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Fabian bereitet sich auf Skandinavien vor & erste Tests mit der Sony A7R VI

Wildlife Foto Talk
Wildlife Foto Talk

451 plays · Jun 15, 2026

Das Sony Autofokus E-Book mit Fabian und Levi: https://fabianfopp.ch/e-book-autofokus-guide-fuer-sony-kameras/  Das Nikon Autofokus E-Book von Fabian & Nicolas: https://naturfotografie-fopp.ch/wp/e-book-autofokus-guide-fuer-nikon-z-kameras/   Website von Levi: https://levifitze.ch/ Website von Nicolas: https://www.nicolas-stettler.ch/de/ Website von Fabian: https://naturfotografie-fopp.ch/

Transcript

Speaker: Herzlich willkommen zur 68.

Speaker: Folge vom Wildlife Photo Talk.

Speaker: Und Levi, wenn ich es richtig sehe, bist du mal wieder bei dir zu Hause im Abwanzell, wenn ich den Ort richtig erkannt habe.

Speaker: Stimmt das?

Speaker: Ja, ganz genau.

Speaker: Ich genieße es gerade wieder einmal zu Hause.

Speaker: Warst du in den letzten Tagen noch in den Bergen unterwegs und konntest der Hitze ein bisschen entkommen?

Speaker: Ja, jetzt gerade die letzten Tage war ich tatsächlich hier, weil mir das Wetter etwas zu unsicher war, weil wir relativ viele Sturmfronten hatten, auch mit Gewitter.

Speaker: Und ich war jetzt die letzten Wochen schon super viel draußen und habe jetzt das gerade als Entschuldigung genommen, dass ich etwas zu Hause bleibe.

Speaker: Aber davor war ich noch häufiger draußen, genau unter anderem noch im Wallis einige Tage für unser Filmprojekt.

Speaker: Da hatten wir noch einen Dreh gemeinsam mit einem unserer Protagonisten im Film.

Speaker: Und zwar ist das Christian Marty.

Speaker: Er ist relativ bekannt in der Graufusshuhn-Szene, wenn man so will.

Speaker: Er hat sehr, sehr viel publiziert.

Speaker: dazu und Forschungen gemacht, vor allem auch Zählungen.

Speaker: Und da waren wir bei so einer Bierkuhnzählung dabei.

Speaker: Ich durfte da auch selbst an einem Morgen dann mithelfen und am anderen Morgen haben wir dann noch gedreht.

Speaker: Genau, das war noch ganz interessant.

Speaker: Da sind auch noch ein paar coole Aufnahmen entstanden.

Speaker: Aber das war jetzt so einer der letzten Drehs und jetzt ist ja dann die Bierkuhnwalz langsam zu Ende.

Speaker: Etwas schade, weil nicht alles ganz so geklappt hat, wie ich es mir erhofft habe.

Speaker: Aber es ist auch ganz gut, weil sonst wäre das, glaube ich, eine ziemliche Endlosschlaufe bei mir.

Speaker: Das war jetzt eigentlich das letzte Jahr, der letzte Frühling, den du noch mitnehmen kannst fürs Filmprojekt, oder?

Speaker: Stand jetzt, ja.

Speaker: Ja, ich glaube wahrscheinlich die Editors und Cutters wären froh drum, wenn das das letzte Mal gewesen wäre, wo du mit neuen Festplatten zu denen ins Büro kommst.

Speaker: Aber kannst du verraten, was es für Szenen gibt, die dir noch fehlen oder ist das jetzt noch ein bisschen geheim?

Speaker: Nein, also ich habe mir eigentlich vor allem vorgenommen, dass ich noch etwas mehr Weibchen auch auf dem Ballplatz filmen kann.

Speaker: Ich war jetzt so Ende Mai eigentlich die beste Zeit dafür.

Speaker: Das hat auch ein paar Mal funktioniert.

Speaker: Ich konnte auch noch eine Paarung filmen.

Speaker: Genau, ansonsten ja jetzt im Sommer haben wir einfach noch eins, zwei Drehs mit, nochmals mit dem Protagonisten.

Speaker: Aber die sind etwas besser planbar.

Speaker: und von den Raufusshünen.

Speaker: Ich glaube, wir haben ziemlich viel, womit man die Geschichte erzählen kann, aber in meinem Kopf gibt es halt noch ganz viele Vorstellungen, die noch nicht in Bildern sind, aber das wird wahrscheinlich immer so bleiben.

Speaker: Und wie ist das bei dir aus die letzten Tage?

Speaker: Hast du noch etwas Zeit draußen verbracht?

Speaker: Jetzt die letzten Tage, was wieder ein bisschen ruhiger.

Speaker: Ich war in der letzten Podcast-Folge noch mit Nikolas unterwegs zum Uferschwalben fotografieren.

Speaker: Und auch die Tage davor schon an einem anderen Ort noch bei Uferschwalben und wollte noch Haubentaucher fotografieren und bin da auch noch an den Bodensee gefahren.

Speaker: Hauptgrund war eigentlich zum die Sony A7R6 testen.

Speaker: Ich habe mittlerweile das Video schon veröffentlicht auf YouTube, darum ist es jetzt gerade wieder ein bisschen ruhiger.

Speaker: Und jetzt muss ich noch ein paar andere Sachen nachholen.

Speaker: Genau, aber da sind sehr viele Fotos zusammengekommen.

Speaker: Und vor allem auch riesige Datenmengen.

Speaker: Also mit 30 Bilder pro Sekunde und 67 Megapixel.

Speaker: Das ist schon gewaltig, was da zusammenkommt.

Speaker: Und Pre-Capture noch.

Speaker: Und wenn man dann halt...

Speaker: Ich habe ja am Anfang im unkomprimierten Raum noch fotografiert gehabt, weil ich weiß noch, bei der A75 hatte ich damals das Problem, dass Lightroom und Capture One das komprimierte Raum sehr lange nicht unterstützt hatten.

Speaker: Ich habe mit dem Video, mit der Veröffentlichung gewartet, dass ich die Bilder noch bearbeiten kann mit Lightroom oder Capture-One, die ich im komprimierten aufgenommen habe.

Speaker: Jetzt dachte ich, jetzt fotografiere ich im unkomprimierten RAW.

Speaker: Das war aber nicht unbedingt die beste Idee, weil das wurde zu dem Zeitpunkt auch noch nicht unterstützt.

Speaker: Und vor allem habe ich dann erst beim Fotografieren gemerkt, dass im komprimierten RAW die ganze Kamera flüssiger ist.

Speaker: Man hat ja bei der A7R16 einen Blackout-freien Sucher, aber eben nur, wenn man den komprimierten RAW fotografiert.

Speaker: Und die Autofokus-Berechnungen sind meines Wissens auch schneller, wenn man im komprimierten RAW ist.

Speaker: Also das ist ein bisschen verwirrend, weil bei der Sony A1 war es ja so, dass man nur im komprimierten RAW überhaupt die 30 Bilder pro Sekunde hingebracht hat.

Speaker: Das scheint bei der Kamera jetzt anders zu sein.

Speaker: Das habe ich noch getestet.

Speaker: Die hat wirklich, egal ob komprimiert oder unkomprimiert, schafft sie 30 Bilder pro Sekunde.

Speaker: Aber eben beim Autofokus und so beim Sucher, bei der Wiederholfrequenz vom Sucher, da hat man Unterschiede gesehen.

Speaker: Und darum bin ich dann nachher sowieso aufs komprimierte Raum umgestiegen, was ein bisschen speicherkartenfreundlicher ist, wenn man das so sagen kann.

Speaker: Okay, aber du hast trotzdem geschrieben, dass du, glaube ich, 1,5 Terabyte gefüllt hast.

Speaker: Also da gab es relativ viel Action bei den Uferschwalben, kann ich mir vorstellen.

Speaker: Ja genau.

Speaker: Und da ab und zu gab es noch so ein, zwei kleine Kämpfe.

Speaker: Vielleicht können wir mal ein Bild einblenden.

Speaker: Und gerade wenn man dann noch versucht Kämpfende zu fotografieren, da kommt dann doch schnell sehr viel zusammen.

Speaker: Ja und meine Speicherkarte, ich habe nur eine CFexpress Typ A Karte, weil ich ja sonst mit Canon fotografiere, die andere Speicherkarten haben.

Speaker: Und das war halt der 512er und wenn die dann voll war und die Kamera ist auf die SD-Karte umgestiegen, dann hat man dann schon extrem gemerkt, wie der Puffer, der eigentlich sonst sehr gut dimensioniert ist, finde ich, aber halt nur solange man wirklich eine schnelle Karte nutzt.

Speaker: Und wahrscheinlich diejenigen, die jetzt wirklich sich tief damit auseinandersetzen wollen, die können dein langes Video dazu schauen, aber was ist so dein Resümee in Kurzfassung zur Kamera?

Speaker: Ich fand sie wirklich beeindruckend, aber ich finde, man darf jetzt die Kamera auch nicht overhypen für die Tierfotografie.

Speaker: Also es gab ja Leute, glaube ich, die hatten den Eindruck, die A12, die braucht es eigentlich nicht mehr, weil die A7R6 alles besser kann, noch mehr Megapixel, gleiches Tempo und ich habe einen neueren Autofokus.

Speaker: Und ich finde eben, das stimmt jetzt nicht wirklich, basierend auf meinen Erfahrungen.

Speaker: Also die A1-2 finde ich hat ein besseres Tracking, der ist da stabiler und Bildqualität konnte ich jetzt noch nicht so genau testen.

Speaker: Habe ich aber auch den Eindruck bis jetzt, dass im hohen ISO-Bereich die A1 besser ist.

Speaker: Und dann ist halt der Sensory da ein rechtlicher Unterschied.

Speaker: Also da ist natürlich eine A1 nochmal ein Vielfaches schneller.

Speaker: Ähm...

Speaker: Das heisst, für mich ist eigentlich die A1 II immer noch so, sagen wir mal, wenn Geld keine Rolle spielt und man möchte so die beste Sony-Kamera haben, dann glaube ich, würde ich zu der greifen.

Speaker: Und nachher ist für mich die A7 5 so ein bisschen die Allround-Kamera, der günstigere Einstieg.

Speaker: Und die A7 R6 sind halt einfach so ein bisschen der Premium-Allrounder, wenn man so will.

Speaker: Die eher so mit einer Canon R5 II konkurriert, die noch mehr Megapixel hat.

Speaker: Ja, sonst noch ein paar nette Features.

Speaker: Ich meine, der Sucher ist deutlich besser geworden und der Puffer ist viel besser als bei der A7 5.

Speaker: Also für mich reizt es sich irgendwo so zwischen A75 und A12 ein, zumindest für die Tierfotografie.

Speaker: Ich glaube, für die Landschaftsfotografie oder Studiophotografie ist keine Diskussion, da ist es die beste Kamera wahrscheinlich, die man sich kaufen kann von Sony aktuell.

Speaker: Ja, interessant.

Speaker: Wir haben uns ja noch beim Launch Event von Sony gesehen.

Speaker: Das war der einzige Zeitpunkt bisher, wo ich die Kamera in der Hand hatte.

Speaker: Ich habe mich jetzt noch nicht so darum bemüht, eine auszuleihen, aber werde ich sicher dann im Sommer jetzt auch noch versuchen und dann bin ich auch gespannt, die noch etwas intensiver zu testen.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich kann ja hier noch ganz kurz ein bisschen Eigenwerbung machen.

Speaker: Wir haben ja vor dem Launch-Event noch ein Video zusammen gedreht über Tipps für den Autofokus bei Sony Kameras.

Speaker: Und falls euch das interessiert, das gilt eigentlich auch für die A7R6, weil sich da im Autofokus-Menü gar nichts geändert hat.

Speaker: Also das könnt ihr sonst auch noch auf meinem Kanal anschauen.

Speaker: Ich denke, damit wir hier nicht alle Nicht-Sony-Fotografen, Fotografinnen verlieren, möchte ich noch ganz kurz etwas zu kennen sagen.

Speaker: Und zwar gibt es hier für die R5 II und die R1 eine neue Firmware.

Speaker: Und zwar kann man sich jetzt endlich das Pre-Capture auf eine Taste legen.

Speaker: Das war aus mir unerklärlichen Gründen nicht möglich vorher.

Speaker: Und es gab sonst noch so zwei, drei kleine Verbesserungen und ich habe das bei beiden Kameras schon aufgespielt.

Speaker: Bei der R5 II waren streng genommen zwei Updates.

Speaker: Das zweite kam, glaube ich, eine Woche später mit einem kleinen Bugfix, der aber irgendwie nur diesen Touch-and-Drag-Autofokus betroffen hat.

Speaker: Aber da ist jetzt das Precapture, ich finde, immer noch nicht auf dem Sony-Niveau, aber es wurde jetzt nochmal ein bisschen, naja, in dem Sinne ein bisschen verbessert, dass man sich da das mit Tastendruck ein- und ausschalten kann.

Speaker: Also wenn ihr so eine Kamera habt, ich glaube, da würde ich updaten.

Speaker: Okay, super.

Speaker: Und wo bist du jetzt gerade so dran?

Speaker: Hast du für den Sommer, soviel ich weiss, noch wieder Pläne nach Skandinavien zu gehen?

Speaker: Ist das schon bald und bist du da schon in den Vorbereitungen?

Speaker: Ja genau, das geht in der Woche los.

Speaker: Jetzt habe ich noch ein bisschen Büroarbeit, die ich vorher erledigen muss, auch von meinem Biologenjob.

Speaker: Und da bin ich dann nachher wirklich zeithaft in Skandinavien.

Speaker: Ich habe das meiste eigentlich schon soweit mal ein bisschen gepackt.

Speaker: Und ja, ein bisschen mehr als eine Woche geht es dann los.

Speaker: Und ich habe noch weitere Vorbereitungen getroffen und

Speaker: Gestern war es glaube ich, als es ein bisschen geregelt hat, habe ich noch begonnen meine SSDs noch ein bisschen auszumisten.

Speaker: Ich habe da noch Fotos, unter anderem die gefunden, wo ich vorher erwähnt habe, von der Sony A75, als ich die im Winter getestet habe.

Speaker: Die komprimierten raus, die ich früher nicht durchgehen konnte, habe ich jetzt auch mal ausgemistet und habe da über die letzten Tage wahrscheinlich so ungefähr einen Terabyte wieder an Platz geschaffen.

Speaker: dass ich da halbwegs ready bin für Skandinavien.

Speaker: Kannst du wieder einen Tag mit der Sony A7R6 fotografieren?

Speaker: Ich sage mal, die kommt ja zum Glück nicht mit.

Speaker: Dann habe ich ein Problem weniger.

Speaker: Genau, und dann ist beim Bearbeiten, ja, dachte ich, ich mache noch das neueste Update von Capture One.

Speaker: Also ich weiß nicht, wie viele von euch Capture One benutzen.

Speaker: Aber jetzt gibt es endlich auch wie im Lightroom eine KI-Entrauschfunktion.

Speaker: Als ich die Anzeige oder die Werbung bei Capture One gesehen habe, dachte ich mir, das sieht nicht so wahnsinnig aus.

Speaker: Ich war dann aber positiv überrascht, wie gut das funktioniert.

Speaker: Für einmal haben die Screenshots auf der Webseite das eher ein bisschen

Speaker: schlechter dargestellt als es ist.

Speaker: Und ja, das macht es deutlich angenehmer, weil es, ich finde, ungefähr gleich schnell geht wie DxO PureRaw, vielleicht sogar ein bisschen schneller.

Speaker: Und ähnlich wie halt im Lightroom erzeugt es keine separate Datei, sondern das ist ein Häkchen, das man setzen kann, das man nachher verändern kann mit der Stärke.

Speaker: Und fertig.

Speaker: Es wird bei mir das DxO PureRaw nicht ersetzen, weil ich finde, das ist schon noch besser, vor allem so im höheren ISO-Bereich.

Speaker: Aber ich sage jetzt mal so im Bereich 1600, 3200 ISO, für solche Sachen, glaube ich, werde ich das DxO nur noch selten brauchen und dann einfach direkt mit Capture One arbeiten.

Speaker: Okay, interessant.

Speaker: Und jetzt beim Packen für Skandinavien, hast du da noch einige Tipps oder kannst du zwei, drei Dinge noch sagen, wo man sonst nicht dran denken würde, die mitzunehmen für so eine Reise?

Speaker: Ich gehe davon aus, dass du mit dem Elektroauto unterwegs bist.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, ja, das, was ich das letzte Jahr am meisten vermisst habe, werde ich dieses Mal nicht mehr mitnehmen.

Speaker: Aber letztes Jahr war ich bei Danny Connor ungefähr acht, neun Tage.

Speaker: Und da ist halt wirklich zur nächsten Stadt mit einem Supermarkt fährt man 40 Minuten.

Speaker: Oder Stadt ist vielleicht auch schon übertrieben, Ortschaft.

Speaker: Aber einfach, wenn man einen Supermarkt will, fährt man 40 Minuten und die nächste Ladestelle ist halt bei diesem Supermarkt.

Speaker: Gleichzeitig bin ich in der Nacht oft dann irgendwie, ich glaube, in einer Nacht sind wir abends um neun losgefahren und erst morgens um vier, fünf wieder zurückgekommen.

Speaker: Dann haben wir die ganze Nacht unterwegs waren.

Speaker: Das war da, als wir noch den Bär gesehen haben und alles.

Speaker: Das heisst, man fährt dann über die Nacht auch ein paar Kilometer ab, um Elche zu suchen oder eben Bären oder was auch immer.

Speaker: Das war dann ein bisschen das Problem, wenn ich seit jeder Nacht hundert Kilometer fahre,

Speaker: dann hält das Elektroauto dann ja nicht die neun Tage durch.

Speaker: Und ich hatte den Schweiz-zu-EU-Adapter vergessen und konnte nicht bei ihr zu Hause entladen, weil sonst wäre das so, so mache ich es normalerweise, wenn ich irgendwo stationär an einem Ort bin, dass ich es einfach bei der Haushaltssteckdose einstecke.

Speaker: Dauert ein bisschen, aber wenn man dort mehrere Tage ist, ist ja kein Problem.

Speaker: Und das hat mich sehr genervt.

Speaker: Den Adapter habe ich nachher sofort ins Auto getan und dachte, der geht da nie mehr raus.

Speaker: Der ist auch drin, aber ich werde dieses Mal das Kabel für die Haushaltssteckdose gar nicht mitnehmen, weil ich jetzt nicht plane, bei ihr vorbeizuschauen und bei einem Airbnb kann man sowas sowieso nicht machen.

Speaker: Und ich sage mal, in den allermeisten Regionen von Norwegen ist es absolut kein Problem.

Speaker: Ich habe jetzt nicht vor, neun Tage in einem Ort zu bleiben.

Speaker: Und sonst ist es meiner Erfahrung nach so, dass es mehr Ladestationen als Tankstellen gibt zum Beispiel.

Speaker: Und ich habe ja doch eine Reichweite von irgendwie 550 Kilometer.

Speaker: Gerade dort oben sind 550 ziemlich realistisch.

Speaker: Und ja, dann habe ich mir dieses Kabel gespart, weil das doch noch ein rechter Klotz ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Und ansonsten, was sind so deine Pläne?

Speaker: Hast du irgendwie bestimmte Zielorten oder Regionen?

Speaker: Ja, ich werde sicher zuerst mal im Dobreviel einen Halt machen.

Speaker: Ich muss noch schauen, wie lange ich wirklich dort bleiben kann.

Speaker: Ich werde es auch wetterabhängig machen.

Speaker: Ich habe überhaupt keine Unterkunft gebucht.

Speaker: Und was ich schon im Auto habe, ist ein Zelt, Schlafsack und Campingtisch.

Speaker: Und dann möchte ich so viel, wie es geht, ein bisschen draußen verbringen.

Speaker: Genau, das sollte dort im Süden noch relativ gut gehen.

Speaker: Ich muss dann schauen, ich gehe dann nachher noch weiter hoch.

Speaker: Also das Hauptziel ist dann Waranger.

Speaker: Ich werde dann auch Nikolas noch treffen und Kalle in Ibenhagen, der ja auch schon auch beim Podcast war.

Speaker: Und dann mal schauen, was wir dort zu dritt so anstellen können.

Speaker: Was dort ein bisschen das Problem sein kann aus Erfahrung,

Speaker: Wenn das Wetter zu schön ist, ist es mit dem Zelten nicht optimal, weil du hast ja 24 Stunden Sonne.

Speaker: Und du bist halt dort oben an einem Punkt, du bist eigentlich zu nördlich für Bäume und es hat keine Bäume mehr.

Speaker: Das heisst, es hat auch fast keinen Schatten mehr.

Speaker: Und so ein Zelt, wenn es wirklich dann sonnig ist, heizt sich halt brutal auf.

Speaker: Also da muss ich noch schauen.

Speaker: Wir werden sicher auch ein paar Mal eine Airbnb nehmen, aber ich fände es auch cool, ein bisschen zu zelten.

Speaker: Und sonst, ja, Mückenschutz ist noch, glaube ich, ganz gut, wenn man den dabei hat.

Speaker: So ein Moskitonetz.

Speaker: Ich habe es zwar nicht so gern, aber wenn es mal ein bisschen extremer ist, ist das für mich die einzige Art, wie ich überhaupt fotografieren kann, ohne dass ich aufgebe.

Speaker: Und dann Objektive halt alles vom Weitwinkel bis zum Tele dabei und dann mal schauen, wie oft zum Einsatz kommt.

Speaker: Ja, sehr cool.

Speaker: Ich bin dann gespannt, was ihr alles erlebt.

Speaker: Ich habe jetzt auch mal noch vor, im Juli dann vielleicht eineinhalb, zwei Wochen, aber von hier aus auch mit dem Auto und dem Dachzelt unterwegs zu sein.

Speaker: Aber ich weiß noch gar nicht, in welche Gegend es mich zieht.

Speaker: Und es sollte dann auch nicht so mit einem spezifischen Fotoprojekt sein, sondern mehr auch, um überhaupt mal das Dachzelt richtig zu testen.

Speaker: Und...

Speaker: und mal etwas ohne Druck zu fotografieren.

Speaker: Ja, ich habe so ein paar Bildideen, habe ich auch, aber ich versuche mir jetzt auch nicht zu viele konkrete Sachen zu machen oder nicht zu viel Druck zu setzen,

Speaker: Gerade in Skandinavien gibt es ja häufig so ein bisschen opportunistisch verschiedene Motive, die man dann irgendwann mal sieht.

Speaker: Und es soll auch noch Spass machen und wir werden sicher da versuchen ein bisschen Content zu machen.

Speaker: Ich bin auch überzeugt, dass mindestens eine Podcast-Folge aus Skandinavien dann kommen wird.

Speaker: Vor zwei Jahren hatten wir ja die Unterwasser-Folge dort.

Speaker: Mal schauen.

Speaker: So wie ich dich kenne, wirst du in diesen paar Wochen schon wieder ein halbes Jahr vorproduzieren an Videos.

Speaker: Das Problem ist, ich habe noch mit den Australien Videos so weit vorproduziert, dass die wahrscheinlich erst im Oktober fertig sind, die Serie, oder sogar noch später.

Speaker: Mal schauen, vielleicht kann ich mich auch mal beherrschen.

Speaker: Was hast du jetzt die nächsten Tage noch so vor, bis es dann im Juli auf die Fotoreise, Entschuldigung, auf die Ferien geht?

Speaker: Ist da der Plan, noch ein bisschen auszumisten, zu schneiden?

Speaker: Oder gibt es sonst noch etwas, was erledigt werden muss?

Speaker: Ja, jetzt im Juni gibt es noch zwei, drei Meetings für das Filmprojekt, weil wir dann im August wahrscheinlich so in die Hauptschnittphase gehen und Riccardo hat jetzt aber trotzdem eins, zwei aktuelle Drehs dann schon aufbereitet und wir besprechen mal die und schauen, wie gut das, was wir da ausprobiert haben, funktioniert.

Speaker: Und ansonsten

Speaker: Dann bin ich noch an einem anderen Projekt dran, was ich aber glaube ich noch nie erzählt habe.

Speaker: Und zwar ist eigentlich mein Ziel bis Ende Jahr ein erstes Fotobuch zu machen oder fertig zu haben.

Speaker: Und da bin ich eigentlich seit Anfang des Jahres immer wieder mal etwas an der Gestaltung dran und am Design und an der Bildauswahl und an der Bildbearbeitung.

Speaker: Genau, jetzt bin ich, ich habe mal eine Druckerei gefunden, wo ich denke, das funktioniert ganz gut und jetzt bin ich noch etwas am Schauen wegen der Finanzierung, weil ich es im Eigenverlag machen möchte, dass ich alle Freiheiten habe und bin etwas am Schauen, wie ich das am besten aufgleise.

Speaker: Genau, und das nimmt mich noch etwas in Anspruch, aber es ist auch ein sehr, sehr schönes Projekt, wo ich mich ziemlich kreativ ausleben kann.

Speaker: Und ja, falls ich da mal noch etwas mehr in die Tiefe gehen soll in einer der nächsten Folge, könnt ihr gerne in die Kommentare schreiben, falls euch das interessiert, was das so alles dahinter ist, hinter so einem Buchprojekt.

Speaker: Genau, das ist jetzt gerade im Juni wahrscheinlich noch so ein weiterer Fokus.

Speaker: Das klingt spannend.

Speaker: Und das wird dann ein bisschen ähnliche Sujets haben wie beim Film oder gibt es Abweichungen?

Speaker: Ja, also es sind auch alles Bilder aus den Alpen.

Speaker: Von dem her hat es sicher auch viele Raufusshühner drin und sonst.

Speaker: Aber es wird jetzt nicht gleich heißen oder so oder es ist nicht das Buch zum Film, sondern es ist ein eigenes Buch.

Speaker: Genau.

Speaker: Cool, da bin ich gespannt.

Speaker: Und ja, schreibt uns gerne in die Kommentare.

Speaker: Vielleicht könnten wir da ja sogar eine Sonderfolge dazu machen, falls es genug Kommentare gibt.

Speaker: Und dann würde ich sagen, könnten wir doch mal wieder eine Bildkritik machen.

Speaker: Das war jetzt doch schon ein Weilchen her.

Speaker: Genau, ich habe auch das Gefühl, es werden gar nicht mehr so viele Bilder in letzter Zeit eingereicht.

Speaker: Vielleicht ist das auch nur mein Eindruck, aber wir schauen da schon immer wieder mal drüber.

Speaker: Also falls ihr mal dabei sein möchtet bei einer Bildkritik, dann unbedingt den Hashtag Wildlife Photo Talk auf Instagram verwenden.

Speaker: Und ja, dann werden wir hoffentlich wieder etwas häufiger diese Bildkritiken machen.

Speaker: Willst du gerade anfangen, Fabian?

Speaker: Kann ich, sehr gerne.

Speaker: Ich habe mir ein Bild von Lilly ausgesucht.

Speaker: Und zwar hier von einem Frosch.

Speaker: Ich hoffe, das ist ein Grasfrosch, sonst blamiere ich mich jetzt dann ziemlich schnell.

Speaker: Und zwar glaube ich, also erstens hat mich das Foto angesprochen.

Speaker: Zweitens bin ich eben gerade mit einer Gruppe von Studenten unten im Kanton in der Schweiz ein Projekt am Betreuen, das um Amphibienwanderung geht.

Speaker: Und ja, bin jetzt biologisch gerade ein bisschen tiefer drin, darum.

Speaker: Ja, hoffe ich gerade nochmal, dass es wirklich ein Grasfrosch ist.

Speaker: Was mir in dem Bild jedenfalls gut gefällt, ist, also einerseits ist das Bokeh so ein bisschen im Vordergrund von der nassen Straße und ich finde, das zeigt schon mal sehr gut irgendwie so das...

Speaker: weil ich meine, die Strasse ist nicht das super Habitat, aber halt die Gefahrenstelle.

Speaker: Und bei nassen Tagen oder besser gesagt in nassen Nächten sind ja in der Regel die Migrationsraten am höchsten, weil sie sich dann wohler fühlen und dann eher zurück zum Leichtgewässer migrieren.

Speaker: Und was mir eben bei den Bilden auch wirklich gut gefällt, ist die Straßenlaterne, die da so wie von so leicht als Sonnenstern oder so drin ist.

Speaker: Und mich hat das noch fasziniert, dass das beides so relativ gut geht, weil für das Poké braucht man ja eher eine offene Blende für ein Ding, für so eine Straßenlaterne, für einen Sonnenstern eher eine geschlossene im Normalfall.

Speaker: Darum vermute ich, dass da irgendwie wahrscheinlich ein Glas oder sowas bei dieser Straßenlaterne vorne dran war, dass es wahrscheinlich so, wie soll ich sagen, diese Strahlen ein bisschen gibt.

Speaker: Aber ich fand das eigentlich sehr cool.

Speaker: Wenn ich jetzt irgendwie so Kritikpunkte suchen müsste, hätte ich mir so wie überlegt, ob man noch ganz, ganz wenig weiter, tiefer hätte runtergehen können.

Speaker: Weil ich glaube, dann wäre einfach die Strassenlaterne sozusagen ein Hauch näher am Froststrang gewesen.

Speaker: Hätte man nicht so viel schwarzen Raum gehabt und dafür einfach noch ein bisschen mehr Platz über der Strassenlaterne, dass sozusagen einfach diese Strahlen noch ganz drauf sind.

Speaker: Und ja, das ist so der Hauptpunkt, da bin ich mir nicht ganz sicher, ob das Bild so minimalst kippt nach rechts, aber das kann sehr gut täuschen, weil gerade in der Nacht fehlen da irgendwie Linien, an denen man sich orientieren kann.

Speaker: Aber sonst, ja, gefällt mir das sehr gut.

Speaker: Bin gespannt, was du dazu sagst.

Speaker: Ja, ich kann mich nur anschließen, gefällt mir auch sehr gut.

Speaker: Was mir auch direkt aufgefallen ist, ist auch, was du angesprochen hast, dieser schwarze Raum oben, der relativ viel Platz in Anspruch nimmt.

Speaker: Wenn es nicht gegangen wäre, weiter runter zu gehen, dann wäre es vielleicht...

Speaker: Aber natürlich auch etwas hier am Fantasieren, aber vielleicht auch eine Möglichkeit gewesen, mit etwas mehr Brennweite noch etwas weiter wegzugehen.

Speaker: Und dadurch hätte man vielleicht sogar, wenn man zum Beispiel jetzt einen 70-200 oder so hat, dann hätte man vielleicht noch etwas mehr Bokeh im Vordergrund bekommen und automatisch wäre dann auch der schwarze Raum kleiner geworden, hätte ich das Gefühl.

Speaker: Plus diese Linie hinten,

Speaker: Von der Reflektierung zum Schwarz, die geht jetzt eigentlich so ziemlich durch die Augen durch, was mich zusätzlich etwas irritiert.

Speaker: Und wenn man da noch etwas weiter unten wäre, dann wäre der Frosch auch noch etwas mehr vor dem Schwarz und wird noch etwas besser herausstechen.

Speaker: Aber ja, wirklich eine sehr schöne Idee, sehr schön umgesetzt.

Speaker: Cool, dann könnten wir zu dem Bild von dir noch übergehen.

Speaker: Genau, ich habe ein Bild von Danilo ausgewählt und zwar von einem Steinkauss.

Speaker: Und ich habe es vorhin ausgewählt und jetzt, wo ich mir überlegt habe, was ich dazu sage, habe ich einmal mehr gemerkt, dass ich ein zu gutes Bild ausgesucht habe, wo es gar nicht so einfach ist, große Verbesserungsvorschläge zu geben.

Speaker: Mir gefällt es wirklich sehr gut mit dieser blauen Stunde.

Speaker: Was mir noch etwas auffällt, es gibt rechts da noch so etwas diese blauen Punkte mit den Ästen.

Speaker: Die ziehen den Blick noch etwas so an den Rand raus.

Speaker: Da werde ich wahrscheinlich versuchen, dieses Stück rechts einfach auszuschneiden, weil es gibt ja eigentlich eine sehr schön schwarze Stelle da, wo der Hintergrund eigentlich einen schönen Abschluss bildet.

Speaker: Und dann würde man vielleicht links dafür auch noch ganz leicht etwas wegnehmen vom Bild.

Speaker: Und sonst, was ich mich noch etwas gefragt habe, ist, ich finde, das ist alles etwas blaues Stunde, aber der Steinkauz ist schon relativ hell.

Speaker: Ich weiß nicht, ob der noch aufgehellt wurde oder ob der wirklich da gerade noch so schön angeleuchtet wird.

Speaker: vielleicht würde ich tendenziell wenn der schon so raus sticht das Bild sogar noch etwas dünnkler ziehen einfach damit dieser Mut von der blauen Stunde und wie der so raus sticht noch etwas verstärkt wird aber ich bin gespannt was du dazu sagst sonst nicht viel zu kritisieren wirklich ein sehr schönes Bild

Speaker: Ich kann mich anschliessen, ich finde auch wie der Ast reingeht und sonst den Bildaufbau, abgesehen von diesem kleinen bisschen rechts, das du erwähnt hast, sehr stimmig.

Speaker: Ich bin mir ja mit der Bearbeitung auch nicht sicher.

Speaker: Also ich glaube, wenn ich jetzt raten müsste, würde ich sagen, dass einerseits der Steinkauz ein bisschen aufgehellt wurde und dass es zudem eine relativ starke Vignette gibt, die hinzugefügt wurde.

Speaker: Ich finde, man sieht auch hinter dem Steinkauz, ganz leicht nach links versetzt, dass es dort deutlich heller ist.

Speaker: Es kann natürlich auch aus anderen Gründen so sein, aber mir wirkt das Bild fast wie ein bisschen, als ob es eine zu starke Vignette hätte.

Speaker: Ich weiss nicht, ich hätte da vielleicht versucht, falls es vignettiert wurde, ein bisschen weniger zu vignettieren und dafür auch das ganze Bild noch dunkler zu machen.

Speaker: Aber das ist natürlich immer schwierig, wenn man das Ausgangsbild nicht kennt und auch natürlich Geschmackssache zum sehr grossen Teil.

Speaker: Aber sonst finde ich es ein gelungenes Foto.

Speaker: Ja stimmt, das mit der Vignette ist noch ein guter Punkt.

Speaker: Allgemein etwas, wo man etwas vorsichtig sein muss, gerade wenn man noch einen Himmel im Bild hat, was man dann oft mal etwas vergisst, weil da sieht man das relativ gut.

Speaker: Das ist mir erst jetzt aufgefallen, als du es gesagt hast.

Speaker: Aber sonst wirklich sehr, sehr schönes Bild.

Speaker: Vielen Dank fürs Einreichen.

Speaker: Und wie gesagt, falls ihr das nächste Mal dabei sein wollt, dann Hashtag WildlifeFototalk.

Speaker: Und ansonsten, glaube ich, war es heute eine etwas kürzere Folge.

Speaker: Oder hast du noch irgendetwas anzumerken?

Speaker: Nein, ich hoffe, wir sprechen uns dann bald aus Norwegen.

Speaker: Falls es dann nicht eine Sonderfolge mit Nikolas zuvor noch gibt, schon direkt aus Norwegen, das werden wir dann sehen.

Speaker: Oder im schlimmsten Fall gibt es eine Woche Sommerpause.

Speaker: Ich kann auch das nicht ganz ausschließen aktuell.

Speaker: Ich glaube, da müssen wir schauen.

Speaker: Aber ich hoffe, dass wenn es da neuen Content gibt, dass der dann

Speaker: Ja, mal wieder ein bisschen mehr von draußen ist.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Aber war cool, mit dir zu sprechen, ja.

Speaker: Gleichfalls, dann wünsche ich dir noch gutes Backern und gutes Anreisen dann nach Skandinavien.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Tschüss.

Speaker

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