Transcript
Per-Olof Waßen: Dem Roman.
Pellonski: Dem Pelle?
Pierre : Und Pierre.
Pellonski: Ja, Mensch.
Pellonski: Roman, danke, dass du heute Host bist.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Pellonski: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Gerne.
Pellonski: Während du versuchst den Ton auszumachen.
Per-Olof Waßen: Tack.
Per-Olof Waßen: Und weg.
Per-Olof Waßen: Genau.
Per-Olof Waßen: Aus.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Genau, schön.
Pellonski: Ein Gesicht, was länger nicht im Podcast zu hören war und zu sehen war.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Hört ihr dieses Gesicht?
Pierre : Ja.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Das Lachen vielleicht erkannt.
Pellonski: Ja genau, wie der verrückte Hund, ne?
Pellonski: Ja.
Pellonski: Folge 155, Roman.
Per-Olof Waßen: Ja.
Pellonski: Schön, dich zu sehen. Wir haben auch schon länger wieder nicht mehr gepodcastet.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Genau, also wir haben uns eigentlich auch schon lange nicht mehr so richtig gesehen.
Pellonski: Ja, das stimmt.
Per-Olof Waßen: Schön hast du Zeit und bist auch dabei.
Pellonski: Schön, dass ihr da seid.
Pellonski: Genau.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Ja, und schön sehe ich
Per-Olof Waßen: Pierre wieder mal. Boah, mein Herz geht auf, mein Herz geht auf.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Ich war ja schon eifersüchtig, als ich gesehen habe, dass ihr da in Deutschland...
Per-Olof Waßen: bei der Ausbildung, da plötzlich der Pierre da durch die Wälder huscht.
Per-Olof Waßen: Oh, ich möchte Augen, Pierre.
Per-Olof Waßen: Ich möchte ja auch ein PR haben bei mir.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Das war schon voll cool, das gewohnte Bild.
Per-Olof Waßen: Das sportliche...
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: tänzenden Pierre da bei euch durch die Reels zu huschen, das ist schon toll.
Pellonski: Ich habe genau das gleiche gedacht.
Pellonski: Als ich das gesehen habe und ich habe auch zum Pierre das gleiche gesagt.
Pellonski: Ich habe gesagt, es ist wahrscheinlich auch...
Pellonski: auch mal gut, wenn die Ausbildungen nicht gerade zeitgleich sind.
Pellonski: den Pierre für einen Tag am letzten Tag oder so auch in der Schweiz zu buchen, weil Pierre einfach jetzt mal länderübergreifend
Pellonski: einfach eine Expertise mitbringt, die die Barfußschule sehr geprägt hat, die die
Pellonski: Arbeit schon seit jetzt.
Pellonski: einem Jahrzehnt. Ich habe jetzt einfach gerade nochmal gesehen, ich kenne Pia seit 2015 und seit...
Pellonski: 2016
Pellonski: war bei Kursen dabei, also seit 10 Jahren bei Vivo Barefoot, bei der Barefoot Academy
Pellonski: bei der Barefoot Academy und der Barfußschule dabei.
Pellonski: Und es wäre schön, wenn in der Schweiz bei einer Tour auch mal eine...
Pellonski: Eine runde Pierre.
Pellonski: dabei wäre.
Pellonski: Weil so wichtig bist du.
Pellonski: als
Pellonski: Glied.
Pellonski: der barfußschule
Pierre : Ich weiß gar nicht, was ich sagen sollte. Ich bin...
Per-Olof Waßen: Ja.
Pierre : Erstmal sehr, sehr froh und dankbar, wieder hier zu sein, auch im Ernst. Und vor allem, ich muss mich bedanken, dass ihr mir auch die Zeit gegeben, die ich gebraucht habe, mit einem unglaublichen Verständnis, das es nirgendwo so gibt.
Pierre : Nimm.
Pierre : Und
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Und noch dazu muss ich auch sagen an Roman, der das ein bisschen...
Pierre : in die Gänge, wie sagt man das, in die Gänge getan oder gelaufen.
Pellonski: In die Wege geleitet vielleicht.
Pierre : in die Wege geleitet, dass ich wieder dabei bin.
Pierre : bin und sein darf. Deshalb vielen lieben Dank.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Super.
Per-Olof Waßen: hat es sich gelohnt, dass ich einfach jede Nacht um 12 Uhr angerufen habe.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pierre : Ja.
Pierre : Gut, deine Nachrichten, wo du gesagt hast, in einer Nachricht muss ich kurz erzählen, auch an die Zuhörer, wo du gesagt hast.
Pierre : Ja, Podcast und nochmal Podcast. Viermal hast du es erwähnt. Da muss ich so lachen. Ja, okay, stopp.
Pierre : Podcast -Macher sind.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Genau.
Pierre : Nein, nein.
Pierre : Quatsch, Ava.
Pierre : Geil.
Per-Olof Waßen: Hm.
Pellonski: Ja.
Per-Olof Waßen: Hele.
Pellonski: Ja.
Per-Olof Waßen: Darf ich dich eine technische Frage stellen?
Pellonski: Ja.
Per-Olof Waßen: Siehst du das bei dir auch, dass bei dir so ein
Per-Olof Waßen: ein oranges Symbol ist.
Per-Olof Waßen: und irgendwas von Warning und Health Check und Cloud und...
Pellonski: Ja, das sehe ich wohl schon.
Per-Olof Waßen: Das steht.
Pellonski: Ähm.
Pierre : Ja.
Per-Olof Waßen: Meinst du, das hat einen Einfluss? Nicht, dass wir da jetzt...
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Amen.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pierre : Umsonst quatschen.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Da steht nur, the recommended minimum memory is 8 GB support article bla bla bla.
Pellonski: Aber...
Pellonski: Sonst sehe ich da nichts.
Per-Olof Waßen: Gut, ist ja normal, dass beim Pelle irgendwie ein Minimum wieder da ist oder ein bisschen zu wenig Speicher oder zu wenig Batterie.
Pellonski: Ich kann es dir nicht sagen.
Per-Olof Waßen: Mh.
Per-Olof Waßen: Nee, das wird dann schon funktionieren.
Pellonski: Also der Speicher reicht auf jeden Fall aus.
Per-Olof Waßen: Super.
Pellonski: Gigabyte sind noch da.
Pellonski: Von daher weiß ich es jetzt auch nicht.
Pellonski: Sollte für die Zuhörer nicht so spannend sein, wahrscheinlich, wie unsere Speicherkapazitäten aussehen, da sind wir, glaube ich,
Pierre : Mh.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Nee.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Überfordern wir die Speicher der Leute.
Pellonski: Wir haben uns, letzte Woche hast du ja so einen schönen Podcast mit der Naomi gemacht zum Thema Tragetuch, Kind mit zur Ausbildung nehmen und hast dann auch gesagt, es ist kein Problem, wenn Kinder mal mit zur Ausbildung genommen werden. Es hat mir sehr gefallen, das würde ich gerne unterstreichen auch nochmal.
Pellonski: dass wir wirklich, ich hatte meine Kinder schon dabei, der Ben hatte schon mal seinen Hund dabei und es gibt so einen Spruch, wo Menschen sind, da Menschelt ist.
Pellonski: Das heißt...
Pellonski: wir sind da sehr offen für wenn mal so anfragen kommen
Pellonski: die so ein bisschen...
Pellonski: Das muss ja nicht ein Kind sein, das kann ja ein anderes.
Pellonski: andere sache seine und wir haben schon leute gehabt
Pellonski: Die haben dann im Wohnwagen übernachtet und so weiter, alles Mögliche.
Pellonski: Alles ist auf jeden Fall...
Pellonski: Besprechbaren, das wollte ich nochmal sagen. Davor die Woche war ich mit dem Ben, glaube ich, im Podcast zuletzt und da sind wir
Pellonski: Am gleichen...
Pellonski: haben in der Nacht dann nach Kroatien gefahren.
Pellonski: Und das wollte ich ganz kurz auch ein bisschen teilen hier. Wir waren ja bei Frodo -Schuhen.
Pellonski: Und das war...
Pellonski: total krass, mal
Pellonski: mit dem
Pellonski: Flieger dahin zu fliegen. Ich bin zum ersten Mal in der Propellermaschine tatsächlich geflogen. Das hatte ich so noch nicht. Das war aber auf jeden Fall cool. Da hat man die Dinge ja auch schön von oben gesehen. Da reden wir heute ein bisschen drüber, nämlich mal so ein bisschen Vogelperspektive bekommen.
Pellonski: Ähm.
Pellonski: Auf jeden Fall waren wir bei Frodo Shoes. Wir haben uns wirklich sehr, sehr wohl da gefühlt. Wir wurden
Pellonski: Richtig, ich möchte sagen, Hof 4. Also so, der Fahrer holt euch vom Flughafen ab und dann fährt man euch dann da und da und da gibt es Essen und danach lassen wir euch in Ruhe.
Pellonski: Und dann könnt ihr euch den Abend verbringen, wie ihr wollt. Und dann Sauna. Und das war einfach herrlich. Also ganz, ganz großen Dank nochmal an Frodo Schuss. Und als ich am Flughafen war.
Pellonski: Auf dem Rückweg in Kroatien habe ich mir dieses kleine Schokolädchen aus Kroatien mitgemacht.
Pellonski: Was ich leider nur optisch mit euch teilen kann, diese...
Pellonski: Bayadera
Pellonski: Nougatschokolade und
Pellonski: Ich bin so ein riesen Fan, wirklich, ich weiß nicht warum, bei Schokoladen, wenn das in so einem...
Pellonski: Goldpapier eingepackt ist. Ich weiß nicht, macht euch das auch immer so?
Pellonski: So, jeck.
Pellonski: Diese ganz leichten, also es ist einfach, das sind so Kleinigkeiten, die die Sache aber einfach schon...
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: zu so einem Gesamterlebnis machen.
Pellonski: Mh.
Pellonski: Auf jeden Fall.
Pierre : Ah...
Per-Olof Waßen: Ich habe hier keine Schokolade zu Hause.
Pellonski: Auf jeden Fall ein Knaller.
Pierre : Was für eine Scheiße ist das?
Per-Olof Waßen: Oh.
Pellonski: Hallo.
Pierre : Das ist Mobbing, ja.
Per-Olof Waßen: Ja.
Pellonski: Kroatische Schokolade.
Pellonski: Ich lasse euch eine übrig, die teilen wir dann in vier Stückchen.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Eigentlich habe ich sie Judith mitgebracht. Sie weiß gar nicht, dass ich sie gerade esse.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Die hört ja auch den Podcast nicht, Gott sei Dank.
Pierre : Tschüss.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Jetzt hatten wir letzte Woche, direkt nach der Kroatien Woche, hatten wir dann in der...
Pellonski: In Deutschland Stufe 1 Ausbildung und in der Schweiz einen Tag später auch.
Pellonski: Begonnen.
Pellonski: Beides am Wochenende beendet.
Pellonski: Ja.
Pellonski: Wie geht es euch jetzt?
Pellonski: So nach dem...
Pellonski: nach der Ausbildungswoche.
Per-Olof Waßen: Also mir.
Per-Olof Waßen: geht es.
Per-Olof Waßen: Sehr, sehr gut. Das war ein...
Per-Olof Waßen: Also wirklich, man sagt ja immer, besser kann es nicht werden.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Ja.
Per-Olof Waßen: Und...
Per-Olof Waßen: Und es soll auch gar nicht wertend sein, es gibt ja nicht ein Bester oder Schlechter, aber diese...
Per-Olof Waßen: Truppe, diese Gruppe, die war einfach
Per-Olof Waßen: Opa, Opa, Berner Hammer.
Per-Olof Waßen: Das war so ein schönes, getragenes Gefühl, so viel Wertschätzung, so viel Interesse, so viel Ehrgeiz, auch ein bisschen sich selber.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Ja was auszuprobieren oder was man vielleicht was sie vorher nicht gekannt haben das war so so schön also wirklich
Per-Olof Waßen: Das waren vier extrem tolle Tage, anstrengende Tage. Wir waren viel draußen, das Wetter war ein bisschen...
Per-Olof Waßen: Regenricht zum Teil noch.
Per-Olof Waßen: Hat gar nichts gemacht.
Per-Olof Waßen: Und ähm...
Per-Olof Waßen: Ja, also wirklich super super schön.
Per-Olof Waßen: Ich habe viel Kraft gegeben.
Pellonski: Hm.
Pellonski: Wie war es bei dir, Pierre? Du warst einen Tag dabei, am Samstagmorgen.
Pellonski: Wieder.
Pellonski: angefangen
Pellonski: in der Barfußschule eine Einheit zu geben, die den ganzen Tag im Prinzip überspannt hat.
Pierre : Ich war sehr...
Pierre : Also danach, so wie heute, darüber bin ich sehr erleichtert.
Pierre : dass ich doch nicht alles verlernt habe.
Pierre : Das ist so...
Pierre : Es ist ja ein bisschen Wahnsinn, was da in den Köpfen geht, genau wie heute auch.
Pierre : wie ich mich vorher meistens sehr oft verrückt mache. Da kenne ich überhaupt noch jeden Podcast. Da stresse ich mich immer selber sehr.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Das war so angenehm wie jedes Mal. Die Ausbildungen, die sowas von großartig, man lernt kennen.
Pierre : wirklich Menschen tiefer, man kommt sehr nah dran.
Pierre : Diese neue Begegnung, plus diese Chemie, diese Atmosphäre zwischen Gleichgesinnten auch, das ist so grandios. Ich habe das so vermisst, Leute.
Pierre : Genial einfach.
Pellonski: Schön.
Pellonski: Ich bin auch.
Pellonski: Beseelt von der Ausbildung?
Pellonski: Es war für mich...
Pellonski: Es erschwert, weil ich hatte leider Nachtdienste zurückbekommen, die ich weggetauscht hatte und musste doppelt arbeiten, also tagsüber Ausbildung, nachts dann zum Nachtdienst und dann noch eine Familie zu Hause. Das ist sich so ein bisschen in die Quere gekommen und wir hatten leider mit unserem Gastgebenden...
Pierre : Hmm.
Pellonski: Etablissement Schwierigkeiten, da sie das...
Pellonski: dann vielleicht einen Führungswechsel komplett in der...
Pellonski: Alanus -Hochschule zieht weg und vielleicht wird das Werkhaus von anderen übernommen. Aber momentan war es leider erst mal die letzte Ausbildung in der Alanus -Hochschule. Das haben wir auch da erst erfahren.
Pellonski: Im November...
Pellonski: ist da Schluss erstmal offiziell und das ist dann einfach komisch gewesen, dass auf einmal so plötzlich die letzte Ausbildung da ist.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Zudem hatten wir ein, das sage ich jetzt hier ganz offen, auch wenn es gehört wird, ein forderndes Klientel, würde ich mal sagen.
Pellonski: Die?
Pellonski: der Ausbildung aber alle Ehre gemacht hat, denn
Pellonski: Mh.
Pellonski: Wir haben mal irgendwann gesagt, Stufe 1 ist vor allem so der Kopf. Verstehen.
Pellonski: wie läuft man, die Lauftechnik, also es ist kopfgeprägt, von Verständnis geprägt.
Pellonski: Aha -Erlebnissen verstehen, was ich schon immer gefühlt habe. Habe ich jetzt einen Namen für? Da habe ich jetzt Ideen für und so.
Pellonski: Während Stufe 2 vielmehr die emotionale, die seelische Seite ist, wo wir viel eher sagen, okay, wir reden jetzt nicht mehr so rüber. Und Stufe 3 erwarten wir eigentlich, dass wir da nicht mehr die ganze Zeit rumtexten, sondern dass wir uns einfach auf den Körper, auf die Jahreszeiten, auf Kälte, Wärme, Feuer, elementare Dinge so einstellen, ganz mit dem Körper und den Sinnen erleben.
Pellonski: Es war eine sehr, sehr fordernde Gruppe, die sehr viel
Pellonski: fragen gestellt hat sehr viele hinterfragt hat sehr viel
Pellonski: auch immer wieder eigene Ideen hatte und da mussten wir tatsächlich
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Ja.
Pellonski: Doch siehe.
Pellonski: immer wieder in den Kopf gehen und da wir sehr, sehr gerne übers Spüren gehen, mussten wir da noch häufiger Einladungen aussprechen, ins Spüren zu kommen.
Pellonski: Und das hat das Ganze schon fordernd gemacht, energetisch.
Pellonski: Das schöne daran ist aber...
Pellonski: dass wir am Ende auch einfach eine Gruppe hatten, die
Pellonski: gewachsen ist, die
Pellonski: die auch sehr berührt war am Ende.
Pellonski: Und mit denen wir...
Pellonski: für mich nochmal eine ganz besondere Szene hatten. Du weißt, Roman, wie unsere Abschiede sind.
Pellonski: Und das Lied, das kennst du ja auch, das kommt ja auch von dir, das haben wir ja getauscht, von Alegria auf ein anderes Lied.
Pellonski: Wir standen am Ende im Kreis und haben alle mitgesummt und waren Arm in Arm und das hat sehr geschwungen, muss ich sagen. Also das eigene Sumpf dieses Liedes, alle zusammen, das war...
Pellonski: War sehr, sehr besonders. Habe ich sehr konserviert und so. Von daher, ja, wir haben auch auf jeden Fall wieder diesen typischen Alster.
Pellonski: Prost.
Pellonski: After Blues.
Pellonski: Wenn gleich...
Pellonski: mit der mich wirklich vom Brain her wirklich ange...
Pellonski: Ja.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: schon gefordert hat.
Pellonski: Hast du davon noch was gemerkt, Pierre?
Pierre : Ähm.
Pierre : Kappalisch oder...
Pellonski: Nee, ob du gemerkt hast, hier ist viel Kopf gefragt und viel...
Pellonski: viel Energie gefragt.
Pierre : Ja, absolut.
Pierre : Absolut. Das ist auch manchmal das Spannende in der Ausbildung. Durch die verschiedene Klientel, da hat man immer die Menschen auch sehr verkopft. Und das ist immer wieder die Kunst, genau wie beim Laufen. Das spiegelt sich da unglaublich sehr.
Pierre : Gerade bei der Analyse, man kann ja auch...
Pierre : Dieser Maßstab der Menschen, der Beobachtung, der Analyse, Videoanalyse,
Pierre : Man darf auch nicht das Ziel verpassen, wenn man zu Detail zutaucht.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : da reintaucht in diese ganz kleinen Details. Man verliert das große Überblick, aber das ist auch ein bisschen das Thema des Heute.
Pellonski: Ja, ja.
Pierre : wolltest du sicherlich auch hin.
Pierre : Das ist der Maßstab. So drücke ich auch gerne das aus. Man muss ja auf den Menschen schämen.
Pierre : die Dinge eher vereinfacht und nicht
Pierre : zu kompliziert machen.
Pellonski: Wie war das bei dir, Roman?
Pellonski: Habt ihr so ein Rauszoomen?
Pellonski: praktiziert, dass ihr gesagt habt, stopp, nicht zu tief rein, sondern
Pellonski: Gab es diese Momente? Gab es da auch?
Per-Olof Waßen: Mhm.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Ja, die gab's, die gab's.
Per-Olof Waßen: Die gab es wirklich sogar sehr oft, weil das Schöne war, glaube ich, wirklich bei uns so,
Per-Olof Waßen: dass...
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: dass wir auch die theoretischen Geschichten, da muss man sagen, ja, dann macht der Fuß genau das und so.
Per-Olof Waßen: dass wir sehr vieles mit dem einfachen...
Per-Olof Waßen: Machen wir mal.
Per-Olof Waßen: Machen wir das Pendel nach vorne quasi.
Pellonski: Hm.
Per-Olof Waßen: Also bei der ganzen Ganggeschichte.
Per-Olof Waßen: Und dann braucht man mal die verschiedenen...
Per-Olof Waßen: Gelenke.
Per-Olof Waßen: Und das war schon toll, dass da
Per-Olof Waßen: Ich glaube, dass unsere Teilnehmenden wirklich so...
Per-Olof Waßen: bereit dazu waren, zu spüren und gar nicht so genau...
Per-Olof Waßen: nachfragen wollten
Per-Olof Waßen: oder so genau noch ins Detail gehen wollten.
Per-Olof Waßen: Bei vielen Geschichten. Das war wirklich spannend und war auch spannend zum Beispiel auch...
Per-Olof Waßen: Die Emily, die aus der Physio kommt.
Per-Olof Waßen: die hat zum Beispiel was Schönes gesagt, die hat so gesagt,
Per-Olof Waßen: Das ist total was anderes als das, was ich die letzten...
Per-Olof Waßen: Jahre.
Per-Olof Waßen: gemacht habe.
Per-Olof Waßen: dass wir sich in all unseren Weiterbildungen und Ausbildungen kennen.
Per-Olof Waßen: wo halt alles so sehr technisch ist und so sehr genau so und dann und so irgendwelche Formeln und irgendwelche
Pellonski: Mhm.
Per-Olof Waßen: Sachen.
Per-Olof Waßen: Und die hatten gesagt, boah, es ist so etwas ganz Neues und ich habe den Anspruch jetzt an mich, dass ich irgendwie dieses Gefühl und dieses Erleben...
Per-Olof Waßen: koppeln kann mit dem was ich schon weiß und vielleicht sogar mal ein bisschen was tauschen muss
Per-Olof Waßen: So hat sie es irgendwie gesagt, irgendwie sinngemäß.
Per-Olof Waßen: Das habe ich noch schön gefunden, dass sie da wirklich von dem...
Per-Olof Waßen: von dem, was sie bisher gemacht hat, wie in eine andere Ebene gegangen ist und jetzt wieder versucht, das Ganze auch wieder zusammenzubringen.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Schön.
Per-Olof Waßen: Ja.
Pellonski: Pierre.
Pellonski: Wir haben von Vogelperspektive, von weit raus zoomen gesprochen.
Pellonski: Im Mai.
Pellonski: würde ich sagen nach den letzten Ausbildungen
Pellonski: War es Mai?
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Kurz davor, würde ich sagen, sogar fast April, meine ich.
Pellonski: Hast du?
Pellonski: Also das ist...
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Genau, hast du gesagt...
Pierre : Ja.
Pellonski: Leute, ich muss...
Pellonski: Cut machen mit allem gerade.
Pellonski: Seid mir nicht böse, aber ich brauche gerade eine Pause.
Pierre : Mhm.
Pellonski: aus diversen Gründen, gesundheitlich, privater Natur und so. Und dann hast du...
Pellonski: Also...
Pellonski: mal uns gesagt, als du dann nach Bali geflogen bist.
Pellonski: Im Sommer.
Pellonski: Hast du viel Abstand?
Pellonski: bekommen, so, ne, zu deinen eigenen Themen, so, was ist da passiert?
Pierre : Ähm...
Pierre : Ich schaff's.
Pierre : durch diese Reise erkannt,
Pierre : dass die Welt größer ist.
Pierre : Das klingt erstmal banal und man weiß, was dieser Satz bedeutet.
Pierre : Aber es zu erkennen,
Pierre : das ist es, wenn man es erlebt hat
Pellonski: Mhm.
Pierre : dann realisiert man,
Pierre : dass man eigentlich gelebt hat in einer gewissen Guckung.
Pierre : Sagt man das so?
Pellonski: Guck mal.
Pierre : Danke.
Pierre : Ein Kong Kong.
Pierre : Deshalb, das hat mich wirklich mein Horizont erweitert und das ist unglaublich, was danach geschehen ist, vom Jobwechsel.
Pierre : und bist zurückgekommen in der
Pierre : Barfußschule, etc. Das hat die Dinge
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Auf Wiedersehen.
Pierre : Ja, Wahnsinn erweitert.
Pierre : Wahnsinn erweitert und man realisiert auch
Pierre : Mann.
Pierre : Man gewissermaßen...
Pierre : Man gewinnt einen gewissen Abstand.
Pellonski: Hm.
Pierre : Von das Große und Ganz.
Pierre : Weil man verliert, glaube ich, auch sehr schnell den Überblick, wenn man zu viel, zu nah ist an der Sache.
Pierre : So.
Pierre : Ich weiß nicht, ob das ganz klar war.
Pierre : Aber so würde ich es...
Pierre : Von meiner Seite ist ausdrücken.
Pellonski: Wir können ja mal einen Aspekt, den du hast, hast du hier schon geteilt, meine ich im Podcast, dass du da so eine Hüftarthrosen, oder?
Pierre : Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich überhaupt geteilt habe.
Pellonski: Doch.
Pellonski: Ich glaube schon, dass du hier eine Hüftarthrosenproblematik hattest und das hat ja erstmal was mit dir gemacht.
Pierre : Ja.
Pierre : Mhm.
Pellonski: Aber wie konnte denn jetzt Abstand...
Pellonski: Bei so einer Sache...
Pellonski: helfen, also
Pellonski: Was hat der Abstand da gebracht?
Pierre : Ähm.
Pierre : gar nicht nachvollziehen.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Entschuldigung.
Pellonski: Das ist gut.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Was das bezogen...
Pierre : An dem Zeitpunkt ist schon ein Monat geschehen, zwei, drei Monate. Und ich hatte mich wieder stabilisiert. Und nur, wenn man sich wieder die...
Pierre : sich stabilisieren. Man weiß,
Pierre : Nicht unbedingt, wo die Reise geht.
Pierre : Und da unten...
Pierre : Zu reisen in das Unbekannt ist manchmal auch anstrengend. Das ist ja das.
Pierre : Und durch diesen Abstand gewinnen,
Pierre : Das hat mir ein bisschen geholfen.
Pierre : Bleib relax.
Pierre : Lass die Dinge, die Sängerwische ist mir eigentlich auf die Arm tatuiert.
Pierre : Diese Karma -Thema.
Pierre : Und zwar...
Pierre : Weil...
Pierre : die Dinge
Pierre : geschehen, was dir geschehen muss.
Pierre : Irgendwie.
Pierre : Man fängt dann ein bisschen zu relativisieren.
Pierre : die Füße flach halten und die Dinge auf sich
Pierre : auf sich kommen lassen.
Pierre : und
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Das hat mir dabei gut geholfen.
Pierre : Hm.
Pierre : Das ist ein bisschen zum Nachdenken.
Per-Olof Waßen: Nee, also diese Antwort, die reicht mir noch nicht.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Nee, nee, nee, nee.
Pellonski: Ja.
Pellonski: Ich wollte nicht so viel quatschen. Ich habe gedacht, vielleicht lasse ich dem Roman einfach den Vortritt.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pierre : Ja.
Pierre : Komm, mach mal direkt hier nicht. Erzähl mal, was möchtest du hören von mir?
Per-Olof Waßen: Nein, gar nicht. Ich habe die zugehört. Das ist für mich schlüssig.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Mhm.
Per-Olof Waßen: Ja, ich denke...
Per-Olof Waßen: Auch oft ja so.
Per-Olof Waßen: Ich kenne das natürlich auch.
Per-Olof Waßen: bei vielen Geschichten, auch wenn es was ganz...
Per-Olof Waßen: so eher kleine Geschichten sind, sei es in einer Beziehung, sei es geschäftlich oder privat.
Per-Olof Waßen: wo er irgendwie eine Spannung aufbaut, dann ist ja eigentlich der Abstand oft dann...
Per-Olof Waßen: da wo man sich selber wieder mal
Per-Olof Waßen: und äh...
Per-Olof Waßen: den Abstand gewinnt und vielleicht auch nochmal drüber nachdenkt.
Per-Olof Waßen: Perspektive einnimmt.
Per-Olof Waßen: Und...
Per-Olof Waßen: Was sehr hilfreich sein kann.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pierre : Ja.
Per-Olof Waßen: Ja.
Pellonski: Es gibt ein Zitat.
Pellonski: was ich vielleicht, ich wollte es gerade nochmal googeln, aber
Pellonski: Was ich vielleicht falsch wiedergebe, aber ich glaube sinngemäß war es so, dass Charlie Chaplin, den kennt ihr alle, ne?
Pellonski: dass Charlie Chaplin wohl gesagt haben soll.
Pellonski: Mit.
Pellonski: ein paar schritten zurück oder mit etwas abstand
Pellonski: wirkt auch noch das größte Drama.
Pellonski: wie eine Komödie.
Pellonski: Ist da was dran?
Pierre : Absolut.
Pierre : Ich mag diesen Satz sehr. Ich drücke das ein bisschen anders aus.
Pierre : Es gibt ja mehrere Sprichwörter, ich bin auch eigentlich der Schlechteste daran wahrscheinlich, aber man sieht den Wald lauter Baum nicht mehr oder andersrum oder sowas.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Vielen Dank.
Pierre : Oder?
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pierre : Oder wenn man zu nah ist an der Wand, man sieht nur noch schwarz.
Pellonski: Hm.
Pierre : Und das war bei mir absolut der Fall.
Pierre : Es ist auch ein bisschen mehr...
Pierre : Arbeitstechnik so der Fall. Das Thema Laufen, das ist ein bisschen ein anderes Thema. Warum Pierre hat eine Pause gemacht wegen der Arthrose. Ich denke mal, du hast es auch mir einmal gesagt.
Pierre : Bella?
Pierre : Hat auch...
Pierre : Und das...
Pierre : Könnte ich schon bestätigen. Das hat schon mit der Identifizierung zu tun. Das ist ein Welt, der bei mir gebracht hat.
Pierre : Und dafür musste ich wieder auch da Füße fassen und dieser Abstand auch da auch wieder gut geholfen, dass ich mich wieder neu orientieren musste. Okay, wo geht die Reise hin? Kenne ich überhaupt noch was?
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Ja, das ist...
Pierre : Dafür ist Abstand tatsächlich...
Pierre : Großartig.
Pierre : Es geht wahrscheinlich auch um sich wieder.
Pierre : zu finden, um die Verbindung zu sich selbst.
Pierre : Obwohl ich dachte, die war da.
Pierre : Man kann sich ganz schnell täuschen.
Pierre : Also...
Pierre : was bewusst und unbewusst
Pierre : Die Realität sieht manchmal doch anders aus, als wenn man selber denkt.
Pierre : Und da war ich tatsächlich auch da ein bisschen. Ich will nicht sagen...
Pierre : Wenn ich gemein werde zu mir selbst, enttäuscht von mir selbst, dass ich das nicht so erkannt, so die Signal des Körpers so doll ignorieren, obwohl ich das präge bei den Leuten.
Pierre : Aber dann doch nicht.
Pellonski: Hmm.
Pierre : Und ...
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Gefühl gehabt, die Authentizität, die ist nicht mehr gegeben, wenn du selber so, ich sag mal, gebrochen gerade bist, kannst du ja nicht anderen Leuten
Pierre : Mhm.
Pierre : Ja.
Pierre : Genau.
Pellonski: was anderes verkaufen. Jetzt wissen alle, die dich kennengelernt haben, die wissen, mit wie viel Energie du in einen Tag reingehst, dann mit
Pellonski: mit den Teilnehmenden. Das sprüht vor Energie und Leute sagen so, das schwappt über und so.
Pellonski: Und natürlich kann ich verstehen, dass man dann denkt, ich kann diese Energie gerade gar nicht liefern oder dass das dann unauthentisch ist.
Pellonski: Aber jetzt...
Pellonski: Eine ganz andere Frage. Wir sind ja jetzt hier...
Pellonski: Ich werde 52 nächsten Monat.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Roman ist 49.
Pellonski: Ist schon jetzt 55 gewesen.
Per-Olof Waßen: Ja.
Pellonski: Genau.
Per-Olof Waßen: Der Bärfutt.
Per-Olof Waßen: Bis dann.
Pellonski: Und genau, auf der Barefoot, genau. Und du bist...
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Du bist Pierre, 44, 45, 44.
Pierre : Jaja, 45.
Pellonski: auch 45
Pierre : Mhm.
Pellonski: Hab ich deinen Geburtstag vergessen? Ne, ich hab mich gemeldet.
Pierre : Ja, ja, doch. Ist nicht schlimm. Kann man jetzt hier und jetzt sagen. Ist nicht schlimm.
Pellonski: Also.
Pellonski: Happy Birthday. Wann war der? Ich habe es eigentlich alle eingetragen.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Wann war der?
Pierre : Ich war in Bali.
Pellonski: Auf Bali, okay.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Ja.
Pellonski: Dann alles Gute zum Geburtstag, lieber Pierre.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Scheiße.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Es ist ein Alter, wo wir Männer...
Pierre : Mhm.
Pellonski: Muss man ja so sagen.
Pellonski: In der Regel
Pellonski: Auf irgendeine...
Pellonski: Hormonelle
Pellonski: Lebenshälften
Pellonski: Ähm.
Pellonski: Barriere treffen.
Pellonski: In irgendeiner Form. Die meisten würden sagen, zwischen dem 43. und dem 55. Lebensjahr irgendwo dazwischen ist eine Midlife -Crisis oder zwischen 40 und 50 irgendwo so.
Pellonski: Kolb.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Und die kann ja...
Pellonski: Die kann ja alle Formen annehmen.
Pellonski: Ist euch das ein Begriff? Ist das eine Sache, wo ihr sagt...
Pellonski: Kann ich schon sagen, habe ich vielleicht auch ein bisschen erlebt.
Pierre : Komm, Roman.
Pierre : Der spricht von dir gerade.
Per-Olof Waßen: Ja, ja. Nee, nee.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Nein.
Per-Olof Waßen: Also...
Per-Olof Waßen: Nee.
Per-Olof Waßen: Ich habe mein ganzes Leben immer wieder mal...
Pierre : Nein.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Midlife Crisis es gehabt.
Pierre : Vielen Dank.
Pellonski: Ja.
Pierre : Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Ja, also klar, also die Selbstfindung und das kann es ja nicht sein und sind denn alle so oder wo bin ich denn jetzt komisch? Also ich habe das ganze Leben.
Pierre : Ja.
Pierre : Ja.
Pierre : Ja.
Per-Olof Waßen: Von klein...
Per-Olof Waßen: Von recht jung auf.
Per-Olof Waßen: immer wieder mal so
Per-Olof Waßen: Konflikte?
Per-Olof Waßen: gehabt.
Pellonski: Ja.
Per-Olof Waßen: mit mir selber und ich glaube, das ist auch gut so.
Per-Olof Waßen: weil ich habe kein großes Loch irgendwann gehabt. Also ich habe immer wieder mal so kleine...
Per-Olof Waßen: Erfahrungen gemacht mit mir, mit anderen und das wollte ich dann irgendwie
Per-Olof Waßen: gerne klären mit mir selber und so habe das auch geklärt jedes mal
Pierre : Ja.
Per-Olof Waßen: Und ich glaube, das hat mir ein bisschen geholfen, dass nicht irgendwann ein Punkt kam, der so wirklich...
Per-Olof Waßen: Jetzt wollen wir es halt hören.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Midlife -Crisis, es ist richtig so, boah, jetzt geht gar nichts mehr.
Per-Olof Waßen: Das hatte ich wirklich so nie.
Per-Olof Waßen: Ja.
Pellonski: Okay.
Pellonski: Ich kann sagen, ich habe das auf jeden Fall erlebt, wenngleich das eine längere Phase ist als irgendwie ein halbes Jahr oder so. Es ist nicht ein Punkt.
Pellonski: Aber diese Crisis...
Pellonski: ab
Pellonski: zu sagen, weil da hat das bei mir angefangen, dieses Rauszoomen.
Pellonski: Und auf meinen eigenen Lebenszeitstrahl. Das passiert immer noch. Immer wieder dieses Vroom -Moment.
Pellonski: Die Zeit ist nicht mehr.
Pellonski: nur da in die Richtung, sondern die ist jetzt in beide Richtungen. Ich bin mittendrin. Da habe ich das sehr oft, dass ich nicht mehr aufs Detail gucke und auf den Alltag, sondern wirklich rauszoome und sage, Moment, wie lange soll das so weitergehen? Du hast nicht ewig Zeit.
Pellonski: machst du das jetzt ewig mit und so, das habe ich sehr, sehr viel häufiger, seit ich so 44, 45 oder so weiter bin, nochmal neue Familie angefangen, was jetzt irgendwie so voll klischeehaft ist, aber das andere war halt einfach nicht, nicht tragfähig, ne.
Pellonski: Und...
Pellonski: Und...
Pellonski: Ich weiß nicht, wenn jetzt eine Frau hier dabei wäre, die würde sich vielleicht genauso einklinken können, die gleichen Dinge erleben oder so.
Pellonski: Ich kann jetzt für mich nicht sagen, dass ich so dieses typische Potenzproblem, damit meine ich jetzt gar nicht die sexuelle Potenz, sondern dieses Potenz...
Pellonski: Potera heißt Können.
Pellonski: was man alles noch können kann und können muss.
Pellonski: Ist das...
Pellonski: Ist das auch Thema dieser Midlife -Crisis? Also wenn man jetzt sagt, die Hüfte und das und das ist ja ein körperliches...
Pellonski: Sachen. Kann ich noch dazu stehen, wer ich bin und was ich kann?
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Gehört das alles mit dazu?
Pierre : Tatsächlich
Pierre : könnte.
Pierre : Könnte.
Pierre : Ich habe das auf jeden Fall nicht so wahrgenommen. Ich könnte es nicht jetzt euch sagen, okay.
Pierre : Das ist es, das würde ich sehr gerne. Das wäre für mich viel einfacher zu sagen, ey, komm, ich schiebe das auf die Mitterleib -Crisis.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Wäre gut.
Pierre : Für mich hat es sich ein bisschen anders angefühlt.
Pierre : Gewisser Umstände, bam, das war ein bisschen...
Pierre : Erst das mit den Hüften.
Pierre : Kind ausgezogen.
Pierre : Okay, die Reise, Jobwechsel. Ich denke mal, diese ganze Änderung...
Pierre : Vielleicht ist der Ursprung die Midlife Crisis, die dafür...
Pierre : dafür sorgt, dass man damit anders umgeht als sonst.
Pierre : Möglicherweise.
Pellonski: Ja.
Pierre : Ich will es nicht ausschließen, nur diese Menge von diesen Umständen hat mich einfach, meine Grenze war erreicht.
Pellonski: Hm.
Pierre : Das war einfach zu viel.
Pierre : Das war nicht so ein schleichender Prozess, da kam so brutal.
Pierre : Könnte sein, dass die Mutter...
Pierre : Life -Crisis -Genossisch zu äußern.
Pierre : bei verschiedenen Menschen möglicherweise.
Pierre : Das ist auch schon ein spannendes Thema. Da bin ich nicht so vertieft.
Pierre : ob physiologisch wirklich hormonell irgendwas passiert oder sowas.
Pierre : Ich kann nur beschreiben, wie es bei mir gegangen ist.
Pierre : Die Grenze war auf jeden Fall da.
Pellonski: Also ich glaube, physiologisch ist das gar nicht so...
Pellonski: gar nicht so wichtig, sondern ich glaube, die meisten ist es eine Bilanzziehung. Man sagt so, Midlife -Crisis heißt halt, okay, man realisiert
Pierre : Nein.
Pierre : Hm.
Pellonski: die Hälfte der durchschnittlichen Lebenszeit ist erreicht.
Pellonski: Bilanz, jetzt geht es von da nach da, so aufabwärts und so, muss es ja gar nicht.
Pellonski: Ich wollte nur gerade so dran bleiben.
Pellonski: Also weil wir gerade in der Berufsschule ja das auch immer wieder gespiegelt kriegen, dass wir in den Ausbildungen so emotional
Pellonski: verfügbar sind, auch als Männer.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: ist es vielleicht
Pellonski: Oder ist es wichtiger?
Pellonski: Für uns als Männer mittlerweile.
Pellonski: dass wir uns auch dem Zuhören, dem Beistehen, dem
Pellonski: Miteinander
Pellonski: Vorwärtskommen widmen als eben diesem
Pellonski: Ich kann...
Pellonski: Ich...
Pellonski: Ich muss mich beweisen und so.
Pellonski: Vielleicht ist das ja einfach auch das Ding, dass wir da so in den Ausbildungen...
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: für die anderen da sind mehr als dass wir nur
Pellonski: performen soll
Pellonski: Weil ich glaube, auch bei dir, Pierre, ist eigentlich das, was die meisten Leute...
Pellonski: dann somit
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: so mitnimmt, ist eigentlich, dass sie sich selber so gesehen fühlen von dir.
Pierre : Das ist der entscheidende Punkt. Die Leute sollen sich abgeholt fühlen, da wo sie genau sind und nicht drüber und nicht drunter.
Pierre : Organöse ist immer wieder jeder Einzelhand, jeder.
Pierre : Einzel anpassen. Das ist immer sehr, sehr individuell.
Pierre : von der Persönlichkeit, von der Art und Weise. Man kann nicht gleich umgehen mit jedem. Dafür muss man beobachten, zuhören und uns anpassen, die Menschen da, egal wie viele die sind.
Pierre : Das ist wichtig und das ist sehr viel Beobachtung.
Pierre : Bei dir ist es sicherlich nicht anders, oder?
Per-Olof Waßen: Das ist so. Das waren auch die Feedbacks, die wir gekriegt haben. Das ist schon immer wieder sehr herzergreifend.
Per-Olof Waßen: und sehr warmherzig
Per-Olof Waßen: Wir haben so viele Menschen, verschiedene Menschen gehabt, sei es auch wirklich sportlich extrem, jung und sportlich.
Per-Olof Waßen: Dann extrem kräftig sportlich. Dann jemand, der mit Physio eine Ausbildung hat.
Per-Olof Waßen: technisch ist, die sehr klar definiert ist.
Per-Olof Waßen: und ähm
Per-Olof Waßen: Und wir haben es von allen gehört, wir liefern einfach einen extrem schönen Rahmen.
Per-Olof Waßen: Alle fühlen sich gesehen, alle fühlen sich wahrgenommen.
Per-Olof Waßen: Alle fühlen sich...
Per-Olof Waßen: erweitert irgendwie von dem was sie da kennenlernen
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Alle dürfen so sein, wie sie sind. Wir haben genau solche Rückmeldungen gekriegt. Ich darf so sein, wie ich bin.
Per-Olof Waßen: Wir haben sogar eine Rückmeldung gehabt.
Per-Olof Waßen: Ich habe schon lange nicht mehr so viel.
Per-Olof Waßen: Spaß gehabt.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Also das geht schon.
Per-Olof Waßen: tief in die Seelen rein und ins Emotionale rein, obwohl wir das ja nicht jetzt...
Per-Olof Waßen: explizit fördern.
Per-Olof Waßen: Wir machen ja nicht hier einen...
Per-Olof Waßen: Ich spüre und fühle ein Seminar.
Per-Olof Waßen: Und trotzdem glaube ich einfach unsere Art und ich glaube, da haben wir das Glück, dass wir einfach...
Per-Olof Waßen: Alle.
Per-Olof Waßen: Der Matt, der ich... Der Matt, der ich...
Per-Olof Waßen: Der Pelle, der Pierre, der Ben, wir sind, glaube ich, alles einfach Männer.
Per-Olof Waßen: die halt sehr viel
Per-Olof Waßen: Ich glaube, sehr viel, vielleicht Weiblichkeit kann man das so sagen, einfach sehr viel Gespür ineinander haben.
Pierre : Ja.
Per-Olof Waßen: und einfach die Menschen um uns herum und uns selber auch wirklich schätzen.
Per-Olof Waßen: und das gerne auch zeigen.
Per-Olof Waßen: Hm?
Pellonski: Ja.
Pellonski: Ja, schön gesagt. Auf jeden Fall und freut mich auch, dass die Teilnehmenden da alle so erleben durften. Ich glaube, bei uns war das ähnlich, wenngleich unser Rahmen wirklich torpediert war, so von außen.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Und ich will den Rahmen nicht ganz...
Pellonski: das ging einfach nicht, den nicht ganz so halten konnten.
Pellonski: diese Struktur.
Pellonski: Aber ich glaube, was da eben war...
Pellonski: Worüber wir ja heute sprechen, ist, wir haben die ganze Zeit immer wieder...
Pellonski: rausgesumt.
Pellonski: und geguckt
Pellonski: Wie wichtig ist das?
Pellonski: Wie groß ist das gerade?
Pellonski: Wie stark muss ich darauf reagieren? Oder kann ich das einfach ganz locker nebenher flexibel ausbügeln? Und wir zoomen.
Pellonski: Alle.
Pellonski: Im Team ist mein Gefühl immer so weit raus, dass wir alle, die um uns herum sind gerade, die von Belang sind, wieder in unserem Blickfeld haben. Und nicht nur auf uns, wie geht es mir gerade, ich bin gestresst, sondern immer groß rauszoomen und auch abgeben können und auch sagen können, mir geht es gerade gar nicht gut, weil ich habe das auch thematisiert. Also ich bin gestresst durch den...
Pellonski: durch diese ständigen Rahmenänderungen durch den Veranstaltungsraum und so.
Pellonski: Und damit war das, könnt ihr das tragen oder so.
Pellonski: Das ging dann, also
Pellonski: Wir sind keine Einzelkämpfer, ne, alle.
Pellonski: Ich glaube, Pierre, du hast da...
Pellonski: auch dieses Jahr eine Reise.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: gemacht, die dir das auch vielleicht
Pellonski: vielleicht nochmal vor Augen gezeigt hast.
Pellonski: Du bist nicht allein.
Pellonski: Auch wenn du mal kurz alleine sein musstest.
Pellonski: So, oder dich dem Detail widmen musstest, aber beim Rauszoomen hast du wahrscheinlich gemerkt, okay, es gibt viel um mich herum.
Pellonski: Könnte ich mir vorstellen.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Ja, so ist es. Die Türen sind geöffnet für jeden.
Pierre : Obwohl, ich habe auch so ein Gefühl.
Pierre : Im Leben passiert so...
Pierre : auf verschiedenen Ebenen, aber in der Menschheit, sage ich mal so, allgemein passiert viel.
Pierre : Viele Neuerungen, neue Wege wird angeschlagen. Höre ich extrem in meinem Umfeld, wie viele...
Pierre : einen Job gewechselt habe, nach 20, 30 Jahren.
Pierre : Das ist gut so.
Pierre : Das ist nicht ohne, darf man auch nicht unterschätzen, aber das ist gut so. Und deshalb sind diese Abstand nehmen zu Sicht.
Pierre : Zeit für sich zu nehmen, entscheiden, um, okay, wo geht es lang.
Pierre : Und
Pierre : Auch wenn man da Fehler macht.
Pierre : Man stellt wieder auf und geht weiter.
Pierre : So läuft das.
Pellonski: Ich bin auf... Ja?
Per-Olof Waßen: Ist ja...
Per-Olof Waßen: Ich finde es auch schön...
Per-Olof Waßen: Das haben wir am Anfang noch kurz besprochen, so halt das Thema.
Per-Olof Waßen: gerade auch in der Ausbildung, wo eigentlich
Per-Olof Waßen: glaube ich, jeder und jede TeilnehmerIn.
Per-Olof Waßen: mal an den punkt kommt vor allem wenn wir haben ja die die live coachings
Per-Olof Waßen: Und wir haben die Laufanalysen.
Per-Olof Waßen: Und das sind ja beide Sachen, wo man am Anfang...
Per-Olof Waßen: Danke.
Per-Olof Waßen: boah, zugedeckt wird mit
Per-Olof Waßen: Kann ich das?
Per-Olof Waßen: Worauf soll ich gucken? Oh, ich sehe das, das, der Rücken, der Aufsatz, das Knie.
Per-Olof Waßen: die Geschwindigkeit, der Takt, es gibt ja dann so viel. Und dann sind wir auch wieder so mit dem, man sieht den Wald voller Bäumen nicht mehr, oder?
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Und das ist eigentlich das Schöne, dass wir das auch...
Per-Olof Waßen: immer genauso praktizieren.
Per-Olof Waßen: Gehen wir raus.
Per-Olof Waßen: Guck dir mal eins an.
Per-Olof Waßen: Und dann...
Per-Olof Waßen: Schauen wir mal weiter.
Per-Olof Waßen: Und das ist eigentlich das Schöne.
Per-Olof Waßen: dass wir das ja auch so vermitteln, dass du gerne mal...
Per-Olof Waßen: einfach mal ein bisschen zurücklegen kannst und einfach mal eins nehmen
Per-Olof Waßen: Das mal angucken.
Per-Olof Waßen: und dann
Per-Olof Waßen: Weiter.
Per-Olof Waßen: Zum Nächsten.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Pellonski: Und auch vor allen Dingen am Anfang auf sein Körpergefühl, aufs eigene Hören, einfach mal so rein spüren.
Pellonski: Finde ich das eigentlich von der kinästhetischen Bewertung, finde ich das gut, was ich da sehe.
Pellonski: Und wenn das erstmal alles cool ist, dann kann man diesem Gefühl erstmal vertrauen.
Pellonski: Von...
Pellonski: Weil das ist dieses Rauszoomen und das große Ganze, den Menschen als Gesamtes laufen sehen und sagen, ja, läuft, glaube ich, gut. Und jetzt muss ich begründen, warum. Und dann darf man ja auch mal reintauchen auf eine Sache nach der anderen.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Pellonski: Ja, ich hoffe, das ist für die, die zuhören, irgendwie greif - oder verständlich greifbar gewesen, worüber wir hier sprechen wollten.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Das ist natürlich auch schwer. Wir haben auch versucht, in unsere Leben kurz mal rein und wieder raus zu zoomen.
Pellonski: Vielen Dank.
Pellonski: Die Zeit ist schon rum, lieber Roman.
Pellonski: Ginge rasend schnell.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Vielleicht muss der Pierre jetzt...
Per-Olof Waßen: das Auto machen.
Per-Olof Waßen: Der Pierre hat immer so schöne Schlusssätze.
Pierre : Was?
Pierre : Bye.
Pierre : Also ich...
Per-Olof Waßen: Hast du schon was vorbereitet?
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Ich kann mich sehr gut erinnern damals.
Pierre : Vielen Dank.
Pierre : Nein.
Pierre : Ich bin sehr dankbar, wieder hier gewesen zu sein.
Pierre : Mit dir, Pelle?
Pierre : mit dem Roman, mit der Barfußschule.
Pierre : Vielen lieben Dank an die Zuhörer, dass sie wieder dabei sind.
Pierre : Ich freue mich wieder auf euch.
Pierre : Bis bald!
Pellonski: Bis bald.






