Transcript
Speaker: Herzlich willkommen zur 33.
Speaker: Folge von German Motodads, dem Podcast von zwei Vätern aus der deutschen Motocross-Szene.
Speaker: Wir sind Raphael und Jakob und unsere Kids fahren mit den Startnummern 168 und 212.
Speaker: Hier geht's um alles, was bei uns auf und neben der Strecke passiert.
Speaker: Also Motocross, Familienleben, Fahrerlager und den ganz normalen Wahnsinn dazwischen.
Speaker: Ja, Raffi, da haben wir heute einen ganz besonderen Gast.
Speaker: Ich will gar nicht unsere Zuhörer auf lange Folter spannen.
Speaker: Heute ist Lex bei uns zu Gast, weil wir hier gerade beim Sommercamp sitzen.
Speaker: Lex, moin!
Speaker: Ja, moin!
Speaker: Ich freue mich über die Einladung.
Speaker: Wir hatten ja schon lange darüber gesprochen, das mal zu machen, aber die Zeit immer zu finden, ist nicht ganz so einfach gewesen.
Speaker: Daher schön, dass ich da sein darf.
Speaker: Ja, endlich haben wir es hinbekommen.
Speaker: Wie du schon sagst, lange haben wir es geplant und nun hat es endlich mal geklappt.
Speaker: Jetzt sitzen wir hier im Achims, die Kenner kennen es, sitzen bei bestem Wetter und freuen uns darauf, was von dir zu erfahren.
Speaker: Deswegen würde ich dich mal bitten, fangen wir doch mal ganz vorne an.
Speaker: Erzähl uns doch mal, wie bist du eigentlich zum Motocross gekommen?
Speaker: Oh, das ist schwer.
Speaker: Meine Erinnerungen sind nicht mehr ganz so gut.
Speaker: Wie ihr seht, bin ich ja nicht mehr der Jüngste.
Speaker: Und fällt auch oft auf den Kopf in dem Hobby, ne?
Speaker: Ja, genau, kommt auch dazu, richtig.
Speaker: Mein Vater ist damals Grasbahnrennen, Speedwayrennen gefahren und unter anderem auch ein bisschen Motocross.
Speaker: Aber daran kann ich mich kaum erinnern.
Speaker: Nichtsdestotrotz war die Verbundenheit zum Motorsport da.
Speaker: Und so hatte ich da schon immer so ein bisschen Interesse dran.
Speaker: Oder wurde wahrscheinlich auch das eine oder andere Mal ungewollt auf irgendeinen zusammengebauten Esel damals draufgesetzt.
Speaker: Und dann kam, dass die Jugendweihe anstand, glaube ich damals war es gewesen.
Speaker: Und ich habe mir einfach von meinem Geld gesagt, ich möchte ein Motorrad haben.
Speaker: Von dem Jugendweihe Geld.
Speaker: So kam das näher, dass das erste Motorrad ins Haus kam.
Speaker: Und wir haben angefangen, so ein bisschen Rennen zu fahren.
Speaker: Also viel Training war tatsächlich damals nicht.
Speaker: Da muss ich ja direkt nochmal fragen, was war denn das für ein Motorrad?
Speaker: Das sind die sind nicht alle.
Speaker: Es war eine Moto TM.
Speaker: Die meisten hier aus der Ecke kennen mich mit einer pinken Moto TM.
Speaker: Die sind glaube ich erst 1998 blau geworden, bis dahin waren die immer noch pink.
Speaker: Das war eine 80er Großrad.
Speaker: Das Fahrgestell von einer 125er, also von einem großen Motorrad, nur mit einem 80er Motor.
Speaker: Und damals schon immer viele coole Anbauteile.
Speaker: Also eben eine Massochi Gabel, da gab es schon gleich einen HGS Auspuff war da damals gleich mit dran, der Original.
Speaker: Also das Ding war so von der Leistung her das stärkste, aber eben auch größer und schwerer.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: So ging das los.
Speaker: Wir sind, wie gesagt, dreimal irgendwo auf eine Wiese nach Acht gefahren.
Speaker: Wir sind ja hier gerade in Plat im Sommercamp.
Speaker: Da gab es hier damals den berühmt-berüchtigten Mitteltebel.
Speaker: Da stand mein Vater dann so vor mit so einem Stock und hat gesagt, wenn du dich bis hier Gas gibst, stecke ich dir den in den Speichen.
Speaker: Ich kann euch aber sagen, das erste Mal bin ich rückwärts die Anfahrt wieder runtergerollt.
Speaker: Aber egal, Wochenende ist Rennen, wir fahren einfach mal los.
Speaker: Dann waren wir in Wellan, glaube ich, war das erste Rennen gewesen.
Speaker: Und das zweite war dann, wir fahren nach Prisanewitz zur Derm.
Speaker: Das war eine Erinnerung, das werde ich nie vergessen.
Speaker: Also, okay, erst LM war es wahrscheinlich dann hier und dann das zweite Rennen gleich DM.
Speaker: Oder dritte Rennen.
Speaker: Nee, zweite Rennen.
Speaker: Und in welchem Jahr war das?
Speaker: 97?
Speaker: 96?
Speaker: Irgendwie so.
Speaker: 1900.
Speaker: Schön, da wurde ich gerade eingeschubt.
Speaker: Ja.
Speaker: Geil.
Speaker: Ja, cool.
Speaker: Genau, also... Naja, und wie war das?
Speaker: Also ich meine, bist du da komplett hinterher gefahren oder konntest du dich da gleich irgendwie so ein bisschen mitmischen?
Speaker: Motorradfahren habe ich, glaube ich, erst gelernt, als ich...
Speaker: aufgehört hat, mit meinem Vater was zusammen zu machen.
Speaker: Das war so, dass ich mit, ich glaube, Jessica Geppert hieß sie damals.
Speaker: Das war eine der schnellsten Mädels, die man hier oben kannte.
Speaker: Wir sind, glaube ich, um Platz...
Speaker: 40 oder 38 und 40 gefahren.
Speaker: Genau, das war aber einfach so diese Erfahrung mit diesen Jungs da, mit irgendwas, mit Honda Saarholz und was es alles nicht gab, da gleich an den Start zu gehen, das war schon überwältigend.
Speaker: Genau, so ging das auf jeden Fall los, pigelte sich dann ein, hier mal ein LM-Lauf, also es ging dann mehr, man hat dann festgestellt, es lohnt sich nicht zu DM zu fahren, wir bleiben hier im Land, sind ein bisschen Landesmeisterschaft gefahren,
Speaker: Und dann gab es ja damals noch den OMK-Pokal.
Speaker: Wurde dann auch mal ein bisschen besser.
Speaker: Es gab auch hier und da mal einen Pokal.
Speaker: Es gab mal dieses Flutlichtrennen in Neustrelitz.
Speaker: Kennt ihr Neustrelitz die Strecke?
Speaker: Ich bin da schon mal gefahren tatsächlich.
Speaker: Einmal, also coole Strecke eigentlich.
Speaker: Sehr sandig, ne?
Speaker: Genau.
Speaker: Aber ganz cool.
Speaker: Die waren ja so damals der Einstieg in die Saison.
Speaker: Und die haben dann irgendwann mitten im Jahr mal ein Flutlichtrennen gemacht.
Speaker: Und da sind wir von... Ich glaube, da war...
Speaker: Tag vorher war noch irgendwo Rennen und sind dann abends noch dahin gefahren.
Speaker: Genau weiß ich nicht mehr.
Speaker: Auf jeden Fall die Jungs, die sonst mir um die Ohren gefahren sind, an dem Wochenende konnte ich da zum ersten Mal mal mitfahren.
Speaker: Und da gab es so den ersten Pokal.
Speaker: Das ist so noch so die Erinnerung, die ich habe.
Speaker: Aber das war dann nachher schon mit der blauen TM.
Speaker: Das muss dann 98 gewesen sein.
Speaker: Und dann hat es richtig gezündet mit diesem, ich kann vorne mithalten, jetzt habe ich richtig Lust?
Speaker: Oder wie kam es dann bei dir?
Speaker: Mal mehr, mal weniger.
Speaker: Wie gesagt, mein Vater wollte mehr als ich damals, glaube ich.
Speaker: Und es gab auch dieses Trainer-Thema gar nicht so.
Speaker: Wir sind auch viel bei Trainern gewesen.
Speaker: Ich war auch mal bei Jev damals gewesen, in Uchtdorf noch.
Speaker: Ich kenne diese ganzen Storys da alle auch.
Speaker: Ich war auch in Frankreich, in Schwein.
Speaker: Ich kriege die Namen jetzt nicht mehr hin mit den Jungs, die wir da waren.
Speaker: Da waren wir auch das eine oder andere Mal.
Speaker: Aber so richtig gezündet ist es tatsächlich nicht.
Speaker: Gezündet ist es erst, wie gesagt, wir haben uns damals dann entschieden, dass die Ausbildung und der Beruf, ich sage mal, ein bisschen vorgeht, nachdem die Schule zu Ende war.
Speaker: Und dann habe ich drei Jahre kross geguckt.
Speaker: Und dabei ist es gezündet.
Speaker: Also der Bock ist da geblieben, das Interesse ist da geblieben.
Speaker: Und irgendwann stand ich mal beim Feiern und habe Andreas Günther getroffen, der hier aus Wellhaen ist.
Speaker: Er sagte, Mensch, bist du nicht Manuel Alex?
Speaker: Bist du auch mal Cross gefahren, ne?
Speaker: Ja, lass doch nochmal zusammen fahren gehen.
Speaker: Und dann ging das ähnlich schnell wie damals.
Speaker: Dann waren wir einmal Training fahren.
Speaker: Dann rief er mich Mittwoch an.
Speaker: Du, das Wochenende ist ein Elsdorf-Rennen.
Speaker: Hast du Bock mit meinem Motorrad da mitzufahren?
Speaker: Ja, dann sind wir da hingefahren.
Speaker: Dann weiß ich noch, habe ich in der 125er-Klasse den Start gewonnen und bin dann irgendwie da recht gut vorne mitgefahren.
Speaker: War natürlich nicht fit, ging nicht so gut aus.
Speaker: Und dann ging das wieder los.
Speaker: Dann gab es das erste eigene Motorrad wieder und ganz alleine auch.
Speaker: Und ab da hatten dann eben auch auf eigenen Beinen und eben auch alleine versucht, mir Gedanken zu machen, wie was funktioniert.
Speaker: Mhm.
Speaker: Und dann kam so, damals gab es hier die Clubsportklasse in Mecklenburg-Vorpommern.
Speaker: Da habe ich dann mitgefahren im ersten Jahr gleich.
Speaker: Vizemeister oder Pokalsieger, Meister durfte man sich nicht nennen.
Speaker: Das heißt, wie alt warst du da ungefähr?
Speaker: Jetzt fragst du mich was.
Speaker: Mathematik bin ich eigentlich gar nicht so schlecht.
Speaker: Das klingt so, als wäre es relativ spät gewesen.
Speaker: Ja, wann ist die Klasse ins Leben gerufen worden?
Speaker: 2006, dann war ich 23.
Speaker: Da ging es quasi dann erst richtig los mit 23.
Speaker: Da ging es dann erst so richtig los.
Speaker: Das ist natürlich ein später Einstieg, wenn man guckt, wie du jetzt fährst.
Speaker: Ich sage mal so, die meisten, die relativ spät anfangen, die...
Speaker: Werden dann halt nicht mehr so fix.
Speaker: Also dafür hast du auch irgendwie ordentlich gebrannt.
Speaker: Wahrscheinlich denn ab Minute 1.
Speaker: Ja, wir haben viel.
Speaker: Also ich habe viel versucht.
Speaker: Ich habe damals mit Gordon hier viel trainiert.
Speaker: Wir haben mit Matthias Linke hier viel trainiert, viel gemacht.
Speaker: Mit Carsten Thoms.
Speaker: Sehr viel unterwegs gewesen.
Speaker: Wir sind manchmal über 30 Rennen im Jahr gefahren.
Speaker: Ähm...
Speaker: Wir hatten ja auch mal das Glück, 2009 war ich ja mit Carsten zusammen in Elsdorf Mitglied im Verein.
Speaker: Da gab es mal ein Team, Weltermann Indorf Racing hieß das.
Speaker: Die haben uns angerufen und haben die Ossis in den Westen geholt.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ihr das noch kennt, in Elsdorf war ja immer, weiß ich nicht, war es ein Offenerlauf oder war es auch ein Nordkap?
Speaker: Auf jeden Fall sind sie da.
Speaker: die Ossis auch rübergefahren und haben dann da immer ganz gut vorne mitgefahren.
Speaker: Und 2009 wollten die wohl gerne sich ein bisschen bekannter machen da und haben uns Ossis gefragt, habt ihr nicht Bock mitzumachen?
Speaker: Also ich glaube, ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, es gab mal einen Clublauf da mit verschiedenen Klassen.
Speaker: Und es könnte sein, dass das 2009 war.
Speaker: Ich weiß nicht mehr genau, 2008, 2009 bin ich ja mit dem Rotokross überhaupt erst angefangen.
Speaker: Und da bin ich auch mitgefahren.
Speaker: Ich war ja auch in Elstorf im Verein damals.
Speaker: Und bin da in der Rookie-Klasse sogar Dritter geworden.
Speaker: Das ist diese Einsteigerklasse, nur mal so am Rande, wurde ich einmal erwähnt haben.
Speaker: Einer der zwei Pokale, die ich in meiner Motocross-Karriere gewonnen habe.
Speaker: Und da weiß ich noch, dass ich glaube, Jef war auch da.
Speaker: Da waren auf jeden Fall echt ein paar fixe Jungs da.
Speaker: Vielleicht sind wir uns da auch schon begegnet, vielleicht bist du da sogar mitgefahren.
Speaker: Aber ich kann mich erinnern, dass Jev auf jeden Fall da war und da einfach mal alle richtig altert aussehen lassen.
Speaker: Das konnte er gerne.
Speaker: Jev ist ja auch zur DM nach Prisanewitz gefahren.
Speaker: Ich meine, dass es eine DM war und erste Kurve gestürzt oder sowas.
Speaker: Er hat dann einfach gewartet und ist dann den Führenden hinterher gefahren, weil er da Bock hatte.
Speaker: Bevor er rausfährt, fahr ich jetzt nochmal mit.
Speaker: Also Motorrad fahren kann der dafür.
Speaker: Also tatsächlich ist einer der, wenn nicht der, begnadetsten Crosstrainer, der hat ein Auge, der hat das Wissen.
Speaker: Das ist schon wirklich atemberaubend, was der heute ja auch noch manchmal mit dem Motorrad macht.
Speaker: Aber auch kein einfacher Charakter, oder?
Speaker: Ich höre mir ja ganz viele Podcasts an und da gibt es ja einige, die darüber berichten, die dann bei Ihnen da, also sind dem sehr dankbar, wie die Ausbildung gelaufen ist, aber das ist auch ein sehr direkter Ton, der da an den Tag gelegt wird.
Speaker: Ja, das Ziel ist bei Jev, denke ich mal, ist klar.
Speaker: Es geht in Richtung Motorsport.
Speaker: Und dann in Richtung Erfolg.
Speaker: Leistungssport.
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Dabei würde ich es so jetzt erstmal wirklich stehen lassen.
Speaker: Wir haben alle unsere Erfahrungen gehabt.
Speaker: Und viele Grüße, wie gesagt, vielen Dank auf der einen Seite.
Speaker: Und ja, das passt schon.
Speaker: Ja, ist ja eine Legende in der Szene.
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: Jeder redet davon, er sollte jetzt keinen falschen Taschen bekommen.
Speaker: Der hat auch eine ganze Weile hier gewohnt.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ich habe tatsächlich auch mal eine Zeit, immer ein bisschen mehr mit ihm zu tun gehabt.
Speaker: Hatte ja auch einen Shop zusammen damals gehabt mit Knispels.
Speaker: Knispels, genau, der MX-Tor 96.
Speaker: Die waren mal irgendwie zusammen unterwegs eine Zeit.
Speaker: GK Motorsports hießen sie damals?
Speaker: Ja.
Speaker: Stimmt, haben sich nochmal umbenannt.
Speaker: Genau, da war ich Teamfahrer.
Speaker: Das hat Jeffy auch immer gut geschafft, die Jungs zu bündeln, so zusammenzuholen.
Speaker: Niemand konnte so gut Sitzbankbezügel verkaufen wie Jeff zum Beispiel.
Speaker: Er war schon immer geschätzt für das, was er mit dem Motorsport in Verbindung gebracht hat.
Speaker: Und so hat er es eben auch geschafft, denn wie gesagt, wenn es ein Team gab, dann waren die Leute da.
Speaker: Die haben ihn schon immer unterstützt und es war auch geil anzugucken und hat auch Spaß gemacht.
Speaker: Ja, immer witzig mit ihm, super sympathischer Typ, immer witzig und hat auch wirklich einen an der Pfanne im positiven Sinne.
Speaker: Also echt nett, auf jeden Fall seine Bekanntschaft mal zu machen.
Speaker: Ich weiß gar nicht, wo er jetzt abgeblieben ist.
Speaker: ja vielleicht, weil hier mal da vielleicht.
Speaker: Also liebe Grüße.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, das heißt gut, da warst du dann also Anfang 20 und bist TM gefahren und dann ging es
Speaker: weiter.
Speaker: Nee, das war ja dann TM.
Speaker: TM war ja wie gesagt vor der Berufsausbildung.
Speaker: Ja, aber dann hast du, du warst eben bei dem Motorrad von... Weltermann-Indorf.
Speaker: Weltermann-Indorf.
Speaker: Genau, das war 2009 dann, das war so... Also Yamaha.
Speaker: Yamaha, genau, richtig.
Speaker: Das war so eine prägende Erinnerung, die auf jeden Fall da ist.
Speaker: Es gab einen Anruf und es hieß, hast du Bock für uns Motorrad zu fahren?
Speaker: Und dann habe ich, ja, ja, ja.
Speaker: Wie stellt ihr euch das vor?
Speaker: Naja, wir geben dir Motorradklamotten und du kommst vorbei und dann ist auch noch Benzin da und wir bauen dann noch so ein bisschen Parts an und was muss ich machen?
Speaker: Fahren!
Speaker: Echt?
Speaker: Ja, tatsächlich.
Speaker: Das war so das, wie will ich sagen, das gesponsortste Jahr ever, was es gab mal.
Speaker: Ja, geil.
Speaker: Ich glaube, auf den Anruf warten wir alle.
Speaker: Das ist schon geil, wenn er dann mal kommt.
Speaker: Das war die Zeit auch mit Carsten zusammen, mit Carsten Thoms.
Speaker: Wir hatten viel in McPom gefahren und dann eben den Nordcup und ein bisschen Pokal auch mal.
Speaker: Genau, und das war uns frei.
Speaker: Wir konnten auch hier...
Speaker: Anfang des Jahres war das noch alles okay.
Speaker: Ende des Jahres hieß es dann, dafür gibt es aber keinen frischen Reifen mehr.
Speaker: Aber alles cool.
Speaker: Wie das so ist im Renn-Team.
Speaker: Wie das so ist, genau.
Speaker: Ab Mitte der Saison wird auch schon geguckt, wo es nächstes Jahr weitergeht oder wie auch überhaupt.
Speaker: Ich glaube, das war dann auch zu Ende nach dem ersten Jahr.
Speaker: Genau weiß ich es gar nicht mehr.
Speaker: Das erste Jahr war auf jeden Fall sehr einprägend.
Speaker: Und dann, wie ging es denn weiter?
Speaker: Bist du hauptsächlich in Landesmeisterschaften unterwegs gewesen?
Speaker: Ja, da bin ich immer noch nicht so Motorrad gefahren wie heute.
Speaker: Dann bin ich einfach hier ein bisschen cross gefahren, wie wir alle das machen, so Freizeit aus Leidenschaft.
Speaker: Mal intensiver, mal weniger intensiv.
Speaker: Wie gesagt, ein Jahr war so doll intensiv mit Matthias Linke, sind wir viel Supercross gefahren.
Speaker: Da sind wir jede Woche nach Magdeburg in die Halle von Sebastian Pasch gefahren und haben da trainiert.
Speaker: Einfach nur, weil wir es cool fanden.
Speaker: Das hat einfach Spaß gemacht.
Speaker: Und dann sind wir in Holland, in Scheindel.
Speaker: Das sind so zwei Pferdehallen, so ein Supercross mitgefahren.
Speaker: Das ist ein kleines Supercross.
Speaker: Schöne Grüße an Matthias nochmal.
Speaker: Der hat auf jeden Fall eine gute Bekanntschaft gemacht gehabt.
Speaker: Im Waschbrett wurde sich gekappelt.
Speaker: Naja, auf jeden Fall...
Speaker: Und in dem Jahr kam auch ein Anruf vom ADAC, da gab es noch die ADAC SX Series und da kam ein Anruf in Kiel, sind noch Startplätze frei, hast du Bock da mitzufahren?
Speaker: Hey, die Jump at Race Masters.
Speaker: Ne, da gehörte Kiel noch zur ADAC, zur SX Meisterschaft, richtig.
Speaker: Das war, glaube ich, das letzte Jahr auch.
Speaker: Das war das...
Speaker: Einzige Mal, woran ich mich erinnern kann, wo es Antrittsgeld gab, das war auch mal was.
Speaker: Und auch vor so vielen Zuschauern zu fahren, ich weiß nicht, wie viele in das Stadion da gehen.
Speaker: Ungefähr, ich meine 12.000.
Speaker: Ich bin ja Kieler, deswegen kenne ich die Ostseale sehr gut.
Speaker: Wir sind die wenigsten.
Speaker: Also langsam wird es wirklich ein Running Gag.
Speaker: Ich kriege auch immer direkt drauf von Raffi.
Speaker: Ja, nützt ja nichts zu.
Speaker: Sag mal, wie war das noch mit langsam bergunterfahren?
Speaker: War nicht so deine Stärke, oder?
Speaker: Nee, also du hast mal wieder gezeigt, dass du langsamer bist als ich.
Speaker: Dass ich länger auf der Stelle stehe, aber mit dem Motorrad ist es so.
Speaker: Nein, du bist schon einfach langsamer die Strecke gefahren als ich.
Speaker: Aber in dem Moment hat er gewonnen.
Speaker: Ja, ja, ja, ja.
Speaker: Alles gut.
Speaker: Wir hatten heute eine kleine Session.
Speaker: Wir haben einfach mal bergrunter.
Speaker: Wer fährt am langsamsten?
Speaker: Und da hat tatsächlich die Starkwag mit Motor aus, hoffe ich, und nicht Rückwärtsgang drin.
Speaker: Not Newton.
Speaker: Ja, das Ding hat ja so einen Gleichgewichtssensor, ne?
Speaker: Ich meine, das darf man nicht vergessen.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Nee, aber Hut ab.
Speaker: Also, wir haben erst einen Probelauf gemacht und da dachte ich so, alles klar, das macht Jakob gut, aber das kriege ich schon hin.
Speaker: Ich habe das, glaube ich, schon von Anfang an ganz gut hingekriegt.
Speaker: Und dann unser eigentlicher Rennlauf, da hast du wirklich richtig gut gemacht.
Speaker: Und ja, ja.
Speaker: Ich glaube, da kommen die Jahre am Mountainbike-Fahren durch.
Speaker: Beim Mountainbike macht man das ganz oft, dass man so im Gelände auf der Stelle steht.
Speaker: Aber wenn du einmal diesen Punkt gefunden hast, dann kann man da einloggen.
Speaker: Ich fand es ehrenvoll, am Ende gegen Kato und Nickel zu verlieren.
Speaker: Das war schon okay.
Speaker: Das war auch nicht mehr normal.
Speaker: Bei euch beiden nicht, aber Kato, der stand ja, der war ja wirklich, als wenn, ich habe gesagt, Betriebssystem ist abgestürzt, der stand ja darauf, war einfach eingefroren und hat sich einfach nicht mehr bewegt und stand auf der Stelle mit dem Motorrad.
Speaker: Also echt cool.
Speaker: Ja, schaut auch nochmal bei Instagram rein, nur ein kurzer Wink, ich habe da ein Reel hochgeladen, wo Jakob und ich gegeneinander gefahren sind.
Speaker: Das Rennen ist auf jeden Fall schon online.
Speaker: Ja, aber wir waren bei dir und Kiel und Supercross.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also auch das war eine mega Erfahrung, da mal vorzufahren.
Speaker: Ich war der Meinung, es hieß 5000 Zuschauer waren da.
Speaker: Und dann gab es eine Fahrervorstellung und dann fährst du da in diesem Rampenlicht rein.
Speaker: Ich bin noch nie so schlecht langsam Motorrad gefahren, weil du wirklich aufgeregt bist vor so vielen Leuten.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wie ging es denn weiter?
Speaker: Es ging viele Jahre im Winter nach...
Speaker: Spanien?
Speaker: Darf ich noch einmal reinfragen?
Speaker: Ich finde die Supercross-Tee-Babie-Jungi eigentlich mega spannend.
Speaker: Ich glaube ja, dass einem das total hilft, präzise zu springen.
Speaker: Dass du Sprünge gut einschätzen kannst und immer genau die Landung zu treffen.
Speaker: Ist das so?
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: Also das hat alles sein...
Speaker: Du kannst im Motocross-Sport nicht trainieren.
Speaker: Du trainierst immer.
Speaker: Und wenn das eben genau dein Punkt ist, den du vielleicht auch ein wenig brauchst, dann hilft er dir auch.
Speaker: Was ich noch finde, was es ist, es hält ganz lange die Konzentration hoch.
Speaker: Du merkst sofort, wenn du mal nicht mehr bei der Sache bist, dass du zu kurz springst oder zu weit springst und dein Rhythmus raus ist.
Speaker: Und dafür finde ich, ist das total ein geiles Training auch.
Speaker: Also, das hat viele coole Seiten.
Speaker: Das hat aber auch die andere Seite, dass sie schnell mal nach hinten losgeht.
Speaker: Naja, du hast halt keine Tables in der Regel, wo du dann halt oben rauf springst, sondern du springst dann halt gegen und tust dir weh.
Speaker: Und glaubst du, dass Deutschland da eine Chance hat für eine richtige Szene, wenn man sich diese SX-Series gerade anguckt?
Speaker: Das gibt es jetzt so drei Jahre, meine ich.
Speaker: Zwei Jahre war es richtig erfolgreich.
Speaker: Dieses Jahr, weiß ich, wenn ich die Presse verfolge, ist so durchwachsen mit der Teilnehmeranzahl.
Speaker: War das ein kurzer Trend, glaubst du, oder glaubst du, da gibt es einen Platz für und es gibt aktuell einfach zu wenig Strecken, sag ich mal.
Speaker: Es ist ja wirklich schwer, eine Strecke zu finden.
Speaker: Ich glaube, wir müssten ein bisschen als Gitter fahren, um irgendwie Supercross fahren zu können.
Speaker: Es gibt ja ganz wenige Strecken, die so einen Kurs pflegen.
Speaker: Weil es eben auch sehr herausfordernd ist.
Speaker: Glaube ich, dass das ein Trend war?
Speaker: Ich wünsche mir, dass das kein Trend war.
Speaker: Denn das ist das, was ich finde, was unserem Motocross-Sport fehlt, ist, nachdem es ein Trend war, auch mal dann etwas festzuhalten.
Speaker: Ich bin der Meinung, dass der Motocross-Sport sich einfach breiter aufstellen könnte, mit diesem Angebot eine Amateur-SX-Serie zu haben.
Speaker: Die Frage ist nur, wir sind eine kleine Bubble.
Speaker: Findet unsere kleine Bubble das auch noch in ein, zwei Jahren interessant?
Speaker: Das ist einfach die spannende Frage.
Speaker: Bleibt es also daher am Leben?
Speaker: Ich glaube, tatsächlich das Problem ist, wenn man jetzt mal in andere Länder guckt, wie man das wegen jetzt USA als einfachstes Beispiel, da ist Motocross halt einfach...
Speaker: Sport wie hier Fußball.
Speaker: Also kennt jeder, findet jeder gut, gefühlt.
Speaker: Stimmt auch nicht jeder, aber viele halt.
Speaker: Das hat eine ganz andere Lobby da, dieser Sport.
Speaker: Und Supercross ist ja auch eine Sache, mit der du halt auch einfach Zuschauer anlockst.
Speaker: Und ich denke mal, Supercross ist jetzt nicht so, also nicht im Leben, weil die Fahrer das alle so mega geil finden, sondern weil es einfach ein Zuschauermagnet ist.
Speaker: Du kannst die Rennen überschauen und
Speaker: Da kannst du halt auch einfach gerade in den USA richtig Geld mitverdienen, das darf man auch nicht vergessen.
Speaker: Und das ist halt das, was hier fehlt.
Speaker: Du hast hier dieses öffentliche Interesse einfach nicht.
Speaker: Und das ist halt schwer, das irgendwie zu etablieren.
Speaker: Ich meine, Kenny wird 4,50, M.A.
Speaker: Champ, hast du das mal irgendwo in den Nachrichten gelesen?
Speaker: Also ich glaube, irgendwo in den Keynotes bei Bild.de oder so stand sowas mal, aber mehr ist da auch nicht.
Speaker: Und dieses Interesse, hier öffentlich breitzutreten, ich glaube, da haben sich schon so viele die Zähne ausgebissen.
Speaker: Ich glaube nicht, dass das in Deutschland so flächendeckend möglich ist.
Speaker: Gib uns nicht auf.
Speaker: Nein, ich gebe uns nicht auf, aber ich lebe gerne in meiner kleinen schönen Bubble hier und genieße das.
Speaker: Aber ich glaube wirklich, das groß aufzubauen, dass man so ein Rieseninteresse in Deutschland hat, weiß ich nicht.
Speaker: Ich glaube, das funktioniert einfach nicht.
Speaker: Es sind ja auch zwei Themen.
Speaker: Also ich gucke mir zum Beispiel jetzt Super-Enduro an.
Speaker: Das ist in Europa ja total erfolgreich.
Speaker: Ist ja auch so... Also wir haben einen guten Medienpartner mit Reb Bull, glaube ich.
Speaker: Und das wird immer übertragen.
Speaker: Das kannst du ja auf Eurosport gucken und sowas.
Speaker: Aber das ist ja gar nicht der Punkt, glaube ich.
Speaker: Weil du hast ja gesagt, Amateur-Supercross.
Speaker: Amateur-Supercross ist ja für die Sportler.
Speaker: Und nicht... Also das ist auch spektakulär fürs Publikum.
Speaker: Aber in erster Linie ist das halt...
Speaker: Da sollen viele mitmachen und bei den anderen Themen ist es ja was, wo nur Profis fahren.
Speaker: Das ist ja ein eminenter Unterschied.
Speaker: Ja gut, aber da kann sich sowas ja draus entwickeln.
Speaker: Du fängst mit einer Unterstufe an und aus sowas kann es ja wachsen.
Speaker: Nur die Frage ist halt, was bringt es den Abateuren?
Speaker: Ich weiß nicht, wie es da mit Preisgeld oder wie auch immer geht.
Speaker: Aber das sind ja alles Leute, die sonst vielleicht irgendwie in der LM vorne mitfahren oder vielleicht sogar Masters fahren und wie auch immer.
Speaker: Und da sagen die Teams mit Sicherheit auch, also habe ich ja schon oft gelesen, ja mach das mal nicht, ist zu gefährlich, wenn du dich da kaputt machst.
Speaker: Das ist ja wie mit Dortmund und allen drum und dran, da haben wir jetzt auch schon mit einigen drüber gesprochen.
Speaker: Das Risiko, sich da zu verletzen, ist zu groß und dann fahren sie da die paar Rennen, die vielleicht nicht besonders bedeutend sind, verletzen sich da und können in der eigentlichen Meisterschaft nicht mehr punkten.
Speaker: Und ich glaube, das macht es auch schwer, da überhaupt Teilnehmer zu finden.
Speaker: Jetzt meinst du die Amateur-SX-Series oder meinst du das ADAC-SX?
Speaker: Nein, ich bin jetzt bei den Amateur-SX-Series, weil wir reden ja davon, wie kann man so eine Amateur-Serie etablieren.
Speaker: Und ich sage mal, die, die da mitfahren, das sind ja schon Leute, die auch gut Motorrad fahren können.
Speaker: Das sind ja nicht die, ich sage mal, Leute wie ich, die jetzt irgendwie in der Senioreklasse irgendwie um Platz 20 fahren, sondern das sind ja schon Leute, die gut Motorrad fahren können.
Speaker: Aber es sind ja auch welche, die um Platz 20 fahren.
Speaker: Und genau die brauchen wir ja.
Speaker: Und auch dafür, finde ich, ist das ja gedacht.
Speaker: Da kommt ja auch mal einer hin, oder es sind auch mal schnelle Jungs, oder viele schnelle Jungs, klar, die dir zeigen, was noch geht.
Speaker: Aber es ist ja auch eine Strecke, die eben gemacht ist für Jungs, die noch nicht so, oder nicht jede Woche dreimal auf dem Motorrad sitzen, sagen wir es mal so rum.
Speaker: Also ich finde, dass es schon eher für den Einstieg ist,
Speaker: Und, sorry, verstehe ich nicht falsch, aber wir würden über dich ja auch weniger lesen, als wenn Kato Nickel dann mitfährt.
Speaker: Weißt du, wie ich meine?
Speaker: Also es ist ja ein ganz anderer, wenn da ein Masters-Fahrer jetzt hingeht, wird das ja auch ganz anders nach außen getragen, als wenn das jetzt einer von uns macht.
Speaker: Ja, und es wäre ja auch völlig fair, wenn Kato dann eine Antrittsprämie kriegt, weil er ein Publikusmagnet ist.
Speaker: Sozusagen, es braucht ja auch den Show-Effekt, aber es braucht auch den Raum, dass sozusagen die Masse mitmachen kann, weil die ja den Sport unterstützt.
Speaker: Und ich fand den Punkt ganz spannend gerade.
Speaker: Ich habe gerade mir Wossi-Talks angehört, die haben über das letzte SX-Rennen geredet.
Speaker: Und da gab es ja wohl eine Treppe, irgendwie einen Hochsprung, den musste man halt können.
Speaker: Und da gab es so in der Amateur-Klasse auch durchaus den einen oder anderen, der da...
Speaker: unangenehm eingeankert ist.
Speaker: Und dann haben sie nachher entschieden, für eine Matheklasse ist bei dem Ding Sprungverbot.
Speaker: Das ist ja auch völlig fair.
Speaker: Also man kann ja Regeln festlegen, die sagen, das ist für die Pro-Klasse, die fahren den Kurs anders und das dürft nur ihr.
Speaker: Also so haben wir beide Spaß und auch ein beherrschbares Risiko in dem Thema.
Speaker: Puh, jetzt machen wir ja einen Fass auf.
Speaker: Meinst du ja, ich bin der Meinung, das machen wir ja hier mit unseren Kindern im Sommercamp auch, ein bisschen Selbsteinschätzung gehört in unserem Sport auch dazu.
Speaker: Und bevor ich mir sage, ich springe hier in Platte den 32er-Täbel, fange ich ja auch mit kleineren an.
Speaker: Und ich weiß, bei vielen ist es so, wenn das Gatter fällt, dann ist das Messer zwischen den Zehen.
Speaker: Und dann zählt nichts mehr als rechts ist laut.
Speaker: Aber dann gibt es eben auch mal eine Quittung.
Speaker: Kein Sport ist so direkt wie unser.
Speaker: Das stimmt, da bin ich völlig bei dir.
Speaker: Ich bin nicht für reglementieren.
Speaker: Also ich wäre da eben, ich hätte gesagt, warum?
Speaker: Das Risiko aus Veranstaltersicht ist ja nur, wenn da so viele kaputt gehen, das nächste Mal wieder weniger kommen.
Speaker: Aber du entscheidest ja selber, ob ich da rüber springe.
Speaker: Ich bin in Rennleitersitzungen gewesen,
Speaker: Da gab es Veranstaltungen, die hieß es, jetzt springt nicht mal der und der den Teebel.
Speaker: Ja, also jetzt springt, als Beispiel, nicht mal Kato Nicke springt mehr den Teebel.
Speaker: Ja, dann ist das so.
Speaker: Aber das kann Kato doch für sich einschätzen, ob der jetzt das Risiko geht und da rüber springt oder ob er es nicht macht.
Speaker: Aber das können die anderen Jungs wahrscheinlich nicht.
Speaker: Aber einschätzen können sollte das jeder selber.
Speaker: Das ist ein interessanter Punkt, den ich nachher auch nochmal aufgreifen möchte, gerade so Thema Streckensicherheit.
Speaker: Also ich habe jetzt die Botschaft verstanden, ich soll SX fahren.
Speaker: Du trainierst mich dafür, okay.
Speaker: Schreibe ich mir mal hinter die Ohren.
Speaker: Raffi, das ist alles eine Frage des Geldes.
Speaker: Unter Strecke, unter Strecke.
Speaker: Also ich muss nochmal gucken, wer mir denn das Motorrad dafür stellt.
Speaker: Also ich bin da offen für Angebote.
Speaker: Ich bin im Moment nicht unter Vertrag, also für die ganzen Teamchefs.
Speaker: Hat noch keine Argumente.
Speaker: Ich würde mich als Ventilkappensponsor anbieten.
Speaker: Boah, geil, ja.
Speaker: Ich hätte gern Verchromte.
Speaker: Ja, aber wir sind komplett abgeschweift.
Speaker: Wir waren eigentlich bei Lex und...
Speaker: Machen wir mal weiter.
Speaker: Wie kam es denn eigentlich nach deiner Meisterschaftskarriere dazu, dass du gesagt hast, ich möchte das jetzt weitergeben, ich mache jetzt mal eine Offroad-School?
Speaker: Oh, wie kam das dazu?
Speaker: Ich war einfach irgendwann mal unglücklich in meinem Job und habe überlegt, was kannst du?
Speaker: Ich kennen wir alle.
Speaker: Mittlerweile ist es ja eine Modekrankheit geworden, aber das war schon vor der jetzigen Zeit.
Speaker: Und da habe ich tatsächlich überlegt, was kannst du machen, was geht?
Speaker: Und dann kam ein Kumpel auf mich zu, René Zimmermann.
Speaker: mit dem ich auch das eine oder andere Mal schon mal ein Sommercamp in Tessin gemacht hatte.
Speaker: Das ist ja schon viele Jahrzehnte her teilweise, die ersten.
Speaker: Auch da war zum Beispiel Kato als kleiner Junge mit dabei.
Speaker: Und ja, probiere das doch einfach mal aus.
Speaker: Dann habe ich 2018, glaube ich, die 21 Offwood School gegründet.
Speaker: Und...
Speaker: Es gab dann auch ein paar Fahrer, die sich regelmäßig mit mir mittwochs getroffen haben, mal an den Wochenenden unterwegs waren.
Speaker: Und dann kam aber der erste Winter.
Speaker: Und ich habe festgestellt, oh Gott, stimmt ja, Cross geht ja nur im Sommer.
Speaker: Also meistens so.
Speaker: Was machst du jetzt?
Speaker: Und dann musste ich mir ja was suchen und war dann jetzt fünf Jahre lang als Schulbegleiter nebenbei unterwegs gewesen.
Speaker: Hab einen autistischen Jungen im Schulalltag unterstützt.
Speaker: Und immer wieder Projekte gestartet, wie zum Beispiel auch den Kids Resty.
Speaker: Das sind ja auch Sachen, die haben am Anfang sehr stark funktioniert.
Speaker: Und jetzt ist es, ich glaube, jetzt hat es einen Platz gefunden.
Speaker: Also einmal in der Vorbereitung und einmal im Anschluss.
Speaker: Aber kommen wir bestimmt auch später nochmal zu, wenn ich dich sehe.
Speaker: Auf jeden Fall geht ja im September weiter, ne?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das kommt jetzt nochmal, das Abschlussrennen wieder.
Speaker: Danke nochmal an alle Unterstützer da an der Stelle.
Speaker: Ganz wichtig.
Speaker: Ja, wie ging es denn weiter?
Speaker: Irgendwann kam das Thema, du brauchst ja auch nochmal einen Trainerschein.
Speaker: Wobei man in Deutschland, um ein Trainer zu sein, keinen Trainerschein braucht.
Speaker: Das ist nur, um in das deutsche System zu passen.
Speaker: sowohl bei irgendwelchen Leuten, die meinen, dass das wichtig ist, als aber auch wirklich, wenn du jetzt zum Beispiel über irgendeine Förderung mit begleitet werden möchtest, geht es nicht ohne einen gewissen Ausbildungsgrad, sag ich mal.
Speaker: Genau, dann kam die Trainerausbildung, dann kam das Thema ADAC Hansa.
Speaker: Ich bin ja auch der Teamtrainer des ADAC Hansa MX Junior Teams.
Speaker: Und so schaukelte sich das hoch.
Speaker: bis ich jetzt ja mittlerweile in Ludwigslust da einen festen Standort für mich habe, wo ich Training anbieten kann, so viel wie ich möchte, könnte man ja fast sagen.
Speaker: Und das ja für euch, ihr wart ja auch schon mit dabei, hauptsächlich gerade, weil es eben auch eine Sandstrecke ist, als Wintervorbereitung nutze und da so meinen festen Punkt gefunden habe, wo ich meine Schule gerne auch weiter ausbauen möchte, denn da haben wir auf jeden Fall viel Kapazitäten noch.
Speaker: Ja, also nochmal Werbung für MC Ludwigslust, wo wir jetzt auch Mitglieder sind, neuerdings.
Speaker: Herzlich willkommen.
Speaker: Nicht, dass das jetzt irgendwie falsch rüberkommt, weil du gerade sagst, es ist sandig für Winter.
Speaker: Also wir waren ja auch jetzt Sonntag da fahren und auch wenn die Strecke nicht wirklich gewässert war, man konnte super fahren.
Speaker: Klar, es hat gestaubt und es war tief und es war puderig, aber die Strecke fährt sich super.
Speaker: Und vielleicht eine ganz gute Überleitung, Thema Streckensicherheit.
Speaker: Also du hast das ja in die Hand genommen.
Speaker: Im Prinzip bist du ja mehr oder weniger für die Cross-Strecke in Ludwigslust zuständig.
Speaker: Hast das an dich genommen.
Speaker: Und ich muss wirklich sagen, das ist eine Strecke, wo wirklich viele Sprünge drin sind.
Speaker: Und auch nicht die kleinsten.
Speaker: Und es ist eine sandige Strecke.
Speaker: Aber man kann alles springen.
Speaker: Sonntag bin ich, glaube ich, jeden Sprung gesprungen.
Speaker: Und
Speaker: Und das ist einfach der Tatsache auch geschuldet, du hast da vernünftige Absprünge, hast aber auch dazu passende Landungen.
Speaker: Und ich finde, das ist bei vielen Strecken hier in Norddeutschland ein Riesenproblem, dass du einfach, du hast irgendwelche Schanzen als Absprung und hast dann irgendwie, weiß nicht, zwei Meter Landung oder so.
Speaker: Und
Speaker: Wie siehst du das?
Speaker: Also bist du auch dafür... Supercross-Training.
Speaker: Genau, Supercross-Training.
Speaker: Man unterhält sich ja mit vielen und die sagen dann, naja, das ist halt Motocross und das muss man können und wie auch immer.
Speaker: Ja, aber man sieht das dann halt auch an den Krankenwagen einsetzen und von Strecke zu Strecke.
Speaker: Und es gibt so Strecken, da ist jedes Wochenende in den Krankenwagen und es gibt Strecken, da siehst du denen so gut wie nie.
Speaker: Und das liegt nicht nur an den Fahrern, würde ich mal sagen.
Speaker: Ja, wie soll ich das jetzt beantworten?
Speaker: Wie sehe ich das?
Speaker: Ich sehe das, ich habe das vor, ich sag mal 2018, hätte ich auch gesagt, das muss man können.
Speaker: Heute sage ich, unsere Bubble wird nicht größer, wenn wir weiter, also das ist meine Sicht, wenn wir weiter Strecken haben, die einfach zu herausfordernd sind.
Speaker: Es muss immer ein Part geben.
Speaker: Es muss wie bei jetzt beim letzten SX Series, es muss eine Treppe geben.
Speaker: die wirklich nicht jeder springen kann.
Speaker: Aber insgesamt macht das schon Sinn, wenn die Anfahrten zu den Abfahrten passen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, das ist schon... Also wie gesagt, ich sehe da immer auch gerne nach Italien rüber.
Speaker: Wirklich, ich habe vorhin mit Jakob darüber gesprochen.
Speaker: Also wie gesagt, es gibt Strecken, ich will jetzt keine nennen, aber es gibt Strecken, da ist ein 10-Meter-Table, da ist so eine beschissene Anfahrt und eine steile Landung mit Löchern und was weiß ich, da springe ich nicht rüber, obwohl...
Speaker: Ich kann zwar keine Kurven fahren, aber ein bisschen springen kann ich.
Speaker: Also ich gehe hier in Plata auch über den 32er, ohne groß nachzudenken, rüber, weil das einfach völlig okay für mich ist.
Speaker: Aber es gibt halt Strecken, da mache ich das einfach nicht.
Speaker: Und das ist so, wo ich mir denke, warum baut man das so?
Speaker: Und das ist schon immer so.
Speaker: Aber ich weiß nicht, das ist so in den Köpfen drin.
Speaker: Und das ist so schade, ne?
Speaker: Und...
Speaker: Ich verstehe es immer nicht so ganz, warum man es nicht ändert.
Speaker: Weil es schon immer so ist.
Speaker: Wenn du so ein Mecklenburger Kartoffelkopf, dann ist es immer so, dann machen wir so, dann bleibt es auch so.
Speaker: Naja, es ist nicht nur in Mecklenburg so, es ist auch in anderen Teilen Deutschlands so.
Speaker: Ja, keine Ahnung, ob der Streckenbauer eben genau in dem Moment das richtige Händchen hat, um rückwärts die Anfahrt abzuziehen.
Speaker: Ich weiß es nicht, woran das liegt.
Speaker: Das kann ich dir gar nicht sagen.
Speaker: Ich kann nur für mich sprechen.
Speaker: Ich habe das auch gerne so, dass es eben fahrbar ist.
Speaker: Und ich fahre gerne auch, ich nutze gerne die gesamte Streckenbreite.
Speaker: Und wenn die Sprünge so schanzig sind, dann macht das das meistens schwer, weil du nicht einen Fluss hast.
Speaker: Kannst dich von links nach rechts ein bisschen durch das Motorrad bewegen.
Speaker: Italien ist ein Punkt, da kann man immer viel lernen.
Speaker: Aber auch unser Holger Detmann hier im Norden ist ein Punkt, der uns viel gezeigt hat.
Speaker: Ich werde einen Satz nicht vergessen, die Anfahrt muss immer zu dem Sprung passen.
Speaker: Also damit meint er nicht die Schanze als Anfahrt, sondern der Weg dorthin.
Speaker: Es gibt Sprünge, die sind 10 Meter, aber du kommst vielleicht auch zu schnell angefahren, musst dann abbremsen, die Geschwindigkeit wieder dieser Schanze anpassen.
Speaker: Streckenbau ist nicht ganz so einfach, aber auch da gibt es wiederum keinen Standard für.
Speaker: In Amerika heißt es beim Supercross, das ist der und der Sprung, da wissen die, der ist ja so und so lang.
Speaker: Das Waschbrett ist immer alles sehr, sehr gleich.
Speaker: Klar ist der Verlauf anders, aber es ist immer mal wieder ein neues Hindernis, ein neuer Sprung mit eingebaut.
Speaker: Anderer Boden macht ja auch mal einen Riesenunterschied.
Speaker: Ja, genau, aber die Distanzen sind oft recht gleich.
Speaker: Bei dem Punkt meine Frage, gibt es irgendein Format für die Strecken, dass die Betreiber, dass die Vereine sich irgendwie im Winter treffen und Erfahrungsaustausch machen und der eine erzählt, das funktioniert bei uns gut und das ist bei uns toll und der andere sagt, das war ganz furchtbar bei uns dieses Jahr?
Speaker: Nein, das macht aber auch so keinen Sinn.
Speaker: Ich habe da lange festgehalten, ich habe immer gesagt, lass uns auch hier mal gemeinschaftlich mit Velan, Plate, Lübthen, Parchim, damals Ludwigslusten zusammenkommen.
Speaker: Du kannst Äpfel ja nicht mit Birnen vergleichen.
Speaker: Ludwigslust ist eher sandig.
Speaker: Und da fahren die Leute im Sommer auch weniger hin als nach Platte.
Speaker: Das liegt jetzt nicht daran, ich kann da auch in Lufwigs Lust aufwässern, aber das hat, glaube ich, keinen großen Effekt aus meiner Sicht, wenn die Leute sich da treffen.
Speaker: Und wie gesagt, einen Sandsprung kannst du ja auch anders bauen oder solltest du auch anders bauen als auf Hartboden.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Ich weiß mehr so, klar sind die Strecken unterschiedlich, aber so handwerklichen Erfahrungsaustausch oder Streckenabsicherung, wo der eine hat hier eine Erfahrung gemacht, das war besonders gefährlich oder wie auch immer, wo man einfach von dem anderen das erzählt bekommt, bevor es bei einem selber auch nochmal passiert.
Speaker: Ja, aber das ist ja schon wieder, das mache ich jetzt mal hier, sag mal einem was, bevor irgendwas passiert oder wie auch immer, da reagieren ja viele empfindlich.
Speaker: Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass wenn es einen Strecken, so was, ich sage jetzt mal, wie einen Sheriff dafür gibt, der eben auf allen Strecken unterwegs ist und das so mitkriegt, was geht da im Sand und das dann mit hinbringt, ne, aber so...
Speaker: Der eben der Profi der Streckenbauer ist.
Speaker: Beim Supercross holen sie sich ja auch nicht immer irgendeinen und sagen, wir probieren mal was aus, sondern sie nehmen immer Freddy Vers Draten, weil sie wissen, der macht das.
Speaker: Das ist eben der Profi in dem Gebiet.
Speaker: Und so einen Profi haben wir bei uns nicht.
Speaker: Bei uns wird eben viel selber ausprobiert.
Speaker: Wir bauen einfach mal jetzt hier fünf Wellen hin und gucken, was passiert.
Speaker: Genau, es gibt keinen, der da kommt und...
Speaker: Ich hätte noch einen Punkt, der mir gerade in den Kopf kommt, zum Thema Sicherheit.
Speaker: Wir machen uns ja oft Gedanken, weil wir mit unseren Kindern auf den großen Strecken fahren und die ja bis jetzt viel 50er gefahren sind.
Speaker: Du kennst die Situation, eine 50er mit diesen kleinen Rädern, die fahren auf dem Table und das Ding geht in alle Richtungen.
Speaker: Die gefährliche Situation ist, ein Erwachsener springt neben denen am Table ab, der muss ja nicht drüber springen, der muss ja nur quasi gleich einen Hopser mitmachen und der kleine schlägt einen Haken und ist unter dem.
Speaker: Was hältst du von sowas?
Speaker: Viele haben halt diese Grundprinzipien der Streckensicherheit in meinen Augen, nicht im Kopf.
Speaker: Und das sind natürlich nicht die Leute, die schnell sind, die richtig gut motorkommen.
Speaker: Das sind gerade die Hobbys, wie ich es ja selber bin eigentlich, wo ich auch alles durch Erfahrung gelernt habe.
Speaker: Aber ich weiß, in Holland gibt es ja im Prinzip so eine Streckenlizenz, die man erstmal ablegen muss, dass man verstanden hat, wie man sich zu verhalten hat.
Speaker: Und in Deutschland kann ja jeder sich ein Motorrad aus dem Laden holen und auf die Strecke rausziehen.
Speaker: Was war jetzt die Frage dazu?
Speaker: Hältst du sowas für sinnvoll und gibst dann... Also so eine Art Prüfung quasi, dass du zumindest einmal so eine Einweisung gekriegt hast und das nachweisen musst, bevor du überhaupt auf eine Strecke darfst.
Speaker: Ja, prinzipiell ja.
Speaker: Ich glaube aber, dass der Ball ganz schön groß ist, der dafür gespielt werden müsste.
Speaker: Gerade jetzt, stell dir vor, es kommt jetzt jemand und sagt, bevor du jetzt hier fährst, musst du nochmal drei Zettel ausfüllen.
Speaker: Oh Gott, dann kann ich gleich mit dem Sport aufhören.
Speaker: Und was weiß ich nicht.
Speaker: Also die Wertigkeit dafür ist, glaube ich, nicht da.
Speaker: Meinst du, dass man könnte, also erstens, glaubst du, das ist der Punkt, wenn man es an der Strecke ableisten würde?
Speaker: Also muss ja nicht so gemacht werden.
Speaker: Könnte auch online.
Speaker: Genau, das wäre mein zweiter Punkt.
Speaker: Der erste Punkt natürlich, ich glaube, eher das Ehrenamt, also der an der Strecke, der die Trainingsgebühr kassiert.
Speaker: Genau.
Speaker: Wenn der jetzt auch noch einen Test überwachen sollte, ist es vielleicht wieder schwieriger.
Speaker: Aber wenn alle sagen, es gibt ja dieses Online-Portal und du musst dich da mal durchgeklickt haben und dann gibt es da, wie viel Videomaterial haben wir alle?
Speaker: Da musst du einmal 20 YouTube-Videos geguckt haben und wie beim Führerschein, Multiple Choice, grüne, rot klicken und danach hast du eine E-Mail, die du vorzeigen kannst an der Strecke und ich habe das gemacht.
Speaker: Ja, vielleicht auch einfach so, ich meine, jeder ist schon mal Kart gefahren irgendwie und ich bin jetzt in Bisping, ich bin schon lange nicht mehr gefahren, aber ich weiß, wenn du in Bisping auf die Kartbahn fährst, dann stehst du im Wartebereich und hast ein Video laufen.
Speaker: Das heißt, niemand brauche jetzt irgendwie im Clubhaus einen Fernseher und ein Video laufen lassen, aber ich würde es gar nicht schlecht finden, wenn es so eine Art DMSB-Grundlizenz gibt, die du einmalig beantragen musst, die dann für immer gültig ist, mit
Speaker: beantragst du einmal, aber dann weißt du halt nach, dass du dieses Grundwissen hast und dass du ohne diese Lizenz einfach nicht auf eine Strecke darfst.
Speaker: Und wenn die 10 Euro kosten.
Speaker: Nenn es nicht Lizenz.
Speaker: Wie ein Angelschein.
Speaker: Ja, ja, ist gut.
Speaker: Wie ein was?
Speaker: Wie ein Angelschein.
Speaker: Ja, das heißt Fischereischein.
Speaker: Du hast anscheinend keinen.
Speaker: Tatsächlich spiele ich, mein Wort ist tatsächlich, stelle ich gerade fest, ich spiele seit letztem Jahr Golf.
Speaker: Und da kannst du auch nicht hingehen und sagen, ich habe mir mal einen Knüppel gekauft und lass mich mal los.
Speaker: Nee, du glaubst die Platzreife.
Speaker: Du brauchst eine Platzreife.
Speaker: Das sind so wichtige Regeln, die du einfach draufhaben musst.
Speaker: Ein bisschen mehr, gar keine Frage, aber es bleibt ja immer so ein bisschen was hängen und das sind einfach so die Grundverhaltensregeln, die du da an den Tag zu legen hast.
Speaker: Und das wäre was, was in unserem Sport richtig gut wäre.
Speaker: Ich bin dafür.
Speaker: Ja.
Speaker: Mit wem besprechen wir das?
Speaker: Wir wollen ja nicht immer nur labern, wenn ich blöd sein darf.
Speaker: Mit wem muss man darüber reden?
Speaker: Wir reden ja gern mit.
Speaker: Ich kenne da einen sehr netten Menschen mit dem ADAC.
Speaker: Vielleicht sollten wir uns mit dem zusammensetzen.
Speaker: Nicht so doll das Mikrofon da auf den Tisch hauen, Jakob.
Speaker: Kann ich nicht sagen, aus meiner Erfahrung als Podcaster?
Speaker: Nein.
Speaker: Rein theoretisch ist es ja der DMSB.
Speaker: Das müsste man mit dem DMSB besprechen.
Speaker: Also dort die Idee einzureichen, das ist ja das Nächste.
Speaker: Wir sitzen jetzt hier und lernen ja jeden Tag was dazu.
Speaker: Aber da sitzen ja welche, die, egal mal wie der Stand da jetzt gerade ist, aber die haben ja schon viele Jahre uns voraus.
Speaker: Nichtsdestotrotz, mit der Idee würde ich da mal schon vorsprechen.
Speaker: Gibt es da jemanden, den man anspricht oder info at dmsb, wahrscheinlich hilft das nicht so viel.
Speaker: Du als ADACer, Hansa, Junior-Trainer sitzt ja ziemlich dicht an, also deutlich dichter dran als wir, sagen wir mal so.
Speaker: Ja, ja, ja, ja, ja.
Speaker: Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
Speaker: Also ich kann mir, ich nehme das mal als Hausaufgabe mit, würde mich da mal einmal kümmern, liefere euch da in den nächsten Tagen eine E-Mail-Adresse an dir.
Speaker: Aber ich weiß ad hoc nicht.
Speaker: Wir nehmen da wirklich gerne den Ball auf.
Speaker: Wie gesagt, ich hatte schon einen Unfall in meinem Sohn, das bewegt mich auch, das habe ich noch nicht gemacht, aber ich will unbedingt noch mal einen Erste-Hilfe-Kurs machen jetzt, damit ich einfach genauso gut reagieren kann, wie Raphael das gemacht hat in der Situation.
Speaker: Du meinst die Situation im Fahrerlager, dann aber nicht die anderen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Weggeschafft habe ich ihn ja alleine.
Speaker: Ja, den anderen hätte ich auch fast weggeschafft.
Speaker: Aber das war nicht die gute Reaktion.
Speaker: Nee, nee, aber es ist schon so.
Speaker: Das war eine absolut vermeidbare Situation.
Speaker: Einfach wie man da jemanden versorgt, wenn der einen Fall hatte.
Speaker: Genau.
Speaker: Ob das dann damit, das kann immer wieder passieren.
Speaker: Nichtsdestotrotz finde ich das als Grundsache für unseren Sport, weil wie gesagt, wir machen den geilsten Sport der Welt, definitiv.
Speaker: Wir machen aber auch den umfangreichsten Sport der Welt, finde ich.
Speaker: kann jetzt der Nächste kommen und eines Besseren belehren, aber bei uns gehört wirklich sehr viel dazu.
Speaker: Du musst fit sein, dein Motorrad muss wirklich auf einem guten Stand sein, ansonsten ist ja alles gefährlich.
Speaker: Und da überhaupt eine gewisse Wertigkeit reinzukriegen und das schon gleich von Grund auf angefangen, also du kommst auf eine Strecke, willst zum ersten Mal fahren und wirst gefragt, hast du deinen Fischereischein?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das finde ich gut.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das ist halt das Schlimme,
Speaker: Es ist ja jedem selbst überlassen, auf welchem Level man diesen Sport betreibt.
Speaker: Also wenn, wie gesagt, wenn der 18-Jährige, so wie ich damals, sich seine letzten Kröten zusammenspart und einfach nur fahren möchte und einfach mit diesem Hobby anfangen möchte und nicht viel Geld dafür hat, dann ist das ja völlig okay.
Speaker: Hauptsache man fährt Motorrad und alles gut.
Speaker: Aber wenn dann jemand so kommt, der das auf ein Level betreibt, wie wir das ja mit unseren Söhnen mittlerweile machen und da wirklich jedes Wochen unterwegs ist, das war kurz nach unserem Wintertraining wirklich viel Zeit investiert, auf die Rennsaison vorbereitet und das dann durch jemanden
Speaker: aufs Spiel gesetzt wird, nur weil er nicht richtig informiert ist.
Speaker: Das ist halt Schaden, sowas ist vermeidbar.
Speaker: Ja, aber auch der 18-Jährige, der sich das abspart, auch gerade der.
Speaker: Also ich weiß gar nicht, wie oft ich das schon gehabt habe, dass ich in Lufvils Lust losgelaufen bin und dass der Fahrer in die falsche Richtung auf die Strecke gefahren ist.
Speaker: War nichts los gewesen, davon mal weg.
Speaker: Aber ich habe mich doch zu informieren.
Speaker: Also wenn ich in jeden Supermarkt gehe, gucke ich, ob das Schild blau im Pfeil ist, dass ich da rein kann, oder rot mit einem weißen Strich in der Mitte, dass ich da nicht rein kann.
Speaker: Ich habe mich doch ein bisschen zu informieren.
Speaker: Und das ist ja gar nicht.
Speaker: Es wird einfach drauf losgefahren.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich glaube, dann machen wir mal einen Punkt und kommen mal zum nächsten Thema.
Speaker: Ja, ich würde noch einmal kurz gerne beim Thema Ludwigs Lust hängen bleiben.
Speaker: Weil du hast ja noch ein bisschen was vor.
Speaker: Also du stehst ja jetzt in den Startlöchern und du hast schon erzählt, du kannst da jeden Tag theoretisch Training anbieten.
Speaker: Erzähl uns doch mal ein bisschen von deinen Visionen, was da passieren soll.
Speaker: Oha!
Speaker: Meine Vision ist, dass wir, also zum einen, dass es eine
Speaker: ein zentraler Motorsport-Stützpunkt wird.
Speaker: Wir haben alle Voraussetzungen da.
Speaker: Wir haben eine gute Genehmigung, wir haben ein großes Gelände, wir haben gute Infrastruktur, wir haben die Chance, nicht nur eine Motorsport-Disziplin auszuüben,
Speaker: Also das würde ich erstmal schon mal als Grundthema sehen, dass man da wirklich ein bisschen drauf aufbauen kann.
Speaker: Weil auch das, welche Anlage kann das von sich sagen?
Speaker: Hier gibt es auch, in Platte gibt es auch Motocross und Enduro und auch eine Jugendbahn.
Speaker: Aber da gibt es noch den Speedway-Sport, wir könnten den Tri-Sport mit dazu holen.
Speaker: Die Enduro-Runde ist ja mittlerweile da, es wächst ja auch.
Speaker: Wer weiß, was da noch so geht.
Speaker: Das ist erstmal so grundlegend für den Motorsport meine Vision.
Speaker: Und Dennis ist, finde ich, auch noch ganz gut gelegen.
Speaker: Klar, wenn du von Rügen kommst, aber von Rügen ist alles weit.
Speaker: Ja, das ist schon so.
Speaker: Aber Rügen hat ja auch selbst eine Strecke.
Speaker: Also ich habe jetzt rausgehört, du baust eine Superrottstrecke.
Speaker: Das war tatsächlich noch so ein Thema, da sind wir schon des Öfteren mal in die Planung gegangen.
Speaker: Und das scheitert dann immer an der nachhaltigen Pflege.
Speaker: Ist zu teuer, oder?
Speaker: Ja, und auch aufwendig.
Speaker: Also teuer ist das eine und auch aufwendig.
Speaker: Also das Bauen ist eine Sache.
Speaker: Aber dann mit einer Technik, das zu pflegen, und die Technik muss ja auch wieder im Leben bleiben.
Speaker: Und was haben wir in unserem Sport?
Speaker: Wir haben meistens auch irgendwelche alte Technik.
Speaker: Dann geht mal ein Trecker kaputt, dann ist das dreimal zu, dann finden das alle wieder doof.
Speaker: Also...
Speaker: Also muss ich mal einen Punkt machen, das fand ich echt beeindruckend, dass wir da im Wintercamp den ganzen Tag, das ist für euch ja genauso anstrengend, Training machen und dann ist Dämmerung, dann schwingst du und Matthias Linke euch da auf den Trecker und zieht die Strecke ab, damit ihr am nächsten Trainingstag wieder schier ist, danach essen wir irgendwie noch Pizza und machen Videoauswertung.
Speaker: Also ihr habt da ja einen 16-Stunden-Tag.
Speaker: Ja, das haben wir uns ja so ausgesucht.
Speaker: Ich habe auch gerne darüber, aber insgesamt haben wir uns ja so ausgesucht.
Speaker: Und du musst auch sagen, Radlader fahren macht auch Spaß.
Speaker: Ich glaube auch einem Lex macht Radlader fahren Spaß.
Speaker: Den Trecker mit der Schleppe, da bin ich mir jetzt nicht mehr ganz so sicher.
Speaker: Solange du das machen kannst, macht es Spaß.
Speaker: Wenn es mehr muss, macht es auch immer noch Spaß.
Speaker: Ich mag ja den Sport auch so gerne.
Speaker: Es ist auch einfach geil, das zu sehen.
Speaker: Wir machen die Strecken ja nicht grundlegend glatt dafür, dass nächsten Tag die Kinder wieder eine glatte Bahn haben.
Speaker: Meistens ist es ja, weil im Winter gerade Regen angesagt ist oder Frost angesagt ist.
Speaker: Das heißt, wir grubbern dann vor, damit wir es morgens zum Beispiel schneller klein kriegen, das Sandgut, was da rumliegt.
Speaker: Genau, deswegen haben wir uns ja fast immer die Mühen gemacht.
Speaker: Und im Winter ist halt leider oft Regen angesagt.
Speaker: Und auf glatter Fläche läuft auch Wasser besser ab, als auch in irgendwelchen Rillen und Löchern.
Speaker: Da steht es dann nachher drin.
Speaker: Trotzdem, jetzt haben wir den Faden verloren.
Speaker: Wir waren bei Ludwig's Lust.
Speaker: Deine Vision hast du gerade ein bisschen erzählt.
Speaker: Und noch ein spannendes Thema Ludwig's Lust.
Speaker: Erzähl doch mal unseren Zuhörern.
Speaker: Es gab ja einen sehr prominenten Gast.
Speaker: Anfang des Jahres war es, oder war es noch letztes Jahr?
Speaker: Nee, Anfang des Jahres.
Speaker: Das muss ich auch überlegen.
Speaker: Ja, du hast ein Video.
Speaker: Ja, gab es.
Speaker: Wer war das nur?
Speaker: Erzähl mal, wie war das?
Speaker: Ich meine, das muss für dich ja auch krass gewesen sein, oder?
Speaker: Ja genau, also für mich ist das sowieso alles krass.
Speaker: Ich habe bis vor zwei Jahren noch gesagt, ich glaube, ich werde nie Treckerfahrer.
Speaker: Also nicht wegen dem Treckerfahrer, sondern weil ich mich im Verein um andere Themen kümmern wollte und nicht auf den Trecker steigen.
Speaker: Und mittlerweile fahre ich Trecker, Radlader, Bagger, Raupe, Bobcat.
Speaker: das, was so da ist, dumpe, arbeite mit den Pumpen da, wir haben die Anlage nivelliert.
Speaker: Und ich glaube, durch diesen Einsatz, und Social Media ist ja auch nicht, darf man auch nicht vergessen, wurde ja auch aktiv bespielt, kam dann irgendwann der Anruf von Simon, wir haben hier eine Idee, habt ihr als Verein, als Strecke da Bock, dabei zu sein?
Speaker: Und das war natürlich ähnlich wie der Anruf mit Chris-Distian Motorrad gestellt.
Speaker: War das ähnlich beflügelnd.
Speaker: Das war schon geil.
Speaker: Also wer es jetzt nicht weiß und noch nicht drauf kommt, es geht um Simon Lengfelder, der da ein Video mit, war es mit KDM oder mit Red Bull?
Speaker: Mit beiden tatsächlich.
Speaker: Er ist ja letztes Jahr MX-2 Weltmeister geworden und wollte auf den Titel was Geiles raushauen.
Speaker: Und das Schöne bei dem Jungen ist wirklich, der hat Bock, der will Motorrad fahren.
Speaker: Und der lebt noch so in diesem Zweitakt und das Geräusch ist so geil und Ziel war es, eine Runde lang Vollgas fahren.
Speaker: Da habe ich gesagt, das kriegen wir hin, wir bauen die Strecke so, mussten auch hier und da mal einen scharfen Anlieger oder eine kleine Kante bauen, weil es gibt einfach Kurven, 180 Grad, wenn du da nichts hast, keinen Anlieger hast, dann wird das schwer.
Speaker: Ja, und das haben wir auf jeden Fall hinbekommen.
Speaker: War wettertechnisch nicht ganz so cool, aber auch der war...
Speaker: Die Tage davor, Dienstag, Mittwoch, war er irgendwo fahren und sagte, Lex, da ist Bodenfrost, da steht Wasser auf der Strecke und hier nicht.
Speaker: Was machst du?
Speaker: Und er findet das Thema auch gut, dass Sport an regelmäßigen Orten angeboten werden kann.
Speaker: Also wer das Video noch nicht kennt, schaut mal rein.
Speaker: Ich glaube, das heißt irgendwie Two-Stroke-Dream, wenn ihr alles täuscht.
Speaker: Also wirklich super sehenswert.
Speaker: Und ja, wer die Strecke noch nicht kennt, kann sich da mal einen Eindruck verschaffen.
Speaker: Und wir können wirklich nur jedem mal nahelegen, da einfach mal zu fahren, zum Training zu kommen.
Speaker: Gerade auch wenn andere Strecken mal abgesoffen sind, fahrt ihr nicht unbedingt Lust, weil die Strecke kann wirklich Wasser ab.
Speaker: Und Lex gibt da immer sein Bestes, um da perfekte Bedingungen zu schaffen.
Speaker: Wie als Kinder-Podcast, ich möchte mal darauf hinweisen, ich finde es die sinnvollste Strecke, gerade wenn die Kinder aus den Kinderstrecken rauswachsen, weil die kleine Strecke in Ludwigslust ist auch für eine 50er für alle perfekt, um das Mittelmaß an Tabeln und Sprüngen zu lernen.
Speaker: Also ich fand das ganz toll, als sie da angefangen hat, mit Conci zu trainieren.
Speaker: Ja, also die Strecke habt ihr wirklich super hinbekommen, der Easy-Track in Lulu und ja, es ist gut überschaubar, also man sieht sein Kind auch immer, das ist ja auch bei vielen Strecken nicht gegeben, also man muss nicht zwingend hinterherfahren.
Speaker: Das ist aber auch gleichzeitig der Nachteil.
Speaker: Also nicht, dass du dein Kind siehst, das ist sehr schön.
Speaker: Nichtsdestotrotz lebt Motocross, aber auch von so natürlichen Hängen.
Speaker: Platte hier ist so geil, weil es in den Wald reingeht und bergauf, bergab mit dabei ist.
Speaker: Das ist was, was wir in Ludwigslust natürlich nicht so haben.
Speaker: Nee, aber das, ich sag mal so, das ist ja nichts für ein Einstieg.
Speaker: Gerade wenn du jetzt mit deinem Kind anfängst, auf einer großen Strecke zu fahren, ist das ja in Ludwigslust perfekt.
Speaker: Also richtig gut.
Speaker: Sehr geil.
Speaker: So, jetzt würde ich zum nächsten Thema überleiten.
Speaker: Ich würde sagen, wir reden heute gar nicht über Wintertraining.
Speaker: Wir reden über Sommercamp.
Speaker: Ich finde es ganz spannend.
Speaker: Wir sind jetzt ja sehr aktiv im Nordcup unterwegs, im Niedersachsen Cup.
Speaker: Wir haben sogar noch einen Gaststart beim Mecklenburg-Vorpommern gemacht.
Speaker: Und ich habe mich so umgehört, als wir jetzt die letzten Rennen hatten.
Speaker: Ganz viele waren super happy, dass die jetzt in die Sommerpause gehen und sagen, so die Kids, die müssen ja auch mal mit dem Kopf rauskommen, was ganz anderes machen.
Speaker: Und ich weiß nicht, ich persönlich, ich war schon ganz früher dabei, ich habe dich ja angesprochen, ich will unbedingt im Sommer noch mit Konsti trainieren.
Speaker: Wir fahren natürlich trotzdem noch irgendwie mal in Urlaub, aber... Klar macht ihr noch Urlaub dazu.
Speaker: Nein, das ist richtig so.
Speaker: Mit dem Wohnmobil kannst du ja irgendwo hinfahren, das ist jetzt kein Problem.
Speaker: Also mal ein paar Tage was anderes machen als Urlaub.
Speaker: Ja, irgendwas Einfaches.
Speaker: Das ist ja immer noch drin.
Speaker: Okay, wir steigen nochmal vor mit Sport.
Speaker: Also, mein Punkt.
Speaker: Der erste ist, ich stelle fest, dass wir haben sogar zwei Dinge gemacht.
Speaker: Nebenbei haben Raffi und ich beschlossen, wir nutzen das Sommercamp und setzen unsere Kids jetzt auf den 65er.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Ich habe von meiner Frau auf jeden Fall auch nicht was zu hören bekommen.
Speaker: dass es viel zu früh wäre und sich auf die 50er konzentrieren und die Rennsaison und Bundesendlauf und keine Ahnung, wo sie sich alle Sorgen gemacht hat.
Speaker: Und als du gesagt hast, wir fahren trotzdem in Urlaub, war das okay, ja?
Speaker: Nee, nee, sie möchte ihren Sohn schon sehr, sehr fördern.
Speaker: Also da ist sie auch ehrgeizig, will ich gar nicht abstreiten.
Speaker: Aber der erste Punkt ist, ich dachte, wenn wir jetzt in die Sommerpause gehen, ist man ja so drin im Sport.
Speaker: Man ist sozusagen vom Kopf her...
Speaker: auf dem Motorrad, man ist in den Strecken und glaube ich kann dann sehr gut Dinge aufnehmen und auch schnell umsetzen.
Speaker: Und das zweite natürlich, das ist jetzt eher Experiment mit der 65er, was in meiner Wahrnehmung jetzt extrem positiv verläuft, aber das wäre der zweite Punkt, den ich mitnehmen würde.
Speaker: Und dann lass uns erstmal einsteigen mit, wie kamst du da im Sommercamp-Konzept und danach reden wir noch über unsere Kids ein bisschen vielleicht.
Speaker: Ja, wie gesagt, ich müsste jetzt nachgucken, ich krieg's wirklich nicht hin, wann das erste Sommercamp in Tessin war.
Speaker: Ich muss euch mal überlegen, wie alt ist Kato jetzt, 21, damals war der keine 10, also... Wow.
Speaker: Ja, und heute schlägt er dich beim Duell ums Langsamfahren.
Speaker: Genau, heute schlägt er mich, gewinnt, ja, er war langsamer als ich heute.
Speaker: Geil, kann irgendwas sagen.
Speaker: Er ist eingefroren, ne?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Auf jeden Fall, so lange gibt es ja schon das Konzept Sommercamp.
Speaker: Damals hatte es der Tom Wischniewski organisiert gehabt.
Speaker: Das war jemand, der wirklich auch ein Augenmerk auf Jugend gelegt hat und hat uns immer als Trainer so mit dazu geholt.
Speaker: Ja, und als es dann irgendwann das Thema gab, 21 Off-Road School, jetzt machst du das eben hauptberuflich oder intensiver, stand fest, da gehört ein Sommercamp dazu.
Speaker: Und da ich ja hier aus Platte komme und die Anlage wirklich auch schön ist, bietet sich das auch an.
Speaker: Wir haben hier eine Bewässerungsanlage, wir sind dicht an Schwerin, wir können mal in der Woche einen coolen Ausflug machen, können baden fahren, das ist alles wirklich schnell erreichbar.
Speaker: Tankstellen sind um die Ecke, es ist mittlerweile auch Strom da.
Speaker: Genau, so ist das Sommercamp-Konzept entstanden.
Speaker: Und das ist jetzt seit 2018.
Speaker: Das muss ich rechnen, Kopf rechnen, wenn ich nicht so gut bin.
Speaker: Das achte Jahr, siebte, achte Jahr wird es, okay, 18 nicht gleich, also das siebte Jahr wird es jetzt sein, dass es das Sommercamp hier in Platte gibt.
Speaker: Und was sind so die grundlegenden Elemente, die du da unterbringst?
Speaker: Oder ist das Basics, Basics, Basics?
Speaker: Ja, schwer.
Speaker: Spars.
Speaker: Ich durfte ja dieses Jahr die XGP Academy in Teutschenthal begleiten und dort habe ich das Wort mitgenommen, die Kids brauchen Spars.
Speaker: Das ist wirklich so...
Speaker: Ich weiß, wie das, oder nein, ich kann mir das vorstellen, wie das für euch als Eltern ist, wenn die Kinder schneller werden und auch mal, ich sag mal, erfolgreicher werden, der Ehrgeiz wächst und wächst und wächst.
Speaker: Nichtsdestotrotz habt ihr das mal angefangen, weil die Kinder Spaß dabei haben sollten.
Speaker: Die sind da aufgestiegen mit einem Lächeln, die haben sich gefreut, sich dreckig zu machen.
Speaker: Was weiß ich, die lernen auch, entwickeln sich ja auch, auch durch mal durch einen Sturz und sich wieder aufrappeln und weitermachen.
Speaker: Also der Spaß sollte im Vordergrund stehen.
Speaker: Und ich hatte es ja zur Eröffnung gesagt gehabt am Montag.
Speaker: Unser Hauptziel ist es, so viel wie möglich Wiederholungen mit reinzukriegen.
Speaker: Kinder lernen durch Wiederholungen.
Speaker: Also mit einem gewissen Alter nachher, dann kommt es dazu, dann kannst du aktiv darüber sprechen, aber insgesamt bereitest du das alles vor fürs Pubertätsalter nachher.
Speaker: Bis dahin ist es machen, machen und wieder machen.
Speaker: Hast du mir nicht gerade heute erzählt, Jakob?
Speaker: Jedes Mal, wenn ihr zum Training fahrt, dann sagst du, denk wieder dran.
Speaker: Aggressive Haltung, nach vorne gucken, Ellenbogen oben, wie auch immer.
Speaker: Diese Themen, das geht nicht anders.
Speaker: Es geht nur machen, machen, machen.
Speaker: Der eine nimmt das schneller auf oder setzt es schneller um.
Speaker: So rum ist eher.
Speaker: Aufnehmen werden sich alle schon recht gut, aber umsetzen.
Speaker: Und der andere braucht eben ein bisschen länger.
Speaker: Ja, also ich glaube, das ist auch der echt spannende oder der wichtige Mix mit den Kindern, sie einfach fahren lassen, dass sie einfach Spaß haben, aber dann sanft.
Speaker: Also deswegen höre ich auch mal wirklich gerne zu, wenn du den Kindern was erzählst, weil ich will dem gar nichts Neues beibringen.
Speaker: Ich will nur darauf achten, dass er das konsequent umsetzt.
Speaker: Also das ist ja die Schwierigkeit.
Speaker: Ja.
Speaker: Wo ich ja dann auch am Ende des Tages merke, jetzt ist die Auffassungsgabe nicht mehr da, jetzt ist die Kraft nicht mehr da, jetzt fangen sie an wieder viel zu früh zu sitzen oder viel zu wenig Druck an die Kurve mit ranzunehmen.
Speaker: Was machst du jetzt?
Speaker: Und dann findet man was, was Spaß macht.
Speaker: Das ist rein theoretisch fahren.
Speaker: Jetzt steht ihr als Eltern daneben und sagt, Mensch,
Speaker: Dafür sind wir aber nicht hergekommen, dass die hier so im Kreis fahren.
Speaker: Das Level abzupassen ist in so einer Gruppe eben wirklich schwer.
Speaker: Deswegen sage ich auch heute, ab einem gewissen Grad, wenn es in Leistung gehen soll, müsst ihr euch einen Bereich suchen, einen Trainer suchen.
Speaker: Es gibt ja Jungs, die kommen auch tatsächlich regelmäßig zum Einzeltraining zu mir.
Speaker: Also um das, in der Gruppe geht es sehr viel, aber es ist eben sehr allgemein.
Speaker: Um auf den Einzelnen so richtig einzugehen, gibt es das Einzeltraining.
Speaker: Das ist nun mal so.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Also, ich finde die Mischung extrem gut.
Speaker: Sonst hole ich kurz aus.
Speaker: Wir hatten ja gestern, ersten Tag, Gedächtnisprotokoll.
Speaker: Wir sind ja erst mal mit dir ja gestern.
Speaker: Ihr habt ja die Rollen getauscht heute.
Speaker: Aber gestern hast du ja die kleine Gruppe gemacht und unsere Kids dann mit.
Speaker: Und ich fand das auch total super.
Speaker: Ich bin persönlich ein Riesenfan von diesem Grasbahntraining.
Speaker: Ich glaube, dass die Kinder da...
Speaker: Ganz viel Gefühl.
Speaker: Nicht laut sagen, das darf man hier nicht.
Speaker: Grasbandtraining, ja genau, das ist ein Gefühl.
Speaker: Die Kinderstrecke ist ja schon ziemlich zugewachsen, deswegen haben wir Grasbandtraining.
Speaker: Ja genau.
Speaker: Meine Idee damals war hier in Schwering gibt es das Siebenseencenter und manchmal bin ich erstaunt, was für Ideen es gibt und jetzt kommt mein Vater, sitzt mir gegenüber und greift genau das Thema auf.
Speaker: Ich habe gesagt, lass uns doch, wenn der Winter anbricht, da gab es das Wintertraining noch nicht,
Speaker: einfach mal Straßenreifen kaufen und dann fahren wir hier ins Siebensehencenter auf diesen riesen Parkplatz Sonntag früh, wenn noch keiner da ist am besten und wenig Verkehr ist und fahren einfach mal um diese Blumeninseln umher, um mal zu merken, wann geht der Motor auch wirklich los?
Speaker: Geht der Motor auch wirklich los?
Speaker: Also so ein Motorrad im Sand, das ist ja immer ein Widerstand oder auch ein Schlupf, der da ist.
Speaker: Du merkst ja auf der Straße mal einmal, ist mein Motorrad auch richtig eingestellt?
Speaker: was geht, sitze ich da oben richtig drauf.
Speaker: Das Ding fährt ja auch richtig vorwärts auf Beton.
Speaker: Also das ist ähnlich wie mit dem Grasbahntraining.
Speaker: Für Gefühl ist das, wie gesagt, du kannst nicht nicht trainieren.
Speaker: Ja, ich glaube, das ist genau der Punkt, den du angesprochen hast.
Speaker: Egal, was du machst, es trainiert.
Speaker: Egal, auf welcher Strecke du fährst, es trainiert.
Speaker: Ob es nur eine ganz glatte Strecke ist, viele sagen immer, glatte Strecken trainieren nicht, das sehe ich anders.
Speaker: Also es trainiert halt was anderes als das.
Speaker: Tim Geiser trainiert auf glatten Strecken.
Speaker: Tim Geiser sagt eben, trainiert er sein Auge mit.
Speaker: Er macht sich sein Auge schnell.
Speaker: So ist das eben.
Speaker: Der eine mag auch mehr das.
Speaker: Der eine mag mehr in fahren, der andere mag mehr außen fahren.
Speaker: Der eine mag gerne springen, der andere mag weniger springen.
Speaker: Und dann muss ich aber genau das andere eben dazu üben.
Speaker: Das heißt nicht, dass ich das andere vernachlässige.
Speaker: Aber das ist genau, was ich vorhin sagte.
Speaker: Der Cross-Sport ist so groß, da ist so viel dran.
Speaker: Heute ist es noch der Ellenbogen und morgen ist es wieder das nächste.
Speaker: Und ich kann dir sagen, in drei Wochen ist aber auf einmal wieder der Ellenbogen.
Speaker: Das ist, es hört nie auf.
Speaker: Es geht immer weiter.
Speaker: Ja, ich finde den Punkt ganz gut von dir, das Thema Spaß.
Speaker: Das ist bei uns auch ein Riesenfaktor und ich merke das manchmal auch.
Speaker: Man ist gerade so bei den Rennen, dann ist man ehrgeizig und das hat bei mir jetzt schon so ein bisschen, ich habe da schon einen Gang zurückgeschaltet, weil ich auch manchmal gesagt habe, ja, und hier ein bisschen mehr Ehrgeiz.
Speaker: Wisst ihr, wie viele Gruppen später ich schon gesehen habe, wie euch beide, die nach der 65er das schwer hatten?
Speaker: Und tatsächlich, es entwickelt sich ja auch jeder Fahrer unterschiedlich.
Speaker: Und das auch mal lassen.
Speaker: Also auch mal zu sagen, Sigi, wir sind jetzt fünf Jahre miteinander gefahren, immer war mein Sohn schneller.
Speaker: Jetzt ist deiner auf einmal schneller.
Speaker: Ja, ist doch egal.
Speaker: Das geht um Spaß.
Speaker: Und wenn du Spaß machst, kommt es wieder zurück.
Speaker: Trotzdem musst du ein Ziel haben.
Speaker: Also nicht nur fahren gehen.
Speaker: Man kann fahren gehen, man kann trainieren gehen.
Speaker: Also
Speaker: Ganz so einfach ist es nicht, aber es muss trotzdem sparse bleiben und du musst auch mal die Chance haben, dass der andere sich besser entwickelt hat.
Speaker: Deine Zeit kommt wieder.
Speaker: Ich würde fast sagen, eigentlich haben wir ja drei Jungs dabei.
Speaker: Wir haben ja Marcel immer noch in unserem Inner Circle und wir finden es halt am coolsten, wenn die Jungs eigentlich ähnlich schnell fahren, weil die sich ja gegenseitig pushen.
Speaker: Die sind ja die besten Trainings- oder Sparringspartner, wenn die einen ähnlichen Speed haben und das, wie du sagst,
Speaker: ist ja natürlich, dass mal hat der andere einen kleinen Entwicklungssprung und ist dann vorne und dann fördert es ja auch den Ehrgeiz beim anderen, dass der wieder an sich arbeiten will.
Speaker: Das ist, glaube ich, so der natürliche Gang der Dinge, dass es immer ein bisschen hin und her geht.
Speaker: Ja, ja, völlig gut.
Speaker: Man sieht jetzt auch so langsam, dass zum Beispiel Samu und Konz, die ja auch komplett unterschiedlich sind.
Speaker: Also wenn die hier zusammen spielen, es ist Young und Young, also es passt perfekt zusammen irgendwie.
Speaker: Also die spielen super zusammen, alles gut, auch auf der Strecke ist alles gut.
Speaker: Aber die entwickeln sich auch anders.
Speaker: Samu ist, gerade jetzt auch im Training merkt man, dem ist das nicht so wichtig, wie schnell er da ist.
Speaker: Also er versucht das auch wirklich umzusetzen und viele Sachen setzt er auch wirklich schnell und gut um.
Speaker: Also gerade so
Speaker: Er fährt sehr sauber, finde ich.
Speaker: Ihm fehlt halt immer noch so ein bisschen der Speed.
Speaker: Er könnte hier und da, hast du mir heute auch gesagt, er könnte einfach hier und da einfach mal ein bisschen mehr Gas geben.
Speaker: Aber dafür finde ich...
Speaker: sieht das technisch immer sehr gut aus.
Speaker: Und bei Conzi ist das so, der ist halt immer auf Rennmodus.
Speaker: Der will halt immer der Schnellste sein.
Speaker: Der mag das überhaupt nicht hinterherzufahren.
Speaker: Und legt da vielleicht mehr so ein bisschen den Fokus drauf.
Speaker: Aber das ist halt, das gleicht sich halt irgendwo aus.
Speaker: Und deswegen mache ich mir da auch gar keinen Stress.
Speaker: Und es ist halt wichtig, dass die einfach Spaß haben.
Speaker: Und...
Speaker: Und der eine sieht bei dem anderen, was gut geht.
Speaker: Genau.
Speaker: Wenn du das jetzt aber aufbauen würdest als negativ, also das hochpusht, das glaube ich wäre wieder das, was nicht Spaß ist.
Speaker: Die beiden haben zusammen Spaß und Konsti hört aber, wenn ich zu Samu sage, du stehst aber geil auf dem Motorrad.
Speaker: Und das nimmt er auch auf.
Speaker: Nimmt Konsti auf und sagt sich, oh, wie ist der gestern auf einmal auf die Wiese gefahren?
Speaker: Der sagt ja ganz anders aus.
Speaker: Genauso nimmt Samu sich das an,
Speaker: Wir haben da auf dem Grasbahntraining im Oval gefahren, bis zum Ende durchzuziehen.
Speaker: Das ist für Konsti gar keine Frage.
Speaker: Und das ist doch, was der eine kann von dem anderen lernen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, und das ist tatsächlich, was leider manchmal eben auseinander geht, ist dann irgendwann, dann heißt es, Deiner ist jetzt schneller geworden und meiner macht jetzt dit oder dit, ne, so, und dann geht man nicht mehr gemeinsam.
Speaker: Es gibt nichts Geileres.
Speaker: Wir sind ein Einzelsport, sage ich auch immer wieder, aber wir brauchen uns doch gegenseitig, um uns zu messen.
Speaker: Wir mögen das doch auch, Rennen zu fahren.
Speaker: Wir finden das ja auch geil und das geht nun mal nur auch gemeinsam.
Speaker: Ja, und natürlich freuen wir uns alle, wenn unsere Kids am Ende vom Rennen auf dem Podium stehen.
Speaker: Das ist ja unfraglich.
Speaker: Aber ich glaube, was man beim Motocross auch lernt, und das ist mir auch ganz wichtig, ist dieses sich durchbeißen, nicht aufgeben.
Speaker: Also wie oft hatten wir schon irgendwie technische Probleme?
Speaker: Und ich...
Speaker: hat auch Heiko mal zu mir gesagt, es ist eigentlich noch viel geiler als gewinnen, wenn dein Sohn dann plötzlich völlig auf verloren Posten hinterherknallt und noch das halbe Feld überholt und dann noch sauber abschließt, ne, in einem vernünftigen Punkteplatz.
Speaker: So, das Rennen ist ja zehnmal mehr wert, als wenn er den Start-Ziel-Sieg gefahren hat.
Speaker: Ja, ja, ja, genau.
Speaker: Weil er ja auch voller Emotionen und sich reinhängt und wirklich durchs Feld bügelt.
Speaker: Das begeistert, ne?
Speaker: Also für mich so der beeindruckendste Moment, den ich jetzt mit Samu erlebt habe, war tatsächlich halb im Hund, wo sein Motorrad einfach lief.
Speaker: Wo er wirklich in dem Rennen... Immer wieder?
Speaker: Der bestimmt, also 20 Mal ist noch untertrieben, 20 Mal dieses Motorrad wieder anmachen musste und einfach nicht aufgegeben hat.
Speaker: Am Ende war...
Speaker: war es, ich weiß gar nicht, ob er letzter war oder vorletzter, spielt auch keine Rolle, aber er hat einfach nicht aufgegeben und durchgezogen.
Speaker: Das fand ich so beeindruckend und das war so ein krasser Moment.
Speaker: Klar, das ist natürlich auch geil, wenn er irgendwo vorne mitfährt, da freue ich mich natürlich umso mehr für, aber zu sehen, dass er da einfach nicht aufgibt und ich meine, für ihn hat das so deprimierend, der konnte da nichts für, aber er hat einfach durchgezogen.
Speaker: Das ist einfach cool.
Speaker: Es gibt so viele Facetten in diesem Sport, die da wirklich Emotionen hervorrufen.
Speaker: Das ist Wahnsinn.
Speaker: So, jetzt gehen wir zurück zum Sommercamp.
Speaker: Ja, aber auch hier ist es ja, die Kids wollen immer Rennfahren und wenn wir, ich sag mal, sei heute, nee, sei morgen ein bisschen besser als du heute, uns irgendwie, es gibt so einen Spruch, glaube ich, der heißt so ähnlich, wenn wir uns das ein bisschen vor Augen halten und nicht immer... Mein Opa hat immer gesagt, besser dich.
Speaker: Ja, vielleicht kurz und knapp, genau.
Speaker: Und nicht immer uns mit den anderen messen.
Speaker: Weißt du, du kannst doch nur dich...
Speaker: besser machen und nicht den anderen schlechter.
Speaker: Das ist so und indem du dich besser machen willst, arbeitest du an dir.
Speaker: Ich kann am Ende doch nur alles geben und wenn ich alles für mich gegeben habe, kommt das beste Ergebnis bei raus.
Speaker: Aber wie oft sind es welche, die rausfahren und drüber meckern, das und das.
Speaker: Ich kann auch gut meckern über Fahrwerk und was weiß ich nicht alles.
Speaker: Aber ich weiß auch jetzt mittlerweile, das muss ich für mich mitnehmen.
Speaker: Das ist meine Aufgabe.
Speaker: Wenn ich nächstes Mal nicht drüber meckern will, bereite ich mich besser darauf vor.
Speaker: Das ist mein Thema.
Speaker: Also gestern gab es dann kein Grasbahntraining, aber viel kleine Kinderstrecke.
Speaker: Und da habt ihr auch schnelle Runde gemacht und irgendwie in Sektionen angeguckt, wo du im Stehen fahren solltest oder früh aufstehen nach der Kurve.
Speaker: Und fand ich super, da kam bei unseren Kids wirklich auf dem neuen Motorrad langsam so die Grundtechnik wieder.
Speaker: Und dann fing heute Morgen ein Tag an, da war erst mal freies Fahren.
Speaker: Ich habe mich ein bisschen besorgt, weil gestern alle selber große Strecke gefahren sind und dachten, war schon echt weich und sandig.
Speaker: Aber dann bin ich mit den beiden heute Morgen los.
Speaker: Und
Speaker: Ja, in die halbe Stunde sind die komplett durchgeballert auf der großen Strecke und hatten so einen Spaß.
Speaker: Und da standen wir hier oben, ja, und irgendwie kam es dann raus, dass sie Lust hatten, ja, eigentlich dann in der anderen Gruppe mitzufahren.
Speaker: Dann bin ich einfach mit denen runtergeprescht zu dir, da warst du ja heute in der großen Gruppe.
Speaker: Ich glaube, im ersten Moment warst du so ein bisschen, hm,
Speaker: Aber meine Perspektive wäre, die haben da echt super mitgemacht heute, auch wenn sie vielleicht mal einen Durchhänger zwischendurch hatten.
Speaker: Und die Entwicklung, die ich da heute gesehen habe, hat mich echt wieder beeindruckt, wie viel da an einem so einem Tag passiert.
Speaker: Dass man das nachhalten muss, ist eine andere Frage, aber das war Wahnsinn, wie man diesen Unterschied in den Kurven gesehen hat.
Speaker: Die sind jung, die haben Bock.
Speaker: Das ist schon geil.
Speaker: Für mich spielt da noch eine Sache mit rein.
Speaker: Ihr kommt mit den beiden runter.
Speaker: Ich denke auch immer ein bisschen an die Kids.
Speaker: Ich wusste genau, euer dritter Partner, deren Kumpel Ben, der steht hier oben und ist auch umgestiegen auf die 65er.
Speaker: Das ist nun mal eine Bande.
Speaker: Die drei sind eine kleine Bande.
Speaker: Diese Bande wurde in dem Moment kurz auseinandergenommen.
Speaker: Das ist ein Punkt, den ich mit habe.
Speaker: Das kriege ich aber geklärt, das konnte ich Ben auch gut erklären.
Speaker: Die zweite Herausforderung, die ich sehe, ist, manchmal macht man dann einen Schritt vor dem zweiten.
Speaker: Ich habe gelernt, viel muss ich ehrlich sagen, durch Abgucken.
Speaker: Ich habe auch gefragt, ich habe mit Colin Duckmore telefoniert und...
Speaker: Dieser Umstieg auf das neue Motorrad muss schnell, klar musst du es schnell auch schaffen, die Geschwindigkeit wieder anzunehmen, aber du musst ja ein paar Grundlagen, ein paar Basics müssen wieder da sein.
Speaker: Und das geht manchmal besser, wenn man auf eine leichtere Strecke geht.
Speaker: Deswegen war meine Idee, Montag, Dienstag gehen die beiden.
Speaker: bleiben hier oben auf der Kinderbahn und kommen dann Mittwoch zum freien Fahren runter, werden warm mit der Strecke und wechseln dann Donnerstag, Freitag in die große Gruppe.
Speaker: Vielleicht auch mit Ben zusammen.
Speaker: So war meine Vision.
Speaker: Deswegen war ich etwas überrumpelt, als ihr da auf einmal standet.
Speaker: Okay, gucken wir mal.
Speaker: Vom Anfahren noch weg, das machen wir morgen nochmal.
Speaker: Also vielleicht ganz kurz, ich war gar nicht so richtig involviert in das Thema, Gerhard hat einmal kurz gesagt, die könnten ja eigentlich auch da unten mitfahren und ich war so, ja, du kannst ja Lex mal fragen und ich bin dann zu der Zeit, als das Training losging, zur Kinderstrecke gefahren, hab mein Motorrad an die Seite gestellt, stell mich so hinter die Gruppe, hinter Kato und guck.
Speaker: Nee, konntest du nicht da?
Speaker: Sagung auch nicht da?
Speaker: Hä?
Speaker: Und dann habe ich erst gecheckt, dass sie ja unten bei dir waren und bin dann hinterhergekommen.
Speaker: Aber ja, also ich glaube, deine Idee ist schon auch richtig gewesen, aber letzten Endes hat das heute echt super geklappt.
Speaker: Die Jungs hatten echt super Spaß auch noch, es kommt auf wieder, da sind wir ja Spaß.
Speaker: Da hatten sie auf jeden Fall richtig Spaß.
Speaker: Das ist auch schwer.
Speaker: Als Trainer, jetzt sag den Jungs mal, die haben jetzt Bock, neues Motorrad, trauen sich selber zu, auf die große Strecke zu gehen und jetzt sagt der Trainer, nee, darfst du nicht.
Speaker: Es ist doof.
Speaker: Deswegen, mach das nicht nochmal, Jakob.
Speaker: Nein, alles gut.
Speaker: Trotz, gestern war
Speaker: Nehmen wir mal jetzt Konsti, der ist in der aggressiven Haltung gefahren.
Speaker: So habe ich den noch nie fahren sehen, wie der da gestern gefahren ist.
Speaker: Das hat er ja auf einer kleinen Strecke schon nur noch halb so gut umsetzen können.
Speaker: Und hier unten waren die Knie wie der vorne.
Speaker: Hier war wieder Kacken der Fuchs.
Speaker: Das schleift sich ein.
Speaker: Die stehen näher so.
Speaker: Diese Chance, beim Umstieg eines Motorrades kannst du so viel schaffen.
Speaker: Am Anfang.
Speaker: Wenn das aber erstmal wieder alles normal ist, ist es drinne.
Speaker: Ich war ja vorhin Abstandshalter.
Speaker: Ich habe nicht jede Runde, wenn er vorbeikam.
Speaker: Zehnspitze!
Speaker: Zehnspitze!
Speaker: Also vier Runden hat es gedauert.
Speaker: Und dann war der Fuß immer wieder herbeikam.
Speaker: Mit dem Ballen auf der Raste.
Speaker: Und dran.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Du hast zwar gesagt, ich soll mich nicht einmischen.
Speaker: Ich wollte es dir nicht sagen.
Speaker: Ich wollte mir überlegen, wie ich das hinkriege, ohne da jetzt reinzugrätschen.
Speaker: Das ist auch ein schwieriges Thema.
Speaker: Wir sind dort hinten in der Kurve und trainieren, ich sage es mal, Blickführung.
Speaker: Und der Papa steht da hinten und ruft immer, Zehnspitze!
Speaker: Zehnspitze!
Speaker: der da vorne sagt Blickführung und du sagst Zehenspitze.
Speaker: Und ich stehe da in der Kurve und denke, warum guckt der nicht nach vorne?
Speaker: Das hört nicht auf mit dem Seitengeben für Jakob heute hier.
Speaker: Ich habe ein schwieriges Erbeut, aber zu Recht muss ich ja sagen.
Speaker: Das ist überhaupt nicht schlimm.
Speaker: Das ist ein ganz normaler Prozess, den erleben 90%, 95%, sagen wir 90% der Väter erleben das.
Speaker: Es gibt einige, die von Anfang an sagen, ich gehe da ein Stück raus, ne, ähm,
Speaker: Das hat manchmal, es gibt auch wieder welche, da kommt das richtig gut an, aber aus meiner Sicht hat es meistens einen größeren Erfolg, das als Thema mitzunehmen.
Speaker: Zehenspitze.
Speaker: Jetzt trainieren wir und machen die Woche danach, bis zum nächsten Sommercamp, das ist jetzt übertrieben, aber bis zum nächsten Lehrgang irgendwo, das wird jetzt unser Thema.
Speaker: Das bauen wir in unser eigenes Training mit ein.
Speaker: Aber an dem Tag, wo ihr irgendwo seid,
Speaker: lasst die Träne das machen.
Speaker: Ich bin tatsächlich voll bei dir, weil ich habe aber auch selber auch schon gemerkt,
Speaker: Ich brauche an dem Tag vom Training, brauche ich sowieso nichts sagen, du hörst mir eh nicht zu.
Speaker: Ne, lerne draus.
Speaker: Nimm mit, was geklappt hat.
Speaker: Nimm mit, was es noch gibt zu verbessern.
Speaker: Ich halte mich hier komplett zurück.
Speaker: Vorhin hatten wir einmal ein kleines Thema, da hat er so rumgemotzt, da ist er vor dem Sprung irgendwie stehen geblieben und hat dann einmal sein nagelneues Motorrad durchbeleidigt.
Speaker: Da musste ich einmal kurz ein bisschen deutlicher werden, weil ich gesagt habe,
Speaker: Das geht gar nicht.
Speaker: Also das liegt jetzt schon an dir und nicht an dem Motorrad.
Speaker: Und da hat man als Vater dann auch eine kurze Tünnschnur, wenn man überlegt, was man da eigentlich bewegt hat, damit das funktioniert.
Speaker: Und hat er dann auch verstanden.
Speaker: Aber ansonsten, was so Techniken angeht, halte ich mich dann auch wirklich da raus.
Speaker: Aber wie du schon sagst, das Mitnehmen ist gut und danach festigen.
Speaker: Man hat es gestern in einer anderen Gruppe auch gesehen,
Speaker: man sollte sich nicht einmischen, weil das bringt die Kinder am Ende dann durcheinander.
Speaker: Ihr macht das schon und ja, Jakob lernt ja auch noch.
Speaker: Kommt in eine Pause, wenn ihr wirklich ein Thema habt, egal bei welchem Trainer ihr seid, geht in eine Pause hin, weiß ich nicht, sprecht ihn an, sagt mal einmal, sag mal, wie sieht es aus bei Konzi mit den Zehenspitzen, dann wird er dir irgendwas dazu sagen, wird das mit aufnehmen oder ähnliches.
Speaker: Aber in der Sektion selber sollten Sie schon bei der Sektion bleiben.
Speaker: Freies Fahren ist ja auch nochmal hier mit eingebaut.
Speaker: Das heißt, jedes Mal morgens und nach der Mittagspause ist ja ein freies Fahren.
Speaker: Da könnte man sagen, achte auf deine Zehenspitzen.
Speaker: Weil dann sagst du ja das und nicht noch der Trainer in der nächsten Kurve was anderes.
Speaker: Genau.
Speaker: Nehme ich mit.
Speaker: Danke.
Speaker: Und zu dem Moped, jetzt kriegst du auch deinen Seitenhieb noch hinterher.
Speaker: Wie hast du ihm gesagt?
Speaker: Man bewegt ja schon einiges, um das so möglich zu machen.
Speaker: Meinst du, das wissen eure Kinder?
Speaker: Können das einschätzen?
Speaker: Das können die gar nicht einschätzen.
Speaker: Nein, natürlich nicht.
Speaker: Aber man muss es ihnen ja ein bisschen zumindest mitgeben.
Speaker: Pass auf, wir machen das hier für dich.
Speaker: Du sollst hier Spaß haben.
Speaker: Und es wäre schön, wenn du es ein bisschen wertschätzen würdest.
Speaker: Das war so die, so wäre es diplomatisch ausgedrückt.
Speaker: Ich habe es nicht ganz so formuliert, aber... Da darfst du nicht sagen, das wäre schön.
Speaker: Da darfst du Knallert sagen, das gibt es nicht.
Speaker: Wir sind auch Sportler, es ist auch Sport, ein Stück weit gehört auch mal dazu, eine klare Grenze aufzustellen.
Speaker: Und alles was Material und sowas ist und unfair, wie auch immer solche Themen, das möchte ich, das gibt es nicht.
Speaker: Genau, deswegen, ich habe auch ganz klar gesagt, also wenn du hier weiter so über dein Motorrad redest, laden wir einen von Hause.
Speaker: Das ist dann halt so.
Speaker: Das ist das meiste, was Matthias Linke erzählt.
Speaker: Wir fahren nach Hause, wir verkaufen alles.
Speaker: Nicht verkaufen.
Speaker: Ich bin da rigoros.
Speaker: Wenn es so ein Theater gibt, dann ziehe ich das auch durch.
Speaker: Das ist aber die Endlösung.
Speaker: Ich weiß, aber das ist... Wir fahren... Keine Ahnung.
Speaker: Wir mussten in die kleine Gruppe.
Speaker: Muss 50er fahren.
Speaker: Aber dieses, dieses, wir laden ein.
Speaker: Hast du ja recht, aber ich glaube, jeder Papa, der kann sich da reinversetzen.
Speaker: Und das ärgert einen schon.
Speaker: Ich fand das vom Rand aus auch.
Speaker: Ich kann euch verstehen.
Speaker: Ich kann euch nur, wie gesagt, mitgeben, ganz viele erlebt.
Speaker: Du fragst dich, warum ist dieses Fahrt der Sohn so schwierig?
Speaker: Und das passiert oftmals hinter den Kulissen.
Speaker: dass gerade solche, da kommen irgendwelche Aussagen, du musst das und das und das und drei Minuten später wird aber das Eis in den Mund gesteckt und du bist so ein Feiner und so ein Toller.
Speaker: Es muss auch einen Wert haben, die Aussage, die wir tätigen in einem gewissen Bereich.
Speaker: Ja, gut, das sind Grundlagen der Erziehung.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ich glaube, das Thema haben wir alle, zu Genüge, alle Eltern.
Speaker: Okay.
Speaker: So, dann würde ich sagen, wir haben jetzt zwei Tage Sommercamp durch.
Speaker: Wir sind ganz gespannt auf die nächsten drei Tage und dann reden wir an der Stelle hier morgen weiter.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das gibt es ja in der nächsten Folge zu hören.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Vielen Dank erstmal, Lex.
Speaker: Bis später.
Speaker: Wie oft willst du jetzt eigentlich das Mikrofon noch zu Lex halten?
Speaker: Du brauchst jetzt gar nicht auf Stop drücken.
Speaker: Ich musste heute mehrere Stunden Motorrad fahren.
Speaker: Mein Körper ist physikalisch am Limit.
Speaker: So, was gibt es denn jetzt Schönes bei uns?
Speaker: Komm, ein bisschen Spaß müssen wir auch haben.
Speaker: Auch ihr seid ja hier in eurer Freizeit.
Speaker: Was machen wir heute noch Schönes?
Speaker: Wir grillen jetzt.
Speaker: Geil.
Speaker: Und lassen den Abend so richtig schön gemütlich ausklingen.
Speaker: Genau.
Speaker: Als Dankeschön für deine Teilnahme hier wollten wir dich natürlich gerne zum Essen einladen.
Speaker: Ja, ich freue mich auch.
Speaker: Insofern hoffen wir, dass es noch ein bisschen was warm ist.
Speaker: Wir müssen dich auch das nächste Mal noch anfüttern.
Speaker: Vor anderthalb Stunden angefangen zu grillen.
Speaker: Oder es ist schwarz.
Speaker: Marcel hat das bestimmt schon organisiert.
Speaker: Er wollte es für uns ja warm stellen oder in den Topf schmeißen.
Speaker: Das hat er bestimmt gemacht.
Speaker: Verlass auf ihn.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Alles klar.
Speaker: Macht's gut.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Ja, Jakob, das war also Teil 1 mit spannenden Einblicken in unser Sommercamp mit einem unglaublich spannenden Gast, den wir jetzt endlich mal vor das Mikrofon gekriegt haben.
Speaker: Und wir führen unser Gespräch am Donnerstag nochmal fort.
Speaker: Jetzt haben wir gerade Dienstag.
Speaker: Wir sammeln nochmal ein paar Impressionen und dann wollen wir nochmal gucken, wo wir am Donnerstag denn stehen.
Speaker: Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass unsere Jungs bis dahin ordentlich noch ein paar Fortschritte gemacht haben werden.
Speaker: Und ja, wir freuen uns auf Teil 2 unseres Gesprächs mit Lex.
Speaker: Und hoffen wir, euch hat es bis hierhin schon mal gefallen.
Speaker: Und ja, in diesem Sinne...
Speaker: Ja, und ich finde es einfach total spannend, von Lex einfach mal die Modo-Dad-Geschichte, also von ihm und seinem Dad so ein bisschen zu hören und die ganze Entstehungsgeschichte von 21 Offroad School, wo wir jetzt einfach begeisterte Kunden sind.
Speaker: Aber das ist einfach spannend, den Mensch dahinter und die ganzen Gegebenheiten kennenzulernen.
Speaker: Ja, und wie du sagst, ich freue mich auch richtig auf die nächsten drei spannenden Tage hier vor Ort und Platel bei bestem Sommerwetter.
Speaker: Und wir hören uns dann zum zweiten Teil nächsten Sonntag.
Speaker: So machen wir das.
Speaker: Macht's gut, ihr Lieben.
Speaker: Ciao.
Speaker: Ja, Raffi, und wie immer, vier Dinge?
Speaker: Abonniert uns bei Instagram, folgt uns bei Spotify.
Speaker: Wir haben gerade unsere... Empfehlt uns weiter.
Speaker: Unsere Aufzeichnung nicht zur Hand und ich bin nicht so gut mit auswendig lernen.
Speaker: Was haben wir noch?
Speaker: Insofern sagen wir einfach, wir wünschen euch eine schöne Woche.
Speaker: Eure Moto-Dance.






