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Folge 67: On Location - Uferschwalben im Flug fotografieren, Sony A7R VI und Workshoprückblick

Wildlife Foto Talk
Wildlife Foto Talk

353 plays · May 31, 2026

Nicolas und Fabian sind in der Schweiz unterwegs, um Uferschwalben zu fotografieren und geben dazu einige Tipps.   Möchtest du mehr scharfe Fotos bei Flugaufnahmen erhalten? Nikon Autofokus E-Book: https://naturfotografie-fopp.ch/wp/e-book-autofokus-guide-fuer-nikon-z-kameras/ Sony Autofokus E-Book: http://fabianfopp.ch/e-book-autofokus-guide-fuer-nikon-z-kameras/ Canon Autofokus E-Book: http://fabianfopp.ch/e-book-autofokus-tipps-canon-eos-r-kameras/   Website von Levi: https://levifitze.ch/ Website von Nicolas: https://www.nicolas-stettler.ch/de/ Website von Fabian: https://naturfotografie-fopp.ch/

Transcript

Speaker: Ganz herzlich willkommen zu einer weiteren Podcast Episode.

Speaker: Ich glaube heute Episode 67.

Speaker: Müsste so sein, ja.

Speaker: Heute mal wieder draussen.

Speaker: Wir waren ja zu zweit noch unterwegs, um Uferschwalben zu fotografieren und da auch noch ein bisschen Kameras zu testen, Features zu testen und Videos zu drehen.

Speaker: Wie hat das so geklappt?

Speaker: Eigentlich ganz gut.

Speaker: Gegenlicht war nicht wirklich möglich heute Morgen.

Speaker: Einfach von der Position von der Brutwand aus zur Sonne sozusagen.

Speaker: Weil das natürlich auch geschützt ist, macht ja auch Sinn.

Speaker: Das heißt, wir können nur von einer Seite fotografieren, von der Straße, auf der das Stativ gerade steht.

Speaker: Und die Brutwand ist da irgendwie 100 Meter weiter hinten.

Speaker: Aber es war eigentlich ganz nett, sag ich mal so im weichen Morgenlicht, weil es noch so ganz wenig Dunst hatte.

Speaker: Und dann war das einfach nochmal ein bisschen gedämmt.

Speaker: Gleichzeitig hatten wir aber schon genug Licht.

Speaker: Und ich glaube, wir haben dann...

Speaker: Ich habe ungefähr eine Stunde fotografiert und uns dann entschieden, dass das Licht doch zu hart wird.

Speaker: Ja, es ist gerade im Moment ohne Wolken schon ein bisschen schwieriger.

Speaker: Gerade für Vögel im Flug habe ich es eigentlich ganz gerne, da auch ein bisschen Wolken zu haben.

Speaker: Einfach, dass man etwas länger Zeit hat, um da Sachen zu versuchen.

Speaker: Und auch, weil man nicht genau weiss, in welchem Winkel man dann schon endlich den Vogel kriegt,

Speaker: Das finde ich auch noch ein sehr wichtiger Punkt.

Speaker: Man ist einfach viel flexibler, dass man in alle Richtungen fotografieren kann, theoretisch.

Speaker: War dann eben auch ganz cool im Gegenlicht.

Speaker: Es haben immer wieder ein paar Uferschrauben gekämpft miteinander.

Speaker: Auch um Filtern, das war immer wieder witzig zu beobachten, wenn die da so riesige Filtern gefunden haben.

Speaker: Und dann im Gegenlicht sah das eigentlich noch mal fast ein bisschen besser aus.

Speaker: Aber ja, es war vom Winkel her nicht ganz optimal.

Speaker: Du hast die kämpfenden Szenen kurz angesprochen.

Speaker: Ich konnte da auch gestern schon an einem anderen Standort ein paar Bilder machen.

Speaker: Ich meine, Vögel im Flug ist nicht ganz leicht, aber mehrere Vögel im Flug ist noch ein bisschen schwieriger.

Speaker: Wie gehst du da jetzt vor?

Speaker: Hier habe ich gemerkt, dass es fast hilft, gar nicht mehr durch die Kamera zu schauen, sondern mehr einfach mal zu beobachten und dann wirklich die Vögel rauszupicken, die gerade in ihrem Kämpfen sind oder zu zweit ankommen, zu dritt.

Speaker: Weil einfach die Chance, dass gerade der Vogel, den man verfolgt, wirklich was macht, ist relativ klein.

Speaker: Es sind vielleicht 100, 150 Vögel, die da so durchfliegen, jetzt mal ungefähr geschätzt.

Speaker: Und dass man da die zwei, dass man die zwei gerade trifft, die kämpfen, ist halt relativ unwahrscheinlich.

Speaker: Und gerade wenn man eben mit dem manuellen Fokusring etwas nachhilft und mit dem Fokuslimiter arbeitet,

Speaker: Dann hat es zumindest bei mir geklappt, die zwei zu finden, die da gerade am Kämpfen sind.

Speaker: Das geht schon einigermassen schnell, aber man hat oftmals zumindest noch so eine Chance, die zu kriegen.

Speaker: Wenn man einfach durch den Sucher schaut, dann sieht man das vielleicht noch im Augenwinkel, aber dann ist es sicher zu spät.

Speaker: Von dem hat es mir hier eigentlich fast mehr geholfen.

Speaker: Klar, es gibt manchmal glückliche Zufälle, das soll vorkommen, aber eigentlich raussuchen und dann hoffentlich die auch treffen, hat mir zumindest fast mehr geholfen.

Speaker: Ja, ich bin tatsächlich ein bisschen anders vorgegangen.

Speaker: Ich habe einfach von Auge halt geschaut, ob ich sie sehe, aber dann schon durch den Sucher fotografiert.

Speaker: Genau, schlussendlich gehe ich dann schon durch den Sucher.

Speaker: Weil auch für den Autofokus bin ich sonst sehr schwierig, zum Wissen, ob der jetzt am richtigen Motiv ist, weil die Kämpfe, die gehen ja je nachdem, gehen sie doch zwei, drei Sekunden.

Speaker: Das heisst, man hat die Zeit, um da kurz schnell in den Fokusring einzugreifen, falls der Fokus am falschen Ort ist.

Speaker: Zum Teil fange ich damit schon an, während ich dann durch die Kamera schaue, aber am Schluss schaue ich schon auch durch die Kamera.

Speaker: Zumindest in den allermeisten Fällen.

Speaker: Es gibt manchmal Situationen, wo man irgendwie wirklich Glück hat und das gerade ohne Suche machen kann, aber ja, in der Regel gehe ich dann schon auch zum Suchen noch über.

Speaker: Wie machst du es mit der Blende?

Speaker: Schließt du die ein bisschen mehr, wenn du gezielt zwei Vögel fotografieren möchtest?

Speaker: Volles Risiko.

Speaker: Ich finde es je nachdem auch cool, wenn zwei so ein bisschen versetzt voneinander sind.

Speaker: Das muss dann aber schon auch aufgehen von der Komposition.

Speaker: Das sind dann aber eher die, die du mir gezeigt hast, wo sie so hintereinander fliegen.

Speaker: Und da stört es dich nicht, wenn eins unscharf ist.

Speaker: Aber wenn sie miteinander kämpfen zum Beispiel, dann finde ich es schon noch schön, wenn beide Köpfe irgendwie scharf sind.

Speaker: Aber schlussendlich, gerade wenn zwei kämpfen, dann müssen die auch fast parallel miteinander sein, damit das überhaupt vom Bild herauf geht.

Speaker: Wenn einer versetzt ist, dann schauen sie sich ja gegenseitig an.

Speaker: Und wenn die gesetzt sind, schaut einer weg, von dem wir das Foto nicht optimal umbringen.

Speaker: Ja, ich denke, das Abblenden bringt vielleicht noch ein Millimeter mehr, zwei Millimeter mehr Spiel, das man dann hat.

Speaker: Ich habe zum Beispiel gestern beim 600 Millimeter ganz leicht abgeblendet auf Blende 4, 5 oder 5.

Speaker: Aber heute war ich bei 420 mm bei Blende 4 und da habe ich auch nicht weiter abgeblendet.

Speaker: Das kommt immer auch ein bisschen auf das Objektiv dran, finde ich, dass man einsetzt.

Speaker: Ja, und auf die Distanz, wo die gerade kämpfen, wo der Hintergrund ist, wie weit die weg sind von dem her.

Speaker: Kann man, glaube ich, auch nicht so pauschal sagen, wobei ich schon bei mir meistens einfach das Offenblende-Glas

Speaker: Es hilft natürlich vor allem am Morgen auch noch mit dem Licht, weil als ich begonnen habe zu fotografieren, war ich Totsblende 2.8 am Anfang, glaube ich, noch bei 12.800 ISO, weil die Schwalben schon extrem schnell fliegen.

Speaker: Also ich hatte so eine Viertausendstel bis Fünftausendstel.

Speaker: Ich weiss nicht, was du hast.

Speaker: Ja, so eine Viertausendstel in der Regel auch.

Speaker: Ich schalte dann da meistens auch den Bildstabilisator aus.

Speaker: Ja, habe ich auch gemacht.

Speaker: Einfach weil es sowieso nicht mehr wirklich was helfen kann.

Speaker: Mehr eigentlich dann fast gegen dich arbeitet, falls er irgendwie was stabilisieren würde und dann springt das Bild etwas mehr herum.

Speaker: Ja, vor allem bei Nikon ist das ziemlich extrem.

Speaker: Wenn man es normal lässt, dann springt es wirklich recht stark.

Speaker: Im Sportmodus geht es noch ein bisschen besser.

Speaker: Im Sportmodus ist es halt schon viel flüssiger, aber schlussendlich auch da.

Speaker: Es bringt mir nicht wirklich viel.

Speaker: In wirklich sehr seltenen Situationen, wenn man so eine Serie macht, habe ich ja auch schon gesehen, dass gewisse Bilder wie ein bisschen hin und her verzerrt werden.

Speaker: Minim, aber wenn man irgendwie dann die vergleicht, merkt man das ein bisschen.

Speaker: Und dann ist es schlussendlich auch eine Sache von der Schärfe, dass man halt schon auch nochmals ein Stücklein rausholen kann.

Speaker: Wenn der Sensor dann versucht zu stabilisieren, dann bewegt er sich auch einfach entsprechend manchmal ein bisschen an den Bilderrand vom Bildkreis.

Speaker: Ja, und auch die Linsengruppe, die sich im Objektiv noch bewegt, macht wahrscheinlich einen Unterschied.

Speaker: Genau, und wenn man den ausschaltet, dann hat man optisch einfach sicher das Beste.

Speaker: was geht.

Speaker: Klar, wenn es unscharf ist, bleibt es unscharf.

Speaker: Aber zumindest wenn es scharf ist, dann ist einfach die Qualität nochmals ein Stückchen besser.

Speaker: Genau, zum Thema scharf und unscharf.

Speaker: Es wird da eben ein Video, das wir aufgenommen haben, das du schon ein bisschen angeteasert hast zum Fokus Limiter und ein paar anderen Funktionen bei Nikon Kameras.

Speaker: Das wird dann in den nächsten Wochen kommen.

Speaker: Aber ich glaube, den Podcast werde ich mal zuerst schneiden.

Speaker: Du wirst es schneiden.

Speaker: Huf, bin ich froh.

Speaker: Ja, ich glaube...

Speaker: Ich glaube, das bringe ich hin jetzt über die nächste Woche.

Speaker: Und ich habe auch noch parallel hier mit der Sony fotografiert.

Speaker: Ich habe hier nämlich noch was zum Testen dabei.

Speaker: Und zwar, das Objektiv ist jetzt nicht so neu, das ist das 400 bis 800er.

Speaker: Ich glaube, wir sind uns einig, nicht das beste Objektiv, um schwallenden Flug zu fotografieren, weil es eher schwer und halt nicht so lichtstark ist.

Speaker: Aber die Kamera ist eben die neue A7 R6-Fotografie.

Speaker: Ich finde es eine interessante Kombination.

Speaker: Ihr könnt mir vorstellen, dass die recht beliebt wird.

Speaker: Mit 67 Megapixel, gestacktem Sensor, 30 Bilder pro Sekunde, Pre-Capture, ein paar coole neue Features in der Bedienung, viel bessere Suche.

Speaker: Und ja, ich war die heute noch ein bisschen am Testen, darum habe ich da immer so ein bisschen hin und her gewechselt zwischen den verschiedenen Kameras.

Speaker: Hast du da gemerkt, gerade vom Suchen, vom Finden her, macht es das nicht auch viel schwieriger für dich, wenn du da immer zwischen Objektiven hin und her wechseln musst?

Speaker: Das ist ja vor allem mit dem 100-300 fotografiert, wo du eigentlich etwas mehr Platz hast.

Speaker: Mit 400 bis 800 ist es schon eine ganz andere Brennweite.

Speaker: Das bringt dich nicht aus dem Konzept raus, wenn du wechseln musst.

Speaker: Ich versuche mir zu überlegen, welche Spalden ich fotografiere, weil ich tatsächlich einfach an einem anderen Ort fotografiere.

Speaker: Mit 400, 800 habe ich sie häufig fotografiert, wenn sie so ein bisschen einen Kreis gemacht haben und angeflogen sind.

Speaker: Dann hatte ich sie eher vor einem grünen Hintergrund.

Speaker: Mit 100, 300 habe ich tatsächlich recht oft fotografiert, als sie praktisch bei den Einfluglöchern schon fast waren.

Speaker: Es braucht ein bisschen eine Umgewöhnung auf jeden Fall, aber so geht es.

Speaker: Was man sich teilweise mehr umgewöhnen muss, wenn man zwischen zwei unterschiedlichen Herstellern hin und her wechselt, sind Sachen wie zum Beispiel, dass bei Sony und bei Canon der Zoom-Ring in die andere Richtung dreht.

Speaker: Das sind so Sachen, da muss man sich ein bisschen dran gewöhnen, aber ich habe den auch gar nicht so viel benutzt, muss ich ehrlich sagen.

Speaker: Weil man hat eh nicht die Zeit, das mache ich sehr selten, dass während ich einen Vogel im Sucher habe, noch rein- oder raussumme, meistens bleibt da einfach nicht die Zeit.

Speaker: Hast du dann da jetzt eher mit 800 mm fotografiert oder eher mit 400?

Speaker: Ja.

Speaker: Eher so zwischen 400 und 600.

Speaker: Also 800 wäre mir zu viel gewesen.

Speaker: Und beim 100 bis 300 habe ich ja teilweise auch noch den 1,4-fach-Komberter reingetan.

Speaker: Das kann man ein bisschen, wie gesagt, erfahren, welche Schwalben ich fotografieren wollte.

Speaker: Und dann war es nicht mehr so ein extremer Unterschied.

Speaker: Aber dann...

Speaker: ist das ungefähr ähnlich wie ich jetzt damit 400 mm fotografiert habe ich finde ebenso ja zwischen 300 und 400 mm vielleicht ein bisschen mehr so der sweet spot meistens für vögel im flug klar kommt es ein bisschen auf die distanz drauf an aber gerade so für wenn die eben schon relativ nahe sind oder man relativ nahe hinkommt dann finde ich das ein

Speaker: Es ist ein gutes Mittelmass zwischen Hintergrund und Schärfe.

Speaker: Man hat aber trotzdem auch etwas Flexibilität, ein bisschen Platz, dass man die nicht immer gerade abschneidet, was dann mit mehr Brennweite schon eher der Fall ist.

Speaker: Oder man steht dann weiter weg, aber dann ist dann wieder mehr ein Problem mit dem Hintergrund.

Speaker: Ja, und trotzdem finde ich es dann mit mehr Brennweite irgendwann einfach schwieriger, weil man eher mal den Vogel verliert.

Speaker: Gestern habe ich mit 600 mm fotografiert und auch mit diesem noch, und da war ich aber hier eher im Bereich 500 bis 700, einfach weil die Schwalben ein bisschen weiter weg waren oder da, wo ich fand, sieht es am besten aus, die waren ein bisschen weiter weg.

Speaker: Also man muss es auch schon immer an die Begegenheiten so ein bisschen anpassen.

Speaker: Was hast du jetzt abgesehen von Uferschwalben sonst noch so fotografiert in letzter Zeit?

Speaker: Ein bisschen diverses.

Speaker: Ich hatte immer mal wieder Workshops.

Speaker: Ich war auch vor gut zwei Wochen mal noch bei den Steinböcken.

Speaker: Im Schnee.

Speaker: Was man sich nicht mehr so vorstellen kann, weil es jetzt 8 Uhr ist und ich habe eigentlich schon mein Temperaturlimit erreicht.

Speaker: Vor zwei Wochen war das noch wesentlich angenehmer, fast ein bisschen zu viel.

Speaker: Das war ein bisschen überraschend, auch für die Steinböcke, von denen war das da nicht wirklich so erfolgreich.

Speaker: Wir sind dann einfach noch weiter unter ins Tal und sind ausgewichen auf Halbentaucher und Schwalben.

Speaker: Das heisst, ihr habt keine Steinböcke im Schnee fotografiert?

Speaker: Nein, wir haben es versucht, aber es war einfach, ja.

Speaker: Das war die oberste Schicht, wo man sie gut sieht.

Speaker: Da war Schnee.

Speaker: Ich finde es nicht blöd, wenn es unten keinen Schnee hat, wieso sollten sie hochgehen in den Schnee?

Speaker: Das war ein bisschen schwierig.

Speaker: Ich habe auch ehrlich gesagt nicht unbedingt damit gerechnet, dass es da noch Schnee hat.

Speaker: Aber wir waren dann relativ schnell unten und da gab es eigentlich relativ coole Fotos von Haupentauchern und dann auch Segel noch im Flug.

Speaker: Dann hatte ich immer wieder Workshops beim Biber, bei mir in der Nähe, fast zu Hause.

Speaker: Das war dieses Jahr recht erfolgreich.

Speaker: Die waren ihm recht zutraulich, kamen recht nah vorbei.

Speaker: Ich habe so einen Zwischenfall gesehen in deiner Instagram-Story mit einem Hund.

Speaker: Was ist da passiert?

Speaker: Weil es halt auch relativ in einem urbanen Lebensraum ist, hat es halt viele Menschen, viel auch mit Hunden unterwegs.

Speaker: Und wie es halt leider so ist, sind die wenigsten Hunde wirklich an der Leine.

Speaker: Und gerade abends ist es halt ein bisschen blöd, wenn die da ins Wasser gehen, irgendwie noch den Biber sehen und finden, die müssen jetzt den Biber jagen.

Speaker: Das Problem ist auch, dass die Zeit, die anfängt, wo die Jungen rauskommen, und dann sind die Adulten, die verstehen dann einfach etwas weniger Spass schlussendlich.

Speaker: Das kann dann auch zu sehr üblen Zwischenfällen kommen, wo dann Hunde, wenn überhaupt, noch zusammengenäht werden müssen.

Speaker: Im schlimmsten Fall hilft da gar nichts mehr.

Speaker: Wenn die Zähne durch den Baum kommen, dann ist ein Hund relativ stark da ausgesetzt.

Speaker: Und gerade im Wasser haben die keine Chance.

Speaker: Zumindest bei den Adulten.

Speaker: Bei den Jungen sieht es dann wieder etwas anderes aus.

Speaker: Von dem her gibt es eigentlich nur eine Lösung.

Speaker: Ein Hund gehört an die Leine.

Speaker: Das gilt aber eigentlich nicht nur in Wassernähe, sondern überall in der Natur.

Speaker: Aber es wird halt leider einfach nur sehr wenig befolgt.

Speaker: Von dem her war es ein bisschen ein unschöner Zwischenfall.

Speaker: Der Biber ist dann einfach auf die andere Flussseite und hat da wieder weiter sein Ding gemacht.

Speaker: Du hast den Besitzer, die Besitzerin nicht gesehen?

Speaker: Die haben wir nicht gesehen, leider.

Speaker: Der Hund war schon völlig ab und die Besitzer haben das gar nicht gemerkt.

Speaker: Die haben auch nicht geschaut.

Speaker: Wir haben auch nicht weiter.

Speaker: Aber das war ein bisschen blöd.

Speaker: Es ging aber gut ausschließendlich und ich konnte dann nachher auch nochmals eigentlich recht gute Fotos machen.

Speaker: Ich habe dann im Anschluss einfach noch die letzten paar Tage auch mal versucht mit dem Auto Capture da ein paar Sachen zu machen.

Speaker: Das Auto Capture funktioniert halt einfach begrenzt, wenn dann die Bieben nicht da durchlaufen, wo sie eigentlich sollten.

Speaker: Von dem her kann ich da leider keine Weitwinkelaufnahmen zeigen.

Speaker: Aber es gab einfach so ganz coole Fotos mit dem Teleobjektiv.

Speaker: Von dem her war das schon auch so eins der Highlighter der letzten Wochen, würde ich sagen.

Speaker: Hast du noch was fotografiert in letzter Zeit?

Speaker: Außer den Uferschwalben.

Speaker: Ich war jetzt ein paar Mal bei den Uferschwalben.

Speaker: Ich war vorgestern, habe ich es noch versucht bei den Haubentauchern.

Speaker: Ich habe mich auf den Sommer gefreut, aber das Frühe Aufstehen ist schon, wenn man um 4.30 Uhr, spätestens um 4.20 Uhr losfahren muss und dann am Abend nochmal fotografieren geht, je nachdem.

Speaker: Dann sind es lange Tage und die Haupttaucher waren nicht da, wo ich wollte.

Speaker: Ich habe schon welche gesehen, aber nicht im schönen Licht, nicht vor schönem Hintergrund.

Speaker: Und schlussendlich habe ich dann halt Stocklinten fotografiert.

Speaker: Eine Kolbenente war noch ganz nett, aber die Bilder muss ich noch bearbeiten.

Speaker: Da kann ich keine Garantie geben, dass die fertig sind für diesen Podcast.

Speaker: Aber es hatte halt noch ein bisschen Morgennebel, weil es über die Nacht doch auf 12 Grad runter ist und dann am nächsten Tag aber wieder irgendwie 32 war.

Speaker: Und es hat recht gut geholfen, weil die sind vor so einem Schilfgürtel durchgeschwommen.

Speaker: Und ich war da auch schon dort, wo es kein Nebel hatte und dann sieht man halt einfach nichts mehr.

Speaker: Wenig, weil einfach die Ente, wenn man eine tiefe Perspektive hat, so vor einem schwarzen Schilfgürtel ist im Gegenlicht.

Speaker: Und da hat natürlich der Morgennebel recht cool gewirkt.

Speaker: Schärfemässig eher schwierig, weil dann schon so viel Luftflimmern ist.

Speaker: Ja, gerade über dem Wasser hatten wir ja auch schon zusammen.

Speaker: Als wir beide plötzlich gedacht haben, unsere Objektive funktionieren nicht mehr.

Speaker: Es lag definitiv nicht an der Kamera, an den 67 Megapixel, an dem Objektiv.

Speaker: Es ist dann halt einfach manchmal, geht nicht mehr.

Speaker: Ich finde jetzt aber, wenn es nur so eine Silhouette ist, da kann ich damit leben, weil da sieht man eh nicht viel Feder-Details, da kann man noch ein bisschen nachschärfen und dann ist das eigentlich auch okay.

Speaker: Sonst war ich nicht mehr viel unterwegs.

Speaker: Bei mir ist es immer so, wenn ich von einer Reise zurückkomme, in meinem Fall war es Spanien und Südfrankreich, dann haben wir auch manchmal andere Sachen ein bisschen Priorität.

Speaker: Bei mir ist es mehr noch, was ich auch gemerkt habe, ich habe letzte Woche endlich die Masterarbeit abgegeben.

Speaker: Es hat endlich mal noch geklappt.

Speaker: Ich glaube, du kennst es auch ein bisschen, gerade wenn man nicht so ein grösstes Projekt hatte, irgendwas zu erledigen und dann relativ lange darauf hinarbeitet.

Speaker: Die Woche danach oder die paar Wochen danach, die sind dann manchmal ein bisschen schwierig, sich da wieder etwas neu auszurichten und zu realisieren, was man jetzt genau wann

Speaker: machen muss und will.

Speaker: Was man mit der zurückgewonnenen Freiheit macht.

Speaker: Genau, es war in ihm auch ein bisschen intensiv.

Speaker: Von dem her, nach so einer Woche, wo ich auch mal etwas weniger produktiv war als sonst.

Speaker: Aber ich glaube, das ändert sich dann auch schon wieder bald.

Speaker: Genau, weil du gehst ja schon bald Richtung Norden los, weil du eine Fotoreise leiten wirst.

Speaker: Und nach der Fotoreise können wir auch schon sagen, werden wir uns hoffentlich sehen, wenn da nicht irgendwie alle Stricke reissen.

Speaker: Genau, da freue ich mich schon drauf.

Speaker: Da können wir dann vielleicht auch ein bisschen mehr Videos machen.

Speaker: Ja, ich muss noch schauen, dass ich da noch ein bisschen Platz schaffe, auch auf den Festplatten.

Speaker: um da wirklich auch gut fotografieren zu können.

Speaker: Ich denke, da werden schon ein paar tausend Bilder dann wahrscheinlich zusammenkommen.

Speaker: Ja, und ich denke, während der Fotoreise, ich weiss nicht, wie es dir geht, aber da hat man ja auch weniger Zeit zum Aussortieren, weil man dann auch den Teilnehmer dann irgendwie die unterstützt vielleicht beim Aussortieren, bei der Bildbearbeitung.

Speaker: Die hat man fotografiert, aber auch ein Stücklein weniger.

Speaker: Das ergänzt sich ein wenig.

Speaker: In den letzten Reisen kam ich eigentlich relativ gut durch, einfach mit einem Set an Speicherkarten.

Speaker: Dass du die nie formatieren musst.

Speaker: Ja genau, wenn überhaupt, lade ich die einmal rein, aber dann kann ich da eigentlich weiter fotografieren.

Speaker: Ich habe eine separate Speicherung nach der SSD, aber muss dann nicht irgendwie die noch sortieren, um die weiter zu kopieren oder so.

Speaker: Ein Set an Speicherkarten sind 512 GB?

Speaker: Ich habe einmal ein Doppel, also zwei Speicherkarten an 1 TB.

Speaker: Dann habe ich aber auch nochmals drei 512 GB und das reicht dann einfach für die zweite Z9 und noch für eine Z8.

Speaker: AutoCapture.

Speaker: Ja, für AutoCapture, genau.

Speaker: Da habe ich eigentlich alles abgedeckt.

Speaker: Ich habe dann noch so ein paar kleine, nicht SSDs, sondern SD-Karten, einfach für die Z8 als Backup.

Speaker: Aber weil die ja eben eigentlich mehr oder weniger nur AutoCapture macht, da reicht dann auch eine langsamere SD-Karte.

Speaker: Und dann kann ich eigentlich um die 50.000 Fotos mit beiden Z9 gut machen.

Speaker: Und das reicht schon eine Weile.

Speaker: Ausser wenn ich jetzt da wirklich Vögel im Flug fotografieren würde, aber es kommt eher selten vor, dass ich dann wirklich so viel durchratere auf Reisen.

Speaker: Und du fährst jetzt mit dem Zug von der Schweiz bis nach Nordschweden, mietest dort das Elektroauto und dann geht es rüber nach Norwegen, Region Lofoten, wo du dann noch ein paar Tage hast, bevor die Teilnehmer ankommen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Üblicherweise mache ich da ein bisschen Pause vorher.

Speaker: Scouting.

Speaker: Scouten, wenig auch, auch mit dem Auto Capture will ich noch ein bisschen was versuchen.

Speaker: Wir haben ja da auch noch einige andere Sachen zu erledigen, die ihr dann auch mal noch sehen werdet, was E-Books angeht.

Speaker: Von dem her habe ich da noch ein bisschen Zeit vorher, bevor dann eben die Reiseteilnehmenden auch ankommen.

Speaker: Wie ist es so in der Region Lofoten, wenn wir es vergleichen mit der Kamarag oder so, wie unterschiedlich ist das von Jahr zu Jahr, wenn du dort ankommst?

Speaker: Sind die Spots ein bisschen konstanter?

Speaker: würde fast sagen weniger.

Speaker: Das liegt auch ein bisschen daran, dass es erstens wetterabhängig ist, aber hauptsächlich auch einfach, weil gerade der Norden durch den Klimawandel auch viel schneller sich eigentlich verändert und da einfach relativ häufig oder gerade in den letzten Jahren habe ich wirklich stark gemerkt, dass da

Speaker: plötzlich Locations einfach nicht mehr da waren.

Speaker: Drei Zehnmöwen, Küstensee-Schwalben, die dann einfach vom einen aufs andere Jahr verschwinden.

Speaker: Liegt wahrscheinlich auch ein bisschen daran, dass das mit der Vogelgrippe auch noch zusammenhängt.

Speaker: Aber dadurch ändert sich das schon auch ein wenig.

Speaker: Wir hatten auch schon Ufenschwalben, die dann einfach den Standort gewichselt haben, aber das ist bei den Ufenschwalben auch

Speaker: zu erwarten, dass die sich da auch anpassen.

Speaker: Das Nahrungsangebot ist ja... Wir beklagen uns ja nicht, wenn es mal weniger Mücken hat, aber die ist es vielleicht nicht so ideal.

Speaker: Ja, aber die können da relativ gut eigentlich hin und her wechseln.

Speaker: Und dann so kleinere Singvögel ist halt... Ja, das ändert sich sowieso.

Speaker: Das ist ein Rücksalm.

Speaker: Ja, das ist ein Rücksalm.

Speaker: Ein Blaukirchen, vom einen auf das andere Jahr, das...

Speaker: Man kann kurz vorbeischauen, aber die Chancen stehen da jetzt nicht riesig, dass sie genau im gleichen Ort wie sie zu finden sind.

Speaker: Sind die Limicol ein bisschen?

Speaker: Ja, mehr oder weniger.

Speaker: Aber auch da, ich hatte schon Jahre, da war ein Standort voller Goldringenpfeifer.

Speaker: Und im Jahr darauf waren zwei da.

Speaker: Aber darum bist du ja schon mehrmals dort gewesen.

Speaker: Du gehst noch mal früher und kannst da scouten.

Speaker: Das und man hat dann meistens, gerade in Norwegen fährt man fünf Minuten und dann ist man am nächsten Standort, der recht spannend ist.

Speaker: Das macht es ihnen ja auch spannend, weil man ja wirklich verschiedenste Lebensräume in kurzer Zeit eigentlich

Speaker: anschauen kann vom alten Schneehuhn in fünf Minuten zur Küstenseeschwalbe.

Speaker: Zumindest in der Schweiz wird das relativ schwierig vom alten Schneehuhn zur Flussseeschwalbe in fünf Minuten.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich bin gerade nach einer Gleitschirmlösung am überlegen, aber da ist man auch nicht in fünf Minuten unten.

Speaker: Ja, mit 800 Millimeter, dann noch ein Zweifach-Telekonverter, 67 Grad-Tixel.

Speaker: Und dann musst du dich irgendwo in der Mitte aufstellen, dass du weiter... Genau, ja.

Speaker: Das stimmt gar nicht.

Speaker: Mein alten Schneehuhn.

Speaker: Wo ich das Meer noch im Hintergrund, zumindest von Auge gesehen habe, das hatte ich auch sonst noch nie.

Speaker: Das ist schon etwas Spezielles.

Speaker: Ich werde später hochkommen, wir werden uns dann treffen und hoffentlich einiges zusammen machen.

Speaker: Wobei, ich glaube, wir können schon vorwegnehmen, einen ganz konkreten Plan gibt es noch nicht.

Speaker: Es hängt ein bisschen von der Jahreszeit ab und auch sehr vom Wetter.

Speaker: Je nachdem macht es Sinn, dass man sich spontan umentscheidet.

Speaker: Wenn man sieht, dort regnet es fünf Tage, dann geht man vielleicht irgendwo mehr ins Landesinnere.

Speaker: Das werden wir alles sehen.

Speaker: Und ihr dann hoffentlich auch.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich glaube, langsam wird es Zeit, dass wir uns zum Auto aufbegeben.

Speaker: Sonst überhitzt die Kammer gerade bald in der Sonne, nehme ich an.

Speaker: Ja, ich muss auch langsam abkühlen.

Speaker: Bei mir kommt auch langsam die Überhitzungswarnung.

Speaker: Und ich muss Schlaf nachholen, weil ich gestern bei Sonnenuntergang noch fotografiert habe und heute doch noch eine Stunde hierher gefahren bin.

Speaker: Ja, das wird dann in Norwegen auch wieder anders.

Speaker: Dann stellen wir rum, oder?

Speaker: Genau.

Speaker: Dann hat man halt einfach durch die Nacht gar keinen Schlaf.

Speaker: Dafür kann man dann aber durch den Tag eigentlich ganz durchschlafen.

Speaker: Ja, da muss ich mir noch überlegen, wie ich das mit dem Zelt mache, wenn es so Wetter ist wie hier, vor allem ganz im Norden, wo es keine Bäume mehr hat.

Speaker: Aber wir werden das sehen.

Speaker: Wir werden sehen.

Speaker: Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, falls ihr den Wild Life Photo Talk noch nicht abonniert habt.

Speaker: Allerhöchste Zeit, in Norwegen werden sicher ein paar Folgen kommen, ein bisschen mehr Outdoor mit ein paar praktischeren Tipps.

Speaker: Und dann würde ich sagen, wünsche ich dir mal eine gute Reise bis dorthin.

Speaker: Danke, danke.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Hoffentlich dann irgendwann mal wieder auch mit Levi.

Speaker: Spätestens nach Norwegen schaffen wir es dann hoffentlich mal wieder zu dritt.

Speaker: Und dann auch euch eine gute Zeit und bis bald.

Speaker

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