Transcript
Speaker: Heuhoch 2, dein Podcast für fundierte Pferdefütterung und smarte Stallfinanzen.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
Speaker: Debbie, ich glaube, ich kann es nicht glauben, sagen wir es so wie es ist.
Speaker: Zuerst war ich die Vogelexpertin und heute habe ich mal kurz bei Instagram vorbeigeschaut und neuerdings bist du jetzt die Vogelexpertin mit deiner Krähe.
Speaker: Erzähl mal, was ging da ab?
Speaker: Ja, es ist eine Geschichte wirklich.
Speaker: Wir haben jetzt im Vorgespräch zum Podcast schon gesagt, es ist mein Disney-Moment.
Speaker: Ich habe versehentlich eine Krähe gezähmt oder so.
Speaker: Also sie war es wahrscheinlich schon, aber ich bin auf Instagram, also für alle, die mir noch nicht folgen, unter der Zwerg und Galando so alles aneinander geschrieben, habe ich ein Video gepostet, wie ich beim Joggen von einer Krähe,
Speaker: verfolgt oder begleitet wurde und ich dachte immer, ich werde mal mit Pony-Content vielleicht viral gehen und offensichtlich ist das nicht meine Nische.
Speaker: Ich gehe jetzt mit Vogel-Content viral, weil ich habe ein Video zusammengeschnitten, ein Kurz-Story-Bestseller, würde ich sagen, den ich eigentlich am Montagfrüh nur für meinen Freund zusammengeschnitten habe, um ihm zu erzählen, was mir passiert ist.
Speaker: Und offensichtlich hat es auch die Leute da draußen interessiert, weil ich...
Speaker: Jetzt, wo wir den Podcast aufnehmen, ist es immer noch heiß, glücklicherweise oder so.
Speaker: Und ich stehe immer noch früh auf und gehe früh zu den Ponys.
Speaker: Und ich hüte zur Zeit auch noch einen Pony von einer Freundin.
Speaker: Und ich war mit Napoleon und dem Pony von meiner Freundin früh so um Viertel vor sechs joggen oder so, roundabout.
Speaker: Und beim ersten kleinen Dörfchen, wo wir durch mussten, ist mir eine Krähe begegnet.
Speaker: Und wie ich bin, also ich adoptiere alles, ich liebe alle Tiere.
Speaker: Und dann habe ich so zu ihr gesagt, hallo, wie so ein Spacko, der halt mit Tieren spricht.
Speaker: Classic me.
Speaker: Und dann bin ich so weitergejuckt und dann ist sie so knapp über Napoleon drüber geflogen und hat sich wieder auf die Straße gesetzt.
Speaker: Dann hat sie sich auf den Zaun neben uns gesetzt und ist mitgekommen.
Speaker: Und am Anfang dachte ich so,
Speaker: ja, die kommt jetzt ein paar Meter mit mir mit oder so.
Speaker: Und dann wurde es aber ein Kilometer, dann ging es durch den Wald, dann kamen wir wieder aus dem Wald raus und die Krähe war immer noch dabei.
Speaker: Also sie ist immer so mitgeflogen, dann hat sie sich wieder irgendwo hingesetzt und gewartet und dann ist sie wieder mitgeflogen und wirklich so knapp über unsere Köpfe und so.
Speaker: Und ich hatte nichts dabei, ich konnte sie nicht füttern, also wirklich gar nichts.
Speaker: Und ich wusste auch nicht ganz genau, was sie von mir will.
Speaker: Und dann sind wir über die Bahnlinie, über die Straße und wieder in Richtung Stall zurück.
Speaker: Und dann waren wir am Stall und dann saß sie halt auch da auf dem Tor zu den Pferden und hat uns beobachtet oder ich weiß nicht, vielleicht hat sie erwartet, dass sie auch einen Marsch kriegt.
Speaker: Ich
Speaker: Keine Ahnung, ich bin kein Vogel-Experte offensichtlich.
Speaker: Und dann ist sie da gesessen und ich habe Napoleon und das Pär von meiner Freundin gefüttert und dann flog sie so los, knapp über den Boden und dann so Richtung mein Gesicht und dann habe ich mal kurz gefuchtelt, dass sie mir nicht so
Speaker: gegen den Kopf prallt und dann ist sie so neben mir auf dem Boden gesessen, wirklich so einen halben Meter neben mir, also jetzt nicht so, ich bin ein Vogel und ich bin weit weg von dir.
Speaker: Und als ich, ich habe dann so Napoleons Schüsselchen zum Fressen festgehalten, dann saß sie so auf der Anbindestange fürs Pferd, also
Speaker: Die war einfach immer da und weg ging sie eigentlich erst, als die Katzen kamen.
Speaker: Wir haben ja sechs Hofkatzen und vier davon haben dann gemerkt, dass bei mir was abgeht.
Speaker: Und dann ist sie so hoch aufs Stalldach und hat den Rest von meinem Morgen von da oben beobachtet, aber sie war immer da.
Speaker: Also sie ist jetzt mein Body oder so, ich weiß nicht ganz genau.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das war schon auch irgendwie cool.
Speaker: Ich mag ja Tiere.
Speaker: Ich adopte ja, wie gesagt, alles.
Speaker: Also ich habe schon eine Maus aus dem Stall gerettet und wieder aufgepäppelt.
Speaker: Also Tiere retten gehört jetzt so zu meinem Grund,
Speaker: Einstellungen, aber irgendwie war es auch creepy, weil sie so auf meinen Kopf zugeflogen ist und das habe ich auf Instagram gepostet und ich habe so viele Kommentare gekriegt.
Speaker: Also ganz nett, alle mega cool und mega cooler Austausch, aber ich habe so viele Grand Stories gehört, also
Speaker: Krähen sind ein Ding und scheinbar gute Tiere, also viel gehört, schlau, mega intelligent, die beschützen einen dann so spirituell, dass sie Nachrichten von Verstorbenen vorbeibringen, dass sie dich auf etwas hinweisen, also
Speaker: Ja, irgendwie so mega positiv, aber ich bin jetzt offensichtlich nicht mehr in der Pferdebubble, sondern aus Versehen in die Vogelbubble abgerutscht.
Speaker: Das ist jetzt mein neues Ding.
Speaker: Ja, ich glaube, das sind wir irgendwie beide zuerst mit meinen Tauben und du jetzt mit einer Krähe.
Speaker: Offenbar sollten wir vielleicht überdenken, ob wir mit Pferden weiterarbeiten oder ob wir unsere Vögel spezialisieren.
Speaker: Ja, ich hätte sowieso gern Hühner.
Speaker: Warum nicht auch eine Krähe?
Speaker: Mein Gott.
Speaker: Ich finde es so lustig.
Speaker: Also ich finde es ein bisschen creepy, muss ich auch so sagen.
Speaker: Ich bin auch der Einstellung, ich mag Tiere und auch alle Tiere.
Speaker: Außer so Spinnen sind jetzt nicht so mein Ding.
Speaker: Aber ja, ich hatte auch schon gehört, dass Krähen mega schlau sind und dass die eben auch ein bisschen problematisch sein können, weil die eben so schlau sind und sich dann halt auch Dinge merken.
Speaker: Aber irgendwie ist es auch ein bisschen creepy, dass die dir halt wirklich gefolgt ist und dann auch dich da beobachtet hat und so war, ich weiche dir nicht mehr von der Seite.
Speaker: Ja, sehr speziell, sehr speziell.
Speaker: Aber cool, oder?
Speaker: Vielleicht habe ich zukünftig so meinen Schwarm.
Speaker: der mit mir mitkommt.
Speaker: Und wenn ich so an einem Ort bin, wo ich vielleicht Eindruck schinden will, dann sitzen die so außen an den Fenstern und picken so gegen die Scheibe.
Speaker: Also dann bin ich der Creep, aber...
Speaker: Ich weiß nicht, ob es ein Film ist oder ob es irgendwo das wirklich... Habe ich das mal auf Instagram gesehen?
Speaker: Ich glaube, in irgendeiner deutschen Stadt gibt es so einen Vogelmann und bei dem sitzen immer ganz viele Vögel auf seinen Schultern.
Speaker: Und ich glaube, er füttert die auch und alles.
Speaker: Ich weiß nicht, ob das in einem Film war oder ob ich das wirklich auf Instagram mal gesehen habe.
Speaker: Ich bin relativ müde.
Speaker: Aber ja, vielleicht wirst du dann zu dieser Person in der Schweiz.
Speaker: Die Vogelfrau.
Speaker: Ja.
Speaker: Warum nicht mal was Neues probieren?
Speaker: Und ja, offensichtlich ist das jetzt mein Ding.
Speaker: Ich weiß nicht warum, aber es ist jetzt mein Ding.
Speaker: Für die paar Stunden auf jeden Fall.
Speaker: Ja, es ist crazy.
Speaker: Also ich bin nah an den 100.000 Aufrufen für so ein Video mit...
Speaker: Creme bei gut, was habe ich jetzt?
Speaker: 230 Followern?
Speaker: Also es ist schon crazy und wirklich für alle, die jetzt sagen, sie hat hier einen perfekten Kurzfilm gedreht oder so, es sind Videos, ich jogge, das wackelt und ich habe es wirklich in drei Minuten zusammengeschnitten.
Speaker: Also es ist wirklich so crazy, crazy.
Speaker: Ja, ich glaube, Instagram ist wirklich lustig manchmal.
Speaker: Es gibt so schöne Videos von so vielen Leuten mit so vielen Gedanken dahinter und die haben einfach kaum Views und dann gibt es eben solche Random Stories, wo dann so viele Views bekommen und ich glaube, der Grund ist ja auch, bei dir sind jetzt nicht nur Leute aus der Pferdewelt dazu gekommen, sondern eben auch aus der Vogelwelt und offenbar ist die Vogelwelt noch ein bisschen größer als die Pferdewelt.
Speaker: Ja, oder ich habe einfach einen Nerv getroffen.
Speaker: Aber die Leute, also wirklich mega nett.
Speaker: Ich habe so viel auch gelernt, was es sein könnte und auf was man achten könnte und so.
Speaker: Also es ist schon interessant, auch wie viele Leute selber sagen, sie wurden auf Gassirunden schon begleitet oder sie haben eine Krähen, Elster, Rabe, die immer wieder in den Garten kommt und so.
Speaker: Es ist schon Vögel scheinbar.
Speaker: ein Ding zu sein und bisher, also ich meine, ich bin schon seit meiner Kindheit viel draußen, das haben wir in der ersten Folge eindrücklich besprochen und ich hatte sowas noch nie erlebt, aber es war so, also es war schon crazy, ich glaube nicht alltäglich.
Speaker: Ne, ich finde es auch mega speziell und ja, wie gesagt, ein bisschen creepy, aber irgendwie auch speziell und einfach eine lustige Story, glaube ich.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber ich glaube, wir bleiben trotzdem mal bei den Ponys, oder?
Speaker: Was meinst du?
Speaker: Ja, ich glaube schon.
Speaker: Für alle, wenn die Folge online geht, ich weiß jetzt nicht ganz genau, wie weit das von unserer Aufnahme weg sein wird, werde ich nochmal ein Update machen.
Speaker: geben, ob ich nochmal mit dem Vogel in Kontakt gekommen bin.
Speaker: Ich werde es euch wissen lassen und sonst haben wir heute eigentlich ein anderes Thema dabei.
Speaker: Also Pferde können wie immer noch besser als Vögel, obwohl ich viel gelernt habe.
Speaker: Und zwar habe ich mir von Joel ein Thema gewünscht und zwar weiß ich, dass das bei vielen akut ist und auch bei mir mit Napoleon war und zwar
Speaker: geht es um die Magenpferde und ich habe ja Napoleon auch schon mal gegen Magengeschüri behandelt.
Speaker: Seither haben wir zum Glück keine Probleme mehr, aber ich habe mir die Frage gestellt, was kann man fütterungstechnisch
Speaker: um das allenfalls vorzubeugen oder was ist fütterungstechnisch besonders sinnvoll, wenn wir Magengeschwüre haben und Joel hat sich wie immer da reingearbeitet und wird uns heute auf den neuesten Stand updaten quasi.
Speaker: Genau.
Speaker: Und ja, ich finde es auch ein ganz spannendes Thema.
Speaker: Es begegnet mir tatsächlich nicht so oft in der Futterberatung, muss ich ganz ehrlich sagen.
Speaker: Ich glaube, es hat aber auch verschiedene Aspekte bei Magenpferden.
Speaker: Ich glaube, einerseits ist eine super große Unsicherheit und natürlich immer oder fast immer Tierärzte involviert, was auch super, super wichtig ist.
Speaker: Ich glaube aber, den einen negativen Punkt, wieso das vielleicht nie zu Futterberatung kommt bei diesen Pferden,
Speaker: ist, dass es eben auch ganz, ganz viele Produkte ja auf dem Markt gibt, die man füttern kann zu Markenpferden, die ja versprechen, dass es dann vorbeugend sein soll oder
Speaker: besser schützen soll und so weiter.
Speaker: Und ich glaube, dass sehr viele sich da auch auf die Hersteller verlassen und da auch vertrauen darauf.
Speaker: Aber es ist definitiv ein sehr spannendes Thema.
Speaker: Und damit wir das auch wirklich ganz gut verstehen, fangen wir wie immer bei der Basis an bei diesen Themen.
Speaker: Ein bisschen kleines Biologie-ABC.
Speaker: Ich verspreche, ich mache es nicht zu kompliziert.
Speaker: Aber ich finde es dennoch immer sehr wichtig, dass man einfach die Basis versteht, woher etwas kommt, warum etwas so passiert.
Speaker: Dass man dann eben auch das fütterungstechnisch ein bisschen besser verstehen kann, als wenn man jetzt da einfach, wenn ich jetzt einfach drauf los erzähle, was jetzt da genau passend sein sollte oder was da eben nicht passend sein sollte, um man gar nicht so,
Speaker: versteht irgendwie, wie das
Speaker: wirklich zueinander passt die Basis und eben die Fütterung.
Speaker: Also grundsätzlich, wie ist denn der Pferdemagen aufgebaut, beziehungsweise was passiert denn darin?
Speaker: Ich glaube, wir wissen alle, wahrscheinlich auch du, dass im Magen Magensäure produziert wird, also eigentlich wirklich rund um die Uhr.
Speaker: Unabhängig davon, ob das Pferd jetzt frisst oder eben nicht frisst, wird immer Magensäure produziert.
Speaker: Und beim Pferdemagen haben wir,
Speaker: eine spezielle Gegebenheit und zwar haben wir zwei Teile in unserem Pferdemagen.
Speaker: Einmal gibt es den Teil, der erfindlicher ist, weil da gibt es keine Schleimschicht und da gibt es den zweiten Teil, die ist ein bisschen robuster und die produziert dann auch Schleim und eben auch diese Säure.
Speaker: Und es kann dann eben sein, dass, oder viele sagen ja immer, dass wenn der Magen leer ist und eben diese Säure dann zum Beispiel bewegt wird durch Bewegung, dass es dann so rumspritzt im Pferdemagen,
Speaker: Und dass das eben in diesen empfindlichen Teilen natürlich eine Auswirkung hat.
Speaker: Das ist ein bisschen zu einfach erklärt, also das ist nicht, was in der Realität tatsächlich passiert, aber es ist halt unter anderem, es kann dazu führen, dass, weil es eben diese empfindliche Schicht gibt, die nicht mit der Säure gut klarkommt, weil sie keine Schleimhaut hat, dass da eben schon dann da vor allem dann diese Magengeschwüre dann auch entstehen.
Speaker: Und wie gesagt, wie entsteht das?
Speaker: Also schon, weil die Säure dahin jetzt natürlich kommt, wo sie nicht hin sollte.
Speaker: Also die Säure sollte eigentlich in diesem Teil bleiben, wo auch Schleim produziert wird.
Speaker: Also die Natur hat sich da ja auch schon was eigentlich ausgedacht.
Speaker: Wieso mache ich zwei Teile?
Speaker: Und wenn dann eben diese Säure dann trotzdem in diesen empfindlichen Teil gelangt, dann reizt das natürlich diesen Teil.
Speaker: Und mit der Zeit gibt es dann eine Entzündungsreaktion und wirklich dann, wenn nochmal sehr viel Zeit vergangen ist, kann das dann eben ulzerieren, beziehungsweise dann gibt es eben diese Magengeschwüre.
Speaker: In Englisch nennt man es ja Equine Ulcers, das ist einfach, weil, also
Speaker: Wie gesagt, die Magengeschwüre sind ja nicht so, ich kann das jetzt bildlich erklären, jeder, der das gesehen hat, das sind solche herausstülpenden Formen, die sich da bilden oder solche, sie sind wie so Blubberblasen, aber natürlich aus Geweben und genau, das kommt einfach so vom Englischen, ist das so beschrieben und
Speaker: Und ja, wie entstehen eigentlich diese Magengeschwüre?
Speaker: Vielleicht hast du so ein good guess oder vielleicht, was du schon gehört hast oder was vielleicht schon anderen Menschen passiert ist oder auch bei dir.
Speaker: Was würdest du sagen, was sind so Risikofaktoren für die Entstehung von Magengeschwüren?
Speaker: Also bei Napoleon war es relativ eindeutig, dass es das Stressmanagement war.
Speaker: Napoleon war lange Hengst, also ich habe den vor zwei Jahren legen lassen und die
Speaker: Der letzte Stall, an dem er war, war für den Hengst nicht optimal.
Speaker: Es war jetzt nicht schlimm, schlimm, aber es hatte auch Stuten am Stall.
Speaker: Die hat er manchmal gerochen und dann ist er so hin und her gerannt und es war eigentlich offensichtlich, dass es einen Stress war.
Speaker: das bei ihm nicht funktioniert hat.
Speaker: Und dann haben wir ihn noch in die Klinik gebracht und legen lassen, was sicher stresstechnisch jetzt auch nicht wahnsinnig gut war.
Speaker: Und dann hatte er eine Kolik.
Speaker: Und dann war für mich klar, dass das behandelt werden muss, weil er
Speaker: auch keine klassische Kolik hat, also wo man jetzt sagen kann, bei den Kleinen ist es sowieso schwierig, man hat dann schon auf eine Verstopfungskolik behandelt, aber man kann ja nicht hinten rein fasten bei den Kleinen, dann haben wir das so behandelt und deswegen, also der Hauptrisikofaktor, den ich kenne, ist Stress und wenn die Fresspausen zwischen den Mahlzeiten deutlich zu lang sind, ich kenne so den Richtwert ungefähr alle vier Stunden, das ist so
Speaker: was ich weiß und wenn da der Gap dazwischen zu lang ist, dann kommt es zur Übersäuerung des Magens und das wird auch Magengeschwüre begünstigen.
Speaker: Das sind so meine Hauptpunkte, die ich kenne.
Speaker: Genau, und das ist auch komplett richtig.
Speaker: Also Fresspausen ist einer der größten Risikofaktoren.
Speaker: Jetzt mittlerweile nicht mehr so groß, weil das natürlich auch in den letzten Jahren, glaube ich, sich sehr viel verändert hat in der Pferdehaltung, gerade in Zentraleuropa.
Speaker: Weiß man das jetzt auch mittlerweile, dass das ein Faktor ist oder einer der größten Faktoren und wie du schon sagst, wenn ein Pferd länger als vier Stunden wirklich gar nichts zu fressen bekommt, also auch nichts zu knabbern, da wirklich auf dem Trockenen sitzt sozusagen, dann kann es eben dazu kommen, dass es da...
Speaker: ... eine sogenannte Übersäuerung kommt.
Speaker: Also der Grund, wieso das dann wirklich passiert ist,...... wenn ein Pferd frisst und diese Kaubewegungen, die produzieren ja ganz viel Speichel.
Speaker: Auch bei uns, wenn wir essen, wir müssen das Ganze hier einspeicheln...... und damit wir das eben dann runterschlucken können, dass es nicht stecken bleibt.
Speaker: Beim Pferd ist es genau gleich und der Speichel hat halt einfach die Funktion,...... dass es diese Magensäure neutralisiert, also puffert sozusagen.
Speaker: Und wenn wir eben wirklich gar keinen Speichel produzieren, bedeutet das Pferd produziert eigentlich keinen Speichel, wenn es halt eben nicht frisst.
Speaker: Und dann bleibt eben diese Magensäure ungestört und vor allem eben sehr sauer.
Speaker: Und wenn das Ganze dann eben zu sauer wird, kann das dann dazu kommen, dass...
Speaker: Geschwüre sich bilden und eben dann zusätzlich mit der Bewegung natürlich, dass diese Säure dann vor allem in diesen nicht geschützten Teil ohne Schleimschicht gelangt und eben dann das dann da vor allem zu dieser
Speaker: zu dieser Bildung von Magengeschwüren dann führt.
Speaker: Ich meine, ihr müsst jetzt keine Angst haben, wenn euer Pferd mal viereinhalb Stunden kein Essen bekommt.
Speaker: Das ist jetzt nicht, dass es, wenn es eins, zweimal passiert, dass es irgendwie gerade zu Magengeschwüren kommt.
Speaker: Es sind da wirklich auch deutlich längere Fresspausen bei diesem Pferd meistens beobachtet worden.
Speaker: Ein sehr klassisches, ich glaube, das gibt es auch heute noch sehr, sehr viel in Boxenstellen oder Auslaufboxen, dass die Pferde wirklich irgendwie das letzte Mal vielleicht sechs Uhr abends bekommen und dann sechs Uhr morgens wieder.
Speaker: Und das sind halt einfach zwölf Stunden.
Speaker: Und wenn da unser Pferd nicht mal Stroh zu knabbern hat oder irgendwas anderes zu knabbern, dann ist das schon ein Risiko.
Speaker: Also das muss man sich bewusst sein.
Speaker: Man kann das Ganze natürlich lösen, indem man
Speaker: sehr viel Heu füttert, dass die Pferde wirklich da auch nicht einfach das innerhalb von zwei Stunden reinsaugen und dann nichts mehr essen.
Speaker: Oder eben es gibt auch mittlerweile kleinere Lösungen für automatisierte Fütterung in Boxen.
Speaker: Ich glaube, es gibt so Tüten, die sich aufpoppen anhand einer Zeitschaltuhr.
Speaker: Oder dass man das Ganze, man kann es natürlich auch mit Heunetzen verlangsamen.
Speaker: Also es gibt da ganz, ganz viele Tricks, aber das ist einfach einer der größten Faktoren.
Speaker: Und wie du auch sagst, Stress ist auch ein massiver Faktor.
Speaker: Ich würde sogar sagen, dass wahrscheinlich...
Speaker: wenn die Haltung und alles stimmt und es dann trotzdem zu Magengeschwüren kommt, dass es sehr, sehr, sehr wahrscheinlich eben der Stress ist.
Speaker: Ich finde, viele unterschätzen einfach den Stressfaktor für ein Pferd.
Speaker: Ich meine, unsere Pferde sind Fluchttiere.
Speaker: Das ist natürlich auch sehr viel logischer, dass die sehr schnell Stress haben, ums Überleben.
Speaker: Und was es jetzt im Magen übersetzt bedeutet, wenn unser Pferd Stress hat, bedeutet es halt einfach, dass die Durchblutung sich verändert, dass die ganze Schleimproduktion sich verändert und dass sich eben die ganze Hormonproduktion auch verändert.
Speaker: Und das Ganze hat natürlich einen krassen Einfluss auf den ganzen Magen-Darm-Trakt, aber eben vor allem auch auf den Magen-Trakt.
Speaker: Und ja, ich finde, man unterschätzt oft, wie du sagst, ich meine, das ist ein Konflikt, den Napoleon hatte mit Stuten, also man würde ja denken, dass die Hengste ja eigentlich nicht so Stress, also mehr Stress haben ohne Stuten oder Stress haben vielleicht, wenn sie nicht auskommen mit anderen Hengsten und es da einen Rangkampf gibt sozusagen, aber wie du schon gesagt hast, ist natürlich
Speaker: eine Extremsituation, so wie es ihm auch war, über sehr, sehr lange Zeit.
Speaker: Und ich glaube, wie du sagst, man merkt ja auch heute noch, dass das ihn sehr stresst.
Speaker: Und es gibt einfach anfällige Pferde, die auf
Speaker: kleinste Dinge wirklich extrem mit Stress reagieren.
Speaker: Kann zum Beispiel nur schon ein Stallwechsel sein oder eben Herdenkonflikte.
Speaker: Es muss nicht mal sein, dass ein Pferd irgendwie rangniedrig ist oder so.
Speaker: Es kann auch sein, dass ein Pferd gestresst ist, dass ranghoch ist.
Speaker: Dann werden es natürlich ganz krass Boxen halten ohne Sozialkontakt oder ohne regelmäßigen Sozialkontakt.
Speaker: Ich glaube, das ist auch sehr logisch.
Speaker: Ich finde, was man eben auch immer wieder unterschätzt, sind einfach Transporte grundsätzlich.
Speaker: Also ja, wir wollen unseren Pferden die Welt zeigen.
Speaker: Das haben wir auch schon angesprochen, dass wir natürlich auch verantwortlich sind, dass unsere Pferde was erleben und so.
Speaker: Aber es gibt halt einfach Pferde,
Speaker: Ich würde sagen, das sind einfach sogenannte Stubenhocker.
Speaker: Die haben einfach sehr viel Stress in neuen Umgebungen, neuen Situationen, in vielleicht Hängerfahrten.
Speaker: Also da kann es ganz, ganz viel sein.
Speaker: Und manchmal merkt man diesen Stress auch gar nicht.
Speaker: Also mein Pferd in der Schweiz, das ist sehr, ich würde sagen, so ein introvertiertes Pferd.
Speaker: Also bei dem merkt man jetzt gar nicht an, wenn er Stress hat.
Speaker: wenn man ihn nicht wirklich kennt und wirklich analysiert, aber man sieht schon, ich finde, am Gesicht und auch, wie er sich verhält, wenn er Stress hat und es gibt halt schon auch, glaube ich, viele Situationen, wo man vielleicht die Pferde unterschätzt und eben vielleicht nicht ganz so genau sich anschaut und eben analysiert und man vielleicht diese Stresssituationen dann gar nicht so auffällig sind, gerade wenn Pferde oder so Robustpferde sind sehr, sehr, sehr gut darin, eben diese Stress oder
Speaker: alles, was unangenehm ist, zu verbergen.
Speaker: Also auch ganz viele Robustpferde zeigen ja auch nicht, wenn sie irgendwie ein Hufproblem haben oder wenn sie Rückenschmerzen haben oder was weiß ich.
Speaker: Das dauert immer sehr lange.
Speaker: Ja, andere Faktoren macht auch Sinn.
Speaker: Natürlich intensives Training, kann auch wieder Stress sein, Medikamente.
Speaker: kann sein, dass es einfach den Magen beeinflusst, negativ, weil es einfach die Schleimproduktion zum Beispiel beeinflusst oder eben das vielleicht auch einen höheren Säuregehalt gibt.
Speaker: Deshalb muss man langfristig, finde ich, mit Medikamenten auch immer aufpassen.
Speaker: Es gibt so Magenblocker, Medikamente und auch ganz viele andere wilde Dinge.
Speaker: Ich finde, kurzfristig ist das immer eine gute Lösung, aber man muss sich einfach bewusst sein, dass natürlich Medikamente, auch wenn sie für den Magen sind, zum Beispiel nicht langfristig
Speaker: ...oder dafür gemacht sind oftmals, dass sie auch wirklich über Jahre täglich angewendet werden.
Speaker: Also das muss man sich auch bewusst sein oder einfach im Hinterkopf behalten.
Speaker: Genau, und wie du sagst, das ganze Management, also Stallmanagement ist natürlich auch ein Megafaktor.
Speaker: Also schlechte Heuqualität, zu lange Fresspausen haben wir gesagt...
Speaker: Futterneid ist auch so ein Thema, wenn Pferde in der Herde zum Beispiel Kraftfutter bekommen und da Futterneid entsteht.
Speaker: Unregelmäßige Fütterungszeiten, zu wenig Wasseraufnahme, da gibt es eine ganz, ganz lange Liste.
Speaker: Könnt ihr gerne euch auch mal informieren über Google.
Speaker: Weil wie immer, man kann einfach nicht alles auf jedes Pferd anwenden und es kann auch sein, dass der Auslöser bei jedem Pferd sehr unterschiedlich ist oder dass es eben eine Kombination von Auslöser ist.
Speaker: Das ist eben das Schwierige.
Speaker: dass es meistens nicht einfach nur ein Ding ist, sondern dass, wenn es zu Geschwüren kommt, dass es dann mehrere Dinge waren, die dazu geführt haben.
Speaker: Und genau, ich glaube, was uns jetzt ja alle interessiert, ist, was machen wir mit der Fütterung bei so einem Pferd?
Speaker: Hot Guess, was hörst du so in Social Media, was man tun soll?
Speaker: Also es gibt ja tausend Varianten, was ich kenne und was ich auch glaube, dass es hilfreich ist, ist, wenn man Leinsamen kocht und dann diesen Leinsamen-Schlapperschleim, ganz furchtbare Konsistenz für mich, aber ich muss es ja nicht essen, aber diesen Schlapperschleim füttert, weil sich der so an die Magenschleimhaut schlägt.
Speaker: heftet und dann das so ein bisschen puffert.
Speaker: Also das kenne ich und das weiß ich auch.
Speaker: Was ich auch kenne, ist, dass man kurzzeitig zum Beispiel, wenn man nicht so Marken
Speaker: Säurenblocker füttern will, dass Natron das auch neutralisiert.
Speaker: Das weiß ich auch bei Menschen, die so saures Aufstoßen haben, dass Natron auch funktioniert.
Speaker: Kann man bei Pferden, glaube ich, auch kurzzeitig, ist aber auch, glaube ich, ultra gefährlich, wenn man es zu lang macht.
Speaker: Es ist nicht belegt, es ist wissenschaftlich nicht wirklich belegt, was es wirklich macht.
Speaker: Ich glaube, bei Menschen ist es, wie gesagt, ein bisschen besser erforscht.
Speaker: Aber ich glaube auch bei Menschen ist es jetzt nicht nach jeder Mahlzeit angebracht, einen Löffel Natron zu schlucken.
Speaker: Nein, ich glaube auch nicht.
Speaker: Ich weiß, dass man sagt, zum Beispiel mit Leinsamen und dann eins und Löffel eingearbeitet, so fünf Tage, um die Magensäure kurzfristig deutlich zu reduzieren und danach soll sich der Organismus ja selber wieder umsetzen.
Speaker: Regenerieren, das kenne ich, aber natürlich kann man nicht den Pferd, für den Rest des Lebens kriegt man Pferd einen Löffel Natron am Tag irgendwie auch seltsam, aber ja, das kenne ich und dann gibt es natürlich tausend Futtermittel, ich weiß nicht mal, tausend, die mir sagen, für magenempfindliche Pferde, für Pferde mit Magenproblemen, für akute Magenprobleme, für
Speaker: Also Pferde, die nicht zunehmen wegen Markenproblemen.
Speaker: Also ich weiß nicht, was auf diesen Verpackungen alles draufsteht.
Speaker: Aber ich finde das ganz furchtbar, weil du denkst bei jedem Produkt, es muss das Beste der Welt sein, weil da irgendwas draufsteht.
Speaker: mit Magenpferd.
Speaker: Magen, Magen, Magen.
Speaker: Meistens ist dann doch so ein Pferdchen auf der Verpackung und so ein roter Kreis auf dem Magen oder so, dass man weiß, es geht für den Magen richtig ab.
Speaker: Und was mich interessiert, und dann darfst du deinen Teil sagen, ich weiß, das ist eine sehr gespaltene Meinung zum Thema Bierhefe bezüglich der Magenkulturgedöns.
Speaker: wissenschaftlich 10 von 10, würde ich sagen, gibt.
Speaker: Und da weiß ich bis jetzt nicht, was stimmt und was nicht stimmt.
Speaker: Ist Bierhefe cool oder uncool?
Speaker: Und vielleicht ist es gar nicht im Magen, sondern ist das ein Darm-Thema?
Speaker: Es ist ein Darm, genau.
Speaker: Also Bierhefe, wie gesagt, ist ein super umstrittenes Thema.
Speaker: Es gibt Menschen, die empfehlen es konstant.
Speaker: Menschen, die sagen, es empfehle es nicht konstant.
Speaker: Was man wissen muss bei Bierhefe ist einfach, ich meine, es macht Sinn, es ist eine Hefe, es ist so ein
Speaker: lebendiges Ding sozusagen.
Speaker: Und wenn das natürlich in den Darmtruck kommt, im Darmtruck, das haben wir schon in der folgenden Folge mal ein bisschen ausführlicher gesprochen, dass wir unsere Mikrobiota haben, also unsere Darmflora und die lebt ja auch.
Speaker: Und wenn wir jetzt eben Bierhefe füttern, kann das sein, dass unsere Darmflora, beziehungsweise die vom Pferd,
Speaker: sich verändern kann oder sich eben ungünstig verändert.
Speaker: Also es kann sein, dass wenn die schon im Ungleichgewicht ist, dass man das Ungleichgewicht erhöht.
Speaker: Kann sein, dass sich das Gleichgewicht stabilisiert.
Speaker: Es kann aber auch sein, dass wenn das Pferd komplett stabil wäre und eine gesunde Darmflora hat, dass man das Ganze durcheinander bringt.
Speaker: Also Bierhefe ist so ein bisschen
Speaker: ich sage mal ein Wild Guess, also es ist jetzt nicht wissenschaftlich erforscht, dass man sagen kann, das und das tut es im Pferd.
Speaker: Und es befindet sich in unheimlich vielen Futtermitteln drin und wenn ich jetzt was empfehle oder was raussuche, filtere ich diese Futtermittel immer schön raus, weil ich überhaupt nicht überzeugt von Bierhefe bin, gerade
Speaker: Weil ich sagen muss, also jetzt nicht, weil einfach grundsätzlich ich dagegen bin, sondern einfach die Pferde, die ich behandle bzw.
Speaker: berate, sind halt oftmals Pferde, die multiple Probleme haben.
Speaker: Also die haben zum Beispiel Asthma, die haben Kotwasser, dann haben sie vielleicht noch ein Magenthema, dann haben sie vielleicht noch ein Hufreethema.
Speaker: Oder ein EMS-Thema, was weiß ich, Übergewicht.
Speaker: Und da bin ich einfach der Meinung, so wenig wie auch wirklich nötig ist, wo eben diese ganze Darmflora instabil machen könnte.
Speaker: Ich möchte die ja stabilisieren.
Speaker: Und da das einfach mit Bierhefe nicht gegeben ist, ob das auch wirklich stabilisiert oder eben kontraproduktiv ist, filtere ich das persönlich jetzt einfach bei meinen Beratungen durch.
Speaker: Kommt aber, wie gesagt, auch wieder auf das Pferd an.
Speaker: Es gibt Pferde, die haben so einen Kuhmagen,
Speaker: Also da kannst du alles reinschmeißen und da passiert gar nichts, aber die Pferde kommen meistens nicht in meine Beratung, sind wir ehrlich.
Speaker: Aber genau, bei Bierhilfe würde ich da sehr aufpassen.
Speaker: Ich würde sagen, ein Zusammenhang mit dem Magen ist wahrscheinlich nicht super schlimm.
Speaker: Ich muss aber auch sagen, dass wenn ihr ein Magenpferd habt, wie gesagt, es geht um den Magen, nicht um den Darm,
Speaker: müsst ihr euch jetzt trotzdem um den Darm kümmern.
Speaker: Also ihr könnt ja nicht einfach sagen, ja gut, ich muss jetzt halt magengerecht füttern.
Speaker: Es ist immer noch ein Pferd und der Darm bleibt ein Darm.
Speaker: Die Mikrobiota bleibt die Mikrobiota.
Speaker: Und wenn eben ein System im Pferd im Ungleichgewicht ist, dann kommen andere Systeme sehr viel schneller ins Ungleichgewicht.
Speaker: Bedeutet, wenn ich ein Magenpferd habe,
Speaker: kann es natürlich sein, dass es sehr schnell auch irgendwas mit Kotwasser entwickelt, irgendwas mit Hufrehe entwickelt, irgendwas mit der Leber entwickelt.
Speaker: Einfach weil natürlich sehr viel kompensiert werden muss, wenn es da einen Triggerpunkt gibt.
Speaker: Magengeschwüre sind aktive Entzündungen.
Speaker: Also das ist wirklich vergleichbar mit zum Beispiel aktivem Asthma oder Lungenentzündung oder Hufrehe, das ist
Speaker: Das ist sehr, sehr ähnlich von den Prozessen, vom Immunsystem her und da muss man einfach aufpassen, dass das Ganze eben wieder stabilisiert wird und das ganze Pferd berücksichtigt wird, genau.
Speaker: Und ja, zu den anderen Dingen, Leihensam bin ich ganz ein Fan davon, weil...
Speaker: Diese Leinsamen sind schleimbildende Komponenten, wie du schon sagst, wenn man die einwacht, gibt es so ein Geschlabber, Geklibber, was auch immer.
Speaker: Und das schützt eben die empfindliche Schleimhaut im Magen zusätzlich und schützt wie so ein Mantel, so wie du gesagt hast.
Speaker: Zusätzlich hat es auch Pektine oft drin in solchen Futtermitteln, die auch diese gleichen schleimbildenden Komponenten haben.
Speaker: Es gibt noch weitere magenschonende Komponenten, also wie gesagt Lecithin, Pektin, so all das das komisch klingt.
Speaker: Das sieht man dann meistens auf diesen Futtermitteln auch drauf.
Speaker: Es gibt auch Kräuter, die puffern können.
Speaker: Ist aber auch wiederum schwierig, wenn ihr dann wieder andere Probleme habt und nicht sicher seid, ob zum Beispiel euer Pferd allergisch auf Kräuter reagiert oder grundsätzlich damit auskommt.
Speaker: Muss man natürlich auch wieder individuell betrachten.
Speaker: Grundsätzlich bin ich aber immer mit diesen Zusatzfuttermitteln sehr vorsichtig, weil
Speaker: Also einerseits könnt ihr das natürlich einzeln füttern, also wie gesagt, Leinsamen kann man einfach kaufen und füttern.
Speaker: Bei diesen Zusatzfüttermitteln hat es meistens überwiegend lustigerweise auch Leinsamen drin, wieso auch, wir wissen jetzt wieso, aber eben auch ganz, ganz viele andere Dinge und was meistens einfach drin ist, ist Zucker.
Speaker: Und das kommt natürlich auch wieder davon, dass diese Produkte stabil sein müssen.
Speaker: Irgendwie muss das ja wieder gefressen werden.
Speaker: Da sind vielleicht noch Kräuter drin.
Speaker: Das schmeckt dann vielleicht nicht mehr so gut.
Speaker: Und da mischt man vielleicht noch ein paar Äpfel und Karotten rein.
Speaker: Also meistens ist dann die Liste der Zutaten doch etwas länger.
Speaker: Und ich
Speaker: Ich bin da wie bei allen Futtermitteln einfach vorsichtig, gerade wenn etwas nicht mehr im Gleichgewicht ist, dass es eben nicht noch mehr das Pferd aus dem Gleichgewicht bringt, sondern ich sage da immer, bevor ein Zusatzfuttermittel ins Pferd reinkommt, sollte man die Basis überprüfen und einmal an der Basis arbeiten, ob man da eben noch was optimieren kann.
Speaker: Und Basis bedeutet vor allem Raufutter.
Speaker: Raufutter ist unsere absolute Basis, Heu und Stroh.
Speaker: Magenpferde sollen aus meiner Sicht eigentlich Ad Libitum Raufutter kriegen, also Heu und Stroh oder...
Speaker: also Stroh sicherlich ab Libitum und dann Heu einfach in der rationierten Fütterung, je nachdem, ob es übergewichtig ist.
Speaker: Aber dass man halt wirklich diese Fresspausen komplett eliminiert, beziehungsweise das Pferd selber entscheiden kann, wann es denn eben frisst oder eben nicht frisst.
Speaker: Ich finde auch, absolute Eliminierung von Stärke und Zucker, einfach um diese Komponenten schon mal rauszubringen, die irgendwie was mit dem Magen machen könnten.
Speaker: Dann, was auch mega hilfreich ist, ist natürlich eine faserbetonte Fütterung.
Speaker: Also es gibt so faseriges Futter, wenn man ein Müsli füttern will.
Speaker: Es gibt solche faserige Müslis.
Speaker: Das führt einfach dazu, dass die Pferde länger fressen.
Speaker: Also dass die nicht so ein
Speaker: So zum Beispiel Hafer inhalieren Pferde, weil Hafer kann einfach geschluckt werden, das müssen die nicht unbedingt kauen.
Speaker: Und wenn das jetzt noch so Fasern dazwischen hat, muss das Pferd das wirklich kauen.
Speaker: Und wie wir gelernt haben zu Beginn der Folge, durch die Karpbewegung haben wir Speichelproduktion und das ist das, was eben den Magen schlussendlich schützt.
Speaker: Und wenn wir da Faserbetontes
Speaker: Futtermittel wählen zu mischen von anderen Dingen, zum Beispiel Mischen von Mineralfutter, hat das schon mal einen enormen Vorteil.
Speaker: Und ja, was eben das nächstwichtigste ist, was sehr, sehr schwierig ist für sehr viele Besitzer, ist eben das Stressmanagement.
Speaker: Gerade weil eben bekannt ist, dass wenn man ja diese Futterdinge schon mal überprüft hat, denominiert hat, könnte es ein Stressfaktor sein.
Speaker: Und da einfach unbedingt analysieren, was Stress euer Pferd, welche Situationen kann man vermeiden, welche Situationen kann man vielleicht nicht vermeiden, wie kann man damit umgehen.
Speaker: Da hilft es einfach, das Pferd zu beobachten, natürlich gut zu kennen.
Speaker: Und man kann es jetzt nicht unbedingt testen, würde ich nicht unbedingt empfehlen, jetzt den Stress auszusetzen, wieder nicht.
Speaker: Aber wenn ihr einfach verschiedene Situationen ausprobiert und da vielleicht
Speaker: zum Beispiel Herdenkonstellation, wenn ihr die Chance habt, da einmal in eine andere Herde oder mit vielleicht weniger Pferden das einmal abzutrennen, um einfach zu sehen, kommt mein Pferd da besser klar, braucht es ein paar Stunden Ruhe.
Speaker: Es gibt Pferde, die sind eigentlich super toll in der Herde, brauchen einfach, keine Ahnung, eine Schlafenszeit alleine.
Speaker: Es gibt einfach verschiedene Typen.
Speaker: Und ich glaube, da muss man einfach ein bisschen ausprobieren, was halt eben hilft.
Speaker: Und wenn man diese ganz riesige Liste einmal durchgearbeitet hat und auch die Basis der Fütterung überprüft hat, kann man sich wieder Gedanken machen, aus meiner Sicht, um diese Zusatzfuttermittel.
Speaker: Ich finde es einfach ganz, ganz wichtig.
Speaker: Zusatzfutter ist immer nur eine Unterstützung.
Speaker: Es ist ein kleines Rädchen in diesem ganzen System,
Speaker: es sollte nie als ganzheitliche Therapie von Magengeschwüren angesehen werden oder eben, dass es eine Prophylakte ist oder dass es sogar Magengeschwüre eliminiert, weil das ist einfach unrealistisch, dass so ein Zusatzfuttermittel, das irgendwer mal zusammengemischt hat, dass es das auch wirklich macht, weil, wie wir bereits wissen aus anderen Folgen,
Speaker: Es gibt nicht so viele Studien zur Pferdefütterung und zu den Futtermitteln und ja, deshalb ist es einfach, es ersetzt keine richtige Grundfütterung schlussendlich, genau.
Speaker: Ja, ich glaube, es ist auch mega wichtig zu sagen, also
Speaker: es kann unterstützen und ich glaube, wenn man auch mal ein Magenpferd hatte, wie ich jetzt mit Napoleon, dann passt man bei der Fütterung gut auf und ich schaue ja auch, eben jetzt hat Napoleon die Herde ja nochmal gewechselt und in der Zeit habe ich ihn auch mit Leinsamen kochen unterstützt und so, man passt besser auf, aber ich glaube, man kommt nicht drum herum, das mit einem Tierarzt anzuschauen, wenn es akut
Speaker: Anzeichen gibt, dass da ein wirkliches Problem besteht, weil ich glaube, was man unterschätzt, weil man es den Tieren schlecht ansieht, das macht viel mehr Schmerzen, als wir glauben.
Speaker: Ich glaube, wir denken immer so das bisschen, aber der Magen ist ja so konstant in Bewegung, wenn da eine Entzündung drin ist, dann macht das im Pferd sehr viel Schmerzen und ich glaube auch, was nicht zu unterschätzen ist, wenn ein Pferd, ein Reitpferd Schmerzen hat beim Reiten, dann ist das
Speaker: ein so riesiger Stressfaktor, der auch den Magen so beeinflusst.
Speaker: Und ich glaube, dass wir manchmal unterschätzen, wie viele Pferde nicht komplett schmerzfrei sind oder wie viele dann im Rücken doch was haben oder wie oft man eigentlich als Besitzer, wenn man ganz ehrlich ist, und ich glaube, es ist jedem von uns schon mal so gegangen, denkt, ja, der Rücken ist ein bisschen gespannt, aber ich sattel jetzt heute trotzdem und vielleicht könnte man überlegen, das nicht zu tun und
Speaker: Was ich den Leuten auch mitgeben will, weil ich das oft sehe und auch höre, ich kenne viele Pferde, die stehen ganz ruhig in der Box und die Leute sagen, der ist gar nicht gestresst und der hat so viel Stress, dass der nicht mehr weiß, wohin mit sich.
Speaker: Also nur weil ein Pferd introvertiert ist, heißt das nicht,
Speaker: dass da kein Stress ist.
Speaker: Also Napoleon ist bis auf das zu den Stutenrennen grundsätzlich auch ein sehr introvertiertes Pferd.
Speaker: Also eigentlich sieht man dem nichts an.
Speaker: Nie.
Speaker: Also außer Alkoholik, dann denkt er, er stirbt.
Speaker: Das ist ein anderes Thema.
Speaker: Aber das ist komplett normal für Pferde, weil die sind Fluchttiere, wenn die Schwäche zeigen würden, sind sie tot.
Speaker: Und das ist halt auch, ich finde das auch oft, es ist traurig, man muss sich das manchmal eingestehen, dass Pferde eben auch nicht unbedingt zeigen, dass sie Schmerzen haben oder dass sie so gestresst sind oder dass ihnen nicht gut geht.
Speaker: Es ist
Speaker: ein bisschen eine Reflexion des Besitzers.
Speaker: Also jetzt nicht, dass ihr eine Schuld habt an diesem Magengeschwören, wie gesagt, wenn es passiert ist, ist es passiert, man kann es nicht mehr ändern, man kann nur dann starten zu handeln und sich Hilfe zu holen.
Speaker: Macht euch da nicht fertig, aber manchmal muss man sich halt trotzdem dann vielleicht eingestehen, dass man nicht gemerkt hat, wie es dem Pferd geht und dass man das eben dann auch besser machen möchte.
Speaker: Und vielleicht auch eine Umgebung für das Pferd schafft, wo es sich so wohl fühlt, dass es eben solche Dinge früher anzeigt.
Speaker: Weil, wie gesagt, ein Fluchtpferd, äh, ein Fluchtpferd, ja, ein Fluchttier.
Speaker: Ich sehe, es ist Abend.
Speaker: Ja, es ist einfach nicht...
Speaker: dazu gemacht, Schwäche zu zeigen natürlich und es ist ein riesiges Kompliment.
Speaker: Also ich würde sagen, es gibt immer so viele Leute, die zu mir kommen, oh, mein Pferd hat immer irgendwas wegen der Fütterung und das passt nicht und dann diese Allergie und dann keine Ahnung was alles.
Speaker: Manchmal denke ich, das ist eigentlich schon fast ein Kompliment, wenn das Pferd das so extrem zeigt, weil es ist doch schön, wenn die Pferde sich so wohl fühlen, dass sie zeigen können, Mutter, das geht mal gar nicht.
Speaker: Aber ja, man muss sich das halt schon auch bewusst sein, finde ich, ja.
Speaker: Ja, ich glaube sowieso, meinetwegen können wir darüber auch mal eine Extrafolge machen, weil ich finde, das macht viel auf.
Speaker: Ich finde sowieso, dass Pferde eigentlich viel mit uns kommunizieren und die meisten Pferde, die nichts mehr sagen, so, der ist immer brav, der schaut nie was an, das sind eigentlich Pferde bei mir Leuten alle,
Speaker: Alarmsignale der Welt, weil meistens sind das die Pferde, die beim Anreiten oder in früher Prägungsphase einfach, wenn sie Meinungen geäußert haben und es sind Lebewesen.
Speaker: Also ihr könnt euch das auch anders zurechtlegen, aber Pferde haben Meinungen, wie wir auch, weil sie sind Tiere mit einem eigenen Wesen und
Speaker: Sie würden die gern mitteilen, wenn man sie lässt, aber wenn die natürlich früh lernen, wenn ich meine Meinung mitteile, dann gibt es übelst auf den Sack, dann wird das Pferd euch keine Meinung mehr mitteilen und ich glaube, es ist für Pferde wichtig, dass es Ideen und Meinungen einbringen darf und ich glaube, dass man darüber auch mal sprechen könnte und ich glaube, Pferde, die das können, die können dann auch zeigen, wenn etwas nicht stimmt,
Speaker: weil sie wissen, dass das ernst genommen wird und trotzdem, es wird Pferde geben, die weiterhin introvertiert bleiben, weil es auch Menschen gibt, die introvertiert sind.
Speaker: Also wir müssen uns auch nicht einreden, dass wir dann aus allen Pferden
Speaker: die kommunizierendsten Wesen der Welt machen können.
Speaker: Das ist natürlich schon auch nicht realistisch, aber ich glaube, dass grundsätzlich die Pferde uns schon Dinge viel früher mitgeben, wie wir es merken, weil wenn man mal so eine Herde eine Weile beobachtet,
Speaker: wie kleine Signale, die einander geben, um was zu machen.
Speaker: Meistens sehen wir das nicht mal und deswegen sage ich immer zum Beispiel, wenn ein Pferd, wenn du es anfasst, schnappt oder so, dann hat es dir wahrscheinlich davor schon dreimal gesagt, dass es das nicht will und wir als Menschen haben es nicht geschnallt und ein anderes Pferd hätte es vielleicht verstanden und das müssen wir uns eingestehen, weil wir halt anders kommunizieren als Pferde und das ist zu einem gewissen Grad auch okay, wenn man
Speaker: weiß, worauf man zu achten hat oder worauf man achten sollte.
Speaker: Absolut, ja.
Speaker: Ich finde, wir können das unbedingt in der zweiten Folge besprechen.
Speaker: Da kommt man nämlich noch ein weiteres Thema in den Sinn.
Speaker: Aber das spoilern wir jetzt mal nicht.
Speaker: Vielleicht nehmen wir das später noch auf, solange es frisch ist, um diese Magensituation hier abzuschließen mit der Fütterung.
Speaker: Ich wollte ja nur sagen, dass sehr viele da noch ganz viele Theorien entwickelt haben, zu welchem Zeitpunkt dann gefüttert werden soll.
Speaker: Es kann wirklich helfen, wenn man vor der Bewegung füttert.
Speaker: Da braucht es aber keine 5 Kilo Heu, weil mein 5 Kilo Heu im Magen rumzurennen ist jetzt auch nicht so chillig.
Speaker: Aber es reicht wirklich schon teilweise fünf bis zehn Minuten Heu knabbern oder sonst was knabbern.
Speaker: Einfach, dass diese Speichel produziert wird, dass die Magensäure gepuffert wird und dann kann man reiten gehen.
Speaker: Wenn jetzt ein Pferd zehn Minuten Heu frisst, das frisst vielleicht, keine Ahnung, 300-400 Gramm maximal, je nachdem wie schnell sie sind.
Speaker: Aber das ist jetzt nicht zu viel Futter, um das zu bewegen.
Speaker: Ich würde davon abraten, Kraftfutter vorher zu füttern.
Speaker: Einfach weil das mit der Pufferung dann auch das Gegenteilige auslösen kann, wenn ihr vor allem viel Zucker und Stärke drin habt.
Speaker: Ich würde da wirklich auf Heu zugreifen oder eben solches vasereiches Futter, das man kaufen kann.
Speaker: Aber vor allem Heu ist das Einfachste, glaube ich, für alle.
Speaker: Und natürlich auch danach hilft es einfach grundsätzlich nochmal zu füttern, um das Ganze dann eben wieder zu beruhigen.
Speaker: Falls ihr Pferde habt, die super schnell und hastig Mineralfutter und Zusatzfutter fressen, wie gesagt, auch da könnt ihr so strukturreiches Futter reinmischen.
Speaker: Das verlangsamt diesen ganzen Prozess, dass sie einfach mehr kauen und somit mehr Speichel produzieren.
Speaker: können und sollen.
Speaker: Falls ihr jetzt unsicher seid, wie gesagt, ich habe eingangs erwähnt, eigentlich sind sehr wenig bei mir in der Futterberatung, was ich sehr schade finde, weil ich glaube, es hilft allen, mal die Grundfütterung auch zu überprüfen, ob das so passend ist.
Speaker: Ich finde es vor allem hilfreich, wenn ihr ein Magenpferd habt, das Gewicht verlieren soll.
Speaker: Also da finde ich es unbedingt wichtig, eine Futterberatung zu machen, um eben diese Heumenge zu berechnen und da auch eine Strategie zu haben,
Speaker: wenn man eben nicht ad libitum füttern kann oder soll.
Speaker: Auch wenn mehrere Baustellen bestehen, also Asthma, Hufrehe, EMS und eben zusätzlich Magen, hilft auch immer einmal alles zu überprüfen und eben mit einer Fachperson wirklich das ganzheitliche Problem anzuschauen und nicht nur einzelne
Speaker: Probleme und einfach wenn ihr generell unsicher seid, was ihr füttert soll, bevor ihr 3000 Zusatzfutter kauft, die vielleicht nicht helfen oder doch helfen.
Speaker: Ich würde euch empfehlen, da in eine Futterberatung zu investieren.
Speaker: Es spart euch langfristig Geld, nicht nur Futter, sondern auch Tierarzt und kann euch auch Unsicherheiten sicherlich nehmen und vielleicht auch mal neuen Input geben.
Speaker: was andere Leute vermuten, was Auslöser sein könnten.
Speaker: Das ist auch manchmal recht hilfreich.
Speaker: Und ja, ich hoffe, dass ich deine Fragen beantworten konnte.
Speaker: Und falls auch ihr noch Fragen habt, könnt ihr natürlich wie immer uns schreiben.
Speaker: Unsere Instagram-Kanäle und so findet ihr natürlich in den Shownotes.
Speaker: Und vor allem schaut euch Debbys Video an mit dieser Krähe.
Speaker: Das ist wirklich eine wirklich witzige Story.
Speaker: Ja, und ich halte euch auf dem Laufenden auf meinem Instagram-Kanal, dass die Cran-Story natürlich geupdatet wird.
Speaker: Das ist wichtig offensichtlich.
Speaker: Bewegt es
Speaker: die Instagram-Bubble, in die ich versehentlich reingeraten bin ein bisschen.
Speaker: Und ich freue mich, also auch wenn ihr noch Vogel-Stories habt.
Speaker: Wir sind neu auch ein Vogel-Content-Podcast.
Speaker: Vielleicht müssen wir uns über den Namen Gedanken machen.
Speaker: Und dann wünsche ich euch eine gute Woche und mal schauen, was für eine Story ich nächste Woche bringe.
Speaker: Bis nächste Woche.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.


