Transcript
Speaker: Hallo, herzlich willkommen zum Funcast.
Speaker: Ich bin's Fante, ich kümmere mich per Funthales ums Marketing und wir machen heute wieder Gespielt, gemacht, gedacht.
Speaker: Wie kann man das so gleichzeitig sagen?
Speaker: Ja, das ist ja cool.
Speaker: Ja, lass mal probieren.
Speaker: Drei, zwei, eins.
Speaker: Gespielt, gemacht, gedacht.
Speaker: Du sprichst auch, als wäre das so ein Kind da rein.
Speaker: Ciao, Katze.
Speaker: Nein, das ist natürlich kein Kinderrein, das ist das neue fetzige YouTube-Format.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wir erzählen euch nämlich, was wir gespielt gemacht und gesagt haben.
Speaker: Und ich habe jetzt, denke ich, nämlich auch zwischen den Aufnahmen immer darüber nach, was ich jetzt erzähle, deswegen habe ich mich auch total vorbereitet.
Speaker: Weißt du schon, was du gespielt hast oder willst du noch denken, während ich erzähle?
Speaker: Du kannst gerne schon loslegen.
Speaker: Also gespielt habe ich nämlich nicht viel seit der letzten Aufnahme, aber ich möchte berichten, was ich vorhin gehört habe.
Speaker: Was du gehört hast?
Speaker: Ich habe gehört, wie gespielt wurde.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Also ich habe extrem viel Hits da Rock gespielt.
Speaker: Das kann ich langsam alles auswendig, das ist aber nicht so wichtig.
Speaker: Das habe ich mir das letzte Mal gedacht.
Speaker: Ja, was spiele ich denn hier am meisten?
Speaker: Die Vize-Krank-Erweiterung.
Speaker: Das spiele ich ja dauernd immer zu.
Speaker: Das wolltest du wahrscheinlich auch sagen.
Speaker: Genau, da habe ich mich vorhin bei einem informellen Gespräch zugehört, wie der Ricky von seinen Playtests berichtet hat.
Speaker: Ein informelles Gespräch.
Speaker: Dann kannst du erzählen.
Speaker: Kaffeeküche.
Speaker: Ach so.
Speaker: Ja, war ich da in der Mittagspause?
Speaker: Ja.
Speaker: Wahrscheinlich.
Speaker: Warum habt ihr denn immer Spaß, wenn ich in der Mittagspause bin?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Ja, wir hier in Strahl sind, an der Küste.
Speaker: Aus irgendeinem Grund haben wir es geschafft, dass wir jetzt regelmäßige Playtestrunden anbieten können.
Speaker: Das haben wir vor allem Steffen, falls du zuhörst, Steffen.
Speaker: Dem haben wir es zu verdanken, nicht dem Fun-Taste-Steffen, einem anderen, dem Küsten-Steffen, so nennen wir ihn jetzt hier.
Speaker: Der hat das in seine, wie heißt das, Carrying Hands, äh,
Speaker: in seine fürsorglichen Hände genommen.
Speaker: Ja, schön.
Speaker: Hat er einen Prototypen gebastelt, der nimmt es jetzt immer mit zu diversen Spieleabenden, die es hier gibt.
Speaker: In der Bibliothek, in Stadtteiltreffs, es gibt hier eine feste Spielerunde und es wird richtig wild viel gespielt.
Speaker: So wild viel, dass ich sogar schon die ganzen Anmerkungen in einer Tabelle ordnen musste.
Speaker: So weit ist es schon geliehen.
Speaker: Und was hat Ricky so erzählt?
Speaker: Ja, also grundsätzlich kann man ja sagen, bei uns die Aktivität, was Playtests von Feeze Cracken, die Erweiterung angeht.
Speaker: Also schon mal hier auch angekündigt.
Speaker: Michael hat es schon bereit erklärt, dass natürlich bald auch mal hier Rede und Antwort stehen wird.
Speaker: Für die ganzen Infos.
Speaker: Aber wir sind natürlich schon fleißig damit zugange.
Speaker: Und ja, über Social Media melden sich Leute auch bei uns, die sich gerne mal testen wollen.
Speaker: Also wir lassen das natürlich ein bisschen verlautbaren.
Speaker: Und da war dann ein wilder Abend in Köln, ein piratiger Abend, von dem Ricky vorhin in der Mittagspause Michael berichtet hat.
Speaker: Und da muss ich sagen, ich habe nur die Hälfte verstanden, weil ich, das ist natürlich die Regel noch nicht, ich habe es noch nicht getestet.
Speaker: Hast du es noch nie gespielt?
Speaker: Ich habe Teile gespielt und das ist aber ein Jahr her.
Speaker: Das waren so die ersten Ideen.
Speaker: Also ich glaube, da ist sehr viel passiert seitdem.
Speaker: Ja.
Speaker: mega heiß, das selber mal zu spielen.
Speaker: Aber, Junge, Junge, da kommt was auf euch zu, glaube ich.
Speaker: Das wird wild.
Speaker: Ja, die Tests waren schon total wild bisher.
Speaker: Ich habe auch vollkommen unterschiedliche Runden erlebt, was da auch, ja, zu viel erzähle ich jetzt nicht, das soll Michael schön selber machen hier.
Speaker: Ich mache ja hier jetzt nicht Michaels Arbeit.
Speaker: Aber die Module sind teilweise auch sehr wild und man denkt sich so,
Speaker: was erlebe ich hier gerade?
Speaker: Was zum Hacksteak ist hier los?
Speaker: Das macht schon sehr viel Spaß, ja.
Speaker: Ich glaube, das nächste Mal spielen wir wieder.
Speaker: Irgendwann Anfang Februar ist hier wieder eine Runde in der Stadtbibliothek.
Speaker: Und da kommen auch so Schulklassen.
Speaker: Mal gucken, ob wir denen das dann auch andrehen oder ob wir dann mit denen das Grundspiel spielen.
Speaker: Aber vor Schulklassen habe ich immer Angst.
Speaker: Vor so Kindern und Jugendlichen.
Speaker: In so Massenansammlungen.
Speaker: Ja, ich muss glaube ich auch mal ein bisschen aktiv werden und den Michael mal ein bisschen anpieken, dass er mir mal ein bisschen Prototyp-Material zur Verfügung stellt, dass ich dann entweder
Speaker: Wenn er was hat, soll er es mir schicken oder ich breite was selber vor.
Speaker: Es kommt wieder ein neuer Wind in die Segel.
Speaker: Von der Instabil.
Speaker: Von der Instabil.
Speaker: Oder du suchst dir einen Steffen, der das bastelt?
Speaker: Ja, den Steffen, den ich habe, der bastelt zwar fleißig, aber nicht für mich.
Speaker: Wobei, würde er wahrscheinlich auch noch machen.
Speaker: Vielleicht fragst du mal.
Speaker: Also, wenn du den nicht der Küstensteffen, sondern der...
Speaker: Höhlensteffen?
Speaker: Höhlensteffen?
Speaker: Berge, Bergesteffen.
Speaker: Steffen, kriegt er so raus aus so einer Höhle.
Speaker: Vielleicht macht er das.
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Dies war gespielt, jetzt geht es weiter mit.
Speaker: Gemacht.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Dann musst du anfangen.
Speaker: Ja, ich mache das, was Geschäftsführer leider manchmal auch ausführlich machen müssen, administratives.
Speaker: Das ist halt super uninteressant.
Speaker: Und auch teilweise vertraulich, deswegen hat das irgendwie nichts hier zu suchen.
Speaker: Was auf jeden Fall gemacht wird, ist, wir haben ja schon mal hin und wieder über Projekt Amboss hier gesprochen.
Speaker: Haben wir?
Speaker: Ja, ich schon.
Speaker: Ja, und jetzt nachdem so die ersten wilden Wochen im Jahr vorbei sind, alles sich so ein bisschen in die Bahn leitet, werden wir damit, Steffen und ich maßgeblich, glaube ich, mit der Entwicklung nochmal wieder volle Kanne loslegen.
Speaker: Das heißt, ich werde mir bald Charaktere ausdenken, Storys ausdenken.
Speaker: eine Welt ausdenken, eine Welt ausarbeiten, die natürlich schon existiert.
Speaker: Ich muss noch mal kurz erzählen, was Amboss ist für die Leute, die das jetzt nicht alles verfolgt haben, linear.
Speaker: Ja, also Projekt Amboss ist unser großes Inhouse-Projekt, was wir jetzt schon eine Weile, also Steffen eine Weile verfolgt.
Speaker: Dann sind hin und wieder mal wieder Leute vom Team dazugekommen, aber es war halt so eine Erstentwicklung, was quasi ein Rollenspiel, ein Tabletop-Erlebnis im Brettspiel-Form bieten soll.
Speaker: Mit tiefen Storys, tiefen Entscheidungen.
Speaker: geilen Artworks, taktischen Kämpfen, ja, also alles, was man sich so wünscht.
Speaker: Und war einfach bei uns aus dem, aus dem Interesse, einfach aus der Nerdhaftigkeit gewachsen ist.
Speaker: Die ganze Firma steht auf sowas.
Speaker: Wollenspiele.
Speaker: Und genau, da war dann irgendwann die Vision da, ein Projekt Ambas zu schaffen.
Speaker: Wir sind ja schon ein Weilchen dran.
Speaker: Aber es gibt schon die ersten guten Sachen, also da wurden auch schon Prototypen gespielt, noch nicht draußen, aber mit verschiedenen Leuten.
Speaker: Ja, aber auf jeden Fall fehlt da nochmal so ein richtiger Push, den wir ihm jetzt dann auch dieses Jahr geben wollen.
Speaker: Und das ist etwas, was ich hoffentlich in Zukunft machen werde, zeitnah.
Speaker: Was hast du denn gemacht, Zwanche?
Speaker: Ich habe mir vor langer Zeit mal den Story-Arc angeguckt von Amboss.
Speaker: Und das war schon so emotional belastend.
Speaker: Ich bin wirklich ehrlich ein bisschen wütend gewesen.
Speaker: Ich hatte viele Emotionen.
Speaker: Freude, Wut, Trauer.
Speaker: Ich würde mich da gerne mit dir austauschen.
Speaker: Das stammt nicht immer aus meiner Feder.
Speaker: Das ist jetzt erst zu mir gekommen.
Speaker: Mich würde mal interessieren, was du zu der Story denkst und was ich dazu gedacht habe.
Speaker: Und dann können wir das mal vergleichen.
Speaker: Ja, mein Gehirn ist wahrscheinlich auch sehr anders als sein Gehirn.
Speaker: Ich glaube, wahrscheinlich ist meine narrative Bibliothek ganz anders.
Speaker: Ja, aber das ist ja nicht schlimm.
Speaker: Das ist doch eigentlich gut.
Speaker: Ja, eben.
Speaker: Was hast du eigentlich gefragt, was ich gemacht habe?
Speaker: Genau.
Speaker: Das habe ich dann so umgedreht und zu meinen Zwecken verwendet, die Frage.
Speaker: Wir haben angekündigt, dass die Blood on the Clock Tower Convention ausfällt.
Speaker: Da habe ich mich viel drum gekümmert, dass ihr Bescheid bekommt.
Speaker: Newsletter auf Social Media, es gibt auch einen Blog-Eintrag und so.
Speaker: Da könnt ihr euch gerne nochmal, falls ihr euch so denkt, huch, warum?
Speaker: Was ist da jetzt los?
Speaker: Guckt da gerne vorbei.
Speaker: Im Blog ist das beschrieben.
Speaker: Und auf Social Media ist auch nochmal erklärt, warum und wieso.
Speaker: Im Kern, wir kriegen es einfach nicht hin mit der Besetzung, die wir gerade haben.
Speaker: Wir wollen ja, dass es cool und awesome wird und ein Erlebnis, was nicht nur uns Spaß macht, sondern euch auch.
Speaker: Und das hat sich leider...
Speaker: So ist so nicht gewachsen, das Pflänzchen.
Speaker: Muss jetzt erstmal im Kleintopf bleiben.
Speaker: Aber falls ihr so denkt, ich wollte schon immer mal eine Convention mit Funtakes organisieren zu Social-Deduction-Spielen, dann könnt ihr uns schreiben.
Speaker: Entweder in die Kommentare oder an podcast.funtakes.de Dann kommt ja auch so eine heilige Liste an Leuten, die sich interessieren.
Speaker: Das habe ich gemacht.
Speaker: Sonst habe ich sehr viele langweilige, also die sind nicht langweilig, aber für euch jetzt langweilig, Marketingdinge gemacht, wie Dinge an der Website umgestellt.
Speaker: Das muss man ja auch immer regelmäßig machen, damit Google einen nicht vollkotzt und man dann irgendwo im Keller landet.
Speaker: So was habe ich gemacht.
Speaker: Oh, Gast, ich habe viel mit Leuten...
Speaker: geredet, was man so macht, wenn man Dinge managt.
Speaker: Und Listen.
Speaker: Wissen eigentlich die Menschen, wie gerne ich Listen mag?
Speaker: Liebelisten.
Speaker: Und ich habe eine sehr lange Liste gemacht, wegen eines Projekts, was ihr dann wahrscheinlich irgendwann noch sehen werdet.
Speaker: Da habe ich eine Liste zu gemacht.
Speaker: Wie haben wir das Projekt genannt?
Speaker: Babypferd.
Speaker: Babypferd.
Speaker: Babypferd.
Speaker: wächst und gedeiht noch weiter.
Speaker: Ist jetzt Grand Prix-Sieger im Junior-Segment der Pferderennen geworden.
Speaker: Weiß nicht.
Speaker: Ich fantasiere.
Speaker: Auf jeden Fall, das haben wir gut gemacht.
Speaker: Aber du hast natürlich, du und Julie, ihr habt natürlich auch jetzt unsere Social-Media-Präsenz ein bisschen ausgeweitet in der Form von Shorts.
Speaker: Das stimmt, ja.
Speaker: Da haben wir ja noch gar nicht so drüber gesprochen.
Speaker: Das stimmt.
Speaker: In meinem Beruf läuft sehr vieles parallel, sehr viele so kleinere Dinge und ich vergesse immer die Hälfte, was ich überhaupt mache und wenn ich dann am Ende meine To-Do-Liste sehe, kriege ich mal einen Schock, was ich alles gemacht habe und ausprobiert habe und so.
Speaker: Ja, wir versuchen jetzt den Podcast auch für Shorts zu nutzen und
Speaker: Es war ein sehr gruseliges Erlebnis, dass sich so viele Leute angucken, wie ich darüber rede, dass ich humorlos bin und keinen Spaß anspricht.
Speaker: Und Memory mag es.
Speaker: Ja, ich meine, müsst ihr wissen, wenn euch das interessiert.
Speaker: No King-Shaming ist okay.
Speaker: Aber das natürlich, wenn die geneigten Zuhörer da Feedback haben, auch gerne an podcast.fund.de.
Speaker: Das ist natürlich auch für uns was Neues, da so diese Clipse da zu machen.
Speaker: Diese Klipse, ja, das war ja auch eine kleine Einarbeitung und so, aber eigentlich läuft das recht organisch so ineinander über.
Speaker: Das war ja auch eigentlich der perfide Plan, dass das so funktioniert.
Speaker: Mal gucken, wenn ihr euch was anderes wünscht, vielleicht habt ihr auch so Short-Formate oder so, die ihr euch unbedingt wünscht.
Speaker: Nein, ich werde keine extra Memory-Serie aufnehmen.
Speaker: Schwanzi erzählt einen Witz als Shorts.
Speaker: Ich kann sogar einen Witz.
Speaker: Willst du es wagen?
Speaker: Ja, also, pass auf, Andreas.
Speaker: Zwei Zahnstocher, die gehen berghoch.
Speaker: Das ist übrigens mein Lieblingswitz aus meiner Kindheit.
Speaker: Und die unterhalten sich so, ja, ach, das ist schönes Vetter auch, was Zahnstocher sich so erzählen.
Speaker: Und dann sind sie irgendwann so, boah, das ist schon so ganz schön anstrengend.
Speaker: Man hat ja auch keine Beine so als Zahnstocher und dann kribbelt man an diesem Berg hoch und dann läuft ihnen ein Igel entgegen.
Speaker: Und die gucken so diesen Igel an, total entgeistert.
Speaker: Und was sagt dann der eine Zahnstocher zum anderen Zahnstocher?
Speaker: Ist das der Bus oder so?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ist das der Bus oder so?
Speaker: Das hat er bestimmt nicht so gesagt, aber das war bestimmt irgendwie netter als Kind.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das ist mein Lieblingsbus.
Speaker: Hut ab, Chapeau, du hast es versucht.
Speaker: Und ich habe auch geschmunzelt.
Speaker: Tja, siehste, mehr als was sonst so aus mir rauskommt.
Speaker: Ich lache auch nicht, wenn man mir diesen Witz erzählt.
Speaker: Ich glaube, ich kann das einfach nicht, aber ich mag den, weil ich mag Eagle und ich finde es auch lustig, wenn man die so durchbricht.
Speaker: Knack.
Speaker: Dann laufen die erst recht nicht mehr.
Speaker: Ja, das haben sie davon.
Speaker: Ich habe auch, neulich habe ich ein Buch gelesen, da habe ich auch super krass drüber gelacht, aber ich habe vollkommen vergessen, was das war.
Speaker: Wahrscheinlich hat sich jemand ganz toll wehgetan oder so.
Speaker: Vielleicht sollte ich mal sammeln, worüber ich lache und dann erzähle ich das hier.
Speaker: Ja, wir sind abgebogen.
Speaker: Wo waren wir denn?
Speaker: Gemacht.
Speaker: Und jetzt müssen wir, hier, gedacht.
Speaker: Was hast du so gedacht in den letzten zwei Wochen?
Speaker: Also, seitdem wir dieses Format gestartet haben, bin ich natürlich erpicht darauf, schlaue Gedanken zu sammeln.
Speaker: Das ist ja wie so ein vierblättriges Kleeblatt bei mir.
Speaker: Das ist ja gar nicht so häufig.
Speaker: Aber ich habe mich bei einem schlauen Gedanken ertappt, der für dich wahrscheinlich völlig evident ist, den ich aber trotzdem einmal kurz einleiten möchte und dann ausführen möchte.
Speaker: Es ging um mein Spielerlebnis von Seven Wonders Duel.
Speaker: Kennst du das Spiel?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Haben wir viel gespielt, ja.
Speaker: Ja, ein Spiel, also viele, die hier zuhören, kennen es bestimmt auch.
Speaker: Es ist ein bekanntes Spiel, ein super Spiel, ein gutes Spiel, wo man in einem Duell versucht, den Sieg zu erringen, indem man entweder die meisten Siegpunkte hat am Ende der Partie oder auf dem Weg bis zum Ende der Partie in eine Kampfleiste nach vorne treibt, Wissenschaftssieg erlingt oder...
Speaker: Ich weiß gar nicht, in dem Basegame.
Speaker: Auf jeden Fall, ich habe es noch mit der Erweiterung Acora gespielt.
Speaker: Da konnte man auch noch mit so einem Mehrheitenspiel, wenn man da die komplette Mehrheit erreicht, kann man auch noch gewinnen.
Speaker: Und zwar abrupt, dann ist das Spiel einfach zu Ende und Siegpunkte sind super egal.
Speaker: So, und ich habe das meiner Freundin gespielt, habe das erklärt und war super weit hinten an, siegpunktemäßig richtig abgeschlagen.
Speaker: Und habe dann zwei Züge vor Ende gewinnen können durch einfach das Mehrheitensieg im Senat.
Speaker: Und da war dann das Entsetzen groß, weil, also die Stimmung wurde richtig schlecht.
Speaker: Aber da habe ich drüber nachgedacht, woran das liegen kann.
Speaker: Dass die Erwartung nicht war, dass man jederzeit verlieren kann.
Speaker: Und das ist sicherlich evident für dich.
Speaker: Aber man muss sich überlegen, wenn man ein Spiel erklärt,
Speaker: kann man nicht sagen, ja, da geht es um Siegpunkte, aber man kann auch so und so verlieren.
Speaker: Weil gerade bei Seven Wonders Duels, in diesem speziellen Fall, und es gibt schon noch andere Spieler, wo das so ist, muss man zuerst darauf hinweisen, dass die Hauptsiegbedingung wäre, entweder im Kampf, in der Wissenschaft oder im Senat zu gewinnen.
Speaker: Wenn das nicht klappt, dann zählen die Siegpunkte.
Speaker: Weil das zieht einem dem Gegenspieler einfach den Boden und den Füßen weg, wenn er meint, es geht hier um Siegpunkte und das andere ist so sekundär.
Speaker: Und das war ein Learning für mich, dass man in der...
Speaker: beibringen und dem Erklären von Spielen sehr gut aufpassen muss.
Speaker: Welche Erwartungen man weckt und welche man dann, also ja, sowas.
Speaker: Schlau, ne?
Speaker: Das war ein wirklich schlauer Gedanke, André.
Speaker: Was ich da auch immer interessant finde, ist halt, dass Leute, ja, also wir verstehen ja Spiele als so eine Art narratives Konstrukt, also nicht wie eine Geschichte, aber ja, wir bauen uns halt so, boah, meine Katze macht Sachen.
Speaker: Ich muss kurz sie verscheuchen.
Speaker: Husch, husch, liebe Katze.
Speaker: Sie so, nee, ich geh nicht.
Speaker: Ich mach hier weiter jetzt.
Speaker: Tja, müsst ihr mitleben.
Speaker: Wo war ich, Narrative-Konstrukte?
Speaker: Und ja, man versucht halt nicht von seiner Perspektive aus zu erzählen, auch wenn ich jetzt irgendwie ein Spiel pitchen muss oder so, sondern immer die Perspektive desjenigen einzunehmen, der da sitzt,
Speaker: Und die sind natürlich auch sehr unterschiedlich, ob ich das jetzt irgendwie meiner Oma erkläre oder irgendeiner Person auf einer Messe, die ja offensichtlich Interesse hat an komplexeren Spielen oder ob ich das jetzt irgendwie einem Geschäftspartner pitche.
Speaker: So einem Geschäftspartner ist total egal, ob ich jetzt Siegpunkte in Runde zwei durch einen Würfelwurf von F von X mache.
Speaker: Der will eine ganz andere Erklärung bekommen.
Speaker: Und das finde ich auch sehr faszinierend.
Speaker: Das betrifft nämlich ganz spezifisch die Reihenfolge der Informationen, also wann man welche Informationen gibt, weil darauf bauen ja auch unser Verständnis auf.
Speaker: Also je früher eine Information kommt, desto wichtiger ist die und desto eher wird die als Fundament für das weitere Verstehen verwendet.
Speaker: Ich finde das auch sehr faszinierend.
Speaker: Ja, der erste Eindruck zählt ja auch immer.
Speaker: Also zu keinem Zeitpunkt einer Erklärung ist die Aufmerksamkeit am höchsten als zu Beginn.
Speaker: Das kann man ganz schnell abebben.
Speaker: Deswegen muss man sich gut überlegen, womit man anfängt.
Speaker: Auch noch ein Beispiel, an das ich jetzt gerade denken muss, beim Spielregeln erklären jetzt allgemein.
Speaker: Leute haben unterschiedliche Ansätze.
Speaker: Manche fangen an, das Spiel rein mechanisch zu erklären.
Speaker: Also als Erklärbär.
Speaker: Das ist die Frage, wie du es machst.
Speaker: Ich persönlich fange in 100% der Fälle an mit, wo sind wir hier?
Speaker: Was ist das Setting?
Speaker: Was ist der Flavor?
Speaker: Weil wenn der gut gemacht ist,
Speaker: unterstützt ja das Verständnis der Regeln, weil du einen Kontext dafür hast.
Speaker: Das finde ich ganz wichtig.
Speaker: Aber wenn du einfach mit XY anfängst, dann ist dann direkt schon so, wo sind wir hier?
Speaker: In der Matheklasse?
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ich hasse Mathe.
Speaker: Ich hasse Mathe.
Speaker: Das ist ja auch ein Reflex.
Speaker: Ja.
Speaker: Deswegen aufs Narrativ achten.
Speaker: Ja.
Speaker: Würde ich auch immer empfehlen.
Speaker: Das habe ich auch gemerkt, ich hatte ein Meeting, also Henrik und ich waren mit anderen Leuten in einem Meeting und da haben wir ein Spiel erklärt und da fällt mir auch immer wieder auf, wie extrem unterschiedlich Redakteure oder Redakteurinnen, ähm,
Speaker: Spiel erklären zu dem, was ich machen würde.
Speaker: Also ich versuche ja sowieso immer intuitiv so irgendwie Leute dazu zu bringen, irgendwie das Spiel erstmal zu mögen oder dann Beziehungen aufzubauen.
Speaker: Und ich mache das ganz anders als Leute, die aus redaktionellen Kontexten kommen.
Speaker: Das ist nicht besser oder schlechter, aber ich finde es immer krass, wie unterschiedlich das schon ist.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Aber das spricht aus dem Blickwinkel.
Speaker: Wenn du den Marketingblickwinkel oder
Speaker: oder einfach, also ich persönlich am Spieltisch, wenn ich das Leuten erkläre, dann kann es ja auch privat sein, dann möchte ich ja, dass die Leute auch Spaß haben.
Speaker: Dann fängt man mit irgendwie einem Flavor oder sowas an, also mit Keypoints, während ein Redakteur zu einem anderen Redakteur natürlich die Fakten bespricht.
Speaker: Im Redakteur ist es halt super egal, ob es jetzt im grünen Wald von irgendwas ist oder in der Höhle von da und da.
Speaker: Hier geht es dann um Mechaniken und sind die kaputt oder sind die gut?
Speaker: Was dann...
Speaker: So dick kaputt.
Speaker: Ja.
Speaker: Jetzt habe ich ganz vergessen, was ich gedacht habe, weil ich jetzt deinen Gedanken einfach weitergedacht habe.
Speaker: Aber ich habe nämlich ein bisschen was Ähnliches nachgedacht.
Speaker: Ich habe viel über so Rebranding nachgedacht und was halt so Markenkonzepte mit dem, ja,
Speaker: wie sie so aufgebaut sind und so, habe ich viel drüber gelesen und mir angeguckt.
Speaker: Und was ich da am interessantesten fand, war Storytelling und Narrative, wie die Merkfähigkeit sich unterscheidet, wenn man Narrativ verwendet, also eine Geschichte erzählt.
Speaker: Okay.
Speaker: Und wenn man das halt bloß in grobe Fakten gießt.
Speaker: Das ist quasi vielleicht so ähnlich wie dein Gedanke, nur halt aus meiner beruflichen Perspektive.
Speaker: Ähm...
Speaker: Da habe ich mir so Hirnscans angeguckt von Leuten, die halt eine Geschichte erzählt bekommen haben oder halt ein Narrativ, muss ja nicht immer gleich eine Geschichte sein.
Speaker: Da wurde geguckt, welche Hirnareale wurden da aktiviert, wie viel Dopamin und Oxytocin werden ausgeschüttet.
Speaker: wie funktioniert das mit der Merkfähigkeit und so.
Speaker: Super interessant, weil wenn du natürlich eine ganze Markengeschichte erzählst mit einem Purpose, mit Werten, also mit authentischen Leuten, die dahinter stehen, dann macht das Gehirn so viel Disco,
Speaker: Dass du nicht nur so eine bessere Basis hast, um dir halt Dinge zu merken, sondern du hast halt auch Bindungsfaktoren.
Speaker: Also Oxytocin ist ja ein Bindungshormon.
Speaker: Dopamin macht, dass man motiviert ist, weitere Handlungen zu verhindern.
Speaker: vollführen und all das kann so ein gutes Narrativ kann das machen mit Leuten.
Speaker: Es muss natürlich wirklich authentisch und sinnvoll gemacht werden, sobald da irgendwas nicht stimmt, ist die menschliche Psyche ja immer so, ah, ah, das ist komisch.
Speaker: Das will ich nicht.
Speaker: Aber wenn du Leuten einfach nur so Fakten an die Fresse ballerst, dann ist deren Gehirn so, nee, ich hasse Mathe.
Speaker: Ich hasse Mathe.
Speaker: La, la, la, la, ich höre dir gar nicht zu.
Speaker: Ja, so sind unsere Gehirne gebaut.
Speaker: Und es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass der Kontext, in dem diese Fakten in die Fresse geballert wurden, dann irgendwie als angenehm empfunden wird oder irgendwie eine Bindung entsteht oder sowas wie eine Motivation oder so.
Speaker: Das fand ich sehr interessant, da habe ich sehr viel drüber nachgedacht.
Speaker: Werde ich wahrscheinlich auch bis zum nächsten Mal noch weitermachen.
Speaker: Könnt ihr meinen Gedanken über lange Strecken dieses Podcasts folgen?
Speaker: Immer wieder auftauchen.
Speaker: Ja, aber sowas sind natürlich interessante Themen und super breit auch im Spektrum des Designs, des Marketings und der ganzen Welt der Spiele.
Speaker: Gehirne halt.
Speaker: Gehirne.
Speaker: Brains.
Speaker: Ja.
Speaker: Das war's schon.
Speaker: Brains.
Speaker: Dann guckt gerne auf unserer Website vorbei.
Speaker: Funtakes.de.
Speaker: Stimmt, Narrative.
Speaker: Da könnt ihr nämlich die ganze Firmengeschichte nachlesen und könnt ihr gleich einen Hirnscan machen lassen und dann gucken, wie gut das funktioniert so mit der authentischen Assoziation von Werten und so.
Speaker: Das würde mich auch interessieren.
Speaker: Macht das mal.
Speaker: Ihr geht jetzt auf die Website, okay, Leute?
Speaker: Einmal bitte ins Labor von Frau Schurig.
Speaker: Ja, und dann sagt ihr mir Bescheid.
Speaker: Nee, nicht mir.
Speaker: Schreibt an podcast.fundets.de, was ihr da so gefühlt habt, okay?
Speaker: Das schreibt ihr mir dann auf und dann sagt ihr mir so, was ihr da so komisch fandet oder wo ihr irgendwie zu viele Fakten ins Gesicht geballert bekommen habt.
Speaker: Macht das mal.
Speaker: Wenn ihr da keinen Bock drauf habt, könnt ihr auf Instagram und Facebook vorbeigucken.
Speaker: Da gibt es jetzt lustige Kurzvideos von Andreas und mir, wie wir über Memory reden.
Speaker: Und Kohl wahrscheinlich irgendwann auch mal.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Meistens guckst du mich auch unverständlich an.
Speaker: Dann ist das nie aufgefallen, wie du mich eigentlich anguckst, wenn wir miteinander reden.
Speaker: Was?
Speaker: Sorry.
Speaker: Und dann bin ich in diesem Schnittprogramm und denke so, was ist für die so komplett Unverständnis?
Speaker: Ja.
Speaker: Mein Gesicht ist ein offenes Buch.
Speaker: Oft.
Speaker: Ja, das ist auch okay.
Speaker: Du musst mich ja auch nicht immer verstehen.
Speaker: mein Schleifchen ist irgendwo weggeweht worden.
Speaker: Das akzeptieren wir jetzt.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Tschüss.





