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GMD S01/E36 - Frauen im Motocross vom Training bis Racing mit Profi-Gast Kim Irmgartz

GMD (German Moto Dads)
GMD (German Moto Dads)

192 plays · Aug 9, 2026

Wie kam Kim zum Motocross Die Herausforderungen im Women Racing Was macht Girls Training besonders wie wichtig ist Social Media für Profis

Transcript

Speaker: Herzlich willkommen zur 36.

Speaker: Folge von German Motodads.

Speaker: Dem Podcast von zwei Vätern aus der deutschen Motocross-Szene.

Speaker: Wir sind Raphael und Jakob.

Speaker: Und unsere Kids fahren mit den Startnummern 168 und 212.

Speaker: Hier geht's um alles, was bei uns auf und neben der Strecke passiert.

Speaker: Also um Motocross, Familienleben, Fahrerlager und den ganz normalen Wahnsinn dazwischen.

Speaker: Moin Jakob.

Speaker: Moin Raffi.

Speaker: So, wir haben es endlich geschafft.

Speaker: Wir haben unseren, also ich würde sagen, wir sind ja beide ein bisschen aufgeregt, muss man ehrlich sagen.

Speaker: Wir haben einen super prominenten Gast bei uns in unseren Reihen und ich will jetzt ja auch gar nicht lange um den heißen Brei reden und sage herzlich willkommen, Kim.

Speaker: Hallo.

Speaker: Sei doch so lieb und ich denke mal, die meisten unserer Zuhörer werden dich kennen, aber sei doch mal so lieb und stell dich doch einmal kurz vor.

Speaker: Ja, hallo an alle Zuhörer.

Speaker: Ich bin Kim Irmgard, bin 36 Jahre alt.

Speaker: Ich fahre seit meinem sechsten Lebensjahr Motocross.

Speaker: Ich sage auch immer, bitte wirft mir keinen Ball zu, denn ich kann nichts anderes.

Speaker: Ja, ich bin hauptberuflich Polizistin und...

Speaker: Bin, glaube ich, ja, in der deutschen Szene schon sehr lange unterwegs.

Speaker: Bin bis letztes Jahr auch noch in der Motocross-WM gestartet bei den Frauen.

Speaker: Und ja, ich würde sagen, Motocross ist mein Leben und daran hängt nicht nur meine Zeit, sondern auch mein Geldbeutel.

Speaker: Aber das kennt ihr ja wahrscheinlich.

Speaker: Ja, leider ja.

Speaker: Das ist ein leidiges Thema.

Speaker: Und schön, wenn man das nun mal eins hat.

Speaker: Bei uns ist es ja alles immer mal zwei.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Dann würde ich vorschlagen, da du jetzt so schöne Zusammenfassungen schon aufgebaut hast, lass uns doch mal ganz vorne beginnen.

Speaker: Erzähl uns doch mal bitte, wie hat bei dir Motocross angefangen?

Speaker: Nimm uns mal mit, wie war dein erster Tag auf dem Motorrad und wie kam es dazu?

Speaker: Ja, ich habe ja ein bisschen schon über euch was erfahren.

Speaker: Und tatsächlich war es bei mir ähnlich.

Speaker: Also meine Familie kommt nicht aus dem Motocross-Sport.

Speaker: Das heißt, die standen auch da und wussten so gar nicht, was passiert, als mein großer Bruder damals gesagt hat, er möchte Motorrad fahren.

Speaker: Und vermutlich hat er das im Fernsehen gesehen und hat dann angefangen zu sparen, weil er Motocross fahren wollte.

Speaker: Und meine Eltern haben dann gesagt, ja, spar du mal.

Speaker: Ist ja schön, wenn so ein Sechsjähriger spart.

Speaker: Und haben ihn das halt machen lassen und sind dann mal, wir wohnen halt nicht weit vom Nürburgring oder damals, sind dann mal überall hingefahren, haben sich MotoGP angeguckt und so weiter.

Speaker: Aber es war alles nicht das Richtige.

Speaker: Also er hat immer gesagt, nein, nein, nein.

Speaker: Und dann waren sie in Kemptenich beim Enduro-Rennen und da fuhr ein Kleiner mit einer Pivi 50 durchs Fahrerlager.

Speaker: Und dann hatte man endlich gefunden, was der Junge meinte.

Speaker: Und ja, so sind wir in den Sport reingerutscht.

Speaker: Ich war dann damals vier und war dann halt immer mit dabei.

Speaker: Das fing wirklich an wie ein Hobby,

Speaker: Also es war mal ein Hobby, genau.

Speaker: Und als ich dann sechs war, wir sind genau zwei Jahre auseinander, also perfekt eigentlich, stand die 50er-Lem dann da damals und ich wollte auch unbedingt fahren.

Speaker: Und jetzt muss man wirklich 30 Jahre zurückrechnen, da war das alles noch ein bisschen dramatischer mit ein Mädchen möchte Fußball spielen, ein Mädchen möchte Motocross fahren.

Speaker: Also da war sehr viel Überzeugungskraft notwendig.

Speaker: Aber meine Mama hat gesagt, man kann schlecht sagen, das eine Kind darf und das andere nicht.

Speaker: Und Props an meine Mom.

Speaker: Ja, so durfte ich dann das Motorrad, die Kleidung und alles übernehmen.

Speaker: Und dann sind wir ganz, ganz viele Jahre lang gemeinsam auf der Rennstrecke unterwegs gewesen zu Fürth.

Speaker: Und das klang jetzt ein bisschen so, war das wirklich noch ein richtig was Besonderes, das damals, das Mädchen-Modocross fuhr?

Speaker: Oder gab es da dann doch schon einige?

Speaker: Nee, also es gab wirklich mich und so zwei Jahre später, als ich acht war, habe ich dann Narissa schon kennengelernt.

Speaker: Aber wir waren tatsächlich die einzigen Mädels.

Speaker: Es gab dann noch ein, zwei.

Speaker: Aber ja, ich weiß gar nicht, ob man das heute sich noch vorstellen kann.

Speaker: Da standen wirklich die Väter am Streckenrand und haben geschrien, das Mädchen hat dich überholt und wie kannst du nur?

Speaker: Also es war wirklich so.

Speaker: Das kann man sich, glaube ich, heute gar nicht mehr so vorstellen.

Speaker: Natürlich nicht, nee.

Speaker: Das waren verrückte Szenen, mit disqualifiziert worden.

Speaker: Also früher wurde man ja immer direkt disqualifiziert.

Speaker: Lenker ein Zentimeter zu hoch in der 50er-Klasse.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja?

Speaker: Ja, da wurde auch immer der Motor... Also ich weiß natürlich jetzt nicht, wie das bei euch bei der Serie ist, aber früher, der MCV, wenn da jemand... Da wurde Protest eingelegt, dann wurde der Motor auseinandergenommen.

Speaker: Ja, gerade so in Polini-Zeiten und so weiter.

Speaker: Aber ich glaube, damit kann man nochmal eine ganz andere Folge füllen.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, da ist es bei uns zum Glück noch sehr human.

Speaker: Aber wir haben jetzt die 50er-Zeit auch schon so gut wie hinter uns, zum Glück.

Speaker: Also wir sind ja gerade im Wechsel von der 50er auf die 65er.

Speaker: Noch drei, denn unsere Kinder haben keine Lust mehr.

Speaker: Ja, das ist halt auch ein größtes Problem.

Speaker: Gerade bei Samu, der ist halt echt groß.

Speaker: Und wenn er auf der 50er sitzt, dann sieht das so ein bisschen aus, als würde der Pitbike fahren.

Speaker: Also...

Speaker: Das Problem hatte ich nie.

Speaker: Das ist ganz praktisch, in einer Weise zumindest.

Speaker: Ja, das heißt, welche Rennserien waren das denn, die am CV und was seid ihr sonst noch gefahren?

Speaker: Genau, also wir sind damals dem CV MSR gefahren.

Speaker: Also damals war das die Damm.

Speaker: Das war so ein Zusammenschluss.

Speaker: Da sind wir dann gefahren.

Speaker: Also ja, wir waren dann auch jedes Wochenende unterwegs.

Speaker: Larissa war dann irgendwann meine beste Freundin.

Speaker: Und wir sind dann durch die ganzen Jugendklassen halt ganz normal durch mit den Jungs gefahren.

Speaker: Und dann gab es bei uns ab 13 eine Damenklasse, wo wir dann gestartet sind.

Speaker: Ich glaube, Larissa anfangs sogar noch mit einer...

Speaker: Hier dieser 150er Honda, also 85er Größe quasi.

Speaker: Während ich dann schon mit 13 auf die 125er umgestiegen bin, weil ich so groß war.

Speaker: Also natürlich nicht, aber man hatte keine Chance mit der 85er dann gegen die Damen.

Speaker: Dann sind wir in der Damenklasse gestartet, immer am einen Tag und an dem anderen Tag dann noch gegen die Jungs.

Speaker: Und irgendwann, ich glaube dann so 2000...

Speaker: zwei, ich habe mich jetzt nicht so gut vorbereitet, gab es dann auf einmal, wurden dann die ersten Deutsche Meisterschaft, Europa Cup, kamen dann wirklich so größere Events, ja, wo unsere Väter dann tatsächlich mit uns hingefahren sind.

Speaker: War dann wahrscheinlich auch eine mega Zeit, ne?

Speaker: Ja, und wir sind tatsächlich auch ganz, ganz lange zu viert losgefahren, also unsere Daddys und wir beide bis nach Bulgarien zu den ganzen WM-Läufen, also man musste sich das ja auch wirklich dann irgendwie finanziell

Speaker: Einteilen.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es meine Eltern geschafft haben.

Speaker: Ich habe auch nur noch eine Niere.

Speaker: Es gibt Möglichkeiten auf jeden Fall.

Speaker: Ja.

Speaker: Das waren schon verrückte Zeiten.

Speaker: Und das andere ist ja auch, dass man sich einfach gegenseitig helfen kann.

Speaker: Das ist ja irgendwie immer Stress und da muss man ein Motorrad auseinander bauen und es ist immer besser, es sind dann zwei Papas, die da schrauben, als nur einer und der andere hat wieder ein anderes Ersatzteil mit.

Speaker: Also wir ergänzen uns da auch eigentlich immer recht gut.

Speaker: Also diese Schrauberprobleme, wie wir sie jetzt schon hatten, wie gesagt, 50er ist halt eine Katastrophenzeit, muss man echt sagen, denkt man gar nicht, aber ist tatsächlich so.

Speaker: Da ist man schon echt froh, wenn man nicht alleine ist.

Speaker: Das sind so Probleme, die kannte man vorher halt einfach nicht.

Speaker: Das ist heftig.

Speaker: Das glaube ich, ja.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ja, und du warst aber auch teilweise richtig erfolgreich.

Speaker: Wir haben vorhin mal kurz nochmal recherchiert.

Speaker: Du warst zweimal deutsche Feedsmeisterin.

Speaker: Ja, ich hatte halt wirklich das Pech, dass Larissa und ich ein Jahrgang sind.

Speaker: Ich meine, die hat am Wochenende den 13.

Speaker: Titel eingeholt.

Speaker: Die ist halt einfach unschlagbar.

Speaker: Ich schiebe es jetzt da drauf.

Speaker: Genau, ich habe es von einmal dann... Wie bitte?

Speaker: Sie ist aber auch unglaublich schnell.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Ja, ich habe zweimal dann den Vizetitel hinter ihr geholt.

Speaker: Ich weiß gar nicht, mehrfach dann Dritte.

Speaker: Und ja, in der WM war meine beste Platzierung im Einzellaufen, fünfter Platz in Assen tatsächlich.

Speaker: Und Gesamtergebnis, glaube ich, Top Ten.

Speaker: Ja, aber WM ist einfach nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Speaker: Um da wirklich die Platzierung regelmäßig zu fahren, muss man noch mehr Geld und noch mehr Training reinstecken.

Speaker: Und ja,

Speaker: Ich weiß nicht, inwieweit die Zuhörer sich das vorstellen können.

Speaker: Da muss man wirklich, also ich glaube, die Konkurrenz sitzt mindestens dreimal die Woche auf dem Motorrad.

Speaker: Ich glaube, Mittwoch, Samstag, Sonntag ist die Normalität.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dazu kommt ja auch nochmal die Unterstützung bei der Technik einfach, oder?

Speaker: Die fahren ja nicht mehr ein Serienmotorrad da.

Speaker: Und da muss man ja richtig investieren.

Speaker: Ja genau, das kommt noch hinzu.

Speaker: Also ich fahre ein ganz normales Standardmotorrad.

Speaker: Ich habe zwar mein Fahrwerk angepasst, aber ich fahre mit einem Standardmotor und mit einer Honda, um das mal zu ergänzen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich liebe die Honda, aber es ist schon schwierig.

Speaker: Ich befürchte, Jakob ist aus dem Raum rausgeflogen.

Speaker: Er hat genug gehört.

Speaker: Ja, der ist ja gerade in Kroatien.

Speaker: Wenn er da über UMTS jetzt drin ist, vielleicht hat das irgendwie nicht so richtig geklappt.

Speaker: Okay.

Speaker: Stoppen wir?

Speaker: Also pausieren wir?

Speaker: Ja, kann Smalltalk halten.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, Honda aber auch ein schönes Motorrad.

Speaker: Also ich bin so ein bisschen KTM versaut und hatte aber tatsächlich auch überlegt, mir eine Honda zu holen, bevor ich mir die jetzt geholt hatte.

Speaker: Die habe ich mir jetzt eine 450er geholt, das erste Mal.

Speaker: Und bin aber vorher die 450er Honda gefahren, hat mir auch echt gefallen, fuhr sich echt gut.

Speaker: Auch die 250er, meine Kumpels, die haben jetzt alle sich irgendwie Hondas geholt, die haben alle irgendwie 26er, 25er jetzt irgendwie, gefühlt fahren alle Honda irgendwie.

Speaker: Aber ja, irgendwie ist man, wenn man so lange auf KTM war, ist man da doch ein bisschen versaut.

Speaker: Ja, also das ist tatsächlich ein Größenthema.

Speaker: Also die Japaner sind halt einfach kleiner.

Speaker: Also wenn ich nicht gemusst hätte, wäre ich auch jetzt noch auf Suzuki geblieben.

Speaker: Vielleicht kann ich ja auch nochmal Comeback.

Speaker: Ja, willst du auch nochmal kicken, sagst du.

Speaker: Kick statt Kim und Kick statt Kenny.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Läuft die Aufnahme noch, Jakob?

Speaker: Ja, läuft noch.

Speaker: Ich habe einfach mir jetzt verkniffen, dass ich kurz rausgeflogen war.

Speaker: Ihr habt ja wahrscheinlich weitergeredet.

Speaker: Das passt.

Speaker: Wir haben so ein bisschen Smalltalk zwischendurch gemacht, aber ich glaube, es war jetzt auch nicht schlimm.

Speaker: Wir haben uns über Marken unterhalten, über Motorräder.

Speaker: Ja, wir waren eben bei dem Punkt, ich weiß nicht, ob ihr den angeschnitten habt.

Speaker: Es ist ja dann auch nicht nur das viele Seat-Time, sondern auch die Technik.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Da hatte Kim gesagt, dass sie eine Honda fährt.

Speaker: Stock war es ja.

Speaker: Oder hast du den Motor groß gemacht?

Speaker: Nix.

Speaker: Nix.

Speaker: Ein frischer Kolben nach 40 Stunden.

Speaker: Oh, das ist zeitnah.

Speaker: Ja gut.

Speaker: Das ist das Gute.

Speaker: Deswegen fahre ich auch 4,50 jetzt, weil so wie ich die fahre, brauche ich den Kolben nie wechseln.

Speaker: Das ist einfach kein Verschleiß.

Speaker: Ja, die sehen auch immer noch perfekt aus, aber das ist mehr auch so.

Speaker: Ich habe halt nur ein Bike und ich meine, allein in Deutschland sind 600 Kilometer für mich.

Speaker: Ich möchte jetzt dann keinen Ausfall riskieren.

Speaker: Also ich wechsel tatsächlich nach 40 Stunden.

Speaker: Also ich nicht, aber

Speaker: Mein Team, ja.

Speaker: Wie ist das, wenn du jetzt bei den WM-Rennen mitfährst?

Speaker: Hast du da so ein bisschen Technik-Support oder bist du da dann auch auf dich gestellt?

Speaker: Die meiste Zeit bin ich tatsächlich auf mich gestellt.

Speaker: Klar, Familie guckt halt schon, dass sie zuschauen kommen kann, wenn es machbar ist.

Speaker: Aber ich habe es ja gerade schon erwähnt, 600 Kilometer.

Speaker: Einfach mal so ein Wochenende, freitags nach der Arbeit los ist für viele.

Speaker: Das lohnt sich dann auch gar nicht mehr.

Speaker: Also bei der WM musst du eigentlich auch donnerstags da sein, um freitags alles zu erledigen.

Speaker: Ja, aber klar, wenn die können, kommen die vorbei, supporten, aber die meiste Zeit bin ich tatsächlich alleine auf den Rennen.

Speaker: Ihr kennt das, man kennt immer über Leute, es helfen auch immer Leute.

Speaker: Ich habe wirklich tolle Freunde vor Ort, die mir immer helfen und...

Speaker: den Kärcherlein, gerade Reifen wechseln ist ein Riesenthema.

Speaker: Das habe ich gekonnt, nicht gelernt bisher.

Speaker: Ja, aber im besten Fall muss man ja nichts schrauben am Wochenende.

Speaker: Also ich putze, ich wechsle vielleicht einen Luftfilter und die Honda fährt.

Speaker: Reifenwechsel, das kriegst du doch auch bestimmt da professionell erledigt, oder?

Speaker: Ja, also gerade auf der... Genau, also wenn ich jetzt...

Speaker: Geld locker hätte, würde ich auch problemlos wahrscheinlich vor Ort dann bei der DM oder bei der WM auch einen Reifen gewechselt bekommen, ja.

Speaker: Okay, also bei uns, der Gipsenmann, also der, der immer vor Ort ist, der nimmt für den Wechsel 20 Euro.

Speaker: Da überlege ich mir bei der 50er dreimal, ob ich ihn selber wechsle.

Speaker: Aber wenn du dann einen Gipsenreifen auch nimmst?

Speaker: Nee, der macht das auch so.

Speaker: Findet auch nicht so toll, aber... Hast du vielleicht schon mal mitgekriegt, dieses Crown-MX-Team?

Speaker: Schon mal gesehen, ja.

Speaker: Die machen relativ viel jetzt auch auf Social Media.

Speaker: Die sind immer bei den Nordcup-Rennen dabei und die machen Gipsen mit.

Speaker: Die nehmen aber nur 20 für einen 50er-Reifen.

Speaker: Für einen großen nehmen sie nur 15.

Speaker: Okay, das scheint ein Drama zu sein.

Speaker: Ja, das haben wir schon öfter drüber gesprochen im Podcast.

Speaker: Wenn du dich mal richtig quälen möchtest, dann musst du mal so ein Hinterrad von einer 50er wechseln.

Speaker: Das macht richtig Spaß.

Speaker: Okay, lieber ein neues Bike dann.

Speaker: Aber Raffi, ich hätte da nächste Woche einen neuen Reifen und einen Moose im Zugang.

Speaker: Da könntest du mir mal helfen, den aufzusehen.

Speaker: Wie ist der Ton gerade weg, Jakob?

Speaker: Ich höre dich gerade ganz schlecht.

Speaker: Aber die werden ja jetzt größer, die Räder.

Speaker: Auf der 65er ist nicht mehr ganz so schlimm.

Speaker: Ja, super spannend auf jeden Fall.

Speaker: Nur mal so am Rande, was muss man bei der WM eigentlich an Startgebühr zahlen?

Speaker: Wir haben ja hier Nennungen in unseren Regionalserien sind immer so 50 Euro, da kommst du wahrscheinlich bei der WM nicht mit hin, ne?

Speaker: Nee, das Startgeld ist aber, es hat sich wieder eingependelt, also mittlerweile sind es 300 Euro bei den Frauen und ich glaube auch mittlerweile 300 Euro nur noch bei den Männern.

Speaker: Ich meine, es waren nämlich vor zwei Jahren auf jeden Fall noch Tausender.

Speaker: An Taui für die WM-Jungs.

Speaker: Für die EM waren es, glaube ich, auch bei den Jungs zwischen 300 und 500 Euro.

Speaker: Ja, also 300 Euro Startgeld plus, du brauchst halt bei uns Frauen die B-Lizenz plus die WM-Lizenz.

Speaker: Musst du auch nochmal 300 Euro rechnen, das ist natürlich einmalig.

Speaker: Oder die kostet 200 für, ja, sagen wir mal so 400 Euro die Lizenz und dann 300 Euro pro Rennen.

Speaker: Wow.

Speaker: Und ist das wirklich zur Gegenfinanzierung der Veranstaltung?

Speaker: Also es wäre eigentlich sinnvoll, dass man im Startgebühr recht wenig zahlt und man versucht natürlich die Veranstaltung über Sponsoren und Eintrittsgelder zu finanzieren, weil Preisgeld, da muss man sicherlich nicht mit rechnen, ne?

Speaker: Nee, Preisgeld gibt es gar nicht.

Speaker: Zero.

Speaker: Also selbst wenn du ganz oben stehst, kriegst du nichts.

Speaker: Ich weiß tatsächlich jetzt nicht, wie das Ende des Jahres ist, wenn du den Titel holst.

Speaker: Aber das läuft ja dann eigentlich über Sponsoren.

Speaker: Ich kann das gar nicht sagen.

Speaker: Also ich glaube, viel ist halt auch einfach TV-Rechte.

Speaker: Und du kriegst natürlich auch entsprechend dann vier Bänder Eintritt.

Speaker: Und wenn man mal gegenrechnet, ich glaube, der Eintritt kostet meistens so 70, 80 Euro.

Speaker: Bist du ja schon fast bei 300 Euro.

Speaker: Das ist natürlich fair dann.

Speaker: Im Endeffekt zahlst du dann deine, dass deine Mechaniker mit rein dürfen.

Speaker: Ja gut.

Speaker: Aber trotzdem, 300 klingt auf jeden Fall erstmal viel.

Speaker: Aber gut, wenn du dann noch einstiegst.

Speaker: Ja, wir Frauen haben ja leider nur sechs bis acht Rennen.

Speaker: Das ist überschaubar.

Speaker: Ja, wobei es bei der DM mittlerweile, glaube ich, auch 75 Euro sind.

Speaker: Also ist jetzt auch nicht so wenig.

Speaker: Aber da gibt es natürlich Preisgeld.

Speaker: Also wenn man recht gut fährt, so Bielstein am Wochenende war ganz gut, habe ich mein Startgeld und Spritgeld wieder raus.

Speaker: Das war auch nur eine Stunde weit weg, aber...

Speaker: Ja, mega.

Speaker: Glückwunsch auch nochmal an dieser Stelle.

Speaker: Dankeschön, ja.

Speaker: Starke Leistung auf jeden Fall.

Speaker: Super.

Speaker: Wie du schon gesagt hast, die Mädels, die du da hinter dir gelassen hast, die fahren auch teilweise öfter, würde ich mal sagen.

Speaker: Ja, ich war selbst erstaunt, ja.

Speaker: Ist das so eine Heimstrecke von dir oder...

Speaker: Ja, so in Bildstein darf man nur dreimal im Jahr trainieren, weil die Anwohner wirklich quasi auf der anderen Straßenseite wohnen und die müssen auch die Straße sperren, weil du zweimal über die Straße springst, fährst.

Speaker: Da wird dann fürs Rennen extra oder fürs Training Erde hingemacht.

Speaker: Da war ich natürlich da bei den zwei Trainings, aber auch einfach, weil ich die Strecke sehr gern habe.

Speaker: Das ist genauso wie Eichwald, vor ein paar Wochen lief auch gut.

Speaker: Also alles, was so Naturstrecke ist, Rillen,

Speaker: Am besten keine Sprünge.

Speaker: Sprünge ist nicht so deins?

Speaker: Ist nicht so meins, nee.

Speaker: Ist alles, ja, liegt mir, glaube ich, ganz gut.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Und Naturstrecke heißt denn eher härterer Boden?

Speaker: Ja, wobei ich auch das nicht sagen darf, weil ich wohne eine Stunde von Grevenbruch und da darfst du, also ich kann nicht behaupten, dass ich nicht auch Sand fahren kann.

Speaker: Nicht gerne, aber... Bei mir ist dann so eine Hassliebe.

Speaker: Ich bin ja selber Empfänger im Prinzip.

Speaker: Und wir waren irgendwie neulich mal in Wildeshausen und da hat es ordentlich geregnet.

Speaker: Ich dachte, der dritte Kurve schon gelegen hat.

Speaker: Das war so anstrengend.

Speaker: Das war sehr witzig.

Speaker: Das war der Tag vor, wir sind nach Halbemond zum Niedersachsen Cup gefahren und es hat schon übelst geregnet überall.

Speaker: Und die Jungs wollten aber nochmal fahren und ich hatte mein Motorrad auch mit.

Speaker: Dann sind wir angekommen in Wildeshausen und es war wirklich so tief da.

Speaker: Ich habe mir die Strecke angeguckt, ich habe mir ein paar Leute beim Fahren zugesehen und dann dachte ich so, nee, das tust du dir jetzt nicht an, dafür saust du jetzt hier nicht alles ein.

Speaker: Und Jakob war so motiviert und hat gesagt, das sieht so geil aus und Sand.

Speaker: Ich so, mach mal, mach mal.

Speaker: Wir sprechen uns gleich nochmal.

Speaker: Eine Runde kam er wieder raus und hat gesagt, was ist das denn?

Speaker: Ja, fall mit den kleinen Rädern, die Armen.

Speaker: Die Kids sind gar nicht auf die Große, die sind nur auf der Kinderstrecke gefahren.

Speaker: Für die war es noch okay, wobei da hatten wir auch dann so ein bisschen Wasserproblem.

Speaker: Samu, der hat ein bisschen Dreck im Vergaser.

Speaker: Anderes Thema, Riesendrama, aber am nächsten Tag am Rennen, also durch dieses einmal im Matsch fahren, im Prinzip das Rennen für den nächsten Tag leider versaut.

Speaker: Aber egal.

Speaker: Nee, aber Jakob halt mit der Stark auf der großen Strecke eine Runde und dann hat er gesagt, das war nix.

Speaker: Ein paar Runden sind wir schon gefahren, aber es war auf jeden Fall echt anspruchsvoll.

Speaker: Ja.

Speaker: Also das ist auch so eine witzige Sache, weil ich kenne ja nun viele Strecken, sei es jetzt Tensfeld, Langeln, Elsdorf oder was auch immer manche als Sand bezeichnen.

Speaker: Und das ist immer witzig, wenn man dann das erste Mal in Kremenbrüch ist oder Lommel, Lirop.

Speaker: Also Sand ist nicht gleich Sand, ja.

Speaker: Nee, das ist auf jeden Fall so.

Speaker: Also ich war noch nicht in Grevenbräuch, aber das, was ich bis jetzt gesehen habe, weiß ich, weil da werde ich keinen Spaß haben.

Speaker: Also wir haben ja bei uns hier, ich wohne hier im Prinzip so zehn Minuten von Lübthen weg.

Speaker: Und ich sage mal, das Sandigste, was wir jetzt hier so haben, ist, denke ich mal, Parchim.

Speaker: Das ist dann auch so unsere Winterstrecke.

Speaker: Ludwigs Lust ist auch relativ sandig, da sind wir auch viel

Speaker: Ja, okay, das zählt schon.

Speaker: Ja.

Speaker: Das zählt.

Speaker: Dann seid ihr schon mal Sand gefahren.

Speaker: Ja, ja, doch.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Ich habe auch eine Schaufel.

Speaker: Wobei, die fährt man ja mittlerweile überall.

Speaker: Gefühlt ja.

Speaker: Die Schaufel ist, ich glaube, in Bielstein...

Speaker: Da hatte ich diesen Pirelli, diesen neuen 32er drauf, der auch so eine Schaufel ist.

Speaker: Ja, den haben die irgendwie komplett anders gemacht.

Speaker: Den hatte ich Anfang des Jahres mal für einen Kumpel bestellt und der kam mir an und dachte, was ist denn mit dem los?

Speaker: Falsch.

Speaker: Ja, der wird mittlerweile tatsächlich fast übergefahren.

Speaker: Also auch in der DM, die Jungs in der WM sowieso, aber da ist ja auch gegrubbert.

Speaker: Aber ansonsten ist das bei den meisten der Reifen der Wahl.

Speaker: Ich musste den leider runtermachen, weil mein Moos so hinüber war, dass das rauskam, was man mir kurz vor der Quali gesagt hat.

Speaker: Ja, und dann habe ich das Rad nämlich gewechselt auf den normalen Hartbodenreifen, ja.

Speaker: Aber Bielstein ist doch auch sehr hart, oder?

Speaker: Ja, aber deswegen sage ich ja, mittlerweile fahren diese Fastschaufel fast überall, ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ja, ich würde sagen, wir gehen mal zu unserem nächsten Punkt über, der uns wirklich sehr interessiert.

Speaker: Du hast es vorhin schon mal so kurz angeschnitten.

Speaker: Ja, Motocross für Mädels.

Speaker: Ja.

Speaker: Du hast schon gesagt, es ist auf jeden Fall schon besser geworden, habe ich so rausgehört, im Vergleich zu deiner, ich sag mal, zu deiner Jugend oder Anfangszeit.

Speaker: Aber wo siehst du so, wo sind so die Probleme, die man so als Mädel im Modocross hat?

Speaker: Also zu deiner ersten Aussage, ich glaube schon, dass die Regioklassen überall voll sind.

Speaker: Ich bin jetzt gar nicht so oft regional unterwegs, aber ich weiß nicht, ihr könnt ja mal gerne sagen, wenn ihr es wisst, wie es bei euch ist, aber in den meisten Serien, glaube ich, starten die Damen alleine und nicht mehr mit den Senioren oder Veteranen.

Speaker: Weiß ich jetzt nicht.

Speaker: Mal so, mal so, ja.

Speaker: Mal so, mal so, dass die eine eigene Damenklasse vollkriegen.

Speaker: Ich glaube, das ist generell dieses Problem, dass wir zu viele Regionalserien haben, um jetzt so eine Damenklasse vollzubekommen.

Speaker: Aber es ist auf jeden Fall so, egal wo ich hin trainieren fahre, da sind mindestens drei, vier andere Mädels.

Speaker: Also das hat sich auf jeden Fall extrem geändert.

Speaker: Auch die kleinen 50er, 60er Mädels sieht man immer mehr.

Speaker: Ja, was sind so die Herausforderungen?

Speaker: Ich glaube, immer noch einfach Standschaft oder genug Selbstbewusstsein zu haben, weil es trotzdem natürlich was Besonderes bleibt, weil ja einfach viel weniger Mädels fahren und dann ist man immer automatisch was Besonderes.

Speaker: Aber ich glaube schon, dass die Anerkennung, also ich glaube, für eure Jungs ist das wahrscheinlich normal.

Speaker: Also ich glaube nicht, dass die das jetzt so besonders empfinden.

Speaker: Korrigiert mich gerne.

Speaker: Nee, für die ist das völlig normal.

Speaker: Genau, das ist ja auch schön so.

Speaker: Ja, und dann Schwierigkeiten.

Speaker: So grundsätzlich sind, glaube ich, immer die Körpergröße, wobei wir auch Larissa angeschnitten haben und die ist, ich müsste jetzt lügen, 1,54, 50.

Speaker: Also Larissa, sorry, wenn du das hörst.

Speaker: Aber sie zeigt ja eindeutig, dass die Körpergröße ganz egal ist und man schnell Motorrad fahren kann.

Speaker: Aber das nimmt einem natürlich so ein bisschen die Sicherheit, gerade wenn man anfängt oder gerade wenn man sich noch nicht so sicher auf dem Motorrad fühlt.

Speaker: Man kann halt nicht einfach mal den Fuß runterstellen und mal anhalten oder sich vorm Umfallen retten.

Speaker: Ja, das sind so, glaube ich, die Punkte, die mir auf Anhieb einfallen.

Speaker: Obwohl das ja für die Kids generell immer das Thema ist, wann wechselt man auf die nächste Motorradgröße, weil natürlich die größeren Räder, die mehr Leistung dich erstmal schneller macht, aber wie du sagst, man muss irgendwie noch sich abstützen können in der Kurve, wenn man durch die Rille fährt und doch mal kippt, muss der Fuß runterkommen und auch wieder aufheben und anmachen und das alles.

Speaker: Ich habe ja keine Kinder.

Speaker: Ich weiß nur aus der Erfahrung raus, dass man eigentlich sagt, je länger man auf einem Bike bleiben kann, umso besser.

Speaker: Also je mehr Erfahrung man mitnimmt auf dem entsprechenden Motorrad, weil es natürlich auch handlicher wird, wenn man größer wird und man sicherer wird und dadurch eigentlich auch schneller wird.

Speaker: Deswegen machen viele Kinder ja auch noch mal meistens einen Rückschritt, wenn sie aufs nächstgrößere Bike gehen.

Speaker: Also gerade so 65, 85 ist, glaube ich, so ein Riesenschritt.

Speaker: Und was ich erlebt habe, gerade bei ganz vielen Mädels, die auf der 85er wirklich richtig schnell waren, wo ich gedacht habe, boah, wenn die umsteigen, das könnte Konkurrenz werden und dann steigen die um und dann dauert das fünf Jahre, bis die mal mit dem Bike klarkommen.

Speaker: Also das ist schon echt dann ein Unterschied nochmal, ja.

Speaker: Ja, das ist natürlich auch vom Motorrad her auch, ich sag mal, es ist ja auch alles deutlich schwerer und größer und die ganze Geometrie, die ist ja nun mal auch, wir haben so einen Kumpel, den nennen wir aber den Standardjapaner, der ist irgendwie 1,70 und das ist, ich glaube, so ein Motorrad ist auch so für so 1,70 große Menschen irgendwie, gerade ja aus die japanischen Bikes wahrscheinlich, ausgerichtet und der ist immer von der Größe her ideal, aber wenn du natürlich dann noch ein bisschen kleiner bist und leichter,

Speaker: Wie willst du dem entgegensetzen?

Speaker: Das ist natürlich auch echt schwierig.

Speaker: Ja, und dann gerade, wir haben ja so ein bisschen, oder wir reden ja auch noch über die Kinder und das Lernalter und so.

Speaker: Das ist halt einfach dann genau der Zeitpunkt, wo es bei den Jungs und bei den Mädels den Unterschied macht, wenn die so 14, 15 werden.

Speaker: Da ist halt ein Mädchen in einer ganz anderen Entwicklung und da kommt der Körper halt einfach nicht mit.

Speaker: Das heißt, die Mädels müssen halt viel früher schon was tun, um auf dem Bike noch die gleiche Leistung zu bringen, während so ein Junge...

Speaker: Ich möchte das niemandem raten, aber auch mit 17 noch ohne Jim und so weiter, klar käme.

Speaker: Ja, das sind auch so andere Punkte.

Speaker: Also wir können das ja nun mal nicht verschweigen, dass wir genetisch unterschiedlich sind.

Speaker: Und gerade dann merkt man das halt extrem, was die Kraft und Ausdauer angeht.

Speaker: Finde ich aber ein spannender Punkt.

Speaker: Gerade, sag ich mal, wenn die ein bisschen kleiner sind, die Kinder, bei unseren Kids jetzt sechs, sieben, acht Jahre, ist es ja oft so, dass die Mädchen da erstmal ein bisschen schneller wachsen.

Speaker: Ganz viele Freunde von meinem Sohn, die sind ein ganzes Stück größer als er.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Ja, aber irgendwann kommt dann dieser Wendepunkt, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Und die Jungs wieder auf, die machen dann meistens in der Pubertät einen ganz schönen Schub.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, spannend.

Speaker: Aber ansonsten, ich sag mal so, die Klasseneinteilung, ich weiß gar nicht, die Mittelklasse, das geht, glaube ich, ab 85 Kubik dann los, ne?

Speaker: Ja, auch das ist unterschiedlich.

Speaker: In den Regioklassen darf man, glaube ich, oft schon mit einer 85er mitfahren.

Speaker: Beim Ladies Cup durfte man es auch, aber ich glaube trotzdem erst ab 12.

Speaker: Dadurch, dass wir jetzt keine Clubsportklasse mehr sind, sondern eine offizielle deutsche Meisterschaft, hat sich das Regelwerk natürlich auch ein bisschen geändert.

Speaker: Ich glaube, mittlerweile ist es jetzt dann auch 15...

Speaker: Rund 125er, da müsste ich aber jetzt auch ins Reglement gucken.

Speaker: Aber die Mädels haben schon recht früh die Möglichkeit, dann auch bei uns mitzufahren.

Speaker: Aber auch hier kann ich, glaube ich, für uns sprechen, wenn ihr da draußen Töchter habt, dann lasst sie, solange es geht, wirklich in den Jugendklassen mit den Jungs fahren.

Speaker: Weil Jungs einfach anders Motorrad fahren.

Speaker: Und das einfach super, super viel bringt.

Speaker: Also...

Speaker: Das ist mein Tipp, so mitten im Podcast.

Speaker: Ja, ich stelle mir das auch schwierig vor, wenn jetzt so eine Zwölfjährige dann am Gatter neben dir steht.

Speaker: Die ist wahrscheinlich in der in der jungen Klasse dann doch noch besser aufgehoben unter Gleichaltrigen.

Speaker: Das wird natürlich dann wahrscheinlich für sie auch umso schwerer, wenn sie gegen die so erfahrenen Fahrerinnen antreten muss.

Speaker: Ja, aber das glaube ich nicht, weil die Mädels schon Rücksicht nehmen und anders fahren.

Speaker: Deswegen sage ich, um die abzuhärten, lieber, solange es geht, bei den wilden Jungs lassen.

Speaker: Also genau andersrum.

Speaker: Genau andersrum, ja.

Speaker: Aber man muss auch sagen, bei den 85ern und gerade Hufo, da ist schon eine richtige Krieg auf der Strecke.

Speaker: Also das ist natürlich nochmal ein ganz anderes Ding, wie du sagst.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Da geht es halt wirklich in die Kurve rein und einer geht vorm Gas und einer kommt raus.

Speaker: Und bei uns Mädels würde ich schon behaupten, auch in der WM ist natürlich nochmal eine Nummer krasser, aber ich glaube, da ist der Unterschied zwischen Frau und Mann einfach noch da, dass...

Speaker: bei den Frauen oder Mädchen eine dann doch vielleicht vom Gast geht.

Speaker: Also bestes Beispiel, ich hätte in Bielstein meinen vierten Platz auch halten können in der letzten Runde, aber dann hätte Elena sowas von in der Wand gehangen und das ist halt einfach, ich meine, man bleibt auch irgendwo fair, das geht halt dann nicht.

Speaker: Naja.

Speaker: Also bei den Jungs geht das schon, haben wir oft genug gesehen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das ist schon... Ihr seid ja wahrscheinlich ein bisschen smarter als die meisten von uns.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber wie gesagt... Ich glaube, wir machen uns halt auch mehr Gedanken, dass ich dann vielleicht montags wieder auf die arbeiten muss.

Speaker: Deswegen fahre ich halt auch gerne in der Seniorenklasse mit, weil da dann die meisten nächsten Tag noch wieder zu arbeiten müssen.

Speaker: Ich meine, auch da haben wir so ein paar Experten bei, die das doch sehr ernst nehmen, also die da schon das Messer zwischen den Zähnen haben.

Speaker: Aber ich sage mal, die allermeisten sind da doch sehr fair unterwegs.

Speaker: Das ist dann schon ein sehr angenehmes Fahren auch.

Speaker: Ich finde auch, bei euch passiert auffällig viel, Raphael.

Speaker: Ja, aber ich bin immer nicht beteiligt.

Speaker: Ich halte mich da raus.

Speaker: Ja, aber jetzt habe ich einen Faden verloren.

Speaker: Achso, aber grundsätzlich so von der Sache her sagst du, ist es schon okay und mit der Mädelsklasse oder müsste es bei den Mädelsklassen auch noch irgendwie eine Unterteilung geben, deiner Meinung nach, dass man da sagt, okay, vielleicht die zwei Altersklassen oder zwei Hubraumklassen

Speaker: Wir haben das im Ladies Cup gehabt und das kam immer wirklich gut an, dass wir tatsächlich die jüngste Fahrerin geehrt haben.

Speaker: Und ich fand das immer cool, weil...

Speaker: die mit aufs Podium durften, dann daneben standen.

Speaker: Und ja, also das kam auch echt immer, immer gut an.

Speaker: Und ich finde das auch wichtig, dass die Mädels sich das trauen, dass die sehen, die werden anerkannt akzeptiert.

Speaker: Und das ist tatsächlich das größte Problem, was wir haben, um nochmal drauf zurückzukommen.

Speaker: Es sind genug Mädels, die in Deutschland irgendwo rumfahren.

Speaker: Aber die meisten haben dann doch zu viel Respekt davor, in der DM mal an den Start zu gehen.

Speaker: Aber Larissa und ich haben da, glaube ich, sehr viel Arbeit geleistet, um dann zu sagen, kommt, es meckert euch keiner an.

Speaker: Ja, vielleicht schreit euch mal jemand an beim Überrunden, aber das wird so oder so passieren, dass die sich halt wirklich dahin trauen, damit wir die Startfelder auch voll bekommen.

Speaker: Das ist, glaube ich, so das Schwierigste.

Speaker: Also an alle Mädels, die da draußen zuhören.

Speaker: Auch am Wochenende habe ich zwei überreden können, den Bildschirm einfach mal mitzufahren.

Speaker: Ihr habt nichts zu verlieren.

Speaker: Im Endeffekt, wenn es euch alles zu wild ist, dann fahrt ihr halt raus.

Speaker: Dann ist es halt so.

Speaker: Und siehst du einen Unterschied, also mir fällt es ja auch WMX, international, also ist der Motorradsport für Frauen unterschiedlich entwickelt in unterschiedlichen Ländern oder Regionen, sag ich jetzt mal?

Speaker: Ja, das kann ich natürlich nicht sagen, weil wenn wir bei der WM in den anderen Ländern starten, sind natürlich die gleichen Fahrerinnen.

Speaker: Ich weiß jetzt nicht, wenn ich in Frankreich trainieren fahre, wie viele Mädels ich da treffe.

Speaker: Ich weiß, dass die italienische Meisterschaft sehr gut besucht und voll ist, aber ich kann jetzt auch nicht sagen, ob da nach Platz 10 noch viel kommt.

Speaker: Ich kann zu Amerika ein bisschen was sagen, weil ich da auch mal, zwar auch schon vor zehn Jahren Rennen gefahren bin, aber ich verfolge das halt auch so ein bisschen.

Speaker: Oder Janina Lehmann ist vor zwei Jahren oder drei Jahren gestartet.

Speaker: Es ist halt wirklich so, dass dann ab Platz 10 nichts mehr kommt und dass die sogar bei den letzten Rennen dann Mädels eingeladen haben, regional, damit sie da starten.

Speaker: Also da ist halt diese Leistungsdichte nicht so gut, glaube ich, wie bei uns in Deutschland.

Speaker: Also bei uns ist echt so von Platz, ja jetzt am Wochenende haben wir teilweise gekämpft von Platz 3 bis 8 und dann ist von 8 bis 15 nochmal ein starkes Feld.

Speaker: Also

Speaker: Da fährt man egal, wo man fährt, hat man Konkurrenz.

Speaker: Und ich glaube, in den Regulaklassen ist es eigentlich so, dass die Mädels wahrscheinlich starten und wissen, wo sie ins Ziel kommen, würde ich jetzt mal so behaupten.

Speaker: Ich glaube, wir verfolgen das ja natürlich so ein bisschen am Rand, weil in der Mädelsklasse selbst haben wir jetzt nicht so die Kontakte.

Speaker: Die Mädels, die wir dann kennen, die mitfahren, die sind auch eher in den Jugendklassen unterwegs.

Speaker: Aber das, was man so sieht, ist, glaube ich, schon immer relativ ähnlich von den Platzierungen.

Speaker: Das ist schon so.

Speaker: Ja, und das ist halt das, was einen irgendwann dann auch nicht mehr wachsen lässt oder schneller macht, wenn man einfach immer, wenn man niemanden zum Kämpfen hat, nicht herausgefordert wird und immer einfach seine Position fährt.

Speaker: Deswegen würde ich dann immer raten, den nächsten Schritt zu suchen.

Speaker: Klar fährt man dann halt nicht mehr aufs Podium oder nicht mehr Top 5, aber den Schritt muss man halt gehen.

Speaker: Wenn wir alle gewinnen würden, hätten wir kein Mittelfeld, also...

Speaker: Oder was auch eine Empfehlung ist, ich habe das jetzt schon mit meinem Client einmal ausprobiert, einfach mal in eine fremde Regionalserie fahren, wo man halt das Fahrerfeld nicht kennt, weil man sich dann einfach wieder neu einsortiert.

Speaker: Wenn man sein gewohntes Umfeld hat, weiß man genau, wie du gerade sagst, die sind schneller als ich, die sind langsamer als ich.

Speaker: Dann findet man natürlich so seine Position.

Speaker: Wenn man die nicht kennt, dann muss man es halt im Rennen rausfinden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, und was das Ganze mental mit einem macht, ich meine, da braucht man auch nicht drüber sprechen.

Speaker: Ich glaube, da können sich auch die Kleinsten nicht von frei sprechen, die ja schon wissen, wie ihr sagt, der Samuel, der ist eigentlich schneller oder mit dem kämpfe ich und so.

Speaker: Und das hast du halt nicht, wenn du die Jungs nicht kennst und die Mädels.

Speaker: Ja.

Speaker: Du bist halt viel freier.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen, wir haben auch ein ganz cooles Event hier in unserer Serie.

Speaker: Ich glaube, es ist sogar das nächste Rennen, was jetzt kommt.

Speaker: Es ist in Elzdorf.

Speaker: Nennt sich ADAC Hansa Supercup.

Speaker: Und das ist dann ein Rennen, wo so ein paar Klassen, sind leider nicht alle Klassen, aber ein paar Klassen, also unsere Seniorenklasse auch, mit der LM Mecklenburg-Vorpommern zusammenfährt.

Speaker: In einer Klasse ist es unterschiedlich, es gibt eine Tageswertung, aber die Punkte ansonsten sind dann in der Serie.

Speaker: Aber da siehst du dann auch mal, wo du so ungefähr bist und das ist schon immer ganz gut.

Speaker: Und dann fährst du halt auch wirklich mal mit anderen Leuten, mit denen du sonst nicht fährst und

Speaker: schon auf jeden Fall auch ein Motivationsschub.

Speaker: Hatten wir letztes Jahr in Sternberg, war auch ein cooles Event und da freue ich mich auch schon ein bisschen drauf.

Speaker: Es ist bei Elsdorf, Elsdorf ist immer so ein bisschen, kann man sich immer gut wehtun auf der Strecke, aber wo man nicht hoffen.

Speaker: Naja, aber ja.

Speaker: Ich weiß gar nicht, was du hast.

Speaker: Superstrecke.

Speaker: Wie fährt sich das da eigentlich mit der Stark?

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Ja, es gibt, da sind keine E-Bikes erlaubt auf der Strecke.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Das ist natürlich blöd.

Speaker: Als Tagfahrer ist schon doof, ne?

Speaker: Ich hatte noch einen Punkt, den ich vielleicht noch, bevor wir zum nächsten Thema gehen, ansprechen wollte, wollte ich eigentlich vorhin schon ansprechen.

Speaker: Als du angefangen hast, beziehungsweise jetzt, gibt es für dich Vorbilder, vielleicht auch gerade explizit Mädels, wo man sagt, die kriegen das toll hin, denen einfach mal ein bisschen nach?

Speaker: Oder waren das dann eher doch Jungs, die man toll fand, wo man sagt, da möchte ich auch mal so werden?

Speaker: Ich hatte schon ein weibliches Vorbild.

Speaker: Das war für mich immer Livia Lancelot.

Speaker: Livia Lancelot.

Speaker: Hat aber auch damit zu tun, glaube ich, dass, ja, weiß ich nicht, die war in meinen Augen halt als Mädchen so eine Frau und ist Motorrad gefahren und sah noch gut aus.

Speaker: Und da war halt wirklich dieses Frauenbild, glaube ich, einfach so krass, dass ich da dieses Vorbild hatte,

Speaker: Dieses typische, es muss nicht entweder oder sein.

Speaker: Das möchte ich gar nicht in diesem Podcast anreißen.

Speaker: Und trotzdem war ich aber zum Beispiel ein riesen Ryan Dungey-Fan.

Speaker: Ich glaube, das war so gemischt.

Speaker: Es ist natürlich irgendwie auch schwierig, Vorbilder zu haben, weil ich dann natürlich relativ schnell im ersten WM-Lauf mit ihr am Startgatter stand.

Speaker: Also das war dann natürlich, war sie immer krass, aber...

Speaker: Dann kam halt der erste Start, dann war man vor ihr und wurde von ihr überholt und dann hat sich das so ein bisschen relativiert.

Speaker: Ja, aber ich glaube, dass weibliche Vorbilder ganz, ganz wichtig sind und habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass es dann doch was anderes ist.

Speaker: Ja, ist dieses typische Beispiel Feuerwehrmann, Feuerwehrfrau.

Speaker: Also, dass wenn Kinder halt sehen, okay, oder Mädchen sehen, da ist auch eine Frau erfolgreich, dass es irgendwas dann macht, dass sie eher denken, sie können das auch schaffen, ja.

Speaker: Und es ist ja auch, würde ich fast sagen, so eine Art Achievement, dass du dann mit deinem Vorbild plötzlich am Gatter stehst, oder?

Speaker: Ja, ja, ja, auf jeden Fall.

Speaker: Aber ich glaube, man realisiert das gar nicht so.

Speaker: Also, weiß ich nicht.

Speaker: Das ist dann irgendwann normal, also ohne es uns böse zu meinen, aber ja.

Speaker: Ich glaube, ich habe das auch lange Jahre nicht realisiert, wenn ihr jetzt ansprecht, ja, die Erfolge und du bist zweimal deutsche Vizemeisterin geworden, das weiß ich nicht, wenn man das so von Saison zu Saison lebt, dann ist das so normal, aber wenn man jetzt Bielstein erlebt und dann auf einmal so aus dem Nichts da hinfährt und fünfte wird und dann eigentlich sieht, okay, eigentlich kannst du doch ganz gut Motorrad fahren, ist das irgendwie was anderes, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ganz, ganz, ganz komisch, ja.

Speaker: Sorry.

Speaker: Ja, würde ich auch gerne mal erleben, Fünfter werden.

Speaker: So zufällig.

Speaker: Vielleicht, wenn alle anderen stürzen, vielleicht kriegt das der mal hin.

Speaker: Nein.

Speaker: Nee, aber cool.

Speaker: Ja, das nächste Thema, was uns echt interessiert, du bist ja nicht nur Fahrerin oder Teilnehmerin, sondern du gibst ja auch Lehrgänge.

Speaker: Und das Besondere ist, du machst, ich weiß gar nicht, ob nur oder hauptsächlich, Lehrgänge Girls Only.

Speaker: Erzähl uns mal, was ist da anders?

Speaker: Ist es so, wie ich es gerade gesagt habe?

Speaker: Darf ich noch ganz kurz ausholen?

Speaker: Einfach für uns, wir haben quasi in den letzten Winter

Speaker: Wir sind ja auch recht neu mit unseren Jungs in dem Sport und haben gesagt, wir machen jetzt mal so ein Winter-Trainingsprogramm mit und haben quasi bei der 21 Offroad School vom Alex...

Speaker: von Manuel und Alex, uns angemeldet und waren dann im Winter über die Wochenende immer da und haben jetzt auch nochmal das Sommercamp mitgemacht.

Speaker: Und ich finde es total beeindruckend, wie viel Kinder lernen bei so Lehrgängen.

Speaker: Deswegen ist es nochmal besonders spannend, einfach mal zu hören, was sind genau so die Themen, warum Extralehrgänge für Mädchen und was ist vielleicht auch ein bisschen der Unterschied?

Speaker: Okay, ich versuche die Fragen jetzt alle aufzutreifen.

Speaker: Ja, komm, hat wieder ein bisschen weit ausgeholt.

Speaker: Ich versuche auch mal ganz kurz auszuholen.

Speaker: Also tatsächlich gab es früher, als ich klein war, nur diese Ferien-Sommercamps.

Speaker: Da gab es auch nicht, man hat einen Trainer und der ist jedes Wochenende dabei.

Speaker: Und also ich weiß jetzt noch nicht, eure Jungs werden das vielleicht noch nicht haben.

Speaker: Ihr werdet die ab und zu zu Lehrgängen geben.

Speaker: Aber was das mittlerweile gang und gäbe ist, dass man einen Trainer hat,

Speaker: Und in so Trainingsgruppen ist, das ist echt der Wahnsinn, das ist eine Entwicklung, die ich schon cool finde, aber auch hier mich wieder finanziell frage, wie das gestemmt wird, weil ich weiß, dass wenn ich jemanden hätte oder mich so einer Trainingsgruppe anschließen würde, das mich nochmal unfassbar nach vorne bringen würde.

Speaker: Und auch wenn ich selber weiß, was ich falsch mache, aber es ist immer was anderes, wenn jemand von außen das sieht und man halt speziell trainiert.

Speaker: Weil wenn ich irgendwo hin trainieren fahre, ich bin sowieso keine Fahrerin, die sich gut selber pushen kann.

Speaker: Ja, also wer mich auf einer Trainingsstrecke trifft, glaubt wahrscheinlich nicht, dass ich Fünfte geworden bin in Wielstein.

Speaker: Also es ist der Wahnsinn, ja.

Speaker: So viel nochmal dazu.

Speaker: Also wenn man die Möglichkeit hat, das bringt unfassbar viel.

Speaker: Und an alle Mamas und Papas da draußen.

Speaker: Ja, die Trainer sagen meistens das Gleiche wie ihr auch.

Speaker: Aber die Kinder werden auf die Trainer hören und nicht auf euch.

Speaker: Ich weiß, das war bei mir auch schon immer so.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, Trainingslehre, kann man das wahrscheinlich erklären.

Speaker: Jetzt weiß ich nicht, Jakob, wenn du natürlich selber nicht gefahren bist, irgendwann werden Kinder halt auch echt kritisch und gemein und sagen dann, ja, woher willst du das denn wissen oder so, vielleicht in die Richtung.

Speaker: Aber ja, das ist auch ein Punkt, den ich auch immer bei meinen Lehrgängen am Ende sage.

Speaker: dass Mama, Papa oder auch Außenstehende genauso was sagen und korrigieren können.

Speaker: Meistens hilft das dann wenigstens so ein bisschen für ein paar Wochen.

Speaker: Das ist sehr nett von dir auf jeden Fall.

Speaker: Das müssen wir jetzt auch mal vorschlagen.

Speaker: Ich höre das ja immer wieder, die Eltern dürfen bei mir daneben stehen, solange sie ihren Mund halten und sich nicht einmischen und nicht noch andere Ratschläge zwischendurch einwerfen.

Speaker: Das können sie dann gerne wieder bei ihrem Training machen, am Wochenende später.

Speaker: Aber ich habe ganz oft das Feedback,

Speaker: Und ich glaube das auch, dass die halt sagen, ich sage genau das Gleiche immer wieder.

Speaker: Aber ja, dafür ist aber auch ein Trainer da.

Speaker: Und ich finde das auch wichtig, weil ich selbst auch die Erfahrung gemacht habe in der Vergangenheit, wenn das eine Bezugsperson ist, die dich trainiert, hast du immer diesen emotionalen Aspekt da drin.

Speaker: Und das führt dann auch auf den Heimweg zu Streit oder Unstimmigkeiten und so weiter.

Speaker: Und ich glaube, dass es auch für die Beziehung zwischen Vater, Kind, Mutter, Kind ist.

Speaker: Gut ist, wenn das vielleicht ein Trainer sagt.

Speaker: Auch das schlechte Feedback.

Speaker: Damit man das einfach trennen kann.

Speaker: Damit die Vertrauensperson dann eher da ist, um aufzufangen.

Speaker: So, jetzt haben wir weit ausgeholt.

Speaker: Aber stimme dir zu 100% zu.

Speaker: Tatsächlich haben wir auch schon oft drüber gesprochen.

Speaker: Und es ist wirklich genauso, wie du gesagt hast.

Speaker: Ja.

Speaker: Ein bisschen Motorradfahren kann ich auch und ein bisschen was kann ich Samu auch erklären und ihm Tipps geben.

Speaker: Aber es wirkt halt nicht, wenn ich das mache.

Speaker: Dann ist er doch auch echt schnell bockig oder blockt ab oder ich fange mit einem richtigen Spruch ein.

Speaker: Also das ist schon so.

Speaker: Deswegen sind wir immer ganz froh bei den Trainings und da halten wir uns wirklich komplett raus.

Speaker: Da lasse ich dann einfach die Trainer machen und dann...

Speaker: Ja, es ist wirklich immer schwierig, wenn Mama oder Papa an einem rumkritisiert, also auch für ein Kind.

Speaker: Das tut irgendwo dann auch weh, auch wenn die kleinen taffen Jungs das vielleicht nicht zugeben wollen.

Speaker: Aber wenn Papa sagt, du fährst da hinten scheiße, dann tut das vielleicht auch auf einer anderen Ebene weh, wie wenn der Trainer das sagt und das eher vielleicht motivierend ist.

Speaker: Ja, ich habe das tatsächlich schon ganz oft mit meinem Kleinen.

Speaker: Ich bemühe mich auch immer, mich zurückzuhalten.

Speaker: Ich habe mir auch schon eine Abfragung geholt, da hat er noch angehalten neben mir und gesagt, Papa, du sagst kein Wort, weil er genau wusste, was ich sagen will.

Speaker: Und dann muss man auch einfach mal den Mund halten.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also ich habe einen Trainerschein gemacht.

Speaker: Ich habe tatsächlich schon Lehrgänge gegeben, als ich selbst 13, 14 war.

Speaker: Ich mag das einfach super gerne, vor einer Gruppe zu stehen, mein Wissen dann weiterzugeben.

Speaker: Habe dann irgendwann den Trainerschein gemacht, um mich auch rechtlich einfach weiterzubilden.

Speaker: Das sind ja so viele Aspekte, die man beachten muss, gerade im Umgang mit Kindern, gerade mit Datenschutz und so.

Speaker: Ja, um es mal auf die Spitze zu treiben, wenn ich ein Kind auch anfasse und auf der Sitzbank nach vorne schiebe und so weiter.

Speaker: Das sind ja heutzutage, ich habe ja auch schon angerissen, ich bin Polizistin, super viele Sachen, die man beachten muss.

Speaker: Also habe das da, glaube ich, auch dann dadurch nochmal ein bisschen professioneller auf eine Ebene gehoben.

Speaker: Bin aber ja die letzten Jahre selber noch so viel Rennen gefahren, dass ich kaum Zeit hatte.

Speaker: Also ich gebe Lehrgänge auch

Speaker: Für Erwachsene, auch für gemischte Gruppen schon immer.

Speaker: Dieses Girls-Only, die Girls-Only-Lehrgänge sind eigentlich dieses Jahr wieder so groß geworden, dass ich da mehr gegeben habe.

Speaker: Einfach, weil ich mehr Zeit habe und mir so da auch finanziell dann das ein oder andere Rennen finanzieren konnte.

Speaker: Das ist einfach der Aspekt, also dass es eine Win-Win-Situation ist.

Speaker: Das heißt, um einmal nachzufragen, ist das einfach eine besondere Zielgruppe, die sagt, wir möchten gerne Kurse haben, wo nur Mädchen sind oder ist das auch tatsächlich ein bisschen andere Herangehensweise beim Training selbst?

Speaker: Beides.

Speaker: Also eine reine Mädchengruppe trainierst du komplett anders.

Speaker: Du redest mit denen anders, du gehst mit denen anders um.

Speaker: Um mal ein Beispiel zu nennen, einem Jungen kann ich sagen, da hinten bei dem Sprung, nimm die linke Spur, gib so und so Gas, ich erkläre das, ich zeige das vielleicht.

Speaker: Und da kommen sehr wenig Fragen und sehr viele können das problemlos umsetzen.

Speaker: Das ist jetzt nur meine Erfahrung.

Speaker: Auch nicht alle Frauen oder Mädels über einen Kamm scheren.

Speaker: Aber Frauen stellen gerne noch mal drei Fragen.

Speaker: Warum, wieso, weshalb?

Speaker: Und müssen das, glaube ich, viel mehr verstehen.

Speaker: Weshalb ich auch immer mehr physikalische Dinge erkläre.

Speaker: Was mich früher, glaube ich, selber gar nicht so interessiert hat.

Speaker: Zum Beispiel die Hinterradbremse sitzt rechts am Motorrad.

Speaker: Warum kann ich schwieriger in eine Rechtskurve reinfahren oder in eine Linkskurve?

Speaker: Das sind so Sachen, wo ich irgendwie das Gefühl habe,

Speaker: dass es dann für die Mädels einfacher ist.

Speaker: Das ist so dieser eine Aspekt.

Speaker: Was natürlich bei Jungs viel mehr dazu führt, dass halt auch

Speaker: mehr passiert, weil sie... Also wenn ich einem Jungen sage, du kannst den Sprung springen, dann springt er den, weil ich ihm gesagt habe, er kann den Sprung springen.

Speaker: Die überschätzen sich halt einfach eher, wenn ich das jetzt sagen würde.

Speaker: Ich würde das natürlich nicht sagen, wenn ich nicht wüsste, dass er das kann.

Speaker: Und bei einem Mädel dauert das einfach länger, bis die sich das trauen.

Speaker: Das ist einfach so.

Speaker: Also da reicht es nicht, wenn ich als Vorbild dann oder als Trainerin sage, du kannst das.

Speaker: Ja, jetzt habe ich den Faden verloren.

Speaker: Genau, ja, und in diesen Mädelsgruppen, es ist halt einfach, die trauen sich offener, Fragen zu stellen.

Speaker: Wir hatten letztens einen Lehrgang, ist jetzt auch Klischee, aber da haben wir wirklich

Speaker: eine halbe Stunde darüber diskutiert, wer jetzt welchen Brustpanzer fährt und warum der jetzt vielleicht doch besser ist als ein normaler.

Speaker: Und dann haben die Mädels untereinander die anprobiert und dann wurde da noch ein Lead-Brustpanzer bestellt und keine Ahnung was.

Speaker: Also das sind natürlich Themen, die würden in der gemischten Gruppe jetzt gar nicht angesprochen werden.

Speaker: Das sind halt so, jetzt einfach mal so ein paar Beispiele am Rand.

Speaker: Aber die Mädels sind einfach offener, wenn sie in der homogenen Gruppe sind.

Speaker: Das kann ich mir auch vorstellen, dass die wirklich, wenn sie unter sich sind, einfach ein bisschen gelöster sind.

Speaker: Vielleicht dann nicht so eine Scheu haben, manche Fragen zu stellen, wie du gerade schon sagst, mit den Brustpanzern.

Speaker: Das sind ja auch wichtige Themen.

Speaker: Und wo, wenn nicht da, soll man die dann halt besprechen.

Speaker: Das ist natürlich schade, wenn man es sonst nicht kann oder sich nicht traut oder wie auch immer.

Speaker: Deswegen finde ich das eigentlich eine coole Sache.

Speaker: Also es ist auch so, in diesen gemischten Gruppen...

Speaker: Ich weiß nicht warum, aber man fühlt sich immer direkt schlechter, wenn man mit Jungs zusammen ist.

Speaker: Also wenn man dann etwas nicht schafft und die Jungs schaffen das, ja, das ist vielleicht dann auch einfach in unseren Köpfen, aber man hält dann irgendwie den Mund und probiert es und ärgert sich über sich selber, wo man vielleicht in einer Mädchengruppe merkt, okay, die hat die gleichen Probleme und ich sage das jetzt nochmal und dann fragen die auch wirklich nochmal, Kim, kannst du es nochmal erklären?

Speaker: Ich kriege es irgendwie nicht hin und

Speaker: Das habe ich also in gemischten Gruppen halt so nicht erlebt.

Speaker: Da sind die Mädels eher tatsächlich still, obwohl sie es vom Charakter her gar nicht sind.

Speaker: Aber ich möchte das auf jeden Fall nicht, das hat gar nichts mit den Jungs zu tun.

Speaker: Also weder, dass die bewusst irgendwie das Gefühl vermitteln oder dass die blöde Fragen oder Antworten stellen, daran liegt es gar nicht.

Speaker: Ich glaube wirklich, dass es in unseren Köpfen ist.

Speaker: Ich glaube, das ist ganz normal.

Speaker: Habe ich zu hören?

Speaker: Ja, aber du darfst nicht immer versuchen, los zu reden.

Speaker: Ja, ich falle dir auch ständig ins Wort.

Speaker: Sorry.

Speaker: Ich wollte noch ganz kurz fragen, weil du sagst, Mädchen fragen mehr.

Speaker: Weil wir hatten das neulich im Sommercamp, da war halt ein Tag Regen und dann haben wir spontan, kurzfristig auch eine Theorieeinheit gemacht.

Speaker: Das fand ich auch ganz spannend.

Speaker: Einfach mal, da mussten die Kinder aufschreiben, was musst du alles machen, wenn du durch eine Kurve fährst, sozusagen.

Speaker: In die Kurve rein, durch die Kurve durch und wieder raus.

Speaker: Und sehr wahnsinnig viele Dinge, die die gleichzeitig machen müssen.

Speaker: Macht man dann bei den Mädchen, wenn die Dinge gerne mehr verstehen, auch vielleicht ein bisschen mehr sozusagen, sie erklären vorher, also mehr Theorie,

Speaker: Nee, das ist, glaube ich, bei beiden gleich.

Speaker: Es ist wirklich eher in der Umsetzung, die dann, glaube ich, einfach bei den Jungs schneller erfolgt.

Speaker: Bei den meisten, also, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Ist natürlich für den Trainer einfacher.

Speaker: Da kann man auch mal sagen, gib da hinten mal mehr Gas.

Speaker: Sagen kann man das ja immer.

Speaker: Aber es macht beides genau gleich viel Spaß.

Speaker: Aber ja, der Bedarf oder

Speaker: Die Nachfrage ist auf jeden Fall da.

Speaker: Ich glaube, ich könnte, was die Anfrage, Nachfrage angeht, jedes zweite Wochenende einen Girls-Only-Lehrgang geben.

Speaker: Das auf jeden Fall.

Speaker: Und es ist ja auch einfach schön zu sehen, dass immer mehr Mädels Motorrad fahren.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ich glaube, du warst auch neulich erst hier oben bei uns.

Speaker: Warst du nicht in Tessin?

Speaker: Nee, ich komme noch nach Tessin.

Speaker: Ich darf noch zweimal nach Tessin fahren.

Speaker: Achso.

Speaker: Darf ich Werbung für Sponsoren machen?

Speaker: Klar, so kannst du es gerne machen.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Ja, also ich darf zwar immer noch Tessin fahren.

Speaker: Ich werde einmal Lehrgang geben, da freue ich mich auch sehr.

Speaker: Ich hatte die Hoffnung, dass ich dann an dem Folgetag auch noch irgendwo im Norden einen Lehrgang geben kann.

Speaker: Das hat aber vorne und hinten nicht gepasst.

Speaker: Ludwigs Lust hat zwar auch nochmal Werbung gemacht, aber da habt ihr, glaube ich, auch dieses Kids-Wochenende.

Speaker: Kids-Race-Day?

Speaker: Ja, genau, ich glaub schon.

Speaker: 27.09. oder so.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dann halt die Crossfinals, bin ich nochmal da oben.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau, die sind jetzt Ende des Monats, wenn hier auch Masters sind.

Speaker: Und dann ist in Ludwigs Lust, ist da irgendwie noch Simson-Rennen, also irgendwie alles an einem Tag gefühlt.

Speaker: Ja, die Spritkosten, ich meine, da brauchen wir gerade nicht drüber reden.

Speaker: Das ist irgendwie gefühlt das Doppelte gerade.

Speaker: Sehr schmerzhaft.

Speaker: Also nach Spanien fahren hat auch richtig Spaß gemacht mit dem Wohnmobil.

Speaker: Ja, wobei, also ich war ja in Italien dieses Jahr schon ein, zweimal und da waren die Spritpreise doch echt in Ordnung.

Speaker: Ja, Spanien auch.

Speaker: 1,69 war Diesel.

Speaker: Ich habe dann ab der Schweiz einfach rollen lassen.

Speaker: Ja, gut, zu dem Lehrgang nochmal zurückzukommen.

Speaker: Sind damit eure Fragen beantwortet oder habe ich jetzt was vergessen?

Speaker: Ich glaube größtenteils.

Speaker: Wie läuft das mit der Anmeldung?

Speaker: Gibt es das wahrscheinlich auf Instagram rechtzeitig bekannt oder auf deiner Homepage?

Speaker: Oder wie kommt man dazu, sich da bei dir anzumelden?

Speaker: Genau, also am liebsten ist mir tatsächlich, dass schon eine Gruppe von vier oder fünf Mädels besteht.

Speaker: Das heißt, die meisten Vereine melden sich und sagen, hey, wir haben hier drei, vier Mädels, die haben Interesse.

Speaker: Könntest du einen Lehrgang geben?

Speaker: Was würde das kosten?

Speaker: Und dann besprechen wir das.

Speaker: Da gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten.

Speaker: Manche Vereine sagen, ja,

Speaker: wir wollen das supporten und wir zahlen 50 Prozent und 50 Prozent zahlt die Teilnehmerin für Vereinsmitglieder und Gäste müssen dann aber den vollen Preis zahlen, irgendwie so Sachen.

Speaker: Und meistens ist es so, dass die Hälfte dann durch den Verein voll ist und ich dann Werbung mache und dadurch dann den Wehrgang voll bekomme, weil natürlich auch hier wieder die Reisekosten, also das muss natürlich auch gedeckt werden.

Speaker: Und ja,

Speaker: Wer Interesse hat, kann mir gerne immer bei Instagram schreiben.

Speaker: Da ist meine E-Mail-Adresse hinterlegt.

Speaker: Und dann gucke ich, wie ich Termine und Zeit habe.

Speaker: Aber jetzt ist, glaube ich, auch erst im Oktober wieder Zeit.

Speaker: Und ja, jetzt am Wochenende geben Larissa und ich einen Lehrgang zusammen.

Speaker: Das haben wir...

Speaker: Vor zehn Jahren auch schon mal gemacht.

Speaker: Das heißt, wir haben 20 Mädels wirklich von vier bis 40 dabei.

Speaker: Mama ist dabei, kleine Vierjährige dabei, auch mit einer EE2 oder wie die heißen.

Speaker: Also es wird richtig gut, glaube ich, auch zwei Tage.

Speaker: Es wird ein ganz, ganz cooles Event, aber es war natürlich auch sehr viel oder es ist sehr viel Arbeit zu organisieren.

Speaker: Aber es macht einfach Spaß, ja.

Speaker: Ja, super.

Speaker: Also dein nächstes Training, wenn du da irgendwie ein Instagram-Post hast, Raffi, repliziert den gerne mal über unser Motodads-Account.

Speaker: Ich meine, ich weiß nicht, ob unsere Reichweite jetzt so extrem viel größer ist als die von Kim.

Speaker: Also mit unseren, was haben wir jetzt?

Speaker: Da kommen noch ein paar.

Speaker: 22.000.

Speaker: Nein, aber die Motodads und Motomom-Fans, vielleicht wollen die ja mal einen Trainingstag.

Speaker: Also ich bin mir sicher, wenn wir so ein bisschen in unserem Wirkungskreis hier rumfragen, dass wir da auf jeden Fall auch ein Training für dich hier organisiert kriegen.

Speaker: Ludwigs Lust bietet sich immer an, ist super für Lehrgänge.

Speaker: Da kann man immer unter sich sein.

Speaker: Eine super Strecke sind zwei Strecken.

Speaker: Eine Sandstrecke und eine, ich sag mal, so ein Easy-Track, der so ein bisschen härter ist, so für die Kids und so, echt super.

Speaker: Und große Wiesen und so weiter, also für Trainings wirklich perfekt.

Speaker: Also da kriegt man bestimmt irgendwas hin.

Speaker: Ja, wir horchen uns auf jeden Fall mal um und dann kommen wir auf dich zu.

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Vielleicht kannst du auch uns alten Säcken nochmal in den Hintern treten.

Speaker: Wir nehmen natürlich auch gerne Tipps an.

Speaker: Das ist auch immer sehr, sehr amüsant.

Speaker: Das macht auch Spaß.

Speaker: Ja, auf jeden Fall, das glaube ich.

Speaker: geschickt bisher von jedem Lehrgang ferngehalten.

Speaker: Es wird langsamer Zeit bei dir, Jakob, würde ich sagen.

Speaker: So groß ist die Lücke zu Konzi nicht mehr.

Speaker: Wenn du dann so noch hinterherkommen willst in einem Jahr, dann musst du jetzt langsam mal

Speaker: Also das ist auch tatsächlich wirklich süß.

Speaker: Ich hatte so ein paar Mädels, die ich mit der 65er trainiert habe, die jetzt gegen mich fahren.

Speaker: Und die man halt wirklich hat, ich meine, ja, Larissa und ich fahren auch sehr, sehr lange schon.

Speaker: Aber das ist halt echt witzig.

Speaker: Also gerade jetzt Lexi Pachmann zum Beispiel haben wir Bilder, wo die mit Larissa aufs Podium gehen durfte als kleine, keine Ahnung, Achtjährige.

Speaker: Und jetzt ist sie 18 und fährt bei uns in der Deutschen Meisterschaft mit.

Speaker: Das ist schon echt witzig, ja.

Speaker: Ja, und es ist ja auch, ich finde es immer so spannend zu sagen, der Lawrence-Papa, der sagte ja immer, er hätte als Trainer was falsch gemacht, wenn Jet nicht schneller wäre als Hunter, weil einfach sozusagen er mit Hunter angefangen hat, als Ersten, und Jet ist der Jüngere, da muss er ja schon was gelernt haben als Vater, als Trainer.

Speaker: Deswegen muss der natürlich schneller sein und der Mädels Nachwuchs, der hat ja einfach bessere Fördermöglichkeiten heute schon, wie halt zum Beispiel Training bei dir.

Speaker: Insofern müssen die ja eigentlich irgendwann schneller sein.

Speaker: Also das wäre natürlich gut und das ist auch mein Ziel.

Speaker: Und ich habe auch zum Beispiel bei der Alexandra Massuri, ich weiß natürlich nicht, ob die Namen hier allen sowas sagen, damals dafür gesorgt, dass sie als erstes Mädel in die DMSB-Stiftung Sport kommt.

Speaker: Da musst du auch vom Trainer ein Schreiben und so einreichen.

Speaker: Und das habe ich auch gemacht, weil ich verliere ja nichts dadurch, dass jetzt ein anderes Mädel da Support bekommt.

Speaker: Und ja, so viel dazu, zu unserem Nachwuchs.

Speaker: Und was ich ganz schön finde, früher war es halt wirklich so, gerade was diese Stiftung Sport oder diese Club-

Speaker: ADAC-Stiftung werdet ihr auch wahrscheinlich haben, so regional.

Speaker: Früher war es wirklich so, dass das so richtig ergebnisorientiert war.

Speaker: Und natürlich kann ein Mädel in der 85er Junior Cup nicht ein Ergebnis einfahren wie ein Junge.

Speaker: Und trotzdem würde sie in der DM mit der 85er in die Top Ten fahren.

Speaker: Und das war halt irgendwann so der Punkt, wo ich gesagt habe, ihr müsst andere Maßstäbe ansetzen.

Speaker: um dann trotzdem ein Mädel zu fördern.

Speaker: Weil es kann ja nicht sein, dass du nie die Chance hast, obwohl du in deinem Geschlecht sehr, sehr erfolgreich bist.

Speaker: Ja.

Speaker: Also selbst ein 65er-Mädel, was bei euch vielleicht Top-10 fährt oder 85er, kann ja wirklich sein, dass die bei uns, bei den Damen schon gut unterwegs ist.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ja, dann haben wir ja doch noch ein Problem rausgefiltert, was es gibt, ne?

Speaker: Man könnte sich überlegen, ob man quasi noch eine separate Wertung macht.

Speaker: Das ist mal die Frage, wie viele Mädels fahren dann in der 85er-Klasse wirklich mit?

Speaker: Ja, nee, ich finde das schon gut, dass die ab einem gewissen Alter dann in der Damenklasse fahren.

Speaker: Und wir dürfen ja auch weiter bei euch fahren.

Speaker: Nur andersrum nicht.

Speaker: Du kannst ja auch mal bei uns die S35 mitfahren.

Speaker: Das ist eine schöne Serie, wenn du mal Lust hast.

Speaker: Es gibt auch Sandstrecken.

Speaker: Gut, Tensfeld ist auch dabei.

Speaker: Da habe ich jetzt schon Angst vor.

Speaker: Anfang des Jahres haben wir Albersdorf.

Speaker: Es ist auch sehr sandig.

Speaker: Kannst du uns ja mal zeigen, wie man sandig ist.

Speaker: Tensfeld habe ich ja dieses Jahr schon trainiert.

Speaker: Bei schlimmsten Wetterbedingungen.

Speaker: Ja, bei den Masters war es ja richtig, richtig schlimm.

Speaker: Oh ja, das war echt schlimm.

Speaker: Ich habe es natürlich nur aus dem Fernsehen gesehen, aber das war echt dann... Da war es dann auch kritisch mit einer Person mit Waschen und ja, das war echt... Gut, wir sind am Ende ja nur einen Lauf gefahren, aber das ist ja auch nochmal ein anderes Thema.

Speaker: Ja.

Speaker: Da war ja so viel dann mit Hubschrauber und Zeitverzug, dass wir nachher nur ein Rennen gefahren sind.

Speaker: Das tut mir ja so leid für den Max Nagel, der war so gut unterwegs, der hätte so verdient gehabt aus meiner Sicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Der war übrigens einer meiner ersten Trainer, da ist er selbst noch 85er Honda gefahren.

Speaker: Der hat auch schon so früh als Trainer angefangen, ja?

Speaker: Da war er Trainer und Larissa und ich waren mit der 65er, oder sind wir sogar auch 85er, ich weiß nicht, aber er war dann da dabei.

Speaker: Krass.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ja, irgendwo ist diese MX-Feld doch relativ klein.

Speaker: Irgendwie kennt man sich dann doch und fährt dann lange zusammen und das ist schon cool.

Speaker: Wir wollten noch auf das Thema Social Media rüberschwenken.

Speaker: Man sieht dich ja immer super aktiv auf den ganzen Kanälen, also Instagram super regelmäßig, irgendwelche Videos, Posts, Themen.

Speaker: Wie wichtig ist das für dich und wie zeitaufwendig?

Speaker: Das finde ich auch irgendwie eine spannende Frage.

Speaker: Ja, ich fange mal hinten an.

Speaker: Das ist unfassbar zeitaufwendig.

Speaker: Ich glaube, wenn man das selber nicht macht, ihr habt ja eben auch mal kurz angerissen...

Speaker: wie viel Arbeit es ist, so ein Video zu schneiden.

Speaker: Ich hatte ja auch einen Podcast.

Speaker: Wie viel Arbeit da wirklich hinter steckt, das kann man, glaube ich, ich kann jetzt keine Stundenanzahl benennen.

Speaker: Aber das, ja, da muss man, glaube ich, auch, ich habe mir sehr viel auch selber beigebracht, was so Schnitt und all sowas angeht, weil es ist halt nicht mehr einfach damit getan, ja gut, ich spreche jetzt mal in die Kamera,

Speaker: Mir macht das Spaß, gerade auch so ein bisschen lustige Videos und so weiter und ich glaube, ich habe da auch echt eine gute Nische gefunden.

Speaker: Und es ist für mich unfassbar wichtig, weil früher hatte man eine Homepage und hat da seine Sponsoren einfach verlinkt und dann war es das.

Speaker: Aber das ist heute gar nicht mehr so.

Speaker: Also die Verträge, die ich habe, da geht es halt wirklich nicht nur darum, was man erwartet, wo die sportliche Leistung hingeht, sondern da stehen halt auch wirklich dann Sachen drin.

Speaker: Wir wollen zwei Posts im Monat oder so und so viele Storys und so weiter.

Speaker: Also das wird heutzutage einfach, ich glaube, in jeder Sportart oder

Speaker: Ja, wird das einfach erwartet.

Speaker: Jetzt hat man natürlich, glaube ich, das Glück, wenn man Deutsche Meisterschaft fährt, dass ich von Fotografen oder Videografen mittlerweile Material bekomme.

Speaker: Das macht das natürlich schon einfacher, aber in der Woche, ja, um den Algorithmus auch bei Laune zu halten, muss man da echt dranbleiben und viel posten, ja.

Speaker: Ja, ich glaube, das ist ja auch tatsächlich für die Marken der viel wertigere Anteil heutzutage, weil natürlich diese Reichweite, die du über dein Netzwerk hast, über junge Sportlerinnen, die dir nacheifern, natürlich viel, viel wertvoller ist, als ob da jetzt eine Zeitung im Cross-Magazin, ein Bild im Cross-Magazin war, ne?

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Also ich glaube, dass das mittlerweile auch ähnlich ist.

Speaker: Also wenn man jetzt irgendwo Werbung, also wenn man Werbung generell vergleicht, da kenne ich mich aber nicht jetzt so gut aus, aber was so die Werbewirksamkeit eines Instagram-Posts, Reels ist im Vergleich zu einem Plakat, was irgendwo hängt oder eine Annonce in einer Zeitschrift oder an der Rennstrecke, ist, glaube ich, echt ein Riesenunterschied, ja.

Speaker: Deswegen kommen dann da halt auch Preise zustande, wo man sich denkt, okay, krass, aber ja.

Speaker: Ja, ich glaube, es ist auch wirklich so, was viele sich auch gar nicht vorstellen oder nicht so richtig verstehen.

Speaker: Ich habe bis letztes Jahr auch einen Motocross-Shop im Nebengewerbe betrieben und habe das aber auch, wie gesagt, ich habe es nur im Nebengewerbe gemacht, es war nicht so riesengroß, aber mich haben dann schon öfter mal Leute gefragt und ja, kannst du ein bisschen sponsern und ich mache auch mein Logo auf mein Motorrad und mache einen Aufkleber auf mein Auto und was weiß ich, oder aufs Trikot mit drauf.

Speaker: Das ist zwar alles schön und gut, aber das nimmt kein Mensch wahr.

Speaker: Also ich habe sogar einen Transporter gehabt, den hatte ich irgendwann mal an einen Kumpel verkauft, der einen Kurierdienst hat.

Speaker: Dieser Transporter, der war komplett voll mit dieser Werbung.

Speaker: Das hat nichts gebracht, gar nichts.

Speaker: Also wirklich nichts.

Speaker: Und zumindest war es nicht nesbar, dass irgendjemand mal auf mich zugekommen ist und gesagt hat, ey, ich habe deine Werbung da und da gesehen.

Speaker: Da hingegen ist diese Reichweite, die du über Social Media kriegst, das ist halt enorm.

Speaker: Also logisch, dass die Leute da viel mehr Interesse dran haben, da Werbung zu machen, als irgendwo, wie gesagt, ein Logo auf dem Dekor drauf oder was auch immer.

Speaker: Ja, und du bist halt direkt beim Abnehmer, beim Kunden.

Speaker: Wenn man jetzt mal vergleicht, Strecken, ein Plakat in Bielstein.

Speaker: Ich weiß jetzt nicht, die meisten Zuschauer, glaube ich, sind nicht aus der Szene.

Speaker: Das heißt, die Leute, die das Plakat sehen, werden jetzt nicht bei Matziak Offroad einkaufen.

Speaker: Ja, klar gehen die Fahrer zwischendurch auch mal an die Strecke, aber ich glaube, die wissen eher, dass...

Speaker: Ich vielleicht für die Werbung mache, als ob da jetzt ein Plakat an der Strecke hing.

Speaker: Also du hast ja irgendwann dann auch das Bild vor Augen, wenn du den Sportlern folgst, kannst du sagen, die fahren Fox-Klamotten, die fahren die Klamotten und da habe ich was Cooles gesehen und so.

Speaker: Ja, das ist glaube ich wirklich so.

Speaker: Also ich weiß es auch, dass vielleicht auch schon bessere Fahrer irgendwo bei Marken angefragt haben und die gesagt haben, nee, sorry, bringt uns nichts, weil du hast 2000 Follower.

Speaker: Tut uns leid.

Speaker: Also das ist schwierig.

Speaker: Ich sehe das so ein bisschen zwiegespalten, weil ich denke immer, gerade so in der Leichtathletik-Szene, was es da für Sportler gibt, die froh sind, wenn sie von Nike kommen.

Speaker: zwei, drei Turnschuhe im Jahr kriegen und dann gibt es Influencer, die nicht mal wissen, was sie da für ein Turnschuh tragen und kriegen da fünf im Monat.

Speaker: Das ist natürlich auch schwierig.

Speaker: Ja, es ist ein schwieriges Zeitalter.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Aber ja, ich mache das, wie gesagt, gerne und

Speaker: Ich glaube auch, dass das mir einiges gebracht hat.

Speaker: Aber was ich halt ganz gut finde, ist, dass ich die meisten Sponsoren auch schon hatte, bevor ich auf Social Media etwas bekannter geworden bin.

Speaker: Was vielleicht für mein eigenes Ego auch ganz gut zu wissen ist, dass die das auch machen, weil ich Motorrad fahren kann.

Speaker: Ja, das finde ich an deiner Seite auch immer sehr gut, dass der Sport da wirklich im Mittelpunkt steht.

Speaker: Oder halt dein Hund.

Speaker: Sieht man auch immer gerne.

Speaker: Schöne Grüße an Sasu.

Speaker: Der ist auch bekannt.

Speaker: Der wird öfter erkannt an der Rennstrecke als ich.

Speaker: Ja, nee, aber das ist ein Spaß am Rand.

Speaker: Nee, aber wie gesagt, das finde ich auf jeden Fall ganz cool.

Speaker: Wie hat sich das denn bei dir so entwickelt?

Speaker: Tschüss.

Speaker: Ja, aber wir haben ja gelernt, wir können weiter reden.

Speaker: Wie hat sich das bei dir so entwickelt, diese Follower-Zahlen?

Speaker: Ich meine, es gibt ja noch ein anderes Kapitel, das du mal aufgeschlagen hast.

Speaker: Ja.

Speaker: Hat das auch viel gebracht?

Speaker: Boah, ich habe es tatsächlich gar nicht so auf dem Schirm.

Speaker: Aber ja, ich habe 2020, also Ende 2019, mich bei Miss Germany beworben und bin dann tatsächlich auch Miss Nordrhein-Westfalen geworden.

Speaker: Damals hat man, also ich hatte nichts vorher mit Modeln oder irgendwie Social Media jetzt groß am Hut.

Speaker: Das war tatsächlich...

Speaker: Ich habe diese Bewerbung gesehen, habe mich angesprochen gefühlt und das Motto war Empowering Authentic Woman.

Speaker: Also man hat Role Models gesucht, die halt irgendwie eine Geschichte zu erzählen haben, die andere Frauen irgendwie irgendwo begeistern.

Speaker: Und da habe ich einen Bewerbungstext hingeschrieben und der ist scheinbar ganz gut angekommen.

Speaker: Und dann wurde ich eingeladen und war ich zunächst in den Top 16, war das glaube ich damals in NRW.

Speaker: Und dann muss man einfach sagen, hat die Motocross-Familie getan, was zu tun war und hat fleißig gevotet.

Speaker: Und das war natürlich halt ein Voting.

Speaker: Und dann bin ich Miss Nordrhein-Westfalen geworden.

Speaker: Und da war natürlich dann auch mehr Presse, die mit Motocross, also die halt nicht aus der Szene kam.

Speaker: Aber...

Speaker: So Leute kriegst du halt auch nicht auf Dauer mit Ergebnissen, Deutsche Meisterschaft oder WM und so weiter gefesselt.

Speaker: Also ihr sagt, ihr findet es gut, dass es auf meiner Seite auch viel um den Sport geht, aber auch das ist für mich schwierig, weil...

Speaker: Ich sag mal so, das 16-jährige Mädel, was sich jetzt eine EXC kauft, die kommt auf meine Seite vielleicht irgendwann reingespült, findet das ganz cool.

Speaker: Aber die interessiert nicht, ob ich jetzt... Also die weiß auch nicht, was ist Bielstein, was sind Masters.

Speaker: Also die folgt dann lieber einer waschechten Influencerin, lernt Wheelie fahren und geht dann eher in diese Nische.

Speaker: Also...

Speaker: Ich glaube schon, dass wenn ich mich mehr in diese Richtung bewegen würde, meine Follower-Anzahl auch steigen würde.

Speaker: Aber das ist gar nicht mein Ziel, weil ich halt einfach super gerne Motocross fahre und ich auch nicht die Hobbyfahrerin bin.

Speaker: Also ich brauche das Rennenfahren.

Speaker: Ich glaube, wenn ich mich irgendwann entscheide, keinen Motocross mehr zu fahren oder weniger, ich werde jetzt nicht diejenige sein, die am Wochenende dann hobbymäßig irgendwo anzutreffen ist.

Speaker: Okay.

Speaker: Du brauchst tatsächlich das Akkater stehen, du brauchst diesen Stress, du brauchst diesen vielen Aufwand, um wenig Motorrad zu fahren, sage ich immer.

Speaker: Ich möchte gerne weiter Geld aus dem Fenster werfen.

Speaker: Das ist eine sehr gute Einstellung, ja.

Speaker: Das haben wir alle gemein.

Speaker: Ja, also es ist ein schwieriges Thema, aber

Speaker: Man muss sich da, glaube ich, auch einfach reinfuchsen.

Speaker: Und dieses, was ich halt nie hatte, ist, was andere über mich denken.

Speaker: Natürlich kamen dann irgendwann die Sprüche, ah ja, da ist die Influencerin und so weiter.

Speaker: Kratzt mich relativ wenig, aber ich bin dann doch froh, wenn so ein Ergebnis wie am Wochenende bei rumkommt, um dann doch mal dem einen oder anderen noch mal...

Speaker: zu zeigen, dass ich auch Motorrad fahre.

Speaker: Ja, ich glaube, das sollten die wenigsten in Frage stellen.

Speaker: Du hast ja genug Ergebnisse schon geliefert, die das beweisen, dass du das auf jeden Fall auch kannst.

Speaker: Wie gesagt, ich habe es vor dem Gespräch schon gesagt, in Otto Ibeano habe ich mal versucht, hier hinterher zu kommen.

Speaker: Hat nicht geklappt.

Speaker: Also selbst auf dem

Speaker: Ja, eigentlich relativ einfach ein GoPro-Trek, wo eine 450er vielleicht sogar einen Vorteil bringen würde.

Speaker: Habe ich es nicht geschafft.

Speaker: Da lagen schon noch einige Sekunden zwischen.

Speaker: Ja, aber das ist auch wieder so eine Strecke für mich.

Speaker: Kaum Sprünge, guter Boden.

Speaker: Vielleicht wäre es in Elsdorf ja anders.

Speaker: Obwohl, die ist auch gut.

Speaker: Ja.

Speaker: Da hast du wahrscheinlich wieder ein bisschen Vorteil mit der 250er.

Speaker: Die ist nämlich schön wendig und klein.

Speaker: Das ist alles so eng und mit dem großen Motorrad.

Speaker: Ich höre ihr schon ausreden.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Davon habe ich genug.

Speaker: Jetzt müssen die Jungs weghören.

Speaker: Nee, alles gut.

Speaker: Ja, vielleicht kurzen Schwenk noch einmal rüber nach Italien.

Speaker: Also GoPro-Track, das ist schon so dein Ding da.

Speaker: Ich bin daraus geflogen.

Speaker: Ansonsten Naturstrecken, dann Malpensa oder wo trifft man dich denn da so an?

Speaker: Ja, also tatsächlich, wenn ich nach Italien fahre, dann habe ich irgendwie immer so eine bestimmte Route.

Speaker: Ottobiano finde ich einfach gut, weil ich finde, dass man da sicher steht.

Speaker: Das ist für mich halt auch einfach noch wichtig, wenn ich allein unterwegs bin, dass da Security ist, dass ich da mich wohlfühle und im Wohnmobil auch nachts schlafen kann.

Speaker: Und man kann halt einfach ein paar Tage da stehen.

Speaker: Und es ist für mich wichtig.

Speaker: Ja, relativ grenznah.

Speaker: Dann, jetzt muss ich kurz überlegen, wie die heißt.

Speaker: Direkt hinter der Grenze, die ist gar nicht so bekannt.

Speaker: Laghetto irgendwas.

Speaker: Das ist jetzt der Punkt, wo ihr mir folgen solltet, weil ich habe ein paar coole Videos über die Italienstricken gemacht, wo die auch alle verlinkt sind mit den Koordinaten und so.

Speaker: Also Laghetto ist ganz cool, die liegt auch mitten im Wald.

Speaker: Es ist eigentlich ähnlich wie Bielstein, würde ich behaupten.

Speaker: Und da kann man auch ruhig mal zwei, drei Tage bleiben.

Speaker: Also trotzdem einfach zu fahren, also kann jedes Level fahren, aber da kann man viel trainieren.

Speaker: Abfallende Kurven, Rillen, da hat man wirklich alles dabei.

Speaker: Genau, dann Ottobiano, Malpensa fahre ich gerne, ja, alleine aus der WM-Zeit, also es ist schon echt eine coole Strecke.

Speaker: Ja.

Speaker: ich fahre selten bis nach Tieve und Rivarolo und so weiter rüber, weil sich das für mich einfach dann auch finanziell nicht lohnt und ich finde, man hat auch genug Strecken da oben.

Speaker: Ja, Catrizate mag ich noch sehr gerne, die ja jetzt zum Glück wieder auf hat.

Speaker: Und... Ist ja vom Fluss relativ ähnlich wie Malpensa, immer bergauf, bergrunter so.

Speaker: Ja, ein bisschen kleinere Auf- und Abpassagen, aber ja.

Speaker: Ich kann leider noch so gar nicht mitreden bei Strecken.

Speaker: Ich kenne nur Ottobiano und Dorno bisher.

Speaker: Ja.

Speaker: Mich hätte jetzt schon mal interessiert, wie Malpensa so auf dich gewirkt hat, wenn man das erste Mal so Hänge rauf und runter fährt.

Speaker: Ich glaube, das ist schon beeindruckend, wenn man halt noch nicht so lang fährt.

Speaker: Ja, also klingt super.

Speaker: Ich muss sagen, dieses Hänge rauf und runter habe ich jetzt mindestens in klein, in Platte gehabt.

Speaker: Da war ich das erste Mal, als wir Sommercamp hatten.

Speaker: Ich fand es eine sehr schöne Strecke.

Speaker: Auch eine sehr schöne Strecke.

Speaker: Platte ist auch eine sehr schöne Strecke.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Das ist übrigens ganz witzig.

Speaker: Also ich war mal eine Zeit lang im Norden ja unterwegs und ihr habt wirklich sehr, sehr viele coole größere Strecken da.

Speaker: Ihr werdet jetzt unsere Strecken hier nicht so kennen, aber Wiskirchen, Ohlenberg, Weilerswist, das sind schöne Strecken, aber Micky-Mau-Strecken.

Speaker: Also alles über 85er-Strecken.

Speaker: Zum Glück hören wahrscheinlich mehr norddeutsche Menschen zu, aber das sind alles sehr kleine Strecken, was ich halt auch gemerkt habe, gerade so Sprünge kann man hier gar nicht so trainieren, von der Größe her einfach.

Speaker: Also in Platte sind ja schon ein paar große Sprünge oder Prisanowitz Sprünge, das findest du hier nicht.

Speaker: Ja, man muss sagen, wir sind hier, ich komme eigentlich aus dem Hamburger Raum und bin aber hier wegen meiner Frau hier rübergezogen und auch vielleicht hatte Motocross auch so einen kleinen Grund mit, warum ich hier auch herziehen wollte, weil wir sind hier so verwöhnt mit Strecken.

Speaker: Also ich habe ja wirklich alles vor der Tür.

Speaker: Ich habe Belan vor der Tür, ich habe Lutein vor der Tür, ich habe Plate vor der Tür.

Speaker: Sternberg, keine Ahnung.

Speaker: Prisande ist auch nur ein bisschen über eine Stunde weg.

Speaker: Also die sind alle nicht weit weg, die Strecken.

Speaker: Also hier kannst du schon echt viel Motorrad fahren.

Speaker: Das ist schon echt ganz cool.

Speaker: Hier darfst du nach Grimbruch fahren.

Speaker: Vier Tage die Woche.

Speaker: Aber schön.

Speaker: Aber ich weiß gar nicht, ich bin zwar öfter beruflich da bei euch in der Ecke, aber Motorrad bin ich da noch nie gefahren.

Speaker: Greven ist ja auch noch eine Strecke, die, glaube ich, ganz cool ist, ne?

Speaker: Münster, Greven?

Speaker: Ja, das sind halt von mir auch zwei, zweieinhalb Stunden in Norden dann schon wieder.

Speaker: Also ich wohne wirklich Köln, unterhalb von Köln, ja.

Speaker: Naja, vielleicht schaue ich jetzt irgendwann mal, meinen Motorrad mitzunehmen, dann würde ich auf jeden Fall mal die eine oder andere Strecke da antesten.

Speaker: Mach das, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Wir haben auch so ein paar richtig Enthusiasten, sag ich mal, im Nordkap-Freundeskreis, hier zum Beispiel die Familie Müller von 123MX, die fahren im Winter, auch wenn es nass ist, fahren die nach Griffenbräuch.

Speaker: Die fahren einfach hin, übersorgen Ende.

Speaker: Ja, kann man auch schön stehen, wobei die Infrastruktur da echt nicht so gut ist.

Speaker: Also...

Speaker: Ich sage immer, wenn ich überlege, was ich allein an Geld im Jahr in Grevenbruch lasse, da könnten sie wirklich mal ein Toilettenhaus, ein ordentliches oder sowas hinbauen.

Speaker: Also da mangelt es tatsächlich so ein bisschen.

Speaker: Weil da sind unglaublich viele Fahrer an so einem Wochenende und in der Woche.

Speaker: Also das ist eine der wenigen Strecken, die bei uns in der Woche wirklich auf hat an Dienstagen, Donnerstagen.

Speaker: Dann hoffen wir, die Verantwortlichen haben zugehört.

Speaker: Ja.

Speaker: Bekanntermaßen hören die meisten Verantwortlichen zu bei uns.

Speaker: Das ist so.

Speaker: Ich teile das ja schon.

Speaker: Also mal gucken.

Speaker: Da freuen wir uns auf jeden Fall drüber.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Das wird wahrscheinlich nochmal ein ziemlich krasser Moment für uns werden, auf jeden Fall.

Speaker: Die Frage ist, ob bis hierhin dann noch genug zuhört haben.

Speaker: Wir haben eigentlich über 50%, so 60, 70% Completion Rate.

Speaker: Also eigentlich, die, die es hören, hören es recht weit.

Speaker: Dann schön, dass ihr noch da seid.

Speaker: Schön, dass ihr noch da seid.

Speaker: Ich glaube, wir sind eben aber auch schon wieder vom Thema abgewichen.

Speaker: Ja, wir sind irgendwie von Influenza auf Italien zu Mecklenburg-Vorpommern gekommen.

Speaker: Ja, ich glaube, die Grundfrage war, ob das meiner Reichweite was gebracht hat, dass ich Miss Nordrhein-Westfalen war.

Speaker: Und dann war Jakob weg, hat da wieder genug gehört.

Speaker: Ja, also ich glaube schon, die Frage ist halt, wie viele von diesen Menschen dann auch geblieben sind, die dann das Interesse Motocross wirklich weiterverfolgt haben.

Speaker: Ja, aber war auf jeden Fall eine coole Zeit und da habe ich auch einiges über Social Media gelernt, weil wir dann natürlich auch so ein paar Schulungen hatten, das war schon cool.

Speaker: Und hatte dann auch meinen ersten großen Werbepartner, also ich bin damals von Ford hier in Köln unterstützt worden und das war natürlich schon cool, also es war dann halt eine Riesensache, also für mich auf jeden Fall.

Speaker: Ja klar.

Speaker: Und dann ist es natürlich so, wenn du einmal mit so großen Marken zusammengearbeitet hast, dann ist das natürlich auch, hast du dann mehr Möglichkeiten, bei anderen Marken zu verhandeln.

Speaker: Ja, das war schon cool, ja.

Speaker: Das kann ich mir gut vorstellen.

Speaker: Und wie vereinbarst du das so mit deinem Job?

Speaker: Du sagst ja, du bist Polizistin, du bist aber, glaube ich, nicht normal auf Streife unterwegs, sondern du machst was anderes bei der Polizei, ne?

Speaker: Ja, nicht mehr.

Speaker: Ich wohne in Nordrhein-Westfalen und ich arbeite in Nordrhein-Westfalen und ich bin tatsächlich geförderte Spitzensportlerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Speaker: Das heißt, ich glaube, fast jedes Bundesland hat das, dass es diese Fördermöglichkeit gibt vom Bund oder Land, Bundeswehr, Bundespolizei und Länderpolizei.

Speaker: Tatsächlich, wenn da jetzt sich jemand für interessiert, müsstet ihr aber auf den Seiten...

Speaker: des Bundeslands schauen, weil die Voraussetzungen sind überall anders.

Speaker: Also in NRW muss die Sportart zum Beispiel eigentlich olympisch sein und man muss zum Beispiel in einem Nationalkader sein und regelmäßig Top 5 Deutsche Meisterschaft fahren.

Speaker: Das scheitert natürlich bei uns schon mal an der Kaderstruktur.

Speaker: Also NRW hat A, B, C, D Kader und ich glaube auch alles nur bis 18 Jahre.

Speaker: Das heißt, so bin ich da gar nicht reingekommen.

Speaker: Ich hatte halt wirklich das Glück, dass als ich angefangen habe, die Sportart noch nicht olympisch sein musste und ich dann da reingekommen bin und man dann gesagt hat, okay, jetzt werfen wir die Leute halt auch nicht mehr raus.

Speaker: Das war damals noch ein American Footballer, der das mit mir gemacht hat und Karate war glaube ich damals, also oder Taekwondo, einer dieser Sportarten, war damals nicht olympisch, da kenne ich mich tatsächlich gar nicht so aus.

Speaker: Und hatte das Glück, dass sowohl der DMSB als auch der ADAC ein Schreiben aufgesetzt hat, in dem sie erklärt haben, dass wenn es so einen Kader gäbe, ich dann halt da drin wäre, weil ich zu den Top 3 deutschen Frauen gehöre.

Speaker: Und ich glaube, es war sehr, sehr viel Glück.

Speaker: Und ohne dieses Glück hätte ich halt auch aufhören müssen im Alltag.

Speaker: ich hätte nicht hauptberuflich Polizistin oder ich könnte nicht hauptberuflich Polizistin sein und noch auf dem Level Motocross fahren.

Speaker: Ich denke, das ist klar, dass alleine, als es dann mit dem Schichtdienst anfing, ich kann halt nicht von Montag bis Donnerstag Nachtdienst machen und dann Freitag zu einem Rennen fahren und glauben, dass ich da samstags morgens um sieben Uhr aufstehe und fit bin.

Speaker: Ja, deswegen bin ich dem Land oder meinem Arbeitgeber natürlich super dankbar.

Speaker: Nichtsdestotrotz arbeite ich aktuell 35 Stunden die Woche.

Speaker: Das heißt, ich könnte mittwochs zum Training.

Speaker: Es ist aber alles immer noch sehr, sehr viel Aufwand.

Speaker: Also es ist halt so, dass ich dann freigestellt werde.

Speaker: So wie jetzt nach den deutschen Meisterschaftsrennen habe ich halt montags frei, um meinen ganzen Kram zu erledigen und das Bike wieder sauber zu machen und so.

Speaker: Da hängt ja einfach super viel dran.

Speaker: Ihr kennt das.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, das ist schon eine coole Sache.

Speaker: Ja, und ich war sechs Jahre auf Streife und bin auch dann in die Ausbildung gewechselt, witzigerweise.

Speaker: Also auch da stand ich dann vier Jahre vor Studenten und habe die praktisch ausgebildet.

Speaker: Also schießen, wie nehme ich einen Verkehrsunfall auf?

Speaker: In NRW ist die Ausbildung halt so geteilt, dass man in eine Fachhochschule geht, dann dieses praktische Training hat und dann ins Praktikum.

Speaker: Und das wechselt sich über drei Jahre immer ab.

Speaker: Das ist ein duales Studium.

Speaker: Und ja, das war eine sehr coole Zeit, aber mittlerweile sitze ich da im Büro und mache eine administrative Tätigkeit, was natürlich noch mal besser ist im Tagesdienst.

Speaker: Was sagen, da hast du keine Schicht mehr, ne?

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ja, also es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten, Sport und Beruf auf jeden Fall mit zu vereinbaren.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie gesagt, es ist nicht immer einfach.

Speaker: Wir haben da auch immer unsere Probleme mit.

Speaker: Natürlich sind wir natürlich nicht ganz so aktiv wie du, aber ja, also sollte man sich auch an die Kids, die jetzt vielleicht vor der Entscheidung stehen, was man für eine Ausbildung anfängt,

Speaker: Sollte man vielleicht auch im Hinterkopf behalten, kriegt man das, wenn man in die Richtung gehen will, noch ein bisschen Rennen zu fahren.

Speaker: Ist das natürlich bei dir eine interessante Möglichkeit, dass es diese Förderung gibt?

Speaker: Ja, das ist schon echt eine spannende Sache, in den Staatsdienst zu gehen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, wobei ich da auch ganz interessant finde.

Speaker: Ich meine, ich habe natürlich jetzt auch mit meinem Alter eine gewisse Reife, dass ich jetzt auch sagen würde, wir sind leider nicht alle die Überflieger und Simon Lengenfelder oder Ken Roxen und so.

Speaker: Das heißt aber nicht, dass man nicht groß träumen soll und alle Kids, die hier zuhören, das nicht erreichen können.

Speaker: Aber man muss halt auch einfach sagen, wir haben eine Sportart gewählt, von der man schlecht in Deutschland finanziell leben kann.

Speaker: Selbst wenn man WM fährt,

Speaker: Auch hier haben wir schon deutsche Piloten jetzt in den letzten Jahren in Rente gehen sehen, die dann halt ganz normal in den Job zurück müssen.

Speaker: Also ich behaupte einfach, dass selbst wenn man in der WM Top Ten fährt, ja, man dann in diesem Jahr vielleicht gut leben kann, weil man auch Sponsoren hat, die diese ganzen anderen Gelder übernehmen.

Speaker: Aber das reicht nicht, um was an Seite zu legen, um danach ein Jahr ohne Arbeiten zu überleben.

Speaker: Also das ist meine Meinung.

Speaker: Es sei denn, man baut sich halt eine Marke auf außerhalb Merchandise und hat da irgendwie eine Brand und ist jemand.

Speaker: Also ich würde auch behaupten, ich meine Kenny war jetzt sehr erfolgreich dieses Jahr, aber die meisten Gelder, die er eingefahren hat, sind keine Preisgelder, sondern ja, Werbegelder über Werbepartner.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Aber die kriegen ja wenigstens richtig Geld, wenn die was gewinnen da.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber wie du sagst, also wenn man überhaupt davon leben kann, während man den Sport betreibt und irgendwann wird man relativ jung in Rente gehen und dann gibt es das Leben danach.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen immer gut eine Grundlage zu schaffen, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen lernt du auf Anständiges.

Speaker: Das wollte dir jetzt, dass ich das sage.

Speaker: Genau, danke.

Speaker: Aber dann vielleicht noch eine Anekdote, weil ich das ja mitbekommen habe bei den Spitzensportlern in NRW.

Speaker: Es ist tatsächlich so, Bayer Leverkusen ist bei mir um die Ecke.

Speaker: Und die haben ja diese ganzen Leichtathleten.

Speaker: Und da ist es tatsächlich so, sobald die 18 werden und einen Amateurvertrag weiter behalten, sind die verpflichtet, eine Ausbildung zu machen.

Speaker: Also die haben zwar sehr viele Partner, wo die die dann unterbringen können in der Ausbildung, aber die kriegen tatsächlich nur die Förderung, wenn sie auch parallel eine Ausbildung machen.

Speaker: Weil man halt sagt, ihr werdet nicht alle leider erfolgreich.

Speaker: Ja, aber finde ich einen sehr, sehr vernünftigen Move auf jeden Fall von denen.

Speaker: Finde ich auch.

Speaker: Und ich glaube, so bemühen wir uns auch alles unseren Kindern vorzuleben.

Speaker: Das heißt, sei gut in der Schule, sonst können wir leider auch nicht zum Rennen fahren.

Speaker: Ja, witzigerweise, ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber ist das auch so eine Nummer, die auch immer gezogen hat, dieses am Wochenende Rennen fahren oder nicht fahren.

Speaker: Ja.

Speaker: Also, das war schon immer eine größere Strafe.

Speaker: Es wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren spannender.

Speaker: Also unsere Jungs kommen jetzt in die dritte Klasse beide.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, Jakob, aber bei uns geht es jetzt erst mit Noten los ab der dritten Klasse.

Speaker: Also bis jetzt ist alles super, ein super Schüler, aber es darf halt auf jeden Fall nicht darunter leiden.

Speaker: Die Schule geht nun mal vor.

Speaker: Das wird auch so bleiben.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber dann hat man wenigstens mal ein Druckmittel, das ist auch gut.

Speaker: Zimmer aufräumen oder so, das zieht ja alles nicht.

Speaker: Ich sag mal, Fridin, bis zum Abitur ist wichtig, aber ich würde mich eher nochmal anpassen und sagen, also eine Realschule ist schon wichtig,

Speaker: Die Kinder können ja auch dann eine Ausbildung machen, das würde mich dann dazu gehören.

Speaker: Aber man muss halt eine Basis schaffen, auf der man später einen vernünftigen Beruf, einen auskömmlichen Beruf einnehmen kann.

Speaker: Weil ich meine, unsere Kinder möchten ja auch gerne sich das später leisten können, was wir ihnen heute ermöglichen.

Speaker: Und wir haben darüber geredet, das ist alles nicht günstig.

Speaker: Ja.

Speaker: Nee.

Speaker: Das ist so.

Speaker: Und ich habe zu Samuel auch schon ein paar Mal gesagt, aber gut, er ist jetzt halt noch ein bisschen zu jung, um das zu verstehen.

Speaker: Wenn man sich in der Schule mehr anstrengt, dann hat man es auf jeden Fall früher leichter.

Speaker: Also bei mir war es so, ich war auch nur so ein durchschnittlicher Schüler und...

Speaker: Hatte einen sehr langen Weg, um wirklich einen vernünftigen Job zu kriegen.

Speaker: Hätte ich mich in der Schule ein bisschen mehr angestrengt, hätte das wahrscheinlich auch ein bisschen früher geklappt.

Speaker: Also es lohnt sich auf jeden Fall.

Speaker: Kann ich auch mit meinen alten 37 Jahren so von mir geben.

Speaker: Daffi, ich würde vorschlagen, wir kommen mal zu deinem Lieblingsthema.

Speaker: Was meinst du?

Speaker: Ja, ich weiß nicht, ob Kim sich darauf vorbereitet hat.

Speaker: Hast du uns vielleicht einen Lacher der Woche mitgebracht?

Speaker: Nee, also ich habe es natürlich gelesen, aber ich dachte eigentlich, ihr bringt den und ich darf drüber lachen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, wir haben natürlich zig lustige Storys, die wir schon irgendwie erlebt haben, aber uns würde natürlich viel mehr interessieren, ob du irgendwie mal was, keine Ahnung, mit Auspuffstopfen in den Vorstart oder was weiß ich, irgendwas, irgendeine witzige Geschichte aus Modocross.

Speaker: Die muss vielleicht ja auch gar nicht unbedingt dir selbst passiert sein, aber vielleicht gibt es da irgendein Ding, was bei euch vielleicht im Freundeskreis auch immer so ein Running Gag ist, der immer wieder vorgeholt wird.

Speaker: Ich hätte sonst eine Alternative.

Speaker: Du darfst aussuchen, Kevin.

Speaker: Also erstmal muss der Lacher der Woche, der wird immer falsch eingestellt, der muss nicht aus dieser Woche sein, der ist irgendwann im Modocross-Leben.

Speaker: Alternativ würde ich die Frage stellen, dein emotionalster Modocross-Moment.

Speaker: Oh Gott, gut, dass es nicht aufgenommen wird, dann muss ich ja heulen.

Speaker: Emotionalen Moment kann ich euch einen erzählen.

Speaker: Vielleicht fällt mir währenddessen der Lacher der Woche des Lebens ein.

Speaker: Also keine Ahnung, Larissa und ich haben so viele Sachen erlebt.

Speaker: keine Ahnung, ganz, ganz viele Sachen.

Speaker: Sei es, als ich 17 war, kam gerade dieser BF-17-Führerschein raus, was natürlich meinen Vater super gefreut hat, weil ich dann auch Auto fahren durfte und er nur daneben sitzen konnte.

Speaker: Und diese ganzen Fahrten zu der WM einfach viel, viel einfacher wurden.

Speaker: Aber ja, als wir dann so schon ein paar Stunden in Griechenland unterwegs waren, hat er mich irgendwann einmal gefragt, ja, ähm,

Speaker: Darfst du mit deinem Bf17 eigentlich im Ausland fahren?

Speaker: Und ich schön am Steuer.

Speaker: Und gut, dass ich das hier auch als Polizistin erzähle.

Speaker: Die griechischen Kollegen hören, glaube ich, nicht zu.

Speaker: Das verjährt.

Speaker: Ja, genau, das verjährt.

Speaker: Ja, so Momente gab es natürlich.

Speaker: Ich glaube halt auch generell, dass das Familien...

Speaker: dass das Familien einfach auch super zusammenschweißt und man super viel erlebt.

Speaker: Die andere Story ist mir jetzt gerade entfallen.

Speaker: Ja, aber emotionaler Moment tatsächlich.

Speaker: Wir haben ja über diese zwei Vizemeistertitel gesprochen.

Speaker: Und bei dem einen Jahr, wo ich Vizemeisterin geworden bin, war es tatsächlich so, dass es ein Jahr war, wo ich dann auf eigenen Füßen losfahren musste.

Speaker: Nur mal kurz am Rande, wir hatten das eben angesprochen, also meine Familie supportet mich ohne Ende, aber tatsächlich haben die meisten Familienmitglieder eine Hundehaarallergie und ich habe mich ja irgendwann entschieden, dass ich einen Hund zulege, sodass dieses Thema im gleichen Wohnmobil losfahren schon mal schwierig ist.

Speaker: Das war so einer mit der Gründe auch, warum zum Beispiel meine Mama jetzt nicht öfter mit ist.

Speaker: Ja, auf jeden Fall war ich unterwegs zum Rennen.

Speaker: Letzte Rennen, ich hatte einen Punkt Vorsprung zu der drittplatzierten.

Speaker: Also es war klar, diejenige, die...

Speaker: Sau knapp, diejenige, die am Rennwochenende vorne ist in beiden Läufen, die wird halt Vizemeisterin.

Speaker: Und mein Bruder rief mich dann auf dem Hinweg an, das war übrigens in Nordheim das Rennen, ich glaube, das ist ja auch ganz, das ist ja Nordheim mit T, rief mich dann an und meinte, ja, wir haben eine kleine Motivation für dich, das war 2000.

Speaker: und hat mir dann ein Foto geschickt, dass ich Tante werde und hat gesagt, hol den, guck, da werde ich total emotional, hol den Vizemeistertitel.

Speaker: Ja, das war schon echt süß.

Speaker: Und hat geklappt.

Speaker: War die richtige Reaktion.

Speaker: Ja, toll.

Speaker: Toll.

Speaker: Ja, sowas vergisst man ja auch nie.

Speaker: Habt auch mal einen Podcast-Trollen.

Speaker: Naja.

Speaker: Ja.

Speaker: Das war ganz schön.

Speaker: Jetzt müsst ihr aber noch einen Lacher erzählen.

Speaker: Noch ein Lacher?

Speaker: Ja.

Speaker: Jetzt hast du uns eiskalt erwischt.

Speaker: Ich würde vielleicht, eine witzige Story, die haben wir in einer unserer ersten Folgen, haben wir die schon mal erzählt.

Speaker: Ich erzähle die jetzt einfach nochmal, weil du ja auch... Vielleicht die nicht gehört habe, leider.

Speaker: Ja.

Speaker: Hast du noch nicht geschafft, wirst du ja die 34 Folgen noch nachhören, denke ich mal.

Speaker: Nee, Spaß beiseite.

Speaker: Thema Italien passt ganz gut.

Speaker: Wir haben so einen Freund, den haben wir noch nicht erwähnt, glaube ich, heute, Marcel.

Speaker: Und Marcel ist halt Marcel.

Speaker: Und der hat ein relativ altes Wohnmobil, so eine Concorde, und hat sich die fertig gemacht und

Speaker: Naja, das eine oder andere war hin und wieder noch nicht so ganz neu.

Speaker: Mit dem Ding sind wir halt auch öfter schon mal nach Italien gefahren zum Crossen und dann wirklich alle nur in einem Wohnmobil, weil das auch ein bisschen größer ist.

Speaker: Und naja, so war es dann auch.

Speaker: Wir sind mit vier Jungs da runter gefahren, vier Jungs, vier Motorräder, Anhänger und sind dann, glaube ich, von, ich glaube, von Ottobiano wollten wir nach Rivarolo irgendwie rüber.

Speaker: Und da fährst du ja dann, kennst du ja die Straßen da auch, fährst du ja dann so irgendwelche Landstraßen, wo mehr Schlaglöcher als Teer ist.

Speaker: Mhm.

Speaker: So, und nun ist es so, wir fahren da über diese Landstraße und mit einmal gibt das einen Knall und denken, was ist das denn jetzt gewesen?

Speaker: Das hat so gescheppert.

Speaker: Und, tja, dann sind wir an den Rand gefahren, haben geguckt und, ja, tatsächlich, da hinten eine Zwillingsbereifung ist ein Reifen geplatzt.

Speaker: Ja, Mist.

Speaker: Und dann ging es erstmal los.

Speaker: Ja, kacke, wo kriegen wir denn jetzt hier einen Reifen her?

Speaker: Und, ja, standen halt wirklich mitten in der Pampa an so einem Kreisverkehr in irgendeinem Industriegebiet und da war halt eigentlich nichts.

Speaker: Und dann haben wir geguckt und

Speaker: Ich sage, naja, ist ja nicht so schlimm, bauen wir halt ein Reserverad drauf.

Speaker: Und dann Marcel sagt, naja, das war das Reserverad.

Speaker: Ich sage, na, ist doch nicht dein Herz, ey.

Speaker: Und du stehst da.

Speaker: Und dann denkst du, nein.

Speaker: Und dann schräg gegenüber, ich war schon so ein bisschen leicht angesäuert, schräg gegenüber war eine Autowerkstatt.

Speaker: Und Marcel sagte dann so, ja, geh doch mal darüber und frag mal.

Speaker: Die anderen Jungs, wenn es irgendwie darum geht, ein bisschen Englisch zu schnacken, dann schicken die mich immer vor, dann haben die keinen Bock drauf.

Speaker: Und naja, ich bin da rüber gelaufen, wobei mit Englisch kommst du in Italien meistens auch nicht so richtig weit.

Speaker: Ich da rüber gelaufen, eher in der Zwischenzeit den ADAC angerufen und hab dann gefragt, ich sag, hab dann die Reifengröße gesetzt.

Speaker: Witzigerweise hatten die noch auf diese Werkstatt, obwohl es schon 18 Uhr war.

Speaker: Und ich gefragt, sag mal, habt ihr zufällig so einen Reifen da?

Speaker: Und dann sagt er, ja, du, ich habe da neulich irgendwie so einen runtergebaut von so einem Transporter, der ist zwar gebraucht, aber den könnt ihr haben.

Speaker: Ich denke, das kann nicht wahr sein, so ein Glück kann man doch jetzt nicht haben.

Speaker: Und ich dann Marcel angerufen und ich sage, ja, komm mal rüber hier, das Ding.

Speaker: Die haben tatsächlich so einen Reifen hier, da hat es recht, naja, okay.

Speaker: Und ja, dann haben die den Reifen da aufgezogen.

Speaker: Total nett und die sind ja auch alle so Motocross begeistert.

Speaker: Als die gesehen haben, dass wir Motocross fahren, dann waren die ja alle schon total freundlich und uns wohlgesonnen.

Speaker: In der Zwischenzeit hat der ADAC da noch in der Werkstatt angerufen.

Speaker: Da kam der Mechaniker zu Marcel und hat ihm sein Telefon in die Hand gedrückt und gesagt, das ist für dich.

Speaker: Das war wirklich wie im Film.

Speaker: Da ist er so, wie ist für mich?

Speaker: Und dann, ja, hier, ADAC.

Speaker: Ich habe irgendwie so nach Kameras geguckt, habe hier irgendwie versteckte Kameras oder sowas.

Speaker: Das war total witzig.

Speaker: Ja, und am Ende haben wir ihn gefragt, was es kostet.

Speaker: Dann hat er dann so abgewunken und dann wollten wir dem halt zumindest 50 Euro in die Hand drücken.

Speaker: Tatsächlich nicht umsonst aus dem Reifen aufziehen.

Speaker: War der richtig pissig, hat der nicht angenommen.

Speaker: Er hat gesagt, nein, ich möchte das so.

Speaker: Und dann war der Reifen wieder ersetzt.

Speaker: Und Marcel kam mit seinem Glück mal wieder durch.

Speaker: Aber ich finde das auch immer so eine schöne Geschichte,

Speaker: wie die Leute halt da unten so sind in Italien.

Speaker: Deswegen fahre ich da so gerne hin.

Speaker: Die sind alle immer so lieb und hilfsbereit.

Speaker: Ja, das ist so eine der Modocross-Stories, die sich bei uns immer wieder hochkommt.

Speaker: Die immer wieder abends dann erzählt wird am Grill.

Speaker: Genau so in etwa, ja.

Speaker: Aber ja gut, dann kann ich auch noch eine erzählen, die mir gerade, also zwei sind mir gerade tatsächlich noch...

Speaker: Was gerade vielleicht auch diesen Kinder und so weiter und Kinderlehrgänge angebt.

Speaker: Also ich habe ganz oft auch diese ganz kleinen Mäuse dabei, wirklich auch vier Jahre, fünf Jahre, sechs Jahre, wo auch die Eltern fragen, macht das überhaupt Sinn?

Speaker: Können die das schon umsetzen und so weiter?

Speaker: Und ich hatte so zwei Situationen, wo mir klar war, okay, du kannst heute eigentlich sagen, was du willst.

Speaker: Die haben Spaß am Motorradfahren, lass die mitmachen und so weiter.

Speaker: Es waren beides tatsächlich Mädels.

Speaker: Bei dem einen Mal ist ein Mädel einer PV50 halt hingefallen, umgekippt, keine Ahnung, und ist aber nicht aufgestanden und lag wirklich wie ein Käfer auf dem Rücken, aber auf dem Bauch.

Speaker: Und natürlich habe ich dann Panik bekommen.

Speaker: Ich meine, die Kinder werden mir ja auch in die Obhut gegeben.

Speaker: Bin dann da ganz schnell hingerannt und zu dem kleinen Mädel und hab dann gefragt, hier ist alles gut, was ist los?

Speaker: Und sie war da so mit dem Zeigefinger am Boden am Pool und hat gesagt, guck mal, hier ist eine Ameisenstraße.

Speaker: Da war mir klar, okay, also zum einen, sie hat sich nicht verletzt und zum anderen hochheben, aufs Motorrad setzen, also da merkst du halt einfach, okay,

Speaker: lass die Kinder Motorrad fahren, da brauchst du noch nicht irgendwas erzählen und so weiter.

Speaker: Und das war bei einem anderen Lehrgang so, wenn man die Gruppe anhält, stellt man sich ja meistens mitten auf die Strecke, hält die Arme nach rechts und links, erklärt denen das vorher, ihr bleibt dann bei mir stehen und dann erkläre ich euch was und dann üben wir das wieder.

Speaker: Und dieses Mädchen fuhr bestimmt zwei-, dreimal

Speaker: An mir vorbei.

Speaker: Also jetzt nicht gefährlich.

Speaker: Sie guckte dann immer, dass sie an den anderen wieder vorbeikam und fuhr weiter.

Speaker: Aber ich kann die ja auch schlecht am Kopf festhalten.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Fuhr dann zwei, dreimal.

Speaker: Zweimal, glaube ich, an mir vorbei, bis dann der Papa auch auf die Strecke gesprungen ist und sie dann angehalten hat und gesagt hat, also er war dann schon ein bisschen sauer natürlich, meinte so, warum hältst du nicht bei der Kim an?

Speaker: Die hat das erklärt und so weiter.

Speaker: Und dann hat sie gesagt...

Speaker: ja, aber mein Sprit ist doch noch gar nicht leer.

Speaker: Also, die war doch selbstverständlich so, warum soll ich denn jetzt anhalten?

Speaker: Ja, das waren so zwei Situationen, die wirklich ganz süß waren.

Speaker: Und, ja.

Speaker: Da merkt man, wie motiviert die kleinen Mäuse immer sind.

Speaker: Ja, Hauptsache Motorradfahren.

Speaker: Ja, und das Letzte vielleicht noch so am Rande, als ich dieses Jahr in Italien war, in Malpensa, war genau noch eine andere Person auf der Strecke, es war halt mitten in der Woche und keine Ferien.

Speaker: Kann ich übrigens nur empfehlen.

Speaker: Und ja, ich mache ja Social Media, also habe ich dann irgendwen gefragt, ob er mal ein Foto von mir machen kann.

Speaker: Ja, stellte sich dann heraus, dass es ein ehemaliger WM-Fahrer war.

Speaker: Jetzt muss ich kurz überlegen, weil ich wollte eigentlich David Boulimont sagen, aber der war es gar nicht.

Speaker: War es mit Philipp Harz oder so?

Speaker: Ja, genau, es war David Philipp Harz.

Speaker: Das war natürlich, also...

Speaker: Das natürlich war dann auch witzig, weil er dann mich kannte, also mich kannte im Sinne von, hä, du bist doch auch mal WM gefahren und so und das war schon ganz witzig, weil er mir die Bilder dann, er hatte natürlich kein iPhone, also wie ging das dann mit AirDrop und was weiß ich, ja, es war echt eine witzige Nummer, aber

Speaker: Deswegen auch an die Kids, ihr könnt die wirklich immer ansprechen.

Speaker: Das sind ganz normale Menschen und freuen sich auch immer.

Speaker: Ich freue mich auch immer, wenn Leute fragen, ob wir ein Foto machen können.

Speaker: Ja, aber trotzdem war es dann irgendwie ganz süß und unangenehm.

Speaker: Philipp Harz hat, ich habe ihn dann mal verlinkt und danke fürs Foto.

Speaker: Ja, mega.

Speaker: Aber in jedem Moment ist es schon erstmal so...

Speaker: Ja, aber es war halt auch so windig.

Speaker: Der hatte wirklich auch die Kapuze bis hierhin, die Sonnenbrille auf.

Speaker: Und was sollte ich denn machen?

Speaker: Also ich war halt alleine.

Speaker: Er war mit einem Fahrrad am trainieren.

Speaker: Und dann habe ich ja gefragt, ob er ein Foto machen kann.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ich hatte auch so eine Situation letztes Jahr, da waren wir in Spanien tatsächlich mal Motorrad fahren und waren dann irgendwo in der Nähe von Barcelona auf einer Strecke und da war auch so ein Typ, also eine richtig hässliche, ja, pinke, rosane Carver, 250 Zweitakt gehabt und mit so einem El Camino, irgendwie so ein Pickup da gewesen und

Speaker: so ein total extrovertierter Typ halt irgendwie, so auffällig halt einfach.

Speaker: Und fuhr dann auch und sah auch echt ganz gut aus.

Speaker: Hat da immer ordentlich ein paar Whips gezogen und so.

Speaker: Und war jetzt nicht so super schnell, aber ist halt immer irgendwie schief gemacht und keine Ahnung, immer so ein bisschen rumgekaspert.

Speaker: Und ich habe diese Verbindung überhaupt nicht im Kopf gehabt.

Speaker: Und abends gucke ich so irgendwie über Instagram rein und dann sehe ich, das war Edgar Thornton Terrasse.

Speaker: Ich habe sogar noch kurz mit dem geschnackt morgens, weil ich ihn gefragt habe, wo man bezahlen muss.

Speaker: Das ist ja irgendwie so ein Kindheitsheld.

Speaker: Habe ich nicht geschnallt in dem Moment.

Speaker: Habe mich so geärgert hinterher.

Speaker: Ich hätte so gerne ein Foto mit dem gemacht.

Speaker: Ja, mit dem habe ich auch schon ein Foto gemacht.

Speaker: Das ist dann auch witzig, wenn man dann irgendwo steht und die da trainieren halt einfach.

Speaker: Ja, gerade so im Winter, da triffst du die Leute dann ja auch.

Speaker: Wir hatten hier noch Edgar Carné, hatten wir noch getroffen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob der Name was sagt.

Speaker: Der ist auch mal WM gefahren, fährt jetzt aber irgendwie Dakar und ist da auch sehr erfolgreich.

Speaker: Ist noch ganz jung.

Speaker: Also irgendwie erst knapp 20 oder so.

Speaker: Nee, witziger ist es dann jetzt, wenn ich in Gräbenbruch fahre und von dem kleinen Leok überholt werde, wo ich mir denke, ach ja, okay.

Speaker: Mit dem Namen darfst du mich dann auch mit einer 65er oder 85er überholen.

Speaker: Das ist dann in Ordnung für mich.

Speaker: Ja, das ist teilweise schon echt krass, wie schnell die kleinen sind.

Speaker: Gerade so, wenn du Italien oder so bist, wenn du dann, ich fahre halt auch super gerne in Dorno, wenn du dann teilweise wirklich so die kleinen hast, die da mit der 65er schon echt große Sprünge springen und mit der 85er eh dann alles.

Speaker: Ja gut, das ist natürlich bei den Strecken auch, das bietet sich natürlich dann auch an.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Also gerade in Dorno und es ist natürlich auch der Wahnsinn, wie gut die geschoben sind und so.

Speaker: Also da kann auch ich springen.

Speaker: Ja, aber das haben wir auch schon besprochen im Podcast.

Speaker: Es ist natürlich auch, man stellt sich die Frage, warum nicht mehr Streckensprünge so schieben wie da, weil es ist halt auch einfach sicherer.

Speaker: Wenn du guckst, wie viele Leute da am Tag auf so einer Strecke fahren und wie oft da der Krankenwagen kommt, also das spricht ja schon eher für die Strecke als für die Fahrer.

Speaker: Ja, auf jeden Fall, ja.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ich hab's auch wieder reingeschafft.

Speaker: Das war erst mein fünfter Ausstieg, glaube ich, heute.

Speaker: Ja, das Netz ist in Kroatien nicht so super, ne?

Speaker: Nee.

Speaker: Dafür ist es heiß.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, und der Rest der Familie wurde rausgeworfen, oder was?

Speaker: Ja, ich hoffe.

Speaker: Die kommen gerade wieder vom Schwimmen.

Speaker: Ja, schön.

Speaker: Okay.

Speaker: Raffi, ich würde sagen, wir lassen es mal eine Folge sein heute, oder?

Speaker: Habt ihr noch Themen, die ich auf dem Schirm hatte?

Speaker: Hat Kim vielleicht noch ein Thema?

Speaker: Gibt es irgendwas, was du vielleicht noch auf dem Herzen hast, was du gerne noch besprechen möchtest, was du noch mal raushauen möchtest, gerade so an die MX-Familien oder vielleicht hast du auch Fragen an Moto-Dads, obwohl du kennst wahrscheinlich genug davon.

Speaker: Ja.

Speaker: Nee, an erster Stelle möchte ich mich natürlich bedanken dafür, dass ihr mich eingeladen habt und auch die Geduld hattet, weil es war ja auch ein bisschen schwieriger, Termin zu finden.

Speaker: Das ist tatsächlich so.

Speaker: Also wir haben das Social Media ein bisschen angesprochen, hauptberuflich und dann noch Motocross.

Speaker: Ich habe wirklich das Gefühl, mein Tag hat 48 Stunden.

Speaker: Man muss das alles sehr gut timen.

Speaker: An die Moto-Dads und Moto-Moms...

Speaker: Ja, lasst die Kinder das Hobby machen, solange es geht und mit so viel Spaß, wie es geht.

Speaker: Denn, ja, wie wir eben angesprochen haben, ist, also ich glaube, den Druck machen die sich selber irgendwann, egal um was es geht, ob es nur um den Nordcup geht oder ob es nachher um die Deutsche Meisterschaft geht.

Speaker: Ich glaube, der Druck ist irgendwie dann doch gleich groß, weil der Ehrgeiz einfach überall gleich groß ist.

Speaker: Ja, wenn ihr wollt, folgt mir gerne auf Social Media, auf Instagram, weil das ja tatsächlich mit einer der besten Möglichkeiten ist, ein Fahrrad zu supporten.

Speaker: Also nicht nur bei mir, wenn ihr irgendwen cool findet, folgt dem gerne.

Speaker: auch wenn man sich nicht über Likes definiert, aber im Endeffekt gibt das uns die Möglichkeit, dann vielleicht doch den Sport etwas professioneller zu betreiben.

Speaker: Ja, und wenn ihr, wie gesagt, Interesse an einem Lehrgang habt, könnt ihr gerne immer eine Mail schreiben.

Speaker: Und irgendwann fahre ich bestimmt auch nochmal Nordkap, ja.

Speaker: Ja, wir freuen uns drauf.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ich glaube, an der Stelle sagen wir vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.

Speaker: Wie gesagt, auf jeden Fall unser prominentester Gast bisher.

Speaker: Ja, also wir freuen uns riesig.

Speaker: Ich war richtig aufgeregt, als die Nachricht dann noch kam bei Instagram, dass ich dir dann eine Mail schreiben soll, weil das bei dir bei Instagram, wie ich mir auch vorstellen kann, untergeht.

Speaker: Wie viele Nachrichten kriegst du da so am Tag?

Speaker: Das Problem sind nicht die Nachrichten, wenn jemand wirklich eine Nachricht schreibt, das auch hier an alle Podcast-Hörer, das könnt ihr auch immer machen, die gehen nicht unter, aber man bekommt ja dann auch noch Benachrichtigungen, das Bild wurde geliked oder die Story wurde geliked und dadurch rutscht das halt super schnell nach unten.

Speaker: Das heißt, wenn ich nicht dran denke, die Nachricht zu markieren, die Suchfunktion ist jetzt ein bisschen besser geworden, hätte ich jetzt nach Podcast gesucht oder Motodads, dann muss ich aber auch schon das Wort treffen, dann hätte ich es vielleicht nochmal gefunden.

Speaker: Genau, aber das ist halt, das ist das Schwierige.

Speaker: Also es sind nicht die Massen an Nachrichten.

Speaker: Deswegen, ihr könnt gerne auch schreiben, wenn ihr Fragen habt.

Speaker: Also an die Zuhörer gerne, gerne immer machen.

Speaker: Wenn ich Tipps geben kann, dann gebe ich die gerne.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Ja, also wie gesagt, nochmal vielen lieben Dank.

Speaker: Das war echt ein super spannendes Gespräch mit dir.

Speaker: Hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Ich hoffe, dir auch.

Speaker: Ja, Jakob.

Speaker: Und ich hoffe, wir sehen uns irgendwann mal persönlich.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Mal auf einen Kaffee oder so.

Speaker: Oder in Italien.

Speaker: Oder zu dem ersten Mädels-Special-Training.

Speaker: Ja.

Speaker: Supported by Mododads.

Speaker: Mal gucken, ob wir noch zusammenkriegen.

Speaker: Wir werden es auf jeden Fall gerne verbreiten.

Speaker: Ich habe ja schon wieder neue Ideen, aber die erzählen wir lieber mal.

Speaker: Wenn ich nicht mehr darf.

Speaker: Du kannst schon dabei sein, aber wir sind gut da drin, irgendwelche Ideen auszusprechen, die dann noch ein bisschen an der Umsetzung scheitern.

Speaker: Wir haben eine Bucketlist, die müssen wir erstmal abholen.

Speaker: Das kenne ich, das kenne ich.

Speaker: Ich habe auch immer sehr viele Ideen und dann ist die Umsetzung meistens nicht so leicht, wie es im Kopf alles war.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: So ist es.

Speaker: Insofern sagen wir wie immer noch vier Dinge, Raffi.

Speaker: Ja, gebt uns bitte fünf Sterne beim Podcast, bei Spotify, bei Apple Podcast.

Speaker: Genau.

Speaker: Abonniert den Podcast.

Speaker: Empfehlt uns weiter.

Speaker: Und liked unsere Instagram-Posts.

Speaker: Und natürlich die von Kim.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Wir wünschen euch eine schöne Woche.

Speaker: Eure Model Dads.

Speaker: Ja, das machen wir heute mit.

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