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Wie dir Fotos eine direkte Kommunikation mit deinem Unterbewusstsein ermöglichen - mit Franziska Walther

Business-Liebe
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66 plays · Feb 12, 2026

Ein einziges Foto hat Franziska gezeigt, dass sie sich selbst verloren hatte. Franziska Walther war zwölf Jahre Soldatin. Sie ist schnell in Führungspositionen gekommen und hat zwei Studiengänge im Management gemacht. Sie war verheiratet. Hatte einen Hof und Hühner. Ein Leben, das von für andere wie ein Traum aussah. Aber wie war innerlich leer.  In dieser Zeit ist ein Selbstporträt entstanden. Ein Foto, auf dem sie sich selbst nicht mehr erkannt hat... Das war ihr Wendepunkt. Heute ist Franziska Mentorin für visuelle Identitätsarbeit und Charisma Coach. Sie arbeitet mit Fotos, um das sichtbar zu machen, was Menschen selbst nicht greifen können: ihre Identität. ihre Muster. ihren inneren Kern. In dieser Episode erfährst du unter anderem: 👉 Was passiert, wenn Menschen 60–90 Minuten ohne Ablenkung vor einem Spiegel sitzen 👉 Welche emotionalen Phasen dabei immer wieder auftreten – bei allen 👉 Wie Bilder Antworten geben, bevor der Verstand sie formulieren kann 👉 Weshalb dein Blick deine erste Sprache ist und direkt aus dem Unterbewusstsein kommt Du willst mehr über Franziska erfahren? 🧭 1:1 Mentoring & Inspirationsgespräch: https://paff.franziskawalther.live/termin/ 📘 Kostenloses Workbook zur Methode MIRAREcore mit fundiertem Hintergrundwissen, Übungen und der Möglichkeit, dein eigenes Foto übersetzen zu lassen: https://paff.franziskawalther.live/workbook/ Auf ihren Social-Media-Kanälen findest du außerdem Workshop-Angebote und Einblicke in ihre Arbeit. Wenn dir diese Folge gefallen hat, folge dem Podcast, lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da und teile die Episode mit einer Frau, die gerade an sich zweifelt. 📲 Instagram:  https://www.instagram.com/business_liebe/ 🤍 Zusammenarbeit:  www.business-liebe.de [http://www.business-liebe.de/]

Transcript

Isabell & Sven Haase: Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du irgendwann in deinem Leben aufwachst und merkst, von außen sieht alles gut aus, aber innen komplett leer.

Isabell & Sven Haase: Genau da hat die Reise von Franziska Walter begonnen.

Isabell & Sven Haase: Zwölf Jahre Soldatin, Führungskraft, Karrierehaus, Hühner, das volle Programm.

Isabell & Sven Haase: Bis ein einziges Foto alles gesprengt hat.

Isabell & Sven Haase: Ein Selbstporträt, auf dem sie sich selbst nicht mehr erkannte.

Isabell & Sven Haase: Und...

Isabell & Sven Haase: Anstatt zusammenzubrechen, hat sie angefangen zu forschen.

Isabell & Sven Haase: Warum zeigt ein Bild oft mehr Wahrheit als 1000 Coachings?

Isabell & Sven Haase: Heute ist sie die Frau, die dein Unterbewusstsein sichtbar macht und das wortwörtlich.

Isabell & Sven Haase: Mit Mirare Core liest sie in deinen Bildern, was du selbst überhaupt nicht greifen kannst.

Isabell & Sven Haase: Deine Muster, deine Identität, deinen inneren Kern.

Isabell & Sven Haase: Und sie hilft Menschen, sich an die Version von sich zu erinnern, die sie tief in sich vermisste.

Isabell & Sven Haase: Schön, liebe Franziska, dass du heute bei uns im Podcast bist.

Franziska: Ja, vielen, vielen herzlichen Dank für die Einladung und diese unglaublich tolle Einleitung.

Franziska: Ich habe Gänsehaut, als du das erzählt hast.

Franziska: So wurde ich noch nie eingeleitet.

Franziska: Also das ist ja wirklich, vielen herzlichen Dank dafür.

Isabell & Sven Haase: Franziska, nimm uns doch mal mit in diesen Moment, wo du das Selbstporträt von dir gesehen hast.

Isabell & Sven Haase: Was hast du darin erkannt und was hat es in dir ausgelöst und was hat es verändert?.........

Franziska: Also ich könnte das Ganze jetzt sehr kurz beantworten, indem ich sage, als ich das Bild gesehen habe, habe ich nichts mehr erkannt.

Franziska: Und zwar am allerwenigsten mich selber.

Franziska: Damit wäre die Geschichte tatsächlich fertig.

Franziska: Aber es war natürlich wahrscheinlich in dem Moment sehr, sehr viel mehr als das, weil es für mich nicht zusammengepasst hat.

Franziska: Weil ich von außen, so wie das ja gerade wundervoll beschrieben wurde,

Franziska: eigentlich das perfekte Leben geführt habe.

Franziska: Also nach außen hin überall Haken dran, überall die Sichtweise des, oh wow, krass, geile Karriere, richtig steil gegangen, sage ich jetzt mal, Doppelbelastungen mit Studiengängen nebenbei, das wuppt man ja auch alles, dann noch verheiratet und der Hof.

Franziska: Also wirklich so ein Stück weit dieser, vielleicht auch dieses

Franziska: Alle beneiden einen darum, was man hat und wie kann es denn jetzt gerade sein, dass man das eigentlich gar nicht so richtig feiert?

Franziska: Und das Gefühl, das war ja schon vorher etwas da, aber ich habe mir das selber nicht zugesprochen, weil ich dachte, wie verrückt bin ich denn eigentlich, wenn ich all das, was ja alle haben wollen, habe, aber damit nicht zufrieden bin?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Also stell dich halt mal halb so viel an.

Franziska: Genau.

Franziska: Und das Selbstporträt ist tatsächlich an einem Punkt entstanden, wo auch der Körper bei mir schon gestreikt hat.

Franziska: Also in der Zwischenphase, dass irgendwas stimmt hier nicht, aber ich weiß nicht, was ich ändern muss, hat mein Körper mir auch noch freundlicherweise ein paar Panikattacken geschenkt.

Franziska: Also da hat es nochmal so richtig schön geknallt und genau da ist das Selbstporträt entstanden.

Franziska: Und da habe ich dann eins und eins zusammengefasst und habe gedacht, okay, diese Frau, die da abgebildet ist, das war für mich das Gefühl, als hätte ich da jemand anderen fotografiert.

Franziska: Also es war eine komplett andere Person und ich hatte auch nicht das Gefühl gehabt, dass ich diejenige gewesen bin, die dieses Bild gemacht hat.

Franziska: Also es war nicht meine Handschrift, wie ich sonst halt fotografiere.

Franziska: Und dann habe ich halt angefangen so, okay, irgendwas muss passieren.

Franziska: irgendwas stimmt da ganz gewaltig nicht.

Franziska: Und daraufhin ist ja dann unterbewusst, ganz spannend, ein ganzes Projekt entstanden.

Franziska: Ein Buchprojekt habe ich gemacht in der Fotografie.

Franziska: Und da ging es um das Thema der Selbstkonfrontation.

Franziska: Also ich habe unbewusst ein Projekt gestartet, was mit diesem Thema zusammenhing, ohne es eigentlich zu wissen.

Franziska: Und in diesem Projekt habe ich halt Menschen,

Franziska: nackt vom Spiegel habe sitzen lassen, ohne Kommunikation, ohne Musik, ohne Ablenkung von außen und die Shootings gingen ungefähr so ein bis anderthalb Stunden.

Franziska: Also es war ein ziemlich tiefes Projekt, was mich selbst überrascht, aber das war eigentlich gar nicht der Plan gewesen.

Franziska: Ich bin da so reingerutscht, sage ich jetzt mal.

Franziska: Und was ich da sehr, sehr spannend fand, war, dass die Abläufe jedes Einzelnen, der mitgemacht hat, die waren gleich.

Franziska: Also ich konnte so nach kurzer Zeit, nach dem dritten oder vierten Shooting schon sagen, was die Menschen machen, wenn sie in dieser Zeit mit sich selbst sind, was ich sehr interessant fand.

Franziska: erkennen.

Franziska: Und das war ja letztendlich nichts anderes als Zeit mit mir selbst und mich mit mir selber zu konfrontieren.

Franziska: Und jetzt war ich ja aber in dem Schwall von Leistung und Getrieben und Weitermachen,

Franziska: Und auch als ich es verstanden habe, okay, ich muss halt ein bisschen mein System runterfahren, habe ich dann angefangen, alles zu versuchen, was der Markt halt so hergibt.

Isabell & Sven Haase: Nein, nein.

Franziska: Also von Podcasts über Meditationen, über geführte Meditationen und Journaling und ich weiß nicht was.

Franziska: Irgendwann war ich an dem Punkt, wo ich mir gedacht habe, also wenn mir noch irgendjemand sagt, ich soll meine Gedanken auf eine Wolke setzen, dann raste ich aus.

Franziska: Ja.

Franziska: weil ja mein System das nicht kannte.

Franziska: Also mein Nervensystem hat ja gelernt, nur Kontrolle und Beruhigung zu finden, indem es arbeitet und aktiv ist.

Franziska: Und in dem Moment, wo du anfängst, Nervensystemen zu versuchen runterzufahren, fühlt sich das an wie Bedrohung.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Franziska: Also das ist pure unterbewusste Arbeit, die da passiert.

Franziska: Und

Franziska: dann habe ich halt angefangen zu suchen, okay, wie kriege ich das denn jetzt hin?

Franziska: Weil Fakt ist, ich bin derbst unglücklich.

Franziska: Ich weiß ehrlicherweise überhaupt gar nicht, wer ich bin.

Franziska: Ich habe überall Haken dran gemacht, aber die haben sich nicht danach angefühlt, als wären das meine Haken, die ich gerne hätte.

Franziska: Und dann ist mir in diesem Prozess eingefallen, wie krass.

Franziska: Ich habe mir ja zweimal eine Antwort gegeben mit einem Bild.

Franziska: Also erst mal das Selbstporträt, was reflektiert hat, dass gerade etwas nicht stimmt.

Franziska: Und zum zweiten ein ganzes Fotoprojekt, was mir unterbewusst die Antwort gegeben hat, was ich brauche.

Franziska: Also eine Handlungsanweisung quasi gegeben, was ich machen muss, damit ich die Antwort finde.

Franziska: Und dann habe ich mir gedacht, okay, wenn das so funktioniert, warum stelle ich mir dann nicht einfach Fragen?

Franziska: und beantworte sie mit einem Bild.

Franziska: Und das war dann der Prozess.

Franziska: Also da bin ich dann rein und habe gedacht, okay, krass, also hier passiert ganz, ganz viel.

Franziska: Und dann fing halt alles Mögliche an mit rein, also wirklich auch forschen und ausprobieren, die eigene Methode zu entwickeln mit dem Hinweis oder mit der Erkenntnis, dass Bildarbeit als solches tatsächlich in der Psychologie schon sehr, sehr lange verwendet wird.

Franziska: Aber die machen das nicht mit den eigenen Bildern.

Franziska: Die benutzen immer fremde Bilder.

Franziska: Und ich habe einfach einen draufgesetzt und habe gesagt, nee, wir machen das Ganze schneller, weil wenn ich Bilder von außen nehme, das kann ich zwar gut nutzen, aber wenn man anfangen muss, wie beim thematischen Apparzeptionstest zum Beispiel in der Psychologie, darüber eine Geschichte zu erzählen, die dann verrät, welche Emotionen, welche Motive und welche Beziehungsdynamiken du pflegst, haben schon die 50 Prozent wieder Herausforderungen, weil sie ja schreiben müssen.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Franziska: Und wir machen einfach die Abkürzung, indem man selber Fotos macht und damit ja quasi dann sein eigenes Unterbewusstsein sprechen lässt und damit direkt eine Antwort hat.

Franziska: Genau.

Franziska: Jetzt bin ich übelst abgeschweift, voll im Redeflow jetzt hier.

Franziska: Genau.

Franziska: Ja.

Isabell & Sven Haase: Also mega spannend.

Isabell & Sven Haase: Also für mich drängen sich hier ganz, ganz, ganz, ganz viele Fragen auf, wo ich einfach gerne ein bisschen tiefer rein wollen würde.

Isabell & Sven Haase: Also die erste Frage, springen wir nochmal zurück, ist natürlich die, wenn ich Menschen allein so eine anderthalb Stunde vorm Spiegel sitzen lasse.

Isabell & Sven Haase: Du hast ja gesagt, du konntest irgendwann vorhersagen, wie reagieren die Menschen drauf.

Isabell & Sven Haase: Das ist ja doch eine tiefe Innenschau.

Isabell & Sven Haase: Ich habe keine Ablenkung, was ich sonst in unserer Welt überall habe.

Isabell & Sven Haase: Das im Außen ist alles...

Isabell & Sven Haase: glitzern, klammerös, ich identifiziere mich damit, aber jetzt bin ich wirklich da, sitze vor diesem Spiegel eine anderthalb Stunde und habe nur mich und diesen Spiegel.

Isabell & Sven Haase: Und das macht was.

Isabell & Sven Haase: Und vielleicht kannst du für die Zuhörer, die jetzt denken, oh mein Gott, eine anderthalb Stunde vor dem Spiegel, was macht das jetzt mit mir?

Franziska: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Vielleicht mal so einen kleinen Einblick geben, wie ist dann so die normale Verhaltenskurve, sage ich jetzt in Anführungsstrichen mal, die so jeder durchläuft.

Franziska: Ja, total gerne.

Franziska: Also das, was sich abgebildet hat, und das habe ich dann damals auch in einem Buch publiziert, also im Bildband publiziert, wo man genau diese Phasen sieht.

Franziska: Beginnen tut man natürlich so ein bisschen mit erstmal Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, also was mache ich jetzt hier eigentlich?

Franziska: Und dann fängt das Typische an.

Franziska: Also ich betrachte mich halt erstmal vom Außen.

Franziska: Ich gucke meinen Körper an, ich gucke mal, wo ich vielleicht noch nicht so oft hingeguckt habe, entdecke ein paar Narben oder ein paar Male, die ich vielleicht das allererste Mal gesehen habe.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Franziska: Also es geht so an dieses Oberflächliche und dann ist es spannend, wenn diese Oberflächlichkeit aufhört, dann weißt du nicht, was du machen sollst.

Franziska: Und dann fängst du an, aus der Unsicherheit heraus so ein bisschen rumzualbern.

Franziska: Also dann werden dann Krimmassen geschnitten, dann wird irgendwie rumgetanzt, dann fing es auch an, dass Positionen geändert wurden, also auch die Position vom Spiegel zum Beispiel, der wurde dann genommen, woanders hingestellt.

Franziska: Also man hat so richtig so Aktionismus gespürt, ja, Aktionismus im Ort verändern,

Franziska: Sich selbst irgendwie nochmal anders darstellen, so einen Anteil an vielleicht auch nochmal erforschen.

Franziska: Also wie sehe ich eigentlich aus, wenn ich mal Blödsinn mache?

Franziska: Habe ich jetzt auch vielleicht schon lange nicht mehr gemacht?

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Franziska: Und irgendwann ist man fertig damit.

Franziska: Also auch das hört auf.

Franziska: Und dann kehrt Ruhe ein.

Franziska: Also das ist so diese erste Hürde, wo das Nervensystem schon merkt, irgendwas ist hier anders.

Franziska: Das mache ich doch eigentlich gar nicht und ich muss mich ablenken.

Franziska: Und das ist ja so das typische Problem grundsätzlich, der Ablenkung.

Franziska: Ja, so jetzt ist man aber in dieser, in diesem Setting und so ein bisschen ist ja ein Machtverhältnis da, um das jetzt gar nicht so böse ausformulieren zu wollen, aber dadurch, dass die Menschen sich ein Stück weit committed haben, an diesem Projekt teilzunehmen, haben die im Kopf, okay, ich muss da jetzt durch, ich möchte das nicht absagen, auch wenn sie es jederzeit hätten machen können, aber es hat keiner getan.

Franziska: Weil so ein bisschen dieses, ich muss da jetzt durch, so.

Franziska: Und dann kommt die Phase, wo Ruhe einkehrt.

Franziska: Und dann haben die ganz oft da gesessen und sich sehr, sehr lange, sehr tief auch in die Augen geschaut.

Franziska: Und dann fing an, das System zu arbeiten.

Franziska: Dann fing an, okay, dann wurde sich erinnert an Situationen, gute, schlechte, schwierige, wie auch immer.

Franziska: Und es wurde sehr emotional.

Franziska: Also da kam wirklich, ich glaube, alles hochgefühlt.

Franziska: Und wenn dieser Punkt dann aber überwunden wurde, durchgegangen ist, dann hat man Erleichterung gespürt.

Franziska: Und diese Erleichterung haben sie ausgedrückt.

Franziska: Also wenn Emotion vorbei war, war wirklich dieses, ach krass, was war das denn jetzt?

Franziska: Und das hat man gesehen.

Franziska: Die haben dann angefangen zu lachen.

Franziska: Es war viel leichter, so in der Luft, in der Energie, was man mitbekommen hat.

Franziska: Und alle, und das fand ich super spannend, alle haben gesagt danach,

Franziska: Franziska, können wir das nicht nochmal machen?

Franziska: Also das war so, wo ich dachte, naja, aber du hast doch eigentlich einen Spiegel, wieso tust du es denn dann nicht?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Weil, das ist das Spannende, wir tun es nicht, weil wir niemals über den Schmerzpunkt hinausgehen würden alleine.

Franziska: Ab dem Moment, wo Ruhe einkehrt, wo es vielleicht emotional wird, brechen wir ab.

Franziska: Und das war in diesem Projekt nicht möglich.

Franziska: Also es war möglich, aber keiner hat es gemacht, weil sie ja sich versprochen haben quasi.

Franziska: Und deswegen sind sie durchgegangen.

Franziska: Aber immer mit einer, also alle mit einem positiven Ergebnis.

Franziska: Ja, genau.

Franziska: Das waren so die Phasen.

Franziska: Das war unglaublich spannend.

Franziska: Und ich denke mir heute noch so, ich bin da so blind reingelaufen.

Franziska: Ich hatte ja gar keine Ahnung, was da passiert.

Franziska: Und was für eine unglaubliche Verantwortung ich hatte in diesem Moment, weil das wirklich, wirklich tief ging.

Franziska: Und das war mir super wichtig danach.

Franziska: Also ich wollte es auf der einen Seite verstehen, was da passiert, was sie erlebt haben.

Franziska: Und auf der anderen Seite war es mir wichtig, sie auch abzuholen.

Franziska: Also auch zu gucken, okay, wieder rauszuziehen aus der Situation, durch Gespräche wieder zu normalisieren, wieder in der Realität ankommen.

Franziska: Das war mir schon bewusst.

Franziska: Und da, glaube ich, spielt so ein bisschen meine Erfahrung aus der Pflege.

Franziska: Ich war ja auch zehn Jahre in der Pflege tätig, da auch mit rein.

Franziska: Und das war so ein krasses Projekt.

Franziska: Also Wahnsinn.

Franziska: Ja.

Franziska: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, ist schon crazy.

Isabell & Sven Haase: Wir wünschen, beschäftigen uns nicht gerne mit uns selbst.

Isabell & Sven Haase: Wenn es dann unangenehm wird, dann ist ja auch die Ablenkung überall da.

Isabell & Sven Haase: Wenn du da nicht wirklich committed bist und vor allen Dingen wie in so einem Projekt der Rahmen auch gesteckt ist, wo ich mich selber einmal committed habe, aber auch das Gefühl habe, da ist jemand, der mir den Raum am Ende auch hält.

Franziska: Absolut.

Franziska: Ja.

Franziska: Ja.

Franziska: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und mir kann ja nichts passieren, weil ich bin ja auch in Sicherheit, dass das dann halt wahrscheinlich auch so dieser...

Isabell & Sven Haase: wichtige Punkt einfach war, dass die wissen, hey, die Franziska ist ja da und mir kann ja nichts passieren und ich habe mich committed, deswegen ziehe ich das jetzt einmal durch.

Isabell & Sven Haase: Und du hast auch gesagt, du lässt dann in deiner Methode, jetzt in deinem Prozess die Bilder sprechen.

Isabell & Sven Haase: Und

Isabell & Sven Haase: Nimm uns da auch nochmal ein bisschen mit, wie kann man sich die Methode vorstellen, weil ich stelle mir jetzt so vor, wir sind ja irgendwie auch alle darauf programmiert, dass wenn ich ein Selfie mache, dann geht immer erstmal so dieses Lächeln an, also dieses Selfie-Lächeln.

Isabell & Sven Haase: Kommt das trotzdem und sehen die Menschen trotzdem, dieses Lächeln ist irgendwie nicht das, was es nach außen zu sein scheint?

Isabell & Sven Haase: Nimm uns da mal so ein bisschen den Prozess mit.

Franziska: Ja, gerne.

Franziska: Also grundsätzlich arbeite ich so mit den Klienten, dass die unterschiedliche Aufgaben bekommen, für unterschiedliche Lebensbereiche auch.

Franziska: Und diese Aufgaben haben immer das Ziel am Ende, dass Fotos entstehen.

Franziska: Das können manchmal Selbstporträts sein, je nachdem, was wir bearbeiten.

Franziska: Das kann aber auch was komplett anderes sein, wenn es um das Thema Emotionen geht und

Franziska: Und oder auch Reflexion so des Alltags, also lebe ich oder werde ich gelebt?

Franziska: Also es gibt fantastische Aufgaben, wo du nicht verstehst, was eigentlich dahinter steht.

Franziska: Und dass dann der Prozess tatsächlich dir schon mitteilt, so okay, hier passiert irgendwas und die Bilder am Ende, das sind, was es auch verrät.

Franziska: Weil wenn du fotografierst, tust du nichts anderes, als deinen eigenen Blick festhalten.

Franziska: Und der Blick ist das, was du, und das wissen irgendwie gefühlt die wenigsten oder nehmen das nicht so wahr, was du als allererstes kannst, lernst, wenn du auf die Welt kommst.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Franziska: Das bringt dir keiner bei, sondern das machst du automatisch.

Franziska: Gucken.

Franziska: Du siehst das Gesicht deiner Mutter, du siehst Objekte, du siehst Licht und Schatten und du hast zu all dem eine Verbindung.

Franziska: aber ohne dafür einen Namen zu haben.

Franziska: Und damit ist es im Endeffekt deine erste Sprache, also die Sprache über Bilder, weil auch dein Gehirn in Bildern denkt.

Franziska: Die zweite Sprache ist die gesprochene Sprache.

Franziska: Also das kriegen wir von außen beigebracht.

Franziska: Und das ist spannend, weil eigentlich auch unterschiedlicher, also je nachdem, wo wir geboren worden sind, ist die Sprache auch nicht gleich, sondern unterschiedlich.

Franziska: Und dann als dritte Sprache hast du die Sprache, also Schriftsprache, du lernst das Ganze zu schreiben.

Franziska: Und was man sich einprägen darf, ist, dass wir sobald Situationen eintreffen, die für uns unbekannt sind, die für uns sich unsicher anfühlen, vergessen wir alles, was wir mal gelernt haben.

Franziska: und können nur noch das, was wir von Geburt aus können oder halt im Unterbewusstsein integriert haben.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Das heißt, am Ende bleibt der Blick.

Franziska: Weil eine unvorhergesehene Situation, eine Situation, in der du dich unwohl und unsicher fühlst, ist meistens auch mit dir selbst verbunden.

Franziska: Also wenn du dich mit dir selbst beschäftigen musst, bekommst du auf die Antworten und so weiter und so fort.

Franziska: Das heißt, wenn wir wissen, okay, der Blick ist etwas, was mich auch formt, denn alles, was ich sehe, wird im emotionalen Zentrum des Gehirns abgespeichert, in Bildern.

Franziska: Und aus diesem emotionalen Zentrum heraus bildet sich wie ein Filter, durch den man dann selber guckt und dann die Welt wahrnimmt.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Das heißt, alles, was ich sehe, das bin ich auch.

Franziska: Alles, was ich sehe, ist meine Wahrheit und meine Wahrnehmung aufgrund der Filter.

Franziska: Und jetzt kann ich aber meinen Blick auch aktiv verwenden dafür, um mir quasi Fragen zu stellen, Antworten zu geben, weil wenn ich meinen Blick festhalte, ist mein Unterbewusstsein aktiv und alles, was auf einem Foto landet, ist kein Zufall.

Franziska: Kein Zufall.

Franziska: Alles ist eine Aussage des Unterbewusstseins.

Franziska: Je nachdem, was...

Franziska: wo du ein Objekt platzierst.

Franziska: In der Mitte, links, rechts, oben, unten.

Franziska: Ob das groß ist, ob das klein ist, welche Farben das hat, welche Symboliken du verwendest.

Franziska: Was im Hintergrund ist, warum du dich dafür entscheidest, hast du nicht in deinem Bewusstsein, sondern ist ausschließlich eine unterbewusste Entscheidung.

Franziska: Das nennt man das Punktum.

Franziska: Und in diesen Bildern kannst du genau all das herauslesen,

Franziska: Und die Klienten sind meistens so krass überrascht, weil die denken, hä, das habe ich doch gar nicht mit Absicht gemacht, dass XY jetzt auf dem Bild ist.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Franziska: Wie kann das denn sein?

Franziska: Er hat gesagt, ja, nee, du hast es nicht bewusst getan, aber dein Unterbewusstsein hat gesprochen.

Franziska: Und wenn man das übersetzt, dann übersetzt man eigentlich seine eigene Sprache und man gibt sich selber die Antworten.

Franziska: Und das ist der Unterschied zu so vielen anderen, also auch Coachings oder Mentorings, die dir dann sagen, was du zu tun hast, um XY zu erreichen.

Franziska: In dem Prozess machst du das die ganze Zeit selber.

Franziska: Das, was ich jetzt mache, ist nur eine Aufgabe reingeben, damit wir quasi da reingehen, wo du hin darfst.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Und alles, was danach passiert, beantwortest du dir selber.

Franziska: Die ganze Zeit.

Franziska: Und es bleibt dann auch, weil das Bild ein Anker ist.

Franziska: Das heißt, jedes Mal, wenn du dir dann Wochen, Monate später das Bild nochmal anschaust, erinnerst du dich an die Antwort, die du dir selbst gegeben hast.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega.

Isabell & Sven Haase: Und bleib mal bei dem Thema, die Antwort, die du dir selbst gegeben hast.

Isabell & Sven Haase: Also wie hast du denn dir dann irgendwann von dem Prozess, da sind wir vor uns ein bisschen hängen geblieben, die Antwort selbst gegeben und wie sagt die aus?

Franziska: Ich glaube, dass meine Antwort der komplette Prozess war.

Franziska: Also das waren viele, viele, viele Stücke.

Franziska: Und meine Veränderung letztendlich war dann, dass ich für mich alles verändert habe.

Franziska: Also ich bin tatsächlich nicht mehr verheiratet und habe auch den Hof nicht mehr.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Franziska: und habe nochmal von neu angefangen, wobei diese Entscheidungen damals genau in dem Übergangsprozess drin waren.

Franziska: Ich habe noch nicht alles in Gänze verstanden, was da passiert und sehr viele Entscheidungen, die ich da getroffen habe, sind noch aus unterbewussten Mustern entstanden und war sehr viel auch eine Flucht.

Franziska: Also auch die Kündigungen und auch wahrscheinlich das aus der Ehe, das war alles Flucht gewesen, ohne richtig zu verstehen, was es eigentlich ist.

Franziska: In dem Moment, wo ich dann aber sehr, sehr viel Zeit mit mir selber verbracht habe und richtig eingetaucht bin in auch die Bildarbeit, habe ich für mich verstanden, dass alle Handlungen und Verhaltensweisen, die ich an den Tag gelegt habe und auch dieses Haken dran und funktionieren müssen, alles eine emotionale Prägung gewesen ist.

Franziska: die im Endeffekt mein Verhalten beeinflusst hat.

Franziska: Weil zum Beispiel ich war jemand, der gelernt hat, nur wenn ich leiste, nur wenn ich alles mache, dann bekomme ich Aufmerksamkeit und Liebe.

Franziska: Und dahinter zu steigen, darf man dann erst mal hinkommen.

Isabell & Sven Haase: Das ist es.

Franziska: Und da haben Bilder extrem geholfen.

Franziska: Also ich hatte vorhin ja schon mal gesagt, dass es Aufgaben gibt, die dir helfen, herauszufinden, okay,

Franziska: Lebe ich oder werde ich gelebt?

Franziska: Wer trifft eigentlich meine Entscheidungen?

Franziska: Und das kannst du in Bildern rauslesen.

Franziska: Und das hat mir unglaublich viel geholfen.

Franziska: Und der positive Nebeneffekt dessen war, dass ich nicht nur Klarheit für mich bekommen habe, sondern...

Franziska: dass sich auch mein Ausdruck, meine Ausstrahlung und alles Mögliche um mich herum verändert hat.

Franziska: Also wenn du jetzt auch Bilder siehst von mir damals und jetzt sind das zwei komplett verschiedene Menschen und mit diesem auch von innen raus eine andere Haltung zu haben plötzlich, macht auch etwas im Außen.

Franziska: Und das habe ich damals gemerkt, das war total abgefahren,

Franziska: Das habe ich damals gemerkt, als ich in die nächste Führungsposition gekommen bin.

Franziska: Also ich bin nach der ersten Kündigung in der Führungsposition dann in eine nächste gegangen und habe ein selbstorganisiertes Team aufgebaut.

Franziska: Und da habe ich gemerkt, wie leicht plötzlich Führung sein kann.

Franziska: Weil wenn du nicht mehr in deinen Mustern hängst, sondern ausschließlich mit Charisma und Ausstrahlung führst und du nicht mehr der Wichtigste bist da auf dem Planetenjob, dann passiert Führung plötzlich ganz alleine und ganz anders.

Isabell & Sven Haase: Hahaha.

Franziska: Und das war abgefahren, weil das für mich vorher nicht logisch war, aber als ich das an mir selber gemerkt habe, nur durch die Veränderung der Ausstrahlung, das

Franziska: Ja, genial.

Franziska: Genial.

Isabell & Sven Haase: Ja, und und du hast es auf den Punkt gebracht, wenn wir uns innen verändern, wir verändern uns ja dann wirklich auf Zellebene.

Franziska: Ja, ja.

Isabell & Sven Haase: Und das macht natürlich auch im Außen was, bis hin Ausstrahlung, wo dich Menschen plötzlich ganz anders wahrnehmen.

Isabell & Sven Haase: Du sagst, du hast eine komplett andere Identität, nicht nur im Inneren, sondern auch im Außen.

Franziska: Absolut, ja, absolut.

Isabell & Sven Haase: Mega, echt schön.

Isabell & Sven Haase: Sag mal, brauche ich eigentlich ein besonderes Talent?

Isabell & Sven Haase: Also wenn ich mir jetzt vorstelle, also ich bin, ich sage immer, ich bin die Königin der Worte.

Isabell & Sven Haase: Also ich kann in drei Sätzen, wenn ich mit jemandem spreche, weiß ich genau, wo der Triggerpunkt ist.

Isabell & Sven Haase: Das ist so meine Superkraft, das erkenne ich sehr gut.

Isabell & Sven Haase: Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich habe da ein Bild, dann würde ich denken...

Isabell & Sven Haase: Ist ein Bild.

Isabell & Sven Haase: Also weißt du, was ich meine?

Isabell & Sven Haase: Also ich stelle mir da vor, kann man das lernen?

Isabell & Sven Haase: Hat man das in sich?

Isabell & Sven Haase: Ist das eine Gabe?

Isabell & Sven Haase: Ist das ein Talent?

Franziska: Also,

Isabell & Sven Haase: Also wie hast du für dich erkannt, hey, ich kann das lesen?

Isabell & Sven Haase: Also wenn ich mir vorstelle, ich muss ein Bild lesen, dann habe ich 10.000 Fragezeichen tatsächlich im Kopf.

Franziska: Man kann das tatsächlich lernen.

Franziska: Ich merke das an meinen Klienten.

Franziska: Also wenn man eine ganze Zeit lang miteinander geht, dann lernt man logischerweise, was ich darin lese, weil ich es ja auch übersetze.

Franziska: Also guck mal, da ist die Blickrichtung da, da ist die Blickrichtung da und so weiter und so fort.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Ja, das kriegt man tatsächlich mit.

Franziska: Und bei mir war es tatsächlich am Anfang,

Franziska: Und das ist eigentlich auch total spannend, unglaublich intuitiv.

Franziska: Also ich habe das gesehen und ich wusste, dass es so ist.

Franziska: Und ich habe mir das am Anfang nicht erklären können, weswegen ich auch relativ lange gebraucht habe, bis ich damit überhaupt öffentlich geworden bin, weil ich mir dachte, das kann ja nicht sein.

Franziska: Also ist das jetzt ein Gefühl oder ist das jetzt so oder was ist das jetzt?

Franziska: Ja.

Franziska: Und aber als ich dann angefangen habe, mich da so reinzuarbeiten in die Bildpsychologie, die es gibt, in die projektive Bildanalyse, die es gibt, in den thematischen Apparzeptionstest, den es gibt, also ich habe nochmal auch in Richtung Kunsttherapie-Praktika auch nochmal eine Ausbildung gemacht, um damit festzustellen, was ich sehr spannend fand, dass ich mich eigentlich die ganze Zeit nur bestätigt habe.

Franziska: Also ich habe nichts Neues gelernt, sondern ich habe tatsächlich das bestätigt bekommen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Und noch mal ein Fundament, dass vieles von dem auch wissenschaftlich schon erwiesen ist, dass es funktioniert.

Franziska: Genau.

Franziska: Und das, was jetzt halt on top kommt mit, ist, dass wir halt, wie gesagt, das Besondere, dass du halt die eigenen Bilder verwendest, also das, was aus dir heraus mitkommt.

Franziska: Und das heißt halt auch reingearbeitet in Psychologie, in Unterbewusstseins-Thematiken,

Franziska: in energetische Thematiken, auch ein bisschen Quantenphysik, das kommt auch noch mit dazu, Neurowissenschaft, Neuropsychologie, also es ist alles ein riesengroßes Feld und ich bin ein Staubsauger bei sowas, dass ich mich damit reingearbeitet habe, aber super viel intuitiv am Anfang gemacht habe, ja.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Und das Reinarbeiten war nur noch eine Bestätigung, ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, das ist ja das, was wir dann oft auch nochmal brauchen für unseren eigenen Verstand, dass wir uns das selber auch irgendwie glauben.

Franziska: Ja.

Isabell & Sven Haase: Also gerade wenn du sagst, diese ganzen energetischen Geschichten, das ist ja, wenn man die, auch was wir manchmal erleben, wenn wir das Menschen erzählen, die glauben das ja gar nicht.

Isabell & Sven Haase: Und dann hilft es halt wirklich, wenn du sagst, okay, guck mal, da gibt es auch Quantenphysik und da ist so und so.

Isabell & Sven Haase: Und das ist alles auch ein Stück weit wissenschaftlich mittlerweile belegt, belegt.

Isabell & Sven Haase: dann sagen die Menschen, ah, okay, dann kann ich das greifen, auch wenn die das in dem Moment vielleicht nicht verstehen.

Isabell & Sven Haase: Aber alleine, dass du für die eine Argumentation hinlegen kannst, dass es eine Wissenschaft dazu gibt, reicht das dann im Verstand meistens schon.

Franziska: Ja, absolut.

Franziska: Ja, das ist absolut.

Franziska: Ja.

Isabell & Sven Haase: Aber gibt es irgendwas, wo du sagst, das ist so das Krasseste, was du da jemals auf dem Bild gesehen hast, wo du sagst, da hast du heute noch Gänsehaut, wenn du daran denkst?

Franziska: Also ehrlicherweise muss ich ganz oft an mein Selbstporträt wieder zurückdenken.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Franziska: Ich denke so, okay, aus dem Nichts heraus hat dir etwas den Spiegel vorgehalten, weil das, was ich verstanden habe, jetzt auch in der Praxis mit den Klienten ist, denn das Bild lügt einfach nicht.

Franziska: Das Bild lügt nicht.

Franziska: Du weißt es unterbewusst, was du zu tun hast, welche Antworten du eigentlich brauchst, was du machen musst, aber du sagst es nicht.

Franziska: Und ich hatte jetzt letztens ein ganz frisch, vielleicht ist das ein ganz gutes Beispiel,

Franziska: eine Klientin, die sich nicht sicher war, was sie mit ihrer Beziehung macht.

Franziska: Also etwas kompliziertere Geschichte, aber sie wusste nicht okay, wenn ich jetzt da drin bleibe.

Franziska: Eigentlich fühle ich da ja Sicherheit, aber

Franziska: Irgendwie muss ich da auch raus, aber ich weiß nicht so ganz genau.

Franziska: Und wenn man sie gefragt hat, na ja, aber was gibt es dir denn?

Franziska: Also hältst du dich denn nicht zurück?

Franziska: Oder wie ist denn der Prozess?

Franziska: Dann war so eine Unsicherheit da.

Franziska: Und sie hat eine Aufgabe von mir bekommen.

Franziska: Und das Ergebnis dieser Aufgabe war so was von ins Gesicht, dass diese Art der Beziehung sie gerade eingrenzt, weil sie auf dem Bild Linien gezogen hat.

Franziska: Also es war wirklich eine Bewegung auf diesem Bild zu sehen von einem Gegenstand und nach oben und nach rechts hin waren Linien gesetzt, weil sie das einfach so random fotografiert hat.

Franziska: Und diese Linien haben genau gezeigt, guck mal, du kannst nicht weitergehen.

Franziska: Du bist in Bewegung, du willst vorangehen, aber die Linie grenzt dich gerade ein.

Franziska: Und dann sagte sie, das kann da wohl nicht wahr sein.

Franziska: Ich habe doch so viele Bilder gemacht.

Franziska: Und jetzt habe ich das rausgesucht, habe gesagt, ja, weil auch die Auswahl des Bildes, was du dann irgendwann sagst, das ist das Bild, hat auch eine Aussage.

Franziska: Und du hast das gewählt, wo Bewegung zu sehen war und die Grenze.

Franziska: Und dann sagte sie so, jetzt wo du es sagst, eigentlich hast du recht.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Und das ist so krass.

Franziska: Das sind so diese Ergebnisse auf den Bildern.

Franziska: Was ich vor allem aber unglaublich feier und so berührend finde, ist, dass durch diese Arbeit wirklich Identitäten transformiert werden.

Franziska: Also, dass die Menschen verstehen, ich kann damit Selbstführung lernen.

Franziska: Ich kann mich durch meinen Prozess durchführen und ich weiß zu 100 Prozent, was ich machen muss.

Franziska: Und plötzlich hast du Klienten da, die dir erzählen, dass sie auf der Couch gesessen haben mit ihrer Tochter 14 Jahre.

Franziska: Und die das allererste Mal in ihrem Leben ein Gespräch mit der Tochter hat führen können, wo sie 100% präsent war und nicht eine einzige Sekunde daran gezweifelt hat, ob sie eine gute Mutter ist.

Franziska: Zum Beispiel.

Isabell & Sven Haase: Wow.

Franziska: Oder wo man verstanden hat in der Beziehung auch, ich habe verstanden, was es heißt, also auch gefühlt und erfahren, was es heißt, loszulassen, weil in dem Moment, wo ich losgelassen habe, etwas passiert ist, was ich mir hätte niemals vorstellen können.

Franziska: Das haben Bilder verraten.

Franziska: Und ich finde diese, auch das Thema Emotionen, diese umzutransformieren.

Franziska: Ich habe einige Klienten, die auch jahrelang schon Depressionserfahrung und Therapieerfahrung haben.

Franziska: Die machen ein paar Sitzungen bei mir und dann bekommst du eine Nachricht und derjenige sagt dir, ey, ich habe wieder gefühlt, dass diese dunkle Emotion angekommen ist, aber ich war in der Lage, mit ihr in Kommunikation zu gehen und sie ist gegangen.

Franziska: Und dieser Mensch, der von jetzt einem Jahr keinen Fokus, Nullorientierung hatte, gar nichts, das ist so eine Maschine geworden, im Antrieb, in Umsetzung, im Fokus, der, der zehn Jahre in Therapieerfahrung mit Depressionen war, wo ich mir denke, so krass.

Franziska: Wow, weil wir es sichtbar machen, weil wir ein Werkzeug benutzen, was du kannst.

Franziska: Und das ist so krass.

Franziska: Und weil wir da ansetzen, wo alles entsteht und das ist das emotionale Zentrum.

Franziska: Das beeinflusst deine Identität, das beeinflusst dein Handeln und das finde ich so unglaublich magisch dahinter.

Franziska: Und also ich bin da demütig, unglaublich demütig in der Arbeit, ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das ist auch super wichtig, die Arbeit, die du machst, indem du die Verantwortung ja bei demjenigen lässt.

Isabell & Sven Haase: Du bist ja nur der Unterstützer.

Franziska: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und das ist ja gerade bei vielen Therapien nicht so.

Isabell & Sven Haase: Ich sitze jetzt hier nur, hilf mir mal.

Isabell & Sven Haase: Ja, so diese Verantwortung abgeben.

Isabell & Sven Haase: Und dann redest du ewig lange rum und kommst aber nie am Kern an, indem du sagst, hey, ich bin hier, komm, ich bring dich da durch.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Aber du übernimmst die Verantwortung in dem, was du tust.

Isabell & Sven Haase: Du bewegst dich dadurch.

Isabell & Sven Haase: Das ist emotional was ganz anderes.

Isabell & Sven Haase: Das kann sich verankern, das kann sich umprogrammieren im ganzen Körper.

Isabell & Sven Haase: Und ja, genau deswegen ist es ja so super wertvoll, dass es Menschen wie dich da einfach gibt, die genau das erkennen und genau das machen und umsetzen mit so einer kraftvollen, einzigartigen Methode letztendlich.

Franziska: Ja, danke schön.

Franziska: Ich finde es auch so wichtig, weil ich glaube, dass sehr, sehr viele irgendwie immer nur diese Rückspulgedanken haben.

Franziska: Also die pieksen und bohren und rühren in der Vergangenheit.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Franziska: Sie freuen sich darüber, wenn sie den Klienten mal gepikst haben und der ein bisschen heult.

Franziska: Oh, ich habe den Punkt gefunden.

Franziska: Ja, und dann?

Franziska: Also was machst du denn dann damit?

Franziska: Und ich glaube auch, dass bei sehr, sehr vielen therapeutischen Ansätzen, und ich will sie nicht alle über einen Kamm scheren, aber sehr viele, es geht immer nur zurück, immer nur zurück.

Franziska: Aber was machst du mit der Erkenntnis?

Franziska: Das ist ja das Wichtige.

Franziska: Also das, was wir machen, ist einmal kurz zurückzugehen.

Franziska: in Situationen und diese richtig zu verstehen, weil was die meisten nicht wissen, gerade im Identitätsprozess ist, dass wir unseren kognitiven Verstand damit reinbringen müssen, dass wir verstehen müssen, kognitiv verstehen müssen, wie war die Situation gewesen?

Franziska: Wie habe ich sie verstanden?

Franziska: Und 80 Prozent von den Storys, die wir uns erzählen, haben niemals so stattgefunden.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Franziska: Aber unser Hirn mag keine offenen Loops.

Franziska: Also man kennt das, wenn man irgendwie im Urlaub war und irgendein, keine Ahnung, ein Accident oder irgendein tolles Erlebnis hatte und man kommt nach Hause und möchte das erzählen, wie viel von dem, was du da gesehen hast, erzählst du so, wie es war und was genau packst du noch obendrauf, damit die Story geiler wird.

Franziska: Und das machst du mit deinen eigenen Gedanken und deinen eigenen Situationen auch, plus dem Ungleichgewicht,

Franziska: der Perspektive, wie du die Situation verstanden hast.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Franziska: Und das muss man ausgleichen, emotional ausgleichen, nur dann, nur dann öffnet sich der kritische Faktor in Richtung Unterbewusstsein und du kannst dann anfangen, Unterbewusstsein umzutransformieren.

Franziska: Weil im Unterbewusstsein musst du es umtransformieren, umkodieren für dich und das geht nur mit Handlungen.

Franziska: Aber ins Unterbewusstsein kommen wir wenig mit Schreiben, kommen wir wenig mit Reden, aber kommen wir zu 100% mit Bildern.

Franziska: Und dann geht es in die Handlung, dann geht es in die Wiederholung und mit der Wiederholung der Handlung transformierst du quasi deine Identität um.

Franziska: Und dann wird es richtig heiß.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das ist ja auch das Schöne, wir hatten das jetzt neulich erst in einem Podcast, dass ja mittlerweile selbst die Quantenphysik das auch gezeigt hat, dass du mit einer Entscheidung in der Gegenwart, also wie du heute einfach eine Situation aus der Vergangenheit neu beurteilst, neu interpretierst, für dich reframes, dass du damit tatsächlich die Vergangenheit verändern kannst.

Franziska: Ja, absolut.

Franziska: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja, und

Isabell & Sven Haase: Genau, das ist ja im Prinzip, was dann auch diese Art der Identitätsarbeit macht und deswegen lieben wir auch diese energetische Arbeit, weil du musst manchmal gar nicht verstehen, wo kommt dieser ganze Scheiß eigentlich her.

Isabell & Sven Haase: Du triffst jetzt einfach die Entscheidung, dass es jetzt anders ist und dann funktioniert es und dann ist es genauso tief im Unterbewusstsein diese Veränderung passiert und genauso wie du es auch beschrieben hast, es sind manchmal Sachen, wo Menschen auch jahrelang in Therapie waren, wo die dann einfach auch mit

Isabell & Sven Haase: mit einem Prozess wie bei dir jetzt auch, für sich eine Entscheidung treffen und dann plötzlich sagen, die vorneweg immer gesagt haben, ich bin nicht gut genug, immer das Gefühl hatten, ich mache alles falsch und dann plötzlich sagen, wenn du dann sagst, schreib mal auf, was sind deine Stärken und der erste Satz kommt, ich bin.

Isabell & Sven Haase: Punkt.

Franziska: Ja, ich habe es.

Isabell & Sven Haase: Und

Isabell & Sven Haase: Das ist einfach, ich glaube, das ist einfach, was du beschrieben hast, genau diese Arbeit, wie cool das ist, wie einfach es auch manchmal sein kann.

Isabell & Sven Haase: Das klingt ja auch nach einem spielerischen Prozess, wie du den beschreibst.

Isabell & Sven Haase: Ich arbeite, das macht den Menschen ja sogar Spaß, da so ein paar Bilder zu machen, sich zu beschäftigen, was fotografiere ich denn jetzt?

Isabell & Sven Haase: Und dass diese Form der Therapie einfach Spaß macht, leicht ist und halt wirklich schnell und nachhaltig.

Franziska: Das ist total spannend, weil da sprichst du was total Schönes an.

Franziska: Am Ende ist es ein kreativer Prozess, den wir einleiten.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Franziska: Und wir Menschen sind vom Grund auf kreative Wesen.

Franziska: Weil Kreativität heißt nichts anderes, als etwas zu erschaffen.

Franziska: Und wir wollen erschaffen.

Franziska: Und wenn wir das auch noch in einem Prozess machen, in dem wir uns mit uns selbst beschäftigen, gibt es nichts Schöneres, als das zu tun.

Franziska: Und du trickst dich auch noch hintenrum ein bisschen aus.

Franziska: Also ist auch ein bisschen fies, die Methode.

Franziska: Weil wenn du ja weißt, dass du am Ende ein Bild erstellen musst, bleibst du dran.

Franziska: Du bleibst dran, ob du willst oder nicht, ob du bewusst drüber nachdenkst oder nicht.

Franziska: Du nimmst dieses Thema die ganze Zeit mit und ich habe das bei ganz, ganz vielen, auch die erste Aufgabe zum Beispiel, die sie bekommen dann mal von mir, die ist nach ein paar Wochen immer noch da und die denken immer noch drüber nach, unterbewusst.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Franziska: Das macht immer noch was mit denen, weil es automatisch tiefer geht.

Franziska: Und das ist halt, ja, das ist Magie.

Franziska: Ja,

Isabell & Sven Haase: Ja, unser Unterbewusstsein kann Fragen nicht widerstehen.

Isabell & Sven Haase: Das ist ja das Schöne.

Isabell & Sven Haase: Das heißt, wenn wir dem Unterbewusstsein eine Frage mitgeben, dann sucht das einfach nach Antworten.

Isabell & Sven Haase: Wir brauchen gar nicht bewusst darüber nachdenken.

Franziska: Ja, vor allem sucht es nach der Antwort, die für dich am besten möglichsten ist, weil das Ziel des Unterbewusstseins ist, dich am Überleben zu halten.

Isabell & Sven Haase: Ja, genau.

Franziska: Das ist ja die Aufgabe.

Franziska: Also sucht die Antwort, die du brauchst, damit du vorangehst.

Franziska: Es ist immer für dich bestimmt.

Isabell & Sven Haase: Genau, und das dürfen wir uns gerne immer mal wieder bewusst machen, dass nicht das Leben gegen uns ist, sondern dass alles in uns drin steckt und alles für uns ist.

Franziska: Ja, genau.

Isabell & Sven Haase: Ja, und ich glaube, das können wir genau so stehen lassen.

Isabell & Sven Haase: Ich glaube, ein schöneres Ende gibt es gar nicht, als diesen Impuls nochmal mitzugeben.

Isabell & Sven Haase: Franziska, wo man dich findet, das packt man dann alles in die Shownotes, dass die Leute jetzt sagen, cool, ich will mich auch mal auf so einen Prozess einlassen, ich will auch mal ein paar Fotos machen und viel mehr über mich selber erfahren und gucken, wo mich das hinführen kann.

Isabell & Sven Haase: Ich glaube, dann sind die Menschen sehr gern und sehr herzlich eingeladen, sich mal mit dir in Verbindung zu setzen.

Franziska: Ich würde gerne sagen.

Isabell & Sven Haase: Ansonsten sagen wir einfach von Herzen Danke, dass du uns auf deine Reise mitgenommen hast, dass du deine Arbeit hier einmal vorgestellt hast.

Isabell & Sven Haase: Und wenn dir da draußen jetzt diese Folge gefallen hat, dann teile sie gerne mit jemandem, der sie unbedingt hören muss.

Isabell & Sven Haase: Lass uns fünf Sterne da und schalt beim nächsten Mal wieder ein.

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