Transcript
Speaker: Hallo, herzlich willkommen zum Funcast.
Speaker: Ich bin Sven hier und ich kümmere mich bei Funtales ums Marketing.
Speaker: Und ich habe Steffen da.
Speaker: Du warst irgendwie gefühlt gestern schon mal da, oder?
Speaker: Ich war schon mal da, ja.
Speaker: Ja, wann war das vor?
Speaker: Ja, nicht und dann zweimal hintereinander.
Speaker: Ja, was?
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe nicht das gleiche an.
Speaker: Ich habe das selber an wie gestern.
Speaker: Ich habe nämlich eine Kurzfolge aufgenommen.
Speaker: Also was erzähle ich hier?
Speaker: Ich habe gestern eine Kurzfolge aufgenommen, vor euch vor einer Woche.
Speaker: Und da habe ich kurz erwähnt, dass ich glaube, dass Rebirth das Kennerspiel des Jahres gewinnt oder so, habe ich gesagt.
Speaker: Und heute, zum Zeitpunkt dieser Aufnahme, wurden ja die Nominierten gewählt.
Speaker: released, bestimmt, veröffentlicht.
Speaker: Und da wollen wir heute drüber reden.
Speaker: Steffen hat sich intensiv vorbereitet.
Speaker: Das ist dreckig gelogen, aber okay.
Speaker: Ich hab heute morgen das Video der Jury gesehen.
Speaker: Das hab ich nicht gesehen.
Speaker: Ich hab nur gelesen.
Speaker: Ich mag nicht so Videos gucken.
Speaker: Ja, Jutta hat's geschaut.
Speaker: Ich guck eigentlich ja auch wirklich wenig.
Speaker: Christoph Schawinski und...
Speaker: Aber Trapas hat irgendwie so ein bisschen was dazu gesagt, da bin ich so in der Mitte eingestiegen.
Speaker: Man guckt dann natürlich, ist dann so ein bisschen getriggert, was die da so erzählen und dann habe ich mir das mal angeschaut, ja.
Speaker: Ich habe mir die dann, als uns aufgefallen ist, dass die ja heute veröffentlicht wurden.
Speaker: Ich habe das auch nur so nebenbei irgendwie so mitgeschnitten, weil normalerweise setze ich mich da nochmal hin, ein paar Tage später, und gucke mir das genauer an.
Speaker: Ich will ja auch wissen, was so cool ist da draußen.
Speaker: Das habe ich heute vorgezogen und das als Vorbereitung gleich für den Podcast genommen.
Speaker: Deswegen gucke ich heute auch die ganze Zeit darauf, was ich mir erst aufgeschrieben habe.
Speaker: Mir ist nämlich aufgefallen,
Speaker: dass die Spiele im Vergleich zu anderen Jahrgängen so sehr, also es geht so viel um so ein Gruppenerleben, also weniger um so dieses Taktieren, Knobeln, Rumgekniffel, sondern um so ein gemeinsames Erleben, Interaktion und App-Anbindung ist natürlich, aber das ist schon länger ein Thema, aber dieses Mal ist es auch wirklich angekommen.
Speaker: Das ist mir aufgefallen.
Speaker: Was ist dir denn aufgefallen, so auf den ersten Blick?
Speaker: Also, das Erste, was mir aufgefallen ist, dass Take Time nicht dabei ist.
Speaker: Ja, nur auf der Empfehlungsliste.
Speaker: Auf der Empfehlungsliste ist es drauf, genau.
Speaker: Wäre für mich ein ganz heißer Tipp gewesen.
Speaker: Ähm,
Speaker: Es ist mir wieder ein bisschen aufgefallen, was allerdings auch, ich glaube, in so einer Juryarbeit halt oft stattfindet ist.
Speaker: Ich finde, man hat einfach nicht so die Richtung.
Speaker: Also ich kann immer noch schlecht einschätzen.
Speaker: Ich habe auch seit Jahren aufgehört, jetzt zu gucken, was ich glaube, was da jetzt irgendwie Spiel des Jahres wird.
Speaker: Kennerspiel gucke ich vielleicht noch ein bisschen mehr.
Speaker: Ich war ja selbst im Deutschen Entwicklerpreis in der Jury über 15 Jahre.
Speaker: Und das ist nicht so ganz einfach, also ich würde mir immer so ein bisschen mehr Linie wünschen und das war ganz interessant, so den Eindruck, dass über die Apps einerseits gesprochen wurde, es gibt die Spiele mit der Apps, die so gut gemacht sind,
Speaker: dass man die jetzt auch vielleicht ausgezeichnet hat.
Speaker: Ich weiß nicht, können wir gleich drüber sprechen, warum man zum Beispiel in Bossfighters QR ausgezeichnet hat.
Speaker: Ist das vielleicht, weil es eine App hat oder trotz der App oder wie auch immer.
Speaker: Und dann hat aber auch Karl Schrapers einiges dazu gesagt, dass diese Apps, ich glaube, dem sind die nicht so geheuer, dass es trotzdem darum geht,
Speaker: Also war so der Satz, schickt eure Kinder nicht alleine ins Kinderzimmer, damit die jetzt mit der App da spielen.
Speaker: Ich verstehe den Punkt dahinter, aber ehrlich zu sein, 2025 und als Videospielentwickler denke ich dann auch...
Speaker: Das hat manchmal auch so ein bisschen was von Feindbild oder so.
Speaker: Und nein, man kann auch ein Kind mit der App, glaube ich, irgendwo mal hinschicken, was spielen lassen.
Speaker: Das ist jetzt nicht das Ding.
Speaker: Oder die Kinder spielen es zusammen.
Speaker: Und ich glaube, dass da auch in der Jury halt Diskussionen sind natürlich darüber.
Speaker: Und ich finde es ganz gut, dass diese App-Spiele mal dabei sind.
Speaker: Ich bin ja kein begeisterter App-Spieler bei Brettspielen, muss ich sagen.
Speaker: Und ich fand es doch auffällig.
Speaker: Klar, die sind dabei.
Speaker: Also von Bossfighters und was war das andere...
Speaker: Ich glaube, das ist vor allem Boss Fighters.
Speaker: Also ich habe nur Corsi Stickerville selber geschrieben.
Speaker: Und Boss Fighters QR und Rebirth.
Speaker: Ich meine, sie hätten noch eins erwähnt.
Speaker: Vielleicht war es auch nur auf der Longlist oder sowas.
Speaker: Und ich hatte es nicht gespielt.
Speaker: Deswegen hatte ich irgendwie gedacht, es waren zwei mit App-Unterstützung.
Speaker: Ja, und ich denke, die Jury sucht da auch wieder ihre Richtung, wie schon seit Jahren so.
Speaker: Und wir gucken dann auch immer so ein bisschen drauf.
Speaker: Ja, es ist jetzt nicht böse gemeint.
Speaker: Also wie gesagt, haben wir jedes Jahr die Diskussion beim Deutschen Entwicklerpreis gehabt.
Speaker: Was zeichnet man wirklich aus?
Speaker: Muss das jetzt halten?
Speaker: in der Kategorie Game Design ein wahnsinnig aufwendig designtes Spiel sein oder kann es auch was ganz Kleines sein, was halt super clever ist und da gibt es halt durch unterschiedliche Meinungen jetzt im Videospielbereich und dann hat man auch mal dies, mal jenes gemacht, was mir als erstes aufgefallen ist und wo ich immer so ein bisschen Probleme damit habe, ich versuche das Gespräch mal so wiederzugeben, gucke, soll ich noch mal anders Falsches erzählen,
Speaker: Gerhard hatte gesagt, es ist eine ganze Reihe von Spielen, sind rausgeflogen, weil die einfach Fehler drin haben.
Speaker: Wie, da waren manchmal auch englische Texte drin oder es stimmte was mit der Anleitung nicht.
Speaker: Und sind ganz viele Sachen rausgeflogen.
Speaker: Und der nächste Satz war, aber manche sind auch drin, obwohl sie diese Fehler haben.
Speaker: Und da, das war das erste Mal, wo ich gedacht habe, entschuldige, jetzt mach doch mal, sag doch mal, was ist es jetzt?
Speaker: Entschuldigen Sie.
Speaker: Entschuldigen Sie.
Speaker: Excuse me.
Speaker: Also sind es jetzt Kategorien, wo man wegen mal rausfällt oder nicht?
Speaker: Und die Diskussion hatten wir schon vor fünf Jahren, als hieß es, es wird hauptsächlich auf die Anleitung geguckt, dass die perfekt ist und gut ist und so weiter.
Speaker: Und wenn wir da draufkommen, dann welche mit schlechten Anleitungen, sage ich mal, oder zumindest nicht sonderlich guten, dann trotzdem da drauf.
Speaker: Und das ist immer sowas, wo ich finde,
Speaker: Da kann man doch mal eine richtige Meinung zu haben und sagen, wenn das ist, dann fliegt es halt einfach raus und nicht, die fliegen alle raus, alle raus, alle raus.
Speaker: Der macht das auch auf den Nebenwahr, weil, keine Ahnung, es nicht genug ins Gewicht fällt oder so.
Speaker: Dann finde ich die Begründung falsch, zu sagen, andere fliegen deswegen raus.
Speaker: Wenn das andere gut genug ist und dann trotz dieser Fehler drin zu sein, dann liegt es doch daran, dass das ein sehr gutes Spiel ist und die anderen offensichtlich nicht ganz so gut waren.
Speaker: Aber sowas stört mich immer.
Speaker: Da frage ich, was...
Speaker: was ist jetzt das Kriterium, nachdem Sachen dann rausfliegen oder nicht.
Speaker: Und was man ja nicht möchte als Jury ist, dass das irgendwie so lieblich rüberkommt.
Speaker: Andererseits gucken die sich über 400, 500 Spiele an, was eine wahnwitzige Menge ist.
Speaker: Das ist ein Vielfach von dem, was wir in unserer Jury anguckt haben.
Speaker: Das hat 30 Jahre.
Speaker: Wir hatten dann aber auch nur zwei Monate Zeit.
Speaker: Und ja, Respekt vor dem Job, den sie da machen.
Speaker: Ja, das war so eigentlich mein Ersteindruck und mein Erstgedanke.
Speaker: Also wo bitteschön ist Take Time auf dem Siegertreppchen?
Speaker: Verstehe ich, also ich weiß nicht, ich finde das so herausragend.
Speaker: Mein zweiter Gedanke war eigentlich auch noch Castle-Kombo, aber ich glaube, das ist aus der Frist nicht reingekommen.
Speaker: Ich hatte eben nochmal gegoogelt, das kam im März 25 raus und ich glaube, die gucken von April bis April oder sowas.
Speaker: Kann sein, dass deswegen nicht ich mal dabei war.
Speaker: Und ja, jetzt lasse ich dich mal ein bisschen reden, weil viele Spiele kannte ich gar nicht.
Speaker: Andra habe ich gespielt oder Jutta hat sie gespielt, da kann man ein bisschen was zu sagen.
Speaker: Also ich finde, was, also ich selber als Zwanje, so als Individuum das Spiel spielt, nutzt jetzt die Spiel-des-Jahres-Empfehlung jetzt auch nicht unbedingt.
Speaker: Also ich finde das vor allem interessant halt aus beruflicher Perspektive, weil ich finde die, also ich habe auch den Eindruck, dass es nicht so transparent ist, was da jetzt irgendwie Entscheidungskriterium ist.
Speaker: Also es gibt keine so eine harte Kategorie, wo ich jetzt irgendwie verstehe, also keine Ahnung, das ist es, das ist es nicht.
Speaker: Aber ich habe jedes Jahr das Gefühl, dass die eine sehr gute Kenntnis der Spielerinnen, Spielerinnengruppe haben.
Speaker: Also wer sind überhaupt diese Leute, die da spielen und was wollen die gerade?
Speaker: Und dementsprechend verändern sich auch die Empfehlungen von Jahr zu Jahr und haben unterschiedliche Schwerpunkte.
Speaker: Und eher mit dem Hintergrund gucke ich mir das gerne an, um so ein bisschen aus meiner Ecke rauszukommen und mich damit auseinanderzusetzen, wer sind eigentlich diese Leute, die da spielen und wie verändern sich die Bedürfnisse und auch die Personengruppe an sich?
Speaker: Und das kriege ich in meinem täglichen Leben schwer bis gar nicht mit.
Speaker: Und da finde ich, das ist einfach ein großartiges Tool, um da irgendwie so ein Verständnis für zu kriegen.
Speaker: Ich kann erst mal erzählen, was so nominiert wurde überhaupt, wenn wir bei Spiel des Jahres anfangen.
Speaker: Cozy Stickerville will ich auch schon super lange spielen, aber haben wir nicht gekriegt, war ausverkauft, habe ich jetzt vorbestellt.
Speaker: Das ist so ein Cozy Game, würde ich sagen.
Speaker: Da hast du so ein Aufbauspiel, da bestickerst du so dein Dorf.
Speaker: Ich glaube, das macht man gemeinsam, ist kooperativ.
Speaker: Und es gibt irgendwie Shitload of Sticker.
Speaker: 800 habe ich mir aufgeschrieben, ungefähr.
Speaker: ist gemütlich, zugänglich und no hate.
Speaker: Da haben sich alle lieb.
Speaker: Das ist einfach eine schöne, heile Welt.
Speaker: Das ist auf der Liste, da habe ich auch richtig Bock drauf.
Speaker: Dann Dito mit Ausrufezeichen.
Speaker: Das schien so ein Wort Assoziationsspiel zu sein.
Speaker: Das ist eigentlich kompetitiv, also man kriegt Punkte.
Speaker: Aber als ich mir das genau angeguckt habe, ging es da eigentlich auch um so ein Gemeinschaftserlebnis.
Speaker: Also man will...
Speaker: ja, antizipieren, was die anderen denken und ja, so ein Heringsgedächtnis, ein Heringsgedächtnis, eine Schwarmwahrnehmung erzeugen, so habe ich es verstanden.
Speaker: Und dann Morty, Sorty, Magic Shop?
Speaker: Ja.
Speaker: Da sortierst du Zaubertränke und das hat mich so ein bisschen erinnert an Unpacking, nur als Brettspiel, aber ich habe es auch noch nie gespielt.
Speaker: Also als ich mir das so durchgelesen habe, dachte ich so, jo, also Sachen sortieren ist halt auch irgendwie cozy, ne?
Speaker: Mhm.
Speaker: das hatte ich so den Eindruck, so ein bisschen Wiedermeier, wir flüchten uns in die heile Brettspielwelt.
Speaker: Das klingt ja zu negativ, das ist ja eine schöne Funktion.
Speaker: Aber im Vergleich zu so den Hardcore-Euro-Game-Zeiten, ich weiß nicht, ob die schon vorbei sind, aber man merkt ja an Shift, ist das schon ein Unterschied.
Speaker: Es geht um Liebe, Blumen und Heiterkeit.
Speaker: Hatte ich den Eindruck.
Speaker: Kinderspiele.
Speaker: Ich habe keine Ahnung, warum Kinderspiele.
Speaker: Ich weiß nicht, was Kinder so machen den ganzen Tag.
Speaker: Ich habe mir nur Top-die-Torte gekauft, weil ich finde Torten toll und es hat geglitzert und dann habe ich mir halt ein Kind ausgeliehen, um das zu spielen.
Speaker: Das war meine einzige Kinderspielerfahrung, aber ich kann es trotzdem mal erzählen.
Speaker: Wir hatten Boo-Party.
Speaker: Scheint irgendein Kostümfilmspiel zu sein.
Speaker: Ist mit Überraschung.
Speaker: Klingt nach Spaß.
Speaker: Klingt so ein bisschen Kindergeburtstag- mäßig, habe ich gedacht.
Speaker: Die Insel der Mookies?
Speaker: Ja, sah ganz nice aus, das Artwork, aber sagt mir auch gar nichts.
Speaker: Das ist schon konfrontativ.
Speaker: Das ist so ein Duell für Kinder irgendwie.
Speaker: Das ist asymmetrisch, soweit ich das verstanden habe.
Speaker: Und da kann man sich so ein bisschen auf die Fresse geben.
Speaker: Nur halt für Kinder, also für Mookies.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Dann haben wir noch verflixt, verzaubert.
Speaker: Das ist auch asymmetrisch.
Speaker: Mit Zauberlehrlingen.
Speaker: Rollen sind auch unterschiedlich.
Speaker: Das ist so ein Racing-Game mäßig.
Speaker: So ein Rennen.
Speaker: Hatte mich vom Cover her abgeholt, dachte ich gleich so, ja, Zauberlehrling.
Speaker: Ja, auch ich bin ein Zauberlehrling.
Speaker: So...
Speaker: Ja, sah nett aus.
Speaker: Christoph Schlewinzi hat erzählt, dass sie dieses Jahr sehr viele Kinderspiele hatten, während das wohl im letzten Jahr eher so ein bisschen mau war und auch, wenn ich ihn richtig verstanden habe, auch die Qualität hoch ist.
Speaker: Also während die andere Jury sich eher freut, wenn weniger Spiele rauskommen, weil die ja alle mehrmals spielen müssen, war es bei den Kinderspielen, wo dieses Jahr war schön, dass mehr da war und
Speaker: Und er sagt auch, wenn in dem Kinderspielbereich mal eine Innovation drin ist oder interessantes Material, dann ist es auch gleich richtig interessant.
Speaker: Also das ist dann nicht so ein halber Schritt mit ein bisschen was, sondern die bauen dann wirklich coole Sachen auf.
Speaker: Und ich hatte den Eindruck, dass er da sehr viel Spaß hatte, das die alle auszuprobieren und zu testen und da eine gute Qualität ist.
Speaker: Da wir jetzt natürlich die Kinder nicht mehr im Alter haben, kenne ich mich da auch leider gar nicht mehr aus.
Speaker: Du musst ja auch welche Leihen irgendwo...
Speaker: Kinder oder Spiele?
Speaker: Kinder.
Speaker: Kinder.
Speaker: Kinderspiele spielen.
Speaker: Ja.
Speaker: Unsere Tochter fühlt schon vor, ob wir nicht irgendwann mal auf ihre Kinder aufpassen wollen und wie viel das sein dürfen.
Speaker: Ich bin da schon immer so am Ablocken und sage, wir haben nur zwei bis, wenn wir mitspielen wollen, zwei bis vier Spiele, also maximal zwei Kinder.
Speaker: Mehr kommen nicht ins Haus.
Speaker: Das ist
Speaker: Die sind ja auch unterschiedlich.
Speaker: Das ist ja dann auch schwierig, außer sie kriegt alle auf einmal.
Speaker: Aber dann hast du ja unterschiedliche Altersgruppen für unterschiedliche Spiele.
Speaker: Ach du je.
Speaker: Also vielleicht muss sie das so staffeln.
Speaker: Also, dass sie immer eine volle Runde vollkriegt für eine Altersgruppe.
Speaker: So eine Kinderplanung muss schon spielzahlabhängig sein.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Das ist ganz wichtig im Leben, ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Auch unterkriegst beim Spielen, ja.
Speaker: Ja, das müsst ihr wissen.
Speaker: Kennerspiel.
Speaker: Das ist ja für mich immer am interessantesten.
Speaker: Ich habe nicht so richtig verstanden, warum Bossfighters QR ein Kennerspiel ist.
Speaker: Ja, ich habe es auch nicht so ganz verstanden, warum es drauf ist, obwohl ich das Spiel mag.
Speaker: Ich spiele es gerne.
Speaker: Können wir vielleicht gleich mal ein paar Worte drauf zu verlieren.
Speaker: Ja, wir haben es auch gespielt und ich dachte so, ah ja, das ist bestimmt ein cooles Familienspiel.
Speaker: Ah, aber wir sind ja keine Familie, deswegen ist es langweilig.
Speaker: Wir haben es wieder verkauft.
Speaker: Deswegen hat es mich super irritiert, dass die sagen, das ist ein Kennerspiel.
Speaker: Und ich glaube, es steht auch Familie drauf auf der Packung.
Speaker: Ja, ja, tut es auch, ja.
Speaker: Gut, aber das haben wir nicht zum ersten Mal, das Umsortieren, was Pegasus da drauf schreibt.
Speaker: Das hatten wir schon mal irgendwie gehabt.
Speaker: Ich weiß nicht mehr, bei welchem Spiel das war.
Speaker: Ja, kann ich mir auch als Familienspiel vorstellen, jetzt ehrlich gesagt.
Speaker: Das ist jetzt, kann ich auch mit der Family spielen.
Speaker: Aber dieses, was kommt in die normale Spiel-des-Jahres-Kategorie und was ist Kennerspiel, ist auch so was, was jedes Jahr irgendwie gefühlt so ein bisschen anders ist.
Speaker: Vielleicht geht's nicht anders.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ich hab keine Ahnung.
Speaker: Ich hab das Gefühl, die Kennerspiel-Kategorie ist irgendwie so ein Reste-Raum, wo sie so...
Speaker: die reinschieben, die sie nicht in ein Spiel des Jahres packen wollen.
Speaker: Aber letztes Jahr, also come on, Endeavor ist ja wohl eine ganz andere Ecke als Lost Fighters Square.
Speaker: Also komm, es ist doch okay, dass ich verwirrt bin, oder nicht?
Speaker: Absolut, weil wir gucken natürlich auch, wenn wir auf eine Kategorie gucken für uns, also ich gucke auch bei Spiel des Jahres, sowas spielen wir ja auch, aber von dem, was wir normalerweise spielen, gucken wir natürlich auf Kennerspiel und dann haben wir manchmal Sachen drin, wenn wir sie nicht kennen oder denken, ja, das ist was für uns.
Speaker: In manchen Jahren ist es vielleicht dann doch nichts für uns, weil es einfach zum Expertenspiel dann tendiert in einem Jahr und zum anderen dann doch wieder sehr einfach ist.
Speaker: Ja, ich würde mir da auch wirklich noch so eine dritte Kategorie wünschen für unsere Zielgruppe.
Speaker: Ich fühle mich halt durch Spiel des Jahres so nicht mehr abgedeckt und das ist auch okay.
Speaker: Spiel des Jahres will ganz viele Menschen zusammenbringen und die muss nicht Expertenspiele machen.
Speaker: Aber ich würde zumindest beim Kennerspiel, wenn da eine Empfehlung ist, ist das was für mich oder nicht.
Speaker: Und das ist schwer einzuschätzen.
Speaker: Aber ich kann es ja auch schnell rausfinden, muss man auch sagen.
Speaker: Ich denke mir auch so, brauchen wir wirklich so ein Spiel des Jahres?
Speaker: Also wir sind ja so eine Nische, wir kennen uns ja eigentlich aus.
Speaker: Und es gibt ja genug, also es gibt ja Golden Geek.
Speaker: Ja, ist das Einzige, was mir jetzt einfällt.
Speaker: Der deutsche Spielpreis, ne?
Speaker: Genau, der deutsche Spielpreis.
Speaker: Also es gibt ja Preise.
Speaker: Und also wir brauchen das ja jetzt eigentlich nicht.
Speaker: Und da habe ich nämlich auch, ich habe nämlich auch nachgedacht.
Speaker: Also, Kenner Spiel des Jahres will ja trotzdem so Randos abholen, habe ich immer den Eindruck.
Speaker: Also Leute, die jetzt nicht jeden Monat drei Brettspiele spielen, sondern die halt vielleicht ein bisschen was Komplexeres wollen und dann halt im Laden stehen und dann nach dem Pöppel halt einfach
Speaker: schnell aussuchen können und dann halt irgendwie auch abgeholt werden.
Speaker: Und ich hab ja hier Testpublikum, um das zu testen.
Speaker: Und Endeavor hat sehr gut funktioniert mit einfach Randos, die sonst keine Brettspiele spielen.
Speaker: Hat denen ultra Spaß gemacht.
Speaker: Und ich glaube, denselben Leuten würde Bossfighters QR auch Spaß machen.
Speaker: Auch wenn das jetzt für mich komplett verwirrend und nichts miteinander zu tun hat.
Speaker: Ich frag mich immer, ob die irgendwie so ein magisches Verständnis für...
Speaker: für so SpielerInnen haben, also für so SpielerInnenbedürfnisse.
Speaker: Und das ist eher so, dass die Kategorien nicht unbedingt Komplexität sind, sondern so Bedürfniskategorien.
Speaker: Also ich hab's immer so verstanden, dass der rote Pöppel wirklich auch für jeden sein soll.
Speaker: Ja, das ist so...
Speaker: Das ist Zugänglichkeit, Einladungscharakter, das sind mehrere Sachen.
Speaker: Einfache Regeln, denke ich, war immer auch so ein Punkt, der dabei ist.
Speaker: Ich glaube nicht, dass sie sich auf eins von denen versteifen.
Speaker: Ich glaube schon, dass das deswegen auch einfach ein bisschen vielseitig ist.
Speaker: Und bei Spiel des Jahres finde ich das sogar dann sehr akzeptabel, zu sagen, das ist ein Jahr so oder so.
Speaker: Das ist vielleicht auch nicht, was ich genommen hätte, weil die Spiele...
Speaker: Ich sage mal, die haben 500 Spiele und zumindest jedes Spiel wird einmal gespielt von einem von der Jury.
Speaker: Die spielen ja auch nicht miteinander, sondern die haben ja alle Spielekreise.
Speaker: Und wenn es sich dann zuspitzt, dass man sagt, die Spiele sind gut, spielen die das ja nochmal mit neuen Leuten.
Speaker: Wieder mit ihren Spielerunden und neuen Spielerunden.
Speaker: Die treffen natürlich richtig viele Spielerinnen.
Speaker: Und ich glaube schon, dass die dadurch auch ein sehr gutes Gespür haben, was halt in der Masse ankommt.
Speaker: Ich glaube auch, ja.
Speaker: Und vielleicht ist das halt so dieses Kriterium, wir gucken von Grafik, Game Design, Spielregeln oder irgendwas drauf und vernachlässigen vielleicht dieses Kernbedürfnis, was die vielleicht am ehesten sehen oder einfach auch spüren am Tisch, wenn sie es auf den Tisch bringen und nehmen dann das Spiel, was dort am besten ankommt.
Speaker: Muss man ein Praktikum machen.
Speaker: Ist ja bestimmt gut.
Speaker: Ich bin nur bis hier, die anderen beiden.
Speaker: Moon, Colony, Bloodbarth.
Speaker: Das klingt ja großartig.
Speaker: Also, wowi.
Speaker: Also, da ist einfach, ja, Katastrophe mit Ansage irgendwie.
Speaker: Ja, es wurde in der Begründung auch mit erwähnt, dass das eins der beiden Spiele ist, die auch Gesellschaftskritik drin haben.
Speaker: Und dort ging es insbesondere auch um, ich glaube, so diese Technikverliebtheit oder überliebende Technologie.
Speaker: Die hatten auch so eine Karte gezeigt, irgendwelche automatischen Türen, die dazwischen schießen und so weiter.
Speaker: Jutta hat es auch gespielt.
Speaker: Sie hat damals gesagt, es fiel ihr ganz gut.
Speaker: Heute hat sie gesagt, ja, kann man so machen.
Speaker: War ein bisschen vielleicht dann doch nicht ganz so begeistert.
Speaker: Damals hat es, glaube ich, schon gesagt, war ein schönes Spiel, was er gespielt hat.
Speaker: Ich war überrascht, dass so Bloodbath im Titel überhaupt damit ausgezeichnet wird.
Speaker: Da finde ich cool.
Speaker: Finde ich gut.
Speaker: Ja, ich habe es leider nicht gespielt.
Speaker: Ich würde es aber gerne mal spielen.
Speaker: Also der Titel kriegt mich auf jeden Fall.
Speaker: Da hab ich Bock drauf.
Speaker: Und natürlich Rebirth.
Speaker: Mein Lieblings... Lieblings... Lieblingsdings.
Speaker: Selbst du hast noch drauf gewartet.
Speaker: Ja, und dann hab ich es gespielt.
Speaker: Und jetzt find ich's richtig gut.
Speaker: Und ich bin ja ultra picky.
Speaker: Und nörgelig auch.
Speaker: Und so...
Speaker: Und das ist einfach gut, das sieht gut aus, das funktioniert gut, das macht Spaß, das geht mir nicht auf die Nerven.
Speaker: Das ist aber auch so ein Spiel, was relativ schnell gelernt ist, schnell gespielt, nicht besonders tief.
Speaker: Das ist so ein bisschen, ich habe sowieso das Gefühl, dass das so ein bisschen dahin geht, mehr so TikTok weniger Kinofilm.
Speaker: bei den Brettspielen.
Speaker: Also es muss schnell verständlich sein, es muss am liebsten auch schnell gespielt sein.
Speaker: Also ja, Zugänglichkeit wird immer wichtiger, habe ich das Gefühl, also bei den Empfehlungen.
Speaker: Also wenn Rebirth das nicht gewinnt, dann war ich nicht.
Speaker: Wie gesagt, die anderen...
Speaker: Was war das erste jetzt schon wieder?
Speaker: Hab ich schon wieder vergessen.
Speaker: Was feiert das QR.
Speaker: Okay, da würde ich, wie gesagt, sowieso was zu sagen wollen.
Speaker: Rebirth, finde ich, hat interessante Entscheidungen.
Speaker: Deswegen finde ich es gar nicht so wenig tief.
Speaker: Nicht, dass es in der Strategie jetzt sehr tief ist, was du machst.
Speaker: Aber ich finde, bei jedem Plättchen hast du doch mehrere Optionen.
Speaker: Und du musst auch so ein bisschen ein, zwei Züge im Voraus gucken.
Speaker: Willst du doch irgendwo eine Mehrheit sichern?
Speaker: Vergisst du irgendwo was?
Speaker: Ich fand es halt viele interessante Entscheidungen.
Speaker: Also ich war sehr positiv überrascht und geht auch so ein bisschen in die Richtung, wo ich denke, boah, es ist schön, mal so ein Spiel zu spielen, was jetzt nicht...
Speaker: Ja.
Speaker: Und sich seit eine Regel hat mit drei Sonderregeln an jeder Stelle, wie unsere Eurogames so sind, die mich halt auch, das habe ich ja schon öfters gesagt, so ein bisschen anöden, da habe ich keinen Bock mehr zu.
Speaker: Das brachte sie auf den Kern, wir haben sie mit Liv gespielt, die waren alle begeistert, leider bisher nur einmal.
Speaker: Ich fand es einfach schön, ein tolles Spiel.
Speaker: Ja, finde ich eine gute Auszeit.
Speaker: Überhaupt kann ich mit der Kennerspielnominierung leben.
Speaker: Finde ich gut.
Speaker: Ja, das habe ich auch das Gefühl.
Speaker: Das hat ja auch so eine, also es hat ja zwei Seiten, so eine Schottland-Seite, Irland-Seite.
Speaker: Irland ist, glaube ich, ein bisschen komplexer so.
Speaker: Wir haben bisher, glaube ich, in Schottland gespielt.
Speaker: Ja, auch, ja.
Speaker: Also man kann da auch noch ein bisschen tiefer einsteigen.
Speaker: So in Bossfighters QR, da habe ich mich allerdings ein bisschen gewundert über die Nominierung.
Speaker: Ja.
Speaker: Weil das mir einfach so ein bisschen, ich meine, es ist halt
Speaker: so Deckbuilding-Karten-Boss-Battler, wie man ihn vielleicht, weil ich auch im Videospielbereich natürlich viel darin sehe, mir jetzt nicht viel Neues gebracht hat,
Speaker: aber super schön gemacht war.
Speaker: Es macht mir auch Spaß, das zu spielen und herauszufinden, wie die Bosse da, also wie man sie besiegen kann.
Speaker: Das ist ja Teil des Spiels, dass du gar nicht weißt, was die machen und dann spielst du einmal gegen die und hast das.
Speaker: Aber trotzdem war ich ein bisschen überrascht, warum das jetzt als Kennerspiel dann nominiert ist.
Speaker: Ja, ich dachte mir auch so, es ist ja richtig cool für Familien.
Speaker: Aber whatever.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Da bringen sie auch dann die Frage, wo hättest du denn Take Time einsortiert?
Speaker: Ist das für dich Familie oder Kenner?
Speaker: Das ist Kenner.
Speaker: Also wenn ich mir vorstelle, dass ich das mit Kindern spielen muss, ich würde ja ausrasten.
Speaker: Das macht mich ja wütend.
Speaker: Ach so, wegen Familie, ja.
Speaker: Ja, und ein Spiel des Jahres ist ja, also ich guck mal nochmal, was da so steht, aber ich glaub, das, was da steht, also Spiel des Jahres macht für mich aus, dass ich das mit Kindern, also mit älteren Kindern spielen kann, ohne dass sie mich wütend machen.
Speaker: Das ist so die Definition.
Speaker: Alle haben Spaß, alle können irgendwie so vor sich hin tüddeln und keiner hasst sich am Ende.
Speaker: Und bei Take Time, da würde ich auf jeden Fall, also
Speaker: For sure.
Speaker: Wäre ich dann wütend.
Speaker: Deswegen Kennerspiel.
Speaker: Und bei Take Time hatte ich so ein bisschen das Gefühl, dass das in die Kennerkategorie gehört hat.
Speaker: Aber vielleicht wird es dann irgendwie noch nach... Es war ja, glaube ich, dann in der Family-Shotlist, dass man es irgendwo drin hat.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ich weiß es auch nicht.
Speaker: Ich fand es jedenfalls so ein schön gemachtes Spiel.
Speaker: Ich finde es auch.
Speaker: Mega.
Speaker: Wäre einfach für mich so mein Tipp gewesen.
Speaker: Deswegen war ich da ein bisschen traurig, dass sich das für die Macher da nicht ausgezeichnet hat.
Speaker: Ja, aber ich glaube, es ist auch wahrscheinlich sehr speziell.
Speaker: Also für ganz bestimmte Menschen ist es bestimmt super geil.
Speaker: Und für ganz viele Leute ist es so wahrscheinlich so mittel.
Speaker: Also wir haben es mit relativ vielen unterschiedlichen Leuten gespielt.
Speaker: Und die fand es auch gut.
Speaker: Auch mit wirklich wenig Spielern.
Speaker: Es hat allen Spaß gemacht.
Speaker: War bei uns die Erfahrung.
Speaker: Ich habe es bisher nur...
Speaker: Ich hab's bisher nur hier gespielt.
Speaker: Also ich hab nur genau zwei Personen.
Speaker: Eines davon, eine bin davon ich, erlebt, wie sie dieses Spiel spielen.
Speaker: Also, don't know.
Speaker: Nee, da haben wir mehr gehabt.
Speaker: Und es waren viele, die eigentlich gar nicht groß spielen.
Speaker: Die auch, wenn wir spielen, manchmal gar nicht mitspielen.
Speaker: Und bei Take Time waren alle dabei.
Speaker: Spiel des Lebens.
Speaker: Spiel des Jahres.
Speaker: Spiel des Jahres.
Speaker: Ja, vielleicht ist da doch richtig drin.
Speaker: Ich find's von der Komplexität her, ist es halt schon auch...
Speaker: wird es ja dann auch anspruchsvoll nach ein paar Leveln.
Speaker: ich hab so allgemein, als ich mir die Spiele angeguckt hab, ist ja schon auffällig, also du hast das ja auch schon angesprochen mit diesem, ich hab keinen Bock mehr auf 500 Seiten Regeln und ich will, dass es irgendwie zugänglich ist und will vor allem irgendwie eine gute Zeit haben mit Menschen.
Speaker: Und das ist, also ich hab das, ich merk das auch und ich hab immer gedacht, das ist so ein individuelles Ding, also dass ich irgendwie einfach keinen Bock mehr hab auf so starre Regeln und man ist die ganze Zeit nur damit beschäftigt zu gucken, ob jetzt
Speaker: keine Ahnung, man jetzt KTX an Punkt Y spielen darf.
Speaker: Das scheint aber irgendwie so ein allgemeineres Ding zu sein.
Speaker: Und da habe ich mich gefragt, woran liegt denn das?
Speaker: Ist das so ein gesellschaftliches Ding?
Speaker: Ist es so Romantik im Brettspielbereich?
Speaker: Wir beschäftigen uns jetzt mit Privatem.
Speaker: Was ist das?
Speaker: Du meinst, weil jetzt der Trend dahin geht, dass man diese komplizierten, nenne ich es mal, nicht mehr so spielen mag?
Speaker: Also die Empfehlungen sind halt sehr zugänglich im Sinne von, die Einstiegshürden sind relativ niedrig.
Speaker: Also man hat nicht dieses klassische Regelkonstrukt.
Speaker: Endeavor wäre zum Beispiel so ein Beispiel.
Speaker: Das ist schon ein bisschen auf dem Weg gewesen.
Speaker: Aber man hat trotzdem noch dieses klassische Regellernen und dann hat man schon noch ein relativ mechanisches Spielgefühl.
Speaker: Bei Rebirth ist es dann schon wieder anders.
Speaker: Also man hat trotzdem noch Regeln, aber die sind jetzt nicht besonders kompliziert.
Speaker: Man kann da auch jemanden hinsetzen und sagen, hast du deine Plättchen und legst die da hin und dann wird es gut.
Speaker: Das ist ja schon ein Unterschied.
Speaker: Und man hat auch so ein anderes Spielgefühl.
Speaker: Und ich dachte immer, das ist sonst manche Dinge, aber es scheint irgendwie so eine Marktentwicklung zu sein, glaube ich.
Speaker: Ja, also ich könnte jetzt nichts für das Spiel des Jahres dazu sagen, weil wir eben schon gesagt haben, wir gucken jetzt nicht in die Köpfe der Jury, gehen wir davon aus, sie gucken vielleicht wirklich, was den Leuten am meisten Spaß macht und haben da einfach ihr Gespür für.
Speaker: Für den Markt, den wir auch bedienen bei Funtales, was viel Kenner Plus des Experten auch mit dabei ist oder natürlich davon abgibt.
Speaker: da habe ich schon diese Tendenz, dass sehr viele Leute sagen, boah, ich brauche diese ganzen Ausnahmeregelungen und so, ich habe da keine Probleme mehr drauf und oft geht es auch noch zu Lasten von der Interaktion.
Speaker: Jeder puzzelt dann auch noch kompliziert vor sich hin und man macht gar nichts mehr miteinander und das war auch gerade bei Victoria Pater Spiele in der Gruppe gab es auch die Diskussion hier über Nizia Rebirth
Speaker: wo eine Stimme so war, ja, wozu brauche ich das?
Speaker: Und alle anderen haben so gesagt, es ist einfach mal geil, dass man sich wieder auch ein bisschen bekämpfen kann, dass es einfach ist.
Speaker: Und da waren sehr viele Kommentare, die in die Richtung gingen.
Speaker: Und das sind wirklich schon Leute, die schon auch sehr komplexe Sachen spielen, aber eben auch kürzere Spiele suchen.
Speaker: Und dann tauchen immer wieder so Spiele auf von früher wie El Crande, wo die Leute hinterher trauern.
Speaker: auch wenn das jetzt nicht ganz vergleichbar ist, die einfach waren, trotzdem spannend, interaktiv und auf dieser Ebene was bringen, wo man auch gegeneinander spielt.
Speaker: Und da sehe ich schon einen Trend, glaube ich, dass diese Eurogames es schwerer haben werden, die einfach nur so künstlich aufgeplayt sind.
Speaker: Um es so komplexer oder komplizierter zu machen.
Speaker: Hat aber für mich weniger mit der Jury-Sache jetzt und Spiel des Jahres zu tun.
Speaker: Mhm.
Speaker: Ja, ihr könnt ja mal, ihr Menschen da, die jetzt die Kommentare bedienen könnt, ihr könnt ja mal sagen, wie ihr das so seht.
Speaker: Ihr könnt ja mal auf euren Teller gucken, was ihr so spielt und wie sich das verändert hat in den letzten Jahren.
Speaker: Das ist auch so ein Schiff zu Cozy Sozialerlebnis mit geringer Einstiegshürde.
Speaker: Das ist mein Arbeitstitel für meine Analytik für dieses Jahr.
Speaker: Cozy, ich habe schon mehr vergessen, was ich eben gesagt habe.
Speaker: Das, was ich eben gesagt habe.
Speaker: Da kannst du ja so ein Zeug spulen.
Speaker: Ja, ob ihr das auch so wahrnehmt, ob das irgendwie so ein Ding ist, ich finde es auf jeden Fall gut.
Speaker: Also soziale Erlebnisse sind ja wichtig für uns als Menschen.
Speaker: Eigentlich habe ich mal gedacht, wahrscheinlich funktioniert das genau andersrum, dass wir jetzt irgendwie alle noch uns trotzdem zum Spielen treffen, aber nicht mehr so richtig interagieren, weil wir dann irgendwelche Apps haben und eigentlich nur vor uns hinrödeln.
Speaker: Aber das scheint ja irgendwie das Gegenteil zu sein.
Speaker: Schreibt es gerne in die Kommentare, wo auch immer ihr gerade seid.
Speaker: Ihr könnt uns auch gerne auf Facebook und Instagram besuchen.
Speaker: Da könnt ihr auch uns schreiben, wie ihr das seht.
Speaker: Da gibt es auch demnächst Content zu Wacktown.
Speaker: Das könnt ihr euch, falls ihr das noch nicht kennt, könnt ihr euch das auf unserer Website angucken, funtales.de.
Speaker: könnt ihr einfach auf Spanner klicken auf der Landingpage und kommt direkt zu Vector und könnt euch alles angucken.
Speaker: Da sind auch die Podcast-Folgen verlinkt, wo Henrik erklärt, was überhaupt so abgeht in Vectown.
Speaker: Ja, möchtest du noch ein Schlusswort loswerden?
Speaker: Du hast die Ehre.
Speaker: Das lieb, aber ich freu mich einfach, die ganzen Nominierten jetzt auch mal zu spielen.
Speaker: Vielleicht noch ein paar auf den Longlist, die ich nicht kenne.
Speaker: Speziale?
Speaker: Nee, auch wenn ich die Chance kriege, gucke ich mir die eigentlich schon gerne an.
Speaker: Also wenn ich dann sehe, das ist was und es war nominiert, dann, ja, es hat ja zumindest eine Empfehlung bekommen von der Jury, die viel Arbeit reinsteckt und dann will ich die eigentlich auch gerne sehen.
Speaker: Ich bin gespannt auf Dito, weil das klang so wie jedes Spiel...
Speaker: Mit Wörtern, was ich bisher schon gesehen habe, super generisch klang das, aber es scheint ja irgendwie super nice zu sein.
Speaker: Das kriege ich bestimmt mal irgendwo mitgespielt.
Speaker: Mal gucken.
Speaker: Erfahrt ihr dann irgendwann in irgendeiner gespielt, gemacht, gedacht Folge, ob ich das gespielt habe.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.




