Transcript
Speaker: Herzlich willkommen zur 66.
Speaker: Folge von Wildlife Photo Talk.
Speaker: Vielleicht seht ihr schon, wir haben hier ein bisschen ein anderes Umfeld.
Speaker: Wir sind gerade bei der Nikon Hauptzentrale in der Schweiz, weil wir unabhängig voneinander beide hier noch her mussten.
Speaker: Und als wir das realisiert haben, dachten wir, wir könnten ja hier eigentlich gerade den Podcast aufnehmen.
Speaker: Also professionelles Setup.
Speaker: Wenn es nicht professionell ist, dann liegt es definitiv an uns.
Speaker: Genau, aber an der Stelle vielleicht mal herzlichen Dank an Nikon, dass wir hier aufnehmen dürfen, ist sicher deutlich besser als draußen neben der Straße.
Speaker: Ich musste ja hierher, weil ich noch ein paar Kameras zurückgeben musste, die ich in Spanien ein bisschen ausführlicher getestet habe.
Speaker: Ich hätte die gerne noch ein bisschen behalten, warum er musste.
Speaker: Wie sieht es bei dir aus?
Speaker: Was läuft bei dir?
Speaker: Du bist ja auch unterwegs gewesen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Bei mir sind eigentlich diverse Projekte, die angestanden sind.
Speaker: Das hier ist auch so ein bisschen dadurch entstanden, dass wir, glaube ich, generell einfach relativ wenig Zeit haben noch in Ägypten, an den Projekten.
Speaker: Und so einfach versucht haben, möglichst unsere Termine etwas zu optimieren.
Speaker: Bei mir waren jetzt viel noch Kurse, Workshops anstehend, vor allem Eintageskurse in der Schweiz mit der Nikon School und dann aber auch noch eine Fotoreise nach Südfrankreich, auch mit der Nikon School und mit Bordingtours zusammen.
Speaker: Das waren dann ungefähr zweieinhalb Wochen schlussendlich, wo ich wirklich in Südfrankreich unterwegs war.
Speaker: Davon war dann eine Woche wirklich die Reise.
Speaker: Aber ihr kennt ja da vielleicht noch meine Geschichte von Süfrankreich aus dem letzten Frühling.
Speaker: Ich haufe es ganz gerne, wenn ich da ein bisschen Vorlaufzeit habe vor der Reise.
Speaker: Nicht unbedingt für Abenteuer mit der Polizei.
Speaker: Oder nicht Polizei.
Speaker: Oder nicht Polizei.
Speaker: Sondern eher einfach unter ein bisschen das Gemüt dieser Auskundschaften.
Speaker: Ich war es schon etliche Male in der Gammark, von denen wir
Speaker: Das Gebiet kenne ich einigermassen, aber es gibt natürlich trotzdem Änderungen jedes Jahr.
Speaker: Allein schon durch den Wasserstand kann sich extrem viel ändern.
Speaker: Ja, und gerade dieses Jahr habe ich das auch wieder gemerkt.
Speaker: Es hat recht stark eigentlich geregnet im Winter.
Speaker: Heißt, es war wirklich extrem grün.
Speaker: Hast du letztes Jahr schon gesagt?
Speaker: Habe ich letztes Jahr schon gesagt und es hat sich einfach nochmals mehr Regen.
Speaker: Man hat es dann auch eben gemerkt, den Mücken entsprechend, das einfach wirklich, also... Ich habe ein Bild gesehen, es war echt anspruchsvoll, da zum Teil zu fotografieren.
Speaker: Da hatte ich dann doch ab und zu mal etwas Mitleid auch mit den Teilnehmenden,
Speaker: Wir haben das natürlich auch immer wieder in der Ausschreibung erwähnt, aber es waren dann dieses Jahr schon nochmals mehr Lücken als auch schon.
Speaker: Wie geht dir das so vor, auch mit den Teilnehmenden?
Speaker: Du bist vielleicht ein bisschen mehr abgehertet mittlerweile, aber Moskitonets über deinen Kopf oder einfach langärmige Sachen, irgendwelche Hosen?
Speaker: Ich meine, es gibt ja bestimmte Stoffe.
Speaker: Ich habe es so von Greg Hoppers und Fjellraven, da können sie...
Speaker: gar nicht oder fast nicht durchstechen.
Speaker: Hast du das deinen Teilnehmern dann auch schon im Voraus gesagt, dass sie sich am besten irgend sowas mit in den Koffer nehmen?
Speaker: Schlussendlich, egal was man mitnimmt und ich habe jetzt wirklich auch schon verschiedene Sachen getestet, ohne Mückenstiche kommt man von der Garmark nicht nach Hause.
Speaker: Nein, aber mit weniger Mückenstichen als Fotos nach Hause kommen, ist das ein kleinerer Erfolg.
Speaker: Ja, ich finde Mückenschutzmittel, was man einspringen kann, das hilft schon mal ein bisschen.
Speaker: Ich habe jetzt da auch nochmal wieder ein Einheimisches versucht.
Speaker: Es gibt ja, hast du wahrscheinlich auch schon gehört, die Theorie, dass man, wenn man das Mückenschutzmittel vor Ort kauft, dann funktioniert das besser.
Speaker: Das steht überhaupt nicht.
Speaker: Es hat mir die Mücken noch angezogen, bin ich fast.
Speaker: Vielleicht sind sie langsam tolerant und haben eine Resistenz entwickelt.
Speaker: Ja, ich könnte mir das schon vorstellen.
Speaker: Aber ich habe dann da schlussendlich wieder mit dem norwegischen Mückenschutzmittel fast die besten Erfahrungen gemacht.
Speaker: Das ist wie ein Deo-Roller.
Speaker: Man kann das auch präziser einstreichen.
Speaker: Gerade ums Gesicht herum will ich nicht unbedingt mit dem Mücken sprayen.
Speaker: Da geht es mit dem Roller etwas einfacher.
Speaker: Schlussendlich hat man vielleicht zehn Minuten Ruhe und dann kommen die aber trotzdem.
Speaker: Ja, ich finde auch mit Mückenspray, ich bin da immer so ein bisschen auf Kriegsfuß.
Speaker: Ich mag es nicht so wahnsinnig, vor allem, weil ich das Gefühl habe irgendwie nachher, jetzt muss ich mich nachher wirklich abduschen.
Speaker: Mit Sonnencreme habe ich das ein bisschen, aber mit Mückenspray einfach noch viel mehr und ich habe da auch von x Sachen probiert, die da irgendwie, sagen wir mal, ohne chemische Zusatzstoffe mit irgendwelchem Lavendelöl oder Zitrone oder weiss nicht was, aber irgendwie hat das dann leider nicht so wirklich geklappt.
Speaker: Ja, wie du sagst, ohne Mückenstiche geht es nicht.
Speaker: Und dann, klar, Kleidung hatten ein paar Teilnehmer jetzt auch dabei.
Speaker: Sogar so beim Mückennetz, wenn ich dann aber, dann sieht man halt die Sache nicht mehr so gut.
Speaker: Das ist wie der Regenschutz beim Fotografieren, oder?
Speaker: Ja, grafisch habe ich auch, aber dann ist es eben Vögel im Flugbett auch schon wieder schwieriger, weil man nicht mehr praktisch ans Objektiv kommt.
Speaker: Und eben mit dem Mückenschutznetz waren das Problem am grössten bei den Laubflöschen.
Speaker: Das ist wie eine Heckenstruktur entlang, wo dann ganz viele Laubfrösche drin sind.
Speaker: Aber das schützt die Mücken vor dem Wind, hat aber auch noch ein bisschen Wasser und sind die perfekten Bedingungen für Mücken.
Speaker: Ich nehme mal ein Grund, wieso es da viele Frösche hat.
Speaker: Ernährten sich Laubfosche auch von Mücken?
Speaker: Gute Frage.
Speaker: Nächste Frage.
Speaker: Schneiden wir raus.
Speaker: Nein, aber schlussendlich, ja, ich glaube, ein grosser Teil des Ökosystems, der Städtenfeld, mit wie vielen Mücken da auch zu finden sind.
Speaker: Also wenn es viele Mücken hat, dann sieht man häufig auch spannende Vögel.
Speaker: und andere Tiere.
Speaker: Von dem her muss man generell in der Kammerarch immer mal ein bisschen leiden.
Speaker: Aber um zurück zum Mückennetz zu kommen, gerade bei den Laubfröschen, finde ich eben schon, wenn man dann noch so ein Netz hat, man sieht die einfach nochmals etwas schlechter.
Speaker: Die sind auch sonst nicht unbedingt so einfach zu entenken.
Speaker: Es braucht gerade am Anfang immer etwas Zeit, bis man da so ein bisschen reinkommt.
Speaker: Auch, glaube ich, weil man generell, wenn man die nicht so kennt, eher wahrscheinlich auch einen grösseren Frosch erwartet und die meisten doch auch recht klein sind.
Speaker: Und mit der Zeit findet man das so ein bisschen raus, welche Äste man absuchen muss, wonach man genau suchen muss.
Speaker: Aber da hilft ein Netz auch nicht unbedingt, um die wirklich schnell und effizient zu finden.
Speaker: Genau.
Speaker: Kurz eine Frage zum Equipment, das ich eingesetzt habe.
Speaker: Ich meine, ich weiss, du nimmst die immer sehr, sehr viel mit, aber ich weiss, dass die Teilnehmenden teilweise ein bisschen weniger dabei haben.
Speaker: Haben die sich dann für die Laubfresche noch ein Makroobjektiv ausgeliehen?
Speaker: Ich nehme an, du hattest ein, zwei von Nikon dabei.
Speaker: Oder hatten die meisten ohnehin entweder ein Makroobjektiv oder vielleicht irgendein 70-200er mit Konverter, dass man da ganz gut umfunktionieren kann?
Speaker: Teils, teils schlussendlich tatsächlich, jetzt gerade in dieser Reise.
Speaker: Diesmal war eben auch wirklich, dass der Ass halt so viele Mücken gehabt hat, war dann nicht bei jedem Lauffrosch das Interesse noch riesig, da mit dem Makro und noch ein Stacking und noch ein Weitwinkel, sondern da waren wir dann doch auch
Speaker: ein Stücklein vielleicht etwas fauler oder etwas effizienter, sage ich jetzt mal.
Speaker: Wir haben dann eben noch mit dem Teleobjektiv gearbeitet.
Speaker: Je nach Teleobjektiv, je nach minimaler Fokusdistanz geht das ja eigentlich auch ganz gut.
Speaker: Ich denke, das sind vor allem die Zoom-Objektive, so ein 100er, 180er sind.
Speaker: Das ist ja recht cool.
Speaker: Von dem her ist es auch wieder ein Aspekt, den man vergisst häufig bei Teleobjektiven.
Speaker: Die minimale Fokusdistanz finde ich schon auch noch einen wichtigen Faktor.
Speaker: Solche Sachen dann auch gerade mit dem gleichen Objektiv zu machen und nicht noch gross zu wechseln.
Speaker: Schlussendlich für mich.
Speaker: Ich bin dann schon auch meistens mit dem Plenum unterwegs gewesen.
Speaker: Ja, da erinnere ich mich aus letztem Oktober, als wir dort waren.
Speaker: Genau, das ist so mein Lieblings-Laubfrosch-Objektiv.
Speaker: Wenn das eine Kategorie sein kann, dann ist das definitiv das beste Objektiv dafür.
Speaker: Wir werden übrigens nachher noch ein bisschen über Teleobjektive reden, falls ihr das da hinten schon gesehen habt, das da so zwischen uns prominent aufgestellt ist.
Speaker: Ist kein Zufall, aber wir werden erst mal noch die Reise abschliessen.
Speaker: Genau was waren sonst so?
Speaker: Ich habe mal die Bilder durchgeschaut, die du geschickt hast.
Speaker: Du warst ja am Schluss noch recht erfolgreich, weil du ja noch eine Woche länger warst.
Speaker: Genau.
Speaker: Und du warst ja wirklich, nehme ich an, voll auf deine Fotografie konzentrieren konntest.
Speaker: Aber was waren jetzt auch mit der Gruppe so die Highlighter?
Speaker: Du fandest jetzt...
Speaker: auch nachdem du ein paar Mal schon unten warst, das war, manchmal gibt es ja so Vögel, die sind auf einmal so ein bisschen besser, ich glaube, der Nachtreiher geht in die Kategorie.
Speaker: Ja, genau, du hast mir jetzt da schon die Antwort voll weggenommen.
Speaker: Siehst du, ich mache meine Hausaufgaben, ich schaue die Bilder ab.
Speaker: Auf jeden Fall der Nachtreiher.
Speaker: Es gibt ja da, gerade so neben unserer Unterkunft, eine grössere Reierkolonie, wo man auch wirklich gut die fotografieren kann.
Speaker: Meistens sind das aber eigentlich Seidenreiher, Graureiher, auch Kuhreiher darunter.
Speaker: Aber dieses Jahr bzw.
Speaker: auch die letzten Jahre war ihm mal wieder noch Nachtreiheit da, hat aber eher etwas versteckt, sind nicht so auffällig, zeigen sich nicht so offen.
Speaker: Und eigentlich auch dieses Jahr haben wir die nie wirklich so viel gesehen.
Speaker: Und dann habe ich aber Maxim, seinen Nachnamen kann ich nie ansprechen.
Speaker: Der Kanadier.
Speaker: Genau, bekannter Fotograf.
Speaker: Mit französischem Nachnamen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich kann es mir nicht merken, aber wir können es ja noch einblenden.
Speaker: Er hatte auch eine Fotoreise und war dann auch am gleichen Morgen an dieser Location.
Speaker: Und dann haben wir auch ein bisschen geplaudert, weil wir uns auch schon in den vorderen Jahren wieder getroffen haben.
Speaker: Und dann schaue ich aber mal wieder hoch zu den Reihen und merke plötzlich, da steht ja Nachtreiher völlig offen.
Speaker: fünf, sechs Meter vor mir und sage dann zu Waxim, das sei noch ein Nachtreier.
Speaker: Und er meinte, ja, der ist die ganze Woche schon immer hier am Morgen.
Speaker: Ich habe den nie wahrgenommen, einfach weil ich, das sitzen sonst immer die Graureier.
Speaker: Und plötzlich war das einfach ein Nachtreier und ich weiss wirklich bei bestem Willen nicht, wie der vorher nicht aufgefallen ist.
Speaker: Aber es hat dann zumindest noch geklappt, wir konnten den wirklich schön fotografieren.
Speaker: War definitiv ein Highlight, so mal eine Nachtreihe schön offen zu sehen.
Speaker: Und ich konnte den auch nach der Reise dann entsprechend noch zwei, drei Mal fotografieren, weil der halt wirklich jeden Morgen da war.
Speaker: Ich hatte dann auch einigermassen Glück mit verschiedenen Wetterverhältnissen, Lichtbedingungen.
Speaker: Hat es da geregnet über Nacht oder war das Kau?
Speaker: Weil das hat so Bokeh-Kreise im Hintergrund gegeben im Gegenlicht?
Speaker: Genau, ich habe an dem Morgen noch mit Maximum darüber gesprochen, es wäre noch cool, wenn das im Gegenlicht so ein bisschen Bokeh-Kugeln und so.
Speaker: Hat es aber an dem Morgen dann nicht wirklich gehabt, war dann mehr so ein bisschen noch bewölkt.
Speaker: Nach dem Ende der Reise mit BöldingTools und Nikon School kam dann ziemlich ein Gewitter auf oder einfach eine ziemlich Schlechtwetterzelle.
Speaker: Und da ging ich dann eines Morgens auch hin und wurde also wirklich extrem verregnet.
Speaker: Ich glaube, es gab selten Tage, an denen ich wirklich so nass wurde.
Speaker: Also ich hatte die Gummistiefel an, darüber Regenhosen, die eigentlich so super wasserlich sind.
Speaker: Und so nach einer Stunde, zwei hatte ich wirklich eigentlich einen See in den Regenhosen drin und stand dann auch in den Gummistiefeln im Wasser.
Speaker: Und ich war nicht in ihm Wasser oder so, also es ist nicht über den Teich oder so reingelaufen, sondern wirklich einfach nur durch den Regen, der da in den Regenhosen drin dann in die Gummistiefel reingelaufen ist.
Speaker: Und dann konnte ich aber da den Nachtrei auch schon mal fotografieren.
Speaker: Der war dann nicht mehr ganz so elegant, weil der halt auch voll schnass war.
Speaker: Schon aber auch schön wirken.
Speaker: Kann auch schön wirken.
Speaker: Aber eigentlich viel besser war dann am Morgen darauf, weil es hat durch die Nacht auch nochmals geregnet, aber auf den Morgen hin wurde es dann wieder schön klar.
Speaker: Und dann ist die Sonne eigentlich ideal aufgegangen, aber die ganzen Bäume da, die waren wirklich noch
Speaker: völlig nass und es gab dann einfach im Gegenlicht einfach eine Bucke-Explosion und das war relativ cool.
Speaker: Und dass das dann ein Nachtreiher ist, ist natürlich eine coole Sache, aber ich hätte da schlussendlich auch ein Graureiher genommen.
Speaker: Das sind so die Momente, wo die Tierart irgendwie sekundär ist, oder?
Speaker: Wenn das ganze Umfeld so ein bisschen passt und du hattest das ja noch so ein bisschen...
Speaker: Fast schon eingerahmt noch.
Speaker: War das mit dem 400er 2.8?
Speaker: Das war mit dem 400er, ja.
Speaker: Ich habe dann auch mit anderen, es waren dann verschiedene Reihe noch in den Bäumen, habe verschiedene ausprobiert, hat bei vielen nicht so wirklich geklappt, einfach hinten vom Winkel.
Speaker: Und dann ist der Nachtreihe auch noch ein bisschen an eine andere Stelle geklettert.
Speaker: Und das ging dann einfach gerade perfekt auf, habe dann mit der Kamera noch jeglichen Winkel etwas versucht.
Speaker: Gerade bei Gegenlicht-Pokeh mit diesen Tropfen ist auch extrem was da wirklich Millimeter schlussendlich entscheiden.
Speaker: Zum Teil hat man dann noch Regenbogen in diesen Pokehkugeln drin.
Speaker: Das sieht schon fast so ein bisschen fake aus.
Speaker: Man sieht dann schon, ja es ist tatsächlich wirklich fast Limit.
Speaker: Das sieht so ein bisschen surreal aus.
Speaker: Aber ich habe dann wirklich...
Speaker: gut schnell tausend Fotos gemacht und einfach die Kamera in der Hand hoch, runter, linsert.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, ob du das dann auch so machst, um dich ein Löffchen zu bewegen mit einem Serienbild.
Speaker: Natürlich braucht man eine schnelle Verschlusszeit, dass das nicht verwackelt.
Speaker: Aber dann mache ich auch extrem gerne, weil das kann sich so stark ändern.
Speaker: Oder wenn es noch so ein bisschen Wind hat und dann bewegen sich die Zweige noch und damit
Speaker: Von dem her war es cool, über mehrere Tage mit der Nachtreihe verschiedene Fotos auszuprobieren.
Speaker: Jetzt muss ich aber kurz etwas dazwischen fragen.
Speaker: Hast du einen Tipp an alle Zuschauerinnen, wie man beim Aussortieren vorgeht?
Speaker: Du hast tausend Bilder, die ähnlich aussehen, aber das Bouquet ist immer ein bisschen anders.
Speaker: Auf was achtest du, um möglichst schnell den Festplattenspeicher zurückgewinnen?
Speaker: Tatsächlich mache ich immer mehr, eigentlich nur noch in der Übersicht.
Speaker: Also du gehst davon aus, gerade mit den heutigen Kameras, die mehr oder weniger stationären Motiv, die werden eigentlich alle scharf sein und dann schaust du wirklich, welches springt raus.
Speaker: Ja, und klar kann man immer noch einen zweiten Anlauf, dann kurz reinzoomen, aber eigentlich sind die Fotos, die in der Übersicht schon rausspringen, die sind dann entsprechend wahrscheinlich auch die besten.
Speaker: Zumindest so, wie ich das angehe.
Speaker: Vielleicht, wenn man da noch eine Stunde mehr verbreitelt, dann findet man noch eines, das ein Ticklein besser ist.
Speaker: Aber ich glaube, wenn man dann eine Stunde zuerst suchen muss, dann wird dieser Unterschied auch nicht so unglaublich riesig sein.
Speaker: Vermutlich nicht.
Speaker: Ich denke, es gibt so ein paar Situationen, wo vielleicht, wenn irgendwas im Hintergrund ist, was man in der kleinen Ansicht nicht sieht, aber häufig weiss man das ja auch schon von der Aufnahme, ob es da irgendwas gab, sei es jetzt Mücken, die herumgeflogen sind oder
Speaker: Da bin ich langsam effizient gestrickt.
Speaker: Was in der Übersicht auffällt, das wird behalten und der Rest geht weg.
Speaker: Was auch von Vorteil ist, habe ich gemerkt, als ich nach Hause gekommen bin,
Speaker: Mit einem zweiten Bildschirm zu arbeiten, macht auch einen extremen Vorteil oder einen Unterschied aus.
Speaker: Wie nutzt du die beiden Bildschirme?
Speaker: Ich habe einfach auf dem linken oder auf dem grösseren die Übersicht.
Speaker: Da picke ich mir dann einfach die einzelnen Fotos raus, die mir irgendwie auffallen.
Speaker: Und dann auf dem rechten habe ich dann einfach das gesamte Bild, dieses einzelne.
Speaker: Und dann ist man einfach recht schnell.
Speaker: beim Kontrollieren kann kurz reinschauen, auch anklicken, schauen, passt, passt nicht.
Speaker: Und dann kann man auch mehrere tausend Bilder in sehr kurzer Zeit eigentlich, eigentlich dann sortieren, weil es auch gerade wieder bei den alten Segeln und auch da, es gibt schnell mal 6, 7.000 Fotos.
Speaker: Ich glaube, in einer halben Stunde war das, war das weg.
Speaker: Ja, da waren es doch 100 Fotos oder so.
Speaker: Und
Speaker: Da ist es mittlerweile auch nicht so, dass ich einfach nur 100 Fotos scharf habe und der Rest ist unscharf.
Speaker: Das wäre ja noch das Einfache.
Speaker: Mittlerweile ist es auch vom Ausschuss her etwas schwieriger geworden, weil einfach das meiste scharf ist.
Speaker: Anker um ist dann ja die Flügelpose.
Speaker: Ist nochmals einfacher, finde ich, mit der Übersicht zu
Speaker: anzuschauen und zu überlegen, ob es Sinn macht, das zu behalten.
Speaker: Und dann ist man einfach nochmals schneller.
Speaker: Eigentlich beim Sortieren.
Speaker: Ja, also meine Empfehlung hier vielleicht, oder was mir hilft, ist einfach auch, du markierst glaube ich auch nur noch die, du überhältst, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Genau, und dass ich dann im ersten Durchgang einfach lieber ein bisschen mehr markiere und weiß, es gibt noch einen zweiten, dass ich beim ersten Mal nicht zu lange hängen bleibe, weil eventuell sieht man nachher eine Serie, die noch besser ist und dann weiß man, eigentlich kann man die ganze vorherige kippen und dann ist es doof, wenn man da ein paar extra Minuten verbracht hat.
Speaker: Was sich gar nicht lohnt.
Speaker: Ja, da ist auch immer eine Sache, die ich an Workshops häufig erwähne.
Speaker: Aber es ist auch sonst ganz interessant, von der verkehrten Seite auszulöschten.
Speaker: Ja, das mache ich manchmal auch.
Speaker: Ich mache das nicht so gern, weil ich das im Kopf nicht überlegen kann.
Speaker: Ich habe das meistens noch irgendwie so im Kopf, was und wann ungefähr passiert ist.
Speaker: Da ist es etwas einfacher.
Speaker: Aber eben wenn man gerade bei einem Workshop, wo man ja idealerweise zumindest oder hoffentlich noch ein bisschen was dazulernt, dann sollten auch die besseren Bilder eher im Verlauf des Workshops passieren.
Speaker: Oder zumindest könnte man die letzten Bilder anschauen, man muss ja die nicht unbedingt aussortieren, aber das mache ich zumindest konsequent, dass ich sie zumindest anschaue und dann mit dem, was ich im Kopf habe, was die letzten Bilder waren, gehe ich an die ersten ran, wo meistens entweder das Licht noch nicht so gut war, oder der Vogel noch weiter weg und so.
Speaker: Ja, tendenziell kommen ja die Vögel, je länger man an einem Ort ist, kommen die auch näher und dann hat man sowieso die besseren Situationen meistens.
Speaker: Wobei natürlich nicht immer das beste Foto da ist, wenn der Vogel super nah ist.
Speaker: Aber zumindest häufiger hat man die besseren Situationen eher etwas später.
Speaker: Übrigens auch über Tage, finde ich, also jetzt auch bei der Fotoreise in Südfrankreich.
Speaker: Ich finde auch hier wieder die besten Momente waren eher so an den letzten Tagen.
Speaker: Da ist immer ein bisschen Glückssache mit dem Wetter und mit dem Vogel.
Speaker: Aber ich finde, häufiger kennt man die Location ein bisschen besser.
Speaker: Man weiss schon ungefähr, was man fotografieren möchte.
Speaker: Das Verhalten von den Tieren kann mir auch viel ausmachen, denke ich.
Speaker: Weil du kannst den Teilnehmern ja noch so sagen, hey, jetzt könnte das passieren, wenn sie es selber wissen, geht es einfach noch mal schneller.
Speaker: Ja, nein.
Speaker: Ich hatte da auch noch ein zweites Beispiel, das war dann aber auch eher nach der Reise.
Speaker: Da habe ich noch ein Nest gefunden von Stölzenläufern.
Speaker: Und das war eigentlich schon am Anfang, am ersten Tag, relativ gut sichtbar.
Speaker: Also konnte sich da so ein bisschen ins Wasser hinsetzen, konnte die da richtig auf einer guten Fotodistanz fotografieren.
Speaker: Die waren sich da auch die Menschen gewöhnt, also die haben sich kaum angeschaut, dass sich da hingesetzt hat.
Speaker: Aber das Problem war, dass dieser Bereich, wo das Nest sich befunden hat, da war einfach schon ein bisschen das Wasser zu fest wieder ausgetrocknet oder der Teich und da war einfach die Spiegelung schon weg.
Speaker: Man hatte dann entsprechend so eine Linie Matsch im Bild unter dem Nest und dann kam aber wieder Wasser und dann so eine
Speaker: eine halbe Spiegelung und das hat entsprechend nicht ganz so wirklich super ausgesehen.
Speaker: Und dann ging es natürlich auch einfach mit dem Wetter jetzt gut auf und durch diese Regenfälle ist dann einfach der Wasserspiegel recht angestiegen.
Speaker: Und gerade so aber, dass einfach gerade am Anfang des Nests eigentlich das Wasser bis dahin gekommen ist,
Speaker: Und dann war die Spiegelung an dem Morgen wirklich perfekt, der Stelzenläufer schön zu sehen.
Speaker: Das war dann eigentlich ein weites Bild, dass sich über mehrere Tage, über mehrere Versuche sich dann irgendwie Schritt für Schritt erst materialisiert hat.
Speaker: Darum lohnt es sich eben auch immer mal wieder die gleichen Locations zu besuchen.
Speaker: Das ist auch etwas, was ich bei den Fotoreisen, wenn ich das selber mache oder eben auch bei Fotoreisen mit Burttingtouch und Nikon Scoob eigentlich ganz gerne mache.
Speaker: Nicht einfach quasi Locations abklappen und jetzt hat man das fotografiert, sondern nach dem zweiten, dritten und viertesten Mal hin, bis dann wirklich alle Fotos irgendwie so geklappt haben, die dann gerade
Speaker: die man so im Kopf hat und das war dann eben eigentlich auch noch so eine Überlegung, die ich jetzt auch noch nicht so oft hatte, aber ich bin dann am Schluss eigentlich einen Tag früher abgereist, als ursprünglich geplant.
Speaker: Und inni war das aber auch ein cooler Moment, weil ich habe für mich sagen können, hey, ich habe jetzt eigentlich alle Ideen, die ich gerade so habe,
Speaker: konnte ich mehr oder weniger umsetzen, was halt realistisch gerade so möglich ist.
Speaker: Klar, ich hätte immer noch gerne ein Blaurackenporträt auf fünf Meter Distanz, aber das war jetzt in diesem Frühling gerade nicht so realistisch.
Speaker: Hat es immerhin mit einem Blaurackenfoto geklappt?
Speaker: Ich habe zwei gesehen, aber nicht fotografiert.
Speaker: Ich habe sie fotografiert, aber so auf einer Telefonleitung.
Speaker: Auch nicht viel besser als gar nichts.
Speaker: Ja, aber ich sage jetzt einfach mal so, die realistischen Sachen, die konnte ich fotografieren.
Speaker: Und war dann aber auch nochmals weiter cool für mich sagen zu können, ich muss jetzt auch nicht unbedingt auf Zwang noch hier bleiben, sondern ich habe auch die Zeit, mir das entsprechend ein bisschen einzuteilen.
Speaker: Ich glaube, vor zwei, drei Jahren wäre ich da eher noch gewesen, ich habe jetzt noch einen Tag frei, ich muss noch nicht in der Schweiz sein, dann muss ich auch.
Speaker: das nutzen und habe jetzt doch auch gemerkt, dass ich da ein bisschen mehr Spielraum habe, wie ich meine Zeit genau einsetze und habe dann gefunden, ja, ich kann jetzt eigentlich auch mal nach Hause und dafür da schon wieder ein paar Sachen machen, Bilder sortieren und das hat mir in dem Moment eigentlich fast mehr Spass gemacht, als jetzt noch irgendwie auf Zwang quasi.
Speaker: zu fotografieren, ist ja nie ein Zwang, aber einfach nie vom Gefühl her habe ich gemerkt, hey, wenn die Reise vorbei ist, ist es ja eigentlich Spass zu dem Zeitpunkt.
Speaker: Oder sollte es sein, vielleicht kann man noch für nächstes Jahr schon irgendwas vorplanen, vielleicht deckt man noch eine neue Location, aber ja.
Speaker: Genau, ich habe dann eigentlich alles abhaken können.
Speaker: Bevor wir dann aber zu deinen Sachen kommen, habe ich noch ein letztes Highlight, will ich noch erwähnen.
Speaker: Und zwar war ich dann auch noch einen Tag bei den Gänsegeiern.
Speaker: Da waren wir auch schon zu zweit unterwegs.
Speaker: Und bin dann eigentlich da auch gar nicht so lange geblieben.
Speaker: Hatte aber auch einen recht guten Grund.
Speaker: Bin dann morgen hingefahren, beziehungsweise am Abend schon, habe da übernachtet.
Speaker: Und dann gab es einen Muchen in echt schönen Wolken, also eigentlich ideal um da Gänsegeier zu fotografieren.
Speaker: Und habe dann plötzlich gemerkt, dass da zwei Gänsegeier richtig nah bei mir gerandet sind.
Speaker: Und das hatte ich jetzt schon ein-, zweimal, aber konnte die noch nie so wirklich fotografieren.
Speaker: Einmal war das Problem, dass die so desinteressiert an mir waren, dass die einfach gar nie hingeschaut haben in die Kamera.
Speaker: Dieses Mal war es ein bisschen besser.
Speaker: Die haben wirklich schön auch mal in die Kamera geschaut und es war auch wieder cool in die
Speaker: Ja, vor dem Moment finde ich das viel eindrücklicher oder es wird mich noch viel länger begleiten.
Speaker: Schlussendlich auch da auf vielleicht sechs, sieben Meter mit einem Gänsegei zu stehen ohne Tarnung.
Speaker: Das schaut dich voll in die Augen.
Speaker: Und bleibt aber nicht da und ist auch immer mehr interessiert.
Speaker: Also wenn man da in einem Hai sitzt, in einer Glasscheibe und der Vogel hat keine Ahnung, dass man da hinten dran sitzt, ist einfach nicht das Gleiche.
Speaker: Auch wenn man wahrscheinlich mit dem Hai dann nochmals die besseren Fotos machen kann.
Speaker: Aber es war auf jeden Fall ein cooler Moment.
Speaker: Eine halbe Stunde später kam dann auch die Sonne.
Speaker: Dann habe ich da auch gefunden, besser kann es eigentlich an dem Morgen sowieso nicht mehr werden.
Speaker: Dann habe ich mich wieder auf den Weg gemacht.
Speaker: Das waren jetzt drei
Speaker: drei der Highlights, die es auf jeden Fall wert waren, da wieder hinzufahren und ich freue mich schon unglaublich darauf, im Herbst dann wieder vorbeizuschauen mit der nächsten Fotoreise.
Speaker: Da, wenn nicht das damals, ein kleiner Werbeblog.
Speaker: Wir haben, glaube ich, noch ein oder zwei Plätze frei.
Speaker: Wenn das jemanden interessieren würde, können wir das sonst unter und nachher verlinken.
Speaker: Genau, aber genügend über mich erzählt und Werbung gemacht.
Speaker: Was hast du noch so gemacht in Spanien?
Speaker: Ja genau, ich glaube das letzte Mal, beim letzten Podcast, den habe ich mit Levi noch aus Spanien aufgenommen, vor ziemlich genau zwei Wochen.
Speaker: Und ich war da in den Bergen, habe da ein bisschen fotografiert.
Speaker: Steinkauz dann auch noch gesehen, fast täglich, aber nicht, das eine Bild habe ich dir glaube ich noch geschrieben, also nicht wahnsinnig zufrieden.
Speaker: Wiedehoff konnte ich einmal im Anflug fotografieren, das war tatsächlich an meinem Geburtstag, das war so das Geburtstagsbild, das so halb geklappt hat.
Speaker: Und ja, habe dann auch noch ein paar Videos dort gemacht.
Speaker: Die werden, ein paar sind gesponserte Videos, da muss ich noch warten, bis die rauskommen.
Speaker: Und dann bin ich auch noch einen Tag, weil ich dann irgendwann, ich glaube so nach einer Woche auch irgendwann fand, okay, dieses Dorf mit den 30 Einwohnern habe ich jetzt auch ein bisschen gesehen und auch die Umgebung.
Speaker: Und bin dann auch noch zu den Gänsegeiern gefahren, natürlich ein anderer Standort.
Speaker: Die Fahrt war so, es hat dann immer stärker begonnen zu regnen, obwohl die Prognose war, dass es hätte besser werden sollen.
Speaker: Ich dachte mir, oh nein.
Speaker: Am Schluss war es wieder hell, bin angekommen, ausgestiegen und dann hat es begonnen zu schiffen.
Speaker: Bin ich dort im Auto geblieben, mal was gegessen, gewartet.
Speaker: Und der Vorteil dort war, dass man im Prinzip nur noch 30 Meter laufen musste, bis zur Klippe sozusagen.
Speaker: Und es gab dann halt nachher recht coole Bedingungen, weil der eine Geier ist relativ nah gelandet, nicht so nah, aber so, dass ich ihn mit irgendwie 800 Millimeter einfach von Marschüllen drauf hatte.
Speaker: Und der war schon so ein bisschen durchnässt.
Speaker: Nachher hat man dann wirklich gemerkt, dass die nächste Stunde die Thermik offenbar immer besser wurde.
Speaker: Von einem Geier, der auf dem Baum saß, auf einmal hatte man zehn, die dann doch immer wieder durchgeflogen sind.
Speaker: Wie auch damals in Frankreich.
Speaker: Ich finde das so cool, wenn man hört, wie die Gänsegeier durchfliegen, dieses Sischen, wenn sie so zehn Meter vor einem einfach durchfliegen.
Speaker: Das war recht cool und dann irgendwann hat meine Freundin einen Schmutzgeier noch entdeckt, der da durchgeflogen ist.
Speaker: Ich konnte leider nur ein Bild machen gegen den Himmel.
Speaker: Es war immerhin so ein bisschen die nächste Gewitterzelle, die auf uns kam.
Speaker: Also fand ich, hat es nicht ganz so langweilig ausgesehen wie blauer Himmel, aber jetzt kein super, super Bild.
Speaker: Und nachher hat es dann begonnen zu hageln und zu regnen.
Speaker: Und natürlich bin ich mal draußen geblieben, zumindest am Anfang, und habe begonnen ein bisschen zu fotografieren.
Speaker: Die Gänsegeier sind dann aber sofort weg.
Speaker: Und dann, als es wieder besser wurde, sind sie wieder raus und dann hat es noch mal gehagelt und geregnet.
Speaker: Und diesmal sind sie aber tatsächlich ein bisschen geblieben.
Speaker: Es wurde Ihnen zu blöd, da immer wegzufliegen und wiederzukommen.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Ich dachte, na, hört eh wieder auf.
Speaker: Und dann konnte ich da noch ein paar Fotos machen.
Speaker: Ich bin mir nach wie vor nicht sicher.
Speaker: Ich bilde mir ein, man sieht minimals, dass es Hagel ist und nicht Regen, aber ich glaube, man sieht es nicht wirklich.
Speaker: Es war auch recht feiner Hagel, aber allein schon im Regen.
Speaker: Ich fand es halt cool, weil es mal was anderes war.
Speaker: Ich glaube, es hat einmal geregnet, bei den Gänsegeinen, aber als ich deine Fotos gesehen habe, ist es schon mal was anderes, wenn man da schön die Regen oder Hagel hören sieht.
Speaker: Das macht einfach mit dem Hintergrund noch mal was Cooles, macht es noch mal ein bisschen spannender.
Speaker: Von dem her wäre das schon einfach mal was für meine Unschließte.
Speaker: Die Zukunft, ja.
Speaker: Ich hatte dann eben auch noch die Überlegung, ob ich vielleicht am letzten Tag, statt heimzufahren, noch zu den Gänsegeinen fahre, bei meiner Location.
Speaker: Aber dann ist halt da doch vom Ort, wo man fotografieren kann, bis zum Parkplatz ist es eine halbe Stunde.
Speaker: Man ist schon extrem exponiert.
Speaker: Du hast doch nicht mal einen Baum, wo du unterführen kannst.
Speaker: In Spanien hast du noch Bäume, selbst wenn das Auto weiter weg wäre.
Speaker: Nicht ideal, aber immerhin.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, auf der Berghoppe, weil ich weiss nicht, ob ich jetzt unter dem Baum stehe oder weit weg vom Baum bei einem Gewitter.
Speaker: Kommt daran, wie weit die Blitze weg sind und wie gross die Hagelkörner sind.
Speaker: Ja, von dem her habe ich dann gefunden, statt das jetzt wirklich in einem ernsten Szenario auszuspielen und zu überlegen, was ich dann machen muss, mache ich das jetzt lieber mal auf sicher und versuche das dann vielleicht mal später
Speaker: Auch mal in Spanien oder so, noch was anzugehen.
Speaker: Die gleiche Überlegung hatte ich da auch mal noch bei einer Ginsterkatze.
Speaker: Ich glaube, die habe ich dir ja auch geschickt.
Speaker: Die war angefahren, also tot am Straßenrand.
Speaker: Und war aber eigentlich ganz in einem okayen Zustand.
Speaker: Gut im Zustand ist irgendwie das falsche Wort für eine tote Ginsterkatze.
Speaker: Man wollte eigentlich auch noch ein paar Fotos machen und am Tag habe ich das entsprechend dann auch gemacht, aber war schon da, auf der Hauptstrasse, also bei 80 kmh.
Speaker: In Frankreich gibt es dann Autos, die mit 100 kmh durchfahren.
Speaker: Und so eine blinden Kurve ist dann schon nicht ganz so angenehm.
Speaker: Und dann war eigentlich mal auch die Überlegung, ja eigentlich so in der Dämmerung, also der Langzeitbelichtung mit den Autolichtern wäre eigentlich schon auch cool.
Speaker: Aber schlussendlich war ich schon da, ein bisschen am Überlegen von Sicherheit.
Speaker: Na ja, das ist schwierig da in der Kurve.
Speaker: Hat sich dann aber auch ergeben, als ich da drei, vier Stunden mal vorbeigeschaut habe, war die auch nicht mehr da.
Speaker: Also die wurde dann eh nie von dem Fuchs oder so.
Speaker: Mit dem Raubvogel wurde die wahrscheinlich weggetragen.
Speaker: Aber ich hätte es wahrscheinlich auch sonst nicht unbedingt da nochmals versucht.
Speaker: Das war mir dann schon ein bisschen
Speaker: Zu risikobedingt, vor allem weil ich da allein unterwegs war und da niemanden gehabt hätte, der mir bis vorher noch mit einem Warnschild oder so hätte schauen können.
Speaker: Und du hast gesagt, du hättest es noch ausleuchten müssen.
Speaker: Das heisst, es wäre auch keine Option gewesen, einfach die Kamera dort stehen lassen.
Speaker: Darum habe ich das Projekt dann auch sein lassen.
Speaker: Vielleicht ist das aber auch ein Zeichen dafür, dass ich doch mal noch ein bisschen erwachsen werde.
Speaker: Wer weiss, wer weiss, denke aber nicht.
Speaker: Ja, genau, ich bin dann auch noch nach Südfrankreich gefahren, noch ein bisschen westlicher von der Kamarkt.
Speaker: Und ich habe dort das Hauptziel eigentlich Gerötelfalken, weil ich die da vor sechs Jahren schon gesehen habe.
Speaker: Da hatte ich aber keine Kamera dabei.
Speaker: Da war ich nämlich im März dort und dann 24 Stunden, nachdem ich dort angekommen war, wurden die Grenzen geschlossen wegen Corona.
Speaker: Und dann wurden alle meine Züge in die Schweiz zurückgecancelt.
Speaker: Das war auch noch so eine Geschichte.
Speaker: Und dann musste mich meine Freundin durch halb Frankreich oder fast ganz Frankreich zurück bis an die Grenze fahren und dann
Speaker: 30 Meter vor dem Grenzübergang rauslassen und ich musste zu Fuss über die Grenze und zeigen, dass ich Schweizer bin.
Speaker: Ja, aber Punkt war, ich hatte damals keine Kamera, aber die Rötelfalken habe ich dort immer aus dem Zimmer daraus gesehen.
Speaker: Dieses Mal sind wir auch noch mal dort vorbei für ein paar Tage und natürlich eben mit der R1 und dem 600er und das war schon recht cool, weil die teilweise zwar am Anfang ein bisschen weit weg waren, aber je nachdem sind sie dann doch von der anderen Seite angeflogen und waren nah genug, dass man mit 840 mm schon formatfüllende Aufnahmen hatte.
Speaker: Also man hätte sie auch noch grösser drauf gehabt, weil die haben dort in der Kirche gebrütet.
Speaker: Aber dann hat man halt eine Perspektive, wo man nur hoch fotografiert.
Speaker: Das Problem war, dass man die auf Augenhöhe nah genug hat.
Speaker: Aber das war schon ganz cool eigentlich.
Speaker: Und das hatte natürlich auch noch ein paar andere Vögel.
Speaker: Natürlich Mauersegler, Rauchschwalben und so, die auch immer durchgeflogen sind.
Speaker: Ein paar Dohlen, ab und zu der Wiedehopf.
Speaker: Ja, und das war dann auch noch ganz cool, auch weil es unterschiedliches Wetter gab.
Speaker: Ich habe dann kurz gehofft, dass es noch richtig beginnt zu regnen, aber es hat nur so ein bisschen so getröpfelt, dass es eher störend aussieht.
Speaker: Aber ich hatte mit Gegenlicht, mit bewölktem Wetter, sonst ein bisschen alles.
Speaker: Ja, es gibt schon so einen Punkt, wo es dann fast zu wenige Regentropfen sind.
Speaker: Bei Schnee genau das Gleiche.
Speaker: Das ist fast noch schlimmer, finde ich, wenn es dann so wirklich ganz weiße, ein, zwei Punkte Bild hat.
Speaker: Ja, sieht es dann fast so danach aus, als hätte man nie einen Sensor-Fleck gehabt und dann hat man mit dem Lightroom einfach schlecht koordiniert.
Speaker: Es muss schon immer alles in die Richtung zusammenkommen.
Speaker: Ich hatte es bei den Flamingos auch einmal, da hat es ihm auch recht untergeleert.
Speaker: Da war dann irgendwann aber schon auch fast schwierig, das vom Autofokus her wirklich noch zu treffen.
Speaker: Schon ehrlich war es dann aber auch noch eine Sache, weil das Objektiv dann
Speaker: von den Regentropfen so viel auf die Sonnenblende kam, dass das dann ins Objektiv reingespritzt hat.
Speaker: Und dann war einfach auch nicht mehr wirklich viel Kontrast da.
Speaker: Dann war es noch morgen früh, von dem wir das... Das war dann schon auch recht schwierig.
Speaker: Aber es sieht auch da eigentlich richtig cool aus.
Speaker: Man hat nicht ganz so viele Fotos gekannt von
Speaker: Flamingos im Sturm.
Speaker: Ich habe ja auch mit kitschigen Bildideen versucht, Flamingo vor der untergehenden Sonne.
Speaker: Aber da war Flamingo im Sturm ein netter Ausgleich, dass nicht alles genau gleich aussieht, von dem wir Regen und Hagel
Speaker: Lohnt sich schon auch, um da rauszugehen.
Speaker: War dann aber auch wieder froh, dann doch auch noch den Lenscode zu haben, auch wenn der da ein bisschen einschränkt.
Speaker: Hattest du da bei den Gänsegeinen was drauf zum Schutz?
Speaker: Nein.
Speaker: Gut, bei Hagel ist es natürlich auch einfacher.
Speaker: Das sollte dann nicht unbedingt, also außer die Hagelkörner werden dann so gross.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ich das sagen soll, aber es war auch nicht meine Kamera, die ich da hatte.
Speaker: Von dem her.
Speaker: Ja, nein, die Hagelkörner waren dort noch kleiner, sie wurden nachher beim Autofahren tatsächlich immer grösser und dann sind wir schnell mit dem Auto irgendwo unten im Baum und dachten, ja, die wurden schon immer grösser.
Speaker: Ich hatte da doch irgendwann meine Bedenken.
Speaker: Ich habe so ein bisschen, letztes Jahr war ich, nein, vorletztes Jahr im Grand Paradiso Nationalpark und da hat es in Turin, wir sind bis nach Turin mit dem Zug und dann ab dort mit dem Elektroauto weiter und da hatten eigentlich alle Autos dort Hagelschäden, weil es im Sommer offenbar einen richtig heftigen Hagel gab und wir haben da mal gefragt, ja,
Speaker: ist es einfach nicht gedeckt von der Versicherung und die haben dann gesagt, nee, teilweise sei es tatsächlich ein Problem, dass die Ersatzteile nicht ausreichend da sind, weil eigentlich in ganz Turin offenbar alle Autos, die draus umverkehrt waren, so wirkliche Riesendillen hatten.
Speaker: Ah, da bist du noch ein bisschen gezeichnet.
Speaker: Genau, genau, genau.
Speaker: Ja, nee, und dann ging das eigentlich ganz gut.
Speaker: Aber ich bin dann in Frankreich und auch einen Tag wie du, auch einen Tag früher zurück, einfach weil die Büroarbeit ein bisschen gerufen hat und der letzte Tag war so eine Misch.
Speaker: Also, je nachdem könnte es ein bisschen regnen, aber hauptsächlich einfach stark bewölkt.
Speaker: Man dachte, ja, das sieht jetzt nicht so aus, als ob es da noch irgendwas extrem Spezielles gäbe.
Speaker: Ja, ich glaube, das können wir uns irgendwie auch, also es ist für uns auch eine coole Situation, dass man eben da die Zeit ein bisschen frei einteilen kann und auch mal sagen kann, dass man ein bisschen früher zurückgehen kann, auch wenn halt dann die Arbeit oder eine andere Arbeit ruft.
Speaker: Aber ja, dafür kann man das dann ein bisschen entspannter angehören.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Ich meine, das ist ja das Problem.
Speaker: Mein Chef hat mich heute Morgen gefragt, ob ich eigentlich Ferien gemacht habe.
Speaker: Oder nachdem er gefragt hat, ob ich schon die Ferien hatte, hat er gesagt, Moment, hast du überhaupt Ferien gemacht oder warst du wieder nur am Videos drehen?
Speaker: Und ja, so war es ja bei mir schlussendlich.
Speaker: Ich glaube, ich habe doch fünf Videos und noch vier oder fünf Shorts gemacht.
Speaker: Ist nicht extrem viel, aber für zweieinhalb Wochen dann doch auch alles andere als Ferien.
Speaker: Ja, und dann kommt ja immer noch das Frühaufstehen dazu und
Speaker: Es ist in Spanien ein Vorteil, weil das so westlich ist, dass der Sonnenaufgabe ein bisschen später ist, aber trotzdem.
Speaker: Der Sonnenuntergang ist dafür natürlich auch später.
Speaker: Sodendlich sind es dann trotzdem lange Tage.
Speaker: Und vor allem, wenn du in Spanien natürlich bis um Viertel nach neun fotografierst und dann heimkommst, dann bist du je nachdem noch zu früh fürs Abendessen.
Speaker: Ja, es gibt lange Tage, wenig Schlaf.
Speaker: Wie habt ihr das während der Fotoreise gemacht?
Speaker: Tagsüber hauptsächlich Pause, Bildbearbeitung, individuell?
Speaker: Ich habe dieses Jahr ein bisschen umgekrempelt und versucht, die Bildbearbeitung und Bildbesprechungsrunden zu machen.
Speaker: ein bisschen Theorie, ich habe noch den Beamer dabei, dann kann man ein bisschen theoretische Sachen anschauen, das ist immer mal wieder so ein bisschen Tag, auch ein bisschen Wetter abhängig, wenn dann die Wolken mal da sind, was nicht unbedingt so häufig ist, dann geht man dann trotzdem mal noch die Laubfrösche suchen.
Speaker: Und dann haben wir aber jetzt auf dieses Jahr haben wir wirklich auch schon
Speaker: etwas späteres Mittagessen gemacht in der Stadt, in einem Restaurant.
Speaker: Und dafür dann aber jeweils am Abend etwas mehr Richtung Sandwich oder so gegessen.
Speaker: Einfach, dass man da zeitlich noch ein bisschen zu einer anständigen Zeit nach Hause kommt, sage ich jetzt mal, um auch noch etwas Schlaf zu kriegen.
Speaker: Das ist natürlich dann in der Fotoreise im Herbst deutlich angenehmer.
Speaker: Genau, das ist schon mal so wesentlich angenehmer.
Speaker: Aber jetzt für den Frühling, das hat wirklich, ja,
Speaker: Es bringt nichts, dann in den ersten 8 Uhr aufzustehen, dann ist das Licht einfach auch schon durch.
Speaker: Von dem her war es so eigentlich recht entspannt und ich konnte auch für mich eigentlich wesentlich mehr schlafen als die Jahre zuvor.
Speaker: Auch wenn ich dann immer noch nach dem Abendessen, also zusammengelegen, nach dem Sandwich, musste ich dann ab und zu mal noch das Auto laden.
Speaker: Das ist aber nicht in der gleichen Stadt, sondern da musste man zuerst noch 25 Minuten hinfahren, dann 30, 40, 50 Minuten das Auto vollladen und dann wieder zurück.
Speaker: Das wird dann schon auch wieder etwas spät, aber verhältnismässig oder im Verhältnis zu den letzten Jahren ist es schon wesentlich besser.
Speaker: Ja, da habe ich es natürlich in Spanien sehr angenehm gehabt, dass ich da im Bergdorf, natürlich gab es da keine Ladestation, aber ich habe ein Verlängerungskabel durchs Fenster aus der Garage rausgezogen.
Speaker: Lädt zwar langsam, aber wenn man täglich 20 Kilometer fährt, 30 ist das ja kein Problem.
Speaker: Und du hast doch ein bisschen ein effizienteres Auto.
Speaker: Ja, ich komme auf meine 500 irgendwas Kilometer, aber dann konnte ich das einfach über die Haushaltssteckdose laden, was auch noch komplett gratis war als Nebeneffekt.
Speaker: Und dann ging das relativ gut, aber ich möchte nicht darüber reden, was ich auf dem Rückweg für Ladestress hatte.
Speaker: Ja, stimmt, da steht ja immer noch unser Sonderpodcast mal an, zu all unseren Ladeproblemen.
Speaker: Und verbrennen und wieder die Ladeplätze blockieren.
Speaker: Das hat mich auch wieder genervt in Frankreich.
Speaker: Ich dachte, während dem Einkaufen könnte ich ja super laden.
Speaker: Ja, das geht in meiner Fall nicht.
Speaker: Naja, kommen wir mal zu noch ein bisschen schöneren Themen.
Speaker: Und ich sehe da so zwischen uns ein relativ schönes Thema.
Speaker: Beziehungsweise gab es ja eine Ankündigung von Nico.
Speaker: Ich gehe das trotzdem mal nach vorne.
Speaker: Du kannst reden.
Speaker: Und zwar gibt es da nämlich schon bald einmal ein neues Objektiv, das 120-300.
Speaker: Genau.
Speaker: Das ist aber noch das Alte, bevor hier Leute denken, wir haben da schon exklusiven Zugriff, leider nicht.
Speaker: Genau, wann es dann genau kommt, ist noch unklar.
Speaker: Aber was schon mal angekündigt wurde, ist, dass da ein Telekonverter auch dabei ist, beziehungsweise im Objektiv eingebaut ist.
Speaker: Genau, das hat Nikon ja schon beim 400.28, dann 600 der F4 und das wird dann statt 120 bis 300.28 kann man dann, jetzt muss ich selten versuchen zu rechnen, man kommt auf 424 am langen Ende, am kurzen vielleicht so 160 Blende 4, irgend sowas.
Speaker: Es ist zu warm in diesem Raum, um dann auch zu richten.
Speaker: Aber sowas um den Drehrum und das macht es halt doch, denke ich, nochmal ein bisschen flexibler.
Speaker: Ja.
Speaker: Weil ich glaube, wir kennen die Situation, dass 300 mm dann doch mal zu kurz sein kann.
Speaker: Was halt noch nicht angekündigt wurde, ist zum Beispiel das Gewicht.
Speaker: Das steht noch so ein bisschen in den Sternen.
Speaker: Aber da habe ich eine gute Idee.
Speaker: Kommen wir tippen.
Speaker: Wer näher dran ist, schuldet dem anderen dann den Martin.
Speaker: Okay, uh.
Speaker: Du hast natürlich ein bisschen Vorteil.
Speaker: Du hast das Canon-Objektiv.
Speaker: Ich kann da transparent sein.
Speaker: Das Canon wiegt 2,59 Kilo.
Speaker: Jetzt habe ich schon meine Ausrede verloren.
Speaker: Hat ja keinen eingebauten 1,4-Konverter, dafür untenrum nochmal, ja, die 20 mm mehr tönt nicht nach viel, aber ist natürlich schon auch nicht ganz zu vernachlässigen.
Speaker: Das werden wir dann alles auch mal noch in einem gründlichen Video miteinander vergleichen.
Speaker: Absolut, wir haben da schon diskutiert.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wie machen wir es, dass wir da gleichzeitig, sagen wir es gleichzeitig,
Speaker: Ja, wir können es auf drei sagen.
Speaker: Ja, ich habe schon wieder vergessen, wie viele Worte es kennen.
Speaker: 2,59.
Speaker: 2,59, okay.
Speaker: Also, auf drei.
Speaker: Ja.
Speaker: Eins, zwei, drei, zwei, zwei, zwei, drei.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich habe es jetzt noch auf eine Nachkommastelle genauer gemacht.
Speaker: Wir werden es sehen.
Speaker: Sonst hätten wir sowieso noch ein weiteres Mal überlegen müssen.
Speaker: Spannend, aber ich denke, es wird auf jeden Fall ungefähr in der Region, es wird natürlich nicht wie ein Sony 302.8 sein, dass 1,5 Kilo wiegt, aber das ist auch...
Speaker: Klar, dafür natürlich ultra flexibel.
Speaker: Was glaube ich auch noch nicht bekannt ist, ist wann genau das erscheinen wird.
Speaker: Also weder wann man es überhaupt bestellen kann, noch wann es dann effektiv ausgeliefert wird.
Speaker: Und ich glaube der letzte, nicht ganz unwichtige Punkt könnte der Preis sein.
Speaker: Hier habe ich das Gefühl,
Speaker: Ich kann es nicht sagen.
Speaker: Einige sagen, dass Canon nicht überteuert ist.
Speaker: Andererseits ist es zumindest in der Schweiz so, dass die Supertele von Nikon teurer sind als die von Canon.
Speaker: Von dem her bin ich jetzt skeptisch, ob das jetzt für 7000 zu kaufen liegen wird.
Speaker: Ich denke gar nicht unbedingt.
Speaker: Wahrscheinlich schon etwas mehr.
Speaker: Ich glaube, das bei Canon ist in der Schweiz um die 11000, wenn ich es richtig im Kopf habe.
Speaker: Zumindest war es das vor zwei Jahren, als ich es mir gekauft habe.
Speaker: Ich denke, das Nikon wird in einem ähnlichen Bereich sein.
Speaker: Ich denke schon, wir werden es dann sehen.
Speaker: Aber um die 10, 11, man muss sich dann sowieso überlegen, ob es das wirklich wert ist.
Speaker: Ich glaube, dann kommt es auch gar nicht mehr so darauf an, ob es 9 oder 10 ist.
Speaker: Es ist beides teuer.
Speaker: Klar macht es einen Unterschied, aber es sind dann Grössenordnungen, wo man sich sowieso gut überlegen muss, ob das dann wirklich Sinn macht.
Speaker: Aber da kommt, finde ich, die spannende Frage, weil bei mir ist das 100-300-Teuer mein Lieblingsobjektiv eindeutig, von denen, die ich habe.
Speaker: Wenn es ungefähr mit 2,6 Kilo käme, wir gehen davon aus, dass Autofokus, Bildstabilisator, Bildqualität, das ist alles gegeben, das wird gut sein.
Speaker: Preis schätzen wir mal so 10.000 bis 11.000.
Speaker: Bist du da versucht oder hast du das Gefühl, es interessiert dich irgendwie gar nicht?
Speaker: Ich habe das Gefühl, weil ich mit dem 400er fotografiere, ist es etwas weniger interessant, weil es dann schon auch richtig nahe liegt.
Speaker: Dann möchte ich eher noch das 400er mit dem 600er tauschen können.
Speaker: Und dann weiss ich aber dann trotzdem nicht, ob ich irgendwie doch mein 400er vermisse.
Speaker: Ich will es dann sicher mal noch irgendwie ausprobieren.
Speaker: Ich wollte sagen, wir sind, glaube ich, beide in der privilegierten Lage, dass wir die ausreichenden Connections haben.
Speaker: Wen wundert es?
Speaker: Wir nehmen gerade ein Mikron-Studio auf, dass man das mal für eine Woche ausleihen kann.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Da muss ich dann schauen, ob es Sinn macht.
Speaker: Genau, dann kann man das testen.
Speaker: Bei mir war das tatsächlich damals auch die Überlegung, ob ich mir das 400er 2.8 oder das 6.8 F4 kaufen soll und das 100, 300er hat massgeblich dazu beigetragen, dass ich mir das 600er gekauft habe, weil ich dachte, sonst sind die beiden einfach zu nah beieinander.
Speaker: Und so ergänzen sie sich besser.
Speaker: Ich würde es nicht als budget-friendly Version bezeichnen, zum 70-200er und 400er 2.8 nehmen.
Speaker: Aber es ist noch mal die günstigere und leichtere Kombination.
Speaker: Ich habe bei den Alpensegelern gemerkt,
Speaker: Die mit 600 mm zu fotografieren macht einfach nicht wirklich viel Sinn.
Speaker: Also man kann das machen, das geht auch gut, aber es sind dann eher die Alpensegel, die etwas weiter weg sind.
Speaker: Ja, aber dann passt es im Hintergrund nicht so gut.
Speaker: Genau, passt im Hintergrund nicht so.
Speaker: Und ich finde es eigentlich, es gehen auch die Meinungen auseinander, aber ich finde eigentlich, gerade bei einem Alpensegel oder bei Vögeln im Flug finde ich es noch cool, wenn dann halt der Kopf noch scharf ist und dann bei den Schwanzfädern, wenn die ja fein zufliegen, schon auch so ein bisschen etwas Unschärf rein kommt.
Speaker: Nicht jeden, das ist ein Geschmack, aber ich finde das eigentlich ganz interessant.
Speaker: Und das geht halt mit einem 400er viel einfacher, weil man die dann auch fotografieren kann, wenn die schon etwas näher sind.
Speaker: Während mit dem 600er, da kommt man einfach nicht mehr nach, das zu treffen.
Speaker: Das geht bei einer Schwalbe oder bei einem Mauersäger, das geht nicht.
Speaker: Zumindest ich kann das nicht.
Speaker: Ich kann gerade nur schnell berichten, weil ich versucht habe, mit der Z50-2 und dem 600mm Schwalben im Flug zu fotografieren.
Speaker: Es ist sehr frustrierend.
Speaker: Seeschwalben geht noch, Stelzenläufer im Flug geht noch knapp.
Speaker: Reihen und so sind keine Probleme, aber die Schwalben, das ist einfach 900 Millimeter, das ist zu viel.
Speaker: Schlechtendlich spielt auch die Kamera nicht so eine Rolle.
Speaker: Nein, das Problem ist das Nachführen.
Speaker: Da bin ich dann eben auch mal gespannt darauf, ob die 300 Millimeter, ob das dann schon fast zu wenig sind oder ob das fast noch besser ist.
Speaker: Ich kenne die Brennweite jetzt einfach gar nicht so gut, darum muss ich da mal schauen.
Speaker: Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, gerade bei Schwalben gibt es tatsächlich auch Momente, wo ich mir ein 400er 2.8 wünsche, weil ich mir denke, 300 ist zu wenig, 600 ist zu viel.
Speaker: Aber ich glaube, das Problem wird man immer haben, ausser kennen kommen natürlich mit einem 400er 2.8 bis 604.
Speaker: Das war ja mal so ein wildes Gerücht.
Speaker: Aber das wird dann wahrscheinlich zu schwer sein für Fluraufnahmen oder irgendwas ist halt immer.
Speaker: Also ich sehe schon die Kommentare von dieser Episode, die privilegiert und beschweren uns über die kleinsten Luxusprobleme.
Speaker: Aber das ist ja auch der Teil jetzt, wo wir einfach mal über ein hypothetisches Objektiv reden, das keiner von uns besitzt.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Aber wir sind zumindest gespannt, was da dann so kommt.
Speaker: Ja.
Speaker: Und ja, mal schauen, wann wir dann das Video dazu drehen können.
Speaker: Genau, das wird auf jeden Fall ein sehr cooles Video.
Speaker: Wir müssen dann auch schauen, ob das auf den Wildlife Photo Talk kommen wird oder vielleicht auf meinem Kanal.
Speaker: Ja, sonst werden wir es zumindest dann mal noch ansprechen oder verlinken auf diesem Kanal.
Speaker: Von dem her lohnt es sich, ich komme schon wieder mit der Werbung, es lohnt sich zu abonnieren, um da auch keine neue Episode schlussendlich zu verpassen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, ich glaube dann in der nächsten Episode wird es dann vielleicht ein bisschen andere News geben, weil zum Zeitpunkt von der Aufnahme ist für morgen sowohl ein Sony als auch ein Canon Event geplant, wo man, ich glaube schon relativ klar weiß, was kommen wird.
Speaker: Aber ich hoffe, dass wir dann noch ein bisschen mehr in der nächsten Folge darüber reden können.
Speaker: Hoffentlich dann gerade für den Sony Teil noch mit Levi.
Speaker: Vielleicht schaffen wir es ja mal wieder zu dritt.
Speaker: Das wäre ja noch cool.
Speaker: Das wäre eine coole Episode, ja.
Speaker: Ja gut, dann hat mich gefreut.
Speaker: Ja, mich auch, dass das vor allem hier noch geklappt hat.
Speaker: Ja, und es ist doch ein bisschen warm langsam.
Speaker: Ich glaube, ich brauche dann mal eine Pause.
Speaker: Und ja, dann bis zum nächsten Mal.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.


