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Marketing studieren oder Learning by Doing? Ehrliche Einblicke - Funcast 122

Funcast | Der offizielle Funtails Podcast

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zum Funcast.

Speaker: Ich bin Swantje und ich kümmere mich bei Fun Tales ums Marketing.

Speaker: Ist das richtig gut geklappt?

Speaker: Und ich bin nicht die Einzige, die sich hier ums Marketing kümmert.

Speaker: Nein, Julie macht das auch.

Speaker: Julie, warum machst du das?

Speaker: Hi Swantje.

Speaker: Ich bin Julie und seit September bin ich auch Teil des Marketing-Teams.

Speaker: Warum mache ich das?

Speaker: Weil es super viel Spaß macht, ich ein ganz tolles Team habe und ja, ein bisschen bin ich auch so reingerutscht bei euch irgendwie.

Speaker: Hat sich so ergeben.

Speaker: Hier rutschen alle irgendwie so...

Speaker: Aus Versehen rein, das war ja bei mir auch so.

Speaker: Ich versuche immer so eine nette Einstiegsfrage zu stellen.

Speaker: Das Einzige, woran ich gerade denken kann, sind Duftkerzen.

Speaker: Weil ich gerade die ganze Zeit auf so eine Duftkerze starre.

Speaker: Wenn Fun Tales eine Duftkerze wäre, wonach wird die dann riechen?

Speaker: Und wie wird die aussehen?

Speaker: Und vielleicht könnten wir sie vertreiben.

Speaker: Das ist eine gute Frage.

Speaker: Also... Danke.

Speaker: Also auf jeden Fall müsste sie irgendwie grünlich sein, damit man das auch wieder erkennt.

Speaker: Und vielleicht würde sie, ich habe erst so an sowas Angenehmes wie Vanille gedacht, aber nee, es ist ja Fun.

Speaker: Lieber sowas wie Wassermelone.

Speaker: Wassermelone und ist grün.

Speaker: Ich hasse so den künstlichen Geschmack von, ich finde es richtig, das ist eigentlich perfekt.

Speaker: Ich finde so künstlichen Geruch von Wassermelone richtig eklig und den Geruch auch.

Speaker: Aber wir können da irgendwas, nicht, dass ich jetzt fand, also ich finde meinen Job nicht eklig.

Speaker: Ich möchte jetzt nicht im Internet dafür, nicht ins Internet eingehen, weil ich meinen Job eklig finde.

Speaker: Vielleicht können wir einfach Vanille in die Wassermelone mischen und dann machen wir das Glas grün und dann ist das awesome.

Speaker: Klingt gut.

Speaker: Und wo wollen wir das vertreiben?

Speaker: Ist das B2C oder ist das eher so ein Retail-Produkt?

Speaker: Nee, ich glaube, da würden wir schon ein Retail-Produkt draus machen.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich glaube, das ist gut.

Speaker: Nur über den Vertriebspartner oder...

Speaker: Nee, überall.

Speaker: Kann man überall kaufen.

Speaker: Okay, gut.

Speaker: Dann wisst ihr auch schon ungefähr, was wir so den ganzen Tag machen.

Speaker: Das sind nämlich so eigentlich so die Kernfragen, die wir uns so stellen in unserem Job.

Speaker: Wo vertreiben wir was und wie kommunizieren wir das?

Speaker: Und was tun wir überhaupt da mit all den Advertisements und Sachen, die wir so planen?

Speaker: Das machen wir jetzt zu zweit.

Speaker: Das ist übrigens sehr großartig, als ich alleine war.

Speaker: hat das natürlich immer den Nachteil, dass man nur so in seiner eigenen Brühe die ganze Zeit schwimmt und sich so fragt, was tue ich hier eigentlich?

Speaker: Ist das überhaupt, bin ich wahnsinnig oder macht das überhaupt Sinn, was ich da mache?

Speaker: Du hast ja zuerst, bist du alleine eingestiegen und dann bin ich irgendwann wieder dazugekommen, als ich wieder aus der Krankschreibung raus war und so.

Speaker: Wie war denn so der Einstieg für dich?

Speaker: Was war denn, wo bist du denn so hergekommen?

Speaker: Und dann bist du ja bei FunTails einfach so gedroppt.

Speaker: Wie war das denn?

Speaker: Ja, ich bin einfach so gespawnt aus dem Nichts.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Ja, ich habe eigentlich Kommunikations- und Medienwissenschaften studiert und habe in den letzten Jahren an meiner Doktorarbeit gearbeitet und war dann letztes Jahr damit fertig.

Speaker: Ich habe erst mal ein bisschen nichts gemacht, ein bisschen die Zeit genossen, mich ein bisschen erholt.

Speaker: Ja, ich kenne Fun Tales schon länger, privat, aber auch, weil ich als Lektorin bei ein paar Projekten schon mitgemacht habe, zum Beispiel bei Dark Romance und bei Blatterne Clock Tower.

Speaker: Und irgendwie kam dann eins zum anderen.

Speaker: Du warst halt dann weg.

Speaker: Und es war ein bisschen Not am Mann.

Speaker: Und dann wurde ich gefragt, ob ich da spontan einspringen könnte.

Speaker: Und tatsächlich war das Ganze wie ein Sprung ins eiskalte Wasser.

Speaker: Ja.

Speaker: Weil du halt auch nicht mehr da warst, um eine richtige Übergabe zu machen.

Speaker: Das heißt, ich habe da so ein bisschen, ich bin...

Speaker: mit einem Köpfer rein ins kalte Wasser und habe dann versucht zu paddeln und nicht unterzugehen.

Speaker: Vorwiegend habe ich dann halt auch die Dark Romance Werbekampagne so ein bisschen aus dem Nichts ins Leben gerufen.

Speaker: Hat aber gut funktioniert und mir hat es gut gefallen.

Speaker: Ich habe mich aber sehr gefreut, als du dann wiedergekommen bist.

Speaker: Ja, dass ich nicht gestorben bin, einfach so habe ich mich auch gefreut, ja.

Speaker: Das sowieso, aber auch zur Unterstützung.

Speaker: Julie hat quasi alles einfach aufgefangen und gerettet und jetzt ist sie geblieben, was gar nicht so klar war in den ersten Momenten.

Speaker: Was mich, ich weiß nicht, ob ich es schon mal in diesem Podcast erwähnt habe, aber...

Speaker: Ich habe ja Philosophie und Bildung und Kunst studiert und dann bin ich einfach so, also nicht einfach so, ich habe schon für Zeitungen gearbeitet und so, aber dann bin ich ins Marketing gerutscht, auch so ein bisschen unkontrolliert und jetzt bin ich immer noch hier.

Speaker: Und was mich immer viel umtreibt, ist so diese Frage, was macht irgendwie...

Speaker: welchen Benefit hat so ein Marketingstudium, was ist so der Vorteil von QuereinsteigerInnen, weil wenn ich erzähle, was ich mache und was ich studiert habe, sind die Leute mir erstmal hyperirritiert, wie zum Teufel ich dann zum Marketing gekommen bin.

Speaker: Und ich finde es eigentlich relativ, also für Leute mit Philosophieabschluss ist das eigentlich relativ,

Speaker: normal, sowas zu machen.

Speaker: Jetzt bin ich froh, dass jemand vor mir sitzt, der wirklich was in die Richtung studiert hat und mir sagen kann, was das denn für Vorteile hat oder auch nicht.

Speaker: Und dafür möchte ich gerne diese Folge nutzen, um Julie auszuquetschen, ob das cool ist oder nicht.

Speaker: Du hast ja schon so deine ersten Monate jetzt halt außerhalb von einem universitären Kontext gearbeitet, also in der

Speaker: Freien, freien Wirtschaft, bist du schon rumgeschwommen.

Speaker: Was waren denn so deine ersten, also nicht Erkenntnisse, aber so deine ersten Eindrücke?

Speaker: Wo hast du irgendwie gedacht, ah ja, gut, dass ich das studiert habe oder what the fuck, was tue ich hier überhaupt?

Speaker: Ich habe alles vergessen.

Speaker: Wie war das so?

Speaker: Dafür muss ich ein bisschen ausholen.

Speaker: Also ich habe im Master Kommunikations- und Medienwissenschaft studiert, habe mich dann ja aber eigentlich für die akademische Laufbahn entschieden.

Speaker: Also bin an der Uni geblieben, habe promoviert.

Speaker: habe auch an der Uni gearbeitet und habe mich in meiner Doktorarbeit spezialisiert auf Medienqualitätsforschung in Bezug auf politische Kommunikation.

Speaker: Was ist das?

Speaker: Zeitquest, erkläre uns, was das ist.

Speaker: Lesen Sie mein Buch.

Speaker: Nein, Spaß.

Speaker: Politische Kommunikation ist vorwiegend, so wie ich das halt untersucht habe, ging es bei mir darum, dass ich mir angeguckt habe, wie politische Agenten von den verschiedenen Parteien in Deutschland

Speaker: in der Medienlandschaft und in der Medienberichterstattung aufgegriffen werden und inwieweit eben das den Agenten entsprechend abgebildet wird und in welchem Umfang das auch abgebildet wird, also über

Speaker: einige Parteien vielleicht mehr oder weniger berichtet wird.

Speaker: Und ich habe mir das Ganze angeguckt in Bezug auf die Frage, ob die Medienberichterstattung in Deutschland links verzerrt ist.

Speaker: Weil es ja oft diesen Vorwurf gibt, Medien seien zu links eingestellt und Journalisten würden grundsätzlich eher links berichten.

Speaker: Und das habe ich...

Speaker: untersucht und Daten erhoben und ganz viel Daten ausgewertet.

Speaker: Und genau, das habe ich so gemacht.

Speaker: Und das ist ja alles sehr fernab von Marketing.

Speaker: Das stimmt, ja.

Speaker: Hat wenig mit Marketing zu tun.

Speaker: Also meine Ausbildung der letzten Jahre hat mich ja eigentlich mehr für eine akademische Karriere qualifiziert in Richtung Wissenschaft oder Universität.

Speaker: Und entsprechend würde ich mich im weitesten Sinne auch als Quereinsteigerin im Marketing bezeichnen, auch wenn ich auf dem Papier die Ausbildung auf jeden Fall habe.

Speaker: Mein Master ist halt auch schon nicht mehr so ganz taufrisch.

Speaker: Ich habe den halt 2018 gemacht und insofern zu deiner Frage, wie viel ich schon vergessen habe, schon einiges.

Speaker: Also es ist einiges nicht mehr.

Speaker: Vielleicht nicht alles, aber es ist alles so ein bisschen in einem hinteren Teil von meinem Gehirn abgelegt und ich muss das jetzt wieder so vorkramen.

Speaker: Und da gibt es natürlich schon so gerade, als ich halt vollkommen eigentlich von einem Tag auf den anderen bei euch gestartet bin.

Speaker: Ich weiß noch, ich habe ein Telefonat mit Steffen ausgemacht und ich dachte, wir besprechen halt einfach mal so ein bisschen.

Speaker: Und dann meinte er so, ja, magst du morgen gleich so im Morning Talk dabei sein?

Speaker: Kannst du eigentlich gleich starten?

Speaker: Und ich so, okay, ja, okay.

Speaker: Okay, cool.

Speaker: Und da war ich dann schon froh, gerade weil es ja auch eigentlich ein sehr, sehr großes Thema anstand mit der Werbekampagne für Dark Romans.

Speaker: Und ich natürlich auf keinen Fall wollte, dass das floppt.

Speaker: Da war ich schon sehr froh, dass ich halt so einen theoretischen Background habe, weiß, worauf es in der Theorie ankommt, was es für...

Speaker: Konzepte gibt und für Kommunikationstheorien und so weiter.

Speaker: Also ich hatte schon so ein bisschen eine Grundlage und Grundlagenverständnis, worauf ich mich so berufen konnte.

Speaker: Aber es gab ganz viel, wo ich echt so dachte, what the fuck?

Speaker: Das habe ich an der Uni noch nie gemacht.

Speaker: Gerade dieser ganze kreative Teil auch und das Arbeiten mit verschiedenen Tools wie Photoshop und Adobe Express.

Speaker: Das sind Sachen, die man Überraschungen an der Uni nicht gebraucht hat.

Speaker: Und da ist halt das wirklich dann Learning by Doing gewesen.

Speaker: Und ich glaube, dass es schon ganz gut war, dass ich halt so ein bisschen den Background hatte.

Speaker: Dadurch habe ich mich wahrscheinlich leichter eingearbeitet.

Speaker: Weil es ja auch einfach ein Thema ist, was ich halt im Bachelor und im Master ja auch bewusst studiert habe.

Speaker: Aber es war trotzdem viel Learning by doing.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das hat mir Steff noch immer gesagt, als ich so eingestiegen bin.

Speaker: Und ich glaube, wahrscheinlich habe ich das, meine gesamte berufliche Laufbahn wahrscheinlich auch in der Zukunft noch, dass ich die ganze Zeit denke, ja, aber ich habe ja gar keine Ahnung.

Speaker: So, was mache ich überhaupt?

Speaker: Aber gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass so Marketing auch viel davon lebt, dass man es halt tut täglich, weil es sich auch so schnell verändert.

Speaker: Allein in der Zeit, in der ich jetzt hier arbeite, das sind ja jetzt auch noch nicht so ewig viele Jahre,

Speaker: Und sich allein der Google-Algorithmus gefühlt dröpft sich tausendmal verändert und um 180 Grad gedreht.

Speaker: Da gibt es ja noch die ganzen Meta-Plattformen, YouTube-Algorithmen.

Speaker: Und das verzahnt sich ja alles.

Speaker: Und man muss quasi die ganze Zeit irgendwie hinterher sein.

Speaker: Von den Tools gerade mal abgesehen, die verändern sich ja auch irgendwie alle zwei Sekunden.

Speaker: Man muss einfach so krass hinterher sein und sich die ganze Zeit weiterbilden, was irgendwie so abgeht.

Speaker: dass ich eh mittlerweile das Gefühl habe, dass es was ist, was man quasi lebt.

Speaker: Also das ist wie, hat Steffen auch schon mal erzählt, jetzt verstehe ich langsam, was Steffen immer erzählt, den ganzen Tag.

Speaker: Wahrscheinlich wachse ich jetzt langsam in die Erkenntnis von Steffen rein, dass es mehr so eine Denkweise ist und

Speaker: Der Beruf an sich ist quasi so eine Art Habitus, also so ein, ja, vor allem Muster sehr gut kennen und auch seine Zielgruppe sehr gut kennen und ja, ganz viele Kompetenzen, die man, glaube ich, durchs Tun so entwickelt.

Speaker: Und da schließt eine Frage an.

Speaker: Ich glaube, das ist auch die Kernfrage dieser Folge.

Speaker: Wie viel von Marketing ist wirklich Wissen im Sinne von akademischem Wissen, also was man sich halt in der Theorie aneignet?

Speaker: was ist so Handwerk?

Speaker: Das müssen wir jetzt nicht irgendwie schön beantworten können in Gänze und komplett im Forschungsstand betrachtet.

Speaker: Mehr so ein Gefühl, wie fühlt sich das für dich an mit dem Hintergrund, den du jetzt hast?

Speaker: Du hast das ja auch, so wie ich das gerade verstanden habe, viel so analytisch betrachtet.

Speaker: Also das Berufsfeld Medien und für mich war es ja genau andersrum.

Speaker: Also ich habe ja

Speaker: habe es immer gemacht, um einfach mein Geld zu verdienen.

Speaker: Das sind ja voll unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema.

Speaker: Aber du musst anfangen, weil ich habe jetzt schon so viel geredet.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, also ich glaube, dass ein ganz großer Aspekt das ist, was du gesagt hast, so eine gewisse Flexibilität auch.

Speaker: Es ist halt einfach irgendwie fast kein Tag wie ein anderer so.

Speaker: Es unterscheidet sich alles und es ändert sich auch alles sehr, sehr schnell, was natürlich auch an dieser Schnelllebigkeit von Medien und gerade auch Social Media und den ganzen Tools, mit denen wir tagtäglich arbeiten, liegt.

Speaker: Und das ist, glaube ich, ein wichtiger Skill, dass man da flexibel ist und

Speaker: offen für Neues und auch Lust hat, sich da einzuarbeiten und das eben so, wie du sagst, so ein bisschen lebt.

Speaker: Und in Bezug auf, inwieweit das irgendwie wissenschaftlich zu betrachten ist oder doch als Handwerk.

Speaker: Ich glaube, es ist so eine gute Mischung und die Balance macht.

Speaker: Also ich glaube, es ist schon ganz hilfreich, so Grundlagen dessen zu verstehen und auch zu verstehen, wie funktioniert eigentlich

Speaker: Kommunikation, was gibt es da für Theorien hinter, wie funktioniert eigentlich Marketing?

Speaker: Also ich weiß, dass du dich ja auch ganz viel fortbildest und dir dann Konzepte über die 4Ps anguckst und solche Sachen und das sind ja alles so Sachen, das hilft schon, wenn man das verstanden hat und wenn man da so einen Grund hat,

Speaker: ja, Verständnis von hat.

Speaker: Das macht schon absolut Sinn.

Speaker: Aber im Endeffekt, glaube ich, macht Übung den Meister auch in dem Bereich.

Speaker: Und das ist halt alles eigentlich kein Hexenwerk.

Speaker: Man kann sich da schon überall einarbeiten und das lernen und, ähm,

Speaker: Ich glaube, man kann dadurch praktische Anwendung super viel wieder ausgleichen.

Speaker: Oder es ist sehr wichtig auch, das praktisch anzuwenden.

Speaker: Es ist allein unglaublich, wie steil meine Lernkurve jetzt in den vier Monaten, die ich da bin, war.

Speaker: Gerade auch so in Bezug eben auf, klar weiß ich das alles so theoretisch, aber ich finde es dann immer super spannend, wenn du Sachen einfach machst.

Speaker: Und wenn ich dann so sehe, so ah, okay, theoretisch war das alles so und so und ich habe das alles gelernt und wenn wir es machen, sieht es aber so und so aus.

Speaker: Und ja, diese praktische Anwendung ist, glaube ich, auch super wichtig.

Speaker: Also ich glaube, es ist so eine Mischung.

Speaker: Ja, also bei mir war es ja, wie ich gerade schon gesagt habe, genau andersrum.

Speaker: Also ich habe ja studiert, habe nebenbei so in, war bei Zeitungen gearbeitet und halt vor allem geschrieben.

Speaker: Also ich komme aus so einem sehr handwerklichen

Speaker: Schreiberlinks, äh, aus der Schreiberlinks-Zunft und, äh, hab dann eher Berufsorientierung halt, ne, hab ich geguckt, was ich hier, wo ich irgendwie Bock drauf hab und so und dann bin ich im Marketing hängen geblieben, weil das halt so analytisch komplex ist, also man produziert ja auch sehr viel, ist ja auch ein sehr kreativer Job, je nachdem, wie man sich irgendwie orientiert, ist es aber auch sehr analytisch, also man, sehr, sehr zielgerichtete Kommunikation und, ähm,

Speaker: Es hängen ja auch Budgetfragen dran, strategische Fragen, strukturelle Fragen und so.

Speaker: Und das ist das, was so für mich, also wo ich so gedacht habe, ja, das ist ja mega geil.

Speaker: Also man hat irgendwie so einen super krass analytischen Teil, aber auch dieses, ja, einfach gestalterisch praktische, so einen Text zu schreiben ist halt,

Speaker: nicht so einfach.

Speaker: Also es gibt jetzt zwar KIs, aber die machen halt auch keine geilen Texte so.

Speaker: Die nehmen einem viel ab, aber trotzdem muss man irgendwie noch schreiben können als Handwerk, sonst wird das halt Müll und nicht so cool.

Speaker: Das ist halt eine Krücke auf jeden Fall.

Speaker: Und dann habe ich mir, als ich angefangen habe zu arbeiten, quasi die ganzen Theorien dazu angeguckt.

Speaker: Also ich habe Dinge erst gemacht und dann habe ich mir Zeit genommen und habe geguckt, ja, was sind denn überhaupt die Theorien dahinter und was gibt es überhaupt für Konzepte und

Speaker: wie sollte ich das überhaupt theoretisch machen, worauf achte ich überhaupt, also was sind so die theoretischen Schwerpunkte dahinter.

Speaker: Und das ist schon was, was voll wichtig ist, so im Hinterkopf.

Speaker: Also das ist wie so ein Fundament, auf dem man steht, man weiß quasi, man kennt den Raum, in dem man sich orientiert.

Speaker: Das, was man aber in diesem Raum macht, ist auch einfach total abhängig davon, was gerade brennt.

Speaker: Und hier brennt immer sehr viel, auch plötzlich.

Speaker: Es sind immer so spontanen Flammungen, die überall so... Und dann muss man sich orientieren, was lösch ich zuerst?

Speaker: Und wir haben ja auch nicht unendlich viel Zeit und unendlich viel Ressourcen.

Speaker: Und das ist quasi das, was dann so dieses Handwerk für mich ausmacht, dass man gucken muss...

Speaker: wen man sterben lässt und wen nicht, wo man sich drum kümmert und worum halt nicht und wie man irgendwie die Ressourcen, die man hat, halt auch sinnvoll nutzt.

Speaker: Und was wirklich, was ich immer wieder sagen will, ist, ein Kunststudium bringt einen weiter im Leben.

Speaker: Lasst euch nichts erzählen von euren Eltern.

Speaker: Kunst studieren ist total sinnvoll.

Speaker: Ihr habt so viele Eigenschaften, wie heißt das?

Speaker: Wenn man was kann, dann ist das eine... Ein Skill.

Speaker: Eine Fähigkeit.

Speaker: So viele Fähigkeiten mitbekommen von meinem Kunststudium, die mich jetzt super weiterbringen.

Speaker: Ich bin jedes Mal überrascht, wenn ich so denke, oh, das habe ich im Kunststudium gelernt.

Speaker: Ich habe richtig was Sinnvolles gelernt in meinem Kunststudium.

Speaker: Das möchte ich immer wieder betonen.

Speaker: Philosophie genauso, aber Philosophie ist sowieso großartig.

Speaker: Leute, ich studiere Philosophie.

Speaker: Falls ihr euch fragt, sollte ich das machen?

Speaker: Ja, auf jeden Fall solltest du das machen.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Also sehe ich absolut auch so, dass man, glaube ich, von jeder Ausbildung, von jedem Studium profitieren und unfassbar viel Wissen und Skills da rausziehen kann.

Speaker: Und egal, ob das dann fachliche oder kreative oder

Speaker: menschliche Skills auch sind, dass man zehrt und profitiert da einfach und ich glaube, dass es auch super ist, wenn dann halt Leute auch verschiedene Sachen mit reinbringen, so ein Team, dann hat man ja auch verschiedene Blickwinkel und Perspektiven und verschiedene, wenn jeder das gleiche kann, dann kommt man ja auch irgendwie nicht weiter.

Speaker: Ich glaube, dass das auch bei uns super ist, dass wir uns da gut ergänzen und schönes Energien haben.

Speaker: Ja, als ich da die ganze Zeit alleine darum gedümpelt habe, das ist echt nicht so cool.

Speaker: Also manchmal ist das halt so, dann funktioniert das halt so, aber Arbeit ist schon sehr viel produktiver, wenn man verschiedene Perspektiven hat und sich nicht immer einig ist und dann

Speaker: ja, da halt was zusammen erschafft aus zwei Blinkwinkeln.

Speaker: Aus zwei Blinkwinkeln.

Speaker: Ja, das ist, ja, ich glaube, das ist so dieses, ja, ich weiß gar nicht, wie oft, habe ich schon mal erwähnt, dass ich irgendwie voll begeistert war von diesem Marketing-Job, bin ich immer noch.

Speaker: Ich finde, das ist ein großartiger Job.

Speaker: Super cool.

Speaker: Und immer, wenn ich gefragt werde, ja, was machst du denn?

Speaker: Dann bin ich so, ja, ich mache Marketing-Management.

Speaker: Und die Leute immer so,

Speaker: okay, ist das so mit Werbung?

Speaker: Dann bin ich so, ja, Werbung ist ein Aspekt davon, aber nicht alles.

Speaker: Es ist ja eine große Welt voller Einhörner.

Speaker: Ihr habt ja gar keine Ahnung, wie fun das ist.

Speaker: Und dieses Spannungsfeld zwischen so Konzepten, die man ja auch mit KI-Unterstützung machen kann und diesem, dass man halt trotzdem noch, ja, Kommunikation ist ja zutiefst menschlich.

Speaker: Also,

Speaker: das ist ja was, was uns ausmacht als Spezies, wie wir kommunizieren und auch wie psychologische Faktoren innerhalb dieser Kommunikation halt uns beeinflussen und so.

Speaker: Und damit arbeitet man und das nutzt man oder versucht es irgendwie anzuspielen und das kann man nur wirklich gut machen, finde ich, ist jetzt meine These, es war nicht die These, wenn man halt authentisch ist als Mensch, also wenn man einfach als Mensch halt

Speaker: authentisch und organisch kommuniziert.

Speaker: Und das fließt zueinander und das ist ein großartiges berufliches Konzept, finde ich.

Speaker: Ich finde es super aufregend.

Speaker: Ja, ich glaube, dass es, was du gerade auch angesprochen hast, leider so ist, dass viele Leute sich unter Marketing halt

Speaker: Also ich wollte jetzt sagen, nichts vorstellen können, aber das stimmt nicht.

Speaker: Wahrscheinlich eher das Falsche vorstellen und dann nur so an Werbung denken und gar nicht wissen, wie tiefgehend das eigentlich ist.

Speaker: Und gerade dieser ganze strategische Aspekt ist, glaube ich, für viele Leute so, die wissen das gar nicht.

Speaker: Und es ist ein super spannendes, sehr, sehr wichtiges Arbeitsfeld, finde ich.

Speaker: Und mir macht das auch sehr großen Spaß.

Speaker: Ja, super fun.

Speaker: Ich habe früher auch immer gedacht, obwohl ich super gerne Wirtschaft gemacht habe in der Oberstufe, ich habe Wirtschaft gewählt, war ich super gut schon.

Speaker: Da dachte ich immer, ach, ich mache doch niemals Marketing.

Speaker: Also was ist das denn?

Speaker: Das mache ich ja nicht.

Speaker: Und jetzt dachte ich, ich war betrunken all die Zeit.

Speaker: Ich muss verwirrt gewesen sein.

Speaker: Das ist eigentlich ein schönes Schlusswort.

Speaker: Möchtest du noch was Spezifisches loswerden im Kontext dieses Themas?

Speaker: Im Kontext dieses Themas.

Speaker: Kannst auch was außerhalb, kannst auch erzählen, was mein Lieblingsessen ist.

Speaker: Mein Lieblingsessen, Schokolade.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich mag keine Schokolade.

Speaker: Und ja, bei mir zählt das als Essen.

Speaker: Ist du das so, also isst du das richtig so als Mahlzeit?

Speaker: Ich habe Hunger, ich esse jetzt Schokolade oder ist das so?

Speaker: Also ich frühstücke jeden Tag Nukiolata.

Speaker: Das ist so eine gesündere, vegane Version von Nutella.

Speaker: Nutella?

Speaker: Jeden Tag, ja.

Speaker: Das ist wichtig.

Speaker: Sonst könntet ihr mich nämlich nicht ertragen.

Speaker: Dann wäre ich nicht so cute im Morning Talk und so freundlich, sondern dann wäre ich richtig grumpy.

Speaker: Es gibt da Leute, die man fragen kann, wie wichtig das ist.

Speaker: Okay.

Speaker: Kannst Michael mal fragen.

Speaker: Dieses Konzept von Nuss-Nougat-Aufstrich zum Frühstück, das habe ich bestimmt auch schon mal im Podcast erzählt, das verwirrt mich komplett.

Speaker: Es ist, als würde man so Kuchen zum Frühstück essen.

Speaker: Ich esse auch gern Kuchen zum Frühstück.

Speaker: Das ist gut.

Speaker: Aber ich bin auch jemand, ich esse so Haferflocken mit Leinsamen und so trockenen Beeren.

Speaker: Ja.

Speaker: Also jemand ist mein Bruder.

Speaker: Ja, wenn du so Disco-Party bist, bin ich so Knäckebrot.

Speaker: Deswegen verwirrt mich das, glaube ich.

Speaker: Das ist auch ein guter... Wir nehmen das als Schlusswort.

Speaker: Das ist super.

Speaker: Ich komme mir jetzt komisch vor, irgendwie ein Schleifen zu binden.

Speaker: Danke, dass ihr zugehört habt.

Speaker: Ich freue mich immer, wenn wir so über Themen sprechen können, die mich so

Speaker: dafür ist dieser Podcast ja auch da, damit wir uns ein bisschen austoben können und so.

Speaker: Ich freue mich, dass ihr Julie kennengelernt habt.

Speaker: Die kommt bestimmt noch häufiger vorbei und redet über wilde Themen.

Speaker: Wenn ihr spezifische Fragen habt an uns, stellt sie in den Kommentaren oder schreibt eine E-Mail an podcast.fundtales.de.

Speaker: Wenn ihr sehen wollt, was Julie überhaupt den ganzen Tag so macht, wir sind auf Instagram und Facebook.

Speaker: Da könnt ihr ganz genau kontrollieren, ob sie das auch gut macht.

Speaker: Könnt ihr mir auch gerne schreiben, weil dann kommt ihr bei mir raus und dann antworte ich euch.

Speaker: Das stimmt, das ist auch ihr Job, euch zu antworten.

Speaker: Ich hoffe, meine Katzen haben euch nicht irritiert.

Speaker: Die haben die halbe Einrichtung zerlegt.

Speaker: Ich weiß auch nicht, warum die das immer machen, wenn wir aufnehmen.

Speaker: Aber naja, haben wir auch Spaß.

Speaker: Ja, Harry hat sich gegen einen Gastauftritt entschieden.

Speaker: Er hatte ein bisschen Lampenfieber.

Speaker: Also meine Katze.

Speaker: Ja, habe ich irgendwann mal erwähnt.

Speaker: Jogi hat nämlich auch eine Katze.

Speaker: Aber die ist schon, ich sage, nee, ich rede jetzt nicht über Katzen.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Vielleicht rede ich da über Katzen.

Speaker: Finde ich gut.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

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