Transcript
Speaker: Schönen guten Tag, herzlich willkommen beim Funcast.
Speaker: Es ist wieder eine neue Folge, gespielt, gemacht, gedacht.
Speaker: Es ist wieder eine neue Folge GGG.
Speaker: Andreas ist wieder da.
Speaker: Wie lange warst du jetzt nicht da, Andreas?
Speaker: Zwei oder drei Wochen, glaube ich.
Speaker: Und wie war das so?
Speaker: Auch mal ganz nett.
Speaker: Also hätte ich jetzt nicht diese fürchterlichen Rückenschmerzen gehabt, die mich irgendwie sehr behindert haben in allem, was ich tun wollte.
Speaker: Ähm...
Speaker: Wäre es ganz angenehm gewesen.
Speaker: Aber nein, ich rede so gerne mit dir und auch mit unseren ZuhörerInnen.
Speaker: Deswegen bin ich ganz froh, auch wieder da zu sein.
Speaker: Und du hast jetzt extrem viel gespielt, bestimmt, in zwei Wochen.
Speaker: Ja, Schmerztabletten auspöppeln habe ich viel gespielt.
Speaker: Macht es Spaß?
Speaker: Nein, ich habe natürlich ein bisschen was gespielt, aber ich war mit Rekuperation beschäftigt.
Speaker: Ich hatte mal eine Gürtel... Gürtel?
Speaker: Nee, heißt das Gürtelrose?
Speaker: Das, was auch Herpesviren verursachen?
Speaker: Ja, das ist das, wo man so einen kreisförmigen Ausschlag bekommt, der so einmal um den ganzen Körper geht und dann stirbt man.
Speaker: Ja, auch das hatte ich.
Speaker: Ich bin jetzt untot.
Speaker: Und da musste ich auch so viel Schmerztabletten in mich reinfressen.
Speaker: Das hat irgend so eine...
Speaker: medizinische Mechanik, warum man das macht, dass man irgendwie regelmäßig Schmerztabletten nehmen muss, irgendwie schützt das vor, ich habe keine Ahnung, außerdem tut es der Arsch weh.
Speaker: Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie so viele Schmerztabletten in mich reingeschüttet.
Speaker: Ich habe mich gefragt, so bin ich jetzt ein Junkie, ende ich jetzt im Park, was passiert bei mir?
Speaker: Ja, das hängt glaube ich zum Glück immer noch ein bisschen an den Schmerztabletten, wenn man es mit handelsüblichen Ibuprofen schafft, dann geht das glaube ich
Speaker: Aber natürlich ein großes Problem, also ganz unlustig, dass Leute schmerzsohlenabhängig werden.
Speaker: Sehr uncool.
Speaker: Deswegen mag ich gerne möglichst wenig.
Speaker: Also ich nehme das nur so lange, wie es absolut notwendig ist und bin dann auch ganz schnell dabei, das abzusetzen und mal zu probieren, geht es denn jetzt vielleicht?
Speaker: Und bin dann auch eher gewillt, ein paar Unbillen zu ertragen, anstatt mir ständig da Chemie reinzuferkeln.
Speaker: Da bin ich kein Fan von.
Speaker: Ist ja auch schlecht für den Magen.
Speaker: Für alles, glaube ich.
Speaker: Ja, Schmerzabletten.
Speaker: Ja, willkommen bei Geriatrie.
Speaker: Der Portokal.
Speaker: Das vierte G, Geriatrie.
Speaker: Gespielt eigentlich.
Speaker: Was du gespielt hast, wolltest du, glaube ich, erzählen, als ich dich abgelenkt habe.
Speaker: Schmerzabletten.
Speaker: Ja, also ich hätte gerade überlegt, aber ich würde gerne von einem...
Speaker: Spielenberichte, die ich an Pfingst gespielt habe.
Speaker: Ich war bei Marc zu Besuch.
Speaker: Grüße, der hört hier, glaube ich, zu.
Speaker: Und da haben wir zum einen Nemesis Retaliation gespielt.
Speaker: Das spielt ja häufig, oder?
Speaker: Der Marc?
Speaker: Weiß ich nicht, ist ja ganz neu, ne?
Speaker: Marc, spielst du das häufig?
Speaker: Schreib uns das mal in die Kommentare, bitte.
Speaker: Wir haben es Semikoop gespielt.
Speaker: Leute kennen wahrscheinlich Nemesis.
Speaker: Für Leute, die es nicht kennen, es ist so ein
Speaker: ein expertiges Survival-Spiel, glaube ich, kann man es, glaube ich, nennen.
Speaker: Man wetzt als einsamer, oder nicht als einsamer, mit anderen Leuten durch verschollene Weltraumstationen oder Raumschiffe und muss vor Aliens abhauen, die einen immer instant auffressen, wenn sie einem begegnen.
Speaker: Und hat so ein bisschen das, fängt, glaube ich, so ein bisschen so das Feeling von den Alien-Filmen ein, von der Alien-Reihe.
Speaker: Und da gab es eine neue Version von, Retaliation, das ist schon die dritte Version von dem Spiel, wo mir versprochen wurde.
Speaker: Das wusste ich gar nicht.
Speaker: Ja.
Speaker: Wow.
Speaker: Wo das Versprechen war, dass man sich jetzt mal wehren kann.
Speaker: Und?
Speaker: Ja, also so ein bisschen wie Alien, der Film, aus den 70ern noch.
Speaker: sehr einsam, sehr düster, sehr finster, sehr tödlich.
Speaker: Das ist das alte Nemesis, sozusagen.
Speaker: Und jetzt Nemesis Retillation fühlt sich so ein bisschen an wie Aliens, der zweite Teil aus den 80ern, wo man als Space Marine auch ein bisschen zurückkämpfen kann.
Speaker: Aber man konnte auch nur ein bisschen zurückkämpfen.
Speaker: Also das ist immer noch echt ganz schön
Speaker: Gefährlich, dieses Spiel.
Speaker: Und war aber gut.
Speaker: Mir hat es sogar, glaube ich, besser gefallen als die anderen Nemesis-Teile, die ich bisher gespielt habe.
Speaker: Gerade wegen dem Gefühl, dass man so ein bisschen was anderes machen kann.
Speaker: Sich ein bisschen wehren.
Speaker: Das war gut.
Speaker: Ich glaube aber noch erwähnenswerterer ist, ich habe Moonbase Bloodbath gespielt.
Speaker: heißt das so?
Speaker: Moon Station, Moonbase.
Speaker: Du redest, ich google.
Speaker: Ja, also einer der drei Nominierten zum Kennerspiel des Jahres.
Speaker: Das ist ja auch letzte Woche ein bisschen besprochen hier, Steffen und du.
Speaker: Und wie der Zufall ist, Volt stand das rum beim Mark und dann haben wir es dann tatsächlich eine Runde noch schnell eingeschoben.
Speaker: Joa, also ich werde mich jetzt nicht in die Debatte stürzen, ist es ein Kennerspiel, ist es sonst irgendwas?
Speaker: Da führen andere Leute schon genug Diskussionen gerade drüber.
Speaker: Ich finde, es war zumindest interessant für mich auch, weil es ja von, ich kenne den Namen nicht, Daniel X Vacario oder so.
Speaker: Also es heißt Moon Colony Bloodbath und es ist von Donald X.
Speaker: Fakarino?
Speaker: Ja, also der für Dominion sehr bekannte Autor.
Speaker: Ja.
Speaker: Heißt der wirklich so?
Speaker: Es klingt, als hätte sich den Namen ausgedacht.
Speaker: Nee, nee, X Veccariano oder sowas in der Richtung ist schon richtig.
Speaker: Aber dadurch hat mich das tatsächlich auch interessiert, als ich das gesehen habe bei den Nominierten, weil ich finde, Dominion ist ein starkes Spiel.
Speaker: Also kann man nichts sagen.
Speaker: Habe ich ganz viel gespielt in den ganzen letzten 20 Jahren, die es das schon gibt oder so.
Speaker: Und dann wollte ich das Neue sehen, auch wenn mich dieses Bloodbath so ein bisschen irritiert hat und das Cover so ein bisschen, ja, hat mich auch so ein bisschen abgeschreckt.
Speaker: Das war dann aber fein.
Speaker: Also es war gut.
Speaker: Es war der Mechanismus, wie sich das Deck aufgebaut hat.
Speaker: Es geht darum, dass jeder hat quasi wie so eine Kolonie auf dem Mond.
Speaker: Und da kann man dann verschiedene Stapel, ein gemeinsames Deck, was abgearbeitet wird,
Speaker: Und da gibt es dann Arbeitskarten drin, da kann man dann Sachen produzieren, nach den eigenen Möglichkeiten, den eigenen Gebäuden, die man gebaut hat.
Speaker: Oder größtenteils passiert aber schlimme Dinge, sozusagen.
Speaker: Roboter, Butler machen irgendwas und dann verlierst du Mondkolonie-Leute.
Speaker: Und das ganze Spiel ist so eingestellt, dass am Ende
Speaker: wird jemand keine Menschen mehr auf dem Mond haben.
Speaker: Dann ist die Kolonie gefailt sozusagen.
Speaker: Dann gewinnt nur noch der, der die meisten Überlebenden hat sozusagen.
Speaker: Das ist mal so ein Spiel gegen den Verschleiß.
Speaker: Dieser Mechanismus mit diesem, das Mechanismus, dass alle von dem gleichen Deck spielen und darauf reagieren müssen, das fand ich ganz fresh, hat aber so ein bisschen das Gefühl gehabt,
Speaker: Ich bin mir noch nicht sicher, ob mich das nicht zu viel gespielt, also ich spiele das Spiel versus das Spiel spielt mich sozusagen und ich glaube, ich tendiere eher zu zweiterem bei dem Spiel, ich fühle mich ein bisschen sehr gespielt bei dem Spiel.
Speaker: Das verliert dann natürlich ein bisschen Interesse bei mir dadurch, weil ich dann Max lieber mit Entscheidungen anstatt einfach nur so zu reagieren und gucken und hektisch zu werden.
Speaker: Das mache ich im echten Leben schon genug.
Speaker: Hektisch werden.
Speaker: Und deswegen fein, interessant.
Speaker: Ich hoffe, dass ich auch noch Boss Battle QR mir angucken kann.
Speaker: Einfach nur aus Interesse.
Speaker: Ich glaube, dass da auch ein bisschen widerspiegeln, was ihr auch letztes Mal besprochen habt.
Speaker: Ich fühle mich jetzt nicht mehr sonderlich abgeholt mit dem Kennerspiel.
Speaker: Die Spiele, die da nominiert sind, sind interessant, weil die wahrscheinlich gut sind.
Speaker: Aber das sind nicht so, boah, die muss ich mir dringend kaufen, weil das genau mein Ding ist.
Speaker: Weil das wird nicht genau mein Ding sein.
Speaker: Ist einfach so.
Speaker: Ich find's auch weird, weil letztes Jahr war ja mit Endeavor endlich total in die Kerbe rein.
Speaker: Naja.
Speaker: Ja.
Speaker: Was auch immer.
Speaker: Ja.
Speaker: Wie gesagt, holt mich nicht so ab, das Kennerspiel muss es auch nicht.
Speaker: Das muss andere Leute abholen als mich.
Speaker: Ich bin ja schon längst abgeholt.
Speaker: Und aber genau, die interessieren mich trotzdem, die Spiele, das ich mir angucke.
Speaker: Ja.
Speaker: Boss Battle QA heißt das so.
Speaker: Ja.
Speaker: Und Rebirth möchte ich mir, glaube ich, auch nochmal angucken.
Speaker: Ja, aber Bloodbars, Moon Colony Bloodbars war zumindest interessant.
Speaker: Ich fand's, also mich hat's mega angesprochen.
Speaker: Erstens, weil ich glaube, das, was dich abstreicht, finde ich cool.
Speaker: Weil das Cover sieht so ein bisschen so, als hätte ich das extra so trashy gemacht.
Speaker: 80er Jahre Trash-TV irgendwie, so das, äh,
Speaker: Also eine Vorstellung der 80er, wie die in den 60ern hätten aussehen müssen.
Speaker: Oh, okay.
Speaker: Ja, das ist doch so klassische 60er-Jahres-Science-Fiction, oder?
Speaker: Ist das 60er?
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Ich war da ja nicht.
Speaker: Ich war da auch nicht.
Speaker: jedenfalls sieht es trashy aus.
Speaker: Als hätten sie es extra so gemacht.
Speaker: Und der Titel ist auch mega trashy und das finde ich, also ja, das hat mich schon sehr angesprochen.
Speaker: Und so Gewalt, so gory, lustige Gewalt, finde ich eh irgendwie sehr ansprechend.
Speaker: Also das hätte ich vielleicht anders ausdrückt.
Speaker: Aber hast du es gespielt?
Speaker: Nee, leider nicht.
Speaker: Ich hab's ja nicht.
Speaker: Also wenn du so auf lustige, gorye Gewalt wartest, wirst du da glaube ich lange suchen.
Speaker: Das ist gar nicht... Ich weiß nicht, warum es Bloodbust heißt, ehrlich gesagt.
Speaker: Genauso wenig... Ich habe auch mehrfach das Argument gehört, ich weiß nicht, ob es von der Jury kam, dass das ja so gesellschaftskritisch wäre.
Speaker: Ja.
Speaker: Naja.
Speaker: Also ich glaube, da gibt es gesellschaftskritischere Spiele.
Speaker: Spiele können da mehr als... Also ich weiß nicht, warum eine Karte Roboter Butler mir Mondkolonisten wegnimmt.
Speaker: Der bringt die nicht um auf dem Bild.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ich finde es thematisch so ein bisschen... Vielleicht überzeugte sie auch, auf einen anderen Planeten zu gehen.
Speaker: Wenn das hier jemand hört und das weiß, bitte gerne erläutern.
Speaker: Irgendwie flog das so an mir vorbei, das Thema.
Speaker: Habe ich nicht so ganz verstanden.
Speaker: Habe ich den Konnex nicht so gefunden.
Speaker: Und naja.
Speaker: Aber blutig ist das halt gar nicht.
Speaker: Ich freue mich übelst auf Cozy Stickable.
Speaker: Ich fühle mich jetzt schon angesprochen.
Speaker: Von Cozy und Sticker.
Speaker: Hast du früher Sticker gesammelt?
Speaker: Nein, aber ich klebe immer Sticker auf meine Koffer drauf.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Wenn ich einen Sticker geschenkt bekomme.
Speaker: Also mich kriegt man übelst mit so Marketing-Stickern.
Speaker: Also wenn man mir Sticker schickt.
Speaker: Deswegen zwinge ich auch uns, jedes Jahr Sticker zu machen für das Spiel, weil ich sie gut finde.
Speaker: Ich mag Sticker.
Speaker: Und ich finde es super, Dinge zu bestickern.
Speaker: Ich muss jetzt leider ganz kurz in meine Küche gehen, weil ich glaube, meine Katze hat gerade den Herd angemacht.
Speaker: Also wenn du noch erzählen kannst über ein Spiel, ist das jetzt deine Möglichkeit.
Speaker: Bis gleich.
Speaker: Das wird jetzt so awkward.
Speaker: können wir uns einfach Svanches Spieleauswahl angucken.
Speaker: Was sehen wir denn da?
Speaker: Da oben rechts sehen wir auf jeden Fall ein paar Fun Tales Spiele.
Speaker: Das ist gut.
Speaker: Darunter eine Bataillon an Pen & Paper Regelwerken.
Speaker: Das ist auch sehr gut.
Speaker: Ich glaube, ich sehe ein Frosthaven.
Speaker: Ich bin da.
Speaker: Wir haben einen Auktionsherd, wo man so drauf rumlaufen kann, wenn man eine Katze ist.
Speaker: Kleine Ratte, lass mich los.
Speaker: Und wenn denen langweilig ist, dann laufen sie darauf rum und machen ein Bip, Bip, Bip, Bip.
Speaker: Also Gott sei Dank sind sie ja nicht magnetisch.
Speaker: Wollte ich gerade sagen, der Vorteil ist, wenn die Katze nicht magnetisch ist, dann wird sie nicht gekocht.
Speaker: Ja, ich bin auch so dankbar für diesen Küchenmann, der damals extra gefragt hat, weil wir haben keine Tür zur Küche.
Speaker: Und der war so, haben Sie denn Haustiere?
Speaker: Und ich so, ja, warum?
Speaker: Dann brauchen Sie ein Induktionsherd, weil sonst macht Ihr Haustier den Herd an und dann wird es angezündet.
Speaker: Danke, Küchenmann, du hattest recht.
Speaker: Ja.
Speaker: War auch nicht so interessant.
Speaker: War nicht so die Performance.
Speaker: Was habe ich denn gespielt?
Speaker: Also Too Many Bones habe ich nicht gespielt.
Speaker: Das ist Andreas vorhin aufgefallen.
Speaker: Hier steht Too Many Bones.
Speaker: Das spielte ich grundsätzlich.
Speaker: Das sind zu viele Würfel.
Speaker: Mache ich nicht.
Speaker: Wir haben Spirit Island gespielt.
Speaker: Das habe ich ewig nicht mehr gespielt.
Speaker: Ich habe Spirit Island geliebt, als wir es bekommen haben.
Speaker: Da war es schon alt.
Speaker: Und ich spiele es immer noch übelst gern.
Speaker: Ich habe auch viel zu viele Geister und viel zu viel Stuff.
Speaker: Und das kann kein Mensch jemals alles spielen.
Speaker: Das habe ich gespielt.
Speaker: Ja, Flügelschlag.
Speaker: Ich habe mich mit Flügelschlag versöhnt.
Speaker: Wir sind jetzt wieder Freunde.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Die Vögelchen und ich.
Speaker: Und Take Time haben wir auch gespielt.
Speaker: Da waren wir ein bisschen frustriert.
Speaker: Habt ihr das jetzt durch?
Speaker: Achso.
Speaker: Nee, noch nicht.
Speaker: Wir waren in so einem, wo man immer so nachziehen musste.
Speaker: Und ich dachte mir so, was ist das für ein Kackscheiß?
Speaker: Was ist, wenn ich dann einfach Pech habe?
Speaker: Dann ist alles ja gleich gelaufen.
Speaker: Ja, das war, da ging es ein bisschen merkab.
Speaker: Da ist das Uhrwerk ein bisschen auseinandergefallen.
Speaker: Da kam Sand ins Getriebe.
Speaker: Ja, vielleicht ist das Teil, meinst du, das ist Teil des Konzepts?
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Ich habe es nicht gespielt.
Speaker: Ich kann es nicht beurteilen.
Speaker: Das Erfahrungskonzept.
Speaker: Und Memory?
Speaker: Ich spiele, naja.
Speaker: Weiß ich nicht mehr genau.
Speaker: Ich spiele das so oft.
Speaker: Vogelpaare Memory.
Speaker: Ja.
Speaker: So ein bisschen wie Flügelschlag.
Speaker: Nur noch ein bisschen einfacher.
Speaker: Das ist gar nicht wie Flügelschlag.
Speaker: Nur dass auch Vögelchen dabei sind.
Speaker: Ich klebe jetzt geistig noch an Too Many Bones.
Speaker: weil ich jetzt daran denken muss, dass die Kollegen von Frosted Games eine Mail rumgeschickt haben, dass ESO jetzt mal in der Produktion ist.
Speaker: Das freut mich.
Speaker: Elder Scrolls, nicht online, das ist ja Quatsch.
Speaker: Elder Scrolls, Betrayal at the Second Dingens.
Speaker: Das finde ich gut.
Speaker: Ja, das hast du schon vor längerer Zeit einmal gefragt.
Speaker: Aber jetzt kam die Mail von Frosted offiziell, dass es in der Produktion ist.
Speaker: Und das ist ja quasi, so wenn ich das richtig verstehe, Too Many Bones, aber halt mit Elder Scrolls.
Speaker: Und da bin ich dann interessiert.
Speaker: Oh, da kann ich keine Thesen zu aufstellen.
Speaker: Ich fürchte, da kriege ich sonst Ärger, wenn ich jetzt was Falsches sage.
Speaker: Ja, Tumani, bei uns wird hier auf jeden Fall viel gespielt.
Speaker: Halt nur nicht von mir.
Speaker: Ich hab einfach, ich hab während, gestern wurde das hier gespielt, oh, ich hab auch Compile auf dem Tisch da stehen.
Speaker: Das wurde uns gebracht.
Speaker: Das werde ich wahrscheinlich heute Abend noch ausprobieren dürfen.
Speaker: Das wird mir hier alles so immer offeriert.
Speaker: Das ist witzig.
Speaker: Heute Abend bin ich auch auf einem Spieltermin verabredet.
Speaker: Wir werden eigentlich Malediction spielen, so ein Mini-Skirmisher-Battler.
Speaker: Also nicht Mini sinnvoll, also mit Miniaturen.
Speaker: Und ich glaube, der Ben hat auch angekündigt, dass wir eine Runde Compile spielen wollen, weil er mir das mal zeigen möchte.
Speaker: Es scheint irgendwie, also es klang irgendwie gleichzeitig, die waren so, oh, ist das voll cool, aber es dauert voll lange.
Speaker: Und es ist irgendwie, also ich bin gespannt.
Speaker: Ich bin gespannt, was es tut.
Speaker: Es sieht auch wie, also Verpackungsdesign 10 von 10 ist ja mega gut, wie die das gemacht haben.
Speaker: Auch mit dieser Farbreihe und so, also als Produkt.
Speaker: Mega.
Speaker: Was wollte ich eigentlich erzählen?
Speaker: Ach so, dass hier viel To Mani Bones gespielt wird und dass ich ja nebenbei... Nee.
Speaker: Oder mit anderen Menschen.
Speaker: Mit anderen Menschen, ja, okay.
Speaker: Ja.
Speaker: Dass ich nebenbei Zucchini geschnitten hab, das war auch gut.
Speaker: Ich glaub, die haben dieses mit dem, wie heißt das, 30 Days in Daylore oder so gespielt?
Speaker: Da bin ich überfragt.
Speaker: Nee, aus der Tiefe.
Speaker: Oh, meine Fresse.
Speaker: Sie haben aus der Tiefe gespielt.
Speaker: Alter, was ist das so schwer, Junge.
Speaker: Okay, wir machen weiter.
Speaker: Gespielt.
Speaker: Gemacht.
Speaker: Was hast du gedacht?
Speaker: Äh, gemacht.
Speaker: Was hast du gemacht, Andreas?
Speaker: Ja, wie gesagt, ich war ein bisschen außer Gefecht mit meinem Rücken.
Speaker: Seitdem bin ich aber wieder normal am Start.
Speaker: War mit...
Speaker: normalem Geschäftsführerkram beschäftigt wie...
Speaker: Produktion nach, hinterher rennen, Geld sortieren, so Sachen.
Speaker: Aber ich habe auch ein bisschen Zeit gefunden.
Speaker: Ja, ein Euro.
Speaker: Einer ins Töpfchen, einer ins Töpfchen.
Speaker: Zeit gefunden.
Speaker: Gestern haben wir den ersten Anlauf genommen, dass wir jetzt nochmal... Wir haben jetzt angefangen, Amboss zu machen.
Speaker: Das ist ja gar nicht richtig.
Speaker: Wir machen das ja schon ganz lange.
Speaker: Haben aber gestern auf jeden Fall...
Speaker: nochmal wieder den Plan geschmiedet und werde auch gleich, wenn wir fertig sind, dann gehe ich mit dem Hund spazieren.
Speaker: Und danach werde ich mich dran setzen, Content zu machen und zwar Amboss, das ist ja unser großes Fantasy-Rollenspiel-Brettspielprojekt, was wollen wir schon lange tüfteln.
Speaker: Da kommen Charaktere drin vor.
Speaker: Und den haben wir natürlich schon genannt.
Speaker: Wir haben Bilder, wir haben Charaktereigenschaften, wir haben Karten für sie gemacht.
Speaker: Aber was wir jetzt noch definieren wollen, ist, wie sprechen die eigentlich?
Speaker: Nicht nur was sie sprechen, sondern wie sprechen die denn auch?
Speaker: Es wird ja in Textform, wird ja auch viel wiedergegeben und Charaktere interagieren miteinander.
Speaker: Und dann möchte man noch ein bisschen mehr Charakteristiken festlegen.
Speaker: Weißt du, was ich meine?
Speaker: Also ein bisschen wie...
Speaker: Wie redet dieser Charakter?
Speaker: Welche Eigenheiten hat er da vielleicht?
Speaker: Wie reagiert er auf bestimmte Dinge?
Speaker: Da wollen wir mal noch ein bisschen Hirnschmalz reinstecken, bevor wir wirklich in die Textproduktion gehen, damit wir einfach schon so Leitplanken haben, an denen wir uns entlang schrauben können.
Speaker: Ein Charakterkonzept entwickeln.
Speaker: Ein Charakterkonzept, ja.
Speaker: Aber maßgeblich, ich komme ja aus der narrativen Richtung da drauf.
Speaker: Steffen und Ricky machen ja viel, das Game Design, die Karten, Mechaniken.
Speaker: Ich bin ja speziell dafür abgestellt, das Narrativ, das ist nicht abgestellt, ich darf das zu Glück machen.
Speaker: Ich fände das jetzt ganz schwierig, mich einzuarbeiten komplett in die Regeln von Amboss und das dann noch zu balancen und zu designen.
Speaker: Aber das Narrativ davon zu machen und das Abenteuer zu erschaffen quasi für den Spieler dann irgendwann mal am Tisch, das ist interessant.
Speaker: Deswegen ist das auch gut.
Speaker: Aber das ist aber genau, also diesen Teil des Charakterkonzepts, nicht den regeltechnischen Teil, sondern den, was ist das für ein Charakter?
Speaker: Wie in einem Roman, I guess.
Speaker: Genau, sowas.
Speaker: Da arbeite ich gleich dran, wenn ich hiermit fertig bin.
Speaker: Und da wollte ich dich fragen, welche Romancharaktere findest du denn besonders interessant?
Speaker: Weil du bist doch eine sehr belesene Frau.
Speaker: Ja, ich arbeite gerade daran, mehr so trashy Stuff zu lesen.
Speaker: Gerade lese ich, wie heißt das, drei Magier und einen Margarita oder so.
Speaker: Klingt wie ein toller Abend.
Speaker: Ja, ist auch ein toller.
Speaker: Es geht viel um sexy Unterarme.
Speaker: Ich versuche mehr, so ein bisschen in die seichtere Literatur einzusteigen.
Speaker: Das mache ich schon relativ lange und versuche da irgendwas zu finden, was mich nicht irgendwann total anödet.
Speaker: Was man was so...
Speaker: nett, unterhaltsam ist.
Speaker: Was so flach ist, aber nicht zu flach, so was sich so ernst nimmt.
Speaker: Und drei Mark, allein der Titel ist schon Bananas, deswegen habe ich es mir auch ausgeliehen aus der Bibliothek.
Speaker: Und die Protagonistin, die finde ich, die ist halt auch total überzeichnend.
Speaker: Das Buch nimmt sich nicht ernst.
Speaker: Die finde ich aber witzig.
Speaker: So eine
Speaker: Ja, die ist so ein bisschen so eine wütende Frau einfach.
Speaker: So eine wütende, rothaarige Frau.
Speaker: Die ist Barkeeperin.
Speaker: Ist aber nicht so ein ernsthaft beschriebener Charakter.
Speaker: Kannst du die Frage nochmal stellen?
Speaker: Ich habe sie halb vergessen.
Speaker: War wohl ein Margarita zu viel.
Speaker: Ich wollte nur wissen, welche Charaktere du zum Beispiel in den Romanen, die du bisher gelesen hast, einfach besonders interessant findest.
Speaker: Oder was macht einen Charakter interessant für dich?
Speaker: Okay.
Speaker: Also ich würde sagen, eins meiner Lieblingsbücher ist Alice im Wunderland.
Speaker: Und ich finde Alice als Charakter, es ist natürlich ein Kinderbuch und Alice ist ein kleines Mädchen.
Speaker: Aber whatever, ich finde halt an dem Buch die Essenz, dass immer wieder gefragt wird, ob sie die richtige Alice ist.
Speaker: Also es wird nicht gefragt, wer ist Alice?
Speaker: Was macht Alice aus?
Speaker: Welche Farbe hat Alice?
Speaker: Sondern das ist halt...
Speaker: es wird immer gefragt, ist sie die Richtige?
Speaker: Also ist sie die Richtige Alice?
Speaker: Und man weiß auch nicht, wofür es, also es geht mehr so um die Frage, so wofür ist sie die Richtige Alice?
Speaker: Und in so einem
Speaker: In der Geschichte, wo es ja um Kindheit geht und aber auch um so eine, also Kindheit ist ja endlich, die ist ja nicht, ja, irgendwie so ein absoluter, wird nicht so als absolut empfunden.
Speaker: Und Kinderbücher sind ja auch oft von Erwachsenen geschrieben und Alice im Wunderland wird ja auch viel von Erwachsenen gelesen und wird ja auch viel nochmal verwurschtelt und so für Erwachsene.
Speaker: Und diese Frage von, bist du die richtige Alice, ist halt, finde ich, eine super krass, also tiefgreifende Frage nach Identität, weil es eben um Relation geht.
Speaker: Also, wer bist du in Relation zu...
Speaker: Etwas im Außen und bist du dafür richtig?
Speaker: Also das ist ja eine Identifikationsfrage, eine Selbstidentifikation und dann aber in der Relation zum Außen.
Speaker: Bist du der richtige Andreas in diesem Setting, wo du gerade bist?
Speaker: Selten.
Speaker: Alice ja auch.
Speaker: Wow, ja, krass, das ist eine deutlich tiefere Antwort, als ich sie jetzt kurz in einem Smalltalk eigentlich erwartet hätte, aber danke.
Speaker: Du so, what the fuck.
Speaker: What the fuck, ja.
Speaker: Aber ich habe noch kurz über drei Magier und ein Magier, also komm, ich habe auch über sexy Unterarme geredet.
Speaker: Haben die die so, weil die in ihren Zauberstab schwingen, haben die sexy Unterarme?
Speaker: Also, ich weiß nicht, was das, ich habe bestimmt schon mal über sexy Unterarme in diesem Podcast geredet.
Speaker: Nicht mit mir.
Speaker: Okay, pass auf.
Speaker: Also, ich habe mehr vorgenommen, weil ich kam aus so einer Ecke von mit tiefschließenden Gedanken darüber zu machen, was Alice im Wunderland für Identitätsfindungen durchläuft und so.
Speaker: Und dann dachte ich mir immer so, zwar nicht hier manchmal, weißt du, da musst du auch einfach nur mal dich berieseln lassen.
Speaker: Fernsehen gucken ist nicht so mein Ding.
Speaker: Und dann habe ich gedacht, es gibt doch seichte Bücher.
Speaker: Bin ich losmarschiert.
Speaker: Und habe alle möglichen seichteren Genres versucht.
Speaker: So Jugendbücher funktionieren so, die sind halt Jugendliche, das ist manchmal ein bisschen doll, weiß ich nicht.
Speaker: Ich muss mich nicht dauernd in einen 16-Jährigen verlieben in irgendein Buch.
Speaker: Also so toll ist das jetzt auch nicht, die Geschichte.
Speaker: Dann habe ich erst so Roman-Stuff gelesen, weil das super in ist, habe ich das Gefühl gerade, so Romans-Gedöns.
Speaker: So alte Philosoph, also jetzt so...
Speaker: Fantasy-Romane oder historische Romane über die Zeit im römischen Reich oder Romance?
Speaker: Romantik.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Keine Romance.
Speaker: Keine Romance.
Speaker: Ich habe nichts mit Römern.
Speaker: Aber wieder so typisch, dass ich als Mann direkt wieder an Römer gedacht habe.
Speaker: Römer.
Speaker: Ja, ich habe das auch schon mal geschrieben in irgendeinem Text über Dark Romance.
Speaker: Da habe ich auch Romance, also Römer draus.
Speaker: Naja.
Speaker: Jedenfalls, auf in die Romantik.
Speaker: Ihr wart doch bestimmt schon mal im Buchladen und da liegen diese ganzen Pastellbücher mit den Herzchen drauf und das ist gerade super krass in und cool und alle lieben irgendwie Romantik.
Speaker: Und dann dachte ich so, so Svantje, du musst jetzt hier auch mal, guck dir das doch auch mal an.
Speaker: Da habe ich ein Buch gelesen, dessen Name mir leider Pumpkin Spice Romance habe ich gelesen, weil ich mag Herbst und dann dachte ich, vielleicht macht es das erträglich.
Speaker: Es war einfach... Also es war auf jeden Fall eine Erfahrung und ich bin dankbar, dass ich sie machen durfte.
Speaker: Aber diese... Also das war halt so...
Speaker: die ganze Zeit wurden seine Unterarme, es war so ein Bauer-Dude und sie ist halt ultra, ultra so Teenager-mäßig verknallt in diesen Bauern und es wird so beschrieben, wie er so Kürbisse trägt und wie sexy seine Unterarme dabei ausnehmen wird.
Speaker: Also ich habe noch nie in meinem ganzen Leben, habe ich jemanden gesehen, der Kürbisse trägt und dachte so, oh diese Unterarme, nie.
Speaker: Warum?
Speaker: Wohl definiert, so ein leichter Schweißfilm drauf, gut gebräunt.
Speaker: Nein, ist es nicht?
Speaker: Nein, es hat überhaupt nicht funktioniert.
Speaker: Es war einfach ultra cringe und die ganze Zeit ging es um Kürbisse.
Speaker: Ich frage mich, warum liegen hier überall Kürbisse?
Speaker: Es war...
Speaker: Ja, für was, weiß ich nicht.
Speaker: Jedenfalls, es hat mir die so abgeholt.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Und die Magier und die Margaritas, das ist auch, das ist so ein Zeitding, dass die auch sexy Unterhame haben.
Speaker: Natürlich sind die auch sexy, es sind drei sexy Magier, das ist wichtig.
Speaker: Aber sonst, es geht nicht die ganze Zeit darum, dass sie irgendwie ultra sexy Unterhame haben.
Speaker: Da bin ich dankbar für und deswegen funktioniert es.
Speaker: Du bist aber auch noch nicht fertig mit dem Buch, ne?
Speaker: Nee, vielleicht.
Speaker: Wer weiß, was da noch kommt?
Speaker: Ach.
Speaker: Es hat auch mehrere Teile.
Speaker: Am Arm drücken Wettbewerb.
Speaker: Ja, ich werde euch berichten, was da noch.
Speaker: Es hat mehrere Teile, vielleicht geht es da noch um, vielleicht auch mal um Waden.
Speaker: Ist das nicht so?
Speaker: Aber wenn die so lange Magierroben haben, dann ist das ja eher sekundär.
Speaker: War das nicht so, das ist doch so ein, ich hab mal im Studium, das hätte ich aber auch privat gelesen, so erste pornografische Literatur, Literatur, das waren so Heftchen, so Porno-Heftchen, kann man ja noch lesen, so die ersten, die so überliefert worden sind.
Speaker: Und da ging es erschreckend viel um Waden und ich frage mich, ob das so ein Modeding war, wegen Kniebundhosen und dann waren Waden einfach so ein Ding.
Speaker: Das sind aber fesche, pralle Waden.
Speaker: Aber in zwei Wochen wird das eh wieder Thema sein.
Speaker: Wenn WM ist, dann gucken auch alle wieder nur auf die Waden.
Speaker: Auf seine Waden reduziert werden, ist bestimmt auch nicht schön.
Speaker: Naja, könnt ihr mal googeln, so diese ersten, ich glaube, das ist relativ jung noch in der Überlieferung, aber es lohnt sich, es lohnt sich, das mal zu lesen, ist sehr unterhaltsam.
Speaker: Wo waren wir eigentlich?
Speaker: Ich glaube, wir waren bei gemacht.
Speaker: Theoretisch müsstest du noch machen.
Speaker: Ach so.
Speaker: Dann müssen wir auch noch denken.
Speaker: Oh Gott.
Speaker: Ich habe ja jetzt sehr viel gedacht.
Speaker: Was habe ich gemacht?
Speaker: Ich habe eine Deckungsbeitragsrechnung gemacht.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Steffen hat so eine Leidenschaft für Deckungsbeitragsrechnungen.
Speaker: Ich weiß nicht, wie oft der Deckungsbeitragsrechnungen sagt.
Speaker: Und er hat auch schon sehr oft mir das vorgerechnet.
Speaker: Ich habe mir schon sehr viele angeguckt, aber ich habe noch nie selber eine so mit, so eine Halbgeweihte, aber noch nie so mit richtig so mit Liebe gemacht.
Speaker: Das habe ich jetzt geändert.
Speaker: Das war auch eine Erfahrung auf jeden Fall.
Speaker: Es bringt was.
Speaker: Ja, Beitrags-Serkungsrechnung und Steffen, ich glaube, das ist eigentlich so ein bisschen so ein Stockholm-Syndrom.
Speaker: Ja?
Speaker: Ja, ich glaube schon.
Speaker: Sie guckt immer so ein bisschen verzweifelt dabei.
Speaker: dass er das gerne macht.
Speaker: So ist mein Eindruck.
Speaker: Aber kann auch täuschen.
Speaker: Vielleicht macht es auch sein liebstes Hobby.
Speaker: Es ist schon cool.
Speaker: Also auf so eine kranke Art.
Speaker: Ja, zum Glück gibt es dafür andere Leute in der Firma.
Speaker: Und jetzt, wenn du dich damit auch mit beschäftigst, umso besser.
Speaker: Da mache ich das nicht.
Speaker: Ich bin aber, also, ich mache andere Rechnungen.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Und sonst habe ich Projekt, also ich mache ganz viel Kleinkram den ganzen Tag, aber sonst, was so interessant für euch wäre, ich glaube, das ist nicht interessant für euch.
Speaker: Ich habe mich mit Projektmanagement-Tools beschäftigt.
Speaker: Damit wir nicht mehr durch die Gegend laufen wie betrunken Wiesel, dachte ich, ich gucke mal, was so geht.
Speaker: Nein, wir sind hochprofessionell.
Speaker: Ja, also so eine gewisse Unstrukturiertheit ist ja auch nicht unbedingt unproduktiv.
Speaker: Kreative Umgebung.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und es geht halt nur nicht darum, dass wir irgendwie aus Versehen explodieren.
Speaker: Das ist so mein, also ich habe sehr niedrige Ansprüche.
Speaker: Wenn es nicht brennt, ist es okay.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Daran arbeiten wir.
Speaker: Gemacht.
Speaker: Und jetzt gedacht, was hast du gedacht?
Speaker: Ja, ein Gedanke nur, der wieder aufgetaucht ist, auch gestern in dem Gespräch mit Steffen zu Amboss.
Speaker: Ich setze ja die Arbeit an Amboss, die narrative Arbeit auf, auf einem Framework, was es schon gab.
Speaker: Es gab Charaktere, die entsprechend auch schon ausgearbeitet waren von ehemaligen Mitarbeiterinnen oder auch von Steffen.
Speaker: Und jetzt bin ich damit beauftragt, denen eine Stimme zu geben.
Speaker: Und ich finde, ich habe da mal eine gewisse Verantwortung und Herausforderung, weil wir wollen natürlich auch schwierige Themen abbilden, aber ich habe ja diese schwierigen Themen gar nicht selber, also nicht persönlich.
Speaker: Deswegen finde ich Sexismus, Rassismus und Dinge, die mich zum Glück nicht betreffen.
Speaker: bisher und deswegen gehe ich da mit besonderer Sorgfalt dran, über so Themen zu sprechen.
Speaker: Also ich müsste, glaube ich, auch noch mit Leuten, die eher davon betroffen sind, mal sprechen, wenn ich die Stimme weiter ausarbeite.
Speaker: Da habe ich so ein bisschen drüber nachgedacht, dass man halt außerhalb des eigenen Erfahrungshorizonts, gerade wenn man Narrative baut, ja, das ist, also ich glaube, dass es auch schnell einfach zu platt sein kann, wenn man da selber nicht die Erfahrung gemacht hat.
Speaker: Und da das explizite Ziel ist von Amboss, auch schwierige Themen anzusprechen, weil Spiele mehr können, ja, hier ist es wieder,
Speaker: habe ich da über die besondere Verantwortung, die man damit hat, darüber nachgedacht und mal gucken, wie es wird.
Speaker: Also ein paar Themen musste ich einfach schon, ein paar Sachen musste ich umarbeiten, da hätte ich gar keinen Zugang zu finden können, glaube ich.
Speaker: Und da ist es auch unterschiedlich, was halt dann, also ja, da habe ich drüber nachgedacht.
Speaker: Ich habe eigentlich über andere Dinge nachgedacht, aber jetzt habe ich darüber nachgedacht, deswegen nehme ich jetzt einfach das.
Speaker: Irgendwann habe ich mich schon mal mit Steffen darüber unterhalten, glaube ich, über so...
Speaker: Charakterbau.
Speaker: Und das ist nochmal bezugnehmend auf deine Frage, auf die ich so kompliziert geantwortet habe.
Speaker: Ich glaube, woran du so mehr gedacht hast wahrscheinlich, ist so, was so einen Charakter für mich irgendwie fesselnd macht, aber auch irgendwie realistisch.
Speaker: Also ich habe oft das Gefühl, ich meine, so ein Brettspiel hat natürlich auch nicht den Rahmen...
Speaker: Wie ein Roman oder ein Schauspiel oder whatever, eine Oper.
Speaker: Ein Schauspiel ist keine Oper.
Speaker: Auch das nicht, ein Brettspiel ist keine Oper.
Speaker: Aber man hat ja trotzdem, also vor allem, weil das Spiel ja auch, also Amboss ist ja relativ narrativ angelegt, also man hat ja schon so eine Roleplay-Erfahrung.
Speaker: Aber man hat halt nicht diesen krass narrativen Raum von so einem Fließtext.
Speaker: Und da das irgendwie hinzukriegen, dass man so connected, also dass man irgendwas wiedererkennt in einem Charakter, also so eine gewisse Form von, ah, okay, da kann ich mich mit identifizieren, ist ja wichtig, damit es nicht komplett irgendwie outer space ist.
Speaker: Aber dass man trotzdem irgendwas hat, was irgendwie besonders, also eine besondere Eigenschaft, irgendwas halt hervorsticht, was man gerne hätte, also irgendwas, was man desiert.
Speaker: Was heißt denn das?
Speaker: Begehrt?
Speaker: Begehrt, genau.
Speaker: Irgendwas, was ähnlich ist, irgendwas, was man begehrt und irgendwas, was herausfordernd ist.
Speaker: Das ist ja irgendwie so eine Standardmischung, die man so lernt.
Speaker: Also so grundlegendes.
Speaker: Und was mich immer so ein bisschen stört, ist, wenn man so ein
Speaker: Charakter hat, der irgendein Problem hat, keine Ahnung, irgendwas ist doof, hat eine, keine Ahnung, hat eine Krankheit, whatever.
Speaker: Dass sich dann dieser Charakter, das merke ich auch immer bei Filmen und Büchern und so, wenn sich dann dieser Charakter einfach nur dadurch definiert, dass der irgendwie am Arsch ist.
Speaker: Und ich denke mir so, ja, man ist ja auch am Arsch, aber nicht nur.
Speaker: Also das macht ja nicht den ganzen Charakter aus.
Speaker: Das nervt mich immer.
Speaker: Das reicht nicht.
Speaker: Nee, also nee.
Speaker: Ja, ich finde das interessant.
Speaker: Du sagst, Brettspiele sind keine Oper, Brettspiele sind kein Roman.
Speaker: Ja, wobei man natürlich viel Text mittlerweile auch in Spielen finden kann.
Speaker: Also ich glaube, wenn du in den Frosthaven reinguckst, da war jede Menge Text sozusagen.
Speaker: Das ist dann, also diesen Weg kann man auch begehen.
Speaker: Wir wollen ja aber dadurch, dass da auch...
Speaker: App-Dinge mit drin sind, mit Grafiken.
Speaker: Da hast du noch eine visuelle Ebene, um Dinge zu erzählen.
Speaker: Und prozedurale Rhetorik.
Speaker: Das ist, glaube ich, mit das spannendste Design, was wir da in dem Spiel haben.
Speaker: Ohne jetzt zu viel zu verraten, haben die Charaktere Probleme, die aber game-mechanisch abgebildet sind.
Speaker: Das ist Gameplay-mäßig.
Speaker: Man wird sich dann damit beschäftigen müssen.
Speaker: Warum hat denn diese Probleme und wie kriegt man das weg?
Speaker: Oder was kann man machen?
Speaker: Aber das Ganze halt auch irgendwie ausdrückt über eine Game-Mechanik.
Speaker: Ich glaube, dass dann da wiederum das Rechtspiel sogar Mittel und Wege finden kann, Narrative zu spinnen, die andere nicht können.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist natürlich spannend.
Speaker: Das ist ja der Grund, warum wir das machen.
Speaker: Weil es spannend ist.
Speaker: Ich finde es auch, da können wir auch noch mal eine ganze Podcast-Folge zu aufnehmen, glaube ich.
Speaker: Was das irgendwie, also was das Medium, Brettspiel, also Ambos ist ja auch ein ganz, also Brettspiel ist ja sowieso sehr breit, aber das ist ja wie so eine, ja,
Speaker: Es ist ein Brettspiel, aber es hat halt auch narrative Elemente.
Speaker: Und was ich besonders interessant finde, vor allem wenn es um so eine Charaktergeschichte geht, du hast ja unglaublich viele Möglichkeiten, also du hast Text, Bild, was du alles erzählt hast, aber man hat immer diese zeitliche Versetztheit.
Speaker: Also in einem Buch liest du
Speaker: also meistens in einem relativ kurzen Zeitraum durch, also von vorne nach hinten.
Speaker: Wenn du ein normaler Mensch bist, tust du das.
Speaker: Und in eine Oper gehst du auch, setzt dich da hin und dann sitzt du da zwei Stunden, im Wagner-Fall auch mal drei Tage und guckst es von vorne nach hinten durch.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das ist quasi so ein abgeschlossener Raum.
Speaker: Also du weißt, du kennst die Zeitlichkeit, in der sich eine Person damit auseinandersetzt.
Speaker: Aber bei einem Brettspiel weißt du nicht, ob die Person das einmal in der Woche spielt, einmal im Monat.
Speaker: Also wie viel Zeit zwischen den Auseinandersetzungen mit dem Charakter halt passieren.
Speaker: Und je nachdem, in welcher Frequenz man das spielt,
Speaker: hat man natürlich auch eine ganz andere Form von einem Erlebnis, also von einem narrativen Erlebnis, aber auch von einem ästhetischen Erlebnis in dem Fall.
Speaker: Und das finde ich super interessant an diesem Medium Brettspiel, weil man so viele Elemente hat, die auch ablenken können und man hat diese zeitliche Komponente, dass man nicht weiß, wie Leute das...
Speaker: Konsumieren, also genau.
Speaker: Selbst bei Serien kann man das ja steuern.
Speaker: Also wie lange eine Sitzung ist.
Speaker: Also ein Brocken an Geschichte.
Speaker: Ja, spannend.
Speaker: Ja, und nun noch on a side note.
Speaker: Privat beschäftige ich mich gerade mit so ein bisschen der Annäherung an Filmkritik sozusagen.
Speaker: Das finde ich interessant.
Speaker: weil ich super gerne Filme gucke und sie gerne qualifiziert besprechen möchten würde, wenn man mich denn fragt.
Speaker: Tut nur keiner, aber würde ich dann, ich möchte das.
Speaker: Ich kann nicht fragen, kein Problem.
Speaker: Aber da war ein Teil, ein Subteil war die feministische Filmtheorie.
Speaker: Das fand ich auch sehr interessant mal zu lesen.
Speaker: wo Filme darauf analysiert werden, wie das Bild der Frau in dem Film ist.
Speaker: Was machen die Frauen?
Speaker: Wie sind die in Szene gesetzt?
Speaker: Was sagt das über das Rollenbild einer Frau in der Gesellschaft aus?
Speaker: Und da fand ich dann ganz witzig, den Bechtel-Test, da hast du bestimmt schon mal von gehört, oder?
Speaker: Nee, tatsächlich nicht.
Speaker: Aber Filme sind ja auch nicht mein Leben.
Speaker: Es ist von einer Frau, den Vornamen habe ich leider vergessen, auf jeden Fall heißt sie Bechtel mit Nachnamen.
Speaker: Und die hat Filme darauf analysiert, ob sie den Bechtel-Test bestehen.
Speaker: Und zwar, um das zu schaffen, muss er in dem Film mindestens zwei Frauen haben, die dann auch miteinander reden.
Speaker: Und auch über etwas anderes als einen Mann.
Speaker: Und das ist tatsächlich, da fallen 80, 90 Prozent der Filme durch.
Speaker: Unter anderem sogar Herr der Ringe.
Speaker: Ja, Herr der Ringe, ich denke auch immer.
Speaker: Immer sage ich so, Herr der Ringe ist ein bisschen so ein, also ich verstehe, warum man das enjoyt, go for it und so.
Speaker: Aber was mich ein bisschen triggert, ist zu sagen, ja, aber Herr der Ringe hat doch voll stark, es ist doch voll feministisch.
Speaker: Und ich denke mir so, also sie sind da, ja, und die sind auch cool.
Speaker: Eowyn ist ja...
Speaker: auch cool und Galadriel ist auch so eine Schallerfrau im Wald.
Speaker: Das ist auch cool, das zu sein.
Speaker: Ja, aber sie reden auch über Männer.
Speaker: Ja, es ist halt schon, also es ist schon nicht so unbedingt eine weibliche Erzählung.
Speaker: Genau.
Speaker: Und da wir bei Amboss zwei Frauen weibliche Charaktere dabei haben werden,
Speaker: Bin ich auch bemüht, dass sie miteinander reden.
Speaker: Und nicht über Männer.
Speaker: Das ist wichtig.
Speaker: Das wäre schön.
Speaker: Genauso wie ich drei sexy Magier mit sexy Unterarmen enjoyen kann, kann man das, also ja.
Speaker: Ich glaube, es ist ein Spektrum.
Speaker: Man muss sich bewusst sein, was man da tut und in welchem Maße und was es bedeutet.
Speaker: Ja.
Speaker: So, ich muss jetzt, ich habe jetzt einen Call, ich habe jetzt ein Meeting, ich muss jetzt diese Aufnahmen hier abbrechen.
Speaker: Du hast einfach nichts gedacht.
Speaker: Fertig.
Speaker: Nee, ich habe jetzt, nee, ich kann jetzt nichts mehr denken, ich muss jetzt gleich in eine Konade.
Speaker: Dann machen wir doch ein Schleifchen drum.
Speaker: Ja.
Speaker: Ach, das muss ich machen.
Speaker: Ähm,
Speaker: Irgendwas wollte ich noch fragen.
Speaker: Ach so, eigentlich wollte ich erzählen, dass ich über so betriebswirtschaftliche Fragen in so Kreativbranche nachgedacht habe und so.
Speaker: Das erzähle ich euch dann mal anders.
Speaker: Und ich wollte euch fragen, ob euch das überhaupt interessiert, dieser, also man steht ja so ein bisschen zwischen zwei Stühlen oft, zwischen diesen Kreativen, also Kreativbranche und Ausdruck und Narrative und Glitzer und so.
Speaker: Und der
Speaker: strategischen betriebswirtschaftlichen Realität, in Anführungsstrichen.
Speaker: Das sind ja zwei sehr unterschiedliche Arten und Weisen zu denken.
Speaker: Und das finde ich, also interessiert euch das als Spannungsfeld?
Speaker: Wenn ja, was genau da dran?
Speaker: Das wollte ich fragen.
Speaker: Gut, dass ich dran gedacht habe.
Speaker: Und sonst, wie immer, Einladung, uns auf Facebook und Instagram zu besuchen.
Speaker: Wenn ihr das hier hört, ist Julie auch wieder aus dem Urlaub zurück.
Speaker: Dann soll es bald Content geben zu Wagtown.
Speaker: Ihr könnt euch auf unserer Website, funtails.de, über Wagtown-Info.
Speaker: Es gibt auch schon ein FAQ, das habe ich nämlich auch gemacht.
Speaker: Einfach aufs Banner klicken, dann kommt ihr direkt auf die Wagtown-Seite.
Speaker: Da sind auch noch Podcast-Folgen verlinkt von Henrik, glaube ich.
Speaker: der auch erzählt, worum es in Ragtown geht.
Speaker: Guckt euch das gerne an.
Speaker: Meldet euch auch gerne für die Newsletter an.
Speaker: Ich habe nämlich angefangen, die Newsletter zu schreiben.
Speaker: Und dann könnt ihr den noch abgreifen.
Speaker: Das ist wie immer ein netter Newsletter.
Speaker: Ein Kunstwerk.
Speaker: Genau.
Speaker: Tschau.
Speaker: Tschüss.





