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Er verlor fast seinen Sohn. Heute coacht er Hollywood. Mit Martin Altherr.

Business-Liebe
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75 plays · Jan 29, 2026

🧨 Triggerwarnung: Diese Folge ballert dir bis ins Herz.Weil sie dich daran erinnert, was du längst weißt... aber vielleicht noch nicht lebst. Was, wenn dein kompletter Lebensplan plötzlich in Schutt liegt?Martin Altherr saß auf dem Küchenboden, verheult, gebrochen, leer. Die Diagnose: Sein Sohn wird keine 20. Heute ist er Coach für Top-Performer, Ärzt:innen, Unternehmerinnen und Hollywood-Stars. Wie das geht? Mit einer Entscheidung. Mit radikaler Ehrlichkeit. Und einem Code, der alles verändert. In dieser Folge hörst du unter anderem: * Warum Schmerz dein größter Lehrer ist, wenn du ihn lässt * Was passiert, wenn du aufhörst zu funktionieren und anfängst zu fühlen * Wie Martin eine Methode entwickelt hat, die Leben auf Zellebene shiftet * Wieso selbst Oberärzte sagen: „Ich hab alles probiert, aber DAS verändert wirklich was“ * Wie du dein Schicksal neu programmierst, statt es weiter zu erleiden 🧠 Wenn dein Quatschie jetzt denkt „Klingt zu krass, um wahr zu sein“, hör genau dann hin. Denn was, wenn du dich nur deshalb nicht veränderst, weil du dich noch am Ast festklammerst – statt loszulassen und zu sehen, dass hinter der Kurve eine Sandbank wartet? 💥 Martin Altherr ist Coach, Speaker und Gründer des Selbsttransformationscodes.Sein Weg führte ihn durch tiefste Täler – heute begleitet er Menschen weltweit durch Prozesse, die mehr sind als „Mindset-Arbeit“. Seine Sessions sind kein Streicheln. Sie sind eine Einladung zum radikal echten Leben. 👉 martinaltherr.com [https://www.martinaltherr.com/]👉 Instagram: @altherrmartin [https://www.instagram.com/altherrmartin/] 🎧 Wenn dich diese Folge bewegt hat: ✔️ Abonniere den Podcast ✔️ Lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da ✔️ Teile die Folge mit einer Soul-Sister, die sie hören muss 📲 Folge uns auf Instagram: @business_liebe [https://www.instagram.com/business_liebe/]

Transcript

Isabell & Sven Haase: Manchmal brauchst du kein bisschen Persönlichkeitsentwicklung, sondern ein Erdbeben.

Martin Altherr: Vielen Dank.

Isabell & Sven Haase: Für Martin Alther war dieses Erdbeben der Moment, in dem die Ärzte ihm gesagt haben, ihr Sohn wird seinen 20.

Isabell & Sven Haase: Geburtstag nicht erleben.

Isabell & Sven Haase: Da reden wir nicht mehr über, ich bin gerade etwas überfordert und auch Martin fällt in diesem Moment in eine tiefe Depression ein.

Isabell & Sven Haase: Aus diesem Abgrund entsteht später der Selbsttransformationscode, eine Methode, mit der Martin heute Ärzte, UnternehmerInnen, Sportler und Hollywood-Schauspieler begleitet.

Isabell & Sven Haase: Und die sagen, ich habe schon alles probiert, aber irgendetwas hält mich immer noch fest.

Isabell & Sven Haase: Und Martin, der sagt dann sinngemäß,

Isabell & Sven Haase: Ich verspreche dir keine Wunder, aber ich kenne Twists, die sie verdammt wahrscheinlich machen.

Isabell & Sven Haase: Und heute reden wir mit ihm darüber, wie er sein Schicksal nicht nur angenommen hat, sondern wirklich verändert hat und warum dein Leben da draußen auch immer ein Spiegel ist, egal wie erfolgreich du bist und wie du dich

Isabell & Sven Haase: Dir aus deinem Schmerz eine Art inneren Kompassmaß, der dich in Richtung Freiheit, Fülle und natürlich Frieden navigiert.

Isabell & Sven Haase: Lieber Martin, schön, dass du heute bei uns zu Gast bist.

Martin Altherr: Ja, schön da zu sein.

Martin Altherr: Freue mich riesig, mit euch zu reden, mit euch Dinge auszutauschen, mit euch Erfahrungen auszutauschen.

Martin Altherr: Freue mich riesig auf euch.

Isabell & Sven Haase: Martin, vielleicht kannst du gleich mal zum Einstieg so ein bisschen die Hörer in deiner Geschichte mitnehmen.

Isabell & Sven Haase: Wie war das, als du die Diagnose von deinem Sohn gekriegt hast?

Isabell & Sven Haase: Und ich kann ja ein bisschen spoilern.

Isabell & Sven Haase: Er lebt noch und er ist über 20 Jahre.

Isabell & Sven Haase: Aber was hat das mit dir gemacht und wie hat das dein Leben verändert?

Martin Altherr: Ja gut, also stell dir vor, du bist im Wartezimmer im Kinderkrankenhaus und der Assistenzarzt sagt, Moment, ich muss mal kurz mit meinem Oberarzt reden und dann kommt zwei Stunden niemand mehr.

Martin Altherr: Und man versucht es dann immer so abzulenken darauf, ja, die haben viel zu tun, da sind sicher noch ganz viele andere Kinder und so weiter.

Martin Altherr: Und ja, plötzlich geht die Tür auf und fünf Ärzte kommen rein, angeführt vom Oberoberarzt über die ganze Riege runter und

Martin Altherr: setzen sich hin und der in der höchsten Verantwortung sagt ja, ja, dein Kind wird keine 20, tut uns leid.

Martin Altherr: Und zwar ziemlich genauso, also nicht irgendwie drumherum geredet, sondern straightforward.

Martin Altherr: Grundsätzlich bin ich ja ein Mensch für straightforward und aber in so einem Moment,

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: wäre es doch ein bisschen sanfter gewesen zu sagen, wir haben hier eine Situation und so weiter und so fort.

Martin Altherr: Wie dem auch sei, Bodenklappe auf, ich freier Fall.

Martin Altherr: In eine tiefe Depression gefallen und ja, in dieser tiefen Depression habe ich dann erstmal versucht, selber mich wieder rauszuschwimmen und das hat aber so nicht funktioniert.

Martin Altherr: Und dann irgendwann habe ich gesagt, hol dir Hilfe und habe ich mir dann auch geholt.

Martin Altherr: Und

Martin Altherr: Natürlich hat das nicht einfach nur ein, zwei, drei Sessions gebraucht und ich war dann wieder fit und munter und alles ist in Ordnung.

Martin Altherr: Aber es ist etwas passiert in diesen Sessions.

Martin Altherr: Und zwar kam dieser Moment, wo ich anerkennen musste, Ja zu sagen zum Tod.

Martin Altherr: Und in dem Moment, wo ich Ja zum Tod sagen konnte, konnte ich auch Ja zum Leben sagen.

Martin Altherr: Und dieser Wechselmoment hat gemacht Klick und die Depression war weg.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Einfach verschwunden.

Martin Altherr: Und ich habe gesagt, das ist ja der Wahnsinn.

Martin Altherr: Und ich meine, damals, ich hatte einen Schmuckhandel, ich habe davor Schauspiel betrieben und so weiter und habe Psychologie so am Rande mitgekriegt.

Martin Altherr: Aber dass die sowas kann, so in einer Sekunde, pum, und alles ist weg, das war schon heftig.

Martin Altherr: Und da habe ich gesagt, jetzt interessiert es mich.

Martin Altherr: Und dann habe ich angewandte Psychologie begonnen zu studieren.

Martin Altherr: Ich habe...

Martin Altherr: versucht mit unterschiedlichen Methoden wieder diesen Effekt zu finden, dieses Kennenlernen, dieses BAM und es ist weg und ich habe es nirgends gefunden.

Martin Altherr: Und ja, und auf der Suche des Danach habe ich immer wie mehr und immer wie mehr angeeignet und studiert und dies und das und das alles neben Schmuckhandel, also das heißt Schmuckhandel raus am Abend, dann Familien, dann danach die Nacht durch quasi studieren.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: Und ich war da sehr ein exzessiver Mensch auch, das hat sich inzwischen etwas gelegt.

Martin Altherr: Allerdings war ich das damals sehr und habe tatsächlich all diese Dinge quasi nachts über gemacht und abgeschlossen dann auch.

Martin Altherr: Ja, irgendwann habe ich gemerkt, hey, da habe ich ja einen riesen Pool an Fähigkeiten und Möglichkeiten erarbeitet.

Martin Altherr: Das macht mir ja richtig Spaß.

Martin Altherr: Das macht mir mehr Spaß als das Schauspiel zuvor.

Martin Altherr: Das macht mir mehr Spaß als den Schmuckhandel weiterzuführen, den ich gerade am Führen bin.

Martin Altherr: Und der war gerade etabliert, ist gut gelaufen, habe große und Kleinhandel betrieben, also Direkthandel.

Martin Altherr: Es war riesig eigentlich.

Martin Altherr: Und aber, das macht ja viel mehr Spaß als das.

Martin Altherr: Berufung.

Martin Altherr: Und mit diesem Argument, das ist meine Berufung, bin ich zu meiner damaligen Frau gegangen und habe gesagt, hör mal, ja, du hörst es schon, meine damalige Frau.

Isabell & Sven Haase: Ich kann mir schon denken, was gleich kommt.

Martin Altherr: Ich habe gesagt, hör mal, ich möchte eine Praxis eröffnen.

Martin Altherr: Ich möchte Menschen begleiten.

Martin Altherr: Ich möchte Menschen unterstützen, ihr Leben so lösen zu können, wie ich das für mich hier machen durfte in diesem Prozess.

Martin Altherr: Dann hat sie mich angeguckt, wie eine Kuh, wenn es donnert.

Martin Altherr: Und hat gesagt, bist du wahnsinnig?

Martin Altherr: Dann habe ich gesagt, wie meinst du, bist du wahnsinnig?

Martin Altherr: Da kann ich nicht mit, sagt sie mir.

Martin Altherr: Und dann meinte ich, was heißt, du kannst nicht mit?

Martin Altherr: Dann sagt sie, schau mal, wir haben jetzt die Situation mit unserem Sohn.

Martin Altherr: Wir haben den Schmuckhandel wunderbar auf der Ebene, wo es wirklich gut ist und wo es gut tut, uns allen gut tut.

Martin Altherr: Und du sagst mir jetzt, du möchtest was komplett Neues beginnen.

Martin Altherr: Dann habe ich gesagt, ja, Reserven hätten wir ja und wir könnten ja in meine Berufung rein, weil ich spüre, je länger, je mehr und ich habe mir das lange überlegt, bevor ich überhaupt mit dir darüber rede, dass das meine Berufung ist.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: Dann hat sie gesagt, schau mal, Berufung hin oder her, du darfst dich entscheiden zwischen deiner Berufung und mir.

Martin Altherr: Und da war für mich dann aber ganz klar, okay, wenn das so ist, ist ja Underlaying auch noch was ganz anderes zwischen uns beiden, als wir vielleicht beide gedacht haben.

Martin Altherr: Und auf der anderen Seite war für mich klar, wenn ich hier jetzt Nein sage zu meiner Berufung, werde ich das ihr zum Vorwurf machen, früher oder später.

Martin Altherr: Und das wollte ich nicht.

Martin Altherr: Und habe ihr gesagt, dann werde ich mich für die Berufung entscheiden, weil das ist uns beide besser.

Isabell & Sven Haase: Hallo.

Martin Altherr: Und war natürlich eine harte Entscheidung.

Martin Altherr: Das war jetzt nicht so floppy, wie ich es jetzt erzähle.

Martin Altherr: Das war ein Prozess.

Martin Altherr: Und als ich das dann so veräußert hatte und gesagt habe, hat sie gesagt, ja gut, dann lass uns das friedlich tun.

Martin Altherr: Und das haben wir dann getan.

Martin Altherr: Wir haben uns friedlich getrennt, geschieden, geschieden.

Martin Altherr: und haben den Prozess eigentlich gut gemeistert.

Martin Altherr: Und trotzdem sind da Wunden.

Martin Altherr: Natürlich sind da Schmerzen.

Martin Altherr: Und da war ich dann eines Abends in der Küche sitzend, weinend und wirklich hinterfragen, hast du die richtige Entscheidung getroffen.

Martin Altherr: Und während ich so da saß, kam mir plötzlich so dieser Satz in den Sinn, wenn du, du schaffst deine Wirklichkeit selbst.

Martin Altherr: Bewusst oder unbewusst.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Martin Altherr: Aber du schaffst sie selbst.

Martin Altherr: Und

Martin Altherr: Dieser Satz hat plötzlich eine Kaskade ausgelöst an Techniken, die ich gelernt habe, an Dingen, die ich studiert und Zusammenhänge, die ich begriffen habe.

Martin Altherr: Plötzlich hat sich das komplett neu zusammengesetzt.

Martin Altherr: Und ich habe plötzlich gemerkt, Moment mal, da ist Potenzial drin und habe Papier geholt und geschrieben, auch noch ein bisschen vollgetropft, weil ich habe ja nicht aufgehört zu weinen währenddessen.

Martin Altherr: Und so zwei, drei Stunden, ein, zwei Stunden, ich kann es nicht mehr zeitlich wirklich eingrenzen, einfach nicht allzu lange Zeit, aber doch eine gewisse Zeit später hatte ich sehr, sehr viel niedergeschrieben und das Manuskript habe ich dann später zu meiner Mentorin getragen, ein paar Tage später und habe ihr gesagt, hey, guck mal, lies dir das durch und wende es an mir an.

Martin Altherr: Und dann hat sie gesagt, in welchem Bezug?

Martin Altherr: Dann habe ich gesagt, ja, vielleicht gerade mal in Bezug Scheidung und so, weil da kämpfe ich noch ganz schön mit Schmerzen und

Martin Altherr: Und dann hat sie gesagt, okay, es sieht unwahrscheinlich spannend aus.

Martin Altherr: Sie hat es so auf die Art und Weise noch nicht gesehen.

Martin Altherr: Weiß nicht, was dabei rauskommt, aber sie ist in mit dem Experiment und hat es begonnen anzuwenden und da war es wieder.

Martin Altherr: Boom.

Martin Altherr: Von einer Sekunde auf der anderen stand ich senkelgerade und wusste, jetzt habe ich was in der Hand, das ich in die Praxis tragen darf, was für Menschen wirklich etwas verändern kann.

Martin Altherr: Ja, das habe ich dann getan, in die Praxis getragen und dann sind die Rumors rausgegangen.

Martin Altherr: Dann hat sich das rumgesprochen, plötzlich, wie du schon in der Einleitung erzählt hast, haben sich dann plötzlich Oberärzte gemeldet, später dann Hollywood-Schauspieler und das, ja, so sitze ich jetzt mit euch hier in diesem Gespräch.

Isabell & Sven Haase: Ja, mega cool, die Geschichte.

Isabell & Sven Haase: Und erinnert mich so ein bisschen an eine Aussage von einer Kollegin von uns auch, die mal gesagt hat, bist du bereit, alles zu verlieren, um alles zu gewinnen?

Martin Altherr: Ja.

Isabell & Sven Haase: Das ist ja wieder das beste Beispiel bei dir, eigentlich an zwei Stellen.

Isabell & Sven Haase: Das Zitat, was du gebracht hast, bin ich bereit zu sterben und zu leben.

Isabell & Sven Haase: Und das zweite Mal, als du gesagt hast, ich bin bereit, meine Beziehung, mein Business, was läuft, zu verlieren, um dem Ruf zu folgen, was mich wirklich ruft und dann dadurch wieder alles zu gewinnen.

Martin Altherr: Wobei der Gewinn damals gar nicht die Frage war, sondern eigentlich erst mal überhaupt der Prozess.

Martin Altherr: Also beim ersten wie beim zweiten.

Martin Altherr: Also es war so wie, da habe ich nicht drüber überlegt, ja, das ist aber jetzt doch schon, da habe ich mehr Gewinn dabei, sondern das ist ja einfach nur der Einschlag.

Martin Altherr: Bam, der Blitz schlägt ein und jetzt darfst du entscheiden, brenne ich und falle ich zu Asche oder brenne ich für etwas und brenne weiter.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Und das ist mir passiert.

Martin Altherr: Ich habe dann begonnen, halt weiter zu brennen und brenne heute noch.

Martin Altherr: Also das, was ich tue, das ist ein Geschenk des Himmels.

Martin Altherr: Das ist etwas, was ich liebe zu tun, was ich denke, ich könnte es mir nicht vorstellen, dass das aus meinem Weg zu denken wäre.

Isabell & Sven Haase: Mega cool.

Isabell & Sven Haase: Und ich glaube, jeder, der es hört, spürt es.

Isabell & Sven Haase: Und jeder, der jetzt das Video anguckt, der sieht es einfach, dass du dafür brennst.

Isabell & Sven Haase: Das ist mega cool, dich so zu sehen, so on fire.

Isabell & Sven Haase: Das ist richtig cool.

Isabell & Sven Haase: Aber hör mal, es gibt ja vielleicht auch so ein paar Skeptiker, ein paar Kritiker, die dann vielleicht dir auch auf deinem Weg begegnet sind, die sagen, nee, also hör mal, das kann nicht funktionieren.

Isabell & Sven Haase: Also mit dem Wimpernschlag, zack,

Isabell & Sven Haase: Veränderung, Transformation, das kann nicht gehen.

Isabell & Sven Haase: Also Martin, das muss ein Marketing-Gag sein, das kann so nicht funktionieren.

Isabell & Sven Haase: So, und nimm uns doch da mal ein bisschen mit, was sagst du A, diesen Kritikern und B, wie kann es doch gehen?

Martin Altherr: Ja gut, also A, natürlich, als der erste Oberarzt sich angemeldet hat, hatte ich natürlich die Hosen gestrichen, voll auf gut Deutsch gesagt.

Isabell & Sven Haase: Okay.

Martin Altherr: Was kommt jetzt auf mich zu?

Martin Altherr: Und das Überraschende war, dass das ein Mensch war, der einfach nur faktisch wissen wollte, bist du A mal auch rein physiologisch auf der Höhe?

Martin Altherr: Ja, war ich, war ausgebildet.

Martin Altherr: Bist du psychologisch auf der Höhe?

Martin Altherr: Ja, bin ich, bin ausgebildet.

Martin Altherr: Hast du therapeutische Erfahrung?

Martin Altherr: Ja, hatte ich inzwischen schon.

Martin Altherr: Und als das durch war, als diese drei Fragen geklärt waren, hat er gesagt, gut, dann lass uns anfangen.

Martin Altherr: Und was mich so überrascht hat, war allerdings, weil ich ja so drin war in diesem ganzen Thema und man verliert ja manchmal so ein bisschen dann den Weitblick, das heißt,

Martin Altherr: Das Zurücktreten und von außen sich selbst beobachten, verliert man ja in so einem Moment, gerade wenn man beginnt damit.

Martin Altherr: Und was mich wirklich überrascht hatte, war seine Überraschung.

Martin Altherr: Er da saß und mich plötzlich angeguckt hat und gesagt hat, das hätte ich mir so nicht gedacht.

Martin Altherr: Und ich habe ihm dann zur Antwort gegeben, anfänglich ich mir auch nicht, nur ich sehe halt einfach, dass es funktioniert.

Martin Altherr: Und da habe ich natürlich immer wieder auch Kritiker, die mir entgegentreten und ich habe das auch gemerkt, wenn ich Schweizer Tourneen gemacht habe, um zu präsentieren, um zu zeigen, was ich da tue und wie ich es tue, da saßen immer wieder Ärzte drin und Kritiker.

Isabell & Sven Haase: Und... Und...

Martin Altherr: den kuriosesten Fragen auf mich zu und haben mich durchlöchert und haben versucht, mich zu Fall zu bringen auch.

Martin Altherr: Und das ist in Ordnung.

Martin Altherr: Ich habe sie sogar willkommen geheißen dazu.

Martin Altherr: Ich habe dann irgendwann tatsächlich angefangen, übrigens an alle Ärzte in der Audience, bitte bringt mich zu Fall.

Martin Altherr: Weil das fordert mich heraus, die Dinge anzusprechen, an die ich gar nicht denke, dass man die überhaupt als Frage stellen könnte, weil ich ja diesen Weitblick gar nicht habe.

Martin Altherr: Und ja, so bin ich eigentlich den Kritikern entgegengetreten, zu sagen, hey, herzlich willkommen, komm doch vorbei und stell mir die Fragen.

Martin Altherr: Das ist das eine.

Martin Altherr: Das andere ist, die dann sagen, ja, aber jetzt will ich trotzdem wissen, warum funktioniert das?

Martin Altherr: Wir haben inzwischen eine Zeit, damals hatten wir die noch nicht, aber wir haben inzwischen eine Zeit, in der die Quantenphysik sehr, sehr weit vorangeschritten ist.

Martin Altherr: Und die Quantenphysik hat ja gerade letztens wieder ein Riesenbericht gemacht,

Martin Altherr: in einer Fachzeitschrift darüber, dass sie jetzt herausgefunden haben, dass wir eigentlich unsere Vergangenheit durch die Einstellung und Handlung in der Gegenwart beeinflussen.

Martin Altherr: Also das heißt, dass unsere Vergangenheit sich verändert in der Handlung und des Denkens und der Intention der Gegenwart.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Bedeutet, wir schaffen ja keine Zukunft, sondern wir schaffen andere Voraussetzungen für die Gegenwart, die uns in die Zukunft bewegt.

Martin Altherr: Und wenn wir das verstehen, rein von der Quantenphysik her, dann verstehen wir jetzt plötzlich, warum Therapie grundsätzlich funktioniert.

Martin Altherr: Wenn du jetzt natürlich genau an diesen Elementen ansetzt, die auf A diese Quantenmechanik einwirken und B an dem Punkt ansetzen, wo unser neurologischer Haken ist, nämlich letzten Endes im Hirnstamm, um das ein bisschen heruntergebrochen zu formulieren, dann wissen wir ja ganz genau, aha, dann gibt es ja schon von der Wissenschaft her klare Belege, warum so etwas funktionieren könnte.

Martin Altherr: Was jetzt der Weg dazu ist und wie man das ganz genau im Detail macht, also die Technik dazu, das ist ja dann nur noch die Frage, das Wie.

Martin Altherr: Aber das Ob ist geklärt.

Martin Altherr: Das ist dann so ein bisschen auch meine Antwort, wenn ich gefragt werde, ja, wie willst du das begründen?

Martin Altherr: Und genau so begründe ich es.

Martin Altherr: Und das ist Gott sei Dank nicht mehr angesiedelt in der Neospiritualität, obwohl ich ein sehr, sehr spiritueller Mensch bin und Spiritualität ein großer Teil auch meiner Arbeit ist.

Martin Altherr: allerdings ist es mir von Anfang an immer wichtig gewesen, und das ist vielleicht einfach auch meine

Martin Altherr: Art und Weise Mensch zu sein geschuldet.

Martin Altherr: Ich brauche auch Erklärungsmöglichkeiten.

Martin Altherr: Also ich brauche es wirklich im Detail, entweder physiologisch oder in der Physik oder in der Psychologie, grundlegend erklären können, begründen können.

Martin Altherr: Und das war so der Weg, den ich mir von Anfang an gesucht habe.

Martin Altherr: Und deshalb war ich eigentlich auch nie um eine Antwort verlegen, wenn eine Frage gestellt wurde.

Martin Altherr: Und auch eine zufriedenstellende, sagen wir es mal so.

Isabell & Sven Haase: Ja, das verbindet uns auch unheimlich, Martin, weil ich bin auch promovierter Mathematiker, das heißt irgendwie so diese Wissenschaft steckt ja auch in mir, deswegen, wenn es die Quantenphysik nicht geben würde, wo ich weiß, das kann alles funktionieren und da gibt es alles eine wissenschaftliche Argumentation, auch wenn ich die im Detail nicht verstehe, aber ich weiß, da gibt es einen, wenn ich mich damit beschäftigen würde, würde ich es auch im Detail verstehen, das reicht mir schon, weil

Martin Altherr: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ich habe auch mal an der Energieversorgung gearbeitet.

Isabell & Sven Haase: Ich nutze auch Strom.

Isabell & Sven Haase: Ich weiß trotzdem nicht im Detail, wie das wirklich mit dem Strom technisch funktioniert.

Isabell & Sven Haase: Ich weiß auch nicht, wie das mit dem WLAN und mit dem Funk-Wan im Detail technisch funktioniert.

Isabell & Sven Haase: Aber ich nutze es ja trotzdem.

Isabell & Sven Haase: Und deswegen, wenn man die Technik einfach hat, so etwas zu nutzen, warum soll man das nicht tun?

Martin Altherr: Natürlich, allerdings ist natürlich hier auch schon der Fakt gegeben, ich nutze zum Beispiel, wenn wir unser Handy betrachten, ich nehme ein Telefon in die Hand, drücke dann ein paar Tasten, drücke auf den und dann plötzlich habe ich jemanden dran.

Martin Altherr: Das ist ja letzten Endes die ähnliche Nummer einfach mit einer unterschiedlichen Frequenz und einer anderen Höhe der Frequenz.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Und natürlich haben wir dann aber schon Proof of Concept, weil wir haben es in der Hand und es funktioniert.

Martin Altherr: Und in der

Martin Altherr: Jetzt gerade dem Thema, in das wir uns gerade reinbewegen, so Blink of the Eye Transformation, ist natürlich so ein Dingens, wo man sagt, ja, aber Moment mal, ich habe es noch nie irgendwo gekauft, ich habe es noch nie irgendwo stehen gesehen, ich habe vielleicht von Menschen gehört, die das tatsächlich schon so erlebt haben.

Martin Altherr: Deshalb hat man ja auf der Webseite dann Testimonien von Menschen, die das tatsächlich so erlebt haben.

Martin Altherr: Allerdings, wir wissen ja, wie es ist, wenn wir es nicht selber gesehen, erlebt haben, dann sind wir immer noch so wenigstens mit dem Quäntchen Zweifel dahinter und den finde ich nicht nur berechtigt, sondern den finde ich auch besonders gut, weil dann stelle ich auch die richtigen Fragen und wer die richtigen Fragen stellt, bekommt dann auch die Antworten auf diese Fragen und er kann so lange fragen, bis er die Antworten bekommen hat, die ihn so befriedigen, dass er sagen kann, das war die richtige Antwort.

Isabell & Sven Haase: Ja, am Ende, wir sagen auch immer, wir können dich bloß einladen, das selber zu erleben.

Isabell & Sven Haase: kennen genug Geschichten, wir haben das selbst genug oft erlebt, bei dir ist es ja genauso, du kannst nur die Geschichten auch erzählen, die du erlebt hast in deiner Arbeit und entweder die Menschen spüren das dann, okay, das könnte auch für mich funktionieren und wenn die das Gefühl haben, dann auch zu sagen, hey, vertraue auch auf deine Intuition, ich kann dich nur einladen und erlebe es einfach und dann kannst du auch diese Geschichte erzählen.

Martin Altherr: Ja, absolut.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Und ich denke, es ist immer auch eine Frage der Anziehung.

Martin Altherr: Und wer mich jetzt sieht und sich abgestoßen fühlt, du darfst rennen, soweit du möchtest.

Martin Altherr: Das ist ein

Martin Altherr: Und dann gibt es andere, die sind sich angezogen und dann sage ich, du bist herzlich eingeladen.

Martin Altherr: Und du musst nicht diese Katze im Sack kaufen, sondern du kannst dich bei mir melden.

Martin Altherr: Du hast 30 Minuten Zeit, dich mit mir zu unterhalten.

Martin Altherr: Erfahrungsgemäß werden es meistens 40 bis 50 Minuten.

Martin Altherr: Spielt gar keine Rolle.

Martin Altherr: Es geht ja darum, dass du die Möglichkeit hast, in Verbindung zu treten und noch näher herauszuspüren, ob das erste Gefühl von, hey, das interessiert mich.

Martin Altherr: Der Mensch, der hat irgendwas bei mir ausgelöst, das zieht mich an.

Martin Altherr: ihm zu folgen können, ohne dass das Kostenfolgen hat, sondern dass man das einfach mal tun kann und einfach mal sprechen kann und da dann spüren kann, ja, ich glaube, ich kann da mal den ersten Schritt gehen.

Martin Altherr: Und das ist auch das, was ich tue mit den Menschen, weil in der Regel sagen die meisten nach so einem Gespräch, du hast die Punkte schneller erkannt als ich und das waren gerade mal 30, 40 Minuten und ich habe dafür die letzten zwei Jahre verbraucht.

Martin Altherr: Und dann weiß man schon, aha, das bedeutet ja dann auch, Lösungsorientiertheit ist dann eine ganz andere Zeitspanne, als wenn man das dann alleine tun muss.

Martin Altherr: Und wenn man dann noch eine Funktion und eine Technik dahinter hat, den Selbsttransformationscode, ja, dann kann man sich vorstellen, wie sich das beschleunigt.

Martin Altherr: Und dann fängt man plötzlich an zu verstehen, wie auch Wert für einen selbst und Gegenwert, den man dafür ausgibt, plötzlich in ein Gleichgewicht kommen.

Martin Altherr: Und dann, das stimmt für einen.

Martin Altherr: So.

Isabell & Sven Haase: Ja, sehr, sehr cool.

Isabell & Sven Haase: Martin, du sagst ja auch, du kannst dein Schicksal verändern.

Isabell & Sven Haase: Das ist schon eine sehr gewagte Hypothese, weil viele sind ja so in diesem Opfer drin, das ist gemütlich, das ist schön.

Isabell & Sven Haase: Nein, Schicksal ist Schicksal, ich bin so ausgeliefert.

Isabell & Sven Haase: Aber du sagst, nee, das stimmt nicht.

Isabell & Sven Haase: Du kannst dein Schicksal verändern.

Isabell & Sven Haase: Vielleicht kannst du da nochmal ein bisschen näher drauf eingehen.

Martin Altherr: Ja, also das fängt ja schon mal damit an, was wir gerade vorhin angeguckt haben mit der Quantenphysik.

Martin Altherr: Also wenn es der Tatsache entspricht, und wir wissen inzwischen, dass es der Tatsache entspricht, dass du in der Gegenwart deine Vergangenheit veränderst, wenn du die Vergangenheit veränderst, dann schiebt sich die Gegenwart in eine neue Position und damit ist Schicksal verändert.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: Schon alleine über den Faktum dessen.

Martin Altherr: Das ist mal die Logik.

Martin Altherr: Jetzt aber der praktische Teil, damals als ich dann aus dieser...

Martin Altherr: aus dieser Depression aufgestanden bin und begonnen habe mit meinem damals zweieinhalb knapp dreijährigen Sohn

Martin Altherr: daran zu arbeiten, das Bewusstsein neu zu formen, da hatte ich ja diesen Selbsttransformationscode noch gar nicht, sondern ich habe einfach nur mit ihm Bewusstsein neu geformt, habe gesagt, ohne dass ich mit ihm geredet habe, sondern mental, einfach jede Nacht habe ich mit ihm gesprochen und habe während dem Prozess ihn ins Bett zu bringen, ihn zu begleiten, in den Schlaf hinüber zu begleiten, da konstant begonnen, ein

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: eine Wirklichkeit zu gestalten, in der jemand sich diesem Krankheitsbild annimmt.

Martin Altherr: Weil zu dem Zeitpunkt war da noch niemand, der sich diesem Krankenbild angenommen hat.

Martin Altherr: Und da nun mal eins auf über eine Million, das waren, glaube ich, zu der Zeit 1 zu 10 Millionen, hatten diese Krankheit.

Martin Altherr: Und das ist für die Industrie zu dem Zeitpunkt einfach nicht interessant gewesen.

Martin Altherr: Nicht interessant genug und nicht rentabel genug.

Martin Altherr: Weil die Forschungszeit teurer gewesen wäre, als dann nachher das Income.

Martin Altherr: Und

Martin Altherr: die Wirklichkeit zu schaffen, diese Wirklichkeit zu gestalten, dass sich da jemand den Weg bahnt, das nicht nur herauszufinden, sondern auch die entsprechenden Investoren zu finden und so weiter und so fort.

Martin Altherr: Das habe ich mit ihm einfach felsenfest in eine Überzeugung gebracht.

Martin Altherr: Und in dieser Überzeugung, wenn man sich einfach klar ist, wenn ich überzeugt bin mit meiner Absicht, dass sich etwas verändert.

Martin Altherr: Heute kann ich das viel detaillierter erklären, warum das funktioniert und wie das funktioniert.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: Damals konnte ich das noch nicht.

Martin Altherr: zu dem Zeitpunkt, wenn das passiert, wenn du als höheres Bewusstsein, das du bist, mit dem Körperbewusstsein in eine Absicht gehst, dann beugt sich das gesamte Feld um dich herum.

Martin Altherr: Das heißt, der Spiegel deiner Wirklichkeit verändert sich.

Martin Altherr: Und das habe ich daraus erleben dürfen, dass dann tatsächlich, als der Kai, unser Sohn,

Martin Altherr: Dann 13 Jahre alt war und mit der Lunge plötzlich überall Granulome hatte, das heißt Ansammlungen von weißen Blutkörperchen, wo wir sagten, wenn das jetzt so weitergeht, dann ist dann wahrscheinlich sogar vor 20 Ende.

Martin Altherr: Und dann haben wir gesagt, so, jetzt gehen wir nochmal auf die Reise und suchen.

Martin Altherr: Und siehe da, eine Stadt weiter in Zürich hatte damals einen Arzt nicht da auf den Weg gemacht gehabt und hatte ein fertiges Konzept, das genau für dieses Krankheitsbild, die septische Granulomatose, so heißt das Teil, genetischer Defekt, eine entsprechende Therapie entwickelt hat, die mit einer Knochenmarkstransplantation einhergeht und aber in ein Gesamtkonstrukt

Isabell & Sven Haase: Okay.

Martin Altherr: genau auf dieses Krankheitsbild abgestimmt war mit der Argumentation, auch wenn ich eins zu einer Million oder eins zu zehn Millionen rechne und das auf dem ganzen Planeten verteile, dann habe ich genügend Patienten, die das locker wieder zurückspielen.

Martin Altherr: Und genau das haben wir gemacht und die sind in Zürich spezialisiert dafür.

Martin Altherr: Also das heißt, diese Transplantationskammern sind Tag und Nacht voll, immer wieder mit neuen Patienten.

Martin Altherr: Patienten, wenn dann einer durchgegangen ist.

Martin Altherr: Und das läuft wie verrückt.

Martin Altherr: Gut, weil halt aus der ganzen Welt die Menschen kommen.

Martin Altherr: Und so wurden wir auch eingeladen dahin und haben das angeguckt und dann Ja gesagt.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Und siehe da, nach der Zeit in dieser Kammer war unser Kai geheilt.

Martin Altherr: Und inzwischen ist er mit seiner Ausbildung schon lange fertig, hat auf seinem Beruf ein paar Jahre gearbeitet, arbeitet sich jetzt hinein

Martin Altherr: DJ zu werden im Techno-Bereich und hat produziert inzwischen schon, hat ein Tonstudio und entwickelt sein Leben und lebt ein Leben in Fülle.

Martin Altherr: So, und das, denke ich, ist so der Anfangspunkt zu verstehen.

Martin Altherr: Schicksal kannst du nur dann verändern, wenn du bereit bist, eine neue Entscheidung zu treffen.

Martin Altherr: Und eine neue Entscheidung zu treffen bedeutet aber tatsächlich, wie wir auch schon angesprochen hatten, Altes loszulassen.

Martin Altherr: Das ist wie wenn du in einem Fluss hängst und Angst hast zu ertrinken und du hältst dich noch an so einem Ast, der irgendwo mitten im Fluss da so rausragt, hältst du dich fest und der Fluss geht so um die Kurve rum und du hältst dich da einfach fest in der Hoffnung nicht zu ertrinken.

Martin Altherr: Wenn du das lange genug machst, wirst du ertrinken.

Martin Altherr: Und wenn du aber loslässt, dann wirst du plötzlich sehen, was um die Kurve herum kommt im Fluss, nämlich eine Sandbank in der Mitte des Flusses.

Martin Altherr: Und von da aus kannst du die nächsten Wege entscheiden.

Martin Altherr: Und genau das habe ich getan, genau das zeige ich den Menschen, wie sie das tun können.

Martin Altherr: Und daraus wird logischerweise eine Veränderung dessen, was du heute als Schicksal bezeichnest, wird sich logischerweise drehen in das, was du neu mit deiner Absicht in die Welt raus projizierst.

Isabell & Sven Haase: Und genau das Loslassen, das ist ja das, was so ultraschwer ist für die Menschheit.

Isabell & Sven Haase: Also das Loszulassen, das Neue macht meistens gar nicht so viel mehr Angst, aber dieses Ästchen loszulassen, das ist eigentlich das, worum es hauptsächlich geht.

Isabell & Sven Haase: Weil der Kopf einfach nicht will, von vielen, vielen, vielen, vielen Menschen nicht.

Isabell & Sven Haase: Die Angst dahinter ist, was passiert dann wirklich, wenn ich es loslasse?

Martin Altherr: Ja, und da braucht es ja dann letzten Endes auch jemand, der dir eine Schwimmweste zuwirft und sagt, komm, zieh dir mal die Schwimmweste an, lass los, schwimm mal rundherum.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Ich verspreche dir, da kommt kein Wasserfall, wo du runterstürzt und dann irgendeinen Stein zerschellst, sondern da wird eine Sandbank kommen.

Martin Altherr: Aber du glaubst mir ja doch erst dann, wenn du wenigstens eine Schwimmweste anhast.

Martin Altherr: Und das ist letzten Endes der Selbsttransformationscode, ist letzten Endes so eine Schwimmweste und mit der können sie dann schwimmen und plötzlich eröffnen sich komplett neue Welten, eröffnen sich Möglichkeiten, die sie nie geglaubt hätten, dass sie möglich sind und sagen, ja jetzt weiß ich, was du meinst, wenn du sagst, du kannst dein Schicksal verändern.

Isabell & Sven Haase: Ja, und dabei ist der auch

Isabell & Sven Haase: In allen Lebensbereichen.

Isabell & Sven Haase: Das heißt, das ganze Thema Business spielt bei dir eine Rolle, Liebe und Beziehungen spielen bei dir eine Rolle, spirituelles Bewusstsein, aber auch das ganze Thema Reichtum und Fülle.

Martin Altherr: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und du arbeitest ja auch viel mit Unternehmern zusammen, die vielleicht im Außen total erfolgreich sind, aber innerlich so diese Leere vielleicht haben, auch müde sind von dem Ganzen, Zeit irgendwie in ihrem Hamsterrad, in ihrer Mühle zu sein.

Isabell & Sven Haase: Was sind so die Muster, die du eigentlich, egal in welchem Bereich du unterwegs bist, egal mit wem du zusammenarbeitest, immer wieder siehst?

Isabell & Sven Haase: Es gibt ja so ein paar Sachen, wo du sagst, eigentlich sind es immer wieder sehr ähnliche Muster und wenn ich wirklich ganz tief tauche an die Wurzel, sind die Ursachen doch irgendwie alle vergleichbar.

Martin Altherr: Ja gut, letzten Endes darfst du das ja dann immer von einer Headline runterbrechen zur Individualität.

Martin Altherr: Also das heißt, eine Headline würde sich letzten Endes ja auf jeden Menschen widerspiegeln.

Martin Altherr: Jeder Mensch glaubt, dass das Leben, das er lebt, das Leben ist, dass er, ich sage es jetzt mal ein bisschen grob, dazu verdammt ist zu leben.

Martin Altherr: Und das stimmt schon mal so in sich nicht.

Martin Altherr: Und dann, wenn man es von da runter bricht, dann kommen so die ersten Themen, ich habe mich als Unternehmer zum Beispiel in einen Weg begeben, wo ich einfach Erfolg, Erfolg, Erfolg, Erfolg war, das Nummer eins.

Martin Altherr: Und das hat sich auch eingestellt.

Martin Altherr: Nur

Martin Altherr: Leben ist nicht nur Erfolg, Leben ist auch noch Leben, also Beziehungen, soziale Zusammenhänge und so weiter und so fort.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: Und wenn man das natürlich komplett vernachlässigt, dann bist du auf der Spitze des Berges.

Martin Altherr: Stell dir vor, du bist irgendwo auf dem Mount Everest gelandet und hast dort oben 10 Millionen, kannst sie aber nicht ausgeben, weil es keinen Laden gibt.

Martin Altherr: Und so fühlt sich ja dein Unternehmer.

Martin Altherr: Der kommt da an, auf der Spitze seines Erfolges, hat alles.

Martin Altherr: Wirklich alles.

Martin Altherr: Kann in ein eigenes Flugzeug steigen, weil er Flugstunden genommen hat und kann irgendwo im Privatjet irgendwo hinfliegen, weil all die Gelder, die hat er.

Martin Altherr: Nur was nützt es ihm, wenn er gar nicht weiß, wie er das transferieren kann in soziale Zusammenhänge, in ein Miteinander mit anderen Menschen, transferieren kann in eine Bestimmung, die ihn glücklich macht, transferieren kann in all diese Elemente, die er komplett ausgeblendet hat, während er super erfolgreich wurde.

Martin Altherr: Was ja nicht heißt, super erfolgreich ist gleich alles andere auszublenden, sondern es gibt einfach nur Menschen, die je nachdem, wie sie sich in den Lebensweg begeben haben, beginnen alles auszublenden, um diesem Erfolg Rechnung tragen zu können.

Martin Altherr: Das sind Menschen, die natürlich zu mir kommen, die dann irgendwann sagen, hör mal, kannst du mir in irgendeiner Form aus der Patsche helfen?

Isabell & Sven Haase: Ich bin schon.

Martin Altherr: Und ja, kann ich.

Martin Altherr: Allerdings auch ich kann nur das Pferd zur Tränke führen, trinken darf es selbst.

Martin Altherr: Allerdings, ja, kann ich.

Martin Altherr: Die Techniken sind da.

Martin Altherr: Ja, die Erfahrung ist auch da.

Martin Altherr: Ich meine, ich habe auch Unwahrscheinliches erlebt.

Martin Altherr: Ich habe auch mal zuerst dann irgendwo den Erfolgsweg eingeschlagen und gemerkt, hoppla, jetzt kommt Ungleichgewicht und dann beginnst du das zusammenzubringen.

Martin Altherr: Inzwischen sind es ja doch über 25 Jahre, die ich das tue, was ich tue.

Martin Altherr: Und mit jedem einzelnen Klienten werde ich ja auch ein Stückchen schlauer.

Martin Altherr: Ich bin nie der Schlauste im Raum.

Martin Altherr: Ich bin der, der inspirieren kann.

Martin Altherr: Ich bin der, der Techniken anbieten kann und auch anwenden kann.

Martin Altherr: Aber ich bin nie der Schlauste im Raum.

Martin Altherr: Ich lerne von jedem Menschen ganz unabhängig, woher er kommt.

Martin Altherr: Ganz unabhängig, wie viel er weiß oder nicht weiß.

Martin Altherr: Weil Lernen kommt nicht nur von Wissen, sondern Lernen kommt durch all das, was ein Mensch in seinem Leben erfahren hat.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: Davon lerne ich jedes Mal.

Martin Altherr: Und ich denke, das führt dann letzten Endes zu Lösungen, weil man das dann anbieten kann, weil jeder Mensch bringt etwas davon mit und ich kann das ein Stück mitnehmen und dem Nächsten, der es braucht, wieder als Inspiration mitgeben.

Martin Altherr: Und so funktioniert es für Unternehmer, die in so einem Ding gefangen sind.

Martin Altherr: Dann gibt es die anderen Unternehmer, die strugglen die ganze Zeit.

Martin Altherr: Sie sind konstant nicht an dem Punkt, wo sie sagen können, jetzt wäre das Leben einfach mal toll, weil sie komplett im Ungleichgewicht sind mit etwas anderem.

Martin Altherr: Also es geht letzten Endes, wenn man es jetzt von der obersten zur nächsten Headline bringt, ist es, das Gleichgewicht ist nicht intakt.

Martin Altherr: Und das ist die nächste Headline.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Die kann man jetzt wieder runterbrechen in die Qualität.

Martin Altherr: Allerdings ist das der nächste Punkt, wo es halt bei allen genau dasselbe ist.

Martin Altherr: Das Gleichgewicht ist nicht intakt.

Martin Altherr: Und so können wir es auch beim Runtergebrochenen.

Martin Altherr: Wenn jemand im Selbstwert schwach ist, dann wird er auch in ganz vielen Prozessen nicht stark sein können.

Martin Altherr: Das heißt, er darf da in ein Gleichgewicht kommen, um diese Stärke dann gleichmäßig auszudehnen.

Martin Altherr: wie damals der Jason Joseph, Hürdenläufer seines Kalibers.

Martin Altherr: Damals, als er zu mir gekommen ist, ist er ja mehr als Zufall zu mir gekommen, wie als wirklich als Klient, weil seine Mutter war, hat mit mir ein paar Dinge bearbeitet und er ist einfach mal sie abholen gekommen.

Martin Altherr: Ich gucke den an, sie an und sagte ihr dann in der nächsten Session, du weißt schon, dass du einen Europameister bei dir zu Hause hast.

Martin Altherr: Da hat sie mich ausgelacht.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Alles nur das nicht, der läuft irgendwo in der Mitte des schweizerischen Mittelfeldes.

Martin Altherr: Und da habe ich gesagt, glaube es mir, du hast einen Europameister bei dir.

Martin Altherr: Und dann irgendwann, so ein halbes Jahr später, ist sie dann auf mich zugekommen.

Martin Altherr: Oder war es ein bisschen länger, vielleicht ein Dreivierteljahr.

Martin Altherr: Und hat gesagt, hör mal, hast du das ernst gemeint?

Martin Altherr: Da habe ich ja natürlich, sonst hätte ich es nicht gesagt.

Martin Altherr: Und dann hat sie gesagt, gut, dann gebe ich ihn dir in deine Hände.

Martin Altherr: Und das haben wir gemacht.

Martin Altherr: Wir haben gearbeitet zusammen.

Martin Altherr: Selbstwert war ein Riesenthema.

Martin Altherr: Es waren auch noch andere systemdynamische Geschichten, also Familiensysteme, die eine große Rolle gespielt haben.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Als das gelöst war, und das war dann...

Martin Altherr: Knapp drei Monate, vier Monate, ja, ne, ja doch, ungefähr vier bis sechs Monate Arbeit.

Martin Altherr: Und dann hat er den Schweizer Meister mit der besten Schweizzeit gelaufen, im Hürdenlaufen.

Martin Altherr: Und nochmal ein paar Monate später war er Europameister.

Martin Altherr: Und ich denke, das ist genau das, wo ich davon rede und auf deine Frage zurück mit Schicksal verändern zurückkomme.

Martin Altherr: Jetzt wäre die Entscheidung gefallen, ich gehe nicht auf den Martin ein von seiner Mutter.

Martin Altherr: Dann wäre sein Schicksal wahrscheinlich geblieben, irgendwo im Mittelfeld als Hürdenläufer zu laufen, irgendwann eine Lehre zu beginnen und dann vielleicht irgendwo im Sportsektor und dann dort als Verkäufer zum Beispiel, was keine Abwertung ist, sondern einfach nur ein anderes Leben.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: sein Leben zu verbringen.

Martin Altherr: Und jetzt hat aber dieser Weg, diese Entscheidung und auch der Wille und der Hunger des jungen Menschen, Europameister, vielleicht sogar irgendwann Weltmeister zu werden, hat ihn getrieben.

Martin Altherr: Und die Frage zwischen den beiden wurde geklärt mit der Entscheidung, wir tun etwas.

Martin Altherr: Und das Tun und die Absicht dessen, was hinter dem Tun steckt, hat dazu geführt, dass sein Schicksal sich komplett verändert hat.

Isabell & Sven Haase: Ja, und das macht es nochmal so richtig schön greifbar, das ganze Thema, dass es immer darum geht, erstmal die Verantwortung zu übernehmen für die Situation, die ich gerade habe und eben nicht zu sagen, es ist halt so und es ist Schicksal und dann auch zu sagen, ich setze jetzt eine Intention, ich weiß auch, wo ich hin will und dann in die Handlung zu kommen.

Isabell & Sven Haase: Das sind so für mich die drei Punkte, die du jetzt nochmal richtig schön greifbar gemacht hast, die es da an der Stelle einfach braucht.

Martin Altherr: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und die aber viele vergessen, weil viele übernehmen erstmal nicht die Verantwortung, da wissen sie nur, was sie nicht wollen und nicht, was sie wollen.

Isabell & Sven Haase: Und dann in der Handlung zu tun, da findet man ganz oft Ausreden, warum das jetzt gerade nicht geht.

Isabell & Sven Haase: Und deswegen sind das für mich so nochmal drei wunderbare Punkte, die du da eigentlich in deiner Geschichte nochmal auf den Punkt gebracht hast.

Martin Altherr: Es ist ja auch nachvollziehbar, schau mal, das kennst du sicher aus oder ihr beiden kennt das sicher auch, wenn du in die Schule schaust, was wird dir eigentlich gebracht?

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Und ich will da gar nicht die Schule bashen und auch nicht das System letzten Endes und aber trotzdem, wir werden in ein System hineinerzogen, das uns ganz, ganz vieles abnimmt.

Martin Altherr: konstant Verantwortung wegnimmt, konstant dafür sorgt, dass wir es noch leichter haben, was es letzten Endes für uns immer wie schwieriger macht, für uns selber zu entscheiden.

Martin Altherr: Und wenn wir weniger für uns entscheiden lernen und das sich wie im System ausbreitet als Gewohnheit, ist es ja kein Wunder, dass man sagt, ja, das ist halt mein Schicksal.

Martin Altherr: So ist das Leben nun mal.

Martin Altherr: Dann kommen diese Aussagen wie, Schuster, bleib bei deinen Leisten.

Isabell & Sven Haase: Vielen Dank.

Martin Altherr: Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach und so weiter und so weiter.

Martin Altherr: Ich meine, wir haben es voll bei diesen Sprichworten.

Martin Altherr: Und das wird einem konstant imprägniert.

Martin Altherr: Wie willst du dann aus diesem Gedanken herausfinden,

Martin Altherr: Gerüst und Gefängnis heraus plötzlich sagen, hey, ich bin der Held meiner Geschichte, ich kann mein Leben selbst bestimmen.

Martin Altherr: Okay, das hat mir jemand gesagt, ich kann das, dann musst du aber Verantwortung übernehmen.

Martin Altherr: Okay, wenn ich Verantwortung übernehme, heißt das Schmerzen, Konsequenzen, heißt es an mir selber arbeiten, mich selber in Frage stellen, heißt das

Martin Altherr: Oh, nein, das will ich nicht.

Martin Altherr: Ich habe ja gelernt, wenn ich nur gut und brav das tue, was ich tun muss, dann bekomme ich ja all diese Fragen abgenommen und man übernimmt die für mich.

Martin Altherr: Und das dann, je nachdem, einfach der Hang zu sagen, dann bin ich lieber auch in meinem Leben ein Couchpotato und nicht nur im Sport, sondern im Leben, ist ja selbstverständlich, ist ja nachvollziehbar.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Die Menschen da draußen, die so denken und fühlen und auch handeln, sind ja nicht selber schuld.

Martin Altherr: Und ich hoffe einfach, dass auch das, was wir gerade hier besprechen, das, was ihr auch in die Welt heraustragt, dass das einfach immer wieder an die Leute rangeknallt wird, bis sie irgendwann sagen, jetzt müsste ich vielleicht doch mal hinhören.

Martin Altherr: Und wenn ich höre, hey, ich bin gar nicht schuld, dann ist ja schon mal eine riesen Erleichterung, zu verstehen, okay, ich bin ja gar nicht schuld.

Martin Altherr: Okay, wenn ich nicht schuld bin, dann könnte ich mich ja vielleicht auch mal auf den Weg machen und ohne, dass ich etwas investieren muss, einfach investieren.

Martin Altherr: nur meine Zeit, 30 Minuten meiner Zeit investieren darf und einfach mal hinhören darf, was möglich ist und daraus für mich ableiten, was möglich wäre, dann kommt vielleicht irgendwann so die innere Stimme, die sagt,

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Tja mal, wäre da nicht eine Möglichkeit und da kommt dann auch die Lust.

Martin Altherr: Und ich denke, das ist ja letzten Endes ein großer Teil unserer Arbeit, aufzuklären, aufzuklären, aufzuklären und einfach immer wieder anzustoßen, hey, lass dich inspirieren, komm mit.

Martin Altherr: Das ist so, da guck mal, wenn wir über diese Brücke drüber, ja, sie ist brüchig, ja, es geht 200 Meter runter, aber ja, ich habe das Seil, das dich festhält, bis du drüben bist.

Martin Altherr: Und wenn sie das beginnen zu verstehen und zu fühlen, dann haben sie auch den Mut wieder, auf den Weg zu gehen.

Martin Altherr: Und das ist, was mich so berührt immer wieder, wenn ich Menschen sehe, nachdem wir so einen Lösungskorn miteinander gemacht haben, wo sie plötzlich zum Teil weinend da sitzen und sagen, endlich zeigt mir einer, dass es tatsächlich einen Weg gibt, einen Weg, den ich glauben kann.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Ein Weg, von dem ich vertrauen kann, dass er mich von A nach B mal wenigstens über die Brücke führt.

Martin Altherr: Das muss mich nicht gerade ins Ziel führen, aber wenigstens über die Brücke, die zum Ziel führt.

Martin Altherr: Und das berührt mich einfach enorm und das macht es auch so wunderschön, diese Arbeit.

Isabell & Sven Haase: Genau, ja, also das, schöner könnte ich es eigentlich nicht beschreiben, wie du, das ist, das ist auch das, was wir so lieben, ne, so zu sagen, hey, pass auf, du gehst den Weg selber, aber wenn was ist, ich bin hier, ich stehe mit dem Rettungsring da, du kannst dich auf mich verlassen.

Isabell & Sven Haase: Ich bin an deiner Seite, ich gehe hier nicht weg und so lange, bis du da eben drüben bist.

Isabell & Sven Haase: Und ja, einfach dieses Bewusstsein zu schaffen, auch in den Menschen, aufzurütteln, zu sagen, hey, nein, du bist nicht ausgeliefert, komm her, pass auf, es gibt einen Weg.

Martin Altherr: Ja.

Isabell & Sven Haase: Und das ist so schön, wie du es beschreibst, wie die Augen anfangen zu strahlen.

Isabell & Sven Haase: Und wenn man dann die ersten Schritte gemacht hat und geschafft hat und

Isabell & Sven Haase: die dann einfach der Blick ganz anders ist und die Zukunft wieder klarer wird, der Weg klar ist und die Sachen erlebt haben, was sie sich nie zugetraut hätten.

Isabell & Sven Haase: Das ist einfach wunderschön und das kann man nicht in Worte fassen, finde ich.

Isabell & Sven Haase: Ja.

Martin Altherr: Ja, letzten Endes ist es Poesie.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Es ist Gefühl.

Martin Altherr: Es ist etwas, das einem Herzen anrührt.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Das ist etwas, das berührt.

Martin Altherr: Das ist etwas, das Glück auslöst.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Isabell & Sven Haase: Genau.

Martin Altherr: In beiden letzten Endes.

Martin Altherr: Es erreicht, wie indem der begleiten durfte, der die Ehre hatte zu begleiten, der

Martin Altherr: der die Chance hatte, jemandem einen Weg aufzuzeigen, den er selber dann gehen und weitergehen kann, ohne dass er mich ständig braucht, weil das ist ja auch immer so eine Riesenkiste.

Martin Altherr: Wenn ich so in die Coaching-Welt reinschaue, ich mache auch sehr viele Provisionen mit Coaches, wo ich immer wieder sehe, dieses Anbinden der Klienten nur damit am Schluss tatsächlich auch funktioniert,

Martin Altherr: Das ist halt schon, das verwirrt ja auch, weißt du, ich weiß nicht, ich versuche mich immer in diese Mokassins reinzustellen.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Isabell & Sven Haase: Mhm.

Martin Altherr: Ich sage immer, geh mal erst in den Schuhen eines Menschen, bevor du überhaupt nur die Frage stellst, warum tut er das?

Martin Altherr: Dann hast du schon mal eine Antwort.

Martin Altherr: Und bei dem, wenn ich das so anschaue, wenn du ständig, wenn du online gehst, wenn du Social Media gehst, überall wirst du ja zugeballert, werde Millionär, werde das, werde dieses, werde jetzt.

Martin Altherr: Immer die Triggerworte, die die meisten Leute dann anziehen und dann kommen sie enttäuscht zurück, weil es in irgendeiner Form nicht dahin gepasst hat, wo sie eigentlich wirklich hinwollten.

Isabell & Sven Haase: Was ist?

Martin Altherr: Und da, wo sie wirklich durchgehen dürften, um dahin zu kommen, da denken sie ja, da ist ja wieder diese Arbeit, das Verantwortung übernehmen, dieser Schmerz.

Martin Altherr: Also ich verstehe das.

Martin Altherr: Ich verstehe das, dass das unheimlich schwierig ist, eine Entscheidung zu treffen, zu sagen und

Martin Altherr: Muss ich mich tatsächlich mir selber stellen, um mich fortbewegen zu können?

Martin Altherr: Und da habe ich einfach immer so ein schönes Bild dazu.

Martin Altherr: Und ich denke, das Bild beschreibt es am schönsten.

Martin Altherr: Wenn du in der Nacht, bevor du einschläfst, noch so ein Stückchen Schokolade gehamstert hast und so ein kleines Krümelchen ist auf deiner Backe liegen geblieben.

Martin Altherr: Es schmilzt schön, macht so einen schönen braunen Fleck und am Morgen wachst du auf, gehst ins Badezimmer, willst dein Gesicht frisch machen und bevor du das tust, guckst du in den Spiegel und siehst, da ist so ein brauner Fleck.

Martin Altherr: Und jetzt hast du zwei Möglichkeiten.

Martin Altherr: Du hast die Möglichkeit, am Spiegel zu reiben, bis dieser Fleck weg ist und das ist das, was die meisten Menschen tun.

Martin Altherr: Oder du kannst den Fleck hier wegreiben.

Martin Altherr: Und dann ist er fort.

Martin Altherr: Also es ist halt tatsächlich so, es beginnt in dir, mit dir.

Martin Altherr: Und das, was sich da verändert, spiegelt sich im Außen dann als die Veränderung.

Martin Altherr: Und du erfährst ein neues Leben durch das, was du bei dir verändert hast.

Martin Altherr: Allerdings bedingt das, dass du aufhörst, der zu sein, der du gerade bist, um der zu werden, der du sein möchtest.

Martin Altherr: Und damit kriegst du es hin.

Isabell & Sven Haase: Und besser könnte man den Abschluss, glaube ich, gar nicht finden für dieses wunderbare Gespräch mit dir, Martin.

Isabell & Sven Haase: Vielen, vielen lieben Dank für die ganzen Einblicke.

Isabell & Sven Haase: Für alle Menschen, die jetzt sagen, ich würde gerne die halbe Stunde mich einfach mal mit Martin unterhalten.

Isabell & Sven Haase: Den Link zu dir, den pack mal in den Show Notes, dass der Weg einfach ganz kurz ist zu dir.

Martin Altherr: Gerne.

Martin Altherr: Alles Liebe.

Isabell & Sven Haase: Und ansonsten bleibt uns nur noch zu sagen, vielen, vielen Dank für deine Inspiration, für die Zeit, die du mit uns verbracht hast und einfach die Inspiration, die du auch unseren Hörerinnen mitgegeben hast.

Isabell & Sven Haase: Und wenn dir der Podcast jetzt gefallen hat da draußen, dann folge dem Podcast, lass uns fünf Sterne da, teil das auch mit dem Menschen, der diese Folge jetzt unbedingt hören muss.

Isabell & Sven Haase: Und wir freuen uns, wenn du beim nächsten Mal dabei bist.

Isabell & Sven Haase

Martin Altherr

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