die waren da quasi Gast.

Speaker: Und ich kenne den Moderator und der war dann so, ja, möchtest du die kennenlernen?

Speaker: Und ich so, ja.

Speaker: Voll süß, ja.

Speaker: Also der weiß halt, dass ich voll der Fan bin.

Speaker: Also ich bin erstaunt, ich konnte mit den Menschen reden, als wären das Menschen und keine Musikerstargrößen.

Speaker: Aber ich glaube, bei den Ärzten würde ich auch nicht...

Speaker: Auch kein Wort rauskriegen.

Speaker: Wenn ich zum Beispiel Sibi von Ichi auf Konzerten treffe, das ist schon mehr, also beide Seiten, man erkennt sich wieder.

Speaker: Weil mit dem habe ich während der Corona-Phase irgendwie fünf Interviews gemacht.

Speaker: So, da saßen wir alle drei Monate auch so in so einer Videokonferenz und haben über Gott und die Welt und sein neues Projekt gesprochen, weil der hat ja ein Soloprojekt nach dem anderen rausgehauen.

Speaker: Und mittlerweile sieht man sich dann auf einem Konzert, ein-, zweimal sogar einfach im Publikum und dann ist es auch nur so, ja, hi, und von wegen, wir können da herreden, aber lass mich mal bitte, dieser Blick von wegen, bitte sag jetzt nicht, das zeigt nicht, dass ich es bin.

Speaker: Und irgendwann später trifft man sich an irgendeiner Bar oder so und quatscht noch.

Speaker: Ja, voll cool sowas.

Speaker: Also ich meine, Musiker sind nur Menschen, aber je nach Bekantheitsgrad ist das halt einfach schwierig.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und dann finde ich es auch wieder erstaunlich, dass teilweise Popstars sich auch einfach, also wenn man bedenkt, wie erfolgreich Youngblood ist und trotzdem sieht man ständig, dass sie überall hingeht und mit jedem nochmal ein Foto macht, sie umarmt.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Schön, dass es sowas noch gibt.

Speaker: Einfach.

Speaker: Absolut, absolut.

Speaker: Also ich kriege auch ständig Videos von dem reingespült und denke mir so, okay, mein nächstes Ziel ist ein Youngblood-Konzert.

Speaker: Ja.

Speaker: Bitte aber auch mit Kamera im Graben.

Speaker: Dann kann ich schon wieder ein bisschen glücklicher sterben gehen.

Speaker: Ja, kann ich dich vollkommen verstehen.

Speaker: Wäre auch auf meiner Sicht... Auch wieder so eine Sache, wo ich viel zu spät gekommen bin.

Speaker: Ich habe es irgendwie, weiß ich nicht, einen Monat später oder so gesehen, dass Justin da war und war so...

Speaker: Okay, verpasst.

Speaker: Ja, das hat Justin sich sofort unter Nagel gerissen und hätte er auch, glaube ich, nicht wieder abgegeben.

Speaker: Kann ich verstehen, kann ich verstehen.

Speaker: Absolut, ja.

Speaker: Ich überlege, was ich noch so... Also Ärzte würde ich zum Beispiel nicht fotografieren wollen.

Speaker: Weil ich mich arsch.

Speaker: Doch, einfach weil.

Speaker: Ja, einfach weil, ja.

Speaker: Aber ich hätte für mich, weil ich auch einfach nicht so gut im Fotografieren bin wie du oder Justin, viel zu großem Leistungsdruck, dass ich gar kein geiles Foto bekomme.

Speaker: Und so blöd es auch klingt, ich liebe auch Montreal, aber es sind drei Leute auf einer Bühne und sie bewegen sich nicht, weil sie an Mikros stehen.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Das habe ich mir letztes Wochenende auch gedacht.

Speaker: Ich war ja zivil da, aber das war ja auch so, da wären drei Songs im Graben wirklich sehr lang geworden, glaube ich.

Speaker: Also das habe ich gestern auch bei dem einen oder anderen Act festgestellt, dass

Speaker: ich viel zu viel Überschuss hatte, einfach weil ich dachte, ja, vielleicht passt der Winkel ja doch nochmal ein bisschen besser.

Speaker: Ja, da können halt die Musiker ja auch einfach nichts für, weil sie singen dann alle und sie haben alle ihre Instrumente.

Speaker: Aber manchmal ist es dann halt schade, weil dann hängst du da und hast zig Fotos, aber sie sehen alle so ähnlich aus.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ja, das wird bei den Ärzten auch, wäre auch so.

Speaker: Also das ist für mich einfach nur so, dann habe ich die fotografiert und kann sagen, ich habe die fotografiert.

Speaker: Und ich glaube, das wird dann auch ein einmaliges Erlebnis.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wobei, bei der letzten Tour hatten sie ja einfach keine Presse, beziehungsweise gar keine Fotografen.

Speaker: Da war ich auf dem Konzert und die hatten noch nicht mal einen eigenen dabei.

Speaker: Ich war, glaube ich, gar nicht so weit vorne, als dass ich das hätte sehen können.

Speaker: Ja, wir haben uns in die fünfte Reihe gekämpft.

Speaker: Ich konnte das sehen und da war keiner.

Speaker: Also da hatte ich es nämlich auch versucht von uns aus, aber keine Zusage bekommen.

Speaker: Ich erinnere mich jetzt gerade dran, ich war, jetzt muss ich rechnen, letztes vorletztes Jahr bei Peter Maffer.

Speaker: Und da war tatsächlich der Bühnengraben hinter dem vordersten Publikumsbereich.

Speaker: Das fand ich auch eine interessante Aufstellung einfach, weil er gesagt hat, die vorne reinkommen, was einmal durch Frühe Hinkommen und durch Fanclub, glaube ich, war, sollen keine Sichtbeeinträchtigung noch durch irgendwas haben.

Speaker: Und dann hat er den Graben dahinter gelegt.

Speaker: Für mich blöd, ich hatte kein Teleobjektiv.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, schwierig, also...

Speaker: Aber war interessant halt einfach... Ich nehme das bei mir halt größentechnisch auch wieder so vor.

Speaker: Das wäre für dich gegangen, wir hatten Klettermöglichkeiten.

Speaker: Ja?

Speaker: Ja, wir durften von... Wir hatten irgendwie, weil der NDR ja auch mit diesem Graben dann stand, hatten wir auch die ganze Zeit an diesem Wellenbrecher Securities stehen, die auch festgehalten haben.

Speaker: Also dahinter war auch Sitzbereich, da konnte keiner ruckeln.

Speaker: Und immer wenn ich auch irgendwie mal hochgeklettert bin auf diese Podeste, stand einfach ein Seko hinter mir und hatte schon darauf geachtet, nicht, dass ich rüberfalle.

Speaker: Also das war cool organisiert.

Speaker: Aber da kam ich halt auch an und hing da, okay, wie soll ich jetzt überhaupt fotografieren?

Speaker: Scheiße, ich habe kein Tele.

Speaker: War aber auch nicht die Einzige mit diesem Problem.

Speaker: Fand es dann aber auch cool, dass er halt gesagt hat, dann soll zwischen mir und dem Publikum nichts sein.

Speaker: Ja, ist auch eine coole Einstellung auf jeden Fall.

Speaker: Klar, aus fotografischer Sicht gesehen halt ein bisschen schwierig.

Speaker: Total blöd, genau.

Speaker: Spannend, wie das so anders ist.

Speaker: Ja, das war...

Speaker: Allgemein ein anderes Konzert.

Speaker: Ja, das glaube ich.

Speaker: Das glaube ich gerne.

Speaker: Mit eins der speziellsten.

Speaker: Was wäre denn eins von deinen speziellsten Konzerten, die du fotografiert hast?

Speaker: Meinen speziellsten?

Speaker: Da muss ich jetzt aber wirklich lange überlegen, glaube ich.

Speaker: So richtig speziell könnte ich gar nicht sagen.

Speaker: Also nicht speziell im Sinne von, das passt gar nicht zu meiner Musik, weil es mittlerweile einfach integriert ist, sind, glaube ich, so die 257ers-Konzerte.

Speaker: Mhm.

Speaker: Weil, ich meine, Metal-Blümchen sagt ja schon, dass ich jetzt nicht unbedingt der Hip-Hop- und Rap-Mensch bin.

Speaker: Aber so einzelne Sachen, da bin ich dabei.

Speaker: Und das war tatsächlich, meine beste Freundin hat gesagt, kannst du dich nicht mal für die akkreditieren lassen?

Speaker: Ich höre einen Song von denen.

Speaker: Einen.

Speaker: Und den Rest finde ich komisch.

Speaker: Also stehe ich auch zu, falls jemand von denen das hören sollte, sie wissen, dass ich sie liebe und dass ich mittlerweile Teil dieser...

Speaker: Crew quasi bin, aber da war ich auch hart überfordert.

Speaker: Wir kamen an dem Abend an, wir hatten irgendwie zwei Tage vorher gesagt gekriegt, ihr könnt beide kommen, also ihr kriegt Akkreditierung plus eins.

Speaker: Was hieß, dass meine beste Freundin auch einfach mit in den Fotograben durfte, ohne irgendwas zu tun.

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Und dann kamen wir an, wurden von einem der Crew begrüßt mit, ja, du kannst auf die Bühne, du kannst hinter die Bühne, du kannst neben die Bühne, mach einfach, was du willst.

Speaker: Und ich stand da.

Speaker: Okay.

Speaker: Gut.

Speaker: Also bis ich mich überwunden habe, auf diese Bühne zu gehen, das hat ein bisschen gedauert, aber ich habe es gemacht.

Speaker: Mittlerweile kenne ich da nichts mehr.

Speaker: Ich passe halt nur auf, dass ich keinen Überlaufen laufe, niemand über mich stolpert und alles cool ist.

Speaker: Aber das erste Konzert war wirklich wie, ich habe es beschrieben wie ein Kindergeburtstag auf LSD oder so.

Speaker: Okay, ja, schöne Umschreibung.

Speaker: Es war wirklich, also es hat super Spaß gemacht und ich habe jede Sekunde genossen, nachdem ich angekommen bin.

Speaker: Aber das hat wirklich so ein paar Songs gedauert, einfach weil ich nicht wusste, was passiert hier, was soll ich tun, wo sollte ich zuerst Fotos machen.

Speaker: Also ich habe mir acht Arme gewünscht und noch drei Kameras mehr.

Speaker: Also machen die das auch bei jedem Konzert, das man auf die Bühne kann als Fotograf?

Speaker: Also

Speaker: nicht immer.

Speaker: Also die haben auch ganz normale Pressefotografen.

Speaker: Ich weiß nicht, warum das bei uns so war.

Speaker: Aber ich war dann halt drei Monate später auf dem nächsten Konzert von denen und dann hat man sich so angefreundet und mittlerweile brauche ich auch nicht mehr über den Stalker kommen, sondern schreibe die einfach an und sage, Leute.

Speaker: Das ist cool.

Speaker: Ich würde gern.

Speaker: Also sind die schon mal kein Guilty Pleasure mehr von dir?

Speaker: Absolut nicht.

Speaker: Absolut nicht.

Speaker: Ich stehe dazu.

Speaker: Okay.

Speaker: Wobei, du hattest mich ja gefragt nach Guilty Pleasures und ich habe so ein bisschen drüber nachgedacht und ich muss sagen, so richtige Bands an sich habe ich gar nicht.

Speaker: Also früher wäre es vielleicht mal Tokio Hotel gewesen.

Speaker: Ich stehe mittlerweile aber auch dazu, dass ich sie seit ich 15 bin toll fand.

Speaker: Mich damals natürlich nicht geschämt habe.

Speaker: Zwischenzeitlich habe ich mich geschämt, weil man halt erwachsen wird und jetzt...

Speaker: haben sie Kultstatus, jetzt ist mir das auch egal.

Speaker: Ja, so wäre es bei mir auch.

Speaker: Ich habe nämlich auch drüber überlegt und das Einzige, was mir einfach fiel, war auch so, ja, Tokio Hotel und Killerpilze.

Speaker: Aber Killerpilze sind halt mittlerweile echt cool.

Speaker: Ja.

Speaker: Und Tokio Hotel muss man sich nicht für schämen.

Speaker: Nö, absolut nicht.

Speaker: Also das ist auch noch so auf meiner Wishlist zu fotografieren.

Speaker: Tokio Hotel habe ich auf der Kieler Woche tatsächlich live gesehen, vor fünf, sechs Jahren.

Speaker: Erst war es mehr so ein ironisches.

Speaker: Das Konzert war auch ganz gut.

Speaker: Trotzdem haben wir parallel lieber irgendwelche politischen Themen auch noch mit ausdiskutiert.

Speaker: Und als ich danach dann noch mal kurz bei meiner alten Arbeitsstelle nur mal ran wollte, um auf Toilette zu gehen, guckten mich die Kollegen komisch an mit, warum bist du so heiser?

Speaker: Hast du bei Klo-Kurteil mitgeschrien?

Speaker: Ich so, nee, fast.

Speaker: Durch den Monzoom, ja.

Speaker: Aber eigentlich habe ich nebenbei eher politische Themen doch mal auseinander diskutiert.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also ich muss sagen, live gesehen habe ich sie bereits zweimal, allerdings ist das Ganze, wenn ich jetzt auf das Jahr gucke, 20 Jahre her.

Speaker: Also die ersten Konzerte hier in der Nähe noch so mit Eltern bringen einen zum Konzert und Eltern holen einen auch wieder ab.

Speaker: Ja, denn da war, da ist, ja, wie soll ich sagen, irgendwie, nein, weil meine Eltern meinten dann in dieses Gedränge lassen sie mich nicht rein, aber zu jeder Punkrockshow wäre okay.

Speaker: Also mein Dad ist mit mir, als ich zwölf war, auf mein erstes Ärztekonzert gefahren.

Speaker: Oh, wie geil.

Speaker: Und das war die Rockstar-Tour.

Speaker: Aber Tokio Hotel war dann immer so, ja, aber da sind so viel Teenie und Gekreisch und Gedränge, bist du sicher, dass du da hin willst?

Speaker: Eher nicht.

Speaker: Ich weiß gar nicht mehr, ob nicht sogar irgendein Elternteil, da muss ja eigentlich irgendein Elternteil dabei gewesen sein,

Speaker: Die Erinnerungen sind weg.

Speaker: Ich weiß noch, wie wir in der Kälte an der damals noch Köpi-Arena in Oberhausen standen und das andere Konzert war in Gelsenkirchen auf der Glückaufkampfbahn bei ähnlichen Temperaturen wie gestern.

Speaker: Also 30 Grad und viel zu viel Sonnenschein.

Speaker: Das sind so die Kernerinnerungen, die geblieben sind.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und vorletztes Jahr habe ich auch so gedacht, so ironischerweise einfach, um mein Teenie-Ich glücklich zu machen, würde ich nochmal da hingehen.

Speaker: Jetzt stehe ich mit dem Wunsch zur Akkreditierung auf unserer Liste und meine das nicht mehr ironisch.

Speaker: Ich möchte das sehen.

Speaker: Kann ich nachvollziehen, ja.

Speaker: Ich habe mich, sobald die Killerpilze-Tour veröffentlicht wurde, direkt für nächstes Jahr.

Speaker: Ja, ich möchte da wirklich hin.

Speaker: Auch ganz unironisch, ich möchte die wirklich sehen.

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Ansonsten ist mir jetzt gerade so beim Erzählen über die Jugend und die Kindheit vielleicht so ein Guilty Pleasure eingefallen, den ich jetzt nicht unbedingt nochmal live sehen würde.

Speaker: Ja, nochmal, sprich ich hab's schon.

Speaker: Aber das ist auch sowas, womit ich aufgewachsen bin, was überhaupt nicht passt.

Speaker: Und wenn ich genug Bier getrunken habe, singe ich auch lauthals und stolz mit.

Speaker: Es ist pur.

Speaker: Oh.

Speaker: Ja.

Speaker: Mein Beileid.

Speaker: Doch, das würde ich als Guilty Pleasure bezeichnen.

Speaker: Also nicht, dass ich es jetzt hier zwischendurch hören würde, aber wenn es auf einer Party läuft, kann ich es nicht verleugnen.

Speaker: Ja, mitsingen kann man halt auch immer.

Speaker: Ja, mein allererstes Konzert, auf dem ich war, war Ruhr.

Speaker: Ich war ungefähr sechs Jahre alt oder so.

Speaker: Ja, okay, das lasse ich als Begründung durchgehen, ja.

Speaker: Ich weiß, ich habe halt auch ewig überlegt und mir fallen auch gar nicht so richtig, ich bin zu den meisten Sachen nicht guilty.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Ich höre gerne

Speaker: man würde es Oldschool-Deutschen-Hip-Hop bezeichnen.

Speaker: Also ich war in den letzten Jahren bei Fanta 4 und Fettes Brot.

Speaker: Das geht alles.

Speaker: Und erstaunlicherweise kann man dann auch, meine Freundin hat es neulich erst getestet, kann man auf einmal die Songs auch komplett mitrappen aus den 90ern noch.

Speaker: Auch die nicht ganz so Hit-mäßigen.

Speaker: Und da hängen wir beide, ah, okay, gut, wir können das noch, schön.

Speaker: Und

Speaker: Ich mag ein Album von Taylor Swift.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich sag mal, ich höre gerne die Cover.

Speaker: Gibt es ja mittlerweile unendlich viele.

Speaker: Absolut.

Speaker: Aber ja, wenn die Originale dann irgendwo laufen, dann ist halt auch... Ja, bei mir ist halt so ein Album, wo ich sage, ja, und das ist auch richtig gut.

Speaker: Das ist das Red-Album, glaube ich, heißt es.

Speaker: Wo auch I Know You Were Trouble drauf ist, halt die Zeit.

Speaker: Das ist aber auch nicht ganz guilty.

Speaker: Also es ist okay, weil es ist ein super Album.

Speaker: Es ist gut produziert.

Speaker: Ich würde es mir aber nicht live antun.

Speaker: Also ich habe mich nie sehr mit Taylor Swift befasst, bis sie dann nach Deutschland gekommen ist, hier nach Gelsenkirchen und ich habe da noch in Gelsenkirchen gearbeitet.

Speaker: Und dieses Taylor Town war direkt, direkt vor unserer Tür.

Speaker: Also ich habe drei Tage lang in Taylor Town gearbeitet.

Speaker: Und da lief dann natürlich auch den ganzen Tag Taylor Swift und es war Sommer, wir hatten die Tür auf, wir haben es also permanent gehört und ich war so, oh, der Song ist auch von ihr, oh, der Song ist auch von ihr und ich war so, okay, ich kenne mehr als ich dachte.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ansonsten nicht.

Speaker: Ich hab halt leider, nein nicht leider, aber zum Glück hab ich in sehr, sehr lange Zeit schon gefühlt mein ganzes Leben Deutschpunk gehört.

Speaker: Das ist so dieses, ja.

Speaker: Ich würde, glaube ich, heutzutage nicht mehr, wie ich es war, Radio Havanna-Fan werden, weil die einfach so einen riesen sexistischen Eklat auch hatten und hätte man das vorher gewusst, das war einfach nicht okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ansonsten gibt's wenig.

Speaker: Ja, ich habe auch, wie gesagt, darüber nachgedacht.

Speaker: Ansonsten fallen mir nur so einzelne Songs ein, aber das sind dann auch so Sachen, die spielen Freunde von mir als Cover mit ihrer eigenen Band und dann bist du da halt irgendwie drin.

Speaker: Und wenn die dann Schlager spielen, dann bist du da halt drin.

Speaker: Ja, das wäre bei mir so die 2000er Eurodance und Popphase, weil man ist damals das erste Mal eng eine Kinder- oder Teenie-Disco gegangen und dann sind da so Erinnerungen mit verbunden und das ist dann, da kann man es halt mitsingen.

Speaker: Ja, oder so Sachen wie, du gehst halt mehr oder weniger ironisch auf eine 90er-Trash-Pop-Party und du merkst, so ironisch ist das alles gar nicht.

Speaker: Nein, ist es nicht.

Speaker: Aber so richtig, so richtig Guilty-Fleasure, nee.

Speaker: Nee, wäre es bei mir, glaube ich, auch kaum.

Speaker: Ich überlege gerade.

Speaker: Gibt es denn einen Lieblingssong, der jetzt nicht von einer Lieblingsband ist, der auch vielleicht nicht ganz in deinen Musikstil reinpasst, den du aber immer hören würdest?

Speaker: Gerne.

Speaker: Da müsste ich jetzt tatsächlich meine Playlist checken, um das, ich mach das einfach mal, ich guck mal rein und sag dir gleich sofort was.

Speaker: Also da gibt es mit Sicherheit was, mir fällt ad hoc jetzt nur gerade aufgrund der Tatsache mit dem nicht die Lieblingsband nicht sein.

Speaker: Wobei doch, nee, eher so eine neue Entdeckung, muss ich ja sagen.

Speaker: Ich muss jetzt echt hier mal durchscrollen.

Speaker: Unnötig, unnötige Redepause.

Speaker: Genau, füge Musik ein.

Speaker: Ich suche.

Speaker: Ich kann dir sonst auch meinen schon erzählen.

Speaker: Ich überlege auch gerade, es sind eigentlich zwei.

Speaker: Ja, erzähl schon mal.

Speaker: Ich kann dir zuhören.

Speaker: Genau, es wäre Dashboard Confessional mit Hands Down.

Speaker: Auch wenn das eigentlich mehr Akustik ist, aber das ist der Song, der mir immer ein Lachen aufs Gesicht, ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Speaker: Und

Speaker: Jan Wayne mit Total Eclipse of a Heart, müsste es sein.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist auch ein schöner Song.

Speaker: Ja, aber es ist halt richtig 90er Techno, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: So, aber der geht immer.

Speaker: Ich bin ja immer noch am suchen, das ist ja furchtbar.

Speaker: Ganz viel höre ich dann halt auch mal so rein und dann denke ich, boah, doch, das ist auch ganz nett.

Speaker: Ja.

Speaker: Schwierig.

Speaker: Bei mir wäre es gerade auch schwer.

Speaker: Ich habe erst von Spotify zu Tidal gewechselt und meine Places sind noch gar nicht alle drüben und Tidal weiß noch gar nicht, was ich höre so gerne.

Speaker: Ich muss mich jetzt entscheiden.

Speaker: Den einen würde ich gerne, aber den kann ich nicht aussprechen.

Speaker: Das ist auch so ein 90er.

Speaker: Ich muss jetzt auch gucken, vielleicht kriege ich es hin, aber ich blamiere mich.

Speaker: Das ist Tapping von, ja, die Band kann ich nicht aussprechen.

Speaker: Schamba.

Speaker: Man kennt den.

Speaker: Schamba, irgendwas.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Also das ist sowas, den höre ich auch super, super gerne.

Speaker: Und ja,

Speaker: Ich habe direkt einen Ohrwurm davon, ja.

Speaker: Ich entscheide mich einfach für den.

Speaker: Von denen habe ich nie was anderes gehört, zumindest nicht wissentlich.

Speaker: Der geht auch immer.

Speaker: Ich glaube, die hatten auch nicht mehr als diesen einen Hit.

Speaker: Wahrscheinlich nicht.

Speaker: Das sind diese One-Hit-Wonder aus den 90ern.

Speaker: Das ist die Faszination der 90er, genau.

Speaker: Ansonsten hatte ich ja gerade angeteasert, Musik, die ich eigentlich nicht höre, gestern aber tatsächlich live gesehen habe auf dem...

Speaker: Auf dem Pfingst Open Air war Emma Rose mit Das Beste.

Speaker: Ich finde den Text einfach super genial.

Speaker: Die Musik, also sie macht gute Musik, aber es ist einfach nichts, wo ich sagen würde, jo, das ist meins.

Speaker: Ist Schlager oder Pop oder?

Speaker: Ich bin es fast als Alternative Indie-mäßig, als Singer, Songwriter.

Speaker: Die Frau steht da auf der Bühne mit Keyboard.

Speaker: oder Keyboarderin und singt.

Speaker: Ist nett, aber ist einfach nicht meins.

Speaker: Aber der Song, den habe ich beim letzten Festival, also auf dem Eselrock gehört und dachte, okay, der ist cool, musst du dir mal speichern.

Speaker: Und dann habe ich halt gesehen, dass sie auf dem Pfingst Open Air auftritt, wo ich ja eh hin wollte und war so, okay, witzig.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Das ist vielleicht auch noch sowas.

Speaker: Aber ob das jetzt nur eine Phase ist, weiß ich nicht.

Speaker: Aber der andere Song, der ist es.

Speaker: Der ist es, okay, gut.

Speaker: Der ist es.

Speaker: Mir fällt gerade noch ein Großstadtgeflüster.

Speaker: Das sind ja auch so Phänomen.

Speaker: Die passen eigentlich in keinen der Musikstile meistens rein, aber so viele lieben sie.

Speaker: Ja.

Speaker: Weshalb magst du sie so sehr?

Speaker: Ich feiere einfach die Texte.

Speaker: Ich feiere die Einstellung und die Attitude von Jen und der kompletten Band.

Speaker: Das war schockverliebt.

Speaker: Absolut.

Speaker: Kann ich verstehen.

Speaker: Also ich mag diese Scheißegal-Einstellung, die die haben und feier das sehr.

Speaker: Das mag ich und dass sie halt auch einfach als starke Frau da vorne steht und einfach ihre Meinung raushaut.

Speaker: Scheißegal, was andere denken.

Speaker: Absolut.

Speaker: Deswegen mag ich aber zum Beispiel auch die Totencracker im Kofferraum.

Speaker: Ja, die habe ich ja jetzt dann auch das allererste Mal gesehen.

Speaker: Und wie fandest du es?

Speaker: Es hat super Spaß gemacht.

Speaker: Den Namen habe ich schon immer überall gelesen und ich kenne auch ganz viele Leute, die gesagt haben, die sind voll toll.

Speaker: Ich habe da noch nie reingehört.

Speaker: Aber ich glaube, rückblickend ist das gut.

Speaker: Ich glaube ganz oft, dass ich Bands erst live sehen muss, bevor ich mich da reinhöre.

Speaker: Ja.

Speaker: Und die gehören dazu.

Speaker: Doch, ich finde sie live besser als auf Platte.

Speaker: Weil sie ja auch einfach so eine fette Show machen und ihre Kostüme dazu.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ich weiß, eines der vorrühigen Alben, wo ich wasche, Wäsche mit drauf ist, da haben sie wirklich damals immer mit riesen Schwämmen voll mit Schaum nur da vorne vor der ersten Reihe gestanden und die Leute durchgewaschen beim Tanzen und sowas.

Speaker: Und für solche Aktionen

Speaker: Das macht halt Spaß.

Speaker: Großartig.

Speaker: Ja, ich war gestern auch, sorry, ich unterbreche dich dauernd, ich möchte so viel erzählen.

Speaker: Dann erzähl.

Speaker: Ich habe die ja gestern auch, wie gesagt, zum ersten Mal live gesehen und auf einmal wurden riesige Wolken auf die Bühne gestellt und sie hatten einen glitzernden Vorhang als Hintergrund und ich war so, okay, was passiert hier jetzt?

Speaker: Und dann kam sie auf die Bühne mit ihren Engelsflügeln aus Leder und ich war so, okay, witzig.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und ich finde diese Attitude so toll, einfach da auf die Bühne gehen, Spaß haben und diese Musik machen, obwohl sie alle eigentlich keine Instrumente können.

Speaker: Und sie sind auch alle nicht die besten Sängerinnen, aber sie hauen raus und machen Spaß und sagen, was manch anderer einfach nur denkt.

Speaker: Richtig.

Speaker: Das finde ich aber auch immer total wichtig bei Bands.

Speaker: Wenn du merkst, die haben Spaß und die sind sympathisch, dann ist das gar nicht so schlimm, ob die jetzt perfekt singen oder perfekt Musik machen oder sich 3000 Mal in einem Song verspielen.

Speaker: Wenn die witzig sind und sympathisch, dann habe ich meinen Spaß.

Speaker: Absolut, ist bei mir auch so.

Speaker: So, ich überlege gerade, haben wir noch irgendwas Tolles zu erreden?

Speaker: Nee, ne?

Speaker: Ich glaube nicht.

Speaker: Deine neue Entdeckung des Jahres ist jetzt Paula Carolina, habe ich mitbekommen.

Speaker: Ich glaube schon.

Speaker: Also bis jetzt stand jetzt ja.

Speaker: Ja, kann ich vollkommen verstehen.

Speaker: Ich weiß gar nicht, habe ich dieses?

Speaker: Doch, ich habe Voted Most Likely dieses Jahr kennengelernt.

Speaker: Die sind aber noch so klein.

Speaker: Ja, ich habe ja festgestellt, ich muss dir öfter mal zuhören und Empfehlungen folgen.

Speaker: Weil ohne dich wäre Paula Carolina kein Thema gewesen.

Speaker: Ja, und Basti.

Speaker: Wir waren ja dann auch zusammen auf dem Konzert von ihr.

Speaker: Das war ja... Das war schon cool.

Speaker: Sie hat auch übrigens Tokio Hotel gecovert.

Speaker: Okay, sehr geil.

Speaker: Also da war dann auch so ein Moment, wo wirklich viele im Publikum standen, okay, was passiert hier, aber ist schon geil.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ja, ist schon gut.

Speaker: Genau, die habe ich auch schon ein bisschen länger kennengelernt.

Speaker: Und Basti war ja auch genauso begeistert eigentlich von den toten Crackworn.

Speaker: Die kannte er vorher auch nicht und ist auf einmal live da gewesen.

Speaker: Ich habe ihn aufgrund eures letzten Podcasts auf seine Hausaufgabe angesprochen, aber ich wette, er hat sie immer noch nicht gemacht.

Speaker: Welche?

Speaker: Hier, jetzt ist mir der Bandname wieder entfallen.

Speaker: Mein Gott, habe ich auch schon fotografiert.

Speaker: Und hast du gesagt, soll er sich anhören?

Speaker: Wir reden von Pop-Punk.

Speaker: Wir reden von Pop-Punk.

Speaker: Ich habe ihm so viele genannt, weil wir haben da über Slam Dunk auch gesprochen und er kannte keinen davon.

Speaker: Horst von Heitz habe ich erwähnt, glaube ich.

Speaker: Ich muss jetzt hier schon wieder spicken.

Speaker: Oh, stimmt, wir waren bei Oldschool, wir waren bei Deutschen, glaube ich.

Speaker: Nee, nee, nee, nee, das war, lass mich nicht lügen, amerikanische Band ist es, glaube ich.

Speaker: Zebrahead?

Speaker: Engländer.

Speaker: Nee, nee, nee, nee, nee.

Speaker: Warte, ich habe es gleich.

Speaker: Oh, Junge.

Speaker: Ich habe zu viele Sachen in meinen Playlists, sonst wäre ich schneller.

Speaker: Da habe ich nämlich auch gedacht, boah, die habe ich auch letztes Jahr, glaube ich, fotografiert.

Speaker: Und die waren so gut.

Speaker: Slime hatte ich... State Jams.

Speaker: Ja.

Speaker: Statechamps, du hast ihm gesagt, er soll sich Statechamps anhören.

Speaker: Genau.

Speaker: Ist eine der Lieblingsbands meines besten Freundes.

Speaker: Schon immer und immer gewesen.

Speaker: Ja, zu Recht.

Speaker: Ja, früher war es halt wirklich, mein bester Freund hat immer so den Ami-Pop-Punk gehört und ich so den Deutsch-Pop-Punk und mittlerweile finden wir aus beiden Genres auch was gut.

Speaker: Ich zwar mehr dann seinen Amipunk, weil er auf Deutsch nicht, er mag keine deutschen Texte so gern, aber da kommt zwischendurch dann doch schon ein Ja, aber ist doch schon geil, so bei Dudaz, Itzi, etc.

Speaker: Ja, ist doch ein guter Song, ja.

Speaker: Ja, den höre ich mir vielleicht nochmal an, ja.

Speaker: Aber ja, Stagechamps habe ich leider noch nichts live gesehen, finde, aber sie sind super.

Speaker: Und würde ich gerne noch.

Speaker: Absolut, also die waren richtig, richtig toll.

Speaker: Ja.

Speaker: Zebra hat fährt er mit mir auch im Herbst wahrscheinlich sogar zusammen hin.

Speaker: Habe ich ihm auch vorgewarnt, dass er sich bitte Ersatzklamotten mit einpacken soll, weil es könnte sehr viel Bier fließen.

Speaker: Ja, die habe ich auch schon live gesehen.

Speaker: Ja, ich auch sogar fotografiert mal zusammen mit ZSK und weiß, es war sehr wild und es war sogar, dass ein Crowdsurfer auf einmal auf die Fotografen fiel, weil er so schnell vorne war, dass die Sekus das gar nicht sehen konnten.

Speaker: Horrorvorstellung.

Speaker: Das war wirklich, da hing dann auf einmal schon so ein Bein hinter mir und auf einmal nimmt ein Seko mich beiseite, der andere fängt den Crowdsurfer auf und wir hängen da okay.

Speaker: Und ich war nicht die Einzige da im Graben, die sich schnell weggeduckt hat, weil das war so ein Chaos.

Speaker: Also auch schön und auch die Sekos haben ja alles gut geregelt, aber erwartest du halt nicht, dass gleich beim ersten Song auf einmal jemand so auf dir landete, aber da war halt Eskalation ab dem ersten Moment.

Speaker: Ja.

Speaker: Die habe ich auch schon über 20 Mal locker gesehen.

Speaker: Die machen auch sehr Spaß.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Finde ich aber auch live noch besser als auf Platte.

Speaker: Ja, die habe ich auch vorher gar nicht so wirklich gehört.

Speaker: Also höchstens, wenn mal so ein Song irgendwie reingespült wurde und dann war ich halt beim Turok Open Air war es, glaube ich.

Speaker: Auch zum Fotografieren halt und die waren Headliner und dann guckt man sich die halt an.

Speaker: Und ich war direkt so, wow, okay, die muss ich öfter hören.

Speaker: Ja, die sind bei mir auch schon Ewigkeiten irgendwie.

Speaker: Auf einer Tour bin ich da mal mit einem Kumpel auf drei Stationen gewesen, weil die aber damals auch jede Ministadt mitgenommen haben.

Speaker: Also die haben dann tatsächlich Hamburg, Kiel und Hannover irgendwie gespielt oder sowas.

Speaker: Und es ist dann so, okay, dann fahren wir halt nochmal dahin und dann fahren wir nochmal dahin.

Speaker: Voll cool.

Speaker: Und das war halt so schön, das, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Voll gut, das sollten viel mehr Bands machen.

Speaker: Die sollten auch hier in NRW nicht immer alle nur in Köln spielen.

Speaker: Also Essen hat auch ganz tolle Hallen.

Speaker: Bei euch ist aber trotzdem genug näher, alles nah aneinander dran.

Speaker: Überleg mal, wie lange ich nach Hamburg fahren muss.

Speaker: Ja.

Speaker: Wobei Köln und Essen ist auch ätzend, kann ich dir sagen.

Speaker: Ja, glaube ich.

Speaker: Also ihr habt ja auch kein Meer da unten.

Speaker: Das kann es gar nicht so schön sein wie hier.

Speaker: Eben, eben.

Speaker: Das Thema hatten wir.

Speaker: Ja, ich bin weiterhin dafür.

Speaker: Wir haben so einen Kanal.

Speaker: Genau, das Festival Stalker-Team treffen möchte.

Speaker: Bitte irgendwo stattfinden, wo Meer ist.

Speaker: Genau.

Speaker: Das muss sein.

Speaker: Damit alle Mädels dann schön am Strand sitzen können mit einem Prosecco oder ähnlichem.

Speaker: Kann ich ein Bier haben?

Speaker: Okay.

Speaker: Ein Astra natürlich, ne?

Speaker: Ja, sicher.

Speaker: Du wirst wahrscheinlich nicht die Einzige sein, die, ah, ich hätte gerne lieber ein Bier, sagt.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, gut.

Speaker: Super.

Speaker: Dann würde ich sagen, wir können auch schon zum Ende kommen.

Speaker: Ich fand es schön, mit dir zu sprechen.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Ich freue mich drauf, dass wir uns auf jeden Fall dieses Jahr noch treffen.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Das ist super.

Speaker: Genau, danke, dass du Zeit hattest.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Dann würde ich Tschüss sagen zu all unserem Publikum.

Speaker: Demnächst kommt dann auch schon die nächste Folge mit Basti und mir.

Speaker: Das ist dann wieder eine reguläre Folge.

Speaker: Ja, danke, dass ich dabei sein durfte.

Speaker: Gerne.

Speaker: Dann macht's alle gut.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker

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